Auf Autopilot | Von Bastian Barucker

Die Jugend muss wieder lernen, sich selbst zu bilden, statt sich von oben bilden zu lassen — sonst ist der Fortbestand unserer Gesellschaft gefährdet.

Ein Standpunkt von Bastian Barucker.

Eine Gesellschaft, die Kinder und Jugendliche als passive Empfänger von Bildung versteht, ist in großer Gefahr. Sie erschafft damit Aufgabenerfüller und Konformisten, die als Erwachsene glauben, dass jemand anderes besser wüsste, was sie zu lernen oder zu tun haben. So beraubt sich die Gesellschaft ihrer Kreativität, ihrer Lebendigkeit und vor allem des Mutes, Neues auszuprobieren. Deshalb, junger Mensch, sage ich dir: Erlaube dir, dich selbst zu bilden!

Ein Teil meiner Lernreise

Es ist das Abiturjahr meines Jahrgangs 2003, und durch einen „Zufall“ des Lebens verliebe ich — sporttreibender Hip-Hop-DJ — mich währenddessen in eine schwarzgekleidete intellektuelle Frau, die Gitarrenmusik hört und philosophische Bücher liest. Ganz nebenbei: Es gibt keine Zufälle im Leben. Aber dazu vielleicht später mehr.

Ich bin fasziniert von ihrer Welt und tauche plötzlich in die pädagogischen Ansichten der Philosophen Rousseau und Locke ein. Locke war der Meinung, Kinder seien eine leere Tafel, die beschrieben werden muss. Rousseau hingegen dachte, Kinder seien wie Pflanzen, die bereits viel Wissen über ihre Entwicklung in sich tragen. Sie brauchen nicht beschrieben zu werden, sondern eine nährende Umgebung, um gut zu wachsen. Ein Löwenzahn braucht keinen Unterricht, um zu wissen, wer er ist und wie er zu wachsen hat. Er braucht eine natürliche Umgebung, in welcher er gut gedeihen kann.

Angeregt durch diese Lektüre, weiß ich vor Abschluss meines Abis eines ganz genau: Ich werde nicht von einer Bildungskiste, dem Gymnasium, in die nächste Bildungskiste, die Uni, gehen. Durch das lebensnahe Lernen in Rousseaus „Emile oder über die Erziehung“ hat sich für mich ein Fenster geöffnet, und ich frage mich: „Wieso gehe ich nicht einfach ins Leben, um zu lernen?“

Diese Frage markiert den Startpunkt einer langen, selbstbestimmten Lernreise. Ich suchte mir Lehrer und Lernorte, meistens in der Natur, und tauchte jeweils voll und ganz in diese Lernumgebungen ein. Egal ob die Wildnis Nordamerikas, die bolivianischen Anden, die Tiroler Berge oder die Steppe von Tansania — ich wollte aus eigenen Erfahrungen lernen und entdecken.

Es begann mit einer Ausbildung zum Überlebenstrainer, in der ich im Zelt lebend jeden Tag draußen die Grundlagen des Wildnislebens erlernte. Nach einigen Monaten meldete sich jedoch eine Stimme in mir: „Ich müsste doch studieren und einen normalen Bildungsweg gehen.“

Ein paar Wochen später sitze ich in der Freien Universität Berlin. Es ist Winter, und ich bin gerade zurück von einem mehrmonatigen Aufenthalt in der Natur. Ich betrete einen künstlich beleuchteten Raum, in dem ein Student sitzt, und schreibe mich in das Studienfach Geographische Wissenschaften ein. Ich schau aus dem Fenster und sehe die orange-rote Sonne langsam aufgehen. Gleichzeitig wird mir erklärt, wie das Credit-System der Uni funktioniert. Ich merke schnell, dass das Leben da draußen mich berührt, aber das mir bevorstehende Punktesystem kein bisschen. Vielleicht muss ich da halt durch, um danach wirklich Spannendes zu lernen?

Sechs Monate später. Nachdem ich zwischen den Vorlesungen die meisten Bäume des Campus bestimmt, die Spuren der Hasen verfolgt, die Vogelnester kartiert und die besten Verstecke erkundet habe, weiß ich, dass Hörsäle nicht mein Ort sind, um etwas über die Erde zu lernen. In einem Brief an den Leiter des Instituts äußere ich meine Kritik zu Online-Tests, Vorlesungen ohne Fragen und Hausaufgaben, die keiner liest. Er stimmt meiner Kritik zu und läßt mich wissen, dass er daran nichts ändern könne. Das war der Augenblick, an dem ich die Uni verließ und mich entschied, wieder zurück ins „echte“ Leben zu gehen, um weiterzulernen.

Junger Mensch, ich mag dir etwas sagen

Verstehe mich bitte nicht falsch: Ich weiß nicht, was der richtige Lernweg für dich ist. Vielleicht ist es die Uni. Vielleicht aber auch nicht. Ich erzähle dir meine Lerngeschichte, damit du ein gelebtes Beispiel betrachten kannst. Sie kann dir einen Lernweg aufzeigen. Du, und nur du, kennst jedoch deinen eigenen Lernweg am besten. Es ist nicht immer leicht zu wissen, was du willst. Das ist okay und kein Grund zur Sorge. Es wird Menschen geben, die dir sagen wollen, was für dich am besten ist. Manche davon haben die Sorge, dass aus dir nichts „Ordentliches“ wird. Manche wollen einfach nur dein Bestes.

