Am Telefon zur medialen Berichterstattung in Zeiten der Corona-Krise: Albrecht Müller

„Glaube wenig. Hinterfrage alles. Denke selbst.“ So lautet Titel des aktuellen Buches von Albrecht Müller, dem Gründer der Nachdenkseiten.

In Zeiten der Pandemie und Hysterie ist es dringend geboten, die mediale Inszenierung der Corona-Krise zu enttarnen. Wer sich die massiven Zahlen-Manipulationen vor Augen führt, wer erkennen muss, dass vorsätzlich nicht unterschieden wird, ob in Deutschland ein Mensch AN oder MIT Corona gestorben ist, dem drängt sich zwangsläufig die Frage aus, ob es hier wirklich nur um Gesundheit geht, oder ob hinter dem Shutdown der Republik, dem kassieren von wesentlichen Teilen des Grundgesetzes, noch andere Interessen verfolgt werden.

Fakt ist, ohne die von Politik und Medien permanent geschürte Angst wäre der Ausnahmezustand in der BRD so nicht möglich.

Merkel hat bereits angekündigt, dieses Land können erst zur Normalität zurückkehren, wenn ein Impfstoff gegen Covid-19 gefunden sei.

Darin ist sie sich mit Bill Gates, der die WHO kontrolliert und die Bundesregierung bei Impfstoffen „berät“ und die großen Pharma-Konzerne, an denen die Gates Foundation gigantische Aktienpakete hält, einig. Wird hier, wie schon 2009 bei der Schweinegrippe, ein neues Geschäftsmodell gefahren. Macht sich nach den Banken jetzt Big Pharma die Taschen voll?

Albrecht Müller ist und bleibt ein kritischer Geist. Er weiß genau, wie Medien und Politik funktionieren. Bevor er die Nachdenkseiten gründete, war er Jahre für die SPD und im Kanzleramt tätig.

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28 Kommentare zu: “Am Telefon zur medialen Berichterstattung in Zeiten der Corona-Krise: Albrecht Müller

  1. Vielen Dank für dieses tolle Gespräch! Es ist schön zu sehen, dass es noch andere Menschen gibt, die die Corona-Maßnahmen kritisch betrachten und hinterfragen.

    Bei einer Sache bin ich jedoch etwas pessimistischer. Am Ende wird gesagt, dass irgendwann alles vorbei sein wird. Da bin ich mir ehrlich gesagt nicht so sicher. Ich denke, dass wir noch sehr lange die Folgen der Corona-Maßnahmen spüren werden. Nicht nur in wirtschaftlicher Hinsicht, sondern vor allem was die soziale und psychologische Komponente betrifft.

    Vielleicht sehe auch nur ich dies so, aber wenn man draußen auf öffentlichen Plätzen unterwegs ist und anderen Menschen begegnet, empfinde zumindest ich neuerdings ein eher unruhiges Gefühl. Wie sollte es auch anders sein, wo doch seit Wochen jeden Tag mehrmals gepredigt wird, genügend Distanz zu anderen zu wahren. Nichts gegen das Abstandhalten – ich selber befürworte diese Maßnahme, um die Ausbreitung des Virus zu reduzieren. Allerdings geht damit einher, dass man automatisch jede fremde Person als einen potenziellen Infizierten ansieht, der einem das tödliche Sars-CoV-2 übertragen könnte. Selbst wenn ich mir immer wieder bewusst mache, dass das Gegenüber nichts „Schlechtes“ oder „Gefährliches“ ist und ich deshalb ganz normal vorbeigehen kann wie vor Corona-Zeiten, so denke ich zugleich daran, dass mein Gegenüber das aus seiner Sicht vielleicht nicht wollen würde, weil ich für ihn möglicherweise als Infizierte gelten könnte. Ich bin daher unsicher geworden und weiche vorsichtshalber aus, um genügend Abstand zu halten und nicht als rücksichtslos oder gar „asozial“ zu gelten.

    Was ich damit sagen möchte: die Menschen werden verunsichert in ihrem alltäglichen Handeln. Man weiß nicht mehr genau, was nun erlaubt und was verboten ist. Auch muss man stets fürchten, bei Fehlverhalten (auch unbeabsichtigtem) bestraft bzw. denunziert zu werden. Zumindest mein Vertrauen in andere Menschen hat stark nachgelassen, häufen sich doch die Fälle, in denen BürgerInnen andere BürgerInnen wegen auch noch so kleinen Regelverstößen anschwärzen.
    Diese Situation schafft m.E. eben nicht mehr Gemeinschaft oder Solidarität, wie es so oft heißt, sondern noch mehr Misstrauen, Unsicherheit und soziale Distanz gegenüber anderen. Ich stelle es mir wirklich schwierig und langwierig vor, diesen Schalter wieder umzulegen und wieder ein normales Gespräch mit fremden Menschen zu führen.

    Auch wird m.E. das eigenständige Denken stark in Mitleidenschaft gezogen. Viele, alltägliche Entscheidungen werden uns komplett abgenommen. Stattdessen gelten Verbote und Vorschriften. Selbst banale Tätigkeiten des Alltags werden von der Politik reglementiert. So sind auf dem Boden in Supermärkten, Bäckereien, Eisdielen und anderen kleinen Läden Striche und Kästchen gemalt, die einem vorschreiben, wie man zu stehen hat, um den Mindestabstand einzuhalten. Als ich es einmal (versehentlich) wagte, auch nur mit einem Fuß außerhalb des vorgemalten Kästchens zu stehen, meinte sofort der Kunde hinter mir, mich ermahnen zu müssen, wie ich richtig in der Schlange zu stehen hätte. Ich finde dies einfach total absurd und kafkaesk! Und dies hat auch nichts mehr damit zu tun, die Pandemie einzudämmen.

    Ich hoffe nur inständig, dass wir eines Tages wieder zu dem Zustand „vor Corona“ zurückkehren werden und das uns neuerdings anerzogene Verhalten wieder ablegen werden.

  2. Albrecht Müller (30:36):
    "…jetzt kommt es drauf an, dass… die Menschen, die noch'n bisschen kritischen Verstand bewahrt haben und Mut bewahrt haben, dass wir uns zusammentun und dass wir uns austauschen…"
    Albrecht Müller (30:50):
    "…diese Vorschläge kommen gelegentlich von unseren Lesern, dass sie sagen, Leute entwickelt irgendwas,… dass wir uns austauschen können…"
    Albrecht Müller (31:05):
    "…dass es nicht nur über euch, die Medien wie über einen Transmissionsriemen laufen muss, sondern dass wir selber mit anderen in Kontakt treten können…"
    Albrecht Müller (31:16):
    "…wir mussen eine große Gruppe von Menschen aufbauen, die sich gegenseitig stützen"
    Albrecht Müller (32:20):
    "…die anderen Leute anzurufen und anzuschreiben und sich auch zu treffen…"

    Mensch, Ihr von KenFM, jetzt kommt doch mal endlich in die Gänge. Ich lese hier laufend kluge Kommentare von sehr vernünftigen Leuten, oft kommen sogar erfreulich konstruktive Diskussionen zustande, und immer wieder fragen wir uns (da bin ich bei weitem nicht der Einzige): Wie können wir denn miteinander in Kontakt bleiben und den Kontakt intensivieren, uns möglichst persönlich kennen lernen und einander treffen? Aber schwupp: weg ist der Beitrag bei KenFM, wo wir uns doch gerade eben noch so inspirierend ausgetauscht haben.

