2021: Die Welt als Spielhölle?

Von Wolfgang Effenberger.

Am 11. Dezember 2020 erschien das Economist-Sonderheft “Die Welt 2021” mit zukunftsweisenden Inhalten. Die Titelseiten der vorigen Jahresausgaben waren wie immer mit ihren eincodierten Planungen der Hintergrundeliten sehr kryptisch gehalten: eine Mischung aus okkulter Symbolik und Verweisen auf Manipulation und Kontrolle der Massen.

Für 2021 wurde ein einarmiger Bandit gewählt, dessen Hebelarm die Weltkugel ziert. Durch Drücken werden die vier Walzen zum Rotieren gebracht. Anstatt Münzen sollen “Stimulierungs-Fonds” eingeworfen werden. Es geht um die ganz große Abzocke “CASH OUT” auf Kosten der Steuerzahler. Die nicht eingeweihten Leser und Leserinnen sind auf ihre Phantasie angewiesen.

Welche Informationen stecken im Titelbild des Economists?

Die zweite Walze scheint bereits zum Stillstand gekommen sein. Beim abgebildeten Porträt dürfte es sich um das von Joe Biden, dem künftigen US-Präsidenten handeln. Das ist nicht überraschend, hatte doch der Economist – mit Nähe zum sog. Tiefen Staat – für Biden eine Wahlempfehlung ausgesprochen. 1980 hatte The Economist erstmals eine Empfehlung für einen US-Präsidentschaftskandidaten, damals Ronald Reagan, ausgesprochen.(1) In Biden sieht “The Economist” einen guten Mann, „der dem Weißen Haus Stabilität und Anstand zurückgeben“ und mit der langen, schwierigen Aufgabe beginnen werde, ein zerklüftetes Land wieder zusammenzufügen“(2). Nun ja – Biden hat sich in den letzten 45 Jahren seiner Politkarriere eigentlich nirgendwo als Friedensstifter hervorgetan, im Gegenteil. Erinnert sei an seine Forderung militärischer Aktionen gegen die bosnischen Serben an das US-Außenministerium gleich zu Beginn der Unruhen auf dem Balkan 1993.(3)

Nach dem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen Serbien bildete die UN-Resolution 1244 vom 10. Juni 1999 die völkerrechtliche Grundlage für die Einrichtung der Übergangsverwaltungsmission. Darin wurde die territoriale Zugehörigkeit des Kosovo zu Serbien festgeschrieben. Ungeachtet dessen trieb der Westen die Unabhängigkeit des Kosovo voran und brachte am 17. April 2009 vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag seine Argumente dagegen vor. Noch bevor die fünfzehn Richter in Den Haag den Antrag auf Unabhängigkeit prüfen konnten, unterstrich US-Vizepräsident Biden bei einem Besuch im Kosovo im Mai 2009 die Unabhängigkeit des Landes als unumkehrbar. Eine deutlichere Missachtung eines höchsten Gerichts ist kaum denkbar.(4)

2002 trieb Biden als Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses im Senat sein Land in einen grundlosen Krieg gegen den Irak. Der damalige Chef-Waffeninspekteur der UN beschrieb seine Anhörung vor Bidens Ausschuss als Farce. “Biden und die Spitzen des Kongresses haben vorab bestimmt, dass sie Hussein unabhängig von den Fakten entfernen und einen großangelegten Militärangriff auf den Irak durchführen wollen”.(5)

Nach dem illegalen Putsch der USA in Kiew Ende Februar 2014 – von 1990 an hatten die USA 5 Milliarden Dollar in Kiew zwecks “Regime-Change” investiert,(6) reiste der damalige Vizepräsident Joe Biden im April als Beauftragter Obamas in die Ukraine, um das neue, prowestliche Kabinett zu unterstützen und die Abhängigkeit der Ukraine von russischen Energielieferungen reduzieren zu helfen.(7) Biden hatte keine Skrupel, sich bei der Umsetzung der US-Politik in der Ukraine der neofaschistischen Swoboda-Partei sowie des rechtsnationalistischen Freiwilligenregiments “Asow” – inzwischen eine politische Bewegung – zu bedienen. In den vergangenen Monaten demonstrierte der Präsidentschaftskandidat Biden jedoch die Nähe zur Antifa.

Der geschickte Taktiker Biden hat sich also bisher nicht als Friedensfreund, Rechtswahrer oder Freund der Arbeiter dargestellt. Dagegen hat er meistens für Banken, die Finanzindustrie und den Militärisch-Industriellen Komplex gearbeitet. Für den US-Staat Delaware, eine Finanzoase wie Luxemburg, auch bekannt als “Onshore-Version der Cayman-Inseln”, saß Biden über Jahrzehnte im Senat, wo er die Interessen der dortigen Wirtschaft vertrat. 1999 setzte sich Biden für die Aufhebung des Trennbankengesetzes (Glass-Steagall-Act von 1933) ein. Direkte Folge war die Finanzkrise von 2008, die noch immer nicht überwunden ist. Als Vizepräsident hat Biden nichts unternommen, um die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Im Gegenteil: Die Banken wurden mit gigantischen Hilfspaketen aus Steuergeldern gerettet.

Vor diesem Hintergrund scheint es ausgeschlossen, dass Biden die Spaltung des Landes, an der er zeit seines Polit-Lebens kräftig mitgearbeitet hat, überwinden kann. So ist denn auch ein Atomkrieg nicht ausgeschlossen. In diese Richtung geht auch die Nominierung von General Lloyd Austin als Verteidigungsminister. Austin war nach seiner Pensionierung im Verwaltungsrat des Rüstungsriesen Raytheon Technologies tätig – ein Hauptauftragnehmer des Pentagon. Die frühere Beraterin in der Obama-Administration und Jura-Professorin Rosa Brooks sieht darin eine “furchtbare Botschaft”.(8)

Auf der ersten noch rotierenden Walze ist das Virus, ein Gesicht mit Atemschutzmaske und eine Spritze sowie ein auftauchendes Fragezeichen zu sehen. Zweifelsfrei wird Corona das ganze Jahr beherrschen. Trotz Impfung könnte die Maske bleiben – Freiheit ade?

Auf der dritten Walze verschwindet ein Fragezeichen, und eine chinesische Flagge taucht auf. Dazwischen ein Windrad („Klimaschutzpolitik“) und ein US-Dollar. Chinas Wirtschaft – inzwischen auf dem Vorkrisenniveau – könnte aus der Krise als globaler und zugleich geostrategischer Gewinner hervorgehen. Obendrein steht China auch für das dortige Modell der Überwachung und der Freiheitseinschränkungen.

Auf der vierten Walze taucht wieder ein Virus auf, während der Wirtschaftsaufschwung verschwindet. Das Kamerasymbol dürfte für eine verstärkte Überwachung stehen. Die Waldbrände könnten für kommende Naturkatastrophen stehen. Insgesamt ist alles nicht unbedingt überraschend. Schon lange drohen Gates und Drosten mit einem neuen Virus.

Der Klimaschutz dient als Vehikel zum Umbau der Welt. Eine Welt frei von Kriegen und gigantischen Rüstungsausgaben wäre der beste Klimaschutz, doch neue Kriege sind zumindest vom Militärisch-Industriellen Komplex und anderen Profitrittern gewünscht. Letztere scheinen nach dem “Great Reset” auf ein System der totalen Überwachung zu hoffen. Dazu kommt eine neue digitale Währung. China scheint diesen Herren als Modell Pate zu stehen.

“The Great Reset” Ein Neustart? Eine Transformation?

Anfang Juni 2020 kündigte der Chef und Gründer des “World Economic Forum” (WEF), Klaus Schwab, eine Initiative an, die helfen soll, dass die Welt nach der Covid-19-Pandemie als besserer Ort dasteht. Covid-19 bete die Möglichkeit, so Schwab, dass „unsere ökonomischen und sozialen Grundlagen“(9) neu gestartet werden können. Als Problemfelder listete er Covid-19, Staatsverschuldung und Klimakrise auf. Die Welt soll widerstandsfähiger gegen Überraschungen wie andere Arten von Viren sowie integrativer und gerechter und schließlich grüner gemacht werden. Dazu kann nicht zum System eines nach dem Zweiten Weltkrieg entstandenen Multilateralismus zurückgekehrt werden; es braucht eine Reform des internationalen Systems: „Wir müssen neue Dimensionen des Welthandels implementieren, z.B. alles, was mit dem elektronischen Handel zu tun hat und so weiter.“(10)

Schon 2016 hatte das WEF in einem Werbevideo 8 Vorhersagen für die Welt im Jahr 2030 zusammengefasst: (11)

1. Die Menschen sind besitzlos. Güter sind kostenlos oder werden vom Staat geliehen.
2. Die USA als führende Supermacht abgelöst – eine Handvoll Länder wird dominieren.
3. Organe werden nicht transplantiert, sondern gedruckt.
4. Der Fleischkonsum wird minimiert werden.
5. Massive Vertreibung von Menschen wird stattfinden mit Milliarden von Flüchtlingen.
6. Zur Begrenzung von CO2-Ausstoß, wird global ein exorbitanter Preis festgelegt.
7. Die Menschen können sich darauf vorbereiten, zum Mars zu fliegen…
8. Das westliche Wertesystem wird bis zum Zerreißen belastet…(12)

Wer ist dieser relativ unbekannte, auf vielfältige Weise weltweit vernetzte und demokratisch nicht legitimierte “Taktgeber”?