Manche von diesen Menschen haben sich selber nie getraut, ihren eigenen Weg zu gehen, und wollen deshalb, dass du so wirst, wie sie nie waren.

Dann wird es Menschen geben, die Interesse an dem haben, was du willst. Sie werden dich fragen, dir zuhören, ohne dir sagen zu wollen, was das Richtige für dich ist. Manche schenken dir so viel Vertrauen und Offenheit, dass sie dich einladen, ganz ehrlich herauszufinden, was du eigentlich lernen möchtest. Sie laden dich ein, dich nicht darum zu kümmern, was andere wollen. Dann entsteht ein Raum des Träumens. In diesem Raum flüstert dir eine Stimme folgende Frage zu: „Wenn alles erlaubt wäre, was würdest du am liebsten machen?“

Ich empfehle dir, auf dein Bauchgefühl und dein Herz zu hören. Das klingt vielleicht komisch, aber es ist die Verbindung zu deinem Wesenskern, und es ist gut, wenn du lernst, diesem zuzuhören. Es ist in Ordnung und ganz normal, diese innere Stimme manchmal nicht zu hören oder sie nicht richtig zu verstehen. Auch das ist Teil des Lernens. Und wenn du sie wieder wahrnimmst, dann lausche. Traue dich, völlig abwegig zu denken und Dinge in Betracht zu ziehen, die noch niemand gemacht hat. Traue dir selbst aber auch, wenn dein Impuls des Lernens in eine Richtung geht, die nicht augenscheinlich besonders ist. Jegliches Lernen ist wertvoll, und keine Lernreise ist besser oder schlechter als die andere.

Mache Fehler, denn Probieren geht über Studieren!

Ich rede nun schon eine Weile und hoffe, ich langweile dich nicht. Ich weiß zu schätzen, dass du mir zuhörst. Und glaube mir, mich interessiert, wie es dir geht und was du zu sagen hast. Aber vorher lass mich dir noch etwas über das Fehlermachen erzählen. Vielleicht hast du früh gelernt, dass es nicht gut ist, Fehler zu machen. Am besten macht man alles richtig. Wer Fehler macht, kriegt keine guten Noten. Manche Kinder lernen das bereits bei ihren Eltern vor der Schule. Fast alle Menschen, die du triffst, haben Angst, Fehler zu machen. Ich auch. Obwohl ich nun schon 15 Jahre übe, Fehler zu machen, bekomme ich manchmal immer noch Angst, wenn ich etwas falsch mache.

Nun, das ist überflüssig. Mache Fehler! Habe keine Angst davor. Angst lähmt, und du hörst auf, Dinge auszuprobieren. Manche Dinge wirst du ausprobieren müssen, um zu wissen, ob es das Richtige ist.

Wie in aller Welt sollst du das vorher wissen? War es ein Fehler von mir, zur Uni zu gehen, um zu merken, dass es nicht das Richtige ist? Natürlich nicht. Also habe keine Angst, Fehler zu machen. Wir leben in einer Zeit, in der wir Menschen brauchen, die sich etwas trauen.

Es gab einmal ein Mädchen in einer Schule. Der Lehrer sagte allen Kindern, sie sollen ein Bild malen. Der Lehrer ging durch die Klasse und kam zu dem Mädchen. Er fragte sie, was sie denn male. Sie sagte: „Ich male ein Bild von Gott.“ Der Lehrer stutzte und antwortete: „Aber niemand weiß, wie Gott aussieht.“ Das Mädchen antwortete: „Doch! Gleich wissen es alle!“ (1) Du verstehst, was ich meine, oder?

Wir haben uns geirrt

Weißt du, vor langer Zeit haben wir Erwachsenen einen großen Fehler gemacht: Wir haben angenommen, Lernen bedeutet, sehr viele Informationen an einem sehr kleinen Ort im Gehirn abzuspeichern. Du kennst das bereits aus der Schule. Wenn du diese Informationen in dir behältst und dann zur Prüfung auf das Papier „kotzt“, bekommst du eine gute Note. Du hast zwar nichts fürs Leben gelernt, aber du bist ein sehr guter Bulimielerner geworden.

Wir haben gedacht, man könnte Kinder wie leere Schüsseln behandeln und viel Wissen in sie hineinkippen.

Erinnerst du dich noch an Locke und dass er dachte, Kinder seien leere Tafeln? Das ist genau das Gleiche. Damit das Bulimielernen schnell und effizient geht, haben wir sie alle in ein Haus gesteckt und ihnen befohlen, sich stundenlang hinzusetzen. Außerdem haben wir dafür gesorgt, dass nicht ihr Kinder entscheidet, was ihr wann und wie lernt, sondern es gibt immer einen Experten, der das besser weiß. Wir leben in einer Zeit, wo viele Menschen anderen sogenannten Experten mehr vertrauen als sich selber. Manchmal ist das gut und sinnvoll und oftmals nicht. Längst ist klar, dass nur ein ganz kleiner Bruchteil der Informationen, die euch in der Schule aufgetischt werden, auch nach der Schule aus eurem Gedächtnis abrufbar ist. Und vieles davon werdet ihr nie wieder brauchen.

