KenFM am Set: Militärhafen Sewastopol

Als Russland im Rahmen der Deutschen Wiedervereinigung aus der damaligen DDR sämtliche Truppen der Roten Armee abzog, ohne dass auch nur ein Schuss fiel, und parallel dazu sein Go gab, dass dieses Gesamtdeutschland Teil der NATO bleiben dürfe, gab es dafür nur eine Bedingung von Moskau: Diese NATO sollte sich keinen „Inch“ weiter Richtung Osten ausdehnen. Der damalige Außenminister Genscher versprach seinerzeit in Washington, sich an diesen Deal zu halten. https://www.youtube.com/watch?v=RL2-nTV2UaE

Kaum war Deutschland vereint, begann die NATO ihr Versprechen zu brechen und nahm umfangreiche Beitrittsgespräche mit ehemaligen Staaten des Warschauer Paktes auf. Die sich damals im Zerfall befindende UdSSR wurde vom Westen chronisch und vorsätzlich über den Tisch gezogen. Die NATO bedankte sich für das Ende des Kalten Krieges, indem sie alles unternahm, um Russland militärisch einzukreisen. Das Ziel lag für jeden Geostrategen auf der Hand. Russland sollte von außen stranguliert werden, während man es von innen über von Geheimdiensten gesteuerte NGOs ins Chaos stürzen wollte.

Mit dem Griff nach der Ukraine hatten die Militärs in Washington dann direkt die russische Grenze erreicht. Hier ging es ihnen vor allem um die Krim und den Seehafen Sewastopol. Sewastopol liegt am Schwarzen Meer und ist das ganze Jahr eisfrei. Von hieraus führen die russischen Handelsrouten Richtung Istanbul ins Mittelmeer, um z. B. den für Moskau strategisch ebenso wichtigen Seehafen Tartus in Syrien zu erreichen. Russland und Syrien pflegen seit Jahrzehnten ein partnerschaftliches Verhältnis.

Mit dem verdeckten Griff der NATO nach Sewastopol reagierte Putin ähnlich wie seinerzeit JFK, als Russland über Kuba unmittelbar vor der amerikanischen Haustür sein militärisches Engagement verstärkte. Es kam zur Krim-Krise als Pendant zur damaligen Kuba-Krise. https://www.youtube.com/watch?v=AoPZ9e0hKXU

Der von den USA finanzierte Putsch in Kiew brachte das Fass zum Überlaufen. Die seit jeher mehrheitlich russischen Bewohner der Krim verkündeten gegenüber der illegalen und vor allem von Faschisten gestützten Putschregierung in Kiew ihre Unabhängigkeit und führten in diesem Zusammenhang Wahlen auf der Krim durch. https://www.youtube.com/watch?v=AoPZ9e0hKXU

Mehr als 95,5 % der Einwohner auf der Krim plädierten in diesen Wahlen für eine Autonomie unter der Schutzmacht Moskaus.
http://www.handelsblatt.com/politik/international/-liveblog-krim-krise-95-5-prozent-der-krim-bewohner-fuer-russland-beitritt/9622176.html

Damit verstießen sie gegen die ukrainische Verfassung, nur beriefen sie sich stattdessen auf das Selbstbestimmungsrecht der Völker. Ein Recht, das über jeder Landesverfassung steht, erst recht, wenn dieses Land im Vorfeld von Faschisten geputscht worden war.
http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2014/Putsch-in-Kiew-Welche-Rolle-spielen-die-Faschisten,ukraine357.html

Die NATO hatte sich verkalkuliert, spricht seit dieser Zeit von einer russischen Annexion der Krim, obwohl es sich rechtlich um eine eindeutige Sezession handelt.
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/die-krim-und-das-voelkerrecht-kuehle-ironie-der-geschichte-12884464.html

Die selben Argumente, die die NATO heute gegenüber den Bewohnern der Krim nicht gelten lassen will, wurden von ihr bei der Zerschlagung Jugoslawiens angeführt, um Teile des Landes in die Unabhängigkeit zu führen. Der Westen misst mit zweierlei Maß und wer sich dieser Willkür nicht beugen will, wie aktuell die Krim, wird mit Sanktionen überzogen.
http://www.zeit.de/politik/ausland/2016-06/ukraine-krise-russland-eu-krim-sanktionen-verlaengerung

KenFM war im April 2017 rund 13 Tage auf der Krim, um sich das „Kriegsgebiet“ anzusehen und zu überprüfen, wie es den Minderheiten im Land seit der Abspaltung von Kiew ergangen ist. Werden sie, wie in den Westmedien stets behauptet, wirklich unterdrückt?

Das genaue Gegenteil ist der Fall. Wir sprachen mit Krim-Deutschen, Krim-Tataren, Vertretern der griechischen und armenischen sowie jüdischen Minderheiten. Sie alle werden seit der Unabhängigkeit der Krim von Moskau besonders gefördert. Politisch, als auch was ihr kulturelles Leben angeht. Zum Ende unserer Rundreise, bei der wir zahlreiche Einzelgespräche mit Presse, Politik und ganz normalen Bürgern überall im Land führen konnten, ohne dass man uns einen „Wachhund“ zur Seite gestellt hätte, besuchten wir den Seehafen Sewastopol. Es wurde uns gestattet, auch im militärischen Teil frei zu drehen. In der ehemaligen UdSSR brauchte man für das Betreten der Hafenstadt Sewastopol noch eine Sondergenehmigung. Seit der Krim-Krise hat keine westliches TV-Team den Militärhafen auf der Krim ablichten dürfen.

Im Gespräch mit Willy Wimmer, Staatssekretär a. D., sprechen wir vor historischer Kulisse über den Status quo auf der Krim und wohin uns die Politik der NATO aktuell geführt hat. Ist der „Kalte Krieg“ zurück? Wenn ja, wer profitiert, wer zahlt den Preis und vor allem, wer dreht weiter an der Eskalationsschraube auf europäischem Boden?

Inhaltsübersicht:

00:02:11 Sevastopol: historische und politische Bedeutung des Hafens, das EU-Assoziierungsabkommen und die strategische Absicht des Westens und der NATO

00:12:55 Deutsch-Russische Geschichte: vom Versailler Vertrag zur deutschen Wiedervereinigung und Brüssels EU-Politik

00:16:52 Perspektive Dritter Weltkrieg: „Niemand wäre sicher.“

00:21:42 Politische Balance damals und heute: Vom Antagonismus des Kalten Krieges zur NATO-Diktatur

00:24:38 Bundestagswahl 2017: Welche Politiker genießen heute noch Glaubwürdigkeit?

