„Antifa“ und das Ende der kontrollierten Opposition | Von Hermann Ploppa

Die privatisierte Faust des Tiefen Staates radikalisiert sich immer mehr, je weniger Anhänger sie noch hat

Ein Kommentar von Hermann Ploppa.

Vor kurzem konnte man in einer hessischen Universitätsstadt auf Häuserwänden ein Graffiti in blauer Schrift lesen: „Danni Verteidigen!“ Nun fragt sich da der Normalbürger natürlich, welcher Danni oder Daniel hier verteidigt werden soll. Dann dämmert es dem nicht ganz Uneingeweihten: Hambacher Forst wurde ja zum „Hambi“ verkürzt zwecks besserer Einprägsamkeit. Dann könnte hier wohl der gerade niedergemetzelte Dannenröder Forst in Mittelhessen gemeint sein als „Danni“. Das wurde mit ängstlicher Klaue im Stadtgebiet gesprüht. Die Verteidigung der altehrwürdigen Buchenwälder ist ein absolut unterstützenswertes Anliegen, das in der Bevölkerung breite Akzeptanz findet. Daran ändert auch nichts, dass die Autolobby eine Handvoll Darsteller als Gegendemonstranten angeheuert hat.

Noch in derselben Nacht, als die Freunde der Danni-Buchen ihre Graffiti in großer Verzweiflung sprühten, wurden lichtscheuere Gegendemonstranten aus dem Bett geklingelt mit dem Auftrag, die Danni-Freunde in Verruf zu bringen. Sie belehren mit ihrem Gegen-Graffito am gleichen Ort die Dannis, diesmal in schwarzer Farbe (blau war wohl nicht so schnell aufzutreiben): „Gewaltlosigkeit führt zu Waldlosigkeit!“ Um alle Zweifel an der Urheberschaft der Danni-Feinde auszuräumen, fanden sich an anderen Orten Schmierereien mit dem Text „Black Lives Matter“. Die Diskussionen im Dannenröder Widerstandscamp sind mir nicht bekannt. Aber mit hoher Wahrscheinlichkeit sind mittlerweile auch dort Leute eingesickert, die die Abkehr von der Gewaltlosigkeit fordern und zu Terrorakten auffordern.

There is nothing new under the sun, pflegt der Engländer zu sagen. Nichts ist neu unter der Sonne. Auch nicht die immer wieder auftauchenden Provokateure. Immer dann, wenn eine neue, nicht eingerahmte Massenbewegung echte Opposition praktiziert und aus den alten Gleisen aussteigt, um eine fundamental neue Welt zu entwerfen, kommen die Dunkelmänner. Der überwältigende Erfolg des Bürgerrechtsmarsches in den USA 1963, der weltweite Aufstand der Studenten im Jahre 1968, die Entwicklung der Alternativkultur: all das schockierte die Eliten. Der US-Geheimdienst CIA entwickelte zum Schutz der alten Militaristenclique eine buchstäblich todsichere Gegenstrategie: das Counterintelligence Program, oder abgekürzt: COINTELPRO. Das CIA-Maßnahmenpaket enthält schlicht alle Elemente, denen sich auch die heutige Bürgerrechtsbewegung ausgesetzt sieht. Dazu gehören: Ausspionierung und Einschüchterung der Aktivisten; Unterwanderung.

Und der entsprechende Artikel in Wikipedia über COINTELPRO bringt es schön auf den Punkt: „Psychoterror von außen: Mittels falscher Anschuldigungen in den Medien, gefälschter Briefe, anonymer Denunziationen etc. wurde versucht, Arbeitsverhältnisse und persönliche Beziehungen von bestimmten Personen zu zerstören.“

Passt genau auf die Gegenwart! Ich kenne allein fünf Personen, die ihre Anstellung wegen Corona-oppositioneller Haltung verloren haben. Weiterhin im Maßnahmenkatalog der Geheimdienste: Kriminalisierung der Oppositionellen durch gefälschte Dokumente. Schließlich die Ausübung blanker Gewalt zur Einschüchterung Andersdenkender. Das Portal Wikipedia beschreibt diese Techniken in der Vergangenheitsform. Tatsächlich hatte ein Kongressuntersuchungsausschuss in Washington diese Maßnahmen enttarnt und für illegal erklärt. Doch heute, im Zuge der allgemeinen Privatisierung, werden die COINTELPRO-Techniken in verfeinerter Form in öffentlich-privater Zusammenarbeit von Geheimdiensten und Stiftungen durchgeführt.

Unterwanderung und der Einsatz von Provokateuren gehörte schon immer zum Werkzeug der Aufstandsbekämpfung. Bismarcks Geheimdienstchef Wilhelm Stieber hatte solche Techniken im Zusammenhang mit der Bekämpfung der Sozialdemokratie erfolgreich angewandt. Im Zarenreich wiegelte der Agent Provocateur und orthodoxe Priester Georgi Gapon im Auftrag des zaristischen Geheimdienstes Ochrana Streikende zu riskanten Aktionen auf, sodass das Militär im Jahre 1905 am Petersburger Blutsonntag unter den Arbeitern ein grässliches Massaker verüben konnte. Die Bewegung der Außerparlamentarischen Opposition im Jahre 1968 erlebte ebenfalls alle Techniken der COINTELPRO, diesmal von deutschen Geheimdiensten inszeniert. Bei der Kommune 1, einem für damalige Verhältnisse extrem experimentellen Wohnprojekt, tauchte ein Mann auf, der fragte, ob er mal eben seinen Koffer in der Wohnung abstellen dürfe. Kaum war der V-Mann außer Haus, erfolgte eine Polizeirazzia. In dem abgestellten Koffer fanden sich Materialien, die für einen Anschlag geeignet waren.

Linke Gruppierungen waren in jenen Jahren bevorzugtes Objekt der Unterwanderung und Umfunktionierung im Sinne der Geheimdienste. So wandelte sich zum Beispiel die Rote Armee Fraktion immer mehr zu einem gesichtslosen Terrorapparat. Schließlich, in den 1980er Jahren, wurden auffällig viele Prominente von der RAF erschossen, die gerade dabei waren, aus dem Mainstream auszuscheren. Zum Beispiel der damalige Chef der Treuhand, Detlev-Karsten Rohwedder. Die Treuhand sollte das DDR-Vermögen abwickeln. Rohwedder sagte zu Direktoren von DDR-Kombinaten, er wolle nicht, dass die Kombinate zu enthaupteten Instrumenten von West-Konzernen werden sollten. Er bekam massiven Druck in seiner Treuhand von marktradikalen Scharfmachern wie zum Beispiel seiner Nachfolgerin, Birgit Breuel. Den Hardlinern war Rohwedder nicht radikal genug. Rohwedder wurde dann angeblich von der RAF erschossen. Bis heute ist das einzige Indiz in Richtung RAF ein Bekennerschreiben, das in der Nähe des Hauses von Rohwedder gefunden wurde.

Noch haariger sind die Umstände um den Mord an Alfred Herrhausen. Das Vorstandsmitglied der Deutschen Bank, Herrhausen, galt als Dissident unter den Alpha-Bankern. Er forderte einen Schuldenerlass für die Länder der Dritten Welt. Zudem wollte er die Deutsche Bank als ernstzunehmenden Konkurrenten der Angloamerikanischen Superbanken aufstellen. Auch in diesem Falle wurde der Mord in den Medien der RAF zugeschrieben, obwohl die absolute Professionalität des Mordanschlags eher auf Geheimdienste schließen lässt.

Nicht nur rechte Organisationen, sondern auch linke Organisationen werden also gekapert, um aus ihnen Instrumente der staatlichen Repression zu machen. Wobei die allgemeine Privatisierung auch vor der Repression und Aufstandsbekämpfung nicht Halt macht. Immer öfter übernehmen private Stiftungen diese Aufgaben der COINTELPRO. Die Unterwanderung und Umfunktionierung linker Organisationen war in den letzten drei Jahrzehnten ein Kinderspiel.

Denn die linken Organisationen hatten lange Zeit massive Nachwuchsprobleme. Und viele Initiativen litten unter dem strukturellen Mangel, dass sie meistens von einer Person selbstausbeuterisch am Laufen gehalten wurden. Wenn dieser Selbstausbeuter mal ausfiel aus Altersgründen, oder wegen Burnout oder Krankheit, war er froh, wenn sich dann junge Leute scheinbar selbstlos anboten, den Laden weiterzuführen. So hat schon in den 1990er Jahren ein Personalwechsel angefangen. Auf der Strecke blieben dabei Idealismus und Transparenz. Dieser Wechsel von ganz alten zu ganz jungen Aktivisten prägt gerade das Geschehen in der so genannten Linkspartei. Aufrechte Anti-Imperialisten wie Wolfgang Gehrcke oder Norman Paech gaben die Staffel aus Altersgründen ab.

Als letzte authentische Linke führen Sarah Wagenknecht, Sevim Dagdelen und Dieter Dehm einen aussichtslosen Abwehrkampf gegen die Flut von eingesickerten Transatlantikern. Die Bewegung ist nichts, der Parteiapparat ist alles, heißt jetzt die Devise. Marktradikale Figuren wie Klaus Lederer geben den Ton an. Stefan Liebich war lange Zeit führende Gestalt im proamerikanischen Honoratiorenverein Atlantikbrücke. Wer bis dato noch Zweifel hegte, von wo der Wind bei der Linkspartei heutzutage weht, wurde spätestens beim letzten Neujahrsempfang der so genannten „Links“partei einem Klärungsprozess zugeführt. Ehrengast war dort nämlich kein Geringerer als Richard Grenell, der damalige Botschafter der USA und Jens Spahn-Intimus, der durch seinen rüpelhaften Tonfall gegenüber Deutschland aufgefallen ist.

