KenFM über: Widerspruch ist die Höchste Form des Patriotismus (April 2013)

Thomas Jefferson!

Vergiss Jefferson. Sei ein Mitläufer. Du darfst dich schon empören, aber bitte nur über „Derrick“ und seine Vergangenheit.

Die Gegenwart, mein Freund, die ist tabu! Wenn Du ein solider Mitläufer bleiben willst. Und das bist Du ja. Oder machst Du das Maul auf? Dort, wo es Konsequenzen haben könnte: im Job, in der Kneipe, am Sonntag in der Kirche, im Verein?

Embedded zu leben bedeutet, alle Sinne zu verschließen.24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr, sich selber belügen. Permanent. Im Gegenzug gibt es einen fast sicheren Job, und fast so viel Cash, dass man fast aussteigen könnte. FAST.

Gut, dass Opa nicht mehr miterleben muss, wie seine Enkel zu einer Sorte Mitläufer mutiert sind, von denen der Führer nur träumen konnte. Im Dritten Reich gab es sie nicht, die freie Presse. Es gab sie nicht, die Alternative, über die man sich hätte informieren können. Es gab nur das Fenster zum Hof und das Wissen, dass die Nachbarn gestern Nacht abgeholt worden sind. Es gab die Soldaten, die erzählten, was an der Front wirklich passierte. Wie es um den Endsieg wirklich stand. Nicht jeder hatte Zugang zu Informationen.

Das ist heute anders. Man muss nicht mal ins Netz, um Verdacht zu schöpfen. Es würde reichen, die Massenmedien mit ihren abgedruckten oder gesendeten Widersprüchen zu konfrontieren. Aber das ist den meisten von uns zu viel Arbeit.

Die, die es dennoch tun, werden an den medialen Pranger gestellt. Vor allem, wenn sie Medienprofis sind. Das ist, wie wenn man einen Herzchirurgen, der NICHT pfuscht, exakt dafür verklagt. Dass seine Patienten nicht chronisch abkratzen. Nachdem er sie operiert hat.

Die Wahrheit, Ihr da draußen, kratzt inzwischen im wöchentlichen Rhythmus ab.

Betrachtet die, die die Dinge beim Namen nennen, als Zeugen. Es kommt der Tag, da werden diese Zeugen aussagen. Sie werden all jene belasten, die wider besseren Wissens gelogen haben. Das sind einen ganze Menge Leute.

Seht euch um, in den sogenannten Chefredaktionen. In allen Medien.

Sehr verehrte Damen und Herren, gehen Sie etwa davon aus, dass WIR, diese Spinner, nicht Buch führen? Wir registrieren sie alle, Ihre verleumderischen Berichte. Z.B. über „mögliche Verdächtige“, die dann über Nacht zu Tätern werden. Ohne Prozess, ohne Anwalt, aber durch das Zutun der Presse.

Wer früher „investigativer Journalist“ genannt wurde, den bezeichnet die Systempresse heute als „Verschwörungstheoretiker“. Auf in wird Jagt gemacht.

Es wird der Tag kommen, da bricht dieses System vollständig in sich zusammen. Und dann? Dann wird eine neue Struktur entstehen, und in dieser werden die üblichen Verdächtigen versuchen, wieder einen Job zu bekommen. Ganz oben. Sie werden die neuen Chefredakteure, die neuen Medienmacher, die neuen Startup-Internet-Presse-Junkies geben.

Viele werden darauf reinfallen. Wir nicht.

Ihr, die Ihr heute massiv mitmischt, Ihr Stellvertreter der ehemaligen freien Presse, die ihre Verbrechen im ganz großen Stil vertuscht, damit man sie global überhaupt begehen kann, Ihr Medienterroristen mit Presseausweis, Ihr, die Ihr jedes Verbrechen gegen die Menschlichkeit schönschreibt oder totschweigt, geht Ihr wirklich davon aus, damit durchzukommen? Nur, weil Ihr viele seid?

Wir, die letzten Überlebenden der Zivilgesellschaft, die letzten wirklich freien Reporter, Blogger und Journalisten, wir haben ZEIT. Und unsere Zeit kommt.

Um die Sache klar zu stellen: Ihr seid nicht alleine Schuld an dem, was Menschen jeden Tag an Gräueltaten „zur Bekämpfung des Terrors“ über sich ergehen lassen müssen. Nur: Ihr sitzt in Schlüsselpositionen.

