nachdenKEN über: Alles Rechtsruck oder was?!

Die Bundestagswahlen liegen hinter uns und das Land hat einen heftigen Rechtsruck erfahren. Wirklich?

Ein Kommentar von Ken Jebsen.

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189 Kommentare zu: “nachdenKEN über: Alles Rechtsruck oder was?!

  1. Einer der besten Beiträge von Ken in den vergangenen Monaten, wenn nicht sogar Jahren. Er spricht mir aus der Seele, aber ’sowas von‘ und hat mich dazu bewogen, meinen (vielleicht zu bescheidenen?) Förderbeitrag doch nicht anderen zukommen zu lassen, Ken ist einfach zu gut und zu wichtig.
    Weshalb ich KenFM den Beitrag entziehen wollte? Ich versuche seit Wochen, mit dem Team Kontakt aufzunehmen und es gelingt mir nicht, habe alles versucht. Das Kontaktformular, die E-Mail Adresse und die tote Rufnummer aus dem Impressum – es ist schlichtweg nicht möglich, bei KenFM jemanden zu erreichen. Ganz schlecht für eine Plattform, die meines Erachtens nicht zuletzt zum Gedankenaustausch auch mit der Redaktion dienen sollte.

  2. Naja,wenigstens eine Sache könnte man mit „Wählen“- wenn denn strategisch korrekt – schon erreichen: Eine Opposition welche die Schlimmsten Frechheiten gegen die Bevölkerung blockieren kann.
    Falls es nicht schon zu spät ist dafür:Ich halte diese Doktorarbeit-Plagiats-Affaire inzwischen für eine konsternierte Aktion um gleich ne ganze Reihe unbequemer Politiker loszuwerden. Ich habe bislang nicht wirklich recherchiert gegen wen diese denn eigentlich jeweils ausgetauscht wurden im Einzelnen – es könnte aber interessant sein. Vielleicht irre ich mich aber auch. Nur so ne Ermittlungshypothese von mir…

    Bevor wir die „direkte Demokratie“ aber installieren plädiere ich für eine vorherige Totalreform des kompletten Bildungssystems!
    Aus der modernen Hirnforschung ist heutzutage nämlich sehr genau bekannt wie der Mensch lernt. In regulären Schulen wird jedoch NICHTS davon umgesetzt und unsere Kinder weiter zu dümmlichen Befehlsempfängern gemacht (Zitat G. Hüther). Die angeboren Neugier und Drang zu lernen hat man bis spätestens Ende des zweiten Schuljahres ersetzt durch Stress, Neid, Missgunst, Wettbewerb.. Sabbern nach guten Noten die man bekommt wenn das was man gesagt bekommt, was man tun soll, besonders gut macht… Subtile Scheisse…
    Selbsternannte Eliten jedoch nutzen die Forschungsergebnisse seit Jahrzehnten in ihren „Elite-Internaten“ und „Elite-Universitäten“. Und sie liegen preislich in Regionen, dass niemals die Gefahr besteht, eines unserer Kinder könnte sich dorthin verirren.
    „Chancengleichheit“? Gleiche Blendgranate wie die „Demokratie“.
    Der Sputnik-Schock öffnete ein kurzes Fenster das auch einem kleinen Teil der Allgemeinheit Einblick gewährte in das, was damals schon möglich war!

  3. Mich hat das Wahlergebnis gar nicht überrascht- also nicht wütend und sowieso nicht froher gemacht, als vorher. Dass viele Menschen in ihrer Verzweiflung genau diejenige Partei wählen würden, die von den bisher regierenden am meisten in der Öffentlichkeit angegriffen und diskreditiert wurde und alles das verspricht, was die Regierenden nach Volkes Meinung versäumt haben, ist ja von vorn herein klar gewesen und man kann es ihnen auch nicht verübeln. Viel schlimmer finde ich, dass so viele noch einmal die Merkel gewählt haben. Aber vielleicht ist ja auch diese Wahl manipuliert worden, wie Steffen Jurisch hier schon vermutete.

    • Sie haben aber wenig Phantasie! Mir fällt da z.B. ohne groß nachzudenken die Briefwahl ein. Wenn man in etwa weiss, in welchen Regionen dies oder jenes hauptsächlich gewählt wird, kann man auf dem Postweg einiges verschwinden lassen oder dazumogeln. Dass Wahlen woanders manipuliert wurden, ist doch allgemein bekannt, warum also soll das bei uns nicht möglich sein? Ich erinnere mich z.B. noch genau daran, dass bei der Erstwahl von Merkel als Bundeskanzlerin gegen Schröder Tage nach dem feststehenden Wahlergebnis einmal eine Nachricht über Rundfunk kam, dass man noch viele nicht zugestellte Briefwahl-Briefe gefunden hat. Ich habe darüber auch mit anderen gesprochen, die auch diese Nachricht im Radio gehört hatten. Sie kam aber nur einmal und danach wurde nie wieder öffentlich ein Wort darüber verloren.

    • @ Karl-Otto
      Wenn man an der richtigen Stelle sitzt ist es kein Problem die Wahlen zu manipulieren. Letztendlich landet das Alles auf irgendwelchen Servern, welche dann die Analyse-Tools füttern. Wenn die richtigen Leute an den richtigen Schrauben drehen geht Alles. Aber wenn es selbst die Kanzlerin nicht stört dass sie abgehört wird … so what
      Ansonsten finde ich dieses Thema total überbewertet denn mir ist es egal ob Jamaika oder GroKo, weil’s einfach keinen Unterschied macht, zumindest nicht für den kleinen Mann. Wirkliche Veränderungen haben Wahlen in Deutschland noch nie gebracht.

  4. Vielen Dank!
    Die Gesetze okkupieren ist auch mein und wie ich finde genau der richtige Ansatz.
    1. Als erstes gebe ich mir selbst meine Gesetze. Wie will ich mir selbst begegnen?
    2. Dann geht darum meine Prinzipien in der Begegnung mit dem Gegenüber selbst zu bestimmen. Wie trete ich Einem gegenüber entgegen?
    3. Im dritten Schritt kann ich Streit innerhalb der eigenen Familie selbst gestalten. Wie führe ich Konflikte mit engen Vertrauten zu einem Lösungsansatz?
    4. Wenn sich hier fruchtbare Gewohnheiten etabliert haben, muss mit Scharfsinn und immer wieder neu festgelegt werden auf welchem Weg eine große Menschenmasse sich selbst Gesetze gibt und einhält.
    Diese gemeinsame Gesetzgebung Dient zur Überprüfung und Reflexion der eigenen selbst gegebenen Gesetze. Mit Blick auf Gesellschaftliche Zusammenhänge sind dann folgende drei Frage elementar:
    1. Wie führen wir uns (als Masse) selbst in Konflikten, so dass sie ohne physische Gewalt gelöst werden?
    2. Wie gestalten wir den Austausch zwischen Völkern so dass alle Menschen in ihrer Weise daran wachsen können?
    3. Wie mache ich Menschheit zu meiner Angelegenheit in dem ich aktiv Verantwortung übernehme?

    Noah hat die Arche zur Rettung vor der Sindflut gebaut.
    Heute drohen viele Menschen an einer SINNes Flut zu ersticken. (Medienkonsum, schnelllebigkeit…) Es geht der Sinn für das eigene Leben verloren.
    Ich denke hier können die beschriebenen Schritte Hilfe leisten. Denn ein Gesetz gebe ich mir nur mit einem bestimmten Sinn für mein eigenes Leben!! Es gibt heute zu viele Gesetze die meinem Leben nicht förderlich sind. Diesen kann ich aktiv eigene Entgegen setzen.

    Ich finde es Klassen das Merkel den Flüchtlingen unkontrolliert den Weg über die Grenzen ermöglicht hat!
    Ich öffne hiermit die Grenzen zum Bundeskanzleramt für alle Systhemflüchtlinge!
    Auf den Weg zu eigenen Gesetzgebung muss sich nur jeder selbst machen!! Wie Spaß auf der Reise!!

    Und nicht vergessen:
    Friedlich bleiben ! Denn es geht um den/die Menschen/Menschheit. Es geht um dich!!

  5. Hallo,

    dieser Kommentar bzw. Erklärung hat mich jetzt endgültig überzeugt einen Dauerauftrag zur Unterstützung einzurichten. Nicht viel, aber als Wertschätzung für Eure unermüdlichen Aufklärungswillen. Dieser Kommentar müßte eigentlich vor sämtlichen Wahlen in den Mainstreammedien ausgestrahlt werden. Ebenfalls Dein Beispiel mit dem Piloten und der Besatzung die als Ziel Mallorca haben.

    Wirklich, ganz großes Kino. Danke Dafür!

  6. Ich kann nur sagen, dass der Rechtsruck schon in Umsetzung ist. Meine 11jährige Neffe wurde von seiner Lehrerin aufgefordert bis Donnerstag alle Daten mit zubringen, die es ermöglichen einen Familienstammbaum zu erstellen. Die Schule befindet sich im Sauerland. Meine Mutter und ich stellen sich die Frage, wie so etwas wieder möglich sein kann?

    • Keine Panik bitte.Meine Tochter hatte vor 17 Jahren mein letztes Bild meiner Mutter in der Grundschule verbraucht, weil die damals auch einen Stammbaum bastelten. Keine Sau benötigt heute Daten über Kiddys um an Verwandschaftsgrade ranzukommen, die sind alle bereits bei Behörden erfasst. Einen „Rechtsruck“ gibt es also gar nicht in echt. Viel mehr sorgt es mich aber, dass meine inzwischen erwachsenen Kinder ohne zu zögern mich gegen ein Tatoo eintauschen würden, als auch nur ansatzweise Rückgrat zu zeigen. Und nebenbei, das Sauerland ist noch weit entfernt von der ehemaligen, insoweit ist noch Regenbogenzeit…..rettet die Wale vor meiner Plastiktüte!

  7. Hallo Ken
    Mit diesem Beitrag sagst du nur, dass du auch keine Lösung hast für die aktuellen Probleme. Auf die Strasse gehen, vielleicht auch gewalttätig werden. Was hat das gebracht in Wackersdorf? Es hat die Atomkraft nicht aufgehalten. Was hat eine Demo gebracht in Ramstein? Die Amis sind immer noch da. Was hat Occupy gebracht? Die Banken sind noch genauso korrupt und genauso mächtig wie vorher. Und eine Arche bauen? Sorry, aber was noch schwammigeres könntest du nicht bringen? Du hast natürlich Recht, dass Wahlen nichts ändern. Das konnte man am Besten sehen in Griechenland, wo ich viele Hoffnungen in Syriza gesetzt hatte. Aber am Ende sind auch die eingeknickt. Aber WAS ist letztlich die Lösung? Wie wäre es mal mit KONKRETEN Beispielen statt schwammigen Aussagen wie „eine Arche bauen“? Ich warte immer noch darauf, bei KenFM einen Weg in die Zukunft zu finden. Man findet hier viel Kritik, die auch richtig ist, aber keine Lösungen. Und wenn du mich fragst, es wird keiner eine Arche bauen. Diese Gesellschaft befindet sich in einem Zerfall, der nicht mehr aufzuhalten ist. Genau wie das römische Reich wird diese Gesellschaft nicht übeleben.

    • Das ist ein sehr ungünstiges Denken. Es ist richtig, dass nicht alle Ziele erreicht wurden wie man sich erhoffte.
      Das Prinzip des Lebens basiert nicht auf ständigen Erfolg oder des Siegreich sein, sondern auf trial and error. Scheitert man hier, so ist nicht alles zu Ende, sondern eröffnet den Weg für andere Strategien, daher findet das Leben auch immer einen Weg.

      Die Menschen des römischen Reiches waren nicht gemeinsam mit dem röm. Imperium untergegangen, sondern nur das Imperium selbst, genau so wie das portugisische, spanische, britische, sowjetische Imperium. Die Nachkommen der genannten Imperien sind ja da.

    • Du suchst nach Lösungen? Na, wenn wir welche hätten würden diese hier auch stehen. Konfrontiert mit allmächtigen Systemen und ausgestattet mit einer einigermaßen guten Bildung-da ist es nur natürlich in zwei Sackgassen zu enden. Die eine führt zum Wahnsinn, die andere zum Selbstmord (existenziell). Hier kann man eigentlich nur darauf vertrauen, dass man mit einer eigenen keinen Arche sich hoffentlich durch die kommende Sintflut herüberretten kann. Immerhin wurden ja inzwischen auch die Prepper-Szene den Reichsbürgern schon gleichgestellt. Also, wenn Arche dann still und leise bauen, ähnlich den Fluchtballons unter Stasibeobachtung. Nur wenige flogen damals. Eine Lösung stand bereits schon bei Moses nd den 10 Geboten, welche nach meiner Meinung schon vorher irgendwie in unseren Genen bis heute immer vorhanden waren und sind. Hab zuversicht, hab sie ja auch-so und ich nun kalfatern gehen.

    • „Das ist ein sehr ungünstiges Denken. Es ist richtig, dass nicht alle Ziele erreicht wurden wie man sich erhoffte.
      Das Prinzip des Lebens basiert nicht auf ständigen Erfolg oder des Siegreich sein, sondern auf trial and error. Scheitert man hier, so ist nicht alles zu Ende, sondern eröffnet den Weg für andere Strategien, daher findet das Leben auch immer einen Weg.
      Die Menschen des römischen Reiches waren nicht gemeinsam mit dem röm. Imperium untergegangen, sondern nur das Imperium selbst, genau so wie das portugisische, spanische, britische, sowjetische Imperium. Die Nachkommen der genannten Imperien sind ja da.“

      Absolut richtig.

  8. Das war einer der besten Ken-Jebsen-Kommentare bisher (gratuliere ! Aber noch schneller reden bitte nicht…) – dazu gibt´s eigentlich NIX zu sagen, als „GENAU !“, es sei denn, man hätte KONKRETE Vorschläge zur Umsetzung einer direkten Demokratie, oder man hätte es nicht kapiert, wie z.B. dieser „Karl-Otto“…
    Unglaublich, was trotzdem zig Foren-Selbstdarstellern so einfällt – hoffe schon aus CO2- und Energiespargründen, daß nicht „das Netz nichts vergessen“ kann…

    • Genau! Sagte ich schon… alle die nicht auf der Contra-welle mitschwimmen, haben es nicht kapiert. Zum Glück gibt es hier die Elite, die die Lage und die anderen Eliten durchschaut haben und wissen, was zu tun ist… also zumindest was man mal probieren könnte… wie z.B. direkte Demokratie… da können dann alle ratzfatz mitbestimmen und den Weg den da oben weisen… im Fall Brexit wurde allerdings den Direktdemokraten der Weg gewissen … von ein paar elitären Blendern… (soll sich jetzt keiner angesprochen fühlen!) Das Vereinigte Königreich ist jetzt ziemlich uneins… und die herbeigesehnte Souveränität des Volkes gegen „die da oben“ liegt am Boden zwischen den Lagern… und uns hier in Deutschland geht es immer noch so verdammt schlecht…

    • Wenn Sie über die Forenschreiber von einer Elite schreiben, dann sollten sie erst einmal den Begriff „Elite“ definieren oder, von mir aus, googeln. Dann werden Sie zugeben müssen, dass sie sich auf dem Holzweg befinden.
      Sie erhöhen die Kommentarschreiber als „Elite“, um sich dann noch über sie zu stellen.
      Genialer Schachzug oder unbeabsichtigter Zufall?
      Warum schreiben Sie hier?
      Wollen Sie die „verirrten Schafe zurückholen“, die nicht begreifen wollen, wie gut es Ihnen geht oder sind sie an Informationen interessiert um zu schauen, wo ihr eigener Standpunkt ist?

    • Wo meine Position ist, sollte doch ziemlich klar sein. Ich bin aber sicher keine Elite über den Eliten, vielmehr eine Splittergruppe innerhalb dieser Splittergruppe… eine Opposition, ein Spiegel! Insoweit sind Fragen, was ich denn hier wolle, wenn ich nicht mit der hiesigen Mehrheit konform gehe unverständlich… Es wandert hier ja auch keiner aus Deutschland von Ihnen wegen der letzten Wahl aus!!! Vielleicht will ich auch einfach nur zeigen, dass man trotz der Informationen, die man hier erhält auch weiterhin ganz bewusst „gut bürgerlich“ wählen kann… aus Überzeugung, mangels besserer Alternativen… Demokratische Wahlen bedeuten ja oft, sich für das geringere Übel zu entscheiden. Ipso sehe ich hier in der Regel nur größeres Übel, was auf den Tisch kommt…

    • Danke für Ihre Antwort.
      „Demokratische Wahlen bedeuten ja oft, sich für das geringere Übel zu entscheiden.“ Das sehe ich auch so.
      Sie wählen „gut bürgerlich“ – also CDU/CSU oder FDP. Den Begriff kenne ich eigentlich nur aus der Küche.
      Und das ist für Sie das kleinere Übel?
      Von der Außenpolitik mal abgesehen, wählen Sie, dass die Schere zwischen arm und reich immer weiter aufgeht.
      Das prekäre Arbeit zunimmt (Niedriglohn, Leiharbeit, Werksverträge) und immer mehr Menschen für Mindestlohn arbeiten müssen.
      Dass privatisiert wird, auf Teufel komm raus, dass die Zahl der Obdachlosen in den letzten Jahren verdoppelt hat, dass die Kinderarmut sehr hoch ist und steigt,
      dass der Staat seine Bürger ohne Anlass abhört, dass das Rentenniveau sinkt, das die Mieten in den Städten explodieren – nur um ein paar Sachen zu nennen, die zum Himmel stinken.
      Das ist nicht „gut bürgerlich“ – das ist asozial und zerstört das Zusammenleben.
      Da werden Menschen ausgebeutet und kaputt gemacht.
      Ganz nebenbei wird auch so die (Rest)Demokratie beerdigt.
      Und nun kommen sie und sagen „Ipso sehe ich hier in der Regel nur größeres Übel, was auf den Tisch kommt…“
      Ich hallte hier auch einige Meinungen für nicht durchdacht und einfältig. Das momentare Übel ist mir persönlich groß genug.
      Es bleibt ihnen ja auch die Möglichkeit Gegenvorschläge zu machen.
      Ihre Sicht auf unser Land hallte ich für Wunschdenken – das hat mit der Realität nicht mehr viel zu tun.
      Auch wenn Sie vielleicht, von denen mir aufgezählten Fakten nicht betroffen sind und sie materiell keine Sorgen haben, sollten sie den sozialen Sprengstoff nicht unterschätzen.
      Mir kann es nur gut gehen, wenn es meinem Nachbar gut geht.
      Denken sie mal darüber nach.

    • In der Tat habe ich Frau Merkel bei der letzten Wahl meine Stimme gegeben. Auch wegen ihres Verhaltens im Herbst 2015 gegenüber den Flüchtlingen. Und diese Meinung vertritt ein Großteil meiner Freunde und Bekannten. Wobei wir schon beim ersten Punkt wären: Die Annahme, dem überwiegende Teil in unserem Land würde es schlecht gehen. Auch wenn es wenige Superreiche gibt, vielen geht es gut und immer mehr geht es besser! Vielleicht erreichen wir ja nochmal das Niveau von 1988. Warum erwähne ich das Jahe? Weil ich der festen Überzeugung bin, dass 80% – 90% der AfD-Wähler nicht in der BRD in den Grenzen von 1988 geboren sind. Die also seitdem aufgrund eines offenen toleranten Landes eingereist oder „angeschlossen“ wurden hier aber ihren Platz nicht gefunden oder ihre Erwartungen nicht erfüllt gesehen haben und deshalb „ihr Deutschland“ zurückhaben wollen, was es so wahrscheinlich noch nie wirklich gab. Das Ängste vor sozialer Not etwa aufgrund neuer Konkurrenz auf dem Mietmarkt oder dem Arbeitsmarkt für Geringverdiener eine Rolle mitgespielt hat, will ich nicht verschweigen. Trotzdem sollen hier Türen zugeschlagen werden für andere, durch die man einst selbst hindurchging.
      Ich habe mich vor kurzem mit einem in der DDR-geborenen Freund unterhalten, wie sehr die jeweilige Sozialisation einen prägt, z.b. beim Thema USA-Russland. Ich bin Wessi. Daher nehme ich auch auf dem Gebiet Anstoß an dieser Seite. Wenn es sie nicht gebe, würde Putin sie sicher erfinden für seine deutsche Anhängerschaft. Wenn man hier von allen Seiten die USA und Frau Merkels Nähe zu ihnen kritisiert, verteufelt und diffamiert kann man dies ja gern machen… über die jeweiligen Wege und Begründungen kann man sicher streiten (siehe den Vortrag von Herrn Jebsen über 9/11 auf einem Friedensmusikfest irgendwo in Brandenburg!!) Aber wo ist hier nur EIN KRITISCHES WORT über Journalistensterben in Russland, über derzeitige Kriege in Tschetschenien und dem Donbass, über die immer wiederkehrende Inhaftierung von Herrn Nawalny und die Unterdrückung der Opposition, Über Oligarchentum ( scheinbar nur in der Ukraine)?? Wenn man die Darstellung Russlands in den deutschen Medien z.T. zu Recht kritisiert, wie kann man sich dann hier genauso generieren… nur eben in die andere Richtung??? Ich hätte noch soviele Fragen an die Betreiber… warum immer wieder Thema 2. WK oder kalter Krieg von den Schreibern hier, aber nie Weimar oder der Unrechtstaat DDR???

    • „In der Tat habe ich Frau Merkel bei der letzten Wahl meine Stimme gegeben. Auch wegen ihres Verhaltens im Herbst 2015 gegenüber den Flüchtlingen.“
      Das alleine betrachtet, kann ich nachvollziehen. Ich war auch erstaunt, zumal ich zu der Zeit nicht im Lande war.
      Aber was kam dannach? Ist Frau Merkel sich zumidest in diesem Punkt treu geblieben?
      Oder schielt Sie nach Macht und Mehrheiten und Ihre „Menschlichkeit“ ist nur vorgeschoben? Was macht Frau Merkel und die Bundesregierung nachdem die Flüchtlinge im Land sind? Wie unterstützt die Bundesregierung die Bundesländer in der Flüchtlingskriese? Was sagt sie zu den Gewinnlern der Flüchtlingskriese, die sich eine „goldene Nase“ verdienen?
      Hat Sie Europa mit eigebunden? Wer hat die Balkarute geschlossen? Der Türkei-Deal – wem nutzt das?
      Wie ändert sich Ihre Rethorik bis hin zur Bundestagswahl?
      Was ist die Rolle der CSU in der Flüchtlingskriese? Guter Bulle – böser Bulle? Ein Teaterspiel für die Wähler? Jeder kann die Union wählen?
      Wir müssen mal bei einem Punkt bleiben. Sonst verzetteln wir uns.
      Ich schrieb über die Sozialpolitik in Deutschland und Sie machen wieder andere Fässer auf. Das verschrubbelt mehr, als das es klärt.

    • „In der Tat habe ich Frau Merkel bei der letzten Wahl meine Stimme gegeben. Auch wegen ihres Verhaltens im Herbst 2015 gegenüber den Flüchtlingen.“
      Das alleine betrachtet, kann ich nachvollziehen. Ich war auch erstaunt, zumal ich zu der Zeit nicht im Lande war.
      Aber was kam danach? Ist Frau Merkel (für sie war Multi-Kulti tot ) sich in diesem Punkt treu geblieben?
      Oder schielt Sie nach Macht und Mehrheiten und Ihre „Menschlichkeit“ ist nur vorgeschoben? Was macht Frau Merkel und die Bundesregierung nachdem die Flüchtlinge im Land sind? Wie unterstützt die Bundesregierung die Bundesländer in der Flüchtlingskriese?
      Mit einem Fünftel beteiligt die Bundesregierung an den Kosten der Bundesländer für Flüchtlinge und Asylanten.
      Was sagt sie zu den Gewinnlern der Flüchtlingskriese, die sich eine „goldene Nase“ verdienen? Ich meine Vermieter, Hersteller von Wohncontainern u.a. (die Preise sind enorm gestiegen)
      Hat Sie Europa mit eigebunden? Fehlanzeige! Kam zu plötzlich?
      Das die Balkanrute geschlossen ist, ist nicht Merkel’s Verdienst – in Ihren Reden kann man den Eindruck gewinnen – das war auch Frau Merkel.
      Der Türkei-Deal – wem nutzt das?
      Wie ändert sich Ihre Rhetorik bis hin zur Bundestagswahl? Abschiebung in’s sichere Afganistan.
      Von Sicherheitsgesetzen und Überwachung will ich gar nicht erst reden.
      Was ist die Rolle der CSU gegenüber der CDU in der Flüchtlingskriese? Böser Bulle – guter Bulle? Ein Theaterspiel für die Wähler? Jeder kann sich was aussuchen und trotzdem die Union wählen?
      Alles im allem – ein totales planloses handeln, wo Frau Merkel sogar von Ihren Gegnern profitiert.
      Nun sollen Fluchtursachen bekämpft werden, die die Kanzlerin bei den Schleppern sieht.
      Waffenexporte, die Befürwortung von Kriegen und die Außenhandelspolitik der EU haben damit nichts zu tun?

      Zu Ende gedacht – kann man Merkel nicht wählen. Ob man nun für oder gegen Flüchtlinge im Lande ist. Und das ist nur ein Grund von Vielen.

      Wir müssen mal bei einem Punkt bleiben. Sonst verzetteln wir uns.
      Ich schrieb über die verfehlte Sozialpolitik in Deutschland und Sie machen wieder andere Fässer auf. Das vernebelt mehr, als dass es klärt.

  9. Nun gut, die Fakten liegen offen, die Wahl (oder besser gesagt- der letzte Rettungsversuch) ist getan, die Pseudo-Streiterei einer angeblichen neuen Regierungsfindung läuft ebenso Maßstabsgerecht ab, wie die Faktenschaffung der kommissarischen Noch-Regierung, weil die Bilderberger nun mal eine Europaarmee und Brüssel-Bank mit digitaler Umgestaltung zwecks Geldumstellung recht schnell benötigen. Ähnlich der zuckenden Flamme kurz vor dem Verlöschen dürfen wir erleben, wie die Systeme (egal ob nun Demokratie oder globaler Kapitalismus etc.) sich nach Darwin Gesetz neu ausrichten. Es ist richtig, dass ab jetzt jeder für sich selbst kämpfen muss und ein sich jeder der Frage stellen muss: Wo stehe ich und wo will ich hin? Die Idee, sich einfach umzudrehen und nicht mit zu machen ist mehr als genial-erfordert aber Mut die Konsequenz daraus zu tragen. Wie immer werden sich ein paar wenige Menschen finden, die nur sich selbst und ihrem Gewissen hörig sind. Sucht diese Menschen, denn sie sind selten aber da. Ihr könnt sie auch ans Kreuz nageln, ist auch schon vorgekommen. Ändert aber nichts daran, dass eine Geburt immer mit Schmerzen verbunden ist und immer das Risiko einer Totgeburt birgt. Auf in die Zukunft, habt Hoffnung, hab ich ja schließlich auch. Gruß an Ken-und solange ich schneller denken kann als du sprichst, besteht ein gutes Verhältnis-weiter so und ruhig noch schneller;)
    Nebenbei-könntet ihr weniger „Bücher“ hier posten? Ist ja richtig, dass man viel auf Lager hat und das loswerden möchte, aber manchmal ist weniger einfach nun mal mehr.

  10. Sorry, bin Mitte 40 und habe die Systeme im Osten und Westen erlebt. Ich weiß nicht ob Ihnen der Vertrag zwischen Hitler und Stalin zur Aufteilung Polens vor 89 bekannt war,ich kenne niemanden der das wusste. Die historischen Zusammenhänge sind aber entscheidend für die Welt wie sie heute ist. Zur Atlantikbrücke: einfach Mal schauen wer heute darin involviert ist, HR. Merz ist Vorsitzender und gleichzeitig AR Vorsitzender von Black Rock wenn ihnen das was sagt. Schröder ist damals Kanzler geworden damit Deutschland an einem völkerrechtswidrigen Krieg teilnimmt (Bill Clinton’s Wahlkampfteam hat ihn unterstützt) Frau Merkel wurde Kanzlerin weil Schröder nicht am Irakkrieg teilnehmen wollte, sie schon ( hat sie zwar bestritten, aber dazu gibt es Belege, hat die Presse vor der Wahl komischerweise nicht interessiert)

    https://propagandaschau.wordpress.com/2016/07/28/pressekonferenz-angela-merkel-leugnet-dass-sie-den-irakkrieg-unterstuetzt-hat/

    http://www.faz.net/aktuell/politik/cdu-csu-merkel-verteidigt-irak-krieg-189806.html

    Aber für sie ist das wahrscheinlich auch schon alles zu lange her.

    Nochmal zur Macht: wem gehören die FED, die Bank of England…, Deutschland hat glaube ich 2 Billionen Eur Schulden, bei wem genau. Zurück zahlen ist meiner Meinung nie möglich außer durch Umschuldung auf den Bürger, ist nur die Frage wie man das alternativlos begründen kann. Ist die vorläufige Endstufe zur Umverteilung.

    Aber gut alles nur hohles Geschwätz oder VT von mir, passt dann wieder.

    • Ich kenne wenige in meinem Bekanntenkreis denen der Hitler-Stalin-Pakt nichts sagt! Ein guter Freund von mir ist ehemaliger Mitarbeiter vom damaligen Bundestagsabgeordneten Merz gewesen. Wenn er der wichtigste Mann nun dort ist, brauchg niemand Abgst zu haben. Wozu Wahlkampfunterstützung, wenn andere über den Ausgang sowieso entscheiden? Es gab keine bessere Alternative zu Frau Merkel, auch wenn sie für einen Einsatz im Irak war? Man setzt einen Bundeskanzler ein für vier Jahre, damit er lediglich in einer Sache Unterstützung leistet? Kein Bundeskanzler, der faktisch 400 Mio Europäern vorsteht, muss in existentiellen Fragen heute noch nach Washington schauen… wer das immer noch glaubt lebt in der Tat in den Zeiten des Hitler-Stalin-Paktes 🙂

    • „Es gab keine bessere Alternative zu Frau Merkel“ Wer sagt das? Unsere Qualitätsmedien?
      Die Frau macht alles, was sie machen soll.

      zu F. Merz: „Wenn er der wichtigste Mann nun dort ist, braucht niemand Angst zu haben.“
      Da bin ich aber froh.
      Ich fühle mich rundherum gut betreut. Mann Oh Mann.

