Armes Schweden? – Der schwedische und der deutsche Corona-Weg im Vergleich | Von Christian Kreiß

Ein Standpunkt von Christian Kreiß.

Offene Universitäten, fast keine Gesichtsmasken, nie komplette Schulschließungen, nie ein Zwangs-Lockdown, Corona-Todeszahlen seit Monaten nahe Null, deutlich schwächerer Anstieg der Covid-Neuinfektionen als in den meisten anderen Ländern Europas und nur halb so hohe Infektionszahlen wie beim Peak im Juni sowie vor allem: Offenbar keine Panik vor steigenden Corona-Fallzahlen, keine Panik vor steigenden Todeszahlen wie in halb Europa und vielen anderen Ländern der Erde. Keine Wut, keine Aggression in der Bevölkerung, keine Denunziationen, sondern Vertrauen und Toleranz. Gleichzeitig sehr viel schwächerer Wirtschaftsabsturz als in den allermeisten Industrieländern, die harte, staatlich verordnete Zwangs-Lockdowns durchführten, beispielsweise nur halb so starker Wirtschaftsabsturz wie in Deutschland. Zu schön, um wahr zu sein? Nein, Schweden, Mitte Oktober 2020.

Im Gegensatz dazu die Situation in Deutschland: Angst- und Panikverbreitung auf allen Kanälen über rasend steigende Infektions- und Todeszahlen, Denunziations-Aufforderungen und ein Denunziations-Portal, Streit um Beherbergungsverbote, Kinder, selbst im Grundschulalter mit Masken im Unterricht, weitgehend geschlossene Universitäten, Drohung eines neuen harten Lockdowns durch Politiker, Maskenzwang im Freien, Aggression, Furcht, Drohungen, Beschimpfungen und gereizte Stimmung im öffentlichen Leben, ein häufig verstörtes tägliches Miteinander.

Welcher Corona-Weg war und ist der klügere? Der schwedische oder der deutsche?

Berichterstattung in den deutschen Medien zu Schweden

Zunächst soll ein Blick auf die Berichterstattung über den schwedischen Corona-Weg in den deutschen Massenmedien geworfen werden. Hier wird seit Monaten exzessiv und mit großer Freude das beliebte Schweden-Bashing betrieben. Nur ein paar ganz wenige Beispiele dazu. Am 12.5. titelte die Süddeutsche Zeitung: „Coronavirus in Schweden: Tödlicher Sonderweg“. Am 24.8. bestätigte die Süddeutsche Zeitung diese Sichtweise in einem Essay ihres Chefredakteurs Dr. Markus Beise mit dem Titel „Corona und Wirtschaft: Warum der Lockdown sinnvoll war“. Schwedens Corona-Politik sei einfach nur falsch gewesen, habe viel zu viele Tote gekostet und dabei nicht einmal einen wirtschaftlichen Vorteil gebracht.

Der Spiegel titelte am 20.6. „Schwedens tödlicher Corona-Irrtum“, am 25.6. „Warum Schweden so viele Covid-19-Tote hat (…) Die Eindämmung des Virus ist gescheitert.“ Diese Spiegel-Nachrichten kamen zu einem Zeitpunkt, als sich die Zahl der Covid-Toten in Schweden bereits auf ein Drittel reduziert hatte. Bei ntv lautete am 20.8.2020 die Überschrift „Covid-19 treibt die Zahl. Schweden zählt meiste Tote seit 150 Jahren“. Ebenfalls am 20.8. schrieb die Bild-Zeitung „Wegen Corona: Schweden hat die meisten Todesfälle seit 150 Jahren […] In der ersten Hälfte dieses Jahres verzeichnete Schweden so viele Todesfälle wie seit 150 Jahren nicht. Bis Ende Juni starben rund 4500 Menschen an Covid-19.“ Und der „Volksverpetzer“ schrieb am 20.8. „Schweden: Tödlichstes Jahr. Das widerlegt alle, die Schweden lobten: So viele Tote wie seit 150 Jahren nicht“.

Die drei letztgenannten Medien (sowie zahlreiche andere) haben einfach eine Reuters-Meldung vom Vortag mit der Überschrift „Schweden registriert höchste Anzahl an Toten seit 150 Jahren in den ersten sechs Monaten von 2020“ (19.8.2020: „Sweden records highest death tally in 150 years in first six months of 2020“) abgeschrieben und dabei den Reuters-Hinweis auf die stark gestiegene schwedische Bevölkerung in den letzten 150 Jahren interessanterweise weggelassen.