Der deutsche Wirtschaftswissenschaftler Klaus Schwab war von 1972 bis 2003 Professor für Unternehmenspolitik an der Universität Genf. Als Student hatte er an der Harvard Kennedy School (HKS) ein Seminar bei Henry Kissinger belegt; er pflegt bis heute enge Kontakte, vor allem zu David Gergen. Er diente als Kommunikationsdirektor unter den Präsidenten Ford und Reagan sowie als Berater von Clinton und Außenminister Warren Christopher.(13) Schwabs Freund David Gergen ist Mitglied des einflussreichen “Council on Foreign Relations” und der “Trilateralen Commission“. Klaus Schwab selbst sitzt dagegen im achtköpfigen Steuerungskomitee der Bilderberger. Die Einladung für die jeweils dreitägige Konferenz von rund 130 Personen aus Industrie, Politik, Finanzwesen, Militär und Medien spricht der Vorsitzende in Absprache mit seinem Lenkungsausschuss aus. Vor ihrer Wahl zum Kanzler/in wurden z.B. Schröder und Merkel eingeladen. Auch Macron war vor seiner Wahl zum Präsidenten da, ebenso wie etliche andere Präsidenten. Beim Treffen 2019 in Montreux ging es u.a. um Schwabs bevorzugten Themen: Klimawandel und die Zukunft des Kapitalismus. Rico Gebhardt, LINKE-Landeschef in Sachsen, spricht von einer “selbsternannten neoliberalen Elite”, die Entscheidungen mit weitreichenden Auswirkungen träfe, ohne dass ihre Treffen in irgendeiner Form demokratisch legitimiert seien.(14)

2004 gründete Schwab die Stiftung “The Forum of Young Global Leaders” (YGLs), eine einzigartige Gemeinschaft, die sich aus den außergewöhnlichsten Führungspersönlichkeiten aus allen Regionen der Welt zusammensetzt. Darunter die Filmemacher Ashton Kutcher und Leonardo DiCaprio, Medienmagnat Mark Zuckerberg, der Internet-Unternehmer und Google-Mitbegründer Larry Page sowie Sebastian Kurz, der zweitjüngste Regierungschef der Welt.(15)

Mit Schwab und Gergen hat das WEF also nicht zu unterschätzende weltweite Einflussmöglichkeiten.

Anfang Juli 2020 veröffentlichte Klaus Schwab zusammen mit Thierry Malleret – Volkswirt bei der europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) in London und Stratege einer großen russischen Investmentbank – das Buch “Covid-19: The Great Reset”. Ohne jegliche menschliche Regung, verbinden Schwab und Malleret die Pandemie mit ihren futuristischen Vorschlägen und begrüßen sie als Vorbote des von ihnen vorgeschlagenen sozioökonomischen Umbruchs. Der US-amerikanischen Journalistin und aktiven Vietnamkriegsgegnerin Diane Johnston zufolge verwenden Schwab und Malleret technokratisches Psychogeschwätz, „um zu verkünden, dass die Pandemie bereits dabei sei, die menschliche Mentalität so zu verändern, dass sie sich an die neue Realität anpasst, die sie für unvermeidlich halten“(16).

Nach dem Szenario von Schwab und dem WEF wird 2030 die Welt gemäß des 8-Punkte-Katalogs ganz anders aussehen: Künstliche Intelligenz wird die Art und Weise, wie Menschen heute arbeiten und leben, grundlegend verändern. Ein Teil der Menschheit wird nicht mehr gebraucht und darf sich nur mehr bespaßen lassen. Dieses Bild vor Augen, sprach auf dem letzten WEF-Treffen in Davos der israelische Historiker Yuval Harari eine eindringliche Warnung aus:

„Während die Menschen in der Vergangenheit gegen die Ausbeutung kämpfen mussten, wird im 21. Jahrhundert der wirklich große Kampf gegen die Bedeutungslosigkeit geführt werden, (…) würde sich eine neue ’nutzlose Klasse‘ bilden (…) Und diese nutzlose Klasse wird durch eine immer größer werdende Kluft von der immer mächtigeren Elite getrennt sein.“ (17)

Die indische Globalisierungskritikerin, soziale Aktivistin und Sydney-Friedenspreisträgerin Vandana Shiva sagte noch deutlicher: „Beim Great Reset geht es um die Aufrechterhaltung und Ermächtigung der unternehmerischen Extraktionsmaschine und des Privateigentums am Leben.“(18)

Lassen sich die versteckten Botschaften des Economist im Sinn des von Schwab geplanten “Great Reset” lesen? Bill Gates ist fest entschlossen, den Großteil der Weltbevölkerung durchzuimpfen – ein bisher nicht dagewesener Menschheitsversuch. Die Erdkugel samt Menschheit als Gegenstand eines gigantischen Glücksspiels technokratischer, skrupelloser Hasardeure.

Die Visionen der technokratischen Elite sind nicht neu. Schon in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden vor allem von Henri de Saint-Simon und später von Karl Marx radikale Theorien von gemeinschaftlicher Arbeit und gemeinschaftlichem Eigentum entwickelt. Für Saint-Simon waren nützliche Mitglieder einer Gemeinschaft diejenigen, die aktiv an Dienstleistungen und vor allem an der Produktion von Gütern mitarbeiteten. Saint-Simon utopischen Sozialismus, hat in seiner kalten Durchorganisiertheit und Nützlichkeitsorientierung große Ähnlichkeit mit den “Reset”-Phantasien der westlichen Eliten. Die Totalitarismuserfahrungen des 20. Jahrhunderte sollten uns aber eigentlich eines Besseren belehrt haben: Technokratische Systeme zur “Weltverbesserung”, die dem Einzelnen und Natürlichen keinen Raum mehr lassen, führen konsequent in eine Hölle des Zwangs und der Menschenverachtung.

An dieser Stelle sei auf das neue Buch von Wolfgang Effenberger: Schwarzbuch EU & NATO verwiesen

Quellen und Anmerkungen:

  1. https://www.economist.com/US2020endorsement
  2. https://www.presseportal.de/pm/29138/4748305
  3. Wolfgang Effenberger: Schwarzbuch EU & NATO Warum die Welt keinen Frieden findet, Höhr-Grenzhausen 2020, S. 222
  4. Ebenda, S. 308
  5. https://www.n-tv.de/politik/Biden-kaempft-auch-gegen-die-Vergangenheit-article21977738.html
  6. https://www.zeit.de/2015/20/ukraine-usa-maidan-finanzierung/seite-2
  7. https://www.welt.de/politik/ausland/article127173350/US-Vize-fordert-von-Ukraine-Korruptionsbekaempfung.html
  8. https://www.mdr.de/nachrichten/politik/ausland/lloyd-austin-verteidigungsminister-unter-biden-100.html
  9. https://www.handelszeitung.ch/politik/the-great-reset-wie-das-wef-ins-zentrum-aller-verschworungstheorien-geriet
  10. https://de.euronews.com/2020/11/17/klaus-schwab-wir-konnen-nicht-zur-alten-normalitat-zuruckkehren
  11. WEF: 8 predictions for the world in 2030 unter https://www.youtube.com/watch?v=Hx3DhoLFO4s
  12. Antony P. Mueller: No Privacy, No Property: The World in 2030 According to the WEF unter https://mises.org/wire/no-privacy-no-property-world-2030-according-wef
  13. Gergen, David. Eyewitness to Power: The Essence of Leadership Nixon to Clinton. New York: Simon & Schuster, 2000.
  14. Hendrik Lasch: Die Bilderberg-Konferenz tagt in Dresden und damit erstmals im ehemaligen Ostblock / Kritik an »vordemokratischer« Veranstaltung vom 8. Juni 2016 unter https://www.neues-deutschland.de/artikel/1014501.geheime-weltregierung-redet-ueber-das-prekariat.html
  15. https://en.wikipedia.org/wiki/Young_Global_Leaders
  16. Diana Johnstone: The Great Pretext – Der große Vorwand für eine Dystopie unter https://kenfm.de/the-great-pretext-der-grosse-vorwand-fuer-eine-dystopie-von-diana-johnstone/
  17. Zitiert ebenda
  18. Jeremy Loffredo: World Economic Forum’s ‘Great Reset’ Plan for Big Food Benefits Industry, Not People unter https://childrenshealthdefense.org/defender/world-economic-forums-great-reset-plan-for-big-food-benefits-industry-not-people/?utm_source=salsa&eType=EmailBlastContent&eId=fd5883b3-d6e3-4471-825b-98bebd2bea7f

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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40 Kommentare zu: “2021: Die Welt als Spielhölle?