      „Kein Bundeskanzler, der faktisch 400 Mio Europäern vorsteht, muss in existentiellen Fragen heute noch nach Washington schauen.“
      Nee der (die) Abgehörte wird angerufen, wenn es nötig ist.

    • Gut betreut sind wohl hier manche zu sehr, so dass ein Blick über den Tellerrand scheinbar nicht mehr notwendig scheint. Wem geht es denn besser als uns und wer hat ein besseres System als wir??
      Die Frau soll genau das weiterhin tun, wofüf sie jeder dritte im Land gewählt hat… richtig
      Und der andere muss nicht abgehört werden… er twittert ja mehr als man wissen möchte.
      Schließlich: Nicht nur die AfD ist absolute Minderheit…Sie hier sind eine kleine Splittergruppe… der FC Magdeburg hat bei jedem Spiel mehr Zuschauer als Drittligist als die Zahl, die sie hier darstellen…

    • @Karl-Otto, woher willst du wissen, das sie (Merkel) jeder dritte im Land gewählt hat…?!?!?
      Die geschönten Zahlen der BundesreGIERung zu den Wahlbeteiligungen, um schön weiter an die fetten Futter-Tröge der Wahlkostenerstattungen auf Steuerzahlers Kosten zu gelangen!?!?!?
      Ein Drittel wovon??? Von gerademal 28% aller Wahlberechtigten!?!?!? So sehen nämlich die UNGESCHÖNTEN ZAHLEN wirklich aus! 72% aller Wahlberechtigten haben diesem Parteien-Volksschmarotzer-Filz den langen Stinkefinger gezeigt. Davon berichtet nur keine „Qualitäts-Medien“! Woher ich meine Angaben habe? Entgegen Merkels Unkenrufen ist googeln im Internet kein Neuland! Man muß nur den Mut haben, die richtigen Fragen zu stellen.
      Ich frage mich, wie gut betreut du wirklich bist.

    • Um eimal nur einen Punkt ihrer Behauptungen von einer andren Seite zu beleuchten:
      Es haben 75,6% der Wahlberechtigten gewählt.
      Die CDU, auf Platz 1 haben nur 25,1% aller Wahlberechtigten gewählt.
      Das sind nur ein viertel aller berechtigten Wähler, die die CDU für sich rekrutieren konnte – und das mit dem Rückenwind der Medien und einem schwachen SPD-Kanzlerkandidat (SPD, Platz 3: 15,6%), der keine echte Alternative angeboten hat.
      Der Anteil der Nichtwähler, auf Platz 2. haben mit 23,8% fast genau so viel.

      Quelle Das „ehrliche“ Wahlergebnis: Infratest dimap, ARD (ohne ungültige Stimmen)

    • @ Hannes Zappes
      Ein Drittel haben Frau Merkel gewählt… natürlich von den Wählern!Wer nicht wählt, weil er nicht will oder zu jung ist, ist kein wähler, d.h. er wählt keine Partei. Weder CDU noch AfD. Und wenn wir die hießigen Besucherzahlen von Herrn Jebsen nehmen, sind unter den Nichtwählern wohl mehr Sonntagsspaziergänger als Systemverweigerer :). Im übrigen muss ich ihre Zahlen nicht googeln… das ist Mathematik! Noch etwas: Herr Hörstel (?) der Freund von Herrn Jebsen, hat mit seiner Partei der Deutschen Mitte ca. 60.000 Stimmen bekommen und will die Wahl wegen Manipulationsverdacht anfechten… rechnen sie mal da die ungeschönte Prozentzahl aus. Und… Frau Merkel braucht ja Jamaika zum Regieren…. Da sehe ich jetzt auch keinen Rechtsruck, wie oben beschrieben für die Zukunft 🙂

  11. Ich finde nicht, dass man das allgemein so negativ sehen kann, okay in Deutschland ist eine schlechte Situation, weil es 3 bis 4 Parteien gibt, die gemeinsame Sache machen, und sagen es sei alternativlos, die einzigen Alternativen, sind Parteien, die Sprüche zum besten geben wie „die DDR war kein Unrechtsstaat“ oder Gedenken an den Holocaust als Schande empfinden.
    Da kann ich auf niemanden sauer sein, der nicht wählen geht.

    Allerdings ist wählen gehen auch nicht teuer oder schwierig, daher halte ich es auch für keinen Fehler, wenn man eine Protestpartei wählt, oder halt einfach das, was man für am besten hält.

    Es ist auch klar, es gibt Dinge, die man politisch nicht beeinflussen kann, da gebe ich Ken schon recht. Wenn Monsanto ein Gift verkaufen will, und der Bürger will es nicht. Oder die Finanzindustrie gegen den Bürger ihr Ding weiter durchziehen will, da müssen wir glaub ich nicht diskutieren, wer sich da durchsetzt.

    Es gibt aber auch Vorgänge, die eine unangefochtene Kanzlerin wie Merkel, sich traut, weil sie weiß, bis zu den nächsten Wahlen ist es eh vergessen, und die Medien halten den Klodeckel schon zu. Der Vorsprung ist groß genug. Ein Kanzler Kern in Österreich, der weiß es gibt mind. 2 Parteien, die ihn sofort ablösen können, im Falle einer Neuwahl, (was ja jetzt der Fall ist) der traut sich manche Sachen (Abschaffung von Renten von denen man irgendwie leben kann, Harz 4 und anderes) halt nicht.
    Klar in Österreich ist es auch nicht so, dass ich den Wasserhahn aufdrehe und es kommt Sekt raus und wir feiern alle zusammen eine Party, doch ich bin der Meinung, es hat einen Nutzen, für die „kleinen Leute“, wenn eine Demokratie lebendig ist. Es gibt unzählige Bereiche die das tägliche Leben betreffen, abseits der großen Themen (Weltfrieden, Finanzpolitik etc.) die man auch nicht vergessen darf.

    Natürlich gibt es bessere Systeme als das jetztige, da rennt man bei mir offene Türen ein, aber das hat meiner Ansicht nach, nichts damit zu tun ob man wählen geht oder nicht.

  12. Hallo Karl Otto,
    Habe Mal ein 2 Links ( sind auch unter der Tagesdosis gepostet, passen aber auch zu Ihrem Kommentar)
    Einfach Mal unvoreingenommen lesen und sacken lassen, zur Not nachrecherchieren

    https://www.heise.de/tp/features/Jan-Fleischhauer-die-Atlantik-Bruecke-und-die-CIA-3838580.html

    https://www.rubikon.news/artikel/paranoia-wahn-und-der-dritte-weltkrieg

    Vielleicht zerstört es ja das Weltbild und tut weh, ist aber notwendig wenn man einen klaren Blick bekommen will….( Wenn man denn will)

    • Ich habe den ersten Link mir angeschaut. Phraserei über die Geschichte desausländischen Geheimdienstes im letzten Jahrhundert und die Gründung der Atlantischen Brücke. Alle genannten Personen seit Jahrzehnten tot.Also nochmal meine Frage:Wer regiert mich unter Umgehung der deutschen Regierung wirklich? Bitte unter Nennung von Namen! Oder… Wer hat die Regierung Schröder angewiesen, nicht am Irak-krieg teilzunehmen? Oder… wer hat veranlasst, dass die deutsche Pastorentochter aus der DDR Kanzlerin wird? Kommt Jungs, mal Butter bei die Fische… 🙂

    • Auch der zweite Link behandelt Dinge des Kalten Krieges, Jahrzehnte her… habe große Schwierigkeiten, nicht ironisch zu werden… sind hier nur Kommentatoren im Endzeitalter jenseits der 70 aktiv?

  13. Wenn Sie hier über die bösen Eliten rede, die eigentlich unser Land beherrschen und im ganzen Kommentar nicht ein einziges Mal den alkoholkranken Altkanzler Schröder dabei erwähnen, der sich vom Kreml hat kaufen lassen, offenbaren sie nur zu deutlichst, wessen Kindes Geist sie sind…

  14. Ich denke man kann davon ausgehen, dass die Eliten hier die gesamte Tastatur bespielen
    Ein Blick auf die Finanzierung der Darsteller bestätigt das.
    Seit dem Strategiepapier der AfD ist klar wo es lang gehen soll. Die Agenda ist radikal pragmatisch
    Man weis wohin das besonders in Deutschland führen kann. Das KZ -Scenario wird nicht zufällig so häufig rezitiert.
    .Anders als bei der radikalen Verwertung von Tieren, erfordert das mit Menschen im großen Stil betrieben, die Rekrutierung von Sündenböcken, denen man dann die Schuld zuweisen kann.
    .Blinde gehen ja immer noch freiwillig zur AfD..
    Die Gründer distanzieren sich natürlich sobald die Gefahr zu dieser Tendenz auftritt.
    ( siehe Lucke und Henkel etc. und nun Prezel und Petri..)
    Es geht nun tatsächlich in Europa und Berlin Ideologisch von Hajek in Richtung Bennon .
    So erklärt sich denn auch die „Trumpkulisse“. Die Reichen triumphieren einmal mehr.
    Wir müssen schlauer werden !!!!!

  15. Hallo liebe Gemeinde,

    ich hatte Kens Beitrag nicht so verstanden dass wir nicht mehr wählen sollen. Ich finde das muss jeder mit sich selbst ausmachen. Ich war, habe aber einen ungültigen Stimmzettel abgegeben. Ich wüßte nicht was daran falsch sein soll, denn es ist doch alleine meine Entscheidung. Wen soll man wählen wenn man keiner der Parteien vertraut? Ich kann doch meine Stimme niemandem geben der nicht mal ansatzweise meine Werte teilt. Ich meckere auch nicht über das Ergebnis, denn es ist eigentlich egal wer regiert oder vorgibt zu regieren wenn eh andere zumindest die Richtung vorgeben und im Hintergrund die Fäden ziehen. So what?
    Das kann doch aber nicht bedeuten dass wir das noch die nächsten 100 Jahre so weitermachen müssen. Ich denke und ich glaube das hat Ken auch zum Ausdruck bringen wollen, dass es nur wirkliche Veränderungen geben kann wenn sich das System ändert. Wenn wir aber Alle brav zu den Urnen marschieren, dann wird sich in auch 1000 Jahren nichts ändern. Was ich sagen will, die Wahlen selbst sind nicht geeignet um etwas Wesentliches zu verändern auch wenn man uns das tagtäglich einhämmert. In Deutschland gab es noch nie grundsätzliche/systemische Veränderungen aufgrund einer Wahl. Wieso sollte es diesmal anders ein? Ich denke eher, dass sich die Menschen organisieren müssen, meinetwegen auch online. Compact verfolgt hier gar keine so schlechte Strategie in dem man die Community nach relevanten Themen befragt für die man sich einsetzen will. Nur ein Ansatz aber ich bin sicher, wenn wir unsere Kraft in ähnliche Projekte stecken haben wir viel bessere Chancen etwas zu verändern als wenn wir immer und immer wieder zur Wahl rennen. Ich würde mit zivilem Ungehorsam anfangen und beispielsweise keine GEZ-Gebühren bezahlen um mich mit meiner eigenen Unterstützung noch selbst zu verdummkaufen. Das Geld könnte stattdessen eingesammelt und für einen guten Zweck verwendet werden. Man stelle sich vor Millionen Menschen machen mit … was will denn die Obrigkeit dagegen tun? Alle einsperren oder verklagen? Nur mal so als Beispiel und ich bin sicher, dass es viele schlaue Menschen gibt die noch viel bessere Ideen haben. Eines ist aber sicher, wenn wir nichts tun und stattdessen weiter brav unserer Bürgerpflicht nachkommen, dann werden wir auch nichts verändern, besonders wenn man bedenkt, dass die größte Gewalt von gewählten Präsidenten ausgeht.

    • Könnten Sie mir bitte mal eine Person mit Namen nennen, die mich eigentlich regiert? Können Sie mir einen nach wissenschaftlichen Grundsätzen begründeten Nachweis geben, dass die deutsche Regierung auf Anweisungen irgendwelcher Dritter beherrscht, kontrolliert oder angewiesen wird, nach ihrem Gutdünken zu handeln?? Warum hört sich das hier immer alles Grimms Märchen der Neuzeit an, verfasst unter der Bettdecke im Schein einer Taschenlampe?? Und jeder der diesen Weg nicht mitgeht und sein normales Leben lebt, wie die ganz große Mehrheit in diesem Land, ist total naiv oder hat einen IQ von unter 80 unabhängig welche Universitätsabschlüsse er hat, welche Länder bereist, welche Sprache er spricht?? Nur die im realen Leben erfolgreichen Internetuser, die täglich ihr Leben an elektrischen Bildschirmen ihren Tag verbringen, wissen, wie es wirklich läuft, kennen die absolute Wahrheit und können dir helfen, dass auch du sie entdeckst… einfach das Leben draußen, was voller Enttäuschungen und Lügen steckt, hinter dir lassen….

    • @Karl-Otto, seit wann sind Andere dafür zuständig und verantwortlich, dich über die Geschichte deiner Versklavung mit Namensnennung zu informieren??? Mach mal gefälligst selber. Googeln im Internet ist kein Neuland!

  16. Ich sehe mich nochmal in der Pflicht, etwas zu schreiben.

    Das Thema Wahl, Rechtsruck oder Jamaicakoaltion oder Neuwahlen, ist ja medial im Angebot und wird oft auch als Diskussionsgrundlage gerne genommen.

    Was aber hinter den Kulissen passiert, das wissen nur wenige, scheint mir.

    Daher werde ich hier noch einmal etwas ausführlicher antworten.

    Grundsätzlich werde ich erstmal eine Menge an Zitaten nutzen, um dann ein Fazit am Schluß zu schreiben. Wenn das viele Menschen ein bisschen nur verstehen, bin ich mir sicher, dass die Menschen erkennen werden, dass es wichtigeres gibt, als über die Wahl zu sprechen oder ob Jemand hauptsächlich vegan oder fleischessend sich ernährt.

    Es fing mit der Aussage von Georg Weissmann, bei https://kenfm.de/alles-rechtsruck-oder-was/#comment-123870 an, die mich aufhorchen ließ:

    Das Geologische Institut Potsdam hatt anscheinend berechnet wie schwer Du inklusive deines Landes bist. Es fragt sich dabei was ist Deutschland ? Ein Körper. Es beginnt wo die Erde nicht mehr flüssig ist vielleicht so 30 km in der Tiefe und endet dort wo wir herumspazieren an der Oberfläche. Dieses Gewicht kann man nun mit dem täglichen Öl Energieverbrauch der Welt vergleichen. Ich finde Vergleiche hier nötig da die blanken Zahlen alleine das Vorstellungsvermögen sprengen. Also wie viel Erdöl verbrauchen wir täglich ? Wie viel Energie steckt in 15 Milliarden Litern Erdöl ? Dabei kommt heraus dass man Deutschland jeden Tag um zwei Meter hoch heben könnte.

    Ich stellte mir die Frage: wozu berechnet ein Institut wie schwer der Mensch in Deutschland ist?

    Was für eine sinnlose Berechnung, dachte ich mir.

    Aber es ergibt einen Sinn, wenn manche Menschen meine Gedanken, die ich später nochmal als Fazit zusammenfassen werde, etwas nachvollziehen können.

    Es gibt ja den Film Thrive:
    https://www.youtube.com/watch?v=-pRfGVHU_Qg
    angeblich hat dieser Film 1.504.323 Aufrufe.

    Sind es wirklich so viele Menschen, die den Film gesehen haben und wenn ja; was haben diese vom Film verstanden?

    Grob gesagt: die Welt hat schon mehrfach tolle Entwicklungen z.B. Nikola Tesla über freie Energie, Simulation von Schwerelosigkeit in Versuchslaboren und vieles andere mehr.

    Das wird alles bei Thrive auch vorgestellt und wie deren Wissenschaftler entweder wie bei Tesla die Gelder gestrichen worden sind, oder die Forschungsberichte der Wissenschaftler konfisziert wurden, oder sogar die Wissenschaftler unter mysteriösen Umständen zu Tode gekommen sind.

    Es wird bei Thrive im Laufe der Zeit klarer, dass es ein Konzept dahinter gibt.

    Das die Menschen mit viel Macht und wenig Empathie irgendwann auf die Idee kamen: je weniger Personal wir zu verwalten haben, desto leichter ist Kontrolle.

    Das heisst: von 7 oder bald 8 Milliarden Menschen sollten, nach Möglichkeit, ein Großteil am besten verschwinden.

    Da der Widerstand der Menschen natürlich groß sein könnte, wird es scheibchenweise gemacht.

    Die Presse spielt da auch gut mit.

    Zurück zu dem Ausgangspunkt :“ Wie schwer Du bist in Deutschland“ – was ja berechnet wurde, in Potsdam.

    Passend dazu:

    Auch wieder mal die Uni Potsdam:

    Eine weitere These der Skeptiker: „Wir atmen zu viel CO2 aus.“ Es stimmt, dass Menschen, Pflanzen und Tiere Kohlendioxid ausatmen – und zwar die unvorstellbare Menge von etwa 120 Milliarden Tonnen pro Jahr.

    Aber: Wie schon erwähnt, gehören diese zum geschlossenen Kohlenstoffkreislauf. Das ausgeatmete CO2 entsteht bei der Verbrennung von Nahrungsmitteln im Körper. Es ist also Kohlendioxid, das vorher der Atmosphäre durch die Photosynthese entzogen wurde. Das Gleiche gilt für die Verbrennung von Holz: Wird immer nur so viel Holz verbrannt wie auch wieder aufgeforstet wird, trägt die Holzverbrennung nicht zusätzlich zum Treibhauseffekt bei.

    Quelle: http://www.focus.de/wissen/klima/tid-8638/diskussion_aid_234330.html

    Nun kann jeder denken: okay. Ist ja nicht schlimm, wenn irgendwer das meint.

    Es kommt aber noch besser:


    „Auch wenn ich niemandem das Atmen verbieten will, würde mich interessieren, wie viel CO2 ein Mensch in seinem Leben ausatmet?“ (Dirk Winkel, Klingenthal)

    Dr. Matthias Heil (Max-Planck-Institut für Herz- und Lungenforschung): „Jeder Mensch unterscheidet sich, deshalb lässt sich diese Frage leider nicht pauschal beantworten. Man kann sich aber annähern: Der CO2-Gehalt der Ausatemluft liegt recht konstant bei 4 Prozent, also 40 Milliliter CO2 pro Liter Luft. Dies entspricht bei 0 Grad Celsius ungefähr 80 Milligramm.

    Der Sauerstoffverbrauch wird von vielen Dingen beeinflusst – etwa durch die Körpergröße beziehungsweise -masse und durch die Aktivität des Menschen. Auch die Anteile an Fett und Muskulatur haben einen Effekt: Muskulatur hat im Verhältnis zu Fettgewebe einen wesentlich höheren Grundumsatz, sodass eher muskulöse Menschen bereits in Ruhe mehr CO2 produzieren als eher untrainierte.

    Quelle: https://www.co2online.de/service/klima-orakel/beitrag/wie-viel-co2-atmet-der-mensch-aus-8518/

    Da passt also schon die Verbindung von : Körpergewichtsberechnung (aus dem Zitat von Georg Weissmann) zum Sauerstoffverbrauch.

    Jetzt kann das aber so schlecht den Menschen auf’s Brot geschmiert werden, also macht man Folgendes:

    20. November 2015, 14:04 Uhr

    Wer Klimaschutz ernst nimmt, muss Autos abrüsten

    Sieben Milliarden Tonnen CO₂ pusten Autos, Lastwagen, Schiffe, Flugzeuge jährlich in die Atmosphäre – rund ein Fünftel aller Treibhausgasemissionen der Menschheit. Alleine in China werden jedes Jahr 20 Millionen Autos verkauft, Tendenz steigend. Geht alles so weiter wie bislang, könnten 2050 doppelt so viele Autos auf dem Planeten fahren wie heute. Der Verkehr könnte zum größten Stolperstein für wirksamen Klimaschutz werden, und damit auch für den Ende November beginnenden Klimagipfel in Paris.

    Quelle:
    http://www.sueddeutsche.de/wissen/verkehr-wer-klimaschutz-ernst-nimmt-muss-autos-abruesten-1.2744889

    Also wird uns gesagt: die Autos verpesten die Umwelt so viel.
    Was die Industrie macht, oder die Schiffe, Flugzeuge etc.. wird beiläufig erwähnt; wichtig: der Fokus muss auf dem einfachen Bürger liegen, der ganz normal Auto fährt.

    Das E-Auto soll also kommen.

    Parallel passiert aber Folgendes schon in Deutschland:

    2. Mai 2016, 18:49 Uhr
    Feinstaub
    WHO-Bericht: Luftverschmutzung nimmt in Städten weltweit zu

    Millionen Menschen sterben an den Folgen von Feinstaub. Auch in Deutschland muss der Verkehr dringend abnehmen.
    http://www.sueddeutsche.de/wissen/feinstaub-bitte-nicht-atmen-1.2990930

    Es wird also die Industrie weiter betrieben und ein neues Argument gleichzeitig gefunden, um die Autos endlich zum E-Auto zu bewegen.

    Hauptursache: Verkehr

    Schuld an den hohen Feinstaubwerten ist vor allem der Verkehr in den Städten, aber auch die Emmissionen der Industrie und – auch der alte Kachelofen daheim. Ist der älter als 33 Jahre muss er bis Ende des Jahres ohnehin ausgetauscht oder umgerüstet werden. Bei modernen Öfen ist der Ausstoß gleich um 85 Prozent geringer.

    http://www.br.de/nachrichten/mittelfranken/inhalt/mittelfranken-feinstaub-inversionswetterlage-100.html

    Der Bürger soll auf das Eauto umsteigen, kommt überall so durch die Blume durch. Was macht die Industrie mit Ihrem Feinstaubausstoß, der sehr groß ist?

    Wo steht da etwas von Filteranlagen, Umbauten etc…? Nichts… Ein Zufall? Nein.

    Es entsteht der Eindruck, China oder Japan könnten Vorbild sein, bei der Luft:

    Moses Lam gibt gerne zu, die Firma ursprünglich als Scherz gegründet zu haben. Er und sein Partner Troy Paquette füllten zunächst Plastiksäcke mit Luft und stellten ihr Produkt bei Ebay ein. Weil Menschen bestellten, professionalisierten sie sich. Die erste Lieferung von 500 Flaschen Luft aus Kanadas ältestem Nationalpark war innerhalb von vier Tagen ausverkauft. Eine zweite Lieferung mit 4000 Flaschen ist auf dem Weg nach China, dem größten Absatzmarkt für „Vitality Air“. Das hat so seine Gründe.

    Quelle : http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/china-wegen-des-smogs-kaufen-chinesen-jetzt-luft-aus-kanada-1.2785427

    Bei Japan ist es schon länger kritisch:

    Frische Luft gibt es in Tokio auch an einer Tankstelle…
    14.08.2008 – Japans Metropole Tokio ist nicht nur für die wimmelnde Schar seiner unzähligen Bewohner und die damit einhergehende Umweltbelastung und Luftverschmutzung bekannt, sondern auch für die ganz eigene Art, neue Trends für Asien und die restliche Welt zu setzen.

    Zwar nicht neu, aber immer noch voll im Trend liegt die Tokioter Antwort auf die vergiftete Luft: Durch den Smog, der in der japanischen Hauptstadt allgegenwärtig ist, wurden dort bereits in den 80er Jahren so genannte Sauerstofftankstellen an großen Straßenkreuzungen angebracht, die besonders Kindern gesunden Luft liefern sollten. Denn die meisten der giftigen Luftpartikel sammeln sich am Boden, weshalb die kleinen Tokioter noch stärker unter der Verschmutzung leiden als ihre Eltern.

    Quelle: http://www.chirurgie-portal.de/news/sauerstofftankstellen-tokyo.html

    Und Luftverschmutzung wird ja medial gerne auf die Autoindustrie fokussiert, zumindest im Mainstream.

    Psiram, Wikipedia und Antonio-Amadeo-Stiftung sind ja Freunde der Begriffe „Verschwörungstheorie, Neue Weltordnung usw.“

    Der Witz an der Sache:

    10. Februar 2017
    Was kommt
    Die neue Weltordnung

    Unsere Gesellschaft verändert sich, und damit auch die Wirtschaft. Deshalb haben wir den Süddeutsche Zeitung Wirtschaftsgipfel 2017 unter das Motto „Die neue Weltordnung“ gestellt . Er findet, wie in den vergangenen zehn Jahren, wieder im Hotel Adlon in Berlin statt, diesmal vom 16. bis 18. November.

    Diese neue Weltordnung betrifft zum einen die Politik. Was kommt nach Brexit, nach Trump noch? Diese neue Ordnung betrifft aber auch die Wirtschaft, denn nicht wenige Manager, die wir in diesen Tagen sprechen, fragen sich bang: Wird all das, was in den letzten Jahren entstanden ist, werden globale Lieferketten, Digitalisierung und Innovation über Grenzen hinweg wieder zurückgedreht? Werden andere Mächte – China oder Indien – die westlichen Staaten verdrängen? Und wie sollen die Unternehmen auf diesen Umbruch reagieren? Die neue Weltordnung betrifft auch das Digitale. Welche technologische Revolution kommt nach der Industrie 4.0? Wie mächtig wird die künstliche Intelligenz? Welche Möglichkeiten bietet Virtual Reality? Und wer sind die digitalen Supermächte von morgen?

    Wir haben für den 11. SZ-Wirtschaftsgipfel bereits 16 namhafte Referenten gewinnen können, weitere 45 werden in den nächsten Wochen und Monaten hinzukommen. Zugesagt hat zum Beispiel Friedrich Merz, einst Kronprinz der CDU, heute Vorsitzender der Atlantikbrücke und Aufsichtsrat des amerikanischen Finanzinvestors Blackrock in Deutschland. Er diskutiert mit uns über das Thema „Was wird aus Deutschland?“ Kommen werden auch Siemens-Personalchefin Janina Kugel und der Chef des Münchner Ifo-Instituts, Clemens Fuest. Oder Reiner Hoffmann, der Chef des Deutschen Gewerkschaftsbundes, der mit Managern die Frage „Scheitert die Globalisierung?“ debattiert. Und auch die Verhaltensökonomin Nora Szech, die für ihre Experimente mit Mäusen bekannt ist und in einer Podiumsrunde über eine Frage spricht, die viele in der Wirtschaft bewegt: „Empathie – Entscheiden mit Kopf, Herz oder Bauch?“

    Quelle : http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/was-kommt-die-neue-weltordnung-1.3372864

    Die Süddeutsche hat viele dieser Zeitungsthemen um den Klimaschutz auch veröffentlicht und diskutiert nun offen den Begriff „Neue Weltordnung“, der bei Psiram, Wikipedia und Amadeo-Antonio-Stiftung unter der Bezeichnung „Verschwörungstheorie“ der Bevölkerung im Sprachgebrauch der Zutritt zur Diskussion verwehrt werden soll.

    Als ob das Thema Klimaschutz und was daraus gemacht werden kann, nicht allein schon reichen würde, um sich mehr Gedanken über Vernetzung, friedliche Lösungen aber bestimmten Widerstand gemeinsam zu leisten, kommt jetzt noch der Hammer der Pharmaindustrie und der Eu-Kommission dazu.

    Erst bekam der eine oder andere Mensch vielleicht mit, wie der Film Vaxxed ( das Thema Impfen) medial mit Druck aus Kinos vertrieben wurde und medial stark kritisiert wurde, von den Skeptikern, GWUP etc.

    Nun kommt gestern bei Kulturstudio noch eine Stufe dazu:

    EU Aktion Nr.23 – Freie Fahrt für Biotech Pharmazeutika | KT 159
    https://www.youtube.com/watch?v=8W877eYI0zM

    https://www.docdroid.net/YzdeFjO/free-access-7777-1.pdf

    Es wird dort sehr ausführlich zum Einen besprochen, wie mittlerweile die Zuständigkeiten innerhalb des Eu-Parlaments, der Gesetzgebung und einzelner Bereiche völlig zerstückelt worden sind.

    So kann z.B. eine Frau, die Wirtschaft studiert hat nun über Patente entscheiden, aber ohne dabei moralische Bedenken oder das entsprechende Fachwissen für moralische Bedenken zu haben ( so habe ich das sinngemäß noch in Erinnerung).

    Kurz gesagt und daher viel zu knapp für den hörenswerten Vortrag:

    Es ist bisher so gut wie fertig, dass gesundheitsfördernde Medikamente und Nahrung per Zuruf durch die Wirtschaft über das Eu-Parlament oder die Eu-Kommission verboten werden können.

    Gleichzeitig sollen die Menschen dann auf Pharmaprodukte zugreifen, die Krankheiten begünstigen und die innere Immunabwehr schwächen.

    Die Frage, die sich stellt: was soll das?

    Ich komme zu meinem Fazit:

    Der Film „Thrive“ ist nach wie vor sehenswert ( er zeigt auch schon Lösungsgedanken gegen Ende des Films auf).
    Es wird medial Werbung für den Klimaschutz gemacht, die Abrüstung von Autos soll kommen, wenn das E-Auto kommt.
    Gleichzeitig gibt es keine Mitteilungen über Industrie“-abrüstung“, was Abgase bei Flugzeugen, Schiffen oder Großindustrie angeht .

    Es will keinem Jemand das Atmen verbieten, aber Berechnungen wie schwer jeder in Deutschland ist, werden mal einfach so gemacht – und an andere Stelle das Verhältnis zur Co2-Ausatmung gefragt.

    Dann wird das Eu-Parlament und die Machtverteilung zerstückelt und in kleine Entscheidungsbereiche unterteilt, damit möglichst keiner das größere ganze Bild sieht.

    Uns wird hier aber medial erstmal nur wieder „Mutti forever- Jamaica-Koalition“ und ähnliche, wirkungslose Effekthascherei angeboten.

    Wann wachen die Menschen auf, vernetzen sich und erkennen, dass es um mehr geht als nur: ob Jemand achtsam Vegetarier ist, oder Fleisch ißt?