Ein Blick auf die Wirklichkeit

Nun ein Blick in die Wirklichkeit. Schweden verzeichnete im ersten Halbjahr 2020 501 Sterbefälle pro 100.000 Einwohner. In vier der letzten 10 Jahre war die Sterblichkeit im ersten Halbjahr höher als 2020: 2010 gab es 504 Sterbefälle, 2012 515, 2013 512, 2015 504. Das Jahr 2020 bildet damit ziemlich genau den Median der letzten 10 Jahre, liegt also ziemlich genau in der Mitte. Betrachtet man die Sterbezahlen bis Ende August, so liegt das Jahr 2020 an sechster Stelle innerhalb der letzten 11 Jahre seit 2010 und bildet damit exakt den Median. Von Übersterblichkeit oder gar einer Pandemie kann man da schwerlich sprechen, sonst hätte man innerhalb der letzten 11 Jahre in Schweden mindestens sechs Mal eine Pandemie ausrufen müssen.

Zur oft gehörten Aussage „höchste Todeszahl in Schweden im ersten Halbjahr 2020 seit 150 Jahren“ zeigen die realen Zahlen folgendes: Im schlimmen Jahr 1869, als u.a. wegen einer Hungerkrise die Sterblichkeit in Nordeuropa besonders hoch war, betrug die Anzahl der Sterbefälle je 100.000 Einwohner im ersten Halbjahr in Schweden über 1300. Im ersten Halbjahr 2020 belief sich die Sterblichkeit auf 501 Tote pro 100.000 Einwohner, betrug also weniger als 40 Prozent der Sterblichkeit des Jahres 1869. Die zahlreichen Medien – zu denen auch das Schwedische Statistikamt gehört -, die behaupteten, 2020 sei das schlimmste Todesjahr in Schweden seit 150 Jahren, informieren also äußerst irreführend, denn man unterlässt den Bezug zur Größe der Bevölkerung, die sich in diesen 150 Jahren etwa ver-zweieinhalbfacht hat. So einfach trickst man mit Statistiken.

Die realen Zahlen zu Schweden zeigen also ziemlich genau das Gegenteil dessen, was die deutschen Leitmedien meistens berichteten: Es war und ist entgegen den deutschen Mediendarstellungen keine Pandemie und keine Übersterblichkeit in Schweden erkennbar, sondern ganz normale Sterblichkeit. Die oben angeführten deutschen Medien-Meldungen waren alle unzutreffend, falsch und irreführend. Der „Volksverpetzer“, der, meiner Meinung nach besser Volksverhetzer heißen sollte, ist einer der lügenhaftesten Blogs, die ich kenne. Er wird unter anderem von Facebook und Microsoft finanziert – das erklärt einiges – und bekam 2019 einen deutschen Medienpreis, den „Goldenen Blogger“. Armes Deutschland.

Warum wird über Schweden in den deutschen Medien derart unehrlich berichtet? Nun, angenommen, der schwedische Corona-Weg würde sich trotz des ganzen permanenten Schweden-Bashings doch als richtig herausstellen, dann würde man damit zugeben, dass der deutsche Umgang mit Corona falsch war. Dann müsste man auch zugeben, dass die allermeisten Panik schürenden Berichte der deutschen Mainstream-Medien zu Corona falsch oder irreführend waren. Das würde doch einige sehr unangenehme Fragen zu den deutschen Leitmedien und der deutschen Politik aufwerfen.

Vergleich der Wirtschaftsentwicklung in Deutschland und Schweden

Werfen wir nur einen Blick auf die ökonomische Entwicklung in Schweden und Deutschland. Die deutsche Wirtschaft schrumpfte im zweiten Quartal 2020 um 11,3 Prozent, die schwedische um 7,7 Prozent. Im ersten Quartal 2020 ging die deutsche Wirtschaft gegenüber dem Vorjahr um 2,2 Prozent zurück, die schwedische wuchs um 0,7 Prozent. (Stand 14.10.2020) Im ersten Halbjahr gab es in Deutschland also eine Wirtschaftsschrumpfung um 6,75 Prozent gegenüber dem Vorjahr, in Schweden um 3,5 Prozent. Die deutsche Wirtschaftsleistung schrumpfte also beinahe doppelt so stark wie die Schwedens. Das ist kein Zufall. Die staatlichen Zwangsmaßnahmen und Zwangsschließungen waren in Schweden nicht annähernd so schlimm wie bei uns, ganz zu schweigen vom Aushebeln der Menschenrechte und des Grundgesetzes in Deutschland.

Dazu kommt: Deutschland pumpt ungleich mehr schuldenfinanziertes Staatsgeld in die Wirtschaft als Schweden. Die Ratingagentur Fitch rechnet mit einem Anstieg der deutschen Staatsschulden um 14 Prozentpunkte vom BIP 2020 und einem weiteren Anstieg des Schuldenberges 2021. In Schweden sollen die Staatsschulden laut Fitch 2020 um 11 Prozentpunkte vom BIP steigen, aber 2021 bereits wieder sinken. Deutschland betreibt demnach deutlich mehr Konjunkturstimulation der Wirtschaft als Schweden.

