Aspirin gegen Corona | Von Vincenzo Curella

oder: Aus dem Leben eines Corona-Leugners, Maskenverweigerers, Irren.

Ein Kommentar von Vincenzo Curella.

Wie kann ich es nur wagen, ohne Alltagsmaske vor die Tür zu gehen? Was fällt mir nur ein, ohne FFP2-Schutz im Auto zu sitzen? Wie asozial muss ich eigentlich sein, dass ich nicht daran gedacht habe, einen Filter vors Gesicht zu klemmen, bevor ich meinem Nachbarn „Hallo“ sage?

Ich gebe es gleich vorneweg zu. Mit Home-Office-Option, einer Bio-Kiste, die einem wöchentlich vor die Tür geliefert wird und einem Deal mit einem Gemischtwarenladen-Besitzer, der mir ebenso einmal wöchentlich den Einkaufskorb abnimmt und ihn mir am Abend wieder prall gefüllt zur Tür hinausreicht, kann ich mich eigentlich gar nicht beschweren. Nein, es klingt fast schon zynisch, dass mich dennoch die aktuellen und seit nun fast einem Jahr verordneten Maßnahmen tierisch nerven.

Dennoch: Was ist das für eine schlimme Pandemie, in der man mit einer Alltagsmaske „das Virus nicht aufhält“ , diese dann aber aus heiterem Himmel zur Pflicht wird. Im Mai dann erzählt mir mein Hausarzt, dass die FFP2-Maske schon etwas nützt, aber man darin halt keine Luft bekäme. Einige Zeit später ist sie dann verpflichtend, und zwar für jeden – auch für Menschen mit Atemwegserkrankungen oder ältere Menschen, denen die Luft schon beim Treppensteigen ausgeht. Evidenz gleich null. Plausibilität gleich null. Wissenschaftlichkeit fast schon im negativen Bereich. Nennt man so etwas dann einen Sozialstaat oder eher einen Pauschal-Staat, frage ich mich…?

Wird das Virus gefährlicher, muss die Maske besser werden.“, so sinngemäß der aktuelle König der Bayern, Markus Söder, alias Don Marco, in Fachkreisen auch Södolf I genannt. So einfach ist das hier im Reich – pardon – im ehemaligen Königreich, also im Freistaat Bayern.

Nur mit frei hat dieser Freistaat seit Monaten nicht mehr ganz so viel zu tun. Maskenpflicht im Supermarkt, beim Arzt, in Gebäuden aller Art, Schulen, Kitas und zum Teil auf öffentlichen Plätzen, Straßen und Einkaufsmeilen. Ausgangssperre von 21 bis 9 Uhr. Ausgangssperre im 15 km Bewegungsradius – ansonsten Bußgelder in horrender Höhe. Alles gefühlt rechtswidrig, aber leider bis dato zum Teil nur juristisch bestätigt.

Warum übrigens jetzt auf einmal das Virus auf Gehweg X aggressiver sein soll, als auf dem Gehweg Y gegenüber, und warum es nachtaktiv wie mein Hamster ist, erschloss sich mir bisher noch nicht. Natürlich sehe ich, dass auf zentralen Plätzen mit erhöhtem Andrang die Wahrscheinlichkeit steigt, sich anzustecken, weil dort der Mindestabstand nicht gewahrt werden kann – aber wieso Menschen dann auf menschenleeren Straßen, mutterseelenallein dennoch eine Maske tragen – oft sogar ohne dass eine Pflicht existiert – entzieht sich meinem logischen Menschenverstand. Vorauseilender Gehorsam par excellence. Mit dem Deutschen kann man’s machen.

Alltag ohne Maske

Wie oben erwähnt, bin ich als glücklicher, auf dem Land lebender Mensch, relativ wenig von den Maßnahmen betroffen. Es fährt mir eiskalt den Rücken hinunter, muss ich mir vorstellen, wie Menschen in der Großstadt tagtäglich diese „Regeln“ zu beachten haben und ständig in einer Hab-Acht-Haltung lauernd sich selbst überprüfen, ob sie denn gerade noch am Bußgeldkatalog vorbei geatmet haben oder schon wieder ein Ordnungsgeld fürchten müssen. Schöne, neue Welt. Seltsame, neue Gesellschaft.

