500 Gramm Liebe

von Dirk C. Fleck.

Kaufland wirbt zur Zeit in einer groß angelegten Plakataktion und im Hauskatalog mit einem rohen Steak und dem Slogan „500 Gramm Liebe“. Was ging in den Köpfen der gekauften Werbetexter vor, die sich im Auftrag dieses Konzerns tage-, ja wochenlang im Team um den griffigsten Slogan zur Ankurbelung des Fleischkonsums gestritten haben? In diesem Fall siegte am Ende die Liebe.

Ich erinnere mich an einen anderen, noch perverseren Slogan der Fleischindustrie, der Mitte der neunziger Jahre auf Deutschlands Litfaßsäulen prangte. Und wieder war ein saftiges, rohes Steak auf weißen Grund das Bildmotiv. Darüber stand unübersehbar der Satz: „Wenn des frischer wäre, würde es Muh machen!“

In meinem Roman „GO!-Die Ökodiktatur“ findet einmal pro Woche ein Schauprozess statt, der über die „Home-Computer“ in jeden Haushalt übertragen wird. Angeklagt sind ehemalige Wirtschaftsbosse, Politiker, Journalisten und eben auch die Damen und Herren aus der Werbebranche der vorrevolutionären Zeit, die ja der Treibriemen für den alles vernichtenden Suprakapitalismus war. Unter anderem stand der Chef jener Agentur vor Gericht, die den Muh-Slogan zu verantworten hatte.

So etwas kann man machen in einem Roman – das erleichtert, zumindest den Schreiber, der sich in seinem Unverständnis für die eigene Spezies noch ganz andere Strafmaßnahmen ausgedacht hat. So ist es den „Grünhelmen“ erlaubt, auf der Straße jederzeit sogenannte Erziehungsrazzien durchzuführen und willkürlich Leute zu verhaften, auf LKW`s zu verladen, um sie dann in stillgelegten Schlachthöfen über Video-Installationen mit dem millionenfachen Leid der Tiere zu konfrontieren, das hier mitten unter uns rund um die Uhr stattgefunden hat.

Wenn es nach mir ginge (Gott sei Dank geht es nicht nach ihm – werden die Fleischesser unter euch jetzt denken), würde ich am liebsten jeden Menschen, der Fleisch essen will, dazu verdonnern, sich einer Führung durch einen Schlachthof zu unterziehen. Er bekommt dann vom Staat ein sogenanntes Fleischzertifikat, das ihn berechtigt, sich am Tresen einer Fleischtheke anzustellen, um sich dort dieses oder jenes mit Angsthormonen gesättigte Steak abwiegen zu lassen. Ich höre schon eure Empörung und natürlich schallt mir aus euren Reihen auch das Gleichnis vom Löwen entgegen, der, einem Naturgesetz folgend, die Gazelle reißt.

Ach Leute, ihr werdet mehrheitlich ja doch beim Fleischkonsum bleiben. Weil es gesund ist, wie man uns weismachen will, wegen des Eiweißgehalts, ihr wisst schon. Einige werden darauf verweisen, dass sie nur noch einmal die Woche Fleisch essen – vielleicht stimmt das sogar. Aber solange ihr das Gebrüll der Tiere nicht gehört habt, solange ihr ihren Angstschweiß nicht gerochen habt und solange ihr ihnen nicht in die Augen geschaut habt, wenn die Stahlzange zugeschlagen hat, während sie auf den Bozenschuss warten – solange werdet ihr, die Schuldigen an diesem Elend, eure Händen in Unschuld waschen. 500 Gramm Liebe schmecken euch immer. Wohl bekomms. Oder ist etwa jemand unter euch, der sich dieser alles vernichtenden Spezies gar nicht mehr zugehörig fühlt, wie der ehemalige Sänger der Rockgruppe The Smiths, Steven Patrick Morissey, der gesagt hat:

„I am not a man!/ I’d never kill or eat an animal/ And I never would destroy this planet I’m on/ Well … what do you think I am… a man?“

PS: Mein Artikel „Von der Würde der Tiere“ hat es auf  KenFM.de  unter den zehn Top-Beiträgen inzwischen auf Platz 1 gebracht. Gemessen wird das an der Zahl der Kommentare, in diesem Fall sind es bisher 554. Das zeigt immerhin, wie aufwühlend das Thema wirkt, wenn es denn klar und radikal angesprochen wird.

Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Artikels.

KenFM bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Meinungsartikel und Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

236 Kommentare zu: “500 Gramm Liebe

    • Ich habe den Drewermann in bester Form bei einer der letzten großen Demos gegen den einmal geplanten Bombenabwurfplatz in der freien Heide erlebt. So mutig und feurig emotional habe ich noch nie jemand gegen Krieg sprechen hören. Dann nochmal bei einer der letzten größeren Friendensdemos in einem Winter in Berlin. Aber danach kam er mir-bei allem Respekt und Verständnis dafür- immer depressiver und emotional zurückhaltender vor. Wenn er hier sagt, dass es depressiv macht, wenn man bedenkt, dass in der Natur nur Fressen und gefressen-Werden gilt, so kann ich da nicht mit gehen. Für mich ist die noch unzerstörte Form der Natur, die ich überall noch beobachten kann und sei es an einer der glücklich übrig gebliebenen Hummeln, die sich freudig in einem Blütenkelch tummelt, ein himmlisches Wunder an Liebe und Co-Operation. Ich sehe das überhaupt nicht so, dass wir gezwungen werden „zu fressen und gefressen zu werden“, weil die Natur „nun mal so grausam ist“. Grausam ist nur dieser typische Zivilisationsmensch, der mit seiner grenzenlos arroganten Selbstüberschätzung und seiner Herrsch-und Habgier, in unbewusster sträflicher Dummheit und Lebensverachtung alles betatscht und befummelt, zerstört, zerbrochen und ausgebeutet hat, dessen er habhaft werden konnte.
      Ich glaube, dass es am Anfang einmal anders war und ich bin mir sicher, dass es alles ganz anders viel besser gehen könnte, wenn diese Überheblichkeit einer allgemeinen Achtung vor jedem Leben wieder weichen würde.
      Wenn der dumme Glaube an Gewalt verschwinden würde und die Erde mit ihrem spriessenden Leben wieder als das angesehen würde, was sie für uns ist. Nämlich unsere lebendige All-Mutter, die wir selbstverständlich lieben, beschützen und pflegen wollen. Und nicht wie heute von den Machthabern und ihren geistigen Vasallen nur als eine Anhäufung von materiellen Gütern, die es auszubeuten und sich anzueignen gilt.
      Es geht nur um die Sichtweise. Wenn diese in Einklang mit dem gesamten Leben ist, dann kann auch alles wieder in guten Fluss kommen und sich die Freude wieder den ersten Platz in der kollektiven Menschenseele erobern, wie es „natürlich“ ist. Ich glaube, die Leute, die in der Natur immer so gern die Grausamkeit und den Krieg sehen wollen, projezieren nur ihre unerkannte seelische Erkrankung in die Natur hinein. Damit meine ich jetzt aber natürlich nicht den Drewermann.
      Wenn sich also diese positive Sichtweise durchsetzen kann, wird alles wieder gut.
      Bei den Menschen ist es so wie bei den Mikrobakterien. Es gibt die guten, die Fermentation erzeugen, die schlechten, die Fäulnis erzeugen und die „Mitläuferbakterien“, die Mehrzahl, die sich immer da dranhängen, wo gerade die Übermacht ist. Wenn der gute Geist stark genug ist, haben wir also eine gute Chance.

    • Hallo Specht,

      ich sehe das genauso. Ich glaube Drewermann wollte dadurch auch nur darauf hinweisen, dass wir uns als Menschengesellschaft, bzw. einige aus dieser Gesellschaft ausgerechnet die Tatsache zum Vorbild genommen haben, dass einige Lebewesen andere fressen, beileibe nicht alle! Dagegen hat er dann das Beispiel dieser Jägervölker gebracht, die sich dazu gezwungen sehen, von der Jagd zu leben. Die allermeisten Menschen auf der Welt sind ja nun gerade nicht dazu gezwungen von Tierprodukten zu leben.
      Übrigens hab ich in irgendeinem Buch gelesen – ich glaube es war auch bei Martin Balluch: Der Hund und sein Philosoph“, dass die Natur vom Menschen gerne als grausam dargestellt wird, dass aber eben genau das, was zu beschrieben hast, die Kooperation und Empathie überwiegen. Es gäbe darüber auch eine Dokumentation oder ein Buch, ich muss die Passage nochmal raussuchen.
      Eben deswegen, weil das auch immer so ein Totschlagargument ist: „Die Natur ist grausam, der Mensch ist schlecht, fressen und gefressen werden, so war es schon immer… … …“

    • Wenn man nach einem gesunden System/Verhalten für die Menschheit sucht, so kann man das sehr wohl der Natur abschauen. Zum Beispiel dem Wald, der „Baumgemeinschaft“. Das ist eine einzige gerechte Ko-Operation ohne Mord-und Totschlag. Und diese Vergleicherei von Mensch und Tieren finde ich völlig idiotisch. Wir sind nun einmal evoutionär keine Raubtiere, haben keine Reißzähne und keine Krallen und auch nicht die Enzyme und die Verdauungsorgane, um frisches Fleisch zu verdauen und Blut zu lecken. Ein gravierender Unterschied von Wildtieren und Menschen ist auch, dass die Tiere mit dem stets sich gleich wiederholenden Ablauf ihres Lebens voll zufrieden sind, während Menschen viel mehr Abwechslung brauchen und immer wieder etwas neues erforschen wollen. Man kann sagen, dass das Leben beginnend mit dem Stein über die statische Pflanze, die aber im Wachstum ständig ihre Form verändert über das körperlich bewegliche Tier zum geistig beweglichen Menschen immer stärker in Bewegung gekommen ist. Deshalb können wir nicht 1/1 irgendwelche Fress- Rechte an irgendwelchen Tieren ablesen oder gar unsere Grausamkeit mit einer angeblichen Grausamkeit von Tieren rechtfertigen. Das ist nicht nur dumm, sondern in höchstem Maße unredlich und ungerecht. Der Philosophie- Professor Taureck aus Hannover hat das mal so formuliert, dass die Tiere „Quellen-Wesen“ seien und die Menschen „Fluss-Wesen“. Kann man irgendwo auf vegan-eu nachlesen, sein Statement.

  1. Hier eine gute Nachricht.

    „Spanish Balearic Islands votes to eliminate bullfighting“
    http://www.hsi.org/world/europe/news/releases/2017/07/balearic-islands-bullfighting-vote-072417.html

    „Humane Society International/Europe
    It will now almost be impossible to hold bullfights in the Balearic Islands.
    The Parliament of the Balearic Islands has voted in favour of legislative measures to make it impossible to hold bullfights or bull fiestas in this autonomous community.“

    Man freut sich ja wirklich über jeden kleinen Lichtblick.

    • „Slow Train“

      „Sometimes I feel so low-down and disgusted
      Can’t help but wonder what’s happening to my companions
      Are they lost or are they found, have they counted the cost it’ll take to bring down
      All their earthly principles they’re gonna have to abandon ?
      There’s slow, slow train coming up around the bend.

      I had a woman down in Alabama
      She was a backwoods girl, but she sure was realistic
      She said, Boy, without a doubt, have to quit your mess and straighten out
      You could die down here, be just another accident statistic
      There’s slow, slow train coming up around the bend.

      All that foreign oil controlling American soil
      Look around you, it’s just bound to make you embarrassed
      Sheiks walking around like kings, wearing fancy jewels and nose rings
      Deciding America’s future from Amsterdam and to Paris
      And there’s slow, slow train coming up around the bend.

      Man’s ego is inflated, his laws are outdated, they don’t apply no more
      You can’t rely no more to be standing around waiting
      In the home of the brave, Jefferson turning over in his grave
      Fools glorifying themselves, trying to manipulate Satan
      And there’s slow, slow train coming up around the bend.

      Big-time negotiators, false healers and woman haters
      Masters of the bluff and masters of the proposition
      But the enemy I see wears a cloak of decency
      All non-believers and men stealers talking in the name of religion
      And there’s slow, there’s slow train coming up around the bend.

      People starving and thirsting, grain elevators are bursting
      Oh, you know it costs more to store the food than it do to give it
      They say loose your inhibitions, follow your own ambitions
      They talk about a life of brotherly love, show me someone who knows how to live it
      There’s slow, slow train coming up around the bend.

      Well, my baby went to Illinois with some bad-talking boy she could destroy
      A real suicide case, but there was nothing I could do to stop it
      I don’t care about economy, I don’t care about astronomy
      But it’s sure do bother me to see my loved ones turning into puppets
      There’s slow, slow train coming up around the bend.“

      Keine deutsche Übersetzung auffindbar.

    • Ich fühlte mich einmal als „den größten Bob-Dylan-Fan aller Zeiten“ und seine frühen Werke finde ich heute noch einsame Spitze. Seine Ausstrahlung war phänomenal. Er hat als blutjunger Mensch schon alles durchschaut. Aber ich glaube er gehörte gerade deshalb zu denen, die bewusst zerstört wurden. Sie haben ihn tatsächlich dazu gebracht, dass er vor Frank Sinatra den Hut gezogen hat.

    • Dylans Texte sind sowieso nicht „wissenschaftlich“ übersetzbar. Genauso wenig wie die Texte Nietzsches.Entweder man versteht, wie es gemeint ist, oder nicht. Das ist mit den unfassbar großen, zeitlosen Kunst- Werken immer so.
      Am Irdischen sind die meisten von diesen wahrhaftigen Menschen zugrunde gegangen, wenn sie nicht ermordet wurden.
      Wir leben halt schon sehr lange in einem menschengemachten Mord-und Totschlag-System, das sich tagtäglich weiter von Totgeschlagenem ernährt.

    • Nietzsches Worte: „Die Wüste wächst, weh dem, der Wüsten birgt“ passen haargenau auf diesen Zivilisations- Massenmenschen, finde ich. Nietzsche- der Meister der treffendsten und schmucklos schönsten Formulierungen, war neben dem später ermordeten Märchenkönig aus Bayern einer der zwei bekennenden Vegetarier des 19. Jahrhunderts, der dann auch Richard Wagner davon überzeugte.

  2. Zufällig gerade entdeckt, ein Artikel vom 28.07.2017 bei Focus Online (kann man als denkender Mensch ohnehin nicht ernst nehmen…), aber hier ist das Sponsoring durch die Fleischindustrie doch irgendwie nicht einmal mehr verschleiert, oder? Den Artikel und insbesondere die Kommentare sollte man nur nach vorheriger Einnahme von Baldrian oder einem ähnlichen Beruhigungsmittel lesen …

    http://www.focus.de/gesundheit/gesund-durch-den-sommer/das-maerchen-vom-ungesunden-essen-9-ernaehrungsluegen-die-sie-ueberraschen-werden_id_5482155.html

    Ich kann kaum fassen, dass man auf so einen plumpen Manipulationsversuch überhaupt noch hereinfallen kann … Offensichtlicher geht es kaum noch:
    http://www.rind-schwein.de/aktuelles/auf-diese-ernaehrungsluegen-sollten-sie-nicht-rein.html

    Heike

    • Immerhin sieht man doch, dass die Tiervernutzindustrie es für nötig befindet. Ich habe gerade mal wieder einen Besuch von jemand aus der „Allesesserwelt“ hinter mir. Monströs übergewichtig mit schwerer Arthritis. Kann sich nur noch schwer fortbewegen und kriegt die Finger nicht mehr gerade. Ihr Allesesserpartner hat nach Diagnose Blasenkrebs 6 OP’s hinter sich und muss Windeln tragen. Sie begrüßte mich gleich am Anfang mit den Worten:
      „Aber über Ernährung möchte ich mich nicht unterhalten!“

    • Wußten Sie schon, Heike?:

      Neueste Forschungen haben ergeben, daß Rauchen DOCH nicht schädlich ist!
      Gezeichnet Dr. Marlboro

      Diese Manipulationsversuche sind das tägliche Brot in den Massenmedien. So plump wie von Ihnen vorgeführt, allerdings nicht überall. Aber deshalb nicht weniger verhängnisvoll; oder vielleicht sogar noch gefährlicher, da man sich oft den Anspruch wissenschaftlicher Glaubwürdigkeit verleiht.
      Eigentlich geht es gegen alles, was nicht Materialismus und was nicht Mainstream ist: Homöopathie, alternative Heilmethoden, Impfwarnungen, Esoterik, transpersonale Psychologie, Parawissenschaften, Spiritualität etc etc

    • Noch einen Aspekt dieses herrschenden Ernährungswahns möchte ich beleuchten: Es ist ja nicht so, dass man als Veganer Schadenfreude empfindet, wenn man mit solchen Opfern konfrontiert wird, wie ich jetzt gerade wieder.
      Ganz im Gegenteil hat mich dieser Besuch nachhaltig deprimiert – geht es mir jetzt immer noch nicht wieder so gut, wie sonst. Diese Ernährung bewirkt ja in den Menschen nicht nur einen geistigen Stillstand, sondern Destruktion. So bekam ich z.B. zu hören, dass heute „Diplomatie in Form von Lügen“ unbedingt notwendig sei, weil es sonst „Mord und Totschlag“ gäbe!

    • Jemand sagte, daß „Diplomatie in Form von Lügen“ unbedingt notwendig sei, weil es sonst „Mord und Totschlag“ gäbe!
      Und Schwarz ist Weiß.

      Nicht jeder ein Sokrates. Man muß schon wissen, wer man ist, um sogar den Giftbecher – also den Abschied vom materiellen Leben – einem Verleugnen seiner Wahrheit vorzuziehen. Ich las gestern gerade wieder mal seine Apologie. Man muß sich vorstellen: da wird ein Mann bezichtigt, die Jugend zu verderben, keine Götter zu ehren und das Unrecht zu Recht zu machen – was allesamt Lügen waren. Es ging darum, daß er IMMER die Wahrheit gesprochen hatte, darum, daß er JEDEM seine Meinung sagte – und ihn deshalb fast alle haßten. Es ging darum, daß er so ziemlich der einzige war, der die Götter wirklich ehrte – und daß ihn daher fast alle haßten. Es ging darum, daß er der einzige war, der sich um die Jugend wirklich kümmerte – und ihn deshalb fast alle haßten.
      Er steht also der Gefahr seines Todes gegenüber, ist jedoch noch in der Lage, eine (wieviel seitige? wie lange dauernde) Verteidigungsrede zu halten. Ein rhetorisches Meisterwerk angesichts des eignen Todes.
      Er widerlegt jeden seiner Gegner, widerlegt jeden einzelnen Anklagepunkt – aber sie verurteilen ihn dennoch zum Tode, in den er sich ohne alle Angst fügt.
      Was für ein Vorbild!!!

    • A.S.CRANE: „Wussten Sie schon Heike?:
      Na klar weiß die Heike das, sie ist doch Veganerin!

      Es zieht sich die Linie des Irrtums und der Lügen durch alle Bereiche gleich durch.
      Ernährung
      Unterhaltung
      Ethik
      Medizin
      Gesundheit
      Tradition
      Geschichte
      Religion
      Wissenschaft mit ihren tödlichen Technologien.
      Weltpolitik
      Erziehung
      Sexualität
      Überall herrscht Irrtum und Lüge. Alles ist nicht nur in Schieflage, sondern auch direkt pervertiert.

    • Sokrates ist tatsächlich eines meiner 3 größten Vorbilder. Buddha- Sokrates-Jesus. Sie bilden auch direkt eine Brücke. Man könnte fast meinen, es sei der selbe Geist in verschiedene Stadien gewesen.
      Platon erzählt uns über Sokrates auch, dass er nie krank war. Selbst wenn es ansteckende Krankheitsepidemien gab, soll er furchtlos inmitten der Kranken geholfen haben, ohne sich anzustecken.
      Er hat sein Leben übrigens auch schon vorher mehrmals aufs Spiel gesetzt. Einmal durch Befehlsverweigerung.
      (Er sollte mit anderen zusammen als Soldat jemanden festnehmen, den er kannte.) Er ist dann nur deshalb nicht zum Tode verurteilt worden, weil in der selben Nacht noch die Regierung gestürzt wurde.

    • Was Sokrates zum Fleischverzehr zu sagen hatte, habe ich gerade auf der neuen Konferenzsendung über einen neuen „Marshallplan“ für die Welt gepostet.

    • Sokrates ist tatsächlich eines meiner 3 größten Vorbilder. Buddha – Sokrates – Jesus. Sie bilden auch direkt eine Brücke. Man könnte fast meinen, es sei der selbe Geist (…) gewesen.“

      Das glaube ich auch.

    • „Überall herrscht Irrtum und Lüge. Alles ist nicht nur in Schieflage, sondern auch direkt pervertiert.“

      „Überall“ und „alles“ möchte ich gar nicht unterschreiben. Solche Sätze halte ich für schädlich. Wer daran glaubt, tut der Welt nichts Gutes. Es gibt Oasen. Es gibt lebendige Vorbilder. Es gibt überall gute und wohlmeinende Menschen. Die Fixierung auf das Negative ist ja aber weit verbreitet. Ich hoffe, Sie hängen ihr nicht auch an, Specht.

      In den Zeiten, als ich noch Heilarbeit mit Menschen machte, bestand eine meiner erfolgreichsten Methoden darin, durch die negativen Schichten hindurch auf das zu schauen, was Gut war.
      Bei manchen mußte man sehr tief schauen, aber es war da.

      Das „tiny little bit“ (John de Ruiter), von dem wir wissen, daß es wahr ist, in uns zu stärken, war also (neben anderem) meine Methode.
      Hoffnung machen.
      Das Positive hervorheben und stärken. (Ohne das Negative zu deckeln.)
      Mut machen.

      Niemals aufgeben.

      Und vor allem: niemals, niemals, niemals aufgeben.

    • Nochmal zu dem von mir verlinkten Artikel und insbesondere zu diesem Abschnitt:

      Das ist doch wirklich ein „Brüller“, oder? Ich frage mich, von welch „großen Mengen“ die Autorin hier ausgeht und ganz besonders, woher sie ihre Kenntnis nimmt, dass seit Beginn der Kampagne „5 am Tag“ die Magen-Darm-Erkrankungen um sage und schreibe 80% gestiegen seien und dass dies – sofern überhaupt zutreffend – auf einen vermeintlich erhöhten Verzehr von Obst und Gemüse zurückzuführen ist. Quellen muss man als Journalist ja nicht nennen, es reicht eine plumpe Behauptung, oder wie?

      Ich würde sogar so weit gehen zu behaupten, dass a) das Gros der Menschen nichts von dem Kampagnen-Thema „5 am Tag“ weiß und b) die meisten es nicht umsetzen …

      Ich überlege noch, ob ich die Autorin, Frau Monika Preuk, nicht anschreibe und sie um Aufschluss über die Herkunft ihrer Erkenntnisse bitte … Es steht zu erwarten, dass sie diesen Nachweis schuldig bleiben wird ;-).

    • @ A. S. Crane

      Ich würde das so nicht formulieren. Das klingt, als würde man (in diesem Fall Ihr Adressat „Specht“) sich regelrecht auf die Suche nach Negativem machen.
      Schaut man sich in der Welt um, erscheint diese auch mir tatsächlich genauso wie von Specht beschrieben und es ist ganz gewiss nicht mein Wunsch, sie so zu sehen. Das bedeutet nicht, dass ich die Existenz von etwas Gutem nicht zur Kenntnis nehmen würde, aber es ist tatsächlich äußerst schwierig, angesichts dessen, was einem tagein, tagaus begegnet, eine gelassene, in sich ruhende Haltung zu bewahren.

      Ich fürchte, darum muss ich noch lange kämpfen, ich rege mich viel zu sehr über all das auf, als dass ich es „nur“ sozusagen am Rande wahrnehmen und mich dann auf das Positive konzentrieren könnte.

