Antworten auf die globale Krise

von Susan Bonath.

Die Ressourcen schwinden, die Umwelt leidet, die Armut wächst und der Reichtum sammelt sich in wenigen Händen. Es drohen schlimmere Katastrophen als je zuvor. Und wir sehen zu. Oder? 

Wir leben in bedenklichen Krisenzeiten. Unser System zwingt die Wirtschaft, ständig zu wachsen, und das immer schneller. Der Planet leidet: Ressourcen schwinden, Regionen verwüsten, Millionen Menschen verlieren ihre Lebensgrundlage. Während sich auf der einen Seite das Elend ausbreitet, sammelt sich in wenigen Händen immer mehr Reichtum. Diese Macht wollen die Profiteure keinesfalls hergeben. Karawanen von Lobbyisten gehen in den Parlamenten aller Staaten ein und aus. Ihre Interessen sind die Grundlage fast aller Gesetze. Eine Änderung ist nicht in Sicht. Doch die Katastrophe hat längst begonnen. Geht es so weiter, dürfte sie bald ein ungeahntes Ausmaß erreichen.

Viele werden bis hierher zustimmen. Um so unterschiedlicher wird reagiert. Die einen rufen nach einem starken Staat. Der möge ihnen als angestammten Staatsbürgern bitteschön helfen. Vor steigender Kriminalität zum Beispiel. Die Flüchtlinge sollen raus. Dabei weiß jeder Soziologe, dass Kriminalität mit den sozialen Missständen zunimmt, und nicht umgekehrt. Andere halten nicht viel von solch autoritären Ansätzen. Der Staat möge die Reichen höher besteuern und das Geld nach unten umverteilen. Hartgesottene Linke finden sogar, die gesamte Wirtschaft gehöre in öffentliche Hand.

Es sind die sozialen Verwerfungen, die immer mehr Menschen überall auf der Welt  zu schaffen machen. Viele noch gut Situierte versetzt die Entwicklung in pure Angst, dort landen zu können, wo sie immer mehr Mitbürger vorfinden. Sie sollen immer mehr arbeiten, immer mehr bezahlen. Wut macht sich breit, oder Resignation. Das lässt Zorn und Hass erblühen. Vor allem aber treibt es immer mehr Menschen auf die Suche nach dem vermeintlichen Feind, an dem sie Rache nehmen können.

Herrschaft und Gewalt

Um die Ursache für die sozialen Verwerfungen herauszufinden, ist ein Blick in die Geschichte nötig. Seit etwa einer Viertelmillion Jahren wuselt der »moderne Mensch« auf dem Planeten rum. Vor acht oder siebentausend Jahren begann er sich staatlich zu organisieren. Der Fortschritt machte Arbeitsteilung bald notwendig. Die Frage nach dem Eigentum kam hinzu. Wem gehört was und wem gehört nichts? Wer  hat Zugang zu Ressourcen und wer nicht? Die strukturelle Herrschaft von Menschen über den Menschen in einer organisierten Gesellschaft nahm ihren unheilvollen Lauf.

Ein Beispiel: Wer Land besaß, konnte jene, die keins besaßen, für sich arbeiten lassen. Mit der Erschließung der Metallurgie geriet die Gewaltspirale in neue Turbulenzen. Wer Zugang zu Kupfer, Silber, Gold und später Eisen hatte, konnte aufrüsten, Kriege führen, Gebiete und Menschen erobern. Eine Ober- und Unterschicht bildete sich heraus. Eine Epoche der gewaltsamen Unterdrückung dauert bis heute an.

Im Feudalismus regierte der Feudaladel mit Königen, Kaisern, Fürsten oder Zaren an der Spitze. Die Eigentumsrechte aus der Zeit des alten Roms brachten es mit sich, dass einige reiche Bürger immer reicher wurden. In ihren Händen sammelte sich nach und nach mehr Vermögen, als Feudalherren besaßen. Die Herrscher begannen, sich Geld von ihnen zu leihen, um Eroberungszüge zu finanzieren. Beide wurden voneinander abhängig. Der moderne Staat wuchs. Er musste seine Geldquelle am Laufen halten.

Ein Beispiel sind die Handelshäuser in Genua und Venedig um 1300, ein weiteres die Ostindienkompanien um 1600. Letztere waren die ersten Aktiengesellschaften. Ihr einziges Ziel war es, aus Geld mehr Geld zu machen, kurz: Kapital zu akkumulieren. Sie läuteten die Geburtsstunde erster kapitalistischer Strukturen ein. Es wurde nötig, Staatsapparate auf- und auszubauen, um die Maschine zu füttern: Mehr Geld, mehr Macht. Jeder hatte der Maschine zu dienen, durch Lohnarbeit, mit seinen Steuern auf der einen, an den Hebeln der Macht auf der anderen Seite. Mit Gesetzen und brutaler militärischer Gewalt trieb der Staat dies voran.

Staat und Kapital

Das zeigt: Die heutigen Staaten sind die notwendige Folge bürgerlicher Herrschaft durch Kapitalbesitz. Beides ist nicht zu trennen. Beide sind voneinander abhängig und miteinander gewachsen. Von Anfang an hatten die Staaten keine andere Aufgabe, als die Herrschaft einiger über viele zu erhalten, zu sichern und in einen gesetzlichen Rahmen zu pressen, ob mittels Monarchie oder später, nach der französischen Revolution, durch bürgerlich-parlamentarische Demokratie oder Faschismus.

Von Beginn an waren die größten Akteure im kapitalistischen Markt, vor allem im Handel und Geldwesen, international aktiv. Nicht nur Raubzüge, Plünderungen und Versklavung standen auf ihrer Tagesordnung, auch Ex- und Import. Die industrielle Revolution beschleunigte die Expansion – nach und nach unterwarfen die Herrschenden immer mehr Gebiete ihrem Markt.

Der Widerspruch: Nach der Logik des Kapitalismus muss die Wirtschaft ständig wachsen. Dies zu garantieren, ist die Aufgabe von Staaten. Das ist effektiver, als wenn jeder Kapitalist selbst dafür sorgen müsste. Nicht ohne Grund bezeichnete Friedrich Engels seinerzeit den Staat als »ideellen Gesamtkapitalisten«. So sorgten die Herrschenden in der Bundesrepublik etwa dafür, dass sich das Bruttoinlandsprodukt  von 1991 bis 2016 auf 3,1 Billionen Euro mehr als verdoppeln konnte.

Doch was produziert wird, muss auf dem Markt abgesetzt werden, damit der Profit fließt. Wenn jeder im eigenen Land einen Kühlschrank besitzt – oder sich die Hälfte einen leisten kann – dann muss die Kühlschrankfabrik trotzdem Kühlschränke absetzen und zwar immer mehr.  Sinkt der Absatz im Binnenmarkt, rutscht das national agierende Kapital in die Verwertungskrise – wenn es nichts unternimmt.

Kapital auf Expansionskurs

Auf eine solche Krise reagieren die Unternehmer zwangsläufig mit Expansion. Sie müssen die Produkte woanders loswerden. Sie müssen Märkte erobern, indem sie Konkurrenten ausstechen, einverleiben oder ganze Länder zerstören, um sie unter ihre Herrschaft zu zwingen. Letzteres übernehmen die staatlichen Armeen. Auf ihrem Expansionskurs wachsen Konzerne, verschmelzen miteinander, gewinnen immer größeren Einfluss auf den globalen Warenverkehr. Die Monopolisierung schreitet voran. Es ist live erlebbar.

