Achtung! Der Streit um die Corona-Wahrheit ist eingepreist – Tagesdosis 27.5.2020

Ein Kommentar von Anselm Lenz. 

Die Corona-Krise ist ein Versuch, den Zusammensturz des Finanzmarktkapitalismus zu überlagern, der sich seit Mitte 2019 abgezeichnet hatte. Das ganz große Geld will in ein neues Stadium seiner Herrschaft über uns vorstoßen. Grundgesetz und Wissenschaft sollen nur noch bedeutungsloses Beiwerk sein. Die Opposition wird verfolgt bis hin zu offenen Pogromaufrufen gegen Oppositionelle.

Aber die Regierung, ihre Freunde und die gleichgeschalteten Medienhäuser haben ihre Rechnung ohne die Leute gemacht. Sogar der ARD-Brennpunkt zu den Protesten für das Grundgesetz unter dem Titel „Nicht ohne uns!“ sieht den Widerstand in der Bevölkerung bereits bei 33 Prozent. Wenn solch eine Zahl im Parteifunktionärsfernsehen nicht mehr verschwiegen werden kann, wissen wir, dass ab jetzt nicht nur die Mutigsten der Mutigen auf unserer Seite, der Seite der Opposition stehen werden.

Die hat weiterhin mit heftigsten Drangsalierungen zutun. Seitdem wir von nichtohneuns.de am 28. März 2020 Grundgesetze auf unserem Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin verteilen wollten, um unsere Regierung an die Freiheitsrechte zu erinnern, läuft eine Einschüchterungsmaßnahme nach der anderen gegen uns.

Nächtliche Hausbesuche von Beamten, die wie angetrunkene Schlägerbanden oder Prostituierte verkleidet sind. Die Bezeichnung unserer Wochenzeitung „Demokratischer Widerstand“ als „virenkontaminiertes Material“ — verbunden mit dem Verbot, diese zu verteilen. Eine in der Geschichte der Bundesrepublik nie zuvor dagewesene Regierungssperrzone um unser aller Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin.

Das Verbot öffentlich zu sprechen für die Herausgeber des Demokratischen Widerstandes. Willkürliche Verhaftungen. Eine Verleumdungs-, Hetz- und Hasskampagne in der taz, der Bild, in der SZ, im ZDF, bei Markus Lanz, in weiten Teilen unseres GEZ-finanzierten Rundfunks und nicht zuletzt dem sogar offiziell Bill-Gates-finanzierten Magazin Der Spiegel, das inzwischen als Flaggschiff des Neofeudalismus und Präfaschismus bezeichnet werden muss.

Die taz hetzte in seiner Ausgabe vom Mittwoch neuerlich gegen Oppositionelle und Journalistinnen. Diesmal störten sich die lieben Kollegenschweine daran, dass in einer Wohnung im Berliner Wedding eine Zeitung produziert wird, die zuletzt mehr als das Zehnfache der Auflage der taz aufwies: Der demokratische Widerstand. Moniert wurde, dass in der Weddinger Wohnung

  • auf dem Balkon diskutiert werde
  • dazu eine Journalistin Zigaretten rauche
  • das womöglich ein Joint sein könne
  • im Hof auf einer Palette Zeitungen gelagert würden
  • und generell eine „pöhse“ Redaktion ihr Unwesen treibe
  • die Nachbarn seien alle empört.

Die Gegenprobe am Nachmittag ergab: Pustekuchen. Klingeln, guten Tag, wie geht es Ihnen, wir würden uns gern vorstellen. Ergebnis: Die Nachbarn sind ALLE bis auf einen im ersten Stock links überhaupt nicht genervt. Viele sogar eindeutig auf unserer Seite.

Einer drückt uns sogar einen Fünfzig-Euro-Schein in die Hand: „Für die Spendenkasse, legt mir einfach einen Stapel neuer Ausgaben vor die Tür, ich verteile die im Betrieb! Weitermachen, Leute!“ Die taz hat mal wieder nachweislich gelogen — und im Grunde wissen das auch alle Leserinnen, die das sinkende Schiffchen zu Scharen verlassen, wie aus dem taz-Tower in der Friedrichstraße zu erfahren war. Demnach haben bereits tausende Abonenntinnen gekündigt und eine dreistellige Anzahl an Anteilseignerinnen die Genossenschaft verlassen. Das Blatt wird nicht mehr lange durchhalten.

Auf Seiten der Opposition strömen dagegen hunderte Medizinerinnen und Jursten ein, nicht wenige ehemalige und sogar noch derzeitge Abonenntinnen der Zeitung. Was für die taz gilt, gilt für andere Medienkonzerne nicht minder. Aus der jungen Welt kommen Journalisten wie Abonnentinnen zum Widerstand. Aus der Tageszeitung Die Welt, von der SZ, aus fast allen Parteien und Hintergründen kommen die Menschen zu uns.

Ihr Interesse ist die Republik: Gewaltenteilung, Demokratie und Neuwahlen. Unsere Regierung hat kein Mandat für ihre Maßnahmen. Sie fordern mit uns: Neuwahlen und einen Untersuchungsausschuss zu Corona. Auch die Umstrukturierung der Wirtschaftsgesetzgebung wollen sie zumindest auf demokratische Füße gestellt sehen. Politische Transparenz, offene Debatte im besten Sinne einer Republik und seriöse Wissenschaftlichkeit stehen hoch im Kurs!

Es steht also außer Zweifel: Die Aufklärung wird sich durchsetzen. Es fragt sich nur, was die Feinde der Aufklärung, die Technik-Guru-Verehrer und Regierungsfans mit uns, der Opposition, noch anstellen werden, bis deren politische und mediale Niederlage feststeht.

Deren Ziel wird immer klarer: Sie wollen kleine und mittlere Händler fertig machen, Unternehmen, die keinen direkten Zugang zum Kapitalmarkt haben, Freiberufler, Gastronomen, Hoteliers, Landwirte und generell alle kleinen und mittleren Betriebe — also all jene, die das Leben in Städten und Gemeinden so lebenswert machen. Zuletzt wollten Ursula von der Leyen und ihre Schergen sogar den Mindestlohn senken.