      Heike

    • Oh wie doof: in meinen beiden letzten Kommentaren hatte ich Zitate durch spitze Klammern kenntlich machen wollen und sehe jetzt, dass sie einfach weg sind 🙁

      Dann hier zum ersten Kommentar:
      Hier hatte ich dieses Zitat vorangestellt: „2. Obst und Gemüse sind gesund. Diese Aussage trifft nicht für alle Menschen zu. Viele vertragen Pflanzenkost nur schlecht – vor allem in so großen Mengen wie die 5-am-Tag-Kampagne es fordert. Laut Gesundheitsstatistik sollen Magen-Darm-Erkrankungen seit Beginn dieser Aktion um bis zu 80 Prozent gestiegen sein.“

      Und in meiner Antwort an A.S. Crane:
      „Die Fixierung auf das Negative ist ja aber weit verbreitet“

      Hoffe, dass es jetzt noch irgendwie verständlich ist …. sehr doof 🙁

    • Wieso doof? Ich bin Dir dankbar für diesen Hinweis auf die idiotischen Texte, die also auch der Focus so verzapft. Der Herausgeber könnte dagegen durch vegane Ernährung viel für eine scmeichelhafte Reduktion seiner äusseren Form und für die Ausdehnung seiner innenwelt tun.

    • Hallo Specht,

      „doof“ finde ich, dass meine Zitate verschwunden sind, auf die ich mich in meinen Kommentaren bezog, so dass diese nicht wirklich verständlich erscheinen. Daher habe ich sie zuletzt nochmals separat angeführt.

      Hier im Forum finde ich es „doof“, dass man seine eigenen Kommentare nicht mehr editieren kann, dann würden sich erklärende Zusatzkommentare erübrigen.

      LG
      Heike

    • Nochmal zu dem Thema Negation oder Optimierung: Um die konsequente Ignoranz des Haupt-Teils der Bevölkerung in Bezug auf die Gräuel der immer noch fest eingelaufenen blutigen und niederträchtigen Traditionsernährung wenigstens ein bisschen auszugleichen, kann man da nicht gut auch noch etwas relativieren. Das Traurige ist ja, dass diese Sorte ernährungskranker Menschen alles viel besser zu wissen glauben und viele sich selbst im Stadium der Todesgefahr immer noch nichts sagen lassen wollen. Und ich weiß genau, worüber ich hier spreche. Tatsächlich glaube ich, dass ich durch diesen o.g. Besuch viel mehr ins Grübeln gekommen bin und mich belastet fühlte, als umgekehrt. Ich könnte hier seitenlange Beispiele für solche uneinsichtig Ernährungskranken anführen, die mir bekannt sind. Blasenkrebs bei Männern hat ja Hochkonjunktur und mehrere neuere Studien haben ergeben, dass das HÄM-Eisen im roten Fleisch Krebs verursacht, vor allem Blasenkrebs. Ich kenne persönlich außer dem o.g. Fall aus allernächster Bekanntschaft noch 2 solche Fälle. Der eine ist schon verstorben und vom anderen habe ich schon lange nichts mehr gesehen oder gehört. Dies ist eine furchtbar schmerzintensive Erkrankung nach dem, was ich da erfahren habe. Ich denke gar nicht gern an jene, die damit leben müssen. Aber soviel ich weiß, essen die immer noch weiter Fleisch.

    • An Vegan4life. Sie schrieben:
      „Ich würde das so nicht formulieren. Das klingt, als würde man (in diesem Fall Ihr Adressat „Specht“) sich regelrecht auf die Suche nach Negativem machen.“
      So habe ich das nicht gemeint. Kleine Kabbeleien unter Gleichgesinnten müssen erlaubt sein. Ich weiß doch, wie sehr Specht sich ständig für das Gute einsetzt. Ich schätze ihre Beiträge sehr.
      Und nach dem Negativen suchen muß leider ja keiner.
      Eben deshalb betrachte ich es als eine besondere und friedensfördernde Gabe, auf das Gute zu focussieren.
      Eine Freundin von mir hatte mal die Idee, eine Zeitung herauszugeben, in der nur positive Nachrichten publiziert würden.
      Vermutlich würde die recht schnell eingehen.

      Das hier, von Specht, stimmt ja leider: „Das Traurige ist ja, dass diese Sorte ernährungskranker Menschen alles viel besser zu wissen glauben und viele sich selbst im Stadium der Todesgefahr immer noch nichts sagen lassen wollen.“
      Rennst Du gegen Wände,
      Mann, was soll der Stuß,
      Irgendwann ist Ende,
      Irgendwann ist Schluß.

      Sagst du dann Du hast was,
      Sagnwermal Substanz –
      Du und ein zartes Etwas,
      Fliehen außer Lands.

      Das ist von Peter Rühmkorf und ich bitte um Verzeihung, falls ich aus dem Gedächtnis falsch zitiert haben sollte.

      Der schöne Titel eines seiner Gedichtbände zum Abschluß: „Bleib erschütterbar und widersteh“.

    • Schon gesuchelt, Specht? Ich durfte Peter Rühmkorf (für mich einer der größten deutschen Lyriker überhaupt) gleich zwei Mal begegnen. Einmal als Nachtportier in Tübingen, wo er eingecheckt hatte und ich nach einer Lesung mit ihm ins Gespräch kam, was zu einem kurzen Briefwechsel führte.
      Und beim zweiten Mal bei den Biberacher Literaturtagen anno 1985 oder so. Nach seiner Lesung wurde ich an den kleinen Stammtisch eingeladen. Eine wirklich berührende und vor allem feuchtfröhliche Begegnung bis spät in die Nacht hinein.
      Noch ein so wunderbarer Lyrikband-Titel von ihm: Einmalig wie wir alle.
      Ich hole jetzt mal meinen Sammelband aus dem Regal und schreibe Euch noch was Schönes heraus:

      „Der Fliederbusch, der Krüppel
      letzten Winter vom Sturm gebrochen und nachfolgend fast
      aus der Erinnerung entschwunden,
      kriechend erreicht er sein Ziel:
      DIE BLÜTE
      (na, feiern werden sie ihn nicht gerade dafür,
      aber auch wohl nicht vorzeitig untergraben)

      Der alte Kerl in meinem Spiegel gegenüber
      (Grau wär ja noch gut – aber so? – halbkahl –
      mit Flecken im Gesicht,
      die auch nicht mehr richtig nach Zukunft aussehn)
      was will der Dichter seine Leser damit lehren?
      Daß das Leben zu kurz ist,
      sagt dir schließlich jeder kleine Friedhofsangestellte.

      Bißchen rumkramen noch oder bißchen was?
      Lieber donner denen einfach nochmal so ein absolut
      aus der Richtung weichendes Ding hin, wie Bud Powell,
      als er Mitter der Fünfziger
      voll entflammt aus der Klapse kam:
      T e m p u s f u g i t
      (Die Zeit eilt meiner Wenigkeit voraus)
      Beziehungsweise Schubert auch mit diesem sternenmäßigen
      Quintett in C-Dur!
      Doch bestimmt nicht bloß Syph-Musik.

      Aufgeräumt eine bereits im Abbruch befindliche Bühne betreten
      und aus Angsttrieben Luftschlangen ziehen,
      in großen Zügen das ist es.
      Wenn die Leute schon anklopfen, als ob sie ne Landplage wären,
      was soll denn dann der ganze Kunstaufwand?
      Der Fliederbusch, der Krüppel,
      letzten Winter im Strum gebrochen, aber nachdrängend jetzt
      die eigene Walstatt lila überlagernd,
      was kann er seinen Dichter damit lehren?
      Unter uns: daß in deinem Abwinken
      immer noch mehr Kraft war als in anderer Leute Sonnenaufgängen.

      …………………………………….

      Und am Ende siegt – na wer? Der den Sand der Arena frißt.“

  3. Wenn wir also in die handschriftlich aufgeschriebene Geschichte des westlichen Kulturkreises, des Kirchen-Christentums schauen, so sehen wir, dass es darin viele ganz direkte und klare Widersprüche gibt, die miteinander unvereinbar sind. Solche Widersprüche in Bezug auf die selben Personen und Begriffe können nur mit Machtausübung mittels Gewalt erschaffen worden sein. Und ganz offensichtlich war es ja auch so.

    Vor allem an der Person des Jesus von Nazareth. Genauso grotesk, wie die Verbindung von ihm und den Kreuzzügen, ist es heute noch, zu glauben, die „allumfassende Liebe“, die er den Menschen als Weisung gab, könne sich nur auf die eigene Art bezogen haben. „Du sollst nicht töten“ bedeutet nicht nur „Du sollst nicht Menschen töten“. Wer dass so versteht, hat die lehre Jesu und all derer, die im gleichen Geist vor ihm waren und nach ihm kamen, überhaupt nicht verstanden.
    Wie schon damals die herrschende Römisch-Katholische Kirche das Volk zur Gewalt erzogen hat, kann man ganz klar daran ablesen, wie sie die Vegetarier und Pazifisten verfolgt hat und foltern lassen hat. Wer keine Tiere töten wollte und nicht in den Krieg ziehen wollte, wurde von der Kirchenmitgliedschaft ausgeschlossen.
    Die heutigen konsequenten Vegetarier, die Veganer, werden zwar bis jetzt noch nicht gefoltert und getötet, aber sie werden schon lange lächerlich gemacht und mit abwertenden Etiketten versehen von denen, die das Tiere- Vernutzen nicht lassen wollen. Das sollten diese Tiere-Vertilger jetzt auch einmal im geschichtlichen Kontext betrachten.

  4. Brief des Hieronymus an Juvenian:
    „Der Genuss des Tierfleisches war bis zur Sintflut unbekannt, aber seit der Sintflut hat man uns die Fasern und die stinkenden Säfte des Tierfleisches in den Mund gestopft. Jesus Christus, welcher erschien, als die Zeit erfüllt war, hat das Ende wieder mit dem Anfang verknüpft, so dass es uns jetzt nicht mehr erlaubt ist, Tierfleisch zu essen.“

    Carsten Strehlow: Der Kirchenvater Hieronimus hätte wohl um sein Leben fürchten müssen, wenn er wahrheitsgemäß die Tierliebe Jesu bei seiner Neuübersetzung ins Lateinische in die Bibel mit aufgenommen hätte.“

    Bereits unter Kaiser Konstantin dem 1. wurde vegetarischen und pazifistischen Christen zur Strafe flüssiges Blei in den Hals geschüttet.
    Es gab schwere innerkirchliche Parteienkämpfe um dieses Thema, da mehrere Kirchenväter den Vegetarismus und die Alkoholabstinenz vertraten.
    Aber im 2. Jahrhundert schon lautete im Osten des Römischen Reiches ein Abschnitt des Glaubensbekenntnisses, das neue Mitglieder zum Eintritt in die Kirche sprechen mussten folgendermaßen:
    „Ich verfluche die Nazarener, die Sturen, die verneinen, dass das Opfergesetz von Mose gegeben wurde,
    Die sich des Essens lebender Kreaturen enthalten
    Und die nie Opfer darbieten(…)“
    Diese Verfluchung richtete sich gegen die direkten Nachkommen von Jesus, die das Töten von Tieren ablehnten.

    Synode von Braga 561:
    „…. wenn jemand Fleischspeisen, die Gott den Menschen zum Genuss gegeben hat, für unrein hält und(…) sich so enthält, dass er nicht einmal von Gemüse, das mit Fleisch gekocht wurde, kostet, der sei mit dem Bannfluch belegt.“

    Diese Bannflüche des Papstes gegen die Vegetarier wurden nie widerlegt bzw. aufgehoben.

    • Aus dem Buch: Karma, das Rad des Lebens, von Sant Kirpal Singh, bzw. in einer Neuausgabe, von Soami Divyanand:
      S.80: „Aber sie (die Jünger) antworteten ihm: Wohin sollen wir gehen, Herr, denn mit Dir sind die Worte des ewigen Lebens. Sage uns, welche sind die Sünden, die wir meiden müsssen, damit wir niemals mehr Krankheit sehen mögenß
      Jesus antwortete: Es geschehe nach Eurem Glauben, und er setzte sich in ihre Mitte und sprach: Es war den Alten gesagt: Ehre Deinen himmlischen Vater und Deine irdische Mutter (!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!) und erfülle ihre Gebote, damit Du lange lebest auf Erden.
      Und danach wurde ihnen dieses Gebot gegeben: Du sollst nicht töten, dann das Leben ist ALLEN (!!!) von gott gegeben, und was Gott gegeben hat, soll der Mensch nicht wegnehmen, denn ich sage Euch, wahrlich, von einer Mutter stammt alles, was auf der Erde lebt.
      Wer also tötet, der tötet seinen Bruder.
      Und von ihm wird die irdische Mutter sich abwenden und ihre erquickenden Brüste vonihm wegnehmen. Und er wird von ihren Engeln gemieden werden, und Satan wird in seinem Körper Wohnung nehmen. Und das Fleisch der geschlachteten Tiere in seinem Körper wird zu seinem eignen Grab. Denn, wahrlich, ich sage Euch, der, welcher tötet, der tötet sich selbst, und wer das Fleisch der geschlachteten Tiere ißt, der ißt vom Körper des Todes.

    • Huch, schon abgeschickt, war noch gar nicht zu Ende:
      „Der, welcher tötet, der tötet sich selbst, und wer das Fleisch der geschlachteten Tiere ißt, der ißt vom Körper des Todes. Und ihr Tod wird zu seinem Tode.
      (Ach, wenn das nur jemand wirklich wirklich wirklich hören könnte: Der Tod der getöteten Tiere wird zu unserem eigenen Tode!!!)
      Denn der Sünde Sold ist der Tod. Tötet nicht, noch eßt das Fleisch Eurer unschuldigen Beute, damit Ihr nicht Sklaven Satans werdet. Denn das ist der Pfad des Leidens, und er führt zum Tod.“

      Fortsetzung folgt. Geht noch zwei Seiten weiter, aber ich bin platt.
      Statt Satan könnte man ja auch „Untergang“ schreiben; Katastrophe; Destruktion.

    • Das ist doch „Die Rede Jesu an die Kranken“ aus dem Friedensevangelium der Essener, das um 1900 erst auf der „Rolle von Qumran“ in der Wüste ausgegraben wurde. Man findet sie im Netz. Wo diese Rolle eigentlich versteckt wird, ob im Vatikan oder in Kairo, weiß niemand genau. Von Rechts wegen müsste das Friedensevangelium der Essener als neustes Kapitel dem Neuen Testament angefügt worden sein.

    • Katholische und evangelische Kirche sind nahezu vollkommen in den Händen der Negativen Kraft (ebenso wie alle anderen Religionen, die keine lebenden Meister mehr anerkennen) – also
      des Mind, der da sagt: Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.
      Wenn Jesus sagte: Niemand kommt zum Vater, denn durch mich,
      dann meinte er nicht seinen physischen Körper, oder sich selbst als persönliches und einziges menschliches Wesen, sondern die Tatsache, daß es durch
      alle Zeiten hindurch von der höchsten Gottheit beauftragte Meister gab, die Menschen zu ihrer
      wahren Quelle zurückführen soltlen.
      Jesus, das habe ich von lebenden Meistern gehört, die mich dies, was ich hier schreibe,
      gelehrt haben, war nur für die kleine Schar seiner Jünger und die Handvoll Ergebener
      zuständig, denen er zu Lebzeiten die Initiation gab.
      Er verkündete mitnichten die Doktrin des Opfertodes am Kreuz, der von da an, allen,
      die den von Paulus verkündeten Irrlehren Glauben schenkten, die Erlösung gewähren
      würde.
      Dies ist eine der größten, übelsten und verhängsnisvollsten Betrügereien der
      Menschheitsgeschichte. Esse Dein ganzes Leben lang Tiere, schlage Frau und Kind, denke Übles über alle anderen außer Dir selbst,
      kümmere Dich nur um Dich selbst, renne Dein ganzes Leben lang dem Mammon und
      der Lust hinterher, verbringe nicht eine Stunde in Meditation – aber wenn Du dann,
      wenige Sekunden vor Deinem Tod, dermaßen in Panik bist, daß Du einen Pfarrer
      rufst, der Dir die Hand hält – – – dann soll Dir alles vergeben sein?
      Was für ein gigantischer Witz! jedem wachen Geist, der nur ein bißchen Gefühl für
      Gerechtigkeit hat, muß das vollkommen absurd erscheinen.
      All das ist in der Tat eine Erfindung jener Kraft, deren Aufgabe darin besteht,
      die Menschen im Rad der ewigen Wiederkehr des Immergleichen gefangen zu halten.
      Aber die Menschen glauben ihr. Und wenn sie ihr nicht in Form von religiösen Doktrinen
      glauben schenken, dann in Form von wissenschaftlichen.
      Die Frage lautet: Warum kann ich es mit einem lebenden Meister nicht aushalten?
      Warum erkläre ich jene, die das können, als von Gurukomplexen besessen?
      Oder einem Gurukult huldigend?

    • Denn es gibt sie in der Tat, die uns die Einweihung geben könnten, und
      nach Hause führen; so lange wir noch in diesem Körper leben sogar.
      Aber sie werden gemieden.
      WER meidet die vollkommenen Söhne und Töchter Gottes wie die Pest?
      WER?!!!

      Hier sind nur einige wenige dieser Megameister:

      ttps://www.youtube.com/watch?v=9WiWZJVRmfo
      ttps://www.youtube.com/watch?v=LCE0jgkJn_M
      ttps://www.youtube.com/user/ishwarpurisantmat
      ttps://www.youtube.com/user/SantRajinderSingh/
      ttps://www.youtube.com/watch?v=hav25vd66ds

      Es wird eine Zeit kommen, in der jeder, der die Chance dazu hatte – sie aber nicht genutzt –
      sich unter den Schutz eines vollkommen Meisters einer vollkommenen Meisterin zu stellen, auf den Knien bereuen wird.
      Aber dann wird es zu spät sein.

    • Warum habe ich all diese Links zu Meistern gepostet? Manche von ihnen bereits verstorben?
      Weil allein die Tatsache, einmal wennigstens ihre Namen gehört und ihre Gesichter gesehen zu haben,
      denjenigen, die mit Spiritualtität nichts am Hut haben, hilft, in ihrem nächsten Leben wiederum
      als menschliches Wesen wiedergeboren zu werden; oder vielleicht statt tausend Mal als Schwein
      geboren zu werden oder als Fisch, der massakriert wurde und jetzt wiederum getötet wird; diesmal
      als wir selbst – Auge um Auge, Zahn um Zahn – nur noch 100 Mal das Schicksal erleiden zu müssen,
      das wir unseren tierischen Mitwesen angetan haben.
      Es gibt unzählige Lebensformen im Universum. Und die einzige, innerhalb der wir die Erlösung
      erlangen können, ist die des Menschen. Es ist eine große Gnade, als Mensch geboren worden zu sein.
      Und das geschieht auch nur aufgrund unserer Verdienste in früheren Leben.
      Eine Meisterin beschrieb die Wahrscheinlichkeit, als Mensch geboren zu werden, mit diesem Bild:
      Stell Dir vor, Du bist eine Schildkröte, die aus 100 Meter Tiefe im Meer an die Oberfläche steigt. Sie
      braucht lange dazu. Und als sie an der Oberfläche ankommt, treibt genau in diesem Augenblick ein
      Holz über sie hinweg, das aus völlig ungewissen Gründen, ausgerechnet ein großes Loch enthält, durch
      das Du hindurchschlüpen kannst.
      Die Wahrscheinlichkeit, daß so etwas geschieht, ist in etwa genauso groß, wie die Wahrscheinlichkeit,
      daß du als menschliches Wesen geboren wirst.

      Ich weiß, ich komme hier wie ein abgedrehter Esofreak rüber, aber glaubt mir: es ist was dran an dem,
      was ich hier schreibe.
      Auch wenn es sich noch so unvernünftig anhört.

    • Danke für den Link. Sehr spannende Doku. Und sehr schön. Es ist schon eigentlich unglaublich, dass Menschen, die sich konsequent, bedingungslos für Frieden und Gewaltfreiheit aussprechen und einsetzen, immer dafür angefeindet und angegriffen werden. Also nicht immer, aber oft …
      Es gibt einen Film, „Stigmata“, den ich vor vielen vielen Jahren gesehen habe. Er hat mich damals beeindruckt, obwohl er angeblich ein christlich-religiöser Mystery-Thriller ist. Ich glaube, einen großen Bohei gab es um den Film nicht … kein Wunder! Die Grundaussage lohnt sich wirklich!

    • Hallo A.S. Crane

      danke für die E-mail von Ihnen. Ich weiß nicht, wohin ich zurückschreiben kann. Auch von Specht hab ich schon mal eine Mail bekommen und dann einfach auf antworten geklickt. Ich denke aber, dass meine Antwort bei Specht nicht angekommen ist. Deshalb antworte ich Ihnen lieber hier. Leider gab es ein Missverständnis. Ich habe Spechts Doku „Die gefälschte Bibel“ angeschaut, da er mich direkt darauf hingewiesen hat an anderer Stelle. Wie auch immer, nachdem ich jetzt auf Ihre Links aufmerksam gemacht worden bin, werde ich mir auch die nach und nach zu Gemüte führen.

      Viele liebe Grüße

      Angi

    • Liebe Angi K! Du musst einfach auf unsere blauen Namen klicken, dann bist Du in unserem Profil und dann dort auf „Private Nachrichten“, wo Du dann Deine Nachricht schreiben kannst.

    • Genau, einfach auf den blauen Namen klicken, man muß allerdings vorher angemeldet sein. Wenn ein Austausch bereits in Gang gekommen ist, besser vielleicht auf den eignen Namen gehen. Unter Nachrichten (Benachrichtigungen (?)) findet man dann die Briefe und kann anschließen.

      Wo wir schon beim Know-How sind: Möchte sich jemand die Mühe machen, einem computerresistenten Menschen zu erklären, wie man die HTMLs verwenden kann, die unter dem Kommentarkasten aufgelistet sind?
      „Du kannst diese HTML-Attribute verwenden: ….“ Ich nehme an, damit kann man seine Kommentare noch anders gestalten?
      Danke im Voraus für jede hilfreiche Hand.

    • Danke für den Tip, Angi K. Den Film „Stigmata werde ich mir heute noch anschauen.
      Ich mußte bei der Inhaltsbeschreibung an Therese Neumann denken, bei der auch regelmäßig an Karfreitag (aber auch an anderen Tagen) die Wundmale auftauchten. Paramahansa Yogananda hat einen Besuch bei der Österreicherin in seinem Buch „Autobiografie eines Yogi“ beschrieben. Th. Neumann blutete auch an der Stelle, wo die Dornenkrone saß, sie blutete aus den Augen und sie blutete an jenem Ort, wo der Speer des Soldaten den Leib Jesu durchbohrte. Yogananda stimmte sich auf die innere Vision von Th. Neuman ein und begann die Szenen ihrer inneren Schau selbst wahrzunehmen.
      Er beschrieb ihre Ausstrahlung als rein, heilig, voll unendlichen Mitgefühls.
      Da er selbst Mystiker war, kann man seinem Urteil trauen, daß Th. Neumann authentisch war.

    • Lieber A.C. Crane! Ich finde das mit der Threse v. Konnersreuth weicht jetzt aber ein bisschen zu sehr vom eigentlichen Thema ab.

    • Sechs Ratschläge aus dem Do-it-yourself-Buch „Wie würge ich am besten ein sich frei entfaltendes Gespräch ab.“
      1) Man schreibe dem anderen vor, was er sagen darf (was er schreiben darf) und was man für angemessen halte und was nicht.
      2) Man erteile ungebetene Ratschläge; und das möglichst oft. Die hohe Zahl macht den Erfolg, da manche Menschen so wohlmeinend und innerlich stabil sind, übergriffiges Verhalten anderer zunächst mal zu ignorieren. Irgendwann wirst Du den wunden Punkt eines jeden Menschen treffen. Die hohe Zahl macht den Erfolg.
      3) Man bezeichne einen Zug, eine Seite, oder eine Tendenz, die man im Gesprächspartner zu erkennen glaubt, als irgendwie pathologisch, also nicht in Ordnung. Zuächst durch zarte Andeutungen, später durch direktes Aussprechen.
      4) Grundsätzlich hilfreich ist es, so zu sprechen, als wisse man alles nicht nur über den anderen, sondern vor allem über das Gesprächsthema.
      5) Man verwende auf absolute Unheilbarkeit deutende Begriffe wie „immer“ oder „nie“, kombiniert mit negativem Verhalten des Gesprächspartners. (Nie hörst du mir zu. Immer mußt Du recht haben.) Von großem Erfolg gekrönt vor allem in Beziehungsgesprächen.
      6) Man versuche, die Ernsthaftigkeit oder Vertrauenswürdigkeit des Gesprächspartners zu untergraben. Oder, subtiler: man verwende die bekannten Keulen, verleumde den anderen und versuche, Rufmord zu begehen.
      7) Wenn all das nichts nützt, dann beschimpfe man den Gesprächspartner ganz einfach.
      (Du spinnst. Du bist ja krank.)