    Ich merke allerdings auch und das möchte ich positv zum Abschluß schreiben:

    Die Erkenntnisprozesse nehmen auch hier zu und ich habe es auch schon an anderen Stellen bemerkt.

    Menschen merken plötzlich, dass es sinnvoll ist, gegen zu steuern, sich zu vernetzen, seine Rechte einzufordern und im Beispiel „Freie Fahrt für Biotech Pharmazeutika „, bei Kulturstudio, vor allem: seine Gesundheit erhalten und auch gemeinschaftlich für die Gesundheit der anderen Menschen eintreten.

    In dem Sinne: Liebe Grüße und friedliche Lösungen für uns alle.

    • sehr geehrte/r Frau/Herr Gegenentwurf,
      für mich sind das alles „Nebenkriegsschauplätze“.
      Ich habe den Film ‚Thrive’auch gesehen, im Original und in der Übersetzung.
      Abgesehen von durchaus einigen Dingen, die mir auch neu waren, sehen wir einen gut gemachten Film, der viele Aspekte berührt von denen wir alle schonmal auf die eine oder andere Art gehört/gelesen haben.

      Die wichtigste Frage wird aber auch hier offensichtlich weg gelassen.

      Wie erreichen wir das die Betroffenen sich organisieren, sich einbringen?
      Wie bekomme ich es hin, das ich nach 40 stunden Arbeit und sozialen Verpflichtungen, die Zeit und Energie aufbringen kann um nach Ramstein zu fahren und an der Demo, die mir wichtig ist, teilzunehmen?
      Ich hab es, schon das 2e Jahr nicht fertig gebracht um dorthin zu fahren.
      Mich nach 8 Stunden Arbeit nochmal 700 km ins Auto zu setzen, nicht zu wissen ob und wo ich dort übernachten kann, -oder ob ich mir nachts um halb 12 noch ’n Zelt aufbauen darf..abgesehen von der Verantwortungslosigkeit übermüdet zu fahren, hat mich einfach davon abgehalten.
      Vorsichtig vermute ich mal das es etlichen so geht wie mir und die Aktion gegen Rammstein darum geschwächt wird.

      Bei einer gemeinsamen Organisationsplattform, wäre die Möglichkeit gegeben um zu carpoolen, Busse fahren zu lassen, ein Budget zu haben um einfachste logistike Dinge zu regeln.
      Einen Zeitplan zu erarbeiten wie man, nachdem man die Menschen mobilisiert hat, diese auch dorthin bekommt und wieder weg. Rammstein geht nicht weg, so etwas kann man also ein Jahr voraus planen, Unterstützer werben usw.
      ———————————————————————————
      Wir haben für den 11. SZ-Wirtschaftsgipfel bereits 16 namhafte Referenten gewinnen können, weitere 45 werden in den nächsten Wochen und Monaten hinzukommen. Zugesagt hat zum Beispiel Friedrich Merz, einst Kronprinz der CDU, heute Vorsitzender der Atlantikbrücke und Aufsichtsrat des amerikanischen Finanzinvestors Blackrock in Deutschland. Er diskutiert mit uns über das Thema „Was wird aus Deutschland?“ Kommen werden auch Siemens-Personalchefin Janina Kugel und der Chef des Münchner Ifo-Instituts, Clemens Fuest. Oder Reiner Hoffmann, der Chef des Deutschen Gewerkschaftsbundes, der mit Managern die Frage „Scheitert die Globalisierung?“ debattiert. Und auch die Verhaltensökonomin Nora Szech, die für ihre Experimente mit Mäusen bekannt ist und in einer Podiumsrunde über eine Frage spricht, die viele in der Wirtschaft bewegt: „Empathie – Entscheiden mit Kopf, Herz oder Bauch?“
      ———————————————————————————————-
      Hier sind zwei wesentliche Unterschiede. Die sind ökonomisch alle mehr als leistungsfähig und sie brauchen/wollen keine Massen. Aber sie haben eine perfecte Organisation.

      Wer versagt hier also? Wie kommt es das DIE es können und wir nicht?

      Vernetzt? Wo? mit WEM? Wann? mit welcher ökonomischen Leistungskraft?
      KENFM ist nun Jahre unterwegs, Rubikon, Nachdenkseiten usw ‚betteln‘ bei ihren usern um Unterstützung, (zu Recht!) da müssen auch Mieten bezahlt, Kinder zur Kita/Schule und Brote belegt werden.
      Ohne Organisation werden wir uns hier in ein paar Jahren noch erzählen das dieses System zum Scheitern verurteilt ist und uns staunend, verärgert und einige resigniert fragen;
      War das alles wozu es gereicht hat?
      Ihnen alles Gute

    • schwarz ist weiß sagt:
      29. September 2017 at 15:39

      Anmelden –> Scheiben –> Abmelden –> Anmelden –> Scheiben –> Abmelden ….???

      Ich lebe den Grundsatz „teile Teile“ und ja:

      An- abmelden liegt einfach daran:

      Ich denke, die Energie im Forum ist schon besser geworden.

      Je mehr „Hämmer“ ich dann sehe, die alle medial, organisatorisch und gegen die meisten Menschen der Bevölkerung in Deutschland und Europa gerichtet sind, dann sehe ich mich gezwungen, kurz etwas zu schreiben.

      Aber bleiben möchte ich eigentlich nicht, weil ich noch andere Themen habe – nur wenn ich dann sehe: wo sind diese Sichtweisen von Vernetzungen, Zusammenhängen und den Erkenntnissen, dass es gegen die Bevölkerungen geht…

      wo ist da die Thematik in den Kommentaren?

      Und das vermisse ich oft, dass da Jemand mal die ganzen Zusammenhänge klar herleitet, die Lösungen formuliert oder zumindest andiskutiert und dann evtl. miteinander kleine Schritte in Richtung Lösung ersichtlich sind.

      p.s. „schwarz ist weiß“ – ich verlange nicht, dass Sie mich und mein Handeln verstehen müssen.

    • Hallo Perschke,

      es ist auch immer schön, Sie zu lesen.

      Auch wenn ich garnicht so richtig hier bleiben möchte, wie es bisher der Fall war.

      Sie geben mir Anlass, auch Ihnen noch eine weitere Antwort zu geben, bevor ich mich wieder abmelde.

      Die wichtigste Frage wird aber auch hier offensichtlich weg gelassen.

      Da stimme ich Ihnen zu und es ist schön, dass mal Jemand anderes als ich selber solche Fragen formuliert. Das gefällt mir.

      Wie erreichen wir das die Betroffenen sich organisieren, sich einbringen?

      Entweder durch Gründen von Stammtischen, die hier z.B. während eines Themas kommuniziert werden, á la „ach übrigens an dem Donnerstag in der Woche, 17 Uhr da und da… immer wöchentlich.“

      Oder: durch Verabredungen in Google Hangouts, Skype, Telegramm und wie die Plattformen alle heissen, wenn die Zeitpunkte z.B. per Privatnachricht oder öffentlich genannt werden.

      Und dann lässt sich entweder lokal vis-a-vis sich treffen, oder aber eben per Onlineform auch mit oder ohne Webcam direkt als Konferenz miteinander sprechen.

      Solche Sachen sind möglich. Habe ich selbst bisher hier nicht öffentlich geschrieben – aber bisher auch nicht von Jemand anderem gelesen. Deswegen schreibe ich manchmal mit an- abmelden…etc.

      Wie bekomme ich es hin, das ich nach 40 stunden Arbeit und sozialen Verpflichtungen, die Zeit und Energie aufbringen kann um nach Ramstein zu fahren und an der Demo, die mir wichtig ist, teilzunehmen?

      Das ist die Herausforderung, wie bei jedem Interesse oder Hobby: feste Zeiten mit anderen einplanen und versuchen einzuhalten, evtl. grob Themen anvisieren, so dass dann ein bestimmtes Thema stärker ausgearbeitet werden kann.

      Ich glaube, es liegt auch daran, dass eine Zielvorstellung, was ein Zusammentreffen, zusammensprechen bewirken soll langfristig, auch noch nicht bei mehreren Menschen angekommen ist.

      Immer wieder über die allmählich bekannten Probleme zu reden oder zu schreiben, wird ja irgendwann monoton, langweilig und unspannend – jedoch, wenn kleine Musterveränderungen, Lösungen auf längere und lange Sicht angedacht werden, kann ein Zusammentreffen mit so einer Vorstellung deutlich motivierender sein.

      Ich hab es, schon das 2e Jahr nicht fertig gebracht um dorthin zu fahren.
      Mich nach 8 Stunden Arbeit nochmal 700 km ins Auto zu setzen, nicht zu wissen ob und wo ich dort übernachten kann, -oder ob ich mir nachts um halb 12 noch ’n Zelt aufbauen darf..abgesehen von der Verantwortungslosigkeit übermüdet zu fahren, hat mich einfach davon abgehalten.

      Ramstein ist für mich in der Vorstellung so ähnlich, wie zu einer Kirche gehen. Der Glaube in einem kann immer noch Berge versetzen, auch wenn mal ein Kirchengang ausgefallen ist.

      Übersetzt auf Ramstein heisst es: selbst wenn Sie zum zweiten Mal es nicht geschafft haben, schreiben Sie z.B. hier oder sind vielleicht auch noch ausserhalb aktiv und Sie denken mit , weil Sie z.B. Fragen stellen, die auf Lösungen und Verbesserungen hindeuten – insofern tun sie mehr, als wenn Sie z.B. nur zum Ramstein gefahren ( überspitzt formuliert) wären, um „dabei zu sein.“

      Vorsichtig vermute ich mal das es etlichen so geht wie mir und die Aktion gegen Rammstein darum geschwächt wird.

      Das kann möglich sein. Die Krux ist ja z.B. : ich kann jetzt mit Friedensorganisation xy Kontakt aufnehmen, die fragen wann und wo die sich organisieren usw.. – schön. Ich tue dann etwas.

      Aber: weiß dann hier der eine oder andere Mensch auch, welche Möglichkeiten er z.B. auch bei der Friedensbewegung xy hat?

      Ich vermute nicht. Deswegen finde ich es zwischendurch wichtig einen Austausch zu pflegen, um mitzuteilen, welche Möglichkeiten es gibt und was z.B. in Kürze geplant ist.

      Das ist die Theorie.

      Ob das Menschen ähnlich sehen wie ich, weiß ich nicht.

      Es ist ja auch nachvollziehbar, nach einem Arbeitstag nicht ständig für den Frieden aktiv unterwegs zu sein.

      Und doch ist es die Achtsamkeit, die viele Türen öffnen kann und offen hält.

      Im negativen Sinne machen das ja die großen Konzerne. Die planen langfristig, stecken Diskussionsthemen ab; alle Teilnehmer dort erkennen die Wichtigkeit des geplanten Treffens, zur Umsetzung eines größeren Ziels…

      und schon sind wir wieder bei Visionen.

      Gäb es regelmäßig das Gefühl: es wird an einem Strang gezogen, es werden konkret Ziele angedeutet und besprochen – wer hätte da nicht automatisch mehr Lust auf einen Termin bei einer Friedensdiskussion, wenn er wüsste: es geht gedanklich und handlungsmäßig vorwärts?

      Aber da sind wir auch bei einem der Gründe, weswegen ich mich an- und abmelde oft.

      Selbst einige Tagesdosisjournalisten konzentrieren sich auf die Parteien nach den Wahlen, vor den Wahlen und während der Wahlen, obwohl nichts für das Volk getan worden ist.

      Nichts bewegendes in der Vergangenheit und höchstwahrscheinlich auch nichts nennenswertes in der Zukunft.

      Warum also so Aufmerksamkeit den Journalisten im Mainstream oder im alternativen Bereich schenken, deren Augenmerk auf „heisse Luft“ gerichtet ist – denn mehr kann ich bei den Parteien und den Wahlen nicht erkennen.

      Okay. Es gibt die Karrierewege einzelner Politiker und deren Vernetzungen in Politik und Wirtschaft zu betrachtet – aber hilft mir das bei irgendeiner Lösung für den Frieden, wenn ich sehe, wie Politiker Wirtschaftskarrieren einschlagen?

      Ich sage mal vorsichtig: eher nein.

      Bei einer gemeinsamen Organisationsplattform, wäre die Möglichkeit gegeben um zu carpoolen, Busse fahren zu lassen, ein Budget zu haben um einfachste logistike Dinge zu regeln.

      Das wäre auch eine Möglichkeit. Vorausgesetzt, die Menschen sind einerseits motiviert genug, sich zu verabreden und evtl. gibt es auch Shuttleservices etc.

      Wenn sich garnichts tut, werde ich irgendwann eine Webseite dafür machen. Bisher hoffe ich noch auf TEAM = Toll – Ein- Anderer – Machts.

      Einen Zeitplan zu erarbeiten wie man, nachdem man die Menschen mobilisiert hat, diese auch dorthin bekommt und wieder weg. Rammstein geht nicht weg, so etwas kann man also ein Jahr voraus planen, Unterstützer werben usw.

      Das ist ne gute Idee – auch wenn ich mir hierbei auch so etwas unklar bin, ob die Menschen wirklich den Triathlon oder Marathon im Kopf als Motivation denken können, den es dazu brauchen kann, um schon heute wieder für die Friedensbewegung gegen Ramstein zu werben.

      Im Grunde gab es auch mal die Montagsmahnwachen.

      Hatte auch ne zeitlang funktioniert. Bis dann die Mainstreammedien und Spaltwurzelbewegungen ein übriges taten, um gute Ansätze für den Frieden zu untergraben.

      Bisher ist es also den Interessengruppen mit mehr Geld und Zeit gelungen, einen Strich durch die Motivation vieler Menschen zu ziehen.

      Das liegt wieder an der Achtsamkeit. Glauben viele Menschen in sich drinnen, intrinsisch motiviert daran, dass gemeinsame Vernetzung, regelmäßige Kommunikation und Planung von Aktionen wichtig für den Frieden ist, dann könnte wahrscheinlich sogar eine Atombombe irgendwo fallen – den Glauben in den Köpfen der Menschen könnte diese Bombe nicht zerstören.

      Daran kann und sollte bei jedem Menschen gearbeitet werden.

      Ich habe natürlich gut reden, wo ich mich oft an- und abmelde.

      Hier sind zwei wesentliche Unterschiede. Die sind ökonomisch alle mehr als leistungsfähig und sie brauchen/wollen keine Massen. Aber sie haben eine perfecte Organisation.

      Das stimmt. Wobei das auch ein Schlüssel zum Erfolg sein kann: erstmal in kleineren Gruppen, dafür regelmäßig und gezielt planen – dann sich mit anderen kleinen Gruppen vernetzen.

      Wenn diese Sätze nicht nur so dahergeschrieben sind, sondern noch 10 andere Menschen sich damit identifizieren könnten, gäb es z.B. auch dort schon Potenzial, in kleineren Gruppen zu maximal 5 Personen regelmäßig Gedanken auszutauschen, Lösungen zu formulieren und sich dann wieder mit größeren Gruppen zu treffen.

      Nichts anderes macht die Politik oder die Wirtschaft auch, wenn es z.B. um „die neue Weltordnung“ geht, wo sich 45 Menschen getroffen wird, oder wenn Merkel und Trump oder Merkel und Putin sich treffen, ist das auch wieder die kleinere Gruppe.

      Dynamische Prozesse eben.

      Das Rad braucht nicht neu erfunden werden – wir können einfach nur achtsam hinschauen, was die Strukturen sind, an welchen sich Politiker organisatorisch halten und koordinieren.

      Wer versagt hier also? Wie kommt es das DIE es können und wir nicht?

      Zum Einen sind diejenigen vermutlich finanziell seltener in prekären Beschäftigungssituationen und Hamsterrädern, sondern haben da zeitlich zwar enge Terminpläne, aber sind dafür fokussiert.

      Bei eintönigen Arbeitsbedingungen und prekären Beschäftigungsverhältnissen, kommt nach Arbeitsende eher die Defokussierung als Ablenkung zum Zuge, statt die Fokussierung auf Themen des Friedens.

      Aber wie schon geschrieben: alles eine Sache der inneren Überzeugung und inneren Motivation, meiner Meinung nach.

      Vernetzt? Wo? mit WEM? Wann? mit welcher ökonomischen Leistungskraft?

      Das will ich garnicht erst raussuchen, weil das Wissen um deren Vernetzung nicht dazu führt, dass ich automatisch auch in diesen Strukturen vernetzt bin und somit automatisch die gleichen Privilegien und Möglichkeiten bekomme.

      Es geht darum, sich eigene Strukturen zu schaffen und der Frieden kann als Motivation deutlich stärker sein, als die Villa oder Doppelhaushälfte – so zumindest meine Meinung.

      KENFM ist nun Jahre unterwegs, Rubikon, Nachdenkseiten usw ‚betteln‘ bei ihren usern um Unterstützung, (zu Recht!) da müssen auch Mieten bezahlt, Kinder zur Kita/Schule und Brote belegt werden.

      Die Strukturen sind anders. Deswegen sind die Vergleiche mit der Vernetzung der Süddeutschen z.B. eher hinderlich statt förderlich.

      Der Vorteil der alternativen Medien ist: sie sind zahlenmäßig überlegen. Sie können immer weiter expandieren und haben viel mehr Möglichkeiten der Vernetzung.

      Denn sobald eine kapitalorientierte Struktur alles „frißt“, was ihr in den Weg kommt, sind bestimmte , kleine Alternativmedien uninteressant oder garnicht mehr auf dem Radar.

      Denn so viele Menschen sind aktiv.

      Also: zahlenmäßig sind wir überlegen. Ganz klar Fakt.

      Ohne Organisation werden wir uns hier in ein paar Jahren noch erzählen das dieses System zum Scheitern verurteilt ist und uns staunend, verärgert und einige resigniert fragen;
      War das alles wozu es gereicht hat?

      Das habe ich mich schon ein paar Mal gefragt, werter Herr / Frau Perschke.
      Ob es nur insoweit reicht, um seiner Empörung Luft zu machen, sich zu echauffieren, dass Merkel Kanzlerin erneut werden konnte und die Vor- oder Nachteile des sich anbahnenden Elektroautos zu diskutieren.

      Übrigens auch einer der Gründe hier häufiger wieder schnell das Weite zu suchen.

      Gespräche wie: achtsam Vegan oder vegetarisch essen – oder Merkel, Trump, in China ein Sack Reis etc…

      das sind teilweise die Themen, wo ich mich frage: war das alles, wozu es gereicht hat?

      Vielleicht ist so ein Medienformat auch nur zu diesem Umfang geeignet.
      Und vielleicht ist das alles ein Zufall, dass es weder die Parteien selbst, noch die alternativen oder mainstream Medien gestört hat, dass seit 2012 das Sitzzuteilungsverfahren bei der Bundestagswahl verfassungswidrig ist.

      War es das alles, wozu es gereicht hat?

      Reicht es den Menschen, von der Arbeit nach Hause – Nachrichten: „ah Merkel – ah Mutti – ah wieder alles im Lot…“zu sehen und zu wissen: morgen wird derselbe Tag wie heute…

      Vielleicht war es das alles, wozu es gereicht hat.

      Ihnen alles Gute

      Ich danke Ihnen. Ich sollte das mal mitnehmen und darauf vertrauen, das Menschen wie Sie auch kluge Fragen stellen und gute Lösungen suchen werden und es nicht so wichtig ist, ob ich hier noch mehr Zusammenhänge aufzähle oder nicht.

      Herzlichen Gruß Ihnen.

    • “ Wenn das viele Menschen ein bisschen nur verstehen, bin ich mir sicher, dass die Menschen erkennen werden, dass es wichtigeres gibt, als über die Wahl zu sprechen oder ob Jemand hauptsächlich vegan oder fleischessend sich ernährt.“

      Allein dieser eine Satz disqualifiziert das ganze Geschwurbel, das danach noch folgt.

  17. Rechtsruck?
    Ist das so? Die Realität ist ein Machtverhältnis. Unsere Kanzlerin versteht das. Leihen wir bei Pispers: „Die Merkel dreht sich um, stellt sich vor ihre Gegner und sagt. ‚Die stehen alle hinter mir‘.“
    Mit LINKS und RECHTS funktioniert das genauso: Realität und Macht sind eben keine zwei verschiedene Stiefel.

  18. BREAKING!!! >>> WAHL GEHÄCKT <<< Merkel gewinnt Wiederwahl. Putin Schuld!

    Putin siegt in Berlin – Merkel schon wieder Kanzler

    Sie hat schon wieder gewonnen: Die Merkel. Die Frau, in deren Regierungszeit die Armut der Armen immer größer wurde wie auch der Reichtum der Reichen, eine Frau in deren Amts-Zeit eine mörderische Nazi-Bande im Staat hat wüten dürfen, eine Frau während deren Amts-Verwaltung die Bundeswehr kaum einen Auslandseinsatz ausließ, diese Frau ist wieder Kanzler. Das kann nicht mit rechten Dingen zugehen. So blöde, denkt man, können die Deutschen doch nicht sein. Doch wer die deutschen Medien verfolgt, bekommt einen deutlichen Hinweis: Der Russe ist schuld.

    Die ZEIT, das Zentralorgan deutschen Oberstudienräte, gab vor der Wahl sorgenvolle Tipps: „Wie wir die Wahl vor russischem Einfluss schützen können.“ Denn auch die TAGESSCHAU, die Propaganda-Macht um Acht im Dienste der Regierung, hatte vor den Russen gewarnt und vor einer „möglichen Beeinflussung des Bundestagswahlkampfes“. Zwar immer noch im Konjunktiv, aber doch wissend, wusste der FOCUS zu schreiben: „Bundestagswahl 2017 – So könnte Putin die Wahl beeinflussen“. Von Fragezeichen zu Fragezeichen hangelte sich auch der STERN: „Manipulieren russische Hacker die Bundestagswahl?“ Denn der oberste Sicherheitsdenker des Landes, Innenminister de Maiziére, „Hält russischen Einfluss“ für denkbar“. Das teilte den Deutschen der Sender NTV mit. Der Sender gehört Angela Merkels Freundin Liz Mohn, die beiden werden schon wissen, was denkbar ist.

    Man kennt den Russen: Der fackelt nicht lange. Wenn Putin eine Wahl gewinnen will, dann gewinnt er sie auch. Ob er den Verlierer-Typen Martin Schulz persönlich ins Rennen geschickt hat, um der Merkel den Weg zu bahnen? Hat der KGB Winfried Kretschmann so lange mit Einzelheiten aus seiner maoistischen Vergangenheit erpresst, bis der grüne Ministerpräsident bekannte: „Ich bete jeden Tag für Angela Merkel“? Klar ist: Der Kreml hat alle Register seiner Nebelmaschine gezogen, um den Deutschen den Durchblick zu verschleiern. Und so ist es den Moskauer Strategen gelungen: Merkel hat die Wahl gewonnen. Im russischen Auftrag, versteht sich….

    weiter bei…

    http://www.rationalgalerie.de/home/putin-siegt-in-berlin.html

    • @Karl-Otto Schon mal was von Spätschicht ( 14:00 Uhr – 22:00 Uhr ) oder von Nachtschicht ( 22:00 Uhr – 06:00 Uhr ) gehört? Noch nie wirklich gearbeitet?
      Antworten am Freitag den 29. September 2017 at 11:15 ??? Schlafen bis 10:55 dann erstmal Kaffetrinken oden nen RedBull zoschen und dann bei KenFM unsachliche Kommentare schwurbeln???‘
      Gehnse mal arbeiten, dann wißense wie das tägliche Brot wirklich schmeckt.

      Jesus sagte: „Werf doch den ersten Stein!“

  19. Multikulti ist die Garantie, dass die Simulierte Demokratie weiter Fortbestand hat .
    Massenzuwanderung ist ein Projekt der Machthaber zur Verhinderung von breitem organisierten Widerstand .
    Der geniale Trick, totalitäre Politik durch Stimmabgabe als Volksgewollt zu verkaufen funktioniert weiter . Totale Macht, für die der Wähler in Verantwortung gezogen wird .
    Und genial auch , wie gründlich das Volk gespalten wurde und alleine der Begriff Volk dem konstruierten absolut Bösen : NAZI zugeordnet wird .

    • Wir können auf jeden Fall stolz sein auf unser Volk und die Leistungen der Wehrmacht in den beiden Weltkriegen!Verste auch nicht warum jetzt hier einige so dünnhäutig sind bei Einsätzen der Bundeswehr für die NATO… ???

    • @Karl-Otto „Die Wehrmacht“ gab es nur im NATIONAL-SOZIALISTISCHEN DEUTSCHLAND, also nix mit beide Weltkriege. Der hinkende Vergleich hat einen krüppelnden Klumpffuß!

      Wehrmacht war alleine. NATO(D) ist ein MAFIA-ÄHNLICHES KREIGS-TERROR-KARTELL vieler IMPERIALER MÄCHTE und STAATEN!
      Siehe: Illegale Kriege – Daniele Ganser – http://www.danieleganser.ch/1102.html

      SOZIALISMUS ist und bleibt eine MENSCHENVERACHTENDE TOTALITÄRE IDEOLOGIE DER VERSKLAVUNG ZU GUNSTEN EINER ELITÄREN KASTE VON VOLKSSCHMAZOTZERN, TECHNOKRATEN und SCHREIBTISCHTÄTERN!!!
      Egal ob National-Sozialismus oder Soviet-Sozialismus oder IMPERIALER NWO-NEO-Sozialismus.

      Setzen 6. Aus Geschichte nix gelernt. Kommt davon, wenn man bis 10:55 Uhr pennt und dann den ganzen Tag nur im Internet-Neuland-Rebellen spielt.

  20. Heute mal etwas mehr. Obs einer liest?

    Es ist Eigenartig, da plädiere ich in jedem zweiten Kommentar für nicht wählen, bin gespannt auf die hohe Nichtwählerzahl und höre das die Wahlbeteiligung höher wie bei der letzten BTW liegt.

    Nun hat das ja nichts zu sagen, wenn ich für Nichtwahl plädiere, nur wenn die Erkenntnis schon zu mir vorgedrungen ist, so gehe ich davon aus, dass der Trend so ist.
    Ich bin nämlich immer im Trend, auch wenn ich glaube, gegen den Strom zu schwimmen.

    Auch höre ich von Freunden in meinem Umfeld ähnliche Aussagen, in der U-Bahn, und selbst beim Schwammerl suchen im Wald, begegne ich Menschen, die sich genau über dieses Thema unterhalten.

    Man kann sagen, breite Erkenntnis in der Bevölkerung, Wahlen bringen nichts, wir werden veräppelt.

    Nun stellt sich die Frage, wieso dann höhere Wahlbeteiligung.
    Eine Erklärung wäre Wahlmanipulation. Glaube ich aber nicht.

    Eine andere Erklärung wäre Verunsicherung. Und die wird wohl eher zutreffen.
    Der Wähler ist verunsichert, da er ja aus seinen Überlegungen die Konsequenzen ziehen müsste.

    Und dann stellt sich die Frage,– stimmt das auch, was ich da so denke.–

    Dieses Phänomen ist deutlich in Kabarett Sendungen zu sehen.
    Da stellt sich ein Barwasser, Pispers, Schram vor das Publikum, sagt ihnen auf den Kopf zu was Sache ist, alle sind begeistert gehen nach Hause, Grübel Grübel, und nun…

    Neuer Tag, alter Trott.

    Das selbe findet hier auch statt, schimpf, schimpf, neues Thema, alter Trott.

    Ich will mich nicht ausschließen von diesem Verhalten, aber ich habe mich doch schon einmal
    ernsthaft mit dem System angelegt. Ich zahle keine Krankenkasse.

    Ergebnis ist natürlich Mahnbescheid, Inkassounternehmen, Gerichtsverhandlung.

    Solidarität meiner Mitmenschen, ääh
    Eher „ warum bist du auch so blöd und legst dich mit denen an“.

    Das ganze Gerede über Manipulation, Marionetten, usw. könnten wir uns schenken, wenn es alternativen dazu gäbe. Wie will eine Gesellschaft sich verändern, wenn immer die Hoffnung besteht, ich habe mich geirrt.

    Eigentlich muss man wirklich Dreck fressen um seine Erkenntnis auf ein sicheres Fundament zu stellen.

    So aber entsolidarisiet sich unser Gesellschaft, zersplittert in immer kleinere Zellen, welche noch als Fettauge auf der Brühe schwimmen.

    • Sehr geehrte/r Socke,
      es gibt Alternativen, die die wir selbst ins Leben rufen.
      Irrtümer sind des Menschen eigen und werden nur minimiert werden können, wenn viele Ihre klugen Gedanken einbringen und diese in einem Konsens formulieren können.
      Doch auch dann ist und bleibt es die Kunst Irrtümer zu erkennen, sich dazu zu bekennen, diese zu beseitigen und für die Folgen gerade zu stehen, gegenüber denjenigen, die dem Irrtum ausgesetzt waren.
      (Etwas das wir, z.B. in der DDR ganz schnell vergessen hatten, da bestimmte Kreise plötzlich über jegliche Kritik erhaben waren.)
      In der BRD kann man kritisieren bis man schwarz wird..gemacht/verändert wird trotzdem nix. Also dasselbe in Grün!
      nur so meine 2cent..ich finde Ihre Gedanken nämlich überhaupt nicht verkehrt 😉
      Ihnen alles Gute!

    • Hallo Karl Otto,

      Erstaunlich wie sie Deutschland war nehmen.

      Ich bin Rentner 69 Jahre Habe seit 1964 immer in die Sozialversicherungen eingezahlt, habe zwei Kinder, bin geschieden, wurde 2005 Arbeitslos, wählte den Weg der Selbstständigkeit als Elektromeister, versicherte mich Privat bei einer Krankenkasse,
      werde nun mit einer Rente von 1045,- Euro abgespeist, gehe nebenbei arbeiten 450,- Euro, werde mit 700 Euro Beitrag für die PKV belastet, wehre mich dagegen, werde mit Mahnbescheiden Überzogen, werde wahrscheinlich zum Offenbarungseid gezwungen, lebe in einem 1 Zimmer Apartment
      Jetzt jammere ich aber auf hohem Niveau.

      Sie scheinen auch zu den Fettaugen zu gehören, die noch auf der Brühe schwimmen.

