Rebellunion #16 – Köln, Sexismus und die „neuen Juden“

Die bisher nicht endgültig aufgeklärten Ereignisse von Köln haben eine Hysterie sondergleichen in Deutschland und im europäischen Ausland ausgelöst. Keine Frage: Das, was wir wissen, deutet auf schreckliche sexistische Massenübergriffe hin.

Erschreckender ist aber die medial aufgedrehte Debatte. In einem bisher kaum bekannten Ausmaße wird in den Mainstream-Medien, aber auch im Netz gegen Flüchtlinge und muslimische Menschen in Deutschland pauschalisiert. Weil die Täter von Köln angeblich Flüchtlinge und Moslems waren, geraten alle Menschen mit den gleichen Merkmalen in Generalverdacht.

Diese Hysterie zielt auf Angst: Menschen sollen Angst untereinander bekommen; Angst vor den Fremden, Angst vor den Nachbarn. Verängstigte Menschen lassen sich prima regieren: Ist der Nachbar eine existenzielle Bedrohung für einen geworden, kommt direkt der Ruf nach dem starken Staat, der die Menschen voreinander schützen soll.

Diese Pauschalisierung gegen Flüchtlinge und Muslime ist der neue Rassismus unserer Zeit. Der antimuslimische Rassismus grassiert durch die Mitte der Gesellschaft, es gibt wieder Sündenböcke für die Ängste und Verunsicherung von Millionen. Nicht die Banken, die Finanzoligarchie, die Konzernmafia, die abhängige Presse und Politiker sind die, über die sich Deutschland in diesen Tagen aufregt. Nein, es sind Menschen einer anderen ethnischen Herkunft.

Der Zusammenhang zu der imperialen Außenpolitik sticht dabei ins Auge. Die westlichen Staaten, die seit Jahrzehnten den arabischen Raum militärisch und politisch dominieren, besetzen und mit Krieg überziehen, schaffen innerhalb ihrer Bevölkerung eine Atmosphäre der Angst vor dem Islam. Diese spaltet nicht nur die Bevölkerung und macht sie gut beherrschbar, sondern legitimiert den nie endend wollenden imperialen Feldzug, der „Krieg gegen den Terror“ genannt wird.

Es gilt, gegen den Strom dieser Hysterie und für eine humanistische Politik und ein humanistisches Wertesystem zu ringen. Es gilt, die pauschalen Vorwürfe gegen eine Bevölkerungsgruppe zurückzuweisen und die Einheit des Volkes sichern, zusammen mit den alten und den neuen Migranten, wenn wir die Verhältnisse für alle verbessern wollen.Die bisher nicht endgültig aufgeklärten Ereignisse von Köln haben eine Hysterie sondergleichen in Deutschland und im europäischen Ausland ausgelöst. Keine Frage: Das, was wir wissen, deutet auf schreckliche sexistische Massenübergriffe hin.

Erschreckender ist aber die medial aufgedrehte Debatte. In einem bisher kaum bekannten Ausmaße wird in den Mainstream-Medien, aber auch im Netz gegen Flüchtlinge und muslimische Menschen in Deutschland pauschalisiert. Weil die Täter von Köln angeblich Flüchtlinge und Moslems waren, geraten alle Menschen mit den gleichen Merkmalen in Generalverdacht.

Diese Hysterie zielt auf Angst: Menschen sollen Angst untereinander bekommen; Angst vor den Fremden, Angst vor den Nachbarn. Verängstigte Menschen lassen sich prima regieren: Ist der Nachbar eine existenzielle Bedrohung für einen geworden, kommt direkt der Ruf nach dem starken Staat, der die Menschen voreinander schützen soll.

Diese Pauschalisierung gegen Flüchtlinge und Muslime ist der neue Rassismus unserer Zeit. Der antimuslimische Rassismus grassiert durch die Mitte der Gesellschaft, es gibt wieder Sündenböcke für die Ängste und Verunsicherung von Millionen. Nicht die Banken, die Finanzoligarchie, die Konzernmafia, die abhängige Presse und Politiker sind die, über die sich Deutschland in diesen Tagen aufregt. Nein, es sind Menschen einer anderen ethnischen Herkunft.

Der Zusammenhang zu der imperialen Außenpolitik sticht dabei ins Auge. Die westlichen Staaten, die seit Jahrzehnten den arabischen Raum militärisch und politisch dominieren, besetzen und mit Krieg überziehen, schaffen innerhalb ihrer Bevölkerung eine Atmosphäre der Angst vor dem Islam. Diese spaltet nicht nur die Bevölkerung und macht sie gut beherrschbar, sondern legitimiert den nie endend wollenden imperialen Feldzug, der „Krieg gegen den Terror“ genannt wird.

Es gilt, gegen den Strom dieser Hysterie und für eine humanistische Politik und ein humanistisches Wertesystem zu ringen. Es gilt, die pauschalen Vorwürfe gegen eine Bevölkerungsgruppe zurückzuweisen und die Einheit des Volkes sichern, zusammen mit den alten und den neuen Migranten, wenn wir die Verhältnisse für alle verbessern wollen.ie bisher nicht endgültig aufgeklärten Ereignisse von Köln haben eine Hysterie sondergleichen in Deutschland und im europäischen Ausland ausgelöst. Keine Frage: Das, was wir wissen, deutet auf schreckliche sexistische Massenübergriffe hin.

Erschreckender ist aber die medial aufgedrehte Debatte. In einem bisher kaum bekannten Ausmaße wird in den Mainstream-Medien, aber auch im Netz gegen Flüchtlinge und muslimische Menschen in Deutschland pauschalisiert. Weil die Täter von Köln angeblich Flüchtlinge und Moslems waren, geraten alle Menschen mit den gleichen Merkmalen in Generalverdacht.
Die bisher nicht endgültig aufgeklärten Ereignisse von Köln haben eine Hysterie sondergleichen in Deutschland und im europäischen Ausland ausgelöst. Keine Frage: Das, was wir wissen, deutet auf schreckliche sexistische Massenübergriffe hin.