+++

Dir gefällt unser Programm? Informationen zu Unterstützungsmöglichkeiten hier: https://kenfm.de/support/kenfm-unterstuetzen/

41 Kommentare zu: “KenFM am Set: Militärhafen Sewastopol

  1. Klasse und vielen Dank!
    Allerdings fehlt mir was!
    Warum um alles in der Welt hat Никита Сергеевич Хрущёв (Nikita Sergejewitsch Chruschtschow) die Krim an die Ukraine verschenkt? Was war seine Motivation? Ich habe Daniele Ganser dazu eine Mail geschrieben, für die er sich persönlich bedankte. Hier die Mail:

    Sehr geehrter Herr Ganser,
    ich bin ein politisch sehr interessierter Mensch aus Deutschland. Ich beschäftige mich mit Geopolitik.
    Aus rein privaten Gründen habe ich vor einigen Jahren angefangen Russisch zu lernen. Um dies zu vertiefen habe ich irgendwann angefangen neben den deutschen Medien, die ich nur noch über das Internet verfolge(Fernseher, Zeitungen und ähnliches habe ich abgeschafft), russische Medien regelmäßig zu lesen. Meine ziemlich umfangreichen Medienlinks finden Sie auf meiner Homepage: http://www.urbexmerlin.de
    Aktuell kommentiere ich ziemlich viel in der РИА Новости (RIA Novosti, natürlich in Russisch). Ich lese aber auch noch täglich die ТАСС (TASS), die Интерфакс (Interfax), die ДАН (Донецкой Агентство Новостей, Donezker Regierungsseite) und die Новоросинформ (Novorossiainform) Nehmen Sie den auf meiner Home verlinkten Übersetzer von Yandex für Übersetzungen in das oder aus dem Russischen. Der ist von den Russen und deshalb besser als der von Google.
    Aber wegen dem schreibe ich Ihnen nicht!
    Die Krim ist der Grund. Da ist mir bei meinen Recherchen eine Sache aufgefallen, die nicht so bekannt ist. Kennen Sie eigentlich die Vita von Никита Сергеевич Хрущёв (Nikita Sergejewitsch Chruschtschow)? Die ist nicht so bekannt. Хрущёв war sehr bald nach der Oktoberrevolution ein ziemlich hoher Funktionär in der Ukraine. Damit war er von Anfang an den Stalinistischen Säuberungen in der Ukraine beteiligt! Das waren dann u. a. die Vertreibung der Krimtartaren und zahllose Deportierungen und Verhaftungen in der Ukraine. Noch schlimmer war seine Beteiligung am Umbau der Landwirtschaft 1932-1933. Mehrere Millionen Menschen in Südwestrussland und der Ukraine sind dabei verhungert. Das geschichtliche Ereignis heißt Голодомор (also eigentlich Golodomor: Tod durch Hunger. Da die Ukrainer als Südwestrussen aber das G als H aussprechen: Holodomor). Nach dem 2. Weltkrieg war er in Moskau, so dass seine Beteiligung an den weiteren Stalinistischen Säuberungen in der Ukraine vermutet werden kann, aber keinesfalls bewiesen.
    Anders: Никита Сергеевич Хрущёв war als Russe aus Kursk, der aber in Donezk ausgewachsen und sozialisiert worden ist für den Tod von Millionen Ukrainern verantwortlich!!! Und dann wird dieser Mann Chef im Kreml!!!!! Wie man hier so schön sagt: Der bekommt doch in der Ukraine kein Bein mehr an den Boden! Es sei denn, er macht ein ganz besonderes Geschenk: die russische Krim! Das war die Motivation von Никита Сергеевич Хрущёв die russische Krim an die Ukraine zu verschenken. Ein, wie ich finde, nicht unerheblicher Aspekt.
    Ich würde mich über eine Bestätigung dieser Mail freuen. Noch mehr würde ich mich freuen, wenn Sie dazu weitere Forschungen betreiben und diese dann veröffentlichen und damit auch mir zur Verfügung stellen.
    Mit freundlichem Gruß
    Jörg Martin Schimmelpfennig

  2. Der schriftliche Teil Ihres Artikels/Beitrages glänzt durch Halb-und Viertelwahrheiten, durch bewusste Fehlinterpretationen und dem Augenverschließen von Realitäten… Sie stellen das Ergebnis immer vorweg und ordnen Ihre Beiträge dem dann unter… Sie sind das Spiegelbild der Dämagogen, die Sie bekämpfen wollen. Ein paar Fragen: Die Besatzung der DDR durch die Sowjetunion war rechtens oder bedeutete der Abzug des russ. Militärs Anfang der 90er Jahre nicht vor allem die Beendigung eines völkerrechtlichen Zustandes? Haben sich die ehemaligen Block- und Bruderstaaten von der UdSSR abgewandt und zur NATO hin orientiert? Warum, wenn es zuvor mit dem Großen Bruder nur grüne Wiesen gab? Auf der Krim gab es die genannten Wahlen vor oder nach der Annexion? Waren nicht-russischstämmige Bürger vor oder nach der Wahl geflohen oder boykottierten diese Wahl? Und die letzte Frage: Steht eine Ihrer Thesen im Widerspruch mit der aktuellen russischen Sichtweise und Propaganda? Alles was der russische Staat derzeit vollzieht ist aus Ihrer Sicht HERR JEBSEN in Ordnung? …und wir sind nur ein Vasallenstaat der USA? ALLERLETZTE FRAGE: Wer hält Sie hier fest?

    • Ob das alles noch zu retten ist?

      Ich bin auch skeptisch. Die Macht-, Unterdrückungs-, Überwachungs- und Propagandamittel der Herrschenden sind heute absolut umfassend und die blöde ins Smartphone starrenden Schlafschafe sind bis zur Bewußtlosigkeit eingeschläfert. Sie schweigen nicht nur, sie bekommen rein gar nichts mit und leben dabei in dem Wahn, bestens informiert zu sein. Das ist leider die große Mehrheit. Ich kann mir nicht vorstellen, durch welche Umstände und auf welche Weise das geändert werden könnte. Es würde letztlich einen Umsturz der Machtverhältnisse bedeuten.

      Was in früheren revolutionären Zeiten manchmal möglich war, ist heute und in Zukunft vielleicht nicht mehr möglich.

  3. Kleine Anmerkung:
    „Die selben Argumente, die die NATO heute gegenüber den Bewohnern der Krim nicht gelten lassen will, wurden von ihr bei der Zerschlagung Jugoslawiens angeführt, um Teile des Landes in die Unabhängigkeit zu führen. Der Westen misst mit zweierlei Maß und wer sich dieser Willkür nicht beugen will, wie aktuell die Krim, wird mit Sanktionen überzogen.“

    Krim und Jugoslawien sind völlig verschieden. Wie ja hier auch festgestellt wird, wurde Jugoslawien in UNABHÄNGIGE Staaten aufgeteilt. Da die neuen jugoslawischen Staaten – anders als bei der völlig fehlgeschlagenen Unabhängigmachung ehemaliger Kolonien in Afrika und Asien – von Anfang an in die westlichen und europäischen Bündnisstrukturen eingebunden wurden (nur bei Serbien gab es dabei etwas ‚Verspätung‘), ist der Balkan eine echte Erfolgsstory. Dort herrscht nun dauerhaft Frieden, und nicht zu vergessen ist, dass sogar der vor kurzem noch ultrakommunistische Staat Albanien große Fortschritte macht.
    Die Krim hingegen wurde von Russland annektiert, Russland führt in der Ukraine einen echten Angriffskrieg. Das ist das Gegenteil zu dem, was in Jugoslawien gemacht wurde.

    Letztlich komt es immer auf die Situation für die Bürger an. In Syrien wäre es bereits ein großer Fortschritt und wohl die einzige Chance, wenn die USA und Russland in der Tat das Land teilen und jeweils ihren Part annektieren würden. Dort ist die Lage allerdings auch (noch) weit schlimmer als 1990 in Jugoslawien.
    Die Krim hingegen war Teil der Ukraine, eines LAndes, das eng mit der EU verbunden ist und in dem Frieden herrschte, bevor die russische Regierung – als ‚Antwort auf verfehlte US-amerikanische Einmischung – auf Angriff schaltete.