    Ihr von KenFM, lasst euch doch endlich etwas einfallen, wie eure User persönlich zueinander in Kontakt treten können!

    Und was sehe ich soeben? Schwupp, ist exakt in diesen Minuten auch dieser Beitrag mit Albrecht Müller von der ersten Seite bei KenFM verschwunden und durch einen neuen Beitrag "Am Telefon" ersetzt.

    Denke ich zu langsam oder nimmt mich mein Beruf noch zu sehr in Anspruch, dass ich seit der Erstveröffentlichung des Interviews mit Albrecht Müller am 22.4. nur zwei Tage später bereits viel zu spät komme und mich – nicht das Leben aber – KenFM straft, gnadenlos mit Obsoleszenz?

    HAALLOOO DA DRAUSSEN, HÖÖÖRT MICH HIER NOCH JEMAND?????????????????????????????????????????????

    • Nein, sorry, der Beitrag mit Albrecht Müller ist noch nicht von der ersten Seite verschwunden, sondern noch da, unter der Rubrik "aktuelle Beiträge".

    • 🙂 Love IS the key! 😉

      Und nun?

      "Wie können wir denn miteinander in Kontakt bleiben und den Kontakt intensivieren, uns möglichst persönlich kennen lernen und einander treffen?"

      Hallo Unsichtbarer, unter dem Beitrag "Gesicht zeigen" hatte ich da vorhin eine ähnliche Frage aufgeworfen. Über das Profil scheint hier keine Kontaktaufnahme möglich zu sein, oder?

    • "Ich habe Ideen, Wahrnehmungen, Gefühle – die möchte ich mit den Gedanken, Visionen und Ansichten meiner Mitmenschen teilen und nicht dem "Dr.WHO" als Präsent darbieten. Wie? Ich weiß es nicht. Ich vermute, aus diesem Grund sollen wir uns auch nicht mehr treffen. Wo können wir uns treffen?? Denn das müssen wir tun!"
      Ganz meine Meinung.
      Die Frage, von der uns KenFM leider nicht erlöst, ist und bleibt nur: wie?

    • Drüben hat die Userin Ilse mich angesprochen und sieht ganz danach aus, als würde sie ähnlich ticken. Mal abwarten, ob sich noch jemand meldet. Und hier – liest wohl eh' keiner mehr mit, ich hab' den Thread selber kaum wiedergefunden! Wir können ja mal eine Nacht drüber schlafen, vielleicht ist uns dann was eingefallen. Hauptsache wir bleiben am Ball! 🙂

      Gute Nacht, Gabriele

  3. Zwei Spitzenleute des kritischen und nicht(!) korrumpierten deutschen Journalismus im Diskurs — das ist, was dieses Land medial jetzt braucht.

    Kann dem Anstoß Herrn Müllers nur beipflichten, dass die kritischen (sind ja fast nur noch die Alternativen) Medien einen Zusammenschluss zum Zwecke einer Art argumentstarken, aufklärerischen "Allianz" gegen korrumpierte und gleichgeschaltete ÖR- bzw. Privatmedien und verkappten Kanzleramts-Papageien bilden.

    Was in dem Interview angesprochen wird ist zutiefst erschreckend, aber leider wahr.

    Ich finde es entsetzlich, dass diejenigen, die das deutsche Gesundheitssystem zuerst sturmreif geschossen haben, sich jetzt bar jeglichen Anstands erdreisten, sich nun als die Krisen-Retter aufzuspielen.

    Am entsetzlichsten ist es aber, dass diese schäbige Verlogenheit und Doppelzügigkeit den meisten Leuten nicht auffällt oder es sie nicht stört.

    Und da sind wir wohl wieder beim Totalversagen der "vierten Macht".

  4. Vielen Dank für das Interview !

    Leider beschränken sich manche sogenannten Alternative Medien was Sars-Cov-2 betrifft auf das Kleinreden der Gefahr.

    Der Raum für Überlegungen die unserer Gesellschaft in dieser Situation helfen könnten bleibt bedauerlicherweise ansonsten oft gähnend leer.

    Dabei gibt es so viele Probleme, die Welt leidet an allen Ecken und Enden.

    Wie bekommen wir unser Wirtschaftssystem wieder ans Laufen, wie bekommen wir das Wirtschaftssystem in den anderen europäischen Ländern wieder ans Laufen, wie sollten wir finanzielle Hilfen für bedürftige europäische Länder gestalten, damit weder die Lega noch die AFD davon profitieren, wie können wir dabei helfen das auf der Welt keiner verhungert, wer versorgt die Menschen am anderen Ende der Welt, die für uns Produkte hergestellt haben, ist es uns vielleicht möglich für andere mit Tests und medizinische Ausrüstung zu produzieren, usw..
    Dafür Vorschläge zu machen wäre m.E. jetzt total sinnvoll.

    Viele von uns sind einfach froh darüber das unser Staat so viel Geld in die Hand nimmt um uns vor Not zu schützen und damit unser Wirtschaftssystem nicht komplett den Bach runter geht.
    Das schlägt sich in den Umfragewerten wieder.

    Sobald es wieder um Themen geht bei denen wir mit unserer Regierung nicht einverstanden sind werden sich die Umfragewerte auch wieder ändern.
    Es zeigt sich ja zum Beispiel gerade auch wie richtig die Partei die Linke mit vielen ihrer Forderungen zum Beispiel nach besseren Arbeitsbedingungen immer lag.
    Aber, es wäre halt m.E. unanständig wenn man versuchen würde daraus jetzt einen politischen Vorteil zu erzielen, deswegen ist es richtig jetzt nicht besserwisserisch aufzutreten.

    Wenn der Alptraum hoffentlich bald vorbei ist, dann kann man fair und respektvoll eine Nachbesprechung durchführen, ohne das der Linken das in den Umfragewerten schadet.
    Mit Sahra Wagenknecht als Parteichefin wäre die Linke ziemlich sicher auch deutlich beliebter.

    Die Menschen müssen halt erst in Öffentliche Verkehrsmittel, bevor sie in die großen Geschäfte können, schrittweise vorgehen ist m.E. schon wirklich gut.