„Ist dies schon Wahnsinn, so hat es doch Methode“, wie William Shakespeare zu Beginn des siebzehnten Jahrhunderts angesichts solch krimineller Energie schrieb. Damals wie heute sind nicht friedliche Verschwörungstheoretiker und Freaks das Problem, die vielleicht ab und an ein Stückchen zu weit denken. Sondern der reale Schrecken, die Verleumdung und der Terror der Herrschenden — die sich auf noble Motive berufen und dabei noch größeres Leid verursachen, anstatt einfach aufzugeben und das Gespräch zu suchen. Wie Shakespeares Hamlet. — Und im Grunde ist auch diese literarische Figur noch zu edel für den Vergleich mit den Neofeudalisten und Überwachungsstaatfans der Gegenwart. Diese sind ganz einfach autoritäre Charaktere.

Aber was nützen uns all die Worte und das Wissen, dass wir am Ende eher richtig als falsch liegen werden. Dass unser Gegner lügt. Dass sich das Gute durchsetzen wird.

Während Kinder völlig zurecht auf ihre Spielplätze einbrechen, um ihre Freunde in die Arme zu nehmen, und Frauen und Männer in der Hauptstadt sich darüber völlig zerstreiten, ob die Verhältnismäßigkeit bei der Grippeinfektbekämpfung gewahrt wird, verschafft sich die federführende Kapitalfraktion Zeit. Nämlich jene Zeit, die sie braucht, um ihre kriselnde Herrschaft neu einzustellen.

Damit diese Zeit gewährt wird, agieren das Polit-Mediale-Kartell und dessen Mitläufer mittlerweile bewusst mit falsch interpretierten Daten, die der weltweiten Aktion gegen Demokratie und Sachverstand auch noch Legitimität verschaffen soll. Sie lügen für den Machterhalt der eigenen Kreise — oder jener, der sie sich zugehörig fühlen.

Denn die vorherrschende Unredlichkeit in medizinischen und Verfassungsfragen ist derart offensichtlich, dass weltweit tausende Ärzte, Juristen und auch ein paar unabhängige Journalisten sofort opponierten. Wir sind alle nicht alleine. Und wir werden am Ende recht behalten und ein paar unabhängige Preise bekommen.

Nützt es uns was? Dieses Wissen?

Dass das verfassungsbrüchige Shut-Down-Kartell den Kampf um Wahrheit und Wissenschaftlichkeit von vornherein nicht gewinnen kann.

Und deshalb — Achtung! — das ist wahrscheinlich auch gar nicht beabsichtigt. Die Niederlage der niederen Ränge des Machtkartells ist eingepreist.

Die Handlanger der Elite werden zurückrudern müssen, sich vor Untersuchungsausschüssen stellen und in einem langatmigen Prozess zumindest große Fehler und sogar Lügen zugeben müssen — sie werden schließlich verschwinden, wie Bundesminister Horst Seehofer zuletzt zugab. In einem Jahr werde er abtreten und dann werde man von ihm nie wieder etwas hören. Bis dahin wolle er die Oppositionellen scharf beobachten, ließ er ab, und das heißt: Verfolgen. Diese Leute sind wie auf Schienen gesetzt. Sie wollen ihren Wahn durchziehen.

Zu den Wahnsinnigen zählen auch etwa Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, einige Figuren in der Exekutive wie örtliche Polizeipräsidenten oder hohe Beamte und eine größere Anzahl an Abgeordneten und Medienvertretern aus der zweiten Reihe der Mainstreammedien. Sie alle sind die Bauernopfer.

Figuren wie etwa Markus Lanz vom ZDF oder der vergleichsweise irrelevante Journalistendarsteller Peter Laudenbach von der Tageszeitung taz sind für das Polit-Mediale-Kartell sehr leicht austauschbar. Deren eigene Ersetzbarkeit erklärt die Volatilität und den vorauseilenden Gehorsam im Moment der Krise.

Beide Kollegen, wenn man sie so nennen will, zählen in der Medienlandschaft der Bundesrepublik 2020 zu den schärfsten und fanatisiertesten Hetzern gegen die Oppositionellen, den vordersten Vertretern einer Monokultur mit Gleichschaltung auf den Regierungskurs, bis hin zu Pogrom-Aufrufen gegen Branchenkollegen wie oben beschrieben.

Die Popularität des TV-Gesichtes Markus Lanz etwa gründet einzig auf dessen Präsenz und auf einer Anzahl an Soft Skills. Und eher nicht auf Auffassungsgabe oder gar charakterlicher Integrität in entscheidenden Situationen. Die Entstehung des medialen Einflusses eines solchen Clowns entsteht dabei aus sich selbst heraus, durch Einsetzung und ewige Wiederholung, nicht aus Qualifikation, Argumenten, Relevanz oder gar innerbetrieblicher Demokratie. Innerbetriebliche Demokratie sollte aber zumindest im öffentlich-rechtlichen Rundfunk eine sehr große Rolle spielen, denn wir bezahlen alle dafür durch eine Zwangsabgabe. Was eben nur dann sinnvoll ist, wenn auch alle gesellschaftlichen Strömungen angemessen repräsentiert werden und redliche journalistische Arbeit im Interesse der Allgemeinheit gemacht wird.

Das ist in der Corona-Krise leider wenig bis gar nicht der Fall, weil Parteien viel zuviel Einfluss auf die Ausgestaltung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks haben — und ihn so wiederum zu einem korrumpierten Staatsfunk machen, was er qua definitionem als öffentlich-rechtlich finanzierter — und damit unabhängiger — Rundfunk auf keinen Fall sein sollte. Er sollte vielgestaltig sein. Die Ausdifferenzierung der Debatte sollte durch unterschiedliche Verantwortlichkeiten gewährleistet werden. Keine einhetliche Sendepolitik, sondern echte politische und personelle Diversität. Ein profesioneller Bürgerfunk, auch für jene, die sich gar nicht Büger nennen wollen, weil sie nicht wissen, dass das im Sinne der Citoyens seit der Aufklärung und der französischen Revolution ein sehr guter Begriff ist.

Dass es auch ganz anders gehen könnte, zeigte das Fernsehen des Bayerischen Rundfunks. Noch im Januar brachte der BR einen langen Beitrag der Verhohnepipelung aller Menschen, die „Corona“ für gefährlich erklärt hatten: Der Begriff „Verschwörungstheoretiker“ wurde dafür mehrfach verwendet. Erst als die Regierung einen 180-Grad-Schwenk vollzog, wendete sich im Mainstream das Blatt. Und zwar in das exakt andere Extrem und mit aller verbalen und sogar inlandsgeheimdienstlichen Gewalt.

