Albtraum

Von Bernhard Trautvetter.

In einer Zeit wachsender Zukunftsgefährdungen im Bereich der Ökologie, der Spannungen durch Konflikte weltweit und durch Spannungen innerhalb der Gesellschaften zwischen einerseits obszönem Superreichtum und andererseits skandalöser Not und Armut brechen die Weltrüstungsausgaben erneut alle Rekorde. Das weltweit anerkannte schwedische Friedensforschungsinstitut SIPRI berichtet, dass die Weltrüstung um ein Haar an die Marke von 2000 Milliarden Dollar heranreicht. Die Zahl, die SIPRI errechnet hat, beträgt 1,917 Billionen Dollar. Diese Unsumme bedeutet, es fehlen Milliarden in der Bekämpfung des Welthungers, der Krankheiten, des Analphabetentums und der Naturzerstörung; im Gegenteil, all diese Zukunftsgefährdungen nehmen an Schärfe zu, wenn die Weltpolitik immer weiter militarisiert wird. Die Nato-Lüge, man müsse vor allem wegen Russland und China hochrüsten, zerplatzt, wenn man genau hinsieht. Über die Hälfte der Weltrüstung verpulvern die Nato-Staaten; Russland und China kommen zusammen auf ungefähr ein Siebtel. Es wird auch hierbei klar: Die Meinungsmache der Militär-affinen Medien ist nicht nur verlogen, sie stellt auch eine Kumpanei bei der Zerstörung der Erde auch in Zeiten ohne einen großen Krieg dar, und sie ist Vorkriegspropaganda, die uns ruhig stellen soll, damit wir den Wahnsinn über uns ergehen lassen.

Letzte Botschaft der Verteidigungsminister

Sehr geehrte Opfer unserer Anstrengungen für Ihre von uns so genannte Sicherheit,

wir entziehen der Menschheit, also Ihnen allen

Jahr für Jahr

Schätze im Umfang von an die zwei Tausend Milliarden,

Eine Milliarde ist Tausend Millionen.

Ob das jetzt in Dollar oder Euro ist,

das nehmen wir wie es kommt.

Hauptsache der Dollar rollt.

Wir brauchen das alles für seltene Erden,

Soldatensold,

Öl, Diesel und Kerosin

Wir bauen und betreiben die besten Geräte für den Krieg.

Wir scheuen uns nicht, diese Verteidigungssysteme

Selbst auch für den Angriff einzusetzen.

Da scheuen wir weder Kosten noch Mühen

Es ist ja Ihr Geld,

es fehlt zu guter Letzt an Ihrer Gesundheit,

es geht auch auf Kosten Ihrer Umwelt,

eben auf Kosten des Lebens, der Welt.

Selbst die Bildung steht hinten an.

Die Menschen dürfen ja auch nicht zu klug werden,

sonst gehen sie noch gegen uns vor.

Sonst glaubt uns niemand nichts mehr

von unseren Lügen,

wir müssten wegen dem Russen

nachrüsten, oder wegen China

die Wehr-Industrie für den weltweiten Einsatz ausbauen …

Besser nennen wir unsere Daseinszerstörung Sicherheitspolitik

Bombardements sind chirurgische Schläge.

Und die Verteidigung der Opfer

betreiben wir mit abgereicherter Uranmunition

für das Leben.

Wir fördern das Vergessen,

damit keiner mehr weiß, wie unser Krieg, etwa der am Golf,

im Balkan oder in Nordafrika gegen das Völkerrecht begann.

Wir sind ja die Guten, für die Menschenrechte, für die Demokratie!

In den Staaten, die sich durch unser Zutun im Zerfall wiederfinden.

Es ist ein Fass ohne Boden.

Ganz unten ist unser nuklearer Rettungsschirm,

teuer bezahlt, weil, wir sind ja

eine Wertegemeinschaft.

Werte Damen und Herren, die sie das

noch mitbekommen dürfen.

Ob sie wollen oder nicht.

Es sei denn, Sie begehren auf,

wollen an unser Geld, wollen Frieden

oder andere unrealistische Visionen von einer lebensfähigen Welt

ohne unseren Albtraum, den wir doch so schön verpacken.