Wir Erwachsenen haben noch ein weiteres schwerwiegendes Problem. Weil wir nicht gelernt haben, mit Fehlern gut umzugehen, gestehen wir unsere Fehler selten ein. Wir haben alle gelernt, dass Fehlermachen schlecht ist. Deshalb wiederholen wir manchmal etwas, was sinnlos ist, nur um nicht zugeben zu müssen, dass wir uns geirrt haben. Verrückt, oder?

Ein richtig kluger Mann, Albert Einstein, würde uns sogar als wahnsinnig bezeichnen: „Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“

Wir wissen schon lange, dass das mit dem Lernen so nicht funktioniert. Aber für manche Menschen ist es von Vorteil, wenn Kinder schon früh lernen, dass sie brav sitzen bleiben und lernen, was, wann und wie eine Autorität das will.

Menschen, die andere gerne kontrollieren und bestimmen, wo es langgeht, die freuen sich über Bulimielerner und Aufgabenerfüller.

Die Erwachsenen, die sich mit Lernen ein wenig auskennen, wissen, dass Lernen eigentlich ganz anders funktioniert. Es gibt immer mehr Leute, die Schulen und Universitäten revolutionieren wollen. Irgendwann werden es so viele sein, dass wir das Lernen in dieser Gesellschaft noch mal ganz neu überdenken! Oder sollte ich sagen: ganz alt?

Wie war es früher?

Weißt du, wir Menschen sind verrückte Wesen. Jeden Tag verbringen wir in Häusern und auf Straßen, aber eigentlich kommen wir alle aus dem Wald beziehungsweise aus der Savanne (2). Also wir lebten fast die ganze Zeit unserer Geschichte in der Natur. Jeden Tag, jede Woche, jeden Monat lebten wir in kleinen Gruppen draußen und besorgten uns Essen, eine Unterkunft, Wasser, Feuer, Werkzeuge, Kleidung und vieles mehr. Wir lebten so wie die Tiere auch. Wir sind auch Tiere, weißt du, Säugetiere. Manche Menschen denken, sie seien etwas Besseres als ein Tier. Ich glaube das nicht. Geh mal raus in den Wald und bleibe da ein paar Tage. Du wirst schnell feststellen, wie viel diese Tiere draufhaben. Du wirst frieren und Hunger leiden. Die Rehe, Ameisen und Rotkehlchen nicht. Die wissen, wie das Leben in der Natur funktioniert.

Als wir Menschen das noch wussten, gab es übrigens keine Schulen. Es gab auch nicht den einen Lehrer. Da waren viele Onkels, Tanten und Großeltern. Jeder von ihnen konnte irgendetwas besonders gut. Es gab auch keine schriftlichen Prüfungen und schon gar kein Bulimielernen. Die Kinder lebten mit den Erwachsenen im Dorf und spielten. Sie spielten sehr viel und am liebsten in einer Gruppe von Kindern (3). Die waren nicht alle gleich alt, sondern sehr gemischt. Die Großen zeigten den Kleinen neue Dinge und passten auf sie auf.

Die Kinder beobachteten die Erwachsenen bei den Aktivitäten des Alltags: Pfeile herstellen, Körbe flechten, Kanus bauen, Leder gerben und so viel mehr. Dann fingen sie an, das nachzumachen, und die Erwachsenen halfen ihnen so lange dabei, bis sie es allein konnten. Sie lernten also, indem sie Dinge taten und andere beim Tun beobachteten. Weißt du, ich war selber schon einmal bei Jägern und Sammlern, weil ich Dinge lieber selber sehe, als sie in einem Buch zu lesen. Ich habe gesehen, wie Jugendliche Giftpfeile herstellen und auf die Jagd gehen und das Dorf versorgen. Ich habe gesehen, wie 7-Jährige mit dem Bogen Vögel jagen und sich selber teilweise ernähren. Ich konnte meinen Augen kaum trauen.

Lerne vom Leben

Das Leben ist echt aufregend. Es ist sehr bunt und besonders. Kein Mensch weiß alles über das Leben. Wir haben nur das eine, zumindest glaube ich das. Aber wissen tue ich das nicht. Auf jeden Fall ist das Leben wunderbar, und es gibt viele spannende Orte und Menschen.

Du erinnerst dich, dass ich am Anfang gesagt habe, es gebe keine Zufälle. Nun, ich bitte dich, mir nicht alles zu glauben, sondern das Leben selber zu fragen. Du wirst deine Antwort dazu finden. Auf jeden Fall empfehle ich dir, aufmerksam zu sein. Achte auf Dinge, die vermeintlich zufällig geschehen. Bemerke Augenblicke, die sich so anfühlen, als würde das Leben dir etwas schenken. Es kann auch sein, dass diese Zufälle Enttäuschung, Trauer und Schmerz hervorrufen. Es wird eine Weile dauern, bis du auch diese Momente als wertvoll erachten kannst. Wenn dir also Zufälle widerfahren und diese dich auf ungeahnte Weise lernen lassen, dann sag Danke. Sag es in deinen Worten und von Herzen.