Das Bild ist überall das gleiche: ob bei den Grünen, wo sich die transatlantisch orientierten „Realos“ gegen die authentischen „Fundis“ durchsetzen konnten, oder eben – besonders krass – bei der Antifa. Die Antifaschistische Aktion wurde in den 1970er Jahren gegründet von echten Linken. Aber auch die kurz „Antifa“ genannte Gruppierung litt irgendwann unter Nachwuchsproblemen. Doch dann waren plötzlich Leute da, die bereit waren, den Laden in Vollzeit zu übernehmen, und Geld sprudelte plötzlich reichlich. Bei der inzwischen weit nach rechts gewendeten Antifa fehlt heutzutage jede politische Reflektion. Es geht ganz unspezifisch „gegen rechts“. Wobei auffällt, dass echte Nazis und Antifas sich gegenseitig sehr schonend behandeln. Auch die AfD bleibt bei Akten des Individualterrors gegen ihre Mitglieder durch die Antifa auffällig passiv.

Die Aktivitäten der Antifa werden flankiert von der Bundeszentrale für Politische Bildung, von der Antonio Amadeu-Stiftung und Online-Portalen ohne Impressum wie zum Beispiel Psiram. In einem Zitierkartell werten diese Gruppen sich gegenseitig auf: so wird mittlerweile in der Lehrerfortbildung Psiram als seriöse Quelle wärmstens empfohlen. Die Online-Enzyklopädie Wikipedia beruft sich bei ihren steilen Behauptungen fast ausschließlich auf Autoren, die ihr politisch nahestehen und in die einschlägigen Netzwerke eingebunden sind. Netzwerker der Aufstandsbekämpfung werden bei den Stiftungen geschult und verteilen sich dann auf Medien, Universitäten oder Politik.

Immer noch wird verkannt, wie eng vernetzt jene Leute sind, die uns diffamieren und angreifen. Und immer noch wird nicht gesehen, wie gefährlich diese Antifanten sein können. Dazu muss natürlich einschränkend gesagt werden, dass es bei den Antifas ein Fußvolk gibt, das leider ohne Umschweife als vom funktionalen Analphabetismus umwölkt eingestuft werden muss. In einem Zeitalter, in dem das Smartphone Kenntnisse differenzierteren Sprachgebrauchs durch vorgegebene Formulierungsangebote und durch Icons überflüssig macht, ist auch eine anspruchsvollere Analyse zeitgeschichtlicher Ereignisse nicht mehr möglich. So erschöpft sich die Themenpalette bei Jugendorganisationen der einschlägig im  Bundestag vertretenen Parteien auf den „Kampf gegen Rechts“. Irgendwie. Irgendwo. Ich weiß auch nicht. Andere Themenbereiche fallen dabei weitgehend unter den Tisch. Damit befassen sich nur die Nachwuchspolitiker, die wirklich Karriere machen wollen. Punkt.

Wenn das Objekt der auszuübenden Gewalttaten erst einmal durch perfektes Framing und Diffamieren entwertet und entmenschlicht ist, fällt es ganz leicht, die dehumanisierten Opfer mit allem Sadismus, den man irgendwann einmal aufgestaut hat, zu quälen. Man ist ja im Recht. Dazu eine kleine, absolut nicht vollständige Reihung von Beispielen:

  • In Stuttgart wurde bei einer Querdenken-Veranstaltung der Journalist Ken Jebsen mit Feuerwerk beworfen. Nur dadurch, dass Jebsen die Bühne noch rechtzeitig verlassen hat, ist ihm nichts passiert.
  • Ebenfalls in Stuttgart wurde ein rechter Gewerkschaftler am Rande einer Querdenker-Kundgebung von maskierten Männern aus der Antifa-Szene brutal zu Boden geschlagen. Als der Mann schon bewusstlos am Boden lag, hat ein vermummter Täter noch eine Schreckschusspistole an seinen Kopf gehalten und abgedrückt. Der Gewerkschaftler lag lange Zeit in Intensivbehandlung und befand sich in Lebensgefahr.
  • Bei der Querdenken-Kundgebung in Konstanz Anfang Oktober warf eine Person ein so genanntes Bengalfeuer auf die Bühne, das gottlob nicht explodierte, und traf Friedericke Pfeiffer-de Bruin am Kopf. Im Gegensatz zum Anschlag auf Ken Jebsen konnte der Täter von Ordnern gefasst und der Polizei überstellt werden. Die Polizei sah keinen sonderlichen Handlungsbedarf. Sie nahmen lediglich die Personalien auf und ließen den gescheiterten Mörder dann laufen.
  • Die Haltung der Polizei differenziert sich von Ort zu Ort. In Leipzig schützt die Polizei die Querdenker konsequent. Denn auch Polizeibeamte sind von der dortigen Antifa aus ihrem Führerhauptquartier in Leipzig-Connewitz mit Leuchtraketen beschossen und erheblich verletzt worden. In Flensburg jedoch zeigte die Polizei mehrmals, und besonders auffällig am 25. Juli dieses Jahres, ein Verhalten, das man nur als Kooperation mit der Antifa verstehen kann. Dort stürmten zwei Antifas ohne jeden Anlass auf einen Demonstranten zu. Einer der beiden totalvermummten Täter trat dem friedlichen Demonstranten mit aller Gewalt in die Beine, während sein Komplize seinem Opfer heftige Faustschläge auf den Kopf verpasste. Als der Attackierte wieder aufstehen wollte, wurde er als nächstes von Polizeibeamten angegriffen und weggedrängt. Als nächstes unterhielt sich der Einsatzleiter der Polizei ganz entspannt mit dem Antifa-Angreifer. Anscheinend war den Polizisten nicht bewusst, dass sie aus zwei Blickwinkeln gefilmt wurden <1>.
  • Es gibt unter jungen Leuten die Schenker-Bewegung. Die Schenker lehnen jede wirtschaftliche Tätigkeit, die mit Geld abgewickelt wird, kategorisch ab. Geld ist für sie die Quelle unethischen Handelns. Die Antifa hasst Leute, die sich dem totalitären Zugriff der Banken entziehen, in besonderer Weise – was ja für angebliche Kapitalismuskritiker schon erstaunlich ist. So ruft die Antifa zum Individualterror gegen Schenker auf: die Schenker sind in ihren Augen Rechtsesoteriker. So wurde eine Kneipe der Schenker-Bewegung in Marburg beim ersten Anschlag nachts mit Feuerlöschern komplett verwüstet, und ein zweites Mal wurde die Fassade flächendeckend beschmiert.

Das soll als kleiner, in keiner Weise erschöpfender Eindruck der Gefährlichkeit der rechts gewendeten Antifa genügen. Erstaunlich ist in diesem Zusammenhang das feinmaschige Netz der Kooperation von Stadtregierung, örtlicher Presse, „linken“ Parteien und der kriminellen Antifa. So bilden bei Veranstaltungen von Bürgermeistern oftmals Antifanten den größten Teil des applaudierenden Publikums.

Auch die Wissenschaft will dabei sein. So wusste Professor Benno Hafeneger von der Marburger Philipps-Universität in mehreren Interviews mit der örtlichen Monopolpresse zu berichten, die Marburger Weiterdenken-Gruppe sei gegenüber Rechten offen. Erstaunlich daran: Hafeneger wurde niemals bei Weiterdenken gesichtet. Völlig empiriefrei, also ohne eigene Recherchen vor Ort, hatte er wohl durch die Glaskugel Rechtsextreme bei der Marburger Gruppe gesichtet. Die grundlegenden Handwerkszeuge des seriösen Wissenschaftlers, nämlich die Interview-Recherchen mit Betroffenen oder die teilnehmende Beobachtung, hat Hafeneger nicht angefasst.

Man muss dazu anmerken, dass ein Universitätsprofessor heutzutage den größten Teil seiner Arbeitszeit mit der Einwerbung von Drittmitteln verbringen muss. Das heißt: er muss in der freien Wirtschaft und bei Stiftungen Fördergelder einwerben, weil ihm die vom Bundesland zugeteilten Mittel nicht reichen. Entsprechend neigt der Drittmittelprofessor oft dazu, seinen Forschungsgegenstand in seiner eminenten Bedeutung für die Menschheit mächtig aufbauschen. Das gilt nicht nur für Herrn Drosten. Ob nun die Bedrohung des Nagelpilzes für die Menschheit oder die Bedrohung durch Rechtsextremismus: Professor Hafeneger hat sich das Schwerpunktthema Rechtsextremismus ausgewählt. Und da der Personenkreis der echten Rechtsextremen überschaubar ist, muss Herr Hafeneger potentielle Spender wie Volkswagenstiftung oder Bertelsmann davon überzeugen, dass die mittlerweile viele Millionen Mitstreiter umfassende Querdenker-Bewegung eben ein Hort des Rechtsextremismus ist – also viel mehr Drittmittel nötig sind, um der braunen Plage Herr zu werden. Dies nur als Illustration des desolaten Zustands unserer Wissenschaft.