  1. Armand de Kneifel sagt:

    <a class='bp-suggestions-mention' href='https://kenfm.de/members/severin/' rel='nofollow'>@severin</a> und andere verirrte Seelen auf diesem Forum – Ach Du armer Tor und Freigeist naiver Befangenheit. Grundlegend gilt es zu unterscheiden, wer besitzt die Produktionsmittel, wer übt das Diktat über den Reichtum des Landes aus und wer besitzt nur seine Hände Arbeit als Gegenwert. Das wichtigste Ziel der Menschheit ist und bleibt die ewige Zinsknechtschaft zu beseitigen, den erarbeiteten Mehrwert der Gemeinschaft gerecht zu verteilen. Das ist natürlich keine leichte Aufgabe, wenn man als wissenschaftliche Gesetzmäßigkeit die Ablösung des Kapitalismus durch den Sozialismus voraussetzt. Abgesehen davon muss auch das Bewusstsein der Menschen permanent geschult werden, um kein kleinbürgerlich-elitäres Denken aufkommen zu lassen und neuen Egoismus in die Welt zu setzen. Jedem nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Leistungen. Erst wenn genügend Grundmasse vorhanden ist, um alles gerechter verteilen zu können, kommt automatisch die letzte Entwicklungsstufe – der Kommunismus: Jedem nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen. Leider werden immer wieder Fehler gemacht und der ehemals real-existierende Sozialismus des Ostblocks als das Maß aller Dinge herangezogen. Seit 1956 unter dem Diversanten, Landes- und Systemverräters Chruschtschow ist die kapitalistische Konterrevolution in die Köpfe gekrochen, um auf dem Weg der retrograden Metamorphose vom bunten Schmetterling zur schleimigen Larve zu verkommen. Gorbatschow war da nur noch der Kasper und Totengräber des westlichen Erpresser-Kartells am schnöden Katzentisch der Zaungäste. Die Privatwirtschaft im bekannten Kapitalismus schafft da auch nur gewünschtes Chaos mit Steuerbefreiung am lauschigen Südseestrand – ha, ha, ha! Wird gar die soziale Marktwirtschaft genannt, kann man nur schallend ablachen. Seit der Agende 2010 ist nicht einmal das Papier für den blanken Klodeckel zu gebrauchen – Sic!
    Nur wer auf dem rechten Weg ist, kann auch eine scharfe Linkskurve meistern. Dabei kommt eben die unerwünschte Demut vor dem beschaulichen Fall. So hat nun wieder einmal die beharrliche Metaphysik ihre zarten Grillen zirpen lassen im Nebel der verstaubten Erkenntnis. Wieder einmal geht das Spiel in die zweite gequälte Runde vor dem letzten übersättigten Abendmahl und der Corona-Götzenanbetung! Auch bei Giordano Bruno loderten die zückenden Flammen hoch zum Himmel und der Pöble musste laut lachen – so sehr qualmte der arme Mann.
    Heute würde der bescheidene Gemütsmensch auch sagen: Der Kopf ist rund damit die Gedanken besser ihre Richtung ändern können. Stehen vielleicht Ecken im Weg, schlägt die Engstirnigkeit voll falscher Freude um so heftiger wieder zu einem zurück.
    Fazit: Besser ein deformierter Eierkopf oder verkannter Intelligenzdeckel, als ein verbeulter und verschrobener Dreigroschen-Würfel, der am Ende nur den Hals entstellt.
    Also – vielleicht doch besser ein verdrehter und entstellter Hals, der die Starrheit in Atem hält! Ja – vielleicht wird gar aus der Starrheit die Sturheit und nur der Standhafte entkommt dem Ertrinken und fragt sich dann wohl an der nächsten Straßenecke: „Wo will ich hin, wo komm‘ ich her, was ist das Ziel?” ‒ und kennt nicht einmal den Weg. Die Zukunft bleibt eine Unbekannte, so wie das Vergessene und Vergangene in nebulöser Historie beide nach dem Pfad der hellen Erleuchtung suchen. Wie kann der Mensch wissen, wo er hin will, wenn er nicht einmal weiß, wo er herkommt!
    Der dialektische Materialismus verkommt zu digitalem Metabolismus oder anders gesagt: Moderne Computerspiele und die „schöngeistige“ Pflege des Bauches – also geistige Verarmung und das volle Fressen, sind eben wichtiger als Moral und Ethik für die einen oder der richtige Klassenstandpunkt für die anderen!
    Die Bezeichnung – Marxist oder gar verkommener Stalinist bzw. irrer Sozialist wird gerne von Rechtsrevisionisten und Linkstrotzkisten als Diskreditierung der Anhänger und Verfechter des realen Sozialismus missbraucht. Als moderne Kurzform bleibt da der Querdenker, „Verschwörungsepileptiker“, Nicht-Angepasster, Ausgegrenzter mit neuem Judenstern etc. Alles bleibt vor allem gerichtet gegen arbeitende Menschen mit ehrlicher Überzeugung, die keine: Heuchler, angepasste oder verdrehte Gleichgewichtskünstler sind – also frei von konjunktureller Umarmung und verlogenem Kniefall. Schon bedenklich, dass da Deutschland in der letzten Uno-Vollversammlung gegen die Resolution Russlands votierte und dem Neo-Faschismus schon mal die Hintertür geöffnet hat! Neben Heiko Maas pfeifen wieder einmal die bunten Blockflöten im Einheitstakt des Bundestages zum Spendenaufruf für die Corona-Opfer…oder sind es doch schon die geplanten Ausfälle kommender Kolonialkriege im Sinne von Dividenden, Derivaten, Hedge Fonds, Schiebereien usw. – den Frontallappen zugedröhnter Gehirne entsprungen?

  2. Volker Djamani sagt:

    Muss man das denn alles hier intellektuell kommentieren? Gedanken eines schlicht strukturierten "Verschwörungstheoretikers:

    Im Grunde geht es nur um einen Personenkreis, der mit Geld geflutet ist und sich mit dieser käuflichen Macht (mit den Politikern als willfährige Träger) anmaßt Gott spielen zu müssen, auf Kosten ganzer Bevölkerungen. Allein im Augen haltend die Macht und die wundersame Geldvermehrung und nicht etwa die Menschen.

    Auch 2021 werden die Learjets in der Schweiz landen. Nach Luzern setzen die Politiker die vermeintlichen tiefergehenden Anweisungen um. In Krisen lässt sich vortrefflich regieren. 2020 ist der Probelauf, 2021 kommt die Generalprobe und man muss kein Hellseher sein, dass es noch schlimmer mit noch weiter besseren Methoden sowie Maßnahmen kommen wird.

    • Volker Djamani sagt:

      P.S. Es sollte eher heißen:

      – Auf die Welt wird die Hölle gespielt –

      statt wie im Artikel "Die Welt als Spielhölle." (… "auf die Welt" … (kein Grammatikfehler, sondern Aussage!)

    • Armand de Kneifel sagt:

      Klassengegensätze und das ewige Ringen um Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität muss man intellektuell kommentieren. Wichtig ist dabei nur der richtige Klassenstandpunkt – weg vom kleinbürgerlichen Geschwafel des Establishments und seiner Verlogenheit – Sic!

  3. Armand de Kneifel sagt:

    Geht man den Dingen rein sachlich auf den Grund, ist alles sehr klar und einfach in die Tat umzusetzen. Es muss wieder eine Organisation her, die gegen das bestehende System eine ehrliche und richtige Alternative darstellt. Wir müssen uns wieder bei den alten Philosophen Rat holen. Der Kapitalismus kann nicht die Antwort sein auf all diese Probleme der Menschheit. Die Produktionsmittel müssen wieder in die Hände des Volkes. Die Produktionsverhältnisse dürfen nicht nur dem betrügerischen Mehrwert einiger weniger Halunken und Verbrecher dienen! Das kapitalistische Abzocker-Chaos muss durch eine geplante Wirtschaft zum Wohle des Volkes, der Natur, der Erde und allen Lebens ersetzt werden. Das Finanzwesen der immensen Derivate ohne Ende oder Anfang, Zinsknechtschaft und des ewigen Betruges gehört auf den Müllhaufen der Geschichte. Wir müssen zurück zu Marx, Lenin und sogar Stalin (ja auch gerade er- der permanent Verfluchte, Verteufelte und doch falsch Verstandene von Faschisten wie bereits Goebbels bis in unsere Tage und den Schulbüchern der schleimigen Aufklärung à la Machiavelli-Konsorten, Trotzkisten, Kriegs-Demokraten, Diversanten und anderen grün lackierten Menschheitsbeglückern!). Fazit: Nur eine marxistisch/leninistische Organisation – weg von Pseudo-Linken, weg von jammervollen Anthroposophen oder NGOs der CIA-Brötchengeber, weg von hypokritischen „Bundestagsdemokraten“, weg von Neo-Faschisten im fabianisch-sozialistischen Outfit der City of London etc. ist die richtige Antwort. Wer das Gegenteil behauptet, ist dem Mainstream schon immer auf den Leim gegangen, hat von gründlicher Historie bewusst keine Ahnung und macht sich in seiner naiven Befangenheit mitschuldig an der Geißel der Menschheit – die schmierige Fratze der Hypokriten-Demokratie. Der Mensch bleibt nur dann Sklave, wenn er glaubt, dass ein Schönwetter Herr und gnädiger Meister ihn von den rostigen Ketten befreien könnte. Friedliches Miteinander zwischen Finanzmafia und dem normalen Malocher ist Teil der geplanten Mythologie von der Wiege bis zur nicht mehr bezahlbaren Bare für den ewig betrogenen Menschen! Ja, ja – die ständig dröhnende Posaune von der Gemeinsamkeit, der Solidarität zwischen Boss und Knecht – alles nur bla, bla, bla…bis zum Erbrechen. Nach der Devise: wir sitzen ja alle in einem Boot bei Sturm und Wind. Ich könnte schon wieder kotzen. Die Frage ist da eben nur – wer darf wieder mal rudern und wer ist der Steuermann hin zum lichten Sonnenschein in Corona-Zeiten und anderer Placebo-Theatralik Sic!
    Anhang zur geschichtlichen Klarstellung: Da kann man nur sagen, schon der dickleibige Churchill – als hasserfüllter Vertreter der westlich dekadenten Götterdämmerung – war das verkommenste Subjekt des 20. Jahrhunderts nach seiner Fulton-Rede von 1946 (Marschieren mit der Waffen-SS gegen die Sowjetunion) nach dem II. Weltkrieg. Abgesehen davon hat dieser Kolonialist schon 1922 Sulaimaniyya und die dortigen Kurden mit Giftgas bombardieren lassen und 1940 – 44 mehr als 10 Millionen Bengalen genüsslich dem Hungertod preisgegeben, nur um die Japaner besser bekämpfen zu können! Frage – wer ist hier der größere Blutsäufer, wenn man all die krypto-faschistischen Lügen über Stalin mal richtig stellt oder heute gar Putin als neuen Hitler bezeichnet und den Bär durch die Taiga treiben möchte oder gar durch die versteppte argentinische Pampa, um alte Kolonien neu zu kapern. Ja, ja – mit Corona marschieren wir weder gen Osten bis alles in Scherben fällt. Merkel, Spahn, von der Leyen und all die anderen Dreigroschen-Flöten bleiben da lieber im schützenden Bunker und mit dem Arsch am warmen Ofen!