Lerne von Mentoren

Erinnerst du dich noch, was ich dir von Rousseau erzählt habe? Er hatte tolle Theorien zum Thema Lernen und schrieb viel über natürliche Bildung. Denk an mein Beispiel mit dem leckeren Löwenzahn, der bereits weiß, wer er ist und dass er zum Wachsen nur ein passendes Umfeld braucht. Rousseau ist ein gutes Beispiel für etwas, das ich in meinem Leben oft beobachtet habe. Er hatte fünf Kinder und ließ sie alle im Waisenhaus erziehen (4). Und ein Waisenhaus ist nicht die ideale Umgebung für ein Kind. Er schrieb also Bücher über eine gute Art und Weise, mit Kindern umzugehen, war aber nicht in der Lage, das auch zu leben. Das heißt nicht, dass seine Ideen nicht wertvoll sind. Aber es besteht ein großer Unterschied zwischen einer Person, die etwas sagt oder schreibt, und einer Person, die lebt, was sie sagt.

Es gibt sehr gute Lehrer und Lehrerinnen, die wenig oder gar nichts sagen oder schreiben. Sie tun einfach das, was sie von Herzen gerne machen.

„Walk the Talk!“, sage ich nur. Sie sind meist sehr gut in dem, was sie tun, und es lohnt sich, einige Zeit in ihrer Nähe zu sein und sie zu beobachten. Suche dir Menschen, die etwas vorleben, was dich interessiert und begeistert. Habe den Mut, sie zu fragen, ob du Zeit mit ihnen verbringen kannst. Einen Mentor wirst du daran erkennen, dass er dich als Person kennenlernen möchte. Er wird sich für dich interessieren und dich darin unterstützen, dich voll und ganz zu entfalten. Er unterstützt dich in deiner Art des Lernens. Im besten Fall hat er keinen Plan, wie du zu sein hast und was du werden sollst, sondern weiß, dass du, genauso wie der Löwenzahn, eine gute Lernumgebung brauchst und bereits alles in dir trägst, was du brauchst.

Viel Glück und viel Segen auf all deinen Wegen

So, jetzt habe ich echt viel geredet, und du hast mir lange zugehört. Ich wollte dir das unbedingt erzählen, weil ich denke, dass du und jeder Jugendliche etwas ganz Besonderes seid. Ich will dich ermutigen, dich auf den Weg zu machen und deine persönliche Lernreise mit Offenheit, Mut und Freude zu gehen. Ich möchte auch, dass du weißt, dass uns Erwachsenen dein Wohlergehen und Glück am Herzen liegen. Wir sind für dich da, wenn du uns brauchst, und lassen dich gehen, damit du dich und das Leben kennenlernst. Wir wissen auch, dass es nicht einfach ist und du vielen Herausforderungen begegnen wirst. Sag Bescheid, wenn du Hilfe brauchst, okay?

Ihr jungen Menschen werdet unsere Gesellschaft irgendwann entscheidend gestalten. Ihr werdet all eure Kreativität, Verbundenheit, Aufrichtigkeit, Begeisterung, Demut und Authentizität brauchen, um die Welt friedlicher, gesünder, gerechter und schöner zu machen. Betrachte das nicht als Last oder Arbeit. Es ist die Verantwortung des Erwachsenseins. Du wirst merken, wann es so weit ist, diese Verantwortung zu übernehmen. Wenn du gute Mentoren gefunden hast, werden sie dich zum richtigen Zeitpunkt daran erinnern.

Es warten spannende Jahre auf dich und auf uns alle. Und du sollst wissen: Es ist kein Wettkampf und keine Konkurrenz. Das, was du auf deiner Reise findest, ist genau das Richtige für dich. Im Wald versucht keiner so zu sein wie der andere. Stell dir vor, die Ameise würde versuchen zu fliegen wie der Adler. Das macht keinen Sinn. So wie in der Natur hat auch jeder Mensch sein Geschenk, seine Eigenart und seinen persönlichen Weg. Achte und lerne vom Weg der anderen. Gehe eine Weile mit ihnen und lass dich in Freundschaft bereichern. Geh du deinen Weg. Aber bleibe nicht allein. Mach es wie die Natur. Lebe in Verbundenheit und Kooperation mit allen anderen Wesen dieser Erde. Nur durch das Zusammenweben der einzelnen Talente in eine Gemeinschaft der Gegenseitigkeit entsteht das Netz des Lebens. Alle geben und nehmen, und so fließt das Leben schon immer und auch für immer.

So, genug geredet. Ich will dich nicht aufhalten. Außerdem wartet mein kleiner Sohn auf mich. Er ist fast ein Jahr alt. Er liebt die Natur, die Erde, das Wasser, die Sonne und den Himmel. Er blickt offen und voller Freude in die Welt und bestaunt die Menschen, denen er begegnet. Er vertraut darauf, dass wir Eltern, aber auch alle anderen, ihm wohlgesonnen sind.

