KenFM-Spotlight: Andreas Maurer über Spaltung und Verquickungen in der Friedensbewegung

Spotlight aus KenFM-Positionen 9: „Wege aus der Krise“ – Hier in voller Länge zu sehen: https://kenfm.de/positionen-9/

Wege aus der Krise.

«Man schafft niemals Veränderung, indem man das Bestehende bekämpft. Um etwas zu verändern, baut man neue Modelle, die das Alte überflüssig machen.» Buckminster Fuller

Die Wegwerfgesellschaft ist am Ende. Wir stehen kurz davor, mit Motorschaden stehen zu bleiben. Jetzt heißt es: Runter von der Autobahn der Ignoranz. Ob wir es noch bis zur nächsten Raststätte schaffen, ist davon abhängig, ob wir endlich den Fuß vom Gas nehmen oder einfach weiter im roten Bereich fahren. Feststeht: Die Maschine ist hinüber, der Systemschaden nicht mehr aufzuhalten.

Anstatt zu jammern, sollten wir uns jetzt an eine ehrliche Analyse wagen. Was ist schiefgelaufen und wie können wir den Totalschaden doch als Chance für die Zukunft nutzen?

Die neunte Ausgabe von KenFM-Positionen kommt ganz bewusst ohne Frage in der Überschrift aus. Stattdessen wählten wir den Titel „Wege aus der Krise“.

Unsere Gäste: Wolf Büntig, Bernd Senf, Andreas Maurer und Bernd Duschner, kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen und haben doch alle etwas gemeinsam: Für sie bedeutet Krise auch Chance. Scheitern auch Neuanfang.

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4 Kommentare zu: “KenFM-Spotlight: Andreas Maurer über Spaltung und Verquickungen in der Friedensbewegung

  1. Die Linke hat kein Potential Menschen zu erreichen, aus meiner Meinung nach folgenden Gründen:

    Frieden und Gerechtigkeit wollen alle. Jeden den man fragt wird das bejaen. Das ist kein Alleinstellungsmerkmal, das ist Moral. Kann man Moral essen? Was bleibt von der Linken ohne Moral? Religion wurde einst erfunden um den Armen zu erklären, warum sie nicht reich sind. Gleichzeitig gibt es aber ein Heilsversprechen für die Zukunft, um alle bei Laune zu halten.

    Ich soll jetzt das für mich nachteilige bei der deutschen Linken kaufen, um in ferner Zukunft die Vorteile zu haben. Die Linke ist ein Widerspruch in sich. Herr Maurer möchte verbinden, aber die Linke im Ergebnis spaltet.
    Was mich an der Ehrlichkeit oder der Intelligenz dieser Leute zweifeln lässt.

    Soziale Gerechtigkeit und Frieden bietet die Linke an.
    Zu welchem Preis?
    – Masseneinwanderung,
    – Orientierung nach unten,
    – Zersetzung meiner Gruppe (psychologische Betrachtung) der Deutschen, durch z.B. Spaltung der Deutschen in linke Gute und rechte Böse (Herr Maurer hat es angesprochen),
    -Gefühle sind wichtig, aber nur bei den Anderen.
    -Frieden schaffen ohne Waffen

    Masseneinwanderung
    bringt nur den Bonzen was, um mehr Druck auf Löhne ausüben zu können. Masseneinwanderung heißt mehr Spaltung, noch mehr und noch kleinere Gruppen, die noch leichter zu kontrollieren und ärmer sind, als jetzt.
    Keine Frage, man muss helfen, wo geholfen werden KANN. In Maßen, denn andererseits möchte am deutschen Wesen keiner genesen, eher an der deutschen Geldbörse. Und mein Geld und meine Kraft verteile ich nach dem Prinzip der Nächstenliebe. Erst die Familie, dann die Freunde, dann das Dorf (Region), dann der Staat (Länder habe ich wegegelassen, halte ich für nutzlos), mein Staat, dann Europa und dann der Rest. Und da ich noch genug Nächste habe, die nicht so gut dastehen…

    Orientierung nach unten,
    ist das Gegenteil von dem, was mir meine Eltern begebracht haben. Natürlicherweise ist man doch eher bestrebt, die Möglichkeiten seines Nachwuchses gegenüber den Anderen zu verbessern.
    Die Orientierung die die Linke bietet, bedeutet in letzter Konsequenz, Selbstmord für Afrika zu begehen, damit die Afrikaner endlich friedlich bei uns Leben können und ich schlechter deutscher Mensch, mit höchstens Binnenmigrationshintergrund, nicht dabei störe.

    Zersetzung meiner Gruppe (psychologische Betrachtung der Gruppenbildung) der Deutschen,
    ist Staatsdoktrien bei den Linken. Was hat denn dieses Land groß und wohlhabend gemacht? Einigkeit, Recht, Freiheit und Durchsetzungsfähigkeit. Internationalismus bringt doch nur Kapitalisten was. Also denen, die die Linke doch aber verändern will? Als Mittel zur Zersetzung wird nicht mit Argumenten, sondern wird mit moralischen Keulen um sich gehauen. Das die Linken sich dogmatisch als die Guten sehen und alle anderen als die bösen betrachten, ist ja jetzt nicht neu. Jetzt gibt es auch neudings noch „hatspeech“. Ich fang gleich an zu heulen, vor Selbstmitleid. Wer seine Gefühle verbal zum Ausdruck bringt tut keinem weh und ist hinterher entspannter. Aber nein man soll es in sich reinfressen, um in der entstehenden Litargie wieder gefügiger zu werden oder agressiv, um Argumente für mehr Überwachung zu liefern.