    Liebe Grüße

    • "Die Linke" als Partei ist so links, wie die SPD sozialdemokratisch, wie der Rest etc. ist:

      Spiegel: Ramelow ist jetzt kein Linker mehr – Auszug: „In Thüringen hat Ramelow die Linke zu einer staatstragenden, ja, zu der staatstragenden Partei schlechthin umgemodelt. Im Bund jedoch ist sie das noch lange nicht. (…) Jetzt, in seiner neuen, überparteilichen Rolle, ist er weniger Linker denn je. (…) Darin liegt diese große Chance für seine Partei: Ramelow muss sich weiter von der Linken emanzipieren, um sie letztlich in die Koalitions- und Regierungsfähigkeit auf Bundesebene führen zu können.“ (Anmerkung Paul Schreyer: Das Ziel ist also erst erreicht, wenn die Linke keine Linke mehr ist. Deutlicher kann man es kaum sagen.)
      (Hinweise bei Multipolar)

      Und wenn sie sich bezüglich Corona die Äußerungen Frau Wagenknechts zu Gemüte führen, dann klingt sie wie die Kanzlerin. Diese "Linke" biedert sich als bessere Kapitalismusverwalterin an.

      Es liegt eine Etikettenschwindel vor, ein alter Trick und dieser ist eher die Norm als die Ausnahme.

      Ergänzend ein anderes Kaliber genannt im Zusammenhang:
      Auch die Partei Die Linke schmückt sich gern mit Dutschke, und nicht nur ihr Studierendenverband „Die Linke.SDS“. Nicole Gohlke forderte am 28. Oktober 2018 im deutschen Bundestag die Einführung eines Rudi-Dutschke-Stipendiums aus Bundesmitteln und brachte dabei das Kunststück fertig, in ihrer Begründung nicht ein einziges Wort über den Namensgeber Dutschke und dessen politische Positionen zu verlieren.

      Dutschke sah in einer Politik ohne Selbsttätigkeit der daran Beteiligten nur „Manipulation von Eliten“.

      Ein aktuelles Beispiel dafür ist die Sammlungsbewegung Aufstehen, die von oben ins Leben gerufene Bewegung von unten. Über die Kontaktdaten der 167.000 Unterstützer und 188 Ortgruppen verfügt ausschließlich der Vorstand des Aufstehen-Trägervereins e.V. und blockiert so eine demokratische Willensbildung innerhalb der Bewegung, die offenbar nur befehlsempfangende Manövriermasse für Kampagne- und Symbolpolitik zu partei- oder gar fraktionspolitischen Zwecken sein soll.

      Da auch dieses Spiel mit dem Feuer einer möglichen Volksbewegung offenbar manchen Linken noch zu gefährlich ist, hat sich nun, in ausdrücklicher Konkurrenz zu Aufstehen, eine Arbeitsgemeinschaft in der Linkspartei mit Namen „Bewegungslinke“ gegründet — da bleibt man wenigstens unter sich.

      Skrupellos werden der Widerstandswille entmutigt und die Hoffnung der Massen auf gesellschaftliche Veränderung für die kleinlichen Zwecke der Hinterzimmerpolitik untergraben. Dutschke hatte keine Angst vor den Massen:

      „Die Revolution, die wir wollen, ist die Revolution, die die Selbsttätigkeit der Massen in allen Bereichen der Gesellschaft weckt und erst dann die Veränderung in der Gesellschaft durchführt, wenn die Mehrheiten bereit sind, die Veränderung zu tragen.“

      Man muss heute Dutschke lesen!

      Aus:
      Dienstag, 28. Januar 2020, 15:00 Uhr
      ~9 Minuten Lesezeit
      Zwischen allen Stühlen
      Rudi Dutschke legte sich mit der Sowjetmacht genauso an wie mit dem Establishment der BRD. Vielleicht musste er deshalb vor 40 Jahren sterben.
      von Carsten Prien
      (Rubikon)

      Schlußendlich:
      Die Schaffung einer ganzen Kaste von Beauftragten, die im Namen von Benachteiligten sprechen und an deren Stelle Vergünstigungen beziehen, ist eine effiziente Maßnahme zur Stabilisierung bestehender Benachteiligung und zur Sicherung wachsender Ungleichheit. Denn wenn in einer Gesellschaft die Einkommensunterschiede sich verschärfen, werden die Verteilungskämpfe härter. Da ist es – wie in jeder Herrschaftssituation – günstig, Kollaborateure heranzubilden. Man ermöglicht Leuten, die sonst meist vergleichsweise wenig Qualifikation innerhalb ihres jeweiligen Apparats aufweisen, einen gewissen sozialen Aufstieg und Zugang zu Kontrollfunktionen in ebendiesen Apparaten. Klarerweise werden die Kollaborateure bestrebt sein, dies ihren Gönnern zu danken. Und sie werden in klugem Eigeninteresse sämtliche Aufgaben und Anliegen, für die sie stehen, immer nur so weit betreiben und vorankommen lassen, dass sie selbst nicht überflüssig werden.
      (Robert Pfaller, Erwachsenensprache – Über ihr Verschwinden aus Politik und Kultur,)

    • Vielleicht bin ich auch etwas zu starrsinnig.

      Heute sind 2 richtig gute Artikel erschienen, die nicht generell die Gefahr von Sars-CoV 2 leugnen, aber Vorschläge für eine Beendigung mancher Maßnahmen unterbreiten.
      Einmal wieder ein guter Artikel vom Herrn Unzicker auf Telepolis;
      https://www.heise.de/tp/features/Corona-Technische-Loesungen-fuer-einen-sicheren-zuegigen-und-nachhaltigen-Exit-4709123.html

      Mit Masken geht viel kann man zusammenfassen.
      Spielplätze müssten halt Desinfiziert werden, vielleicht könnte man so etwas Stadtteilmäßig organisieren.
      Bei den Gaststätten ist es halt das Problem, dass das Geschirr mindestens mit 70 Grad heißem Wasser gesäubert werden muss. Und permanent alles desinfiziert werden muss. Vielleicht sollte man schauen wie das asiatische Länder regeln.

      Und ein sehr guter Artikel auf den Nachdenkseiten;

      https://www.nachdenkseiten.de/?p=60459

      Dringend beachtenswert.

      Kinder sind halt das wichtigste, deswegen bringt man sie alleine aus Reflex zuerst einmal schnell in Sicherheit.
      Aber natürlich muss genau geschaut werden was vernünftig ist, absolut richtig und logisch.

    • @ Box

      Bitte was werfen Sie Bodo Ramelow exakt vor?

      Sahra Wagenknecht hat bei mir den höchsten Beliebtheitswert überhaupt.

      Es ist m.E. nicht erstrebenswert den Kapitalismus abzuschaffen, eine Vergesellschaftung vieler Bereiche und einige andere Änderungen wären aber sehr wünschenswert.

      Politiker sollten sich m.E. schon auf die Politik konzentrieren können.

      Es ist erfreulich, wenn die Daten die ich bei Aufstehen angegeben habe nicht verteilt werden.
      Aufstehen ist m.E. vor allem ein Angebot an SPD und Grüne.