Das wird auch so bleiben. Nur, dass die Schlüssel dann von uns herumgedreht werden. Die meisten Pressevertreter gehören hinter Gitter.

Und der Rest? Der große Rest. Der Konsument.

Was ist mit denen, die Medien konsumieren, wissend, dass man sie belügt? Und dennoch zur Tagesordnung übergehen?
In Eurer Haut will ich nicht stecken.

Ohne Euch wäre das alles ja gar nicht möglich.

Die, die in den Schlüsselpositionen Terror inszenieren, um dann Krieg zu produzieren, tun das ja mit der Standardausrede, es für UNS, also EUCH, zu tun.

Und IHR? Ihr widersprecht nicht. Jedenfalls nicht laut genug!

Stattdessen zerreißt Ihr Euch, vielleicht am Stammtisch, das Maul über „die da oben“. Aber im Anschluss steigt Ihr selbstgefällig wieder in eure SUVs und geht einem Job nach, den Ihr ebenso wenig hinterfragt, wie das System, in das er embedded ist. IHR seid alle mindestens genauso schuld am massiven Anstieg von Krieg, Mord und Totschlag überall auf der Welt. Das alles dient ja nur der Ressourcenbeschaffung.

Damit sich hier die Räder immer hübsch drehen, während sie weit, weit weg Andere dafür überrollen müssen.
Wo seid Ihr denn? Um zu Wiedersprechen! Z.B., wenn der aktuelle Verteidigungsminister fordert: „Deutschland muss sich an den Anblick von Veteranen wieder gewöhnen“?
Wo seid Ihr, wenn Angela Merkel Rüstungsgüter in Krisenregionen verkauft? Oder an Staaten, die damit nachweislich Menschenrechte missachten. Staaten, die foltern. Die eigene Bevölkerung.

Wo seid Ihr, wenn Tag und Nacht US-Drohnen tausende Zivilisten in Ländern, denen man noch nicht mal den Krieg erklärt hat, in die Luft jagen?

Es steht in der Zeitung, liebe Informationsgesellschaft. 3000 Tote. Mindestens. Allein 2012. Allein in Pakistan.

Ihr wisst es. Aber Ihr haltet den Mund. Weil Ihr extrem feige seid. Ihr macht mit. Indem Ihr schweigt, wenn auch in diesem Land, der Deutschen-Demokratischen?-Republik, und im Westen generell, gegen Moslems gehetzt wird. Pauschal.1,2 Milliarden Menschen.

Das alle wäre nicht so extrem widerlich und erbärmlich, wenn Ihr euch dabei nicht auch noch auf christliche Werte berufen würdet. Christlich? Eine Farce. Wo denn?

Würde Christus heute hier aufschlagen, Ihr würdet kollektiv dabei zusehen, wie schwer bewaffnete Sicherheitskräfte ihn erneut verhaften und im Anschluss foltern. Der Mann war schon damals suspekt. Ein Aufrührer, der dem Staat widersprach.

Jesus war ein Extremist.

Er wäre es heute wieder. Ein Mann, der sich lieber umbringen ließ, als Dingen zuzustimmen, die schon damals verlogen und falsch waren.

Jesus konnte Feigheit verstehen, aber er mochte sie nicht.Er forderte Zivilcourage. Er forderte sie von Zivilisten. Seid Ihr Zivilisten?

Seht in den Spiegel! Was seht Ihr? Hat sich Jesus‘ Job gelohnt? Seid Ihr die Typen, die sich auf ihn berufen dürfen? Die etwas riskieren, couragiert sind? Für die Wahrheit. Die Mut haben. Die sich einsetzen? Für die Entrechteten. Die Unterdrückten. Oder gibt es die gar nicht mehr? Menschen, denen mit Eurem Wissen vorsätzlich und chronisch Unrecht widerfährt. Ist alles super? Wie bei Aral.

Gibt es Guantanamo gar nicht?

Stirbt etwa nicht alle 5 Sekunden ein Kind?

Hat man nach 9/11 nicht mindestens zwei Länder aufgrund gefälschter Beweise angegriffen, nur nicht das Land, aus dem 15 der offiziellen Attentäter kamen?

Und wo wart Ihr, oder wo seid Ihr, wenn man euch verkaufen kann, ganz aktuell, dass ein 19jähriger aus Boston sich selber in den Mund geschossen hat. Allerdings ohne Waffe. Ein Moslem. Klar. Das steht so in EURER Zeitung. Aber Ihr verdrängt es, und weil Ihr das tut, seid Ihr schuldig.

