AfD: Das Oppositions-Fake

Alice Weidel verlässt den Bankenplatz Schweiz.

Von Ulrich Gellermann.

Welch ein schönes Theater in den Medien und im Bundestag: Der Flüchtling ist an allem schuld! tönte es aus den Mündern der AfD-Funktionäre. Und auch: Wir sind DAGEGEN! Huch, gab sie sich oppositionell, die Nachgeburt der CDU namens AfD. Dem Schoß des reaktionären Wallmann-Flügels der Christdemokraten entkrochen, eingesammelt und konstruiert von Freunden der deutschen Wirtschaft, schminkte sie sich lange Zeit mit Erfolg auf alternativ. Das geschickte AfD-Geschrei wurde gern und oft von den Medien verstärkt und so auf die Straßen gebrüllt.

Nein, wie ist das schick! Die stramm rechte AfD leistet sich mit Alice Weidel als Chefin ihrer Bundestagsfraktion eine echte Lesbe, die mit ihrer Lebensgefährtin in der Schweiz lebte: Ein Lebensentwurf, den man eher bei grünalternativen Menschen erwartet und nicht an der Seite des braun-alternativen Vogelschiss-Gauland. Weidels Wohnort im schweizerischen Biehl hatte steuerliche Vorteile: Nach einer Studie der OECD liegt die Abgaben- und Steuerlast in Deutschland für Alleinstehende bei 49,4 Prozent, in der Schweiz bei nur 21,8 Prozent. Nun zieht sie um: An Weidels neuem Wohnsitz Berlin ist immerhin die nette Kostenpauschale für Bundestagsabgeordnete von 4.339,97 Euro monatlich steuerfrei.

Nun also gilt für Frau Weidel: weg aus der Schweiz. Aus eben dieser Schweiz stammte auch die erste der bekannt gewordenen Unternehmens-Spenden: Rund 132.000 Euro hat die „PWS Pharmawholesale International AG“ an die Dame Weidel persönlich überwiesen. Dass Unternehmer mit ihren Spenden Erwartungen verbinden, weiß jeder. Nur die AfD tut so, als wüßte sie nichts: Sie schweigt eisern wie Krupp-Stahl. Auch der Verwendungszweck der Spende ist entlarvend: Offenkundig hat sich die Weidel mit dem Geld jede Menge Zuneigung auf Facebook erkauft, ein Wahlkampf-Trick der üblen Art.

Die nächste Spende von 150.000 Euro für die AfD war noch deutlicher: Das Geld kam von einer niederländischen Stiftung, die eine „Bedrohung der europäischen Identität“ fürchtet. In Wahrheit geht es auch bei diesem illegalen Geldfluss um eine Bedrohung deutscher Gesetze zur Parteienfinanzierung. Kein Wunder, dass die verwirrte AfD als Quelle für die milde Gabe erstmal eine belgische Stiftung nannte, statt der ziemlich reinrassigen niederländischen Familie Floris Marinus Berkhout und Meike Berkhout-Huidekope.

Doch damit nicht genug: Als nächster in der Liste zwielichtiger Spender für die AfD findet sich der Name des Milliardärs August von Finck. Der lebt wie die Weidel in der Schweiz, aus rein steuerlichen Gründen versteht sich, und hat schon kräftig für FDP und CSU im Vorfeld der Senkung der Mehrwertsteuer auf Hotelübernachtungen gespendet. Rein zufällig rekrutierte die AfD bei ihrem Start ihre Kader gern aus den Reihen eben dieser Parteien. So zufällig wie die Promotion der Alice Weidel von der Begabtenförderung der Konrad-Adenauer-Stiftung (CDU) unterstützt wurde.

Wie man in der linksalternativen schweizerischen Zeitung WOZ lesen konnte (1) wurde die AfD schon in ihrer Gründungsphase durch den Milliardär von Finck gefördert: „Wie der WOZ und dem «Spiegel» vorliegende Rechnungen dokumentieren, wurden die Ausgaben der Partei mit einem Umweg über eine Münchner Kommunikationsagentur bezahlt. Als Mittelsmann soll Ernst Knut Stahl fungiert haben, der als rechte Hand von Fincks in zahlreichen Verwaltungsräten des Familienimperiums sitzt“. Wahrscheinlich wird der Weltkriegs-Fan Alexander Gauland die Öffentlichkeit demnächst wieder mit einem verschwiemelten „Wir haben Fehler gemacht“ abspeisen. Wie bei den Spendenaffären zuvor.

Wer immer die AfD für eine Oppositionspartei gehalten hat, dem ist ein schwerer Fehler unterlaufen. Die AfD kommt aus den von ihr so genannten „Altparteien“, sie ist in dem dort üblichen Sumpf groß geworden und nährt sich mit jenem Saft, der ihre unbedingte Gefolgschaft zur Wirtschaft sichert: Korruptions-Geld. Die Alternative für Deutschland ist ein übles Fake einer Opposition.

Quelle:

  1. https://www.woz.ch/-92ee

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung.