      Solange die Linke sich nicht dem Vasallentum gegenüber den USA anschließt, dürfen die aber wie es aussieht noch nicht einmal freundlich winken.

      Die Grünen sind leider lange verloren, um manche in der SPD tut es mir momentan deutlich mehr leid, vor allem auch angesichts der richtigen Corona-Hilfen.

      Die Massen wollen DsdS oder Fußball und ansonsten ihre Ruhe, auf die vollständige Wachwerdung aller werden wir noch etwas warten müssen.

      Es ist eine absolute Sauerei ist wie jung Rudi Dutschke gestorben ist, da sind wir einer Meinung.

    • Sie frönen dem Führerprinzip, diesen Führern, überlassen sie gerne ihre Daten. Auch eine "Wachwerdung," wie sie es nennen, wird nicht von selbst geschehen, ebensowenig wie eine Einschläferung vom Himmel fiel. Dazu zwei Auszüge:

      NachDenkSeiten – Die kritische WebsiteTitel: Die Links-Rechts-Demagogie. Ein Interview mit Rainer Mausfeld.Datum: 5. August 2016 um 9:55 Uhr

      Das ist genau die Ideologie, mit der – ziemlich erfolgreich – versucht wird, demokratische Strukturen durch eine Herrschaft technokratischer Eliten zu ersetzen. Daniel Bell hatte ja schon1960 das „Ende der Ideologie“ verkündet und Francis Fukuyama 1992 gar das „Ende der Geschichte“ durch den Siegeszug des Kapitalismus. Beide Thesen sind rasch in sich zusammengefallen und haben sich als das erwiesen, was sie sind: als Versuche, eine Ideologie zu schaffen, mit der sich der Status der herrschenden Eliten stabilisieren und ihre Macht vergrößern läßt.

      Links und rechts sind ja nicht lediglich – in ihrem Bezug auf die Sitzordnung in der verfassunggebenden französischen Nationalversammlung von 1789 – historische Einteilungen entlang einer eindimensionalen Eigenschaft. Als solche wären sie in der Tat nicht nur historisch überholt, sondern auch hoffnungslos unterkomplex. Links steht vielmehr für die normativen moralischen und politischen Leitvorstellungen, die über den Menschen und über die Möglichkeiten seiner gesellschaftlichen Organisation in einem langen und mühsamen historischen Prozeß gewonnen wurden und die in der Aufklärung besonders prägnant formuliert wurden. Den Kern dieser Leitvorstellungen bildet ein universeller Humanismus, also die Anerkennung einer prinzipiellen Gleichwertigkeit aller Menschen.

      Bereits aus dieser Leitvorstellung ergeben sich schwerwiegende und weitreichende Folgerungen.Beispielsweise schließt ein universeller Humanismus Positionen aus, die auf der Überzeugung einer prinzipiellen Vorrangstellung der eigenen biologischen, sozialen, kulturellen, religiösen oder nationalen Gruppe beruhen; er schließt also Rassismus, Chauvinismus, Nationalismus oder Exzeptionalismus aus. Zudem beinhaltet er, dass alle Machtstrukturen ihre Existenzberechtigung nachzuweisen und sich der Öffentlichkeit gegenüber zu rechtfertigen haben, sonst sind sie illegitim und somit zu beseitigen.

      Aus dem universellen Humanismus ergibt sich also das spezifische Leitideal einer radikal-demokratischen Form einer Gesellschaft, in der ein jeder einen angemessenen Anteil an allen Entscheidungen hat, die die eigene ökonomische und gesellschaftliche Situation betreffen; erschließt also Gesellschaftsformen aus, die auf einer Elitenherrschaft oder auf einem Führerprinzip beruhen. Diese in der Aufklärung erstmals klar formulierten Leitideale sind seitdem kontinuierlich weiterentwickelt und verfeinert worden und stellen den Identitätskern des linken Projektes dar.

      Da diese Leitideale gewaltige politische Konsequenzen haben, wurden sie seit je auf das schärfste bekämpft; historisch war das der Kern der sogenannten Gegenaufklärung, der es wesentlich um die Wahrung des jeweiligen Status quo ging. Die Behauptung, eine Links-Rechts-Unterscheidung hätte sich historisch überlebt, würde also letztlich beinhalten, dass sich die Leitideen einer prinzipiellen Gleichwertigkeit aller Menschen und einer ernsthaften demokratischen Gesellschaftsorganisation überholt hätten – eine These, die natürlich gerne von denen vertreten wird, deren Macht gerade auf rassistischen, chauvinistischen, nationalistischen oder exzeptionalistischen Ideologien basiert.
      https://www.uni-kiel.de/psychologie/mausfeld/pubs/Mausfeld_Die%20Links-Rechts-Demagogie_NachDenkSeiten.pdf

      Und hier:
      Wie läßt sich das Volk „von der Politik fernhalten?“

      Man muß das Bewußtsein der Bürger so manipulieren, daß sie unfähig sind, angemessene Schlüsse aus ihren politischen Erfahrungen zu ziehen, nämlich zu begreifen, daß sie an allen relevanten Entscheidungen keinen Anteil haben.

      – durch Indoktrination
      ein „falsches Bewußtsein“ und Falsch-Identitäten erzeugen

      – Gefühl der Ohnmacht und Angst induzieren
      >Erhöht die Status quo-Neigung

      – durch Konsumismus, mediale Überflutung mit Nichtigkeiten, Infantilisierung u.ä. die politische Apathie verstärken

      – durch ein geeignetes Empörungsmanagement das Veränderungsbedürfnis der Bürger auf Scheinziele ablenken

      Aus:
      Rainer Mausfeld: Neue Wege des Demokratiemanagements
      https://youtu.be/1x8x9NokCZ0?t=1949

      Nun zu, beinahe egal, schauen wir mal … bereits im ersten kurzen Beitrag zu Herrn Ramelow steht was ihm vorzuwerfen ist, … gerne aber noch etwas ausführlicher:

      Linke soll Bundesregierung nicht mehr verklagen

      Mit ihrer juristischen Argumentation besorgt Wawzyniak das Geschäft der Anwälte der Gegenseite, der angeklagten Bundesregierung. Gerade das ist es auch, was die Kritiker der acht Kläger so erzürnt. Wagen sie es doch, die Bundesregierung, repräsentiert von Angela Merkel, anzuklagen. Dabei ist Merkel fast unangreifbar bei allen Linken und Liberalen, wird sie doch als das große Bollwerk gegen die AfD und alle Rechten der Welt gefeiert.

      Zudem hat die Linke in Erfurt vorgeführt, was staatstragende Politik ist. Ramelow hat nach seiner Wiederwahl den AfD-Rechtsaußen Höcke nicht etwa deshalb den Handschlag verweigert, weil er rassistische Äußerungen getätigt hat, sondern weil er angeblich die Demokratie dadurch Schaden zugefügt hat, dass er beim vielzitierten Erfurter Dammbruch einen FDP-Mann mitwählte. Ramelow sagt damit eigentlich nichts anderes, als dass es für ihn eine Schädigung der Demokratie war, ihn abzuwählen, auch wenn die Mehrheitsverhältnisse es zulassen. Denn viel zu oft wird vergessen, dass das von Ramelow geleitete bürgerliche Reformbündnis bei der letzten Landtagswahl die Mehrheit verloren hatte.