    • Wildenfelser sagt:

      Schön geschrieben. Dermaßen so, dass ich meine (defätistischen) Fragezeichen gar nicht anbringen möchte.

  4. Wildenfelser sagt:

    Der Corona-Großzirkus verdeckt ja leicht sowohl den auftretenden Corona-Clowns wie auch den Gegnern der Aufführung wie ein gewaltiger Nebelvorhang den Blick auf sehr viele andere Dinge, die sich im Schutze dieses Vorhangs in der Welt ereignen.
    Dieser Artikel hebt schon mal eine Ecke dieses Vorhangs und zeigt uns etwas von dem, das hinter diesem gespielt wird. ("Spielhölle!")
    ABER…. im Vergleich zu den 1000 wichtigen Themen, über die wir uns in der Vor-Corona-Zeit Gedanken gemacht haben, kann ich nur uns allen raten, immer mal wieder zu versuchen, den Vorhang zu lupfen oder gar darunter zu kriechen, denn es spielt sich mit Sicherheit eine Menge ab, das uns wichtig zu sein hätte. Vielleicht auch das einer der Gründe für die Mächtigen, diesen Vorhang geschlossen zu halten und unten mit Blei zu beschweren.

  5. Anna Eva sagt:

    Eins verstehe ich nicht ganz, wie wird der Great Reset mit der "radikalen Theorie" von Marx gleichgesetzt? Da sehe ich absolut keine Berührungspunkte. Gerade Marx vor herrschenden Eliten des Kapitals, welchem nur der Zusammenschluss arbeitebder Menschen trorzen können.

    • severin sagt:

      Und rate mal von welcher Klasse Marx und Engels finanziert wurde? Dann begreift man auf welcher Seite die beiden gestanden haben.

    • Wildenfelser sagt:

      Severin – das ist Unfug. Es stimmt zwar, dass Engels einer Industriellenfamilie entstammte und auch Lenin kam aus "besseren Kreisen" doch im 19. Jahrhundert konntest Du nicht per Internet ein Crowd-Funding machen, sondern Du musstest nach denen aus "besseren Kreisen" Ausschau halten, die eben trotzdem in der Lage waren, sich auf die Seite des Menschlichen zu schlagen – egal, wie die Herkunft. Oder: Der analphabetische, russische Bauer hätte es schwierig gehabt, seine Vorstellungen – die er sicher hatte – an den Mann zu bringen. Dazu bedurfte es Leute, die eine gewisse Bildung hatten und Bildung gab es nicht umsonst. Sicher, die analphabetischen, arme Bauern zur Zeit des spanischen Bürgerkrieges, die ohne eine Zeile Marx gelesen zu haben ganz einfach aus Lebenserfahrung gleichsam einen eigenen Marxismus erfanden, sich zusammen taten, das Land der Großgrundbesitzer übernahmen und gemeinsam dieses Land erfolgreich bebauten, sind natürlich sehr sympathisch. Aber eine (Welt-) Revolution hätten sie nicht stemmen können (Die wurde ja auch so nicht gestemmt).
      Ich würde also an Deiner Stelle nicht zu "Schnellschüssen" greifen und dabei die SACHE (Was wurde geschrieben? Was wurde gesagt? Was wurde gemacht?) aus den Augen verlieren.
      Zum Schluss: Gerade Marxismus – richtig verstanden – basiert auf ständiger FORTENTWICKLUNG. Da müssten wir uns heute zusammen setzen und erst mal überlegen, was dieser HEUTE zu bedeuten hat und welche Form er, welche Form ein Sozialismus anzunehmen hätte. Das steht nämlich nirgendwo und hängt von uns ab.

    • severin sagt:

      Außerdem ist Marx ein Strohmann der Zentralbänker. Er und Engels wollten unbedingt eine Zentralbank in staatlicher Hand und es gibt genau eine Art von Zentralbank die noch schlimmer ist als eine private Zentralbank: Eine staatliche.
      Und dass Marx dafür war, dass der Staat die Kontrolle über die Währung hat bzw. über die Zentralbank ist sehr einfach zu belegen, weil er es so wort wörtlich geschrieben hat. Wer die Zentralbank kontrolliert, kontrolliert das Geld und wer das Geld kontrolliert, dem kann egal sein wer gewählt wurde oder wer die Gesetze macht. Das Geldmonopol darf weder in privater noch in staatlicher Hand sein, da es sonst missbraucht wird. Wie sagt der Wolff immer so schön: "Die Zeit ist reif für ein demokratisches Geldsystem". Und ein demokratisches Geldsystem muss unbedingt dezentralisiert sein, da sonst im Zentrum automatisch die Elite sitzt.

    • Wildenfelser sagt:

      serverin – wenn Du das jetzt auch belegen könntest, wäre es mehr wert, als eine bloße Behauptung.

    • Armand de Kneifel sagt:

      Marx und Engel standen ohne WENN und ABER aufseiten der arbeitenden Menschen, die keine Produktionsmittel in den Händen hatten, um andere Klassenbrüder auszuplündern – Sic!
      The Great Reset ist die Rückkehr zum Manchaster-Kapitalismus à la Thatcher und anderer Verbrecher. Besser mal die Kohle- und Stahlarbeiter in Sheffield fragen, was in den 80er Jahren dort los war oder man stelle sich an die lange Schlange der 280 Millionen Menschen an, die noch in diesen Tagen auf der Welt dem Hungertod geweiht sind dank Corona-Fake-Pandemie – Sic!

  6. Melezy Przikap sagt:

    Man kann "diese Welt" nur verstehen, wenn man weiß wie sie entstanden ist:
    https://opium-des-volkes.blogspot.com/2011/07/die-ruckkehr-ins-paradies.html

    Danach ist sie um Potenzen spannender, als Effenberger auch nur in Ansätzen ahnt:
    https://melezyprzikap.wordpress.com/2020/10/15/die-agenda-des-kollektivs/

  7. Wildenfelser sagt:

    Biden? Das ist doch "UNSER" Präsident! Sagt Frau Merkel und sagen ihre Kammerdiener. Er ist der Nachfolger vom Obama, der gemäß dieser Clique bis zur Amtseinführung Bidens – aus deutscher Sicht – US-Präsident war. Trump war dagegen so etwas wie eine anonyme Hassfigur, auf die alle treten konnten und sollten. (Nein, ich mochte Trump auch nicht. Auch nur eine Marionette des Tiefen Staates wie alle Präsidenten, aber er war wenigstens gelegentlich nicht stromlinienförmig sondern widerspenstig). Mit Biden kommt nun auch Clinton zurück, sei es in einem Amt oder als Strippenzieherin im Hintergrund. Und damit ist wieder mit vielen, neuen Verbrechen zu rechnen, die wir uns lieber mal nicht schon ausmalen, obwohl sie längst ihre monströsen Fratzen über den Horizont erhoben haben.

  8. Ania sagt:

    Was ist denn an den acht Vorhersagen des WEF für die Welt im Jahr 2030 so schrecklich?

    – „Die Menschen sind besitzlos. Güter sind kostenlos oder werden vom Staat geliehen.“
    Klingt super. Die Menschen bräuchten sich nicht mehr für materielle Güter abzurackern, sondern wären mit allem versorgt, was sie brauchen oder individuell wünschen. Sie hätten die Zeit und die Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung. Der Haken ist bloß: In einer solchen Weltgesellschaft würden Konzerne keine Profite mehr machen. Daher ist eine Verwirklichung dieser Utopie bis 2030 unwahrscheinlich.

    – „Die USA als führende Supermacht abgelöst – eine Handvoll Länder wird dominieren.“
    Das wird wohl so eintreffen. Allerdings nur, wenn das Privateigentum nicht (wie in der ersten Vorhersage) abgeschafft wird, denn dann gäbe es für die wirtschaftliche Dominanz einzelner Länder ja keine Grundlage mehr.

    – „Organe werden nicht transplantiert, sondern gedruckt.“
    Wäre toll, wenn das machbar wäre.

    – „Der Fleischkonsum wird minimiert werden.“
    Das empfehlen heute schon die Ernährungs- und Gesundheitsexperten.

    – „Massive Vertreibung von Menschen wird stattfinden mit Milliarden von Flüchtlingen.“
    In dem Werbevideo des WEF geht’s um Klimaflüchtlinge, die wir willkommen heißen und integrieren sollen. Klimaflüchtlinge in großer Zahl kann es durchaus geben. In einer Welt, in der die Güter kostenlos sind, wäre die Integration von Flüchtlingen wohl kein Problem. In der realen Welt schon.

    – „Zur Begrenzung von CO2-Ausstoß, wird global ein exorbitanter Preis festgelegt.“
    Bleibt zu hoffen, dass der dann auch den CO2-Ausstoß tatsächlich vermindert.

    – „Die Menschen können sich darauf vorbereiten, zum Mars zu fliegen…“
    Nun gut. Vielleicht finden sie ja tatsächlich anderes Leben im Weltall… Oder geht es mehr um die Ausbeutung von außerirdischen Rohstoffen?

    – „Das westliche Wertesystem wird bis zum Zerreißen belastet…“
    Das ist absehbar. Die Frage ist, wohin es sich dann entwickelt.