    • @Thatsit

      Sie verdrehen die Tatsachen, vermutlich absichtlich. Die westliche Kriegsgemeinschaft mit den USA an der Spitze hat einen mit Lügen begründeten völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen Jugoslawien geführt und das Land zerschlagen. Daraus entstand u.a. der „unabhängige“ Mafiastaat Kosovo.

      In der Ukraine herrschte keineswegs Frieden, sondern ein faschistischer Putsch wurde inszeniert, der von den USA und ihren EU-Kumpanen angezettelt worden war. Die Menschen der Krim konnten sich in ihrer russischen Heimat in Sicherheit bringen. Hätten sie das nicht getan, wären sie auch im Krieg versunken, den die Ukraine gegen ihre russischsprachigen Bürger im Osten führt. Diese Menschen konnten sich leider nicht in Sicherheit bringen.

    • ihrer ganzen Überlegung zugrunde legend stellen Sie sich bitte – bevor Sie derartigen Unsinn verfassen – einfach die grundsätzliche Frage, wer od. was die USA ermächtigt, sich überall auf der Welt einzumischen?! Stellen Sie sich die Frage, wer in Syrien, Irak, Lybien amerikanische Truppen, deren Hilfstruppen und NGO’s eingeladen hat, sich in INNERSTAATLICHE Konflikte einzumischen oder diese zu befeuern?

      Eine Teilung Syriens bedeutet lediglich eine zeitliche Verschiebung dieses Brennpunktes, Zeit zum Aufrüsten und eine neue Frontlinie auf Kosten der Bevölkerung von der sie sprechen. DAS kann nicht Ihr Ernst sein?!

    • „Erfolgsstories“, die auf Völkerrechtsbruch und Krieg basieren, sind keine „Erfolgsstories“. Es sind Geschichten von diplomatischen Niederlagen; ein Beweis für politische Niederträchtigkeit und moralischen Verfall – es sind Geschichten, die man im Nachhinein nur schönreden kann und vergessen will. Ich hoffe, die Völker der Welt bleiben in Zukunft von derartigen „Erfolgsstories“ verschont.

      Und was Syrien jetzt wirklich helfen würde, wäre wenn Russland und die USA unter Syrien aufgeteilt werden würden. So denkt und spricht ein wahrer kalter Krieger.
      Guten Abend.

    • Die Krim gehört seit 1783 zu Russland und war bis 1954 Teil der russischen Sowjetrepublik, ehe sie von Chruschtschow der ukrainischen Sowjetrepublik „geschenkt“ wurde. Nach dem Zerfall der Sowjetunion blieb die Krim zwar bei der Ukraine, jedoch sprachen sich in einem im Jahre 1994 abgehaltenen Referendum 90 % der Teilnehmer für die Selbständigkeit der Krim aus. Bei den im Jänner 1884 durchgeführten Präsidentschaftswahlen setzte sich der Kandidat des Russischen Blocks Juri Mesckow mit 72,9 % der Stimmen gegen seinen Gegenkandidaten Bagrow durch. Bei den im April 1994 abgehaltenen Wahlen zum Regionalparlament der Krim gewann der Russische Block 54 der 98 Sitze. Meschkow und der Russische Block setzten sich für den Anschluss der Krim an Russland ein, scheiterte dabei jedoch am Widerstand der ukrainischen Zentralregierung in Kiew.
      Die Sezession (nicht Annexion!) der Krim war eine Reaktion auf den von den USA unterstützten in Putsch Kiew. Von einem Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine kann keine Rede sein. Vielmehr kämpfen dort Angehörige der russischen Volksgruppe um ihre Autonomie, die ihnen das ukrainische Parlament- entgegen dem Minsker Abkommen- bis heute verwehrt.
      Hingegen handelt es sich beim Angriff der NATO auf die Bundesrepublik Jugoslawien im März 1999 um einen völkerrechtswidrigen Krieg, zumal er auf keinem Mandat der UNO beruht. Im Gegensatz zu Ihren Behauptungen stellt der Balkan keine Erfolgsstory dar. Vielmehr bedauern viele Bürger, die aus dem ehemaligen Jugoslawien stammen, die Zerschlagung dieses Staates durch die NATO. Mit Ausnahme vielleicht von Slowenien leiden die meisten aus der Zerschlagung Jugoslawiens hervorgegangenen Staaten an großen wirtschaftlichen Problemen. Insbesondere Bosnien-Herzegowina und der Kosovo gelten mittlerweile als „failed states“. Auch Mazedonien wird von ethnischen Spannungen zwischen Albanern und Mazedoniern sowie politischen Unruhen erschüttert.
      Und was Syrien anbelangt: Die große Mehrheit der syrischen Bevölkerung will keine Teilung ihres Landes, sondern ein ungeteiltes, säkulares und soziales Syrien und vor allem Frieden. Eine friedliche Lösung wird allerdings durch die USA und ihrer Verbündeten dadurch verhindert, indem sie immer noch die im Westen des Landes kämpfenden Dschihadisten unterstützen .

  4. Ausgezeichnet, das hier die immense Bedeutung von Sevastopol verdeutlicht wurde!

    Der Versuch, Russland den einzigen eisfreien Zugang zum Schwarzen Meer tatsächlich verschließen zu wollen, offenbart eine Borniertheit, die einem nur den Atem verschlagen kann. Kein Wunder, das überall zunehmend Krieg und Chaos droht.

    Es gibt übrigens einen sehr eindrucksvollen, ukrainisch–russischen Kinofilm zu Sevastopol, der den großen Hollywoodproduktionen wirklich in nichts nachsteht, und die Scharfschützin Ljudmila Michailowna Pawlitschenko zum Mittelpunkt der Kriegsgeschehnisse 1941/2 nahe Odessa hat:

    filmewahrebegebenheiten.wordpress.com/tag/red-sniper-die-todesschuetzin/

    Anschauen lohnt!
    moviepilot.de/movies/red-sniper-die-todesschutzin/online-schauen

    • Erstens hat Russland auch ohne die Annexion Sebastopols mehr als genug Zugang zu Schwarzen Meer (Sotschi z.B.). Zweitens war ich selbst 2012 in Sebastopol, das ist de facto ein Freilichtmuseum, allerdings sehr einzigartig und mit einem ganz speziellen Ambiente. Wegen der Allein durch Russland ist es für Deutsche nun deutlich schwieriger, da hin zu reisen.

      Und drittens ist es blanker unsinniger Militarismus der russischen Regierung, Sebastopol überhaupt in dieser Form zu beanspruchen. Friedenspolitisch sinnvoll wäre ein Beitritt Russlands und der Ukraine in die EU. Dann würde dem ohnehin sinnlosen Krieg der russischen Regierung in der Ukraine jeder Boden entzogen und gleichzeitig wären Russen und Ukrainer wieder im Bündnis.

    • Ich meine natürlich: Wegen der ANNEXION (nicht ‚Allein‘) durch Russland ist es nun für Deutsche schwerer, auf die Krim zu reisen (sorry, Tippfehler).