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45 Kommentare zu: “AfD: Das Oppositions-Fake

  1. Lieber Herr Gellermann!
    Was macht Frau Weidel anders als andere Politiker? Es werden Spenden genommen? Was nahm Kohl noch mal straffrei und wurde zum Monument verklärt? Machen alle! Sie lebt in der Schweiz? Was daran falsch ist: fragen sie Herrn Schumacher! Ich würde dieses Deutschland auch gerne verlassen. Das Prädikat einer andersgeschlechtlichen Orientierung ist Privatsache und weder Gütesiegel noch Makel! Dass die AfD den „Flüchtlingen“ den schwarzen Peter generell zuschiebt bitte ich zu belegen! Immer wird von der AfD die Kanzlerin und deren Politik dafür verantwortlich gemacht. Die AfD sei rechts…haben wir nichts anderes zu bieten als Kasten- und Lagerdenken? Wer wo steht, wird hier und heute aus der Laune der jeweilig vorherrschenden „Meinung“ (die man angepasst haben sollte) bestimmt. Dabei wird jegliche Geschichte der jeweiligen Richtungen vergessen oder verleugnet! Kann man nicht einfach sachlich bleiben und diesen Mist der Schubladen und Hassvorurteile einfach mal lassen? Es soll auch Nazis gegeben haben, die fürsorgliche Eltern waren oder Linke, die im Glauben an Murx und Stalin bestialische Morde auch an Kindern begingen, eben wie unsere lieben Befreier es allgemein taten, um die Deutschen in Dimensionen zu dezimieren, die die Kollegen in Israel als Opfer ihrer Auserwähltheit für sich beanspruchen. Linke blöken hassverzerrt andere Leute an, sie allein wären friedlich und gegen Hass und für Bunt…? Haben wir sie noch alle?

  2. Ein Lebensentwurf, den man eher bei grünalternativen Menschen erwartet und nicht an der Seite des braun-alternativen Vogelschiss-Gauland.

    Deine Denke beweist doch, dass Du nicht unvoreingenommen, neutral, diese Partei betrachtest.
    Übrigens, ich bin AFD Wähler und habe den gleichen Migrationshintergrund wie KenFM.

    Glücklicherweise hatte ich mir diesen Link zu Alice gespeichert:
    https://www.n-tv.de/panorama/Weidel-verlaesst-Schweizer-Stadt-Biel-article20737072.html

    Was mich erstaunt ist, wie intolerant die # wirsindmehr-Gesellschaft in Merkels Regierungszeit geworden ist.

  3. Man kann aus gutem Grund behaupten ,
    in Deutschland gibt es nur die von der Besatzungsmacht/Kapital genehmigten Blockparteien .
    Wenn von Opposition , die keine Opposition ist, gesprochen wird, ist praktisch immer die AfD angesprochen .
    Es gibt aber viel mehr Grund, den Oppositionscharakter von Links oder Grün anzuzweifeln .
    Die Aussparung dieser Fragestellung wiederum weist deutlich auf die Interessen des Journalismus hin .

  4. Die alte Links-rechts-Streitkultur hätte sich mit der alten AfD unter Lucke noch erübrigt gehabt – sie war nur ein konservativ gefärbter Ableger der FDP gewesen. Die Partei hat nur einen Fehler gemacht: sich von noch weiter rechts in die Zange nehmen zu lassen, als gewichtige NPD-Funktionäre die Flucht vor Parteiverboten ergriffen und in der AfD Schnittmengen sahen. Merkel tat dann ihr Übriges, ein ganzes rechtskonservatives und rechtsnationales Spektrum die Zornesröte ins Gesicht zu zaubern, und schon wuchs der schon beachtlich große Schneeball zu noch beachtlicherer Größe an.

    Doch nun zeigt sich, dass die AfD mit den alten Methoden über die eigenen Füße stolpert. Das neoliberale Fundament war nie verschwunden, sondern hat jetzt das Potential, das ganze Gebäude zum Einsturz zu bringen.

  5. Was ich hier sehe: Behauptungen, keine Fakte, keine Argumente, keine Antworten.
    Traurig.
    Vielleicht erklärt diese geistige Armut dass ein Merkel noch immer Unheil stiften kann.
    Sarrazin hat Recht, Deutschland schafft sich ab, oder hat sich schon abgeschafft.
    Es kann ein Trost sein das es in die Niederländen nicht besser ist.
    Die einzige Hoffnung für mich sind die Franzosen, die tun etwas wenn wieder verbessert wird.

    • Meinen Sie nicht auch, daß das, was sich im Moment in Frankreich tut, gesteuert ist und also so gewollt?
      Ich beobachte eine ungewöhnlich neutrale Berichterstattung über die sogenannten Gelbwesten. Sehr seltsam. Fast so, wie man sich Journalismus eigentlich wünscht. Woher kommt das so plötzlich?

    • „Sarrazin hat Recht, Deutschland schafft sich ab, oder hat sich schon abgeschafft.
      Es kann ein Trost sein das es in die Niederländen nicht besser ist.
      Die einzige Hoffnung für mich sind die Franzosen, die tun etwas wenn wieder verbessert wird.“
      —->
      „Was ich hier sehe: Behauptungen, keine Fakte, keine Argumente, keine Antworten.
      Traurig.“

      Wenn ich ihren Satzbau umstelle wird klar, das sie sich selbst reflektieren.
      Leider merkt das keiner!

  6. Morgen früh erzähl‘ ich mal denjenigen unter meinen Kollegen, die unter Tarif mehr leisten, als „Bio-Deutsche“ nur weil diese mit einem Blatt Papier wedeln, wieviel ihre famosen Repräsentanten verdienen und dann frag ich sie mal nach der „nationalen Einheit“….