      Dieser Ratgeber existiert nicht wirklich. Es war mir gerade danach, ihn ansatzweise zu erfinden. Jede einzelne der hier beschriebenen „Strategien“ habe ich am eigenen Leib mehrmals in diesem Forum erfahren dürfen.
      ,-)
      🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂
      Bleibt friedlich!
      A.S.CRANE

    • Gruselig finde ich die Grinse-Maske jener Frau (mit zwei anderen auf der Bühne sitzend rechts
      vom Vortragspult), die angesichts der grauenvollen Fakten, die der Sprecher vorträgt, offenbar
      nicht imstande oder willens ist, einen adäquaten Gesichtsausdruck zuzulassen.
      Gruselig finde ich solche Menschen.

  5. Jedesmal, wenn ich durch die Verlinkung eines engagierten Tierschützer- Videos nur kurze Frequenzen dieser Tier-Höllen in Bild und Ton mitbekomme(ich schließe dann immer sofort meine Augen und mein Freund sagt mir, wenn es vorbei ist), dann vertieft sich bei mir die Gewissheit darüber, wie das, was die Menschen den Tieren antun, mit unserem ganzen Leben hier direkt zu tun hat. Es ist für Menschen, die diese Dinge noch nicht einmal in Sekundendosis als Video ertragen können, unvorstellbar, wie andere Menschen an so einem Ort tagtäglich arbeiten können und diese grauenhaften Foltertod-Maschinen am Laufen halten können oder diese Tiere selbst anpacken und der Reihe nach in diesen erbärmlichen Tod schubsen können. Überlegen sich die Tiere-Vertilger, die das alles auch noch mit ihrem Konsumverhalten unterstützen, eigentlich gar nie, was das alles für Auswirkungen hat, was da möglichst im Verborgenen geschieht? Wenn sie schon die Tiere nur als „Nutz-Wesen“ ansehen, so müssen sie sich doch aber auch überlegen, wie sich das alles auf uns Menschen auswirkt! Können Sie wirklich glauben, dass Menschen, die in solchen Höllen ihr Geld verdienen, psychisch gesund bleiben können? Und können sie wirklich glauben, das sie selbst, die sich von solchem Höllenfraß ernähren, davon nicht negativ beeinflusst werden? Wie viel kann ein solcher Massenmensch eigentlich an Verdrängung verkraften? Wie weit kann er sich aus der Wirklichkeit heraus lügen?

    • Ganz hervorragend formuliert! Mir zerreißt es regelmäßig das Herz, wenn ich so etwas anschaue. Und ehrlich:
      ich vermeide das inzwischen. (Ein Veganer darf das.) Bei dem Film „Earthlings“ zum Beispiel mußte ich in nur 10 Minuten drei mal heftig weinen und hab dann abgeschaltet. In einer der Szenen schaut eines der auf die Ermordung wartenden Schweine dermaßen traurig in Richtung Kamera – so unendlich traurig – daß es fast nicht auszuhalten ist.
      Wer so eine Arbeit macht, der kann nur eine Maschine sein. Menschen sind das in meinen Augen gar nicht mehr. Entweder Maschinen oder Teufel.

      „Earthlings“ auf you tube:
      https://www.youtube.com/watch?v=WqT5g9y4dmE

    • Friedrich Hölderlin, der bekanntlich einem Pferd weinend um den Hals fiel, auf das ein
      Kutscher mit seiner Peitsche einschlug; wenn ich mich recht erinnere, wird berichtet, daß
      das Pferd vor eine so schwere Fuhre gespannt war, daß es rein kräftemäßig keine Chance hatte,
      vorwärts zu kommen – die Wissenschaft schreibt diese Geste Hölderlins einer geistigen Störung zu.

    • Das mit dem Pferd war meines Wissens Nietzsche gewesen. Aber bei Hölderlin kann man sich das genauso vorstellen. Beide waren hoch sensibel und beide wurden später von denen, die mit ihren Texten nichts anfangen können, gern für verrückt erklärt.

    • Richtig, es war Nietzsche. Kurz recherchiert. Sorry.
      Ich habe lange in Tübingen gewohnt, und da liegt ja am Neckar auch der Hölderlinturm,
      wo der Dichter lange lebte. Da habe ich wohl was durcheinandergeworfen.
      Ein Graffiti an der Wand des Gebäudes, das, jedes mal, wenn es überpinselt wurde, wieder neu aufgesprayt wird, (!!!) lautet:
      Dr Hölderlin isch ett verruckt gwäa.

      Die Deformierten sind mir heute auch begegnet. Sie sind überall. Ab und zu steigt dann das Wort „Ernährungskrankheit“ in mir auf. Und ich schaue schnell wieder weg.

    • Was Hölderlin betrifft, habe ich da jetzt im Nachhinein erfahren, dass seine Erzählung „Hyperion“ eigentlich beschreibt, wie er selbst tatsächlich von damaligen Logenbrüdern(Freimauren) gelockt wurde und widerstanden hat. Daraufhin möchte ich das jetzt noch einmal lesen. Goethe z.B. war Mitglied der Freimaurerloge, Schiller dagegen hat auch widerstanden, obwohl mit Goethe befreundet. Es wird sogar vermutet, dass Schiller deshalb zuletzt noch vergiftet wurde, obwohl er sowieso schon krank war. Er hat anscheinend zu sehr gestört mit seinem allzu revolutionären Freigeist und seiner politischen Reichweite damit. Ich glaube, wenn wir jetzt noch diese ganze Zivilisation rückwirkend genau nach solchen „machtpolitischen Morden“ durchforschen würden bzw. könnten, dann würden wir noch sehr viele mehr davon finden. Darauf ist diese ganze schreckliche Entwicklung ja überhaupt aufgebaut, dass immer die besten Köpfe rollen mussten. Es tritt alles nur in dieser Zeit so deutlich zutage durch die zahlreichen Informationsmöglichkeiten.
      So ist diese heutige Tier-Hölle ja auch nicht nur als Phänomen des 20. und 21. Jahrhunderts anzusehen, sondern als Summe dessen, was vom gewissenlosen und machtsüchtigen Teil der Menschheit seit weiß nicht wie viel tausend Jahren an Bewusstseinsbildung versäumt worden ist, bzw. was da an moralischer Verkommenheit herangewachsen ist.

  6. Anläßlich im Fernsehen ausgestrahlter Sendung zu Hühnerhaltung

    ttp://www.peta.de/Eierrecherche2017?pk_campaign=E-Mail-DE-EGG-INVESTIGATION-1-07-2017&pk_kwd=I17GEH001&pjid=509181&custid=237492&campaign_id=fundr&placement_id_meta1=nwl_July7&placement_id=Neue_PETA_Recherche_Die_Eierl%FCge&placement_id_meta2=

    (Link markieren, kopieren, neues Fenster öffnen, Browserzeile anklicken, einfügen – ohne das „h“ vorne ersparen wir den KenFM-Leuten die Arbeit der Link-Prüfung)

  7. ‚Was ging in den Köpfen der gekauften Werbetexter vor, die sich im Auftrag dieses Konzerns tage-, ja wochenlang im Team um den griffigsten Slogan zur Ankurbelung des Fleischkonsums gestritten haben?‘

    In der Tat eine gute Frage. Erstaunlich, was einem so präsentiert wird von professionellen (!) PR-Leuten.

    Aber wenn man so platt übertreibt und verfälscht, bringt das die Leute vielleicht erst recht zum Nachdenken.

    • Das wäre schön. Aber ich befürchte, der Spruch war genau auf die zugeschnitten, die sich das Selber-Denken abgewöhnt haben, bzw. es gar nicht erst erlernen konnten.

    • „Gabel statt Skalpell“
      Bei you tube auf Deutsch:
      ttps://www.youtube.com/watch?v=lprlGoakw3s
      Weiß nicht, ob das der Originalfilm ist.

    • Ja, ich kenne diese ganzen Fakten, die in diesem Film dargestellt werden, schon lange. Es ist alles längst geklärt – trotzdem glaubt die Mehrheit immer noch, von Tieren essen sei gesund und wir seien von Natur aus Omnivoren!
      So ein Wahnsinn! Das Mitgefühl und das Gerechtigkeitsgefühl wird überlagert von diesem über Jahrtausende eingetrichterten Irrsinn, wir müssten unbedingt Tiere essen und vernutzen. Dass sie auch einen eigenen Lebenszweck haben könnten, kommt vielen Menschen gar nicht erst in den Sinn. Ich habe das schon oft gehört: „Ja aber wozu sind Tiere denn sonst da?“

      Eine echte gewaltfreie Revolution – eine Welt-Erneuerung – kann es definitiv nur mit einer Umstellung der Welternährung auf Fflanzenkost geben. Wenn das nicht vor allem anderen geschieht, wird auch alles andere nicht mehr aus dieser Hölle herausführen.

      Ich kann mir diese hässlichen brutzelnden Fleischklumpen, die auch hier im Film wieder gezeigt werden, gar nicht mehr ansehen. Und wenn irgendwo in der Nähe sowas auf dem Grill liegt, wird mir übel von dem Gestank. Dieser Gestank hält mich auch schon lange von Straßenfesten fern.

  8. „Ich frage mich, unter welchen Umständen und in welchem Geisteszustand es ein Mensch das erste mal über sich brachte, mit seinem Mund Blut zu berühren, seine Lippen zum Fleisch des Kadavers zu führen und seinen Tisch mit toten, verwesenden Körpern zu zieren, und sich dann erlaubt hat, diese Teile, die kurz zurvor noch gebrüllt und geschrien, sich bewegt und gelebt haben, Nahrung zu nennen. Um des Fleisches willen rauben wir ihnen die Sonne, das Licht und die Lebensdauer, die ihnen von Geburt an zustehen“.

    PLUTARCH (45-120 n. Chr.), war ein antiker griechischer Schriftsteller. Sein bekanntestes Werk, die Parallelbiographien, stellt jeweils die Lebensbeschreibung eines Griechen und eines Römers vergleichend einander gegenüber

    • Ja, mit diesem starken Zitat habe ich den Plutarch immer in Erinnerung behalten. Aber die Parallelbiographien kenne ich noch gar nicht. Interessant!

    • Es muß mal wieder sein.

      Mich würde interessieren welchen Genuß es bereitet, sich von pflanzlichen Spermien und Pflanzlichen Embryonen zu ernähren.
      Den Veganer gruselt es anscheinend vor gar nichts.
      Wie herrlich muß es sein, seine Zähne in eine Blutorange zu schlagen, und das pflanzliche Blut über seine sabbernden Lefzen triefen zu lassen. Welch erregendes Gefühl, das jung erblühtes Leben eines Gerstensprösslings zu zermahlen und in glühender Hitze zu veganen Leichen zu backen.

    • Socke, Ihnen macht es offensichtlich Spaß, sich über das Leiden und Verrecken Wehrloser lustig zu machen. Wie nennt man Menschen mit Ihrer Geisteshaltung noch gleich?

    • Nennt man sie Perverse?
      Sadisten?
      Oder einfach nur arme Irre?

      Ich wollte ursprünglich eigentlich nur schreiben: Wie krank ist das denn hier? Oder auch: Pflanzen haben keine Spermien.
      Orangen bluten nicht.
      Aber das würde bedeuten, dem Wahnsinn mit vernünftigen Mitteln entgegentreten zu wollen.

    • Lieber Stoiker, Ihre Vorschläge klingen zustimmungsfähig. Ja, solche Menschen kann man mit Argumenten nicht überzeugen. Sie müssen – zumindest annäherungsweise – in die gleiche Lage kommen, damit bei denen der Groschen fällt.

    • Lieber Torsten lieber Soiker,
      machen sie ihrem Namen die Ehre und nehmen sie es gelassen.
      Zwar bin ich kein Veganer, reduziere meinen Fleischgenuss aber dennoch auf ein Minimum, und habe durch aus Respekt vor der Kreatur.
      Ich tue keiner Fliege etwas zu leide.
      Allerdings sollte man die Kirche schon im Dorf lassen.
      Wenn Herr Fleck seinen Artikel noch einmal befeuern möchte, und selber einen Kommentar zu seinem Artikel schreibt, wahrscheinlich um seinen Spitzenplatz im Ranking zurück zu gewinnen, wollte ich lediglich behilflich sein.
      ( Herr Fleck, das war ironisch gemeint)
      Leider bestätigt sich wieder mal ein Vorurteil von mir, Veganer sind humorlos, können nicht differenzieren und springen instiktlos über jedes hingehaltene Stöckchen.
      Das muß wohl an dem Verzehr von fermentierten Sojaprodukten liegen,
      Denn diese Reaktionen zeigen doch, das an Stelle eines Gehirnes, welches ja durch den Genuß von Eiweißproteinen sich vergrößert haben soll, bei einem Veganer ein Stück Tofu unter der Hirnschale schwabbelt.
      Und nun genießen sie ihre prallen Fleischtomaten, zuzeln ihre vegane Bioweißwurst und schlürfen ihren Matetee,
      aber passen sie auf, dass sie von keine Killertomate erwischen werden.
      in diesem Sinne,
      alles Ketchup

    • Beim heutigen Zivilisationsmenschen gibt es alles. Sogar das Unerdenkliche und Unfühlbare: Er kann sogar Niedertracht als Humor ansehen.

    • Tscha, mit dem Unterscheidungsvermögen ist das so eine Sache. Wer sich weigert:
      Krankheit als Gesundheit zu bezeichnen,
      Degeneration als Intelligenz,
      Perversion als Subtilität,
      Abartigkeit als Humor,
      Wühlen in den untersten Schubladen als lustig
      – der steht in dieser Menschenwelt inzwischen sehr einsam da. Die sogenannte „Ästhetik des Häßlichen“ ist ja auch so eine tolle Erfindung. Ironie, Spott und Hohn? Schon lange der Normalzustand.

      Ich liebe übrigens guten Humor.

      Vielleicht mal ein Shilum auslassen, Socke!

    • Halo Stoiker,
      Ein durchaus ansprechender Text von ihnen.
      Leider verstehe ich den letzen Satz nicht

      „Vielleicht mal ein Shilum auslassen, Socke!“

      Ich weiß ehrlich nicht was ein Shilum ist, und dass ist jetzt keine Blödelei.

    • „Ich weiß ehrlich nicht was ein Shilum ist, und dass ist jetzt keine Blödelei.“
      Vielleicht kommt die Socke mit dem großen Gehirn drin irgendwann mal auf die Idee, eine Suchmaschine zu verwenden.

    • Einen logischen Sinn kann ich aus solchen Texten beim besten Willen nicht mehr herauslesen. Mein Kumpel sagte eben: „Der hat ja einen an der Socke!“

      Aber lassen wir das. Es ist zwar leider immer noch ein Massenphänomen, aber das ist ja bekannt.
      Was ich noch allgemein sagen wollte: Dass unsere Spezies mit ihrer „kulturellen Entwicklung“ es jetzt geschafft hat, in aller Masse fast nur noch Lärm, Gestank und Qual auf diesem einstmals wunderschönen Planeten zu verbreiten, ist ja wohl unbestreitbar. Warum wollen eigentlich nicht alle freiwillig aus dieser Niedertracht aussteigen? Ich verstehe das nicht. Es ist wohl als Sucht-Phänomen anzusehen. Tatsächlich bewegen die Süchte ja diesen typischen Zivilisations-Massen-Menschen ungeheuer stark. Ich musste z.B. damals lachen, als nach dem ersten und einzig vernünftigen neuen Gesetz gegen das Rauchen, bzw. für den Gesundheitsschutz, die Raucher nach langer Demonstrier- Abstinenz endlich mal wieder eifrig zusammen auf die Straße gingen. Es gab in Deutschland tatsächlich Pro-Raucher-Demos!
      ich bin mir sicher, dass bei einem Fleischverbot noch viel viel mehr Menschen auf die Straße gehen würden.
      Wie ungünstig sich schon der von den Grünen vorgeschlagene „Veggie-Tag“ auf die Beliebtheitskala dieser Partei ausgewirkt hat, wissen wir ja.
      Die Sucht nach tierlichen Lebensmitteln hat verschiedene Gründe. Die Abhängigkeit ist im Psychischen wie auch im körperlichen Bereich zu suchen. Es ist z.B. mittlerweile bekannt und wissenschaftlich erforscht, dass Muttermilch generell Suchtstoffe enthält. Bei der natürlichen Aufnahme der Muttermilch, nämlich des Säuglings und des Tierkalbs bis zur Zahnentwicklung, hat dies ja auch einen ganz natürlichen Sinn. Aber mittlerweile hat man auch im Fleisch suchterzeugende Stoffe festgestellt…
      Rein von der Psyche her ist es oberflächlich gesehen mit der Gewohnheitssucht erklärbar(der Mensch ist ein Gewohnheitstier), aber wenn wir tiefer gehen, kommt da noch etwas anderes zum Vorschein.
      Nämlich der selbe krankhafte Trieb zur Macht und Überheblichkeit, mit dem wir es schon seit tausenden von Jahren zu tun haben und der jetzt im Begriff ist, die ganze Erde zu verwüsten.

    • Danke Torsten, für den erhellenden Rat.
      Ich habe aber zur Zeit auch nichts zu tun, grinse über die Aufgeregtheiten hier und versuche nur etwas das Gift aus den
      Kommentierungen zu nehmen. Daher war mein letzter Satz als Friedensangebot gemeint.
      Schade, dass man mich immer so Missversteht.

    • Wer nicht missverstanden werden will, braucht nichts weiter tun, als seine Gedanken klar und aufrichtig zu äußern. Ohne Zweideutigkeit und Hinterhalt. Ich greife mal nur ein Beispiel für letzteres heraus:

      „Wenn Herr Fleck seinen Artikel nochmal befeuern möchte und selber einen Kommentar zu seinem Artikel schreibt, wahrscheinlich, um seinen Spitzenplatz im Ranking zurückzugewinnen, wollte ich lediglich behilflich sein.
      (Herr Fleck, das war ironisch gemeint).“

      Dieser Text zeigt neben dem restlichen auch ganz deutlich, aus welcher Schieblade er gezogen wird. Und mit gutem aufrichtigem Humor hat das überhaupt nichts zu tun. Er ist unverständig, niederträchtig und unaufrichtig. Unverständig, weil er nur ganz primitiv von sich auf Herrn Fleck schließt, aber keine Ahnung von Herrn Flecks wahrer Motivation hat. Niederträchtig, weil er niedere Motive unterstellt und unaufrichtig die geheuchelte Absicherung wegen der Nettikette: „(Herr Fleck, das war ironisch gemeint).“

    • Warum ist eigentlich im Profil von Socke4612 keine Aktivität(seit wann Mitglied) angezeigt so wie bei uns anderen?

    • Lieber Specht,
      Abgesehen von ihren dauernden Verunglimpfungen gegen mich, die ich mal einfach so im Raum stehen lasse, will ich dennoch auf ihren Vorwurf eingehen.
      Es mag für sie unverständlich sein, dennoch hege ich eine Absicht mit dieser Bemerkung.,

      Wahrscheinlich werden Gastbeiträge auch honoriert.
      Über das Bezahlwesen von Gastbeiträgen bei KNF erfahre ich hier leider nichts.
      Natürlich ist es etwas um die Ecke gedacht, aber kann es nicht auch so sein, dass Gastbeiträge nach der Häufigkeit der Aufrufe bezahlt werden?
      Dazu bedarf es eigentlich keiner größeren Fantasie.
      Nun sind wir hier ja im Forum der Durchblicker, und von daher gehe ich ja davon aus, das auch sie sich laufend die viel angewendete Frage „ Wem nutzt es“ stellen.
      In diesem Sinne war meine Bemerkung gemeint.
      Natürlich will ich Herrn Fleck nicht verunglimpfen, und ich kann auch total daneben liegen.
      Außerdem ist es ja das legitime Recht von Herrn Feck.
      Aber wenn ein Beitrag plötzlich mit einem provozierenden Text wieder anfeuert wird, so sollten auch bei ihnen mal die Glocken Klingeln.
      Das verstehe ich unter kritischem Nachdenken.
      Das permanente Anpöbeln ohne das Gehirn einzuschalten, ist meines Erachtens keiner Diskusion zuträglich.
      Falls das alles Blech ist, was ich hier schreibe, kann ja jemand von KFN oder Herr Fleck die Sache richtig stellen.

    • Und wieder ein Wort richtig schreiben gelernt, dank Torstens Anregung, Suchmaschinen zu aktivieren: Shillum
      (mit Doppel-L)
      😉

    • Ich soll also „ohne Hirn“ sein, wenn ich selbstverständlich davon ausgehe, dass Herr Fleck dieses Zitat von Plutarch NICHT aus kühlen, taktischen Überlegungen(Profit) als Kommentar abgesetzt hat, sondern aus echtem von Herzen Kommenden Engagement? Und wenn ich es niederträchtig finde, ihm das Gegenteil zu unterstellen?

      „Ohne Hirn“ heißt also bei manchen, wenn außer Hirn auch das Herz beteiligt ist, also ganz natürlich mit Herz und Hirn artikuliert wird.

      Wieder etwas dazugelernt.

    • Lieber Specht,
      Nun hab ich ihnen meine Beweggründe auseinander gelegt.
      Ich will weder sie, noch sonst jemanden beleidigen, verunglimpfen noch sonst irgend wie in ihren Gefühlen verletzen.
      Allerdings möchte ich auch nicht mit Kannibalen auf eine Stufe gestellt werden.
      Ich möchte lediglich meine Gedanken hier öffentlich machen.
      Meine letzte Bemerkung vom Gehirn einschalten war überzogen.

      Endschuldigung!!

      Sie haben kein Tofu im Gehirn.
      Auch widerspreche ich nicht ihren hehren Gefühlen Herrn Fleck gegenüber.
      Es wahr sehr anregend sich mit ihnen auszutauschen, auch wenn wir in der Sache diametrale Standpunkte vertreten.
      Mit freundlichen Grüßen
      Socke 4612

      PS: Ich bin schon über einen längeren Zeitraum hier, stelle meine Schreibtätigkeiten aber immer wieder ein, da ein gewisser Suchtfaktor entsteht und man nur noch an der Kiste sitzt.
      Soviel zu ihrer Frage

    • Für den aufmerksamen Leser ist hier jedenfalls einmal mehr klar herausgekommen, dass das „Gelddenken“ immer einher geht mit einer Taubheit gegenüber dem Leiden anderer und dass es die menschliche Ethik erstickt, bzw. unsere lebensaufbauenden Werte total verdreht.

  9. Ich möchte hier bei „Monsieur Flipper“ noch auf etwas Allgemeines ausdrücklich hinweisen dürfen, was mir immer mit auf dem Herzen liegt und was hier und auch sonst viel zu selten zur Sprache kommt(Dirk Pohlmann hat es allerdings angerissen mit dem Hinweis auf Joseph Beuys): Die Feinstofflichkeit.
    Viele, oder sogar die Mehrzahl können mit diesem Begriff wahrscheinlich nichts oder wenig anfangen und das finde ich sehr bedenklich! Im Grunde genommen gehört sie ja genauso zur Grundlagenforschung, bzw. sollte sie eigentlich das primäre Forschungsgebiet einer lebensfreundlichen Wissenschaft sein. Aber unsere orthodoxe Wissenschaft- von Beginn an unter der Ägide der Herrschenden und nun schon lange an die profitorientierten Konzerne verkauft- lässt diese ja komplett unter den Tisch fallen. Einmal ist sie kräftig aufgeflammt am Beginn des 20.Jahrhunderts dank der großen Geister, die uns das Schicksal auf diesem Forschungsgebiet geschenkt hatte. Wir kennen alle ihre Namen.
    Dennoch haben bis heute nach meiner Einschätzung die wenigsten wirklich begriffen, was da klar gestellt wurde bzw. was bis dahin seit mindestens dem 17. Jahrhundert der Aberglaube war: Der Glaube an die Materie, der Materialismus.
    Über diese Frage herrscht noch viel zu wenig Klarheit und wird immer noch viel zu wenig diskutiert. Am auffälligsten tritt dieses Manko in unsere Art der verheerenden Apparate-und Pillen- Medizin zutage, aber natürlich auch genauso in allen anderen Bereichen.
    Hier aber kann man den menschlichen Wahnsinn sehr deutlich studieren, wenn man noch alle seine Sinne beisammen hat. Ich kann und will jetzt hier nicht in die Einzelheiten gehen, weil ich da gar nicht wüsste, wo anfangen und wo aufhören. Es soll ja auch kein ganzer Aufsatz sein, sondern nur ein Hinweis.
    Und natürlich steht die „Feinstofflichkeit“, die es mutmaßlich im Denken und bewussten Fühlen der meisten im täglichen Leben gar nicht gibt, auch in direktem Zusammenhang mit der brutalen Versachlichung der Tiere, unserer empfindsamen Mit-Lebewesen. Es muss endlich begriffen bzw. erforscht werden, wo und warum diese „Versachlichung des Lebendigen“(im Tierlabor-Sprech z.B.: Schmerzfähige Materie“) einmal begonnen hat und was es für eine niederträchtige Verdrehung der Wirklichkeit ist.