Schuldenfinanzierte Staatssaugaben, sogenanntes deficit spending, bewirken normalerweise einen Anstieg des Sozialproduktes ungefähr in Höhe des Defizits, weil sie unmittelbar die Nachfrage ankurbeln. Obwohl also Deutschland eine deutlich stärkere schuldenfinanzierte Politik der Wirtschaftsankurbelung betreibt und pro Kopf deutlich mehr Geld in die Wirtschaft pumpt als Schweden, ist der Wirtschaftseinbruch fast doppelt so stark wie in Schweden. In Wirklichkeit, unter Einbeziehung der Konjunkturpolitik, ist also die Wirtschaftsentwickelung in Deutschland noch erheblich schlechter als die offiziellen Zahlen bisher ausweisen und viel schlechter als die Schwedens. In Wirklichkeit dürfte die deutsche Wirtschaft im ersten Halbjahr 2020 mehr als doppelt so stark abgestürzt sein wie die schwedische.

Dr. Marc Beise, seit 2007 Mit-Leiter der Wirtschaftsredaktion der Süddeutschen Zeitung schrieb am 24.8. bei einem Vergleich von Schweden und Deutschland: „Da liegt die Frage nahe, ob sich der [sehr viel weniger restriktive schwedische Corona-] Kurs wenigstens wirtschaftlich gelohnt hat? Die Antwort ist ebenso interessant wie desillusionierend, sie lautet: Leider nicht einmal das. Die ökonomischen Kosten sind in beiden Ländern praktisch gleich.“ Diese Aussagen des Süddeutschen-Chef-Journalisten Dr. Marc Beise sind eine Verdrehung der Tatsachen und meiner Meinung nach schlichtweg eine Lüge, also eine bewusste Verdrehung der Wahrheit, um das gängige Narrativ der Süddeutschen Zeitung zu Schwedens und Deutschlands Corona-Politik aufrechterhalten zu können. Ich halte das für hochgradig verantwortungslosen Journalismus von Dr. Marc Beise, einem der Chefredakteure der Süddeutschen Zeitung.

Am 5.8. 2020 veröffentlichte der staatliche Deutschlandfunk einen Artikel, in dem es hieß: „Schweden verzeichnet trotz lockerer Corona-Maßnahmen einen mit Deutschland vergleichbaren Wirtschaftseinbruch“. Auch das stimmt schlichtweg nicht mit den Tatsachen überein, sondern ist eine objektive Unwahrheit und meiner Meinung nach eine Lüge, also eine bewusste Falschdarstellung. Der deutsche Staatssender soll meiner Meinung nach die deutsche Regierungspolitik rechtfertigen, und zwar offenbar um jeden Preis, auch um den Preis der Wahrheit. Nun muss man von einem Staatssender nicht erwarten, dass er anderes als Hofberichterstattung betreibt. Das macht diese Art von weisungsgebundenem Gefälligkeits-Journalismus, wie wir ihn in praktisch allen Staatsmedien, allen voran ARD und ZDF, seit Monaten häufig erleben, nicht besser oder gar vertrauenswürdiger.

Fazit

Angesichts der derzeitigen Corona-Hysterie in den deutschen Leitmedien, der deutschen Politik und der Bevölkerung wäre ein Blick auf Schweden mehr als hilfreich. Der schwedische Umgang mit Corona ist auf so ziemlich allen Gebieten dem deutschen weit überlegen. Die deutsche Corona-Politik ist, verglichen mit der schwedischen, ein Desaster und eine Sackgassenpolitik, vor allem ökonomisch. Die Berichterstattung zu Corona in den deutschen Massenmedien ist geradezu verantwortungslos einseitig, unehrlich und von großer Arroganz geprägt. Lasst uns endlich zu mehr Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit und Bescheidenheit in den deutschen Mainstream-Medien und der deutschen Politik kommen! Lasst uns den Hochmut überwinden. Lasst uns von Schweden lernen!