Erschreckender ist aber die medial aufgedrehte Debatte. In einem bisher kaum bekannten Ausmaße wird in den Mainstream-Medien, aber auch im Netz gegen Flüchtlinge und muslimische Menschen in Deutschland pauschalisiert. Weil die Täter von Köln angeblich Flüchtlinge und Moslems waren, geraten alle Menschen mit den gleichen Merkmalen in Generalverdacht.

Diese Hysterie zielt auf Angst: Menschen sollen Angst untereinander bekommen; Angst vor den Fremden, Angst vor den Nachbarn. Verängstigte Menschen lassen sich prima regieren: Ist der Nachbar eine existenzielle Bedrohung für einen geworden, kommt direkt der Ruf nach dem starken Staat, der die Menschen voreinander schützen soll.

Diese Pauschalisierung gegen Flüchtlinge und Muslime ist der neue Rassismus unserer Zeit. Der antimuslimische Rassismus grassiert durch die Mitte der Gesellschaft, es gibt wieder Sündenböcke für die Ängste und Verunsicherung von Millionen. Nicht die Banken, die Finanzoligarchie, die Konzernmafia, die abhängige Presse und Politiker sind die, über die sich Deutschland in diesen Tagen aufregt. Nein, es sind Menschen einer anderen ethnischen Herkunft.

Der Zusammenhang zu der imperialen Außenpolitik sticht dabei ins Auge. Die westlichen Staaten, die seit Jahrzehnten den arabischen Raum militärisch und politisch dominieren, besetzen und mit Krieg überziehen, schaffen innerhalb ihrer Bevölkerung eine Atmosphäre der Angst vor dem Islam. Diese spaltet nicht nur die Bevölkerung und macht sie gut beherrschbar, sondern legitimiert den nie endend wollenden imperialen Feldzug, der „Krieg gegen den Terror“ genannt wird.

Es gilt, gegen den Strom dieser Hysterie und für eine humanistische Politik und ein humanistisches Wertesystem zu ringen. Es gilt, die pauschalen Vorwürfe gegen eine Bevölkerungsgruppe zurückzuweisen und die Einheit des Volkes sichern, zusammen mit den alten und den neuen Migranten, wenn wir die Verhältnisse für alle verbessern wollen.
Diese Hysterie zielt auf Angst: Menschen sollen Angst untereinander bekommen; Angst vor den Fremden, Angst vor den Nachbarn. Verängstigte Menschen lassen sich prima regieren: Ist der Nachbar eine existenzielle Bedrohung für einen geworden, kommt direkt der Ruf nach dem starken Staat, der die Menschen voreinander schützen soll.

Diese Pauschalisierung gegen Flüchtlinge und Muslime ist der neue Rassismus unserer Zeit. Der antimuslimische Rassismus grassiert durch die Mitte der Gesellschaft, es gibt wieder Sündenböcke für die Ängste und Verunsicherung von Millionen. Nicht die Banken, die Finanzoligarchie, die Konzernmafia, die abhängige Presse und Politiker sind die, über die sich Deutschland in diesen Tagen aufregt. Nein, es sind Menschen einer anderen ethnischen Herkunft.

Der Zusammenhang zu der imperialen Außenpolitik sticht dabei ins Auge. Die westlichen Staaten, die seit Jahrzehnten den arabischen Raum militärisch und politisch dominieren, besetzen und mit Krieg überziehen, schaffen innerhalb ihrer Bevölkerung eine Atmosphäre der Angst vor dem Islam. Diese spaltet nicht nur die Bevölkerung und macht sie gut beherrschbar, sondern legitimiert den nie endend wollenden imperialen Feldzug, der „Krieg gegen den Terror“ genannt wird.

Es gilt, gegen den Strom dieser Hysterie und für eine humanistische Politik und ein humanistisches Wertesystem zu ringen. Es gilt, die pauschalen Vorwürfe gegen eine Bevölkerungsgruppe zurückzuweisen und die Einheit des Volkes sichern, zusammen mit den alten und den neuen Migranten, wenn wir die Verhältnisse für alle verbessern wollen.

28 Kommentare zu: “Rebellunion #16 – Köln, Sexismus und die „neuen Juden“

  1. Super und wertvoller Beitrag.
    Beim ‚Brasilien-Vergleich‘ (‚07.00min.) bezügl. Sexismus in anderen Religionen musste ich aber einwenig schmunzeln.
    Selbstverständlich sollte man nachts in gewissen Stadtteilen von Rio nicht mehr einfach so (mit Minirock;) rumlaufen. Aber was soll das für ein ‚Vergleich‘ bzw. für eine Argumention sein?, um zu bekräftigen, dass es im Christentum auch Sexismus gäbe. – In bestimmten Gebieten sollte man auch als Mann nicht mehr rumlaufen (auch ohne Minirock);). Das hat was mit Kriminalität zu tun, und nichts mit Sexismus im Christentum.
    Natürlich gibt es den! Genauso wie in allen Religionen. Die entscheidende Frage ist eben:
    Inwieweit sind patriarchale Strukturen in einer jeweiligen Religionsgemeinschaft verankert und in welcher Form werden diese ausgelebt?
    Da macht es allerdings keinen Sinn, von DEM Islam, oder DEM Christentum zu sprechen, da es ohnehin hunderte, ja tausende von verschiedenen Prägungen und Formen gibt.
    Was wollte ich aber eigentlich sagen….?- Ah, zu Köln…: Für syrische oder irakische Verhältnisse wäre dies ein Freudentag gewesen: KEINE TOTEN, keine lebensgefährlich Verletzen.