    • Was hat es mit „Monsieur Flipper“ auf sich? Das hab ich nicht verstanden.
      Ansonsten guter Text. Ja, der Materialismus wird deutlich überbewertet, während so etwas feinstoffliches wie Empathie mit nichtmenschlichen Lebewesen total untergeht. Selbst hier bei KenFM fehlt bei den meisten Aufzählungen der großen Weltprobleme die Tierhölle, obwohl sie in gigantischem Ausmaß und nicht weit entfernt tagtäglich real stattfindet.

    • Dirk Pohlmann schrieb in einem Kommentar in seinem letzten Beitrag, dass er seinen Freund und „Namensvetter“ Dirk C. Fleck u.a. auch „Flipper“ nennt wegen seines großen Einfühlungsvermögens.
      Zur dieser in den meisten Medien diskriminierten und ignorierten „Feinstofflichkeit“ gehören alle Phänomene, die nicht direkt sicht-oder hörbar sind, aber dennoch existent und hoch wirksam. Sogar so wirksam, dass sie unser Leben von Grund auf bestimmen. Es hat alles mit den Schwingungen zu tun, die alles Existente tatsächlich miteinander verbindet. Ich sage nur ein Stichwort: Telepathie. Ihre reale Wirksamkeit ist millionenfach nachgewiesen und doch wird sie von den Massenmedien und deren Nutzer als „Esoterik“ diskriminiert und ignoriert. Die Ignoranz gegenüber der Feinstofflichkeit ist m.E. das bedenklichste Krankheitssymptom unserer Zeit, aber darüber wird am allerwenigsten nachgedacht. Sie ist soz. geistig „auf der Strecke“ geblieben, obwohl sie die Essenz des Lebens ist. Menschen wie Joseph Beuys z.B., die noch eine ganz natürlich ursprüngliche Verbindung zu ihr haben, die sie leben und artikulieren, laufen immer Gefahr, als Scharlatane oder Verrückte herabgewürdigt zu werden. Der Grösstteil der Menschheit verharrt in der Grobstofflichkeit und schneidet die Feinstofflichkeit mit unbewusster Gewalttätigkeit gegenüber sich selbst im Bewusstsein ständig ab.
      Es hat z.B. dann natürlich auch nur als Witz gegolten, was Beuys einem Reporter einmal auf die (Fang-)Frage antwortete, was er denn von Drogen halte. Er sagte da nämlich: „Oh -da finde ich Kamillentee sehr gut!“

    • Um das Ganze auf schön „anerkannt“ wissenschaftlichem Niveau zu halten, empfehle ich dringend Martin Balluch „Kontinuität von Bewusstsein – Das naturwissenschaftliche Argument für Tierrechte“. Wie ein Zusammenleben mit Tieren (Wildtieren, domestizierten Tieren und „halbwilden“ Tieren) aussehen könnte, stellen Sue Donaldson und Will Kymlicka in ihrem Buch „Zoopolis“ wunderbar dar, inklusive der Frage, warum Tiere Rechte haben müssen. Und zum Thema Materie alle Vorträge von Hans Peter Dürr!

    • Danke, Angie für die Infos! Dieses Zoopolis möchte ich jetzt auch endlich mal lesen. Die Grundidee ist mir schon länger bekannt. So eine Welt wäre genau nach meinem Herzen. Martin Balluch ist doch der österreichische Tierrechtler, oder. Werd ich alles nochmal sucheln. Die Aussagen von Hans Peter Dürr kenne ich, habe ihn noch kurz vor seinem Tod in Berlin bei einem Vortrag erlebt. Er musste auch viel mitmachen in seinem Leben, bis zuletzt. Wie alle, die die Wahrheit kennen und aussprechen. Das „jesuanische Prinzip“.

    • Ja, Specht, das ist der österreichische Tierrechtler! Wow, ich hätte Hans Peter Dürr auch gerne live erlebt 🙁 was hat er denn mitgemacht? Davon weiß ich gar nichts. Er hat doch den Friedensnobelpreis bekommen? Dafür hab ich in Augsburg einen Vortrag von Martin Balluch live erlebt und auch seinen Hund kennenlernen dürfen. Auch ein tolles Buch von ihm (vor allem für Hundebesitzer) „Der Hund und sein Philosoph“.

  10. Hab heute folgende kurze Erzählung entdeckt. Sie ist traurig, und wenn man schon traurig ist, sollte man sie besser nicht lesen.
    Aber weil sie täglich Realität ist, muß sie veröffentlicht werden.

    „Für Frederic

    Letzte Nacht hatte ich einen Albtraum. Ich habe mal wieder von Frederic geträumt. Frederic ist ein kleines Ferkel, das ich vor einer Weile bei einer Undercover-Recherche in einem Schweinemastbetrieb gesehen habe.

    Er saß zusammengekauert in einer Ecke, seine Augen halb geschlossen. Seitdem sind Monate vergangen, aber ich träume noch immer ab und an von ihm. Die Erinnerung verfolgt mich…

    Das Leben des kleinen Ferkels begann in einer dunklen, stinkenden Box. Kein Sonnenschein, kein blauer Himmel, keine frische Luft und überall Exkremente. Vom ersten Tag seines Lebens fühlte er nichts als Schmerz und Angst.

    Seine Mutter lag fixiert in einem Kastenstand. In Wahrheit ist es ein Gefängnis. Sie konnte sich nicht umdrehen. Ihren Sohn konnte sie nur durch Metallstäbe hindurch berühen. Es war ihr unmöglich sich zu bewegen, weshalb sie nicht sehen konnte, was hinter ihr passiert.

    Ich habe andere Schweinemütter beobachtet, die versehentlich ihre Babys erdrückt haben. Die Kleinen starben dadurch qualvoll.

    Letzte Nacht wachte ich von Frederics Schreien auf. In meinem Traum sah ich, wie ein Mann ihn an seinen winzigen Hinterbeinen hochnahm und seinen kleinen, zerbrechlichen Körper mit brutaler Gewalt gegen die Boxenwand schlug.

    In diesem Moment trafen sich Frederics und mein Blick.

    Ich fühlte seinen Schmerz als wäre es mein eigener. Ich wollte ihm helfen, aber ich konnte nicht. Ich war wie gelähmt.

    Auch wenn es nur ein Traum war, so ist es sehr gut möglich, dass Frederic genau das passiert ist… Undercover-Ermittler haben immer wieder aufgedeckt, was hinter den Mauern von Massentierhaltungsbetrieben wirklich geschieht:

    Schwächere Tiere werden mit dem Kopf auf den Boden geschlagen bis sie tot sind – und das ohne Betäubung.

    Sarah
    Animal Equality Ermittlerin“

    • …und dies nur ein einziges Körnchen der Qualmasse, die auf dem Bewusstsein dieses Planeten lagert- von Menschen erdacht, ausgeführt und mehr und mehr zusammengetragen mit zunehmender „Unmenschlichkeit“, allein für unsere „Ernährung“ dies. Die anderen Bereiche voller gewalttätig produzierter Qualen kommen ja alle noch oben drauf!
      Aber das ist schon mal der Grundstock. Unsere führenden Politiker gehen immer noch voran mit dieser „Ernährungsart“. Und selbst wenn sie „Erjagtes“ äßen – da hätte ich auch noch so eine Geschichte auf Lager.. Auch wenn die Leichenteil-Geniesser es noch so oft wiederholen: Es gibt kein „gutes Fleisch“. Der maßgebliche Teil der Menschheit ernährt sich schon tagtäglich von Qual und Schmerz, wie können die nur erwarten, noch Glück und Zufriedenheit zu spüren?

    • Unerträglich ist, was Mensch mit den Tieren anstellt, was Mensch mit Mensch macht, was er mit sich selber macht, bei jedem Schritt sich selbst und seine Lebensbedingungen verletzend und zerstörend.
      Unerträglich ist, wenn man tief drinnen weiß, das Rezept zu kennen, das sowohl die Erde, als auch die Menschheit noch retten könnte; aber kaum jemand kann Dich hören.
      Unerträglich, wenn man ständig gegen die Mauern aus Ignoranz, Anmaßung, Besserwisserei anrennt.

      Und dabei könnte alles so einfach sein:
      Be vegan, make peace!

    • Hallo Dschungelkind! Ja, man weiß es tief drinnen und versteht nicht, dass so viele immer noch taub und blind dafür sind. Die pflanzliche Ernährung muss der erste Schritt sein. So können wir wieder direkten Kontakt mit der Erde aufnehmen, anstatt den Kontakt mit der Hölle.

  11. Für alle, die zuwider einfache, ins Auge springende Logik immer noch steif und fest in Bezug auf die ursprüngliche naturgegebene Anlage des Menschen so argumentieren wie Franz-Maria-Arwee – und das ist leider immer noch die gefühlte Mehrheit:

    Dass unsere angeborene, für jeden sichtbare körperliche Anlage im Vergleich mit allen anderen Säugetieren nicht die eines Fleischessers und auch nicht die eines Widetieres oder Omnivoren ist, sondern die eines Frucht-und Blatt-Essers, kann sogar jedes Kind mit eigenen Augen erkennen. Die Wissenschaft liefert uns dazu noch die faktischen deutlichen Unterschiede in Bezug auf unsere Körpersäfte, die mit denen der fleischessenden Säugetiere genauso wenig übereinstimmen. Wenn wir z.B. ein derart saures Milieu hätten, wie die Raubtiere, würden wir innerlich zerfressen.
    Und der Darm der natürlichen Fleischesser ist im Vergleich zu unserem nur eine kurze Rutsche, sodass das Fleisch darin nicht faulen kann.
    Deshalb sind ja auch Darmverkürzungs-O.P.’s infolge von Darmerkrankungen in dieser Fleischesser-Gesellschaft schon zur Routine geworden.

    Da Körper und Seele bekanntlich eine Einheit bilden, können wir aber auch genauso die mentale Veranlagung dazu betrachten.
    Wie kann blutige Nahrung für Menschen „natürlich“ sein, wenn sich unsere Augen, Nase, Gemüt heftig dagegen sträuben, selber einer Schlachtung beizuwohnen oder überhaupt fließendes Blut zu sehen ? – viele Menschen fallen sogar in Ohnmacht dabei!
    Wenn die Leichenstücke erst einmal zubereitet werden müssen, erhitzt und gewürzt, damit der Widerwille dagegen überdeckt wird?
    Kinder müssen z.B. erst unter autoritärem Zwang bei Schlachtungen zusehen, damit sie es später fertig bringen, selbst Tiere zu töten. Soll man das als „naturgegeben“ oder „angeboren“ ansehen?

    Die sog. „Naturvölker“ sind unsere Vorgänger in dieser patriarchalen Hirtenkultur, die nun mindestens 7000 Jahre alt ist. Was davor war, liegt immer noch mehr oder weniger im Dunkel, weil auch der Wille der heute Herrschenden nicht an Aufklärung interessiert ist. Die Erforschung davor liegender matriarchaler Kulturen, die keine Kriege geführt haben, wird massiv behindert und diskriminiert.
    Deshalb ist das Argument „das war schon immer so“ in Bezug auf unsere Ernährung ein Vorurteil.
    Kein Vorurteil und für jeden erkennbar ist aber, dass diese Art Kultur diesen Planeten zugrunde richtet.
    Sie richtet ihn deshalb zugrunde, weil sie nach dem Prinzip des Herrschens mit Gewalt, des Tötens und des Kriege-Führens aufgebaut ist.
    Und unsere tägliche Ernährung bildet den wichtigsten, wirkungsträchtigsten Baustein dieser zerstörerischen Kultur.

    • 2 Schreibfehler: Im 1. Satz sollte es heißen „Für alle, die zuwider einfacher, ins Auge springender Logik…“
      und im 1. Satz des zweiten Absatzes muss es „die eines Weidetieres“ und nicht „…Widetieres“ heißen.
      Sorry für die Unachtsamkeit!

    • Franz Maria Arwee : Ich fordere Sie der Fairness halber jetzt einmal auf, eine ganz direkte eigene Wahrnehmung zu nennen, die Sie dazu veranlasst, zu behaupten, der Mensch habe von Natur aus eine Alles-Esser Anlage, sei von Natur aus auch Fleisch-Esser. Sie führen immer irgendwelche fremden Völker als Beweis an, die sie nur vom Hören-Sagen kennen oder das Argument, dass die überwältigende Mehrheit sich ja wohl nicht irren könne, oder dass es ja angeblich „Immer so“ gewesen sei. Das sind alles nur Second-Hand-Argumente. Nichts selbst erlebtes ist dabei. Veganer dagegen haben in der Regel ihre Lebensumstellung infolge eigenem direkt Erlebtem und Erkanntem alleinverantwortlich in die Wege geleitet und sprechen auch dann aus selbst am eigenen Leib Erlebtem. Authentischer geht es nicht. Hier von Religion oder Dogmatismus zu sprechen ist nicht nur Schwachsinn, sondern eine völlige Verdrehung der Wirklichkeit. Und dies ist das wirklich gefährliche und niederträchtige an einer solchen Argumentation. Sie verwenden damit genau die selbe Wirklichkeitsverdrehung, die uns auf dem Gebiet der Weltpolitik und auch im Interesse der Industrielobbys tagtäglich eingetrichtert wird.
      Ob dies hier oder dort bewusst oder schon unbewusst geschieht, ist nicht mehr zu unterscheiden. In jedem Fall ist diese Verdrehung der Wirklichkeit das Niederträchtigste und Zerstörerischste überhaupt. Es besteht damit zu befürchten, dass die Menschheit sich aus der Welt hinaus lügt.

    • Ist es z.B. „dogmatisch“ oder „religiös“, wenn eine Familie nach dem erschütternden Erlebnis einer Ochsenschlachtung von einem Tag auf den anderen beschließt, vegan zu werden, wie es gerade im Newsletter von Dr. Henrich stand?
      Ich finde, es ist genau das Gegenteil davon. Es ist eine individuelle, freie Entscheidung zur Selbstverwirklichung in Richtung echter menschlicher Anteilnahme am Leid von wehrlosen empfindsamen Mit-Lebewesen und ein konsequentes Zeichen gegen blutige Gewalt.
      Die ständige Vergrößerung der veganen Bewegung ist für mich zur Zeit der hellste Lichtblick in der Welt, wenn nicht gar der einzige. Wenn das als Religion gewertet wird- bitteschön! Es ist mir wurscht bzw. möhre! 🙂

    • Liebe Specht, es ist doch vergebliche Liebesmüh – – – soeben hatte ich ein Telefonat mit einer Frau,
      die sehr unglücklich darüber war, nur 140 der Tiere, die in einem 2000 Wesen umfassenden Tierheim
      eingepfercht und zu baldigem Abtöten verurteilt waren gerettet haben zu können.
      Ist das noch richtiges Deutsch?
      Entweder Du fühlst, oder Du fühlst nicht und denkst einfach nur.
      Jede Debatte mit den denkenden Untoten ist wirklich nur verschwendete Energie.
      Es handelt sich um Energievampire, die Sie immer wieder mit Ihrer Aufmerksamkeit beleben.
      Und die ohne das schon längst verfault wären, ihren inneren Friedhöfen gemäß.

    • Ja, A.S. Crane, wo Du recht hast, hast Du recht! Danke, Du hast es jetzt aber noch gut ergänzt. Energievampire, genau!

    • Ach ja, da sagen Sie was, liebe(r) Specht. Großer Seufzer.
      Manchmal bin ich daher sehr traurig, manchmal, wie gestern abend,
      (bei meinem Statement mit den Friedhöfen), sehr hart.
      Und wütend immer wieder vor allem deshalb,
      weil wir ja gezwungen sind, unter dem Verhalten und dem kollektiven
      Karma, das diese Menschen erzeugen, mitzuleiden.
      Niemand ist eine Insel.
      Ich wäre oft sehr gern eine …

    • Ja, der Dr. Henrich gehört zu den Menschen, die um die Bedeutung und Wirkung dieser Tier-Hölle auf Erden wissen und er weiß auch als Arzt genau, wie ungesund die tierliche Nahrung ist.

  12. Leute, es ist ganz einfach,

    Eure Behauptung, daß Fleischfresser der Grund für massentierhaltung sei, ist sehr einfach zu widerlegen:

    Jäger & Sammler sind Fleischfresser, halten aber keine Tiere. Beispiel Buschmänner in der Kalahari.

    Der Grund für Massentierhaltung ist ein anderer.

    Wer legitimiert noch mal das moralische Rechtssystem durch die Teilnahme an Wahlen, das solche Zustände zuläßt?

    • Viele von euch wichtigtuerischen Veganern sind tatsächlich auf dem Trip des Selbstoptimierungswahns, Neoliberalismus pur. Veganismus ist ein optimales gesellschaftliches Spaltmittel.

      Wer leidet, ist gar nicht in der Lage zu fühlen. Leid ist eine Emotion. Wenig überraschend ist Mitleid moralisch-ethischer Herkunft, des lieben Pfaffentums.

      Zu welchem Zweck die Emotionalisierung über Mitleid wohl benutzt wurde/wird?

    • Wie armselig Ihre Argumente doch sind! Das muß ich garnicht mehr viel dazu schreiben, das Niveau Ihrer Kommentare ist inzwischen für jede(n) erkennbar.
      Denken Sie mal richtig über den Tod nach, und was er für jede(n) von uns bedeutet. Dann übertragen Sie das auf die Tiere, die vielleicht nicht so intellektuell, aber genauso leidensfähig wie Menschen sind, also im Schlachthaus das Gleiche empfinden wie Sie und ich, wenn wir zu unserer Hinrichtung geführt würden. Wenn Sie diesen einfachen, aber großen Schritt getan haben, werden Sie die Veganer verstehen und die Spaltung zwischen uns wird aufhören.
      Es ist eigentlich ganz einfach, nur weiß ich nicht, ob Sie das können (wollen).

    • F.M. A.: Es ist ganz einfach: Meat is murder. Die Massentierhaltung hat jetzt nur für viele verdeutlicht, dass es tatsächlich so ist. Leider wollen die meisten Menschen heute auch immer noch nicht begreifen, dass Fleisch, Milch, Eier als Nahrung für Menschen im Grunde nicht artgerecht sind. Wir haben weder die passenden Esswerkzeuge von Natur aus dazu, noch die entsprechenden Enzyme. Wenn Sie mit vielen anderen Gegenteiliges behaupten, befinden Sie sich in dem fatalen Irrtum, der jetzt die ganze Welt zerstört. Das, was man behauptet, sollte man auch bis auf den Grund überprüft haben. Und die user alternativer Medien sollten ja wissen, dass heute leider die Mehrheit der Bevölkerung immer im Irrtum, bzw. verhetzt, indoktriniert ist und es selber nicht weiß. Es ist ja geradezu heute die Regel, dass die Mehrheit irrt.
      Und zwar auf allen Gebieten unseres Lebens denn überall ist mit Fehlbehauptung und Einbildung viel Geld zu verdienen. Dass dabei auch die Lebensgrundlage der Geldverdiener zugrunde gerichtet wird, scheinen diese noch nicht realisiert zu haben. Ein deutliches Zeichen dafür, dass unsere Welt von Idioten und Wahnsinnigen beherrscht wird. Das muss sich ändern. Aber mit dieser verkehrten niederträchtigen Traditionsernährung kann das eben nicht gelingen. Und deshalb ist Veganismus keine „neue Religion“, sondern eine uralte Erkenntnis, die sich nun hoffentlich immer schneller in der ganzen Welt ausbreitet. Es ist der wirksamste Beitrag zum Frieden, den jeder Mensch sogar zu seinem direkten eigenen Nutzen leisten kann.

    • @ Torsten
      Ihr habt Wissen über den Tod?
      Was bedeutet Tod?
      Was ist mit dem Leben?
      Na dann erzähl mal. 😉

      Wer leidet, trauert. Das beruht auf _eurem_ Verlust, genauer Verlustängsten. Ihr betrauert euch selbst.

      Nocheinmal, ihr seid die Spalter. Das ist übrigens beim Feminismus keinen Deut anders. Deer Platz den ich bräuchte um die ganzen Folgen eurer Ideologien aufzuzeigen benötigte Bücherschränke. Der sinnvollere Weg ist, die Verlustangst zu überwinden, dann seid ihr auch viel schwieriger zu manipulieren.

    • @ Specht
      Dein Textverständnis erklärt Pisa:
      Der Mensch ist ein Allesfresser, wahrscheinlich einer der Gründe für seine mentalen Fähigkeiten. Deine Behauptungen, daß ein Mensch weil er Fleisch frißt, verantwortlich sei für die Massentierhaltung, ist mit dem Buschmann widerlegt.

      Soviel zur Artgerecht.
      Menschen sind, wie alles, nicht identisch. Weder mit anderen, noch mit sich selbst. Deine verträgt heute etwas, das morgen für ihn Gift ist.

      Oder frei nach Paracelsus – Allein die Dosis macht das Gift.

      Was ich weiß, ist daß Ideale nicht existieren, aber ihr hier diese ideale Welt behauptet. Ich selbst würde niemals Massentierhaltung befürworten, lehne sogar Zoohaltung ab. Darum geht es hier nicht, denn all dies hat nichts mit eurer totalitären Haltung zu tun.

      Jedes, wirklich jedes Urteil ist totalitär. Jede Moral ist totalitär. Nur ein Moralist kann überhaupt auch unmoralisch sein. Moral abzulehnen ist nicht unmoralisch.

      Geld beruht wie alle Rechte und Regeln auf Moral, Moral auf Urteilen und Urteile spalten die Gesellschaft.

      Veganismus ist eine Ideologie, die ihr hier zur Religion stilisiert. Ganz im Sinne der neoliberalen Doktrin der Optimierung.

      Was sind Ideale? Wo gibt es diese nach Deiner Ansicht?

      Das zu verstehen ist die Kunst des Folgerns.

    • F.M.A. : Du schmeißt begrifflich alles durcheinander, stellst willkürliche Behauptungen auf und kannst nicht differenzieren. Für die Massentierhaltung ist die profitorientierte Industrie verantwortlich und eine (Ernährungs-)Wissenschaft, die sich zu ihrer Hure gemacht hat.
      Leider wird heute immer noch von den meisten geglaubt und behauptet, dass der Mensch von Natur aus auf „Alles-Essen“ angelegt sei, was jeder logisch denkende Mensch schon allein durch den Augenschein widerlegen könnte, wenn sein Geist nicht von dem Dogma dieser Ernährungstradition des Rituellen Tötens vernebelt wäre.
      In Wirklichkeit gibt es 4 verschiedene Ernährungstypen unter den Säugetieren:
      Fleischesser(=Raubtiere), Vegetarier(=Weidetiere), Allesesser(=Bären oder auch Schweine), Frucht-und Blattesser(=Menschenaffen und Menschen).
      Der gesamte Körperbau(vor allem die Bildung der „Esswerkzeuge“, wie Zähne, Magen, Darm), die Enzyme, Säure-Basen- Verhältnis und auch die natürliche mentale Veranlagung beweisen dies ganz eindeutig.
      Dass die Tiere auch davon abweichend sich u.U. ernähren können, ist auch bewiesen. Das heißt aber nicht, dass es uns etwa gut getan habe, von unserer natürlichen Ernährung(=vegane Rohkost) seit Jahrtausenden abzuweichen. Ganz im Gegenteil, wie man deutlich am Zustand der Welt heute erkennen kann.
      Du kannst halt genau das, was Du hier den Leuten immer vorwirfst, selber überhaupt nicht: Selber denken und zwar aufgrund der eigenen unvoreingenommenen Wahrnehmung, bzw. Erfahrung. Die Erfahrung, wie gut es sich anfühlt, ohne tierliche Qualprodukte zu leben, hast Du noch nicht gemacht. Du bist voll von Vorurteilen.
      P.S.: Die Massai, die Du genannt hattest, besorgen sich ihre Fleischnahrung z.B., indem sie ihre Ziegen erwürgen. Das ist für unsereins ein unerträglich grausames Schauspiel. Es stellt sich die Frage, wie sich so eine Tradition auf eine Gesellschaft auswirkt. Ich glaube nicht, dass so etwas eine harmonische, friedliche Stimmung erzeugt und sich dabei ein freier Geist entwickeln kann.

