Im Gespräch: Alec Gagneux (Überbevölkerung, Bevölkerungswachstum und Familienplanung)

Die Weltbevölkerung umfasst zum Ende des Jahres 2019 rund 7,71 Milliarden Einwohner. So die aktuellen Zahlen von statista.com. Siebentausend Millionen und dann noch siebenhundertundzehn Millionen Menschen – Tendenz steigend. Eine riesige Menschheitsfamilie, aber auch eine Masse, die ernährt werden will und die weitere Bedürfnisse hat.

Diskutiert man in der Öffentlichkeit über das enorme Bevölkerungswachstum auf diesem Planeten, hat man es ähnlich schwer, als plädiere man für die Abschaffung des Kapitalismus und seinen ebenso ungebremsten Wachstumszwang. Bestehen Zusammenhänge?

Mit dem Schweizer Alec Gaugneux haben wir einen Entwicklungsphilosophen getroffen, der mit seiner Aussage, „In diese Welt möchte ich keine Kinder setzen“, nicht nur für allgemeinen Aufruhr sorgt, sondern ebenso nüchtern analysiert, welche jetzt schon absehbaren Folgen die Fortsetzung eines ungebremsten Bevölkerungswachstums mit sich bringt.

Wieviel Mensch verträgt Mutter Erde?

Inhaltsübersicht:

0:04:18 Zahlen zur Weltbevölkerung

0:20:15 Weniger Kinder, höhere Lebensqualität?

0:24:58 Verhaftung auf dem Petersplatz in Rom

0:29:08 Freiwillige Familienplanung – ein Menschenrecht

0:41:14 Praktische Entwicklungshilfe

1:00:25 Wir brauchen erwünschte Kinder

1:06:57 Grenzen der Lebensmittelproduktion im exponentiellen Wachstum

1:18:12 Globales Bewusstsein, friedliches Zusammenleben, Lebensqualität ohne Fremdhilfe

1:29:14 Lebensqualität kennt kein exponentielles Wachstum

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52 Kommentare zu: “Im Gespräch: Alec Gagneux (Überbevölkerung, Bevölkerungswachstum und Familienplanung)

  1. Sehr informatives Gespräch. Meinen Dank an Herrn Jebsen und Gagneux dafür.

    Links zu Punkten aus diesem Gespräch :
    https://www.fairch.com/ – Internetseite von Alec Gagneux (bin mir immer noch nicht sicher ob es seine persönliche ist)
    https://vimeo.com/87262111 – Population Boom – Dokumentarfilm von Werner Boote

    Bin ein bisschen auf der Erde rumgekommen. Ganz viel in Südamerika. Ich habe erst kürzlich den Süden Chiles wieder bereist und war entsetzt wie stark entwaldet diese Region heute ist im Gegensatz zu vor 20 Jahren, wie ich auf eigenen Fotos zeigen kann. Die Erde in ihren eigenen fruchtbaren Bereichen (gekennzeichnet durch Waldbewuchs) hat nicht mehr viel Reserve und das hat sicherlich mit wachsender Erdbevölkerung zu tun – vorallendingen in dem heutigen Geld- und Wirtschaftssystem. Überbevölkerung ist keine Mär, wie hier in manchen Kommentaren geschrieben wird.

    Freiwillige Familienplanung macht Sinn für uns alle.

    • Das kann man sich auch zu diesem Thema anschauen:
      GAPMINDER https://www.gapminder.org/videos/dont-panic-end-poverty/ und daraus dieser Film:
      DON’T PANIC — Hans Rosling showing the facts about population https://vimeo.com/79878808

      Zusammenfassung: Familienplanung ist global in Aktion mit Geburtsraten pro Frau von 2,x. Afrika liegt darüber. Mehr oder weniger freiwillig für die Frauen, so wirkt es aber ich weiss es nicht.

      Die Erde wird auch die vorhergesagten 11 Milliarden ernähren können. Aber die Biosphäre global wird sehr darunter leiden.

  2. Der Mensch als Schädling? Wo habe ich das denn schon einmal gehört?

    Der nutzlose Esser / Verbraucher?

    Sozialvertägliches Frühableben?

    Kastration für Knete?

    Oder Sterlisation für Steuernachlass?

    Oder wie sagte der jüngst verstorbene Senator John McCain:

    "Get out of here, you low-life scum!"

  3. Werter Ken,

    Alec Gagneux scheint ein Aktivist auf vielen Hochzeiten zu sein, und beim Überbevölkerungsproblem eher ein Problem mit der katholischen Kirche zu haben als mit mit den Fakten vertraut zu sein.
    Ich empfehle Dir und allen KenFM Usern die Vorträge von Hans Rosling zu sehen (viele davon TEDx Videos auf Youtube) und die gapminder Website zu besuchen. Wer heute noch von Überbevölkerungsproblem quasselt, der hat eben schlicht diesen "gap" in seinem Wissen noch – und sollten den rasch füllen.

  4. Guten Tag,
    die These "Es gibt zu viele Menschen auf diesem Planeten" ist so alt wie die Industrialisierung und wurde vom englischen Ökonom Thomas Malthus begründet. Immer wieder wurde an Malthus angeknüpft und immer wieder stellten sich die jeweiligen Prophezeiungen als Falsch heraus! (Malthus z.B. dachte die Überbevölkerung sei mit Anfang des 20. Jahrhunderts erreicht!)

    Mal abgesehen von der fragwürdigen Ethik die hinter Herrn Gagneux steckt, sollte man sich den Ist-Zustand doch mal genauer ansehen: die Bevölkerungen in den "westlichen" Staaten, aber auch Japan sind gleichbleibend bis rückläufig! Diese Bevölkerungen werden immer älter, haben aber weniger Kinder. Lediglich in Schwellen- und Entwicklungsländern geht es mit den Bevölkerungszahlen nach oben, dadurch begründet dass dort dementsprechend Sozialstaat und Infrastruktur fehlt. Bei gleichzeitiger "Technologisierung" (damit meine ich: u.a. Zugang zu Medikamenten) dieser feudal organisierten Gesellschaften. Man kann nicht das eine vom anderen Trennen und dann erwarten dass es funktioniert! Was Japan betrifft wird es wahrscheinlich in 50-100 Jahren zu einer Entvölkerung des Landes kommen, schlicht weil die Japaner beziehungsmüde sind.

    Zu der, m.M.n. fragwürdigen, Ethik des Herrn Gagneux: er steht ganz in der Tradition der calvinistischen Ethik, die in der Schweiz ihren Ursprung hat, aber auch im angelsächsischen Raum stark vertreten ist; ja, auch Malthus war Calvinist. Wohin der Calvinismus kombiniert mit Demographietheorie hinführt konnte man im 19. Jahrhundert in den USA, im Deutschland der 1930er Jahre sehen. In der Schweiz gab es eugenische Kastrationen und Internierungen in Psychiatrien sogar noch in den 1950er-Jahren. (1)

    Das Geschimpfe auf die Kirche und die "christliche Ethik" von Herrn Gagneux, in den ersten 10 Minuten, wirkt unter diesem Gesichtspunkt einfach nur lächerlich! Erstens bedient sich Herr Gagneux selbst "christlicher Moralvorstellungen" (Calvinismus); zweitens, nur um das vorwegzunehmen, ist die katholische Kirche ist nicht das "Christentum" da werden nämlich orthodoxe, koptische, maronitische Christen völlig außer acht gelassen; drittens, nur so nebenbei, ist die katholische Kirche zurzeit die einzige Institution die für die nukleare Abrüstung plädiert. (Das müsste der "Friedensaktivist" Gagneux aber wissen, oder nicht?)