Die Konzerne exportieren nicht nur Waren, sondern auch Kapital. Heißt: Sie bauen Fabriken in Ländern, wo mehr Ausbeutung möglich und zugleich Absatz möglich ist. Sie kaufen Agrarflächen auf, um Bananen oder Reis selbst zu produzieren. Die Textilfabriken stehen heute dort, wo Baumwolle geerntet wird. Das ist billiger, effektiver, sichert den Profit und nennt sich Imperialismus.

So werden Bayer und Monsanto eins, Rüstungsunternehmen verschmelzen zu internationalen Megakonzernen. Und die Staaten ziehen mit. Imperialistische Staatenbündnisse wie die USA und die EU sind Ergebnis dessen. Das »Verteidigungsbündnis« NATO setzt gemeinsame Interessen kriegerisch durch. Alle Staaten im Verbund profitieren davon. Das ist ein Grund, warum die deutsche Regierung nicht freiwillig aus der NATO aussteigen wird – und warum die Mitgliedschaft auch anderswo begehrt ist.

Trügerische Ruhe  im imperialistischen Verbund

Die Staaten- und Kapitalbündnisse befördern nicht nur Kriege in der imperialistischen Peripherie. Sie unterwerfen nicht nur ein Land nach dem anderen dem expandierenden Markt der Global Player. Es gibt einen Nebeneffekt: Diese Bündnisse befördern zugleich die militärische Waffenruhe innerhalb der Verbünde. Das liegt im Interesse der staatlichen und wirtschaftlichen Player. Die Abhängigkeit ist freiwillig und selbst gemacht. Freilich ist dies ein wankendes Schiff; irgendwann wird es den nächsten Eisberg rammen.

Diese Tatsache führt zu zahlreichen Fehlannahmen. Dank staatlicher Propaganda äußern sie sich in verschiedensten politischen Ideologien, nicht nur im neoliberalen, auch im bürgerlich-liberalen Spektrum.So forderten auch Grüne und SPD bereits den Aufbau einer EU-Armee, um »den Frieden in Europa noch effektiver zu sichern«. Dass dieser Frieden auf dem Rücken aller »kleinen Leute« fußt, wird ausgeblendet.

Faschismus durch die Hintertür?

Selbst viele, die sich als links bezeichnen, verfallen zuweilen dieser Rhetorik. Von klassisch linker Kritik an Eigentums- und Machtverhältnissen bleibt dabei nicht viel übrig. Dazu gehören nicht nur linksliberale Transatlantiker, sondern auch antinationale und antideutsche Strömungen. Letztere treten häufig als »Antifa« auf.  Tatsächlich haben sie mit der einstigen Antifa – die es durchaus noch gibt – nicht viel zu tun. Sie lobpreisen den Imperialismus nicht nur, weil er vermeintlich Frieden schafft. Ihrer Meinung nach bannt die wirtschaftliche Verschmelzung die Gefahr der Entstehung nationaler faschistischer Regime.

Die Antideutschen fokussieren hierbei stur auf Deutschland. Ihr Blick ist verengt auf dessen spezielle faschistische Entwicklung inklusive industrieller Menschenvernichtung. Deutschland gehöre aufgelöst – oder gar zerbombt; die USA (als Befreier) und Israel verklären sie hingegen zum heiligen Hort der Demokratie.

Mit politischer und historischer Analyse hat das nichts zu tun. Die vermeintliche Eintracht in imperialistischen Bündnissen ist teuer erkauft. Die Wirtschaftskriege toben in der Peripherie, treiben Millionen Menschen in die Flucht. Die Herrschenden globalisieren nicht die Menschlichkeit, sondern ihren Markt. Sie globalisieren die koordinierte Ausbeutung. Wer sich nicht unterwirft, wird vernichtet. Und wer sich unterworfen hat, bekommt die Folgen zu spüren: Wachsende soziale Ungleichheit und eine schnell reicher werdende Oberklasse.

Globalisiert werden könnte durchaus auch der Faschismus. Auch im Europa des frühen 20. Jahrhunderts dehnte er sich schnell über die nationalen Grenzen hinweg aus. Sein Ziel war es, die Welt unter den Imperien neu aufzuteilen. Vor allem aber sollte er den mächtigsten Global Playern in Zeiten von Rezession, Arbeitslosigkeit und Inflation die ökonomische Macht sichern. Hier sind derzeit wieder viele Fragen offen.

Zu befürchten ist seine Rückkehr allemal. Schon jetzt sind Staaten diesseits und jenseits des großen Teiches dabei, ein faschistisches Element nach dem anderen einzuführen: Aufrüstung, repressive Gesetze, Verbote, politische Verfolgung, Sanktionen gegen Erwerbslose, mehr Befugnisse für die Polizei, kurz: Aufbau eines autoritären Staatsregimes. Ein solches, und das ist besonders gefährlich, findet in Krisenzeiten immer großen Zuspruch in den unteren Schichten. Doch sicher ist eins: Es wird sie am Ende mit repressiver Gewalt unterdrücken – zugunsten der Herrschenden.

Souverän im Machtgeplänkel?

Die Forderungen nach einem souveränen Staat sind allgegenwärtig. Sie implizieren, der Staat sei nicht souverän. Das stimmt zwar zum Teil, aber nicht nur für Deutschland. Allein durch die ökonomische Verquickungen sind nicht einmal die USA völlig souverän. Aber der beliebte Opfermythos entbehrt jeder Grundlage: Die BRD-Regierung kann sehr wohl eigene Entscheidungen treffen. 50 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg beteiligte sie sich an keinem Angriffskrieg. Die USA konnten sie nicht dazu zwingen. Entscheidet sich die Bundesregierung heute anders, dann nur, weil sie sich eigene Vorteile davon verspricht.

Dies zeigt: Deutschland wird nicht von den USA in den Krieg gezwungen, wie viele glauben. Deutschland vertritt höchst eigene Interessen. Die deutschen Soldaten sichern zunächst einmal Rheinmetall, Krauss-Maffei-Wegmann und Co. die Absatzmärkte. Sie sichern Exporte und Umsätze. Sie sichern Profite für die deutsche Industrie. Deutschland hat keinen Grund, nicht mitzumachen.

Drittens wird dabei der Wunsch laut, der deutsche Staat möge sich mehr um »die Deutschen« kümmern. Die Sehnsucht nach autoritärer Führung wird deutlich, häufig verbunden mit einer Heiligsprechung von Militär und Polizei. Der Sündenbock wird unten ausgemacht. Schuld seien die Opfer imperialistischer Innen- und Außenpolitik. Einmal sind es die angeblich faulen Arbeitslosen. Ein anderes Mal die Vertriebenen.

Die Hoffnung aber, es wäre mehr Geld für Sozialleistungen da, wenn Deutschland souverän alle Flüchtlinge ausweisen würde, ist vergeblich. Schon immer haben die Herrschenden diese so niedrig wie möglich und gerade so hoch wie nötig gehalten.