Beihilfe zum Mord, oder aber unterlassene Hilfeleistung, sind das mindeste, das man Euch vorwerfen kann.

Nach dem Überall auf den Irak, einem illegalen Angriffskrieg, ist jeder, der nicht seinen Widerspruch nachweisen kann, im Kern wegen Unterstützung einer terroristischen Vereinigung dran. Die Ausrede, das hätten doch alle gemacht, ist seit 1945 kein Garant mehr, ungeschoren davon zu kommen.
Bitte hört auf, euch immer, wenn es passt, auf christliche Werte zu berufen.

Christus ist definitiv für die falschen Typen gestorben.

Ob er nochmal zurück kommt, dieser Jesus? Ein Ausländer aus der Krisenregion Middle East. Oh Mann, Ihr blinden Ignoranten. Jesus ist lange hier. Ihr findet ihn in jedem Moslem, den Ihr aus lauter Habgier und vor lauter Hass, auf was auch immer, in den Staub tretet. Oder dabei zuseht, ohne zu protestieren. Ohne Euch, wie Stephan Hessel, zu empören.

Ich bin weder das eine noch das andere. Bin kein Christ und kein Moslem. Ich bin nur ein Mensch, dem es immer schwerer fällt, mit einem Haufen von Mitläufern – und vor allem: Mittätern – auf diesem Planeten zu leben.

Dass ich noch hier bin, hat nur einen Grund: ich werde den Kampfplatz nicht kampflos räumen. Meine Waffe ist das Wort und mein Antrieb ist die Ungerechtigkeit.

Ungerechtigkeit ist etwas, was einen Menschen ab Werk stört. Der Mensch kommt mit einem Sinn für Gerechtigkeit und mit Empathie auf die Welt.

Dieses sich-davon-gestört-Fühlen, und zu versuchen, Unrecht zu beseitigen, ist exakt das, was einen Menschen ausmacht. Irgendwie schafft es diese Gesellschaft, den modernen Menschen von dieser ethischen Grundhaltung zu befreien.Ungerechtigkeit rächt sich. Immer.

Ich weiß nicht, wo Ihr steht, nur so viel: auf einer Kugel gibt es keine Seiten. Alles kommt zurück. Alles. Wie naiv muss man sein, um davon auszugehen, es würde keine Rolle spielen, was man in seinem Leben getan, und vor allem, was man unterlassen hat.

Wenn Ihr Bock auf Wahrheit habt, prima. Hier an der Front ist noch ein Plätzchen frei. Wenn Ihr euch entschließen solltet, nach vorne zu kommen, vergesst alles, was Ihr in irgendwelchen Killer-Spielen gesehen habt. Die Front der Aufrichtigkeit erreicht man nicht kriechend. Man muss dazu aufrecht gehen. Nur, wer aufrecht geht, hat die Chance, vorne anzukommen.

Doch Vorsicht. DANGER!

Der aufrechte Gang, und nur er führt zu mehr Aufrichtigkeit, verläuft auf einer Einbahnstraße. Man kann nicht mehr zurück. Selbst, wenn man wollte.

Die Masse entwickelt eine Art Autoimmunreaktion gegen Leute, die die vermeidliche Ruhe auch nur einmal mit Fakten kontaminiert haben.

Der Feind sind wir selber. Wir schaffen ihn, weil wir nicht bereit sind, es anders zu schaffen.

Überlegt es euch also gut. Aber wartet nicht zu lange. Das System kippt. Und ein Leben ist viel kürzer, als die meisten von uns wahrhaben wollen.

Leben ohne Drogen fängt bei Leben ohne Lebenslügen an.

10 Kommentare zu: “KenFM über: Widerspruch ist die Höchste Form des Patriotismus (April 2013)

  1. Lieber Omega,
    bitte mach weiter so, lebe Deine Träume und Gefühle. Diese sind weitaus realistischer als das, was wir zu sehen glauben. Das wissen wir spätestens seit den Erkenntnissen der Quantenphysik und der Kybernetik.
    „Ein Baum der fällt, macht mehr Kach als ein Wald der wächst“ lautet eine alte tibetische Weisheit. Unsere Wahrnehmung wird von „fallenden Bäumen“ dominiert – von dem, was gewaltig ist, was schnell passiert, was uns bedroht. unsere ganze Geschichte ist voller „fallender Bäume“: Krieg und Zerstörung.
    Doch dann wundern wir uns, dass es trotz all dieser Zerstörung immer noch Leben und Vielfalt auf dieser Erde gibt. Wir erkennen daraus, dass es der wachsende Wald ist, der das Leben fortführt – langsam und vielfältig, ganz unauffällig und doch beständig. Lasst uns nicht im Getöse der Zerstörung das langsame Entfalten des Neuen übersehen!