    • Franz, wenn Sie Massentierhaltung und Zoohaltung ablehnen, wissen Sie doch, daß Ethik wichtig und keine Religion ist. Warum Sie trotzdem so starrsinnig eine moralfreie Adolf-Eichmann-Philosophie vertreten, ist mir schleierhaft.

    • @ Specht
      Deine Phantasie geht mit Dir durch. Ein Urteil ist immer zugleich ein Herrschaftsanspruch.

      Die Buschmänner sind keine Massai, sie sind vom Volk der San und leben in der Kalahariwüste. Du kannst aber fast alle indigenen Völker nehmen, auch in Südamerika, Du wirst _keine_ Veganer unter ihnen finden.

      Es existieren keine Kategorien, wie Du sie gerne hättest. Kategorien sind bereits eine Spaltung. Die Welt ist viel mehr ein Spektrum mit unbestimmbaren Übergängen. Diese Welt kennt keine Eindeutigkeit und auch sicher keine Gewißheit, von der ein Mensch wissen könnte.

      Für die Massentierhaltung ist der Glaube, die Moral verantwortlich, genaugenommen eher unverantwortlich. Die Moral, deren Folge das Urteil zu Rechtssystemen führt, ist nichts anderes als organisierte Verantwortungslosigkeit.

      Ein Mensch, der sich Urteilen _unterwirft_, auch wenn er glaubt es seien seine eigenen, kann nicht selber denken. Urteile sind immer fremdbestimmend. Fremdbestimmt bedeutet, es gäbe höhere Wesen, eine Hierarchie.

      Genau das ist es, was ihr tut, ihr hierarchisiert die Welt, ihr teilt, _spaltet_ sie in Kategorien, in niedere und höhere Wesenheiten.
      Wahrnehmen bedeutet fühlen. Durch Urteile emotionalisierte Menschen sind in ihrer Wahrnehmung eingeschränkt, sie könnten ansonsten ihrer Ideologie, ihrer Moral, auch gar nicht folgen.

      Du lebst in einer durch Regeln geschaffenen idealisierten Realität, die dich glauben macht:
      Schimpansen jagen und fressen das Fleisch anderer Affenarten.

      Ihr wißt viel zu wenig von der Welt. Beschäftigt euch zumindest mit ihr. Wenn ich ernsthaft auf Streit auswäre, dann verwende ich die Strategie ‚Tit For Tat‘.

      Die Wirklichkeit ist nur erlebbar, sie ist nicht beschreibbar. Was wir tun können ist das was nicht wirklich sein kann zu erkennen. Das sind die nicht existenten Ideale, die jedes Urteil behauptet, abzulehnen.Unterstellt mir nicht ständig, ich würde urteilen, wenn ich eure Moral und damit Urteile ablehne.
      Urteile abzulehnen ist kein Urteil. Spaltung abzulehnen ist keine Spaltung.

      Genau das tue ich. Was ihr hier macht ist Exzeptionalismus.

    • @ Torsten
      Der Starrsinn liegt bei euch, denn ihr lehnt Argumente ab und bleibt stur bei euren Behauptungen.

      Es geht hier nicht um mich, ja nicht einmal um euch. Es geht einzig um die Grundlage des Totalitarismus, das ist das Urteil. Ein Urteil ist spaltend. Ethik ist lediglich die Moral-Variante der Philosophie, die im Gegensatz zur Theologie ohne Gott auskommt. Fälschlicherweise wird sie als das ‚Gute‘ angenommen. Wenn Du jedoch das Gute annimmst, erschaffst Du zwangsläufig das Böse mit.

      Du urteilst dann nur noch in schwarz-weiß, gut-böse, Recht-Unrecht, Schuld-Unschuld. Das sind allerdings dualistische Verfahrensweisen des Reduktionismus.

      Die Folge ist das, was in der Psychologie das Dramadreieck genannt wird. Menschen sind dann nicht mehr in der Lage, ihre eigenen Widerspüche zu erkennen (siehe Orwells Doppeldenk, Doppelbindungstheorie in der Psychologie).

      Eichmann war ein abgestumpfter Bürokrat, der einfach seine Anweisungen ausführte. Er hatte Mitleid, mit sich selbst, denn er litt tatsächlich darunter, daß ihn die Juden nicht verstanden haben. Das ist die Banalität des Bösen, von der Hannah Arendt sprach.

      Was denkst Du, weshalb ich Urteile ablehne?

      Jedes Urteil erzeugt das ethische bzw. moralische Rechtssystem, erstellt die Regeln, die die Anweisungen enthalten, die von den Untertanen auszuführen sind.

      Ihr lebt in einem Widerspruch, den ihr, im für euch zwingend notwendigen Dppeldenk, nicht erkennen könnt, da ansonsten eure geschaffene Realität, euer Glauben, euer Weltbild zusammenbricht.

      Das ist der Rahmen (Framing) und das Bahnen (Priming).

    • Vielleicht versteht ihr es anhand eines Beispiels:

      Nach eurer Behauptung wären vegane Kapitalisten, Soldaten, Aktieninhaber der Waffenindustrie usw. die Guten, der fleischfressende Buschmann, der Piraha (Das glücklichste Volk – Daniel Everett) etc. die Bösen, obwohl ersteren ökologischer Fußabdruck den des Buschmanns der San etc., um Weltenlängen abhängt.

    • F.M.A.: Wenn Du nur einmal die geistige Größe aufbringen würdest, all die Mängel, die Du hier bei anderen entdeckt zu haben glaubst, auch bei Dir selbst nachzukontrollieren, dann wärst Du erst einmal aus Deinem langweiligen einsamen Rechthaber-Loch heraus und Dein Geist würde wieder lebendig werden. Das Problem dieser Welt ist nur, dass es sehr viele gibt wie Dich, die meinen einen eigenen Durchblick zu haben und selber aktiv und konstruktiv zu denken, in Wirklichkeit aber unter einer dicken Decke von traditionell fest getretenen Vorurteilen leben. Diese Haltung ist das größte Problem dieser Menschheit.
      Ich weiß übrigens – im Gegensatz zu Dir – etwas eben doch ganz sicher: Gewalt hat keine Zukunft mehr.

    • Veganer sind gegen Gewalt, die sich gegen Unschuldige richtet. Wenn vegane Kapitalisten, Soldaten oder Aktieninhaber der Waffenindustrie Menschen schaden, ist für Veganer das genauso verwerflich, wie wenn Bewohner eines Landes, das mit Einkaufsmöglichkeiten für veganes Essen übersät ist, trotzdem Lebensmittel einkaufen, die zwangsläufig mit roher Gewalt und unnötigem Tod unschuldiger und höchst leidensfähiger Lebewesen hergestellt werden.
      Das hat Franz-Maria Arwee sicherlich verstanden. Daß er trotzdem Gewalt befürwortet, kann nur 1 Ursache haben: In seiner Persönlichkeitsentwicklung ist etwas ziemlich schief gegangen. Vielleicht sollten wir mal darüber diskutieren.

    • Ja, und zwar deshalb, weil es sehr viele Franz-Maria-Arwee’s gibt. C.S Crane hat es ja oben schon richtig formuliert: „Energie-Vampire“.

  13. @ Torsten
    Die meisten Menschen sind froh, nicht wie fma zu sein. fma´s gibt es leider viele, wenn auch nicht alle in einer so ausgeprägten, pathologischen Erscheinungsform daher kommen. „Schreibtischtäter“…..könnte gut passen. Die einzige
    Assoziation zu dem Begriff, die mir spontan einfällt, bezieht sich auf einen, der 1962 in Ramla gehängt wurde.
    Im Übrigen ist es, sich mit solch verbitterten und gefrusteten Individuen wie dem Franzl in einen Schlagabtausch zu begeben, so sinnlos wie die Sandkörner der Sahara zu zählen.

    • Heiko, Sie sind mir sympathisch.
      Ja, den Tipp, Diskussionen mit mitleidlosen Menschen sein zu lassen, weil das zu nichts führe, hab ich schon öfter bekommen. Ich kann’s aber nicht völlig sein lassen, weil ich diesen gequirlten Unsinn einfach nicht unkommentiert stehen lassen kann. Schließlich lesen das ja auch Andere, die womöglich meinen, daß das stimmt, wenn kein Kontra geäußert wird.

      Was ist 1962 in Ramla passiert? Die Geschichte kenne ich noch nicht.

    • Ja, ja, wer euch Missionaren gegenhält, ist zwangsläufig der Böse.

      Damit kann ich problemlos leben.

      Besxchäftigt euch einfach mal mit deerr Banalität des Bösen, dann erkennt ihr vielleicht zumindest im Ansatz, wie braungefärbt _eure_ Unterhosen sind.

      Verbittert? Wie tief geht es noch?

      Das unterste Niveau habt ihr jedenfalls bereits verlassen.

      Pro Tipp
      Lest mal den Unterschied zwischen Mitleid und Mitgefühl, bevor ihr euch völlig zur Lachplatte macht.

    • Armer Tropf, der Du Deine Lebensenergie so verschwenden musst infolge einer seelischen Störung.
      Egal, ob Du das bezahlt bekommst, oder nicht: Wie tief willst Du Dein Niveau denn noch sinken lassen? Denk doch auch mal an Dein eigenes Seelenheil! Oder gibt es so etwas in Deiner Begriffswelt gar nicht?

    • Franz: Und welche symbolische Rolle spielen denn dann in dieser nazifizierten Vorstellungswelt die „Nutztiere“?

  14. @ FMA
    Sie sind ein Paradebeispiel dafür, dass die allermeisten Menschen auf Verstand und Sexualität degeneriert
    sind. Was ich nicht messen und wissenschaftlich untersuchen kann, ist schlichtweg nicht vorhanden.
    Das ganze gepaart mit völliger Ignoranz und extremer Empathielosigkeit den milliardenfachen, unsäglichen
    gequälten Mitgeschöpfen gegenüber.
    In meinem Post hatte ich im Übrigen einige Fakten benannt, die belegen, dass der ungezügelte Fleischkonsum
    maßgeblich dazu beiträgt, dass unser Planet verwüstet wird. Wenn wir nicht vorher durch Epidemien
    ungeahnten Ausmaßes dahin gerafft werden, da wir uns, durch den tonnenweisen Einsatz von Antibiotka
    in der Massentierquälerei, mit großen Schritten der Prä-Penicillin-Ära nähern.
    Wo sind denn Ihre Argumente für den Fleischkonsum? „Weil es halt so gut schmeckt“, mehr kommt am Ende
    nicht mehr. de
    Leider sind es alle, die unter der Ignoranz von Ihnen und Ihresgleichen zu leiden haben.

    Wie sagte schon Leonardo da Vinci (sinngemäß) so trefflich: „Fleischesser sind wandelnde Tiergrabstätten“
    Weiterhin guten Appetit!

    • Du verwechselst _DEIN_ Selbstmitleid mit Mitgefühl.

      Ideale sind nicht existent. Ökonomie, Zahlen waren noch nie ein Argument.

      Fleischkonsum? Was bitte wird auf diesem Planeten denn ‚verbraucht‘. Mir geht diese Geschwafel gewaltig auf den Zeiger.

      Ihr seid diejenigen, die dem Leben entfremdet sind, ansonsten kämen keine moralisierenden Parolen. Einen anderen Zweck als Steuerung anderer Menschen über Moral/Ethik haben Ökonomie und Zahlen in zwischenmenschlichen Beziehungen nicht.

      Übrigens schreibe ich nirgends irgendetwas, wie mit anderen Lebewesen umzugehen ist. Ich lehne euren Anspruch der einzig wahren Wahrheit ab.
      Das gilt für alle derartigen Ansprüche, denn den Zustand dieses Planeten führe ich auf die verlogene Moral & Ethik _aller_ Ideologien zurück.

      Deine moralischen Behauptungen zeigen die Ignoranz des Bürokraten über billigste ad-hominem-Rhetorik.

    • „Ich lehne Euren Anspruch der einzig wahren Wahrheit ab“.
      Es ist eigentlich egal, welchen Spruch man da bei FMA herausgreift, um die geistige Verwirrung dieses users zu demonstrieren. Es gibt scheinbar in der Bevölkerung nicht nur weit verbreitet die Lust am Töten(indirekt durch das lustvolle Essen von Leichenteilen praktiziert, direkt durch jagen und Schlachten) , sondern auch die Lust, möglichst viele gegen sich aufzubringen. Ich denke, es ist sinnlos, in Zukunft so etwas noch zu kommentieren.
      Vielleicht kommt der user dann mal auf die Idee, sein persönliches Lebensproblem irgendwie anders darzustellen. So wie jetzt kann man jedenfalls nichts damit anfangen.

  15. Hier mal ein paar Fakten für alle Steakbrater und Frikadellenfreaks:

    Von 100 Kalorien pflanzlicher Kost die in die „Erzeugung“ von Rindfleisch gesteckt werden, bleiben
    für den Fleisch(fr)esser 3 Kalorien. Welch eine Verschwendung! Bei Schweinefleisch und Geflügel
    sieht es nicht sehr viel besser aus.
    Um 1 Kilo Rindfleisch zu erzeugen, benötigt man ca. 15 000 Liter Trinkwasser. Für einen ganzen
    Mastbullen also eine endlose Karawane von Tanklastzügen. Welch eine Verschwendung!
    Rodungen unvorstellbaren Ausmaßes des Regenwaldes zur Gewinnung von Weideflächen für
    „Nutztiere“.
    Immer mehr multiresistente Krankheitserreger durch massenhaften und unkontrollierten Einsatz von Antibiotika in
    der Massentierquälerei…..u.s.w. u.s.f

    „Obwohl alle Lebewesen beseelt sind, hat der Mensch als besondere Eigenschaft die Freiheit des bewußten
    Entscheidens. Mit dieser Freiheit trägt der Mensch jedoch auch gleichzeitig die Verantwortung für all das, was er tut,
    und untersteht in seinem Handeln somit dem gestz des Karma.
    Deshalb darf von einem Menschen erwartet werden, dass er die höheren Prinzipien des Lebens wie beispielsweise
    das Karma-Gesetz und das ethische Gebot des Respekts vor allen Lebewesen versteht und danach handelt.
    Denn Nichtwissen bzw. Nicht-wissen-wollen schützt nicht vor den Konsequenzen“

    • Leider schlucken die Fleischesser solche Argumente in der Regel genauso bedenkenlos und unreflektiert hinunter, wie sie es mit den Leichenteilen tun. Sie wollen sich auf solche sachlichen Diskussionen am liebsten gar nicht mehr einlassen, weil selbst sie es schon bemerkt haben, dass ihnen schon längst die vernünftigen Argumente dagegen ausgegangen sind. Die verkehrten Behauptungen der Tiervernutz-Industrie, dass das Fleischessen für den menschlichen Organismus notwendig sei, sind nun ja alle hinreichend widerlegt. Sogar das VitaminB12-Argument, was immer noch selbst von Veganern als einziges Manko ihrer veganen Ernährung angesehen wird, weil es angeblich in pflanzlichen Produkten kaum vorkommt. In Wahrheit ist es aber so, dass dieses Vitamin auf der ganzen Erde immer weniger geworden ist, weil es durch Mikroorganismen sich nur auf naturbelassenen Böden an Pflanzen bildet oder im gesunden Darm von Säugetieren(einschl. Mensch). Da dies aber beides durch die industrielle Denaturierung der Böden und die industrielle Herstellung von Lebensmitteln immer weniger wird, droht der ganzen Menschheit und auch den Tieren ein lebensgefährlicher Mangel an diesem lebenswichtigen Vitamin. Man benötigt zwar nur sehr geringe Mengen davon, aber wenn der Speicher völlig leer ist, stellen sich alle möglichen Krankheitssymptome psychischer und körperlicher Art ein, die nur durch eine nahrungsergänzende Zufuhr dieses Vitamins wieder ausgeglichen werden können. Deshalb rät z.B. auch der Verfasser des jüngst erschienen Buches „Vitamin B12“, Dr.med. Eberhard Wormer, zu einer regelmäßigen zusätzlichen Einnahme von B12 für ALLE mindestens ab dem 40 Lebensjahr. Fakt ist, dass Fleischesser, Vegetarier und Veganer alle gleichermaßen von diesem Mangel bedroht sind. In Krankenhäusern sind es in der Regel die üblichen „Traditionsesser“, die mit einem akuten Mangel eingeliefert werden, wahrscheinlich, weil diese Bevölkerungsgruppe in Bezug auf ihre Ernährung sich weniger Gedanken macht, als die Veggies. Und natürlich, weil sie immer noch die deutlich größte Gruppe von Verbrauchern darstellt. Die Bewohner von Altenpflegeheimen -das weiß ich von einem Nachbar, der dort als Pfleger arbeitet, sind alle unter regelmäßiger VitaminB12-Kontrolle und eine bestimmte Anzahl von ihnen muss das Vitamin sogar gespritzt bekommen, weil diese Leute es über das Verdauungssystem nicht mehr aufnehmen können. Dies ist zusätzlich zum B12- Mangel in den Lebensmitteln ein verbreitetes Versagen der Verdauungsorgane, das durch schlechte Ernährung entstehen, aber auch angeblich angeboren sein kann. Es wurde und wird von der Tiervernutz-Lobby immer behauptet, dass dieses Vitamin nur im Darm der Tiere vorkäme und Mensch deshalb Tiere essen müsse. Es wird allerdings verschwiegen, dass auch die ganzen Nutztiere mit VitaminB!2 heute ergänzend gefüttert werden müssen, da sie es ja nicht mehr von der naturbelassenen Weide her aufnehmen können und die Nahrung, die sie bekommen, auch nicht mehr artgerecht ist(die meisten werden ja heute mit Gen-Soja gemästet). Außerdem wird das Vitamin beim Erhitzen größtenteils zerstört.
      Mit den Vitaminen D3(wegen Sonnenmangel) und K2 verhält es sich in Bezug auf Mangel übrigens schon ganz ähnlich wie mit B12. Ich empfehle heute jedem Industriestaatenbürger, diese 3 Vitamine regelmäßig zusätzlich einzunehmen, bzw. den Status vom Arzt kontrollieren zu lassen. Was Vitamin B12 betrifft, muss meines Wissens darauf geachtet werden, dass nicht überdosiert wird. Und es gibt sie ja alle auch in veganer Form.

    • Gesetz des Karma? Ethische Gebote? Darüber gibt es Wissen?

      Einmal davon abgesehen, daß moralische bzw. ethische Aussagen gerade _keine_ Sachargumente sind, ist es wohl doch nicht so offensichtlich, daß _keine_ höheren Prinzipien des Lebens existieren können, über die es tatsächlich Wissen geben könnte…Einzig wahre Wahrheiten sind Fragen die die Religion betreffen…

      …Ihr seid es, die Argumente gar nicht erst annehmen, denn ansonsten bricht eure Weltanschauung zusammen, denn ihr seid es, die andere (ver)urteilen. 😉

      Entscheidungen sind nur formale Rituale.
      Pflanzen_köstler_ gegen Fleisch_fresser_. Gut gegen Böse. Recht gegen Unrecht. Schuld gegen Unschuld.

      Willkommen im Dramadreieck:
      Täter = Böser fleischfressender Mensch
      Opfer = Die Tiere
      Retter = Die guten Veganer

      Es gibt einen guten Grund, weshalb vom Kreislauf des Lebens gesprochen wird.

      Zum Glück ist jede behauptete moralische Überlegenheit nur eine sehr typische moralische Verlogenheit.

    • Nach FMA brauchen wir uns ab jetzt über Ethik und Moral keine Gedanken mehr zu machen. Nach seiner Logik sind nicht nur die massenhaft ermordeten Tiere kein Problem, sondern auch die sterbenden Menschen in Syrien, die radioaktivitätsbedingten Fehlgeburten im Irak und die verhungernden Menschen in Afrika. Genießen wir ab jetzt das Leben. Wie es anderen geht, ist doch nicht unser Problem. Auch KenFM wird dadurch überflüssig, für die politische Bildung reichen 15 Minuten Tagesschau völig aus. Statt hier Kommentare zu schreiben, können wir die eingesparte Zeit viel sinnvoller vor der Glotze verbringen.

    • @ Torsten
      Das ist einzig _Deine_ Pseudologik und nicht meine.

      Logik ist im übrigen grundsätzlich nicht persönlich. Genau daran ist ein Dialektiker erkennbar, denn dieser urteilt, er moralisiert folglich, er argumentiert nicht.

      Du bertreibst eristische Dialektik, dies noch auf eine äußerst plumpe Art, das ist das Problem.

      In der Tat urteile ich nicht, ich sehe das als ein Anmaßung der Gottgleichen.

    • FMA, Ihre ganz persönliche ethikfreie Logik erinnert mich an die Geisteshaltung eines Schreibtischtäters. Vielleicht sind Sie ja auch einer.
      Sie urteilen nicht? Was ist dann „Du bertreibst eristische Dialektik, dies noch auf eine äußerst plumpe Art“? Ach, ich vergaß, Herr Arwee hat ja die Wahrheit für sich gepachtet.
      Jedenfalls sind Sie ein gefühlskalter, armer Mensch, und ich bin sehr froh, nicht so zu sein wie Sie.

  16. Allgemein wird das Übel ja am verkehrten, verbrecherischen Geldverkehr ausgemacht, bzw. am Kapitalismus. Von der Oberfläche her betrachtet, stimmt das ja auch. Aber wenn wir die Sache mal ein bisschen tiefer ausloten, dann landen wir doch letztendlich auch bei der geistig-seelischen Grundeinstellung, die verkehrt ist. Der Kapitalismus betrachtet ja alle Handlungen und Werte aus Sicht des materiellen Profitieren-Wollens. Wenn wir jetzt die menschengemachte Tier-Hölle hier auf Erden dazu in Aufgenschein nehmen, dann sehen wir das Ergebnis. Wäre die Menschheit immer von der Achtung vor dem Leben geführt worden und von der Sorge um Vermeidung von Leid und Qual, dann wäre eine völlig andere Welt entstanden. Es geht darum, wem oder was wir grundsätzlich in unserem Leben Priorität geben. Das gilt für alle. Mit einer heilsamen Einstellung zum Leben könnte dann auch das Geld nicht mehr schaden und es würden ganz andere Technologien ersonnen, die nicht töten und quälen und die gesamte Schöpfung vernichten, sondern sie pflegen und unterstützen. Heute muss man natürlich vor allem von Heilung sprechen.

  17. Lichtnahrung wtf ?!
    Dschungelkind ich konnte mir das Video nur 5 min anschauen. Als die nette Dame auf die Frage ob sie konventionelle Nahrung noch zu sich nehme nicht direkt antwortete und wie eine Politikerin gekonnt ablenkte war für mich Schluss. Die Frau nennt vielleicht wichtige Zusammenhänge und Lösungsvorschläge aber in so einer Präsentationsweise werden sie der Lächerlichkeit Preis gegeben.
    (Sonnen)Licht ist für unseren Organismus schon eine Art „Nahrung“ aber davon kann man nicht alleine Leben. Insbesondere Wasser ist lebensnotwendig – wenn die gute Frau sich 1 Woche nur von Licht sich ernähren kann, dann hat sie sogar den Pflanzen etwas voraus, denn die brauchen noch Wasser und Luft, Nährstoffe aus dem Boden usw. .
    Vielleicht relativiert sie den Begriff endogene Nahrung noch viel mehr, aber der Einstieg in das Thema ist um nett auszudrücken sehr ungünstig gestaltet.

    Nichtsdestotrotz wieder was gelernt: Osramianer – Leute die sich nur von Licht ernähren .
    Fast so witzig wie über die geheime Sprache der Bäume in einer Waldorfschule zu sprechen xD
    Beide Sachverhalte Baumsprache und Waldorfschule nehme ich für sich genommen natürlich schon ernst. Mit einer „Baumsprache“ habe ich mich allerdings noch nicht beschäftigt.
    Die Ausführungen von Götz Werner zur Waldorfschule fand ich z.B sehr interessant.