Die Bundesrepublik begann bereits in den 1970ern ihren sozialen Kahlschlag. Damals beklagte sie erstmals nach dem Wirtschaftswunder – das übrigens vor allem dem Wiederaufbau und den erlassenen Reparationen durch Nachbarländer, wie Griechenland zu verdanken ist – eine Massenerwerbslosigkeit. Die Quote Betroffener hatte die gefürchtete Eine-Million-Marke überschritten. Debatten über deren angebliche Faulheit in Funk und Fernsehen sollten die wahre Ursache verschleiern. Es war die Profitkrise, denn mit dieser fallen immer die Sozialleistungen und Löhne.

Globalisierung und Monopolisierung

Dennoch verknüpfen nicht wenige den Wunsch nach Frieden mit dem Wunsch nach souveräner, autoritärer Staatspolitik. Oder umgekehrt. So als würde die Bundesregierung gar keine eigenen, bzw. nicht ausschließlich die Interessen des national ansässigen Kapitals vertreten, wenn sie die deutsche Armee mit der NATO auf Geheiß der USA in den Krieg befiehlt. Und ganz so, als wären die Herrschenden in Wahrheit heilfroh, wenn die USA endlich nicht mehr diktieren könne. Und ganz so, als wäre es ihre Hauptaufgabe, den Frieden für ihre Bürger zu sichern. Wie gesagt, das ist ein Irrglaube.

Verfechter des souveränen Staats sind außerdem Globalisierungsgegner. Dass die Globalisierung kein humaner Akt ist, kann natürlich jeder erkennen. Dennoch: Sie ist vor allem ein ökonomischer Prozess, bei welchem die Staaten als Instrumente der Kapitaleigner lediglich mitziehen.

Globalisierung heißt zugleich Monopolisierung. Die Staatsapparate passen ihre Politik einfach an. Nicht nur der Wachstumszwang treibt den Prozess voran. Auch die immer komplexere Fertigung und Arbeitsteilung macht eine Kooperation in und Zusammenschlüsse von großen Konzernen nötig. Globalisierung dient der wirtschaftlichen Effizienz. Dieser Prozess ist nicht aufzuhalten. Und schließlich birgt er auch ein Phänomen: Große Konzerne können besser zahlen. Und tun es häufig auch. Sie haben viel mehr Mittel zur Verfügung.

Zurück zu »kleinteiliger Marktwirtschaft«? 

Die Gefahr einer solchen Globalisierung sehen viele zu Recht. Das weckt bei vielen den Wunsch nach einem kleinteiligen Markt. Man müsse zurück zu kleinen Betrieben in freier Konkurrenz. Das impliziert, dass es irgendwann einmal eine Zeit gegeben habe, in welcher fröhlich lauter freie Kleinstkapitalisten nebeneinander her gewuselt, frei und einträchtig hin und her getauscht hätten auf einem »natürlich gewachsenen Markt«.

Leider ist auch das ein Mythos, den vor allem die Rechtslibertären pflegen wie ein Baby. Den Markt etablierten einst die alten Griechen. Um stehende Heere auf Raubzüge schicken zu können, war es nötig, auf Geldwirtschaft umzusteigen. Um lange Nahrungsmitteltransporte zu vermeiden, mussten Söldner dafür mit Münzen bezahlt werden. Damit sie sich dafür etwas kaufen konnten, pressten die Herrschenden Steuern ab. Sie zwangen so die Bauern und Handwerker, den Soldaten, ihren Unterdrückern mithin, etwas zu verkaufen. Taten die es nicht, drohte die Enteignung.

Auch im Kapitalismus gab es niemals einen solchen kleinteiligen Markt. Der Kapitalismus entstand ursächlich durch wachsenden Kapitalbesitz einzelner Bürger. Der Großkapitalist, der mehr besaß, als der Feudalherrscher, läutete seine Geburt ein, nicht die kleinen Handwerker und Bauern, die es auch im Feudalismus gab. Letztere hatten zumeist das Nachsehen. Spätestens im Industriezeitalter hielten die meisten von ihnen der reichen Konkurrenz nicht stand. Maschinen und Fabriken konnten sie sich gar nicht leisten. Viele wurden in die Lohnarbeit gezwungen.

Heute ein Zurück in eine Zeit, die es nie wirklich gab, zu propagieren, würde auch bedeuten, die Effizienz der Großproduktion aufzugeben. In einigen Bereichen der Landwirtschaft wäre dies wohl nötig, Stichwort: Massentierhaltung. Doch fast acht Milliarden Menschen mit heutigem Standard zu versorgen, erfordert in vielen Branchen Effizienz. Der technische Fortschritt hat den Wunsch längst überholt.

Wem gehört was?

Die Fragen, die man sich hier stellen muss, sind andere: Wem gehören die Fabriken, Maschinen, Rohstoffe, Agrarflächen? Das ist leicht zu beantworten: Sie gehören reichen Einzelpersonen, nicht der Allgemeinheit. Doch ist das gut? Die Folgen sehen wir: Fabriken produzieren einzig um des Profits willen. Alles, was sich irgendwie vermarkten lässt, ist gut dafür, ob Backwaren, Lottoscheine oder Rüstungsgüter.

Es geht nicht darum, was gebraucht wird. Ob gerade tausende Kinder im Jemen verhungern und an Krankheiten sterben, oder ob Obdachlose im deutschen Winter erfrieren, spielt keine Rolle. Der Dollar muss rollen, oder der Rubel, und zwar auf die Konten der Privatiers. Sollten wir das zulassen? Muss das so sein? Wer diese Frage mit nein beantworten kann, sollte hier weiter denken. Eine der wichtigsten Fragen für die Zukunft, für die Zukunft der Menschheit, dürfte sein: Wem soll die Wirtschaft gehören? Denn wem sie gehört, der bestimmt, was produziert und wie es verteilt wird – kein anderer.

Danke an die Autorin für das Recht zur Veröffentlichung des Artikels.

KenFM bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Meinungsartikel und Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

+++

Dir gefällt unser Programm? Informationen zu Unterstützungsmöglichkeiten hier: https://kenfm.de/support/kenfm-unterstuetzen/

23 Kommentare zu: “Antworten auf die globale Krise

  1. Wie und wann ist es überhaupt erst dazu gekommen?

    Einst lebten die Menschen auf der Erde als Jäger und Sammler viele Millionen Jahre lang. Sie kannten keine Machtstrukturen, wie wir sie heute beobachten können. Ihr Leben war weitestgehend durch kooperatives Miteinander bestimmt, die Jagd erforderte freiwillige und nicht erzwungene Zusammenarbeit. Besitz im heutigen Sinn war unbekannt, das Nomadendasein erlaubte kein nennenswertes Horten. Mit Beginn des Ackerbaus entwickelten sich die ersten kleinen seßhaften Gemeinschaften, anfangs weiterhin egalitär strukturiert. Die erfahrensten Männer und Frauen wurden zu Ratgebern und Führern, die ohne Gewalt und Gewaltandrohung auskamen, weil ihre Lebensweisheit und damit ihre Führungsqualitäten allgemein anerkannt wurden.