  2. Ich finde, man muss mit Begriffen sehr gründlich und genau umgehen. Der Islam ist eine Religion. Religionen sind Ideologien. Rassismus ist auch eine Ideologie. Die Ideologie, dass es menschliche Rassen gibt, die verschiedene Wertigkeit aufweisen. Nationalsozialismus ist auch eine Ideologie. Nicht jeder, der Ausländer nicht mag, ist ein Nazi. Nicht jeder, der den Islam hasst, ist ein Rassist. Der richtige Begriff wäre Fremdenfeindlichkeit oder auch Islamfeindlichkeit. Wenn man Begriffe zu schwammig verwendet, dann kann es sein, dass die Kommunikation irgendwann fehlschlägt. Es gibt sicherlich Pauschalisierung und es gibt ein Islam-Feindbild. Es gibt auch Rassisten in Deutschland. Die meisten Islamfeinde, würde ich einfach mal behaupten, sind in Deutschland gar keine Rassisten. Denen geht es weitgehend nicht um deren „Rasse“, sondern um deren Kultur oder das, was sie von deren Kultur wahrnehmen. Es geht da um teilweise um Grundwerte, die sich widersprechen. Wie dem auch sei. Das Problem sind die Feindbilder und die Pauschalisierungen. Ich persönlich habe mal aus Interesse den Koran gelesen. Viele Moslems haben mir immer gesagt, lies den Koran, also wollte ich mich mal über deren Wertekodex schlau machen. Meine neugewonnene Einsicht hat bei mir zu einer starken Ablehnung gegenüber dieser Ideologie geführt. Aber ich habe eben nicht dieses Feindbild „Moslem“ und ich denke nicht, dass die fürchterlichen Sachen, die im Koran stehen, auch nur einem Großteil der Muslime bekannt sind oder diese geglaubt werden. Ich habe intellektuell ein Problem mit Moslems, aber nicht menschlich. Ich bin auch kein Fan von Bayern München, aber das heißt nicht, dass ich jetzt einem Bayern Fan, den ich sehe, an den Hals springen müsste. Es ist ein fundamentaler Unterschied, ob man eine Ideologie ablehnt oder ob man gegen die Menschen mit dieser Ideologie ist. Letzteres ist eine Art Krieg. Diesen Unterschied machen zu wenig Menschen und das ist gefährlich.

  3. Ich habe leider in den letzten Tagen bemerkt, dass wer auch immer für die Übergriffe an Sylvester in Köln verantwortlich war, wer die Täter waren ist ja mehr oder weniger geklärt, ein Ziel auf jeden Fall erreicht hat… Angst bei Frauen und noch mehr ANGST bei Müttern, vor allem bei Müttern mit Töchtern… Diese Angst ist zumindest hier, wo ich wohne, auf dem Land, ziemlich irrational. Zum einen gibt es hier keine tausend Flüchtlinge sondern vielleicht 80. Die Menschen leben auch noch in einem engeren Verbund als in der Großstadt, d.h. jeder kennt praktisch jeden, mal abgesehen von den Flüchtlingen und wahrscheinlich liegt genau darin das Problem. Wir haben Angst vor dem, was wir nicht kennen… Denen, die uns Fremd sind trauen wir Dinge zu, die wir denen, die wir kennen, niemals zutrauen würden. Ein Ansatz für die Lösung des Angstproblems ist also ziemlich einfach… Er liegt im kennenlernen…

  4. 8:12 Sehr richtig. Sexuelle Übergriffe sind (hauptsächlich) keine religiöse Frage, sondern eine patriachiale (und daher leider doch wieder religiös verknüpft). Die Lösung ist recht einfach und haben authentische Feministinnen kaum eine Woche nach Bekanntwerden der Köln-Übergriffe zu Silvester veröffentlicht:

    #AUSNAHMSLOS Gegen jede Form von sexualisierter Gewalt und Rassismus. Immer. Überall.

    Mehr ist dazu nicht zu sagen.

  5. Ich finde den Beitrag sehr gut. Auch wenn ich in vielen Punkten nicht unbedingt übereinstimme.

    Zuerst einmal zu der ewigen Islamdebatte: Natürlich hat der Islam nicht pauschal was mit Übergriffen und Vergewaltigungen zu tun. Genauso wenig wie andere Religionen. Was man jedoch feststellen muss, dass besonders im Islam die Frau schon eine deutlich andere Rolle hat als in anderen Religionen. So ist es z.b. Männern erlaubt mehrere Frauen zu ehelichen. Umgekehrt geht das aber nicht. Ist das nicht schon eine Ungleichbehandlung und die Höherstellung der Männer über die Frau?
    Und wieso wird es im Islam als besonders fromm angesehen, wenn sich die Frau verhüllt (in welcher Form auch immer)? Wer soll da genau vor wem geschützt werden? Und wieso? Und dabei spielt es keine Rolle ob die Frauen das freiwillig machen oder nicht. Es geht um den Fakt ansich.

    Aber wir sehen ja auch schon wie sich alleine die heiligen Propheten der beiden größten Religionen im direkten Vergleich darstellen: Während Jesus als der Heilige gilt, der ALLE Menschen liebt, und der Kranke heilt etc. und auf keinen Fall Gewalt anwendet und irgendwie kriegerisches Verhalten an den Tat legt, ist es bei Mohammed genau anders herum.
    Mohammed verabscheut den Vielgötterglauben, den es zu seiner Zeit in Mekka gab. Deshalb wird er zunächst verbannt und kommt dann mit einem Heer von Gleichgesinnten nach Mekka zurück und dort den Vielgötterglauben mit Gewalt zu zerschlagen und den Menschen dort seine Religion aufzuzwingen. Während seiner Lebzeit führt er diverse weitere kriegerische Eroberungszüge im Namen seines Glaubens, die er als Dschihad, heiligen Krieg rechtfertigt. Und so breitet sich auch nach seinem Tode der Islam mit Gewalt aus. Von Arabien bis auf die spanische Halbinsel bis an die Grenzen zu Frankreich.