Nochmal: Im Januar war der GEZ-Funk noch auf unserer Seite. Und drehte dann völlig ab und stellte sich fast durchweg gegen die Wissenschaftlichkeit auf. Ob da jemand aus der Regierung Bescheid gesagt hat? Oder alle irgendeinem Herdenimpuls folgen wie die Lemminge?

Wie dem auch sei: Die Kehrtwende der Öffentlich-Rechtlichen zeigt bereits, wie bedeutungslos der Begriff von der Verschwörungstheorie ist. Er ist so hohl wie ein Vakuum.

Im Handbuch der Soziologie wurde der Begriff bereits in den 1970er Jahren als Regierungstechnik entlarvt, um oppositionelle Stimmen zu brandmarken. Oder um es in einem Bild auszudrücken; der Herrscher sagt: „Ach quatsch, ich bin gar kein Herrscher und ich will für Euch nur das Beste! Wer mir schlechte Absichten anhängt, ist ein Verschwörungstheoretiker und will nur die Regierung stürzen!“

Und im Grunde hat er ja damit Recht. In einer Demokratie gehört es jedoch dazu, dass Herrscher – und auch ganze Herrscherkasten und -klassen – eben abgesetzt und abgelöst werden können, wenn das Volk sie nicht mehr will.

Dabei ist es beispielweise gleichgültig, ob der Herrscher von den Leuten als abstoßender Impf- und Technik-Guru empfunden wird, der keinerlei demokratische Legitimation und nicht einmal eine Expertise für seinen maßlosen Machtanspruch hat, oder — analytisch korrekt — als austauschbarer Vertreter des globalisierungsfähigen Kapitals des 21. Jahrhunderts bezeichnet wird. Das Sein bestimmt das Bewusstsein.

Doch noch mehr zeigt der Vorgang, wie extrem — man müsste im Grunde sagen extremistisch — weite Teile der etablierten Medien- und Politfraktionen sind. Sie befinden sich im Zustand extremer Fluktuation: Die Herde rennt von einem Extrem ins andere, weiß nicht wohin. Sie hat kein analytisches Instrumentarium, kann also nichts mehr erkennen, nichts mehr ins Verhältnis setzen und ist damit beschäftig, sich gegenseitig und alle anderen zu beschimpfen.

Die Kollateralschäden sind einkalkuliert und folgen einer instrumentellen Vernunft, einer Logik der Verluste und Gewinne. Für den Machterhalt wurde der letzte Rest der eigenen argumentativen Glaubwürdigkeit, bildlich, über Bord geworfen. Diese Reste an Glaubwürdigkeit sollen in der Zukunft offenbar auch nicht mehr gebraucht werden.

Daher hieß es rasch nach dem Umschwenken auf die Erzählung von der Corona-Gefahr, dass die Corona-Diktatur auf die eine oder andere Art verstetigt werden soll. Das westliche Modell von Republik, öffentlicher Diskussion, Wahlen und freier Preisbildung kann damit einstweilen als beendet gelten. Es wird derzeit durch etwas ersetzt, das weitaus schlechter ist. Eine Kombination aus Überwachung, Angst, körperlicher Kontrolle, Technologie, fixierten Preisen und einem sozialen Belohnungssystem.

Der italienische Gesellschaftsanalytiker Giorgio Agamben nennt das Biopolitik. Kurz zusammengefasst: Die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen unter dem Vorwand, es werde zu unserem Schutz agiert. Biopolitik indes hat mit Sozialismus noch weniger zutun, als die Bundesrepublik, wie sie bis März 2020 existierte.

Trotzdem scheint die Hoffnung, von Angela Merkel nun in den Sozialismus geführt zu werden, in einigen Teilen der Linken in Deutschland vorhanden. Dies wohl deshalb, weil einmalig 5.000 Euro an nationale Freiberufler ausgeschüttet und das Peter-Hartz-Geld etwas unkomplizierter ausgezahlt wurde.

An solcherlei Aufstandsbekämpfung mit der Gießkanne können sich nur Leute wie etwa die Parteivorsitzende der Partei Die Linke erfreuen, Katja Kipping, die glaubt, mit dem Mindestlohn und ein paar Kindergartenplätzen sei das systematisch erzeugte Elend überwunden. Seit dem Sieg des grünen Kipping-Flügels über die Wagenknecht-Basis geht die Linkspartei den Weg der SPD. Und dieser Weg führt wie bei der französischen PS sehr schnell in die finale Unglaubwürdigkeit und von dort noch schneller unter die Fünf-Prozent-Hürde.

Doch im Grunde ist auch das belanglos, denn in der Corona-Krise haben die Abgeordneten sämtlicher Parteifraktionen kläglich versagt. Die sogenannte Terrorbekämpfung durch Einschränkung von Grundrechten und zur Begründung von Kriegen wurde nun durch die Bedrohung der eigenen Bevölkerung abgelöst: Wir sollen nicht mehr Angst vor fernen Diktatoren und deren Terroranschlägen haben. Wir sollen nun Angst um Leib und Leben haben, weil wir in verschiedenen Alarmstufen von unserer eigenen Regierung und deren Konzernfreunden mit einer Virusangst bedroht werden.

Die Einführung dieses neuen Herrschaftsmodells, der Angstmacherei durch Gesundheitsgefahren, übernehmen derzeit Regierungen, die für das Kapital nichts als Spielbälle sind.

Nach einigen Monaten werden sie abtreten müssen, weil sie den Protesten, der Expertise der Mediziner, den Untersuchungsausschüssen und tausenden Verfassungsklagen und privaten Anzeigen nicht werden standhalten können. Auch dieses Opfer ist eingepreist, ein Kollateralschaden. Für die Regierungsmitglieder sollten sich ein paar Aufsichtsratspöstchen oder gut dotierte Stiftungsbeiratssitze finden lassen.

Während Bürger versuchen werden, ihre Schädigungen während der Corona-Zeit gegen ihre dafür verantwortlich gemachten Regierungen einzuklagen und die Regierungsmitglieder auch persönlich in Haftung nehmen werden, wird sich ein globaler Neo-Feudalismus final zu installieren versuchen.