Zum Autor:

Prof. Dr. Christian Kreiß, Jahrgang 1962: Studium und Promotion in Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftsgeschichte an der LMU München. Neun Jahre Berufstätigkeit als Bankier, davon sieben Jahre als Investment Banker. Seit 2002 Professor an der Hochschule Aalen für Finanzierung und Volkswirtschaftslehre. Autor von sieben Büchern: Gekaufte Wissenschaft (2020); Das Mephisto-Prinzip in unserer Wirtschaft (2019); BWL Blenden Wuchern Lamentieren (2019, zusammen mit Heinz Siebenbrock); Werbung nein danke (2016); Gekaufte Forschung (2015); Geplanter Verschleiß (2014); Profitwahn (2013). Drei Einladungen in den Deutschen Bundestag als unabhängiger Experte (Grüne, Linke, SPD), Gewerkschaftsmitglied bei ver.di. Zahlreiche Fernseh-, Rundfunk- und Zeitschriften-Interviews, öffentliche Vorträge und Veröffentlichungen. Homepage www.menschengerechtewirtschaft.de

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Bildquelle: Allexxandar / shutterstock

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20 Kommentare zu: “Armes Schweden? – Der schwedische und der deutsche Corona-Weg im Vergleich | Von Christian Kreiß

  1. Ein Zitat, das John Pilger im Zusammenhang mit der gnadenlosen Verfolgung Assanges aufgeschrieben hat, scheint mir auch bei "Corona" hervorragend zu passen:
    „Das Böse“, schrieb Hannah Arendt, „kommt von fehlendem Denken. Es trotzt dem Denken, denn sobald das Denken das Böse zu verstehen sucht und die Prämissen und Prinzipien, die ihm zugrundeliegen, wird es frustriert, weil es da nichts findet. Das ist die Banalität des Bösen.“

    Und jetzt haben wir die zweite Welle. Woher ich das weiß? Als ich heute morgen aus dem Haus ging, dachte ich, ich sei in einer maskenzwingenden Sperrzone, bis ich dann doch ein paar Gesichter sah. Diese maskenmümmligen Coronaschafe haben also irgendwo das Stichwort "2. Welle" und "Maske auf!" vernommen und schon sind sie dabei. Sie trotzen mir Zähnen und Klauen jeglichem DENKEN.
    Nicht wahr, Reinhard?

  2. Ein paar Fakten zur Entmystifizierung des schwedischen Weges:
    Schweden liegt etwas abseits im hohen Norden und ist es kein Durchzugsland wie Deutschland im Zentrum Europas. Es hat eine viel geringere Bevölkerungsdichte als Deutschland. Trotzdem hat die Strategie des Herrn Tegnell in den ersten Monaten der Pandemie nach Italien, Spanien und UK die meisten Toten pro 100000 Einwohner produziert. Außerdem hat Schweden derzeit einen höheren Anstieg an Neuinfektionen pro 100000 Einwohner als Deutschland (Inzidenz Schweden 77,5, Deutschland 51,1).
    Alles in allem war es ein Experiment, das ich mit der durchschnittlichen Charakterstruktur der hiesigen Bevölkerung nicht eingehen würde, wo Vieles, was nicht angeordnet wird, auch nicht gemacht wird. Dienst nach Vorschrift eben. Ein Meckerfritzenland. Man würde sich hinterher auch beschweren, wenn man den schwedischen Weg gegangen wäre und man dabei viele Menschenleben auf’s Spiel gesetzt hat. Her Tegnell konnte nicht wissen, dass es gut ausging. Es war auch viel Glück dabei. Das nicht wahrhaben zu wollen, ist die Arroganz des Nach-denkenden.

    • Ja, ja die Mystik. Mit Glück hat das absolut nichts zu tun. Anbei noch ein paar mehr Fakten:

      Event 201: Corona-Krise als Planspiel (2019)

      Das Konzept von »Clade X« hatte sich derweil in den Kreisen der Reichen und Einflussreichen herumgesprochen. Als das Team vom Johns Hopkins Center for Health Security im Anschluss eine noch größere, noch komplexere Nachfolgeübung konzipierte, kam die Oberliga der Sponsoren mit an Bord: die Bill und Melinda Gates Foundation und das World Economic Forum (WEF).

      Das WEF, bekannt für seine alljährlichen Konferenzen im Schweizer Nobelort Davos, ist nach eigenen Worten ein Zusammenschluss der 1000 größten Konzerne der Welt, »um eine bessere Zukunft zu formen«. Dazu möchte man Konzern- und Staatschefs fortwährend miteinander ins Gespräch bringen, wobei man angeblich »keine ideologischen und kommerziellen Interessen« verfolge.
      Den Kern der Organisation bilden die »strategischen Partner«, etwa 100 Konzerne, die besonders einflussreich sind und die Ausrichtung, Ziele und Programme des WEF gemeinsam steuern. Dazu gehören beispielsweise die Allianz, BlackRock, BP, die Deutsche Bank, Facebook, die Gates Foundation, Goldman Sachs, Google, der Pharmakonzern Johnson&Johnson, Mastercard, Paypal, der Ölkonzern Saudi Aramco, Siemens oder auch der Medienkonzern Thomson Reuters, Besitzer der gleichnamigen Nachrichtenagentur. Man könnte das WEF als eine Art modernes »Politbüro des Kapitalismus« bezeichnen, wo große Linien für das weitere internationale Vorgehen überlegt und dann gemeinsam umgesetzt werden. Der rote Faden sind die Bemühungen zur globalen Verzahnung von Regierungs- und Konzerninteressen, freundlich bezeichnet als »öffentlich-private Zusammenarbeit« (»Public-Private Cooperation«).