    • wiebitte – Sie verwechseln da was bzgl. „eisfrei“ – das Schwarze Meer friert in aller Regel nicht zu.

      Den „einzig eisfreien Hafen“ den Sie meinen liegt bei Murmansk und ist der einzige eisfreie Zugang zum Nordatlantik – aber von der strategischen Bedeutung des Hafens mind. ähnlich wichtig, wie der in Sewastopol.

      Thatsit – stark!!!

      Echt bedauerlich, dass es hier keine Daumenhoch gibt.

    • Bitte beachten: es geht um die sehr große Bedeutung des Hafens von Sevastapol wie für Handel als auch Militär. Siehe Video ab 08:10.

      „eisfreien Zugang zum Schwarzen Meer“ könnte vielleicht die Landstrecke vor dem Schwarzen Meer meinen (?). Gewiss gibt es auch noch weitere, aber ebenso für Militär und Handel geeignete Häfen?
      Hierzu auch interessant: aktuell.ru/russland/special/verkehr/schwarzes_meer_sicherheitsrisiko_und_kooperationsfeld_2.html

      Die Zeit spricht von eisfreien Hafen (2.ter Absatz): zeit.de/politik/ausland/2014-03/ukraine-russland-krim-militaer/seite-2

      Auch interessant: de.sputniknews.com/panorama/20170119314183531-odessa-kriegsschiffe-eis/

    • wiebitte – okay, wieder was gelernt, wobei ich im Zeitartikel beim Überfliegen nix von eisfrei gefunden habe, vllt. überlesen?

      Ich war der Meinung, das Schwarze Meer hat keine Eisprobleme.

      Wenn Sie sich die Karte des Schwarzen Meeres anschauen, ist Sewastopol DER strategisch wichtige Hafen in dieser Region schlechthin. Wer diesen natürlichen Hafen kontrolliert, kontrolliert das Schwarze Meer.

      Stark finde ich die Absage Bulgariens (???) zur Stationierung von Nato-Kampfverbänden unter dem Verweis, auf dem schwarzen Meer Segelboote statt Kriegsschiffe fahren zu lassen. An Deutlichkeit ist eine derartige Absage eigentlich nicht zu überbieten 🙂

  5. Man sollte natürlich schon auch die Realität nicht übersehen….

    Ein gewisser Herr Gorbatschow hat sich mit einem Versprechen von ausgerechnet einem opportunistischen Lügner wie Genscher vertraut?

    Anstatt wie normale Menschen so etwas tun, es sich schriftlich geben lassen?

    Aber so sind sie halt schon immer gewesen und werden auch immer so bleiben, unsere USA Fans…
    Geistig in den 50er Jahren stecken geblieben.

    Hat jemand einen Link zum Protestschreiben des damaligen Abgeordneten Wimmer, im dem er damals seines Protest gegen eine mündliche Vereinbarung ablehnte? Ach? Nein?

    • Stellen Sie doch mal die Frage andersherum – welche Konsequenzen hätte es gehabt, wäre dies schriftlich fixiert worden?

      Mal ganz abgesehen vom stattgefundenen Wandel eines Verteidigungs hin zum Angriffsbündnis, wäre diese eine Einmischung in die ‚freie‘ Entscheidungsfindung sämtlicher Staaten gewesen, die nach 1990 in die Nato eingetreten wurden. War dies nicht grundsätzlich der Geist von Perestroika und Glasnost? Schauen Sie sich doch bitte die Aufnahme / Angliederung der baltischen Staaten an die Nato und die russische Position dazu an. Russland sieht in den 3 baltischen Staaten keine Bedrohung, im Gegenteil, die Angliederung an die Nato war an die Bedingung der Unterzeichnung an den Atomwaffensperrvertrag geknüpft. Das ist eine Garantie für Russland!

      Schwenken Sie um auf Polen, die dortige Regierung bettelt gerade zu auf Knien rutschend, dass die Amerikaner dort Atomwaffen stationieren – 1000km näher an Moskau als Büchel! Weshalb bittet die Regierung eines Landes wie Polen darum, dass auf eigenem Terretorium fremde Truppen dauerhaft stationiert werden? Vor allem im Hinblick auf die Geschichte Polens in den letzten 100 Jahren? Doch sicher nur als Garantie der westlich alliierten Rückendeckung für die Durchsetzung eigener Interessen. Betrachten Sie sich dazu bitte die Rolle Polens zw. den beiden Weltkriegen, vor allem im Hinblick auf die vertraglich reduzierte Truppenstärke der Reichswehr nach dem Versailer Vertrag – wir können auch den Franzosen dankbar sein, dass die nach dem 1. WK keine Lust auf Abenteuerurlaub in Deutschland hatten. Nach meiner Einschätzung sind die Gedanken an ein Großpolen in polnischen Machtelitenkreisen nicht vom Tisch, ganz im Gegenteil…

    • Unknown
      Sie versuchen ihrem Namen einige Ehre zu machen?
      Das Thema hier ist die Gefahr eines Möglicherweise sogar nuklearen Krieges in Europa, durch die US Politik! Oder wollen sie etwa suggerieren Putins Russland sei eine Bedrohung?

      Sie wissen schon dass die NATO der verlängerte Arm des US Militärs ist? SIe wissen schon dass die USA seit 1945 ca 70mal in anderen Ländern gewaltsam eingegriffen (und übrigens keinen einzigen Krieg mehr gewonnen) hat? SIe wissen schon, dass US Politik auf dem Prinzip des American Exceptionalism aufbaut, der die USA vo jeder vertraglichen Verpflichtung befreit, wenn es sich für sie als günstiger erweist?
      Ich kann des Weiteren in Polen nicht gerade einen Staat erkennen der in irgendeiner Angelegenheit als Vorbild dienen könnte, von dem man etwas lernen kann. Das geht übrigens nicht wie sie schreiben seit 100 Jahren so, sondern sehr viel länger.

      Wir, sie wohl nicht, wissen seit einiger Zeit, dass die USA planen einen Krieg zwischen NATU/USA/EU und Russland in Mitteleuropa zu veranstalten, weil nur so die gerade verloren gehende Welt-Vormachtstellung der USA erhalten bleiben kann,
      Eine ökonomischer Zusammenschluss von Russland und EU wäre das Ende des Dollars. Derzeit versucht man gerade panisch eine direkte Pipeline von Russland nach DE zu verhindern.
      Dieselbe Art von Gewalt-Politik findet auch in Ost Asien statt, wo die USA einen HansWursten als Weltbedroher aufbaut, um China zu beschäftigen.

    • Sie meinen mit Ihrem Posting nicht mich oder Sie haben es schlicht und ergreifend nicht verstanden und haben noch niemals einen Text von mir gelesen?

      Also nochmal meine Frage: Weshalb hat sich möglicherweise von russischer Seite niemand das Versprechen schriftlich geben lassen, dass sich die Nato keinen Inch weit nach Osten ausdehnen wird? Betrachten Sie bitte hierzu einfach auch den 2+4 – Vertrag indem klar geregelt ist, wer und was auf dem Gebiet der ehem. DDR stationiert werden darf, betrachten Sie dazu die Doktrin der Nato damals, den chronologischen Zeitstrahl der Wandlung vom Verteidigungs- zum Angriffsbündnis. Welche Auswirkung hätte ein derartiger Schriftsatz auf alle Staaten gehabt, die mit Auflösung des Warschauer Paktes militärbündnismäßig in der Luft hingen?