  7. Fuck AFD

    Mit den Unternehmern, die sich jetzt in einer asozialen Nazi-Partei zusammengeschlossen haben, kann es keinen Frieden geben – die Arbeiterklasse kommt aus allen Ländern in Deutschland zusammen um hier für die Reichen zu schuften und die AFD sorgt dafür, dass die Reichen dabei besser wegkommen, in dem sie Freiheitsrechte beschneidet und Löhne drückt, Mieten hebt und die asozialsten Zentralisierungsprozesse anstößt und gegen sogenannte Minderheiten hetzt.

    Ob Ost – ob West….

  8. Kaum ist dieses montägliche Tagesdosid – Schubladengeknall mal durch etwas Erfrischung ersetzt worden, sodass man geneigt ist, mal frei durchzuatmen, kommt ganz plötzlich Herr Gellermann – Bonath um die Ecke.
    ….links, rechts, Parteien….. immer wieder montags….

    • Ja los, zeig mal was du drauf hast, außer, dass man nicht über „links“ und „rechts“ und die Parteienlandschaft reden darf. Dieses spießige „Sowas sagt man nicht!“ ist jetzt nicht so der Hammer-kreative Beitrag!
      Also rechts und links werden wie genau überwunden? Kommt da vielleicht noch was von dir, oder willst du den Lesern und Leserinnen dieser Kommentare nur mitteilen, dass gerade dein Konsum in Mitleidenschaft gezogen.

    • @Jeanin Heffner
      Na da kläfft doch nicht etwa ein pawlowscher Schießhund, dem ich auf den Schwanz getreten bin, und dessen Hundehütte üppig mit Schubladen ausgestattet ist… dann das Ringelschwänzchen einfach mal hübsch eingezogen!
      Ja klar Du hast hier die Deutungshoheit in diesen Kommentarspalten für die gepachtet und natürlich auch die „Kreativität in Reinkultur“. Dass ich Dir die Überwindung von links und rechts erklären muss, wundert mich nicht.
      Vielleicht verfolgst Du diese Schubladen einfach mal zurück, dann kommst Du vielleicht selbst drauf.
      Aber ja, ich gebe zu, es war unnötig Zeit mit diesem Artikel zu verplempern. Wird nicht wieder vorkommen!!!

      Ansonsten mein aufrichtiges Beileid für Dich!!!

    • Ihr schütteln verhinderte nicht das sie einige Zeilen ohne Inhalt schreiben.
      Diese Zeit hätten sie benutzen können durch Etwas zu schreiben worauf eine Reaktion möglich ist.
      Meine Frage ist nur, ‚warum diesen AfD Hass, darf man in Deutschland sein Land nicht lieben, und warum nicht ?‘.
      Oder vielleicht ‚warum hassen Deutsche ihr Land ?‘.
      Wie Merkel sagte ‚das war einmal anders‘.
      S.Fischer-Fabian, ´Herrliche Zeiten, Die Deutschen und ihr Kaiserreich’, Wien 2006

    • Dass Österreicher (zumindest der Verlag …) „den“ Deutschen erzählen wollen, wie herrlich sie doch mit ihren Herrschenden wegkommen, hat schon mal nicht funktioniert.

      Deutschland darf man nicht lieben, weil es a) nicht „unser“ Land ist, sondern das derer, die es eben besitzen (Ich habe nicht mal eine Hand voll davon und muss den Reichen Miete zahlen, dass ich ihr Haus in Schuss halte!) und b) weil Deutschland international kriegerisch agiert, Waffen an Kriegstreiber verscherbelt und eine Regierung hat, die uns Arbeiter und Arbeiterinnen ausbeutet.

      Wer Deutschland glaubt zu lieben, hat noch nie geliebt.
      Klarer Fall eines Stockholmsyndroms.
      Dieses „Land“ ist nichts, als eine Organisation von erpresserischen Reichen, die die Menschen, die sich das gefallen lassen, dass man sie unter „Deutsche“ summiert, verheizt und verdummt.

      Lebendige Menschen sind wichtiger als dieses tote, verkalkte, psychopathische, abstrakte Gefasel von „Deutschland“ – was auch immer das sein soll.

    • Was ich liebe und was nicht, das werde ich mir nicht von einem Linksintellektuellen vorschreiben lassen.
      Und ebensowenig, was Liebe ist und ob ich jemals geliebt habe oder nicht.
      Sie wissen gar nichts über mich.
      Hier ist sie wieder, diese vermaledeite Hybris.
      Außer Ihrem Syndikalismus haben Sie doch auch nichts zu bieten.
      Falsch: massive Gewalt.
      Oh ja, die quillt aus jeder Ihrer Zeilen. Von der haben Sie reichlich.

      Sehr abschreckend schon im Ansatz.

      Jemand wie Sie könnte niemals mein Vertrauen gewinnen und würde er noch so schlau argumentieren.

      Eines allerdings stimmt: Wenn ich in den Garten gehe, dann gehe ich nicht nach Deutschland.
      Wenn ich in die Natur wandere, dann ist dort nicht Deutschland.
      Wenn ich mit Menschen spreche, dann sind das keine Deutschen, sondern Menschen.

      Allein in der virtuellen Welt der Kommunikation existiert ein Deutschland.
      Und das möchte ich gern zu bewahren mithelfen.