      Hoffentlich haben sie mal – kein Loch im Eimer Karl Otto.-
      Denn dann werden die Zähne sie verraten.

    • „…auch wenn ich glaube, gegen den Strom zu schwimmen.“

      Wer gegen den Strom schwimmt, der kommt zur Quelle.

      Lernen ist wie Rudern gegen den Strom. Hört man damit auf, treibt man zurück. – Lǎozǐ

      Die Menge schwankt im ungewissen Geist; / dann strömt sie nach, wohin der Strom sie reißt. – Goethe

      Was die Krankenkasse angeht: Verstehe ich nicht!!! Wer z.B. ca. 1200 Rente hat, der zahlt ca. 40 Euro. So über den Daumen geschätzt meine Info. Wer weniger hat, zahlt weniger. Weiß momentan nicht, ob es ein Minimum gibt. Die Zwangs-GEZ ist da eine ganz andere Kategorie. Und die zahlen Sie, oder?

    • Hallo Tony,

      Ja die GEZ zahle ich, obwohl ich das nur Zähne knirschend mache.
      Da kommt die Zollbehörde und schwups, geht es zur Zwangseintreibung in Beugehaft. Ist etwas anstrengend.

      Das selbe gilt für die Pflegeversicherung. Schwups auch mal eben weg.

      Anders ist es bei der Privaten Krankenversicherung.
      Wenn man über 60 Jahre ist, kann man ja nicht mehr in die Gesetzliche Krankenversicherung zurück wechseln.

      Ich will jetzt nicht meine Lebensgeschichte ausbreiten, aber es ist so, ich muss jetzt 490 Euro Monatlich für die PKV aufbringen mit einer Selbstbeteiligung von 2900 Euro im Jahr.

      Das heißt, Umgerechnet Zahle ich an die PKV 6000,-Euro muss im Krankheitsfall noch zusätzlich 2900 Euro aufbringen, bevor die PKV auch nur einen Euro dazu zahlt.

      Eine Situation, die für mich nicht akzeptabel ist bei einer Rente von ca. 12000 Euro im Jahr.

      Das alles wurde von meinen speziellen Freunden in der SPD beschlossen.
      Aus diesem Karussell kann man nicht aussteigen, nein im Gegenteil, die PKV erhöht sogar noch Jährlich,
      zuletzt um 10 %.
      Das sind Geschäftsmodelle, für die man schon eine starke Lobby braucht.

      Die Geschichte wird wohl so enden, dass ein Richter mich dazu verdonnert zu zahlen, da ja in Deutschland niemand ohne Versicherungsschutz leben darf.

      Seeliges Amerika, die haben wenigstens noch die Wahl.

      Wenn ich das nicht kann, so wird geprüft, ob ich Bedürftig bin.

      Das heißt Offenlegung aller Konten, Offenlegung aller Besitztümer.
      Erst wenn die Bedürftigkeit festgestellt wird, tritt die Sozialkasse an.
      Vorher muss ich meine Unterhosen zählen lasse.

      Mach ich das nicht mit, so droht Offenbarungseid. Leiste ich den nicht droht Beugehaft.

      Ich soll also beim Sozialamt betteln gehen, damit eine PKV ihre Gewinne machen kann.

      Der paritätische Wohlfahrtsverband taucht weg. Einen Rechtsanwalt, den ich konsultierte , erklärt, sie können aus Deutschland weg gehen, in anderen Ländern gelten andere Gesetze.

      Das Thema existiert nicht, es besteht kein Handlungsbedarf.

      Sie werden verstehen, dass ich langsam Benzinkanister streichle.



      Danke Ulla , du bist so gut zu mir

    • Hallo Socke!
      Hatte das mit der PKV im 2ten Text noch nicht gelesen, als ich schrieb.
      Das mit dem Benzinkanister verstehe ich sehr gut. Die Mönche, las ich mal, dopen sich vorher. Das Zeug wird hier wohl nicht so leicht zu kriegen sein. Protestfackeln sind eindrucksvoll. Aber die Menschen leben stets im Moment, vergessen schnell.
      Aber lassen wir das. Es geht wohl um Besitztümer. Ich habe vor 20 Jahren einen Offenbarungseid geleistet, weil meine Ex mich auf Lebenszeit vernichten wollte. Allerdings hatte ich schon damals keine Vermögenswerte oder Erbe…etc.
      Ich habe das nie bereut, und es hat mir nicht geschadet. Ich war und bin frei. Hatte ein Leben danach, konnte gut verdienen und habe gut ausgegeben. Vermögen habe ich auch heute nicht. Am Ende nimmt man eh nichts mit.
      Ich wünsche Ihnen, dass Sie die richtige Lösung und den Frieden für sich finden.
      Tony

    • Hallo Herr Socke,

      1) Sie können noch heute bei Ihrer PKV anrufen und verlangen, ab nächsten Monat in den Basistarif zu wechseln. Kann sein, dass Ihre PKV sich sträubt. Dann müssen Sie auf den Tisch hauen. Den Basistarif muss jede PKV anbieten, und Sie haben Anspruch auf den Wechsel. Der Basistarif kostet um die 700 €, aber sie können, auf Grund Ihrer geringen Rente den Regelsatz verlangen, lägen dann also bei ca. 350 €. Der Basistarif entspricht von den Leistungen her in etwa denen der GKV, ist aber bei den Ärzten nicht sehr beliebt, was mir erst mal herzlich egal wäre.

      2) Meiner Ansicht nach ist es so, dass Sie, wenn Sie 6 Monate lang Ihren Beitrag für Basistarif nicht zahlen (können), automatisch in den sogenannten „Notlagentarif“ verschoben werden. Da hätten Sie dann quasi Ihre US-amerikanische Wahlfreiheit. Der Notlagentarif kostet so um die 120 €, und geleistet wird nur bei Geburt, Schmerzen und Operationen.

      3) Ein anderer Weg wäre der in die Grundsicherung. Ich kenne einen Grundsicherungsrentner. Er kommt ganz gut damit zurecht, und ich glaube, dass die nächste Rentnengeneration überwiegend aus Grundsicherungsrentnern bestehen wird. Meiner Ansicht nach bedeutet Grundsicherung, dass Ihre Miete und Ihre KV vom Amt bezahlt werden. Dazu kriegen Sie dann noch eine Hartz4-Leistungs-ähnliche Summe von 400 € zur freien Verfügung.

      Informieren Sie sich zu den einzelnen Wegen. Es steht alles im Internet. Sie werden aber kaum jemanden finden, der Sie dazu professionell berät, weil niemand daran verdient, denn Sie wollen sich ja einschränken.

    • Hallo Tagesform,

      Ich sehe, sie kennen sich aus. Also scheint ihnen das Thema bekannt zu sein.
      Nun ist es in der Tat so, dass ich mittlerweile im Notlagentarif angekommen bin.
      Das hindert aber die PKV nicht weiter ihre Forderungen an mich zu stellen. Sollte ich diesen Forderungen Nachgeben, so lande ich automatisch wieder in meinem Normalen Tarif und die Geschichte geht von vorne los.

      Natürlich kann ich in den Basistarif wechseln, der in meinem Fall bei 570 Euro läge.

      Sehen sie das als eine Alternative an, wenn man 1045 Euro im Monat als Rente zur Verfügung hat.

      Natürlich kann ich zum Sozialamt gehen, die mir dann eventuell ein Wohngeld bewilligen, und mir eine Sozialleistung von 400,- Euro zugestehen.

      Allerdings nur bei Nachweis, das da nicht noch ein kleines Sparbuch oder ein Wertpapier im Schrank liegt.

      Das mag für einen jungen Menschen alles nicht so schlimm sein, die soziale Gerechtigkeit ist ja gewahrt. ???

      Ich sehe aber nicht ein, dass ein Privates Versicherungsunternehmen daran Geld verdient.

      In sofern leiste ich hier auch Widerstand, um auf eine gesetzliche Schieflage aufmerksam zu machen.

      Der Richter soll mir in das Gesicht erklären, warum ich für eine PKV betteln gehen soll, damit sie Leistungslos ihre Gewinne erzielen kann.

    • @Socke4512 Mach dir nen schönen Lebensabend in Slovenien oder Kroatien, da ist dein Geld noch etwas wert und du kannst bei Mediterranem Klima deine müden Knochen schonen. Ich war dort, die freuen sich über jeden Gast. Und eine Generalsteuer von 9 % und eine PKV kann man sich auch noch leisten, wenn man z.B Nebenjobs macht. Alte Hasen werde immer gebraucht.

    • Hallo Hanses Zappes,

      Der Vorschlag klingt verlockend.

      Nur frage ich mich, was wird aus – Deutschlands Tafeln –, wenn alle Rentner nach Slowenien oder Kroatien abwandern.
      Die Schönen und Reichen können dann keinen Platz im Himmel erwerben.
      Ach ja , die leben so wie so nicht in Deutschland.

      Bleiben nur die funktionierende Roboter übrig.

      Klar, da spart sich Deutschland viel Geld.

      Die gut situierten Slowenen und Kroaten werden sich freuen.

      Sie hängen ja nur gelangweilt am Strand rum, und müssen sich ständig die Birne mit Sliwowitz zuknallen.

      Da sind sie sicher froh, wenn sie deutsche Rentner zum Nulltarif betreuen dürfen.

    • @socke4612 Das sich alle Slovenen und Kroaten den ganzen Tag lang nichtstuend am Strand mit Slivowiz ist ein Ammenmärchen und böswilliges Vorurteil. Ich bin ein halbes Jahr durch Slovenen, Kroatien, Bosnien gereist und habe ganz im Gegenteil viele sehr gastfreundliche und offenherzige Menschen allen ethnischen und religiösen Zugehörigkeiten kennenlernen dürfen, die uns ach so tollen SAUBERMANN-DOITSCHEN noch zig Nasenlängen in Sachen Mitmenschlichkeit und Anständigkeit voraus sind. Selbst der DOITSCHE NATO(D)-TERROR-KOSOVO-Krieg hat dem nichts abgetan. Im Gegenteil, so zuvorkommend respektvoll und herzlich wie im ehemaligen Jugoslawien bin ich hierzulande selten behandelt worden.
      Selbst Serbische Gastarbeiter hier in DOITSCHLAND-TÄUSCHLAND-BRD-GmbH haben mich weltenweit besser behandelt, als so mancher doitscher Pommesbuden-Polemiker und Neandertaler-Couchfurzer!
      Genau solche Typen haben Doitschland dorthin gebracht, wo es heute steht.
      Am Abgrund! Und jetzt jammern die Pommesbuden-Polemiker auf sehr hohem Neveau.
      Mit Gammelfleisch-Freßen, Billigalkohol-Saufen und in der Masse Der Mitläufer-Maulaffen BILDungsresistenten-Pommesbuden-Polemik-Parolen gröööhlen! Siehe AfD und Pegida!

      Kritische Mahner gabs zur Genüge, nur hinhören wollte keine Sau!

      Herbert Grönemeyer – Luxus – Songtext
      alle welt auf droge
      städte im schönheitsschlaf
      passagiere schlürfen eifrig austern
      gepflegt heißt die parole
      gediegen gewinnt die wahl
      hier ist alles sauber, frohsinn ist angesagt

      wir drehen uns um uns selbst
      denn was passiert, passiert
      wir wollen keinen einfluß
      wir werden gern regiert
      wir feiern hier ’ne party
      und du bist nicht dabei

      zweifel ertrinken bei uns in champagner
      und dem kopf hilft kokain
      die träume werden leider immer kleiner
      nur wer überlebt, ist auch auserwählt

      wir drehen uns…

      umgeben uns nur mit kashmir und mit seide
      alle wünsche sind erfüllt
      ideale verkauft, hoffnungen hirngespinste
      luxus ist das, was uns zusammenhält

      wir drehen uns…

      die lok auf der hauptstrecke
      seitengleise stillgelegt
      warnsignale werden überfahren

      gehetzt wird jeder
      der dem rausch im wege steht
      soll erfüllt, vereint und immer mehr allein

      Herbert Grönemeyer – Luxus

      https://www.youtube.com/watch?v=WVdKA8FKonw

      Landessprache – von Hans Magnus Enzensberger

      Was habe ich hier verloren, / in diesem Land, / dahin mich gebracht haben meine
      Älteren / durch Arglosigkeit? / Eingeboren, doch ungetrost, / abwesend bin ich hier, /
      ansässig im gemütlichen Elend, / in der netten, zufriedenen Grube.
      Was habe ich hier? und was habe ich hier zu suchen, / in dieser Schlachtschüssel,
      diesem Schlaraffenland, / wo es aufwärts geht, aber nicht vorwärts, / wo der
      Überdruss ins bestickte Hungertuch beißt, / wo in den Delikatessgeschäften die
      Armut, kreidebleich, / mit erstickter Stimme aus dem Schlagrahm röchelt und ruft: /
      es geht aufwärts! / wo eine Gewinnspanne weit von den armen Reichen die reichen
      Armen / vor Begeisterung ihre Kinostühle zerschmettern, / da geht es aufwärts von
      Fall zu Fall, / wo die Zahlungsbilanz Hosianna und alles was recht ist singt / und ruft:
      das ist nicht genug, / dass da die Freizeit spurt und Gas gibt und hinhaut, / das ist
      das kleinere Übel, das ist nur die Hälfte, / das macht nichts, das ist nicht genug, /
      dass die Tarifpartner durch die Straßen irren / und mit geballten Fäusten frohlocken /
      und singen und sagen:
      hier geht es aufwärts, / hier ist gut sein, / wo es rückwärts aufwärts geht, / hier
      schießt der leitende Herr den leitenden Herrn mit dem Gesangbuch ab, / hier führen
      die Leichtbeschädigten mit den Schwerbeschädigten Krieg, / hier heißt es unerbittlich
      nett zueinander sein, / und das ist das kleinere Übel, / das wundert mich nicht, / das
      nehmen die Käufer in Kauf, / hier, wo eine Hand die andere kauft, / Hand aufs Herz,
      hier sind wir zuhaus,
      hier lasst uns Hütten bauen, / auf diesen arischen Schrotthaufen, / auf diesem
      krächzenden Parkplatz, / wo aus Ruinen Ruinen sprossen, / nagelneu, Ruinen auf
      Vorrat, auf Raten, / auf Abruf, auf Widerruf:
      Hiersein ist herrlich, / wo dem verbrauchten Verbraucher, / und das ist das kleinere
      Übel, / die Haare ausfallen, / wo er sein erfolgreiches Haupt verhüllt / mit Wellpappe
      und Cellophan, / wo er abwesend aus der Grube ruft: / hier lasst uns Hütten bauen,
      in dieser Mördergrube, / wo der Kalender sich selbst abreißt vor Ohnmacht und Hast,
      / wo die Vergangenheit in den Müllschluckern schwelt / und die Zukunft mit falschen
      Zähnen knirscht, / das kommt davon, dass es aufwärts geht, / da tun wir
      Fleckenwasser drauf, / das ist hier so üblich, das wundert mich nicht,
      goldrichtig liegen wir hier, / wo das Positive zum Höchstkurs notiert, / die
      Handelskammern decken sich damit ein / und bahren es auf unter Panzerglas,
      wo wir uns finden wohl unter Blinden, / in den Schau-, Kauf- und Zeughäusern, / und
      das ist nicht alles, das ist nur die Hälfte, / das ist die tiefgefrorene Wildnis, / das ist
      die erfolgreiche Raserei, das tanzt / im notdürftigen Nerz, auf zerbrochenen Knien, /
      im ewigen Frühling der Amnesie,
      das ist ein anderes Land als andere Länder, / das reut mich, und dass es mich reut, /
      das ist das kleinere Übel, denn das ist wahr, / was seine Opfer, ganz gewöhnliche
      tote Leute, / aus der Erde rufen, etwas Laut- und Erfolgloses, / das an das
      schalldichte Pflaster dringt / von unten, und es beschlägt, dass es dunkel wird, /
      fleckig, nass, bis eine Lache, / eine ganz gewöhnliche Lache es überschwemmt,
      und den Butzemann überschwemmt, / das Löweneckerchen, das Allerleirauh, / und
      die schöne Rapunzel, die sind nicht mehr hier, / und es gibt keine Städte mehr, und
      keine Fische, / die sind erstickt in dieser Lache,
      wie meine Brüder, die tadel- und hilflosen Pendler, / wie sie mich reuen, die frommen
      Gerichtsvollzieher, / die Gasmänner, wie sie waten zuhauf, / mit ihren
      Plombierzangen, wie sie stapfen, / in ihren abwesenden Stiefeln, durchs Bodenlose,
      / die Gloriole vorschriftsmäßig tief im Genick:
      ja wären’s Leute wie andere Leute, / wär es ein ganz gewöhnliches, ein anderes / als
      dieses Nacht- und Nebelland, / von Abwesenden überfüllt, / die wer sie sind nicht
      wissen noch wissen wollen, / die in dieses Land geraten sind / auf der Flucht vor
      diesem Land / und werden flüchtig sein bis zur Grube:
      wärs anders, wär ihm zu helfen, / wäre Rat und Genugtuung hier, / wär es nicht
      dieses brache, mundtote Feindesland!
      Was habe ich hier verloren, was suche ich / und stochre in diesem unzuständigen
      Knäuel / von Nahkampfspangen, Genussscheinen, / Gamsbärten, Schlussverkäufen,
      und finde nichts / als chronische, chronologisch geordnete Turnhallen / und
      Sachbearbeiter für die Menschlichkeit / in den Kasernen für die Kasernen für die
      Kasernen:
      Was soll ich hier? und was soll ich sagen? / in welcher Sprache? und wem? / Da tut
      mir die Wahl weh wie ein Messerstich, / das reut mich, das ist das kleinere Übel, /
      das schreit und so weiter / mit kleinen Schreien zum Himmel / und gibt sich für
      größer aus als es ist, / aber es ist nicht ganz, / es ist nur die himmelschreiende
      Hälfte, / es ist noch nicht genug:
      denn dieses Land, vor Hunger rasend, / zerrauft sich sorgfältig mit eigenen Händen, /
      dieses Land ist von sich selber geschieden, / ein aufgetrenntes, inwendig
      geschiedenes Herz, / unsinnig tickend, eine Bombe aus Fleisch, / eine nasse,
      abwesende Wunde:
      Deutschland, mein Land, unheilig Herz der Völker, / ziemlich verrufen, von Fall zu
      Fall, / unter allen gewöhnlichen Leuten:
      Meine zwei Länder und ich, wir sind geschiedene Leute, / und doch bin ich inständig
      hier, / in Asche und Sack, und frage mich: / was habe ich hier verloren?
      Das habe ich hier verloren, / was auf meiner Zunge schwebt, / etwas ganz anderes,
      das Ganze, / das furchtlos scherzt mit der ganzen Welt / und nicht in dieser Lache
      ertrinkt,
      verloren an dieses fremde, geschiedne Geröchel, / das gepresste Geröchel im
      Neuen Deutschland, / das Frankfurter Allgemeine Geröchel / (und das ist das
      kleinere Übel), / ein mundtotes Würgen, das nichts von sich weiß,
      von dem ich nichts wissen will, Musterland, / Mördergrube, in die ich herzlich
      geworfen bin / bei halbwegs lebendigem Leib, / da bleibe ich jetzt, / ich hadere, aber
      ich weiche nicht, / das bleibe ich eine Zeitlang, / bis ich von hinnen fahre zu den
      anderen Leuten, / und ruhe aus, in einem ganz gewöhnlichen Land, / hier nicht, /
      nicht hier.
      (ersch. 1960)

    • Hallo Hannes Zappes,
      Das mit dem Birne zuknallen war natürlich ironisch gemeint.
      Ich war schon sehr oft in Kroatien oder früher in Jugoslawien.
      Klar kenne ich die Menschen da, und natürlich weiß ich um die Gastfreundschaft dort.
      Ich wollte damit andeuten, dass Weglaufen aus TEUTSCHLAND sicher keine Lösung sein kann.
      Und alle guten Ratschläge, die meine Situation persönlich ändern könnten, keine Lösung für das grundsätzliche Problem sind.
      Ich bin der Meinung, dass hier bewusst eine Situation geschaffen wurde, die auch die Rentner spaltet.
      Hier die Rentner mit Gesetzlicher Krankenversicherung 14% für Krankenkassenbeitrag,
      Dort die Privat Versicherten, wie mich mit 70 % Krankenkassenbeitrag.
      Da kann man ja mal die Augen zu machen, und so tun, als ob Privat Versicherte ja so wie so viel reicher sind.
      Wenn es dann so wäre, haben ja alle privaten Paketzusteller in Zukunft kein Problem.
      Na, dann ist ja alles bestens.

    • Ich leg noch mal nach.

      – wie sie mich reuen, die frommen Gerichtsvollzieher, / die Gasmänner, wie sie waten zuhauf, / mit – ihren Plombierzangen, wie sie stapfen, / in ihren abwesenden Stiefeln, durchs Bodenlose,
      -/ die Gloriole vorschriftsmäßig tief im Genick:


      In diesem Sinne schrieb ich den Sachbearbeitern besagter Krankenkasse.

      Natürlich nicht so poetisch, aber ich stellte schon die Frage, ob sie sich mit Eichmann in eine Reihe stellen wollten.

      Und möglicherweise werde ich auch den Richter beim Amtsgericht fragen, ob er sich in guter Tradition mit Herrn Freisler sieht.

      Anscheinend gelten die wackeren Sonntagspredigten vom aufrechter Gang, nur bei staatliche Anordnung.
      Da führen wir flux die Geschwister Scholl im Munde.

      Das gilt aber nur, wenn man einen Schuldigen ausgemacht hat.
      Da wissen wir, was wir von so einem Subjekt zu halten haben.
      Da sind wir mit dem Kreuzigen schnell zur Hand.

      Beim Kommando, ACHTUNG MITTMENSCHLCHKEIT. Werden die Geldbeutel gezückt.
      Natürlich nicht für Nord Korea, Syrien, Iran, und alle anderen SCHURKENSAATEN.

      Dieser Befehl muss aber aus der Glotze oder von der BLÖD.Zeitung kommen.
      Da, kann sich der Abgeordnete im Bundestag zurück lehnen, denn nun ist er auf der sicheren Seite.

      Mehr ist hier nicht zu erwarten.

      Und wenn für Claudia Roht noch ein kaltes Büfett dabei heraus springt dann lacht die buttergelbe Sonne am grün gefärbten Firmament der Bananenrepublik.

  21. Sehr einfach und doch nicht leicht zu verstehen – Die üblichen Legenden:

    Ein Wähler legitimiert durch die Teilnahme an der Wahl das System. Er stimmt dem förmlichen Verfahren zu und hat in Folge auch die Ergebnisse mitgetragen. Da hilft auch keine Ausflucht, er hätte ja die anderen oder ungültig gewählt.
    Sich anschliessend über das Ergebnis zu beschweren, dessen Verfahren er selbst zugestimmt hat ist nicht legitim.

    Ein Wähler ist grundsätzlich nicht politisch, denn er läßt sich ja politisch vertreten, er verhält sich selbst folglich a-politisch.

    Die Aufforderung zur Teilnahme an einer Wahl, ist bereits psychologische Kriegsführung.

    Zur Historie der alten Griechen
    Wahlen sind ein aristokratisches Mittel, denn der Sieger, der (vermeintlich) Beste gewinnt. Das ist eben die Herrschaft der Besten, auch Aristokratie genannt und _keine_ Demokratie. Bei den alten Griechen war das demokratische Mittel das Los, wobei mit Demos nicht alle Menschen gemeint waren.

    Das Puzzle löst sich mit der schlechten Form der Aristokratie auf: Oligarchie.
    (siehe: Polybios – Kreislauf der Verfassungen)

    Finanzmärkte sind nicht abstrakt. Sie werden lediglich für ‚allgemeingültig erklärt‘. Tatsächlich existieren keinerlei Märkte, sowenig wie Angebot und Nachfrage existiert. Es sind lediglich die Rahmensetzungen eines Spieles.

    Menschen ist ein abstrakter Begriff, wie beispielsweise auch Bäume, es bezeichnet existentes.
    (Mathematische) Märkte sind nur nominal, namentlich bezeichnetes des nicht existenten Konkreten. Eine Zahl ist konkret (bezeichnend) und nicht allgemein (abstrakt) existent. Wir tun nur so, als ob es Märkte oder Mathematik gäbe.

    Hier sei angemerkt, daß der Wähler, wie alle Idealisten neben Platon sitzend in der Höhle die Schatten auf den Wänden anstarrt. Die Herrschaft der Besten ist ein nicht existentes Ideal, ein Schau-Spiel, die durch Recht/Gesetze/Regeln geschaffene Realität, nur Kraft des Glaubens erschaffene illusionäre Gewißheit.

    Das Verhalten der idealisierten Höhlenmenschen wird durch ihren fesselnden Glauben bestimmt, nicht von ihrem befreiendem Wissen. Um den jeweiligen Glauben aufrecht zu erhalten, ist die Ignoranz der Wirklichkeit unabdingbar.
    Das Höhlengleichnis Platons ist nur umgekehrt zutreffend, denn der Idealist muß die Wirklichkeit ignorieren, um seine Illusion der absoluten Gewißheit aufrecht erhalten zu können.

    Das Abstrakte, das Allgemeine ist nicht das Problem, es ist das Konkrete, das nicht entstandene Ideal, die unveränderliche Gewißheit, die einzig wahre Wahrheit des Reduktionismus, des Weglassens, geschaffene Realitäten, die Schein-Identiät.

    Leben beruht auf selbstähnlichen Zuständen und nicht auf unveränderlicher Gewißheit von Identität.

    • Danke für das Höhlengleichnis – und den Mut, „Licht“ in die Schattenwissenschaft zu werfen, angesichts der Feststellung, dass Höhlenbewohner ihre Befreier am liebsten umbringen würden (Sokrates).
      Im Licht der Sonne kann man sich die Augen verderben oder erkennen, dass es die Sonne ist, die Schatten erzeugt. Wozu also in die Höhle absteigen?
      Die Gefangenen stehen im Gleichnis für die Masse, die in einer Phantasiewelt von Abbildern leben. Ist der Philosoph verpflichtet, in die Höhle zurückzukehren? Hat er Verantwortung für das Schicksal seiner Mitbürger?
      Das Gleichnis beinhaltet auch einen Gang zum Licht, zur Idee des „Guten“, der „Wahrheit“.

      Gut für wen? Wahr für wen?
      Ich wünschte mir einen größeren Beitrag in unserer Gesellschaft von Philosophen anstelle von MBLern und BWLern etc..
      Allerdings: Ob „von außen“ zu helfen ist, das stellt Schopenhauer in Frage: „Jeder steckt in seinem Bewusstsein, wie in seiner Haut,…daher ist ihm von außen nicht sehr zu helfen.“ Nicht sehr…Aber immerhin nicht unmöglich!?

      www. gleichsatz.de:
      Nichts ist gegeben. Realität ist eine Machtverhältnis.
      Eine objektive Realität ist nichts anderes als ein Ausdruck für eine Macht, bzw. Ohnmacht, die sich in den Köpfen von Menschen breitgemacht hat. Die scheinbare Neutralität der „wissenschaftlichen“ Meßmethoden in Zeit- und Raum nützt in fundamentaler Weise den herrschenden Machtverhältnissen und macht sie unangreifbar, weil „Realität“ und „Macht“ als zwei grundsätzlich verschiedene Paar Stiefel angesehen werden, von denen das eine nichts mit dem anderen zu tun hat. Was gemeinhin als „Wirklichkeit“ oder „Wahrheit“ bezeichnet wird, muß als „Interesse“, als „(Rationalitäts-)Bedürfnis“ verstanden werden, das jemand mehr oder weniger oder auch nicht haben kann.

  22. Sehr geehrter Ken Jebsen,
    aus Ihren Worten höre ich Ihre grosse Enttäuschung über das Wahlergebnis heraus. Sicherlich tut es weh, mit anzusehen, dass die grosse Mehrheit der BürgerInnen für ein Gesellschaftsmodell stimmen, welche diejenigen bereichert, welche schon viel haben, und diejenigen bestraft, die wenig oder nichts haben. Sind die meisten Menschen zu dämlich, um zu erkennen, dass sie verschaukelt werden? Danach sieht es aus. Insofern hat die eigene Stimme keine Auswirkung, wenn man nicht so denkt wie die Herde. Erfreulicherweise kann man in Deutschland und in meiner Wahlheimat Frankrdereich aus dem Hamsterrad von Job, Konsum und Egozentrik aussteigen und gemeinsam mit anderen Gleich- oder Ähnlichgesinnten sein Leben anders ausrichten. Dann kann zumindest ein Vorbild sein für seine Kinder und eventuell für andere BürgerInnen. Demokratie bedeutet Gewaltenteilung und Schutz des Einzelnen vor Willkür von staatlichen Authoritäten. Um dies zu bewahren lohnt es sich schon, für seine Meinung einzutreten.

  23. „Sage, tun wir nicht recht? Wir müssen den Pöbel betrügen. / Sieh nur, wie ungeschickt, wild, sieh nur, wie dumm er sich zeigt!“ / Ungeschickt scheint er und dumm, weil ihr ihn eben betrüget. / Seid nur redlich, und er, glaubt mir, ist redlich und klug. – Goethe

    Alles, was wir tun, hat eine Folge. Aber das Kluge und Rechte bringt nicht immer etwas Günstiges und das Verkehrte nicht immer etwas Ungünstiges hervor. – Goethe

    Natürlich ist’s, daß der Bürger von dem regiert sein will, der mit ihm geboren und erzogen ist, der gleichen Begriff mit ihm von Recht und Unrecht gefaßt hat, den er als seinen Bruder ansehen kann. – Goethe

    Auf der recht- und linken Seite, / auf dem Berg und in der Mitten / sitzen, stehen sie zum Streite, / all einander ungelitten. / Wenn du dich ans Ganze wendest / und votierest, wie du sinnest, / merke, welchen du entfremdest, / fühle, wen du dir gewinnest. – Goethe

    Wer mit dem Leben spielt, / kommt nie zurecht. / Wer sich nicht selbst befiehlt, / bleibt immer ein Knecht. – Goethe

    • Tja, da ist er der ‚Vater‘ der Weisheit und brillianten Gedanken, vielen Dank für die superaktuellen Zitate, Tony!
      Ja auch ich stimme Ken zu, die Arche bauen ist eine schöne Metapher, Kompliment!
      Und nun Ken? Wann und wo machen wir den ersten KENFM Arche Congress?
      Setzen uns zusammen und besprechen das Machbare?
      Ohne Plan bleiben wir alle ein bunter, treibender Haufen, dafür bist Du doch nicht angetreten?
      Einen Versuch ist es wert, finde ich. Vor allem nach dieser ‚Wahl‘
      Ihnen allen alles Gute!