      Wie kommen sie zur Annahme, ich würde die Russen als Bedrohung sehen oder empfinden? Versuchen Sie sich im Gedanken von Perestroika und Glasnost, der damaligen Entspannungspolitik, der Charta von Paris, den KSZE-/OSZE-Verhandlungen in die Lage und Einschätzung Russlands zu versetzen um eventuell zu verstehen, weshalb sich Russland diese Garantie hat nicht geben lassen.

      Hinterher sind alle schlauer, auch die Russen und Sie können mir und meiner Einschätzung durchaus glauben, dass ihnen (den Russen) ein derartiger Fehler kein zweites Mal passiert, so wir in Europa, ggf. weltweit nochmal eine derartige Chance bekommen.

      Ich schrieb bereits vor einigen Wochen hier auf dieser Webseite, dass nach meiner Einschätzung die Russen aus dem vergeigten Afganistanfeldzug ganz andere Schlüsse gezogen haben als die Amerikaner mit ihren weltweiten Einmischungen und den sich daraus ergebenden Problemen. Erkenntnisse, die Glasnost und Perestroika überhaupt erst möglich gemacht haben.

      Und ganz aktuell empfinde und sehe ich Russland als Garant für ein friedliches Fortbestehen weltweit. Ich mag mir nicht ausmalen was passieren würde, wenn wir aus Russland eine ähnlich aggressive Außenpolitik erleben würden, wie sie seit Mitte der 90iger Jahre vom Bündnispartner überm großen Teich und seiner Verbündeten / Vasallen an den Tag gelegt wird, denn dann hätten wir bereits einen umfassenden Krieg in Europa!

      Es wäre wünschenswert, wenn Sie überlegen, ggf. nachfragen, so etwas unverständlich erscheint, statt lediglich die Verbalrundumschlagkeule auspacken. Das betrifft Ihr letztes Posting als auch Ihr Eingangsposting auf das sich meine Frage bezieht. Im übrigen reichen mir die letzten 100 Jahre polnische Außenpolitik um haargenau zum selben Ergebnis zu kommen wie Sie – auch das sollte sich mit ein bißchen Überlegung aus meinem ersten Posting durchaus ableiten lassen.

    • Kleiner Tip unkown….

      Machen sie es kürzer und versuchen sie das zu schreiben was sie eigentlich sagen wollen.

    • Okay, zum 3. Mal die Frage:

      Weshalb hat sich von russischer Seite das Versprechen die Ausdehnung der Nato gen Osten betreffend niemand schriftlich geben lassen?

  6. Herr Wimmer hat Vollkommen recht, dass Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine die glaubwürdigsten Vertreter der Politkaste sind. Daraus aber jetzt eine Wahlempfehlung für die Linke abzuleiten wäre ein Trugschluss.

    Zum Thema Nato wollen AfD und die Linke etwas ändern:

    „Die Fraktion DIE LINKE will die NATO auflösen und durch kollektives Sicherheitssystem unter Beteiligung Russlands ersetzen, um auf diese Weise die Grundlagen für gemeinsame Sicherheit und somit für einen nachhaltigen Frieden in Europa zu schaffen. Ein erster Schritt hierzu ist der Austritt Deutschlands aus den militärischen Strukturen der NATO. Gleichzeitig müssen auch die militärischen Komponenten in der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik der EU aufgelöst werden.“

    „Die AfD sieht im Bestreben, Verpflichtungen gegenüber den Nato-Bündnispartnern berechenbar zu erfüllen, eine wichtige Aufgabe deutscher
    Außen- und Sicherheitspolitik, um auf diesem Weg mehr
    Gestaltungsmacht und Einfluss zu entfalten. Wir treten
    dafür ein, dass jedes Engagement in der Nato im Einklang
    mit den deutschen Interessen steht und einer zielgerichteten
    Strategie entspricht. Die Nato muss so reformiert werden,
    und die Streitkräfte der europäischen Partnerstaaten sind so
    zu restrukturieren, dass sie die Sicherheit in Europa und an
    seiner Peripherie gewährleisten können.
    Nato-Einsätze außerhalb des Bündnisbereichs, an der
    sich deutsche Streitkräfte beteiligen, sollten grundsätzlich
    unter einem UN-Mandat stattfinden und nur, wenn deutsche
    Sicherheitsinteressen berücksichtigt werden.“

    Die Linke hat die konsequentere, bessere aber auch „extremere“ Position und würde in der Haltung sich aber nicht gegen einen (größeren) Koalitionspartner, der Pro Nato ist durchsetzen können.
    Die AfD fährt dagegen einen Kuschelkurs, besondert stört mich diese Aussage „sollten grundsätzlich
    unter einem UN-Mandat stattfinden“ – ich bin der Meinung, wenn dann MÜSSEN sie unter UN-Mandat stattfinden. Im Bezug auf Russland ist hier wichtig, dass die AfD sich bessere Beziehungen mit Russland wünscht und ein Ende der Sanktionen. Die USA sollen Partner bleiben und Russland soll es werden. Diese Haltung ist aber „koalitionsfähiger“ mit einer Pro-Nato Position.

    AfD und Linke haben außen- und sicherheitspolitisch sogar identische Positionen:
    Keine EU-Armee
    Abzug fremder Truppen und Atomwaffen (Diese Position habe ich im neuen Grundsatzprogramm (Kurzversion) der AfD nicht mehr gefunden – weggefallen ?!)

    Während es außen- und sicherheitspolitisch bei beiden Parteien in die richtige Richtung geht (bei der Linken mehr), so sieht es mit der „Sicherheitspolitik“ in Deutschland und der Migrationspolitik vollkommen anders aus.

    Die Linke:

    „Migration und Integration als soziale und demokratische Frage – offene Grenzen für Menschen in Not!
    Deutschland ist ein Einwanderungsland. … Allen in Deutschland lebenden Menschen ist unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus eine Gesundheitsversorgung zu garantieren. Schutzsuchende dürfen nicht abgewiesen werden. Wir fordern offene Grenzen für alle Menschen. … Menschen, die vor Menschenrechtsverletzungen, Kriegen und politischer Verfolgung geflohen sind, dürfen nicht abgewiesen oder abgeschoben werden. Wir fordern die Wiederherstellung des Grundrechts auf Asyl und kämpfen gegen die Illegalisierung von Flüchtlingen, gegen Abschiebungen, gegen jede Form von Sondergesetzen wie die Residenzpflicht sowie gegen Sammellager. Die Abschottungspolitik der EU ist unmenschlich – wir wollen keine Festung Europa. DIE LINKE richtet ihre Flüchtlingspolitik nach Humanität und Menschenrechten, so dass der Schutz von Menschen in Not im Vordergrund steht und nicht ordnungspolitische oder ökonomische Überlegungen.“

    Die AfD:

    „…Die AfD will das individuelle Asylgrundrecht durch die
    grundgesetzliche Gewährleistung eines Asylgesetzes (institutionelle
    Garantie) ersetzen. Die Genfer Konvention von 1951
    und andere, veraltete supra- und internationale Abkommen
    sind an die globalisierte Gegenwart mit ihren weltweiten
    Massenmigrationen anzupassen. Das Asylrecht darf nicht
    länger als ein Vehikel der Masseneinwanderung missbraucht
    werden…
    Die AfD will diese Missachtung des Rechtsstaats beenden.
    Sie fordert, das Abschieberecht zu ertüchtigen, zu vereinfachen
    und es konsequent anzuwenden; wo dies nicht geschieht,
    hat die Rechts-und Fachaufsicht des Bundes sofort
    einzugreifen…
    Wir setzen uns für eine maßvolle legale Einwanderung
    nach qualitativen Kriterien ein, soweit ein unabweisbarer
    Bedarf weder durch einheimische Potentiale noch durch
    Zuwanderung aus der EU gedeckt werden kann. Im Vordergrund
    stehen die Interessen Deutschlands als Sozialstaat,
    Wirtschafts- und Kulturnation. Für den Arbeitsmarkt
    qualifizierte Einwanderer mit hoher Integrationsbereitschaft
    sind uns willkommen. Die langjährigen Erfahrungen anderer
    westlicher Einwanderungsländer müssen wir uns zu Nutze
    machen. Davon strikt zu trennen ist die ungeregelte Asylzuwanderung,
    die dem Wirtschaftsstandort Deutschland nicht
    nutzt und der Gesellschaft schadet…“

    Die Positionen könnten gegensätzlicher nicht sein:
    Kein Einwanderungsgesetz (Trennung von Asyl und Migration), Keine Abschiebung, keine Ablehnung (also keine Steuerung), sprich Merkel-Migrationspolitik in einer verschärften Form bei den Linken.
    Da die kluge Frau Wagenknecht dies erkannt hat und ausspricht, wird sie für die Linke fast eine Persona non grata. Die Linke Migrationspolitik ist leider aber koalitionsfähiger.

    Ich habe diese 2 Themenbereiche gewählt weil sie, meiner Meinung nach, am wichtigsten für Deutschland sind. Wirtschaftspolitisch vertritt die Linke klar die besseren Positionen. Wichtig zu erwähnen ist das sowohl Linke als auch die AfD sich für mehr direkte Demokratie einsetzen.

    Die Linke wäre eine bessere Alternative für den Frieden, wäre da nicht ihre fatale und unvernünftige „Migrationspolitik“, die unzweifelhaft den inneren Frieden gefährdet.

    Meine Wahlfempfehlung, wenn auch mit ein paar Bauchschmerzen, ganz klar AfD. Es sei denn die Linke wird noch gewagenknechtet und ändert ihre Migrationspolitik, was wohl leider nicht passieren wird.

    Zu Oskar Lafontaine:
    Er hat sich für eine konsequentere Steuerung der Zuwanderung ausgesprochen. Der Staat müsse darüber entscheiden können, wen er aufnimmt, sagte er in einem Interview mit der Welt. Die Steuerung der Zuwanderung bezeichnete Lafontaine als „Grundlage staatlicher Ordnung“.

    Lafontaine und Wagenknecht… tja dieses alte rechtspopuliste Ehepaar ist wohl einfach nur in der falschen Partei.

    PS:
    Herr Jebsen hält wohl doch etwas von Wahlen oder sind die „Wahlempfehlungsprognosen“ am Endes dieses Beitrags und am Ende von „Resümee der Krimreise“ nur Zufall ?!

    • Schwarz ist Weis – Etwas vergessen?!
      Welcher Grund ?
      Der offensichtlichste Grund wäre: Herr Wimmer ist noch immer CDU-Mitglied soweit ich weis und Herr Jebsen ist kein Fan der AfD oder darf es überhaupt sein. Er hat ja jetzt schon Antifanten bei seinen Auftritten und ist nach difurthischer Weltanschauung ein gefährlicher Rechter.

      Vor der Angst der Stigmatisierung knicken sogar so integre Personen wie Daniel Ganser ein:

      Friedensforscher Daniele Ganser ist der Überzeugung, dass man über Frieden unabhängig von Parteizugehörigkeit und Nationalität diskutieren sollte.
      Er wollte diesbezüglich auf einer Veranstaltung der AfD zum Thema Frieden und NATO sprechen. Leider sagte er den Termin aus Angst ab. Er begrüße zwar, dass Positionen vertreten werden, die nicht dem Mainstream entsprechen, aber er möchte nicht wie die AfD in die rechte Ecke gestellt werden.

    • Daniele Ganser wird schon wissen was er macht.
      Ich würde auch nicht auf einer AfD-Veranstaltung sprechen. Was nicht heist, dass ich nicht mit AfD-Mitgliedern spreche,
      wenn es sich ergibt.
      P.S. Ich würde auch mit J. Ditfurth sprechen. Ken sicher auch, wenn Sie „den Arsch in der Hose“ dazu hätte.
      Ich würde es begrüßen. Aber nach mir geht’s ja nicht.

    • Lieber Andre,
      was mir bei Ihnen gefällt, ist, dass Sie sich wirklich Ihre eigenen Gedanken machen. Und ich glaube auch ,dass es viele Menschen gibt, die ähnlich wie Sie denken. Sahra Wagenknecht hat in ihren Umfragen vom Team Sahra sehr viele Zuschriften bekommen von Menschen, die ihr schrieben, sie würden sie sofort wählen, aber nicht die Linke als Partei.
      Es ist heute ausgesprochen schwierig, überhaupt noch durchzublicken, weil die elitären Globalisten, die die Welt völlig neu strukturieren wollen, ein ausgeklügeltes Empörungs-Management betreiben und viele scheinbare Hoffnungsträger, gezielt eingesetzt bzw. aufgebaut werden, um dem wirklich effektiven Widerstand von vornherein das Wasser abzugraben. Aus meiner Sicht gehört die AfD zu diesem Programm.

      Zum Thema Demokratie und Normopathie ein gutes Interview mit dem Psychiater Dr. Maaz:

      https://deutsch.rt.com/programme/der-fehlende-part/50183-wir-sind-doch-alle-gestoert-psychiater-dr-maaz-ueber-das-falsche-leben-im-interview/

    • Sehr geehrte Frau Schaechtelin,

      sie sind die Güte in Person, ein Jammer daß mir selbst, dies noch immer nicht so recht gelingen mag.

    • Danke Marikka
      Ich habe mir das Intverview angeschauht, irgendwie habe ich doch immer gewusst das wir alle „gestört“ sind.
      Mittlerweile bin ich durch die ganzen Normopathieetiketten mit denen ich und auch ähnlich Denkende zugeschüttet werden gar nicht mehr gewohnt Zuspruch oder konstruktive Kritik zu erhalten.

      Dr Maaz bestimmt die Normopathogenese sehr zutreffend. Viele sind nicht in der Lage zu differenzieren und nach dem zu suchen was verbindet. Im Bezug auf die AfD ist es so, dass sie in entscheiden Positionen die richtige Richtung einschlägt, leider aber nicht in allen wichtigen Positionen.