    Nun bin ich selbst kein Fan von jeglicher Religion und erst recht nicht von Gewalt, weshalb ich im Prinzip auch jegliche Religion ablehne, bis auf in einigen Teilen den Buddhismus. Gerade die Kreuzzüge haben hier auch wieder gezeigt wozu Religion im Stande ist.
    Man kann aber im Prinzip alleine an der Entwicklung der beiden Heiligen (Jesus und Mohhamed) sehen welche Religion vom Grundgedanken her schon auf Gewalt basiert. Und viele Fanatiker berufen sich heute auf Mohhamed.

    Was Köln angeht: Was mich sehr wundert, dass die Medien auf einmal so plötzlich eine 180 Grad Drehung gemacht haben? War doch vorher das Berichten über Tatsachen über Muslime oder besser gesagt über Flüchtlinge ein absolutes Tabu Thema und man galt sofort als Nazi, wenn man nur überhaupt kritisch über dieses Thema gesprochen hat. So ist plötzlich seit Köln genau das Gegenteil der Fall. Jetzt schlägt das Pendel genau in ene völlig andere Richtung. Und DAS alleine macht mich schon völlig skeptisch.

    Was Leipzig-Connewitz angeht: Pedram das nennst du einen Progrom? Weißt du was linke Gewalttäter regelmäßig in Deutschland anrichten? Also wenn bei quasi fast jeder größeren Antifa-Demo irgendwelche Autos oder Gebäude brennen, dann ist das völlig normal. Aber wenn dann auch einmal die Rechten ausrasten, dann ist das gleich der schlimmste Progrom?
    Weißt du was hier jeden Tag in Berlin los ist? Erst vor kurzem wurde hier ein Polizist auf offener Straße von linken Gewalttätern zusammen geschlagen, weil er dort einen Strafzettel verteilte. In der selben Gegend gibt es fast regelmäßig Steinwürfe auf Polizeifahrzeuge und auch auf die Beamten selber, wenn sie dort Einsätze haben. Desöfteren werden dort brennende Müllcontainer auf die Straße geschoben und diese dadurch unpassbierbar gemacht. Wie nennst du solche Aktionen? Erst kürzlich wurde hier ein Haus durchsucht und diverse Schlagutensilien und Wurfutensilien wurden beschlagnahmt (Eisenstangen und Körbe voll Pflastersteine), die zum agieren gegen Polizeibeamte bestimmt waren.

    Ich bitte dich ein bisschen zu differenzieren. Gewalt ist IMMER schlecht. Egal wer sie ausübt. Aber es gibt keine Gewalt die schlechter oder besser ist als die andere. Zumal die Gewalttaten in Leizpig sicher nichts mit Köln zu tun haben. Ansonsten hätten die Rechten doch ein Flüchtlingsheim angegriffen oder? Denn Leizpig-Connewitz ist ein alternatives Linken-Szeneviertel.
    Kann es nicht viel eher sein, dass Leipzig lediglich eine weitere Gewalttat in dem ewigem gegenseitigen Gewaltexzess von Linken und Rechten ist?

    Zum Abschluß möchte ich sagen: Keine Religion ist irgendwie besser als die andere. Oder sagen wir so: Alle sind gleich schlecht. :)))
    Aber Gewalt darf niemals toleriert werden. Egal ob religiöse oder politisch motivierte. Egal welchen Zielen sie dient. Gewalt ist immer gleich schlecht.

    • Hallo Bert, vielen Dank für diesen bereichernden Beitrag.

      Ich stimme dir in sofern zu, dass Gewalt vom Menschen ausgeht. Aber auch von Strukturen. Informationstipp: Rüdiger Lenz. Zum Beispiel lassen wir uns und unsere Kinder zu Konkurrenz und Gewalttätern erziehen. Das geht auch oft nicht anders. Wenn ein Kind keine Liebe bekommt, oder auch nur geringe Aufmerksamkeit, ist es nicht wirklich lebensfähig. Also MUSS es sich aus seiner Sicht anpassen. Gefühle unterdrücken, brav ja und amen sagen, es wird den Eltern geben, was sie haben wollen um selbst zu überleben, essen zu bekommen und nicht geschlagen zu werden. Da dies bereits häufig in früher Kindheit passiert, steuert uns diese Erziehung im späteren Alter unbewusst. Jeder Betroffene hat die Aufgabe dies zu erkennen und sich daraus selbst zu befreien. Sich seine unbewusste Gewaltausübung und seine Abhängigkeiten bewusst zu machen und sich auch bewusst dagegen zu entscheiden. Aber dabei ist es von Vorteil, wenn man gleichzeitig übt, sehr gütig mit sich selbst umzugehen was bereits ein erster Schritt in Richtung Frieden ist. Frieden mit sich selbst. Denn ein einprogrammiertes Verhalten umzuprogrammieren dauert etwas länger. Nicht aufgeben lautet dann die Devise.

      Sich der eigenen Gewalt oder dem eigenen Anteil an der Gewalt bewusst zu werden ist nicht einfach. Dabei helfen uns aber zum Beispiel all die Gewalttätigen Ereignisse, die es uns wie einen Spiegel vor die Nase halten. Aber anstatt uns zu fragen, was ICH damit zu tun habe, zeigen wir mit dem Finger drauf und urteilen, grenzen ab, werden wieder selbst zu Spaltern, Trennern, Konkurrenten.

      Ich glaube, dass es eine der wichtigsten Aufgaben von uns Menschen ist, von jedem EINZELNEN, sich selbst zu einem friedlichen Menschen zu machen. Wenn wir das geschafft haben, entsteht auch ein friedliches Massenbewusstsein oder ein friedliches Volksbewusstsein. Und dann bringt dieses friedliche Massenbewusstsein auch friedliche Strukturen hervor.