    • Ich kann kein Linker sein, denn viele Linke sind ja auch nur Nationalisten und fallen damit auf die Herrschenden rein – Lenin hat schnell gelernt die „nationalen Interessen“ vorzuschieben, wenn es um die Interessen seiner Partei ging.
      Aber das kapieren Leute nicht, die abstrakte Begriffe erst aus Feigheit auswendig lernen und dann anderen auf’s Auge drücken wollen. Solche Leute zahlen halt gerne Steuern für Krieg und schreiben dann in Foren und auf Webseiten, die sich gegen Krieg richten.
      Vielleicht ist das hier einfach nicht so ein durchdachter Plan, auf KenFM für kriegerischen Nationalismus zu werben.

    • „Außer Ihrem Syndikalismus haben Sie doch auch nichts zu bieten.
      Falsch: massive Gewalt.
      Oh ja, die quillt aus jeder Ihrer Zeilen. Von der haben Sie reichlich.“

      Ich fahre keine Panzer und zocke mich und Kollegen nicht ab, mit sogenanntem Lohn oder sogenannten Steuern…
      „Gewalt“….. Aua – Fahr mal auf Kriegsschauplätze, in denen dein „Deutschland“ mitgemischt hat und dann erklär mir mal, wo du Einschusslöcher in meinen Zeilen findest…. viel Spaß.
      Das tut doch weh – so ein Realitätsverlust.

    • „Ihr schütteln verhinderte nicht das sie einige Zeilen ohne Inhalt schreiben.
      Diese Zeit hätten sie benutzen können durch Etwas zu schreiben worauf eine Reaktion möglich ist.
      Meine Frage ist nur, ‚warum diesen AfD Hass, darf man in Deutschland sein Land nicht lieben, und warum nicht ?‘.
      Oder vielleicht ‚warum hassen Deutsche ihr Land ?‘.“

      Ich will gar keine Reaktion auf meine Zeilen.
      Mein Hass auf die AFD tendiert gegen 0.
      Ich halte die AFD für den Wurmfortsatz der alten CDU, unter deren Rock viele Sympathisanten auch bald wieder kriechen werden.
      Meine Hass-Liebe zu meinem Land ist Privatsache und hat nur bedingt etwas mit den Parteien zu tun.
      Ich halte es da eher mit Heinrich Heine.
      Es geht immer nur um Menschen, egal welcher Couleur.
      Das die Deutschen ihr Land nicht lieben dürfen ist rechte Propaganda.
      Täter werden zu Opfern gemacht.

      Mich treiben ganz andere Sauereien um, die nicht unbedingt auf dem öffentlichen Radar stehen:

      focus.de/politik/deutschland/politik-die-verschwoerung_id_9879853.html

      Nato-Geheimarmeen in Europa ? Inszenierter Terror und verdeckte Kriegsführung 2.0 ?

    • Kinderstunde bei Focus? Oh, wie gefääährrrrlich.
      Ich muß mir eigentlich nur einen einzigen Ausschnitt genauer anschauen und hab dann schon genug:

      „Angeblich soll er geplant haben, Außenminister Heiko Maas (SPD), Ex-Bundespräsident Joachim Gauck und die Grünen-Politikerin Claudia Roth mit einer Pistole aus dem Zweiten Weltkrieg zu erschießen.“

      Erinnert mich irgendwie an das Märchen vom tapferen Schneiderlein.
      „Sieben auf einen Streich!“

    • Dieser Kommentar vor Ort trifft es ganz gut, wie ich finde:

      “ … eine 007-Schnulze. Einem leitenden Mitglied dieser wie auch immer gearteten Verschwoerung wollen zwei Kripo-Leute nach 7 Stunden Verhoer derartige Details abgepresst haben ? Ich lach mich wech. Eher gehen die beiden in Rente, bis sie auch nur ein Wort aus so jemanden rausbekommen. Die zwei naseweissen Jungs wurden ganz einfach auf eine falsche Faehrte gesetzt, und der Focus mit ihnen. Eins zu null fuer den Major.“

    • Die „Kinderstunde bei Focus“ war D. Pohlmann und R. Fleischer im letzten Exomagazin ein paar min. Zeit wert.

      Ansonsten ist es mir egal was Sie darüber denken.
      Es freut mich (ehrlich), wenn sie darüber lachen können.
      Das stärkt das Immunsystem.

    • Lachen trifft es nicht. Wenn, dann eines, das dazu tendiert, mir im Hals stecken zu bleiben.
      Wenn Focus so einen Artikel bringt, dann ist eine propagandistische Absicht wahrscheinlich. Und die entlarvt sich dann auch ziemlich schnell von allein. Es dürften dieselben Netzwerke hinter diesem Artikel stehen, die auch Wirsindmehr oder Unteilbar oder DieVielen organisiert haben, in ihrem hysterischen Kampf gegen rechts. Beschworen wird in diesem Text die drohende Gefahr des bösen Nazis, der sich aus den Gullis erheben wird (Waffen aus dem 2. Weltkrieg werden eingesetzt), um alle umzubringen, die links oder die Migranten sind. Sie sind so gut ausgebildet, daß sie sich vom bösen Russen überrollen lassen wollen am Tage x. (Sieben auf einen Streich trifft es: auch die Gefahr des expansiven Russentums wird beschworen, so quasi nebenbei.) Ausgeblendet wird vollständig die Gefahr, die von den Weißhelmen ausgeht (ausgebildete und kampferprobte Terroristen, die nach Deutschland verfrachtet wurden) und von ca 700 000 ins Land gekommenen Menschen, von denen niemand weiß, wo sie sind und mit welcher Absicht sie hierher kamen. Ausgeblendet werden Dschihadisten und Bedrohungen, die viel ernster sind als ein paar bewaffnete Wehrsportgruppen. Man sieht es ja auch an den Kommentaren unter dem Artikel: Tatsächlich schreiben einige, daß sie sich jetzt, wo sie „wissen“ daß es Untergrundarmeen gibt, viel sicherer fühlen in Deutschland. Mama mia!!!
      Insgsamt ein Propagandaartikel vom Durchschaubarsten. Das war mir jetzt auch einige Minuten wert. Aber eigentlich schade um die Zeit.
      P.S.: Warum wittere ich in diesem Artikel übrigens auch einen Seitenhieb gegen Ganser? (Rein intuitiv.)