Zum Preis einzelner kleiner Siege gegen die vermeintlich Verantwortlichen, werden die Unverantwortlichen die Bevölkerung auf das neue Stadium ihrer Herrschaft einzustellen versuchen — und tun dies bereits. Denn die ultra-inflationäre Ausweitung der Geldmenge zur Bezahlung der Krise der Eliten ist bereits ein Bruch mit jeder Form der Redlichkeit.

Die zuletzt in eine Schmiergeldaffäre verwickelte EU-Hohepriesterin Ursula von der Leyen ließ sich kürzlich im Fernsehen übertragen, wo sie allerlei Zahlen mit neun Nullen vorlas. Ohne Diskussion, ohne Wahlen, wird in einem nie zuvor dagewesenen Umfang auf eine Kriegswirtschaft neuen Typs umgestellt. Es ist ein Krieg zum eigenen Machterhalt und zum Machterhalt der Finanziers und Freunde — mit der Notenpresse.

Insofern ist auch die Drohung mit der Impfpflicht gar nicht die Hauptabsicht. Die Impfpflicht ist nach Corona die zweite Windmühle, gegen die Demokraten kämpfen sollen, während sich der Monopolkapitalismus auf eine neue Basis stellen will. Die Impfpflicht darf und wird abgewehrt werden, die Einschränkung der Grundrechte hingegen nicht. Die neuen Totalitären brauchen entmündigte Patienten, zu denen die gesamte Menschheit gemacht werden soll — mit Leuten, die Wissenschaft, Debatte, Republik und Demokratie hochhalten, wollen sie nicht weitermachen.

Die Macht zeigt sich uns allen derzeit in seiner ganzen Hässlichkeit. Das tut die Macht nicht freiwillig: Dieses System in seiner ganzen Komplexität steht unter extremem Stress.

Wie ein gigantisches leckgeschlagenes U-Boot musste es mit einem großen knarrenden Rülpsen auftauchen — und steht uns, die wir meist an der Wasseroberfläche schippern, nun wie eine riesige abstoßende Mega-Maschine vor Augen. Dieses U-Boot mutet wie ein riesiges halbtotes Tier an, das die übelsten Gerüche der Unterwasserwelt mit sich gebracht hat. Aus dem brachialen Rumpf kommen dumpfe Schreie, die einer anderen Welt entsprungen zu sein scheinen.

Verwundert nehmen wir auf unseren Bötchen wahr: Es qualmt, spotzt und dampft auf der Titanic. Angeschlagene und abgekämpfte Offiziere stürmen ans Deck und schreien herum. Am Revers heften ihnen die Abzeichen der Macht aus einer untergehenden Welt: Es sind Parteiabzeichen in allen Farben, es sind die Logos der konzernfinanzierten Medien, der Staatssender, der großen Banken und Konzerne.

Ihre Botschaft: „Alarm, Alarm, Ihr dürft jetzt nicht auf uns schauen, Ihr seid alle sehr krank oder von Krankheit bedroht! Ihr könntet sterben! Bitte glaubt uns, denn wir wissen Bescheid! Unser U-Boot werden wir schon wieder fit machen und wir haben auch Verständnis dafür, dass Ihr jetzt — ähm — ein medizinisches Produkt haben wollt. Wir wäre es mit einem Drops? Oder einer Impfung? Moment, unser Schiffsarzt ist schon unterwegs mit der Spritze, halten Sie alle still und schweigen Sie bitte hinter der Maske, die Sie sich bitteschön alle selber kaufen. Fordern Sie die Zwangsimpfung, denn Sie wollen unser heilendes Produkt. Eure Panik ist jedenfalls gerechfertigt, los, habt Panik! Wir verkaufen Euch dann was Feines!“

Einen so offensichtlichen Betrug, einen solchen Krieg gegen die Menschen, legt das Machtsystem nur an den Tag, wenn es wirklich ernst um es bestellt ist. Seien wir gnädig und wahren wir die Form, das zivilisatorische Niveau, die Friedfertigkeit. Also die Segungen von Republik, Gewaltenteilung und Demokratie.

Anselm Lenz ist Journalist und Herausgeber der Zeitung „Demokratischer Widerstand“.

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung.

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Bildquelle: nito / shutterstock

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KenFM bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Meinungsartikel und Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

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66 Kommentare zu: “Achtung! Der Streit um die Corona-Wahrheit ist eingepreist – Tagesdosis 27.5.2020

  1. Es sollte langsam mal komplett durchgesickert sein – wird Zeit für neue Märchen. Ob die auf dem U – Boot auch eine Corona – Krankenstation haben?

    Nur mal informativ, aktueller TATSÄCHLICHER wissenschaftlicher Faktencheck, vom Mittwoch dem 28.05.2020/Dr. Wodarg:

    Fakt (Stand der Wissenschaft) ist also:

    1. Covid-19 Infektionen kommen auch bei Schwerkranken vor und können hier auch zu Schädigungen an unterschiedlichen Organen beitragen.

    2. Die Todesstatistiken zeigen "neue Gefahren" nur durch die Folgen des Lockdown.

    3. Eine „neue“ Gefahr durch Covid-19 wird interessengeleitet herbeigeredet und ist reine Spekulation.

    4. Für nicht stark geschwächte Menschen entspricht Covid-19 einer normalen Grippe-Erkrankung.

    5. Bisher gibt es nur unterstützende aber keine speziellen Medikamente gegen Covid-19.

    6. Einige empfohlene Medikamente sind für bestimmte Menschen lebensgefährlich.

    Quelle: https://www.wodarg.com

  2. Heiliger Geist, so ein Geschwurbel finden auch noch die meisten Leute toll… Er mag´s ja gut meinen, aber es ist stilistisch schlecht, inhaltlich sprunghaft, im Ton messianisch, voller Wiederholungen und grammatischer Fehler – keine Ahnung, wie er vorher als Journalist geschrieben hat, aber hier: kein Grund für all die ergriffene Begeisterung !
    Auch die Wurfsendung "Demokratischer Widerstand" ist seltsam bedeutungslos… Schade eigentlich.

    • Also nur HURRA – Agitprop, mal abgesehen vom äußeren Erscheinungsbild, das spielt nun weniger eine Rolle?