An all die verzweifelten Seelen da draußen: Haltet durch! Ich stehe fast regelmäßig seit April auch für euch auf der Straße und organisiere Demonstrationen nach Kräften, um diesem Wahnsinn irgendwie entgegen zu treten, um ihn so schnell wie möglich zu beenden – auf dass wir zurück kommen zu einem menschlicheren Umgang mit uns selbst und der Natur um uns herum. Doch lasst euch noch eins sagen: Wenn es einmal gar nicht mehr geht. Bevor ihr auf dumme Gedanken kommt: Setzt euch hin, atmet tief durch oder umarmt wahlweise ein Kuscheltier oder einen Angehörigen – mindestens 30 Sekunden lang. Danach geht’s dann hoffnungsfroh weiter.

Wir müssen draußen bleiben

So betroffen wie manche bin ich also nicht. Und dennoch muss man auch als gesunder Mensch einmal im Jahr mindestens zum Arzt. Bei mir kamen innerhalb der letzten zwei Wochen gleich zwei Arzttermine zusammen, von denen ich im Nachgang wegen ihrer doch satirischen und abstrusen Eigenheiten erzählen möchte.

Doch vorher eine kleine Kurz-Geschichte eines wirklich betroffenen, mir nahestehenden Menschen, von der Maske aus medizinisch einwandfreien Gründen befreit, da seit Jahren an einer chronischen Bronchitis leidend (COPD – chronic obstructive pulmonary disease).

Der behandelnde Arzt der Patientin, der zugleich auch Aussteller des berühmten „Attests“ ist, gewährt der betroffenen Patientin, als sie ihren Termin wahrnehmen möchte, vor der Praxis keinen Einlass. „Nicht ohne Maske!“ lautet das Mantra der Sprechstundenhilfe. Schon diese Situation kann gefühlt als diskriminierend bezeichnet werden.

Nach 30-minütigem Warten vor verschlossenen Praxistüren wird die Patientin gebeten, sich um das Haus herum, auf die hintan angeschlossene Terrasse zu begeben. Der Arzt würde gleich kommen, sie solle aber Acht geben, da besagte Terrasse schneebedeckt sei, also nicht geräumt und nicht gestreut wäre. Nach weiteren fünf Minuten erscheint der Arzt, behandelt sie und meint noch süffisant, sie könne doch trotzdem kurzzeitig eine Maske tragen, um sich selbst zu schützen, dann dürfe sie ja auch eintreten. Die Patientin antwortet verwirrt, dass sie das bitte selbst entscheiden möchte, ob sie sich schützt und dass er doch um ihre Atemwegserkrankung wisse. Die Restantwort des Arztes ist ein Kauderwelsch aus „Regeln einhalten“ und „andere schützen“.

Ich muss also staunend feststellen, dass Ärzte heutzutage lieber das Risiko in Kauf nehmen, dass sich Patienten in eisiger Kälte auf der glatten Praxis-Terrasse das Genick brechen oder eine Lungenentzündung einfangen, als dass sie sich an geltende Regeln halten – denn das Attest, das der besagten Patientin aus medizinischen Gründen untersagt, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, hat er ja selbst mit seiner Unterschrift bestätigt.

Noch einmal in klareren Worten: Der gesellschaftliche Konformismus ist soweit gediehen, dass selbst Ärzte gegen ihre Kompetenz handeln und vermutlich aus Angst vor Ächtung oder sonstigen Konsequenzen unnötige, gesundheitliche Risiken in Kauf nehmen? Das kann doch nicht unser Ernst sein – deshalb auch das Fragezeichen. Für meine Begriffe ist das schlichtweg irre. Früher mussten Hunde draußen bleiben, heute sind es Menschen mit Attest.

Jeden Tag ein wenig irrer

Man sollte sich eigentlich gut aufgehoben fühlen beim Arzt. Er will einem ja nur das Beste. Helfen, heilen, lindern, Gesundheit fördern. Ich bin mir da aber gar nicht mehr so sicher, ob der Eid des Hippokrates oder das Gelöbnis der Genfer Konvention in jedem Doktoren-Gehirn aktuell noch so präsent ist.

Auf dem Weg zur langweiligsten, aber bei mir durchaus alle Jahre einmal notwendigen Standard-Behandlung beim Hals-Nasen-Ohrenarzt musste ich als notorischer Maskenverweigerer wieder einmal feststellen: Einfach machen, interessiert ja eh keinen.