Du, ich und wir alle haben die Wahl. Wir können uns dazu entscheiden, den Weg des Lebens zu gehen und uns und unsere Talente besser kennenzulernen. Das ist gut und wichtig. Wir können uns auch dazu entscheiden, unser Tun daran auszurichten, dass die jetzigen Kinder und die, die noch nicht geboren sind, eine Welt vorfinden, in der sie gesund, verbunden, friedvoll und in Schönheit leben können. Eine Welt, in der sie ganz sie selbst sein können und die Dinge lernen, die ihnen am Herzen liegen. Ich habe diese Entscheidung getroffen, und das ist auch der Grund, warum ich dir all das erzählt habe.

Ich wünsche dir von Herzen eine wundervolle Reise durchs Leben!

Quellen und Anmerkungen:

  1. Sir Ken Robinson, Vortrag: https://www.youtube.com/watch?v=iG9CE55wbtY
  2. https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%A4ger_und_Sammler
  3. https://lesen.oya-online.de/texte/203-spielen-macht-schlau.html
  4. https://www.tagesspiegel.de/kultur/jean-jacques-rousseau-querkopf-der-aufklaerung/6788314.html

Redaktioneller Hinweis: Dieser Text erschienen zuerst auf dem Blog von Bastian Barucker.

+++

Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

+++

Dieser Beitrag erschien am 30. April 2021 im Rubikon – Magazin für die kritische Masse

+++

Bildquelle:      Sergey Nivens/shutterstock

+++

KenFM bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Meinungsartikel und Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

+++

KenFM jetzt auch als kostenlose App für Android- und iOS-Geräte verfügbar! Über unsere Homepage kommt Ihr zu den Stores von Apple und Google. Hier der Link: https://kenfm.de/kenfm-app/

+++

Abonniere jetzt den KenFM-Newsletterhttps://kenfm.de/newsletter/

+++

Jetzt kannst Du uns auch mit Bitcoins unterstützen.

Bitcoin-Account: https://commerce.coinbase.com/checkout/1edba334-ba63-4a88-bfc3-d6a3071efcc8

+++

Dir gefällt unser Programm? Informationen zu weiteren Unterstützungsmöglichkeiten findest Du hier: https://kenfm.de/support/kenfm-unterstuetzen/

28 Kommentare zu: “Auf Autopilot | Von Bastian Barucker

  1. Scarlett Debord sagt:

    Ein KenFM-Premium Artikel.

  2. meine Meinung sagt:

    Auch ich habe beim Lesen gedacht, dass muss ich meinen 12-jährigen Enkel lesen lassen.
    Vielleicht kann er den tieferen Sinn jetzt noch nicht verstehen, aber diese Gedanken sind einfach so klar und erhellend. Mal sehen welche Reaktion kommt.

  3. Roman Miro sagt:

    Ich würde aus den Schulen eine Art Erfahrungs- und Erlebniszentrum machen, in welches die Kinder, welche zu Hause bei den dafür staatlich besser versorgt werdenden Müttern bzw. Eltern lesen und schreiben gelernt haben, freiwillig gehen können. Die Kinder können sich dort unter Hilfestellung und Anleitung der Pädagogen die neueste Technik oder die Wunder der Natur oder des Kosmos aneignen- je nach Neigung. Sie können auch einfach erklärt bekommen, wer eigentlich das Geld druckt, und warum es so ungerecht verteilt ist – wenn es sie interessiert. Ich denke, das wird sie irgendwann fast alle einmal interessieren. Wenn diese Kinder dann groß sind, verbessern sie die Welt.

  4. Alcedo sagt:

    Schöner Entwicklungsweg, den hoffentlich zahlreiche Weitere einschlagen. Schon vor 30 Jahren war es ein spürbarer Unterschied, ob jemand aus dem Beruf oder direkt von der Schule ins Studium ging.

  5. Scarlett Debord sagt:

    Ich vermute Universität ist , was man mir wegen meiner Dummheit, die mir von meine Lehrern bestätigt hatte, nie zugestanden hat, wie eine theorhetische Ausbildung ohne praktischen Bezug.

    Eine Führerscheinprüfung wird man so niemals bestehen.

    Für einen Doktortitel braucht man nur noch ein Buch auf den Kopierer legen, siehe F. Giffey.

    Die Zwei-Klassen-Gesellschaft: Akademiker und Rest.

    Man muss nicht bescheuert sein um Bundespolitikerin zu werden, aber es hilft ungemein.

  6. Poseidon sagt:

    UNAUSGESPROCHEN – Heute 100. Geburtstag von Sophie Scholl
    https://youtu.be/zkF1WLCM6fk

    • Poseidon sagt:

      Die "Weisse Rose"l(i)ebt durch uns!
      https://youtu.be/ZKAM_Hk4eZ0

    • P.Nibel sagt:

      Ich habe am 20. April nicht gratuliert und ich gratuliere auch heute nicht!
      Am 20. April habe ich nicht gratuliert, weil ich kein Faschist bin und heute nicht, weil ich kein homosexueller Jude bin.

    • Nevyn sagt:

      Ein ekliger Kommentar. Viel mehr als was sie nicht sind, würde mich interessieren, was Sie sind und damit meine ich nicht, was Sie vorgeben zu sein. Man kann ja vieles vorspiegeln, aber die Schwingung, mit der man kommuniziert, verrät einen doch. Insofern ist meine Frage für mich schon beantwortet.