      WEF und Gates Foundation finanzierten nun also die nächste große Pandemie-Übung.
      (…)
      Die Übung »Event 201« fand am 18. Oktober 2019 statt, zwei Monate vor dem Auftauchen des Coronavirus, und simulierte irritierenderweise auch tatsächlich den Ausbruch einer globalen Coronavirus-Pandemie:

      »Event 201 simuliert den Ausbruch eines neuartigen zoonotischen Coronavirus, das von Fledermäusen erst auf Schweine und dann auf Menschen übertragen wird und schließlich von Mensch zu Mensch übertragbar wird und zu einer schweren Pandemie führt. Der Erreger und die von ihm verursachte Krankheit sind weitgehend an SARS angelehnt, doch ist das Virus durch Menschen mit schwachen Symptomen leichter übertragbar. (…) Im ersten Jahr steht kein Impfstoff zu Verfügung. (…) Das Szenario endet nach 18 Monaten mit 65 Millionen Toten. Die Pandemie beginnt sich zu verlangsamen, da die Zahl der anfälligen Personen abnimmt. Die Pandemie wird mit einer gewissen Geschwindigkeit weitergehen, bis es einen wirksamen Impfstoff gibt oder bis 80%-90% der Weltbevölkerung sich angesteckt haben. Von diesem Zeitpunkt an handelt es sich wahrscheinlich um eine verbreitete Kinderkrankheit.«

      Anders als bei den vorhergehenden Übungen gab es diesmal also keinen terroristischen Hintergrund. Zumindest wurde ein solcher im Manöver ausgeblendet und es war keine Rede mehr von einer ausgeklügelten Biowaffe wie noch bei Clade X im Jahr zuvor. Der Auslöser der Pandemie sollte diesmal sozusagen einfach »eine Laune der Natur« sein.
      (…)
      Zu den insgesamt 15 Mitspielern des Manövers zählten:

      – Adrian Thomas, Vizepräsident von Johnson&Johnson, dem nach Börsenwert und Gesamtumsatz größten Pharmakonzern der Welt,

      – Jane Holton, Ex-Gesundheits- und Finanzministerin Australiens sowie lange in leitender Funktion bei der WHO tätig, außerdem Vorsitzende der von der Gates Foundation initiierten, schon erwähnten Coalition for Epidemic Preparedness Innovations (CEPI), einer »Partnerschaft« von Pharmaindustrie, Regierungen und WHO zur Impfstoffentwicklung, die in der Corona-Krise eine Schlüsselrolle spielt,

      – Matthew Harrington, Präsident von Edelman, der größten PR-Agentur der Welt, und »Spezialist für Unternehmenspositionierung und Reputationsmanagement mit Erfahrung in Krisenkommunikation« sowie persönlicher Berater von Microsoft,

      – Hasti Taghi, Vizepräsidentin von NBC Universal, dem drittgrößten Medienkonzern der Welt,

      – Avril Haines, unter Obama Vizedirektorin der CIA und Vize-Sicherheitsberaterin, seither in leitender Funktion bei einer Washingtoner Lobbyfirma, die interessierte IT-Unternehmen mit dem Pentagon und den Geheimdiensten in Kontakt bringt.

      Zu diesen globalen Managern gesellten sich der Vorsitzende eines Konzerns für Medizinprodukte, der Chef-Krisenmanger der Lufthansa, die Risikomanagerin der weltgrößten Hotelkette Marriott, der Präsident des UPS Foundation und ein Vertreter der Zantralbank Singapurs. Drei weiter Teilnehmer könnte man als »Pandemie-Profis« bezeichnen:

      – Stephen Redd, bei der US-Seuchenschutzbehörde CDC Leiter der Abteilung für Notfallplanung, nach 9/11 an den Anthrax-Untersuchungen beteiligt und 2009 Chef-Krisenmangaer beim Schweinegrippen-Fake, wo er »dazu beitrug, 81 Millionen Menschen in den USA zu impfen«,

      – George Gao, Direktor der chinesischen Seuchenschutzbehörde CCDC, Virologe und Vogelgrippe-Forscher, der Anfang Januar 2020 den amerikanischen CDC-Chef Robert Redfield über die Gefährlichkeit des Coronavirus informierte und, ebenfalls im Januar, zwei der ersten maßgeblichen wissenschaftlichen Artikel zum Coronavirus in westlichen Fachzeitschriften mitverfasste,

      – Michael Ryan (nicht persönlich anwesend, aber mit einer Videobotschaft zugeschaltet), seit 2019 WHO-Direktor für Gesundheitsnotfälle (Director Health Emergencies Programme) und 2020 Chefkrisenmanager der WHO für Covid-19.

