Wer leugnet eigentlich was? | Von Bastian Barucker

Die intellektuellen Sperrgebiete der Corona-Debatte

Ein Standpunkt von Bastian Barucker.

In der Corona-Debatte scheint es ein “intellektuelles Sperrgebiet” (Rainer Mausfeld) zu geben, welches nicht betreten werden darf. Die Hypothese, dass Regierende und angesehene Wissenschaftler*innen sich auch irren können oder sogar wissentlich falsche Aussagen treffen, darf gar nicht erst aufgestellt werden. Was hat dieses Denken für einen Vorteil? Es schützt vor einer zu starken Erschütterung des eigenen Weltbildes und ist damit eine verständliche Handlungsweise, die schon früh im Leben entstanden sein kann.

Die Verantwortlichen handeln zum Wohle der Gemeinschaft?

Der Corona-Komplex kommt mir vor wie ein Farbmittel, welches bereits vorhandene Missstände unserer Gesellschaft farbenfroh aufleuchten läßt. Einer davon ist für mich die Beobachtung, dass es manchen Menschen schwer fällt verschiedene Erklärungsansätze überhaupt zuzulassen.

Hypothese 1: Die Regierenden sorgen sich wohlwollend um die Bevölkerung

In der Diskussion rund um Corona wäre es möglich auf der einen Seite anzunehmen, es gäbe ein neuartiges Killervirus und die Regierenden inklusive ihrer Berater*innen und offiziellen Gremien tun ihr Bestes, um die Bevölkerung zu schützen. Sie haben das Wohl aller prioritär im Blick und dadurch, dass die Situation neu ist, machen sie hier und da Fehler. Das könnte also eine Hypothese sein, von der aus ich mir das Verhalten, die Aussagen, die Studien und das Geschehen rund um Corona anschaue und dann nach Stringenz und Plausibilität prüfe. Laut einer repräsentativen Umfrage macht sich “Eine Mehrheit von 50 Prozent keine Sorgen um die Freiheit – trotz deren erheblicher Einschränkung im Zuge der Corona-Pandemie, die so weit ins Private reichen, wie dies selbst in Diktaturen nicht üblich ist. Nur ein gutes Drittel (35 %) hat diese Sorgen.”(1)

Das bedeutet also, dass der Großteil der Bevölkerung die Maßnahmen und das Geschehen als plausibel und nicht besorgniserregend in Bezug auf ihre Freiheit erachten. Diese Einschätzung scheint mir nur dann möglich, wenn ich an die erste von mir genannte Hypothese glaube und damit auch an das Wohlwollen der Verantwortlichen. Trotzdem ist Mehrheit nicht unbedingt ein Anzeichen für Wahrheit.

Hypothese 2: Die Verantwortlichen können nicht mehr zurück?

Eine zweite Hypothese ist die, dass die Verantwortlichen durch die Bilder aus Bergamo erst davon ausgingen, dass es eine sehr ernste Bedrohung für die Menschheit gäbe und deshalb verständlicherweise schnell und konsequent reagierten und beschlossen die Bevölkerung in eine Schockstarre zu versetzen.

Wir müssen wegkommen von einer Kommunikation, die auf die Fallsterblichkeitsrate zentriert ist. Bei einer prozentual unerheblich klingenden Fallsterblichkeitsrate, die vor allem die Älteren betrifft, denken sich viele dann unbewusst und uneingestanden: «Naja, so werden wir die Alten los, die unsere Wirtschaft nach unten ziehen, wir sind sowieso schon zu viele auf der Erde, und mit ein bisschen Glück erbe ich so schon ein bisschen früher». Diese Mechanismen haben in der Vergangenheit sicher zur Verharmlosung der Epidemie beigetragen. Um die gewünschte Schockwirkung zu erzielen, müssen die konkreten Auswirkungen einer Durchseuchung auf die menschliche Gesellschaft verdeutlicht werden.”(2)

Mit dem Laufe der Zeit und der sich anhäufenden Evidenz zu Sars-Cov2 wurde auch den Verantwortlichen klar, dass ein Großteil der nicht-pharmazeutischen Maßnahmen evidenzlos ist und daß die Gefährlichkeit des Virus (IFR= Infection-Fatality-Rate) viel geringer ist als ursprünglich behauptet. Das hätte den Verantwortlichen spätestens seit dem Bericht von Herrn Kohn im Mai klar sein können und müssen.

Die beobachtbaren Wirkungen und Auswirkungen von COVID-19 lassen keine ausreichende Evidenz dafür erkennen, dass es sich – bezogen auf die gesundheitlichen Auswirkungen auf die Gesamtgesellschaft – um mehr als um einen Fehlalarm handelt. Durch den neuen Virus bestand vermutlich zu keinem Zeitpunkt eine über das Normalmaß hinausgehende Gefahr für die Bevölkerung (Vergleichsgröße ist das übliche Sterbegeschehen in DEU).” (3)

Trotz dieser Evidenz wurde weiterhin Panik verbreitet. Hier ist wieder Herr Drosten einer der Hauptvertreter dieser Angstmache. Er behauptete am 29. September immer noch folgendes:

Auf die gesamte USA betrachtet liege die Infektionssterblichkeit von Covid-19 mit 0,8 Prozent um das 16-fache höher als die der saisonalen Grippe, berichtet der Virologe Professor Dr. Christian Drosten, der die Metaanalyse im NDR-Podcast »Das Coronavirus-Update« vorstellte. »Für jeden Influenzatoten gibt es 16 Covid-19-Tote in den USA.« Für Deutschland, das nicht in der Metaanalyse vorkommt, sieht die Situation noch ein bisschen anders aus, erklärt Drosten: Zum einen liege die Infektionssterblichkeit der Grippe hier ein bisschen niedriger als in den USA und zum anderen sei das Durchschnittsalter der Bevölkerung höher, weshalb die IFR für Covid-19 etwas höher ausfalle. Sie liege in Deutschland bei etwa 1 Prozent.” (4)

Spätestens seit Mai ist durch Prof. Ioannidis und Stephan Kohn bekannt, dass diese Zahlen nicht valide sind und deshalb Vorsicht geboten sei. Am 7. Oktober erschien von Prof. Ioannidis eine Meta Analyse, die unter anderem zu folgender Aussage kommt. Es ist schon erstaunlich, dass Herr Drosten bis heute in der öffentlichen Debatte ernst genommen wird, obwohl er sich so stark geirrt hat und nicht lieber zurückhaltend war, wie es sich für einen Wissenschaftler eigentlich gehört. Die Meta-Analyse ist im Schriftbeitrag verlinkt (5)

Infection fatality rate in different locations can be inferred from seroprevalence studies. While these studies have caveats,43 they show IFR ranging from 0.00% to 1.54% across 82 study estimates.43 Median IFR across 51 locations is 0.23% for the overall population and 0.05% for people <70 years old. IFR is larger in locations with higher overall fatalities. Given that these 82 studies are predominantly from hard‐hit epicentres, IFR on a global level may be modestly lower. Average values of 0.15%‐0.20% for the whole global population and 0.03%‐0.04% for people <70 years old as of October 2020 are plausible. These values agree also with the WHO estimate48 of 10% global infection rate (hence, IFR ~ 0.15%) as of early October 2020. Earlier higher quotes of average IFR that were irresponsibly circulated widely in media and social media were probably extremely flawed, as they depended on erroneous modelling assumptions, and/or focused only on selecting mostly studies from countries with high death burden (that indeed have higher IFRs), and/or were done by inexperienced authors who used overtly wrong meta‐analysis methods in a situation where there is extreme between‐study heterogeneity.“

Nachdem man sich auf Herrn Drosten verlassen hatte und bemerkt hat, dass dieser wieder (wie 2009 bei der Schweinegrippe) falsch lag, ist es nun fast unmöglich, diesen Fehler zuzugeben. Schließlich haben die Verantwortlichen Tausende von Existenzen zerstört, Millionen von Operationen verschoben, unzählige alte Menschen alleine und in Isolation sterben lassen, Millionen von Menschen und Kinder dazu gezwungen ungenormte Masken zu tragen, für deren Nutzen im Alltagsgebrauch keine Evidenz vorliegt und dessen Gefährdungspotenzial durch die Regierung nie untersucht wurde und Millionen von Menschen (weltweit) in Hungersnot gebracht. Das war natürlich nicht das alleinige Verschulden der deutschen Regierung, sondern eine Konsequenz der internationalen Lockdown-Politik.

Was wäre passiert, wenn sich die Verantwortlichen im Juni, Juli oder August öffentlich zu einem Fehlverhalten bekannt hätten und die Menschen feststellen würden, dass die Entscheidungen hauptsächlich auf Daten basierten, die falsch und übertrieben waren? Claudio Siber, Mitglied der Grünen beschrieb in seiner Rede in Berlin, wie parteiintern mit der Gefahrenanalyse zu Sars-Cov2 umgegangen wurde und dass einzig und allein auf Herrn Drostens Einschätzung vertraut wurde. Wenn auch andere Parteien eine so einseitige Beratung erhalten haben, dann wäre es sehr verständlich, warum sie so handeln, wie sie handeln. Natürlich wäre es die Pflicht von Regierenden, sich ausgewogen und vielfältig beraten zu lassen. Prof. Schwab, Rechtswissenschaftler der Uni Bielefeld äußerte sich in der Videokonferenz mit den Programmschaffenden des öffentlich-rechtlichen Rundfunks bzgl. der Beratung der Politik wie folgt:

dass die Grundanforderungen an die sachverständige Beratung des Staates Sachkunde, Objektivität und Neutralität sind. In komplexen Politikfeldern muss diese Sachkunde interdisziplinär aufgestellt sein.” (Prof. Martin Schwab)

Alle Regierenden und Verantwortlichen der Lockdown-Maßnahmen würden wahrscheinlich ihre Jobs verlieren und je nach Rechtslage vor Gericht landen mit der Anklage: sittenwidrige vorsätzliche Schädigung.