    • Poseidon sagt:

      P.Nibel
      Ich gehen mal davon aus ,dass Sie Angst haben jemand koenne Sie fuer einen Nazi und homosexuellen Juden halten.
      Ich mein warum sonst ihr Kommentar?

    • P.Nibel sagt:

      @Nevyn @Poseidon
      Nein, Sie liegen falsch – ich bin ein Autist und bin deshalb nicht suggestibel.
      Ich weiß, dass man die "Weiße Rose" gut finden soll, aber als Autist brauche ich eine plausible Begründung dafür.
      Sagen Sie mir also bitte, was die Geschwister Scholl für sie getan haben und möglichst auch, auf welcher Seite Sie die Scholls heute vermuten würden: Auf der Seite von B*elinda Gates oder auf meiner.
      Überzeugen Sie mich davon, dass Sophie Scholl heute nicht zu denen gehören würde, die bei "Fridays" auftreten und mich als "alten weißen Mann" für alles Übel auf dieser Welt verantwortlich machen.

    • Hartensteiner sagt:

      P. Nibel – wo Sophie Scholl heute auftreten würde? Sie ist schon aufgetreten. In Form weißer Rosen auf den Treppen des Gerichts in Weimar. Da wurde sie dann auch gleich von Barbaren abgeräumt.
      Und zu dem noch bestraft, indem Stoiber in München einen misslungen Kotau vor ihr versucht hat um zu sagen: "die ist eine von uns" und versucht hat sie mit seiner Heuchelei zu vereinnahmen. Da hat sie sich im Grab umgedreht. Ansonsten ist sie immer dort zu sehen, wo es dagegen geht, die TOTALE MACHT (totalitäre Macht) einzurichten. Sie würde also gegen die laufende Regierung antreten und den ganzen damit verbundenen Heuchel- und Lügenverein. Ja, sie hätte viel zu tun….

    • Poseidon sagt:

      Herr P Nibel, jetzt kann ich Sie auch besser verstehen.
      Ich denk mal wie ich ihnen Sophie Scholl und die Weisse Rose in schwarz -weiss "uebersetzen' kann.

      Also vorab ich wuerde ihr trauen wie Sie ihrer Mutter.

      Sophie Scholl steht fuer unsere geistige Freiheit und hat dafuer mit ihrem Leben eingestanden.
      Mehr kann man als Mensch fuer andere Menschen nicht tun.

      Damit haben die Geschwister Scholl bewiesen,das sie heute wie damals fuer das grosse Ideal der vernuenftigen Kooperation und Verstaendigung einstehen,im Gegensatz zur dominanten Konkurrenz der herrschenden Gewalt deren
      Selbstzweck der Machterhalt ist.

      https://de.wikipedia.org/wiki/Hotellings_Gesetz

      B*elinda Gates nutzen die Macht des Geldes dominant fuer ihre Interessen
      und gegen den Mensch aus auch wenn sie sich dialektisch „philanthropisch“ geschickt tarnen.

      Greta Tunberg ist vereinfacht gesagt eine" Ikone" dieser dominanten Agenda vor der die Jugend als Zeichen
      der Ergebenheit huepfen sollen .

      Aber ich weiss wirklich nicht, wie ich ihnen das Spektrum der Farben zwischen den Polaritaeten schwarz und weiss
      sichtbar machen kann?

      Es ist wie die Regenbogenbruecke die entsteht wenn sich Regen im goettlichen Sonnenlicht bricht und die
      Polaritaeten miteinander goettlich leuchtend verbindet statt sich grausam vom goettlichen Ideal der
      Freiheit aller Menschen fuer den Selbstzweck des teuflischen Machterhalts abzusondern.

      Dafuer haben die Scholls und Kaempfer der Weissen Rose mit ihrem physischen Lebens goettlich eingestanden.

      https://youtu.be/g5ZoR3I8hus

    • Alcedo sagt:

      @ PeNibel
      Vor hundert Jahren stattgefundene Geburtstage sind weniger Festtage als vielmehr Denktage. Das Leben eines anderen zu reflektieren hilft, das eigene zu prüfen. Wenn Sie Autist sind, sind Sie vermutlich ebenso der Wahrheit verbunden wie die Mitglieder der 'Weißen Rose'. Dennoch gilt es im Leben immer eine Gewichtung der Ziele/Mittel vorzunehmen im Sinne eines guten und gelingenden Lebens für alle.

      "Was du nicht willst, dass man dir tu’, das füg auch keinem andern zu."
      (Zu diesem kurzen Zeitvertreib war die Aufmerksamkeitsspanne gerade lang genug.)