      Bei Event 201 versammelten sich also Menschen mit hoher fachlicher Kompetenz, von denen einige in der Corona-Krise wenige Monate später eine wichtige Rolle spielen sollten. Das Wesentliche an der Übung wie an der darauffolgenden realen Situation war eine spezifische Verschmelzung der Themen Angst, Massensterben, Ausnahmezustand, staatliche Überforderung, Freiheitsbeschränkungen, Impfstoffe, Pharmaregulierung und Medienstrategie.
      (Paul Schreyer, Chronik einer angekündigten Krise, Wie ein Virus die Welt verändern konnte)

      Man hätte natürlich auch auf das technokratische Getrolle eingehen können, indem man einfach auf die Anzahl der Tests, auf Falsch-Positiv, willkührliche Zuordnung von Todesursachen und generell auf den Unterschied von "positiv" getestet, infiziert und erkrankt hinweist. Aber damit läßt man sich letztlich nur auf eine Ablenkdebatte ein, die man quasi mit einem Autisten führt.

    • Wenn Kreiß recht hat (und er wird es wohl recherchiert haben), ist die Mortalität in Schweden dieses Jahr jedenfalls ungefähr GENAUSO hoch, wie in den vergangenen 10 Jahren – also nicht "von Tegnell PRODUZIERT".
      Wenn sie in diesen 10 Jahren insgesamt vergleichsweise hoch war, liegt das vielleicht eher daran, daß EU, Währungs-Spekulanten und Globalisierungs-Druck das ehemals sozial vorbildliche "schwedische Modell" (z.B. das Gesundheits-System – vgl. auch Dänemark und England, ganz zu schweigen von Italien und Spanien) immer mehr verwässern, oder besser gesagt: austrocknen…
      Im übrigen (wie schon RULAI geschrieben hat) GIBT es keine Zahlen über "Neuinfektionen", sondern NUR über die mit der "Test"-Inflation wachsende Zahl von "positiven Tests" – was angesichts der Aussagekraft der "Tests" eher ein Indikator für die eingetretene "Herden-Immunität" ist, die Tegnell vorausgesagt hat.
      Solange es in der EU keine einheitlichen sozialen und ökonomischen Standards gibt, machen Länder-Vergleiche sowieso keinen Sinn, wie in "Corona"-Fragen die ansonsten vergleichbaren Länder Frankreich, Belgien und Deutschland zeigen.

    • BOX, das war nun wirklich nicht nötig, ellenlang Schreyer abzuschreiben, wenn´s grade konkret um Schweden geht…
      Schon klar: Du liest die "Guten", aber hier hätte es auch nichts gebracht, Ernst Wolff oder die "Architects & Engineers for 9/11 Truth" zu zitieren – Thema verfehlt.

    • Faszinierend, sie bestimmen die thematischen Leitplanken. Nun, gerade davon haben wir genug. Behalten sie diesen Gedanken unbedingt, ich werde bei Gelegenheit darauf zurückkommen.

    • Moin, Reinhard, ich höre/sehe wöchentlich den Lagebericht des Anders Tegnell zur sog. Coronapandemie. Wer hier von Glück spricht, so wie Du, der ist leider nicht mehr ernst zu nehmen in seiner Argumentation, ich bin geneigt sagen im Schüren der Angst. Schon von Beginn an hat er seine Strategie wohl begründet und hat auch au Schwachpunkte seiner Strategie hingewiesen.
      Nur mal b.t.w., wie hat man vor sagen wir mal 5; 10 oder 15 Jahren auf das Aufkommen von Grippeinfektionen in der Gesellschaft reagiert? Ja, genau man hat sich im Krankheitsfalle vom Arzt krankschreiben lassen, man hat als Nichtkranker die Gesellschaft der Grippekranken gemieden und die Körper aller haben durch die Infektion Gegenreaktionen möglich gemacht, die dann für eine ganze Saison ausreichte (wahrscheinlich) nicht mehr eine Influenza zu bekommen.