Extra für Sie.

+++

Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

+++

Bildquelle: Prazis Images / shutterstock

+++

KenFM bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Meinungsartikel und Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

+++

Jetzt KenFM unterstützen: https://www.patreon.com/KenFMde

+++

Dir gefällt unser Programm? Informationen zu weiteren Unterstützungsmöglichkeiten hier: https://kenfm.de/support/kenfm-unterstuetzen/

+++

Jetzt kannst Du uns auch mit Bitcoins unterstützen.

BitCoin Adresse: 18FpEnH1Dh83GXXGpRNqSoW5TL1z1PZgZK

10 Kommentare zu: “Albtraum

  1. Meinenstein sagt:

    an dem Artikel und auch an dem Kommentar von Ines, sieht Mensch sehr deutlich, wie es eigentlich die Sprache und die Gedankengbäude sind, mit denen uns irreführende Wirklichkeiten vorgegaukelt werden.

    "Wir Eliten und Regierenden, bestimmen, wie die Welt zu sehen und zu deuten ist!"

    Was ist das für ein Anspruch? Wo kommt der her?
    Wo kommt die Legitimation her, für diese Deutungs- und Sprachverwendungshoheit?

    Das ist pure Machtausübung gegenüber dem Bürger, den Menschen!
    Durch Nichts gerechtfertigt!

    Reichtum darf nicht dazu führen, dass willkührlich über die Verwendung von Sprache, Deutungshoheit von Wirklichkeiten und Niederschrift der Geschichte (willkürlich) verfügt werden kann.

    Das muss getrennt werden! Das darf so nicht sein! Ich kenne kein Recht und Gesetz, indem das jemals kalr und deutlich formuliert wurde.

    Verwendung von Sprache, Deutungshoheit von Wirklichkeit, Zukunftsperpektiven und die Niederschrift der Geschichte, das sind doch allerhöchste Güter von Gemeinschaft und Öffentlichkeit, die nur zum Schutz und im Interesse aller geschehen dürfen. Mensch könnte auch sagen: "Die Würde der Öffentlichkeit und Gemeinschaft ist unantastbar"

    Bei allen Veränderungen, die es in Zukunft anzugehen gilt, sollte das auch ein wichtiger Punkt sein. Wir können hier von jetzt auf gleich Berücksichtigung einfordern und Anspruch erheben. Wenn die Würde eines jeden Einzelnen unantastbar sein soll, dann muss es auch für die Gemeinschaft gelten!
    Gemeinschaft entsteht durch Miteinander. Dafür ist Sprache, Deutung von Hier und Jetzt, das Formulieren von Visionen und das notieren der Ereignisse unabdingbar.

    Auch bezüglich Sprache und den metaphorischen Konzepten und Gedankengebäuden, die wir benutzen um unser Denken und Handeln zu strukturieren und uns versuchen ein Bild von der Wirklichkeit, der Vergangenheit und der Zukunft zu machen, ist die Öffentlichkeit, der öffentliche Raum, der eigentlich für Debatten und Meinungsäußerungen zur verfügung stehen soll, durch und durch in privaten Händen. Während auf der anderen Seite, zwecks Kontrolle unsere privaten Gespräche, Notizen und Mitteilungen, unsere Daten und Bewegungsprofile, unsere Vorlieben und auch unsere Geheimnisse, mit immer größerer Macht und Gewalt zur Veröffentlichung gezogen werden.

    Die privatfinanzierte Sprache nennt das dann Datenspende und Fürsorge!

    Es ist eine privatfinanzierte Wirklichkeit, die uns aufgezwungen wird!
    Es sind privatfinanzierte Zukunftsvisionen mit denen wir malträtiert werden!
    Es ist ein privatfinanzierte Historie, die geschrieben und in den Schulen und Ausbildungen verbreitet wird!

    Wann merken wir das endlich!