    • Hartensteiner sagt:

      Komplett mysteriös, unverständlich, ja bösartig erscheint mir der Hinweis auf einen "homosexuellen Juden". Das hat hier mit nichts etwas zu tun, erinnert mich aber an einen solchen, den ich mal vor Jahren kennenlernte. Der war einer der nettesten und freundlichsten Menschen, die ich je traf. Und den hat es natürlich nicht gestört, dass ich ein Hetero bin, wie es mich nicht gestört hat, dass er schwul war. Das waren einfach keine Themen, mit denen wir uns beschäftigt haben, denn das gehört in die Privatsphäre von ihm wie von mir. Es gibt aber sehr viele interessante, ja wesentliche Themen, über die sich zu unterhalten lohnt.
      Und was soll jetzt hier der Unfug von P. Nibel? Keinen weiteren Kommentar wert.

    • P.Nibel sagt:

      @Poseidon
      Behaupten ist nicht begründen! Wenn Sie versucht hätten, Ihre Meinung zu begründen, hätten Sie selber gemerkt, dass Sie kein einziges Zitat der "Weißen Rose" finden, das Ihr positives Vorurteil begründen würde! Die Scholls waren Feinde des Volkes und haben ausschließlich jüdische Interessen vertreten. Sie waren Spalter und sie waren Hetzer, genau wie Tucholsky, der gegen jeden polemisierte, der einen Vorschlag machte, wie man die Not und das Elend der "goldenen Zwanziger" beenden könnte, die nur für die Reichen golden waren, während in der Bevölkerung die Selbstmordrate emporschnellte.

      Sie brauchen doch nur heutzutage die Nachrichten einzuschalten, um die verlogene Strategie der USA zu durchschauen:
      Man löst mit Embargos und Boykotten einen Bürgerkrieg (in Brasilien, in Venezuela, in Iran etc.) aus und wenn die Regierung hart durchgreifen muss, um den Bürgerkrieg zu beenden hat man den Beweis, dass es sich um eine Diktatur handelt und dass man ganz uneigennützig als "Befreier" eingreifen muss. Sie können doch nicht SO blöd sein, dass Sie das nicht durchschauen!

      Wenn Sie wissen wollen, wie die Juden drauf sind, müssen Sie endlich mal die Bibel lesen, denn da steht es drin und es ist 100%ig nicht antisemitisch. Wussten Sie z.B., dass die Juden auf ihrem Weg ins "gelobte Land" mehrfach Genozid begingen?
      Das wussten Sie nicht, weil sie dachten, die Bibel sei ein Märchenbuch, stimmt´s? Lesen Sie die Geschichte von dem Mann, der Stimmen hörte und glaubte, er könne durch seine Gedanken Heuschreckenschwärme auslösen und erkennen Sie, wie er ein totalitäres Regime über das Volk Israel errichtete und es in seine schizoide Wahnwelt hineinzwang – dann erst verstehen Sie die Geschichte der Menschheit! Moses und Aaron teilen sich abwechselnd EINEN Körper und haben deshalb auch nur EIN Priestergewand, denn Aaron ist der abgespaltene (manische) Teil von Moses´Persönlichkeit, der die Menschen in seinen Bann zog. Erst lesen – dann labern!

      Vielleicht erinnern Sie sich aus dem Geschichtsunterricht, dass es "Kaufleute" waren, die Napoleon Geld gaben um eine Armee aufzustellen, mit der er Europa unterjochte. Diese "Kaufleute", das war nicht der Tante-Emma-Laden um die Ecke – es waren die Juden! In Ihrem eigenen Interesse sollten Sie schleunigst in der Bibel lesen, bevor sie sich den Armageddon-Impfstoff spritzen lassen!

    • Alcedo sagt:

      Forumspolizei, bitte kommen.
      )…oder gibt es hier noch jemand der seine Zeit verbringen will, PeNibel Völkerverständigung klarzumachen?)

    • Poseidon sagt:

      P.Nibel
      Ich habe da mal auch eine Frage an Sie.
      Wiieviel Energie duerffen wir pro Kopf als Menschheitsfamilie verbrauchen damit wir
      Nachhaltig l(i)eben koennen?
      (Das soll heisst wir verbrauchen nicht mehr Energie als uns die Sonne schenkt und wir
      ernten koennen)
      Wieviel freigesetztes CO2 als Kreislaufwirtschaft kann auch langfristig wieder
      vernuenftig eingebunden werden?
      Dazu muss es doch vernuenftige Abschaetzungen und Zahlen geben?
      Zahlen duerften Ihnen als Autist doch goettlich liegen?

      Der Unterschied zwischen lieben und leben.
      Es gibt Menschen mit leuchtendem und Menschen mit glänzendem Verstande. Die ersten erhellen ihre Umgebung, die zweiten verdunkeln sie.
      — Marie von Ebner-Eschenbach

      Die einen lieben und fliegen im Geiste der 5 Dimension in der Raum und Zeit goettlich verschmilzt,
      die anderen leben und kleben aengstlich an der ditten Dimension des Raumes selbstsuechtig (Ego) fest.

      Der Unterschied ist die nimmersatte Raupe die durch Metamorphose (Ueber die alte Form hinweg)
      irgendwann zum Schmetterling werden soll.

      Die Frage ist jetzt wie kommen wir als Menschheitsfamile aus dem Cocon raus?
      https://youtu.be/je6haxaLBPc

      Great people come together and give eachother wings.

    • Poseidon sagt:

      Lieber Herr P.Nibel
      Ich hatte ihren Kommentar noch nicht gelesen als ich meinen abschickte.