Wer in einer gegen die guten Sitten verstoßenden Weise einem anderen vorsätzlich Schaden zufügt, ist dem anderen zum Ersatz des Schadens verpflichtet.” (6)

Da man mittlerweile nicht mehr von Unwissen ausgehen kann, sondern von einem Festhalten an einer Strategie, die evidenzlos ist, um keinen Fehler eingestehen zu müssen, vergaloppieren sich die Verantwortlichen immer weiter in die Misere. Spannend dabei ist, dass z.B. der Chefepidemiologe Schwedens, Anders Tegnell, in der Lage ist auch Fehler zuzugeben. In Deutschland scheint das unmöglich. Schweden hat im Umgang mit Corona auf Grundrechtseinschränkungen verzichtet und trotzdem keine Übersterblichkeit erlebt.

Die Folgen der Veröffentlichung ihres fehlerhaften Verhaltens macht den Regierenden und ihren Beratern vermutlich so viel Angst , dass sie diesen Fehler nicht zugeben wollen und deshalb an ihrem Narrativ festhalten und es bis aufs Letzte verteidigen. Wenn das Narrativ bis zur Impfung hält und man diese als Erlösung von der vorher geschürten Panik verkauft, könnte es möglich sein, als Retter in der Not da zustehen. Eine klassische narzisstische Verhaltensweise, da sie ihren Selbstwert mit ihrer Machtposition verbinden und ein Verlust dieser sich existenziell bedrohlich anfühlt. Das ist genau der Punkt, an dem ein Politiker, der Macht geliehen bekommt, um der Bevölkerung zu dienen, seine Position verkennt und der eigenen Machtposition mehr Aufmerksamkeit schenkt als seinem Auftrag. Deshalb wird jegliche sachliche Kritik an den Maßnahmen als Angriff auf die eigene Person und Machtstellung gewertet und mit allen Mitteln bekämpft. Wörter wie “Corona-Leugner”, “Schwurbler”, “Verschwörungstheoretiker” und “Covidiot” sind fester Bestandteil des Debattenraumes geworden, obwohl es sich bei all diesen Worten um diffamierende Beleidigungen handelt. Frau Merkel attestiert den Kritikern der Maßnahmen sogar Realitätsverlust und empfiehlt in einer Live-Videokonferenz psychologische Beratung, da die Kritiker nicht zu einem faktenbasierten Dialog in der Lage sind. Das Video ist im Schriftartikel verlinkt.

Zitat aus einem Artikel von Carsten Forberger auf dem Portal Multipolar (7) :

Auch im öffentlichen Diskurs um die Maßnahmen zur Eindämmung von SARS-CoV-2 bzw. Covid-19 lässt sich die präventive Verteidigungsstrategie erkennen: Wenn die virologischen und epidemiologischen Daten, auf denen die massivsten Grundrechtseingriffe in der Geschichte der Bundesrepublik beruhen, bewusst falsch interpretiert oder gar nicht erst erhoben wurden oder wenn auf Basis zutreffender Daten verfassungsrechtlich überzogene Maßnahmen eingeleitet wurden, dann liefe dies in der Konsequenz auf den drastischen Vorwurf hinaus, dass sich die handelnden Politiker und Wissenschaftler gegen die verfassungsgemäße Ordnung dieses Landes verschworen haben. Und da die leitgebenden Medien den Regierungskurs zumindest anfangs nahezu kritiklos unterstützten, fällt jede Kritik am Handeln der Regierung auf sie selbst zurück. Selbst sachliche und faktenbasierte Kritik wird deshalb reflexartig mit dem Begriff „Verschwörungstheorie“ gekontert und dabei mit steigernden, aber inhaltlich völlig unsinnigen Adjektiven wie „krude“, „wirr“, „aberwitzig“ ausgeschmückt. Dies ist nichts anderes als die Kapitulation vor einer inhaltlichen Auseinandersetzung, selbstgefällig vorgetragen aus der Position des Stärkeren.“

Ich hatte im Sommer eine Petition für eine ARD-Sondersendung zum Thema Corona gestartet und diese vor dem ARD-Hauptstadtstudio übergeben, woraufhin ich zu einer Videokonferenz mit ARD-Programmschaffenden eingeladen wurde. Ein Angebot des Dialogs also. Die Reaktion des MdB Lorenz Gösta (die Linke) auf Twitter zeigt auf, wie viel Angst vor Dialog zu herrschen scheint.

Diese Art und Weise der Kommunikation vergiftet seit März diesen Jahres den Debattenraum und beschädigt die Meinungsfreiheit. Diese jedoch ist eines der höchsten Güter einer Demokratie und muss, meiner Einsicht nach, gewahrt bleiben. Wir können gerne anderer Meinung sein, aber grundlegender Respekt vor dem Gegenüber sollte die Basis einer Diskussion sein. Schließlich müssen wir auch nach Corona weiterhin miteinander leben. Mir selber geht es manchmal so, dass ich aufgrund emotionaler Berührtheit meine Offenheit anderen Meinungen gegenüber verliere oder mich angegriffen fühle. Deshalb sehe ich es genauso als Herausforderung immer respektvoll zu bleiben.

Es kann nicht sein, was nicht sein darf!

Die aggressive Sprache und die Verleugnung der Möglichkeit, dass Hypothese 2 auch zutreffen könnte, hat mich seit März erstaunt. Ich erlebe immer wieder Menschen, die felsenfest davon ausgehen, dass es nicht genauso möglich wäre, dass die Regierenden sehr schlecht mit der Pandemie umgehen oder sogar seit Monaten lügen. Interessanterweise ist es bei mir ganz anders. Ich selber habe den Eindruck, dass die meisten politischen Entscheidungen dem Machterhalt der Machthabenden dienen und nicht primär dem Wohlergehen der Bevölkerung. In meinen 37 Jahren auf dieser Erde habe ich erlebt, wie ein Angriffskrieg nach dem nächsten, auch mit deutscher Beteiligung stattfand. Viele von diesen beruhten auf Lügen und dienten eigenen geopolitischen Interessen. Oftmals wurden diese kriegerischen Handlungen durch Lügen initiiert oder begünstigt. Mein persönliches Schlüsselerlebnis war die Auseinandersetzung mit der Brutkastenlüge.

Zitat:

Als Brutkastenlüge wird die über längere Zeit als Tatsache verbreitete Lüge bezeichnet, dass irakische Soldaten bei der Invasion Kuwaits im August 1990, dem Beginn des Zweiten Golfkriegs, kuwaitische Frühgeborene getötet hätten, indem sie diese aus ihren Brutkästen gerissen und auf dem Boden hätten sterben lassen. Diese Behauptung wurde 1990 von Nayirah as-Sabah (auch Naijirah) im Kongress der Vereinigten Staaten kolportiert. Sie hatte Einfluss auf die öffentliche Debatte über die Notwendigkeit eines militärischen Eingreifens zugunsten Kuwaits und wurde unter anderem vom damaligen US-Präsidenten George H. W. Bush und von Menschenrechtsorganisationen vielfach zitiert. Erst nach der US-geführten militärischen Intervention zur Befreiung Kuwaits stellte sich die Geschichte als Erfindung der amerikanischen PR-Agentur Hill & Knowlton heraus. Diese war von der im Exil befindlichen kuwaitischen Regierung bezahlt worden, um eine Rückeroberung Kuwaits mittels Öffentlichkeitsarbeit zu unterstützen.“ (8)

Dass auch deutsche Politiker lügen, um Kriege zu begünstigen stellte ich dann 1999 fest, als der Kosovo-Krieg ,mit deutscher Beteiligung und auf Lügen gestützt, begann.

Ich habe erlebt, wie Banken durch Steuergelder gerettet wurden. Ich habe erlebt wie Griechenland durch die Troika geplündert wurde und die Menschen dort in Armut gestürzt wurden. Ich habe gesehen, wie die Altersarmut in Deutschland immer mehr ansteigt, der Boden und das Grundwasser mit Pestiziden verseucht werden, Bildung und Gesundheitswesen kaputt gespart werden und dann Steuergelder in Milliardenhöhe im Cum-Ex Skandal durch Banken und im Mitwissen der Politik geklaut wurden. Außerdem erlebe ich wie Millionen von Menschen hungern und jeden Tag an Hunger sterben, obwohl das ein lösbares Problem ist. Die Anstrengungen, das zu lösen sind fast lachhaft im Gegensatz zur Bereitstellung eines Impfstoffs für Covid-19. Ich höre jetzt hier auf und will damit sagen, dass ich nicht per se davon ausgehe, dass Politiker das Wohlergehen der Menschen ganz oben auf ihrer Prioritätenliste haben.

In dem speziellen Fall Corona haben wir in 2009 genau das gleiche Muster mit den gleichen Akteuren nur unter dem Namen “Schweinegrippe” erlebt und auch da wurde nicht zum Wohle der Bevölkerung gehandelt. Es wurde evidenzlos Panik geschürt und dann die Impfung als Rettung verkauft. Problematisch war nur, dass die Hausärzte beim Impfen nicht mitgemacht haben und deshalb der Großteil aller Impfdosen verbrannt wurde. Soldaten und Regierende sollten damals einen besseren Impfstoff als der Rest der Bevölkerung bekommen. Dieser kam ohne Adjuvanzien aus. Dieses Mal wird die Impfung in Impfzentren stattfinden und nicht mehr hauptsächlich bei ihrem Hausarzt. Warum nur?