      Ich empfinde den Beitrag auch als etwas zu euphorisch. Anderseits, wer bin ich hier Zuhause hinter meinem kleinen Schreibtisch dies beurteilen zu können. Es kann sich so verhalten, es kann auch kippen.

      Man sollte sich drauf verlassen, und das mache ich vorliegend, dass kritische Berufsjournalisten wie Anselm Lenz einen wertigeren Durchblick haben. Zumindest die Richtung wäre denkbar.
      Was die Grammatik betrifft – wenn interessiert das schon wenn der Inhalt stimmt. Ich denke auch dass es in Zeitungsredaktionen auch Korrektoren gibt.

    • Denke für den heiligen Geist war der Text auch nicht gedacht. Der spukt schon an anderen Stellen im Land genug herum.

  3. Ein kraftvoller/spendender Artikel.Danke Anselm 🙂
    Ganz aktuell eine laute Kritik an einer Drostenstudie. Im Detail schrieb die BZ : https://www.bz-berlin.de/berlin/drosten-studie-ueber-ansteckende-kinder-grob-falsch

    Der C.Untersuchungsausschuß hat Rückenwind.

  4. Herr Lenz, mit diesem Text haben Sie sich empor geschossen in meine ganz persönlichen Favoriten. Jedes Wort ein Treffer und die U-Boot-Metapher grandios. Ich möchte Sie mit diesen Worten nicht zum Oppositionsführer machen. Das wäre erstens Nötigung und zweitens von der Opposition insgesamt so nicht gewollt, da wir alle im Geiste eins sind und keine "Führer" mehr haben wollen. Doch einfach stolz drauf sein, Leute wie Sie zusammen mit anderen, die auch hier publizieren, an der oppositionellen Wortführerspitze zu wissen, das darf ich ja, oder? Bravo! Bleiben Sie mutig. Wir sind viele. Sehr sehr viele.

  5. Nur um pedantisch zu sein ..das hässliche U-Boot das nach zwei schweren chinesisch/russischen Treffern auftauchen musste ist die 'Fassadendemokratie'. Die darunterliegende feudale (ohne Neo-) Struktur ist unbeschädigt. Geniesst das Schauspiel so gut wie es geht. Mit dem Ausgang werden wir nichts, aber auch gar nichts zu tun haben.

    • Lieber den Apfel pflücken wenn er reif ist. Fallobst hat immer dellen und muss sofort verbraucht werden.

  6. Danke!
    Eine gute Zusammenfassung des Geschehenen/Geschehenden.

    Ich würde noch hinzufügen, wenn ich mich hinreissen lassen würde:
    Kann jemand bitte aus seinem beschissenen Boot auf das Miststück springen und einfach die Klappe zudrücken und zudrehen?!

    Aber ich sagen Nein!, ich werde jetzt allerweltsselig sein und so sagen:

    Oh ihr Irrenden, wollt ihr nicht das Heilmittel empfangen, das dem roßen Waal Heil, Segen und Frieden bringt und es von der Pocke und dem irren Treiben befreit
    und dem Meer die groß Klare
    und euch hilflos Bötchentreibenden die Vereinigungskraft gibt?

    Damit wir endlich wieder feiern können
    und zu den wirklich wichtigen Dingen übergehen?

    Die Welt wartet wüst, weise und verlassen!

    • Wenn schon denn schon:
      "DIE STUNDE GOTTES: Es gibt Zeiten, in denen der Spirit unter den Menschen weilt und der Atem des Herrn auf den Wassern unseres Seins umgeht; es gibt andere, in denen er sich zurückzieht und es den Menschen überlassen bleibt, in der Kraft oder der Schwäche ihrer eigenen Selbstsucht zu handeln.
      Die ersten sind Zeiträume, in denen schon eine geringe Anstrengung zu großen Ergebnissen führt und das Schicksal ändert; die zweiten sind Zeitspannen, in denen es vieler Mühe bedarf, um ein kleines Ergebnis zu zeitigen.
      Es ist wahr, daß letztere die ersteren vorbereiten können, daß sie der wenige Rauch des Opferfeuers sein mögen, der gen Himmel steigt und den Regen der göttlichen Fülle herabruft.
      Unselig ist der Mensch oder die Nation, die, wenn die göttliche Stunde eintritt, schlafend angetroffen wird oder unvorbereitet, sie zu nutzen, weil die Lampe nicht gesäubert wurde zur Begrüβung und die Ohren taub sind für den Ruf. Aber dreimal wehe denen, die stark und bereit sind, doch die Kraft vergeuden oder die Stunde mißbrauchen; diese trifft ein nicht wiedergutzumachender Verlust oder eine große Vernichtung".

  7. Unsere Abwehr ist das Wissen. Das Wissen um die tatsächlichen Vorgänge und Intentionen und das wir es massenhaft verbreiten. Die Fratze sieht hässlich aus, wenn wir sie beleuchten.
    Ich frage mich manchmal: Wieso haben die Regierenden scheinbar keine Angst davor, einfach abgewählt zu werden? Planen sie etwa einen Wahlbetrug (mit Hilfe einer Pflicht-Briefwahl), so dass sie sich jetzt schon sicher fühlen und keine Konsequenzen befürchten? Wir sollten sehr genau aufpassen, was mit zukünftigen Wahlen passiert!

    • Hm, ich argwöhne Digitalisierungsbetrebungen, was das Wahlrecht, bzw. Stimmauszahl angeht.

      Bleiben wird beobachtend !

  8. <a class='bp-suggestions-mention' href='https://kenfm.de/members/norbert/' rel='nofollow'>@Norbert</a> Voß Wie ist ein "außerparlamentarischer Corona-Untersuchungsauschuss der Bürger", ein ACU einzurichten bzw. zu betreiben?

  9. Ich teile schon weitestgehend die Einschätzung des Herrn A. Lenz.
    Nur, wenn sich die Herrschenden radikalisieren, reicht es nicht, wenn wir buergerliche Oekonomen wie Sinn oder Psychologen wie Prof Mausfeld rauf und runter zitieren. Sondern was wir brauchen ist ein Gegenpol zur verschärften Gangart des Kapitals. Der Angriff auf uns erfolgt umfassend (ich spare mir hier Einzelheiten), also muss die Verteidigung auch umfassend erfolgen!