    Journalismus als vierte Gewalt oder die vorhandenen ö.r. Einrichtungen, sind alle gut gemeint, haden aus meiner Sicht aber auf ganzer Linie, seit hunderten von Jahren, kläglich versagt! Für mich müsste der Gebrauch von Sprache einen ganz anderen Stellenwert in einer Verfassung haben. Es ist eine Verankerung von Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit, die wir brauchen, um als Menschen mit der Natur im Einklang leben zu können.

  2. Icke Rund sagt:

    Auf jeden Fall scheint der Bildungsstand der Bevölkerung ausreichend bis gut zu sein.

    Mit uns wird's schon funktionieren.

    Wie wärs wir arbeiten ohne Parteien weiter, wir wählen nur noch Inhalte, setzen Spezialisten an die Umsetzung und kontrollieren sie bei der Umsetzung unserer Vorhaben ? Könnten uns viele Kosten und Lügen ersparen, die uns der Politrickserbetrieb auferlegt.

  3. Ines sagt:

    <a class='bp-suggestions-mention' href='https://kenfm.de/members/duxingzhe/' rel='nofollow'>@duxingZhe</a>, falls du meinen Kommentar meinst, den du gerne weiter verbreiten möchtest: Gerne, je weiter, je lieber.
    Falls du den Beitrag vonb KenFM meinst, dazu müsstest du bei KenFm anfragen.
    LG

    • Duxingzhe sagt:

      Ja, ich meinte schon Ihren Text – "Konjunktiv Würde". Merci für die Erlaubnis ihn weiter zu verbreiten.

      Ist schon zigmal ausgedruckt und wird morgen (evtl. "versteckt" in Supermarkt-Werbeprospekten?!) unters "Volk" gebracht. 🙂

  4. In Berlin, am Potsdamer Platz, hängen doch immer diese riesigen Plakate.
    Da müsste man eins mit diesem punktgenauen Text bedrucken und aufhängen.

    Als ich 2013 mein Buch fertig stellte, waren es noch 1,6 Billionen.
    Jetzt sind die schon bei knapp 2 Billionen. Alles Elend könnte man damit beseitigen und noch viel mehr.

    Tja, wenn es um unsere Gesundheit ginge, um die Wahrung der Schöpfung an sich, aber das bleibt ein Sehnen.