Geht es um unsere Eltern?

Durch meine therapeutische Tätigkeit weiß ich mittlerweile, dass im Prinzip alle Menschen belastende und traumatische Erlebnisse in ihrer Kindheit erlebt haben. Oftmals werden existentielle Bedürfnisse wie Nähe, Liebe, Wohlwollen, Zugewandtheit und Fürsorge nicht ausreichend erfüllt und das verursacht starken Schmerz. Wenn dieser Schmerz zu groß ist, dann wird das Erlebte abgespalten, um sich selber zu schützen. Deshalb erinnern sich viele Menschen nicht an frühkindliche Erfahrungen, in denen ihnen durch mangelnde Fürsorge Leid geschaffen wurde. Außerdem entsteht ein weiteres Dilemma. Größtenteils werden diese traumatischen Erlebnisse durch das Verhalten der Eltern verursacht. Das geschieht nicht unbedingt bewusst oder böswillig, sondern aufgrund der seelischen Verletzungen der Eltern, die deshalb nicht so für ihr Kind da sein können, wie es das bräuchte. Nun entsteht die Situation, dass die Personen, die für das Wohl des Kindes verantwortlich sind, ihm manchmal auch Schaden zufügen und das ist als Kind schwer integrierbar. “Ich hatte eine glückliche Kindheit und meine Eltern waren immer für mich da.” Das ist die typische Antwort einer Person, die noch keinen Zugang zu ihren frühkindlichen Verletzungen hat.

Mein Eindruck ist, dass die Regierenden und andere Autoritäten oftmals Projektionsfläche für die eigene Eltern-Kind-Beziehung sind. Das bedeutet, dass nur die Hypothese zuzulassen, dass die Personen, denen ich mein Wohlergehen als Erwachsener anvertraue, mich belügen oder dilettantisch handeln und damit Schaden anrichten, berührt die Erinnerung, dass das schon mal passiert ist. Denn als ich als kleines Kind vertraut habe, war es evtl. so, dass mein Vertrauen enttäuscht wurde und ich starken Schmerz empfunden habe. Diese Erinnerung wurde aber sorgfältig vergraben und soll, wenn nur irgend möglich, auch begraben bleiben. Diese Dynamik macht es zuweilen unmöglich ausgewogen auf die verschiedenen Ursachen des Regierungshandelns zu schauen, da unsere eigene Geschichte an das Bewusstsein klopft. Und in einem Leben voller Existenzangst, Stress, Druck und emotionaler Instabilität ist es von Vorteil, diese alten Leichen nicht aus dem Keller zu holen, um das gegenwärtige, herausfordernde Leben gut zu meistern.

Natürlich sei gesagt, dass die Projektion auch umgedreht laufen kann und aufgrund der eigenen Vergangenheit jegliches Handeln der Regierenden (Eltern) als falsch und schädlich erachtet wird, ohne die Sachlage zu prüfen. Auch hier wäre es sicherlich sinnvoll der Frage nach zu gehen, warum ich generell und vornherein den anderen misstraue. Beide Varianten sind sozusagen eine Altlast, die die Gegenwart beeinflussen. Ich sehe in der Erkenntnis dieser tieferliegenden Phänomene eine enorme Chance, sich selber zu erkennen und den wahren aufklärerischen Geist zu wecken. Und das bedeutet für mich, auch Autoritäten schonungslos in Frage zu stellen und durch die eigene Recherche, Intuition und Bauchgefühl zu einer Meinung zu kommen, diese zu vertreten und bereit zu sein, sie zu ändern. Dafür braucht es einen Selbstwert für die eigene Person, der unabhängig vom Weltbild und einer Meinung ist. Wenn ich mich selber schätze, kann ich auch leichter meine Meinung ändern oder Fehler zugeben. Deshalb braucht es in dieser ganzen Debatte wahrscheinlich viel gegenseitige und eigene Wertschätzung, um die Corona-Problematik gemeinsam und friedlich zu lösen.

Quellen:

  1. https://reitschuster.de/post/freude-an-der-unfreiheit/
  2. https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/downloads/DE/veroeffentlichungen/2020/corona/szenarienpapier-covid19.html
  3. Dr. Stephan Kohn, Analyse des Krisenmanagements KM4; https://nx2001.your-storageshare.de/s/ZamS4CCGHbjeY6M
  4. https://www.pharmazeutische-zeitung.de/infektionssterblichkeit-bei-covid-19-um-faktor-10-groesser-120815/seite/2/
  5. Prof. Ioannidis; https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/eci.13423
  6. https://dejure.org/gesetze/BGB/826.html
  7. https://multipolar-magazin.de/artikel/wenn-fakten-zu-verschworungstheorien-werden
  1. https://de.wikipedia.org/wiki/Brutkastenl%C3%BCge

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Dieser Beitrag erschien am 17.12.2020 auf  https://blog.bastian-barucker.de/2020/12/17/wer-leugnet-eigentlich-was-die-intellektuellen-sperrgebiete-der-corona-debatte/

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Bildquelle:  Axel Bueckert / shutterstock

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79 Kommentare zu: “Wer leugnet eigentlich was? | Von Bastian Barucker

  1. Jürg von Burg sagt:

    Wenn ich nur einen Moment glauben könnte, dass es bei Corona sich um ein Gesundheitsproblem handeln könnte, dann könnte ich noch ein minimales Verständnis aufbringen, so nach dem Motto, die machten sich übertrieben Sorge und hatten selber Angst und aus Angst dann panisch reagiert. Aber Freunde, dem ist nicht so. Es existiert eine knallharte Agenda und die Vorbereitungen für die heute herrschende Scheisse begann schon in den 70er Jahren, nämlich damit, dass immer mehr reguliert wurde. Parallel stieg die Gesetzesflut und die Menschen wurden buchstäblich mit Unterhaltung zugemüllt. Das ist alles kein Zufall. Ich lebte mittendrin und hab es nicht richtig eingeschätzt. So ganz klar wurde mir die Sache beim Schreiben des eigenen Blogs (blog.jvbc.ch), der im Frühjahr 2019 ganz sachte begann. Spannend für mich ist, und das können Sie alles nachlesen, mein Bauch wusste es früher! Was mich quasi aus der Ferne "amüsiert" ist die Vorstellung, wie sich diese korrupte und menschenfeindlichen Eliten am Morgen im Spiegel sehen (egal ob Politik oder Presse) und ich bin überzeugt, wenn es kippt, dann werden einige "Eliten" geräuschlos verschwinden… Aber für 2021 bin ich mir sicher, sie werden den grossen Reset versuchen und hoffentlich scheitern. Dies ist mein Neujahrswunsch für uns all – rutschen Sie gut, meine Freunde!

  2. Wildenfelser sagt:

    Was Leute wie Anja oder auch Paulinski nicht zu sehen imstande sind. Nicht nur ist der Mensch, gleichsam wie die Kühe im Stall einer Massentierhaltung, bereits auf dieses Modell durch Propaganda und ökonomische Zwänge hingezüchtet, es steht sogar ein nächste Schritt an. Während "wir" noch gegen gentechnisch veränderte Pflanzen und andere solche Organismen protestieren, steht der "Neue Mensch" als gentechnisch veränderter Organismus im "Neuen Normal" an.
    Vielleicht noch nicht mit der laufenden Impfung, die vielleicht erst der Testfall ist (Kann man "die Menschheit" impfen?), aber es ist unterdessen kein größeres Problem mehr, einen Virus (ein Impfung) herzustellen, die die Gene des Menschen dauerhaft – in der von den Herrschenden ausgesuchten Richtung – verändern.
    Eine Verschwörungstheorie? Allenfalls mit Bezug auf die Durchführung – als wissenschaftlich-technisch verfügbar jedoch Fakt. Damit werden sich die bereits obrigkeitshörig hingezüchteten Freunde des Systems nicht befassen, denn sie halten sich an dem Glauben fest, dass es doch das System immer gut mit ihnen meint.
    Sprach's und setzte seine Maske wieder auf.

    • Ania sagt:

      Eine Impfung, die Gene der Menschheit dauerhaft in die von den Herrschenden ausgesuchte Richtung verändert? Obrigkeitshörigkeit wäre demnach eine Frage der Gene? Was für ein Quark.

    • Weltbuerger sagt:

      Die Obrigkeitshörigkeit in den Genen hätten vielleicht einige gern ist aber nicht machbar da es da keinen Zusammenhang gibt.

    • Kirsten sagt:

      @ Ania @ Weltbürger

      Sie sollten häufiger Originalquellen lesen statt permanent ihren Wohlfühlglauben zum Besten zu geben.
      Suchen Sie im Internet gern einmal nach den Projekten des amerikanischen Militärs und deren Ergebnissen, Sie werden aus dem Staunen nicht mehr rauskommen, versprochen!

    • Ania sagt:

      @ Kirsten: Und nach was für Projekten soll man da suchen? Das amerikanische Militär hat doch sicher zig Projekte..

    • Wildenfelser sagt:

      Hallo Kirsten, die beiden Wohlfühler könnten ja mal ganz bescheiden hier anfangen, um sich einzulesen:
      https://www.independentsciencenews.org

    • Paulinski sagt:

      Ist das RTDeutsch für Hippies? In was liest man sich da ein?

    • Ania sagt:

      @ Wildenfelser: Independent Science for Food and Agriculture?? Ich glaube, das ist eher was für Menschen, die bereits gentechnisch zu Tomaten gemacht wurden… 😉

    • Alcedo sagt:

      @ Wildenfelser, also ich hoffe keiner unserer beiden Spezies trägt seine Gene weiter, keinem ist aufgefallen das die Obrigkeitshörigkeit im Eingangsstatement anerzogen (durch Propaganda und ökonomische Zwänge) wurde.