    • Es werden jeden Tag mehr, die das nicht mehr aushalten.
      Vielleicht noch etwas Geduld.
      Meine Nachbarn, die sogar auf den Fahrrad eine Maske auf hatten, tragen nun keine mehr.
      Es bewegt sich was. Es scheint einen Konsens darüber zu geben, dass der Protest gewaltlos sein soll.
      Und damit lassen sich auch viel mehr Menschen mobilisieren, es ist ein bisschen wie "Wir sind das Volk" 1989.
      Diese Aufklärungsarbeit, hier bei KenFM und bei allen den anderen alternativen Medien, trägt Früchte.
      Vor allen Dingen denke ich, dass die Maskenpflicht immer mehr Menschen dazu bringt sich aufzulehnen.
      Der Maulkorb bewirkt sein Gegenteil.

    • Umfassende Verteidigung fände ich gut, aber wir sind immer noch im Stadium der Aufklärung. Wohl auch, weil es gar keine Opposition mehr im Bundestag gibt und wir somit auf die alternativen Medien und Mund zu Mund Mitteilungen angewiesen sind.
      Straßenproteste sind da schon ganz gut, für mehr fehlt die Masse. Oder was übersehen?

    • Moin, Alcedo, ja wir sind im Stadium der Aufklärung! Und hier kämpfen wir gegen einen fast uebermächtigen Feind. Wenn wir von unserem kleinen Haufen und den anderen Alternativmedien wie Nachdenkseiten, Rubikon und viele andere mehr absehen, so ist der Rest der Medienlandschaft in transatlantischer Hand. Aber es ist nicht nur der pol. Mainstream, der bekämpft werden muss, sondern auch das, was sich die Herrschenden alternativ zur Kanzel der Kirche aufgebaut haben. Ich denke hier an die Ueberflutung seichtester Unterhaltung in Form von Serien, oder auch Filmen, die eine gewisse Ideologie transportieren.

      mfG

    • Moin, DummDumm, der Konsens der Gewaltfreiheit wird sicherlich nicht von uns gebrochen, doch wie verhalten wir uns, wenn es zu Situationen wie in Frankreich kommen sollte? Die Gelbwesten wurden von den Staatsbediensteten mit Gummigeschossen krank geschossen. Viele haben bleibende Schäden davon getragen.

      mfG

    • at DumDum

      Ich missbrauche mal ein altes Zitat und bastel es um:

      alt: "Außergewöhnliche Umstände erfordern außergewöhnliche Lösungen".

      neu: "Neue Umstände erfordern neue Lösungen".

      Dem menschlichen Erfindungsgeist ist immer etwas eingefallen, so wird es sich auch hier entwickeln.
      Ich denke nicht dass wir hier erleben werden, wie in lateinamerikanischen Diktaturen der 60/70/80 ziger Jahre,
      dass Menschen verschwinden, das System offene Gewalt über polizeiliche/militärische Maßnahmen gegen die Bevölkerung ausübt. Vielleicht in verzweifelten Einzelfällen überforderter Verschwörungsaspiranten in Regierungskreisen.
      Ich hoffe es, ich hoffe auch Anselms Analyse ist zutreffend. Zumindest im Großen.

      Hier ist die Leiche jetzt hart im Tiefflug(Wirtschaftswunder aka Wiederaufbauwunder(!?) ist es grade Zeit die Laiendarsteller rotieren zu lassen(?):

      https://www.spiegel.de/wirtschaft/was-von-der-leyen-mit-europa-vorhat-a-2bc43a49-3a74-41ee-ae70-8ab2b22a0bc0

      Das ist Mafia – Niveau, die Bedrohung erschaffen, folgend deren Lösung verkaufen.

  10. Ein wirklich schöner Artikel.
    Als tatsächlich durch die TAZ und deren Lügen massiv Geschädigte, freut es uns ungemein das jemand wie Sie,
    der von der TAZ kommt, den Rücken gerade macht!
    Das lässt hoffen, das sich in der BRD doch etwas ändert.
    Es freut uns auch riesig, das ein Schmierblatt wie die TAZ evtl. von der Bildfläche verschwindet, ein Traum!

  11. Danke Anselm, für diesen Beitrag und für Dein Engagement allegmein! Wie ich es wahrnehme, machst Du gerade eine echte Entwicklung durch und bist sehr aufgeladen, wegen der gemachten Erfahrungen in so kurzer Zeit. Meiner Meinung nach war der Bruch mit der s.g. taz, so notwendig, wie eine "Blutwäsche bei einem Kranken". Manchmal muß Mensch einen Schubs bekommen, damit er ins Wasser kommt und Schwimmen lernt.
    Und noch einen kleinen Rat geb ich Dir mit einem Zwinkern: Schmeiß nie mehr mit Deinen Zeitungen nach Polizisten! Das kommt nicht gut an und ist außerdem Verschwendung! 😉

  12. Ich bin mal gespannt ob wir Transparenz bei dem Verbleib der Gelder und deren Sinn, Zweck und Auswirkungen erleben werden.
    Apropos "Sinn" der verdeutlicht in einem Vortrag ganz anschaulich was da gerade eigentlich von statten geht im Finanzsektor und mit den ganzen Geldern.
    Der ganze Vortrag ist sehr informativ:
    Hans Werner Sinn, „Der Corona-Schock – Die Atempause“ beim Wirtschaftsbeirat Bayern
    Link: https://youtu.be/0cpnYMVt72M?t=1706

  13. "Der italienische Gesellschaftsanalytiker Giorgio Agamben nennt das Biopolitik. Kurz zusammengefasst: Die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen unter dem Vorwand, es werde zu unserem Schutz agiert."

    Das Böse entfaltet seine zerstörerische Kraft nie wirkungsvoller, als wenn es getarnt unter dem Deckmantel des vermeintlich Guten daherkommt.

    • Aber eigentlich schade, dass dieser an sich tolle Begriff nur so negativ verwendet wird und werden kann..Ich plädiere sehr stark dafür, sich einer guten, positiven, schöpferischen Biopolitik zu besinnen. Ich würde die dann allerdings nicht Bio-, sondern Lebenspolitik nennen. Nur so können wir die crazy gone witch (er)lösen, die wir ja auch immer selber sind.