      Es gab zwei Kandidaten und dann kann es auch mal bei unklaren Mehrheitsverhältnissen passieren, dass man unterliegt. Das ist immer noch bürgerliche Demokratie und dieser Satz wird auch dann nicht falsch, wenn auch diverse Rechte ihn in den letzten Wochen gesagt haben.

      Unverständlich ist eher, dass auch viele staats- und parteienkritische Linke danach glaubten, sie müssten jetzt ein neues 1933 verhindern. Eingehandelt haben sie sich ein Reformbündnis, das angewiesen auf das Wohlwollen der Union nun die besondere Treue zu deutschen Staatszielen herauskehren muss.

      Was in den letzten Wochen nach Erfurt auch Menschen, die es eigentlich besser wissen müssten, zur Stabilisierung des bürgerlichen Status quo beigetragen haben, ist erschütternd. Nur ein Beispiel. Da wurde Kemmerich besonders negativ angekreidet, dass er sich als Mitglied der kleinsten Parlamentsfraktion hat zum Ministerpräsidenten wählen lassen. Dabei wäre das für sich genommen erst einmal der Ausweis einer lebendigen Demokratie.

      Es können die größten Fraktionen nicht schon immer unter sich auskungeln, wer den Posten bekommt. In vielen anderen Ländern war es selbstverständlich, dass auch kleine Fraktionen Regierungen leiten können. Sie sind dann nur besonders instabil und druckempfindlich. Das wäre im Fall Kemmerich besonders stark der Fall gewesen, weil er gleich nach seiner Wahl betont hat, keine AfD-Politik machen zu wollen. Welche Politik er stattdessen hätte machen wollen, das konnte er gar nicht erst unter Beweis stellen.

      Auch manche einst parlamentskritische Menschen sehen das als einen großen Sieg der Demokratie. Man kann freilich auch argumentieren, hier wurde nur der Weg der Linken in die Mitte der Gesellschaft, der lange vorgezeichnet war, etwas beschleunigt.

      Aus:
      "Im Gegensatz zur EU schießen wir auf niemanden"
      06. März 2020 Peter Nowak
      Über das Anti-AfD-Ticket rückt die LINKE zur staatstragenden Partei auf. Das hat ihren Preis, wie sich in den letzten Tagen gleich mehrmals zeigte
      https://www.heise.de/tp/features/Im-Gegensatz-zur-EU-schiessen-wir-auf-niemanden-4677398.html

      Sie sehen im Ergebnis haben sie lediglich zweimal Anschein-Opposition. Einmal von rechts und dann von pseudo-links.

      Sie sehen es ist alles da. Also man kann daran arbeiten, wenn daß das Ziel ist.

    • @ Box

      Führerprinzipien gehören m.E. auf den Müll, Hierarchien auch, Respekt und Vertrauen aber nicht.
      Breite Bewegungen, die viele mitnehmen sind effizient, Frau Wagenknecht ist zum Beispiel mittlerweile eine der beliebtesten Politikerinnen Deutschlands, dass ist m.E. wunderbar.

      Der Herr Mausfeld wirkt ehrenwert, aber er sollte vielleicht manchmal etwas vorsichtig damit sein, wohin die Menschen mit dem was er äußert geführt werden, der Durchschnitts-IQ liegt leider wahrscheinlich tatsächlich nur bei 105.
      Der von Ihnen eingestellte Text vom Herrn Mausfeld gefällt mir sehr gut, er macht deutlich wie wichtig es ist zwischen Links und Rechts zu unterscheiden.
      Sowohl unsere Öffentlich-Rechtlichen Medien, als auch viele Medien, die den Reichen direkt gehören sind sowohl was das Verhältnis zur USA und zu den US-Kriegen betrifft, als auch oft was eine eher neoliberale Richtung in unserer Wirtschaftspolitik betrifft gleichgeschaltet.
      Sehr viele Menschen lassen sich leider davon beeindrucken wenn fast alle dasselbe sagen, dass ist äußerst schädlich für unsere Demokratie.
      Deswegen sind Plattformen wie KenFM auch so wertvoll, wobei es erfreulich wäre, wenn sie nicht nur eine andere Blase anbieten würden.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Rundfunkrat
      Hier ist glaube ich eine Stellschraube für eine demokratischere Gestaltung unserer Medien.

      Die Linke ist m.E. zum Teil unterwandert.

      Schon vor wahrscheinlich einem Jahrzehnt sind manche von uns gegen den BAK Shalom, der uns die Kritik an der menschenverachtenden Politik Israels verbieten wollte Sturm gelaufen.
      Kapitalismuskritik wurde mit Antisemitismus gleichgesetzt, Bomben auf Syrien wurden gefordert und die Kritik an den Us-Kriegen als stupide antiamerikanisch dargestellt.

      Mittlerweile ist Richard Grenell Stargast beim Silvesterempfang der Linken und Sahra Wagenknecht noch nicht mal mehr Fraktionsvorsitzende.

      Der kürzere Weg wäre zwar momentan m.E. noch ein Richtungswechsel innerhalb der Linken und Frau Wagenknecht als Parteichefin.
      Aber wenn das mit der widerwärtigen Handzahmmachung und augenscheinlichen Stupidität, die Aktionen wie die von Frau Wawzyniak an den Tag bringen, so weitergeht dann brauchen wir m.E. eine neue linke Partei in Deutschland.
      Und Frau Wagenknecht bitte direkt als Parteichefin.
      Und am besten ein Forum 🙂

      Bodo Ramelow ist was den Umgang mit Israel und die Us-Kriege betrifft leider eher Teil des Problems.
      Sein Erfolg in Thüringen ist erfreulich, wenn er seine Macht innerhalb der Linken aber dazu nutzt, dass sie nicht mehr sagt was ist, dann schadet er der Partei mittelfristig sehr.

      Mir wäre es lieber wenn CDU und FDP in Thüringen auf der Seite derer, die allen Menschen denselben Wert zugestehen, geblieben wären.

      Der Frosch ist stattdessen jetzt das erste Mal ins kalte Wasser geworfen worden.

      Liebe Grüße

  5. Ich sehe, dass es wichig sein wird eine humanistische Bewegung in Gang zu kriegen und herauskommen sollte wünschenswerter Weise eine ausserparlamentarische Opposition.

    Das Problem sehe ich in der Kommunikation einer solchen humanistischen Bewegung, bzw. die richtige Vorstellung davon, was es eigenltich sein soll, zu erzeugen und zu formulieren.