Die örtliche Presse steht nicht besser da. Von den ersten Kundgebungen der Grundgesetzfreunde in Marburg an wurde der krampfhafte Versuch unternommen, die dortige Weiterdenken-Gruppe als von Verschwörungstheoretikern und Rechten durchsetzt darzustellen. Dazu mussten sogar zwei echte Rechtsextreme herhalten. Die hatten, ohne Genehmigung durch Weiterdenken, zur Corona-Demonstration auf dem Marktplatz aufgerufen. Dass die beiden profilierten Nazis von Weiterdenken des Platzes verwiesen wurden, nützte gar nichts. Die örtliche Monopolzeitung zeigte Fotos der beiden Nazis als Repräsentanten von Weiterdenken. Immer wieder.

Ungeachtet aller Klarstellungen. Die Fotografin der Monopolzeitung machte ihre Bilder ausschließlich mit Tele-Objektiv. Während tatsächlich die Teilnehmer die allseits bekannten Abstandsregeln von 1.50 Meter eingehalten hatten, erschienen in der Presse dank Teleobjektiv, das Entfernungen schrumpfen lässt, der visuelle Eindruck, die Teilnehmer stünden dicht gedrängt zusammen wie in der Sardinenbüchse. Zur Eigenart dieser Fotoreporterin gehört auch, dass sie mit dem Teleobjektiv alle Kundgebungsteilnehmer einzeln fotografierte, was nicht erlaubt ist. Dabei wurde sie von einer Teilnehmerin fotografiert. Während die Fotoreporterin für die Redner der Kundgebung nur ein demonstratives Gähnen aufbrachte, unterhielt sie sich sehr angeregt mit den Antifa-Störern.

Possen aus der Provinz. Aber diese Studien im Mikrokosmos zeigen, wie fein gesponnen das Netz der Aufstandsbekämpfung geflochten ist. Selbstverständlich sind hier nicht alle Effekte geplant und beabsichtigt. Aber gewisse Dinge wie zum Beispiel der Zwang zur Drittmitteleinwerbung bei Professoren oder zufällige Bekanntschaften von Presseleuten mit Antifanten wirken hier als Geschmacksverstärker.

Mittlerweile bekommt allerdings die Koalition der Aufstandsbekämpfung deutlich erkennbare Risse. Den Gewaltprofis von der Antifa läuft so langsam das Fußvolk davon. Als vor kurzem eine Querdenker-Demo in Leipzig stattfinden sollte, hatte ein gewaltiger Chor aus örtlicher Presse, den Parteien SPD, Grüne und Linke und den gewaltbereiten Antifanten zu einer machtvollen Gegendemo aufgerufen. Auf insgesamt vier angemeldeten Gegendemos verloren sich gerade einmal fünfzig Personen. Der Mangel an Mitläufern wurde durch mächtige Beschallungsanlagen ausgeglichen – was aber den Schwund an Akzeptanz nicht mehr wettmachen konnte.

Auch bislang der Antifa und den Antideutschen nahestehende Journalisten gehen auf vorsichtigen Abstand <2>. Denn einschlägige Organe der Antifa-Hassprediger werden in ihrer zunehmenden Isoliertheit immer schriller und nähern sich der Neuen Rechten immer ungenierter an. Im Fokus wohlwollender Kritiker steht hier besonders das Magazin Bahamas. Die gemeinsame Schnittmenge mit der Neuen Rechten besteht vor allen Dingen im Hass gegen Muslime und der kritiklosen Anbindung an die in Israel herrschende Netanyahu-Regierung. Es kann ja auch nicht ewig unbemerkt bleiben, dass führende Gestalten der Antifa gut bezahlte Redakteure in etablierten rechten Mainstream-Zeitungen sind <3>. Wie passt das noch mit links zusammen, fragt sich da der erstaunte Beobachter.

Mit dem Niedergang der Antifa kommt auch das Ende der Kontrollierten Opposition. Kontrollierte Opposition heißt: die Mächtigen erkennen, dass sich gegen sie Widerstand regen könnte in nächster Zeit. Also bilden sie klugerweise selber Organisationen, die den zu erwartenden Frust der Basis im Vorfeld schon aufnimmt und die vermeintliche Lösung des Problems anbietet. So wurden schon am Anfang des Zwanzigsten Jahrhunderts in den USA von den damaligen Unternehmerverbänden eigene Gewerkschaften oder Organisationen für Afroamerikaner gegründet, um die zu erwartenden Sozialkämpfe kanalisieren und entschärfen zu können. Über viele Jahrzehnte hatten wir in der Bundesrepublik nur solche kontrollierten Oppositionsgruppen. Die APO war eine unkontrollierte Opposition, die aber schnell eingehegt werden konnte. Die augenblickliche Querdenker-Bewegung ist noch nicht kontrolliert und eingehegt, obwohl die Vorbereitungen dazu vermutlich auf vollen Touren anlaufen.

Die Symbolpolitik ist aber im Moment in einer Krise. Das zeigte sich deutlich bei der Räumung des besetzten Hauses in der Berliner Liebigstraße 24. Zum Räumungstermin hatten sich die Besetzer hinter Metallabsperrungen verschanzt. Dann legte die Polizei eine Art Feuerwehrleiter an den Balkon, flexte mal eben die Metallarmierung weg und begleitete die Besetzer über die Gangway nach draußen. Das ist Symbolpolitik. Wozu macht man einen Wehrpanzer, wenn man dann gar keinen Widerstand leisten will?

Der Unterschied zwischen Symbolpolitik und echtem Widerstand ist augenfällig bei der Besetzung von bedrohten Wäldern. Jahrelang haben sich die echten Besetzer des Hambacher Forstes in den Baumhütten den Allerwertesten abgefroren und große persönliche Opfer gebracht, um die Natur zu retten. Dann kamen die klassischen Organisationen wie Greenpeace und witterten, gerade nach dem anrührenden Video mit der traurigen Baumbesetzerin, eine Chance, Spendengelder einzuwerben, und machten „Hambi“ zum Mega-Thema. Eine große Public-Relations-Sause. Danach waren die Baumbesetzer wieder alleine. Und jetzt „Danni“, auf erheblich reduzierter Publicity-Stufe.

Die echten Baumbesetzer hocken schon elend lange bei Wind und Kälte im Dannenröder Forst. Im Zuge von Corona ließen sie sich sogar herbei, Masken in der kerngesunden Waldluft anzulegen und die vorgeschriebenen Distanzregeln im Wald einzuhalten. Dieses Entgegenkommen der „Dannis“ hat aber in keiner Weise verhindert, dass das korrupte Rodungsprojekt in vollem Maße durchgezogen wurde. Der Frust unter den echten Waldbesetzern ist groß, was auch die hessische Landtagsfraktion der Grünen schon erfahren musste. Eine maskierte Abordnung der „Dannis“ stürmte das Büro und beschmierte die Wände. Dies war sicher keine Antifa. Dieser Protest war echt. Aber die Verteidiger des Dannenröder Forstes dürfen sich jetzt nicht von den Antifas zur Ausübung sinnloser Gewalt hinreißen lassen.

Die politische Gemengelage ist kompliziert und teilweise auch konfus. Wenn wir die Techniken, eine authentische Bewegung, wie jetzt die Querdenken-Bewegung oder die Waldbesetzer-Bewegung, von außen und von innen her zu zerschlagen, exakt und wissenschaftlich untersuchen, haben wir die Chance, sauber zu bleiben. Und damit auch tatsächlich zu siegen.

Quellen:

<1> https://www.youtube.com/watch?v=JANfB0iqNQU

<2> https://www.heise.de/tp/features/Was-hat-Dich-nur-so-ruiniert-4922655.html

<3> https://www.rubikon.news/artikel/der-extremismus-der-mitte

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Danke an den  Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Bildquelle:    Berit Kessler/ shutterstock

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45 Kommentare zu: “„Antifa“ und das Ende der kontrollierten Opposition | Von Hermann Ploppa

  1. Danke. Danke!
    Wissenschaft was Wissen schafft.
    Mittlerweile wohl das G r u n d D i l e m m a für alles.
    Gegenseitiger Betrug bestimmt dieses und andere Wirtschaftssysteme.
    Zerstörung treibt die Ziffern für des BIP nach oben.
    Diese Wissenschaft, die sich in ihrem selbst definierten Schwachsinn immer wieder
    zu bestätigen sucht, indem sich Mösjö le Professör eine kleine Spezialstrecke als Steckenpferd aussucht um damit seine Pfründe zu sichern.

    Inzwischen gab es z.B. in südamerika die 30te Währungsreform, die vorher durch Inflation den Leuten div. Pfründe raubte.
    Nur im USA Dollar dem höchst verschuldeten Land der Welt gab es nie eine Währungsreform.
    Keiner wagt sich etwas zu sagen …. eine Lüge jagt die anderen.
    Der Sack ist übervoll mit Hilfslügen wie Antifa, NGOs, Stiftungen …………. eine Endlosschleife.
    Und immer wieder ist der König nackt, egal wie er heißt – König Lüge.

  2. There is nothing new under the sun, pflegt der Engländer zu sagen. Die habens vorgemacht.
    Als sich die ersten sozialischten Bewegungen formierten, gründeten englische Aristokraten die Fabian Socitiy. So widersinnig schon die Grundidee ist, Sozialismus vor oben herab, so zeigt doch das zur Gründung gewähltes Wappen, der schwarze Wolf im weißen Schafspelz, ihr eigentliches Vorhaben. Anfänglich gleich von der Rockefeller Foundation unterstützt. Dass Rockefeller keine sozialistische Ader besitzt, sah man bereits 1914 beim Ludlow-Massaker mit 45 getöten aus der Arbeiterklasse. Der wollte die Intuition dahinter fördern, den Arbeiter/ Arbeiterinnen vorgaukeln eine gute Sache zu wählen, aber letztendlich der Spielmacher zu bleiben.