    • Paulinski sagt:

      @ Alcedo : nochmal auf Deutsch? Sie schreiben Wortsalat.

    • Wildenfelser sagt:

      Interessant wäre sicher auch, sich mal damit zu befassen, was "gene drives" sind und langsam aber sicher kämen wir dem Thema näher.

    • Wildenfelser sagt:

      Noch ein kleiner Hinweis für Anja et al. Mangels wissenschaftlicher Kenntnis glauben Viele noch, dass etwa ein Impfung auf mRNA-Basis doch nur eine Bearbeitung durch mRNA wäre, die die eigentlichen Gene, DNA, unverändert lässt. Unterdessen hat man jedoch längst festgestellt, dass es durchaus Leben ohne Gene, DNA, gibt, Leben ohne RNA allerdings nicht. Was also bestimmt lebende Systeme? Die RNA. Will man also das System umbauen, dann muss man diese im Auge haben und nicht die DNA. So ist es passend, Experimente mit RNA, Impfung mit mRNA zu unternehmen um schließlich, ist das regelmäßige Impfen eingeübt, eingepflegt, die entsprechende, das lebende System verändernde RNA in das System einzubringen. Das mag bei dieser jetzigen Impfung nur ein erster Schritt des "Einpflegens" sein. Eins nach dem Anderen… nur Geduld!

    • Weltbuerger sagt:

      Also meine Erbinformation ist in DNA kodiert und ich denke dass dies auch bei Wildenfelser so sein wird und mit mRNA-Gabe kann man die DNA nicht verändern. Auch das US-Militär hat da schlechte Karten.
      Big Pharma träumt aber davon die DNA des Menschen zu verändern denn damit könnte man eine Menge Geld verdienen und viele Genbasierte Krankheiten heilen. Bisher sieht es da aber eher Mau aus.

    • Ania sagt:

      Gene Drive = Methode, mit der sich gentechnisch erzeugte Eigenschaften schnell in einer Population verbreiten lassen. Wird vor allem im Zusammenhang mit der Bekämpfung von Infektionskrankheiten wie Malaria und Dengue-Fieber, die durch Mücken übertragen werden, erforscht.
      https://www.transgen.de/lexikon/2597.gene-drive.html

      Gene Drive mag Auswirkungen auf ökologische Systeme haben, oder vielleicht sogar für Versuche am Menschen missbraucht werden. Aber es betrifft biologische Eigenschaften. Sowas wie genetische erzeugte Obrigkeitshörigkeit gibt es nicht.

  3. Markus Rottstegge sagt:

    Liebes Ania,

    zunächst einmal Anerkennung für deine gepflegte Ausdrucksweise und ja, wenn man nicht aufpasst, könnte man auf deine wohl formulierten Worte glatt hereinfallen. Wenn die Zeit gekommen ist, wirst auch Du dich fragen lassen müssen: Was hast Du in dieser Zeit eigentlich so gemacht? Die Antwort könnte lauten: Och … ich brauchte Geld und hatte und habe bis heute kein Gewissen, keine Moral, keine Selbstachtung, kein Rückrat Und da hab ich halt für das Regime den Propaganda Schreiberling gemacht. Hab quasi "U-Boot" gespielt. Gut getarnt unter oberflächlich richtig "guten" und "sachlichen" Kommentaren versucht, die Schlauen Leute von ihrer richtigen Meinung abzubringen. Man nennt das die Seele verkaufen. Mit Überzeugung hatte das nichts zu tun. Das habe ich auf ganz vielen Portalen gemacht … wurde halt gut bezahlt.
    Wie viel Angst muss das Regime haben, dass es sich die Mühe macht, bezahlte Schreiberlinge (es gibt ja außer Ania noch einige hier und anderswo unter anderem Nickname, oder die gleichen Zauberer mit mehreren Nicknamen) zu beschäftigen, um die Wahrheit bzw. die andere Sichtweise zu unterdrücken.
    Was ist denn so gefährlich an der Möglichkeit des Austauschen von Informationen um die Bürger dieses Landes richtig und umfassend zu informieren?

    Ich wünsche allen, die ernsthaft an Veränderung glauben, die den Menschen dieser Welt weiterhelfen und nicht nur einer kleinen Kaste Super reichen: bleibt hoffnungsvoll! Wir sind nicht alleine mit unseren Gedanken!

    • Ania sagt:

      Markus Rottstege: Ach tatsächlich? Sie haben das gemacht? Waren auf ganz vielen Portalen als „Propaganda-Schreiberling des Regimes“ tätig? Bisher hatte ich geglaubt, die Existenz solcher Leute sei eine reine Behauptung alternativer Medien, um sich bloß nicht mit anderen Sichtweisen auseinandersetzen zu müssen…

      Und an Wildenfelser: Ich stimme Ihnen zu, dass die ungeschminkte Betrachtung der Realität die Basis von allem Weiteren ist. Nur betrachten Sie die Realität eben nicht ungeschminkt. Ihr Leugnen von Covid-19 und Ihr Abheben auf Verschwörungstheorien erleichtert dem System die „Bewusstseinsvernichtung“ ungemein. Ihre Mythen liefern ihm die Steilvorlagen. Ich sehe derzeit alles andere als eine TOTALE MACHT – ich sehe ein System, das sowieso schon in der Krise und nun durch Corona ernstlich in seiner Existenz bedroht ist. Der Kapitalismus wurde zwar schon oft totgesagt und hat sich dann doch wieder auf neuer Stufe reorganisiert. Aber die Wirtschaftskrise, die sich jetzt abzeichnet, scheint mir doch sehr gravierend zu sein. Und mit ihr einher geht eine politische und gesellschaftliche Krise. Eine tiefe Krise der Legitimation unserer Wirtschaftsweise. Da kommen Sie mit Ihrem irrationalen Corona-Leugnen und Ihren Verschwörungstheorien gerade recht, um diese Krise der Legitimation auf die Protestbewegung als „innerem Feind“ umzulenken.

    • Weltbuerger sagt:

      Warum sollte die Weltdiktatur von Bill Gates Schreiberlinge wie mich bezahlen um Sie hier umzustimmen wenn Diktator Bill alle Regierungen, Wissenschaftler, Ärzte, Labormitarbeiter, Pfleger in den Krankenhäusern, Polizisten, Richter etc. kontrolliert?
      Sie können gerne behaupten dass mich Gates für meine Rechtschreibfehler bezahlt 😉 aber nicht daß mein Geschreibsel die Billsche Weltherrschaft begründet.

  4. Ulli sagt:

    Wenn man selbst noch an den Weihnachtsmann glaubt, kann man sich getrost schenken andere aufklären zu wollen.
    Was gibt es da noch groß zu spekulieren. Ob Politiker oder wie auch immer gearteter System- Scharlatan, jeder macht im gegenwärtigen Lobby-Fachismus bei der Plandemie doch nur den seinem Posten entsprechenden Job.
    Wie müssig da Interpretationen zu zitieren, wer was glaubt, oder wer sich wie rausreden könnte.
    Frage ist eher, wer hat hier überhaupt eine Wahl. Keine Frage dagegen ist, dass es auch sehr herbe Variationen von SARS gibt, die man. bei Bedarf freisetzen wird.

    • Alcedo sagt:

      Na ja, die Wahl hat man IMMER. "…wer hat hier überhaupt eine Wahl" ist eine billige Ausflucht.
      Außerdem bin ich über alle froh, die sich die Mühe zur Aufklärung machen, egal auf welchem Stand sie gerade sind. Nur läuft uns die Zeit weg, das ist leider auch wahr.

  5. Paulinski sagt:

    Bleibt die Frage "wozu?"
    Bis auf gute Geschäfte für (zugegeben) die Impfstoffhersteller und Schmarotzer wie Ken Jebsen, Füllmich, Ballweg sehe ich wenig Benefit. Bei "cui bono?" kämen auf jeden Fall auch die drei letztgenannten heraus. Und jetzt? Es bleibt spannend =)

    • Peter Lau sagt:

      Cui bono? Na, auf jeden Fall dem Kommentator ANIA, sonst hätte dieser keine Arbeit als Erklär-bär-parasit.

    • Paulinski sagt:

      Immerhin macht Ania sich die Mühe, ruhig und sachlich der Hysterieblase hier argumentativ zu begegnen.
      Ihr Fehler (meine ich) ist, diesen Webshop hier für eine Nachrichtenplattform zu halten, auf der sich vernünftige Menschen austauschen können.

    • Wildenfelser sagt:

      Richtig. Die Anja ist eine gute, qualifizierte Trollin, genau so, wie man sich eben eine gute, qualifizierte Trollin vorstellt, die meint durch ihre Scheinvernunft einen Schnitt machen zu können. Da wir aber die zu ihr im Kontrast stehenden Positionen kennen und den Schein durchschauen, wird sie allenfalls mal einen blutigen Denkanfänger einfangen können. Paulinsky ist dagegen auf jeden Fall richtig plump.

    • Paulinski sagt:

      Natürlich bin ich im Vergleich zu Ania plump, das ist mir schon klar.
      Woran das mMn liegt: siehe oben.
      Ania ist im Gegensatz zu mir kein Troll, da bin ich sicher.