      Fast alles was wir tun, so als Bevölkerung ist doch gewalttätig. Eltern erziehen Kinder zu Regeln. Lehrer erziehen Kinder zu Konkurrenten. Im Beruf sollen alle unreflektiert nach Vorschriften und Anweisungen von „oben“ handeln. Wir sind von uns aus noch unreif und gewalttätig und schaffen uns Systeme, Strukturen und Unternehmen, die uns dann dabei „unterstützen“ uns selbst wieder zu Soldaten, „Kindersoldaten“, Schülersoldaten, Arbeitssoldaten, Bundeswehrsoldaten und Systemsoldaten zu machen.

      Auch wenn es unpopulär und scheiße schwer ist. Jeder darf die Verantwortung für sich übernehmen und zuerst vor seiner eigenen Haustür kehren. Ich tue das seit ca. 2 Jahren, nach jahrelangem Meckern im Opferbewusstsein und dem Gedanken nichts und niemanden ändern zu können. Bis ich erkannte, dass ich mich selbst ändern kann. Das war unter denkbar lebensbedrohlichen Umständen. Nun habe ich zwar vieles verloren (Frau, Beruf, Freunde) aber ich bin der Meinung, dass ich mich für das absolut geilste entschieden habe was es gibt. Zu einer Quelle des Friedens, der Liebe und der Hilfe zu werden. Und ich versuche nun, mein Umfeld damit anzustecken, zu interessieren und jedem Interessierten zu informieren.

      Denn ich sehe es schon auch als Aufgabe, denjenigen zu Bewusstsein zu verhelfen, die noch unbewusst daherlaufen. Ohne zu missionieren. Nur durch Fragen stellen und informieren. Die neuen Menschen in meinem Umfeld sehen mich somit auch eher als Berater und Therapeut. 🙂 Schon komisch wie das Leben so spielt.

      Und denkt immer daran
      Bleibt friedlich und liebt sie

  6. Ich denke ebenfalls “ wem zum Vorteil“?!. Meines Erachtens werden die Vorgänge in Köln der Anlaß dazu sein, Freiheitsrechte auch für Deutsche einzuschränken, die Kontrolle über den Bürger zu verstärken. Die politische und mediale Begleitung wird dafür sorgen, dass die getroffenen Maßnahmen sich dann an den wahrgenommenen, nicht notwendigerweise den tatsächlich passierten Vorfällen, orientieren und dies gleichwohl als Fortschritt für Deutschland, die Deutschen und die deutsche Gesellschaft loben..
    Ich bin in einer arabischen Gesellschaft groß geworden und Sexismus ist dort leider ein großes Problem, das kann man leider nicht von der Hand weisen. Viele islamische Gesellschaften leben in einer Art archaischem Konservatismus und viele junge Leute, respektiv Männer, die aus bildungsschwachen, eher ländlichen Gegenden kommen , wie das zb in Marokko der Fall ist, treffen hier auf eine Mentalität und Denkweise, die sich zu 180 Grad von derer unterscheidet. Was außerdem ein Problem ist: die meißte Gewalt gegenüber Frauen in der islamischen Welt, geht von Frauen selbst aus. Und da fängt es bei der Erziehung von Jungs schon an…natürlich kann man nicht alle Muslime unter Generalverdacht stellen und ich spreche hier auch nur von Tendenzen , aber die Tatsache, dass hier zwei in sich komplett unterschiedliche Kulturen aufeinander losgelassen werden führt zwangsläufig zu Konflikten . Und die Politiker wissen das auch…deswegen sollte man bei der Frage “ Cui Bono“ nicht auf den starren der hier Frauen begrapscht oder Diebstähle begeht , sondern vielleicht lieber den Blick auf den richtigen werfen, der mit einer Schubkarre voll davon nicht weit entfernt steht und laut “ Haltet den Dieb“ ruft und gleichzeitig seelenruhig seine Schäfchen ins Trockene bringt…hier werden permanent instabile Verhältnisse geschaffen um diese für eigene Zwecke zunutze zu machen-Brot und Spiele-panem et circenses für das Volk.

  7. Guter Beitrag, regt sehr zum Nachdenken an.
    Den letzten Satz betrachte ich zwiespältig! Gewinnen sollten alle.
    Meiner Meinung wird das Thema Sexismus genutzt um die Blicke auf das Gesamtbild
    unmöglich zu machen. Warten wir ab, wie die nächsten Ereignisse aussehen werden.
    Es stehen Wahlen an, mal sehen, wer dort als Gewinner präsentiert wird und wie es
    dann in unserem scheinbaren Rechtsstaat weitergeht.

    • Ich hoffe dass es auch so bleibt und die Rassisten und Hetzer von dieser Seite fern bleiben.
      Bei Youtube und Facebook ist ja nicht mehr zum Aushalten.

    • Genau das gefällt mir an dieser Community Idee auf der Seite sehr gut. Man kann sich normal unterhalten, diskutieren und das alles auf einem guten Niveau. Denn wie bereits angemerkt wurde, ist das was auf Facebook und YouTube abgeht wirklich unterirdisch.

  8. Dass Gewalt immer nur dort die Grundlage haben kann, wo ein Mensch sich für Gewalt entscheidet, also in seiner Entscheidung, ist klar. Viele Gründe mögen diese Entscheidung begründen, aber letztlich ist die Entscheidung zur Gewalt jene Entscheidung, die als Unterscheidung zwischen Gewalttäter und Gewaltlosigkeit herhalten kann – und nicht ein peripherer Aspekt.