  14. Wie mein Name schon sagt, ich verstehe den Sinn des Artikels nicht.
    Ist das Aufklärung?
    Meine Oma wusste schon "Fett schwimmt immer oben".
    Polit-Lakaien werden ausgetauscht und es kommen Neue.
    Ist das jetzt der Blick hinter die Fassade?
    Und die Replik: "Immer schön liebt sein". Das ist doch wunderbar Systemkonform.
    Und wenn wir alle schön lieb sind kommt die neue bessere Welt von ganz allein.
    Dann doch lieber Attila, da ist mehr Kraft dahinter.

    • Für die die nicht wissen wer mit Attila gemeint ist:
      https://www.youtube.com/watch?v=O9GXJl1mhN8

    • Das Video ist beeindruckend. Attila spricht hier von friedlichem Protest. Ich hatte nur das Bild von ihm mit Waffe in der Hand in Erinnerung. Anscheinend hat er seine Einstellung geändert. Das finde ich gut!

    • Ja es gibt wieder Volksredner, eine sich selbst organisierede Bewegung, die sich in einem eins ist: Das gegenwärtige Herrschaftssystem abzuschaffen.

    • Das Video von Attila Hildmanns Rede am 23.05.20 Berlin 23.05.20 in der Nähe des Reichstages, wurde aufgezeichnet, nachdem er vorher brutal durch Polizei-Darsteller festgenommen und zugeführt worden war. Das ganze Geschehen wurde offenbar dokumentiert und kann "nachempfunden" werden. Trotz seiner emotionalen Aufladung, hat er sich nicht dazu verleiten lassen, aggressiv zu werden. Ich konnte auch nicht erkennen, daß er zu Gewalt aufgerufen hat bzw. diese als möglichen Weg beschrieben hätte.
      Seine Betonung lag stets darauf, friedlich, also gewaltfrei zu bleiben. Dazu gibt es auch keine vernünftige Alternaive!

    • "Der Volksredner" in der antiken Demokratie wurde "Demagoge" genannt. Er führte Reden auf der Agora, dem Marktplatz und Versammlungsplatz.

      Wenn Herr Atila noch mehr Bezug darauf nimmt, was er sich nach der Beendigung des Putsches der Bundesvirusregierung für einen Systemwechsel wünscht, könnten wir in eine Diskussion einsteigen.

    • Liebes Icke Rund,
      es gab in London, oder gibt es noch, im Hyde Park eine "Speakers Corner".
      Und die lieben alten Griechen hielten Sklaven.

    • "Dann doch lieber Attila"

      wieso immer diese Vergleiche? Ich bin so dankbar für jeden Einzelnen, der etwas tut.
      wenn ich es richtig in Erinnerung habe, war Anselm Lenz der erste, der es wagte auf die Straße zu gehen. Mir fiel damals ein Stein vom Herzen. Es braucht ganz unterschiedliche Charaktere und Temperamente. Der eine grübelt länger, der andere handelt schneller, einer etwas aggressiver, der nächste lässt sich meditierend wegtragen (-:

      Ken Jebsen wird ja für seine etwas wildere Art auch öfter kritisiert. Ich kann das nicht verstehen. Ich empfinde es vielmehr so, dass er (auch emotionale) Reaktionen zeigte, die von einem lebendigen gesunden Herzen zeugen. Auch sein "Ich mach den Scheiß nicht mehr mit!" (oder wie lautete der Ausruf?)- sowas zeugt davon, wie gesund er emotional ist. Die normalste Reaktion der Welt, die viele in ihrer Verhirnung und Unfähigkeit wahrzunehmen gar nicht mehr erleben.

      All diese Menschen tun unendlich viel für uns, riskieren sogar ihr Leben. Darum kann ich nicht verstehen, wie man dann noch Forderungen stellen kann. Bitte etwas friedlicher! Bitte etwas aggressiver! Oh Grammatikfehler! Stilistisch nicht so chick usw.
      Ich empfinde nur Dankbarkeit. Übrigens auch für die unglaublich klugen Kommentare unter den Beiträgen. Ich lerne viel dazu. Danke <3

    • @ Eden

      Völlig einverstanden, die Natur kennt viele Formen. Die Gewalt entspringt entsteht aus der Angst.

  15. Sehr geehter Herr Lenz,

    Ich danke für Ihren Kommentar. Sie vermitteln mir das Gefühl, nicht allein zu sein in einer Zeit, in der der zulässige Korridor der politischen Freiheit sich mehr und mehr vereengt, die Versammlunsgfreiheit außer Kraft gesetzt ist, Andersdenkende verfolgt und ruiniert werden und die Presselandschaft angesichts gleichgeschalteter Staats- und Konzernpresse zum bloßen Ausspielkanal der Machtelite und ihrer Knechte geworden ist. Danke, dass Sie Ihre materielle Existenz und körperliche Sicherheit aufs Spiel setzen, in dem Bestreben die Ideale der Aufklärung wiederherzustellen und zu bewahren. Gehen wir dahinter zurück, wird die Zukunft eine finstere sein. Solidarische Grüße!

  16. Großartig, Anselm Lenz!
    Vielen Dank für diese tiefe Analyse. Wenn der Wahnsinn so groß ist, überdimensional, bildfüllend, dass mensch ihn nicht mehr sehen kann, weil er (in seiner Angst) einfach zu nah dran ist, gibt es nur Wenige, die diesen Abstand, diesen Überblick haben. Bis zum Lesen dieses Kommentars habe ich auch nur Kleineres gesehen, wie die Zwangsimpfung.
    Ich hoffe, dass nach der letzen Positionensendung und MMM ("Wir brauchen einen CORONA-Untersuchnungsausschuss"), viele Rechtsanwälte, Verfassungsjuristen, beim Demokratischen Widerstand einfinden und zur Anklage bringen, was angeklagt werden muss.

  17. Oh freude schoener Goetterfunke.
    Besten Dank Herr Anselm Lenz fuer die Liebe zur Freiheit und unserm Grundgesetz !

    "Diese sind ganz einfach autoritäre Charaktere"

    Sie gehoeren zu den 6 % Soziopathen der Menschheitsfamilie
    die weder Angst haben noch wirklich lieben koennen.
    Ihr Lebenselixier ist die Macht.
    Macht ist das stärkste Aphrodisiakum meint z.B Henry Kissinger zu wissen.

    • Das erklärt zum Teil auch, warum diese Machtgeilen über Leichen gehn, ohne Skrupel zu haben.
      Diese Perversen scheuen sich vor keinem Verbrechen, wenn es ihrem Machterhalt dient.
      9/11-2001 ist ein Beispiel dafür!