    • Ania sagt:

      Wildenfelser:

      „Nur wir sagen die Wahrheit. Wir sind die Wahrheit. Glaube nichts, was von außen kommt. Nenne jeden Troll, der unser Denken hinterfragt. Denn Vernunft ist Scheinvernunft. Aber wir durchschauen den Schein. Wir stehen im Kontrast zu allen Positionen, die Außenstehende äußern. Wir sind das Gegenteil. Und das Gegenteil ist die Wahrheit. Wer anders denkt als wir, ist ein Verbreiter der Unwahrheit, ein Agent des Systems. Daher zweifle niemals an uns.“

    • Alcedo sagt:

      Gates-Stiftung investiert in Mainzer Firma – 5.9.2019
      https://web.archive.org/web/20200426044617/https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/mainz/gates-investiert-in-mainz-100.html
      (mit Dank an Pinuu)

    • Paulinski sagt:

      Na und? Das ist jetzt der Beweis für die ganzen Lügen? Sitzen da alle mit im Boot, sogar der heilige Putin? Das ist putzig.

    • Weltbuerger sagt:

      Ein bisschen hilft die Pandemie vielleicht auch jedem von uns wenn man nicht immer die Nachteile sehen möchte. Ich treffe mich viel öfter mit Freunden und Familie als vorher da online und die weite Fahrstrecke wegfällt. Der Zusammenhalt in der Familie und im Freundeskreis ist in der Pandemie gewachsen!
      Die Firma meiner Frau hat eingesehen das Homeoffice ja doch sehr gut funktioniert und möchte dies auch nach der Pandemie allen anbieten die das gerne weiter machen wollen.
      Im Haus in dem wir wohnen achten die Menschen seit Beginn der Pandemie aufeinander. Einkaufen für ältere Mitbewohner. Gemeinsames Abendessen über Videokonferenz wo früher nicht Mal ein Gruß war.
      Es liegt in unserer Hand wie wir mit unseren Mitmenschen in der Pandemie umgehen. Ob wir laut "Verschwörung" rufen oder trotz Abstand und Maske das Zusammen stärken.

    • Pinuu sagt:

      @ Alcedo
      das war nur ein Beispiel für direkte Investionen durch die G-Foundation.
      Direkt wie auch indirekt wurde weit mehr in Pharma, Gentechnik, Technik, Medien und diverse Organisationen gesteckt.
      Kann man ganz gut auf der Seite der G-Foundation, die ja nicht nur aus den Gates besteht, sondern weit "interessanteren" Investoren besteht, ermitteln. Zumindest das was offiziell geflossen ist.

    • Paulinski sagt:

      Die geben ihre Geheimnisse ganz offen Preis? Verrückt =)

    • Antje sagt:

      <a class='bp-suggestions-mention' href='https://kenfm.de/members/weltbuerger/' rel='nofollow'>@Weltbuerger</a>
      super für Dich, dann bist Du ja genau die richtige Zielgruppe für das pandemische Geschehen. Ich dagegen hasse Online-Kommunikation. Ich liebe es, mit Leuten Dinge zusammen zu tun. Musizieren, Wandern, Quatschen, Tanzen, Singen, Kuscheln. Und was nun?

    • Alcedo sagt:

      @ Pinuu, kam mir gut gelegen, ich mache sonst nur mal einen Flyer/Flugblatt, da habe ich höchstens die Neuverschuldung mit drauf.

    • Alcedo sagt:

      @ Antje, einfach machen?

    • Antje sagt:

      <a class='bp-suggestions-mention' href='https://kenfm.de/members/alcedo/' rel='nofollow'>@Alcedo</a>, Klar, ich hätte nur gerne gehört, was Weltbuerger für einen Tip hat…

    • Alcedo sagt:

      @ Antje, ja, vielleicht kommt ja noch was.

    • Weltbuerger sagt:

      Einfach abwarten bis Du geimpft bist oder wir durch die Impfung eine Herdenimmunität erreicht haben. Bis dahin online oder wenn das nicht gefällt bleibt wohl nur Füße stillhalten.

  6. Melezy Przikap sagt:

    Hypothese 0:
    Die halbwegs zivilisierte Menschheit kann (noch) nicht selbstständig denken und lebt in einer invertierten Gesellschaft, in der die Regel gilt: Je höher die "gesellschaftliche Position", desto dümmer ihr Inhaber:
    opium-des-volkes.blogspot.com/2017/06/die-invertierte-gesellschaft.html

    Rufe zu und nach "Verantwortlichen" zeigen nur, dass man in seiner Unwissenheit verharren möchte, anstatt endlich das Hirn einzuschalten:
    https://opium-des-volkes.blogspot.com/2015/08/selbstandiges-denken.html

    Im Übrigen:
    "Besonders jene, die sich mit der körperlichen und psychischen Gesundheit und Therapie befassen, sammeln nur den Unrat und die auf eine gesunde Gresellschaft toxisch wirkenden Hinterlassenschaften auf, den die seit über 3000 Jahren über die Generationen hinwegrollenden Zyklen der Zinsgeldökonomie hinterlassen und versuchen am Ende den unendlich großen Müllhaufen aus Denkfehlern, Fehlschlüssen, Einbildungen und Wunschvorstellungen ergebnislos zu analysieren und zu etwas vermeintlich Sinnvollem zu verarbeiten."
    (https://melezyprzikap.wordpress.com/2020/10/06/wissenschaften/)

  7. Wildenfelser sagt:

    Mit meinem Hinweis auf den Artikel "Die Tyrannin" bei Rubikon, weiter unten, habe ich es schon versucht. Freundlich darauf hinzuweisen, dass dieser Artikel zwar nicht falsch ist, aber durch Weglassung beinahe wirkt wie ein Mainstream-Artikel.
    Er bricht die ganze Problematik mehr oder weniger auf das Persönliche herunter und sicher, das gibt es. Aber dieser Artikel vermeidet es auf die gesellschaftlichen, ideologischen, vor allem auch finanziellen Wege einzugehen, die aus uns nicht nur einen "Neuen Menschen" zu machen versuchen, sondern eine "Schöne Neue Welt" nicht nur in Deutschland, sondern weltweit – früher sprach man da immer von der NWO, der Neuen WeltOrdnung (u.a. G. W. Bush etc.) – zu schaffen. Eine Welt, in der "Mensch-Sein" oder "Sinn des Lebens" keine Rolle mehr spielen.
    Insofern sollte sich doch Anja über den Artikel freuen, statt zu meckern 😉
    Mit anderen Worten – hier wird ein Tellerrand eingezogen, über den man dann vielleicht nicht blickt oder blicken soll.

    • Wildenfelser sagt:

      Noch anders gesagt: Parallel zu diesem Artikel würde ich die von Ernst Wolff empfehlen – da gibt es bei KenFM einige – um wieder etwas weiter über den Tellerrand zu schauen.
      Meine grundsätzliche Kritik am "modernen Denken" ist immer die Kritik an der Fragmentierung von allen. Könnte auch sagen, an der Einrichtung von "Geltungsbereichen", rechts und links wovon, auch vorn und hinten, oben und unten – das Denken aufhört, weil es eben nicht in diesem Bereich liegt. So haben wir bereits die ganze Welt zersplittert – in Wissenschaft und Technologie dabei auch sehr nützliche Ergebnisse produziert, wie noch viel mehr unnützliche – und so ist es allerhöchste Zeit grundsätzlich immer auch DAS GANZE in Rechnung zu stellen, um nicht auf den alten, ausgetretenen Pfaden (Holzwegen) zu verbleiben. Diese "Einhegung des Denkens" gehört übrigens immer auch zu den Werkzeugen der Propaganda, mit der uns die MM geschickt konfrontieren. Im Moment schlagen sie dabei "Impfpurzelbäume" und beschreiben glückliche Menschen bei glücklicher Impfung vgl. die alte Werbung mit "glücklicher Milch von glücklichen Kühen" 🙂

    • Wildenfelser sagt:

      Eine der Quellen, die zuverlässig immer wieder "über den Tellerrand" schaut, ist der "Corbett Report", etwa hier mit dem Report "The Future of Vaccines" (Die Zukunft der Impfstoffe): https://www.corbettreport.com/
      Leider nur englisch verfügbar. (Womit ich nicht sagen will, dass nicht auch KenFM immer wieder in dieser Richtung unterwgs ist, wie etwa auch Rubikon).

    • gruni sagt:

      Moin, Wildenfelser, mich treibt ebenso ein gewisses Unbehagen um:
      Während der Autor am Beginn seines Artikels auf die rein psychologische Ebene abhebt, Erklärungen zu finden, so folgt am Schluss seines Artikels plötzlich eine Aufzählung, die zumindest im Überblick eine etwas genauere Analyse zeigt (Brutkastenluege, Kosovokrieg (…).
      Es ist meines Erachtens nicht förderlich, wenn hier (auch wenn nur agitatorisch) die Verantwortlichen gedeckt werden nach dem Motto: jeder kann mal einen Fehlermachen, Hauptsache man gesteht ihn ein. Und hier im Hinblick auf Schweden in der Person von A. Tegnell geht es voll daneben!
      Tegnell hat nicht aus eigener Überzeugung seine Auffassung revidiert, sondern wegen des politischen Drucks auf ihn. Es hat ihn (und uns) leider nicht gerettet vor seinem Ausgesondert werden. Seit geraumer Zeit werden die Pressekonferenzen, die er sonst gehalten hatte leider ohne ihn durchgeführt.

      mfG

    • Ania sagt:

      Wildenfelser: Wie wird man eigentlich vom Linken zum Anhänger und eifrigen Vertreter von Verschwörungstheorien? Unter Verschwörungstheorien verstehe ich Theorien, die zwar Elemente der sich verändernden Wirklichkeit herausgreifen, diese dann aber im Lichte eines dystopischen Weltbilds interpretieren. Einer „Schönen Neuen Welt“, in der globale Eliten die totale Macht haben und die gekennzeichnet ist durch das Fehlen von Subjekten. „Eine Welt, in der ‚Mensch-Sein‘ oder ‚Sinn des Lebens‘ keine Rolle mehr spielen“, wie Sie es formulieren.