    • Auf der Liste der ausgeblendeten Gefahren vergaß ich ganz die Antifa.

      Ich stieß gerade auf einen Kommentar unter dem Video

      Anonymous Revolution: „Warnung vor „Gelbe-Vesten Bewegung“ – selber DENKEN !!!

      youtube.com/watch?v=8sj0oVg98uE&feature=youtu.be

      „tanzenderKater
      vor 18 Stunden
      ich sehe es ganz genauso!
      merkel probt schon lange, ganz öffentlich, ihre ernstfall übungen!
      außerdem höre ich immer öfter von nächtlichen geheimflügen… habe sogar eine liste mit flugzeiten vom köln/bonner airport.
      da werden sehr viele (zumeist schwarze) heimlich eingeflogen und sofort mit bussen abtransportiert.
      ich vermute „merkels krieger“.
      ich bin mir sicher, dass die ganzen provokationen (diffamierungen, sehr milde urteile von schwerstverbrechern ausländischer herkunft, ignoranz bzw leugnen der beinahe täglichen übergriffe dieser personengruppe) dazu dienten, dass die situation eskaliert.
      auch die tätlichen übergriffe der antifa sind vom system gewollt und zum teil sogar finanziert.
      das wissen wir mittlerweile alle.
      von daher halte ich dieses video für äußerst real und nicht überzogen.“
      Zitat Ende

      Sie machen sich ihren Bürgerkrieg im Moment selber (Gelbwesten) Wir sollen daran gewöhnt werden, daß Militär gegen Bevölkerung eingesetzt wird.

      Aber auf dieser Seite hier wurde wieder einmal nur gespalten und somit der Krieg vorangetrieben.
      Bravo, ihr linken „Pazifisten“! Wann werdet ihr endlich Eure roten Brillen abnehmen und umdenken?

  9. “ niederländischen Stiftung, die eine „Bedrohung der europäischen Identität“ fürchtet. In Wahrheit geht es auch bei diesem illegalen Geldfluss um eine Bedrohung deutscher Gesetze zur Parteienfinanzierung. Kein Wunder, dass die verwirrte AfD als Quelle für die milde Gabe erstmal eine belgische Stiftung nannte, statt der ziemlich reinrassigen niederländischen Familie Floris Marinus Berkhout und Meike Berkhout-Huidekope. “
    Das die europäischen Kulturen nicht bedroht werden, sondern vernichtet werden, verstehen glücklicherweise immer mehr Menschen.
    Haupsächlich deutsche Gutmenschen können das nicht sehen, Merkel voran.
    Oder, Merkel sieht das sehr gut, und will diese Vernichtung, die Sarrazin schon 2010 sah.
    Nie von diese ‚reinrassige‘ Niederländische Familie gehört.
    Aber ja, unsere neue Partei Forum voor Demokratie sieht wie auch unseres Land vernichtet wird.
    Diese Partei besteht seit Oktober 2018, hat nun 25.000 Mitglieder.
    Rutte’s VVD hat 28.000.
    Erwartet wird das die Wahlen März 2019 die Regierung Rutte ein Ende machen.
    Hoffentlich bekommen wir danach eine Regierung für uns, nicht mehr gegen uns.

    • Warum schreibt Pieter Kamp nicht in diesem famosen „Nation“ oder „Deutschland“, statt hier, im Internet? Verstehe ich nicht, wo es da doch so toll sein soll? Wenn was über- bzw. antinationalistisch ist, dann ja wohl das Internet… das kann man aber als „Nationalist“ doch wohl nicht gut heißen…. Mir leuchtet das nicht ein – dann doch bitte konsequent und nicht gleich mit schwersten, offensichtlichen Widersprüchen, die so durchschaubar sind! Das hat fast das Niveau von Thomas Brehl und dem „Rot-Braunen-Kanal“ 😀 Hahahaha

    • Was sind dann die Argumenten und die Fakten ?
      Diejenigen die gegen AfD sind kommen nicht weiter als ‚das sind Neonazis, Fascisten, Rassisten, Nationalisten, Fremdenhassers, usw.

    • Nein! Die sind nicht Sekten-, die sind Klassen-Style.
      Es ist eine Organisation, die die dümmsten Instinkte der Ärmsten gegen sie selbst kehrt, um sie noch weiter wirtschaftlich zu schröpfen und gegen jene aufzubringen, die mit ihnen die Armut teilen, aber nicht die „richtige“ Herkunft auf dem Papier haben. Das ist so dumm und kulturlos, dass es eine Schande ist. Aber wer schmerzlos die „Nationalfarben“ über jedes Unrecht schleiert, der kann auch seinen Nachbarn hassen, mit dem er mehr gemeinsam hat, als mit auch nur einem AFD-Bonzen.
      Ja, peinlich, peinlich. Nichts dazu gelernt aus der Geschichte. Gut, dass hier nicht alle auf die neuen Nazi-Unternehmer reinfallen.