    Im Zuge der sich nach und nach vergrößernden Dorfgemeinschaften bildeten sich die ersten Städte heraus, die sich alsbald gegenseitig zu bekämpfen begannen. Man raubte nicht nur Frauen, auch Naturalien und Edelmetalle, denn zwischenzeitlich hatte sich das Verarbeiten von Bronze entwickelt. Waffen und Rüstungen aus Metall erwiesen sich den früheren Waffen aus Holz und Knochen als weit überlegen, so daß die ersten Machtstrukturen, wie wir sie heute noch kennen, entstanden.

    Wie kam es, daß die meisten Menschen damals zuließen, daß sich Eliten bilden konnten, die ihnen seither die Gestaltung beinahe aller Bereiche ihres Lebens vorschreiben: was sie essen, wie sie sich kleiden, wie sie sich gegen- oder miteinander verhalten sollen? Kurz: Wann und warum haben die Menschen den absoluten Gehorsam erlernt? Zuvor gab es keine Gesellschaften, die auf Zwang und Sklaverei basierten.

    In seinem dreibändigen Werk Geschichte der Macht erklärt der Soziologe Michael Mann, warum die Entstehung einer Zivilisation keine unvermeidliche Entwicklung darstellt, sondern vielmehr eine historische Ausnahme ist (Band I). Gesellschaften ohne Staatlichkeit verfügen gewöhnlich über Regeln, die Machtstrukturen, wie wir sie in den letzten 10.000 Jahren beobachten konnten, gar nicht erst entstehen lassen. Wie konnte sich dennoch Gehorsam so weit über den Planeten verbreiten, daß die meisten Menschen ihn nicht einmal mehr wahrnehmen, obwohl doch fast jeder in seinem Verhalten Unterwerfungs- und Gehorsamsstrukturen zeigt? Nach Fabian Scheidler gibt es drei Gründe, sich dem Willen eines anderen zu beugen und seine Befehle auszuführen, denn nichts anderes ist Gehorsam:

    1. Die primitivste Gehorsamserzwingung geschieht durch direkte Gewaltandrohung und -ausübung. Man erzwingt Gehorsam durch Todesdrohung und Tötung zur Statuierung eines Exempels, das heißt zur Abschreckung.

    2. Gewaltstrukturen werden bereits in der Gesellschaft etabliert, so daß die Mitglieder gezwungen sind, ihre Nachkommen diesen Strukturen entsprechend anzpassen, auf daß sie in dieser Gesellschaft überleben können. Die strukturelle Gewalt setzt bereits eine mehr oder weniger ausgeprägte Ungleichheit unter den Menschen voraus: Die einen haben das Sagen und befehlen den anderen. Um die ungleiche Verteilung von Macht und Besitz zu rechtfertigen, wurden schon früh Ideologien ersonnen, die man dem »Volk« überstülpt und aufzwingt. Wer sich dagegen ausspricht, wird bestraft, in der Regel mit dem Tod. Damit rottet man schonmal alle aus, die noch im Besitz ihres ungeteilten Selbst sind und sich weigern, ihre Nachkommen freiwillig zu indoktrinieren, indem sie deren Bewußtsein bereits in der Kindheit spalten.

    3. Ideologische Macht legitimiert sich z.B. aus dem Privileg (privat, privare = berauben) der Schriftbeherrschung, aber auch aus behaupteter moralischer und geistiger Überlegenheit, indem man alle anderen als geistig unterbelichtet und ungebildet abkanzelt, in religiöser Vorherrschaft und sonstigen Unterdrückungs- und Verwaltungsstrukturen. Tempel und die dahinter stehenden Organisationen dienten und dienen uch heute noch dem Zweck, auf religiöser Basis Angst zu verbreiten und Vorherrschaft zu rechtfertigen.

    Heute vermag sich kaum noch jemand eine Gesellschaft ohne Gefängnisse, ohne strafende Justiz und ohne ein das jeweilige Strafmaß bestimmendes Regelwerk vorzustellen. Schon Hobbes verteidigte den Standpunkt, man brauche Gesetze, sonst würde jeder über jeden herfallen. Die von Hobbes behauptete Gewalttätgkeit der unterdrückten Bevölkerung entbehrt aber jeglicher Grundlage, denn wir wissen heute, daß die frühen Nomadenstämme vor der Erfindung des Ackerbaus keine brutalen Wilden waren, sondern in die Natur integrierte Menschentiere, die untereinander kooperierten, statt sich gegenseitig zu bekämpfen. Es gab noch nie irgendwo eine „Jeder gegen jeden“-Situation, wo jeder gegen jeden Krieg führte. Weltkriege wie die letzten beiden gab es zum ersten Mal im 20. Jahrhundert, und die wurden beide nachweislich von Geld- und Machtinterressen inszeniert, indem man Staaten regelrecht gegeneinander hetzte, um Profite daraus zu ziehen.

    Die vergleichende Anthropologie macht sichtbar, daß die Häufigkeit von Kriegen, ihr Organisationsgrad und ihre Härte, gemessen an der Zahl von Toten, zunächst mit der Seßhaftigkeit von Menschen und dann mit ihrer Zivilisierung sprunghaft zunehmen. Quantitative Studien haben zudem ergeben, daß die Hälfte der Kriegshandlungen primitiver Völker relativ sporadisch, unorganisiert, ritualistisch und ohne Blutvergießen getätigt werden (…), wohingegen sämtliche Zivilisationen, deren Geschichte uns schriftlich überliefert ist, sozusagen routinemäßig in hochorganisierte und blutige Kriege verstrickt sind. Quelle: Michael Mann, Geschichte der Macht, Band 1, Frankfurt/M. 1994, S. 88

    Die Folge all dieser kriegerischen Auseinandersetzung der schätzungsweise vergangenen zehntausend Jahre bestand in der Ausmerzung nahezu aller nichtkriegersichen Völker und Stämme und damit der Vernichtung ihres gesamten Wissens und ihrer gesammelten Erfahrungen. Die Menschheit wurde damit quasi ins Nichtwissen zurückgeworfen und damit weitgehend orientierungslos. Als Ersatz für die verlorenen Orientierungspunkte dienten mehr und mehr aufgezwungene Ideologien zur Rechtfertigung von Vorherrschaft und Machtausübung.

    Der Archäologe und Orientalist Robert K. Englund vertritt die Auffassung, daß sich die heutige Konzentration von Landbesitz auf der früh entstandenen Ungleichheit zwischen größeren und kleineren Bauern entwickelt haben muß: Die Privatisierung von Land führte zu einer „unpersönlichen“ Kreditvergabe, indem reiche Landbesitzer ärmeren Bauern Teile ihrer Ernte liehen. Konnten die Bauern den „Kredit“ im nächsten Jahr nicht zurückzahlen, wurden sie vom Reichen enteignet, der auf diese Weise zu seinen Landbesitz ständig vergrößern konnte. Die Enteignung weitete sich mit der Zeit auch auf die Tiere und Menschen aus, die zuvor auf diesem Land gelebt haben. So enstanden die ersten Leibeigenen, auch unter dem Begriff Sklaven bekannt, und so entstand auch die Lohnarbeit. Das im antiken Sumer am zweithäufigsten erwähnte Handelsgut nach Gerste waren Sklaven. Sie wurden gehandelt wie landwirtschaftliche Produkte oder Vieh. Darauf deutet jedenfalls die Tatsache hin, dass Sklaven in Güterlisten nach den gleichen Kategorien klassifiziert wurden wie Schweine oder andere Haustiere.