      Sie schauen ohnmaechtig in den Spiegel.
      Dialektisch sehen Sie den maechtigen, schwulen Juden der in Wirklichkeit ein Nazi ist .

      Damit zerstoeren Sie ihren inneren Frieden und den aeusseren Frieden ihrer Mitmenschen.
      Letzendlich zerfressen Sie damit selbstsuechtig (narzisstisch) und nimmersatt unsere
      Lebensgrundlage.
      Sie saegen praktisch den Ast ab auf dem sie sitzen.
      Ich weiss wirklich nicht ob Ihnen noch zu helfen ist, wenn Ihen jetzt keine Fluegel wachsen?
      Love is usually the key.

    • P.Nibel sagt:

      @Poseidon
      Sie besitzen keine Bibel? Sie finden bestimmt einen Verein im Net, der welche verschenkt, also haben Sie keine Ausrede!
      Lesen Sie, wie die Israeliten am Schilfmeer stehen, wie sie die Soldaten des Pharaos in schnellem Gallopp näherkommen sehen, wie sie Moses fragen, ob er sich das erklären kann und wie Moses nichts Besseres einfällt, als dass Gott den Geist Pharaos verwirrt habe, sodass dieser sich nicht mehr an das Gespräch mit Moses erinnern könne, in dem er ihm die Freilassung der Juden verkündet habe. Er hat sie alle VERARSCHT – das Gespräch mit Pharao hatte nur in seinem Kopf stattgefunden! Er hat diese Geschichte erfunden, um die Juden in seine Gewalt zu bekommen, aber als es Einige gemerkt haben, war es bereits zu spät zum Umkehren und das Schicksal nahm seinen tragischen Lauf.
      Haben Sie Angst, dass Sie die Menschen nicht mehr lieben können, wenn Sie sie erst einmal erkannt haben?
      Dann wäre Ihre Liebe nicht so groß, wie Sie bislang geglaubt haben.

    • P.Nibel sagt:

      @Poseidon

      "Sophie Scholl steht fuer unsere geistige Freiheit und hat dafuer mit ihrem Leben eingestanden."
      Das haben SIE zu Anfang gesagt – und wo stehen Sie jetzt?

      "Damit zerstoeren Sie ihren inneren Frieden und den aeusseren Frieden ihrer Mitmenschen.
      Letzendlich zerfressen Sie damit selbstsuechtig (narzisstisch) und nimmersatt unsere
      Lebensgrundlage." Jetzt reden Sie wie die Nazis!

    • Hartensteiner sagt:

      P.Nibel: "Wenn Sie wissen wollen, wie die Juden drauf sind" – empfiehlt er, die Bibel zu lesen.
      Das geht aber VIEL einfacher. Man redet mit Juden. Und da fällt einem auf, dass die meisten von ihnen über die Bibel nicht mehr wissen, als andere Leute auch (Lassen wir die kleine Minderheit der Ultra-Orthodoxen aus, die ihr Wissen aber rein geistig anwenden wollen und nicht in der Welt herumpfuschen).
      Dann wissen die von mir erwähnten Juden vielleicht noch, wie ein paar ihrer traditionellen Feste gehen, so wie Christen wissen, wie Weihnachten geht.
      Und wenn es um alle anderen Fragen der Welt geht, dann sind die Ansichten der Juden so divers, wie die Ansichten, die man sonst so vorfindet. Was Corona betrifft – sind bei ihnen auch nicht mehr Leute fleißige Maskenträger, als wir die bei Nichtjuden finden und mit den Kritikern verhält es sich ebenso.
      Punkt: P. Nibel hat nicht den geringsten Schimmer von der realen Welt und schwadroniert mit einem dürftigen Wissen aus Büchern und Pamphleten herum. Selbstständiges Denken ist ihm so fremd wie den "Zeugen Coronas" auf der anderen Seite.

    • P.Nibel sagt:

      @Hartensteiner
      Ach ja? Und warum sagt dann im Film der jüdische Pianist von Florence Foster-Jenkins – gespielt von Simon Hellberg, dem "Howard Wolowitz" aus "The Big Bang Theorie": "Wir Juden konkurrieren irgendwie alle miteinander und gemeinsam mit dem Rest der Welt"?!

  7. P.Nibel sagt:

    Einen Mentor suchen? Sowas brauche ich nicht!
    Ich bin in der Lage, in jedem Menschen, dem ich begegne, das Besondere zu entdecken und deshalb waren schon viele Menschen mein Mentor. Leute, die sich als "Mentoren" anbieten, sind in der Regel Scharlatane.

    https://tube.querdenken-711.de/videos/watch/86813038-c4ed-49c3-8edc-f216f5613d75

  8. Wolfgang Altpeter sagt:

    Ich bin sehr beeindruckt und werde diesen Podcast meiner 12-jährigen Enkeltochter weiterleiten.

  9. Kidult sagt:

    herzlichen Dank

    der Punkt –
    "Wir haben nur das eine,…"
    sehe ich anders
    : )

  10. Burghard Lehmann sagt:

    Wunderbares Essay! Danke!

Hinterlasse eine Antwort