    Wirklich billig wird es, als die Herren mit dem massenmedialen Argument der sexuellen Missbräuche der katholischen Kirche kommen. Ich kann nich beurteilen ob dem wirklich so war wie es die Massenmedien beschreiben, wenn dem so ist ist dies natürlich zu verurteilen. Doch was ich beurteilen kann, weil ich Zeuge davon war: (z.T. Systematische) sexuelle Übergriffe in Institutionen wie Sportvereinen (Fußballclubs) und dem Militär! Die armen Schweizergardisten sollen von den bösen katholischen Priestern misshandelt worden seien? Wohl eher von deren militärischen Generälen!

    MfG,

    (1) https://www.perlentaucher.de/buch/thomas-huonker/diagnose-moralisch-defekt.html

    • Ich danke Ihnen für diese Ausführungen, wollte schon selbst in die Tasten greifen. Wer immer "verschwindet von dieser Erde" predigt, verneint wie eben auch der Protestantismus und die radikale Form des Calvinismus des Menschen als soziales Wesen. Die katholische Kirche durch ihre zentralistische Form lässt sich leicht angreifen.

    • Sehr gut, Nuwm!
      Das ist der Kommentar, auf den ich hier gehofft hatte. Die unbedingt notwendige Antwort auf die, gelinde gesagt, reichlich schräge, geschmacklose Problematisierung der angeblichen "Über"-Bevölkerung (wer ist hier übrig, also überflüssig?). Um es deutlicher zu sagen: Ich finde eine solche Diskussion einfach inhuman, unmenschlich.
      Ihre fundierten, völlig überzeugenden Ausführungen kann ich nur unterstreichen.

    • Und ja, Petra, mir reicht es auch mit diesen billigen, jederzeit wohlfeilen Angriffen auf die katholische Kirche. Gerne werden dabei die Christliche Lehre und die menschlichen Schwächen und Fehler genussvoll miteinander vermengt und alles in den gleichen (Abfall-)Sack gesteckt. Geflissentlich übersieht man dabei die Tatsache, dass Menschen, die so unvollkommen sind wie andere Menschen auch, nun mal Fehler begehen und durchaus auch schlimme Fehler begehen können, dass menschliches Fehlverhalten aber noch lange kein Grund ist, die Lehre selbst infrage zu stellen.

    • @citoyen: Welche Lehre genau soll denn nun nicht angegriffen werden? Ich glaube, der Gast hat nirgends die Lehre pauschal angegriffen, bei mir ist vor allem hängengeblieben, daß er das Verhütungsverbot angeprangert hat. Ist dieses nicht tatsächlich unsinnig?
      @Nuwm: ich habe keine fragwürdige Ethik entdecken können;
      ich gebe zu, bei diesem Interview muß man sehr genau hinhören und wenn man unterstützend hinsehen möchte, wird das durch den kontrastreichen Hintergrund schnell verleitet. Auch die beschriebene Bevölkerungsentwicklung ist linear (12Mrd. pro Jahr) und nicht exponentiell, damit wird unnötig eine Hürde aufgebaut.

      Was Alec G. hier aber von seiner Arbeit beschreibt ist Entwicklungshilfe, die die Menschen wirklich auf die eigenen Füße stellt und sie unabhängig von fremden Hilfen macht. Anhand der Statistiken kann man sehen, daß dann die Zahl der Nachkommen fällt, wenn die Bevölkerung zudem Zugang zu Verhütungsmitteln haben. (Irgendwo sagt er auch, daß Marktfrauen noch eher ein Verständnis haben davon, was es heißt ein Stück Land in zu viele Stücke teilen zu müssen – das heißt unweigerlich, ein Teil der Nachkommen wird ohne fremde Hilfe verhungern.) Weshalb dürfen diese Menschen nicht über ihr Leben und ihre Lebensgrundlage bestimmen?

      Genauso unsinnig wie Zwangsmaßnahmen (Was hier nicht gefordert wurde!) ist eine immerwährende Bevölkerungszunahme zu fordern.

    • Moin, Nuwm,
      Dass die These ” Es gibt zu viele Menschen auf diesem Planeten“ schon sehr alt sei, sagt doch nichts über ihren Wahrheitsgehalt aus! Und dass Malthus mit seiner kruden Herleitung seiner These nicht ernst genommen wurde ist ein Umstand, den man bedauern sollte!
      Dass es nicht nur um die Entwicklung der Bevölkerung in den Industrienationen geht, sondern man schon den Blick über den Tellerrand richten sollte, ist eine Notwendigkeit, weil alle Menschen auf dem Planeten verantwortlich sind für den Jetztzustand.
      Der Hinweis auf Japan („Was Japan betrifft wird es wahrscheinlich in 50-100 Jahren zu einer Entvölkerung des Landes kommen, schlicht weil die Japaner beziehungsmüde sind.“) wird aus dem Ärmel gezaubert. Gibt es die Möglichkeit nicht, dass die Japaner sich u.U. umorientieren in der Beziehungsfrage?
      Also mit Verlaub, Ihr Post strotzt von Nichtssagendem. Es wäre schon hilfreich, zu untersuchen, wie die Überbevölkerung das Artensterben zur Ursache hat, oder spielen die Mitkreaturen in Ihren Anschauungen keine Rolle?
      Es wäre ebenfalls hilfreich den Verbrauch der Ressourcen entlang der Überbevölkerung oder alternativ einer abnehmenden Erdenbevölkerung zu untersuchen.
      Ebenfalls wäre die Frage zu stellen, ob es das Ziel menschlicher Entwicklung ist, in Millionenstädten zu leben, die offensichtlich u.a. auch zu mehr psychischen Krankheiten führen, ev. auch zu sog. Zivilisationskrankheiten wie Krebs, Bluthochdruck u.ä., oder ob es nicht andere Lebensformen gibt, die man sich bei 8 Milliarden Nachbarn nur nicht leisten kann?
      Ein letzter Satz, der so nicht von ihnen gesagt wurde, aber immer wieder auftaucht: man könne heute leicht die doppelte Anzahl Erdenbürger mit Lebensmitteln versorgen.
      Ich bin mir nicht sicher, aber, selbst wenn, kann es sich wahrscheinlich nur um Essen handeln, das wir heute bei vornehmlich US-Imperialistischen Grossketten kaufen können. Eine Beköstigung, so wie ich sie mir vorstelle, und die meiner Gesundheit zuträglich ist, wäre dann wahrscheinlich nicht möglich.

      mfG

    • Guten Tag,

      Hier noch einige Ergänzende Anmerkungen:
      Nein, ich "fordere" ganz sicher kein immerwährendes Bevölkerungswachstum, was sowieso Unmöglich ist, weil die erste Bevölkerungsexplosion mit dem Zugang zu Nahrung einherging und die zweite (viel tiefgreifendere) Bevölkerungsexplosion um ca. 1850 mit der Entdeckung des Erdöls als Rohstoff einherging: das Bevölkerungswachstum ist also vom Erdöl abhängig.

      Ich bezweifle deswegen, dass das Bevölkerungswachstum einem linearen Muster folgt, eben auch weil die Rohstoffe einfach begrenzt sind. Vielmehr entwickelt es sich wie eine Parabel dessen Spitze wir bald erreichen und dann wieder absinken wird.