  24. Kontrolle ist nie besser als Vertrauen. Wir können mit Sekundärtugenden nicht das große Geld besiegen. Dazu braucht es erstmal Herz und dann Verstand, in dieser Reihenfolge. Ansonsten kann ich Ken nur zustimmen.
    Wir sollten Wahlen, nur mit sachbezogenen Themen mittels Systemischem Konsensieren über das Internet fördern. Daran sollten sich die schlauen Programmierer im Lande mal abarbeiten. Wäre auch als Doktorarbeit denkbar.

  25. Wer behauptet eigentlich, dass die Wahlbeteiligungszahlen stimmen? Ich habe meine Zweifel – ganz ehrlich.

    Trotzdem stelle ich hier und jetzt meine Frage nochmals, ich stelle sie nun schon seit ca. 25 Jahren, bei jeder sich bietenden Gelegenheit, vielleicht kann Ken Jebsen mal einen schlauen Menschen einladen der sie beantworten kann:

    Was passiert, wenn die Wahlbeteiligung des Deutschen Volkes unter 20 % sinken würde oder anders, gibt es eine Wahlbeteiligung die erreicht werdne muss?

    Würde das die „Eliten“ wirklich interessieren?

    Lieber Ken Jebsen, das „Wunder von Wörgl“ ist nicht erfolgreich gewesen, denn dann hätten wir es noch heute und es hätte umsichgegriffen. Es hat funktioniert (was etwas anderes ist als erfolgreich) und wurde sofort niedergemacht… so wie jeder andere Versuch einer anderen „Demokratie“…

    • Ha, genau Steffen, Sie treffen den Nagel auf den Kopf. Habe mir auch so meine Gedanken gemacht, bezüglich der „hohen Wahlbteiligung“. Ich bezweifle stark, dass diese Zahlen dieses mal stimmen sollten. Mich würde auch interessieren was passiert bei einer zu niedrigen Wahlbeteiligung oder ab wann ist eine Wahlbeteiligung zu niedrig? Ist wahrscheinlich je nachdem wem es wie nützt individuell verschieden. Es kommt auf den Standpunkt des jeweiligen Politiker an oder? Die reden sich ja eh alles schön damit es passt. Gesetze sind nur fürs Stimmvieh da.
      Und falls es doch zu wenige sind, dann wird halt schnell mal das Wahlrechtsalter auf 16 runtergeschraubt. Da gibt es ja noch genügend Potenzial. Die Jungen sind ja noch indoktriniert von den Schulen, Fernsehen und der Werbung. Oder man gibt gleich zu den neuen Ausweispapieren der geflüchteten einen Wahlberechtigungsschein dazu. Schon haben wir das Problem der niedrigen Wahlbeteiligung gelöst.

      ICH MUSS KEN JEBSEN AUCH MEINE BEWUNDERUNG AUSDRÜCKEN. Unermüdlich versucht er und seine Redaktion Licht ins Dunkel zu bekommen. Ich kann nur sagen, mach weiter so Ken, auch wir verfolgen bereits seit einiger Zeit Ihre Sendungen. Und auch wir diskutieren mit Freunden und Verwandten die ähnliche Ansichten vertreten. Ich habe auch gemerkt, dass ich früher eher meine Meinung für mich behalten habe. Heute diskutiere ich mit jedem wenn es sich ergibt. Irgendwann ist die kritische Masse erreicht, ich hoffe nur, dass es dann nicht schon zu spät ist.

    • Natürlich interessieren sich die „Eliten“ nicht für die Menschen. Aber möglicherweise hätten sie Angst, dass das Risiko groß wird, die nächste Wahl zu verlieren, was ihre Herrschaft jedenfalls temporär gefährden könnte.

      Ich meine: Bei 20% Wahlbeteiligung wird es ja leichter, mit einer neuen, entschlossenen Bewegung 10% der Gesamtbevölkerung für sich zu gewinnen und damit an die Macht zu kommen.

      Und natürlich müsste man bei einer so geringen Wahlbeteiligung medial noch mehr Aufwand betreiben, um dieses ganze System zu legitimieren.

    • Sorry Steffen aber das ist so secundär.
      Man wird Ihnen erklären das Ihre Zweifel Privatsache sind und wir in einem ‚freien Land‘ leben, Sie soviel zweifeln können wie Sie wollen und dann?
      Weder Sie noch ich können das nachprüfen ohne extreme Kosten und Risiken einzugehen.
      Solange die Musiek spielt, dafür haben die Tarnkappenträger (Thomas Mann) schliesslich reichlich bezahlt (Parteispenden), wird das Theater der Eitelkeiten weiter gehen.
      Die Medien in treuer Ausrichtung von Atlantic-Brücke bis zu welchem denkbaren Think-Tank auch immer, da ist Prozentrechnung die kleinste Übung.
      Ihnen alles Gute

  26. Apropos Widerstand gegen „Rechts“ was würde eigentlich in der BRD passieren wenn wie 89/90 in der DDR aufgebrachte unbewaffnete Bürger ins Archiv des Verfassungsschutzes wollten um gesperrte Akten einzufordern? Werden sie wegen Landfriedensbruch oder Gefährdung der Demokratie nur verhaftet oder in Notwehr verprügelt oder von V- Männern direkt erschossen, weil gegen die ja niemals ermittelt wird?

    • na was wohl, du wirst erschossen. Ist doch klar, als Erklärung heisst es dann, es waren bewaffnete Nazis. Nicht um sonst probt die Armee im Inland mit der Polizei Sondereinsätze um Volksaufstände nieder zu machen.

    • Na danke für die Ermutigung! In der Nähe meines Heimatortes in der Colbitz Letzlinger Heide wurde und wird ein Truppenübungsplatz für den urbanen Häuserkampf gebaut, mit U-BAHN Bahn, Hafen, Bahnhof… Ein Schelm der böses dabei denkt. Zum Glück bekommen wir dann auch noch eine europäische Eingreiftruppe ( falls die Söldner Skrupel haben sollten auf die eigenen Landsleute zu schießen, nimmt man halt welche aus einer anderen Nato Nation)
      Bin gespannt wie das hier weitergeht wenn der Druck auf dem Kessel zu groß wird…

  27. Hallo zusammen, ziviler Ungehorsam bringt nur soviel, das man zur Not ins Gefängnis Gefängnis kommt und der Rest eingeschüchtert wird. Meiner Meinung nach kann man das System nur mit seinen eigenen Mitteln schlagen. Wer hat festgelegt, das eine Partei die Menschen vertritt? Kann man nicht eine Vereinigung von integeren Menschen gründen die tatsächlich den Menschen dienen. Ich denke da an die unterschiedlichen alternativen Projekte wie KenFM und Rubikon. Man müsste einen gemeinsamen Kontext finden und sich ähnlich der Netikette (keine Diskreditierung, faktenbasierter Diskussion…) diesen Grundsätzen verpflichten, ansonsten ist man raus. Damit kann man sich die Maulwürfe und Quertreiber vom Hals halten. Wichtig wäre dazu auch Personen die faktisch unangreifbar sind (ich denke da an Eugen Drevermann) und diese an die Spitze zu stellen.
    Für mich ist klar dass es eine neue Bewegung geben muss, in der alle tatsächlich gegen das herrschende System sind (Gruppen wie die sogenannten Antideutschen spalten anstatt zu vereinigen, haben darin also nichts zu suchen) Das geht nur wenn man die o.g. Projekte bündelt und dadurch die kritische Masse zur Beachtung in der Öffentlichkeit erlangt.

    • Das kommt ganz darauf an wie schlau man es anstellt. Ziviler Ungehorsam und lokaler Boykott können sehr wohl ein sehr wirksames Mittel sein. Richtig inszeniert hat es auch keine rechtlichen Konsequenzen.

  28. Einen Fehler habe ich gefunden. Die FPD hat den freien Berufen nur eingeredet, daß sie ihre Interessen vertritt. In Wirklichkeit arbeitet sie auch nurfür das Großkapital, schafft es aber den Ärzten, Rechtsanwälten etc. einzureden, sie würden immer noch zu den Wölfen gehören.

  29. Hallo liebe Mitdenkende,
    hier kommt mein neuer Essay zum Thema:
    Die Wahl der Qual – Ein Denkanschubser

    Und wieder einmal hat das Volk gewählt. Es hat seine Vertreterinnen und Vertreter bestimmt, so, wie es sich in einer repräsentativen Demokratie gehört, es hat seine Macht abgetreten an die Vertreter, und vier Jahre später wird dann der Vorgang wiederholt, manch einer ist dann schon der Verzweiflung nahe, weil er erkannt hat, dass die gewählten Vertreter eigentlich die Treter des Volkes sind, denn sie entscheiden ja äußerst selten in seinem Sinne, halten sich noch seltener an ihre eigenen Versprechen, haben immer Ausreden parat, wenn sie darauf hingewiesen werden, sprechen von Zugzwängen und Notwendigkeiten, die die jeweiligen Zeiten erfordern, denn man muss dazu bereit sein zum Wohle der Mehrheit auch einmal Abstriche zu machen, und schließlich ist ja der Abgeordnete auch nur seinem Gewissen verpflichtet und nicht dem Wählerauftrag, denn oftmals ist der Wähler schlicht und ergreifend zu dumm, um das große Ganze zu verstehen und muss deshalb darauf vertrauen, dass sein Vertreter schon das Richtige tut für sich, äh, für ihn, äh, für das Volk.
    Was die meisten allerdings nicht begreifen, ist, dass sie das Spiel nicht pfeifen, denn das Volk ist eine Leerstelle, ein Konstrukt, das missbraucht wird von denen, die eigentlich die Strippen ziehen und die Vertreter in ihrer Tasche haben oder auf ihrem Gehaltszettel, der ungleich viel mächtiger ist als der Wahlzettel, und das, liebe Leidensgenossen und Genossinnen, das sollten wir alle zunächst einmal verstehen, denn dann könnten wir das politische Theater endlich mit wachen Augen sehen und mit scharfem Verstand, dann wüssten wir, wer unser Land in der Hand hat und dass das nicht wir sind, und dass auch die Schreihälse vom rechten Ufer nur bestellte und bezahlte Rufer sind, die sich einen Scheiß für „das Volk“ interessieren, das sie vorgeben endlich einmal wieder vertreten zu wollen und ja, gar zu müssen, denn das ist alles nur vorgetäuscht, Fassade, herausgepresste und geschriene Lügen, denn im Zweifelsfall betrügen die Vertreter immer das Volk und nicht die Mächte, die sie einsetzten, die, wir ahnen es schon, nicht das Volk sind.
    Ja, ich weiß, klingt nach Verschwörungstheorie, ist es aber nicht. Es ist eindeutig nachweisbar an den Entscheidungen, die bestimmte Menschen, die sich in bestimmten Parteien befanden und befinden, in den letzten Jahren getroffen haben, gegen den Willen ihrer Wähler, gegen den Willen des Volkes, gegen die auf ihren eigenen Fahnen stehende Programmatik, gegen ihre politischen und ideologischen Wurzeln, für. Ja, für wen denn?
    Wie ist es zu erklären, dass Sozialdemokraten eine neoliberale und menschenverachtende Agenda einführten, die all ihre Ideale mit Füßen tritt und ad absurdum führt? Wie ist es zu erklären, dass eine Friedenspartei über Jahre hinweg für Kriegseinsätze stimmt? Wie ist es zu erklären, dass eine christliche Union für Aufrüstung und für mehr „Verantwortung in der Welt“, sprich für mehr Krieg und mehr Ausbeutung in der Welt eintritt?
    Wir, also das „Volk“, befolgen Gesetze, die nicht für, sondern gegen unseren Willen gemacht wurden, wir wählen die, die uns quälen in einem Anfall von kognitiver Dissonanz, wenn nicht gar von Schizophrenie, denn anscheinend glauben wir immer noch an die Demokratie, obwohl wir mit jeder politischen Entscheidung, die die Vertreter treffen, eines besseren belehrt werden, Politik wird nicht für das Volk, sondern für einige Wenige gemacht, die eigentlich an der Macht sind, nur wurden die nie gewählt, und man kennt sie nicht. Sie verhüllen ihr Gesicht und verschleiern ihre Körperschaften, ihre Machenschaften und ihr Bestreben, sie verbleiben abstrakt als „Finanzmarkt“ oder „Wirtschaft“ oder „Banken“ oder „Lobby“, dabei ist doch offensichtlich, dass auch da Menschen am Werk sind mit einem Willen und einer Agenda, die von den Vertretern, besser gesagt, von den Angestellten, durchgesetzt wird.
    Mensch merke sich: Der Wahlakt verkommt zum Qualakt, wenn der Takt, nach dem die Vertreter tanzen, nicht vom Volk, sondern von Schattenkabinetten vorgegeben wird, von Hintermännern in Hinterzimmern, von Souffleuren, die ihre Marionetten Politik spielen lassen, und dem Volk dabei vorgaukeln, diese sei in seinem Sinne.
    Wir sollten damit beginnen, uns systematisch zu ent-täuschen, um die Täuschung des Systems zu verstehen, um die Strukturen der Manipulation, der wir ausgesetzt sind, offenzulegen, wir sollten uns fragen, wie wir in Zukunft wählen und entscheiden wollen, und ob wir Repräsentanten, die nicht die unseren sind, länger dulden wollen, länger brauchen. Wer regiert hier wen und warum? Wer repräsentiert wen und warum? Wer wird ver- und wer wird getreten und warum?
    WER NICHT FRAGT BLEIBT DUMM!

  30. Liebe Mitmenschen.
    Ich bin davon überzeugt, dass wir alles verändern können, wenn wir endlich beginnen unsere Doppelmoral richtig einzusetzen und lernen mit ihr umzugehen.
    Der Mensch sagt A und handelt oft nach B. Auch wenn er A aufrichtig meint.
    Ich kann mir bald meine Zigaretten eigentlich nicht mehr leisten. Mal schaun, ob ich wirklich damit aufhöre. Sie sind ja schädlich. Ich verachte die Ölindustrie, beschimpfe die Autoindustrie und steige auf mein Motorrad.
    Jede Abkehr von Doppelmoral erfordert eine schmerzliche Erfahrung. Wenn wir uns hier und da in all den doppelmoralischen Handlungen einschränken würden, müssten wir uns immer öfter auf mindestens psychisch schmerzliche Erfahrungen einstellen und würden damit Unlust erzeugen. Hier schwingt immer folgender Gedanke mit. Wenn ich damit aufhöre bringt es nichts, wenn nicht alle damit aufhören. Es liegt also nicht in der Macht des Einzelnen wirkliche Veränderungen herbeizuführen, indem er im Verborgenen Abstand von Doppelmoral nimmt. Was verlangen wir auch Veränderung durch eine Mehrheit, die weder Geschichte und die großen Gedanken der Vergangenheit halbwegs kennt, noch diese in Erfahrungen transferieren und schließlich auch nicht in die Gestaltung des Hier und Jetzt für Jedermann sinnvoll zu gestalten fähig ist? Damit liegt es nahe, dass immer nur die „befähigte“ Minderheit die optimale Situation für alle schaffen kann. Hören wir doch bitte auf, kostbare Zeit, Energie und geistige Fähigkeiten auf die „Darkside“ der Doppelmoral zu verschwenden. Wir brauchen das philosophisch alte Athen zurück! Das schaffen wir nur, wenn wir die uns zustehenden rechtlichen Mittel auch gebrauchen. Gedanken brauchen Manifestation und Handlung um Wirklichkeit zu werden. Es ist die Kandidatur des Einzelnen oder die Parteigründung. Es kann zunächst auch nur eine Vereinsgründung werden. Parallel dazu sollte ein, ich nenne es mal „Zentrum für alternative mediale Aufsehenerregung“ aufgebaut werden. An dieser Stelle danke an Herrn Jebsen. Er ist jetzt schon einer der Männer, an die man sich in Zukunft noch erinnern wird. Alle anderen Möglichkeiten sind zahnlose Tiger oder dauern solange an, bis irgendwann die „angry yung men“ -die wütenden jungen Männer- eine Rebellion starten. Und dazu sollte es echt nicht kommen. Hey… Ich selber bin examinierter Jurist, verheiratet, habe zwei Kinder und arbeite in einem Supermarkt, auch an der Kasse zu einem Nettolohn, den die harte Arbeit nicht der Rede wert ist. Meine Freizeit ist beschränkt und meine Rente wird der Supergau. Machen wir uns locker und besinnen uns. Ich bin noch gefühlte 18 und fit.
    Also Handwerkszeug nutzen, politisch neuaktivieren, lesen lesen lesen. Und zwar fachübergreifend gutes Zeugs! Also auch mal was altes, wie Sigmud Freud, Marcus Aurelius, Kant, Epiktet, Borchert, Sokrates, Wirtschaft, Quantenphysik, Dalai Lama etc. etc. Jeder könnte seine Zeit in Recherche und Planung der effektivsten und billigsten Umsetzung dieser Parteiidee stecken, also anpacken. Dazu könnten wir das Medium Internet effektiver nutzen, wie es uns vor einigen Jahren die Partei mit dem Totenkopf vorgemacht hat. Lernen wir doch einfach von denen, die uns täglich übelst verarschen und Abends ihre Kinder liebevoll zu Bett bringen. Lasst uns die Hoffnung bewahren, in absehbarer Zeit, die Gegenwart endlich in Kenntnis und unter Berücksichtigung der geschichtlichen Vergangenheit auch für die Zukunft zu gestalten, und zwar mit offenen Armen weltweit. Ich sterbe lieber so und verkrafte Verluste besser, wenn das Ziel dieser Weg ist. Akzeptieren wir das Vorhandensein von A meinen und B machen und reden miteinander darüber. Frei, ohne Hass, Abwertung, Ächtung und Gewalt. Reden wir freundlich und tolerant. Entschuldigen wir uns doch mal für etwas oder verzeihen wir mal zur Abwechslung. Wir alle gehören zur selben Menschenfamilie.

  31. das ist doch einfach Schwachsinn! Wie kamen denn die ganzen Politiker an die Macht wie z.B. Mossadegh (Iran 1953) , Jakobo Arbenz Guzman (Guatemala 1954), Jaime Roldoz Aguilera (Equador). Omar Torrios (Panama 61 – 80er) Hugo Chaves (Venezuela) usw… durch Nichtwählen???!!!
    Wenn diese Völker nicht zu den Wahlen gegangen wären hätten sich die Amis und Engländer die ganzen Economic-Hitman sparen können um sie dann wieder zu ermorden oder wegzuputschen. Ja klar, das ist bitter, aber nur DURCH WÄHLEN GEHEN hat sich der Zustand in diesen Ländern zumindest für kurze Zeit dem Vorteil der Völker entsprechend entwickeln können!
    Wenn sich für die Völker abzeichnet dass sich durch Wahlen etwas zum positiven verändern lässt, warum dann nicht wählen gehen?!
    Das ist so ein (zutiefst destruktiver) Größenwahn: geht nicht wählen,wir bauen statt dessen eine Arche!?!?
    Und in Ramstein irren ein paar wenige Tausend auf der Demo herum.
    Einfach nur dumm, sorry.

    • Ich stimme Ihren Ausführungen in Bezug auf den Sinn des „wählen gehen“ zu.
      in Deutschland gab es Willy Brandt und Egon Bahr.
      Wenn man wie Noah eine Arche bauen will, ist man sicher, dass eine Sintflut im Anmarsch ist. Auch diese Sichtweise kann ich nachvollziehen.
      Das ein selbstgebauter seetauglicher Holzkasten seine Passagiere retten kann, daran hab ich meine Zweifel.

    • Schwachsinn in der Tat. Es ist das Paradox des Paradoxons. Die Katze hat sich so oft in den Schwanz gebissen, bis er endlich ab ist, und man sich selbst kastriert. nun noch blöder dasteht.
      Die indoktrinierende Erziehung nach der jesuitischen Agenda hat ihr Ziel aber erst dann voll erreicht, wenn dieser Glaube weitergetragen wird. Wünsche ihnen alles gute..Nicht verzagen, manchmal ist es mit klarem Kopf…

    • Nein, das ist kein Schwachsinn. Seit dem großen Helmut geht’s für die Reichen immer nur in eine Richtung, nämlich aufwärts und für die ärmeren stets abwärts. Egal wer regiert hat und das wird sich auch nicht ändern oder glauben Sie wirklich, dass das Kapital sich auf diese Weise die Butter vom Brot nehmen lassen wird? Die Zeiten in denen sich durch Wahlen wirklich was verändert hat sind längst vorbei. Zwischenzeitlich hat sich das Großkapital überall eingenistet und beherrscht praktisch Alles. Alleine schon die Heerscharen an Lobbyisten die tagtäglich die Politik beglücken tun Ihren Teil dazu und unsere Politik hat überhaupt kein Interesse daran etwas zu ändern. Aber wenn Sie unbedingt zur Wahl gehen möchten, gerne. Dann warten Sie eben wieder 4 Jahre ohne dass sich etwas substanzielles ändert.
      Guatemala ist übrigens ein schlechtes Beispiel denn dieser Prozess wurde bereits 1944/45 durch einen Putsch angestoßen. Und Jakobo Arbenz Guzman hat dann 1951 lediglich davon profitiert. Das war dann keine radikale Veränderung mehr.

    • Als dumm würde ich es nicht bezeichnen, es wirkt frustriert und auch hilflos.
      In der Sache kann ich Hernn Jebsen dann aber in der Tat nur vehement widersprechen; auch wenn mir das nun gemeldete Ergebnis der Wahl nicht passt.
      Was möchte denn Herr Jebsen haben? Wie sieht seine Welt aus?

      Soll es eine Welt ohne Wahlen sein? Eine Welt ohne Staaten, (Zentral-)Regierungen? Ohne Verwaltung?
      Das hört sich nach Selbstverwaltung und Anarchie an.

      Gut, darüber könnte man sprechen, aber einfach nur nicht wählen und ein paar Landkommunen gründen…Mit Verlaub, das klingt so naiv, dass ich mich ausklinke.

      Welcher Staat wurde denn durch Nicht-Wählen schon einmal verändert oder gar abgeschafft?

      Nach Jebsen sollen wir nicht wählen, der Staat bleibt aber mit allem Drum und Dran erhalten?

      Und dann? Was ist für uns gewonnen?

    • hey Ralf ,
      Auch was die sechste Stelle hinter dem Komma und was gegen Null strebt ist noch längst nicht gleich Null ! Resignation macht doch keinen Sinn, Mit jeder Stimme die sich enthält, bekommt die abgegebene Stimme mehr Gewicht. Natürlich lenken die Eliten und in die Richtung , die denen gefällt. Die werden auch manipulieren, wo es nur geht usw. darum sind Wahlen überhaupt per Zwang geheim usw. Man muss da schon noch wesentlich genauer hinschauen, um einen Ausweg zu erkennen.
      Und Clouchester
      Bleiben sie, hier sind noch mehr die ein Hirn haben . Bedenken sie Herr Jebsen ist „nur“ ein Journalist. Was soll denn das ihn immer wieder anzudenken so eine Art Guru zu sein.
      Jeder kann sich mal irren…Und wohl kaum verwunderlich, dass Leute haufenweise resignieren.. Wollen wir sie deshalb in Stich lassen ?

  32. Grossartige Rede, teile die Einstellung weitestgehend, habe aber dennoch gewählt, obwohl ich weiss dass die Strippenzieher andere sind, weil ich denke, dass der Einfluss der Politiker nicht gleich Null ist, und ich nicht mit allem, was eine Partei tut einverstanden sein kann (bin ja auch nicht mit allem einvertanden, was KenFm rausgibt, unterstütze dennoch weil ich nichts Besseres gefunden habe).

    • Wählen gehen heißt, Seine STIMME in einer URNE zu GRABE tragen!
      Wählen ist ein Gewaltverbrechen!
      SCHWARZ+ROT+GELB+GRÜN+BLAU=BRAUN!
      Wer mitwählt ist nicht nur MITLÄUFER sondern auch MITTÄTER!

    • Aber nein und nicht doch, der Mann ist ja verrückterweise für das Wählen.
      Das geht hier ja gar nicht mehr!
      Mit diesen unnötigen Debatte um die Wahl ist doch nur ein Spaltpliz in die Welt gesetzt worden.
      Übrigens auch von denen, die dogmatisch zum Wählen aufgerufen haben.

      Auf beiden Seiten haben die Verterter der absoluten und reinen Lehre die Wortführerschaft übernommen.

      Warum haben diese Herren zur Klärung der Frage keine gemeinsame Sendung veranstaltet? Da ist ja nicht nur Düringer. Auch andere hier im Land fahren die Schiene der Partizipation.
      Aber mit denen möchte Herr Jebsen nicht reden, was ich persönlich sehr schade finde, denn in der Reibung der Positionen entsteht doch immer ein neuer Aspekt, der am Ende u.U. sogar mich zum Nicht-Wähler hätte machen können.
      Aber nein, jeder trägt uns sein Mantra vor.
      Und Herr Jebsen hat es mit seiner Position nicht geschafft, mich zu überzeugen. Nicht als Solo. Mir fehlt die Gegenposition in der direkten Konfrontation.

  33. Endlich mal einer der den Mut hat das auszusprechen was wahrscheinlich die meisten Menschen, bei denen das Gehirn noch nicht völlig okkupiert ist, insgeheim denken oder zumindest ahnen dass hier irgendwas total schief läuft. Klasse Ken. Toller, mutiger Beitrag.

    Ich hatte das in einem anderen Thread schon geposted, dass ich nicht denke, dass es einen nennenswerten Unterschied macht wenn eine andere Partei im Kanzleramt sitzt. Das sieht man am besten in den R2G regierten Bundesländern aber auch in Baden Würtemberg wo König Kretschmann seinen Thron stehen hat sieht’s kein bißchen besser aus. Im Gegenteil der pudert dem Zetsche noch ordentlich die Nase. Abgehakt.

    Überall hört man dass man auf jeden Fall wählen muss, das sei Bürgerpflicht. Dass ich nicht lache … Okay, ich habe gewählt aber mit ungültigem Stimmzettel. Und warum? Ganz einfach, es gibt keine einzige Partei der ich vertraue. Selbst die Linken (Sarah Wagenknecht würde ich mal ausnehmen) will einem eigentlich nur an den Geldbeutel und ganz nebenbei bemerkt auf Herrn Bartsch und Frau Kipping kann ich auch ganz gut verzichten. Also ich denke nicht, dass es meine Pflicht ist Leute zu wählen denen ich sowieso egal bin. Ich habe den Eindruck dass uns die ganze Bande nur einreden will, dass wir mit unserer Stimme etwas zum Besseren ändern könnten. Mann will schlicht die heimelige Wolke der vorgegaukelten Demokratie über Allem und Jedem am schweben halten. Alleine schon der Begriff Demokratie ist in dieser Welt doch auch nur ein Trugbild. Wir leben in einer repräsentativen Demokratie. Mit anderen Worten, wir dürfen alle paar Jahre ein Kreuzchen auf einen Zettel machen und das war’s dann aber auch schon. …Fertig … mehr ist nicht.
    Ein Kollege schwadronierte immer über unsere tolle Demokratie aber als ich Ihn fragte ob er denn jemals irgendwas hätte bestimmen dürfen oder ob er jemals gefragt wurde was er zu diesem oder jenem Thema denkt, war schlagartig Funkstille. Ein paar Tage später trafen wir uns wieder und er erzählte mir, dass er gerade seinen Rentenbescheid bekommen hätte und es Ihm nicht sonderlich gut ginge.
    Also mich regen, besonders wenn ich sowas erlebe Plakate mit Sprüchen „Für ein Land in dem ich gut und gerne Lebe“ mächtig auf. Ich denke auch nicht dass es viel Sinn macht mit Politikern zu reden, denn die einen haben Ihre Karriere noch vor sich und den anderen geht es um die Absicherung des Status Quo. Sind wir mal ehrlich, Es wird doch kaum irgendwo so viel gelogen wie in der Politik. In der Politik kannst auch nichts werden wenn Du die Spielregeln nicht beherrschst oder glaubt wirklich jemand, dass unsere Kanzlerin mit Ehrlichkeit, Anstand, Argumenten und viel harter Arbeit auf diesen Job gekommen wäre? So naiv kann man doch gar nicht sein. Das ist ein bißchen wie mit Monsanto. Mit Reden kommst Du da nicht weit, denen musst Du die Zähne zeigen. Deshalb haben, an sich gute Organisationen Organisationen wir Compact (okay, so genau kenne ich die auch nicht) so wenig Erfolg. Ich habe denen geschrieben, dass ich Ihre endlos langen Text-Mails für nahezu wirkungslos halte und sie gut daran tun würden die Menschen aufzurütteln, zu schocken sonst bewegen die sich nicht. Ausserdem macht es keinen Sinn mit Firmen wie Monsanto & Co auf diesem Level zu kämpfen. Das sind Verbrecher, denen ist es völlig egal ob die Menschen, unsere Umwelt und Tiere daran zu Grunde gehen. Da können wir 10 Mio. Unterschriften sammeln. Diese Sprache verstehen die nicht und die Politik winkt sowieso nur durch. Wie gesagt die Menschen müssen wachgerüttelt werden. Zeigt den Menschen die Fotos der krebskranken Menschen und der zerstörten Natur in Brasilien und Argentinien und zwar ungeschönt. Erzählt deren Geschichte, sprecht über deren Leid und klagt die Schuldigen an und zwar laut, so laut dass es jeder hören kann … immer und immer wieder, dann werdet Ihr etwas bewegen. Benutzt die Macht der Bilder. Leider hat auch das niemand interessiert.
    Wieso visualisiert den kein halbwegs populäres Medium das Grauen, sei es in Südamerika, Afghanistan, Ukraine, Syrien, Jemen, etc. Wieso zeigt niemand die Fotos der missgebildeten Kinder die heute noch in Afghanistan auf die Welt kommen weil die Nato mit Uranmunition in der Gegen herum ballert. Wieso sehen wir nicht die Fotos der von US-Bomben zerrissenen Leiber von Kindern, Frauen und Männern. Wieso zeigt uns niemand die Wahrheit?
    Ganz einfach, den einen passt es nicht in den Kram und die anderen haben keinen Arsch in der Hose und wollen lieber diskutieren.