    Deswegen ist es richtig mit aller Deutlichkeit zu widersprechen, dass nicht Religion, Nase, Gesinnung oder Gender für die Gewaltentscheidung selbst verantwortlich sind, weil immer noch der freie Wille das letzte Wort zu reden hat – und, weil diese Begründung ja nur eine Rechtfertigung sein soll für eigene Hassentladung.

    Es ist eigentlich egal, woher die Gewalt herkommt, denn es ist wieder der freie Wille der entscheidet, ob Diskriminierung, Verfolgung und Schuldzuweisung pseudogerechtfertigt bei einem selbst zugelassen werden oder nicht.

    Ein gewaltloser Mensch kann noch soviele berechtigte Gründe zum Hass, zur Diskriminierung, zur Gegengewalt haben, und kann doch mit seinem freien Willen der Versuchung widersagen.

    Trivial.

    Meinen Sie nicht auch, Herr Pedram Shahyar, dass auch Männlichkeit, männliche Gesellschaften und Strukturen, nicht der Grund für Gewalt sind, sondern der Mensch einfach nur der Mensch, der sich dafür entscheidet?

    Wieso sollte man tunlichst darauf achten, Nebenaspekte wie Religion als solche zu kennzeichnen, um dann blind ein anderes dafür einzusetzen, Männlichkeit, oder männliche Gesellschaftsstrukturen?

    Ich finde und glaube nicht, dass Männlichkeit irgendetwas grundlegendes mit Gewalt zu tun hat, und widerspreche ebenso in aller Deutlichkeit dieser Unterstellung, und damit auch Ihren Ausführung zu männlichen Gesellschaften, in denen es problematische sexuelle Angriffe auf Frauen, aber keine Ausbeutung von Männern als Problematik geben soll.

    Vordem Hintergrund von Millionen zur Flucht gezwungenen Männern, von denen Tausende den Tod finden, ist Ihr Video sogar schrecklich realitätsverzerrend, Hunderte minderschwere, und eine Hand voll schwere Straftaten an Frauen als Anknüpfungspunkt heranzuziehen, während Millionen _Männer_ heimatlos in die Gefahr der Flucht getrieben worden sind – von Ehefrauen, Familien, sozialen Strukturen.

    Gerade die Nennung von Alice Schwarzer zeigt doch wie kaltblütig relativierend gerade auch Frauen in unserer abgesicherten Welt jeglichen rechtsstaatlichken Eingriff vor sich verbieten, und zu Rechtsstaatlichkeit weder bereit, noch vom eigenen Bauch emanzipiert sind, um sich einer gerechten ‚Sache‘ unterzuordnen und fremde Rechte und Bedürfnisse zu respektieren, und sich selbst zu beherrschen, geschweige denn Verantwortung über eigenes Handeln zu akzeptieren.

    Diese Haltung, der Priorität weiblichen Lebens gegenüber Männer und Menschenrechten, führt nicht nur etwa alle fünf Minuten zur Relativierung und Missachtung von Menschenleben, zu Mord, zu Verharmlosung, und Straffreiheit, sondern diese Haltung führt auch zu Millionen ausschließlich männlicher Flüchtlingen.

    Ich, als Mann, hätte eine gewisse Scham, einverstanden zu sein, oder meine ‚Liebste‘, meine Frau loszuschicken, um Jahrelang getrennt bequem und sicher nachgeholt zu werden. Ich würde das gemeinsam durchstehen wollen, oder andere Wege beschreiten, aber ich würde in meiner Frau eine Partnerin haben wollen, an meiner Seite, und nicht als Nutzlasttier, Ausbeutungsobjekt, oder als Held, die ihr Leben in Gefahr zu bringen oder zu opfern, hat.

    Das aber passiert gerade in Millionen Fällen, dass Frauen bereit sind, diesen fremden Dienst für sich anzunehmen. Ganz selbstverständlich. Das perfide daran ist aber, dass diese Frauen und Männer diese persönliche Entscheidung in einer Notsituation treffen müssen, während unsere Frauen und Männer aber im Allgemein darüber einen Diskurs führen, und zwar skandalöser Weise mit derselben Selbstverständlichkeit.

    Sexuelle Übergriffe, bei denen in der Frau ein Nutzobjekt gesehen wird und bei denen kein Respekt vor der Person und ihrem Schutzbedürfnis herrscht , sind das Gegenstück zur Ausbeutung von Männern, und sind das Gegenstück zur Mord verharmlosenden Abtreibung, und macht aus einem Menschenleben ein nicht schutzbedürftiges Irgendetwas, das anders als andere Opfer von Gewalt nicht einmal rechtsstaatlichen Schutz erhalten, geschweige denn gerechte Strafverfolgung.

    All diese Gewalt wird von Menschen, Mann wie Frau ausgeübt. Männer wie Frauen entscheiden sich den Bauch des anderen nicht zu achten, zu respektieren, zu verharmlosen, zu missbrauchen, abzutreiben, abzutöten, zu vergewaltigen.
    Das sind Entscheidungen von Menschen, die in ihrer Entscheidung nicht bereit sind, sich selbst zurückzunehmen, oder sich selbst zu begrenzen, sondern sich auszuleben, ungeachtet desjenigen der darunter leidet.

    Gewalt ist ein Menschenproblem, ein Emanzipationsproblem, ein Erziehungsproblem, ein Selbstbeherrschungsproblem.

    Gewalt, Übergriffe und Ausbeutung sind Probleme de Menschen, und nicht allein oder überwiegend von männlichen Strukturen.

    Gewalt, Übergriffe und Ausbeutung geht von jedem grenzüberschreitenden egozentrischen ‚Bauch‘ aus, egal ob männlich oder weiblich.