    • Wildenfelser sagt:

      Dieses Schwab'sche Modell lässt so einiges aus. Zum Beispiel den Umstand, das "Leben" bzw. "Sinn des Lebens" schon als Frage als ein Konzept der Vergangenheit betrachtet wird, das der "Neue Mensch" im "Neuen Normal" nicht mehr braucht. Stattdessen wird es eine Gesellschaftsform geben, die von der Massentierhaltung abgeleitet ist und die man sich vorstellen kann als einen riesigen, globalen Stall, in dem die Viecher ihr gentechnisch verändertes Futter vor sich hin mampfen und bestimmt nicht mehr wissen, wie Tiere früher gelebt haben. Im Fall von Kühen werden sie dann auch automatisch gemolken. Im Falle gewesener Menschen nach dem üblichen, kapitalistischen Schema. Dazu gehört:
      Nachdem man bereits über die (a-) sozialen Medien die Privatsphäre der Menschen eingesammelt hat, wird jetzt der menschliche Körper eingesammelt und dem zentralen Diktat unterstellt, gefolgt von der endgültigen Übernahme des menschlichen Bewusstseins in die Sphäre des Digitalen.
      Wie man sieht: Der Wahnsinn hat Methode.

    • Wildenfelser sagt:

      Nachtrag: Übrigens ist dieses System trotz oberflächlicher Ähnlichkeit nicht mit dem eines Sozialismus oder Marxismus zu verwechseln, die ja gerade "das Reich der Freiheit" anstreben, heißt, ein selbstverantwortliches, freies Leben des Individuums innerhalb einer dafür nötigen Gemeinschaft oder Gesellschaft. Ziel: Der Mensch realisiert die ihm innewohnenden Fähigkeiten und Potentiale und ist nur noch in geringem Umfang an die Reproduktion des Notwendigen gebunden. Das wiederum hat auch nur eine oberflächliche Ähnlichkeit mit den Versuchen eines "realexistierenden Sozialismus", der keiner war. Übrigens – gehört dazu auch eine "Rückeroberung der Arbeit" und absichtsvolle, gezielte Zuweisung dessen, was auch dann noch an sinnvollem Einsatz von AI verbleiben würde.
      Man muss immer wieder aufpassen, dass man kein Opfer der heute üblichen Vermischung der Begriffe wird, nach der ja längst Rechts und Links vertauscht werden können, ohne dass es jemandem auffällt.

    • Ania sagt:

      Ach Herr Wildenfelser, Sie nun wieder mit Ihrem Lieblingsthema „Der Neue Mensch im Stall der globalen Massentierhaltung“…

      Ich habe mich mit dem „Great Reset“ noch nicht viel beschäftigt, aber von dem her, was ich hier bis jetzt dazu gelesen habe, meine ich, dass eine politische Umsetzung dieser Ideen des WEF wahrscheinlich beispielsweise in den Zukunftsplänen liegt, die Finanzminister Olaf Scholz kürzlich kommuniziert hat. In einer Rede Anfang Dezember sprach er vom Umbau der Wirtschaft, von Weichenstellungen für die Zukunft und von neuen technologischen Aufbrüchen, die uns „in die Lage versetzen, dass wir nach 200 Jahren industrieller Entwicklung, die auf fossilen Ressourcen beruhte, eine Zukunft haben mit guten Arbeitsplätzen und ohne das Klima zu beeinträchtigen“.

      Das ist eine rosige Zukunftsvision, die so meines Erachtens nie eintreten wird. Die Menschen werden nicht glücklich an guten digitalen Arbeitsplätzen sitzen und damit den Klimawandel aufhalten. Allein schon nicht, weil auch die Digitalisierung Schattenseiten fürs Klima hat. Digitale Technologien fressen enorm viel Strom. Und für den Bau digitaler Technologien und Geräte werden kostbare Ressourcen verbraucht. Die dafür benötigten Rohstoffe werden in anderen Teilen der Welt gefördert, und das garantiert nicht an sauberen gutbezahlten digitalen Arbeitsplätzen… Und auch hierzulande wird längst nicht jeder einen solchen Arbeitsplatz haben… Dafür sorgt schon die soziale Ungleichheit. Wenn das Wirtschaftssystem denn überhaupt die Krise übersteht.

      Solche Visionen einer „Schönen Neuen Welt“ sollen vor allem die Zukunftsangst der Bevölkerung vermindern. Während Ihr Horror-Schreckensszenario der „Schönen Neuen Welt“ die Zukunftsangst schürt. „Der menschliche Körper eingesammelt und dem zentralen Diktat unterstellt, gefolgt von der endgültigen Übernahme des menschlichen Bewusstseins in die Sphäre des Digitalen“ – das wird genauso wenig eintreffen wie Olaf Scholz‘ rosarotes Beruhigungspillen-Szenario.

    • Ancastor.gardian sagt:

      Sie vertrauen wirklich noch immer auf diese Menschen und ihr System, die uns stetig unterdrücken, belügen, framen, Kriege führen, plündern, uns in Angst versetzen, den Lebenssinn verfälschen, demkoratische Prozesse aggressiv verhindern, uns ihren Willen aufzwingen, die Umwelt zerstören und plündern und vieles mehr?

      Was denken sie wird am Ende wirklich dabei herauskommen?
      Wir leben in Freiheit und klugen Systemen?
      Wie hoch ist die Chance, dass diese machtbesessenen Gangster uns Richtung Utopia schicken, oder doch eher in Richtung Todesspritze?

      Sie sehen doch was hier seit Monaten, fast einem Jahr abgeht. Und schauen sie wie lieb und nett man seit 17 Jahren über Arbeitslosen-Systeme die unbescholtenen Menschen unterdrückt, Dumping betreibt im Land darüber und Steuergelder über Vermittlungsscheine und Maßnahmen etc. umverteilt, von den lächerlichen gigantischen Kosten der ganzen Unterdrückungsbürokratie ganz zu schweigen und das gegen bestehendes Recht mit Scheinrealitätenerzeugung.

      Schauen Sie wie man uns zur Zwangsgebühr GEZ nötigt.
      Schauen Sie wie man in anderen Ländern interviniert, oder anders gesagt putscht, wenn dort für das Volk und gegen die Kapitalsammelbecken der Minderheiten gehandelt wird. Wenn also Freiheit für die Menschen beginnt zu wachsen.

      Man hat auch in den 90ern von blühenden Landschaften geschwafelt und am Ende kam das Gegenteil.
      Man saugt in Afrika den Leuten das Wasser ab und untergräbt ihnen ihre Lebensgrundlage und führt Medikamenten- und Impftests an der wehrlosen abhängigen Bevölkerung durch und flutet unser Europa mit den flüchtenden Menschen, die dort einfach keine Zukunft haben, eben weil man dies verhindert.

      Schauen Sie doch, wie man uns stetig eine gemachte Scheinwelt als Normalität ins Gehirn stempelt. Und wer dies durchschaut und hinterfragt wird verunglimpft, ausgeblendet, oder wenn er Macht hat etwas zu bewegen, auch mal gerne gestorben.

      Sie meinen diese schreckliche Diktatur, hat es nun begriffen und wird uns und damit auch sich selbst zu mehr Frieden und Freiheit und damit Zufriedenheit, Glück, Zwanglosigkeit etc. führen?

      Ich glaube das nicht! Und die Vergangenheit bestätigt dies immer und immer wieder.
      Alles was wir heute errungen haben, wurde erkämpft, genau von dieser Kaste, die Sie nun wieder vertrauen.

      Wann lernen wir endlich, dass diese Leute im Geiste und Denken nicht so sind wie wir?
      Auch wenn es schwer fällt dies zu glauben, aber diese Leute sind mit einem ganz anderen Denken versehen und verstehen sich völlig überzeugt als Herrscher und mit selbstverständlich mehr Rechten versehen und zwar alle Rechte..
      Sie haben Angst davor, dass wir uns zusammenschliessen. Denn das Zusammenwirken ist die größte und stärkste Waffe gegen diese paar Prozent.
      Daher wird auch alles in dieser Richtung stetig zersetzt und uns das Heldenepos im Kino verkauft. Weil Helden nunmal nur im Märchen das Ruder rumreißen, in der Realität aber die Einheit der Masse die Wendung bringt und der einzelne Mensch ein leichtes Opfer ist.

    • Ania sagt:

      @ Ancestor.gardian:
      Wenn Sie meinen Kommentar nochmal lesen, werden Sie sicher feststellen, dass nirgendwo steht, ich würde „dieser Kaste“ vertrauen. Ich habe lediglich gefragt, was an den acht Vorhersagen des WEF so schrecklich ist.

      Ich glaube allerdings nicht, dass wir „in Richtung Todesspritze“ geschickt werden. Ich finde, es hilft einem letztlich nicht weiter, wenn man die eigene Wahrnehmung so ins Extrem zuspitzt. Das Gegenteil von totaler Allmacht ist Ohnmacht. Die nehme ich am stärksten bei den Menschen wahr, die dem System am meisten eine totalitäre Macht zuschreiben. Da gibt es dann keine Hoffnung mehr. Denn wie Sie zurecht schreiben: Helden reißen nunmal nur im Märchen das Ruder rum, in der Realität aber bringt nur die Einheit der Masse die Wendung. Und dieser Masse liegt eine Revolution gegen die herrschenden Verhältnisse momentan ziemlich fern. Überhaupt sind die Deutschen nicht gerade ein Volk, das zur Revolution neigt.

      Da kann man nun dran verzweifeln. Oder man schaltet einen Gang runter. Die Welt ist nicht NUR schwarz und weiß, es gibt auch viele Nuancen dazwischen. Und Farbtupfer. Und ein eigenes, persönliches Leben…

    • Name Erforderlich sagt:

      Ania,

      an dem Satz „Der Neue Mensch im Stall der globalen Massentierhaltung“ ist nur eins zu korrigieren: das Wort Neu.