    Wenn wir zurückblicken, haben sich die politischen Bewegungen auch immer als Gegnerschaft begriffen und sich als solche auch definiert. Das ist mit den Parteien auch so und das funktioniert heute nicht mehr (!) und ich halte es auch nicht mehr für sinnvoll, sich diesbezüglich irgendwie zu organisieren oder zu gruppieren.

    Ich merke es selbst, wenn ich anfange mit Menschen zu diskutieren. In dem Moment, wo ich die Protagonisten aussen vor lasse und von der Sache selbst rede, von mir und den erstrebenswerten menschlichen Bedürfnissen nach Erfülltheit, Freiheit und Gerechtigkeit, kann ich erst einmal ein Konsens schaffen und dann kann ein jeder berichten, wie er die Sache angeht und dann kann auch ein jeder sagen was er von den da Oben und Unten hält/ einschätzt. . . .

    Wir müssen es schaffen für eine humanistische Bewegung, die Protagonisten zunächst aussen vor zu lassen, sowohl die da Oben, als auch die da Unten. Wer die sind, kann/wird sich dann jeder selber ausmalen. Es geht um uns!

    Wir müssen es schaffen zu kommunizieren, dass es wieder um das würdige Menschsein geht, d.h. dass ich wieder Luft zum Leben habe, dass ich Möglichkeiten habe mich aufzuklären und zu informieren, das ich wieder Vertrauen kann in Institutionen und Organisationen.
    Es muss – aus meiner Sicht -wieder eine komplett neue Glaubwürdigkeit errichtet werden. Darin sehe ich unsere Aufgaben.

    Wir sollten mit solchen Bedürnissen, die ein jeder teilen kann und wo ein jeder ja zu sagen kann anfangen zu reden. Das gleiche gilt bzgl. Umgang mit der Natur übrigens auch.

    Wir sind auf und mit unserem Planeten in einem ständigen Werden, Wandeln und Vergehen, ob uns das gefällt oder nicht. Es kann so schön sein. Wir müssen aus diesen hysterischen Ungleichgewichten rauskommen, sonst regelt es die Natur für uns. Das geht ganz von allein.

    Diese humanistische Bewegung heißt für mich zu allererst Bildung.
    Wir müssen dringend eine Bildung auf den Weg bringen, die neu und anders über die Geschichte berichtet. Die erörtert, wie unser Denken und das Ausbilden von Wirklichkeit und Realitäten funktioniert,

    die klar macht dass es nicht nur einer physisch biologischen gesunden und ausgewogenen Ernährung bedarf, sondern auch einer kokgnitiven und interlektuellen ausgewogener Ernährung.
    Diese humanisitsche Bewegung muß die Sprache wieder von ihren Umdeutungen und Missbildungen befreien. Die humanistische Bewegung muss deutlich machen, dass kooperatives und erfülltes und liebendes Miteinander mit Mensch und Natur, global oberste Handlungs- und Denkmaxime sein soll/muss.

    Wer die Privatheit wertschätzt und für notwendig erachtet, als seine ganz persönlichen Schutzraum, der muss auf der anderen Seite auch verstehen, dass die Öffentlichkeit, die Gemeinschaft ebenso wertzuschätzen und notwendig ist und unser aller persönlicher Schutzwall sein kann. In dem Maße, wie gerade in unserer Privatheit hineingelagt wird und versucht wird uns zu verar…., indem gleichen Maße wird auch die Öffentlichkeit mißbraucht. Das Eine gibt es nicht ohne das Andere.

    Die neue Humanistische Bewegung könnte ein Label sein, ich weiß es nicht.

    Das Problem ist ja auch etwas zu finden, was nicht wieder missbraucht und unterwandert werden kann. Oder wir müssen damit leben, dass es der humanistischen Bewegung wie der Ökologiebewegung geht. Die gibt es ja leider auch schon in schöne hellgrüner Verpackung im Supermarkt der Eitelkeiten und einfach nix drinn.

    Wir sind nicht nur Öko sondern auch Humano oder so!

    Wir bieten unsere eigenen Bildungskurse und Lehr- und Bildungsveranstaltungen an, so wie auf Kefm, Nachdenkseiten, etc. oder viele andere Vortragsredner oder Daniele Ganser auch.
    Da sehe ich schon eine Perspektive, die Mensch haben kann, zumindest ist es ein Ziel, was Mensch haben kann und das ist ja wohl immer das wichtigste.

    Dann bleibt auch die Lampe brennen, bzw. Mensch findet immer wieder zum Menschsein zurück

  6. Hallo zusammen,

    einer der letzten Punkte den Herr Müller Ansprach – kommt auch bei Dr. Bodo Schiffmann imer wieder zum tragen. Den "Querdenkerbommel". Das kommt als Hinweis immer wieder zum Ende seiner videos und ist eine schöne Idee.

    https://www.youtube.com/watch?v=C_gMzRlsKlg

    es ist nur eines seiner vielen Videos. Einfach mal reinschauen. Vielleicht ist es eine Anregung.

    • Der Querdenkerbommel von Dr. Schiffmann ist eine prima Idee. Ein Erkennungszeichen ist absolut wichtig, werde gleich in Produktion gehen.

  7. Ohne Zweifel hat Albrecht Müller Großartiges geleistet in der Analyse von Manipulationsmethoden und in der Entwicklung des unabhängigen Journalismus‘. Als ehemals begeisterte Leserin der Nachdenkseiten bin ich aber entsetzt zu hören, dass Müller Droßten und Wodarg gleichsetzt. Droßten hat bereits 2009 als williger Erfüllungsgehilfe der WHO dem Volk eine Pandemie suggeriert und dafür gesorgt, dass Milliarden an Steuergeldern für überflüssige, gefährliche und glücklicherweise in Deutschland kaum genutzt Impfstoffe ausgegeben wurden, die in Schweden zu einer Narkolepsie-Epidemie geführt haben. Heute, elf Jahre Später wird Droßten, obwohl er sich selbst hoffnungslos diskreditiert hat, von unseren Regierenden und den Massenmedien hofiert und errichtet mit der WHO/ Gates im Hintergrund und dem RKI an der Hand einen totalitären Hygienestaat, dessen vermeintliche wissenschaftliche Basis von täglich mehr ausgewiesenen Experten zerpflückt wird; unter anderem verdient er dann auch noch als Autor des ebenso unzuverlässigen wie hochpreisigen Covid-19-Tests an der ganzen Sache kräftig mit.
    Wodarg dagegen hat als Amtsarzt und Politiker gegen den Schweinegrippen-Betrug gekämpft und uns vor Zwangsimpfungen bewahrt, er hat sich aus dem wohlverdienten Ruhestand mit einer großartigen Aufklärungskampagne zurückgemeldet, von der jeder im Internet frei profitieren kann und für die er von Gates + WHO keinen Cent erhält, dafür Sperrung seiner Website, massenhaft ungerechtfertigte Anwürfe und Diskreditierungen.
    Lieber Herr Müller, wenn Sie zwischen diesen beiden Personen keinen Unterschied zu sehen bereit sind, wünschte ich mir, von Ihnen in der Sache „Corona“ nichts mehr zu hören.