  18. Das "Herrschaftsmodell der Bedrohung" ist flexibel und funktioniert in einer Diktatur genauso gut wie in einer indirekten Demokratie und auch in einer direkten Demokratie.

    Warum?

    Weil jedes einzelne menschliche Individuum kraft Geburt eine Menge Traumata mit sich trägt, die sie alle mit bestimmten (irdischen) Themen in Resonanz gehen lässt, die im großen Rahmen (überregional, global) auftreten, wie Vernichtung, Tod, Gewalt, Auslöschung. Halt Untergangszenarien. Das wirkt perfekt wenn das globale menschliche Kollektiv sich als gesamtes oder als Teilmenge in diese Ängste vor dem Untergang einschwingt.

    9/11 ist ein klassisches Beispiel, Covid-19 das neueste in der Reihe. 9/11 hat zur gesellschaftlichen Legitimation von staatlich angeordnetem millionenfachem Mord geführt, 9/11 hat zur Totalüberwachung aller Menschen weltweit geführt. Erinnert euch was der Kongress in USA und die meisten US Bürger nach 11.9.2001 allem zugestimmt haben. Die waren alle zu der Zeit zutiefst davon überzeugt. Das funktionierte doch nur weil eine massives Kollektivfeld bestand.

    Also zurück zu Covid-19. Ein aktuellen Bericht zu Corona in Südamerika als Beispiel
    https://amerika21.de/2020/05/239907/indigene-lateinamerika-covid19

    "Die besorgniserregende Situation wird auch durch den mangelnden Zugang zur Wasserversorgung und der überproportional häufig fehlenden Anbindung an die Kanalisation verstärkt. Dabei erfordern präventive Maßnahmen gegen die Ansteckung mit Covid-19 Hygienebedingungen, die beispielsweise regelmäßiges Händewaschen zulassen. Schon das Eindringen des Virus kann zum Tod ganzer Gemeinschaften führen, da die Immunsysteme der Menschen aufgrund häufiger räumlicher Isolation gegenüber fremden Krankheitserregern viel anfälliger sind"

    Unabhängig von echten Krankheitserregern wirkt bei der Bevölkerung in Südamerika die massive Angst vor Auslöschung, ein historisch sehr gut belegtes Kollektivtrauma.

    Also sollte jeder Einzelne erst einmal seine eigenen Traumata löschen…

    • Wer Angst hat liebt nicht und wer liebt hat keine Angst weiss Dieter Lange.
      Der Weg aus der Angst fuehrt immer durch die Angst.

      Und so lang du das nicht hast,
      dieses Stirb und Werde,
      bist du nur ein trüber Gast
      auf der dunklen Erde.
      -Johann Wolfgang von Goethe

    • at Martin Bauer:

      Ein Hoch auf Goethe – definitiv. Aber wollen wir über Dieter Lange nicht doch noch mal, zumindest ein klein wenig, nachdenken.

      Ansonsten, positiv bleiben – DURCHHALTEN.

    • at Peter Lau:

      Full Ack.

      Zitat: " Also sollte jeder Einzelne erst einmal seine eigenen Traumata löschen…"

      Lebenslange Psychotherapie. Und was ist mit den Genom, den Erbinformationen, der DNA.
      Wie löscht man die? Ich bin mir sicher die Pharmaindustrie ist da schon am Forschen – Angstbewältigung
      durch Injektion. Natürlich viele und in Therapiefolge.

      Aus Fachkreisen habe ich aber vernommen die kenFM – Gurutherapie soll auch helfen, erstmal experimentell.
      Die Therapiesitzung mit A. Lenz sollte ein guter Einstieg sein.

    • Wie das mit dem Ego-Tod geht erklaert Jasinna ganz grossartig.
      https://www.youtube.com/watch?v=7kBorZDx2WA
      Vielleicht relativieren sich dann auch die eigenen Traumata und
      die Schmerzsucht kann einfach mit dem irdischen Koerper von der Schwere
      der niederfrequenten materiellen Welt wenigstens zeitweilig schon mal entbunden werden?
      Es geht alles vorbei und wer liebt dem wachsen jetzt schon Fluegel.
      Unser hochfrequenter Geist kontrolliert die Materie.
      Wer das nicht glaubt kann sich mal mit dem Doppelspalt-Experiment aus der Welt der Quantenphysik befassen.
      https://www.youtube.com/watch?v=ip8cmyitHss

  19. Anselm Lenz ist ein echter Gewinn für KENFM! Sehr zutreffend formuliert. Über das Einpreisen mache ich mir schon länger Gedanken. Viele Funktionäre und Gewinnler des jetzigen Systems haben zu viel zu verlieren. Kontrollieren und die Menschen informieren kann nur eine freie und unabhängige Medienlandschaft. Diese ist notwendig um demokrat. Prozesse zu beleuchten und zu begleiten. Überall fehlt es an Transparenz und Rechtsstaatlichkeit. Die bestehenden Medien Kartelle wie Bertelsmann, Springer etc, müssen unter demokratische Kontrolle bzw aufgelöst werden.

  20. Angela, der Lenz ist da. 🙂

    Zitat" Seien wir gnädig und wahren wir die Form, das zivilisatorische Niveau, die Friedfertigkeit.
    Also die Segnungen von Republik, Gewaltenteilung und Demokratie" Zitatende.

    Das Herr Seehofer geht ist ein wichtige Beobachtung.
    Das war ein Mann, der wichtige Aussagen gemacht hat.
    Ich würde ihn gerne ab und zu wiedersehen. Seine
    Erfahrungen mit der "real existierenden BRD", könnten
    sehr hilfreich sein, um zu verstehen, wo die Fehler liegen.

    !!! Analoge Direkte Demokratie jetzt !!!

    Direkte Demokratie DD – Alle Menschen an die Brüste der Demokratie !!!

    Für ein redliches Geldwertsystem !!!

    • Das Bild, das Sie Ihrem Kommentar zugestellt haben, könnt noch anders wirken, wenn der Darsteller mit dem "Säckchen voller Euros", in der anderen Hand eine Waffe oder Spritze hätte, oder die Hand zu einer Waffe formt.

      Mit friedlichen Grüßen 🙂

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