    Linke Interlektuelle wie Bernhard Shaw dürfen das Schafspelz vorhalten, mit dem Aufspüren und Zurschaustellen von sozialen Misständen und im Laufe der Jahrzenten bildeten die Politprofis im Hintergrund ihre gewünschten Strukturen in Europa.
    Dieser Beitrag zeigt die Misere:
    https://www.augsburger-allgemeine.de/community/leserblogs/kyle/Kriechender-Kommunismus-Fabian-Sozialismus-Globalismus-id13448936.html

    Das Hochschulprogramm dieser undercover Kapitalisten gipfelt in der London School of Economics (LSE). In der Bibilothek ihrer ersten Hochschule hing ein schon kirchlich anmutendes Glasfenster. Hier schmieden Sidney Webb und Bernard Shaw mit Schmiedehämmer die glühende Erdkugel. Bezeichnender kann man den Verlauf des 20ten & 21ten Jahrhunderts nicht darstellen und führende Abgänger der LSE haben dabei ihre Schlüsselstellung. Ach ja, die LSE hat dieses Glasfenster des Grauens inzwischen in ihrem Besitz.

    Ich gebe Hermann Ploppa vollkommen recht,
    die Sache hat schon lange Methode und spendable Geldgeber.

  3. Auf was bezieht sich der Autor mit dem Begriff Antifa?

    Die losen Gruppen seit den 70er oder 80 er Jahren? Also die Militanten der (nach-) 68er-Bewegung?

    Oder wird der Bezug zu den 20 / 30er Jahren und den Kampfbünden?

    Wenn wir über Unterwanderung reden, muss man das vielleicht trennen.

    In der 20ern hat Moskau die Militanten aufgebaut.

    Die 68er sind eine Züchtung der westlichen Geheimdienste. Die Spur dazu könnte Herr Buback weiter verfolgen, er scheint dem nahe zu kommen, wenn man über die (erste) Verhaftung von Verena Becker nachdenkt oder das Wirken von Peter Urbach in West- und Ostberlin.

    Diese Bewegungen waren immer was gemachtes. Nie echt, authentisch oder für die Menschen. Daran glaube ein paar Naive immer noch und die Bösartigen wollen uns das Gegenteil glauben machen.

    • Moin, Medium, einfach mal die Scheuklappen beiseitelegen?
      „Die losen Gruppen seit den 70er oder 80 er Jahren? Also die Militanten der (nach-) 68er-Bewegung?“ Antifa ist kein geschützter Begriff! In den nach68er Jahren hat es versch. linke Organisationen gegeben, sich als Antifaschisten verstanden in der Abgrenzung zu den ganzen Altnazis, die es immer wieder/noch geschafft hatten in Führungspositionen zu gelangen. Ob es nun Abs war oder Hallstein, Filbinger, Kiesinger (…). Im Beginn waren es keine Militanten, sondern kleine Zirkel, die nach einer Recherche ihre Ergebnisse veröffentlichten.
      „Die 68er sind eine Züchtung der westlichen Geheimdienste.“
      Soso, woher kommt denn diese Weisheit? Oder wird mit den *68er*n die RAF gleichgesetzt? Weil, das ist der Untersuchungsgegenstand von Herrn Buback aber nicht allgemein die Linke der nach68er!
      „Diese Bewegungen waren immer was gemachtes. Nie echt, authentisch oder für die Menschen.“
      Solch eine Erkenntnis muss man erstmal gewinnen. Die Bewegung war etwas Gemachtes. Ja, in der Tat kein *Deus ex machina*, sondern von leibhaftigen Menschen gemacht, die sich organisiert hatten. Aber davon kann man heute wohl nur noch träumen. Übrigens, zu der Zeit gab es mindestens 800 Menschen im Norden der Republik, die als Gewerkschaftsfunktionäre, Betriebsräte aber auch „nur“ als Arbeiter und Angestellt Politik für die Menschen in ihren Betrieben gemacht haben.

      mfG

    • Klar, die Naiven gab es zu jeder Zeit, die sich vor einen guten Karren spannen ließen und das auch wirklich geglaubt haben.

      Macht das Ergebnis nur unwesentlich besser.

      Ein System braucht immer einen Gegner. Am besten einen, den man selbst desigend.

      Und Subkultur, Gegenbewegung und so weiter sehen doch ganz stark nach einer Konstruktion eines Systembüros aus.

      Tut mir leid, ein paar authentische Gewerkschafter und ehrliche Umwltschüzer hin oder her, was war die Stoßrichtung dieser kulturmarxistischen Banden in Uni und / oder Geheimdienst?

      Am Anfang stand Gutmenschengerede der gebildeten Art, um dies dann später gezielt in ein Spaltungstool zu überführen.

      Cooler Umweg!

      Wer hat uns die Kritische Theorie geschenkt? Aha, kam aus dem amerikanischen Exil? Na dann, war es wohl sehr wohlmeinend, denn von dort kommt ja nur Gutes wie man weiß.

      Was ist Weltsteuerung? Ziel des Spiels war Ost gegen West?

      Und da soll alles Ostige vom gigantischen Übersystem frei gewesen sein? Wohl nicht, schon alleine wenn man die sog. Oktoberrevolution betrachtet.

      Klar konnte man wohl kaum mit der Rothschild-Fahne in Petersburg einfallen, den Zaren erschießen und eine Zentralbank einführen.

      Alles ist Optik. Wenigstens die Fahne war schonmal rot. Hätte man gleich bemerken können.

    • Moin, Medium, wäre schön gewesen, wenn Du auf meine Argumente hättest geantwortet!
      So bleibt mein Eindruck, dass Du vom Hass zerfressen bist. Schade eigentlich!

      mfG

    • Man kann ja unbedingt gegen Hallstein gewesen sein. Und gegen all die anderen braunen Systemschranzen, die dann auf EU gemacht haben. Also im Prinzip alles wie vorher.

      Was nun Antifa war und ist, kann doch bisher immer noch niemand erklären.
      Gegen Nazis sein ist jetzt wirklich kein IQ-Nachweis.
      Gut, die sind gegen dies und das und gegen was noch? Gegen die Bullen, die Hausbesitzer, das Establishment? Tolle Sprüche, aber konkret?

      Wofür sind die konstruktiv? Sozialismus? Also für eine Weltrevolution, eine Weltideologie, ein Weltsystem?

      Dann sollen die das doch einfach sagen. Da treffen sie sich doch herrlich mit UNO und EU und Konsorten.

      Man beackert die Freiheit der Menschen von zwei Seiten mit dem selben Endziel, einer Weltregierung.

      Rechte und linke Fußtruppen dienen dem identischen Ziel. Praktisch und auch ideologisch. Dafür hat man doch in London dereinst den Kommunismus groß werden lassen. Ein sehr nützlicher Depp.

    • Also, medium, es ging mir darum die Entwicklung der *Antifa* nach oder seit den 68'ern zu beleuchten, dass die nicht einfach vom Himmel fielen, sondern, dass es am Anfang, wie ich schrieb, Diskussionszirkel und Recherchezirkel waren und keine Militanten.
      "Man kann gegen Hallstein gewesen sein (…)". In der Zeit, in der ich politisiert wurde, war es nicht selbstverständlich gegen das Establishment zu protestieren, das ergab sich und wurde durch Diskussionen aus anderen Ländern mitgebracht. Wir hatte Markuse und Dutschke aber es gab auch Angela Davies und Martin Luther King. Davon wurden wir inspiriert.

      mfG

    • Ich würde "medium" empfehlen, bei der Gegenwart zu bleiben. Versucht er in die Geschichte abzutauchen, geht es bös schief und die Propaganda McCarthys hat es wohl bis in sein Gehirn geschafft. "In der 20ern hat Moskau die Militanten aufgebaut." Da war waren wohl Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht ebenso wie alle deutschen Kommunisten Moskaus Agenten? Wahrscheinlich schon Marx vor ihnen. Eine sehr seltsame Sicht auf die Geschichte.
      Und was die Antifa betrifft – man schaue sich auch mal deren Aktivitäten in den USA an – so wird diese von jedem traditionellen Antifaschisten als eine Beleidigung empfunden, denn sie beschmutzt den guten Begriff: "Antifaschist".
      "Medium" kann wohl Verschwörungen, Verschwörungsnarrative, Verschwörungstheorien oder gar Unterwanderung nicht auseinander halten. Er hat glatt vergessen Putins Verschwörungen zu erwähnen, der alle Wahlen im Westen manipuliert und Regierungen und US-Präsidenten einsetzt und noch Anderes mehr. Ach ja, Querdenken ist natürlich auch von Putin erfunden worden, oder war das Biden, Clinton vielleicht? "Medium" wird das wissen.
      Und da sind dann noch die Freimauerer…. die sind es bestimmt. Die "Protokolle" nicht zu erwähnen….

    • Ein Glück gibt es den hellsichtigen und so überaus witzigen Wildenfelser, der mich korrigiert. Danke, Danke, Danke!
      Danke für alles. Großartig. Und alles kosenlos. Ich bin ein Glückspilz.

      Falls die erlauchte Weisheit noch Platz für eine Korrektur hat:

      rense.com/general44/rek.htm

      Ich verzichte auf ein Zitat.