      Hier mal der Trend der 5 größten (und bevölkerungsreichsten) Staaten der Welt:
      – Russland https://knoema.de/atlas/Russische-F%C3%B6deration/Bev%C3%B6lkerungswachstum
      – Kanada https://knoema.de/atlas/Kanada/topics/Demographie/Bev%C3%B6lkerung/Bev%C3%B6lkerungswachstumsrate
      – China https://knoema.de/atlas/China/Bev%C3%B6lkerungswachstum
      – USA https://knoema.de/atlas/Vereinigte-Staaten-von-Amerika/Bev%C3%B6lkerungswachstum
      – Brasilien https://knoema.de/atlas/Brasilien/Bev%C3%B6lkerungswachstum
      – Indien https://knoema.de/atlas/Indien/Bev%C3%B6lkerungswachstum

      Sieht nach Stagnation aus, oder?

      Wenn wir also von Schwellen- und Entwicklungsländern sprechen, die Familienplanung doch auf freiwilliger Basis machen (sollen, wobei der Begriff "Soll" wieder einen "Zwang" voraussetzt) – und das Prinzip der Nicht-Einmischung gilt von , worüber wird hier eigentlich diskutiert?!

      Zum Thema Japan: Ich verfolge diverse Nachrichtenkanäle und Trends in den letzten Jahren sehr Aufmerksam, und kann sagen, dass das Nachrichtenmagazin "Telepolis" sehr authentische Berichte zum Thema Japan beschrieben hat, folgende Aussagen konnte ich herauslesen: (1)(2)(3)
      – Obwohl die japanische Regierung versucht die Bevölkerungszahl zu heben, sinkt sie.
      – Die Japanerinnen und Japaner empfinden zwischenmenschliche Beziehungen als mühsam.
      – In Japan greifen die Menschen (vor allem die Männer aber auch Frauen) zu "lebensechten Liebespuppen", um ihre Gefühle auf diese zu projizieren.(4)

      Dieser Trend der Beziehungen zu Liebespuppen oder -robotern ist kein ausschließlich japanisches Phänomen, doch er äußert sich in Japan am extremsten. Auch in Deutschland gibt es diesen Trend. (5) Fragt euch doch mal warum das so ist? (6)

      Noch etwas: Was mir in diesem Forum besonders Sauer aufstösst war folgender Satz: "(…) Es wäre schon hilfreich, zu untersuchen, wie die Überbevölkerung das Artensterben zur Ursache hat, oder spielen die Mitkreaturen in Ihren Anschauungen keine Rolle?"

      Dieser Satz kann zynisch Ausgelegt auch so heißen: "Obamas Drohnenkriege hat die Überbevölkerung reguliert und damit das Artensterben verhindert" oder auch "Der Zweck heiligt die Mittel" Bevor jemand ein Unrecht gegen ein anderes aufwiegt sollte dieser Jemand sich mal überlegen, was er hier in aller Öffentlichkeit zum Besten gibt! Diese Person unterschätzt die positive und überschätzt die negative Gestaltungskraft des Menschen. Hier wird unter dem Deckmäntelchen des Artenschutzes ein romantizistischer Misanthropismus gepflegt. ALS ANGEHENDER IMKER BRAUCHE ICH MIR DIESEN SCHUH NICHT ANZIEHEN LASSEN!!

      Schönen Tag noch!

      (1) https://www.heise.de/tp/features/Japan-Endemische-Sexlosigkeit-3336617.html
      (2) https://www.heise.de/tp/features/Keine-Lust-mehr-auf-koerperlichen-Sex-3437541.html
      (3) https://www.heise.de/tp/features/Japanische-Frauen-sind-zu-muede-um-nach-einem-Liebespartner-zu-suchen-3909897.html
      (4) RT-Doku über Silikonpuppen und Familienplanung in Japan: https://deutsch.rt.com/gesellschaft/74038-liebe-aus-silikon-warum-sexpuppen-in-japan-so-begehrt-sind/
      (5) https://www.heise.de/tp/features/Unser-Standardkunde-will-Sex-haben-und-danach-Sportschau-schauen-und-ein-Bier-trinken-4003530.html
      (6) https://www.heise.de/tp/features/Von-der-Lust-oder-dem-Elend-beim-Sex-mit-Puppen-oder-Maschinen-3988770.html

    • Wünsche auch einen Guten Tag,

      wir sprechen vom _ermöglichen der freiwilligen Familienplanung und vom Einsatz der Entwicklungshilfegelder. Nicht zu unterschätzen: Gewalt schafft Hunger. Auch ging es darum, Kinder wirklich um deretwillen zu bekommen – begünstigt eine gute Entwicklung – nicht um die Altersversorgung zu sichern, nicht um die Bevölkerungszahl stabil zu halten.

      Leider ging dieser Aspekt – Gestaltung der Entwicklungshilfe – weitestgehend unter in der Diskussion um Menschenanzahlen hier im Forum.

      https://www.globalhungerindex.org/de/results.html

    • Moin, Nuwm.
      Auch wenn Sie mich nicht direkt nennen, ist das Zitat aus meinem Post.
      Ich kann leider nichts gegen Ihren empfindlichen Magen tun, allerdings sollten Sie Ihre Leseschwäche beheben lassen!
      Ich hatte geschrieben:“ Es wäre schon hilfreich, zu untersuchen, wie die Überbevölkerung das Artensterben zur Ursache hat, oder spielen die Mitkreaturen in Ihren Anschauungen keine Rolle?"
      Daraus zimmern Sie:“ Dieser Satz kann zynisch Ausgelegt auch so heißen: "Obamas Drohnenkriege hat die Überbevölkerung reguliert und damit das Artensterben verhindert" oder auch "Der Zweck heiligt die Mittel"
      Hallo, woraus entnehmen Sie solche Unterstellungen?
      Sind Sie an einer ehrlichen Auseinandersetzung interessiert, dann haben solche Unterstellungen, die weit unter der Gürtellinie liegen, keine Berechtigung hier.
      Ob Sie angehender Imker sind oder Blumen züchten hat für Ihre Argumentation hier überhaupt keinen Stellenwert.
      Aber nun mal zurück zu Ihrem empfindlichen Magen und meiner Aussage, dass mehr Menschen mehr Platz für sich beanspruchen und damit den Tieren Lebensraum wegnehmen. Das Artensterben ist nicht erst seit heute aktuell, sondern schon der Club of Rome hatte in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts davor gewarnt. Es reicht der Platz mit Sicherheit nicht aus, um alle Tierarten aufzuzählen, die bereits ausgestorben sind.
      Selbst solche honorigen Menschen wie albert Einstein haben den Fokus auf die Insekten gerichtet, weil, ohne z.B. die Bienen viele Pflanzen nicht mehr befruchtet werden können. Aber als angehender Imker sind Sie diesbezüglich gut im Bilde.
      Ein weiter so im Sinne des Kapitalismus ist der vorprogrammierte Weg in den Abgrund.

    • "Ein weiter so im Sinne des Kapitalismus ist der vorprogrammierte Weg in den Abgrund."

      Das hört sich jetzt schon ein wenig nach Amen! an. Oder Ende der Diskussion?