    Englund: Texts From the Late Uruk Period

    Der Anthropologe Guillermo Algaze weist mit seinem Hinweis auf die frühe Einführung der Sklaverei auf eines der schmutzigsten Geheimnisse der Zivilisation hin: Die frühen Dorfbewohner des mittleren Ostens domestizierten Tiere und Pflanzen. Die städtischen Institutionen von Uruk dagegen domestizierten Menschen. Guillermo Algaze: Ancient Mesopotamia at the Dawn of Civilization, Chicago 2008, S. 129

    Man erkennt leicht: Schulden sind Ausdruck struktureller Gewalt, denn ihre Rückzahlung wird auch heute noch um jeden Preis durchgesetzt. Wer dagegen verstößt oder auch nur Ansätze dazu zeigt, dem ergeht es u.U. so wie einst dem Deutsche-Bank-Vorstand Herrhausen, der den Dritte-Welt-Ländern ihre Schulden erlassen wollte. Damit wären nämlich zahlreiche Ausbeutungsvorhaben obsolet geworden, weil die Zwänge durch die Schulden weggefallen wären.

    Der erste überlieferte Schuldenerlaß ist für das Jahr 2400 v. Chr. unter König Enmetena von Lagasch bezeugt wie David Graeber in seinem Buch Schulden. Die ersten 5000 Jahre zu berichten weiß. Moses Propheten beriefen sich auf einen „Bund mit Gott“, der festlegte, daß die private Anhäufung von Grundbesitz verboten war.

    Die Erfindung der Schrift erlaubte eine weitere Verfestigung von Schuldverhältnissen. Schuldscheine wurden schon vor Jahrtausenden gehandelt, das erste Geld zeichnete sich ab. Schuldverhältnisse wurden abstrakter, wenn zwischen Schuldner und Gläubiger keine persönlichen Beziehungen existierten, weil ein völlig Fremder plötzlich als Eigentümer von Mensch, Tier und Land auftreten konnte, nur weil er eine entsprechende Tontafel oder ein solches Pergament besaß, daß die Schuldner gewöhnlich nicht lesen konnten, dann schon damals war es den meisten Menschen in vielen Teilen der Welt verboten, sich Schriftkenntnisse anzueignen.

    Aus diesen ersten gesellschaftlichen Gewaltstrukuren der frühen Schuldscheine entwickelte man die ersten Gesetzestexte, die – wie es auch heute noch ist – in der Hauptsache Besitzverhältnisse regelten. Den Vorteil dieser Gesetze soll der „Bürger“ darin erkennen, daß er durch sie vor Machtwillkür geschützt sei – theoretisch. Letztlich dienen Justiz und Gesetz vor allem der Verrechtlichung von Unrecht, wie zahlreiche neuere Beispiele zeigen.

    Weitere Beiträge zu Gehorsam und Unterwürfigkeit, zu Autoritätshörigkeit und damit zusammenhängender Themen und Phänomene habe ich bereits dort geschrieben:

    https://kenfm.de/grossangelegte-buergerkriegsuebung/#comment-118812
    https://kenfm.de/versammlungsfreiheit-ueberblick-zu-den-rechtlichen-grundlagen/#comment-119664
    https://kenfm.de/versammlungsfreiheit-ueberblick-zu-den-rechtlichen-grundlagen/#comment-119672
    https://kenfm.de/kenfm-am-telefon-willy-wimmer-selbstanzeige-bei-mercedes/#comment-120118
    https://kenfm.de/kaum-licht-am-ende-des-tunnels-fuer-die-amerikanisch-russischen-beziehungen/#comment-119384
    https://kenfm.de/petra-plininger/#comment-119968
    https://kenfm.de/niveauregulierung-eine-kolumne-35/#comment-119843
    https://kenfm.de/bernhard-trautvetter-agents-provocateurs-bei-demonstrationen/#comment-120207
    https://kenfm.de/rechts-links/#comment-119983
    https://kenfm.de/denunzianten-gesucht/#comment-118970
    https://kenfm.de/der-rote-tisch-zain-raza/#comment-119603

  2. zunächst einmal: dass das Wirtschaftswunder ausschließlich oder hauptsächlich dem Wiederaufbau zu verdanken ist, ist ein Mythos. Es gibt unendlich viele Regionen auf der Erde die so einen (Wieder)Aufbau nötig hätten, es gibt unendlich viele Reginónen die Bedarf an Kühlschränken, Lampen, Wasserkochern usw.. haben. Allein, sie (die betroffenen Völker) werden durch die (kapitalistische) Ökonomie (siehe Monopoly: wer Infrastruktur und Unternehmen besitzt wird die, die etwas später anfangen gnadenlos unterdrücken und ausbeuten ohne dass eine auch nur geringe Chance besteht „den Spieß umzudrehen“) und das repressive System nach unten gezwungen. Will sagen: diese Regionen dienen dem heutigen Großkapital allein zur Ausbeutung bei gleichzeitiger Unterdrückung der Völker. Besser gesagt: sie werden ausgeraubt, die Schätze ihrer Ländereien werden ausgebeutet, geplündert, ohne dass die Völker auch nur im geringsten partizipieren. Megakonzerne exportieren Güter in diese Regionen die dank EU-Subventionen (oder anderweitigen Bezuschussungen) dermaßen billig sind dass die heimische Wirtschaft im kleinsten Keim erstickt wird bzw. keine Chance hat überhaupt Fuß zu fassen.
    Die Frage wem soll die Wirtschaft gehören kann ganz klar mit der Allgemeinheit beantwortet werden. Wem ist es denn zu verdanken dass (nur als Beispiel) BMW ein Megakonzern wurde? Den Quants? Ganz klar NEIN! Es waren immer die Arbeiter und Angestellten die mit ihrer Hände Arbeit diese Wirtschaft nach oben gebracht haben. Deswegen ist es auch kriminell, bzw. einer Enteignung gleich, wenn Staatskonzerne wie z.B. die DB oder die Post an private verscherbelt werden. Diese Betriebe waren Eigentum des deutschen Volkes und deren Verkauf ist allein der Korruption unserer Politiker zu verdanken. WIR: wurden beraubt!
    Verkehrsinfrastruktur, Energie und Wasserversorger, Klärwerke, Post usw.. muss staatliches Eigentum sein. Hier wäre effektiver Umweltschutz möglich und nicht die andauernden Lügengeschichten der Mächtigen der Umwelt zuliebe etwas zum besseren ändern zu wollen. Fortbewegung (per Bahn, Bus, U- und S-Bahn, Strassenbahn) könnte kostenfrei sein. Eine kollektive Leistung unserer Volkswirtschaft. So könnten die Städte schon längst Autofrei sein, der Verbrauch fossiler Brennstoffe würde eingeschränkt, die Luft sauberer.
    Wie kann es sein, dass Mensch kein Recht mehr auf ein Stück Natur hat, auf dem er z.B. Nahrungsmittel anbauen kann und evtl. 2 Ziegen und ein paar Hühner, Hasen halten kann?! Wie kann es sein dass der Boden ein paar wenigen „gehört“ und die große Masse nichts davon hat, kein Recht darauf?! Wir sind alle nur Menschen, wir sind alle gleich. Ich verstehe da so viel nicht! Wie kann es sein dass sich hier Einzelne (total kranke Hirne) rausnehmen ganze Landstriche mit Atommüll zu bewerfen (DU-Munition / Panzerbrechende Munition)?! Oder dass sich einzelne rausnehmen das NSU-Papier für 120 Jahre unter Verschluss zu halten?! Wer ist der Verantwortliche?! Wer hat das zu entscheiden?! Diese (Un)Menschen sollen sich stellen und Fragen beantworten!
    Anstatt Häuser mit Styropor einzupacken oder Glühlampen gegen Quecksilberhaltigen Sondermüll auszuwechseln (unter Zwang!) sollte ein ethischer Staat Sonnenkollektoren auf den Dächern der Städte anbringen lassen. Warmwasser und Heizung wären so zum größten Teil einfach nur vom Sonnenlicht kostenfrei und ohne Emission bereitgestellt.
    Das Problem loiegt am Geldsystem. Bleibt abzuwarten was in dieser Hinsicht die nächsten paar Jahre passiert. Kann ja auch sein dass Kryptowährungen den Hauptteil der Zahlungen übernehmen werden, Staat und Institutionen sind ja jetzt schon überfordert wie sie so etwas überwachen sollen um den überlebensnotwendigen Obulus von 30% für die Wohlhabenden 0,5% der Menschheit bei jeder Transaktion zu rauben.
    Wie wird denn mit diesen Gewinnen umgegangen? Der Bitcoin war Januar 2015 ungefähr 100€ wert, heute ist er 2600€ wert. Oder Ethereum, die Blockchain an sich… Banken arbeiten mit Hochdruck an einem System dass ihenn die Macht über die Cryptowährungen gibt… evtl. ist das aber gar nicht möglich oder es kommt eine Währung die das unmöglich macht. Ich kann es mir bei den jetzt existierenden schon nicht vorstellen wie Staat und Konzerne das kontrollieren wollen…
    Am Wichtigsten aber: warum lassen die Menschen das mit sich machen?! In Brasilien wird schon wieder ein ganz unguter Versuch in Richtung Regime-Change seitens der USA unternommen, sie gehen damit auch ganz offen um. Allein in unseren Qualitätsmedien hört man nichts davon…
    Oder das Urteil des Bundesverfassungsgericht zum Oktoberfestattentat, man hört nichts…
    Wir marschieren mit riesen Schritten in ein totalitäres Sytem (befinden uns schon mit einem Fuß mitten drin) und die Schafe werden sie wieder für Merkel und Schäuble entscheiden…
    Wir könnten hier und heute das Paradiesauf ERden schaffen, mit sinnvoller Arbeit, nachhaltig, mit gesunder Nahrung, ethischen, achtsamen Umgang mit Natur, Tieren, Ressourcen. Es würde unglaublich Spass machen und alle Menschen erfüllen! Statt dessen haben wir kranke, verhärmte, bigotte Teufelsanbeter und Pädophile an den Schalthebeln der Macht die uns Dreck, Mord, Naturvernichtung, Gewalt, Unterdrückung, Raub, völlige Entgeistung überstülpen wollen und niemand steht auf…
    Es tut weh sich das ansehen zu müssen und es tut mir für die Kinder leid die in dieser Welt aufwachsen müssen…
    Herzensgrüße an euch alle Aufgewachten und vor allem an die Macher!