    Insofern kann ich Kens Aufruf nur allzu gut verstehen und in nahezu Allen Punkten zustimmen. Weiter so.

  34. Ich war wählen und ich war sogar Wahlhelfer. Um in dem Flugzeugbeispiel zu sprechen: So weit es möglich ist muss man schon ausdrücken, das man zum Baden auf die Krim möchte und keinen Bombenflug über Afganistan will.

    Nur dann hat man das Recht einen Reisemangel geltend zu machen. Der Pilot Josef Fischer ist für die eigenmächtige Wahl einer anderen Route dann alleine verantwortlich. Der Passagier Jebsen beschwehrt sich zu recht, da er etwas anderes bestellt hatte.

    Die Unterschiede zwischen den Parteien sind zwar gering. Immerhin sprach sich die Linke wenigstens gegen Aufrüstung aus – wenigstens etwas.

    Beim Auszählen der Stimmen, die von den vielen freundlichen Leuten in die weise Mülltone geschmissen worden sein mussten, habe ich allerdings auch gemerkt: Es gibt ein verdammt gutes marketing für die Flugroute des Autopiloten. Es ist noch weiter Weg zu Fuß!

    • Ihr Engagement in allen Ehren aber kennen Sie einen einzigen Staat in dem Wahlen zu einer komplett neuen und vor allem besseren Politik geführt haben? Sowas funktioniert, wenn überhaupt bestenfalls in Staaten die komplett am Ende sind und wenn ich ehrlich bin habe ich da keinen Bock drauf. Nichts anderes brauchen wir, eine 180 Grad-Wende und kein seichtes Korrigieren. Natürlich wird hier und da auch korrigiert, meistens nur zum Schein oder eben die entgegengesetzte Richtung. Oder wie erklären Sie sich dass wir eine völlig wirkungslose Mietpreisbremse haben oder dass Deutschland nicht gegen die Glyphosat-Freigabe stimmt obwohl das Risiko bekannt ist. Nur mal so als Beispiele wie Demokratie in Deutschland funktioniert. So geht das schon seit Helmut Kohl. Viel zu lange wie meine.

    • Herr Grünewald

      Wenn Sie schon am vergleichen sind: Nennen Sie mir einen 80 Mio-Staat mit einer vergleichbaren Lebensqualität wie bei uns? Gibt es einen Industriestaat mit ähnlich guter Öko-Bilanz? Einen Staat gleicher Größe mit gleich großem Ansehen in der Welt? Einen reicheren Staat in der EU mit gleich großem Einfluss? Einen wirtschaftlich stärkeren Verbund als die EU innerhalb der Industriestaaten… Erklären Sie mir, warum halb Afrika und der Nahe Osten zu uns will? Warum kriegsgeschädigte gerade zu uns wollen, wenn wir laut Herrn Jebsen so große Kriegstreiber sind?? Sie kritisieren hier auf hohem Nveau… Uns geht es in vielen Bereichen einfach zu gut, dass wir vergessen, warum es die EU gibt, wie es in der DDR nach Ende von 40 Jahren Diktatur aussah und weswegen wir politisch in manchen Bereichen aufgrund unserer Geschichte uns zurückhalten… Wenn Menschen sich im Altenheim einen Sprecher aus ihren Reihen wählen, ist das Demokratie… wenn meine Tochter stolz erzählt, sie sei Klassensprecherin, ist das Demokratie…. wenn mein Bruder als Abgeordneter im Stadtparlament sitzt, dann wegen einer demokratischen Wahl… Die Leute, die uns hier die Große Weite Welt erklären und z.b. die Wahl eines 80 Mio-Volkes bekritteln wollen, haben in Wahrheit eine sehr begrenzte Sicht der Dinge… Spitze sind wir Deutschen noch in etwas: Im Rumnörgeln!!

    • Mit der guten Öko-Bilanz – das ist ein Fake.
      Deutschland verfehlt jedes Jahr die Klimaziele um Überlängen.
      Wenn sich Deutschland im Jahre 2017 daran gehalten hätte, wäre Anfang April „Schuss mit lustig gewesen“.
      Und die 80 Mio. leben im beträchtlichem Maße auf Kosten vieler Anderer.
      Man lässt billig und asozial in der Welt produzieren und beutet Rohstoffquellen aus, sehr oft ohne Umweltstandards.
      Das können Sie noch oben raufpacken.
      Dann wird es ganz schlimm.

    • Hallo Karl Otto,

      Erstaunlich wie sie Deutschland war nehmen.

      Ich bin Rentner 69 Jahre Habe seit 1964 immer in die Sozialversicherungen eingezahlt, habe zwei Kinder, bin geschieden, wurde 2005 Arbeitslos, wählte den Weg der Selbstständigkeit als Elektromeister, versicherte mich Privat bei einer Krankenkasse,
      werde nun mit einer Rente von 1045,- Euro abgespeist, gehe nebenbei arbeiten 450,- Euro, werde mit 700 Euro Beitrag für die PKV belastet, wehre mich dagegen, werde mit Mahnbescheiden Überzogen, werde wahrscheinlich zum Offenbarungseid gezwungen, lebe in einem 1 Zimmer Apartment
      Jetzt jammere ich aber auf hohem Niveau.

      Sie scheinen auch zu den Fettaugen zu gehören, die noch auf der Brühe schwimmen.

      Hoffentlich haben sie mal kein Loch im Eimer Karl Otto.
      Den dann werden sie ihre Zähne verraten.
      Als Link hänge ich mal die Nachdenkseiten an

      https://www.r-mediabase.eu/index.php?option=com_content&view=article&id=242:mir-geht-es-gut-sonst-ist-mir-alles-scheissegal&catid=102&Itemid=567

  35. Weis nicht ? . wie ich das finden soll, das sie ihren Publikum hier derartige Dummheit unterstellen.
    Gerade wenn man das Theater kennt, hat es doch einen gewissen Unterhaltungswert.
    Leute gehen doch auch zum Hunderennen oder sehen sich eine Oskar-Nominierung an.
    Wenn man sich das nicht antut, dann kann man doch eigentlich gar nicht mitreden.
    Wer sich wirklich für Politik interessiert, für den sind doch gerade die Details interessant, wie die Show hier abgezogen wird. Wer denkt denn, das man als einer unter zig Millionen mit seiner Stimme etwas verändern kann. ?? Die Wahlen sind dennoch immer ein Punkt an dem man erkennen kann , wie die Eliten zur Zeit aufgestellt sind, und wie sie gedenken zu taktieren.
    Wo soll’s denn hingehen mit der Arche bei dem Nebel ?

  36. Echt jetzt?

    Sich beschweren, dass man ein Narrativ aus dem Systemmedien übernimmt und dann selbst eines verwenden:

    Die Migrationskrise haben wir nur weil so viele traumatisierte Kriegsflüchtlinge kommen und an deren Flucht wir zumindest indirekt Schuld sind.

    Für jemanden der denkt, er habe das böse Spiel der herrschenden Elite durchgeschaut ist die Argumentation ziemlich einfältig.

    Man sollte sich mal ernsthaft mit dem Thema „Migrationswaffe“ und deren Ziele und Auswirkungen auseinandersetzen .

    Auf dem Mittelmeer sind Flüchtlinge ertrunken… wo warst du? Na ich stand nicht am Bahnhof hab geklatscht, und Refugee Welcome Schilder hochgehalten, damit noch mehr Menschen sich auf den Weg machen. Die Schlepper-Arbeit der NGOs hat dann noch zusätzlich dazu beigetragen, dass überhaupt gar keine seetüchtigen Boote mehr eingesetzt werden mussten.
    Ein paar Meilen vor die Küste und siehe da das NGO Taxi sammelt alle auf… meistens jedenfalls. Wenn ein paar tausend ertrinken ist das überhaupt nicht schädlich für das Geschäftsmodell… im Gegenteil man bekommt emotionale Bilder um das Geschäft zu legitimieren und am laufen zu halten. Für dieses Geschäft, der Asyl-, Flüchtlings- und Schlepperindustrie ist eine medienwirksame Propaganda und eine grenzenlose Willkommenskultur das Schmieröl im Getriebe. Da hat die IB einen guten Job gemacht mal den öffentlichen Fokus auf dieses Treiben zu richten.

    Wenn man über Banken und die Finanzmächte schwadroniert, so sollte man sich auch mal mit diesen Geschäftsmdoell auseinandersetzen und auch da die Frage stellen: Qui bono?
    Mit dem Konzept Festung Europa lässt sich natürlich auch Gelden verdienen, aber es müssten weniger Menschen auf beiden Seiten dafür mit ihrem Leben bezahlen.
    Die Kriegs- und Rüstungsindutrie ist eben nur eine Seite der Medallie.

    Mittlerweile ist auch diese Schuldkult-Kultiviererei ziemlich nervig.
    DU BIST SCHULD !!! JA GENAU… WEIL DU NICHT GEGEN ETWAS BIST ODER ETWAS DAGEGEN TUST !!! DU BIST ZU TOLERANT!!!!

    Mal ehrlich wer etwas Resthirn besitzt und mit dieser Moralkeule um sich schwingt sollte wenigstens konsequent sein:
    Ab nackt in den Wald mit nem Korken im Hintern, damit mit man auch ja nicht Schuld am Klimawandel ist wenn man furzt.
    Denn unsere Lebensweise bzw. der Lebensstandard… ja Ken auch deine pinken Socken… dein Smartphone… dein PC usw… resultiert aus der Ausbeutung von Menschen und Tieren. Die Kohle, die man dann bezahlt, fließt immer nur in eine Richtung ! nämlich nach oben ! Und diese Kohle wird wiederum eingesetzt um Krisen und Kriege zu finanzieren um neue Märkte und Geschäftsfelder zu erschließen.

    Wahlen legitmieren nicht das eigentliche herrschende System sondern unsere Lebensweise… der Konsum!
    Dein Flugzeug Ken nutzt als Sprit dein Geld !
    So lange wir ein Teil dieses Systems sind durch unseren Konsum können wir es auch nicht ändern.
    Aber wir können es vielleicht zu unseren Gunsten nachjustieren. Wahlen sind da nur ein Mittel von vielen… man muss alles nutzen was das System einen friedlich zugesteht. Änderungen müssen immer in kleinen Schritten erfolgen, sonst erzeugt man zwangsläufig eine zu starke Gegenreaktion. Unsere „Feinde“ haben das längst begriffen, daher sind ihre Pläne auf Dekaden ausgelegt.

    Außerdem haben wir ja auch keine Demokratie sondern eine Wahloligarchie. Wir wählen nicht damit wir „herrschen“ sondern wir wählen wer uns für 4 Jahre formal gesehen beherrschen darf.

  37. Me myself and k. Jebsen,

    Nun hat Herr Jebsen uns die letzten vier im Stil von „bild erklärt dir…“ seine Sicht der Politik, der Demokratie und des Bösen alias NATO die andere wahre Welt, die „du auch im Internet finden kannst, wenn du tief genug gräbst!“, offenbart. Immer mit dem Hinweis auf die Eliten, die unsere Demokratie nur benutzen um sich selbst zu bereichern… und mit der Aufforderung, bloß nicht wählen zu gehen! Mit dem Ergebnis, dass fast 77 % der Eingeladenen tatsächlich gewählt haben… Man könnte nunmehr durchaus die berechtigte Frage stellen, ob nicht neben Frau Merkel auch andere ein Resümee ziehen sollten und ihre Niederlage anerkennen… Es sei den man hat gar keine Wahl und wird von Eliten gesteuert???…und muss seine Familie weiterhin ernähren??? Also weiterhin Friedensmärsche pro Putin und Kreuzzüge contra NATO… auf vier weitere amüsante Jahre… ach ja… noch ein Wort zur Meinungsfreiheit: Bisher wurde ich viermal auf dieser Seite gesperrt…

  38. Diesen noch, da’s passt:

    Die Diktatur des Kapitals
    Warum der Autoritarismus schon längst Realität ist. Eine Streitschrift für wirkliche Demokratie.
    von Rubikons Jugendredaktion

    Anlässlich der Bundestagswahl im September und dem drohenden Gespenst des Autoritarismus, der zumindest in unseren Medien erst an der Ostgrenze Deutschlands beginnt, lohnt sich ein anderer Blickwinkel auf die Verhältnisse im sogenannten freien und demokratischen Westen. Dabei wird nur allzu schnell deutlich, dass eine Gesellschaft, in der Macht untrennbar mit Geld verbunden ist, den Kapitaleignern unterworfen ist und somit Demokratie nichts weiter sein kann als eine Inszenierung, um die Massen ruhig zu stellen.
    (…)
    Bleibt die Frage, was zu tun ist. Die Beantwortung dieser Frage wird uns aber von keiner vorhandenen Partei abgenommen werden können. Es muss das Ziel sein, alternative Ansätze in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Dabei muss es jedoch erst einmal erlaubt sein, die Missstände zu benennen, was jedoch in den öffentlichen Medien kaum möglich ist. Erst wenn die Missstände allen bekannt und offenbar werden, können Lösungen erarbeitet oder bestehende Ansätze weiterentwickelt und implementiert werden, welche den Begriff der Demokratie wieder seiner ursprünglichen Bedeutung annähern: Die Herrschaft des Volkes.
    https://www.rubikon.news/artikel/die-diktatur-des-kapitals

    • Sehr guter logischer Ausgangspunkt und zugleich Ansatz ! Als nächste Stufe muss man die Struktur der Institutionen ins Vesir nehmen, die dieses Systhem tragen.. Da wird man feststellen, das so einiges ganz kategorisch nicht stimmt, und wie man ein System zum Erliegen bringen , als auch verändern kann. A la Gene Sharp ist nur eine Möglichkeit.. Im Sinne einer progressiven Evolutionbeschleunigung gibt es durchaus auch völlig friedfertige Mittel und Wege.

  39. Im Video wird gesagt:

    „Du merkst es überhaupt nicht….“

    Ich denke, die Leute merken schon, dass „Regierungen“ ständig Kriege inszenieren und STETS gegen die Interessen der Völker operieren.

    Nur: Die Leute verdrängen es. Wahrscheinlich aus Angst oder Selbstheuchelei

    • „Du musst JETZT aussteigen…..“

      Wie denn? Ich habe NICHT gewählt. Und? Dennoch haben wir für die nächsten vier Jahre wieder den Salat.

      Naja: OK, vielleicht merken es die Leute wenigstens bei den nächsten Landtagswahlen.

  40. Einer der besten Kommentare, wenn nicht sogar der beste, von Ken Jebsen, wie ich finde.
    Ich stimme mit nahezu allen Aussagen überein.
    Doch zu einem zentralen Punkt möchte ich etwas anmerken:
    Meine eigene Erfahrung im Verwandten- und Bekanntenkreis ist leider die, dass die Menschen nicht die Parteien IMMER NOCH wählen, weil sie etwas verändert haben möchten.
    Nein, sie wählen diese Parteien immer noch – und halten so dieses System bewußt am Laufen – weil sie wollen, dass sich an ihren persönlichen Lebensumständen nichts ändert.
    Nicht schnell auf jeden Fall und nicht gravierend und schon gar nicht zum SPÜRBAREN Nachteil.
    Und genau davor, dass dies aber passieren könnte, wenn sie nicht wie gewohnt wählen und das System am Leben erhalten, haben sie Angst.
    Sie sind ja die letzten Jahrzehnte mit ihrem Leben und den Zuständen in Deutschland ganz gut klar gekommen und wähnen deshalb ihre Zukunft in diesem System evtl. nicht mal zu unrecht in den richtigen (besten?) Händen.
    Und das wird von ihnen auch zwischen den Zeilen so kommuniziert.
    Die Nebenwirkungen (weltweiter Krieg, Hunger, Ausbeutung, Not und Elend) des Systems sind ihnen wohl mehr oder weniger bewußt, aber sie können diese Nebenwirkungen ausblenden, da sie nicht selbst davon unmittelbar betroffen sind – mit Ausnahme der Flüchtlingswelle im Jahr 2015/2016.
    Dabei verhält es sich bei diesen Menschen in etwa so wie mit dem Frosch im Kochtopf.
    Diese Menschen, die ich meine, zählen dabei einkommenstechnisch natürlich (noch) zur Mittelschicht.
    Ihr Desinteresse an dem Schicksal der finanziell weniger gut gestellten Mitmenschen in Deutschland und erst recht gegenüber der Not und dem Leid der Menschen in den armen Ländern der Welt ist für mich immer wieder erschreckend.
    Als Ursache vermute ich schlicht Selbstsucht, die es leider gewaltig an Empathie mangeln lässt.

    • Ja, das denke ich im Großen und Ganzen auch. Nur Ihre Schlussfolgerung würde ich gerne etwas komplettieren. Der Kapitalismus ist Konkurrenzkampf pur. Die Konzerne konkurrieren um Märkte, Aufträge und Rohstoffe, die Statusakrobaten um Jobs, Wohnungen, Kita-Plätze, …, und ganz unten konkurrieren sie sogar um den besten Platz unter der Brücke oder einen Teller Suppe bei der Armenspeisung. Das ganze Leben dreht sich nur um eins: Den Status verteidigen und mögliche Mitesser wegbeißen. Rechte Parteien bauen auf dieses seit Jahrhunderten antrainierte Konkurrenzkampfverhalten mit dem Ziel, das System zu Gunsten der Profiteure am Laufen zu halten. Sind die Fressnäpfe der Herrschenden bedroht, muss die Ausbeutung verschärft werden. Gelingt es den Herrschenden, den Konkurrenzkampf unten weiter zu verschärfen, verbunden mit einer maßlosen Entsolidarisierung, klappt das bestens. Darum sind Parteien wie die AfD so willkommen. Und der kapitalistische Kleinbürger wählt sie, weil sie ihm Hilfe beim Wegbeißen anbietet. Er hat nichts anderes gelernt, er kann nicht darüber hinausdenken. Er hält fest, was er hat, indem er um sich beißt.
      CDU, SPD und andere tun es natürlich genauso, nur seichter – und im Auftrag einer anderen Kapitalfraktion 😉
      Und festzustellen ist: Es gibt seit Ewigkeiten keine organisierte Alternative. Problem wird aber sein: Individuell können wir das Monster nicht besiegen. Wenn das wollen, müssen wir uns organisieren, um genug Kraft und Handlungsfähigkeit zu erreichen. Die Kapitalisten sind auch organisiert – und zwar global.

  41. Sehr schön.

    Nun, dann geht es wohl doch um die Eigentumsfrage, eine Frage, die auch auf Friedenskongressen recht selten und kaum in aller Deutlichkeit gestellt wird.
    Wem gehören die Krauss-Maffei Wegmann GmbH & Co., Raytheon Company u.a.? Wem gehören Spiegel, Stern, RTL, CNN und über Bande die ÖR? Wem gehört Hollywood? Wem gehören Walmart, Royal Dutch Shell, Bayer usw,? Wer braucht Versicherungskonzerne und Banken wie Allianz und Goldman Sachs? Wem gehören die Denkfabriken, Beratergremien und runden Tische?
    Man kann diese Fragen beantworten, wenn man dem Geld folgt und dann weiß man auch wem die Gesetzgebung und die Parlamente gehören.

    Was KenFM und andere Medien, Aktivisten u.a. im Bereich der Aufklärung und dem Aufzeigen von Alternativen leisten, ist enorm aber auch mühselig.
    Da Demokratie nicht auf dem Zettel steht, läßt sie sich auch nicht ankreuzen, hier muß man schon über Wahlzyklen hinaus aktiv sein.

    • Eines noch, kein Mensch braucht Geld. Ein Mensch braucht Nahrung, Kleidung und Wohnung, ein soziales Gefüge und Unterhaltung.
      Hierfür braucht es lediglich eine vernünftige Organisationsform.

      Geld ist lediglich dazu da diese Ressourcen zu verknappen und um den Kampf um diese Ressourcen am Laufen zu halten. Eine andere Organisationsform wird z.B. in der nun schon älteren „Zeitgeist-Trilogie“ vorgestellt.

    • Bei diesen Zeitgeist-Filmen war ich persönlich von den vorgeschlagenen Lösungen ziemlich enttäuscht. Ist schon eine Weile her, aber ich erinnere, dass da viel auf Technologie gesetzt wurde und die wahnsinnigen technologischen Wundermittel z.B. im Bereich der Energieerzeugung, die uns breiter Masse nur vorenthalten würden, so ungefähr…

      Das halte ich auch für ziemlichen Mumpitz. Wir brauchen keine High-Tech, weil wir Menschen kaum in der Lage sind, deren Wirkungen und Abhängigkeiten zu erfassen oder gar dauerhaft zu kontrollieren. Wir brauchen v.a. weniger Machtkonzentration überall und müssen die Natur endlich wieder respektieren.

    • Die Anführung technologischer Möglichkeiten, sind ein Aspekt der Zeitgeist-Filme. Hier werden keine Wundermittel vorgestellt, sondern aktuelle Technologien.

      Hauptsächlich wird in den Filmen Kritk am monetären System geübt. Ein weiterer Schwerpunkt ergibt sich im Dritten, nämlich der Gesellschaftlich-Psychologische.

      Die breite Einführung von Technologien im Einklang mit Mensch, Tier und Umwelt, z.B. die Nutzung erneuerbarer Energien, wird massiv durch die Monetative behindert. Oder tut die weitverbreitete Verwendung von Kohlenwasserstoffen, nicht nur als Brennstoff, not?

    • Ob das Not tut? Nun, ich bin der Meinung, dass wir auch energetisch sparsamer leben müssten, um fossile Brennstoffe zu ersetzen und weniger zu produzieren bzw. andere Rohstoffe zu konsumieren. In diesem Maße lässt sich das vielleicht nicht durch erneuerbare Energien kompensieren. Allerdings hielte ich das nicht für einen Verlust, ganz im Gegenteil – es wäre ein Gewinn an Freizeit, z.B.

      An eines kann ich mich noch erinnern: Diese High-Speed-Züge in Vakuumröhren. Das halte ich für Spinnerei und glaube nicht, dass der Mensch die Risiken dieser Technologie im Griff hat. In tausend Jahren würde ich mich nicht in so ein Ding setzen.

      Ich plädiere nicht für eine Rückkehr in die Steinzeit, glaube aber nicht, dass uns neue Technologien retten oder irgendwie freier machen könnten – sondern noch abhängiger. Und so bahnbrechende Entwicklungen in der jüngeren Geschichte wollen mir kaum einfallen, es gibt doch kaum noch wirkliche Innovation – nur absolute Kinkerlitzchen, die durch Marketing wahnsinnig aufgeblasen werden. Viel mehr ist mit unseren menschlichen Fähigkeiten m.E. einfach nicht drin, das sollten wir dann eben akzeptieren. Diese ganzen Silicon-Valley-Träumereien von AI halte ich auch für völlig überschätzt und natürlich auch fehlgeleitet. Seit 30 Jahren oder so stehen wir ständig vor dem ganz großen Durchbruch, der sich dann doch nochmal verschiebt, aber bestimmt nicht mehr lang…

  42. Das Problem ist, dass alternative Medien zwar sehr viele Klickzahlen einfahren aber berechnet auf die gesamten Menschen im Lande ist es doch eine verschwindend geringe Minderheit. Im Osten ist es definitiv politischer, doch die Menschen im Osten versuchen über eine andere Partei (AfD) Veränderung herbeizuführen…
    Was ich sagen will: 97% der Menschen in diesem Lande sind nach wie vor völlig Gehirngewaschen und damit eigentlich unzurechnungsfähig. Ein Beispiel: der böse Mann in Nordkorea der die ganze Welt atomar bedroht…
    Klingelts?!
    Die Menschen haben einfach kein Interesse was zu ändern. Sie haben keine Idee. Sie wissen nicht mal wie stark sie jeden Tag,jedes Jahr, mit jeder Handlung beraubt und bestohlen werden.
    Einfachste ZUsammenhänge die mit halbwegst durchschnittlicher Intelligenz zu erfassen wären werden nicht erfasst. Z.B. die Löhne (Verteilungsfrage) Dogma: Löhne runter = Arbeitslosigkeit runter. = die Menschen glauben das!!!
    Wahrheit: Löhne rauf = Arbeistlosigkeit runter = die Menschen können es sich leisten Dienstleitsungen zu bezahlen = sie lassen sich den Boden legen anstatt es selbst zu tun (nur ein kleines Beispiel) = Arbeistplätze für andere usw…
    Die Meschen sind unglaublich dumm (gehalten) und daran wird sich nichts ändern bis es ihnen wirklich richtig an den Kragen geht…

    • Nee, dann kommen erst einmal all die Scharlatane und rufen zum Gebet auf und vermittelt dich an einen Schlepper Der wird dann checken ob bei dir noch etwas für die Organbank zu holen ist, oder ob es mehr bringt dir die Letzten Kröten abzunehmen und dann im Meer absaufen zu lassen.

  43. Hallo Ken,
    hat mir sehr gut gefallen. Bin derselben Meinung. Leider sitzen auch viele alternative Seiten auf dem falschen Pferd. Die Nachdenkseiten z.B. unterstützen die Linke und die SPD. Auch mit der Partei „Deutsche Mitte“ wäre es wohl nichts geworden. Und die AfD ist eine trickreiche Geburt des Neoliberalismus, um enttäuschtes Wählerpotential einzusammeln und zu kontrollieren. Deine Ausführungen zur Arche waren ein bißchen mager. Da hätte ich gern mehr gehört. Ich dachte bis heute, der Ken will „Energieautark im Wohnwagon“ leben, was ja grundsätzlich nicht schlecht ist, aber den Aufwand dieser Seite in Frage stellt.

  44. @flora

    ABER: Über die hohe Wahlbeteiligung zu klagen, kann ich nicht
    nachvollziehen.

    Ich schon.
    Im Prinzip legitimieren wir doch das Prinzip der Wahlen damit, dass wir hingehen.
    Das ist eben offenkundige Akzeptanz des ganzen Prinzips.
    Wir erhalten das selbst am leben indem wir es benutzen und uns gegenseitig ins Gewissen reden, wenn wir anfangen da irgendwas faul dran zu finden.

    In der erhöhten Wahlbeteiligeung kann man m.E.n. allerdings erkennen, dass die Menschen etwas bewegen wollen und durch Bewegungen wie Deutsche Mitte o.ä. neue Hoffnung geschöpft haben, dass damit die Erlösung stattfinden wird. Sie haben allerdings nicht verstanden, dass Wahlen nicht die Veränderung bringen werden.

    Mein kurzes Beiwohnen in der sog. Demokratie reicht aus, um zu erkennen, dass an den wichtigen Stellen eben nicht gedreht wird – egal, wer da am Ruder steht.

    Rente, Pflege, Arbeitslosigkeit, Ungerechte Verteilung, Lobbyismus, Korruption, … – da passiert irgendwie nichts zum Vorteil des sog. Volkes…

    Und die, die es vielleicht noch wirklich gut meinen, die kommen nicht ans Ruder heran.

    Aufzuzählen gäbe es da sicher noch mehr!

    Es wird z.B. einfach nach und nach alles privatisiert: Bahn, Post, Straßen, …
    Wer von uns wäre dafür gewesen? Ich behaupte mal keiner.
    Dann wird entschieden, dass ein Luftwaffenstützpunkt im Ausland für Millionen aufgepeppt wird.
    Wer von uns wäre dafür gewesen? Ich behaupte mal keiner.

    Ich habe auch lange gehadert…
    Mir wurden, beim Offen darüber sprechen, dass ich ein Prinzip, von dem ich nichts halte nicht weiter unterstützen möchte, auch die Argumente an den Kopf geworfen, die man dann nun mal zu hören bekommt. Demokratie wäre eine Erungenschaft, die man erhalten muss oder dass man mit Nichtwählen eben die schlechteren Parteien stärkt und auf diejenigen scheißt, die für das Erkämpfen der Demokratie gestorben sind, usw.
    Man hat mir dann eher zum ungültig Wählen geraten, damit das mit den Prozenten eben besser hinhaut…

    Aber garnicht wählen wäre ja schon fast verrat!

    Und irgendwie bin ich dann doch hingegangen, um mich jetzt im Nachhinein zu ärgern, dass ich das System damit doch wieder legitimiert habe.

    Das Prinzip der repräsentativen Demokratie wurde uns als so super im Vergleich zu anderen Systemen verkauft, sodass wir alle es von ganz alleine am Leben halten.

    Und die Hoffnung aller ist eben, dass die Veränderung mit dem Erlöser bei der nächsten Wahl kommt.
    Ob der nun Hörstel, Schulz, Lindner, Weidel, Merkel oder sonst wie heißt ist dabei doch egal.
    Wir setzen all unsere Hoffnung darauf, dass es mit der nächsten Wahl besser wird. Und obendrauf steht es uns doch auch nicht zu uns zu beschweren, denn wenige Generationen zuvor war die Situation noch massiv schlechter als jetzt und es geht uns hier doch so gut.

    Hmm…
    Die Argumentation finde ich immer am fragwürdigsten, denn warum sollten wir etwas, dass sich schleichend als nicht vorteilhaft erweist nur weiter für gut befinden, weil es uns augenscheinlich so gut geht und es doch auch schlechter sein könnte?

    Wenn ich in Bangladesch ohne Beine auf einem Skateboard durch die Straßen rutschen würde, und mich fragen würde, wie ich den nächsten Tag erleben soll, hätte ich garnicht die Möglichkeit mir darüber Gedanken zu machen, ob die Demokratie so wie wir sie leben sinnvoll ist oder nicht. Also ist es verdammt nochmal unsere Pflicht uns Gedanken darüber zu machen, ob das Herrschaftsprinzip, das wir verfolgen funktioniert oder nicht und dass wir mal etwas auf die Beine stellen, wovon eben mal mehr Leute profitieren, als nur ein paar auserwählte, die einfach nur ne ganze Menge Glück hatten in die richtige Familie geboren worden zu sein oder denen eh alles egal ist.