      Hier die Worte eines Elitären von 1795, Joseph Townsend:

      > Der Hunger bezähmt die wildesten Tiere, er lehr sogar die Widerspenstigsten Anständigkeit und Höflichkeit, Gehorsam und Unterordnung. Im allgemeinen wird sie (die Armen) nur der Hunger zur Arbeit anspornen und leiten, und doch haben unsere Gesetze vorgeschrieben, dass sie niemals hungern sollen. Die Gesetzt haben zugegebenermassen auch vorgeschrieben, dass sie zur Arbeit veranlasst werden sollen. Aber gesetzlicher Zwang ist mit so viel Ärger, Gewalttätigkeit und Lärm verbunden, er schafft böses Blut und kann niemals gute und brauchbare Dienste hervorrufen. Der Hunger hingegen übt nicht nur einen friedlichen, stillen und unablässigen Druck aus, sondern ist auch der natürlichste Grund für Fleiss und Mühe.

      dieses Denken wurde in die damalige Agenda gegossen, genannt "Armengesetze". Sehr erfolgreich. Heute fordern die Menschen einen Arbeitsplatz und nennen das Freiheit, bekommen psychologische Probleme wenn sie nicht jeden Tag dahin rennen können.

      Der Hunger steckt noch immer als Drohung hinter dem Arbeitsplatzverlust.

      Die Widerständigen damals, zb. die Lowell Mill Girls, verstehen wir heute nicht mehr:

      > Wenn Du ein Produkt verkaufts, behällst Du trotzdem deine Person. Aber wenn Du deine Arbeitskraft verkaufst, verkaufst Du dich selbst. Du verlierst die Rechte als freier Mensch und wirst zu einem Vasallen eines gigantischen Apparats der Geldaristokratie, die jeden mit Auslöschung bedroht, der ihr Recht zur Versklavung und Unterdrückung in Frage stellt. Diejenigen, die in den Fabriken arbeiten, müssen diese auch besitzen, anstatt auf den Status von Maschinen reduziert zu werden, regiert von privaten Despoten.

      Das war 1830.

      Heute?

      Fordern selbst die demonstrierenden Arbeitsplätze. Nur "Fair" sollen sie sein.

      (bilden Sie sich mal bezgl. der vergangenen 2000 Jahre – dann kommt der Schwab viel besser zu Geltung)

    • Thomas42 sagt:

      Liebe Ania, Ihre Relativierungen zur Akzeptanz der NWO finde ich sehr gut angelegt, vor allem die vom WEF schwammig vorgetragene Idee, das vorhandene Böse von denselben Akteuren durch etwas "Anderes" zu ersetzen, so positiv zu unterstellen. Dennoch einige ergänzende Gedanken zum neuen Eisenstein-Film.

      Ania sagt:
      28. Dezember 2020 at 13:02

      Was ist denn an den acht Vorhersagen des WEF für die Welt im Jahr 2030 so schrecklich?
      – „Die Menschen sind besitzlos. Güter sind kostenlos oder werden vom Staat geliehen.“
      Klingt super. Die Menschen bräuchten sich nicht mehr für materielle Güter abzurackern…

      > Manche Menschen mögen es nicht so super finden, wenn sie über elementarste Dinge wie z. B. Wasser, Brot oder eine Zahnbürste nicht mehr selbst verfügen können. Im egoistischen Kapitalismus ist es wenigstens das Gewinnstreben, das jeder nach seinen begrenzten Möglichkeiten noch anzapfen und dadurch sogar etwas mitsteuern kann. Wer entscheidet aber dann, was für wen kostenlos ist und für wen nicht? Und wieso sollte man sich nicht abrackern oder beliebige andere Bedingungen erfüllen müssen, um für diese kostenlosen Güter berechtigt zu sein, steht das denn irgendwo? Bisher genügt anonymes Bargeld für ein Stück Brot, das auch vom Nächsten anonym gespendet werden kann, aber möglicher Weise wird für die kostenlose Zuteilung ein registriertes GPS-Smartphone mit Gesundheitsnachweis sowie Social Score a la China benötigt. Was geschieht dann mit denen, welche diese – noch ungenannten aber bereits erahnbaren – Bedingungen nicht erfüllen wollen oder können und wer kann diesen dann noch helfen?

      – „Die USA als führende Supermacht abgelöst – eine Handvoll Länder wird dominieren.“
      Das wird wohl so eintreffen. Allerdings nur, wenn das Privateigentum nicht (wie in der ersten Vorhersage) abgeschafft wird, denn dann gäbe es für die wirtschaftliche Dominanz einzelner Länder ja keine Grundlage mehr.

      > Die Supermacht würde dann also von der militärbasierten Macht auf eine verfügbarkeitsbasierte Macht wechseln. So schlimm Kriege und sonstige Gewaltanwendungen sind, sind sie wenigstens noch sicht- und dokumentierbar, damit zumindest theoretisch auch bekämpfbar – dann wohl nicht mehr. Aber es wird hier sowieso ein Narrativ bedient, das bisher lediglich die supranationalen Machtstrukturen verschleiert hat. "Die USA" als Machtfaktor sind schließlich nicht die dortigen ~300 Mio Brüder und Schwestern, sondern gewisse Strukturen. Diese sichtbar mit Bretton Woods von Großbritannien in die USA gewechselten Strukturen haben sich ja bereits von ihrer Nachkriegsbasis abgelöst, wie man z. B. an der EU und WHO und vor allem der politischen Auseinandersetzung vor Ort (USA) leicht erkennen kann; was passiert denn dort anderes als ein Kampf zwischen Kapitalismus und NWO?

      – „Organe werden nicht transplantiert, sondern gedruckt.“
      Wäre toll, wenn das machbar wäre.

      > Eine Einstimmung auf die Techokratie. Welche Experten dann gelten und welche nicht, das lässt sich derzeit ja sehr schön anhand der von unserem nun ermächtigten Regime und den Nanny-Medien propagierten "offenen Diskussion" beobachten. Und wieder kommt es nur darauf an, wem der 3D-Drucker und die "Tinte" gehören und wem sie "kostenlos" zur Verfügung gestellt werden.

      – „Der Fleischkonsum wird minimiert werden.“
      Das empfehlen heute schon die Ernährungs- und Gesundheitsexperten.

      > Empfehlen, ja. Dem kann man sich anschließen oder nicht. Hier ist es aber keine Empfehlung mehr, sondern wird als Entscheidung präsentiert. Vielleicht mögen sich dieser nicht alle unterordnen, wenn der Social Score die Bratwurst oder den Döner verbietet (jedenfalls wenn sie es nicht von Kind an gewöhnt sind, bei Ungehorsam ohne Essen ins Bett geschickt zu werden).

      – „Massive Vertreibung von Menschen wird stattfinden mit Milliarden von Flüchtlingen.“
      In dem Werbevideo des WEF geht’s um Klimaflüchtlinge, die wir willkommen heißen und integrieren sollen. Klimaflüchtlinge in großer Zahl kann es durchaus geben. In einer Welt, in der die Güter kostenlos sind, wäre die Integration von Flüchtlingen wohl kein Problem. In der realen Welt schon.

      > Erneut mein Kompliment für die geschickte Bedienung der vorgegebenen Narrative. Kurz im Einzelnen:
      o Willkommen heißen sollten doch zuerstmal die Flüchtlinge, dass sie aufgenommen werden, davon hängt für mich ab, wen ich so willkommen heiße.
      o Die erwartete große Zahl der Flüchtlinge hängt möglicherweise auch davon ab, wie deren Situation vor Ort gestaltet wird. Mit Krieg, Wirtschaftsembargo, Förderung von Diktaturen und Waffenverkäufen kann man sicher die vorhergesagte Vertreibung ankurbeln.
      o Für die Integration von Flüchtlingen sind die Güter ja jetzt schon kostenlos, oder habe ich da etwas nicht mitbekommen? "Schon länger hier" muss dafür zahlen, sprich: arbeiten. Was soll sich daran ändern, wenn wir keine Bezahlung mehr für unsere Arbeit erhalten? Es fragt sich jedoch, ob eine Unterstützung vor Ort bzw. in der Nähe nicht effektiver wäre – wenn es denn um die Flüchtlinge geht.
      o Und nochmal der Hinweis, dass "kostenlose Güter" nicht unsere bisherigen Bäckereien, Gaststätten und Kaufhäuser nur ohne Kasse, sondern eher Amazon und Social Score sein dürften.

      – „Zur Begrenzung von CO2-Ausstoß, wird global ein exorbitanter Preis festgelegt.“
      Bleibt zu hoffen, dass der dann auch den CO2-Ausstoß tatsächlich vermindert.

      > Um in diese Naivität einzustimmen: Ja, 1x Luft anhalten gibt 2 Sozialpunkte. Bäume fällen um CO2-Reinigungsventilatoren zu betreiben, ebenso. Da ja alles kostenlos sein wird, ist der Preis dann ganz exorbitant, bis zum Mars, sozusagen. Zu albern, diese Diskussion, mit der Kinder und Alimentierte gegen ihre Versorger aufgehetzt werden.

      – „Die Menschen können sich darauf vorbereiten, zum Mars zu fliegen…“
      Nun gut. Vielleicht finden sie ja tatsächlich anderes Leben im Weltall… Oder geht es mehr um die Ausbeutung von außerirdischen Rohstoffen?

      > Wow, der Mutmacher! Vielleicht wäre es näherliegend, erstmal das Leben hier zur Entfaltung zu bringen, anstatt es auf dem Mars zu suchen?