    • Ich kann Deine Einwände gut nachvollziehen. Meines bisherigen Wissens braucht der menschliche Organismus mindestens Wasser, um nicht einzugehen. Nun kann man natürlich auch denken, dass er Feuchtigkeit aus der Luft ziehen könne. Vielleicht wäre das in Dschungelklima möglich, wer weiß?
      Hier wird ja aber auch nur von bestimmten Zeiträumen gesprochen. Ich habe mich mal informiert, wie es geht, wenn sich z.B. Sterbenskranke gewaltlos aus dieser Welt entfernen möchten, also sich quasi „rüberfasten“. Da ist dann die erste Phase das bekannte Fasten mit Flüssigkeitszufuhr und die zweite dann der Verzicht auf Flüssigkeit. Dennoch wird darauf hingewiesen, dass dem Sterbenden immer wieder die Mundhöhle mit Wasser benetzt werden müsse, damit sie nicht unerträglich trocken wird.
      Nun würde die besagte Dame daraufhin wahrscheinlich sagen, dass Mensch sich mental so einstellen könne, dass er das alles nicht braucht. Nun ja. Ich habe bisher alles, was ich über Ernährung weiß, aufmerksam bei mir selbst ausprobiert und darauf vertraue ich auch ausnahmslos weiter. Ein Gedanke noch dazu: die Natur hat uns vermutlich nicht mit Zähnen und Verdauungsorganen ausgestattet, wenn wir besser ohne Nahrung leben könnten. Es ist ja aber, wie die Dame sagte, auch eher als zeitweise Reinigung oder Überbrückung bei Katastrophen- Situationen gedacht.

    • Lieber Andre,
      ich kann Ihren Widerstand gut nachvollziehen. Ich hatte mit Bedacht eine eher unspirituell wirkende Frau ausgewählt, da Lichtnahrung unter unterschiedlichen Aspekten betrachtet werden kann. Ein viel besseres Interview über den Lichtnahrungsprozess, das allerdings von dem hochesoterischen Herrn Weigerstorfer
      geführt wird – und prompt liegt auch der Schwerpunkt eher auf dem individuellen Prozess statt auf dem
      rein technischen Selbstprogrammierungs-Knowhow – kann hier betrachtet werden: youtube.com und dann /watch?v=ECf-lYZKpOw
      Es heißt exakt „Prozess Lichtnahrung – 21 Tage Prozess“ und steht im Channel des „Riweiverlag“
      Es ist 55 Minuten lang und Gesprächspartner ist ein kompetenter Heilpraktiker.
      (Weigerstorfer war für mich, wegen seiner Zartheit, gewöhnungsbedürftig. Man kann sie auch als Verzagtheit
      missverstehen, als Schwäche gar. Aber er weiss, von was er spricht.)

      Auch wenn es schwer zu glauben ist, dass Menschen ganz ohne materielles Wasser auskommen können,
      ist diese Tatsache heute jedoch nicht mehr zu verleugnen.
      Und daher stellt sich die Frage „Was ist Materie?“

      Hier übrigens ganz kurz ein Blick auf einen jungen Mann, der gerade seinen 21-Tage-Prozess hinter sich gebracht hat. (Bei dem man sieben Tage lang nichts trinkt. Nach drei müsste man eigentlich schon fast tot sein.) Sehen Sie seine leuchtenden Augen? Die Reinheit und Klarheit seiner Ausstrahlung?

      you tube dot com und dann eingeben /watch?v=tmiNeJMD4xE
      Es heisst „Lichtnahrung 22 Tag“ und dauert 7 Minuten

      Gute Nerven beim Zusammenbruch eines Weltbildes wünsche ich Ihnen 😉

    • Dschungelkind: Du hast jetzt tatsächlich mein Interesse geweckt, mal auszuprobieren, wie das Fasten auch noch ohne Flüssigkeitszufuhr sich anfühlt. Ich will bei meinem nächsten Fasten jetzt mal so etwas dranhängen. Bin gespannt, wie viele Tage ich das aushalten kann. Eine Gemeinsamkeit habe ich ja mit diesem jungen Mann: Ich bin auch Genuss-Mensch und hatte auch diesen „Geschmacks-Hunger“ beim gewöhnlichen Fasten.
      Allgemein zum Nicht-Essen und Nicht-Trinken fällt mir noch ein, dass in der Frühzeit, als die Menschen sich noch ganz direkt aus der Natur ernährten, wahrscheinlich auch mal zwischendurch zeitweise nichts zu essen oder zu trinken zu erreichen war und alle Tiere für gewisse Zeit auch ohne auskommen, ohne Schaden zu nehmen. Im Gegenteil tut es ja sogar gut, weil der Organismus dann mal an die aufgestauten Reserven gehen kann und sich dadurch erleichtert und reinigt. Regelmäßiges Fasten halte ich für sehr gesund. Wir hatten sogar eine zeitlang mal einen Tag in der Woche nichts gegessen. Ich möchte das eigentlich wieder einführen. Es gibt auch bei Kopp ein Buch darüber, dass der Magen sogar eigentlich Esspausen, also vollständige Entleerung braucht, bzw. dass man ihn damit pflegen kann.

    • Lieber Specht,
      da ich nun derjenige war, der das Thema hier aufgebracht hat, würde ich Sie bitten,
      nur noch guter Vorbereitung und Einarbeitung in das Thema auf Wasser zu verzichten.
      Ich bin auch kein Seminarmensch, aber es gibt ja genügend Videos und Literatur zum Thema.
      Also bitte: nichts erzwingen, nichts forcieren. Ich traue Ihnen das zwar ohnehin nicht zu,
      aber ich musste das zumindest hier ausgesprochen haben. Ich kenne jemanden, der fast
      gestorben wäre, weil er den Prozess erzwingen wollte, aber nicht reif dazu war.

    • Vielleicht missverständlich: „Ich traue Ihnen das ohnehin nicht zu“ bezog sich auf ungesundes oder künstliches Forcieren und Erzwingen.
      Nicht auf Unreife für den Prozess, gell?

    • Ich mache mir auch eher Sorgen um andere, dass sie nicht achtsam genug mit dem Thema Ernährung umgehen und überhaupt mit dem Thema Feinstofflichkeit. Es wird viel zu vieles als „reine Esoterik“ abgetan, was in Wirklichkeit viel realistischer ist als dieses vermeintlich „realistische Denken“. Zum Beispiel kennen immer noch viel zu wenige den gravierenden Unterschied zwischen gewöhnlichem Leitungswasser und „strukturiertem“ Wasser- also Wasser, das z.B. einfach nur durch den Verbleib in einem speziell wellenförmig geformten Glasbehälter mit der „Blume des Lebens“ auf dem Grund energetisiert wurde. Zunächst schmeckt man deutlich den Unterschied und außerdem macht er sich durch viele andere Wirkungen bemerkbar. Zum Beispiel braucht man Topfblumen, die mit strukturiertem Wasser gegossen werden, nicht mehr extra düngen und wenn man frische Kräuterbunde in strukturiertes Wasser stellt, bleiben die dreimal so lange frisch. Bei Gläsern ist z.B. auch darauf zu achten, dass sie Blei-und Kadmium-frei sind. Das tut dem Wasser darin gar nicht gut. Oder ganz schlimm sind auch Zitronenpressen aus Edelmetall oder Plastik. Man sollte auch Zitronen und überhaupt frische Früchte oder Kräuter nicht mit Metall- Messern schneiden, sondern mit Keramik-Messern. Wir essen auch z.B. nur noch mit Besteck aus Kokos-oder Olivenholz. Ich hoffe, dass das jetzt nicht auch nur wieder alles als Spinnerei abgetan wird. Es muss endlich allgemein bekannt und anerkannt werden, wie wichtig diese Dinge für unser Leben sind und welche große Rolle sie in Wirklichkeit spielen. Mit dem Thema „Feinstofflichkeit“ können leider immer noch nur die wenigsten etwas anfangen. Und das sind in der Regel auch nur die Veganer. Die Menschheit muss endlich aus dieser vergröbernden und zerstörerischen Oberflächlichkeit aufwachen. Man kann nur hoffen, dass dies noch gelingt.

    • Mit dem Thema Lichtnahrung hab ich mich noch nicht auseinandergesetzt. Ich schaffe es ja noch nicht einmal irgenwann in meinem Leben mal mehr als 16 Stunden nichts zu essen. Sprich, sollte ich einmal Fasten schaffen, dann bin ich schonmal zufrieden. Die Pflanzenküche ist einfach zu gut und tut auch zu gut.
      Dennoch würde ich nichts was mit einer Erweiterung des Bewusstseins zu tun hat als bloße Spinnerei abtun! Ich empfehe die Vorträge auf youtube von Hans Peter Dürr oder seine Bücher. „Es gibt keine Materie“, es gibt nur Beziehung! Und wo ist da Bewusstsein oder Geist oder Liebe (wie H.P Dürr das nennt, was Welt erschafft) ? Ich persönlich bin weit entfernt von einer Dominanz des Bewusstsein. Ich werde vom Körper und seinen Bedürfnissen regiert. Zumindest bin ich mir jedoch sicher, dass das auch anders sein kann und es sehr wohl Menschen gibt, die sich ganz auf das konzentrieren können, was sie ausmacht. Ich nenne es der Kürze und Einfachheit halber „das All-Eine“

    • Achja und Hans Peter Dürr war ja nun kein Träumer oder Spinner oder falscher Esoterik-Guru … Sondern Physiker …

    • Da stimme ich Dir in allem voll zu, Angi K, Ich habe mich auch intensiv mit der „neuen Physik“ beschäftigt und kenne auch die Aussagen von Hans Peter Dürr und seinen bekannten Vorgängern. Habe Dürr noch bei seinem letzten Vortrag in Berlin erlebt.

      In Bezug auf das strukturierte Wasser wollte ich noch hinzufügen, dass auch Haustiere dieses auffallend bevorzugen gegenüber dem gewöhnlichen Leitungswasser. Die Tiere spüren das Feinstoffliche noch viel bewusster als die Mehrzahl der heutigen Industiestaatenbürger. Das hat aber glaub ich bei letzteren weniger mit einem tatsächlichen Unvermögen zu tun, sondern mehr mit einem permanenten, krankhaften Verdrängungsmechanismus, der durch diese künstlich aufgebaute Gegenwelt leicht unbemerkt einsetzen kann, wenn zu wenig Selbstreflexion vorhanden ist.
      Wir können jetzt nicht mehr damit fortfahren, die Natur weiter zu schmälern und überall zum Verschwinden zu bringen. Das scheint aber den meisten immer noch nicht richtig klar zu sein, was die Betonwüsten anrichten.
      Auch von da her finde ich schon, dass wir zu viele sind.

    • Angi K.: Kann ich mitempfinden, was Sie schreiben. Bei mir sind es die Süßigkeiten, Bitterschokolade, Love choc (umhüllte Maulbeeren, köstlich!). Und ganz allgemein das Bedürfnis, mich oral zu nähren.

      Und das hier nenne ich bewundernswerte Ehrlichkeit mit sich selbst: „Ich persönlich bin weit entfernt von einer Dominanz des Bewusstseins. Ich werde vom Körper und seinen Bedürfnissen regiert.“

      Specht: Für mich ist das alles andere als Spinnerei. Schon lange sind mir die großen Metallgegenstände (wir sagen Eßbesteck) unangenehm im Mund und ich hatte immer kleinere Gäbelchen und Löffelchen verwendet. Jetzt steht Holzbesteck an und darauf freue ich mich sogar schon.

      Wenn wir schon beim Genießen und Zelebrieren sind: Okraschoten, ganz kleingeschnitten, dazu richtige Tomaten, etwas Knoblauch, zubereitet entweder unter Wiederholung heiliger Namen und Mantren oder zu folgendem Lied etwa.

      ttps://www.youtube.com/watch?v=7v4_BVpQp34

      Ein Fest!!! Joy am I and Love am I …..
      Joy is mine foreverso, love is mine forevermore

    • A.S. Crane: Ja das mit den Okraschoten ist sehr sehr lecker. Leider bekomme ich sie hier auf dem Land nicht. In der Regel gibt’s die nur beim Türken in der Stadt. Okraschoten sind übrigens auch deshalb zu empfehlen, weil sie sehr basisch sind – wir sind ja fast alle übersäuert!

    • „Als ich begann, die Informationen für dieses Buch zusammenzustellen, erkannte ich, daß wir alle nach
      irgend etwas hungern und daß dieser Mangel an sättigender Nahrung ein wesentlicher Grund für die
      Krankheiten und Disharmonien in unserer Welt ist. (…) weil die Menschen einfach nicht wissen, wie sie
      sich an eine Nahrungsquelle anschließen können, die ihnen körperliche, emotionale, mentale und
      spirituelle Gesundheit gibt; jenes Glück, nach dem wir uns alle sehnen.“

      Aus dem Vorwort des Buches: „Sanfte Wege zur Lichtnahrung“ – von Prana leben und weiterhin
      das Essen genießen.
      Jasmuheen, München 2004

    • Interessante Diskussion… habe schon richtig Appetit auf Licht bekommen 🙂

      Was ich nicht verstehe warum will man unbedingt seinen Geist von seinem Körper und der physischen Welt weg-abstrahieren ? Ich denke da an den Seele-Dualismus bzw. das Leib-Seele-Problem.

      Nach meiner bisherigen Selbst-Erfahrung kann nicht ohne meinen Körper leben und ehrlich gesagt kann ich auf die endgültige Erkenntnis und Gewissheit ob dies Zutrifft noch etwas warten.

      Was der Geist bzw. die Seele ist, ist schwer zu definieren… beim Körper ist das schon einfacher, zumindest oberflächlich betrachtet. Die Betrachtungsweise des physischen Körpers als biologische Maschine wird seiner Komplexität nicht so ganz gerecht. Obwohl wir wahrscheinlich den menschlichen Körper mit all den Wechselbeziehungen, inbesondere mit dem Geist \ der Seele, noch nicht zu 100% kennen, so steht für mich fest, dass die Beziehung Geist und Körper nicht einseitig seien kann.

      Der Geist spricht durch seinen Körper sowie der Körper auch durch den Geist sprechen kann.
      Im Bezug auf das Fasten: Wer hungert ignoriert entweder seine physischen oder psychischen Bedürfnisse, das Problem liegt nur darin, die Sprache seines Körpers richtig zu verstehen.

      Ich bevorzuge die vegane Ernährung, da sie für mich beide Bedürfnisse (Genuss und Gesundheit) erfüllt. Gerade wenn diese Bedürfnisse nicht mehr im Gegensatz stehen, sättigt einen schon fast diese Ausgeglichenheit von allein. Ich esse insgesamt weniger als früher ohne dass ich auf die Portions-Größe achte, ich esse soviel wie ich hunger habe und trinke wenn ich durst habe. Viele haben wohl nicht mehr ein „natürliches“ Hunger- und Durstgefühl.

      Ich würde lügen, wenn ich sagen würde das mir Fleisch und tierische Produkte nicht mehr schmecken würden. Da ich aber erkannt habe, dass dies nur meinen Genuss und nicht meiner Gesundheit dient, sehe ich den Preis den Tiere und die Umwelt dafür zahlen müssen als zu hoch an. Das Thema Ernährung ist da nur ein Baustein, ich optimiere mein Konsumverhalten so, dass möglichst wenige direkt oder indirekt darunter leiden müssen.

      Nun ich bin mal gespannt wann ein spiritueller Entmaterialist auf die Idee kommt, man bräuchte keine Luft zum leben…. man kann aber halt kein Bärtierchen sein!

      *Bärtierchen: Die wohl widerstandsfähigste „höher-entwickelte“ Lebensform auf unseren Planeten (nach meinen Kenntnistand) .

    • Ach nee, Andre, so extrem meinte zumindest ich das nicht, wie Du das hier darstellt. Natürlich ist das eine Einheit Körper-Seele und das ist ja gerade der Wahnsinn, dass das in der Wissenschaft immer noch negiert wird. Die ganze Natur ist beseelt und empfindsam, ist aber zur Sache erklärt worden, weißt Du ja auch. Für mich ist das mit der sog. „Lichtnahrung“ eine Sache auf Zeit, die ich vielleicht mal ausprobiere. Eine erweiterte Form von Fasten halt. Und regelmäßiges Fasten, wenn nicht erzwungen, ist ja gesund und macht sogar Spass, wenn’s richtig gemacht wird. Für mich hat diese Diskussion jetzt erst mal zu dem Resultat geführt, dass wir wieder jede Woche unseren einen Fastentag einführen wollen. Und zwar immer an dem Tag, wo alles Frische sowieso aufgegessen ist.
      Einen Tag ohne frische Sachen, also ohne Rohkost, brauche ich sowieso nicht.

    • A.S. Crane: Diese jasmueen ist mir damals ein bisschen suspect geworden, als ich gelesen hatte, dass man sie angeblich mit Freundinnen beim Capuccino-Trinken gesehen hat. Und ihre Aussage darüber, dass man sich für das Geld, das man nicht fürs Essen ausgibt, tolle Klamotten kaufen kann. Aber vielleicht ist das ja auch alles nur böses Gerede. Kennst Du sie persönlich? Ich kann mir aus meinem jetzigen Bewusstseinsstand jedenfalls nicht vorstellen, dass man ohne jede feste und flüssige Nahrung in der ganzen Welt rumjetten und Vorträge in Sälen voller Leute halten kann. Und das über Jahre! Aber ich weiß es halt nicht. Ich kann es nur schwer glauben.

    • Nein, Spechtli, ich habe J. persönlich nicht kennengelernt.

      ttp://suprememastertv.com/de/bmd/?wr_id=796#v

      ttp://suprememastertv.com/de/bbs/board.php?bo_table=bmd_de&wr_id=796&url=link2_0&eps_no=1816&show=bmd&flag=0#v

    • Hallo Craneli, Du hast mich mit den links nur in die Wüste verschickt. Manchmal denke ich, dass Du ein bisschen spinnst. 🙂

    • Mir und uns geht es ja hier um die Vermeidung von Leid, Qual und Blutvergießen. Wenn das mit der „endogenen Ernährung“ gewährleistet ist, ist diese durchaus interessant. Ich fand hier im Interview auch tatsächlich viele Ansatzpunkte, wo ich teilweise oder auch vollständig zustimmen kann. Zum Beispiel fällt mir auch immer wieder auf, dass es mir je besser geht, je weniger ich esse. Tatsache ist, dass die Menschen in den reichen Ländern der Welt fast ausnahmslos zu viel essen. Und die meisten essen dazu auch noch hauptsächlich giftiges „Füllmaterial“, was dann auch noch schwer verdaulich ist und auf Dauer krank macht. Nun bin z.B. ich kein „Seminar-Typ“. Ich war, so weit ich mich erinnere, noch nie bei einem Seminar und habe auch immer noch keine Lust da drauf. Was ich an Wissen und Erfahrung habe, habe ich alles autogen erworben und so möchte ich es auch weiter halten. Zur Zeit bin ich dabei, von erhitzter Nahrung auf Rohkost umzustellen. Wenn ich-oder falls ich das irgendwann dann mal 100%ig geschafft habe, kommt vielleicht auch bei mir noch die „Lichtnahrung“, wer weiß. Vorstellen kann ich mir bis dato erst einmal nur eine Ernährung ohne feste Nahrung. Oder auch nur mit gutem Wasser. Dass dies über einen sehr langen Zeitraum möglich ist, glaube ich auch. 3 Monate habe ich das schon einmal ohne körperliche Probleme geschafft und dass ich überhaupt wieder angefangen habe, zu essen, lag interessanterweise nicht daran, dass ich „körperlich“ Hunger verspürte, sondern ich hatte eine damals unbekämpfbare „Sehnsucht“ danach, wieder etwas zu „schmecken“. Dass es die Möglichkeit gibt, diese Sehnsucht mental aufzulösen, kann ich mir auch noch vorstellen. Was ich mir noch nicht vorstellen kann, ist, ohne Flüssigkeitszufuhr zu leben. Aber das beweist ja nichts anderes, als dass unser Vorstellungsvermögen immer nur so groß ist, wie unser persönlicher Erlebnisbereich. Ich weise diese Möglichkeit aber keinesfalls zurück. Diese Dame z.B. macht ja auch durchaus nicht den Eindruck, als ob sie nicht wüsste, was sie sagt.
      Ich möchte hier aber noch dazu sagen, dass ich durchaus für lustvolles Ess-und Trink- Vergnügen bin. Ich glaube z.B. auch, dass wir die natürlich gewachsenen Früchte dieser Erde brauchen und lieben, weil wir beim Schmecken einen liebevollen Kontakt mit der Erde erhalten. Zum Beispiel kann ich mich noch heute genau an das beglückende Geschmackserlebnis von bestimmten Bio-Orangen aus Sizilien erinnern, obwohl das noch im letzten Jahrhundert war. Sie hießen damals „ORO“(also Gold) und sie schmeckten auch so, voll nach Sonne. Ob es derart beglückenden Früchte in Europa unter der Chem-Trail- Decke jetzt noch gibt, weiß ich allerdings nicht.

    • Ich habe jetzt auch Lust auf „beglückende Früchte“ bekommen.
      Vor dem Sprung ins totale Vertrauen (nicht Essen UND Trinken über längere Zeit) fürchte ich mich
      noch ein wenig. Aber es wird kommen.
      Alles zu seiner Zeit.

    • Die veganen Torten sind ja überhaupt der Hammer! Da kommen die Tierfett-Sachen, die ich noch erinnere alle nicht mit, ganz abgesehen davon, wie schwer die einem im Magen gelegen haben im Vergleich zu den leicht verdaulichen veganen. Nur bei Kokos-Rohkosttorten muss ich aufpassen, da vertrage ich nur ganz kleine Häppchen. Aber Kokosfett hat ja auch 98% gesättigte Fettsäuren! Es ist ja nicht so, dass die nur im Tier sind! Olivenöl hat auch gesättigte Fettsäuren, oder Avocado -nur eben alle weniger als Kokos.

  18. C.G. Jung(ehemaliger Freud-Schüler, der sich wie auch Wilhelm Reich und andere für immer von Freud abgewendet hat):

    „Es zeigt sich immer deutlicher, dass weder Hungesnöte noch Krebs noch Mikroben die größte Gefahr für die Menschheit sind, sondern der Mensch selbst, weil er sich nicht hinreichend vor psychischen Seuchen schützen kann, die sich weit verheerender auswirken, als die größten Naturkatastrophen.“

  19. Für alle Bürokraten, Technokraten und andere Philokraten gilt:

    _Die dialektischen Reiter_

    Wir sind die Regelianer.
    Wir sind überheblich.
    Wir sind selbstgerecht.
    Wir sind Theologen
    und Anti-Theologen,
    wir bestimmen Gläubige und Ungläubige,
    Gut und Böse,
    Schuld und Unschuld,
    Recht und Unrecht.
    Das alles zugleich,
    das macht das Hirn erst richtig weich.
    Wir werden zuerst formalisieren
    und dann synthetisieren.
    Wir sind die Doppeldenker.
    Übergeben sie sich!

    Dichter & Denker als Lenker?
    Ethik ist Moral in dialektischen Schläuchen.
    Labera Kadavera!
    Moral! Moral! Asozial!
    Et Voila: Richter & Henker.

    Doch Rettung naht,
    denn aus dem _NICHTS_
    kommt Jesus angerannt,
    mit der übernatürlichen Vernunft in der Hand:
    Wahrlich, ich sage euch, habt keine Angst,
    es gibt kein eindeutiges sprachliches wabern,
    die hören sich nur gerne labern,
    Haarlose dressierte Affen im Kostüm eines Pfaffen.
    Offenbarung braucht keine Verständigung
    und Wertung auch keinen Verstand.
    Das ist nur die Anordnung.
    Sprachs und verschwand…

    • Die Ablehnung von Gewißheit ist _keine_ Gewißheit.
      Die Ablehnung von Unveränderlichem _nichts_ unveränderliches.
      Die Ablehnung von Idealen ist _kein_ Ideal.
      Die Ablehnung von Urteilen ist _kein_ Urteil.
      Die Ablehnung von Dialektik ist _keine_ Dialektik.
      Die Ablehnung von Formalien ist _keine_ Formalie.
      Die Ablehnung von Moral ist _keine_ Moral.
      Die Ablehnung von Ethik ist _keine_ Ethik.