  10. „Welch ein schönes Theater in den Medien und im Bundestag: Der Flüchtling ist an allem schuld! tönte es aus den Mündern der AfD-Funktionäre.“

    Kleiner Fehler. Es müßte heißen: „Welch ein schönes Theater in den Massen- bzw. Mainstreammedien …“ und dem, was sie über AfD-Funktionäre so kolportieren und erfinden.

    Seit wann verlassen Sie sich auf jene, Herr Glimmermann? Sind Sie nicht ein erklärter Gegner des populistischen Mainstream?
    Ach, den ziehen Sie nur heran, wenn es um den verhaßten politischen Gegner geht? Und darum, jenem jeden politischen Tiefenblick abzusprechen? Alle Einsicht in die wirklichen Zusammenhänge? Das tun Sie nur, wenn die Mainstreamstimmen nützlich sind, jene Partei, die das Versagen der Linken vor Augen führt und für einen wie Sie daher so unendlich schmerzhaft ist, in den Dreck zu ziehen?

    Na dann …….

    • „Die Nation als Relikt vergangener Zeiten? Der Nationalstaat als Irrweg? Im Gegenteil: Staat und Nation sind Erfolgsmodelle – weltweit. In seinem Plädoyer für die Rehabilitierung der Nation zeigt MICHAEL BRÖNING, weshalb gerade progressive Kräfte Frieden mit dem Nationalstaat schließen müssen – nicht als ethnisch-homogene Wagenburg (…)
      Statt die Idee der Nation als »falsches Bewusstsein« zu bekämpfen, sollte sie als zentrale Identität akzeptiert und als Fundament von Teilhabe, Gerechtigkeit und Solidarität gestärkt werden. Gerade im Zuge der Globalisierung wird deutlich, wie sehr (…) Politik auf den Nationalstaat angewiesen ist. Partizipation, soziale Gerechtigkeit, die Einhegung eines entgrenzten Kapitalismus und effektiver Multilateralismus – all das kann nicht gegen, sondern nur mit dem Nationalstaat gelingen. (…)“

      Aus einem Text über ein Buch, das Ken Jebsen kürzlich empfahl. Lesen Sie sowas?
      Welche Partei war das nochmal, die sich im Moment als einzige für den Schutz des deutschen Staates einsetzt?

      Und hier direkt aus dem Buch von Michael Bröning:


      Ein Lobgesang auf den Nationalstaat? Eine Verteidigungsrede für die Nation? Weshalb nicht gleich ein Hoch dem Chauvinismus oder ein pathetisches Bekenntnis zu Ausgrenzung und Hass? Diese Auffassung jedenfalls scheint derzeit weitgehend Konsens in der medialen Berichterstattung, im Kulturbetrieb, in der Ökonomie, den Sozialwissenschaften, auf Kirchentagen und Parteikonventen. Der Nationalstaat gilt als rückwärtsgewandt und impraktikabel, unsolidarisch und in Anbetracht globaler Herausforderungen als ineffektiv und überholt – von der Nation ganz zu schweigen.

      Ließen nicht schon Karl Marx und Friedrich Engels keinen Zweifel daran, dass die Lösung der sozialen Frage durch die Arbeiterklasse „die Besonderheit der einzelnen Nationalitäten“ überwinden wird? Und verweisen nicht die Sozialwissenschaften mit Recht auf „imaginierte Gemeinschaften“? Da liegt es doch nahe, über die Dekonstruktion der Nation den Weg zu bahnen für eine friedliche menschliche Zukunft, in der, wie von John Lennon besungen, nicht länger Staaten und ihre Grenzen dem Traum weltweiter Brüderlichkeit im Wege stehen. Benötigt werden deshalb supranationale Zusammenschlüsse und dezentral kooperierende Regionen, wenn nicht als „Weltstaat“ dann zumindest als „Europäische Republik“. „It’s easy, if you try!“

      Nur ein Umstand stört den vermeintlichen Konsens: Weshalb nur weigern sich die Menschen auf diesem Planeten, das sozial konstruierte, rückwärtsgewandte und dabei so impotente wie ideologisch gefährliche Konzept der Nation endlich dorthin zu befördern, wohin es praktisch und moralisch für progressive Beobachter zu gehören scheint: auf den Müllhaufen der Geschichte? Die Antwort lautet: Weil die Mehrheit der Menschen diese Auffassung ganz offensichtlich nicht teilt.

      Progressive Akteure sollten sich daran erinnern, dass Demokratie, Partizipation, Gerechtigkeit sowie Solidarität und Integration in einer globalisierten Welt ohne den Nationalstaat (…) schlichtweg nicht realisierbar sind.
      (…)

      Doch ist nicht die Absage an die Nation eine essenzielle Lehre aus der Katastrophe der deutschen Geschichte? In der Tat: Wer möchte nach der mörderischen Hybris des Dritten Reiches bei klarem Verstand an den Zutaten dieser Giftmischung festhalten? Nur: Gerade in dieser Diskussion existiert eine spezifisch deutsche Dimension, in der übersehen wird, dass die Sehnsucht nach nationaler Selbstüberwindung europaweit nicht selbstverständlich ist. Tatsächlich haben sich Nation und Nationalstaat aus dänischer, norwegischer, polnischer und niederländischer Perspektive ja eben nicht als Aggressionsmittel erwiesen, sondern als Schutzschild – und zwar nicht zuletzt gegen Angriffe aus Deutschland. Auch vor diesem Hintergrund erscheint der so verbreitete wie wohlmeinende Versuch des intellektuellen Nationalstaats-Exorzismus als geradezu bizarr, wenn er sich so dogmatisch wie apodiktisch von Berlin ausgehend an die Nationen richtet, die unter deutschem Chauvinismus am meisten gelitten haben.