So spazierte ich ohne jegliche Gesichtsbedeckung – quasi nackt – in die Praxis zum Empfang, wurde dort freundlich begrüßt, vollzog den Akt der kassenärztlichen Abrechnung via Gesundheits-Kreditkarte und durfte ins Wartezimmer. Easy.

Dort angekommen das übliche Bild: Jeder zweite Platz frei und mit Absperrband gekennzeichnet, von ca. 10 Stühlen zwei belegt. Die beiden wartenden Patienten brav mit Entenschnabel (FFP2-Maske) bekleidet, einer von ihnen schwer atmend. Ich weiterhin nackt im Gesicht.

Alles gut, dachte ich und schmunzelte noch über meinen Erfolg, dem vorauseilenden Gehorsam ein Schnippchen geschlagen zu haben. Geht doch, freute ich mich. Pustekuchen, wurde ich keine fünf Minuten später enttäuscht.

Die Arzthelferin tritt ein, ruft meinen Nachnamen und bittet mich umgehend, eine FFP2 zu tragen, worauf ich antworte, dass mir gerade sehr übel und durchaus schwindelig sei (klappt oft aber nicht immer – diesmal nicht). Ich müsse diese Maske dennoch tragen, antwortete sie, sonst könne sie mich nicht zum Herrn Doktor lassen. Nach einem kurzen Wortwechsel einigten wir uns auf so etwas wie einen „Vergleich“ und ich durfte mit Palästinenser-Tuch vorm Gesicht ins Behandlungszimmer schlurfen.

Es erwartete mich in gebührendem Abstand (geschätzte 4 Meter) der Herr HNO-Arzt, der mich sogleich belehrte, dass eine Maske sehr gut schütze, vor allem aber auch seine Patienten. Zack, da kannste schon gar nichts mehr sagen – willste nicht der asoziale Gefährder sein. Ein genauerer Blick zu ihm offenbarte mir dann aber doch einen krassen Widerspruch. Der Arzt selbst trug ja gar keine FFP2, sondern nur eine chirurgische Alltagsmaske. Ich sprach ihn direkt an. Er antwortete, dass diese chirurgische Maske ja sogar noch viel mehr schütze – vor allem und jedem und vor Viren ja sowieso.

Ich ging nicht weiter darauf ein, denn bei diesem – ja ich maße es mir an – halbintellektuellen Fall, hätte ich wohl bei Adam, Eva, der Größe von Viren sowie der Packungsbeilage der Alltagsmasken anfangen müssen. Dazu waren meinerseits keine Nerven vorhanden. Gleich darauf, fast schon rechtfertigend, erzählte mir der Herr Doktor, dass er ja selbst schon Corona gehabt hätte. Es war schlimm, so berichtet er mir. Ganze drei Tage sei er nicht zu gebrauchen gewesen, Kopf- und Gliederschmerzen hätten ihn gequält und es war wirklich, wirklich schlimm – und vor allem: Ganz anders schlimm als eine normale Grippe.

Ich spielte mit und fragte vermeintlich interessiert und neugierig, welche Medikamente er denn eingenommen hätte, wenn es denn bei ihm schon so arg schlimm gewesen wäre. Aspirin, bekam ich als Antwort. Und der Arzt lachte.

Vielleicht war es ein Witz? Darf man über Corona, Sars-Cov-2, Covid-19 solche Witze reißen? Witze über HIV, Tuberkulose oder Krebs kommen auch nicht gut an. Ich jedenfalls habe nicht gelacht.

Quo vadis ratio?

Wohin führt uns das alles? Was geschah mit der einst so starken Vernunft, die uns doch immer aus der irrsinnigsten, unlogischsten Angst befreite. Jene Vernunft, die uns laut Kant aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit hinausführen soll in die Aufklärung.

Ja, aufgeklärte Menschen nannten wir uns – und dann setzten wir uns Kaffeefilter auf die Nase und spazierten damit durch den Wald. Dass wir vor lauter Furcht noch nicht wieder auf den Bäumen sitzen, ist fast schon verwunderlich – kommt aber vielleicht noch mit der nächsten bayerischen Infektionsschutzverordnung.