  20. Wir sagen jetzt immer: „Wenn dies sich nicht ändert, dann..“
    Die Frage ist nun: Ändert es sich denn? Schon damals, als es nur erst einen Bruchteil der Anzahl Menschen auf der Erde gab, konnten die wenigen weisen Warner ihre Mitmenschen nicht wirklich auf den rechten Weg bringen. Nehmen wir nur einmal den Jesus. Er war nur einer zu seiner Zeit, wenn auch mit Unterstützung. Wieviele Jesusse müsste es also geben, dass heute nur eine halbwegs vergleichbare Wirkung erzielt werden könnte? Und wie viele müssten es erst sein, dass sich wirklich und tatsächlich das maßgebliche verändert? Wer oder was oder wie viele bräuchte es für eine unabweisbare Weichenstellung? Menschen haben den Karren in den Dreck gezogen – können sie ihn auch wieder herausziehen? Ich glaube weder dies noch jenes. Ich weiß es nicht. Ich möchte an dieses glauben aber ich sehe mich durch die nackte Wirklichkeit immer wieder gezwungen, jenes anzunehmen…

  21. Alexander von Humboldt(1769-1859):

    „Grausamkeit gegen Tiere kann weder bei wahrer Bildung noch wahrer Gelehrsamkeit bestehen. Sie ist eines der kennzeichnendsten Laster eines niederen und unedlen Volkes. Dem Tier gegenüber sind heute alle Völker mehr oder weniger Barbaren. Es ist unwahr und grotesk, wenn sie ihre vermeintlich hohe Kultur bei jeder Gelegenheit betonen und dabei tagtäglich die scheusslichsten Grausamkeiten an Millionen von wehrlosen Geschöpfen begehen oder gleichgültig zulassen. Können wir uns wundern, dass diese sogenannten Kulturvölker immer mehr einem furchtbaren Weg des Abstiegs entgegen gehen?“

    • Ist die Natur grausam? Dann ist auch der Mensch grausam!
      Ist die Natur nicht grausam? Dann ist auch der Mensch _nicht_ grausam!

      Der Mensch steht nicht über und nicht unter der Natur, er _ist_ Natur.

      Etwas, das einem Moralapostel völlig überfordert…

    • F.M.Arwee, Sie präsentieren sich hier als jemand, der die Welt bestensfalls noch verstehen, aber jedenfalls nicht verbessern will. Weil die Natur grausam sein kann, sollen es die Menschen auch sein können, so Ihre Logik. Damit kann man alles gutheißen, einschließlich 3. Weltkrieg. Sie merken offenbar nicht, wie peinlich das ist, was Sie hier schreiben.
      Eigentlich sollten Sie in sich gehen und darüber nachdenken, was die eigene Hinrichtung für jedes Individuum bedeutet, auch für Tiere im Schlachthof. Aber damit sind Sie sicherlich völlig überfordert, und Sie werden morgen wieder der Grausamkeit als etwas natürliches das Wort reden. Mit Steinzeitmenschen wie Ihnen ist kein Fortschritt möglich.

    • F.M.A. : Falls Sie es überhaupt hier ehrlich meinen, was ich leider bezweifeln muss, so unterstehen Sie einem großen Irrtum. Einem Irrtum, der leider immer noch weit verbreitet zu sein scheint: der Verabsolution des Materialismus. Es ist nie etwas zwingend so in der Welt, wie es in diesem oder jenem Moment erscheint. Sie haben den Ursprung von allem Geschehen immer noch nicht erkannt, obwohl er greller bald nicht mehr sichtbar gemacht werden kann. Es ist nicht die Materie, die alles dirigiert, denn die gibt es letztendlich gar nicht, sondern der Geist.
      Wenn die Menschheit „böse“ oder „schlecht“ ist, wird die ganze Welt so. Dies ist ganz einfach und klar z.B. am Wasser zu erkennen. So wie das Wasser reagiert, reagiert das ganze Leben – die ganze Welt.

    • Franz Maria Arwee, DU schreibst u.a.
      „… Der Mensch steht nicht über und nicht unter der Natur, er _ist_ Natur.
      Etwas, das einem Moralapostel völlig überfordert…“
      DU glaubst die Natur zu verstehen?
      Moral? DU kennst sie nicht, doch viele andere Menschen leben sie!
      +++
      https://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/praxisleitfaden-vegane-grossverpflegung

      „…Nach Informationen des Deutschen Studentenwerks sind inzwischen mehr
      als 50 % aller Mensa-Essen vegetarisch oder vegan…“

    • Das sind ja gute Nachrichten, Deussempermajor!!!!

      Gestern war ich im örtlichen Buchladen, ein veganes Backbuch als Geburtstagsgeschenk zu kaufen.
      Als ich am Infostand nachfragte, ob so etwas da wäre, begann die junge Frau, die dort stand,
      geradezu zu leuchten. Sie führte mich beschwingt vor das betr. Regal und schnell zeigte sich, dass sie selbst
      Veganerin ist. Ihre Gründe? Wegen der armen Tiere, meinte sie. Und wegen der Klimakrise.

      In Berlin, schrieb mir eine Freundin, sei inzwischen fast so etwas wie ein veganes Mekka am
      entstehen.

      Und jetzt gehe ich zu einer Tierschutzveranstaltung, auf die mich jene junge Verkäuferin gestern
      hingewiesen hat.
      Es tut sich was.

      Die Dunkelmenschen hier vor Ort einfach ignorieren. Bringt doch gar nichts, sich an denen
      aufzureiben.

    • Hi Dschungelkind,
      „… ein veganes Backbuch als Geburtstagsgeschenk zu kaufen.
      Als ich am Infostand nachfragte, ob so etwas da wäre, begann die junge Frau,
      die dort stand, geradezu zu leuchten.,,“
      Dies zu erleben ist ein schönes Gefühl!
      +
      „… Die Dunkelmenschen hier vor Ort einfach ignorieren…“
      Leider sitzen von denen viel zu viele im Bundestag!

    • Warum bitte sollte ich die Welt verbessern wollen? Was bedeutet überhaupt besser und für wen?

      Ich halte mich nicht, wie so (zu) viele hier, für einen Gott, der die Welt verbessern könnte. Ich bin mir meiner Begrenztheit bewußt.

      Ich halte eure moralischen Ansprüche für das Problem, das ihr zur Lösung erklärt.

      Für moralisierende Menschen ist Oberflächlichkeit und Ignoranz Bedingung für den eigenen überlegenen Glauben.

  22. Meine Mutter ist seit Kindheit Vegi, mein Vater aus gesundheitlichen Gründen auch schon seit gut 2 Jahrzehnten. Meine Brüder und ich sind in einem Vegetarischen Haushalt gros geworden, für uns ist dies gegeben. Es gibt Situationen wo ich aus Respekt vor den Gastgebern wenig Fleisch esse. Nein sind wir ehrlich es ist meine Schwäche es nicht klar ablehnen zu wollen und die Lustlosigkeit mit Fleischessern Diskussionen starten zu müssen. Ich muss zugeben Fisch esse ich zum Teil an Orten wo ich Sie selber Fischen kann. Für mich gilt der Grundsatz, was ich nicht selber getötet habe esse ich nicht. Klar man könnte jetzt das Detail beim Gemüse schneide suchen, aber da ziehe ich für mich die Grenze. Mein Sohn 2 Jährig, bekommt kein Fleisch, er ist kern Gesund, aber nicht ärztlich bestätigt. Die Lebendigkeit muss ich mir nicht bestätigt lassen 😉

  23. man lasse die Fleischgegner lange genug hungern und siehe da, sie werden alles fressen, sogar einander, nur um nicht mehr die Qual des Hungerns zu erleiden. Wo kam das Fleisch während der Belagerung von Stalingrad her? Dieser Überlebensinstinkt macht unsere Spezies so stark. Und so unendlich gefährlich. Ich sage, wir müssen die FleischINDUSTRIE abschaffen. Aber leben bedeutet leider Gottes (er machte diese Regeln, ich bezeichne sie nur) auch Tod. Die Natur, diese ganze Schöpfung ist eine einzige kranke Perversion eines verrückten Geistes. Wir können nur das Beste daraus machen. Und der zentrale Ansatz hierfür ist NICHT, den Fleischkonsum zu reduzieren, sondern die Zahl der Konsumenten an sich. Maintain humanity at 500 million, in perpetual balance with nature… und jetzt?

    • Zu viele Menschen, wieder eine Ausrede: über 7 Mrd Menschen hätten im jetztigen Österreich; Raum von 10m2/Mensch.
      Sieh dir Mal die Weltkarte an…. Die Georgia Guidestones sollte man umnutzen als Schotter für Strassen.

      Wäre jeder Mensch “ sich Seiner voll Bewusst “ würde er keiner Fliege etwas zu Leide tun, nur aufgrund seiner „Unbewusstheit“
      schadet Er Sich und den Anderen!!!

    • Angelo Siracusa: Sie schreiben hier „Die Natur,diese ganze Schöpfung, ist die kranke Perversion eines verrückten Geistes“.
      So ist es aber nicht. Die Natur, diese ganze Schöpfung, ist eigentlich das einzig wunderbare in der Welt. Nur hat die Menschheit leider irgendwann einmal – vor zigtausenden von Jahren aus immer noch ungeklärten Gründen- mit diesem Kannibalismus begonnen und von da an begann alles, sich zu pervertieren. Wir stehen heute auf dem Gipfel dieser Perversion und jeder könnte das sehen, wenn er wollte- und umkehren. Es wird sich aber immer noch an den irren Glauben geklammert, wir seien von Natur aus Omnivoren bzw. „das Ende der Nahrungskette“. Das Töten und Totes essen hat sich zu einer unbewussten Sucht entwickelt. Die Menschen, die unbedingt Fleisch essen wollen, glauben, wenn sie nicht mehr von Getötetem oder Versklavtem leben, wenn nicht andere ihr Leben für ihres lassen müssen, dann verlören Sie ihr eigenes Leben. Die todbringende Macht über andere halten sie für
      Leben.
      Man kann ihnen diesen Irrglauben sogar am Gesicht schon ansehen, ganz zu schweigen von ihren Leibern.
      Sie tragen ihre deformierenden Speckmasken auf dem Gesicht, dessen Konturen immer mehr verschwinden. Und ihre Haut ist fettig und vielzu großporig und die Talgdrüsen sind verstopft mit Fettpartikeln, den sog. „Mitessern“. Genauso verschwommen und krank sehen sie aus , wie ihr Geist es ist. Es ist alles offen sichtbar, aber sie sehen es trotzdem nicht. Sie sehen die Wahrheit in den eigenen Gesichtern nicht. Aber sie gehören immer noch zur Mehrheit und dies überzeugt sie wahrscheinlich am allermeisten. Wenn sie aber logisch darüber denken könnten, dann wüssten sie, dass es ja nur die Mehrheit gewesen sein kann, die diese ehemals schöne Welt zugrunde gerichtet hat.

    • Specht, die Unbewussten gehören immer zur Mehrheit und dieses Wissen reicht aus, damit sie ihrer Arroganz und ihrem Zynismus lustvoll freien Lauf lassen können. Würde man sie auch nur für einen Tag aus dieser fürchterllchen „Solidargemeinschaft“ reißen und sie unter sensible, mitfühende Menschen stecken, sie würden vor Angst zerbröseln.

    • Ich finde es immer amüsant, wenn manche ihren Fleischkonsum mit existentiellen Notlagen rechtfertigen wollen… oder mit der „Natur“ des Menschen. Unsere Technik, unsere Zivilisation soll sich weiterentwickelt haben und auch weiter entwickeln, aber unsere Ansichten inbesondere in Bezug auf die Ernährung sollen in der „Steinzeit“ bleiben ?! Wobei in der Steinzeit konnte man Fleisch in den Mengen nicht an irgendeiner Ladentheke kaufen.

      Überbevölkerung ?! Schwachsinn… weniger wegwerfen und die Agrar-Nutzflächen anstatt für Tiernahrung für uns verwenden und schon werden wir alle satt. Jährlich füttern wir 50 mrd Tiere nur um sie selbst zu essen bzw. zu verwerten… man muss nicht 70% der Menschheit vernichten… das sind die Phantasien der globalen Eliten, aber aus völlig anderen Motiven 😉
      Mit den richtigen wirtschaftlichen und sozialen Strukturen, wären locker Platz und Ressourcen für 20 mrd Menschen da. Künstliche erzeugte Verknappung ist aber der Trick der Elite um uns zu versklaven. Wir haben kein Geld, wir können dies und jenes nicht bezahlen… schon mal Geld gefressen ?! Wir leben von Ressourcen und nicht von Geld… es wäre genug für alle bei effizienter Nutzung und Verteilung.

      Nun in der Not frisst jeder alles, auch Tiere und Fleisch aber hey wozu haben wir unsere „Zivilisation“ ? und welcher wohlstandsverwahrloste Ignorant in unseren breiten Graden sieht sich permanent in einer existentiellen Notlage und genötigt Fleisch zu essen ?!

      Wenn man Fleisch ist, insbesondere aus Massentierhaltung, sollte man dazu stehen und sagen die Tiere, die Umwelt und die Folgen sind mir scheiß egal – Hauptsache ich kann meinen Genuss befriedigen. Die ganze Selbsttäuschung, Fleisch ist gesund, Fleischkonsum ist natürlich die Menschheit hat schon immer fleisch gegessen -heute wäre fressen passender- kann man sich sparen.

      Das Problem sind neben Fleisch auch alle anderen tierischen Produkten die aus (Massen)Nutztierhaltung stammen. Die Tiere sind keine Tiere mehr sondern Produkte mit zahlreichen Zusatzstoffen (Medikamente, Toxinen aus billigen Futtermitteln, Enährungsergänzungsmitteln, usw). Ach fast jeder Fleischkonsument weis doch mittlerweile schon, dass sein Schnitzel nicht von einem glücklichen Schwein, welches ein artgerechtes Leben hatte, stammt. Die Existenz von Schlachthöfen sind auch kein Geheimnis.
      Aber alles egal… was kümmern einen diese Tier-Konzentrationslager… ob die Tiere vergast, mit Elektroschläge oder durch Kopfschüsse in Sekundentakt getötet werden… ist doch alles natürlich und nicht viel anders als die Jagd damals mit Pfeil und Bogen.

      Die Natur, die Schöpfung ist ein Geschenk – der Mensch macht daraus eine Perversion.

      Was leider viele in ihrer idealisierten Traumwelt nicht wahrhaben wollen, jeder bewertet Leben bzw. Lebewesen auch Menschen in einer Art „Wertetabelle“, im Bezug auf Tiere fängt dass schon beim Frühstück an, sofern man sich überhaupt noch bewusst ist, dass man ein Stück von einem Tier isst.

      Tja Tiere haben oft das Pech unter dem Wert „Lebenswert“ eingeordnet zu werden. Beim Menschen geschieht so etwas oft mit Ungläubigen oder Andersdenkenden.

      Der Bewertungsmechanismus ist natürlich und logisch nur diese Wertetabelle ist entartetet und unnatürlich.

      Ich habe Tieren, insbesondere „Nutztieren“ in meiner Wertetabelle einen neuen Wert gegeben. Daher vermeide ich mir wann immer möglich sie zu fressen oder von ihrer Ausbeutung zu profitieren. Bisher habe immer eine Alternative zu Fleisch gefunden wie z.B. ein Znitzel (Panierte Zucchini) lecker 🙂

    • Woher nehmt ihr eure Arroganz, zu wissen, was gut und was böse ist? Woher?

      Woher kommt euer Anspruch euch über andere zu stellen? Offenbarungsreligion?

      @ Andre
      Du bist immer noch urteilend. Du bist mit der Tätigkeit des Verstehens überfordert. Bedauerlich.

    • @ Franz
      Du bist mit der Tätigkeit des Argumentieren überfordert. Die Quintessenz an sachlichen Gegenargumenten deiner Äußerungen ist so dünn wie die Panade meines Znitzels.
      Außer Empörung und Glückskeks-Weisheiten bleibt da nicht viel.

      Die Unterscheidung zwischen Gut und Böse sollte eigentlich jedem gesunden Menschenverstand möglich sein.
      Alles was mit Quälen und Töten zu tuen hat ist nicht gut (böse).

      Da du wohl ein gläubiger Fleischkonsument bist warum isst du Fleisch ?
      Weil du es musst oder weil du es willst ? Not (Glaube an Notwendigkeit), Sucht oder Lust ?

    • Aber das „zu viele Menschen“ ist nicht ganz von der Hand zu weisen. Man bedenke den erzwungenen Reproduktionszwang zur Vermehrung von „Soldatenmaterial“ für Kriege und die Furcht einzelner Nationen vor Machtverlust durch „Aussterben“. Oder auch gesellschaftlichen Zwänge für Frauen, das traditionelle Gebärmaschinen -Soll zu erfüllen, wie vor allem im Islam. Es gab oder gibt z.B. immer auch Frauen, die lieber gar nicht gebären wollen oder weniger, als gefordert. Zusätzlich wird der Sexualtrieb durch eine speziell darauf zugeschnittene Industrie unnötig stark herausgekitzelt. Wenn wir unsere angeblich „ständige natürliche Geilheit“ einmal mit der von anderen Tieren vergleichen, so ist da ein großer Unterschied zu verzeichnen. Die haben ihre bestimmten Fortpflanzungszeiten und wenn der Überlebensraum schwindet, wird auch dementsprechend weniger Nachwuchs gezeugt. In der Menschenwelt wird das alles überspielt mit künstlichen Hormongaben. Der Irrsinn geht ja so weit, dass nicht nur uralte Männer noch Nachwuchs zeugen, sondern sogar Frauen im Oma-Alter noch gebären.

    • Nun ich glaube wohl kaum, dass Tiere keine bewusste Reproduktionskontrolle (Chinas 1 Kind-Politik) ausüben. In schlechten Zeiten, geht die Reproduktionsrate beim Tieren nicht zurück, weil sie sich dafür bewusst entscheiden, sondern aufgrund äußerer Umstände, die zur einer erhöhten Sterblichkeit bei Kindern und Müttern führen. In größeren Tiergemeinschaften, gibt es manchmal allerdings eine implizierte Reproduktionskontrolle, die Festlegt wer sich mit wem paaren darf bzw kann.

      Beim Menschen gibt es doch unsere „Zivilisation“ und den technischen Fortschritt , da muss Geilheit nicht unbedingt zur Reproduktion führen. Vorbei ich Abtreibung eher kritisch betrachte. Irgendwie bin ich nicht für die Vernichtung von echten Leben zu begeistern, obwohl ich virtuell mal ganze Zivilisationen auslösche… mit biologischen Waffen vorzugsweise da die Infrastruktur nicht so sehr in Mitleidenschaft gezogen wird. Tja bei der effizienten Eroberung von Planeten spielt „Moral“ keine Rolle. Okay manchmal versuche ich auch eine strikt friedliche Strategie mit Diplomatie usw…

      So wie ich meine Pixelarmeen und Zivilisation virtuell steuere, werden wir wohl von der globalen Elite gesteuert. Mit einem gravierenden Unterschied, ich bin steht’s bemüht Verluste und Verschwendung von Ressourcen (Bevölkerung und Rohstoffe) zu vermeiden, weil man sonst über kurz oder lang sich selbst vernichtet oder vernichtet wird.

      Ich frag mich daher welchen Sinn es hat, die Menschheit in ihre Vernichtung zu führen… tja vielleicht ist gerade das das Ziel.

      Den Bezug zur virtuellen Welt verwende ich ganz gerne… weil er gerade bezüglich Kriegspropaganda sehr aktuell und im Trend ist. Manche Werbefilme für das US-Militär sind kaum mehr zu unterscheiden als eine Werbung für eine Kriegsvideospiel. Auch steckt das Militär selbst Millionen in die Entwicklung solcher virtuellen Realitäten.

      Gibt es eigentlich einen realistischen 3D-Schlachthof-Simulator?! wo man möglichst effizient und schnell die Tiere verarbeiten muss ?… Nun ich selbst spiele Spiele die oft einen interessanten Blick in die eigene Psyche gewähren, um die potentiellen eigenen Störungen zu erforschen aber ich könnte mich für solch ein Spiel nicht begeistern.

      Ich wäre dafür, jegliche Abgründe der menschlichen Psyche in die virtuelle Welt zu verbannen, wenn es da keine Wechselwirkung mit der wirklichen Welt gäbe.

    • Ich habe ja nur mal die Frage aufgeworfen, ob diese Dauergeilheit beim heutigen Homo Sapiens überhaupt etwas naturgegebenes, gesundes ist. Bei den Wild- Tieren ist es ja z.B. bekanntermaßen so, dass sie ihre bestimmten Paarungszeiten haben. Und wenn wir bei uns mal genauer hin schauen, dann stellen wir doch fest, dass z.B. im Frühjahr der Sexualtrieb viel stärker ist, als sonst. Es könnte ja sein, dass früher einmal diese Zeit, wo die Natur sprießt und blüht, die natürliche Paarungszeit auch für unsere Art gewesen ist. Und dass es in unserer überzivilisierten Kulturgesellschaft diese Zeugungs- und Gebärzwänge gegeben hat und immer noch gibt, ist ja nun auch nicht zu leugnen. Ich frage mich eben, ob das alles wirklich so gesund ist und nicht vieles auch nur ein Sucht- oder Zwangs- oder Domestizierungsverhalten, was extra angheizt wird für Kriege, Macht und Kommerz und um das angeknaxte, dahinsiechende Selbstbewusstsein aufzumöbeln.

    • Interessante Sichtweise… mir kommt da der Gedanke an den Begriff „Menschenhaltung“, dass wir selbst als Nutzvieh „gehalten“ werden, die Fortpflanzung, Ernährung alle Lebensbereiche werden kontrolliert bzw verändert. Stellt sich die Frage von wem und wozu…

      Aus der Ferne betrachtet, scheint es als ziehe eine ominöse Macht die Fäden über Jahrzehnte oder gar Jahrtausende für ein bestimmtes Ziel.

    • Ich sehe das jetzt gerade so: Irgendwann vor tausenden Jahren hat Homo Sapiens damit begonnen, eine „Gegenwelt“, eine „Gegenschöpfung“ aufzubauen mit den Mitteln der Gewalt, des „abtötenden Prinzips“. Dabei hat sich diese ganze Misere immer weiter getragen mit Selbstbetrug, Lüge, Ignoranz usw. Es begann vermutlich mit der Domestizierung von Tieren, setzte sich fort in Sklavenhandel, Leibeigenschaft, Unterdrückung des weiblichen Geschlechts usw. Das ist bis jetzt so weit gediehen, dass wir so weit als möglich heute aus der natürlichen Umwelt und ihren Lebensgesetzen heraus sind, zumindest die industrialisierte Welt, und der Rest ist arm und bedroht. Das kann so oder so nicht mehr lange gut gehen. Je früher wir das in seiner ganzen Radikalität einsehen-und jeder von sich aus umkehrt, nicht mehr mit macht, desto besser.
      Mehr weiß ich auch nicht. Ich weiß nur, dass Gewalt der Untergang des (schönen)Lebens war und ist. Der scheinbar unerschütterliche Glaube an Gewalt ist die schlimmste Seuche der Menschheit.
      Heute haben wir logischerweise die Schlimmsten an der Macht. Wer das im einzelnen ist, spielt für mich da gar keine Rolle mehr, hat keinen Sinn. Die Menschheit als Ganzes hat das verbockt. Es hängt ja alles miteinander zusammen. Wir sind alle mit verantwortlich. Die einen mehr, die anderen weniger. Jetzt kommt es darauf an, was stärker ist. Wir werden sehen.

  24. Basti An Also, jetzt mal ganz ehrlich liebes Volk. Es ist ja wohl jedem selbst überlassen, was er auf dem Teller hat. Diese Vegane oder Vegetarische Scheiße, kann man sich ja echt nicht mehr ziehen. Meine Großeltern haben Wurst und Käse aufn Tisch. Ich denke, e…Mehr anzeigen

    Marc-André Mahn “Wenn das frischer wäre, würde es Muh machen“ – das ist doch ein witziger Slogan. Zumal Kaufland nicht den Fleischkonsum ankurbelt, sondern einfach will, dass man es bei ihnen kauft.

    Roland Weber Was interessiert mich die Werbung?
    Wenn gegrillt wird, muss was drauf, dass n Gesicht hatte.
    Am liebsten nicht aus dem Supermarkt, sondern vom Metzger meines Vertrauens. Qualität kostet nun mal.

    Theoderich von Treff Hab jetzt Bock auf ein Steak. Wenn hier jetzt auch der Veganer Scheiss anfängt bin ich hier falsch.

    > Das sind die letzten vier Kommentare unter dem Artikel auf der Facebookseite von KenFM. In diese Richtung äußern sich dort noch sehr viele andere „Genießer“, schließlich ist Grillzeit!