      Problematisch erscheint diese kritische Positionierung zum Nationalstaat aber auch und gerade aus politischen Notwendigkeiten. Angesichts der allzu verbreiteten Rede vom Sündenfall des Nationalstaats sollten sich progressive Akteure daran erinnern, dass Demokratie, Partizipation, Gerechtigkeit sowie Solidarität und Integration in einer globalisierten Welt ohne den Nationalstaat als Forum progressiver Politik schlichtweg nicht realisierbar sind.

      Hyperglobalisierung vs. Nationalstaat
      Schon ein oberflächlicher Blick auf aktuelle globale Herausforderungen bestätigt, dass heute nicht ein Zuviel, sondern ein Zuwenig an Staatlichkeit das eigentliche Problem darstellt. Auf globaler Ebene hat sich bislang nur der Nationalstaat als demokratisch legitimierter und handlungsfähiger Akteur erwiesen, der sich daranmachen kann, die ökonomische Hyperglobalisierung politisch einzuhegen.
      (…)
      Was daher benötigt wird, ist keine Abwicklung der Globalisierung mit dem Bulldozer des Protektionismus, sondern ein alternativer Weg, auf dem einerseits die Vorteile genutzt, andererseits die Nachteile für weite Teile der Mittelschichten in den Industrienationen eingedämmt werden. Politisch kann dies nur durch eine Form der Re-Regulierung geschehen – durch eine Stärkung staatlicher Optionen. Eine „vernünftige Globalisierung“ (Dani Rodrik), die in konstruktive Bahnen gelenkt wird, beruht deshalb nicht auf der Überwindung, sondern auf der Stärkung nationalstaatlicher Kompetenzen.

      Das gilt im übrigen auch über das Feld der Ökonomie hinaus. Denn ehrgeizige Projekte wie die Sustainable Development Goals oder das Pariser Klimaabkommen werden ebenfalls nicht ohne die Nationalstaaten zu erreichen sein, sondern nur mit ihnen. Ein Mehr an Steuerung einer ungleichen Globalisierung, ein Mehr an globaler Sicherheit, aber auch ein Mehr an internationaler Kooperation und Entwicklung wird deshalb nicht durch ein Weniger an Nationalstaat zu haben sein.

      Von Progressiven zu entwerfen ist ein aufgeklärtes patriotisches „Wir“ als fortschrittliche Identität, das eben weder nach ethnischen Wagenburgen strebt noch im Gegensatz steht zu europäischer und globaler Kooperation.

      (…)
      Migration und Heimatland
      Doch auch in Bezug auf das Megathema Migration braucht es den Nationalstaat. Solidarität ist ein Kernanliegen progressiver Politik. Praktizierte Solidarität aber ist nicht nur auf andere gerichtet, sie benötigt auch ein „Wir“, das sie trägt. Vor diesem Hintergrund stellt sich Migration auch als Herausforderung für den sozialen Wohlfahrtsstaat dar. Eine politische Linke, die sich um eine klare Aussage zur Begrenzung von Migration bei gleichzeitiger humanitärer Großzügigkeit herumdrückt oder diese Position dem politischen Gegner überlässt, erweist nicht nur der eigenen Handlungsfähigkeit einen Bärendienst. Sie gefährdet auch zwei traditionelle Kernanliegen: den solidarischen Wohlfahrtsstaat sowie das Bestreben, gesellschaftliche Integration tatsächlich möglich zu machen.

      In seiner Rede anlässlich des Tags der deutschen Einheit 2017 plädierte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier für eine Rehabilitation des Begriffs Heimat. Es gehe darum, „die Sehnsucht nach Heimat nicht den Nationalisten zu überlassen“. „Heimat“, so der Bundespräsident, sei „der Ort, an dem das ‚Wir‘ Bedeutung bekommt“. Dass Heimat als Begriff von progressiven Kräften besetzt werden kann, hat auch Alexander Van der Bellen in seinem Präsidentschaftswahlkampf 2016 in Österreich unter Beweis gestellt. Doch dass gerade progressive Kräfte auf diesen Begriff setzen sollten, bleibt umstritten. Ist der Begriff nicht „ausgrenzend“ und in Anbetracht der Blut-und-Boden-Romantik der Nationalsozialisten ohnehin verbrannt? Zunächst scheint das einleuchtend. Doch diese Verweigerung hat zur Folge, dass der Begriff „Heimat“ auf genau der Ebene brachliegt, auf der er politisch am wirksamsten ist.
      (…)
      Es ist schließlich nicht der Kiez, der politische Emanzipation garantiert, sondern die Anerkennung als Bürger in der staatlichen Gemeinschaft. Deshalb sind „Heimat“ und eine weltoffen definierte „Nation“ auf staatlicher Ebene keine ausgrenzenden Begriffe, sondern Konzepte, die Aufnahme, Integration und Partizipation überhaupt erst ermöglichen – der „zivile Patriotismus“ etwa der schottischen SNP liefert hierfür ein anschauliches Beispiel.

