Abschaffung des Bargeldes! Was steckt wirklich dahinter?

Vortrag und Diskussion mit Hansjörg Stützle.

„Bargeld ist dreckig und voller Bakterien!“
„Bargeld ist nicht mehr zeitgemäß!“
„Nur Kriminelle und Terroristen benutzen Bargeld!“

Seit geraumer Zeit werden wir mit zahlreichen Argumenten für eine Abschaffung des Bargeldes überschüttet.

Kann es sein, dass solche Argumente nur vorgeschoben sind und die wirklichen Gründe für die Abschaffung des Bargeldes uns Bürgern verschwiegen werden?

Dieser Vortrag zeigt die wirklichen Hintergründe für die geplante Bargeldabschaffung auf und macht deutlich, in welche Welt wir steuern, wenn dies tatsächlich durchgesetzt wird. Zudem wird aufgezeigt, wie die Abschaffung des Bargeldes noch verhindert werden kann und was wir alle aktiv dazu beitragen können.

Mittwoch, 10. Oktober 2018, 19.00 Uhr
kultur|o, Mühlenstraße 10, 88696 Owingen
Eintritt: 12,00 Euro / Schüler 8,00 Euro
Abendkasse ab 18:00 Uhr

Über den Referenten:

Der Vortragsredner Hansjörg Stützle war über 20 Jahre Partner einer Kanzlei für Unternehmensentwicklung. Sein Kompetenzbereich umfasste die Entwicklung von Entwicklungshilfen bei Fragen zu Investitionen, betrieblicher Finanzplanung und Unternehmenssanierung.

Aus dieser Tätigkeit erwuchs ihm ein vielfältiger Fundus an praktischem und umsetzbaren Wissen und Erfahrung. Durch jahrelange Forschung entwickelte Stützle ein lebensnahes Bildungskonzept, in dem Menschen wertvolles Wissen zum Geld erhalten.

Darüber hinaus entwickelte er Vorträge, die ungewöhnliche, interessante und vor allem umsetzbare Lösungsansätze über gesellschaftliche Themen beinhalten. So entstanden auch seine Vorträge zum Thema „Abschaffung des Bargeldes“.

Verantwortlich: Udo Daecke, Owingen
E-Mail: udo.daecke@t-online.de

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5 Kommentare zu: “Abschaffung des Bargeldes! Was steckt wirklich dahinter?

  1. Alles richtig, was Sie sagen. Bis auf Folgendes, und ich nenne das Phänomen einfach mal „Die da“.
    „Die da“ haben sich bestätigt gesehen und hämisch gelächelt, als da einer sagte, Religion sei Opium für`s Volk. Denn das wussten sie ja zu dem Zeitpunkt schon seit mindestens ca. 2000 Jahren, in denen „Die da“ die Völker mit Opium – ja auch mit echtem Opium! – , zu Gläubigen für ihre Zwecke machten, d.h. Missionierung, Kolonisation, Krieg, Handel…und VIEL Geld anhäuften. Und so wurde über Jahrhunderte Geld in Form von Münzen und Scheinen in den verschiedensten Variationen angehäuft, nachdem man zuvor unbequeme, schwere, unpraktische Formen von Geld sukzessive ersetzte. Inzwischen wird Geld wie in der Schöpfung – das kennt ja der Gläubige – geschöpft durch den Prozess der Schuld-Eingeständnis – auch das kennt der Gläubige- am Bankschalter. Dass da etwas Materielles ist, das kann/soll man glauben, aber „am Ende des Tages“ muss der Gläubige im doppelten Sinne des Wortes „daran glauben“, indem er seine „Schuld“ – einschliesslich der Zinsen – einlösen muss, (wenn er in den Himmel will).
    Das Geld ist doch schon so gut wie abgeschafft und reine Glaubenssache, und in einer nunmehr zunehmend virtuell werdenden Welt sollten wir mit dem Glauben aufhören, bevor wir selbst in der Cloud verschwinden. Für den, der an „Die da“ nicht glaubt: „Die da“ sind wir alle, solange wir glauben.

    PS: Hollywood-Produkte wie „Timeout“ (oder so ähnlich), in dem Menschen mittels eingepflanztem Chip bezahlen und tot umfallen, wenn ihr Konto auf Null gerät) sollten nicht nur als Unterhaltung konsumiert werden.