So lasset mich zum Ende dieser Kurzgeschichten aus Absurdistan noch Eines klarstellen. Ich bin weder suizidal noch antisozial. Ich habe erst kürzlich einen Solidaritätsmarsch zu einem Seniorenheim organisiert, der den Schwächsten in unserer Gesellschaft wenigstens symbolisch eine Stimme geben, ein Licht in der Einsamkeit sein sollte. Inhaltlich ging es dabei überhaupt nicht um Corona.

Trotzdem: Würde eine unheilbare, extrem ansteckende Krankheit grassieren, die zu einer hohen Wahrscheinlichkeit einen großen – und ich meine einen wirklich großen Teil, nicht nur 0,05 % der Bevölkerung, und eben nicht nur die labilen, semi-morbiden Menschen, sondern durch die Bank alle – dahinraffen; ich würde wirklich alles tun, um mich und andere zu schützen.

Auch würde es mir wohl ziemlich egal sein, wenn dabei ein großer Teil der Wirtschaft in einem „harten Lockdown“ vernichtet oder als Kollateralschäden Kinder traumatisiert würden. Man müsste zudem schweren Herzens ertragen, dass isolierte Pflegebedürftige in Einsamkeit sterben. Ja, das müsste dann vielleicht alles sein, wegen der Volksgesundheit und zum Schutz aller Menschen. Aber: Dem ist nicht so!

Und schon gar nicht ist dem so, wenn man bei allen im letzten Jahr erhobenen Daten des RKI, des Bundesamtes für Statistik oder dem Intensivbettenregister (DIVI) nachsieht. Oder wenn man die Übersterblichkeit endlich einmal wissenschaftlich seriös darstellen würde – ohne immer nur die aus der Relation gerissenen, statistischen Ausreißer zu zeigen, die dann als aufmerksamkeitsstarke Horrormeldung dienen. Als ehemaliger Werbetexter weiß ich, was eine richtig gute Headline so alles bewirken kann.

Eine Bitte

An alle, die dies bis hierhin gelesen haben, an alle, die ein Gewissen haben, klug und gebildet sind, sich kritisch informieren, reflektieren, ein Rückgrat und auch einen Beruf haben, bei dem sie meinen, das ist nicht ganz so korrekt, was in letzter Zeit hier so alles abläuft. Euch sei gesagt: Achtet auf Eure Gedanken, denn eure Gedanken werden Taten. Achtet auf eure Taten, denn an euren Taten werdet ihr gemessen.

Und solltet ihr nach gründlicher Reflexion und Abwägung aller Fakten, bei eurem weiteren Handeln auf einmal ein schlechtes Gewissen haben… ja dann… Dann gibt es nur eins: Sagt Nein!

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Bildquelle: fizkes / shutterstock

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26 Kommentare zu: “Aspirin gegen Corona | Von Vincenzo Curella

  1. Bernd Schmitz sagt:

    Hervorragende Satire, die das Leben schreibt – Bitte bringt sowas öfters – vielleicht alle 10 Tage ?
    Euch Allen Gottes Segen

  2. Herbert sagt:

    Danke für den Beitrag. Ich würde aber widersprechen, dass man als gesunder Mensch "einmal im Jahr mindestens" zum Arzt müsste. Als gesunder Mensch mit gesundem Lebensstil ist man besser dran, wenn man sich von Mainstream-Ärzten möglichst fernhält – siehe z.B. das Buch "Krank durch Früherkennung".
    Bei Ärzten, die solch hirnrissige Aussagen wie in dem geschilderten Fall tätigen, würde ich mich langsam mal fragen, wie ernst man auch andere Ratschläge von so einem vermeintlichen "Halbgott in Weiß" überhaupt noch nehmen sollte.

  3. joshua.mansfield sagt:

    Ich danke Ihnen für diesen Beitrag, Herr Curella, zeigt er doch einen Ausschnitt der absurden Auswüchse, die diese Neuregelung des öffentlichen Lebens mit sich bringt. Ich widerspreche Ihnen allerdings in einem Punkt: Sie behaupten, die Ärzte handelten wider besseren Wissens und aus Angst vor Repressionen. Ich denke, viele Ärzte GLAUBEN tatsächlich an das Narrativ vom bösen Killer-Virus. Meine Schwester und deren Mann, beides intelligente Menschen und Ärzte in leitender Position, sind glühende Verfechter der eingeführten Maßnahmen. Als ich meiner Schwester diverse wissenschaftliche Artikel schickte – von Frau Prof. Ines Kappstein zur Maskenpflicht, RKI-Statistiken zum R-Wert im März 2020 über das Strategiepapier des Bundesministerium des Innern etc. -, entgegnete sie, nach der Arbeit nicht noch tausende Fachzeitschriften lesen oder für alle von mir empfohlenden Quellen einen Doktor machen zu können. Stattdessen brandmarkte mich meine Familie als „Egoist“, „Spinner“ oder „Corona-Leugner“, obwohl ich die Existenz der humanen Corona-Viren nie bestritten hatte…