    • Einen schenke ich Ihnen dennoch auf den Sonntag:

      "Tatsächlich war auch die Sowjetunion sozusagen das makroskopische Abbild einer emsigen Logenarbeit: Daß die führenden Köpfe der russischen Revolution maurerische Brüder waren, ist ja nicht zufällig. Trotzki und Lenin kamen bekanntlich aus dem Grand‑Orient‑Ableger »Art et Travail«. Trotzki‑Bronstein, Radek‑Sobelsohn, Kerenski‑Karbis oder Joffe­Japhe‑Jahwe waren überdies allesamt mit der englischen Maurerei eng verbundene »Söhne des Bundes mit Jahwe«, also Mitglieder der freimaurerisch arbeitenden B'nai‑B'rith‑Bewegung (ein Umstand, der viele nicht ganz unverständlicherweise dazu verleitet hat, die russische Revolution als jüdische Verschwörung zu bezeichnen, was sie allerdings keineswegs war, auch wenn sie der Jewish Chronicle vom 4.4.1919 angesichts der vielen jüdischen Bolschewiken und der »Übereinstimmung mit Idealen des Judaismus« wahrhaftig für sich reklamiert hatte. Die nützlichen Idioten sind eben genau das, was sie sind. Sie löffeln daher auch meist die Suppe aus, die ihnen andere, eingebrockt haben. Und davor sind eben auch ‑ und vor allem ‑ die Juden nicht gefeit. Weder gestern noch heute, noch morgen, wenn es um die endgültige »Neuordnung« des Nahen Ostens geht). (Carmin, "Das schwarze Reich – Geheimgesellschaften und Politik im 20. Jahrhundert", München 2000, S. 252)

      Und weiter:

      " Sieht man davon ab, daß letzten Endes hinter den Bolschewiken und den Hitlerschen Nationalsozialisten dieselben Interessen standen und die bolschewistische Propaganda in Deutschland mit Karl Radek an der Spitze des Leninschen Volkskommissariats für ausländische Angelegenheiten von dem Wallstreet‑Magnaten Thompson und anderen J.‑P Morgan‑Partnern finanziert und organisiert worden war (Sutton, Wallstreet and the Bolshevik Revolution, S. 96ff.), war die »sozialistische Komponente« der nationalen Bewegung, deren sich die Thule‑Leute um Hitler bis zur »Abrechnung« mit den Strasser‑Brüdern etwa und der SA bedienten, nicht zu leugnen. Selbst bei den »vor‑nationalsozialistischen« Bünden und Wehrverbänden waren, wie Zeitgenosse Gumbel, Verschwörung, a.a.O., S. 261, speziell in bezug auf Sebottendorfs Freikorps Oberland feststellte, »nationalbolschewistische Neigungen« zu erkennen. Vgl. dazu auch Meissner, Hans Otto, 30. Januar 1933 ‑ Hitlers Machtergreifung, München 1979, S. 53, 357 (Anm. 24): »Zwischen der SA und Rotfrontanhängern kam es oft zu einem Frontwechsel. Einige SA‑Stürme setzten sich fast ausnahmslos aus ehemaligen Kommunisten zusammen, beispielsweise der Sturm Horst Wessel. Im Herbst 1932 gelang es dagegen einem Kommunisten, einige Stürme des Berliner Weddings dazuzugewinnen, eine >Rote SA< zu bilden. Bevor es zum Bruch mit Hitler kam, wurde dieser [ … ] Kommunist nach Moskau befohlen.« Vgl. dazu die nicht uninteressante Theorie von Jan Valtin, Out of the night, New York 1941, wonach es die Linken waren, die die Nazis in Deutschland an die Macht gebracht haben. Mehr oder weniger wird dies von Otto Strasser in Hitler und ich, deutsche Ausgabe Konstanz 1948, auch bestätigt. Zeitweise, so etwa im November 1932, bestand zwischen KPD und NSDAP eine Aktionseinheit, die so eng war, daß man sie durchaus als »Volksfront« bezeichnen könnte. Siehe dazu insgesamt Jean Pierre Faye, Langages totalitaires, Paris 1972, insbes. Seite 447 f. Im Zusammenhang dazu kann bei Quigley, a.a.O., S. 938, nachgelesen werden, auf welche Weise es wiederum Super‑Kapitalisten wie Morgan & Co verstehen, die Linken zu infiltrieren und für ihre Zwecke nutzbar zu machen. Zum Thema siehe auch Schüddekopf, Otto Ernst, Linke Leute von rechts ‑ die nationalrevolutionären Minderheiten und der Kommunismus in der Weimarer Republik, Stuttgart 1960. (Carmin, a.a.O., S. 718 f = Anm. 470)

      Aus: luebeck-kunterbunt.de/Geschi/Karl_Radek.htm

      Carmin, Quigley und Sutton sind eigentlich Standard.

      Sehen Sie in mir ruhig einer Patrioten. Dann sind die Fronten wenigstens geklärt.

    • „Das Lumpenproletariat, diese passive Verfaulung der untersten Schichten der alten Gesellschaft wird durch eine proletarische Revolution stellenweise in die Bewegung hineingeschleudert, seiner ganzen Lebenslage nach wird es bereitwilliger sein, sich zu reaktionären Umtrieben erkaufen zu lassen“
      (K. Marx, Kommunistisches Manifest, MEW 4, 472.)

      Die naheliegende Frage, ob ein Propagandist selbst an die Lügen glaubt, die er verbreitet, lässt sich oft nicht eindeutig beantworten. Viele Diskussionen bewegen sich in einer eigentümlichen Grauzone. Gänzlich gleichgültig ist die faktische Wahrheit seiner Aussagen nur dem bezahlten Online-Propagandisten (wenn er nicht zugleich ein Überzeugungstäter ist), und dem Troll, der aus der Frustration seiner Opfer Befriedigung zieht.

      Tatsächlich hat eine psychologische Studie mit dem schönen Titel Trolls just want to have fun ermittelt, dass Trollen oft mit sadistischen Neigungen einhergeht. Beim beruflichen Desinformanten überwiegen finanzielle Motive, beim lustorientierten Desinformatieren aggressive, das Ideologische ist für sie zweitrangig.

      Alle anderen Typen des Desinformanten zeigen ein komplizierteres Verhältnis zur Wahrheit. Deutlich wird das am Beispiel der schwarzen Propaganda, das heißt Fälschungen wie erfundene Statistiken, manipulierte Bilder oder vermeintliche Zitate. Diese Form der Propaganda spielt in Online-Debatten eine wichtige Rolle und wird keineswegs nur von Menschen verbreitet, die sich darüber bewusst sind, dass es sich um Fälschungen handelt. Gänzlich überzeugt von ihrer Wahrheit sind sie andererseits ebenfalls nicht. Die meisten Menschen verzichten sozusagen darauf, die Faktizität des Inhalts zu prüfen, solange dieser ins Weltbild passt.

      Nun widerspricht Lügen bekanntlich gesellschaftlichen Normen. Führt das halbbewusste Verbreiten schwarzer Propaganda nicht zu einem inneren Konflikt? Nein, weil die (empfundene) Gruppendynamik dominiert. Die eigene Gruppe wird als bedroht wahrgenommen, daher erscheint die schwarze Propaganda als legitim. Die Desinformanten vollziehen sozusagen innerlich den Schritt von der Lüge zur Notlüge.
      (Wer hat uns die Fakten geklaut?, 23. September 2019 Matthias Becker, Telepolis)

    • Ein echter Box. Besorgniserregend bombastisch und so richtig copy / paste-mäßig à point. Très chic, moi officier de morale.
      Aber wirklich wahnsinnig wichtig, dieser Hinweis auf Mausfeld, ach nein, diesemal nicht; heute der rote Meister himself. Welch Ehre auf den Montag.
      Dennoch erwartbar astrein unanschaulich, diese goldenen Gedankenversuche.
      Das mit dem Schritt zur Notlüge ist dann aber selbst für Ihre Verhältnisse ganz besonders intellektuell missraten.
      Das wirkt so schlau und bedeutungsschwanger, mystisch und magisch. Ganz deusch am Ende.
      Muss gleich drüber nachdenken, ob Sie recht haben. Augenblick, noch kurz, gleich hab ich es: Ah, doch leider nein.

    • @ Wildenfelser
      Ich muss mich doch sehr über ihren Beitrag wundern, unabhängig von den Aussagen Ihres Gegenübers.
      Man soll in der Gegenwart bleiben, Verschwörungstheorien usw. usf.????
      Lesen Sie am besten Ihre Ergüsse erneut und bewerten es mal neutral. Ihnen wird bestimmt auffallen, dass Sie hierbei Maßstäbe anwenden, die Sie nicht auf sich angewendet sehen wollen. Dann erklärt es sich mir aber nicht wieso Sie es anderen zumuten.