      – „Das westliche Wertesystem wird bis zum Zerreißen belastet…“
      Das ist absehbar. Die Frage ist, wohin es sich dann entwickelt.

      > Absehbar? Kleine Korrektur: "Das westliche Wertesystem (christliche Nächstenliebe) haben wir bis auf wenige, leider noch nicht beherrschbare individuelle Ausnahmen zerstört. Wir haben uns die größte Mühe gegeben, den Egoismus zu fördern, die Natur zu manipulieren, Boden, Wasser, Luft und Äther zu vergiften. Wir haben Arm gegen Reich, Ost gegen West, Nord gegen Süd, Alt gegen Jung, Bildung gegen Dummheit, Gesund gegen Krank, Schwarz gegen Weiß und die Religionen als Hauptgefahr sowieso aufeinander gehetzt."

      Und um die Frage zu beantworten: "Nun möchten wir die Früchte unserer Mühe ernten. Wir 1% werden den Egoismus beenden, indem alle anderen gleich nichts haben und nichts sind. Wir werden die Natur durch Hybride und Chimären verbessern. Wir werden wieder menschenfreie Zonen mit Raubtieren einführen und Euch 99% (500 Mio Menschen) so beschränken, dass keine wesentliche Umweltvergiftung mehr erfolgt. Äther gibt es sowieso nicht, daher sind 5G-Arrays auch kein Problem und generell für die Nanobots unter eurer Haut nötig. Mit der Durchmischung der Rassen stellen wir die Harmonie und Freiheit von H. G. Wells' Eloi her. Und die Religion lautet KI, Gebete werden in LISP gesprochen. Wir versprechen Euch eine schöne neue Welt, 'ihr werdet glücklich sein.'" (Übrigens, wen dieses vom WEF [sic] genutzte Huxley-Zitat schon stört, der solle sich doch mal kurz damit beschäftigen, womit sich sein Bruder so befasst hat und warum dann dieses Buch dabei herauskam).

      P.S.: Danke auch für die köstliche, halt etwas abschätzige Antwort "Ach Herr Wildenfelser" vom 28. Dezember 2020 at 15:55. Wer die Gefahr wiederholt nennt, reitet ja nur sein Lieblingsthema – nichts zu sehen, bitte weitergehen. Wir fragen ja nur harmlos, der Herr Finanzminister, der wird schon wissen, was er tut. Und dann der Kästner-Klassiker: "Wo bleibt das Positive?", gefolgt vom Klassiker für Schlafschafe: "So schlimm wird es schon nicht". Chapeau!

    • Weltbuerger sagt:

      Ich freue mich auf die Umsetzung der acht Vorhersagen. Vor allem das Drucken von Organen wäre grandios. So können wir doch etwas positiver gestimmt ins neue Jahr starten.
      Der Klimawandel ist natürlich für die Menschen ein Problem aber wenn wir die Klimaflüchtlinge mit offenen Armen empfangen und diese Chance nicht verspielen dann kann daraus auch etwas wachsen und uns stärker aus dieser Krise kommen lassen.

    • Wildenfelser sagt:

      Anja, gerade stoße ich auf ein Buch, das scheinbar speziell für Dich und nich Einige hier geschrieben wurde.
      https://www.rubikon.news/artikel/meine-pandemie-mit-professor-drosten

    • Wildenfelser sagt:

      Lese gerade bei "Weltbuerger": "Vor allem das Drucken von Organen wäre grandios."
      Dann können wir uns ja sogar einen neuen "Weltbuerger" drucken. Vorschlag: Bitte nicht wieder als Provinzler, sondern als WELTBÜRGER!

    • DavOz sagt:

      Viele sind sich der Praxis und der Grad der Entkoppelung der Machtelite wohl nicht konkret bewusst.

      Beispiel: Brauche ich einen Herrn Schwab wirklich zu fragen wie er es eigentlich meint? Wo wäre ein Ort dafür? Was wären die Grundlagen?

      Stellen sie sich als einfache Analogie einen Erzbischof auf der Kanzel vor mit der damaligen Macht der Kirche hinter dem Rücken: "Vollends, was uns jener ehrfürchtiger Gottesdiener als hoher Gesandte unserer heiligen römischen Kirche daselbst prediget ist fromm und gottesfürchtig."
      Allein die Frage: "Wie konnte er es "anders" meinen?" Es ginge nicht.

      Nun, die Entkoppelung 1000 Jahre später mit 7 Millarden Menschen, Globalisierung und Industrialisierung ("schwabisch": Digitalisierung) um Größenordnungen höher – im Prinzip kommt Herr Schwab bei uns nur noch als Informationsverarbeitung (in Bit-Repräsentation von 0 und 1) unserer digitalen Endgeräte vor – ist mit der Entfernung einer damaligen Kanzel (Machtstellung) nur noch mit astronomischen Größen zu vergleichen.

      Wer liest oder hört etwas ganz allein auf Grundlage von Text und Sprache? Wer tut das denn im Alltag? "Es zieht." erkennen die meisten als Bitte/Aufforderung z.B. das Fenster zu schließen, die wenigsten würden auf die Idee kommen sich allein auf den Inhalt zu beziehen: "Ja, es zieht." (Diese Erwiderung würden die meisten eher so interpretieren: "Dann mach es doch selber zu.", "Mich stört es nicht." etc.).

      Hier mal meine subalterne "Interpretation" …

      1. Die Menschen sind besitzlos. Güter sind kostenlos oder werden vom Staat geliehen.

      Dies gilt für "Menschen" (Schafe). Ausgenommen sind natürlich die Besitzenden selbst (die Hirten). Oder 99,999% besitzlos. Zu verstehen wie die Angabe bei Desinfektionsmitteln. Es ist offenischtlich exkludierend gemeint, der hellsichtige Verkünder spricht nicht von sich.
      Im Prinzip ist alles "kostenlos" und von der Natur geliehen … Es ist für sich genommen eine leere Aussage, eine rhetorische Ausschmückung, wie die Karikatur einer Predigt: "Der Herr hat's gegeben der Herr hat's genommen."

      2. Die USA als führende Supermacht abgelöst – eine Handvoll Länder wird dominieren.

      Mit nur einem Gedankenstrich vermochte schon Heinrich Kleist kunstvoll und wirkungsmächtig in seiner Novelle "Marquise von O …" das zentrale Ereignis der "Vergewaltigung" des Grafen F … unbenannt, unbeschrieben nur allein durch ein Auslassen symbolisert "-" markieren.
      Die Geburtswehen diesen Gedankenstriches seien ebenso der Phantasie des Lesers überlassen.

      3. Organe werden nicht transplantiert, sondern gedruckt.

      Der fieberträumische Fundamentalismus einer menschenverachtenden "Maschinenmedizin", dessen Kummulationspunkt einem ewigen Leben nacheifert.

      4. Der Fleischkonsum wird minimiert werden.

      Insbesondere der moralisierende Veganismus eigent sich hervorragend zur Spaltung und zum unüberwindbaren Tunneblick.
      Dabei wäre schon allein der Verbot der industriellen Massentierhaltung in doppelter Hinsicht effektiver (Treibhausgasemissionen/Bodenqualität & schädliche Fleischqualität in verschwenderischer Verwertung) als die prinzipielle Frage nach der Moral Tiere zu töten.
      Die viel wichtigere Frage ist, wie es möglich ist die Ökologie, das Haushalten, die Biosphäre dessen Teil wir alle geworden, sind und darin vergehen in der Kreislaufwirtschaft zu erhalten: Die Atmosphäre ist biologisch erzeugt und ermöglicht gleichzeitig das Bios, das Leben.
      Präsokratisch formuliert: Das Landwirtschaften ist nur in Einheit mit Wasser, Erde und Luft zu denken und in Verbindnung mit dem "ewigen Feuer", die Sonne, die Mutter aller Energie und Brüter aller höheren Elemente.
      Allein nur den Fleischkonsum zu minimieren verhöhnt das Gleichgewichtsbestreben, die Homeostasis der ganzen Erde, ist das bewusste Behandeln eines Symptoms (analog zu den CO2-Emissionen) und missachtet alle ökologische Erkenntnis über Stoffkreisläufe, da die Rohstoffausbeutung das Herrscher-Dogma ist, also: "minimieren", "maximieren", "profitieren" und allen irreversiblen ökologischen Schaden "sozialisieren".

      5. Massive Vertreibung von Menschen wird stattfinden mit Milliarden von Flüchtlingen.

      Weil der Raubbau mit seinen Sklaven und Konflikten (Rohstoffsicherung) alternativlos ist.

      6. Zur Begrenzung von CO2-Ausstoß, wird global ein exorbitanter Preis festgelegt.

      Den die einfachen (besitzlosen) Menschen nicht zahlen können, es bleibt nur: mea culpa, mea culpa, mea máxima culpa.
      Den Sünden auf Erden (global) vergeben war auch nur weiland mit von der Kirche festgelegten exorbitanten Preisen.

      7. Die Menschen können sich darauf vorbereiten, zum Mars zu fliegen…

      Nach einem nuklearen Weltkrieg? Als Sklaven? Exit-Strategie größenwahnsinniger "Globalisten", die sich zu "Solaristen" krönen möchten.

      8. Das westliche Wertesystem wird bis zum Zerreißen belastet…

      Das mögliche Materialversagen des westlichen Verwertungssystems, den die vorausschaunden Sozial-Ingenieure befürchten, steht nun die Werkstoffprüfung eines möglicherweise belastbareren fernöstlichen Verwertungssystems an mit z.B. einem chinesischen Sozialpunktesystem, einer digitalen Identiät nach dem Testlauf in Indien … Für uns alle im Westen heißt es also Arschbacken zusammenkneifen: Wir schaffen es. Desinfizieren. Denunzieren. Dehumanisieren.