  3. Das kann man im Grossen und Ganzen unterschreiben, aber…

    „Die Fragen, die man sich hier stellen muss, sind andere: Wem gehören die Fabriken, Maschinen, Rohstoffe, Agrarflächen? Das ist leicht zu beantworten: Sie gehören reichen Einzelpersonen, nicht der Allgemeinheit. Doch ist das gut? Die Folgen sehen wir: Fabriken produzieren einzig um des Profits willen. Alles, was sich irgendwie vermarkten lässt, ist gut dafür, ob Backwaren, Lottoscheine oder Rüstungsgüter.”

    Reichtum und Wohlstand für eine grosse Zahl der Bürger setzen nun mal Kapitalismus und Profit voraus. Ohne Kapitalismus und Profit wäre das Leben in Deutschland weit unangenehmer Es ist Heuchelei so zu tun, als sei das nicht so und als könne es jemals eine Mehrheit geben die bereit wäre auf den nötigen Zustand zurück zu fahren.

    Aber die Misstände bei Besitz-, und damit bei Macht-Verteilung, die existieren natürlich schon.

    Nennen sie mich altmodisch und romantisch, aber um solchen Misständen vorzubeugen, bzw gegen sie anzugehen wenn sie so ausarten wie das in den letzten 30 Jahren der Fall war, haben die Bürger eigentlich immer die Wahl Politiker an die Macht zu wählen, von denen sie wissen, dass sie ihre Interessen, und nicht die der Konzerne und der Finanzmärkte vertreten werden.

    Ihre Frage ist also Unsinn: „Und wir sehen zu. Oder? “

    Was “oder” ????? Wo “oder” ?????

    Ja, man schaut zu und wählt dasselbe Gesindel immer, immer wieder. Was also soll daran falsch sein, wenn nun langsam die Konsequenzen beginnen einzutrudeln? Sie werden doch wohl nicht etwa behaupten, daran sei etwas ungerecht?

    was haben sie denn zur Verhinderung dieser Art der Zukunft anzbieten? Das Wunschdenken als Volldeppen mögen doch in den wneiogen Wochen bis zur Wahl veranwtortungsbewusste, DENKENDE Bürger geworden sein?

    Das Problem im kenfm Forum ist immer, dass hier viele schlaue Artikel stehen nur wenn man nachfrägt…. Fehlanzeige!

    • Reichtum und Wohlstand für eine bestimmte Zahl der Bürger setzt nun mal Kapitalismus und Profit voraus?! Da wiederspreche ich ihnen ganz klar. Das ist einfach nur Fantasielosigkeit.
      Von mir aus eine soziale Marktwirtschaft aber dann existiert immer noch diese Umverteilungsmaschine Geldsystem die dafür sorgt, dass allein damit den Staaten, bzw Völkern Geld zu Austausch bereit steht Zinsen an die Wohlhabenden abgeführt werden. Für nichts!
      Besser sind Modelle von der DM, von Haisenko und von Brunn oder von der Wissensmanufaktur.
      Es gibt durchaus Modelle die einen Versuch wert wären,es gibt auch Modelle für einen sanften Übergang bei den z:b: Sozialleistungen erst mal aus einem parralelen Währungstopf bereitgestellt werden.
      Nein, tut mir leid, ihre Aussage, dass es nur so geht wie wir es zur Zeit praktizieren ist mut- und fantasielos.
      Und: welche Partei kann man denn wählen?! Sagen sie mir EINE Partei die man heute wählen könnte?! Die wirklich einzige deren Programm ich gut finde und mit der man es mal versuchen könnte wäre die Deutsche Mitte mit Christoph Hörstel, Franz Hörmann usw..
      Das andere Modell: buergerkandidaten.de
      Ansonsten gibt es wirklich nichts in unserer Parteienlandschaft und das ist wahrlich ein Armutszeugnis.
      Mich würde ja mal interessieren wen sie wählen würden? Und wie begründen sie das?