    Sicher könnte man einfach mal zufrieden sein, besonders in unserem Land. Aber weil wir nunmal die anderen sind verantwortlich spielen, wollen wir nunmal auch, dass die anderen sich zumindest mal an ein paar wenige Versprechen halten und nicht hinterher sagen, dass sie sich einfach nur versprochen haben.
    Und die Menschen spüren einfach, dass das so nicht ganz hinhaut. Da ist so eine Lemschicht, zwischen uns und denen da oben. Und die wird immer dicker.

    Es fühlt sich obendrauf irgendwie nicht so toll an, wenn man damit konfrontiert wird, dass es uns so gut geht und anderen eben total beschissen.

    Ich finde, wir können uns ruhig das Selbstvertrauen erarbeiten unser Prinzip der Demokratie zu kritisieren gerade weil wir hier nicht jeden Tag ums nächste Fressen bangen müssen und unser Internet eben noch nicht gesperrt ist. Und wir können ruhig auch dieses Prinzip mit Nichtwählen als unsinnig ablehnen. Denn, bewiesen ist es doch schon lange, dass mit Wahlen die wichtigen Dinge nicht verändert werden.

    Wer allerdings nicht mehr wählen geht, der sollte mit anderen gemeinsam ins Machen kommen und zumindest versuchen Dinge selbst zu verändern!

    Darin liegt der Schlüssel!

    Bleibt friedlich…

    Ich

    • JA!
      Tolle Gedanken und viel Wahres dran.
      Ihre Beiträge sind sowieso sehr fundiert und nachdenkenswert, Kompliment.
      Unterstützen Sie doch die Idee einer Bewgung..z.B. einen KENFM-Arche Congress, vielleicht ist ja die Kraft da um eine Bewegung entstehen zu lassen.
      Vorbilder wie Corbyn und Sanders haben wir doch gesehen.
      Lassen wir uns organisieren , wie Frau Bonath schon richtig sagte, die ‚anderen‘ sind perfect organisiert.
      Eine ausserparlarmentarische Opposition kann etwas erreichen, davon bin ich überzeugt.
      Ihnen alles Gute!

  45. Aus meiner Sicht stehen uns dramatische Zeiten bevor. Lange wird die aktuelle deutsche Biedermeier-Epoche nicht mehr dauern, dann wird es für Merkel eng, egal mit wem genau sie das Land so lange noch ein bisschen weiterverwaltet. Neben der ständigen latenten Kriegsgefahr und der immer weiter fortschreitenden Zerstörung der Natur steht auch der globale wirtschaftliche Kollaps unausweichlich bevor. Die Gründe sind ja bekannt (Geldsystem, Verschuldung, sinkende Einkommen, Austeritäts-politik, Automatisierung, etc.). Die Frage ist nur, wie lange genau es noch halbwegs „gut“ geht (für die meisten).

    Dann gibt es nur eine extrem rechte oder linke Antwort, aus meiner Sicht – wobei in Deutschland sicher ersteres viel wahrscheinlicher ist, leider… Ken Jebsen hat natürlich Recht, dass heute schon vieles faschistisch an unserem System, allerdings geht da schon noch mehr.

    Gerne höre ich mir die Pläne zum „Arche bauen“ an, ohne daran zu glauben, als insgesamt kleine, versprengte Minderheit die Katastrophe irgendwie managen zu können.

    https://www.youtube.com/watch?v=XTPGpBBwt1w

  46. Wir in Europa oder Deutschland sollen nicht überheblich sein, der Trendsetter ist immer noch die USA. Kommt es dort zum Bürgerkrieg, dann wird auch hier einer stattfinden. Wird dort der Vorhang abgelassen und die hässliche Visage der Diktatur kann sich nicht mehr vor der Weltöffentlichkeit versteckt werden, so wird auch hier die Szene stattfinden.
    Beides bedeutet im konkreten Fall Schock für die Schlafwandler.

  47. Lieber Ken Jebsen,
    hätten die Nicht-Wähler beispielsweise die DM gewählt,
    dann wäre das, was sie bis zur Minute 16:26 sagen, sinngemäß
    im Parlament gesagt worden und noch viel mehr!
    Was Sie weiter sagen, nämlich „Arche bauen“, da mach‘
    ich mit!
    Natürlich hätte man zu verhindern gesucht, dass Leute wie
    Christoph Hörstel in den Deutschen Bundestag hinein gelangen.
    ABER: Immerhin, die Chance war da (in 12 Bundesländern jeden-
    falls). Man hat’s versucht, kosten tut es nix, schaden kann es auch
    nicht! (Übrigens weiß ich bis zur Stunde nur, dass die ‚Sonstigen‘
    insgesamt auf 4,9 % gekommen sind).
    Und Alternativen parallel! selbstverständlich!
    Soll ich jetzt über die zuhausegebliebenen Wähler/innen flennen,
    sie haben von ihrem Recht auf Nicht-Wählen Gebrauch gemacht,
    schade!
    ABER: Über die hohe Wahlbeteiligung zu klagen, kann ich nicht
    nachvollziehen.

  48. Was ist heute links und rechts ?
    Die alte Sozialisten verlieren überall Stimmen wegen ihre neoliberale Politik, EU Politik.
    Sie verstehen noch immer nicht das soziale Demokratie das Gegenteil ist von Globalisierung, auch die EU ist Globalisierung.
    Politisch korrekt ist für eine offene Gesellschaft, und für Europa, womit dann die EU gemeint ist.
    Das die EU, und der Euro, und die offene Gesellschaft, Illusionen sind, Deutsche fangen an zu empfinden was das Schaffen ist.
    Dat Problem ist die zweiten Weltkrieg Geschichte, die noch immer unterrichtet und verbreitet wird, das Deutsche Nationalismus zwei Weltkriege verursachte, und die Gaskammer.
    Damit ist Nationalismus verdammt.
    Ich las gerade Erich Ludendorff, Meine Kriegserinnerungen, 1919.
    Er verstand sehr gut das die Feinde Deutschland’s Deutschland vernichten wollten.
    Die Vernichtungswille existiert nicht mehr, wie Churchill sagte ‚eine europäische Union muss Deutschland einfädeln‘.
    Auch das wurde nichts, Merkel regiert die EU.
    Die AFD ist darum so bedrohend weil es jetzt möglich wird das die AFD im Bundestag eine andere deutsche Geschichte erzählt.
    Chrustjow hatte die Mut Stalin zu denunzieren, ob es einmal ein Chrustjow im Reichstage geben wird ?

    • ich kann ihnen nur unbedingt das Buch von Haisenko ans Herz legen: England, Deutschland, die Juden und das 20. Jahrhundert!
      Wenn wir insgeamt unsere gemeinsame Geschichte aufarbeiten stellt sich ein Muster heraus. Bis heute können England und als Anhängsel (wer ist der Hund und wer der Schwanz?) die VS die Restwelt betrügen und ausrauben,sie schreiben die Geschichte. Wer hat die Kriege begonnen? Immer? Länder mit einer grottenschlechten Handelsbilanz. Das war schon immer so. Heute ist es nicht anders. Wenn Verbrecher nicht bestraft werden,werden sie immer noch mehr und noch schlimmere Verbrechen verüben.
      Lesen sie dieses Buch!

    • Ich las schon so viele Bücher.
      Bernard Baruch kaufte Roosevelt in die Politik 1932 um Krieg zu führen.
      Charles A. Beard, ‘American Foreign Policy in the Making, 1932 – 1940, A study in responsibilities’, New Haven, 1946

  49. Es ist und ja doch dfenke ich allen klar, daß dies genauso ist wie Ken Jebsen es erklärt..schön und gut, allerdings fehlen die konkreten Alternativen zu diesem System. Einfach nicht wählen bewirkt überhaupt nichts!
    Wie erwähnt muss es für alle Frustrierten ein anderes System real existieren oder zumindest der Plan da sein wie man es aufbauen kann. Und dann genau dieses umsetzen.
    Doch wie tun?! Dafür müssten sich ganze Gemeinden lossagen von diesem Zirkus, aus der BRD ‚austreten‘, ein eigenes System aufbauen.
    Tja…und was passiert dann mit solchen Leuten? Die werden Reichsbürger beschumpfen. Der Verfassungschutz kommt, weil das ja die BRD zersetzen würde.
    Ein echter Systemwechsel ist noch nie und wird auch nie friedlich passieren…leider.
    Damit bleibt allen die raus wollen nur die Revolution.

    • Das Geologische Institut Potsdam hatt anscheinend berechnet wie schwer Du inklusive deines Landes bist. Es fragt sich dabei was ist Deutschland ? Ein Körper. Es beginnt wo die Erde nicht mehr flüssig ist vielleicht so 30 km in der Tiefe und endet dort wo wir herumspazieren an der Oberfläche. Dieses Gewicht kann man nun mit dem täglichen Öl Energieverbrauch der Welt vergleichen. Ich finde Vergleiche hier nötig da die blanken Zahlen alleine das Vorstellungsvermögen sprengen. Also wie viel Erdöl verbrauchen wir täglich ? Wie viel Energie steckt in 15 Milliarden Litern Erdöl ? Dabei kommt heraus dass man Deutschland jeden Tag um zwei Meter hoch heben könnte.

      Österreich ist weit schwerer und hat ein drittel der Masse von Deutschland bei weit kleinerer Fläche – daher könnte man Österreich etwa 6 Meter pro Tag mit der Energie des globalen Ölverbrauchs anheben.
      In zehn Jahren könnte man Österreich auf mehr als die doppelte Höhe des derzeitigen Flugverkehrs auf über 20 000 Meter anheben.

      Ich bin der Meinung dass man sich überlegen soll ob man dazu bereit ist selbst auf Erdöl zu verzichten. Das ist nicht zu verordnen – es ist eine Begrenzung seiner Möglichkeiten. Es ist das Ende der Arbeitslosigkeit. Was bliebe da übrig ? Das Fahrrad ?
      Worauf legt man die Priorität ? Auf Nahrung ? Ich für meinen Teil lege die Priorität auf Nahrung. Als Bauer ? Derzeit gehe ich zu Bauern einkaufen und betreibe einen Hauswirtschaft – bedeutet ich veredle die Grundnahrungsmittel und verkaufe sie am Wochenmarkt. Nahrung schaffen Nahrung verkaufen. Habe ich mehr Energie helfe ich den Bauern bei der Produktion der Grundnahrungsmittel. Viele denken an die Volldigitalisierung – an die globale Arbeitslosigkeit. Ich denke daran nicht. Mal ganz ohne Vorwurf, glaubt ihr nicht dass wir alle etwas überheblich geworden sind ? Stichwort wie viel Energie steckt in einem Liter Öl ? Physikalische und biologischen Realitäten abseits von diesem Energiekonsum zu beachten steht aber leider mit hormonell wirksamen Hormonen im Konflikt – Östrogen als Sexualhormon ist doch letztlich ein Lusthormon. Wir verhalten uns genau so – Lust über Leben.

    • Das Geologische Institut Potsdam hatt anscheinend berechnet wie schwer Du inklusive deines Landes bist. Es fragt sich dabei was ist Deutschland ? Ein Körper. Es beginnt wo die Erde nicht mehr flüssig ist vielleicht so 30 km in der Tiefe und endet dort wo wir herumspazieren an der Oberfläche. Dieses Gewicht kann man nun mit dem täglichen Öl Energieverbrauch der Welt vergleichen. Ich finde Vergleiche hier nötig da die blanken Zahlen alleine das Vorstellungsvermögen sprengen. Also wie viel Erdöl verbrauchen wir täglich ? Wie viel Energie steckt in 15 Milliarden Litern Erdöl ? Dabei kommt heraus dass man Deutschland jeden Tag um zwei Meter hoch heben könnte.

      Die Sueddeutsche geht da ganz dem Trend nach:

      Das Geschäftsmodell ist ungefähr so neu wie der Verkauf von Sternen am Himmel. Und doch funktioniert es. Ein Start-up aus Edmonton bietet Luft aus dem Banff National Park an. 7,7 Liter Frischluft aus den kanadischen Rocky Mountains kosten in der Sprühflasche umgerechnet 21 Euro. Der Inhalt, unter „strikten Qualitätsstandards“ abgefüllt, soll für immerhin 150 Inhalationen reichen, behauptet die Firma Vitality Air. User „White“ schreibt auf der Homepage des Start-ups: „Luft, wie sie sein sollte.“

      Moses Lam gibt gerne zu, die Firma ursprünglich als Scherz gegründet zu haben. Er und sein Partner Troy Paquette füllten zunächst Plastiksäcke mit Luft und stellten ihr Produkt bei Ebay ein. Weil Menschen bestellten, professionalisierten sie sich. Die erste Lieferung von 500 Flaschen Luft aus Kanadas ältestem Nationalpark war innerhalb von vier Tagen ausverkauft. Eine zweite Lieferung mit 4000 Flaschen ist auf dem Weg nach China, dem größten Absatzmarkt für „Vitality Air“. Das hat so seine Gründe.

      Quelle : http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/china-wegen-des-smogs-kaufen-chinesen-jetzt-luft-aus-kanada-1.2785427

      Auch Japan ist, wie China auf dem Trend:

      Frische Luft gibt es in Tokio auch an einer Tankstelle…
      14.08.2008 – Japans Metropole Tokio ist nicht nur für die wimmelnde Schar seiner unzähligen Bewohner und die damit einhergehende Umweltbelastung und Luftverschmutzung bekannt, sondern auch für die ganz eigene Art, neue Trends für Asien und die restliche Welt zu setzen.

      Zwar nicht neu, aber immer noch voll im Trend liegt die Tokioter Antwort auf die vergiftete Luft: Durch den Smog, der in der japanischen Hauptstadt allgegenwärtig ist, wurden dort bereits in den 80er Jahren so genannte Sauerstofftankstellen an großen Straßenkreuzungen angebracht, die besonders Kindern gesunden Luft liefern sollten. Denn die meisten der giftigen Luftpartikel sammeln sich am Boden, weshalb die kleinen Tokioter noch stärker unter der Verschmutzung leiden als ihre Eltern.

      Quelle: http://www.chirurgie-portal.de/news/sauerstofftankstellen-tokyo.html

      Auch wieder mal die Uni Potsdam:

      Eine weitere These der Skeptiker: „Wir atmen zu viel CO2 aus.“ Es stimmt, dass Menschen, Pflanzen und Tiere Kohlendioxid ausatmen – und zwar die unvorstellbare Menge von etwa 120 Milliarden Tonnen pro Jahr.

      Aber: Wie schon erwähnt, gehören diese zum geschlossenen Kohlenstoffkreislauf. Das ausgeatmete CO2 entsteht bei der Verbrennung von Nahrungsmitteln im Körper. Es ist also Kohlendioxid, das vorher der Atmosphäre durch die Photosynthese entzogen wurde. Das Gleiche gilt für die Verbrennung von Holz: Wird immer nur so viel Holz verbrannt wie auch wieder aufgeforstet wird, trägt die Holzverbrennung nicht zusätzlich zum Treibhauseffekt bei.

      Quelle: http://www.focus.de/wissen/klima/tid-8638/diskussion_aid_234330.html

      „Auch wenn ich niemandem das Atmen verbieten will, würde mich interessieren, wie viel CO2 ein Mensch in seinem Leben ausatmet?“ (Dirk Winkel, Klingenthal)

      Dr. Matthias Heil (Max-Planck-Institut für Herz- und Lungenforschung): „Jeder Mensch unterscheidet sich, deshalb lässt sich diese Frage leider nicht pauschal beantworten. Man kann sich aber annähern: Der CO2-Gehalt der Ausatemluft liegt recht konstant bei 4 Prozent, also 40 Milliliter CO2 pro Liter Luft. Dies entspricht bei 0 Grad Celsius ungefähr 80 Milligramm.

      Der Sauerstoffverbrauch wird von vielen Dingen beeinflusst – etwa durch die Körpergröße beziehungsweise -masse und durch die Aktivität des Menschen. Auch die Anteile an Fett und Muskulatur haben einen Effekt: Muskulatur hat im Verhältnis zu Fettgewebe einen wesentlich höheren Grundumsatz, sodass eher muskulöse Menschen bereits in Ruhe mehr CO2 produzieren als eher untrainierte.

      Quelle: https://www.co2online.de/service/klima-orakel/beitrag/wie-viel-co2-atmet-der-mensch-aus-8518/

      10. Februar 2017
      Was kommt
      Die neue Weltordnung

      Unsere Gesellschaft verändert sich, und damit auch die Wirtschaft. Deshalb haben wir den Süddeutsche Zeitung Wirtschaftsgipfel 2017 unter das Motto „Die neue Weltordnung“ gestellt . Er findet, wie in den vergangenen zehn Jahren, wieder im Hotel Adlon in Berlin statt, diesmal vom 16. bis 18. November.

      Diese neue Weltordnung betrifft zum einen die Politik. Was kommt nach Brexit, nach Trump noch? Diese neue Ordnung betrifft aber auch die Wirtschaft, denn nicht wenige Manager, die wir in diesen Tagen sprechen, fragen sich bang: Wird all das, was in den letzten Jahren entstanden ist, werden globale Lieferketten, Digitalisierung und Innovation über Grenzen hinweg wieder zurückgedreht? Werden andere Mächte – China oder Indien – die westlichen Staaten verdrängen? Und wie sollen die Unternehmen auf diesen Umbruch reagieren? Die neue Weltordnung betrifft auch das Digitale. Welche technologische Revolution kommt nach der Industrie 4.0? Wie mächtig wird die künstliche Intelligenz? Welche Möglichkeiten bietet Virtual Reality? Und wer sind die digitalen Supermächte von morgen?

      Wir haben für den 11. SZ-Wirtschaftsgipfel bereits 16 namhafte Referenten gewinnen können, weitere 45 werden in den nächsten Wochen und Monaten hinzukommen. Zugesagt hat zum Beispiel Friedrich Merz, einst Kronprinz der CDU, heute Vorsitzender der Atlantikbrücke und Aufsichtsrat des amerikanischen Finanzinvestors Blackrock in Deutschland. Er diskutiert mit uns über das Thema „Was wird aus Deutschland?“ Kommen werden auch Siemens-Personalchefin Janina Kugel und der Chef des Münchner Ifo-Instituts, Clemens Fuest. Oder Reiner Hoffmann, der Chef des Deutschen Gewerkschaftsbundes, der mit Managern die Frage „Scheitert die Globalisierung?“ debattiert. Und auch die Verhaltensökonomin Nora Szech, die für ihre Experimente mit Mäusen bekannt ist und in einer Podiumsrunde über eine Frage spricht, die viele in der Wirtschaft bewegt: „Empathie – Entscheiden mit Kopf, Herz oder Bauch?“

      Auch die Digitalisierung wird, wie in den vorgangenen Jahren, den Kongress beherrschen. Ein Thema zum Beispiel: Wie finden Start-ups und Mittelstand zusammen? Darüber diskutieren die Gründerin Freya Oehle (Spottster), die Familienunternehmer Christian Miele und Max Viessman sowie Jeanette zu Fürstenberg, Chefin von La Famiglia, einem Start-up-Fonds, den große Familienunternehmen aufgelegt haben. Ein anderes Thema: Was ist mit künstlicher Intelligenz möglich – und was nicht? Darüber sprechen unter anderem Jürgen Schmidhuber, einer der bekanntesten deutschen Wissenschaftler auf diesem Gebiet, und die Deutschland-Chefin von Microsoft, Sabine Bendiek.

      Quelle : http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/was-kommt-die-neue-weltordnung-1.3372864

      Schuld am Klimawandel ist der Mensch – oder doch nicht?

      Vor einigen Tagen haben US-Forscher im Fachblatt Nature Climate Change eine Studie veröffentlicht, die fast schon Entwarnung zu geben scheint. Demnach seien 30 bis 50 Prozent des Eisrückgangs seit 1979 auf natürliche Schwankungen zurückzuführen. Das klang fast, als sei alles halb so wild mit dem CO₂-Ausstoß, erst mal locker bleiben, die Erde macht ja sowieso, was sie will.
      Nun hat aber auch hier der Mensch seine Hand im Spiel


      „Wie der Anteil natürlicher Ursachen aussieht, ist eher von akademischem Interesse“, sagt Anders Levermann vom Potsdam-Institut für Kilmafolgenforschung (PIK);

      Quelle:http://www.sueddeutsche.de/wissen/klima-mensch-und-natur-1.3422319

      Und es geht noch weiter:

      20. November 2015, 14:04 Uhr

      Wer Klimaschutz ernst nimmt, muss Autos abrüsten

      Sieben Milliarden Tonnen CO₂ pusten Autos, Lastwagen, Schiffe, Flugzeuge jährlich in die Atmosphäre – rund ein Fünftel aller Treibhausgasemissionen der Menschheit. Alleine in China werden jedes Jahr 20 Millionen Autos verkauft, Tendenz steigend. Geht alles so weiter wie bislang, könnten 2050 doppelt so viele Autos auf dem Planeten fahren wie heute. Der Verkehr könnte zum größten Stolperstein für wirksamen Klimaschutz werden, und damit auch für den Ende November beginnenden Klimagipfel in Paris.

      Quelle:
      http://www.sueddeutsche.de/wissen/verkehr-wer-klimaschutz-ernst-nimmt-muss-autos-abruesten-1.2744889

      Wieviele Tilgungen in all den Beiträgen sind, wo die möglichen, politischen Zusammenhänge liegen und welche Themen beim Klimaschutz auch noch über Bande denkbar sind, überlasse ich jedem Leser selbst.

  50. Schönes Video mit gutem Lösungsansatz.

    Viele Kommentare sind zwar noch dabei sich über die unterschiedlichen Parteien zu unterhalten und ihre letzten Hoffnungen auf Veränderung durch Politiker zu bestärken, aber ein Vergleich der letzten Jahrzehnte und der Veränderung innerhalb der Gesetze, der Rechte und der Pflichten dürfte manchen Menschen schon genügen, um zu erkennen, dass die Entwicklung stets politisch gegen die meisten Menschen gewesen ist.

    Ich verstehe auch, dass viele sich vor der Wahl über die Wahlwerbung unterhalten – einige Menschen nach der Wahl sich über das Ergebnis unterhalten, da ja medial viel dafür getan worden ist, dass der Glaube an das politische System und die Veränderbarkeit durch Wahlen anscheinend noch bei vielen Menschen stark vorhanden ist.

    Die Fragen, die sich jeder stellen kann:

    Welchen Einfluss hatte ich vor der Wahl auf die Politik und nach der Wahl auf die Politik?
    Welche politischen Entscheidungen sind mir in den letzten vier Jahren in persönlich nachvollziehbarer Weise bedeutsam gewesen?

    Und dann wird es möglich, dass der Gedanke kommt, dass kein persönliches Anliegen politisch entschieden worden ist.

    Das keine Veränderung geschehen ist, die von persönlichem Interesse ist.

    Wer wird dort eigentlich gewählt und für wen?
    Wenn doch vier Jahre zuvor schon keine Entscheidung für einen selbst getroffen worden ist?

    Und warum jetzt immer wieder über Parteien wie über Fußballvereine unterhalten, im Sinne:“ ah..ja..die Partei ist so und so abgestürzt…ah ja der Politiker soundso…mhm…“

    Bei Fußballvereinen klänge das etwa so : “ ja… der soundso wechselt jetzt zu Real Madrid…“

    Bei Fußballvereinen kann es ja noch sein, dass die Erfolge und die Anteilnahme im Stadion etc. für einen Menschen persönliche Glücksmomente bescheren können.

    Aber bei Politik?

    Wo wird etwas entschieden, was möglich ist?

    Nochmal meine Zahlen von vor kurzem:

    20 Millionen Hungertote jährlich weltweit – 4,4 Milliarden Euro für das reine Überleben nötig.
    1,572 Billionen jährlich (2016) weltweite Rüstungsausgaben.

    Die 4,4 Milliarden passen 35727 Mal in die Rüstungsausgaben mengenmäßig hinein.

    Es ist vorstellbar und denkbar, dass die Rüstungsindustrie 2017 rund 4,4 Milliarden weniger ausgibt, ohne es signifikant zu merken.

    Der Deutsche Verteidigungshaushalt 2016: 34.287.847 tsd Euro

    Auch allein im Jahre 2016 passt die Summe von 4,4 Milliarden immer noch 7,791 Mal in den Rüstungshaushalt allein bei Deutschland.

    Die Hungersnot für 20 Millionen Menschen weltweit könnte allein schon beim Rüstungsetat in Deutschland gelöst werden.

    Es würde immer noch mit 29.882.847.000 Euro zu viel Geld für Rüstung ausgegeben werden, aber der Hunger auf der Welt würde für ein Jahr durch Deutschland beendet sein.

    Wer glaubt, dass die Politik dies nun umsetzen wird, da er als Wähler seine Stimme abgegeben hat in der Hoffnung: nun wird alles besser mit Afd?

    • Leider haben wir schon zu viele Menschen, leider bestimmt wieviel Essen es gibt in viele Kulturen wie schnell sie sich vermehren, Maltus erklärte es schon.

    • Leider haben wir schon zu viele Menschen, leider bestimmt wieviel Essen es gibt in viele Kulturen wie schnell sie sich vermehren, Maltus erklärte es schon.

      Dieser Glaubenssatz mit „Leider“ erfreut sicher bestimmte Menschen, weil er den Anspruch der Unveränderlichkeit von bestimmten Handlungen, Haltungen und Energien hochhält.

      Das sehe ich anders.

  51. Ich finde die höhere Wahlbeteiligung nicht schlecht, zumal die großen Parteien dabei hohe Verluste zu verzeichnen haben. Es zeigt mir ein gestiegenes Interesse an Politik bei gleichzeitig geringerem Zuspruch zum Establishment. Genau das wünsche ich mir. Die Hoffnung, durch eigene Wahlbeteiligung etwas Entscheidendes zu verändern, dürfte dabei wohl nur bei AfD-Wählern vorhanden sein. Innerhalb der Linken ist diese Hoffnung – so meine Wahrnehmung – kaum vorhanden. Ich habe eine Kleinpartei (V-Partei, Ergebnis: 0,2 %) aus dem linken Spektrum gewählt, weil ich jede mir bietende Gelegenheit nutzen will, mich gegen das Establishment auszusprechen, und den Stimmenanteil der Etablierten im Rahmen meiner bescheidenen Möglichkeiten reduzieren will. Selbstverständlich ist mir klar, daß man es damit nicht bewenden lassen sollte. Ich beteilige mich über Petitionen, Demonstrationen (zuletzt: Ramstein), Diskussionen im Bekanntenkreis und – ganz wichtig – über den täglichen Konsum ständig an politischer Willensäußerung. „Jeder Einkaufszettel ist ein Wahlzettel“. Ich bin für alles offen, was man sonst noch zur Verbesserung der Verhältnisse beitragen kann und beteilige mich gerne, wenn mir die Idee gefällt. Oder wie man „die Arche bauen“ kann. Nebenher auch wählen zu gehen ist nicht schädlich, wenn man es mit geringen Erwartungen tut.

    • Finde ich richtig. Ich habe auch mit voller Überzeugung eine Partei gewählt, die nie im Leben auf 5% kommt. Das wünsche ich mir im aktuellen System von jedem. Ich hätte gerne 18+ Parteien mit knapp über 5% im Bundestag.

  52. Die einzige echte Demokratie ist die repräsentative Demokratie. ‚Volksentscheide‘ bedeuten Mehrheitsdiktatur, die davon ‚getragen‘ wird, dass die, die keine Ahnung haben, die gleichen Stimmengewichte haben wie absolute Experten.
    Die repräsentative Demokratie ermöglicht es, dass Experten Themen vertreten, und das ist sehr wichtig.
    Es gibt keine funktionierende direkte Demokratie, genauso wie es keinen funktionierenden Kommunismus gibt.
    Hätte die Schweiz nicht ein funktionierendes und sehr starkes repräsentatives Korrektiv, wäre sie ein ‚failed state‘.

    • Wie wird man Experte in der rep. Demokratie?
      Da gehts ja schon los.
      Und wer bestimmt letztendlich wer Experte ist?
      Ob jemand Experte ist sieht man vielleicht bei einem Handwerker oder Gärtner – und zwar am Resultat.
      Was uns hier als Experten präsentiert wird ist doch sehr fraglich.

    • Die Mehrheitsdiktatur die eine partizipatorische Demokratie liefern könnte ist also in deiner Wahrnehmung weniger wert als eine lobbyfinanzierte Minderheitsdiktatur, welche wir haben? Weil die lobbydiktatur bisher all deine Interessen an den Mann bringen konnte?

    • Thatsit, Ihre Expertengläubigkeit kann ich nicht nachvollziehen. Wenn ich mir anschaue, was die „Experten“ in letzter Zeit so beschlossen haben (CETA-Ratifizierung, Russland-Sanktionen, Kriegsbeteiligung in Syrien, Erhöhung des Militärbudgets), oder was sie nicht beschlosen haben (z.B. eine bessere Führung der Geheimdienste), dann muß ich feststellen, daß jeder 15jährige (oder sagen wir besser, jeder zweite 15jährige) eine bessere Politik gemacht hätte als die uns vorgesetzten „Experten“. Ich vermute, daß die Quote schlechter Entscheidungen bei Volksentscheiden nicht so exorbitant hoch wäre.
      Einfache Menschen haben oftmals mehr Ahnung als Sie denken. Vor allem haben sie ein gesundes Gefühl für Gerechtigkeit, was den „Experten“ meistens fehlt. Außerdem müßte sich im Falle von Volksentscheidungen das System um die Volksbildung kümmern. Im Moment gibt ja fast nur noch Tittytainment, oder „panem et circenses“ (Brot und Spiele), wie schon bei den alten Römern.

    • Eben dies ist der Punkt. Die Grünen z.B. plädieren für einen radikalen Ersatz des Verfassungsschutzes. Das ist durchaus plausibel. Man kann die berechtigte Kritik gegenüber dem Versagen der Geheimdienste in Bezug auf die RAF, das Oktoberfestattentat, Anis Amri oder das unerwünschte NSU Thema reduzieren. Die Grünen wollen den Verfassungsschutz nicht unbegründet abschaffen und (ohne Altlast) neu bilden.