    • „Die da“ sind wir alle, solange wir glauben.

      Da stimme ich zu!

      Ich schließe mich nicht aus. Wir alle halten es am Leben.
      Drüber jammern ist auch irgendwie blöd. Mach doch mal! lautet das Motto.

      Aber wie so oft: Aller Anfang ist schwer. Da fass ich mir an die eigene Nase. Aber es wird…

      Ich glaube aber auch, dass es unausweichlich ist, dass sich daran etwas ändern wird. Immer mehr wird möglich ohne das Zutun menschlicher Arbeit. Daher werden wir uns irgendwann fragen müssen, wie wir damit umgehen werden.

      Dass jew. zwei Leute ein Loch buddeln und mit nem Eimer das des anderen zuschütten kann ja nicht die Lösung sein.

      Die Menschen spüren überall auf der Welt, dass es so nicht weitergehen kann. Ich denke sogar, dass auch Politiker den ein oder anderen lichten Moment haben. Allerdings sind die so in ihrem eingeschränkten Denktümpel gefangen, dass zuerst immer Arbeitsplätze und Wer soll das bezahlen! in den Schädel hüpft.

      So langsam fangen immer mehr Menschen an sich selbst zu organisieren und auszuprobieren was geht und was nicht. Wenn im Hinblick auf die Selbstorganisation eine kritische Masse überschritten ist, wird es nicht mehr aufzuhalten sein. Dann wird es auch Politik und Entscheidungsprozesse in der heutigen Form nicht mehr geben. Und dann können wir das Thema mit der Konkurrenz auch mal auf ein sportliches Level heben.

      Idioten, die versuchen werden alles irgendwie auszunutzen, wird es auch dann noch geben. Ich hoffe allerdings in hohem Maße weniger. Mal sehen, wie robust die Gesellschaft der Zukunft denen gegenüber sein wird.

      Danke für die Beisteuerung und Anregung.

      Greetz…

  2. Kein Bargeld???

    Das wäre doch mal schön.
    Aber bitte bis zu Ende gedacht.
    EIn Leben komplett ohne Geld, ohne Profitmaximierung, ohne Steuer, ohne zu wenig Finanzierung für Umweltprojekte, ohne Verwaltung des ganzen, ohne Kontrolle, ohne ungerechte Verteilung, …

    …vielleicht gar ohne Grenzen?!?

    Aufgrund des Geldes kämpfen wir in Deutschland – einer sogenannten Überflussgesellschaft – immer noch gegen den Mangel an! Völlig bescheuert, oder nicht? Da fürchten wir uns, dass die wirtschaft zum Erliegen kommen könnte, weil irgendwo jemand zu viel davon verzockt.

    Geld braucht man für eine funktionierende Gesellschaft nicht. Man braucht nur eine Einigung darauf, wie wir miteinander leben wollen und wie wir den Kram, der uns nützen soll sinnvoll verteilen. Heute verteilen wir den Kram an den, der am meisten dafür zahlen will. Und wir produzieren dort, wo es vermeindlich am billigsten ist. Das führt dann dazu, dass wir den Scheiß lieber um die ganze Welt fahren anstatt ihn lokal zu produzieren und zu verbrauchen.

    Wenn das mit dem Geld so super wäre, warum um Himmelswillen haben wir es dann damit nicht geschafft die Nahrungsmittel einer weltweiten Landwirtschaft, die uns locker alle ernähren könnte, so zu verteilen, dass keiner mehr an Hunger sterben muss???
    Warum ist an den wichtigen Stellen immer zu wenig davon da? Warum werden die wichtigen Arbeiten, die unser Leben erst so richtig verlängert haben und qualitativ steigern, wie Hygiene, Pflege, soziale Berufe u.d.G. völlig unterirdisch bezahlt. Warum können wir die erkannten schlechten Dinge nicht einfach abstellen?

    Um aber die Kurve zum o.g. Artikel wieder zu bekommen…

    Wenn wir kein Geld hätten, bräuchten wir auch keine Angst vor der Abschaffung des Bargelds haben.

    Geld ist Gewalt in Form von Zwang, Erpressung und Bestechung!

    Bleibt friedlich…

    Ich

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