  2. Ich sage jetzt auch immer was ich denke, denn wenn ich schweige, habe ich festgestellt, kann ich nicht leben – weder mit meinem Gewissen über tatsächliche Dinge und wie sie sich in der Realität verhalten. Gerade ich bin von einem Thema betroffen, welches mich nicht loslässt – übrigens ein Thema wozu fast ein jeder eine vorgefertigte Meinung hat … auch NUR über die Massenmedien. Die zwei, drei Leute mit denen ich nicht an der Oberfläche diskutieren konnte, erschienen mir vernünftig, aber dennoch vollkommen hilflos.

    Jeder kämpft an das, woran er glaubt. Ich glaube an Etwas und ich habe erkannt, dass es sich lohnt endlich zu Kämpfen. Mein Leben ist sowieso Halbzeit, fürchte den Tod nicht – verstehe ich mehr wie eine Art sich zu befreien.

    Ich glaube an eine Lebensgemeinschaft von Menschen, wo man sich und ich (versuche in Zukunft immer mehr in der Ich-Form zu schreiben, statt dieses unpersönliche „man“ zu verwenden) nicht mehr schämen muss, Mensch zu sein. Wo ich offen auf andere Leute zugehen kann, ohne von ihnen diffamiert zu werden. Aber dieser innigste Wunsch, den ich hege, scheint mir zu utopisch. 🙁

    Ein paar schöne Zitate, die mir im Laufe der Zeit in Gedanken geblieben sind:

    „Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.“

    Bertolt Brecht

    „Du bist nicht schuld, dass die Welt ist wie sie ist, du bist nur Schuld wenn sie so bleibt.“

    Die Ärzte

    Diese beherzige ich.

  3. Hallo Ken, um mehr Menschen zu erreichen und aufzuwecken, benötigen wir beide Formen der Ansprache.
    Das engagierte „sich in Rage reden“ genauso, wie die ruhige und kühle Darstellung der Fakten (wie z.B. durch Daniele Ganser im Interview). Wir haben unterschiedliche Mitmenschen, die je nach Alter und Hintergrund unterschiedlich zu erreichen sind.
    Mein Wunsch ist, dass Sie weiterhin mit Engagement und Emotion (evtl. etwas gebremst) die Leute aufrütteln und gleichzeitig auch Beiträge machen, die ich auch mit „der Oma von Nebenan“ diskutieren kann.
    Ich bin davon überzeugt, dass wir nur etwas ändern können, wenn wir alle Teile der Gesellschaft mitnehmen und nicht den wachsenden Teil der „Alten“ außen vor lassen.
    Wenn wir es schaffen mehr als 7% der Leute in unserer Umgebung mitzunehmen, wird die Mehrheitsmeinung kippen.
    Vielen Dank Ken.

  4. Kann mal einer dieses Pro-mohammedanische Propaganda abstellen?
    Wer schneidet denn in Syrien den Ungläubigen die Rübe runter? Wer schneidet in Thailand kleinen Kindern die Rübe runter?

    Nein nicht die Christen!!! Auch nicht der Westen!!!

    Wer hat denn die unschuldigen Kinder in Syrien vergast, los los immer raus damit. Wer wollte es dann feige Assad in die Schuhe schieben? Die Christen, der Westen?

    Der Verfasser sollte etwas lockerer sein, was hat er hier in Deutschland dagegen getan, dass deutsche Kinder mit Selbsthass und sozialistischer Gerhirnwäsche gequält und psychisch zerstört werden?
    Genau da nimmt diese Wahrheitsphobie ihren Lauf, welche in dem Artikel so heroisch und stellenweise beleidigend, beklagt wird.

    @Peter K
    Wir haben doch schon die

    -Schule für Rassismus, Scharia und Gewalt
    -Schule ohne Courage

    was willst Du noch, das ist doch schon voll Ken, oder etwa nicht?