      @ gruni
      Den 68ern wurde über die Jahrzehnte sehr viel Zucker in den Hintern geblasen vom Mainstream, oder dem Zeitgeist um genauer zu sein. Woher der Zeitgeist immer kommt sollte man evtl. an dieser Stelle nachprüfen.
      Nach Jahrelangen sich gegenseitig auf die Schultern schlagen und der vielen Beweihräucherung, kann ich mir schon vorstellen, dass man sich für das größte hält und sich einbildet für die Menschen was bewegt zu haben.
      Es mag sein, dass im Kleinen tatsächlich was verbessert werden konnte, auf Ebene der Gewerkschaften (wenn auch nicht von langer Dauer), jedoch sind die Ergebnisse mehr als überschaubar geblieben.
      Um es genau zu formulieren: Den 68ern haben wir die aktuelle Situation mit zu verdanken. Sie alle haben dieses transatlantisches Scheißgeflecht, der uns alle beherrscht, möglich gemacht (noch genauer: Ihre Bewegung, die 68er, wurden nur aus diesem Grund geplant, ermöglicht und durchgeführt). Selbstverständlich wird jetzt an dieser Stelle empört reagiert und mit Phrasen entgegengesetzt wie toll Sie doch alle waren und Sie doch nur die Liebe und Freiheit voranbrachten und die Altnazis entfernten usw. usf.
      Aber nachwievor werden die 68er gefeiert in dem Medien, aber vor allem durch sich selber, ohne auch nur einen Gedanken daran zu veschwenden, dass der Schweinetrog genannt Bundestag voller 68er ist und diese eindrucksvoll zeigen wie diese wirklich ticken.

      @ Antifa
      Über die Entstehung kann ich nicht viel aussagen, aber die aktuelle Situation ist mehr als nachvollziehbar.
      Falls man es eine Organisation nennen kann, gehört es doch voll zu OSF und anderen Philantropennahen Oragniastionen. Finanziert werden diese über die NGO's und anderen Stiftungen von den Steuersparenden Milliadären.
      Und wie genial ist es seine eigene Schlägertruppe einsetzen zu können, um Protest zu simulieren, aber vielmehr noch, jeglichen legitimen Protest unmöglich zu machen.
      Gibt es einen besseren Schutz, für solche Treffen wie in Davos, als eine selbst finanzierte und koordinierte Krawallmacher -Truppe, die zum einen jederzeit bereitstehen für künstliche Farbrevolutionen und Manipulation anderer Proteste, zum anderen halten die von solchen Veranstaltungen (Treffen der Milliadäre) die bürgerlichen weg durch Gewalt und Ausgrenzungen aller Art..

    • Moin, Werweissdasschon, sollten Sie den ganzen Thread gelesen haben, so wäre ihnen sicherlich nicht entgangen, dass es um die *Antifa* ging! Und dazu habe ich etwas geschrieben. Dass die *Antifa* der nach68er Zeit nicht von Anfang an, dieser rechte Haufen war, wie er sich uns heute darstellt.
      Und wenn hier dann von *den 68ern* die Rede ist, die uns als geplantes Projekt vorgesetzt wurden, so sage ich
      1. Es gab nicht DIE 68er! Sondern es gab Leute wie Fischer und Trittin, die hinterher Karriere gemacht haben, oder es gab Leute, die sich der RAF angeschlossen haben, viele wurden von der radikalen Linken aufgesogen und es gab die übergroße Zahl, die sich ins Private zurückgezogen haben.
      2. Der Nachweis müsste geführt werden warum eine Macht (welche auch immer) die Proteste der 68er inszeniert haben soll. Es fing mit den Protesten gegen den Vietnamkrieg an, dann die Proteste gegen die von den USA eingesetzten Machthaber im Iran beide Proteste richteten sich explizit gegen den US-Imperialismus.
      Ich mal gespannt, wie Sie diese Beweisführung antreten?

      mfG

    • Innere Unruhen in den besetzten Gebieten anzufachen, ist ja nun nicht ganz neu.

      De Gaulle bekam seine Mai-Unruhen 68 für seine NATO-Feindlichkeit und seine Goldliebe.

      Und was soll das ganze Vietnam und Friedensgesülze: Hat es was gebracht? Null Komma Null! Alles nur Schein.

      Was blieb von 68?

      Anti-bürgerliche Dummparolen.

      Krieg nicht verhindert und die Gesellschaft im Sinne der großen Konzerne geschliffen. Mutti muss arbeiten, damit der Staat mehr Steuern einnimmt, die er dann an Starbucks durchreichen kann.

      Aber Hauptsache neue Werte, macht kaptt was Eiuch kautt macht?

      Ihr 68 ward doch in der Sache Versager und habt uns einen Trümmerhaufen an Gesellschaft überlassen.

      Ihr seid einfach nur schädlich gewesen bis auf den heutigen Tag.

    • Hallo gruni

      Nehmen wir doch aktuelle Ereignisse zur Hand um eine Antwort zu finden.

      Hier haben wir die FFF. Hochmotivierte jungen Leute die nicht pauschal verurteilt werden können, jedoch laufen alle Rattenfängern hinterher, in einer durchgeplanten Kampange, um neue Geschäftsfelder zu erschließen und um der Agenda der Eugeniker mit dem Deckmantel Klimaschutz einen Vorschub zu geben.
      Es sind nicht die Motive der Jugendlichen in Frage zu stellen. Dennoch sollten diese eigentlich fähig sein erkennen zu können, wie sehr diese benutzt werden.
      Des Weiteren sollte man zumindest achtsam sein, wenn Framing in allen medialen, finanziellen und politischen Kreisen zu deinen Inhalten zählen.
      Einige Querverbindungen erkannt evtl.?
      Die Protese gegen Vietnam waren genauso importiert wie die BLM Proteste. Es werden immer bestimmte Interessen bedient. Berwirkt haben allerdings beide Proteste nicht wirklich was, nur mediale Echos. Den Zweck haben diese aber erfüllt.

      Wenn Sie die Schieflage zur heutigen Zeit erkennen und Manipulationen sehen wo es nicht sein sollte und dürfte, was bringt Sie dann zu der Annahme, dass dies in der Vergangenheit nicht so war?

      Die Jugend zu manipulieren um bestimmte Ereignisse auszulösen bzw. zu steuern, ist nun wirklich Schnee von gestern.

      Die Antifa mag nach den 68er begonnen, gegründet oder entstanden sein, aber das war nur der selbe Mist in neuen Gewändern. Die Macher hinter den Kulissen war es Recht und haben gleich zugegriffen, wenn nicht sogar schon bei der Entstehung nachgeholfen.
      Radikalisierte Gruppierungen werden doch weltweit benutzt zu allen möglichen Zwecken. Wieso sollte es hier anders sein. Politische Richtung oder Gedankengut, bzw. Motive sind doch dabei sowasvon egal. Den Zweck erfüllen diese immer.

    • Moin, Werweissdasschon (26.10. at 18.54) Nun da stimme ich völlig überein mit Ihnen, wenn es um die Analyse der Co2 Gefahr geht, die die Klimaerwärmung verursachen würde. Kurz gesagt, ist die FFF ein Vorläufer der Corona „Gefahr“, weil es um die Angriffe gegen Errungenschaften unserer Väter und Vorväter geht, die den Lebensstandard betreffen, und wir jetzt die Gürtel enger schnallen sollen.
      Ganz anders beurteile ich die Proteste gegen den Vietnamkrieg, der ja nicht nur in De oder Europa, sondern auf dem ganzen Globus stattgefunden hatte. Es war dem US-Imperialismus nicht mehr möglich neue Soldaten zu mobilisieren nach Vietnam. Politiker wie O. Palme haben sich öffentlich gegen den Vietnamkrieg gestellt. Und die Art wie der US-Imperialismus in die Knie gezwungen wurde (das Trauma hing den USA über Jahrzehnte nach), ist schwerlich zu verkaufen als importierter Protest. Es sei denn sie können Beweise dafür anführen.
      mfG

    • Hallo gruni,

      Sie glauben anscheinend tatsächlich, dass die damaligen Modeproteste den Ausgang des Krieges beeinflusst haben, oder gar den amerikanischen Imperialismuss in irgendeiner Form beeinträchtigt hatte. Alles was Sie aufführten könnte ebenso auf eine Postkarte stehen, mit der Überschrift We love Hippies…
      Olaf Palme war gegen jeden Krieg damals und auch in Sachen Aufrüstung vertrat er nicht die allgemein gültige (erlaubte) Meinung. Auch in der Positionierung von Schweden gegenüber Russland war Palme wohl der Meinung, dass er mitbestimmen könnte. Das Ende von Olaf Palme ist wohl bekannt. Die Proteste hatten keinerlei Einfluss darauf.
      Andere Politiker haben sich gegen den Krieg positioniert, wo dieser bereits klar verloren war (unabhängig davon, dass diese von Anfang an Aussichtslos war). Das gehört zu einer guten Exit Strategie, da rauszukommen ohne das Gesicht komplett zu verlieren. Daher waren die Proteste eine wilkommene Ausrede. Ändert aber die Tatsache nicht, dass es eine Modebewegung war und nur als Mittel zum Zweck diente. Und es erfüllte sehr viele Zwecke.
      Das was den US Imperialismuss in die Knie zwang, war eher die Erkentniss, dass die USA nicht so frei und weltweit alles anzünden kann wie es ihm Recht ist. Das war ein Schlag gegen das EGO der damaligen Machthaber und Hintermänner. Aber die nächste Generation von denen arbeitet ja bereits an Teil 2 dieser Aufführung.

      Also kurzgefasst: Alles was Sie aufführten war Dichtkunst. Diese ist zwar in den Geschichtsbüchern so abgebildet, ändert aber die Tatsache nicht, dass es nicht wahr ist. Auch die Volklore was in den Medien immer wieder vermittelt wird, um die Lügen zu festigen (durch viele Wiederholungen), ändert daran nichts.
      Sie und Ihre Mitstreiter wurden bereits damals verarscht, genau so wie die heutige Jugend verarscht wird.