  4. G. Weber sagt:

    Wie kommt man nur auf die Idee die eigene Dummheit und Ignoranz in dieser Weise zu bewerben ?

  5. Michael_ sagt:

    Wenn wir unsere Freiheit wieder haben wollen, würde ich eine andere Strategie vorschlagen:

    Wir sollten drohen, die Demokratie durch eine stark verbessertes System zu ersetzen. Nur wenn wir den Demokraten selbst Angst einjagen, kann sich etwas verbessern. Wir müssen noch gar kein System kennen. Es reicht, wenn wir drohen es einzuführen. An dieser Form der Demokratie zu kleben, ist doch völlig sinnlos.
    Herrschaftssysteme wurden immer geändert, wenn das Personal so arrogant und schlecht war. Wenn nur des Machterhalts wegen, die Bevölkerung leiden musste.

    https://www.autokratie.org/2021/02/04/wie-wir-unsere-freiheit-zurueckbekommen/

  6. Volker Djamani sagt:

    Früher hieß, dass sich Terroristen in konspirativen Wohnungen aufhalten. Seit dem ersten Lockdown treffe ich mich mit anderen "Terroristen" aus verschiedenen Haushalten (!), also mit richtigen gewissenlosen Verbrechern und frei herumlaufenden Massenmördern illegal, um unseren geliebten, im Übrigen sehr gesundheitsfördernden Hallensport, an einem geheimen verborgenen Ort weiter auszuüben. Ich hätte nie gedacht, dass ich meine Gesundheitsvorsorge und Eigenverantwortung einmal unter illegalen Bedingungen auslebe. Dies auslebe, um zu leben, frei zu atmen. Im Hier und Jetzt und nicht irgendwann, weil eine Frau und 16 Lakaien per Videoschaltkonferenz darüber fremdbestimmend befinden.

    P.S. Was die FFP-2 Masken betrifft: Die Vorgaben nach arbeitsschutzrechlichen Vorschriften der jeweiligen Berufsgenossenschaften besagen, dass für das Tragen eine gesundheitliche Untersuchung vorangehen muss. Ferner
    gilt fürdie Tragezeit ( auch für andere Masken!) die Regelung von maximal 75 Minuten, dann 30 Minuten Pause!

    Aber die Corona-Jünger würden auch noch den ganzen Tagen Pampers tragen, wenn Kasper Lauterbach ihnen im ÖRR erzählen würden, das sein "Turbo Virus" auch durch Flatulenzen verbreitet wird.

  7. Poseidon sagt:

    Sagt nein,freundlich nett ,aber bestimmt!
    Wer die Herzen der Menschen gewinnt,
    braucht sich um die Koepfe wirklich nicht sorgen.

  8. Kit3 sagt:

    Hier kontrollieren sich die Alten inzwischen gegenseitig mit bösen Blicken, ob man die von Berlin zugeteilten FFP2 auch brav trägt oder (als offensichtlicher Volksverräter…) etwa noch die blauen OP-Masken.

    Wer also als Oldie noch einigermaßen atmen will und/oder kann, ist nicht opferbereit genug, will nicht leiden und gehört deshalb ausgegrenzt. Oder wie soll man das nun interpretieren?? IRR-sinnig auf jeden Fall.

    Und bei den Ärzten fast noch schlimmer, denn die könnten es besser wissen. Wenn sie denn wollten.
    Ich musste jetzt am Jahresbeginn auch zu 3 verschiedenen Ärzten…. alle stramm auf Linie, die ganze Praxis nach Mainstream ausgerechnet und jeweils halbleer.

    Nur die kleinste Andeutung von mir zu C., den Maßnahmen usw. und es kam sofort eine Riesenwelle an Erklärungen, wie einstudiert. Nun ja…

    MEIN großes Problem dabei ist, dass ich diese Mediziner nicht mehr ernst nehmen kann.
    Ich glaube ihnen nicht mehr, ganz egal, was sie sagen.
    Sie haben sich durch ihre verlogene Haltung total un-glaub-würdig gemacht und das ist schwer wieder gut zu machen.