  5. Ich glaube, dass Ken recht hat, seine Botschaft mit großen Emotionen in die Welt hinauszubrüllen, um den Großteil der Mitläufer in ihrer Apathie endlich aufzuwecken. Und Jette hat ebenso recht, dass wir den Umbau des Systems mit Bedacht und Ruhe durchführen müssen. Ich engagiere mich gerade mit großer Begeisterung bei der Initiative „Schule im Aufbruch“, in der wir versuchen, mit wissenschaftlicher Unterstützung die Schulen komplett zu transformieren, um selbstbewusste und verantwortungsvolle Menschen für eine neue Gesellschaft zu bekommen. Das ist der einzige Weg für eine nachhaltige Entwicklung, wo Menschen wieder in Freiheit leben können und ihr Leben und ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen können. Die eigentliche Revolution heißt EVOLUTION. Vielen Dank Ken.

  6. Hallo Ken,
    ich stimme Ihnen vollkommen zu, am liebsten würde ich viele Menschen einfach anschreien, um ihnen klarzumachen, dass es wichtig ist, sich zu wehren und nicht nur zu warten, dass es jemand anders tut.
    Ich habe noch eine Anmerkung zu Ihrer Ansprache auf der Demo in Berlin am 7.4.14.
    Sie benutzten sehr treffend das Bild der Titanic, die bald gegen einen Eisberg fährt. Und sie sehen den Eisberg und wollen alle warnen.
    Der Untergang der Titanic ist in der Tat mit J.P Morgan und der Gründung der FED verknüpft (Quelle: Das Titanic-Attentat von Gerhard Wisnewski), denn dort hat starben die 5 reichsten Amerikaner, die die Gründung der FED hätten verhindern können. Wahrscheinlich war die Titanic auch die umdeklarierte Olympic, die vorher von der englischen Flotte „zufällig“ gerammt worden war. Durch geschickten Austausch der Schiffe löste J.P. Morgan, der „zufällig“ auch die Abfahrt verpasste, mehrere Probleme auf einmal – seine von ihm eingeladenen Gegner starben und er konnte eine gigantische Versicherungssummer kassieren. Der Eisberg alleine hätte das Unglück nicht auslösen können, aber das einströmende Wasser kam in Kontakt mit der brennenden Kohle in allen Kohlespeichern (Die Heizer verließen reihenweise das Schiff), dann entstand sofort Wasserstoff und das führte zur Explosion des Schiffes und zum Untergang.
    Anhand der Titanic kann man lernen, dass die meisten Menschen keine Ahnung haben, wie kaltblütig die Elite ihre Schachzüge ausführt. Aber wir müssen endlich den Tatsachen ins Auge blicken… Die Schachzüge in der Ukraine sind genau so kaltblütig – ebenso wie in den Weltkriegen davor – deshalb könnte man schon manchmal laut schreien.

  7. Hallo Ken, vielen Dank für Deine Arbeit. Emotionen wirken auf das Gehirn eines Angesprochenen auf einer Art Metaebene, da kann es schnell passieren, dass dann eine innere Abwehr erfolgt. Dies solltest du berücksichtigen. Als Dank für die Arbeit schenke ich dir und deinem Team noch wie ich hoffe ein passendes Gedicht

    Ist das Leben fade ?

    Gab einst ein Gelage,
    und werd geboren mit Erbanlage.
    Das Wachstum überwacht die Waage
    ertrag die Schule, diese Plage.

    Bin fleißig bei der Geldausgabe.
    kümm´re mich um die Wettvoraussage,
    so vergehen die Tage
    und die Zeit dreht am Rade.

    Noch gibt´s kein Grund zur Klage.
    ist noch nicht die Bahre
    räkel mich und nage
    in Gedanken mit der Lebensfrage

    Wenn ich einst einfahre
    ob später unter Tage
    ist genauso weich die Lage
    wenn nicht,
    wär doch schade.

  8. Hallo Ken, Sie haben recht, so recht – ich stehe hinter fast jedem Wort, das Sie hier sagen. Aber da fängt das Problem an: Sie „sagen“ es nicht, Sie reden sich in Rage, Sie brüllen.
    Und Sie sind schnell, viel zu schnell, hoch gradig emotional. Das ist verständlich, geht mir ständig genau so – nur: es hört einem dann niemand mehr zu – zumindest nicht die Menschen, die noch überzeugt werden könnten. Ich habe so eine aufgebrachte Rede zu einem mir wichtigen Thema heute zum ersten mal als Zuhörer gehört und nehme sie selbst zum Anlass, zu versuchen, künftig ruhiger und langsamer zu argumentieren. Vielleicht sollten Sie das auch …
    Danke dafür, dass Sie Ihren Beruf als Journalist wirklich ernst nehmen!

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