  4. Ploppa kommt mir vor, wie so eine Edelfeder, die nie wirklich auf der Straße war und gesehen hat, was vorgeht und alles nur aus zweiter Hand schreibt, weil ihn irgendwer bezahlt, die Antifa niederzumachen. Ich persönlich kann keine Gewalttätigkeiten der Antifa bezeugen. Ich glaub auch den ganzen Kram nicht, den Ploppa da erzählt. Ich unterstelle das volle Arsenal propagandistischer Verfälschung, ein Thema das bei KenFM ja erfreulicherweise ausführlich besprochen wurde.
    Ich gehe aber darüber hinaus und behaupte, dass Traumatherapie von Gewaltopfern unter Umständen gar nicht möglich ist ohne eine unter bestimmten, (das tun alle) aber abweichenden Bedingungen, gewaltbejahende Organisation. Aufklärung und Lernen. So gesehen ist politische Bildung nicht unbedingt der falsch Topf dafür. Nur die falschen, die darüber entscheiden. Ich behaupte auch nicht, dass diese Idee, was die Antifa ausser demonstrieren noch machen könnte, irgend was mit dem zu tun hat, was tatsächlich passiert. Da es erfreulicherweise keine Verschleppung von jungen Männern mehr zum "Wehrdienst" gibt, könnte eine zusätzliche Lücke in der Bildung zum Thema Gewalt versus Diplomatie entstanden sein. Ich habe Vertrauen zu allem, was ich bisher als "Antifa" kennengelernt habe.
    Auch Anarchismus ist natürlich keine Regierungsform, aber eine Oppositionsmethode. Jeder kriegt mal einen ab, wenn er Mist sagt, auch die eigenen Freunde. Und nu mal ehrlich ein Kracher und ein Bengalfeuer: Hier klingt Ploppa wie "meine Oma". Da schimpft man kurz ins Mikrofon, aber eine Staatsaffäre ist das nicht. Sylvester ist auch nicht verboten und das bleibt hoffentlich so. Trotz einzelner Unfälle.

    • Joscka Fischer war in seinen Anfängen auch ein Rebell der da schon auch mal einen Kracher geworfen hat gegen das angebliche Böse. War wohl seiner Politkarriere sehr hilfreich. Und was macht das schon wenn von einem Feind dann ein Trommelfehl kaputt ist oder ein Ohr ab ist. Der hat es doch verdient. Und den Kosovokrieg hat er dann auch begründet mit "Nie wieder Auschwitz". Ein bisschen Uranmunition, Bomben können doch nicht schaden, ist doch gegen das Böse.

      Ja Hans, muss ich sie nun auch in diese Kategorie Josckar Fischer, psychopathische Massenmörder und Antidemokrat einordnen oder was wollten Sie uns mit ihrem Kommentar mitteilen?

    • Ploppa erweitert den Blickwinkel auf die Antifa. Dazu muss nicht exakt alles den anerkannten Stand der Erkenntnis repräsentieren, was er schreibt. Ich kann persönlich bestätigen, dass es sich bei den Antifanten, die Parolen brüllend gegen die Querdenker zu Felde ziehen und denen rechtsradikale Gewinnung unterstellen, um Fanatiker handelt, denen mangels analytischer Befähigung keinerlei verwertbares Argument in den Sinn kommen kann. Ploppas klug formulierter Aufsatz ergibt einen Sinn, der weiter hinterfragt werden muss.

    • Moin, Hans,
      „Ploppa kommt mir vor, wie so eine Edelfeder, die nie wirklich auf der Straße war und gesehen hat, was vorgeht und alles nur aus zweiter Hand schreibt, weil ihn irgendwer bezahlt, die Antifa niederzumachen.“
      Was soll denn dieser Angriff, der durch rein gar nichts belegt wird?
      Es gibt genügend Beispiele von Autoren, die nicht auf der Straße waren und trotzdem Richtiges und Wahres vorgebracht haben. Wenn Du/Sie auf der Straße gewesen wärest hättest Du/Sie vielleicht selbst gesehen, was die Antifa im Verein mit den Antideutschen anrichtet? Oder gehörst Du/Sie vielleicht selber zu dieser Gruppe?

      mfG

  5. Vielen Dank aus Flensburg für die Öffentlichmachung der Geschehnisse in der Provinz. Provinzzeitungen interessierten sich nicht dafür. Es wurde wahrscheinlich Gewalt gegen die Richtigen ausgeübt. Dann ist Gewaltanwendung gegen friedliche Demonstranten ja legitim.

  6. eine eminente intellektuelle Gefahr darzustellen, kann man der Antifa wirklich nicht vorwerfen, – aber Hermann Ploppa, er ist eine Gefahr für den Tiefen Staat auf intellektueller Ebene, da ist das Imperium wirklich nur mit wenigen sehr untermotorisierten Angriffswaffen ausgestattet. Das ist sehr leichtsinnig, lieber tiefer Staat! Die Manipulationstechniken des Eliten-Kapitalismus in Gestalt von Antifa, Psiram oder Wikipedia sind gerissen, aber hat man das Schema erst einmal raus, dann wirken ihre Waffen nicht mehr: der Eliten-Kapitalismus schlüpft in Organisationen wie Wikipedia, die sich überparteilich, neutral, NGO-like geben, um uns ihren neoliberal-konservativen Müll in die Ohren hinein zu manipulieren. Dazu wäre zu sagen: wenn ein einziger, mental stark motorisierter Bio-Lehrer aus Oldenburg, Markus Fiedler, es schafft, die deutsche Wikipedia mit einem Schlag (‚Die dunkle Seite der Wikipedia‘) zu entzaubern und gerechterweise zu diskreditieren, dann ist eine Millioneninvestition, lieber Tiefer Staat, ja wohl ganz gehörig in die Hose gegangen, da kann keiner sagen, daß unser Eliten-Kapitalismus nicht angreifbar ist! Was unserer Kapitalismus-Elite also angesichts ihrer völligen intellektuellen Waffenlosigkeit übrigbleibt, – sind echte Waffen, beispielsweise gegen die Lastwagen, die der Querdenker Michael Ballweg sich geliehen hatte, oder gegen Ken, als Warnung, ein fehlzündender Böller auf die Bühne geworfen, beides auch wohl keine sonderlich erfolgreichen Angriffe. Die Idee von Ken, seine Server ins nicht europäische Ausland zu verlegen, ist angesichts der aktuellen Angespanntheit des Tiefen Staates, glaube ich, eine gute Idee, von der ich hoffe, daß er sie umsetzen kann. Aber etwas Gesagtes, ein Stück Aufklärung im besten kantschen Sinne, wie der Vortrag von Dirk Pohlmann zum Tiefen Staat, das kriegt keiner aus den Köpfen der Menschen wieder raus.

  7. Was mich aber schon wundert ist das die "anständigen LINKEN" wie Wagenknecht dann aber nicht aus der LINKE austreten. LINKE, SPD und Grüne arbeiten eng mit Antifa zusammen, da hat man dann in den Parteien überhaupt kein Problem damit Menschen mundtot zu machen.

    Aber warum bleiben so viele dann trotzdem in den Parteien. Willy Wimmer ist glaube ich ja auch noch CDU Mitglied.
    Wenn da so offensichtlich gegen demokratische Grundregeln verstoßen wird dann müssten doch echte Demokraten sagen: NICHT MIT MIR!

    Insofern sollte auch mit dem Personenkult Schluß sein und ein Programm entwickelt werden.

    Ein Weg zur direkten Demokratie könnte ja auch sein dass Parteien nur Punkte aus einem Wahlprogramm wählen lassen können. Jeder Punkt kann mit + oder – bewertet werden(+ und – werden aufsummiert) und nur positive Punkte der Wahlprogramme können und müssen dann auch umgesetzt werden. Anhand der Stimmen für ein Wahlprogramm werden dann auch Sitze und Geld vergeben.
    So ein System könnten Parteien auch intern schon mal einführen, dann ist es egal wer an der Sitze ist, über das Programm entscheiden alle.

    Aber Demokratie ist ja nicht erwünscht, darum geht es ja gerade in der Politik, alle Politiker werden dafür bezahlt, dass sie Antidemokratie als Demokratie verkaufen und das nicht erst seit 2020, das ist schon die ganze Zeit so seit es angebliche Repräsentative Demokratien gibt.

    • Warum mit dem Begriff Antifa , alle in einen Topf werfen, die für eine besser Welt eintreten. Da ist auch viel Naivität dabei.
      Schlimm ist, dass Linke und Grüne diese Naivität Instrumentalisieren.
      Denen müsste man die Quttung geben, denn hier sitzen die Gesinnungstäter.
      Wie weit diese Parteien wiederum unterwandert sind, kann man sich vorstellen.

  8. So langsam begreife ich was der "Rauswurf aus dem Paradis" metaphorisch bedeuten soll, als die Zivilisationen begannen war es vorbei mit der paradiesischen Unschuld!
    Nicht einmal in einer Holzhütte im Wald hat man seine Ruhe vor diesen durchgeknallten mutierten Primaten von Menschen.
    Ich hoffe nur das ich nicht mehr erleben muss mich vor einem Alien wegen meiner eigenen Spezies in Grund und Boden zu schämen.
    Solange bleibt alles wenigstens in der "Familie" die nichts besseres zu tun hat, als sich gegenseitig das Leben zur Hölle zu machen!