  9. Echt lustig, wie alle jetzt so tun, als hätte es Sexismus in Deutschland vorher noch nie gegegen. Der Beitrag zeigt sehr sehr gut, wie wir alle mal wieder durch Fragen nach Islam, Sexismus, Kulturen, Feminismus, falsche Toleranz usw. in Wahrheit von der eigentlichen Frage abgelenkt werden sollen: dem cui bono. Wem nützen diese Attacken? Und warum schwenken die Mainstream Medien um 180° um, als gäbe es kein Morgen (wodurch sie übrigens ihre Glaubwürdigkeit vollständig verspielt haben)? Fakt ist, Köln war geplant, es ist einfach immer noch zu friedlich in Europa und Deutschland. Hier sollen Menschen gegen Menschen aufgehetzt werden, damit es endlich mal so richtig kracht. Der Diskurs über Männergewalt, Kultur- oder Religionsprobleme lenkt ab und „Teile und Herrsche“ wird überdeutlich. Deutsche sollen gegen Flüchtlinge, Flüchtlinge gegen Deutsche, Muslime gegen Christen, Frauen gegen Männer, Linke gegen Rechte usw. usw. aufgestachelt werden. Die Grüppchen werden immer kleiner und damit werden WIR immer leichter kontrollierbar und manipulierbar. Wir haben nichts gelernt, traurig aber wahr.

    • „Cui bono“. Genau das habe ich mich auch gefragt. Mir kam folgende Eventualität in den Sinn:
      Wie du schon sagtest, was wäre, wenn das alles geplant war? Ich bin kein Freund von Absolutismen, deswegen der Konjunktiv. Mit Gauck hat man versucht uns in eine Kriegsstimmung zu versetzen und hat von der Bevölkerung, auf gut Deutsch gesagt, aufs Maul bekommen. Gauck existiert nicht mehr in den Medien und er wird nicht mehr ernst genommen. Da war eine sehr deutliche und ich glaube auch für die Politik in dieser Intensität unerwartete Positionierung der Bevölkerung gegen Kriege. Krieg bedeutet aber Waffenexporte. Wie kriegt man ein Völkchen von Pazifisten dazu, für den Krieg zu sein? Indem man Angst und Hass auf diejenigen schürt, gegen die man Krieg führen will. Es könnte sein, daß hier ein Gesinnungswandel der Bevölkerung vollzogen werden soll. Wir sind zu links für die Pläne der USA.

  10. Solche cleveren Artikel / Monologe lassen sich (evtl) leicht formulieren wenn man eine andere Welt kennt,
    aber mir ist bisher, bei allem Respekt, nicht einmal aufgefallen, dass es in einem kenfm Beitrag o.Ä. jemals davon die Rede war wie man mit dieser Situation als junger Mensch umgehen soll.
    Mich (Baujahr 199X) hat meine Meinung schon mein Abitur, etwa 1 Jahr Arbeitszeit an Geldstrafen, meine Lehre und 2/3 meiner Freundschaften gekostet.
    Ich bin (und das nicht alleine) komplett am Ende.
    Ich kann einfach keine postive Energie mehr für Irgendetwas aufbringen, erst recht nicht für eine hypothetische bessere Welt, die sind Wir mal ehrlich, eh nie existieren wird.
    —> Fazit: Es gibt keine Hoffnung mehr (und diese Meinung teilen 99% meiner Bekannten).
    —> (persönlich) Ich habe mitlerweile nicht mehr das Gefühl dass die Menschheit eine Existenzberechtigung hat, weil Ich mir wie Vollidiot unter Vollstidioten vorkomme.

    Danke an Alle die sich ernsthaft die Mühe gemacht haben sich Das hier durchzulesen…..

    • Sollten sie, wie es den eindruck macht, an einer klinischen depression leiden, dann kann professionelle hilfe manchmal helfen — versuchen sie es, lassen sie sich helfen.

      Und sie haben recht: es wird nie eine bessere welt existieren.

    • Du machst mir den Eindruck, als wärst schwer resigniert, enttäuscht und vollkommen allein mit deiner Meinung. 🙂 Nimm es nicht so schwer, denn du bist nicht allein, es gibt viele, denen es geht wie dir. Ich bin nicht viel älter als du und habe daher nicht die Lebenserfahrung meiner Großmutter. Was ich dir aber sagen kann: this too will pass. Wenn es dir so geht wie du es jetzt beschreibst, dann rate ich dir, dich mal zurückzuziehen und zur Ruhe zu kommen, denn ganz offenbar hat dich dieses System, das ohnehin bald zusammenbrechen wird, ganz schön mitgenommen. Was die Existenzberechtigung der Menschheit angeht, so kann ich dir unserem derzeitigen Stand nach nur beipflichten. Der Mensch hat sich nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Dennoch sind wir hier und es liegt an uns, ob wir in Freude, Gesundheit und Liebe oder im Krieg, Zerstörung und Schmerz leben wollen. Kopf hoch. 🙂

    • Keine Sorge, spätestens, wenn die Ölquellen im Orient zu neige gehen, wird der Islam für den Westen nicht mehr interessant sein. Damit wird auch dieses Feindbild fallen. Dauert noch paar Jährchen, aber du bist noch jung.

      Lass dich nicht von der Ohnmacht, die die Situation ausstrahlt zerfressen. Warum werden Linke zu „Linken Chaoten“ und Steinewerfern? Eben wegen dieser Ohnmacht und Steine werfen ist deren Ventil. Man begreift, daß alles nicht so ist, wie es einem vorgegauckelt wurde und daß man es persönlich nicht ändern kann, obwohl man es jetzt, sofort am liebsten täte. Ich hoffe, du findest auch ein Ventil, ansonsten zerbrichst du daran. Mein Ventil ist der Sarkasmus. Anders könnte ich teilweise den Scheiß, der in der Welt passiert auch nicht ertragen. Und so geht es sehr vielen Menschen.

      Und zu den „Vollidioten“ kann ich nur sagen: Der Mensch ist kein Vollidiot, er ist ein Gewohnheitstier und benimmt sich manchmal idiotisch, wenn er seine Gewohnheit gefährdet steht.