  5. weitere Gedanken zum Thema …

    Jeder muss sich deutlich vor Augen führen, dass der Mensch die einzige schöpferisch-gestaltungsfähige Kraft in/auf dieser Welt ist. Eine Kraft, die über das Fühlen und Denken in die physische Bewegung kommt. Eine wichtige Frage hierbei ist, ob das Denken bzw. Fühlen "instinkt-geleitet" ist, also unbewusst durch äußere Kräfte, oder mit der kosmisch-verbundenen Ich-Kraft geführt wird.

    In der heutigen Zeit sind die Angriffsflächen auf das ICH besonders groß …. z.B. wird überall das ICH als blanker Egoismus mißbraucht und das WIR als wärmende Schlafkraft verwendet. Das Aufwachen und Wachwerden soll um jeden Preis hinaus gezögert werden, denn die derzeitigen "Kapitäne" dieser Welt würden große Teile ihrer Macht verlieren, sie müssten ihre (Ver)Führungsrolle teilen für neue gesellschaftliche Strukturen, die dem heutigen Menschheitsbewusstsein entsprechen.

    Sämtliche gesellschaftliche Verwerfungen …. Kriege, Umweltkatasthrophen, Überbevölkerung, Menschenhandel, Kinder-Missbrauch, Fachkräftehandel, Flüchtlingsströme, Armut etc. sind menschengemacht. All das sind lediglich Symptome.

    Das Problem bei der Symptombewätigung ist, das das Symptom zur "UNHEILKRAFT" wird, das äußerlich "ausgemerzt, und bekämpft" werden muss. Dabei handelt es sich "nur" um eine ausgelagerte "Unbewusstheit" die in unserer Gesellschaftsgestaltung/Lebensführung unterdrückt wird.

    Wenn die Menschheit mit den vielen unterschiedlichen ICH'EN trotzallem EIN-DASEINS-WESEN ist, dann kann es keine Überbevölkerung geben …. es würde sich selbst wieder ins Gleichgewicht bringen. Ein Gleichgewicht, dass einerseits mit dem stofflich-physischen Greifbaren als auch mit dem übersinnlichen Wahrnehmbaren kommuniziert … also diese Dinge nicht mehr als Gegensätze erlebt.

    So ist es in der heutigen Zeit notwendig, dass die Bedeutung unserer Arbeitsprozesse nicht durch die Höhe des Gehaltes bewertet wird, sondern aus der moralischen Verantwortung. Die "Erpressungsfalle" Gehalt/Lohn birgt eine große Verführung, der man sich sehr bewusst sein sollte.

    Das Geld-Kapitalsystem ist ein menschengemachtes System. Es ist ein abstraktes System und hat deshalb für unsere Bewusstsein eine übergeordnete Erkenntnisaufgabe. Alles Leid was sich daraus ergibt braucht die Erkenntniskraft, die Wahrheitskraft eines jeden einzelnen Menschen.

  6. Warum denke ich bei Überbevölkerung an Superreiche und Pharmaindustrie?

    Weil es ohne Superreiche und Pharmaindustrie keine Überbevölkerung gäbe.

    Kann man Superreiche und Pharmaindustrie verbieten? Eher gehen Superreiche und Pharmaindustrie durch ein Nadelöhr, als die Armut zur Hölle.

    Deshalb behaupte ich, dass die Kondomisierung der Dritten Welt, wie Herr Gagneux sie fordert, reine Symptombekämpfung ist.

  7. Leute lehnt euch entspannt zurueck. Eure Regierung hat schon alles in die rechten Wege geleitet.

    https://www.bundeskanzleramt.gv.at/themen/nachhaltige-entwicklung-agenda-2030/entwicklungsziele-agenda-2030.html

  8. Das Mittel zur Rettung der Menschheit wurde schon lange erfunden. Es ist ca. 20cm lang und besteht aus Kautschuk. Die Anwendung ist beim üblichen Gebrauch unkompliziert und vollkommen schmerzfrei. Für die Mainstreamer: Ich rede nicht vom Elektroauto.

  9. Seit der Unterzeichnung des UN-Migrationspakts am 12. Dez. 2018 durch eine Vielzahl von Staatsvertretern in Casablanca, soll damit Einwanderung in Zielländer problemlos ermöglicht werden.
    Klar ist auch, dass dadurch ein Anreiz für zusätzliche Geburten in armen Ländern entstanden ist und dort die bereits bestehende Bevölkerungsexplosion zusätzlich forciert wird.
    Nach Trauma-Psychologe Franz Ruppert ist davon auszugehen, dass diese zusätzlichen Kinder in diese Welt geboren werden, um sie dazu zu benutzen in vermeintlich reiche Länder auszuwandern und die Daheimgebliebenen finanziell zu unterstützen.
    Vermutlich werden sie nicht gewollt, nicht geliebt, nicht geschützt. Sie sind Objekte. Quasi ein traumatisiertes menschen-gedecktes Vollgeldsystem. Eine menschliche Parallelwährung zum Fiatgeldsystem.

    Wirtschaftlich gesehen, scheint die neoliberale Angebotspolitik ein Nachfrageproblem zu haben.
    Migration soll wohl die notwendige Nachfrage nach Wirtschaftsgütern schaffen, allerdings mit dem Mangel, dass diese in den Zielländern zum großen Teil steuerfinanziert ist.
    Das macht dem privaten Konzerngewinn nichts.
    Ein letztes Wirtschaftskonzept des morsch gewordenen Neoliberalismus, sich selbst zu finanzieren, um die Wirtschaft am laufen zu halten.

    • Moin, Fantastin, so ist es wohl!
      Der Mensch als Verschiebepotential für das System. Schon beim Organhandel habe ich das unbestimmte Gefühl, dass in ärmeren Ländern Organe für die zahlungskräftigen Kunden in Europa oder Amerika „beschafft“ werden.
      Aber man muss vielleicht noch nicht einmal so weit gehen, es reicht, um sich anzuschauen, dass DE sich den sog. Fachkräftemangel in anderen Ländern ausbilden lässt, um dann in DE ausgebeutet zu werden für den Mindestlohn von etwas über 11 Euro.
      Nur wer dieses Gebaren gutheißt, wird für ein „weiter so“ plädieren.

      mfG

  10. Danke für das Interview, hochinteressant, irritierend und bitter.

    Das Schlüsselwort ist die freiwillige Familienplanung.

    Leider sind wir davon Meilen entfernt. Es ist die ungleiche Verteilung in der Welt, die das Leben auf dem Planeten in den Abgrund stürzt. Angefangen von ungleicher Kapital- und Ressourcenvertelung, falschen Eigentumsbegriff, erniedringende Bevormundungs- und Kontrollsysteme, schlechte medizinische Versorgung, mangelnde Teilhabe an der Gesellschaftsplanung, kontrollierte und gesteuerte Bildung, Lebensmittelabhängigkeiten, fehlende geistige Nahrung, Verblödungstechnologie, Religionsdogmen, abhängige Wissenschaft und oder sogar überhaupt fehlender Menschheitssinn. Unsere darwinistische globale Wirtschaftspolitik, das sich ausschließlich der abstrakten Finanzwirtschaft unterwirft, erzeugt distanzierte strukturelle Gewalt. Warum wird für Plünderungs- und Kriegstechnologie, für Geheimdienste, Feindbildung und Ungleich-Recht mehr Geld ausgegeben als für das freie Gemeinschaftsleblen und für die Stärkung der Herzkräfte?