    Wie das weitergehen soll, weiß ich noch nicht. Es gibt kaum andere, echte Ärzte, und Naturheilkundige arbeiten selten auf Kasse. Man muss sich also wieder selbst helfen, auf die eigene Gesundheit achten und "Arzt"-Besuche und krank werden vermeiden.

    Sollen sie doch sehen, wie sie ihre überteuerten Techno-Praxen abgezahlt bekommen…

    • Hartensteiner sagt:

      Das erinnert an das Turiner Grabtuch. Offensichtlich ein Werk des Mittelalters, aber auch mit Begleitung (päpstlicher) Wissenschaft das originale Grabtuch Jesu. Und da scheiden sich dann die Geister: Gläubige und Ungläubige – zu diskutieren ist da nichts mehr.
      Diesmal kommt erschwerend dazu, dass das bleierne Grabtuch, das Merkel über unser Land zieht, unsichtbar ist. Allerdings bekommen es alle zu spüren, auch die Ungläubigen, die an die Ursprungsreliquie nicht glauben, denn alle offizielle "Wissenschaft" ist quasi "päpstlich". So ist auch das Heilige Virus unsichtbar und basiert auf Computersimulationen und einer virtuellen Realität mit etwas Unterstützung durch Labormäuse.
      Bleibt die Frage – wenn man doch nichts in der Hand hat – gegen was wird da eigentlich geimpft? Man hat ein letztlich nicht recht zuzuordnendes Virus- (Oder sonstwas -) mRNA-Schnipsel und lässt die menschlichen Zellen dieses multiplizieren ("Zellfabrik"). Und dann macht das…. tja…. irgendwas wird es schon machen.

    • Kit3 sagt:

      Zitat ich: " Man muss sich also wieder selbst helfen, auf die eigene Gesundheit achten und "Arzt"-Besuche und krank werden vermeiden."

      Also wahrscheinlich ist das Zauberwort wieder mal "Selbst-Ermächtigung"…

    • Schicklhiedler sagt:

      Na klar. Selbstermächtigung ist der Beginn allen demokrarischen Handelns.

  9. Schlafschaf sagt:

    Ich lesein in der SZ, dass Frau Merkel einen harten Stand haben wird, die Lock dowen Maßnahmen zu verlängern.
    Da zittern wir ja schon vor den unvernünftigen Ländervertretern. Hoffentlich setzen die sich nicht durch.
    Böse Landesvertreter, wollen die denn alles gefährden, was wir so mühsam erreicht haben.
    Der Maskenträger erbleicht.
    Bitte, Bitte, seit vernünftig, unbedingt den Lock dowen beibehalten, und wenn`s sein muß, bis zum Stg Nimmerleinstag.
    Oder ist es das Spiel böser Bulle guter Bulle. Mutti wird sich schon durchsetzen . Gott sei Dank.

  10. Viceman sagt:

    Es wird jetzt mit der Entenschnabelmaske, die alle "ordentlichen Deutschen" in den absurdesten Situationen tragen – diverse Sportveranstaltungen zeigen das immer wieder – ganz klar auf die Schaffung und Erziehung treudoofer Untertanen hingearbeitet. Wenn ich solche Leute im Freien laufen sehe gibts von mir mit Hund ( natürlich ) einen demonstrativen großen Bogen rum, diese Typen sehen eh stets etwas krank aus… und man will sich ( oder den Hund ) ja nicht evtl,. noch anstecken ?

    • Hartensteiner sagt:

      Die Maskenträger haben vermutlich alle "Corona". Hätten sie es nicht, bräuchten sie keine Masken.

