KenFM im Gespräch mit: Andreas Wehr („Die Europäische Union“) (Podcast)

Europa war Jahrhunderte ein Kontinent, auf dem sich die unterschiedlichsten Völker den Schädel einschlugen. Mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges und mehr als 60 Millionen Toten kam man zu der Einsicht, dass die Europäischen Staaten es mal mit dem Konzept der Kooperation, anstatt der Konfrontation, versuchen sollten.

Diese Grundüberzeugung war der Beginn einer Staaten-Union, die wir heute Europäische Gemeinschaft nennen und die aktuell wieder dabei ist zu zerfallen.

Die Gründe hierfür sind mannigfaltig. Kern des Scheiterns ist dann aber eine korrupte Bürokratie mit Wohnsitz in Brüssel, die mit Demokratie kaum noch etwas am Hut hat.

Brüssel steht 2017 eher für das Mekka internationaler Lobbyisten. Intransparenz und Hinterzimmer-Politik sind hier daily business. Und natürlich geht es vor allem um Geld. Wahnsinnig viel Geld.

Das europäische Parlament ist eine Demokratie-Simulation. Es kann nicht einmal selber Gesetze vorschlagen oder den eigenen Präsidenten wählen. Spätestens mit dem Lissabon-Vertrag wurde das Königsrecht, die Herrschaft über die Schulden der Union, an eine private Gesellschaft mit Sitz in Luxemburg outgesourced. Noch Fragen?

KenFM seziert mit Andreas Wehr den Status quo der EU. Was ist die EU? Was hat die EU mit Europa und den europäischen Werten zu tun und muss man, wenn man von Europa spricht, und hier den Erhalt des Friedens als Basis versteht, nicht auch den europäischen Kontinent in seine Überlegungen miteinbeziehen? Stichwort: Russland!

Andreas Wehr war 1971-1998 Mitglied der SPD, leitete das Büro von Walter Momper.

Von 1991-1999 leitete er die Dienststelle Berlin als Europabeauftragter des Berliner Senats.

1999-2014 war Andreas Wehr als wissenschaftlicher Mitarbeiter Mitglied des Europaparlaments.

Die Tätigkeit ließ ihn das ganze Ausmaß des Brüsseler Korruptions-Kartells am eigenen Leib erfahren. Bei KenFM packt er aus!

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