    Bei genauer Betrachtung ist das expotentielle Menschheitswachstum die geistige Leere in der sich die Menschheit befindet. Die Kirche betrachtet den Menschen nur als Körper plus Seele und leugned den freien Geist. Ohne eine freie Geiteswissenschaft bleibt dem Menschen nur eine animalische Lebensgestaltung ohne die Gestaltungskraft des göttlichen Ich`s.

  11. Gemeinschaft stiften durch Ab- und Ausgrenzung. Gründen sich Nationalstaaten/Nationen also zwangsläufig auf Exklusivität? Welches Modell kann dem entgegengesetzt werden, um Barbarei zu verhindern?

    Solange wir eine kapitalistische Wirtschaftsordnung haben, wird sich Barbarei nicht verhindern lassen – weder innenpolitische Barbarei in Form psychischen und materiellen Verelendung großer Teile der Bevölkerung noch außenpolitische Barbarei in Form von Neoimperialismus, Neokolonialismus und Krieg. Der Kapitalismus benötigt Kriege zu seinem Überleben; für die Völker des Südens hat – wie Jean Ziegler bemerkte(2) – der dritte Weltkrieg bereits begonnen.

    Was Erscheinungsformen von Rassismus betrifft, so lässt sich eine Beziehung zur Idee des Nationalstaates nicht leugnen, auch wenn die historischen Beziehungen zwischen der Entwicklung europäischer Nationalstaaten, imperialem Kolonialismus und Rassismus außerordentlich komplex sind. Denn Nationalstaaten fußen ja auf der Idee – oder besser auf der Fiktion – einer weitgehend unveränderbaren ethnischen, kulturellen und sprachlichen Homogenität.(3) Insofern gründen sich Nationalstaaten ihrem Wesen nach ganz selbstverständlich auf Exklusivität. Diese Exklusivität als solche beinhaltet jedoch nicht zwangsläufig eine rassistische Exklusion.

    Wir müssen uns jedoch immer wieder klarmachen, dass die Vorstellung einer Übereinstimmung von Volk – als einer ethnischen und kulturellen Gemeinschaft -, Territorium und Staat weder natürlich noch zwangsläufig ist.(4) Im Gefolge der Aufklärung sah man zunächst in Nationalstaaten eine natürliche Basis, eine Demokratisierung voranzutreiben. Dem lag die Auffassung zugrunde, dass nur Nationalstaaten wegen ihrer ethnischen Homogenität eine natürliche Grundlage für eine Demokratie bilden könnten. Mittlerweile hat sich jedoch die Vorstellung, dass eine Demokratisierung eines weitgehend homogenen ethnischen Volkskörpers bedarf, als unzutreffend herausgestellt. Zudem haben schon im 19. Jahrhundert die Versuche, Nationalstaat und die zum Erhalt des Kapitalismus notwendige Globalisierung miteinander in Einklang zu bringen, zu Formen des Imperialismus geführt, die die Idee des Nationalstaates unterminierten. Ebenso wird in jüngerer Zeit der Nationalstaat umgebaut durch die willentlich und systematisch herbeigeführte Entbettung transnationaler Konzerne aus dem Bereich nationalstaatlicher Regulierungssysteme. All dies hat dazu beigetragen, dass sich der Nationalstaat in seiner traditionellen Form nicht mehr als brauchbares Vorbild oder Modell für die Entwicklung einer ernsthaft demokratischen Gesellschaft ansehen läßt.

    Die Frage, welches Modell einer gesellschaftlichen Organisationsform der menschlichen Natur angemessen ist und zugleich geeignet ist, Barbarei zu verhindern, bezieht sich auf das wohl größte und drängendste Problem unserer Zivilisationsgeschichte. Auch wenn wir immer noch weit davon entfernt sind, klare Vorstellungen über mögliche Lösungen dieses Problems zu haben, lässt sich zumindest vor dem Hintergrund geschichtlicher Erfahrungen eine wichtige Eingrenzung vornehmen:
    Je autoritärer eine gesellschaftliche Organisationsform ist, um so eher neigt sie dazu, zu menschenunwürdigen Zuständen und Barbarei zu führen. Das gilt auch für Organisationsformen innerhalb demokratischer Gesellschaften, etwa von Großkonzernen, die in höchstem Maße totalitär organisiert sind. Umgekehrt – und dies war nach langen blutigen Erfahrungen gerade die Einsicht der Aufklärung – verspricht eine Gesellschaftsorganisation, die auf der Anerkennung einer prinzipiellen Gleichwertigkeit aller Menschen, also auf einem universellen Humanismus, beruht, am ehesten, die Schaffung einer menschenwürdigen Gesellschaft zu ermöglichen. Diese Einsicht, die wir bisher trotz aller Lippenbekenntnisse kaum im erforderlichen Maße ernst genommen, geschweige denn politisch umgesetzt haben, stellt uns auch weiterhin die Leitideale bereit, durch die wir am ehesten hoffen können, uns gegen Rückfälle in die Barbarei zu schützen.

    Die Leitidee eines universellen Humanismus mag auf den ersten Blick als schlicht erscheinen, doch hat sie gewaltige Konsequenzen. Sie beinhaltet, dass ein jeder einen angemessenen Anteil an allen Entscheidungen hat, die das eigene gesellschaftliche Leben betreffen, und verlangt somit nach einer radikal demokratischen Gesellschaftsorganisation. Zudem beinhaltet sie, dass alle Machtstrukturen ihre Existenzberechtigung nachzuweisen und sich der Öffentlichkeit gegenüber zu rechtfertigen haben, sonst sind sie illegitim und somit zu beseitigen. Sie beinhaltet ferner, dass wir moralische Kriterien, nach denen wir Handlungen bewerten, auch zur Bewertung unserer Handlungen heranzuziehen haben und missbilligt somit moralische Doppelstandards. Vor allem aber schließt die Leitidee eines universellen Humanismus alle Ideen einer Vorrangstellung der eigenen biologischen, sozialen, kulturellen, religiösen oder nationalen Gruppe aus, und somit also Rassismus, Nationalismus und alle Formen eines Exzeptionalismus.
    (Rainer Mausfeld, Warum schweigen die Lämmer? – Wie Elitendemokratie und Neoliberalismus unsere Gesellschaft und unsere Lebensgrundlagen zerstören)

    Und:

    Das zunehmende gesellschaftliche Sichtbarwerden von Prekarisierung und ihren Folgen beunruhigt auch die sozioökonomisch mittleren Schichten. Sie erleben eine wachsende materielle Unsicherheit über den Erhalt ihres sozialen Status und müssen die damit verbundenen Abstiegsängste psychisch bewältigen. Da die Ideologien der Meritokratie und des unternehmerischen Selbst den Weg zu einem solidarischen politischen Handeln blockieren, werden aus realen Abstiegsängsten diffuse Binnenängste. Die damit verbundenen Psychodynamiken, wie sie in der Traumatisierungsspirale beschrieben sind, lassen sich wiederum für Zwecke einer Machtstabilisierung nutzen. Gerade die Abstiegsängste erhöhen die Neigung der Betroffenen, den jeweiligen Status quo zu rechtfertigen und zu verteidigen. Durch die gewaltigen vom Neoliberalismus erzeugten gesellschaftlichen Spannungen hat diese ideologische Verteidigung des Status quo Formen angenommen, die der Soziologe und Konflikt- und Gewaltforscher Wilhelm Heitmeyer »rohe Bürgerlichkeit« nennt.
    (…)
    Als Ursachen dieser Entwicklung einer »rohen Bürgerlichkeit« macht Heitmeyer die »ökonomistische Durchdringung sozialer Verhältnisse«, eine »Demokratieentleerung« und »fehlende politische und öffentliche Debatten über das Verhältnis von Kapitalismus und Demokratie« aus. Damit identifiziert er präzise die tieferliegenden Wurzeln sozialer Verrohungen, die mit dem Siegeszug der neoliberalen Revolution von oben ein Kennzeichen der Gesellschaften in »kapitalistischen Demokratien« geworden sind.
    Das Verhältnis von Demokratie und Kapitalismus muss daher wieder oder überhaupt erst einmal in das Zentrum öffentlicher Debatten über die Zukunft unserer Gesellschaft rücken. Solange wir dieses Verhältnis nicht geklärt haben, können wir auch keine überzeugenden und attraktiven Rahmenerzählungen anbieten, die emanzipatorischen Bewegungen erst Kohärenz und politische Wirksamkeit geben können.
    (…)
    Wenn wir uns aus den Fesseln systematisch erzeugter gesellschaftlicher Angst befreien und emanzipatorische Fortschritte in Richtung einer menschenwürdigeren Gesellschaft ermöglichen wollen, so müssen wir, wie Noam Chomsky nicht müde wird uns zu ermahnen, entschlossen an die Wurzeln der Machtverhältnisse gehen, die einem solchen Ziel im Wege stehen: »Solange die Wirtschaft unter privater Kontrolle steht, ist es egal, welche Formen das System annimmt, weil sich mit der Form nichts erreichen lässt. Selbst wenn es politische Parteien gäbe, an denen sich die Bürger engagiert beteiligen und Programme ausarbeiten, von denen sie überzeugt sind, hätte das bestenfalls marginalen Einfluss auf die Politik, weil die Macht anderswo verortet ist.«
    (Rainer Mausfeld, Angst und Macht – Herrschaftstechniken der Angsterzeugung in kapitalistischen Demokratien)

  12. Das Gespräch erinnert mich an eines mit meinem Vater in meiner Pubertät, der meine Zweifel an dem Lebensrecht meiner 4 Geschwister wirkungsvoll und endgültig zum Verstummen brachte: Nachdem ich viele harte, entbehrungsreiche Jahre lang😒 mit 4 Geschwistern immer alles hatte teilen müssen😠, schimpfte ich, warum es denn 5 Kinder hatten sein müssen. Er fragte mich: „Na, wer sollte denn deiner Meinung nach nicht da sein?“ Und indem er nacheinander auf jedes einzelne meiner 4 Geschwister zeigte, fragte er mich: „Die da? Oder der da? Oder etwa der da? Oder vielleicht doch lieber die da?“ Ich bin bis heute froh, dass sie mit Spielen beschäftigt waren und uns gar nicht zuhörten.

    Seitdem weiß ich, dass es gar nicht so einfach ist, anderen ihr Lebensrecht abzusprechen😉.

    • Moin, citoyen, in Deinem Beispiel ist das Kind sozusagen schon in den Brunnen gefallen!
      Es kann doch nur um freiwillige Geburtenkontrolle/Regulierung gehen! Und NICHT daraum, Kinder zu töten!

      mfG

    • Moin, Hog1951.
      Na klar, war auch mehr ironisch gemeint (siehe die Häufung von Smileys).
      Allerdings hätte ich was dagegen und fände es inhuman, ja makaber, wenn hier in Mitteleuropa – einer Komfortzone, verglichen mit anderen Teilen der Erde – jemand sich anmaßen wollte, über Menschen, die Tausende von Kilometern entfernt von uns leben und die er nie persönlich kennengelernt hat, die "Ferndiagnose" zu erstellen, diese Menschen stellten eine Überbevölkerung dar, wären also übrig, zuviel. So jemanden würde ich dann gerne dorthin schicken, damit er jeden einzelnen dieser Menschen überhaupt erst einmal persönlich kennen lernt, und ihn anschließend fragen, ob er jedem einzelnen dieser Menschen ins Gesicht sagen will, dass er/sie "zuviel" ist, also "eigentlich weg gehört".
      Ich finde, das Thema verlangt eine besondere Sensibilität.

      mfG

    • Moin, citoyen, pardon, das mit der Ironie ging an mir vorbei!

      Also noch einmal von vorn.
      M.M.n. sollte man gar nicht auf andere Länder oder Kontinente schielen, weil wir in Europa doch sehr viel Vermuellung, ob nun tatsächlich als Muell oder ueber das Auslagern von Produktionen, die in Europa viel mehr Auflagen erfuellen muessten, um durchgewunken zu werden, ins Ausland verlagern. Ich denke hierbei zB. an Kleidung, die gefärbt wird, und beim Auswaschen die Fluesse verunreinigt. Wären wir nur angenommen 40 mio Einwohner in DE, so wuerde sich dieser Anteil der beschriebenen Verschmutzung in besagten Ländern natuerlich auch halbieren. Es gibt sicherlich hunderte Beispiele, die zu åhnlichen Resultaten fuehren wuerden.
      Ich halte auch das Kindergeld fuer kontraproduktiv, "erleichtert" das doch sicherlich die Entscheidung fuer mehr Kinder. Gegen den Einwand, dass diese Massnahme unsozial wäre könnte man die Menschen sicherlich auf andere Weise unterstuetzen. Aber vielleicht wäre das auch gar nicht notwendig, wenn denn weniger Menschen bessere Möglichkeiten hätten höhere Löhne durchzusetzen, weil des Heer der Arbeitslosen (potentielle Streikbrecher) auch geringer wäre.

      mfG

    • Moin, Hog 1951.

      Natürlich müssen wir gar nicht erst auf andere Länder schielen, sondern wir haben genug vor unserer eigenen Haustüre zu kehren – allerdings auch, was wir und der Kapitalismus in anderen Ländern anrichten. Die eigentliche Ursache der Probleme sehe ich aber nicht in der Bevölkerungszahl. Die könnte unser Planet noch eine ganze Weile verkraften, wenn sich die Menschen nur vernünftig verhalten würden (siehe auch weiter unten den bemerkenswerten Hinweis von Günter Scholz auf Jean Ziegler). In diesem Zusammenhang sind zwar die "Eliten" das Problem und eben nicht, wie einst ein Bundespräsident behauptete, die "Bevölkerungen". Aber das allein hilft uns nicht weiter. Die Probleme müssen ganz spezifisch angegangen werden, indem man die Ursachen, nämlich das menschliche Fehlverhalten, beseitigt. Und da helfen einem keine Weltherrschaftsfantasien, was man alles tun würde, wenn … Sondern man muss, durchaus im Kleinen, bei seinem eigenen Verhalten beginnen und darf nicht warten, bis "Eliten" vielleicht einmal einsichtig werden. In jedem Fall sollte man, bevor man jemandem das Lebensrecht abspricht, erst einmal schauen, ob sich anstelle von solch fragwürdigen Anwandlungen nicht realisierbare Alternativen finden lassen.

      Ob so viel anders wäre, wenn wir nur halb so viele in Deutschland wären, bezweifle ich – abgesehen davon, dass sich diese Frage aus nahe liegenden Gründen praktisch nicht stellt. Vielleicht würden wir dann erst recht in Saus und Braus leben oder kämen noch auf ganz andere zweifelhafte Ideen, sodass letztlich kein Einspareffekt an Zerstörungen und Ausbeutung zu verzeichnen wäre.