    • Hallo liebe Sonja,
      Soweit ich mich an den Abschnitt des Interviews erinnere, wo Herr Müller sein Misstrauen über Herrn Wodarg bekundet, hatte, hat Herr Müller m.E. einen Vergleich gestellt, sondern einfach nur mit Ehrlichkeit und Offenheit ausgedrückt, er kenne Herrn Wodarg nicht gut genug, um sagen zu können wer er ist. Er wendet daraufhin nur gleiche Methodik an, die er bei jedem anwendet, gleiche Maßstäbe. Und da ist er genauso kritisch wie zu allen. Er bekundet ggüber Herrn Wodarg auch Auffälligkeiten und man kritisch bleiben soll. Er kann daher nicht mitgehen ihn als unumstrittenen Heilsbringer und vollkommenes Opfer zu sehen. Ich kann Herr Müller sehr gut verstehen. Er ist ausgewiesener Experte für Manioulationsmethodik und nimmt/erkennt viel mehr, als er äußert. Ich denke seine Botschaft zu Herrn Wodarg war lediglich "glaube wenig, hinterfrage alles, denke selbst". Und jeder weiß niemand ist auch nur im Ansatz vergleichbar…wir sind alle besonders, wertvoll und zu tiefst individuell, anders fühlend, denkend, samnelten unterschiedliche Erfahrungen. Droßten ist Droßten, Wodarg = Wodarg, Ken J. = Ken J., Müller = Müller und liebe Sonja, sie sind die wunderbare Sonja, einfach unverfälschlich, echt, unvergleichbar. Und wir müsseb eines beachten. Sobald wir "objektiv" über andere reden machen wir so subjektbehaftete Wesen zu Objekten.

      Liebe Grüße aus der Pfalz

    • @ ml1987: Wenn Herr Müller wirklich gleiche Maßstäbe. anwendet, sollte er das einmal bei sich selbst tun.
      Er wirft Herrn Wodarg vor, sich nicht rechtzeitig von Transparency International distanziert zu haben. Offensichtlich ist dieser Verein für ihn ein No-Go. Ich kann zu diesem Thema nichts beitragen, kann mir aber sehr wohl vorstellen, dass das wieder einmal ein Wolf im Schafspelz ist.
      Herr Müller selbst ist aber ebenfalls immer noch Mitglied der SPD und deren Verbrechen sind mir sehr wohl bekannt und nehmen nach wie vor kein Ende. Die Gründe seiner Mitgliedschaft würden mich noch viel mehr interessieren. Nach seiner Logik müsste ich also alles was er sagt und schreibt auf den kritischsten Prüfstand stellen.
      Nein, da bin ich 100% bei Sonja und möchte vom bigoten Herrn Müller zu Corona auch nichts mehr hören.

  8. Sehr geehrter Herr Müller, sehr geehrter Herr Jebsen,
    in Mitten des Gesprächs ab ungefähr min 24, nimmt das Telefoninterview eine zutiefst menschliche Wende. Ich konnte das schon sehr gut bei Herrn Bhakdi beobachten. Es kommen Emotionen hervor. Und das ist eines des zutiefst menschlichen neben dem Verstand und dem Herzen/Seele. Ein Mensch wird dann aktiv wenn es ihn zutiefst unter seiner Haut berührt. Vielleicht ist dies das große Volksproblem. Wie haben keine bewusste Bindung mehr zu unserem Inneren. Ich habe mich in diesem Thema etwas weitergebildet und richte mein Übungskonzept in meinen Kursen darauf aus und biete hin und wieder Vorträge. Wenn wir nicht bewusst unser Inneres in die Ordnung (Emotionen, Geist und Herz in Einklang bringen), nicht auf unser Herz bzw. Seele hören, wird dies das Unterbewusstsein tun, welches auch von Angst und ungelösten Energieblockaden gesteuert wird. Wenn wir nie gelernt haben mit unseren Emotionen umzugehen, wir diese täglich unbewusst vergiften, wir "würdelos" umher laufen…wie soll denn das Volk in Bewegung kommen, wenn der Grundantrieb, die Lebenslust und Lebensenergie, gar nicht vorhanden sind aus den genannten Gründen? Wenn wir selbst keine Transzendenz pflegen, sprich ein inneres streben nach dem Übersinnlichen, worin sich auch unsere Wertemoral definieren, wie soll denn eine Moral im Außen als unmoral erkannt werden. Leute wacht auf. Das Leben findet zuerst im Inneren statt, das Außen folgt automatisch. Das hat damit zu tun, dass die Wahrnehmung im Inneren wie im Außen durch das Resonanzgesetz sich angleichen. Nimm in dir die Liebe wahr, folgt Liebe im Außen. Schließe in dir Frieden mit allen, folgt Frieden im Außen. Nimm so dem System den Nährboden. Lebe in dir ein System der Liebe, der Freude, des Glückes. Du nimmst automatisch im Außen vermehrt diese Dinge wahr. Du erhälst einen Würdekompass, wie Gerald Hüther ihn nennt, der dich dazu anleitet (von deinem Herzen ausgehend) das falsche Spiel der Eliten abzulehnen. Man erhält eine Haltung, die bis in die tiefste Zelle reicht. Man nennt das auch "Lernen", aus neurobiologischer Sicht. Ich möchte wirklich niemand persönlich angehen, ihm seine Freiheit somit beeinflussen. Dieser Text wird eh nur von denen wahrgenommen, die in ähnlicher Resonanz schwingen. Die Menschen müssen selbstbestimmt sich selbst da raus holen, anders wird es nicht gehen. Anders wird er nicht begreifen, sich auf seinen (Herzens-) Weg machen. Daher schicke ich ganz viel Liebe hier raus, um Menschen auf eine Resonanz der Liebe zu begegnen. Ich liebe euch:-)

  9. Ist tatsächlich anzunehmen, daß die Umwandlung dieses Planeten in einen globalen Polizeistaat, allein der Bereicherung von Aktionären und Eigentümern von Pharmaunternehmen dient?
    Mr. Gates ist aktuell lediglich ein besonders sichtbarer Akteur, das innerhalb einer Gruppe von Profiteuren, die sich auf viele Nationen verteilen. Dieser Profit bemisst sich nicht nur in Geld, diese Währung ist Macht und Kontrolle … am Besten, in Ewigkeit Amen)

    „Die Maßnahmen wirken“

    Die Regierung lobt sich selbst, verbreitet Durchhalteparolen und bremst zugleich beim Erheben grundlegender Daten, mit denen sich die Verbreitung und Gefährlichkeit des Virus verlässlich messen ließe. Schnell und entschlossen handeln die Behörden dagegen beim Ausbau von fragwürdigen Instrumenten, wie neuen „Corona-Apps“ zur kollektiven Pulsmessung und Kontaktverfolgung. Welche Agenda wird hier verfolgt?
    PAUL SCHREYER, 21. April 2020
    (Multipolar)