    • @Purer Hass, oder? Erstmal meine Hochachtung davor, dass du zu deinen Gefühlen stehst und sie scheinbar unerträglich wirken.
      Entgegen der Meinung das du eine Depression hättest und dich Untersuchen lassen solltest, denke ich das genau das, dass falsche wäre. Dein Körper möchte dir etwas mitteilen, dass geht wenn man es Ignoriert später über die Gefühlslage, bis du dir muße lässt. Muße heißt, dir Zeit nehmen zum nachdenken, allein. Es gibt viele die solche gefühle hatten bzw noch immer haben, ich hab das auch ab und zu, aber ich hab ähnlich wie Ken mit KenFM, gemerkt das ich einfach, mein Ding machen muss und nur selbst dafür verantwortlich bin, meinem dasein einen Sinn zu geben.

      Du hast dich scheinbar von deinen Freunden abhängig machen lassen (Passiert gerne auch unbewusst), was ich Positiv finde ist, dass du dich Kritisch betrachten kannst und deine Lage scheinbar ehrlich, wiederspiegeln kannst. Sowas kann nicht jeder.
      Frage dich doch mal, was dir dein Leben lebenswert machen würde, was ist wichtig im Leben und frage dich, wie wichtig dir die Dinge sind welche sich schmerzhaft anfühlen, wenn sie nicht mehr greifbar sind.
      Man merkt erst, was man an etwas hatte, wenn man es verloren hat. Aber hey, das Leben beginnt wie es Endet, Allein und ohne Reichtum.

      Versuche vielleicht auch, etwas weniger darauf zu geben was andere denken oder sagen könnten über dich, sei du selbst wie du bist, lass die leute denken, lass die leute reden, es ist nur wichtig das du dir dein Rückgrat zurück holst, in dem du dir bewusst machst, dass nur wichtig ist wie du von dir denkst, du musst nur dir gefallen, ohne diese Haltung, wirst du die fähigkeit zum aufrechten gang verlieren, was diese Gesellschaft mit vielen vielen vorrauseilenden gebuckelten, förmlich massenhaft herran züchtet.

      Ken hatte hier und da schon die nächste Generation angesprochen, etwa wenn er seinen Grund nannte für seine ganze Arbeit, Stichwort: Nach mir die Sintflut.

      Jedes Lebewesen hat als größte Treibende Kraft, den erhalt der eigenen Art, Kriege und der Rest an schlechten dinge die Menschen, Menschen antun, sind kein Natürlicher Prozess, es liegt einzig und allein am Wettbewerb, welcher mit Charles Darwin, seine Ideologische Legitimation bekam und in Umerziehung und Genozid, seine ganze fehlerhaften ausmaße erreichte. Leider haben Diebe und Verbrecher, diesen Satz „Survival of the Fittest“ in „Das überleben des Stärkeren“ und „Das Überleben des am besten angepassten“ übersetzt, was aber Falsch ist, denn Darwin meinte mit dem Satz „Das fortbestehen des Gesunden“ was auch mehr sinn ergibt als auge um auge.

      Ich geb dir mal als Anreiz den Link mit: https://www.youtube.com/watch?v=AqNnChXhJ3Y
      In dem Video geht es um die Denkverödung der Gesellschaft und um das was im Leben zählt.

      Vielleicht wäre ja Philosophie etwas für dich, es hilft vielen.
      Ich hab jetzt mal (Wieder) viel geschrieben, aber hoffe irgentwas kann dir helfen von dem was ich schrieb.
      Eine Philosophie lass ich dir zum nachdenken noch da, „Wenn du den Hafen nicht kennst an den du Segeln willst, dann ist kein Wind der richtige.“.

  11. Du hast in vielen Punkten recht, aber es sieht für mich eher so aus als würden generell Ausländer das „Ziel“ sein. Wenn er dann einen Bart hat oder am besten noch den Islam als Glauben hat und aus Syrien kommt hat man gleich das optimale Feinbild. Aber auch Nordafrikaner werden kategorisiert und als böse dargestellt. Das sieht man gut an der Berichterstattung. Als würde irgendwer in Deutschland erkennen ob das Nordafrikaner oder Südafrikaner oder ob das irgend einen Unterschied macht.

    Jedenfalls sehe ich eine Spaltung der Bevölkerung in rechts (gegen Ausländer/Asylbewerber) und links (pro Asyl). Diese Spannung und Spaltung lenkt von den eigentlichen Problemen und Ursachen ab und dient letztendlich den Eliten. Ich denke die Religion wird hier nur als angenehmer Nebeneffekt verwendet.

    • Ausländer ist ein Überbegriff für alle ungelösten Probleme, die aktuell in unserer Gesellschaft irgendwie damit zusammenhängen. Das nützen all die Profiteure argumentmäßig aus um irgendwelche Interessen zu etablieren.

  12. Sehr schöner Artikel!
    Vor allem mal endlich etwas deeskalierendes. Man kann sich nicht vorstellen wie schön es ist, mal eine Stellungnahme zu der Thematik zu hören, ohne gesagt zu bekommen, dass man jetzt diese oder jene Bevölkerungsgruppe hassen muss.
    Danke dafür!

    Ich denke ebenfalls, dass diese Hysterie und der Ruf nach Aktionismus eine einzige Katastrophe ist. Alle vorhandenen Gesetze sollten ausreichen, die Sache juristisch aufzuarbeiten.
    Die Verantwortlichen werden dafür bestraft, unabhängig ihrer Herkunft und das wars. Da braucht es nicht mehr Staat, nur gute ordentliche Ermittlungsarbeit und einen kühlen Kopf.

    Obwohl ich mich wohl für ein Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen begeistern könnte, da manche offenbar damit nicht umgehen können. Aber ich will nicht in den Science Fiction Bereich abdriften…

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