      Meine Theorie ist, dass die AfD als Antagonist zur jetzigen Politik die Spannung in der Gesellschaft reduzieren soll. Gib den Leuten Hoffnung und ein Ventil für ihre Sorgen, dann machen sie so schnell nichts eigenständiges.
      Nur darf darf die AfD nicht zu stark werden, weil dann müsste sie ja das was sie verspricht und wofür sie steht umsetzen. Andernfalls würde die Spannung in der Gesellschaft enorm steigen und auch noch das letzte Vertrauen in die parlamentarische Demokratie zersetzen. Das AfD-Basching und die politische Verfolgung soll dafür Sorgen, dass dies nicht geschieht. Vielleicht noch zu viele verstehen nicht, dass die Katastrophe unmittelbar bevorsteht und die Bundestagswahl im September wahrscheinlich die letzte Chance ist um etwas zu ändern.

      Nun ich bereite mich auf die Katastrophe vor, weil ich nicht erwarte, dass sich eine notwendige Mehrheit von ihrer Normopathie befreit. Aber vielleicht besteht doch noch Hoffnung, selbst für eine Box.

    • Andre,

      glücklicherweise eine unberechtigte Hoffnung ihrerseits. Sie können noch so unterschwellig Wahlempfehlungen für die AfD, beim Rubicon nennen sie manche Rechtspopulisten, manche Neofaschisten, aussprechen.
      Es bleibt plumpe Propaganda, da sie gezwungen sind, stets auf die Linie zurückzukehren.

      Das ist zwar bedauerlich, aber so ist es einmal.

    • Box

      „Meine Wahlfempfehlung, wenn auch mit ein paar Bauchschmerzen, ganz klar AfD. “

      Sorry… subtiler und unterschwelliger konnte ich mich leider nicht ausdrücken.
      Rechtspopulist, Neofaschist, ein Hitler-Vergleich im Bezug auf meine vegane Ernährung… ich empfehle Ihnen das Interview mit Psychiater Dr. Maaz anzuschauen.

      Sie können auch gerne sachlich auf Inhalte der „plumpen Propaganda“ eingehen. Über Inhalte lässt sich streiten über unspezifische Feststellungen leider nicht.

    • Entschuldigung, wenn ich hier so reinplatze…

      … aber wenn es Ihnen sogar Bauchschmerzen bereitet, wenn Sie die von Ihnen favorisierte Partei wählen …

      … darf ich dann mal fragen, warum Sie überhaupt wählen ?

      Ich werde Ihrer Wahlempfehlung nicht folgen und weiss auch nicht, warum Sie sie hier abgegeben haben, Themenbezug hin oder her.
      Denn ich halte einen guten Teil der AfD-Repräsentanten für völlig zu Recht in die rechte Ecke gestellt.
      Da können die in ihr Programm „Freibier für alle“ reinschreiben, trotzdem wähle ich sie nicht.

      Ach, und zu den Aussagen von Frau Wagenknecht und Herrn Lafontaine: Lesen Sie bitte nochmal in Ruhe die vollständigen Statements der beiden durch.
      Die sind ihrer Partei näher, als so mancher glauben will : ]

    • Seven

      Ich hoffe sie sind nicht nur „reingeplatzt“ um Fragen zu stellen auf die es offensichtliche Antworten gibt.

      Wenn sie meine Statements nochmal ruhig und aufmerksam lesen, werden sie vielleicht ihre Fragen selbst beantworten können.
      Die Frage warum ich die Wahlempfehlung abgegeben habe, haben Sie sich ja schon selbst beantwortet: Themenbezug

      Sie können sicher ihre „Wahlempfehlungsverweigerung“ auch sachlich mit Inhalten begründen bzw meine Empfehlung kritisieren .

      Also was stört sie inhaltlich mal abgesehen von den „rechten“ AfD-Repräsentanten am meisten an der AfD ?

    • Ich empfehle folgenden aktuellen Artikel, über einen Vortrag Herrn Mausfelds. So wie es am Ende richtig erwähnt wird, die AfD erfährt durch die MSM bereits jede Aufmerksamkeit die sie benötigt. Einige Auszüge:

      Prof. Mausfeld über Meinungskontrolle: reine Demokratie ist Illusion – und gefährlich für Eliten!

      Am 01. Mai 2017 sprach Rainer Mausfeld bei der ödp in München. Das Thema, „Wie werden Meinung und Demokratie gesteuert“, hatte es in sich. Entsprechend war das mediale Echo, wie des Öfteren, wenn schonungslose Analyse zu befürchten ist, auch gleich null. Eine Zusammenfassung.
      (…)
      Widerstand hätte aber nur eine Chance, wenn man eine realistische Einschätzung der Situation hat. „Und davor drücken wir uns“, so Mausfeld. Man lebe in der Illusion, alles unter Kontrolle zu haben, was uns so anfällig für Manipulation macht. Dabei herrscht ein sozialer Krieg. Der Neoliberalismus als Extremform des Kapitalismus sei nach dem Kolonialismus das größte Umverteilungsprojekt der Geschichte, von unten nach oben, von Süd nach Nord, vom öffentlichen in den privaten Raum.
      (…)
      „Der Kapitalismus hat die Demokratie nie geschätzt“ – und keiner tut was!

      Heute gibt es gigantische Machtstrukturen, die weder demokratisch legitimiert, noch durch Wahlen zu beseitigen sind.
      (…)
      Der Vortrag des Professors fand in der lokalen Presse, ob Süddeutsche Zeitung oder Münchner Merkur, keine Beachtung. Im Gegensatz zur AfD, die mediale Unterstützung erhält und in einer Fernsehsendung nach der anderen vertreten ist, ignoriert man die ödp eben, jedenfalls, wenn es interessant wird. „Na das war doch klar“, so der Professor vier Tage später.

      https://deutsch.rt.com/meinung/50175-meinungskontrolle-reine-demokratie-ist-illusion/

      Die AfD ist ein Projekt von den Eliten für die Eliten und sie weiß auf wen sie den Hass zu lenken hat:

      „Dabei besteht sogar die Tendenz, den Opfern die Schuld für ihre Situation zu geben.“

    • Box

      Es heißt ja auch bei der Wahl seine Stimme „abgeben“. Man gibt seine Stimme tatsächlich „ab“. Mitbestimmung sieht da anders aus.

      Prof. Mausfeld hätte einfach bei einer AfD-Veranstaltung sprechen oder auch nur irgendeinen Punkt im Parteiprogramm „positiv“ hervorheben, die mediale Aufmerksamkeit und die anschließende „rechte“ Diffamierung wären ihm gewiss.

      Sie sind der Meinung Wahlen bzw. das Wählen sei „sinnlos“, aber die AfD zu wählen wäre irgendwie “ gefährlich“ !?

      „Die AfD ist ein Projekt von den Eliten für die Eliten und sie weiß auf wen sie den Hass zu lenken hat: Dabei besteht sogar die Tendenz, den Opfern die Schuld für ihre Situation zu geben.“

      Welche Opfer ? die etablierte Politik und die Politiker können ja nicht gemeint sein… bleiben ja nur Muslime und Flüchtlinge.

      Der Islam gehört nicht zu Deutschland -diesen Satz müssten sie nach ihrem Verständnis von Religionen eigentlich zustimmen- . Zu einem säkularen Staat\Land kann per Definition keine Religion gehören. Muslime gehören zu Deutschland wäre da zutreffender. Dazu zählen aber nicht strenggläubige Muslime, die sich dadurch definieren Wortgetreu den Koran auszulegen und danach zu Leben. „Wortgetreu nach Koran“ ist nicht mit der Grundgesetz vereinbar. Religionsfreiheit bedeutet nicht, dass eine Religion die Freiheit hat sich nicht nach dem Grundgesetz richten.

