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Der nützliche Feind

Interview von Jens Wernicke mit dem Politologen Imad Mustafa.

Weiterlesen: http://www.nachdenkseiten.de/?p=30456

Dieser Text erschien zuerst bei den NachDenkSeiten.de.

Quelle: http://www.nachdenkseiten.de/?p=30456

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3 Kommentare zu: “Der nützliche Feind

  1. Das Ganze hat sich zu einem Riesenproblem entwickelt, weil die westliche Politik ihre ureigenen Werte nicht vertritt. Der Westen ist mit Saudi-Arabien ENG VERBÜNDET – das ist eine Islamdiktatur krassester Art, die Leute ermordet, die nicht exakt ihre sektenhafte (und meiner Meinung nach fälschlich versimpelte und unlogische) Version des Islams ‚annehmen‘. Es ist zu beobachten, dass einerseits die meist sunnititischen Extremisten und Hassprediger, genau dann verharmlost werden, wenn sie wirklich Schaden anrichten (wie z.B. bei den Attacken auf Kirchen in Indonesien, das allerdings insgesamt durchaus als Beispiel dafür gelten kann, dass ein islamisch dominiertes Land Religionsfreiheit haben kann). Da, wo nicht viel Schlimmes diesbezüglich passiert, z.B. in Osteuropa, wird dafür gegen den Islam und auch gegen die Religionsfreiheit richtig gehetzt, allerdings von Politikern, die den Saudis geradezu ihre Aufwartung machen (Beispiel der ungarische Präsident Orban, der in Ungarn gegen Islam redet, aber 2014 auf dem Hof der Saudis auftrat).
    Dieser Status der westlichen Politik ist ein beispielloser inhaltlicher Offenbarungseid und in gewisser Weise komplizierter als der ‚Kalte Krieg‘, weil damals wenigstens die offiziellen Grenzen klar waren. Das Bündnis mit den Saudis ist so absurd wie wenn die USA in den 50-er-Jahren sowohl mit Süd- als auch mit Nordkorea verbündet gewesen wären.
    Interessant finde ich auch, dass es ja einige Gerüchte gibt, die sich um die Verursachung dieser Zustände durch die ‚Illuminaten‘ drehen. Was wir derzeit erleben, ist aber das Gegenteil der Werte der damaligen Illuminaten und das Gegenteil der Werte der Freimaurer. Diese bestanden und bestehen nämlich unter anderem in säkularen Regierungen und in Religionsfreiheit. Genauso wie die Taten in Köln das Gegenteil von dem sind, was der Islam seinen Gläubigen vorscheibt (das muss man einfach ehrlich anerkennen, auch wenn man wie ich den Islam inhaltlich als Religion kritisch sieht).

  2. Huntingtons Plan funktioniert also, die Medien machen mit, die Rechten werden Bürgerwehren vor die Discotheken stellen und die Politiker schauen zu. Was für ein Schwachsinn… Und wo für? Öl kann`s nicht sein, das gibt es zum Selbstkostenpreis;-) Bezieht man Hörstels Argumentation zur Reduzierung der Menschheit mit ein, sieht man die Marschrichtung. Aber ob das wirklich stimmt? Ginge man nach den aktuellen Zahlen (Erderwärmung voraussichtlich bis 2030 auf +2°C) würde es passen. Aber kann das wirklich sein? Was mich missmutig stimmt: Es gibt inzwischen nun gar keine offiziellen Agenden mehr, die mich verstehen lassen, was das Ziel ist. Nur der US-Imperialismus? Reicht mir nicht. Oder reicht es doch? Einige Fragen in einer fragwürdigen Welt.

    • Hörstels Aussage, das die Elite sich durch Sicherheitsfirmen Bunker in der Peripherie bauen lassen, ist wohl eine Finte. Wenn das sog. Travohäuschen der Eingang wäre, würde er bestimmt schon einen Ermittler beauftragt haben der dort heimlich Videoaufnahmen gemacht hätte. Wer immer noch den Klimapanikern blind hinterher läuft hat wirklich nichts verstanden. Die geopolitische Aufklärung bei KenFM ist hervorragend jedoch eine dogmenfreie naturwissenschaftliche Redaktion scheint quasi gar nicht zu existieren, der Daniele Ganser ist zwar ein cooler Typ jedoch kein Naturwissenschaftler. Das mit den ganzen Klimakonferenzen, der Medienpanikmache und den politischen Zwangsmaßnahmen sollte doch jeden in der KenFM Redaktion zu Denken geben.

      Nur noch mal kurz erklärt, anthropogener CO2 Anteil 1,2%, eine Zahl die so gut wie nie kommuniziert wird, die natürliche Einbringung in die Atmosphäre 98,8%. Und keiner zieht in Erwägung das die pflanzliche Biosphäre, vor allem die Bäume, diese 1,2% kompensieren kann, durch mehr Wachstum, was jeder Glashauszüchter bestätigen würde? Nicht CO2 ist Schuld sondern der Rückgang riesiger Wälder für Landwirtschaftsflächen, Viehäcker und Holz.
      Gruß Stolli.

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