      Das ist das, was ich an Verschwörungstheorien so gruselig finde. Da wird den Menschen nicht Mut gemacht, sondern Aussichtslosigkeit verbreitet. Hilft ihnen das, über den Tellerrand zu blicken, wie Sie meinen? Hilft es ihnen, Perspektiven zu entwickeln? Nö, für meine Begriffe passiert das genaue Gegenteil. Der Mensch wird in eine geistige Enge gesperrt, in der es kein Außen mehr gibt. Viele weigern sich ja, die Berichte der Mainstream-Medien überhaupt noch zur Kenntnis zu nehmen. Sie ziehen sich nur noch rein, was bestimmte alternative Medien bringen. In deren Sicht gibt es keine Pandemie, sondern allmächtige Herrschende, die die Menschheit (versklaven-ausmerzen-genetisch verändern-in Zombies und „glückliche Kühe“ verwandeln-was auch immer) wollen.

      Ein bisschen ist die Propaganda in den alternativen Medien wie eine Religion, die da verkündet: „Erkenne, Mensch: Du bist klein. Du bist ein Nichts. Und nichts ist so, wie es Dir scheint. Erkenne, dass das als wahr Behauptete unwahr ist, die Realität Lüge, die Freiheit Unfreiheit, das Schöne hässlich. Lerne, dass immer das Gegenteil dessen wahr und wirklich ist, was Dir von den Mächtigen gesagt wird. Nur wir sagen Dir die Wahrheit. Wir sind die Wahrheit, das Licht und der Weg. Bezweifle alles, was von außen kommt. Aber zweifle niemals an uns.“

      Diese Orwell‘sche Realitätsumkehrung, diese kognitive Verzerrung dadurch, dass Widersprüche nicht geduldet werden, machen sich die real existierenden Mächtigen zunutze. Sie wiederum verkünden dem Volk: „Sehet, diese Leute leugnen die Krankheit, die uns alle bedroht. Sie leugnen die Realität. Sie leugnen die Wahrheit. Sie glauben das Gegenteil von dem, was ist. In ihrer Welt gibt es den Zweifel nicht und auch nicht die Rationalität und die Wissenschaft. Sie sind die Abergläubigen unserer Zeit, die Feinde der Aufklärung, ihr Denken ist beherrscht von seltsamen Mythen. Sie werden kontrolliert und gesteuert von finsteren Mächten: Verschwörungsideologen, Rechtsextremisten, den Russen. Wollt ihr mit solchen Leuten zu tun haben?“

      Und das Volk antwortet im Chor: „Nein, natürlich nicht!!!“

    • Wildenfelser sagt:

      gruni – da stimme ich Dir völlig zu.
      Und – obwohl ich Trolle nicht gern füttere – für Anja: Die ungeschminkte Betrachtung der Realität ist immer die Basis von allem Weiteren. Dazu gehört auch, dass nach Lage der Dinge keine Opposition vorhanden ist, der TOTALEN MACHT Paroli zu bieten. Deshalb muss zwangsläufig abgewartet werden, bis sich etwas dreht – das System frisst ja gerade am eigenen Körper – sich also die historische Situation verändert, ehe vielleicht ein Heilmittel gefunden und die Massen "geimpft" werden können. Allerdings nicht gegen Corona, sondern gegen die Bewusstseinsvernichtung. Meine "Verschwörungstheorie" ist weit älter als der Covid-Zirkus. Heißt: Das System muss "immer schon" weg. Der Covid-Zirkus, der das System in "Overdrive" versetzt hat, macht das nur um so dringlicher.

    • Alcedo sagt:

      Ahoi Wildenfelser & Gruni, denken nur noch in Fragmenten gestattet, ist ein guter Ansatz, den will ich mal noch ein bißchen wägen. Bei der CO2 Debatte war ja besonders augenfällig, das alle leicht und kostengünstig umsetzbaren Umweltverbesserungen vollkommen aus der Wahrnehmung oder gar Diskussion verdrängt wurden von der Debatte um CO2 Zukunftsprognosen.
      Zur Ablenkdebatte sarsCov2 ist das Gespräch mit Daniela Dahn auch ganz gut (Wir sind der Staat). Der Raubzug 1989 gegen Ostdeutschland wurde mit dem Euro als Raubzug gegen den europäischen Süden wiederholt.
      Es gilt das Tafelsilber zu sichern! :)) Wir sitzen fast alle im selben Boot.
      (auch -> Wostkinder – Podcast mit Daniela Dahn)
      Mit dem 2. Lockdown ist auch ein wie immer geartetes Fehlurteil nicht mehr glaubwürdig.

    • Paulinski sagt:

      @ Ania … und man bekommt noch ein T – Shirt dazu. Nicht umsonst, wohlgemerkt.
      Scherz beiseite: die Mächtigen (R) müssen gar nichts tun, um die Aluhüte und ihre Profiteure zu diskreditieren.
      Sie glauben, Sie sind hier bei einer Art Apo unterwegs. Diese Apo hat (zumindest auf die Pandemie bezogen) anscheinend die größte Schnittmenge mit der AFD und vielleicht noch der FDP – ich fürchte Sie werden hier vergeblich eine politische Heimat suchen.
      Natürlich nur meine Meinung.

    • Ania sagt:

      @ Paulinski: Eine politische Heimat suche ich hier nicht. Ich stimme mit vielem hier nicht überein. Auf der anderen Seite mag ich es aber auch nicht hinnehmen, wenn Menschen aus der Gesellschaft ausgegrenzt werden. Daran haben sie zwar selbst einen Anteil, aber eben nicht nur. Es ist auch etwas, das meiner Wahrnehmung nach von Politik und Medien betrieben oder vorangetrieben wird. Daher widerspreche ich den „Aluhüten“ inhaltlich und versuche hier ernsthaft zu diskutieren, statt sie zu diskreditieren.

    • Paulinski sagt:

      Chapeau, Ania. Aber: ein Gespräch setzt voraus, dass das Gegenüber recht haben könnte. Bei Ihnen sehe ich diese Einstellung, bei den üblichen Verdächtigen hier eher nicht.

  8. Helmut Edelhäußer sagt:

    Die Bezeichnung "Dr.Prof".Drosten allein ist schon eine Falschaussage

    • Alcedo sagt:

      Na, wenn das mal kein Winkelzug ist. Darauf würde ich mich nicht versteifen, lieber sachorientiert bleiben.

  9. erni sagt:

    Mir drängt sich der schlimme Verdacht auf, im Angesicht dessen wie annähernd global Corona in den Medien den Bevölkerungen serviert wird, das wir mit den Maßnahmen vieler Regierungen in einen stillen Kriegszustand versetzt werden.

    Mit Maßnahme wie Ausgangssperren, Zwangsimpfungen, Reisebeschränkungen, Massentest, Maskenzwangs e.t.c als befinden wir uns in einem Krieg. Dieses Mal nicht mit Panzern und Raketen. Dieses Mal mit den vergleichbaren Folgen wegen Corona.

    Und wie jeder weiß, was wir jeden Tag erleben, im Krieg wird gelogen das sich die Balken biegen. Und um einen Krieg global anzulegen, erinnern wir uns an die Brutkastenlüge und seine Auswirkungen und an den 11. September und was dann passierte, die USA mit den Verbündeten in jedem Land auf der Erde mit dem Militär, um ihre Machtposition zu bekräftigen.

    Kriegspropaganda gegen ein Land, das war vormals. Lügenpropaganda gegen die Weltbevölkerung ist eine neue gesteigerte Variante.

    Was im Irak oder beim 1. September funktioniert hat, großer Teil der Weltbevölkerung wegen der angeblichen Massenvernichtungswaffen im Irak in Angst und Schrecken zu versetzen, was durch die immer wieder gezeigten Bilder von den einstürzenden Hochhäuser, als ein Angriff auf die Länder des Westens, warum soll das mit Corona nicht auch funktionieren? Die Weltbevölkerung im Krieg gegen Corona vereint.

    • Alcedo sagt:

      Ja, man bereitet sich vor auf die Umstrukturierung der Wirtschaft. Wundere mich ja, daß Engländer nicht AUSreisen dürfen … klingt nach Schmuggel. Vielleicht bekommen die zum 1.1. eine goldgedeckte Währung?
      War echt peinlich, wie die EU Bonzen England hinterhergehechelt sind. Offensichtlich wollten die doch einen harten Brexit.

  10. Frowe Hulda sagt:

    Ich für meinen Teil sehe, dass jeder der zu dem Thema Fragen gestellt hat, und viele davon haben mich auch interessiert, beschimpft, verleumdet und öffentlich unmöglich gemacht wird, während die ganzen Maßnahmen mit hohlen faktenfreien Phrasen begründet werden, die man einfach brav glauben soll. Ich glaube es nicht. Und ich maße mir auch nicht an, zu wissen, was eigentlich los ist, wie die Lage wirklich ist.
    Allerdings bleiben für mich da ähnliche Schlüsse wie beim Autor über:
    Dass die Regierung unfähig ist aussagekräftige Zahlen zu ermitteln (zu lassen), auf deren Basis man dann auch sinnvolle (ja, möglicherweise auch sehr harte) Maßnahmen durchführt, ist noch die regierungsfreundlichste Annahme.
    Man hatte keinen Vorsorgeplan und man hat nach nun fast einem Jahr immer noch keinen und ergeht sich Aktivismus, der keinen Nutzen nachweist sondern einfach ausgesprochen nach Schikane und übermäßiger Begünstigung einzelner aussieht.

  11. Ania sagt:

    Frage an den Autor: Wären Sie denn auch selbst dazu bereit, Ihre Autoritäten schonungslos in Frage zu stellen? Zum Beispiel den von Ihnen zitierten Prof. Ioannidis? Oder Dr. Wodarg und Prof. Bhakdi? Und wären Sie bereit, Ihre Meinung zu ändern?