    Mittwoch, 22. April 2020, 18:00 Uhr
    ~9 Minuten Lesezeit
    Die Propaganda-Offensive
    Während sich die gesamten USA im Ausnahmezustand befinden, belegen selbst die Daten aus New York den Wahnsinn der vermeintlich „neuen Realität“.
    von Rubikons Weltredaktion

    Man kann die ganze Erdoberfläche mit Leder bedecken, damit sich niemand an den Füßen verletzt. Oder man kann denen, die Angst vor Verletzungen haben, Schuhe anziehen. Ebenso kann man entscheiden, ob es besser ist, die gesamte Bevölkerung wegzusperren — oder den besonders Gefährdeten anzubieten, sie besser zu schützen. Wie unter anderem die Daten aus New York belegen, haben wir es bei Corona mit einer Krankheit zu tun, die sich — wie jede Grippe — besonders auf ältere und vorerkrankte Mensche spezialisiert hat. Dennoch hat der Staat entschieden, die gesamte Bevölkerung in Geiselhaft zu nehmen. Angemessenheit? Fehlanzeige! Man braucht schon viel kriminelle Energie und eine devote, faktenblinde Presse, um Derartiges für legitim zu halten.
    (Rubikon)

    Dienstag, 21. April 2020, 21:00 Uhr
    ~5 Minuten Lesezeit
    Der ewige Ausnahmezustand
    Nicht nur in der Schweiz wird zunehmend klar, dass der Corona-Exit einem dauerhaften Notstands-Regime den Weg bereiten soll.
    von Christoph Pfluger

    Während Wochen hat sich die Schweiz auf das Ende des Lockdowns gefreut, zuerst auf den 19., dann auf den 26. April. Nach der bundesrätlichen Pressekonferenz am 16. April 2020 wissen wir: Nicht einmal am 11. Mai kann das soziale Leben wieder beginnen. Die Überführung von Notrecht in ordentliches Recht ist auch schon geplant.
    (Rubikon)

  10. SARS-COV-2, selbst wenn es so bedrohlich wäre, wie man es uns bisher nicht wirklich nachweisen hat (!!), . . .
    . . . wird uns solange als Damokles-Hebel für immer neue Alternativlosigkeiten begleiten, . . .
    .. . . solange wir es vorziehen, als Schablonen-Existenzen die Welt um uns in hinreichender Bequemlichkeit gerichtet zu bekommen . . .
    –  –  –  statt uns unsere Welt gemäß unseren Erkenntnissen von uns aus gedeihlicher als heute einzurichten . . . ,

    Für´s Finden von konkreten Detail-Lösungen können politische Exekutiv-Gremien, noch dazu in Form von Notfallräten, doch nichts vernünftig Schwungvolles auf den Weg bringen ! 

    Laut Verfassung ist die Bundesrepublik Deutschland ein Gemeinwesen im Auftrag souveräner Bürger/innen. Wo immer Parlament und Regierung Zielvorgaben erarbeiten, gehört doch wohl ein nicht unwesentlicher Teil von deren Umsetzung in die verabredungsgemäß zum Einsatz gebrachte freie Gestaltungskraft eben dieser Bürger/innen. . .  – – –   und nicht in Tausende von grauenhaften Detailvorschriften völlig überzogener Natur   (vgl.:  Stellen Sie sich vor, Ihr Beruf wäre Friseur von Ped)  ! !

    Gebraucht wird nichts als:

    –  ein für jede/n (!!)  nachvollziehbares Zahlenwerk als Resultante der laufenden, methodisch angemessenen Melde- und Repräsentativ-Untersuchungs-Fälle, . . .

    –   eine nicht nur in Notfallzeiten breit anzufragende offene Expertenrunde . . .

    –   und eine jederzeit zu befeuernde öffentliche Debatte im Dienste geeigneter Schlussfolgerungen . . .

    Wenn auf welchem Wege immer klar ist, dass bestimmte Hygiene-Grundsätze seuchenmedizinisch auf absehbare Zeit unverzichtbar sind, . . .

    . . .  werden doch die allermeisten ortsspezifisch sofort eigene Ideen entwickeln und wechselseitige Anregungen tauschen, die zu einer produktiven Fülle weiterer Arrangements führen werden, die alle zusammen weit besser sind, als was Gremien zu verhandeln vermögen  – – –  wenn man sie nur endlich einmal ließe !!   Problemlösungs-Kaskaden nähren sich wechselseitig und die Türen zu menschen-gemäßer Innovation gehen täglich weiter auf !

    Die Zeiten für paternalistische Händlings waren vorgestern !  Disruptionen wie die aktuellen brauchen vor allem   R e s i l i e n z . 
    Und Resilienz wächst in freiem Umgang aller mit Spielräumen ! ! !

    Den aber gibt´s nur übers Selbstdenken, wie Michael Müller immer wieder zurecht betont !

    vgl. auch:
    21.4.2020 gw/ . . . Dringend anstehende Zurechtrückungen . . .
    https://diskursblickwechsel.wordpress.com/2020/04/18/dringend-anstehende-zurechtrueckungen/

    22.4.2020 gw / Unangemessene Denkschablonen !
    https://diskursblickwechsel.wordpress.com/2020/04/22/unangemessene-denkschablonen/

  11. Ein unglaublich gutes Gespräch – mit Achtung und Respekt für einander und das Akzeptieren einer anderen Meinung.

    Wenn man Herrn Müller zuhört, weiß man, dass die Gesellschaft schon lange bewusst auseinander dividiert wird….

    Personal im Gesundheitswesen mag sich – berechtigt – nicht beklatschen lassen wollen – kommt aber auch nicht auf die Idee, durch flächendeckende Streiks JETZT ihre Forderungen, die lange überfällig sind, laut in die Öffentlichkeit zu bringen.
    Ärzte – hochintelligent – lassen sich zu Sklaven machen, Journalisten – zur Zeit werden sie bei den angeblichen MSM-Qualitätsmedien in Kurzarbeit geschickt – lassen sich ihre Intelligenz beleidigen, in dem man sie abrichtet wie Zirkusaffen…..

    Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass wir uns in einer riesigen Freiluft – Irrenanstalt befinden und die Verrücktesten haben das Sagen (?)…..

    Die Nachdenkseiten, Rubikon und nicht zuletzt KenFM zeigen einen qualitativ hochwertigen Journalismus – nutzt wirklich die Chance, Euch gegenseitig zu unterstützen, euch gegenseitig zu helfen – ihr habt alle Arten von Journalisten – Wissenschaftsjournalisten, Politik- ; Wirtschafts- und Gesellschaftsjournalisten…. ihr helft den Menschen, die Orientierung wieder zu finden…..

    Vielen Dank für diese ausgezeichnete Arbeit!

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