  11. Outlaw sagt:

    "Grenzenlose Abstrusität".
    Als ich letzten Sonntag meinen Gedanken nachging Frühstücksbrötchen zu holen und das in die Tat umsetzen wollte,wozu ich schnell die Grenze passieren musste ,hielt man mich an ,fragte mich wo ich "herkomme/r + hingehe".Da ich unter der Woche die Grenze bis zu 50 mal passiere ,aber Sonntags nicht (immer) arbeite ,gab ich als Grund an ,meine Mutter zu besuchen .Als Grenzgänger hat man täglich auf beiben Seiten zu tun ,aber auch Freunde und Familie beidseitig.Da ich keinen 48std.negativ Test vorweisen konnte ,wollten die beiden netten Politessen von mir 350€.Teure Brötchen dachte ich und erklärte ,dass meine Mutter gehbehindert ist und weit über 80J,ich zudem ein Erlaubnispapier für gerade diesen Fall hatte ,aber nur keinen "negativ.positiv negatv" ,also blöden Test. Diesen müsste ich beim Arzt machen ,der sowieso geschlossen hat und auch vermutl. erst morgen die Ergebnisse .
    Müsste ich solchen für meine Arbeitsbewegungen unter der Woche vorweisen ,könnte ich jeden Tag zum Arzt ,hätte wöchentl.über 100 km zu fahren ,von Zeit-und Kostenaufwand ganz abgesehen(also Arbeiten fällt weg ) .Und nach Suppenkaspers Beispiel: Nein diese "Suppe" ess ich nicht ,verweigerte ich die Zahlung .Beide Politessen sahen sich fragend an ,verstanden aber auch die Absurdität. Meine Umkehr schien aussichtslos und eine "Festnahme" ,wegen Frühstücksbrötchen ,war zu großer Aufwand ,die sowieso erfolglos verlaufen wäre ,denn noch hatte ich die Grenze ja nicht passiert ! Freundlich entschuldigten sich dann beide .Ich müsse das verstehen ,sie machen nur ihre Arbeit und mein Fall wäre speziell. ( Sogenannter R(h)einfall) Mit verlegenem Lächeln und netten Grüßen ,(viell. für die Mutti) ,passierte ich dann die Grenze . Jedenfalls freute sich meine Mutter über die Frühstücksbrötchen ! (Das nächste mal gibts Brezel :-))

  12. wasserader sagt:

    Paradigmenwechsel.
    Mir wurde bereits zwei mal die Gesundheitsversorgung verweigert, weil ich die falsche Maske trug .
    Den Menschen das Gesicht zu nehmen ist Politik und dies konsequent zu überwachen ist heute Teil des Jobs vieler Menschen.

    Da können Menschen hungern oder krepieren, die Staatsvorgabe muss durchgesetzt werden .
    Die Staatsvorgaben zu Corona werden weiter unter Verweigerung einer freien wissenschaftlichen Diskussion durchsetzt .
    Offensichtlich auch für Ärzte gilt das neue Paradigma : (willkürliche) politische Vorgaben haben Vorrang vor der Gesundheit der Menschen .

    • Querdenker sagt:

      @wasserader, ja, das ist schlimm! Aber einfach einen anderen Arzt oder Einrichtung suchen, es gibt noch vernünftige Zeitgenossen. Als ich letztes Jahr (Oktober) zur zahnmedezinischen wollte, prangte schon unten am Eingang so ein komisches Symbolschild mit einem halb verhülltem Gesicht. Hatte schon einige Skrupel, was mich da erwarten würde. Angekommen in der 4. Etage ging ich zur Anmeldung gab, sagte, dass ich einen Termin habe und wurde dann freundlich aufgefordert noch im Wartezimmer Platz zu nehmen. Bei Arzt und seiner Assistentin dann das selbe, keine Frage oder Anmerkung zu einer Maske!

      Eine Woche später musste ich noch einmal hin zur Zahnreinigung. Diesmal eine andere Sprechstundenhilfe bei der Anmeldung. Und, es kam die Frage nach "meiner" Maske. Ich antworte "Ich darf keine tragen". Wieso kam die Gegenfrage. "Von meinem Arzt aus", sagte ich ihr. Damit war der Fall erledigt und alles lief normal weiter, wie man das von früher gewohnt war. Wär ja auch blöd bei der Zahnreinigung eine Maske zu tragen 😉

      Also, der Aufwand ist höher geworden, aber ich finde immer wieder Menschen im Einzelhandel, im medizinischen Sektor, im Döner Laden, wo auch immer, die sich noch ganz natürlich verhalten und diesen Masken Fetisch nicht mit machen 🙂

  13. Kristana sagt:

    "….dass selbst Ärzte gegen ihre Kompetenz handeln und vermutlich aus Angst vor Ächtung oder sonstigen Konsequenzen unnötige, gesundheitliche Risiken in Kauf nehmen?"