      Das Kindergeld sehe ich auch problematisch, weil es dazu verleiten kann, die Nützlichkeit und damit den Wert eines Menschen am Geld zu messen. Und richtig, "vielleicht wäre das auch gar nicht notwendig, wenn denn weniger Menschen bessere Möglichkeiten hätten höhere Löhne durchzusetzen, weil des Heer der Arbeitslosen (potentielle Streikbrecher) auch geringer wäre", und wenn überhaupt die Arbeit anders verteilt wäre, auf viel mehr Menschen. Es müsste jeder die Möglichkeit haben, mit seinen Fähigkeiten sich selbst zu ernähren. Das ist für mich ein Menschenrecht und ein Gebot der Menschenwürde. Diese Fähigkeiten sollten Staat und Wirtschaft fördern, anstatt sie mit Geldgier, falscher Wirtschaftspolitik und hoher Steuerlast im Paragrafendschungel zu ersticken.

    • Moin, citoyen,
      ”Die Probleme müssen ganz spezifisch angegangen werden, indem man die Ursachen, nämlich das menschliche Fehlverhalten, beseitigt.“
      Das versucht die christliche Lehre (und vorher die jüdische Lehre) seit 2000 Jahren (und länger) hinzubekommen, das heißt, der Mensch muss solange an sich arbeiten, bis er „seinem“ Gott so wohlgefällig ist, dass er ihm das Fegefeuer erspart! Was daraus geworden ist, sehen wir heute.
      Ich finde den Gedanken: „In jedem Fall sollte man, bevor man jemandem das Lebensrecht abspricht, erst einmal schauen, ob sich anstelle von solch fragwürdigen Anwandlungen nicht realisierbare Alternativen finden lassen.“ nicht nachvollziehbar.
      Es geht doch nicht um Tötungsdelikte, sondern darum, dass die Samenzelle sich nicht mit dem weiblichen Ei verbinden soll, was wir über verschiedene Verhütungsmethoden erreichen können.

      mfG

    • Moin, Hog1951.
      Ich sehe das Problem nicht bei der christlichen Lehre (so kompliziert und widersprüchlich sie auch erscheinen mag), sondern bei den von Menschen, durchaus auch unter dem Vorwand dieser Lehre, begangenen Untaten. Dass aber Menschen Fehler machen, ist sowas von normal, dass allein das für uns noch lange kein Freischein sein kann, alle Hoffnung fahren zu lassen und es aufzugeben zu versuchen, die Ursachen für Missstände zu beseitigen.
      Was die Überbevölkerung betrifft: danke für die einfühlsame Sexualaufklärung. Sie half mir doch sehr, endlich zu begreifen, was du meinst😉. Nein, im Ernst: ich kann dir versichern, ich finde es nur richtig, wenn man sich überlegt, dass jedes Kind ein Recht hat, erwünscht zu sein, und zwar nicht des Kindergeldes wegen, sondern schlicht und einfach um seiner selbst willen, nach dem Motto "schön, dass es dich gibt". Aber, sorry, gerade deswegen fühle ich mich unbehaglich, wenn man von Über-Bevölkerung spricht. Als wenn da jemand über, also übrig, überflüssig wäre. Es geht beileibe nicht um Tötungsdelikte, sondern vielleicht auch nur um eine Geschmacksfrage. Das fühlt sich für mich schon ein bisschen so an, als würde da jemandem das Lebensrecht abgesprochen, und das finde ich mindestens geschmacklos, sorry.

      mfG

  13. 1. Zu P.Sutherland muss man unbedingt ergänzen, dass er ein maßgeblicher Goldman-Sachs- Freak war.
    2. Grundsätzlich ist das Problem nicht richtig, bzw. eben nicht ganzheitlich dargestellt.
    Den Einwänden in den vorausgegangenen Kommentaren schließe ich mich somit an.
    3. Es gibt Modelle die über 4000 Parameter berücksichtigen, nach denen es kein Problem wäre ,dass bis zu 120 Mrd. Menschen, wenn mit symbiotischer Intelligenz ausgestattet, auf dem Globus existieren könnten, ohne andere Arten auszurotten. – Siehe j.Fresco Future by Design- Vertikal Agrikultur
    4. Das Ansteigen der globalen Bevölkerung ist im Wesentlichen auf das Ansteigen der Registrierung und Erfassung zurückzuführen.
    5.Es gibt gegenwärtig knapp 7 Mrd. Registrierte und man geht von etwa 1 Mrd. Umregistrierte aus.
    6. Die Vermehrungsrate ist in Nordamerika, Asien und Europa auch insgesamt rückläufig.
    7. Die Absurdität die die Kirche in dem Zusammenhang verkörpert ist exemplarisch für das was sie ist.
    8. Auf jeweils lokaler Ebene herrsch elender Misstand, den man natürlich sinnvollerweise durch Aufklärung zur Vermeidung von Geburten entgegenwirken kann. Diese sind allerdings in erster Linie Folgen eines destruktiven Systems mit abartigen Attraktoren und ausbeuterischer Verteilung..
    9. Daher ist die Hilfe zur Selbsthilfe allein auch nicht genug. Es sei denn es geht dahin dazu zu befähigen Geld zu drucken, oder besser noch eine Gemeinwohl-Ökonomie zu etablieren.
    10. In der Praxis ist Cash in diesem System leider oft das einfachste zu verhindern, das nichts passiert, und nötig damit Leute nicht jämmerlich verhungern.
    11. Was Organisationen wie den DED und all die riesigen scheinheiligen US-NGOs angeht, so liegt deren Wirkungsgrad leider im einstellige Bereich.
    Dh.90 Prozent gehen in den Selbsterhalt, und vom Rest erhofft man sich eine ordentliche Rendite.

    • "Es gibt Modelle die über 4000 Parameter berücksichtigen"

      Mit 3 Parametern kann man einen Elefanten zeichnen. Und "Future by Design" wird nicht besser wenn man die Waende der Huehnerfarm gruen anstreicht. Es gibt auf dem Gebiet einfach zuviel undurchdachtes Zeug das wahrscheinlich auch noch gefoerdert wird. Und das aus einem einzigen Grund – Bevoelkerungswachstum, gut fuer das Wachstum allgemein, gut fuer das Bruttosozialprodukt, gut fuer die Schuldentragfaehigkeit.

    • Den Futuristen wie Fresco geht es mit vertikalen Agrakulturen , ocean farming, etc. im Grunde nicht darum die Weltbevölkerung zu mehren, sondern die Tragfähigkeit einer Kreislaufwirtschaft in einem auf Ressourcen-Management basierenden System darzustellen.
      Unterstützung- Pustekuchen- .
      Das Gegenteil ist der Fall.
      Da solche Konzepte als erstes die Abschaffung der monetären Finanzwirtschaft und Kirchen verlangen, und auch kommunistische Methoden verachten, werden sie systematisch unterdrückt.