    • Armand de Kneifel sagt:

      Ohne Häme oder Arroganz – frag da mal die Mormonen, Scientology und die Zeugen Jehovas. Bei denen geht auch jedes Jahr zum 31.12. die Welt unter. Fazit für alle Fast Food Junkies: Besser passiv in der Wohnung verharren im Sinne der Corona-Heilserlöser. Das Denken besser dem Deep State überlassen – cheerio you lost bumpkin!

  9. phlox sagt:

    Es ist Weihnachten und wir haben uns nichts erspart, haben alle unangenehmen
    Nachrichten an uns herankommen lassen.
    ABER jetzt erst recht: Die Festtagsstimmung lassen wir uns nicht nehmen.
    Händels Tochter Zion, Praetorius' Quem Pastores Laudavere, Stille Nacht, O du fröhliche,
    waren Teil unseres Duettes am 1. Weihnachtstag draußen auf der Terrasse. Wir haben
    alles gegeben, 400 m weit sollen wir gehört worden sein. Dennoch fehlte uns das Weihnachts-
    konzert und der Zusammenklang in unserem Orchester.
    Ich möchte hier für möglichst jeden Geschmack etwas Festliches einstellen, damit die
    Festtagsstimmung in diesem Jahr nicht ganz verloren geht.
    Keine Ahnung, wieviele LINKS es sein dürfen, ich stelle einfach mal ein, was mir gefällt:
    John Lennon
    https://www.youtube.com/watch?v=QHLd7HQfZfA&list=RDflA5ndOyZbI&index=2

    Georg Friedrich Händel Tochter Zion aus Judas Macabäus
    https://www.youtube.com/watch?v=8p1BedwyFKY

    Halleluja aus Messias Georg Friedrich Händel
    https://www.youtube.com/watch?v=dGHmRbyke2A

    The Little Drummer Boy
    https://www.youtube.com/watch?v=sj9aX0FfxG0
    https://www.youtube.com/watch?v=ADbJLo4x-tk

    Praetorius Quem Pastores Laudavere (einzige Version mit der Proklamation am Schluss)
    https://www.youtube.com/watch?v=7P1xtcPH2rU&list=RDMP3TXl_j33Y&index=3

    Stille Nacht Joseph Mohr
    https://www.youtube.com/watch?v=vJ2JGUFxFzA

    J.S. Bach "Jesus bleibet meine Freude"
    https://www.youtube.com/watch?v=T5Df7f_BL

    Air J.S. Bach
    https://www.br-klassik.de/themen/klassik-entdecken/alte-musik/top-99-air-bach-100.html

    Arioso J.S.Bach
    https://www.youtube.com/watch?v=F-oxfh8FRUk
    https://www.youtube.com/watch?v=StmSpE7TADg

    Jacob De Haan Concerto D'amore (1995, Zeitgenosse)
    https://www.youtube.com/watch?v=zs79OA3Lvrg

    Thomas Doss Alpina Saga (2001, also Zeitgenosse)
    https://www.youtube.com/watch?v=zHDHI66tuA8

    • phlox sagt:

      Ergänzung:
      J.S. Bach "Jesus bleibet meine Freude!
      pardon, der LINK ist unvollständig.

      hier der richtige:
      https://www.youtube.com/watch?v=T5Df7f_BLU8

    • Wildenfelser sagt:

      Dabei nicht vergessen: Zu Jesus kommst Du nicht mehr ohne Maske, eingehaltenem Abstand und desinfizierten Händen. Sagen die Kirchen. Sonst nix Jesus.

    • Cohiba sagt:

      Prima, ein Musik-und Klassikliebhaber. Auch unser Theaterchor + Extrachor sitzt ohne Auftritte im Kulturnotstand. Heute hätten wir die IX. von Beethoven in Plauen aufgeführt.
      Schön, wenn Sie mit anderen noch aktiv werden können. Hier ist der Hund begraben.
      Vielleicht werden wir uns einfach im neuen Jahr über alles hinwegsetzen und kleine aber feine Konzerte organisieren.
      LG
      Uwe

    • NomoreMartini sagt:

      Jesus nahe kommst du, wenn du dich von den Gebäuden der rk-Institution fern hälst und in die Suppenküchen und die Obdachlosenunterkünfte gehst.

    • Name Erforderlich sagt:

      @Wilderfelser:
      > Dabei nicht vergessen: Zu Jesus kommst Du nicht mehr ohne Maske, eingehaltenem Abstand und desinfizierten Händen. Sagen die Kirchen. Sonst nix Jesus.

      Da muss ich enttäuschen. Hier haben die Christen den gemeinsamen Autogottesdienst erfunden, unter Einwirkung eines Autokino Betreibers.
      Die einzig maskierten sind Einweiser, die die SUVs auf dem Parkplatz sortieren müssen, während sie selbst in Abgasen stehen. Hoch sitzend betet sich besser. Der dahinter stehende Kleinwagen löst auch unter diesen Herren- und Damenschafften Regulierung suchendes Unwohl aus.

  10. Norbobot sagt:

    Es wird mit Sicherheit keine "Klasse der Bedeutungslosen" geben. Diese Eliten-Visionäre werden einen Teufel tun und unproduktive Menschen durchfüttern. Entweder werden die Menschen wieder aufeinander gehetzt oder 'ausgetrocknet' (z.B. durch Impfung unfruchtbar gemacht). Ich kann aber nicht wirklich an die Umsetzbarkeit solcher Pläne glauben, da sie in der Regel an sich selbst scheitern. In der menschlichen Geschichte hat NIE ein Plan funktioniert, da nicht alle Variablen berechenbar sind. Allein deren Machtbesessenheit führt zu Streitigkeiten und Rivalitäten untereinander. Das komplette Fehlen von Empathie lässt gegenseitiges Vertrauen für die Durchführbarkeit nicht zu. Ergebnis sind dann Erpressung, Bestechung, Manipulation, Kampf und letztendlich Verrat an den 'Mitstreitern'. Da die Geschichte der Menschheit immer aus Kriegen und Revolutionen bestand, wird es wohl auch diesmal nicht ohne Gewalt enden. Wenn ich die jetzige Spaltung der Gesellschaft sehe, kann selbst nach Beendigung der Pandemie keiner mehr zurück. Wohin denn auch? Das, was hinter uns liegt, hat uns ja erst in diese Lage gebracht! Vielleicht ist es einfach so, das der moderne Mensch, der mit sich selbst nicht mehr klar kommt, ausstirbt und wieder dem indigenen Menschen Platz macht.

    • Wildenfelser sagt:

      "Es wird mit Sicherheit keine "Klasse der Bedeutungslosen" geben." – verstehe ich nicht. Die gibt es doch längst schon. Und es ist die zahlenmäßig am schnellsten wachsende Klasse, die gerade durch den / die Lockdowns wieder einen erheblichen "boost" erfährt.

  11. Sean Henschel sagt:

    Ein interessanter Beitrag. Hinsichtlich der "Missachtung" des Internationalen Strafgerichtshofs hätte aber verdeutlich werden können, dass Biden/USA keineswegs an die Entscheidungen gebunden sind. Die USA ist dem Gerichtshof nicht beigetreten. Wo keine Ratifizierung auch keine rechtliche Bindung.

  12. UrImpuls sagt:

    Da sind also "Visionen", ueber die ein Praktiker wie Helmut Schmidt einst riet, zum Arzt zu gehen. Das interpretierten Zeitgenossen als eine Veraechtlichmachung Willy Brandts. War aber mehr.
    Und was ist von Brandts Visionen geblieben?
    Nix. Statt Annaeherung dominiert Distanzierung mehr denn je.
    Deutsche Wiedervereinigung?
    Hatte in den 50er Jahren schon Despot Stalin kostenlos angeboten, wurde aber vom Adenaueridiot auf US-Weisung abgelehnt, denn nix fuerchtet die US-Finanzmafia mehr als irgendwo eine Demokratie in der Welt.
    Es gibt nur eine einzige echte Vision in der Welt und die ist vorgezeichnet durch biologische Evolutionsmuster. Jeder Wald ist sowas. Fuelle, Vielfalt, Kooperation, Symbiose, jeder Bioschwarm an Fischen, Voegeln, Insekten ist sowas. Fuer die Spezie Mensch waren das 300 Tausend Jahre Altsteinzeit, Ein Zeitwimpernschlag, in dem wir entstanden so wie wir sind, ohne jede Hierarchie, unparasitaer, eingefuegt in das Gaia-Gewebe.
    Kant hats fuer uns in Sprache gefasst, was wir koennen als "ewiger Frieden" oder in Juristensprache als "Rechtsstaat- oder Demokratietheorie". Entweder gehen wie diesen einzig moeglichen Evolutionspfad weiter und ueberleben.
    Oder wir gehen unter.
    Schwabs Spinnereien, Verengung, parasitaere Weltinterpretation, Verknappungen, Beschneidungen, Digitalisierung ist albern, hirnkrank, krebsig, unsere Apoptose, antievolutionaer.
    Der Typ und viele Mitpathogene, 100 Multimilliardaere und 10 Millionen bezahlte Banditen aus Wissenschaft, Militaer, Politdiener, Firmenmanager gehoeren zu Fallons anormalen Hirnkranken und Schwerverbrechern. Also in aerztliche Behandlung, notfalls in Quarantaene ausgesondert. So, wie Schmidt es forderte.
    Denn sie verbiegen nur jede evolutionaere Realitaet ins Gegenteil, in Zerstoerung, Untergang, ans Ende Biogelaende.

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