    Willkommen in der Realität!

    https://naturheilt.com/blog/aerztestreik-weniger-tote/
    https://www.heilpflanzen-welt.de/2010-05-Aerzte-Streik-Gut-fuer-unsere-Gesundheit/
    https://www.yamedo.de/blog/usa-saeuglingssterblichkeit-lockdown/
    https://1i0seven.blogspot.com/2020/05/lesen-pdf-ein-medizinischer-insider.html
    https://kenfm.de/multimedia_kenfm/podcast/kenfm-im-gespraech-mit-lothar-hirneise.mp3

    H5N1 antwortet nicht:
    https://www.youtube.com/watch?v=Q9-ha2timl4

    House of Numbers (HIV):
    https://www.youtube.com/watch?v=koR1W74bTvQ

    Profiteure der Angst:
    https://www.youtube.com/watch?v=ZkyL4NxJJcc

    • wasserader sagt:

      Aufschlussreich ist z.B. der von ihnen verlinkte Beitrag zur Vogelgrippe ,
      -H5N1 antwortet nicht- in dem bereits die Diskussion, die nun um Corona stattfindet, abgehandelt wird .
      Der entscheidende Unterschied :
      Politik&Medien konnten damals die Virushysterie nicht als Maßstab einer Neuen Politik durchsetzen,
      Die besonnene Argumentation von Ärzten und Wissenschaft behielt die Oberhand .

  14. Arne Wörner sagt:

    war bei Rauchwarnmeldern auch schon so, dass die ganzen Stürze und Rauchvergiftungen egal waren:
    https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Death-per-deaths.svg

  15. Hartensteiner sagt:

    Um den Hintergrund zum hier Gesagten noch näher zu beleuchten, empfehle ich den Artikel: "Das Phantom-Virus" bei Rubikon: https://www.rubikon.news/artikel

    • Hartensteiner sagt:

      Ergänzend würde ich noch bemerken wollen, dass die Unverschämtheit und Unverfrorenheit mancher Menschen in der Selbstermächtigung zum Kontrollorgan ihrer Mitbürger durchaus erschütternd ist. Während doch wohl Blockwarte im 3. Reich durch Staat oder Partei beauftragt waren, ernennen sich viele Leute einfach selbst zur amtlichen Person und agieren gemäß den Regeln und Gesetzen, die sich nach Lust und Laune ausgemalt haben. Ihre Opfer können diese neuen "Staatsbeamten" gar nicht oder nur sehr schwer in ihre Schranken weisen oder gar belangen.
      Weshalb kommt mir da der Begriff "Mob" in den Sinn? Visualisiere ich mir eine Meute, die um einen Scheiterhaufen herum tanzt und "Verbrennt die Hexe!" schreit? Übertrieben? Abwarten… … …

    • Schlafschaf sagt:

      Ich schaue schaue aus dem Fenster. ein Ehepaar mit Walkingstöcken bewaffnet, läuft die leere Straße entlang. Anscheinend brauchen sie Bewegung. Es schneit . Die FFP 2 Maske sitzt fest auf der Nase.
      Das ist das erschreckende, ich schau ja lediglich aus dem Fenster, ich suche ja nicht nach diesen Menschen.
      Sie sind die Normalität.
      Was kann man von solchen Menschen erwarten?

    • Hartensteiner sagt:

      Tja, Schlafschaf, das sind die Menschen, unter denen wir immer schon leben. Früher haben wir das geahnt und gehofft, uns zu irren. Jetzt ist diese Hoffnung weg und der Beweis wird frei Haus geliefert. So genau wollten wir es eigentlich gar nicht wissen…..

    • Schicklhiedler sagt:

      Als ich den Film "Er ist wieder da" gesehen hatte, dachte ich, er hätte auch "Er war nie weg" heißen können.

      Der Film hört ja damit auf, daß dieser subalterne Werbemensch den Hitlerwiedergänger über die Brüstung vom Hochhausdach stößt und der dann plötzlich wieder hinrer ihn steht und sagt:"Ihrr wääärrrdet mich nicht los."

      Seitdem denke ich, es müsste mal einer auftreten, der aussieht und klingt wie Adolf, der aber Gandhi, den Dalai Lama, Olof Palme, Daniele Ganser und Rainer Mausfeld rezitiert.

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