    Ihre Sätze am Anfang des Artikels könnte man auch so umformulieren: „In der Corona-Debatte scheint es ein intellektuelles Sperrgebiet zu geben, welches in den alternativen Medien nicht betreten werden darf. Die Hypothese, dass alternative Wissenschaftler*innen sich auch irren können oder sogar wissentlich falsche Aussagen treffen, darf gar nicht erst aufgestellt werden. Was hat dieses Denken für einen Vorteil? Es schützt vor einer zu starken Erschütterung des eigenen Weltbildes und ist damit eine verständliche Handlungsweise, die schon früh im Leben entstanden sein kann.“

    Derzeit haben wir mehr als 1.752.000 Tote im Zusammenhang mit Corona weltweit und mehr als 29.000 in Deutschland. Das ist die aktuelle „Datenlage“. Wie immer Sie die nun einordnen und interpretieren – es gibt diese Toten. Ja, der Chefepidemiologe Schwedens, Anders Tegnell, war in der Lage, Fehler zuzugeben. Aber doch den Fehler, die Pandemie unterschätzt zu haben: Er räumte ein, Schweden hätte mehr Maßnahmen ergreifen sollen. Weil in Schweden mehr Menschen als von ihm erwartet an Covid-19 gestorben sind. Heißt, Herr Tegnell hat sich den Fakten gestellt.

    Die Corona-Protestbewegung jedoch tut dies in vielen Fällen nicht und ist dadurch zu einem faktenbasierten Dialog tatsächlich nicht in der Lage. Sie geht davon aus, dass die Herrschenden seit Beginn der Pandemie gelogen haben und sich hinter den Corona-Maßnahmen ganz andere Interessen und Absichten verbergen. Mit diesem Denken werden dann auch 1.752.000 Tote wegrationalisiert.

    All die Machenschaften der Vergangenheit, die Sie aufzählen, habe ich auch miterlebt. Und wie Sie gehe auch ich nicht per se davon aus, dass Politiker das Wohlergehen der Menschen ganz oben auf ihrer Prioritätenliste haben. Aber das heißt nicht, dass es keine globalen Pandemien geben kann, gegen die Maßnahmen erforderlich sind. Oder dass die Regierenden die schädlichen Begleitfolgen der Maßnahmen bewusst und gezielt herbeiführen.

    „Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht“, sagt man. Aber wer daraus schlussfolgert, dass Regierungen und Politiker immer und ausschließlich lügen, der sieht die Wirklichkeit durch die Brille von Vorurteilen statt auf der Grundlage von Fakten. Und: Die Tatsache, dass Corona eine reale Pandemie ist und sie in diesem Fall eben nicht lügen, haben die Herrschenden sich wunderbar zunutze machen können, um die Protestbewegung als völlig unglaubwürdig zu isolieren.

    • Peter Lau sagt:

      Der beste Beweis für Lügen und Täuschung der Regierung ist der Kommentator "Ania". Millionen gehen in Deutschland hart arbeiten und haben doch am Ende des Monats nichts, und "Ania" sitzt vom Staat bezahlt hinter ihrem Bildschirm um die "korrekten Fakten" zu schreiben. Wie armselig.
      "Ania" – bitte gehen Sie einmal in eine Fabrik und erklären den Menschen dort was Sie machen. Oder in ein Altersheim oder Krankenhaus. Oder auf einen Bauernhof. Sagen Sie dort laut "mein Job ist es zu belügen, zu betrügen, zu beleidigen, zu verleumden, wir nennen es Faktencheck".

    • wasserader sagt:

      "Die Corona-Protestbewegung jedoch tut dies in vielen Fällen nicht und ist dadurch zu einem faktenbasierten Dialog tatsächlich nicht in der Lage."
      Die übliche, vom neoliberalen Regime betriebene orwellsche Realitätsumkehrung .

      Es gibt bis heute kein sachlichen Beweis zu einer medizinischen Gefahr durch Covid19,
      die weit über andere Gefahren wie z.B . Influenza hinausgeht und in Folge auch nur ansatzweise die radikale Einschränkung von Menschenrechten legitimieren könnte.
      —–
      Im Übrigen geht mit die psychologisierende Schuldzuschreibung des Bastian Barucker
      an die Eltern der Kinder, die durch falsche Erziehung so viel Leid über die Gesellschaft zu bringen,
      ziemlich auf die Nerven .
      Das ist eine beliebige Behauptung aus der soziologischen Pseudowissenschaft,
      die im Wesentlichen dazu beigetragen hat, Kinder den Eltern zu enteignen und in das Quasieigentum der Machthaber überzuführen . Das geschieht seit Jahrzehnten, eine Besserung ist nicht eingetreten , eher das Gegenteil .

    • Norbobot sagt:

      ich möchte mich an dieser Stelle ausdrücklich für die unermüdliche Arbeit von Ania/Weltbuerger bedanken! Für mich spielt es gar keine Rolle mehr, was im obigen Artikel angekündigt wird. Ich schaue in die Kommentar-Region und sobald ich einen der beiden Kommentatoren sehen kann, weiß ich, dass der obige Artikel wichtige Informationen für mich enthält. Ein Kommentar von einen der beiden genannten adelt quasi den Artikel und wertet ihn zusätzlich auf. Das erinnert mich zunehmend an Herrn von Schnitzler, der in seiner Sendung "Der schwarze Kanal" versucht hat, den geneigten Zuschauern die westliche Propaganda zu erklären und damit oft sogar erst das Interesse für bis dahin eher uninteressante Themen geweckt hat.

    • Querdenker sagt:

      "Frage an den Autor: Wären Sie denn auch selbst dazu bereit, Ihre Autoritäten schonungslos in Frage zu stellen?"
      Vielleicht sollte man Post, die in Richtung Propaganda gehen ganz allgemein ignorieren 😉 Wer hier, wie "Ania" in der Einleitung mit Vokabeln arbeitet wie "schnungslos" ist doch schon ganz eundeutig tendenziös und gewillt Fronten aufzumachen!

      Und nein "wir" sind nicht bereit "unsere" Autoritäten schonugslos in Frage zu stellen! Dagegen aber sehr wohl schon Aussagen, Annahmen, Mutmaßungen etc. kritisch zu hinterfragen, egal von welcher "Seite" sie kommen.

    • Querdenker sagt:

      @ Norbobt, Danke! Ja das ist durchaus ein guter Indikator 🙂

    • Ania sagt:

      Peter Lau: Auch die Behauptungen von Ihnen bezüglich meiner Person basieren auf Vorurteilen, nicht auf Fakten. Genau wie Ihre Behauptung, dass die Pandemie keine wäre.

      Wasserader: Ja, Orwellsche Realitätsumkehrung trifft es ganz gut. Es beschreibt recht zutreffend das Gefühl, das die meisten Menschen überkommt, wenn „Argumente“ geäußert werden wie das Ihre. Kleiner Tipp: Schauen Sie doch mal nach, wie viele Grippetote es weltweit jährlich gibt, und vergleichen das mit der Zahl der Toten im Zusammenhang mit Covid-19…

      Norbobot: Bei mir tritt ein ähnlicher, wenn auch umgekehrter Effekt ein: Wenn ich Kommentare sehe, die enthalten „Troll / wird bezahlt von (Gesundheitsministerium / Kanzleramt / XYZ)“, weiß ich von vornherein, dass da inhaltlich nichts zu erwarten ist. Also am besten gleich in die Ablage Papierkorb.

      Querdenker: „Autoritäten schonungslos in Frage stellen“ ist die wörtliche Formulierung des Autors, die ich übernommen hatte. Schön, dass Sie es bemerken: „Wer mit Vokabeln arbeitet wie ‚schonungslos‘ ist doch schon ganz eindeutig tendenziös und gewillt Fronten aufzumachen!“

      Mit diesen Bemerkungen verabschiede ich mich für heute wieder.

    • A.B. sagt:

      Hauptvoraussetzung der Wissenschaftsgläubigkeit, die hier sogar nur eine einfache Zahlengläubigkeit ist, ist es, deren Grundlagen gar nicht erst verstehen zu wollen. Daraus resultieren dann eben leere Schlagwörter wie "Datenlage", "faktenbasiert" oder "es gibt diese Toten".
      (Dieser Text wurde "im Zusammenhang mit Corona" geschrieben.)

    • wasserader sagt:

      Ania :
      "Tipp: Schauen Sie doch mal nach, wie viele Grippetote es weltweit jährlich gibt, und vergleichen das mit der Zahl der Toten im Zusammenhang mit Covid-19…"

      Schauen sie doch und sie werden sehen .
      Sie werden dass die Serberate für 2020 kaum anders ist als in den vorangegangenen Jahren .
      Zu finden auf "index mundi" , auch für Deutschland mit einer linearen Linie seit 2008 .

      Gegen seriöse Statistik hilft auch die Merkel Propagandamilliarde nicht .

    • Ania sagt:

      Wasserader: Wo genau finde ich auf „index mundi“ die Zahlen zur Sterblichkeit durch Grippe?