      Zum Thema Flüchtlinge\Migranten gibt es eine Tatsache, die gerne relativiert wird und auch mit Empörungs-Management gerne unterdrückt wird:

      Eine Minderheit der Flüchtlinge\Migranten begehen Straftaten, dazu zählen nicht nur Eigentums und Vermögensdelikte, sondern auch Straftaten gegen die körperliche Unversehrtheit, gegen sexuelle Selbstbestimmung und gegen das Leben.

      Eine Minderheit sind Opfer, die sogenannten Einzelfälle.
      Diese Minderheit (die Opfer, nicht die Täter!) müssen geschützt werden.
      Zu den Opfern zählen nicht nur „Menschen die schon länger hier sind“, sondern auch Flüchtlinge\Migranten selbst. Dass es hier einen Zusammenhang zwischen islamisch kultureller und religiöser Prägung gibt ist ein weiteres Problem.

      Wie kann man also diese Minderheit (Flüchtlinge und Einheimische) schützen ?
      Keine unkontrollierte Migration mehr bzw. jetzt mittlerweile ein Migrationsstop sowie ein Einwanderungsgesetz, das zwischen Asyl und Migration unterscheidet und einen Missbrauch des Asylrechts verhindert.

      Es wird gerne unterstellt diese logische Ansicht wäre gegen „Flüchtlinge“, obwohl es genau das Gegenteil ist. Die jetzige Migrationspolitik und Praxis macht eine zukünftige Integration nahe zu unmöglich.

      Aber diese Zusammenhänge werden lieber verdrängt, entweder aus moralischer oder wirtschaftlicher Selbstbefriedigung. Die FlüchtlingsIndustrie verdient an der Krise, wie die Waffenindustrie am Krieg.

      Bezüglich der Bundestagswahl (sofern die Ergebnisse nicht schon vorher feststehen), wer nicht wählt lässt andere für sich wählen. Wenn alle „Intelligenten“ nicht wählen und nur die „Dummen“ wählen, dann bestimmt nun mal die Dummheit die darauf folgenden vier Jahre.

      Prof. Mausfelds Ansichten mögen ja richtig seien, aber was folgt daraus ? Ein latent Drogensüchtiger, der sein ganzes Leben lang nur die parlamentarische Demokratiesspritze bekam, würde bestimmt nicht freiwillig ein kalten Entzug mit einer direkten Demokratie wagen. Der Entzug müsse langsam erfolgen, nur wir haben keine Zeit mehr. Dank Merkel und Co wurden weitere Gifte in diese Spritze gegeben: Aushöhlung des Rechtsstaats und unkontrollierte Massenmigration.

    • Lieber Andre,
      Sie haben gute Erkenntnisse, bleiben aber dennoch lieber auf der Symptomebene. Das jetzige System ist nicht reformierbar, dafür sind die Machtstrukturen viel zu ausgeprägt. Wenn Sie die AfD wählen, ermächtigen Sie das bestehende System und entmachten damit sich selbst. Wollen Sie das?
      Die Mächtigen dieser Welt beherrschen die Machtinstrumente und sie bedienen sich der Hegel’schen Dialektik.
      Sie erschaffen ein Problem, provozieren damit eine vorauszusehende Reaktion und bieten dann eine Lösung, die von Anfang an gewollt war.
      Schauen Sie sich das Logo der AfD und deren Farben an. Vielleicht erkennen Sie, wessen Geistes Kind diese Partei ist.

    • Marikka
      Wenn man selber noch kein Gewaltmonopol besitzt (eigentlich hätte das Volk eins, wenn es sich als Volk begreifen würde), dann muss mit den Karten spielen, die das System einen zu spielt.

      Die AfD ist so eine Karte. Vielleicht als „Betäubungsmittel“ gedacht um Widerstände zu kanalisieren kann sie als Aufputschmittel dienen.

      Die AfD greift das wichtigste Macht-Instrument des Systems an die Mainstreammedien, auch Pegida und andere patriotische Bewegungen führen die Mainstreammedien vor und die Mainstreammedien sowie die Systemmarionetten entlarven sich selbst durch ihre Aussagen und Berichterstattung.

      Die AfD ist in der Lage einen gesunden Patriotismus wiederzubeleben, den wir brauchen um als Einheit zu agieren. Diese Gefahr fürs System oder diese Möglichkeit für uns soll verhindert werden. Sie selbst vielleicht oder auch viele andere haben durch Indoktrination nie wieder 1933 im Kopf. Nun wir Leben immer noch im Faschismus, wir nutzen Hitlers Gesetze, seine Überzeugungen: Arbeit macht frei! Nur ein produktiver Mensch ist ein guter Mensch. Politische Verfolgungen, Denunziantentum, politisch motivierte Schlägerbanden (Antifa). Die KZ-Nummer wurde durch die BG-Nummer getauscht, das Harz-IV-System hat die Zwangsarbeit durch psychologische und auch physische Folter (Entzug des Lebensnotwendigen) wieder eingeführt. Medien und Politik nutzen außerdem die Kennzeichnung Hartz-IV-Bezieher als neuen „Judenstern“ für die Stigmatisierung.

      Um dieses System abzuschaffen müssen wir wieder eine Identität haben und vereint Widerstand leisten.

      Aber diese Hoffnung ist nur eine Utopie, viele lassen sich blenden durch Konsum, Profit oder einer indoktrinierten Moralvorstellung, das eine nationale Identität etwas ganz schlimmes sei.

      Die Katastrophe wird kommen, Krieg oder Finanzcrash, schon jetzt sind vereinzelte „Menschengeschenke“ wie die Grünen oder Linken sie nennen bereit zu rauben, zu morden und zu vergewaltigen. Aus den Ländern wo sie kommen ist die Hemmschwelle aus kulturellen, religiösen und ökonomischen Gründen für Gewalt viel niedriger als bei uns. Im Falle eines Zusammenbruch der öffentlichen Ordnung und Versorgung ist das deren Vorteil und unser Nachteil. Für die Eliten ist es jedoch immer vom Vorteil wenn die Einwohner mit sich selbst beschäftigt sind.

      Wenigstens sitzen wir alle dann im gleichen Boot, auch die naziparanoiden Deutschlandhasser und Moralherrenmenschen.

      Also ist AfD wählen um die Partei unterstützen nur ein vernünftiger Schritt zur „Machtergreifung“.

      Nicht wählen um das System nicht zu legitimieren, ist ein Trugschluss, das System legitimiert sich selbst durch das Gewaltmonopol und auch durch Lemminge die garantiert wieder das Wählen was uns den Mist eingebracht hat. Es gibt auch keine Mindestwahlbeteiligung, also kann sich das System praktisch selbst wählen und „legitimieren“.

  7. Vielen Dank für dieses Interview.

    Meine Hochachtung vor Herrn Wimmer, dass er als CDU-Urgestein und jahrzehntelanges Parteimitglied eine ehrliche Empfehlung für Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine abgibt! Das schaffen die allerwenigsten, sich in diesem Alter – bei allem Respekt – einen so klaren Blick zu bewahren und sich nicht vor unbequemen Einsichten zu verschließen.

Hinterlasse eine Antwort