    • Meiner Erfahrung nach sind Diskussionen mit Gut-Menschen reine Zeitverschwendung. Was sie über den Kapitalismus schreiben ist einfach nur Unsinn und typisch für Menschen die Probleme damit haben die Realitzät zu akzeptieren

      „Mich würde ja mal interessieren wen sie wählen würden? Und wie begründen sie das?“

      Alein diese Fragen zeigem, dass wir beide auf verschiedenen Planeten leben. Die Idee, dass „Wählen gehen“ irgenetwas ist, das einer Diskussion wert wäre, ist lächerlich. Weshalb glauben sie denn, dass ich geschrieben habe dass die zwei Drittel die es tun as eigentliche Problem sind?

      Falls sie wenigstens gerne mal über solche Themen lachen möchten empfehle ich Georg Carlin:

      https://www.youtube.com/watch?v=xIraCchPDhk

    • Michel, Sie stellen hier etwas zur Diskussion und zeigen sich immer dann, wenn sich jemand auf ihre Diskussionsvorlagen einläßt, als vollkommen unfähig, nur weil der andere nicht Ihren Ausführungen beipflichtet. Damit reagieren Sie wie Specht, Schürer und andere, die immer dann, wenn Ihnen die Argumente ausgegangen sind, Ihre Auskunfts- und Diskussionsverweigerung mit persönlichen Abneigungen zu rechtfertigen suchen. Wie viele Nicks haben Sie denn hier bei KenFM angemeldet, Herr Bequem, Schürer, Specht und wie Sie alle heißen?

      Michel: Meiner Erfahrung nach sind Diskussionen mit Gut-Menschen reine Zeitverschwendung. Was sie über den Kapitalismus schreiben ist einfach nur Unsinn und typisch für Menschen die Probleme damit haben die Realitzät zu akzeptieren

      Das ist hochaggressiver Bullshit, der einen einzigen Zweck verfolgt: Alle die Ihnen nicht zustimmen, sollen vor kritischen Entgegnungen abgeschreckt werden. Sie können es sich offenbar nicht leisten, auf Kritik Andersdenkender einzugehen. Sie vergiften das Forum mit Ihrer schier unvorstellbaren Selbstgerechtigkeit und Ihrer mehrfach kundgetanen Verachtung gegenüber Andersdenkenden? Ist das Ihre Vorstellung von Diskussionskultur?

  4. „Doch fast acht Milliarden Menschen mit heutigem Standard zu versorgen, erfordert in vielen Branchen Effizienz.“

    Das verstehe ich allerdings nicht. Es ist doch völlig klar, dass das ökologisch nicht möglich ist und wir große Abstriche an unserem materiellen Lebensstandard machen müssen – wir alle, nicht nur die Reichen, wenngleich diese natürlich in weit größerem Maße.

    • Leider gibt es nur geistlose „Raubmenschen“ die sich in Foren treffen (G7 / G8 / G20 usw..) und über belangloses Zeug sabbeln oder destruktive Dinge beschließen…
      Wir wären längst schon an der Zeit in der sich Staaten und deren Repräsentanten souverän und auf Augenhöhe begegnen um dann über die wirklich wichtigen Dinge unserer Zeit zu sprechen.
      Allein die USA verhindert ein solch gleichberechtigtes Miteinander und dafür gehört die USA ganz klar von allen anderen Staaten geächtet und sanktioniert.
      Wir haben eine Weltrechtssystem und Richtlinien (Carta der Menschenrechte usw..) wir müssen uns nur daran halten und wer das nicht tut gehört ausgeschlossen und sanktioniert.
      Wenn dieser erste Schritt getan ist können sich die souveränen Staaten an einen Tisch setzen und über die wirklich wichtigen Dinge unserer Zeit sprechen.
      Zu ihrem Text oben: wer sagt denn, dass jeder so leben muss wie wir?! Ist das wirklich die höchste Lebensform das hier, was wir praktizieren?! Wenn ich mir Kinder in dritte Welt Ländern anschaue denke ich mir manchmal sie sind glücklicher als unsere Wohlstandskinder, jedes allein für sich, ab 2 1/2 Jahren müssen sie funktionieren (Kita, Schule usw…) allein rausgehen geht auch nicht mehr (zu viel Verkehr, Kriminalität usw…) jeder lebt für sich, selbst in Mietshäusern helfen sich die Nachbarn nicht, kennen sich oft nicht mal, kochen nicht zusammen usw… wir sind so zersplittert, allein, einsam… ich spreche hier nicht von allen und es ist auch niocht bei jedem so aber es ist ein Massenphänomen und so soll wirklich jeder leben?! Das ist m.Mng. nach nicht erstrebenswert…
      Es ist längst Zeit andere Modelle zu erdenken und umzusetzen aber dieses Schwarz weiß denken und damit die Sttuation als unveränderbar hinstellen greift mir zu kurz.

    • @schliemanns: Sehe ich auch so. Ich glaube, Sie haben mich missverstanden. Den Satz von Susan Bonath verstehe ich so, als sei es das Ziel, „fast acht Milliarden Menschen mit heutigem Standard zu versorgen“ – und dieses Ziel halte ich auch für falsch.

    • Benjamin, da haben Sie vollkommen recht:

      „fast acht Milliarden Menschen mit heutigem Standard zu versorgen“ – und dieses Ziel halte ich auch für falsch.

      Die allermeisten „Bedürfnisse“ von Industrielandbewohnern, die heute über propagandistische Produktreklame überhaupt erst hervorgerufen werden, verdanken ihren Ursprung einer inneren Leere und Orientierungslosigkeit, die durch die Jahrtausende währende Tradition der Erziehung zu Gehorsam und Unterwerfungsbereitschaft entstanden ist. Noch immer kommen die Menschen ohne diese Eigenschaften zur Welt und werden von ihren Eltern, die keine Ahnung davon haben, vollautomatisch zu gespaltenen seelischen Krüppeln gemacht, mit eingeschränkter Empathiefähigkeit und ohne Vertrauen in die eigene Wahrnehmung und die eigene Urteilsfähigkeit. Ohne diese frühkindliche Störung natürlicher Entwicklungsprozesse gäbe es keine Basis für Macht- und Gewaltstrukturen, denn die liegen nicht irgendwo, sondern konkret in uns Menschen verborgen.

      Schliemanns, ich fürchte, Sie sehen das genau so wie ich:

      Leider gibt es nur geistlose „Raubmenschen“ die sich in Foren treffen (G7 / G8 / G20 usw..) und über belangloses Zeug sabbeln oder destruktive Dinge beschließen

  5. Ein interessanter Artikel, danke!
    Nur, wer eine Zusammenfassung von Fabian Scheidlers „Das Ende der Megamaschine“ (sogar nach Kapiteln geordnet 🙂 ) schreibt, der sollte das auch kennzeichnen 🙂

    • Ich habe das Buch auch gelesen. Aber man muss es nicht gelesen haben, um diese Dinge hier nieder zu schreiben.
      Die Linie ist doch im Großen und Ganzen klar. Es ist dem Planeten und der Menschheit durch ihre eigene Verkommenheit ein System übergestülpt worden, was nicht nur alles vernutzt, sondern alles Leben missbraucht und nur in die kollektive Vernichtung führen kann. Die Welt ist keine Maschine. Das war der große Irrtum.

    • Susan Bonath: Ich finde schon, dass jeder es lesen kann. Ich habe noch einiges dazugelernt an schrecklichen Einzelheiten über den Kolonialismus.