    • Ehe Du im Dienst des Systems irgendwie hier ein Gutes Wort für den Wahn des "Krieges gegen das Virus" eingelegt hättest und versucht ein "Pro" für die Zeugen Coronas einzulegen, hättest Du vielleicht erst mal den Artikel von Christian Kreiß genau lesen sollen. So wirkst Du einfach wie ein Staatstroll und von denen gibt es ja überall einige.
      Das Dümmste an Deinem Kommentar ist der Hinweis auf: "Schweden derzeit einen höheren Anstieg an Neuinfektionen pro 100000 Einwohner als Deutschland (Inzidenz Schweden 77,5, Deutschland 51,1)" Es hat sich doch längst herum gesprochen, dass das bedeutungslos ist oder wenn schon, dann ist es zu begrüßen, wenn möglichst Viele schon ihre "Unterhaltung" mit Corona abgeschlossen hätten – wie in 99,9% der Fälle symptomlos oder mit ganz geringen Symptomen um damit gegen Weiteres gefeit zu sein – abzüglich der üblichen falsch-positiven Ergebnisse. Also… geschenkt!

    • Danke an Box,

      ob nun Schreyer oder nicht, für viele sind dies wertvolle Informationen. Nicht jeder schafft es heute jeden Artikel zu lesen, vorliegend zähle ich mich selbst dazu.

      Gute Arbeit – danke! 😉

    • Z.b. ein Vergleich extremer Enden der gleichen Agenda, man nehme Schweden und Neuseeland(KZs), bedeutet salopp formuliert die Farce "guter Bulle" und "böser Bulle."
      Beide treiben im Zusammenspiel den Delinquenten in die gewünschte Richtung. "Pandemie" wird nicht hinterfragt. Ursprung der "Pandemie," Sinn und Zweck werden überhaupt nicht thematisiert.

      Bei der Hinwendung an Schweden ist der Wunsch der nach dem gütigen Diktator. Doch ist Schweden ist auch nur Teil des Labors und das Ergebnis hat das Gleiche zu sein:

      Covid-19: Anders als Deutschland spricht die schwedische Regierung weiter nur Empfehlungen aus
      21. Oktober 2020 Florian Rötzer
      Angesichts auch in Schweden steigender Infektionszahlen gelten ab letzten Montag neue Regeln, die aber nicht strafbewehrt sind, aber für nächstes Jahr ist ein Pandemiegesetz geplant, das Verbote ermöglichen soll
      (…)
      Neues Pandemiegesetz geplant

      Allerdings bereitet die schwedische Regierung nun doch neue gesetzliche Vorgaben vor, weil die vorhandenen nicht zur Bekämpfung der Pandemie ausreichen würden. Gesundheitsministerin Lena Hallengren erklärte, die Regierung brauche mehr Werkzeuge. Das im April verabschiedete Pandemiegesetz, das es der Regierung erlaubt hätte, Restaurants, Geschäfte, Schulen, Häfen etc. zu schließen, ist am 30. Juni ausgelaufen und nicht verlängert worden.

      Gefragt, warum die Regierung ein solches Pandemiegesetz erst jetzt plant, sagte Hallengren, man befinde sich wahrscheinlich noch nicht in der Mitte der Pandemie, die noch lange dauern werde. Das neue Gesetz wird aber erst im Sommer nächsten Jahres erwartet und soll nicht nur Obergrenzen festlegen können, sondern es auch ermöglichen, tief in die von der Verfassung garantierten Rechte einzugreifen und die Bewegungs-, Ausgangs- und Geschäftsfreiheiten zu begrenzen. So könnte die Höchstmenge an Personen für Geschäfte oder Transportmittel festgelegt werden. (Florian Rötzer)
      (Telepolis)

      Die Herrschaft der maßgeblichen Akteure und der Ausbau "neuer" Befugnisse ist in Schweden ebenso unberührt wie sonstwo auch.

  3. Lieber Herr Kreiß,
    ich teile Ihre Meinung über die Volksverpetzer. Nur wo ist die Quelle für die Finanzierung durch Facebook und Microsoft? Sie haben wohl einen Preis gewonnen, der u.a. von den genannten Firmen gesponsert wird. Allein das ist eine Aussage, aber dann muss es auch so gesagt werden. Über eine Quelle, die Ihre Aussage stützt, würde ich mich sehr freuen!

  4. Vielen Dank Christian Kreiß! Das ist Journalismus! Hut ab!
    Hallo, "Der Spiegel": Denkt nur… vor knapp 60 Jahren (Zeit der "Spiegelaffäre") wäre dieser Artikel bei euch erschienen. Ja, da könnt ihr schon mal weinen. Bei der Süddeutschen wohl auch damals nicht? Versteht jemand, warum unsere Medien sich lieber an "Der Stürmer" orientieren? Der Stürmer, mit dem Untertitel ab 1932 „Deutsches Wochenblatt zum Kampfe um die Wahrheit“ – da war bzw. ist wohl eine Menge von unseren Mainstream Medien gelernt worden. Sie schaffen sich die Wahrheit am Keyboard statt, wie Christian Kreiß, diese so gut wir nur irgend möglich gemäß nachweislicher und beobachtbarer Tatsachen abzubilden.