      Dem Plädoyer einer linken Rehabilitation des Nationalstaats liegt dabei die Überzeugung zugrunde, dass ein solches gerade kein Anbiedern an den vermeintlich nationalistischen Zeitgeist darstellt. Im Gegenteil – es handelt sich um eine Wiederentdeckung.
      (…)
      … zu entwerfen ist daher ein aufgeklärtes patriotisches „Wir“ als fortschrittliche Identität, das eben weder nach ethnischen Wagenburgen strebt noch im Gegensatz steht zu europäischer und globaler Kooperation. Ein auf einer solchen Identität beruhender Nationalstaat wäre dem Alleinvertretungsanspruch der Extremisten entrissen und wäre ein wirksames Mittel gegen den immer stärker um sich greifenden politischen Tribalismus. (…) Kurzum: Ein solcher Staat wäre ein würdiger Adressat für ein (…) Lob der Nation.“

      Der vorliegende Text ist ein Auszug aus dem Band Lob der Nation.
      Gefunden bei IPG

    • Ach dann stimmt es also gar nicht, dass die Weidel in der Schweiz wohnt und lesbisch ist? Und die Parteispenden sind auch erfunden? Komisch, wie überweist man denn erfundene Spenden zurück? Sachen gibts…

    • “ Doch ist nicht die Absage an die Nation eine essenzielle Lehre aus der Katastrophe der deutschen Geschichte? In der Tat: Wer möchte nach der mörderischen Hybris des Dritten Reiches “
      Wie es möglich ist das Satze wie diese noch immer geschrieben werden in Deutschland, ich kann es nicht verstehen.
      Warum werden Autore wie A.J.P. Taylor, Charles Callan Tansill und Charles A. Beard nicht gelesen ?
      Wissen Deutsche nicht das Historiker schon 1921 wussten das die deutsche Schuld für den ersten Weltkrieg Unsinn war, und deshalb die Versailles Reparations Zahlungen kriminell ?
      Dadurch auch die Französisch Belgische Besätzung des Ruhr Gebietes kriminell, was die Hyperinflation verursachte die ganz Deutschland ins Elend stürtzte.
      Hitler versprach ein Ende zu machen an dieses Elend, Schacht gelang das in nur drei Jahre.
      Leider, Hitler wollte mit Versailles nichts zu tun haben, errichtete ein starkes Deutschland.
      Und wieder bekamen die Briten furcht, wieder schlossen sie Verträge, diesmal mit Polen was Verhandlungen über Danzig und die Korridor weigerte.
      Hitler war so dumm sich provozieren zu lassen, wieder Krieg.

    • Weidel über Spendenvorgänge oder
      Wer im Glashaus sitzt, soll nicht mit Steinen werfen, veröffentlicht von
      RT Deutsch
      http://www.youtube.com/watch?v=7YMUPjSLLd0

      Schönster Kommentar auf you tube, unterhalb von dieser Rede (aber nicht hier, sondern unter einem anderen Link, wo diese Rede in voller Länge gebracht wird, den ich aber gerade nicht finde)

      „Vermutlich gab es zu diesem Zeitpunkt im Bundestag niemanden, der nicht dachte: Was für eine Frau.“

    • „Mörderische Hybris“ das finde ich in diesem Zusammenhang nicht so schlimm, Herr Kamp.
      Im Grunde haben Sie ja recht, aber diesem Reich Hybris zu attestieren, ist nicht so falsch.
      Eine Hybris, die wir leider auch beim Verfasser des obigen Textes feststellen müssen und, wen wunderts, allgemein vor allem bei Linksintellektuellen; (und desweiteren bei mindestens zwei Kommentatoren hier.)

    • Alias,

      drei bitteschön, so viel Genauigkeit muß sein.

      Und keine Sorge einem so eifrigen Laufburschen wird das Parteibuch schon noch vergoldet werden.

      P.S.: Ist klar daß das für euch ein Fest ist, wenn eine der wenigen Tagesdosen wegfällt die zum Kern vorstoßen.

    • Sie würden sich wundern: weder Parteibuch noch sonstige Zugehörigkeiten. Weder Gold im Sinn noch sonstigen Reichtum, da ich, sogar was das Wasser betrifft – das Gold der Zukunft – nur soviel verwende, wie ich unbedingt brauche.
      Einfach ein Mensch mit Heimatliebe, Liebe zur und sogar Abhängigkeit von der deutschen Sprache (beruflich darauf angewiesen) und, last not least, gesundem Menschenverstand.
      So schlimm?

    • Nicht schlimmer als sonst auch … also bei weitem nicht so schlimm wie bei ihnen. Glimmermann hat einen gewissen Humor, ich denke das findet sogar Herr Gellermann amüsant. Die Mietfedern sind einfach unbezahlbar … was ja im Grunde ein Widerspruch ist.

    • Außer in den Köpfen, in politischen Religionen, gibt es keine „Nationen“. So verhält es sich mit „Gott“, „Geld“ und anderem Tand, wegen dem noch niemand glücklicher, wohl aber Millionen unglücklich geworden sind.
      Wer an solche abstrakten Begriffe glaubt, lässt sich wegen ihnen auch gerne mal in einen Krieg schicken oder arbeitet gerne auch mal für weniger. Man nennt das Realitätsverlust. Und die Reichen freuen sich.

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