  5. Ines sagt:

    Die Würde des Menschen ist ein Konjunktiv
    04.05.2020
    Wenn es um die Gesundheit ginge, dann
    – wären längst Vorschriften zur Verbesserung der Hygiene in Krankenhäusern erlassen worden, um jährlich 20.000 Tote durch multiresistente Keime zu verhindern
    – würde Glyphosat ab sofort verboten
    – würde Massentierhaltung und die dabei unmäßig verabreichten Antibiotika abgebaut
    – würde für die Versorgung von 400.000 Rentner*innen gesorgt, die bisher auf die Tafel angewiesen waren
    – würden ausreichend Unterkünfte für Obdachlose bereitgestellt
    – würden Maßnahmen gegen Umwelt- und Luftverschmutzung ergriffen
    – würde eine Geschwindigkeitsbegrenzung eingeführt
    – würden Weichmacher in Plastik, vornehmlich in Kinderspielzeug verboten
    – würde das Ausbringen von Gülle auf die Felder massiv eingeschränkt, um die Verunreinigung des Wassers mit Nitraten zu verhindern
    – würden die Verursacher von Gesundheits-, Umwelt- und Landschaftsschäden durch Produktion oder den Abbau von Rohstoffen dazu verpflichtet, diese zu beseitigen
    – würden die Lieferketten von im Ausland produzierten Waren transparent gemacht, um Vorgaben zur Einhaltung von Menschenrecht und Arbeitsrecht durchzusetzen
    – würden Flüchtlinge aus dem Mittelmeer gerettet
    – würden Flüchtlinge aus den menschenunwürdigen Unterkünften in Griechenland befreit (und auch die in unwürdigen Unterkünften in Deutschland)
    – würde der Export von Waffen und Kriegsgerät in Krisengebiete nicht nur auf dem Papier, sondern real untersagt und bestenfalls deren Herstellung verboten
    – würden sämtliche Kriegsbeteiligungen Deutschlands sofort beendet.
    Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Einige dieser Punkte lassen darauf schließen, dass nicht nur die Gesundheit, sondern Menschenleben für die Entscheidungsträger völlig irrelevant zu sein scheinen. Wer kann jetzt noch glauben, es ginge um unsere Gesundheit?
    Als sich die Ausbreitung des Virus bis nach Europa abzeichnete, als die Pandemie erste Maßnahmen zu deren Eindämmung erforderte, wurden Menschen in allen Schichten der Bevölkerung von einer Aufregung ergriffen, die dazu geeignet war, den täglichen Trott, das erschöpfende Rennen im Hamsterrad zu unterbrechen. Diese Aufgeregtheit, befeuert durch die perfekte Inszenierung in den Medien, gab dem Einzelnen die Macht, ein Teil der Bekämpfung, ja der Bezwingung der Katastrophe zu sein. Freiwillig begab man sich in die Isolation, gab persönlichen Kontakt zu Eltern, Großeltern und Freunden auf und hielt sich an den empfohlenen Abstand zu Anderen im öffentlichen Raum. Mit dem Begriff „Solidarität“ wurden wir geködert, denn das war das Mittel der Macht des Einzelnen, am Kampf gegen die Pandemie zu partizipieren. Solidarität war der Auftrag der Stunde, um den Risikogruppen Schutz zu gewähren, so wurde es propagiert. Auch ich wurde mitgerissen von der Dynamik des Außergewöhnlichen, vermied unnötige Sozialkontakte und verließ das Haus nur noch zum Einkaufen. Betriebe entließen ihre Angestellten so weit wie möglich ins Home office, um ihre Solidarität zu bekunden.
    Es dauerte nicht lange und es wurde Pflicht, gesetzlich verordnet. Weil einige wenige sich unsolidarisch verhielten, so wurde gesagt, musste die Isolation und Abstandshaltung per Gesetz angeordnet werden. Der Begriff social distancing wurde geprägt, ein Oxymoron, ein Widerspruch in sich selbst, denn Distanz zu den Mitmenschen ist nicht sozial, es ist eher das Gegenteil von sozial. Das soziale Leben ist zum Erliegen gekommen.
    Gedankenaustausch durch Gespräche mit Kollegen in Meeting-Points, in der Kantine beim Mittagessen oder in der Raucherpause ist nicht mehr möglich, Gespräche über das Geschehen mit Verwandten oder Freunden sind wegen des Kontaktverbots weitgehend unterbunden. Aber genau in diesen Gesprächen, in diesem Austausch verschiedener Ansichten, reflektieren wir normalerweise unsere eigenen Gedanken, Befürchtungen und Auffassungen. Oft genug erfahren wir erst durch die direkte Kommunikation die Auflösung von Unsicherheiten und Widersprüchen im eigenen Gedankengut. Das alles lässt sich durch unpersönliche Kommunikation via Internet oder Telefon nicht erreichen. Wir haben uns voneinander entfernt und wir entfernen und täglich weiter.
    Die Maske im Gesicht entfremdet uns als Mensch von den Menschen. Wir sind nur noch gesichtslose Zombies. Ein freundlicher Wortwechsel im Supermarkt oder der Bahn – nicht mehr möglich, zu erkennen, was mein Gegenüber empfindet – nicht mehr möglich. Wie fühlt sich das an, im Supermarkt oder in der Bahn nur noch gesichtslosen Fremden zu begegnen? Wie fühlt sich das an, in der Isolation keinen direkten Austausch mit den Mitmenschen, den Freunden, den Nachbarn mehr zu haben? Wie kann ich solidarisch sein mit Menschen, die ich nicht einmal mehr erkenne? Die ich nicht mehr treffe? Die ich nicht mehr sehe?
    Wo ist die Solidarität mit den 400.000 Rentner*innen, die bereits vor dem Lock down auf die Tafel angewiesen waren? Die meisten Tafeln sind derzeit geschlossen. Wo ist die Solidarität mit Eltern oder Alleinerziehenden in der derzeitigen Doppelbelastung? Wo ist die Solidarität, wenn alte Menschen einsam und alleine in Pflegeheimen nur noch die gesichtslosten Pfleger*innen zu sehen bekommen. Den Schrecken, den diese Menschen aushalten müssen, vermag ich mir nicht einmal vorzustellen. Wo ist die Solidarität mit all den Alleingelassenen, Arbeitslosen, Alten, Flüchtlingen, Gebrechlichen und Hungernden?
    Mit Solidarität hat all das nichts zu tun. Vielmehr ist es die Vergewaltigung des Begriffes Solidarität.
    Die von oben verordnete Vereinsamung der Gesellschaft lässt den Einzelnen in Verzweiflung zurück. Oder aber er sucht sich eine Möglichkeit, die eigene Einsamkeit durch die Zugehörigkeit zu einer Gruppe aufzulösen. Was könnte da einfacher sein, als sich der von den Medien propagierten Mehrheit der Einverstandenen anzuschließen. Jeder Mensch hat ein grundlegendes Bedürfnis nach Zugehörigkeit. Dieses Gefühl der Zugehörigkeit muss aber bezahlt werden, es wird bezahlt mit Konformität. Wer aus der Reihe tanzt, wird ausgeschlossen, diffamiert und an den Pranger gestellt.
    Mit Hilfe des Begriffs „Solidarität“ und der Proklamation „wir bleiben zuhause“ zum Schutz der Gemeinschaft vor dem Einzelnen wurde die individualisierte Gesellschaft zur Gemeinschaft der Einverstandenen gebündelt. Durch die gleichzeitige Denunziation und Diffamierung von Andersdenkenden oder Andershandelnden entsteht Faschismus. (fascio = ital. Das Bündel; fasces = lat. Rutenbündel, Machtinstrument im röm. Reich).
    Bei all dem ist unsere Würde auf der Strecke geblieben. Das erzwungene Tragen einer Gesichtsmaske ist entwürdigend. Die erzwungene Aufgabe der Individualität zu Gunsten einer gesichtslosen Masse ist entwürdigend. Das Vergessen der Benachteiligten unserer Gesellschaft ist entwürdigend. Die Verächtlichmachung von Andersdenkenden ist entwürdigend. Die Idee einer Zwangsimpfung ist entwürdigend. Die Zwangsmaßnahmen der Politik empfinde ich als Entmündigung eines ganzen Volkes, das ist entwürdigend.
    Die Würde des Menschen ist zu einem reinen Konjunktiv verkommen.