    • Wer immer noch das Mainstreamlügennarrativ der "Neuinfektionen" bedient
      – "deutlich schwächerer Anstieg der Covid-Neuinfektionen als in den meisten anderen Ländern Europas und nur halb so hohe Infektionszahlen wie beim" –
      der kann meiner Meinung nach so viel recherchieren wie er will. Er lügt uns dennoch an.

      Also noch einmal: Es handelt sich nicht um Neuinfektionen sondern um positive PCR-Tests!!!!!

      Schon hier müßte doch die Kritik ansetzen; an der Basis der Lüge. Aber nein: man macht sie mit. Und dann kann man soviel argumentieren und Fakten vorlegen, wie man will.

      Diese grundlegende Lüge muss angegriffen werden.

      Ziemlich genervt,
      R

    • Ich möchte RULAI antworten: Danke für den Hinweis! Er ist richtig. ich habe nicht unterschieden zwischen Infizierten und Positivgetesteten, obwohl das ein ganz großer Unterschied ist. Dummer Anfängerfehler, tut mir leid. Nochmal: Danke für den Hinweis, RULAI
      Christian Kreiß

    • Das ehrt Sie, Herr Kreiss, einen Fehler einzugestehen.
      Ist selten zu finden.
      Und wir alle lesen das natürlich täglich viele viele Male: Neuinfektionen. (Dabei gibt es Coronaviren schon seit gut dreißig Jahren, wie ich von Herrn Wodarg lernen durfte.)

      Ein Bekannter hatte sich drei Monate nach Schweden zurückgezogen und viel erzählt darüber, wie
      entspannt die Atmosphäre dort ist. Wie angenehm es ist, nicht immer diesen Druck zu spüren durch
      die ganzen Maskenzombies und Zurechtweiser um einen herum. In Deutschland sei diese Last ganz enorm, erzählte er.
      Ihre Recherche trifft es also völlig. Und nachdem das Hindernis ausgeräumt ist, kann ich Ihren Artikel nun
      auch gut finden. 🙂

    • Ich verfalle nur noch selten der Ziellosigkeit, mit Zahlen zu argumentieren. Wir fahren die Zahl der Testungen hoch, ignorieren das Phänomen Prävalenzfehler und schon haben wir beinahe überall eine lock-down gerechte 7-Tage-Inkontinez vom Allervorzüglichsten. Quasi russisch Roulette mit prall gefülltem Revolver.

      Ob nun Wahlen, Klimadaten oder die Kriminalität unserer neuen Fachkräfte; welche Statistik war denn schon wirklich vertrauenswürdig?

      Aber wenn nicht einmal die Bundesgesundheits-Prusselise Spahn in Verbindung mit dem fabelhaften Dr. Osten uns eine Pandemie herbeilangstrumpfen kann, dann hat sich alles weitere Rabulieren eigentlich erledigt. Oder nicht?

      Der Tierarzt Dr. Wiehern haut mal vorsorglich gleich jeden positiv getesteten ins Corona Töpfchen und die Entität Kanzleramtsministerium ist Narkosesportskamerad und Schmerzkurpfuscher. Und ich fragte mich die ganze Zeit über schon, ob in dem Puff überhaupt noch jemand was spürt…

  5. Sehr geehrter Herr Kreiss! Vielen Dank für diese ehrlichen Zeilen! Sie sprechen mir aus der Seele.
    Nun ist aber Schweden nicht im luftleeren Raum zu verorten, sondern ist u.a. auch Mitglied in der EU und hat über den Ministerpräsidenten Löfven auch kontakt zu beispielsweise Frau Merkel. Und hier tritt das Problem auf: Ich vermute, dass das Resteuropa unheimlich Druck auf die schwedische Regierung ausübt und Anders Tegnell überhaupt nicht gut aussehen lässt. Als Ergebnis ist wahrscheinlich die heutige Meldung zu begreifen, dass in Schweden neue Restriktionen eingeführt werden, die ab dem 20.10. gelten sollen.

    mfG

    • Wie fragt DerkleinePuk: "Darf also ein Land unabhängig seine eigen Corona-Politik betreiben?". Eigentlich nicht. Das ist ein Kampf, ein Krieg, ein Vernichtungskrieg, der auf globaler Basis geführt wird.
      Es gehört also die Frage dazu: "Wie lange kann ein Land diesen Kampf bestehen?" und wie gruni schreibt, wird Schweden diese Front vielleicht nicht halten können.
      Wir werden es sehen, während wir "die 2. Welle" feiern. Halten wir den Schweden wenigstens die Daumen, wenn es uns schon nicht gelingt, die Schweden darüber hinaus zu unterstützen indem wir diesen Krieg gegen die Bevölkerung bei uns beenden.

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