  9. Mega gut! Wurde auch Zeit, dass einer mal die Antifa genauer unter die Lupe nimmt.

    Ein weiteres Problem ist denke ich, dass viele (sehr junge, oft noch Schüler) Antifanten mit dabei sind, für die reicht der Satz "da sind rechtsradikale Antisemiten" und die sehen rot. Ohne nachzudenken. Aber klar, vieles davon ist politisch gewollt, von Geheimdiensten und POlizei gefördert und von Agents Provocateurs befeuert.
    Siehe Stürmchen auf den Reichstag.

  10. Danke, Hermann Ploppa! Etwas länger der Artikel – musste aber wohl sein. Es ist nicht kompliziert, aber komplex, weil mit "fals flag" gearbeitet wird. Der Tiefe Staat ist ein Meister der Unterwanderung. Das, was Wildenfelser sagt, finde ich logisch. Dieses unreflektierte Bejubeln der Rechten Regierung Isreals durch die "Atlantifa", lässt vermuten, dass US-amerikanische Geheimdienste mit dem Nachfolgergeheimdienst von Gehlen zusammenarbeitet und rekrutiert.
    "Sei wachsam!"

    • Genau! – ein "Intellektueller" ist in diesen Tagen eine – um es nett auszudrücken – traurige Gestalt (wir erleben das gerade bei Noam Chomsky)! Und da, gehört Herrmann Ploppa ganz sicher NICHT dazu.

    • Ich denke, Noam Chomsky sollte man verzeihen. Er ist einfach SEHR alt und sucht nach einem Strohhalm Hoffnung. Da war er früher weit radikaler (Anarchist) und hätte nicht einen Biden als Hoffnungsträger ausgesucht.
      Jedenfalls hat er – früher – gesagt, dass sich die Intellektuellen zu ca. 90% an die Rockzipfel der Macht klammern. Und das sehen wir ja gerade wieder – abgesehen davon, dass es sich dabei um Leute handelt, die allenfalls eine Billigausgabe von "Intellektuellen" sind (Typus Groschenroman).

    • Was schreibst Du da für einen Unsinn. Die aus den USA importierten Antifanten (Keine Ähnlichkeit mit Antifaschisten) sind die andere Seite der aus den USA importierten Rechten, die allesamt die Nato unterstützen und Netanyahu lieben. Allein daran sind sie als Gesteuerte zu erkennen. Und beide Seiten locken Menschen an, die das nicht begreifen – besonders die AfD, die so tut, als lägen ihr die Sorgen und Nöte der Menschen am Herzen, während sie gleichzeitig das neoliberale System unterstützt. Auch "die Linke" ist längst dort angekommen.
      Da kannst Du hinschauen wo Du willst – da ist alles unterwandert oder von Vornherein als "Kind" der Bewusstseinsindustrie geboren, die die TOTALE MACHT längst geschaffen hat.

  11. Ich würde die Organisation eher als NEO Antifa bezeichnen. Damit ist die Abgrenzung zu Anti-Faschismus klarer.

    Neo Antifas haben immer einen Anlass: Gewalt. Aber zumindest der männliche Teil der Neo Antifa ist im oberen Bereich des Hosenschrittes ziemlich empfindlich, glaube ich.

  12. Hinweis: "Es geschieht nichts Neues unter der Sonne." stammt aus dem Alten Testament, Prediger (1,9). Es kann sein, dass der Engländer dies zu sagen pflegt, aber die Quelle liegt nachweislich einige tausend Jahre in der Vergangenheit. Wer mit Bildung auftrumpfen möchte, sollte genauer auf seine Quellen achten.

  13. Moin, Wildenfelser, Woran denkst Du dabei?
    „Das erinnert mich an die Paranoia der Kommunisten früherer Zeiten, die ständig nach "Spionen" suchten, die sie dann meist nicht enttarnen konnten und eher Unschuldige zu Spionen erklärten.“ Sowohl die SU als auch später die DDR, die ich nun gerade kommunistisch nennen würde, aber sei’s drum haben mit realen Anschlägen gegen Elektromasten, Brücken, Geleise von Zügen zu tun gehabt. Dass es dann auch zu falschen Anschuldigungen gekommen sein mag wäre bedauerlich aber auch menschlich.
    Ich erinnere mich auch gelesen zu haben, dass einige Bolschewiki einen Arbeiter in gehobener Gewerkschaftsposition verdächtigten Spion oder sogar Agent Provokateur zu sein und baten Lenin darum sich dieser Sache anzunehmen. Ein ganzes Wochenende verbrachte Lenin mit diesem Mann und war so schlau wie vorher. Als die Genossen ihn fragten was er denke, sagte er: “Solange er unsere Flugblätter verteilt und nicht gegen unsere Sache agitiert (…)“

    mfG

    • Ich krieg es nicht mehr raus, welches Buch das war. Da beschrieb ein Kommunist aus den zwanziger Jahren, wie ständig die Angst vor Spionen umging, die es auch tatsächlich gab und welche Umstände man ergreifen musste, um deren Wirkung zu stoppen. Richtig gelungen ist das nie.
      Das war ja auch einer der Gründe für die Mauer… auch wenn man die Propaganda damit nicht aufhalten konnte.

    • Nachtrag: Der Satz, der mit "Sowohl (…)) beginnt ist falsch! Richtig muss er heissen:
      "Sowohl die SU als auch später die DDR, die ich nun NICHT gerade kommunistisch nennen würde, aber sei’s drum haben mit realen Anschlägen gegen Elektromasten, Brücken, Geleise von Zügen zu tun gehabt."

  14. Vielen Dank, Hermann Ploppa!
    Schon vor ca. 2000 Jahren gab es solche Individuen (Agent Provokateur), die erfolgreich antiimperialistische Bewegungen zerstört bzw. umgedreht haben. Der uns als Paulus bekannte Briefeschreiber aus dem NT war am Anfang seiner Karriere in Diensten der Machthaber und seiner Vasallen den Sadduzäern. Irgendwann im Laufe seines Daseins (die Geschichte vom Sturz vom Pferd ist der Umkehrpunkt) wird er dann zum „Freund“ der Widerständler, die im NT fälschlicherweise die Christen genannt werden. In der Apostelgeschichte ist sehr gut nachzulesen, wie die Romfeinde (Anführer waren Jakobus u.a. teilweise Brüder des Jesus) den Paulus nach Jerusalem zitierten, um mit ihm Tacheles zu reden. Er hatte sich als Missionar der Heiden angedient, wobei seine Aufgabe darin bestand, Geld für den Widerstand zu sammeln und nach Jerusalem zu bringen. Nun, wie auch immer, hat sich leider dieser verlogene S.ck in der Literatur des NT durchgesetzt, und seine Version ging in die Geschichte ein. D.h., dass das gesamte NT durch seine Sicht der Dinge geprägt ist mit Ausnahme der Textstellen, die man wohl übersehen hat, oder die schon soweit in der Bevölkerung verbreitet waren, dass man nicht mehr umschreiben konnte.

    mfG

  15. Dieser Artikel, meine ich, ist einer der wichtigsten Artikel, die hier überhaupt erschienen sind. Merke: Jede oppositionelle Organisation oder Partei wird umgehend unterwandert und "umfunktioniert", "eingehegt". Gelänge das nicht, würden solche Organisationen und Parteien verboten, doch das war bisher nicht nötig, denn die Unterwanderung scheint immer zu funktionieren und gern auch auf solche Leute überzugreifen, denen es irgendwie schon etwas peinlich war, bei einer Opposition gelandet zu sein, und die sich gern auch wieder mit halber (Schlag-) Seite dem System zuwenden. Das erinnert mich an die Paranoia der Kommunisten früherer Zeiten, die ständig nach "Spionen" suchten, die sie dann meist nicht enttarnen konnten und eher Unschuldige zu Spionen erklärten. Dieses Spiel ist – wie der Autor schreibt – sehr alt und hat sich weiter entwickelt, so dass es heute professionell abläuft.
    Zum Schluss: Es ist nicht zu übersehen und wenig bekannt, dass die Antifa (ursprünglich?) ihr Spiel auch in den USA treibt, ja vielleicht ist die deutsche Antifa (wie bestimmte Rechte) nur ein Ableger der USA. (Für einen echten Antifaschisten ist dieser Verein ganz besonders empörend und widerlich).
    Leider ist dagegen noch kein Kraut gewachsen und die Unterwanderung wird weitergehen. Wach bleiben!

    • Moin, Wildenfelser, Woran denkst Du dabei?
      „Das erinnert mich an die Paranoia der Kommunisten früherer Zeiten, die ständig nach "Spionen" suchten, die sie dann meist nicht enttarnen konnten und eher Unschuldige zu Spionen erklärten.“
      Sowohl die SU als auch später die DDR, die ich nun gerade kommunistisch nennen würde, aber sei’s drum haben mit realen Anschlägen gegen Elektromasten, Brücken, Geleise von Zügen zu tun gehabt. Dass es dann auch zu falschen Anschuldigungen gekommen sein mag wäre bedauerlich aber auch menschlich.
      Ich erinnere mich auch gelesen zu haben, dass einige Bolschewiki einen Arbeiter in gehobener Gewerkschaftsposition verdächtigten Spion oder sogar Agent Provokateur zu sein und baten Lenin darum sich dieser Sache anzunehmen. Ein ganzes Wochenende verbrachte Lenin mit diesem Mann und war so schlau wie vorher. Als die Genossen ihn fragten was er denke, sagte er: “Solange er unsere Flugblätter verteilt und nicht gegen unsere Sache agitiert (…)“

      mfG

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