    • Alcedo sagt:

      Schöne Aufzählung, da ist die Verlogenheit gut zu sehen, doch ebenso war das bereits beim auf CO2 eingedampften Umweltschutz u. a. Themen

      Zur Würde des Menschen gehört der Mensch.
      Dieser muß die Verletzung seiner Würde zumindest anzeigen und vielleicht kommt es diesmal zu einer nicht zu überhörenden Stimme, da jetzt oder in naher Zukunft nahezu jeder persönlich betroffen ist.

      Ohne lebendige Menschen verbleibt die Würde weiter im würde.
      (Neben Bildung fehlt vielen mittelerweile auch Zeit.)

    • Duxingzhe sagt:

      *thumb_up* ! – Dickes Kompliment für Ihre Ausführungen.

      Wenn Sie mir nicht widersprechen, werde ich mir erlauben, Ihren Text auszudrucken und vielfach im öffentlichen Raum auszulegen mit einem dezenten Hinweis auf KenFM.

    • Angela C. Heun sagt:

      Vielen Dank – ich bin erschlagen, wie viele schöne Kommentare bei Ken – so gedankenvoll und mit Zeitaufwand geschrieben werden. Wie dieser hier. Was für tolle Menschen sind auf KenFM unterwegs!
      Paul Watzlawick fragte ja auch schon: "Was ist das Gute am Schlechten?"
      Die Antwort-Suchenden schicken wir alle hierhin.

    • wolfcgn sagt:

      Ja so ist es, ob diesmal jemand auf Euch hört? Jetzt wäre der richtige Augenblick, wenn nicht jetzt wann denn dann?

Hinterlasse eine Antwort