    • @Susan Bonath: Wie gesagt, die Zusammenhänge gerade der ersten Kapitel sind sehr ähnlich, wenngleich natürlich viel ausführlicher dargelegt.

      Herr Scheidler zeichnet in großen Zügen die letzten 5000 Jahre nach, in denen die Menschheit organisiert und unter „Herrschaft“ gelebt hat. Seine Hauptthesen sind dabei:
      Kapitalismus/(Markt) Wirtschaft war immer auf Geldvermehrung aus, und musste deshalb expandieren. Dabei wurde immer mehr Lebensraum, Rohstoffe und Menschen ausgeplündert, zerstört und versklaft – damals wie heute.
      Gleichzeitig hat der „Staat“, in welcher Form auch immer, schon von Anbeginn an eine Symbiose mit der Wirtschaft, also dem militärisch-industriellen – (megallurgischen, Rohstoff-) Komplex. Gegenseitiger Gewinn und Macht/Kontrolle von wenigen Herrschenden über viele Beherrschte war das Ziel.

      Fastforward: Heute leben wir in der auf die Spitze getriebenen Perversion des ganzen. Der gesamte Planet wird ausgebeutet, Milliarden von Menschen leben an der Armutsgrenze, ständig neue Kriege um Rohstoffe zwingen uns genauso in die Knie wie ein alles-überwachender, Orwell’schwer Überwachungsstaat.

      Was in Scheidlers Buch fehlt: die Huxley-Komponente des hedonistischen Vergnügungsstaates. Ablenkung für Alle, die Massenmedien als Opium für’s Volk + Kriegspropaganda („Es darf keinen Zweifel geben, auf wen sich der Hass der Öffentlichkeit zu richten hat.“ Lasswell, 1927) .

    • Ein großes Manko dieses Buches von Scheidler war für mich allerdings wieder mal die völlige Abwesenheit der Geschichte der Tierausbeutung. Aber das kennt man ja schon von der orthodoxen Geschichtsschreiberei. Ebenso fehlt hier wie dort immer die Geschichte der Frauen-Unterdrückung und -Emanzipation. Damit wird immer nur die Geschichte der Herrschenden erzählt. Auch hier wieder.

    • Specht lamentiert mal wieder, weil ein Autor es gewagt hat, die heutige Massentierhaltung nicht zu thematisieren:

      Ein großes Manko dieses Buches von Scheidler war für mich allerdings wieder mal die völlige Abwesenheit der Geschichte der Tierausbeutung.

      Nach Ihrer Auffassung müssen Sie offenbar jeden denunzieren, der sich nicht Ihrem Lieblingsthemen widmet. Ist Ihnen vielleicht schon einmal der Gedanke gekommen, daß Scheidler vielleicht ein ganz anderes Thema verfolgt, nämlich die Entwicklung struktureller Gewalt und Macht- und Besitzdenken? Vermutlich haben Sie das Buch gar nicht gelesen, wie Sie oben in einem wie gewohnt süßlichen Dankesschreiben an Autoren behaupten?

      Specht: Aber man muss es nicht gelesen haben, um diese Dinge hier nieder zu schreiben.

      Sie wirken auf mich nicht wirklich belesen, da Sie hier immer nur mit ihren ausgesuchten Lieblingsthemen aufschlagen und alles andere auszublenden scheinen. So gewinnt man aber keine wirkliche Übersicht.

    • Es ist für mich immer wieder erschreckend, wie grob und oberflächlich der heutige Durchschnittsmensch unsere Welt betrachtet und beurteilt. Selbst hier in einem Forum, wo seit Jahren versucht wird, hinter die Kulissen unserer Zivilisation zu schauen, um die inneren Zusammenhänge zu erkennen. Die heutige unmenschliche, satanische Tiervernutzungindustrie wird z.B. einfach als Zeit-Phänomen betrachtet, so als ob die Menschheit mit dieser für geistig und seelisch noch lebendige Menschen unerträglichen satanischen Grausamkeit und Lebensverachtung historisch gar nichts zu tun habe.

    • @kroete

      […]Es ist dem Planeten und der Menschheit durch ihre eigene Verkommenheit ein System übergestülpt worden, was nicht nur alles vernutzt, sondern alles Leben missbraucht und nur in die kollektive Vernichtung führen kann. Die Welt ist keine Maschine. Das war der große Irrtum.

      Der große Irrtum ist, dass wir glauben mittlerweile alles erklären zu können, weil wir so wissenschaftlich sind. Diese Arroganz lässt uns von dem wegdriften, was unsere Herkunft ist. Diese Natur. Über die nackten Naturvölker wird so oft gelächelt, weil die komische Bräuche haben und nicht fortschrittlich sind.

      Aber mal ehrlich.
      Die sind fortschrittlicher als wir, denn sie wissen und leben einfach, dass sie Teil dieses Planeten sind.

      Das übergestülpte System wird übrigens von uns allen am Leben gehalten. Da kann sich keiner so recht rausnehmen auch wenn man sich über viele Dingen abseits des breiten Wissens informiert hat und glaubt schon mehr erkannt zu haben als die anderen.

      Die wichtige Erkenntnis ist doch. Was wir treiben mit Ernährung, Wirtschaft, Politik, Krieg usw. ist größtenteils Schrott. Und es wird am Leben gehalten von der Gier nach Geld. Das mit dem Geld hätte funktionieren können, aber bereits mein kurzes Leben hat ausgereicht, um in diesem Zeitraum festzustellen, dass die entscheidenden Regeln nicht eingeführt werden.

      Also sollten wir davon loskommen. Und das können wir schaffen, indem wir einfach anfangen gemeinsam zu agieren. Und das geht am besten lokal dort wo wir leben.

      Das Netz sollten wir dazu verwenden die Erfolge zu teilen.

      Bleibt friedlich…

      Ich

  6. Na, dass nun alles an Chemtrails liegt ist ja nicht ganz richtig. Aber Sie haben recht, dies ist ein gut gehütetes Geheimnis, aber ich weiß, dass die Deutsche Mitte auch auf Ihren Treffen Info-Material zu Chemtrails verteilt und es wird auch darüber geredet. Es ist dann immer angenehm auf den Stammtischen mit gleichgesinnten zu Reden. Trauen Sie sich, gucken Sie ob die Deutsche Mitte in Ihrer Mitte einen Stammtisch hat. Wirklich nette Leute und man fühlt sich endlich unter Gleichgesinnten.

    • Immer wieder diese Flucht in die Oberflächlichkeit! Die Chemtrails sind doch nur ein einziges, von uns allen am Himmel sichtbares Phänomen einer völlig Lebens-und Natur-feindlichen Technologie, genannt „Geo-Engineering“, das nicht nur alles Leben, sondern sogar den ganzen Planeten bedroht! Sie haben den link hier gar nicht genutzt, sich endlich mal zu informieren. Das übliche Verhalten. Und genau das begräbt jede Chance und Hoffnung auf eine andere Weichenstellung, wenn die Masse der Erdbevölkerung sich lieber ihrer Bier-Ruhe widmet, anstatt sich erst mal klar zu machen, was in Wirklichkeit vor sich geht. Da kann unsereiner auf nichts mehr hoffen.

Hinterlasse eine Antwort