      Hier Angaben zu den Grippetoten weltweit:

      Laut einer Studie des Fachjournals The Lancet sterben jedes Jahr weltweit mehr als eine halbe Million Menschen infolge Influenza-bedingter Atemwegserkrankungen
      https://news.ophardt.com/grippesaison-2018-2019-eine-kurze-zusammenfassung

      Eine andere Schätzung: Jedes Jahr sterben weltweit vermutlich zwischen 290.000 und 645.000 Menschen an Atemwegserkrankungen infolge einer Influenza-Infektion, so die neueste Schätzung eines internationalen Forschernetzwerks unter Federführung der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde CDC. Das sind deutlich mehr Grippe-bedingte Todesfälle als bislang angenommen. Zuvor ging man von einer sogenannten Excess Mortality Rate von 250.000 bis 500.000 jährlich aus.
      https://www.pharmazeutische-zeitung.de/2017-12/weltweite-studie-zahl-der-grippetoten-hoeher-als-gedacht/

      Legen wir die maximale Zahl von jährlich 645.000 Grippetoten weltweit zugrunde, dann ist mit den aktuell 1.755.940 Corona-Toten weltweit bereits das 2,72-fache der maximalen jährlichen Anzahl von Grippetoten erreicht.

      Zu Deutschland: Die außergewöhnlich starke Grippewelle 2017/18 hat nach Schätzungen rund 25.100 Menschen in Deutschland das Leben gekostet. Das sei die höchste Zahl an Todesfällen in den vergangenen 30 Jahren, wie der Präsident des Robert-Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, erklärte. Es gebe auch saisonale Wellen mit wenigen Hundert Todesfällen.
      https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/106375/Grippewelle-war-toedlichste-in-30-Jahren

      Gehen wir auch hier von der maximalen Anzahl von Grippetoten aus, dann liegt die aktuelle Zahl von Corona-Todesfällen mit 29.666 um 4.566 höher. Das ist ein knappes Fünftel mehr, also nicht so dramatisch viel mehr wie weltweit, doch die allerersten Corona-Patienten gab es in Deutschland erst Ende Januar 2020 und es werden bis Ende Januar 2021 noch einige tausend Todesfälle hinzukommen.

    • Ania sagt:

      A.B.: Die „Datengrundlage“ ist bei den Sterbefällen im Zusammenhang mit Corona auf jeden Fall präziser als bei der Grippe, wo die Angaben zu den Todesfällen nur auf Schätzungen beruhen.

    • Weltbuerger sagt:

      Manche Menschen glauben lieber den "Fakten" von "Wissenschaftlern" die in ihr Weltbild passen wie z.B. die Pandemie verharmlosen oder eine Verschwörung dahinter vermuten. Das fühlt sich besser an als einem nicht greifbaren Virus die Schuld zu geben. Außerdem ist es für Laien schwierig zu erkennen welcher Wissenschaftler echt ist und welcher nicht.
      Leider äußern sich viele Wissenschaftler nicht wirksam in der Öffentlichkeit zu den Aussagen von Wodarg, Schiffmann und Bakhdi und stellen diese richtig. Auch die Medien sind nur Laien und bringen immer Mal wieder unbewusst falsche Behauptungen in Umlauf die dann gerne von Querdenkern aufgegriffen werden.
      Allerdings sind die Querdenker auch nur eine kleine Gruppe die dafür um so lauter schreit. Bei einem Unfallgeschehen behandeln die Notärzte aber zuerst diejenigen welche nicht schreien, denn die sind meist hilfsbedürftiger.

    • Pinuu sagt:

      Ja, und jeder der des kleinen 1×1 fähig ist, kann sich ausrechnen wie diese Zahlen zustande kommen, wenn unter anderem
      – die Grippe erstmals seit diesem Jahr statistisch kaum existiert
      – Prämien für Tests gezahlt werden
      – die Prämien für Tests an Ärzte die einer regulären Untersuchung übersteigen
      – jeder Sterbefall innerhalb von 28 Tagen nach Erhalt eines zunächst mal nichts aussagenden positiven Tests als an COVID verstorben geführt wird, völlig ungeachtet anderer Ursachen
      – Beschauer Prämien für die Feststellung eines Verdachts auf COVID-Tod erhalten
      um nur mal ein paar heraustechende Merkmale aufzuzeigen.

      btw. ein interessantes Gespräch Gunnar Kaisers mit Aya Verlázquez auch bezüglich massiver PR
      https://m.soundcloud.com/gunnar-kaiser/china-und-der-great-reset

    • Paulinski sagt:

      Wenn die Grippe dieses Jahr nicht stattfindet müssten die tatsächlich erhöhten Sterbezahlen einer anderen Ursache geschuldet sein…. Masken?
      Der Laie staunt, der Fachmann wundert sich.

  12. UrImpuls sagt:

    Der Beitrag mag sich ehrlich bemuehen, Sachlichkeit und eigene Erfahrung mit einzubringen.
    Er laesst aber ein Denkmodell ausser acht, dass genau solche, sagen wir mal halbwegs sachliche und glaubhafte Beitraege von vornherein gewollt und als foerderlich fuer die egoistische Uebertolperungsagenda eingeplant wurden, um das Vieh, uns, noch mehr zu versklaven. Und zwar sehr bewusst und auftrags der Weltfinanzsystemmafia mit Planungsauftrag durch hoch bezahlte Wissenschaftlern in think tanks.
    Also genau die Interessentenkumpanei, vulgo Verschwoerung, welche von Mausfeld seit seinem Buch ueber das Schweigen der Laemmer mit dem darin enthaltenen Hinweis auf eine moegliche "Revolution von oben" als denkbare Erklaerung des jetzigen Zeitgeschehens.
    Dies Variante des Moeglichen wird in dem vorliegenden Beitrag nicht mal auch nur gestreift.
    Absichtlich nicht?
    Aus Naivitaet?
    Oder weil Naheliegendes von diesem Autor in einer Art Befolgungs-Psychose, unter der er leidet, ebenfalls als "Sperrgebiet" empfunden wird?

    • D. Gliege sagt:

      Bei deinem "Impuls" muss man vielleicht erst einmal um zwei Ecken denken. 🙂 Immer vorausgesetzt man versteht deine Schachtelsätze richtig. Ich denke der vorliegende Beitrag trägt einen eindeutigen Einleitungssatz: "Die intellektuellen Sperrgebiete der Corona-Debatte".

      Der Journalist stellt ja nur fest, dass sich anscheinend nicht genügend Intellekt auf dem Sperrgebiet tummelt und gibt Impulse für einen Debattenraum. Manchmal entsteht die Annähern an ein Thema aus einer (der persönlichen Haltung des Journalisten) fremden Perspektive.

      Ich frage mich nur, ob sich da wirklich keiner mit befasst oder ob sich halt nur zu wenig zu eindeutig damit befassen. Idealerweise befassten sich natürlich jene Intellektuellen damit, denen ein Großteil der Bevölkerung auch Beachtung schenkt. Andersherum steht die Frage im Raum, ob es denn immer die "großen" Intellektuellen der Zeit sein müssen, die dieses "Sperrgebiet" betreten oder ob gerade die (noch) Unbekannten den Mut aufbringen sollten.

      Mir selber mag der Intellekt fehlen aber vielleicht kannst du deine Kritik von oben einfach mal fachlich ausführen. Ich kann mir gut vorstellen, dass KenFM entsprechend geistreichen Input auch veröffentlicht. Bastian Barucker scheint mir auf den ersten Blick jedenfalls kein "Systemling" zu sein.

  13. Wildenfelser sagt:

    Bastian Barucker erzählt eine Geschichte. Könnte sie zutreffen? Vielleicht. Vielleicht behandelt sie aber auch nur die Einleitung zu einer viel umfangreicheren Geschichte, wenn man sich global umsieht. Könnte es nicht sein – wie Viele bereits annehmen, dass wir die Ouverture zu einer grundsätzlichen Umgestaltung der Gesellschaft vorgeführt bekommen? Natürlich hoffe ich, dass sich eine solche Annahme als falsch herausstellt, aber rein von den über Jahre hin beobachteten Tatsachen ausgehend, rechne ich eher damit, dass das wieder einmal eine leere Hoffnung ist, wie es die Hoffnung war, dass der Zirkus im Mai zu Ende geht. Insofern stimme ich eher mit dieser Darstellung auf Rubikon überein:
    https://www.rubikon.news/artikel/die-tyrannin

    • Antti sagt:

      Man könnte "man" trotz seiner Ethymologie nach all den Jahrhunderten langsam mal als neutrales Wort hinnehmen: kein normaler Mensch denkt dabei mehr an einen Trupp chauvinistischer Männer, statt an die Gesellschaft im allgemeinen: die Sprache hat sich von selbst demokratisiert, und der "Gender"-Ballast von "*" bis "LBQusw." lenkt nur von den wirklichen Problemen ab.

    • Wildenfelser sagt:

      Antti – ja und nein. Im derzeit verbreiteten Missbrauch hast Du recht – in einigen Grundtatsachen nicht. Heißt: Wenn man dabei die Kirche im Dorf lassen würde und den Missbrauch einstellen, blieben ein paar vernünftige Aspekte übrig.

  14. Mindphlux sagt:

    Warum wird nun auch hier so albern gegendert? Unfassbar!

    • Querdenker sagt:

      Na ja, eines unserer keinsten Probleme z.Zt. Auch wenn alles mit allem zusammenhängt …

    • Mindphlux sagt:

      Ansonsten ist dies ein sehr guter Beitrag,

    • Wildenfelser sagt:

      Meine Freundin möchte nicht als "er" angesprochen werden, sondern als "sie". Sie ärgert sich auch, wenn immer nur Männer andere Männer ansprechen und SIE als Frau außen vor bleibt. Ich gebe ihr recht.

    • Querdenker sagt:

      Damit dann dann gerecht ist, müssten aber immer alle Geschlechter angesprochen werden und nicht nur Fraue und Männer, da würden dann die Minderheiten diskriminiert werden.

    • A.B. sagt:

      @ Wildenfelser: Es ist ein Herrschaftsinstrument: der Zuhörer und die Zuhörerin und alle anderen (schon eingeschlafen? Danke).

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