    Gefühle sind wichtig, aber nur bei den Anderen,
    von je weiter ein Anderer her kommt oder je „unnormaler“ seine Lebensweise ist, desto wichtiger sind die Gefühle dieser Person(en) zu bewerten und schon steht man auf dem richtigen, dem linken Ufer.
    Keiner fragt einen Ureinwohner in Deutschland, ob er manche Dinge möchte oder gut findet, die um Ihn herum passieren. Und wenn dann nur mit vorgehaltener Pistole. Und dann kommt das „Stokholmsyndrom“.

    Frieden schaffen ohne Waffen,
    dieses Ziel ist doch schon längst erreicht. Mit einer Armee von ca. 178.000 Mann kann man nur Hilfstruppen stellen aber keinen Krieg führen. Und mit leeren Händen sollte man nicht dastehen, sonst kommt der mit dem Knüppel und sagt einem was man als nächstes zu tun hat. Gerade bei wachsendem Druck einer Species auf ein Ökosystem.
    Wir führen nicht die Kriege in der Welt. Wir müssen als Verlierer „nur“ mitmachen. In der Abwägung möglicher Konsequenzen ist das nicht schön aber ertragbar. Man stelle sich nur vor, Öl wird für uns plötzlich sehr teuer.
    Pech ist ja nur, dass die Flugzeuge alt und kaputt sind, die Hubschrauber nicht fertig werden, schlechte Gewehre im Umlauf sind und wir von Leyen als Verteidigungsministerin haben. Das Sanitätswesen funktioniert, ist das jetzt gut oder schlecht?

    Die Linke outet sich immer wieder als dass, was schon seit hundert Jahren an Ihr kritisiert wird.
    Widersprüche wohin man schaut.

    Ohne einen der oben genannten Punkte, was bliebe Widerspruchsfrei übrig von der Linken?
    (Wer nicht stark genug ist und geistig gefestigt, sollte jetzt nicht weiter lesen, das meine ich ernst)
    Von der Linken bliebe nationaler Sozialismus übrig. Sozialismus im Wirkungsbereich der Gruppe, die sich ohne Krieg als Gemeinschaft versteht und durch die gleiche Sprache verbunden ist, mit Wertvorstellungen der Nächstenliebe im eigentlichen Sinn und wo eben Mehrheiten Tabus setzen und nicht Minderheiten. So oder so ähnlich wie bei Franzosen oder Schweizern auch.

    Das ist aber bei uns verboten.

    Und das soll nicht heißen, dass ich von anderen Parteien oder politischen Strömungen besser denke. Außer bisher von der AFD, denn wie es Björn Höcke auf seiner „Dresdener Rede“ so oder so ähnlich sinngemäß formulierte: „Die AFD steckt noch nicht so tief im Sumpf, wie die anderen Parteien. Und wenn sie es doch einmal tut, dann seit ihr junge AFD Anhänger gefragt, sie da wieder rauszuziehen.

  2. „Das zentrale Thema muss sein: Wie verhindere ich Krieg? Wie verhindere ich das Morden (an Kindern)?“

    Jawohl, genau so ist es. Und nicht nur Krieg, sondern auch andere Dinge führen zum Mord von Kindern (siehe Link unten).

    Was mich wahnsinnig stört: Wer muss sich diese Frage stellen? Eine Partei??
    Wo ist denn bitte die Kirche bei diesem Thema? Es wäre doch die erste und wichtigste Aufgabe, in der Kirche, wo wir uns jeden Sonntag die Hand geben und „Der Friede sei mit dir!“ sagen, Kriegspropaganda und Kriege zu kritisieren. In der Frage Krieg/Frieden versagt die Kirche momentan völlig.

    Gerade, wenn solche Dinge passieren: https://www.youtube.com/watch?v=Std9-9oFufE

    • So herrlich naiv, die deutsche Gutmenschen.
      Duisenberg’s Doctor These war ‚Die Wirtschafliche Folgen der Entwaffnung‘.
      Seine Konklusion war das es möglich war.
      Lese
      Barbara Hinckley, Sheldon Goldman, ‘American Politics and Government, Structure, Processes, Institutions and Policies’, Glenview Ill., 1990
      um zu sehen wie die Leute, die ihr Brot verdienen mit Waffen ud Krieg, damit nicht auhören wollen.
      Nicht einfach, die Schwerter in Pflüge zu verwandeln.

  3. Wie es funktioniert, auch heute sehen Deutsche das noch immer nicht.
    Und doch war es niemals klarer seit Roosevelt 1933 gewählt wurde.
    Ein Trump versucht normale Beziehungen mit Russland her zu stellen, and was geschieht: Verleumdung durch CNN, Washington Post und New York Times.
    Man versucht sogar ihn ab zu setzen.
    Wie können Deutsche Abgeordenete, mit etwa 200.000 USA Truppen im Land, sich ein Land was seit 1940 nicht viel anders tat als Kriege führen, wiedersetzen ?
    Hat nicht Udo Ulfkotte klar gemacht wie die Deutsche Medien dasselbe tun wie CNN, Washpost und NYT ?
    Warnte nicht schon Eisenhower ?

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