    • @fufu
      Den Futuristen wie Fresco geht es mit vertikalen Agrakulturen , ocean farming etc. im Grunde nicht darum die Weltbevölkerung zu mehren, sondern die Tragfähigkeit einer Kreislaufwirtschaft in einem auf Ressourcen-Management basierenden System darzustellen.
      Unterstützung- Pustekuchen- .
      Das Gegenteil ist der Fall.
      Da solche Konzepte als erstes die Abschaffung der monetären Finanzwirtschaft und Kirchen verlangen, und auch kommunistische Methoden verachten, werden sie systematisch unterdrückt.
      Diese Konzepte wurzeln auf fundamental nachweisbaren geerdeten Prinzipien.
      https://www.youtube.com/results?search_query=jacque+fresco+love

    • @U.West

      Das Konzept unterscheidet sich in nichts von der Agenda 2030, Allianz fuer nachhaltige Entwicklung und anderen werbetechnisch gut verpackten Produkten der NWO, die Vollendung der Idee vom totalitaeren Staat, die vollstaendige Versklavung der Menschheit auf einem heute unvorstellbaren Niveau. Krieg ist Frieden, Diktatur ist Freiheit. – reingefallen.

  14. 10 Finger hoch, 2 Daumen reichen nicht – ENDLICH Entwicklungshilfe, die diesen Namen verdient! Hilfe auf die eigenen Beine in die Unabhängigkeit.


    Population durch Zwangsmaßnahmen zu begrenzen lehne ich ab, in wohlhabenderen Gesellschaften sinkt die Geburtenrate automatisch. Hat offensichtlich etwas mit Bildung und Sicherheit zu tun. Aber von Zwang spricht Alec Gagneux ja auch nicht. Désirée.

  15. Jean Ziegler: Genau. Wir könnten fast doppelt so viele Menschen ernähren, wie heute auf der Erde leben. Zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit gibt es keinen objektiven Mangel mehr an Nahrung. Die Welt überquillt vor Reichtum. Ein Kind, das am Hunger stirbt, wird ermordet.

    FilmTipp: https://www.youtube.com/watch?v=7_nXbFiRYDE

    LG
    Günter Scholz

    • .. überquellen stimmt – die zahlreichen vom Aussterben bedrohten oder schon ausgestorbenen Tiere sind Zeugnis genug; wer hier einen Maßstab 'Mangel an Nahrung' heranzieht, ist mindesten auf einem Auge blind….

    • Dann doch lieber Intensiv-Perma-Kultur wie im Video erwähnt. (Leider manchmal schlecht verständlich.)

      https://jetztrettenwirdiewelt.de/ralf-otterpohl-ueber-das-neue-dorf-nachbarn/

    • Moin, Uli Kärn, dem ist nicht viel hinzuzufuegen! Leider haben die Tiere keine Fuersprecher! Und so kann "man" mit ihner verfahren wie "man" will: ausrotten, einsperren oder was fast das gleiche ist, soviel Land beanspruchen, dass die Tiere nicht mehr leben können.
      Aber wie man hier in der Debatte sieht, spielen solche Aspekte der Ueberbevölkerung leider keine Rolle bei der Fraktion der "weiter so" Foristen.
      Das wesentliche fuer diese Foristen ist die Division *Grundfläche* durch *Einwohner*, um beweisen zu können, dass man sich noch nicht gegenseitig auf denj Fuessen steht, und das Problem der Nahrungsmittelbereitstellung (vermutlich unter Duengung mit Glyphosat hergestellt) um diese Menschen nicht verhungern zu sehen.

      mfG

  16. Das Märchen von der Überbevölkerung
    Wenn alle derzeit lebenden Menschen (Stand 2013) nach Österreich gebracht würden, allen noch durchschnittlich 11 m² zur Verfügung stehen.
    Regisseur Werner Boote in seinem neuen Film "Population Boom", warum es nicht zu viele Menschen auf der Erde gibt.

    LG Günter Scholz

    • Ich stimme Ihnen zu. Die Menschen werden mit solchen Märchen wirklich komplett verdummt!

      Nazinachfahren-Schuldkult reicht wohl nicht mehr.

      Alles wird mit Scham besetzt. Das ganze Leben – ein einziger Fehler. Nicht reisen, nicht atmen, keine Kinder.

      Das ist doch krank!

      Wer so einen an der Waffel hat, der kann wegen mir seinen Betrieb einstellen und zurück in der Wald ziehen oder sich aufhängen.

      Aber ohne mich.

      Wie hoch ist die Lebensmittelüberproduktion?

      Lasst uns das mal in der Griff bekommen.

      Über Depopulation ist mit mir vorher nicht zu reden.

      Wem nützen den weniger von uns?

    • Dummes Zeug nachplappern ist einfach. Das Problem wird sich von alleine loesen. Durch Kannibalismus.

    • Jeder möge doch wirklich sich überlegen,
      ob die Vermüllung des Planeten mit weniger Erdenbewohnern weniger würde oder nicht?
      Ob die Ressourcen weniger schnell verbraucht würden oder nicht?
      Ob es weniger psychische Erkrankungen gäbe oder nicht?
      Und die ganz gewiss wichtige Frage: Hätte ein Streik, bei sagen wir der halben Erdbevölkerung mehr Chancen höhere Löhne durchzusetzen oder nicht?

  17. Kinder werden auch evtl. Berufstätige oder Arbeitslose, viele (nicht die Eliten!) kommen ins Rentenalter und dann in Einrichtungen, die die Wertegemeinschaft für sie geschaffen hat! PFLEGEHEIME!

    Die Größe einer Nation wird daran gemessen, wie sie ihre schwächsten Mitglieder (einer z.Z. = Julian Assange! ) behandelt! Mahatma Ghandi

    Link: youtube.com/watch?v=iqZmUV_SFLc

  18. Kinder werden auch evtl. Berufstätige oder Arbeitslose, viele kommen ins Rentenalter und dann in Einrichtungen, die die Wertegemeinschaft geschaffen hat!

    Die Menschlichkeit einer Gesellschaft zeigt sich nicht zuletzt daran, wie sie mit den schwächsten Mitgliedern (z.Z. Julian Assange! ) umgeht.

    Link: youtube.com/watch?v=iqZmUV_SFLc

  19. Menschheitsfamilie ist,
    wie das heute weniger verwendete "globale Dorf" ein Albtraum –
    eine Matrix, ohne jede Möglichkeit sie zu verlassen .
    Die "offene Gesellschaft" etablierte die Grundlagen für den grenzenlosen Imperialismus .
    Merkel öffnete die Grenzen nicht aus humanitären Gründen, sondern aus finanztechnischen und imperialistischen .
    Waren es auch nicht nur lautere Vorgaben – so die diktierte Verwendung des Kondoms unter Vorgabe der Krankheitsverhütung oder die Legitimerung der Tötung von Embrios, gab es in Deutschland und anderen europäischen Ländern einen selbstverständlichen Rückgang der Bevölkerung, der nur von Kapital und Großmachtinteressen als unhaltbar hingestellt wurde.

    Es ist grundsätzliche Voraussetzung, dass ein Volk die eigene Bevölkerung ernähren kann.
    Das sollte Ziel sein . Damit würde der Imperialismus eingeschränkt, als auch die internationalen Gewinninteressen der internationalen Konzerne als auch die Selbstverantwortung der Nationen gestärkt würde .

    • Volk, Nation, woher haben Sie Ihre Begriffswelt ? Denken Sie an den "Lebensraum im Osten" unter Adolf, dann wuerden Sie diese Begriffe meiden.

    • <a class='bp-suggestions-mention' href='https://kenfm.de/members/conferma/' rel='nofollow'>@conferma</a>

      "Nazikeule" nein. Nur ein Hinweis, dass Staat, Nation und Volk im heutigen Sinn vor 2 Jrh. aufgrund elitaerer Interessen geschaffen wurden. Und friedlich waren sie uebergaupt nicht.

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