    • Punktgenau getroffen Herr Fleck. Man sollte sich allein mal die Sprache anschauen die wir alle hier seit Ewigkeiten verwenden. Fleisch – Milch – Eier. Richtiger wäre:
      Am verwesen gehinderte Leichenteile – Muttermilch – Vogeltiermenstruation.

      Würde auf der Packung „Müllermilch“ plötzlich „Muttermilch“ stehen, gäbe es sicherlich ein etwas größeres Erwachen.

      Außerdem finde ich man sollte in jedem Supermarkt wo sich die Vogelperiode stapelt gleich daneben Tampons platzieren :-).

      Und zu den Tierleichen. Kein Mensch würde Hunger bekommen wenn er ne Kuh auf der Weide rumlaufen sieht. Und schon garnicht auf ne Kuh die halb eingeschissen auf Betonboden in ner großen dreckigen Halle vor sich hinstirbt.
      Erst das Geschöpf erstmal in tausend teile gesägt und ein nicer brand aufgedruckt isses dann aufeinmal lecker…. *facepalm*.

    • Beim Anstehen an der Kasse im Supermarkt konnte ich nicht anders, als mal wieder einer Titelseite
      der Bild (bellt bald blöd bald blind) ausgesetzt zu sein:

      „Warum Sex, Grillen, Fußball so gesund ist.“

      Fressen Ficken Fußball Fernsehen. Das ist das gute und gesunde
      Leben.
      (Ach ja, ich vergaß: Feiern, Facebook, Filsosofie)

    • Eine der typischen paradoxen Fleischesser-Fragen. Jetzt fehlt nur noch das inflationäre „Hitler-Argument“. (Egal, ob und aus welchen Gründen Hitler zeitweise Vegetarier war oder auch nicht.) Dazu möchte ich ein für allemal allen Fleischessern antworten: Es kommt ja nun nicht darauf an, WER besser ist, sondern WAS besser ist. Nicht wahr?
      Das Ende dieser Welt ist keine Humanitäts-Wettbewerb-Verantaltung!

    • @ Specht
      Nun, von oberflächlichen formalisierten Bürokraten erwarte ich jetzt nicht, daß sie Denken als Option betrachten.
      Eine Wertung beruht auf Glauben, nicht auf Wissen.
      Nein, diese Frage kann keiner beantworten, denn sie ist immer nur ein perspektivische Sicht.

      Jedes Urteil _IST_ Wettbewerb. Mopral & Ethik _IST_ Wettbewerb.

      Ihr betreibt nachweislich den Wettbewerb. Ihr seid einfach nur bigott, das ist alles.

  25. 500 Gramm Tränen
    500 Gramm trauriges Leben
    500 Gramm sinnloses Sterben
    500 Gramm gequältes Gewebe
    500 Gramm nicht gelebtes Glück
    500 Gramm Dummheit bei Kaufland
    500 Gramm menschliche Gleichgültigkeit
    500 Gramm Profitgier, die über Leichen geht
    500 Gramm aus deutschen Konzentrationslagern
    500 Gramm vom größten Massenmord aller Zeiten

    Vielen Dank, Herr Fleck, Ihr Text spricht auch mir aus dem Herzen.

  26. Lieber Herr Fleck,

    bitte nicht verzagen und weitermachen!
    Wegen Ihrer (und VeganisLove) hier geposteten Beiträgen ernähre ich mich seit über einem Jahr fleischlos und auch größtenteils Milchprodukte frei. Und dabei oute ich mich mal, dass ich zuvor in 35 Jahren (leider) wahrscheinlich mehr Fleisch gegessen habe, als andere in 100 Jahren…

  27. Ich erinnere mich heute nach Jahren immer noch wieder an eine Szene auf einem ehemaligen „Gnadenhof“, der von der dortigen Behörde unter erfundenen vorgeschobenen Argumenten brutal verdrängt wurde. Ich besichtigte diesen zu einem Zeitpunkt, wo man der bemitleidenswerten Betreiberin nur noch eine Gruppe Schweine, sog. „Schlachthybriden“ gelassen hatte mit der Auflage, sie schlachten zu lassen. Sie fütterte gerade die sehr wach drein schauenden riesigen Tiere mit frischen Möhren. Man konnte sehen, wie diese Tiere glücklich und geniesserisch und ganz manierlich ihre Möhren verzehrten, um dann anschließend noch einmal ganz penibel schnüffelnd die Schnauze dicht am Boden die Strecke noch einmal abzulaufen, um zu kontrollieren, ob da nicht vielleicht doch noch so ein leckeres Mörchen übersehen wurde. Diese Szene erinnere ich heute – nach so langer Zeit – immer noch mit großer Rührung. Eines weiß ich genau: Die Seele kann aus noch so gemeinen Verzüchtungen nicht herausgezüchtet werden! Sie empfinden von Grund auf immer noch genau wie wir auch. Jedenfalls wie diejenigen von uns, die noch empfinden können. Sie freuen sich über jede Art von Zuwendung und wollen in Frieden und Freude leben. Wenn niemand mehr Fleisch essen würde, bräuchten diese Tiere nicht mehr weiter immer wieder neu in ihr schreckliches Dasein hineingezwungen werden. Da begänne z.B. dann ein Stück Weltbefriedung.
    Buddhas Weisung war vor allem Vermeidung von Leiden. Was heute geschieht ist alles genau das Gegenteil: Steigerung von Leid und Qual bis zum lange schon Geht-nicht -mehr! Es ist so abgrundtief traurig, liebe Freunde! Was sollen wir nur tun? Der einzige Trost für alle besteht heute nur noch darin, dass dieses Leben endlich ist!

  28. Lieber Herr Fleck,

    einmal mehr sprechen Sie mir mit Ihrem Text aus der Seele.

    Was für ein unerträglicher Zynismus sich in diesem Werbeslogan verbirgt… Wie oft schon habe ich mich gefragt, was in solchen Menschen eigentlich vorgeht, die solches zustande bringen? Denken die eigentlich, fühlen die eigentlich noch irgendetwas?! Da bleibt am Ende tatsächlich fast nur noch die resignierende Erkenntnis, dass es Manche einfach nie verstehen.

    Und dann lese ich diesen unsäglichen Kommentar von „Pingu“, der/die sich die Dinge offensichtlich auch so zurechtlegt, wie es gerade in den persönlichen Kram passt. Da soll dann tatsächlich der Eindruck erweckt werden, man sorge sich durch den eigenen, buchstäblich über Leichen gehenden Fleischkonsum um das Wohlergehen ausgerechnet der Tiere, die man töten lässt, um sie zu essen, als sorge man sich um die Arterhaltung, was schon rein sachlich falsch ist.

    Da wiederhole ich einfach meine Antwort im von Herrn Fleck erwähnten Thread über die „Würde der Tiere“ zum gleichen Thema:

    Ich frage mich ernsthaft, wie man überhaupt darüber nachdenken kann, dass die vom Menschen nach seinen Bedürfnissen, geradezu frankensteinmäßig gezüchteten Nutztierrassen einem „Artensterben“ zum Opfer fallen könnten! Das sind keine natürlichen Arten und ich kann mir kaum vorstellen, dass diese erbarmungswürdigen Geschöpfe, von denen hier die Rede ist, ihr Nicht-zur-Welt-Kommen-Müssen bedauern würden, wenn sie denn könnten. Oder glauben Sie, Pingu, ernsthaft, dass eine Existenz, die von der ersten bis zur letzten Minute aus Qual besteht, für irgendein Geschöpf unter dem Himmel lebens- und erstrebenswert sein könnte?!?!

    Dass dies so ist, dokumentieren zahllose Berichte und Videos, die im Netz zu finden sind und muss hier nicht näher erläutert werden.

    Nur ein Tipp: Stellen Sie sich doch nur mal für eine Woche in einen kleinen Wandschrank – Toilette brauchen Sie sicher nicht und bewegen müssen Sie sich auch nicht groß. Ihr Essen wird Ihnen ja gebracht, es mangelt Ihnen sicher an nichts … Vielleicht haben Sie nach diesem Experiment eine ungefähre Ahnung vom Dasein eines „Nutztiers“.

    Man möge sich zudem bitte vor Augen halten, dass wir Menschen in den letzten 40 Jahren den Bestand der Gesamtheit aller Wildtiere halbiert haben, nicht zuletzt daher, dass wir deren Lebensraum immer weiter einschränken – u. a. zur Schaffung von Anbauflächen für die Futtermittelproduktion! Und dann wagt man es, seinen Fleischkonsum mit dem hehren Ziel der Arterhaltung zu rechtfertigen?!? Das ist empörend und unerträglich verlogen!

    Die vom Menschen geschaffenen Hybride, die ohnehin ohne das Zutun des Menschen gar nicht überlebensfähig wären, verdrängen zudem die alten Haustierrassen.
    Puten z. B. sind so gezüchtet, dass sie rasant an Gewicht zunehmen und zwar so, dass ihr Skelett dieses Gewicht überhaupt nicht tragen kann. Hühner werden darauf gezüchtet, ganz artfremd im Jahr rd. 300 Eier zu legen, Hähnchen werden wie Puten auf Fleischansatz gezüchtet. Bei Kühen/Rindern gibt es ähnliche Zuchtunterscheidungen (Milch/Fleisch) und bei Schweinen hat man es geschafft, dass die Sauen mehr Ferkel gebären, als sie Zitzen haben. Überzählige Ferkel werden gleich vor Ort getötet.
    Selbstständig überlebensfähig ist keine dieser „man-made“ Tiere und ich finde, es wäre geradezu sadistisch, solche „Arten“ durch Nachzucht erhalten zu wollen und damit sogar die natürlichen Urrassen zu verdrängen.

    Und genauso armselig ist Ihr „Argument“, dass es Menschen ja schließlich auch nicht so gut gehe – ach so, das erklärt natürlich alles und rechtfertigt selbstverständlich, dass man sich dann vollkommen über das Leid anderer Lebewesen hinwegsetzen und – im Gegenteil – dieses noch für eigene Zwecke missbrauchen darf, oder wie? Nein, für eine solche Haltung habe ich exakt Null Verständnis!

    Heike

  29. Die Liebe wiegt noch weit schwerer.
    Zur Ernährung an sich empfehle ich den Film von Erwin Wagenhofer:

    We Feed the World – Essen global

    Tag für Tag wird in Wien gleich viel Brot entsorgt, wie Graz verbraucht. Auf rund 350.000 Hektar, vor allem in Lateinamerika, werden Sojabohnen für die österreichische Viehwirtschaft angebaut, daneben hungert ein Viertel der einheimischen Bevölkerung. Jede Europäerin und jeder Europäer essen jährlich zehn Kilogramm künstlich bewässertes Treibhausgemüse aus Südspanien, wo deswegen die Wasserreserven knapp werden.

    Mit WE FEED THE WORLD hat sich Erwin Wagenhofer auf die Spur unserer Lebensmittel gemacht. Sie hat ihn nach Frankreich, Spanien, Rumänien, in die Schweiz, nach Brasilien und zurück nach Österreich geführt.

    Roter Faden ist ein Interview mit Jean Ziegler,
    UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung.

    WE FEED THE WORLD ist ein Film über Ernährung und Globalisierung, Fischer und Bauern, Fernfahrer und Konzernlenker, Warenströme und Geldflüsse – ein Film über den Mangel im Überfluss. Er gibt in eindrucksvollen Bildern Einblick in die Produktion unserer Lebensmittel sowie erste Antworten auf die Frage, was der Hunger auf der Welt mit uns zu tun hat.

    Zu Wort kommen neben Fischern, Bauern, Agronomen, Biologen und Jean Ziegler auch der Produktionsdirektor des weltgrößten Saatgutherstellers Pioneer sowie Peter Brabeck, Konzernchef von Nestlé International, dem größten Nahrungsmittelkonzern der Welt.

    … oder das Buch dazu:

    We feed the world: Was uns das Essen wirklich kostet
    ISBN-10: 3936086265

    … es ist nur noch gebraucht erhältlich, dafür aber recht günstig.

    Was man sich eventuell auch noch ansehen kann:

    Monsanto – Mit Gift und Genen
    Vom Dioxin zum Gentechnisch veränderten Organismus

    Leben außer Kontrolle
    Von Genfood und Designerbabies

    Plastic Planet (Werner Boote)
    Kunststoffe können bis zu 500 Jahre Böden und Gewässer vergiften, unbekannte Zusatzstoffe sorgen für eine Verringerung der Spermienproduktion und schädigen das Hormonsystem des Menschen. Plastik ist vor allem ein großes Geschäft, die Kunststoffindustrie macht 800 Mrd. Euro Umsatz im Jahr, weltweit werden fast 240 Mio. Tonnen Kunststoff aus vier Prozent der Erdölproduktionen hergestellt. Statt über Nebenwirkungen in der Öffentlichkeit zu diskutieren, stellen Repräsentanten der Industrie die Vorteile heraus.

    Und hier noch, da es auch dazu gehört, Frau Rosalind Peterson vor der UNO:

    Rosalind Peterson addresses the UN on Chemtrails And Geoengineering
    https://www.youtube.com/watch?v=o7g9oiyXuR8

    Addiert man das alles auf und eventuell noch ein wenig mehr des Alltäglichen, läßt sich folgern, es braucht nicht wirklich einen Atomkrieg.

    • P.S.: Mai und Juni ist die sogenannte Bienenschwarmzeit. Ich habe bis jetzt genau vier Bienen überhaupt gesehen, dies in zwei verschiedenen Städten.

      Wozu genau haben diverse Leute, auch in Bezug auf das Obige, einen Tresor des jüngsten Gerichts für Saatgut gebaut.
      Hat dies eventuell mit den Gorgia Guide Stones zu tun? Wer weiß?

      Diese finden auch Erwähnung in einem weiteren Film von Werner Boote:

      Population Boom

      Ein bekanntes Horrorszenario: sieben Milliarden Menschen auf der Erde. Schwindende Ressourcen, giftige Müllberge, Hunger und Klimawandel Folgen der Überbevölkerung? Wer behauptet eigentlich, dass die Welt übervölkert ist? Und wer von uns ist zu viel? Nach dem großen Kinoerfolg von Plastic Planet bereist der neugierige Dokumentarist Werner Boote unseren Planeten und untersucht für Population Boom ein jahrzehntelang festgefahrenes Weltbild. Für ihn stellt sich eine völlig andere Frage: Wer oder was treibt dieses Katastrophenszenario an?

    • Sie zählen hier die Symptome der ganzen Misswirtschaft auf, nennen aber nicht die eigentliche Ursache. Das ist es aber doch, was endlich einmal erkannt und bewusst gemacht werden muss! Denken Sie einmal über den klugen bekannten Spruch von Alexander von Humboldt nach! Oder nennen Sie wenigstens das, was sie selber als Ursache ausgemacht haben! Ich bin gespannt!

    • Ich meinte natürlich dies: „Wo ein Jäger lebt, können zehn Hirten leben, hundert Ackerbauern und tausend Gärtner
      (…) Die selbe Strecke Landes, welches als Wiese, das heißt als Viehfutter 10 Menschen durch das Fleisch der darauf gemästeten Tiere aus zweiter Hand ernährt, vermag – mit Hirse, Erbsen, Linsen und Gerste bebaut, 100 Menschen zu erhalten und zu ernähren.“

      Sie sehen also, Box, die vegane Idee ist keinesfalls eine moderne Mode-Erscheinung, sondern eine uralte Erkenntnis, denn wir kennen die selbe Denkweise ja auch schon aus der Griechischen Antike und da ganz explizit von Pythagoras.

    • Wo ein Jäger lebt, können zehn Hirten leben, hundert Ackerbauern…?

      Vermutlich werden genau deshalb die Urwälder abgeholzt und Monokulturen angebaut.

      Was macht ihr mit Wüsten, mit Steppen?
      Was sollen denn die Buschmänner in der Kalahari machen?
      Sind die ganzen indigenen Völker so abgrundtief böse?
      Und ihr Veganer seid Heilige, die Retter der Enterbten?

      Simpel geht die Welt zugrunde.

      Ich habe hier viel mehr den Eindruck, daß einige nicht mit der Tatsache ihres Menschseins klarkommen, jedenfalls ist das ausgeprägte Selbstmitleid ein Hinweis darauf.

      Ihr verwechselt euer (Selbst)Mitleid mit Mitgefühl. Die Angst vor dem Sterben. Die Angst vor dem Tod, vor dem _Nichts_, der Bedeutungslosigkeit.

    • Der erfinderische Geist, den unsere Spezies zur Verfügung hat, kann alle Probleme lösen. Nichts ist im Grunde statisch. Wissen Sie das noch nicht?

  30. Die Tiere, die ich esse, würde es ohne mich gar nicht geben, da sie extra zum Schlachten gezüchtet werden. Als Endkonsument finanziere ich deren Futter, Aufzucht, Pflege, medizinische Versorgung und Unterkunft. Würden wir heute alle aufhören, Fleisch zu essen, müsste das ganze Schlachtvieh getötet werden, da dessen Halter pleite gehen würden und niemand mehr für sie sorgen könnte. Vielleicht würden manche Tierarten sogar aussterben. Ist das wirklich das, was Sie wollen?

    Tiere, die nicht geschlachtet werden, sterben trotzdem, vielleicht etwas später, vielleicht aber auch qualvoller. Sterben ist nie schön. Es gibt wirklich Schlimmeres als Bolzenschussgeräte, Multiple Sklerose im Endstadium zum Beispiel, oder Alzheimer, Wachkoma, und Ähnliches. Und wie viel Angst ich in meinem Leben schon hatte juckt auch keinen.

    • Manchmal schämt man sich, Mitglied dieser denkenden Spezies zu sein, die sich Mensch nennt.

      In direktem Bezug zu diesem Posting hier von P.:

      „No, I am not a man.“

    • Vielleicht versuche ich es besser auf die hilfreiche Tour. (Nachdem die erste Reaktion auf jene schauerliche Wortmeldung hier verpufft ist.)

      Was ist Angst? Wodurch entsteht Angst? Wie läßt sie sich überwinden?

      1) Angst ist so etwas wie das Gegenteil von Liebe. Wo Liebe ist, hat Angst keinen Platz.

      2) A. hat zusammenziehende und beschleunigende Wirkung und stammt aus der Zeit,
      als jeden Moment ein Bär im Höhleneingang auftauchen konnte (Adrenalinausschüttung der Nebennieren, erhöhter Blutdruck, schnellere Muskelreaktionen, schnellerer Herzschlag etc.). Menschen, die sehr schnell denken und sehr schnell sprechen (Kennt Ihr jemanden? 😉 ) haben mit hoher Wahrscheinlichkeit viel Angst.
      Wir haben heute leider auch Angst, ohne daß ein Bär auftaucht. Was vor einigen Tausend Jahren sinnvoll war,
      macht uns heute krank. Und einsam.

      3) Schuld erzeugt Angst. Fühle ich mich schuldig, dann erwarte ich Strafe. Diese Erwartung macht ängstlich.
      Daher muß ich meine Schuld verleugnen, verdrängen, rationalisieren, auf andere projizieren – was mich wütend macht, denn jetzt ist die Schuld da draußen und um sie vollständig „loszuwerden“ (so das wahnsinnige Glaubenssystem des Ego), muß ich sie jetzt in anderen angreifen. Aus diesem Grund erzeugen Vegetarier und Veganer so viel Zorn. (J.C.: Ich habe Euch die Wahrheit gesagt und darum hasset Ihr mich.) Aus diesem Grunde werden ängstliche Menschen so leicht zornig. Das Sündenbockprinzip: es sind die anderen.

      4) Gefühl von Getrenntsein/Mangel an Urvertrauen/Egoismus: Es kümmert sich ja sowieso niemand um mich, warum sollte ich mich dann um andere kümmern? ICH MEINER MIR MICH!!!!

      Ich bin allein und stehe gegen der Rest der Welt. Jeder muß sehen, daß er irgendwie durchkommt. Der Überlebenskampf. Es ist nie genug für alle da. Was ein anderer hat, kann ich nicht haben – – – so weit das wahnsinnige Denksystem des Ego.

      (Auflösung: Anhaftung am Körper aufgeben. Etwas für andere tun. (Geben und Empfangen sind in Wahrheit eins. Wie ich säe, so werde ich ernten.)
      Auflösung: Sich in etwas Größeres einfügen. Dienen, statt zu regieren. You can serve in heaven or rule in hell.
      Auflösung: Ich bin nicht der Körper. Ich bewohne ihn eine Zeit lang. Sein Tod ist nicht mein Tod.)

      5) Handle ich wider besseren Wissens auf eine lieblose Art, dann mache ich mich schuldig und nähre permanent die Angst. (Fleisch Essen ist so eine lieblose Handlung. Zorn ausagieren ist so eine lieblose Art.)

      6) Angst wird aufrecht erhalten durch Zweifel und angsterweckende Gedanken. Stoppe sie!
      Angst wird aufrecht erhalten und verstärkt durch Projektion unserer Vergangenheit auf die Zukunft. Hör auf damit!
      Die Vergangenheit ist tot, die Zukunft noch nicht da. Was soll also diese Projektion? Sie ist die Methode des Wahnsinns, mir in der Gegenwart meinen Frieden zu rauben. Sie gilt als normal.

      7) Angst ist anstecken. Sie wird aufgenommen durch:
      – Kontakt mit ängstlichen Menschen, negativen Menschen, gewalttätigen Menschen, ängstlichen Medienartikeln, negativen Prognosen

      – Fleischkonsum: ich spüre selbst die Todesängste der geschlachteten Tiere
      Wie kann sich jemand darüber beklagen, daß er selbst so oft Angst habe, und fortfahren, Fleisch zu essen?
      Was ist das für ein Irrsinn?

      8) Angst wird aufrecht erhalten durch: Selbstbetrug; fangen wir an, uns die Wahrheit zu sagen. Auch über unsere eigenen Lügen, z.B. was das Fleischessen anbelangt.

      9) Es gibt Menschen, die eher Angst haben als andere; Angstfixierungen; das Enneagramm beschreibt sie unter den Punkten 5, 6 und 7. Kundig machen hilft. Selbsterforschung.

      **********************************************************************************************

      @Angelo(?) S.
      „Man lasse die Fleischgegner lange genug hungern und siehe da, sie werden alles fressen, sogar einander, nur um nicht mehr die Qual des Hungerns zu erleiden.“

      Eine der fatalsten Rationalisierungen. Erstens: Dies ist nur ein Gedanke. Ob diese Situation für jemanden, der sich gesund ernährt (schon die Formulierung „Fleischgegner“ – warum eigentlich immer überall Gegnerschaft?)
      jemals eintritt, steht in den Sternen. Das künstliche (und bösartige) Szenario ist also alles andere als ein Beweis für die Richtigkeit von Fleischkonsum. Ganz zu schweigen von der Behauptung des Kannibalismus.
      Zweitens: Unsere Körper nehmen ca. 30% der benötigten Energie aus materieller Nahrung auf, den Rest über die feinstofflichen Energiezentren. Schon mal was von „Breatharians“ gehört?

      (Jasmuheen ist eine populäre Vertreterin. ttps://www.amazon.de/Lichtnahrung-Die-Nahrungsquelle-kommende-Jahrtausend/dp/3929512262 ;
      http://www.pranalight.de/lichtn.htm )

      Soviel auf die Schnelle. Vielleicht hilfts ja jemandem?

    • Der sanfte Weg zur Lichtnahrung. Eine Weiterentwicklung des (unausgereiften?) Prozesses:
      ttps://www.amazon.de/dp/3867282471/ref=pd_luc_rh_bxgy_01_01_t_img_lh?_encoding=UTF8&psc=1

      (Bei obigem Link zum ersten Buch von Jasmuhee den Strichpunkt am Ende weglassen, dann funktioniert er:
      ttps://www.amazon.de/Lichtnahrung-Die-Nahrungsquelle-kommende-Jahrtausend/dp/3929512262 )

      Ein umstrittenes „Interview“ von Nicola Tesla: ttps://www.youtube.com/watch?v=pr7v22EbM0g
      „Alles ist Licht“

    • Liebe hat kein Gegenteil. Ihr könnt sie lediglich ignorieren, auch weiterhin.
      Der Grund für Haß ist die herrschende Moral bzw. Ethik.

      Das Dasein kann nicht nicht da sein.

    • F.M.A.: Was meinen Sie, könnte die Menschheit nicht nicht verrückt sein, oder nicht nicht nicht verrückt sein?

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