      Das können die Grünen aber nicht in Koalition mit Merkel.

      Eben weil sie keinen Einfluss darauf ausüben können, liefern sie mutwillig Desinformation. Das erklärt natürlich den Gesichtsausdruck von Özdemir nach der Wahl.

    • Wenn sich diese ‚Experten‘ von anderen ‚Experten‘ beraten lassen müssen, dann sind das keine Experten. Ausserdem haben diese Experten nicht das gemeinwohl im Sinn sondern Ihr eigenes.
      Ich dachte das wäre eigentlich mittlerweile jedem hier soweit klar.
      Solange nicht wirkliche Experten da sitzen wo sie hingehören und es einen Mechanismus gibt der garantiert, daß dieser im Sinne der Bevölkerung handelt, solange werden Leute versklavt und dumm gehalten.
      Und in einem solchen System befinden wir uns.

    • Wahlbefähigungsnachweis!
      Ich denke es würde bereits ausreichen, wenn eine gewisse Bildung nachgewiesen werden muss für das wählen.
      Ich kann mir das so vorstellen:
      In der Wahlkabine sind 30, 50 oder mehr Fragen zur Deutschland, Europa und der Welt zu beantworten, bei denen es um das Verständnis von wichtigen Zusammenhänge geht.
      Entsprechend der Menge an richtigen Antworten, wird die Stimme dann prozentual ind das Wahlergebnis einfliesen.
      Wer also zum Beispiel nur 25% richtig beantwortet, wird entsprechend weniger Einfluss auf das Wahlergebnis haben.

    • wieder ein ThatsIt Standart-Provokations-Troll-Text.
      Ich denke sie sind ein bezahlter Schreiberling.
      Kann man solche Meinungen allen Ernstes vertreten?
      Was bezwecken sie mit solchen Aussagen?!

    • @Michael B.
      „Wahlbefähigungsnachweis“? Echt jetzt?
      Und wer bestimmt, was die >>richtigen<< Antworten sind auf Ihre "30, 50 oder mehr Fragen zu Deutschland, Europa und der Welt […] bei denen es um das Verständnis von wichtigen Zusammenhänge geht"??
      Oha!

      @schliemanns:
      Exakt dasselbe dachte ich gerade :), hätte aber darüber geschwiegen.
      Und es gibt hier noch so ein paar Kommentatoren, denen ich dies unterstellen würde.
      Da hilft nur eins: Don’t feed the (paid) T…! 😉

  53. Die Demokratie ist kein System, das dem Einzelnen die Macht gibt, Leute ‚loszuwerden‘. Die Demokratie ist ein System zur Verhinderung totalitärer Herrschaft. Meistens gelingt das, aber nicht immer. Volksentscheide sind nicht wirklich demokratisch, weil sei ein Einfallstor für Diktatur – Mehrheitsdiktatur – und somit totalitäres Herrschen geben.

    Allerdings gelingt es wohl in Demokratien am besten, Diktatur auszuschließen.

    Die Politik hat sehr viel zu sagen, die Welt ist extrem politisch geworden. 2008 z.B. ist die ‚Finanzkrise‘ ausschließlich als Produktion der verfehlten US-amerikanischen Sozialreform (durch die Clinton-Regierung) entstanden.

    Wenn Lobbymarionetten politische Macht haben, ist das bedenklich, aber kein systematisches Problem der Demokratie. Man sollte eben solche Politiker gar nicht erst wählen, dafür hilft politische Bildung.
    Nicht jeder Politiker ist käuflich.
    Der Jugoslawien-Krieg war antifaschistisch und hat die nationalistischen Entwicklungen im früheren Jugoslawien beendet.

    Es macht sehr große Unterschiede, welche Partei regiert:
    Ohne die damalige CSU(!) und die FDP hätte Deutschland heute noch die Wehrpflicht, nur ein Beispiel.

    Also ich kann diesem Beitrag in keinster Weise zustimmen.

    • Mhm, also hatten wir ausserordentliches Glück, dass unsere antifaschistischen Herrscher in Jugolslavien rumgebombt haben. Unsere Bomben haben diesen Konflikt glücklicherweise beendet. Verstehe ich dich hier richtig?

      Ohne die Fischer-Auschwitz-Rede hätte das wohl nicht mal der dämlichste Deutsche unterstützt. Aber wir wurden ja in einen antifaschistischen Angriffskrieg verwickelt im Sinne des Friedens!? Das war dann deiner Meinung auch gut so, und diese Entwicklung sollten wir würdigen?

      Also sollten wir unsere bürgerliche Sicht hinter uns lassen, weil direkte Demokratie ja nicht funktionierten kann, und unsere Volksvertreter besser bescheid wissen, wer wann und wo in unserem Namen getötet werden darf?

      Diese Art von Macht hat ja laut deiner Aussage schon der gute Adolf in unserem gemeinsamen Sinne zu nutzen gewusst?

      Auch nur so ein Beispiel….

    • Es mag sie ja beruhigen, das die Wehrpflicht ausgesetzt wurde.
      Ich habe den Dienst mit der Waffe bei der NVA abgelehnt. Nicht das sie denken, ich bin für den Wehrdienst.
      Jetzt haben wir ne Söldnerarmee, die wir überall hinschicken.
      Das hätten nicht alle Wehrpflichtigen mitgemacht. Fehlt eigentlich nur noch das Deutschland ne Fremdenlegion aufstellt. Dann sterben nur noch Ausländer.

  54. Ja, der anarchistische Ansatz – also die Rückführung der meisten Entscheidungswege auf die sie betreffenden Menschen, ohne Diktat von oben – kann funktionieren. Ich habe selber lange in einer selbstverwalteten Kommune gelebt und das war keine schlechte Zeit, vor allem eine sinnstiftende. Dafür gab es andere Probleme, die aber hier zu weit führen würden (Existenzdruck, Gruppen- und Ideologiedruck). Grundsätzlich aber ein guter, weil basisdemokratischer Ansatz. BTW: Ist »basisdemokratisch« eigentlich auch schon als Begriff verbrannt? Ich verfolge diese großkopferten Diskussionen der Salonlinken (nicht Sie gemeint) nicht so intensiv.

    Was Sie, Herr Jebsen, den Leuten neben all Ihren gutgemeinten Worten aber auch sagen müssen, ist, dass mit der Einführung basisdemokratischer Lebensmodelle auch ein gehöriger Konsumverzicht einher geht. Jedes Jahr ein dolles 1000,- € iPhone oder diese unglaublich praktischen Bestellungen bei Amazon (Genuss sofort!) passen nicht in die neuen Paradiese der Selbstbestimmung und des Freiheitsgedankens. Im Moment ist der Kreis der Menschen, die einen Bogen um den bunten Firlefanz machen, den man für Geld haben kann, beängstigend klein. Verzicht (der auf lange Sicht eigentlich ein Gewinn ist) liegt halt nicht jedem – und das muss man bei diesen Überlegungen einpreisen.

    Beste Grüße,
    Stadtmensch

    • Ich wage eine Antwort, obwohl diese dann von mir kommt und nicht von der KFM Redaktion.

      Dieses dolle 1000,- iPhone pro Jahr ist keine Investition, die im Sinne des Konsumverzichtes nicht möglich wäre. Tatsache ist, dass sich die Produktionskosten auf etwa 20€ beschränken. Hierbei könnte man meinen, dass diese 20€ jährlich dennoch im Mindestfall investiert werden müssten, was gleichermaßen unzutreffend ist. Wir haben einen Punkt im technologischen Fortschritt erreicht in dem ein Smartphone und auch dessen Leistung locker 20 Jahre überlebensfähig wäre, würden die Hersteller auf geplanten Verschleiß verzichten. Natürlich muss zeitgleich die jeweils aktuellste Software Rücksicht nehmen auf die minimal notwendige Hardware am Markt, was im Prinzip kein Problem darstellt. Das ist aber nicht im Interesse der marktwirtschaftlich Orientierten Unternehmen, die eher darauf aus sind, die Anforderungen der Software an die Hardware auf ein Maximum das mit dem aktuellsten Modell kompatibel ist zu erweitern, damit die Nutzer der Modelle, bei denen der geplante Verschleiß fehlgeschlagen ist, dennoch gezwungen sind, sich ein neues Modell zu kaufen.

      Die Tatsache, dass die seltenen (für die Produktion notwendigen) Ressourcen stark begrenzt sind, und ein permanenter Ersatz nicht gesichert ist, wird nach wie vor verschleiert. Dies gibt einer extremistischen Wirtschaftsphilosophie Vorschub, deren angebliche Notwendigkeit sich vollkommen zu Unrecht in den Köpfen der Verbraucher manifestiert hat.

      In unserem derzeitigen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Modell wird künstliche Not im Sinne der Gewinnmaximierung erhalten. Dies bedeutet eben gerade nicht, dass ein Rationaler Umgang mit Technik und Ressourcen den modernen Konsumenten ins Mittelalter versetzen würde.

      Nichts was die moderne Gesellschaft (dank oder trotz technologischer Fortschritte) zu verzeichnen hat, würde einer Gesellschaft, die mehr oder minder Intelligent agiert, verweht bleiben.

    • Hi Chris,

      wir sind da überhaupt nicht im Widerspruch und Sie haben in jedem Punkt Recht. Wie Sie sehe ich keinerlei Verlust an Lebensqualität (nicht mal einen technologischen Einbruch), wenn die Ökonomie ohne den Glitter und Glamour von bestimmten (bedingt nützlichen) Produkten heutiger Prägung auskommen würde. Allein, solche Überlegungen sind nicht neu und trotz wirklich guter Ansätze (z.B. in den 1980ern mit den vielen »alternativen Betrieben«) sieht es so aus, als müssten wir mit diesen Gedanken immer wieder bei Adam und Eva anfangen. Diese Betriebe gibt es nämlich allesamt nicht mehr. Ich will nicht zu sehr ausschweifen, aber die Monopolbildung innerhalb der Wirtschaft schickt sich z.B. gerade an, den gesamten Mittelstand auszusaugen, von dem alle Sonntagsredner doch behaupten, er sei das eigentliche Rückgrat unserer Ökonomie.

      Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, wie man Menschen, die glauben, ihre Freiheit bestünde darin, sich unter möglichst vielen Produkten etwas aussuchen zu können, vom Gegenteil überzeugen kann. Das ist ein mentales Problem und ich gebe zu, dass ich – auch aufgrund meiner Erfahrungen – in diesem Teilaspekt wahrscheinlich pessimistischer eingestellt bin. Aber aufgeben ist natürlich auch keine Option.

      So long,
      Stadtmensch

  55. Ich finde, die hohe Wahlbeteiligung und der Niedergang von CDU/CSU und SPD sowie der Aufstieg der AfD sind zumindest mal ein Zeichen, dass weite Teile der Bevölkerung unzufrieden sind und das Bedürfnis hatten, irgendwas zu ändern. Dass das alles natürlich wenig bringt und die Ziele der Wähler sicher oft diffus sind – geschenkt. Aber ich denke, dass die Risse im System auch in Deutschland immer stärker sichtbar werden und kaum mehr zu kitten sind. Und in dieser sich abzeichnenden Jamaika-Koalition müssen von allen so viele Kompromisse gegenüber dem Wahlprogramm gemacht werden, dass diese – auch wenn es die Spitzenpolitiker (oder ihre Strippenzieher) persönlich überhaupt nicht wirklich tangiert – der noch immer gutgläubigen Basis überhaupt nicht mehr zu vermitteln sein werden.

    Es interessiert mich, was Ken Jebsen mit dem Bau dieser „Arche“ konkret gemeint hat. So ganz verstanden hab ich das noch nicht, aber dazu kommt bestimmt ja noch mehr.

    • Welche Kompromisse in einer Jamaica-Koalition? Wirtschaftspolitisch neoliberal alles wie gehabt. Alle anderen Themen können wegen der Koalitionspartner nicht durchgesetzt werden. Bemerkenswert ist die FDP, die es wagt nach weniger als 48 Stunden schonmal zu fordern, dass der Staat seine Telekom-Aktien für den Breitbandausbau opfern muss. Bemerkenswert! Tolle Idee im Sinne der Telekom (dem Post-nachfolger, den Kohl damals ermächtigt hat), die uns 35 Jahre ausgesaugt hat und jetzt dann auch noch auf kosten der Gesellschaft das Netz ausgebaut bekommt. Zahlt die Telekom dann auch eine Nutzungsgebühr für das Gesellschaftlich Finanzierte Glasfasernetz? Zahlt sie denn auch Steuern für die Nutzung der LTE Frequenzen über die sie uns Mogelpackungen als Flatrates verkauft?

    • @chris:
      An Ihrer Argumentation ist was dran, zugegeben.

      Aber irgendwas müssen zumindest die Grünen (bzgl. Klimaschutz), die CSU (bzgl. Migrationspolitik) und auch die FDP (bzgl. schönen Fotos – oder wofür stehen die nochmal…?) ihrer Basis schon verkaufen können. Sonst fliegen sie bei den nächsten Wahlen aus dem Parlament, wie die FDP im Jahr 2013.

      Oder ist denen das auch alles egal, weil die Spitzenpolitiker von der Elite immer ein warmes Plätzchen irgendwo gesichert bekommen…?

    • Warum sollte es der Basis der Parteien nicht zu vermitteln sein, dass ma ökologische Standards verbessern kann und die Massentierhaltung eindämmen kann (Grüne), ohne Fahrverbote oder andere unsinnige Maßnahmen zu ergreifen (CDU/CSU) und auf Quotenregelungen und unsinnige ‚Entgleichheitsgesetze‘ verzichtet (FDP)?
      Sehr interessant und wichtig wird das ‚Einwanderungsgesetz‘ – das alle Parteien im Programm haben, ohne wesentliche Punkte konkret zu benennen. Das ist ein Einfallstor für Lobbyisten aller Art, und es droht, dass der grundrechtlich relevante Punkt der Einwanderung von den Wünschen irgendwelcher Wirtschaftslobbyisten abhängig gemacht und diesen sogar unterworfen wird. ‚Einwanderungsgesetze nach kanadischem Vorbild‘ sind nicht wirklich liberal, aber das kümmert die aktuelle FDP-Führung sicher kaum. Hier ist von den Grünen nichts zu erwarten, aber die CDU/CSU wird ggf – um Wähler nicht an die SPD zu verlieren, die sich das aus der Opposition anschauen kann – beim ‚Einwanderungsgesetz‘ die FDP (und die Grünen) korrigieren.
      Insgesamt ist der Druck so hoch, dass durchaus Hoffnung besteht, dass alle vier beteiligten Parteien die GUTEN Punkte ihrer Programme herausstellen und auf bürgerfeindlichen Unfug verzichtet wird.

    • Es sind auch zahlreiche Leute zur Wahl gegangen, um explizit nicht ‚AfD‘ zu wählen. Zudem ist die Argumentation widersprüchlich: Wenn angeblich alle Parteien außer der ‚AfD‘ ‚Systemparteien‘ sind, wurde das System mit 86% gewählt. Logisch möglich ist entweder die Behauptung, dass alle außer ‚AfD‘ ‚Systemparteien‘ seien oder dass die Wahl einen ‚Wunsch nach Veränderung‘ ausdrückt – nicht beides. Aber an wirklichen Argumenten ist die rechtspopulistische Propaganda sowieso nicht interessiert. Da natürlich die ‚AfD‘ keine Sonderstellung hat, sondern eine von reichen Lobbyisten finanzierte rechtspopulistische Hetzpartei ist, drückt die Wahl de facto keinen besonderen Wunsch nach Veränderung aus.

    • Sehe ich ganz ähnlich. Ich bin mir absolut sicher, dass „auf bürgerfeindlichen Unfug“ verzichtet wird und exklusiv dafür gesorgt wird, dass bestimmte Randgruppen Profit einfahren können, während die breite Masse mit bestem Gewissen dafür zahlt.

  56. Ich melde mich freiwillig zum schwingen des Hammers beim Bau der Arche. Nach knapp 20 Jahren im gesellschaftlichen Abseits für meine „verschwörungstheoretischen“ Ansichten hab ich aber mittlerweile die Faxen dicke genug, dass es für mich sehr wahrscheinlich ist, den Hammer auf halbem Weg weiterreichen zu müssen. Südafrika als Exil in meinem Fall höchstwahrscheinlich… dann muss ich den Rums wenigstens nicht hören.

    • Und in Südafrika ist die Welt noch in Ordnung…? Oder auch nur als privilegierter weißer Mann, der sich für die Nöte der Mehrheit nicht besonders interessiert?

      Nichts für ungut, ist nicht persönlich gemeint.

    • Nehm ich dir nicht übel… Aber ich werde Alt und habe mein Leben fast hinter mir… Ich sehe nicht mehr, dass ich hier auch nur halbwegs in Würde sterben kann. Und nein, ich bin kein Rassist, ich habe in Südafrika eine handvoll Verwandter und viele… auch schwarze… Freunde, die auf meine Solidarität immer bauen können.

  57. Hallo Herr Jebsen,

    Sie haben Recht dass das System entscheidet. Man braucht nur einmal Irland anschauen wo in 2008 eine Referendum fuer den Lissabon Vertrag zur Wahl stand. Die Iren sagten NEIN. Damit hatte die EU ein grosses Problem.
    Was dann in dieser EU Demokratie (Oligarchie) entschieden wurde zeigt dass wir nichts zu sagen haben.
    Die Iren haben sich „verwaehlt“ und durften in 2009 noch einmal zur Urne und ein JA kam heraus.

    Man kann auch das System schlagen wenn wir in einer grossen Masse etwas tun dass das System nicht erwartet hat.
    Ein Datum zu der Geschichte:
    „December 2013: The Water Service (No.2) Bill 2013 is rushed through all stages in the Dáil over four hours on the 19th amid protest from the Opposition.“
    Da ich selber in Irland lebe habe ich die ganze Sache miterlebt. Wir bekamen Wasserzaehler installiert und dann kamen Rechnungen ins Haus. Viele, auch ich, haben nicht bezahlt und irgendwie waren wir so viel dass wir keine neuen Rechnungen mehr bekamen. Es wurde gestopped durch ungehorsam.

    • Es war 2005, und auch wir in den Niederländen und die Franzosen stimmten gegen das sogenannte Europäische Grundgesetz.
      Kein Problem fur die EU, das Vertrag von Lissabon war fast dasselbe, nur die Nationalhymne der EU wurde weggelassen.
      Ende Demokratie.

  58. Die hohe Wahlbeteiligung in Deutschland lässt, unter anderem, auf ein sehr beunruhigendes Ausmass an Autoritätsgläubigkeit schliessen und auch darauf, wie wenig sich die „Alternativ“-Medien im Wesentlichen vom traditionellen Mainstream unterscheiden und abgrenzen. Auch sie sind Gefangene ihrer auf Autoritäten, gesellschaftlichen Status, Anpassertum und Gehorsam ausgerichtete Konditionierung resp. Erziehung. Von Seiten der heutigen „Alternativ“-Medien sind deshalb kaum konstruktive Veränderungen zu erwarten.

    Auch wenn in Deutschland nicht Frau Merkel sondern Herr Schulz oder irgendjemand anderes gewählt worden wäre, es würde nicht den geringsten Unterschied machen. Die bestehenden Gesellschafts- und Machtstrukturen verhindern, wie im übrigen Europa auch, jegliche konstruktiven Veränderungen. Die Politiker und ihr Anhang schieben ihre Versagen lediglich auf Sachzwänge und anderes ab.

    – Als ob wir nicht wüssten, dass es in der Politik immer um Macht, Geld und Ansehen im Interesse einer kleinen Schicht geht und nicht um das Wohl der Zivilbevölkerung.
    – Als ob wir nicht wüssten, dass, welche Leute auch immer an der Macht sind, Macht missbraucht wird („Macht = Missbrauch“ Michel Foucault) in ihrem eigenen und im Interesse ihrer Nutzniesser und Machtstützen (Was schon seit Jahrtausenden bekannt ist).
    – Als ob wir nicht wüssten, dass politische Parteien oder Führer, gleichgültig welcher Ausrichtung, jegliche Veränderungen der (Macht)Strukturen verhindern.
    – Als ob wir nicht wüssten, dass unsere Institutionen, Organisationen, Sozial-, Friedens-, Menschenrechts- und Umweltorganisationen, Hilfswerke und dergleichen für Ausbeutung, Unterdrückung und Kriege missbraucht, instrumentalisiert werden.

    Wenn man nur jene Möglichkeiten für Veränderungen sieht die man kennt, so heisst das noch lange nicht, dass es nicht noch viele andere Möglichkeiten gibt, sondern verweist uns lediglich auf unsere geistige Begrenztheit.
    Jedoch – und dies können wir mit aller Deutlichkeit feststellen. Um echte Vertrauenswürdigkeit, echte Glaubwürdigkeit und echte Empathie kommt man nicht herum, wenn man konstruktive Veränderungen will. Das Gute gibt es nicht umsonst!

  59. Lieber Herr Jebsen !

    Entschuldigung, aber ich halte einige Ihrer Sätze für Bullshit.
    Ein Flugzeug mit mehrheitlich blauen Leuten wird nirgends ankommen, sondern im besten Falle über bewohntem Gebiet abstürzen.

    Und ich sage es jetzt zum ersten Mal und meine es auch konkret so: Alle AfD-Wähler sind Nazis.
    Schon historisch gesehen.
    Die Leute, die damals die NSDAP wählten, wurden auch alle zurecht als Nazis bezeichnet, denn NIEMAND kann mir erzählen, die hätten damals alle nicht gewusst, was da wirklich erzählt wurde oder wüssten es heutzutage nicht…
    Und nein, das weiss ich nicht von den Konzernmedien, sondern von meiner Oma.

    Das heisst für mich, dass hierzulande knapp 15 % Nazis rumlatschen, Tendenz steigend.
    Ich weiss, dass Feindbilder eigentlich Schwachsinn sind.
    Ich weiss aber auch, dass es damals nicht genügend Menschen gab, die sich dieser Gesinnung gegenüber gestellt haben.

    Hier stehe ich also und erkläre diese Nazis zu meinen Gegnern und wenn ich sie nicht argumentativ überzeugen oder entlarven kann, werde ich immer Bereitschaft erkennen lassen, den nächsten Gang einzulegen.

    Auf keinen Fall werde ich mich zurücklehnen und so ein Ergebnis einfach locker nehmen oder es metaphorisch belustigend hinnehmen.

    Und ich rufe auch andere dazu auf, dies nicht zu tun.

    Die genannte Arche kann man auch zeitgleich nebenbei bauen, warum auch nicht : ]

    • Hallo Sven

      Genau das ist es was Ken versucht uns die ganze Zeit zu sagen Nicht wir sollen uns gegenseitig die Köpfe einschlagen, sondern wir müssen aussteigen aus dem System . Und nicht den Hass schüren und auf anders denkende lenken. Stichwort „Meinungsfreiheit“ Ich weiss, dass es schwer sein kann eine andere Meinung zuzulassen, wenn man von seiner eigenen Meinung 100% überzeugt. ist. Aber gerade das muss man lernen, es gibt viele Menschen und eben viele Meinungen. Und trotzdem ist es jeder wert, für seine Meinung ernst genommen und respektvoll behandelt zu werden und eben nicht abgestempelt und in eine Ecke gedrängt zu werden. Sonst sind wir ja wieder in der Diktatur. Und ich kann auch aus Erfahrung und aus Grossmutterszeiten sagen, dass nicht jeder der die AfD wählt ein Nazi ist. Es ist einfach ein verzweifelter Protest derer, die sich nicht anders zu helfen wissen. Und wer nicht so informiert ist, für den klingen die Versprechungen die gemacht werden gut und richtig.

      Und was willst du denn machen gegen das Ergebnis? Welchen Gang willst du einlegen? Den Waffengang? Genau das wollen die, die du nicht erkennst, die die Macht und das Geld haben. Die wollen das wir uns die Köpfe einschlagen. Sei schlau und lass sie auflaufen. Es werden mehr Menschen das System erkennen. Fang lieber an mit der Arche, das ist ein guter Ansatz. Mach dich unabhängig, fang klein an z.Bsp. vom Stromlieferanten und dann Stück für Stück. Zeig es Freunden wie es gehen kann, und du wirst merken es werden andere deinem Beispiel folgen und ebenfalls langsam aussteigen. „Aus dem Flugzeug“

    • Leider bin ich völlig unfähig, Rassismus als Meinung auszulegen.
      Nicht jeder AfD-Wähler ist ein Rassist, aber jeder AfD-Wähler stellt sich mit seiner Stimme hinter Rassisten.
      Das kann ich weder verstehen noch respektieren oder als Meinungsäusserung akzeptieren und es fällt mir anscheinend schwerer als anderen, das alles als Unwissenheit zu verklären.
      Womöglich bin ich selbst zu dämlich oder zu verbohrt dafür.

      Es ist aber auch nicht so, dass ich es noch nicht versucht hätte.
      Doch nach Dutzenden von Gesprächen bin ich zur Auffassung gelangt, dass eine unmittelbare Gefahr für die jüngste Generation von diesen Menschen und ihrer Gesinnung ausgeht.
      Und wenn es eine rote Linie für mich gibt, dann diese.
      Meinetwegen falle ich da auf irgendwelche Pläne irgendwelcher Mächtigen rein, aber dann sei es so.

      „Es werden mehr Menschen das System erkennen.“

      Und was, wenn nicht ?
      Ich kann nicht untätig drauf warten, während nebenan kleine Kinder in Flüchtlingsheimen verbrennen, weil sie laut Auffassung irgendwelcher geisteskranken Pissbirnen nicht nach Deutschland gehören, sonst verliere ich die kläglichen Reste meines Verstandes.

      Die Sprache der Straße hat sich bereits verändert.
      Witze werden gemacht, die es früher nicht gegeben hat, die sich noch vor fünf Jahren niemand getraut hätte zu erzählen.
      Rückenwind für Rechts wird immer populärer. Auch immer hoffähiger.

      Das hier ist kein Spass und auch keine philosophische Debatte mehr.

  60. Hallo Herr Jebsen,

    wie man nicht übersehen kann, hat Sie das Ganze (die Wahl 2017) sehr mitgenommen. Ich verstehe dass. Es ist nicht leicht diese Ohnmacht zu ertragen, wenn man so viel weiß wie Sie. Aber ich denke, haben Sie Geduld, auch wenn es scheint als wenn die Zeit gegen uns spielt. Das Leben will uns nicht bestrafen, es will uns trainieren. Die Menschen lernen dazu und es werden täglich mehr, die aufwachen. Dann werden wir weitersehen ob alles friedlich bleibt oder nicht. Aber es wird sich etwas verändern.

    Haben Sie Geduld und geben Sie sich nicht diese Blöße wie in diesem Video – dass Ihnen die Nerven quasi „durchgehen“. Das was Sie tun hat unschätzbaren Wert und wenn man Ihre Anfänge mit der Situation heute betrachtet – haben Sie Erfolg. Zusammen mit Anderen wie den Nachdenkseiten, Rubikon, RTDeutsch, erreichen Sie weiterhin die Menschen und es werden mehr. Daniele Ganser hat so schön gesagt:“ Es gibt zwei Supermächte auf der Welt – 1. Die USA 2. Die öffentliche Meinung. Recht hat er. Letztere wird überleben und gewinnen.

    Schließen möchte ich mit einem Zitat von Marc Aurel „Es ist dumm, sich über die Welt zu ärgern. Es kümmert sie nicht.“ Das Buch – Selbstbetrachtungen – ist empfehlenswert, ich denke Sie werden es kennen. Bleiben Sie dran Herr Jebsen, bleiben Sie gelassen.

    • 👍 Das Buch ist spitze, die Zitate von Marc Aurel sind wirklich bereichernd.

      Ich stimme Herrn Jebsen in vielem, was er sagt, zu. Aber täuscht er sich meiner Meinung nach, was die Ursachen angeht.
      „Wie hält man dich bei der Stange? Mit Demokratie, man sagt dir, dass du etwas bestimmen kannst.“ – Ich bin überzeugt, dass der Trick, um die Leute bei Stange zu halten, ein GANZ anderer ist. Meiner Meinung nach funktioniert der Trick so: Man hält die Leute bei der Stange, in dem man ihnen sagt „Unfassbar, Sarah Lombardi hat einen neuen Freund“ „Sensation, so hat er/sie 10kg abgenommen“ „Pervers – so viele Donuts isst dieser Mann in 2 Minuten“, etc.

      Das schreibe ich schon länger hier, ich sehe den Fall bzw. das Ende der Machtpyramide nicht. Ich sehe auch keine aufgeklärten Bürger, die nur noch über die ARD etc. lächeln. Ich sehe Menschen, die entweder
      – total apolitisch sind und von allem nichts wissen (die kennen sich dann mit dem neuesten Iphone, TV-Serien etc. super aus)
      – oder Spiegel-Allesleser, die aber GANZ genau wissen, dass Putin die Wahl gehackt hat, Obama praktisch ein Heiliger ist und die größte Gefahr für unsere westlichen Werte von Trump und den bösen Rechtspopulisten und Wutbürgern kommt.

      Natürlich gibt es Ausnahmen, aber so sieht die Lage aus. Wir haben uns bestimmt alle am Kopf gekratzt ob der hohen Wahlbeteiligung, aber die Fakten, die Herr Jebsen hier sagt, spielen da keine Rolle, auch wenn sie stimmen. Das ganze funktioniert mit Psychologie, 80% Ablenkung und 20% brutale psychologische Kriegsführung, und zwar so geschickt, dass es die Menschen nicht mal merken. Das ist die Formel. Irgendwie doof, ein paar wachen immer auf, aber die Mehrheit macht eben noch ihr Kreuzchen, es ist leider so.

      Hoffe, das klingt jetzt nicht zu negativ, denn es gibt auch immer mehr kluge Menschen, die aufwachen (einige von denen haben z.B. die Linke gewählt)!

    • Hallo Michael,
      ich kann mich deiner Meinung nur anschließen. An das bestehende System glauben von Jahr zu Jahr immer weniger Menschen und dennoch gehen sie Wählen. Würde es denn etwas ändern wenn die Wahlbeteiligung kleiner 50% wäre?

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