Aufstand in Berlin gegen das Corona-Regime | Von Anselm Lenz (Podcast)

Dass es mit Maskenzwang und Wasserwerfern, Hausarrest und Kinderquälen nicht um unseren Gesundheitsschutz geht, dürfte mittlerweile auch jeder bemerkt haben, der nur seine Ruhe will. Am heutigen Mittwoch soll in Berlin im Eilverfahren ein Ermächtigungsgesetz beschlossen werden. Dagegen erhebt sich massiver Widerstand aller Demokratinnen und Demokraten im Land. Die Demonstrationen begannen bereits am Vortag.

Ein Standpunkt von Anselm Lenz,
Herausgeber der Wochenzeitung Demokratischer Widerstand.

In Ländern wie Schweden, Japan, Argentinien, Uruguay, Weißrussland, Südkorea, Cuba, Brasilien und etlichen weiteren gibt es keinen Maskenzwang und keine harschen Corona-Maßnahmen. Weder türmen sich dort Leichenberge, noch gibt es ernsthafte neue Probleme mit dem Gesundheitssystem, trotz aller Unterschiedlichkeit der Entwicklung allgemein zugänglicher und zuverlässiger Gesundheitseinrichtungen. Dass allein gereicht zum Beweis, dass es sich bei der weltweiten „Corona“ um keine völlig außergewöhnlich gefährliche Erkrankung handeln kann.

Auch in Deutschland weist die Sterberate von uns Menschen im Mittel keine ungewöhnlichen Abweichung auf, wie statistisch belegt und zudem tausendfach von ausführenden Medizinern und Fachpersonal bestätigt. Die Bundesbehörde RKI, Politik, Medien und Konzerne kämpfen letztlich allein auf weiter Front für ihr in jeder Hinsicht wahnhaft anmutendes Projekt. — Geht es in Wahrheit um den vielbeschworenen Klimaschutz? Nichts deutet darauf hin. — Ein Komplott um das Davoser Weltwirtschaftsforum, dies ein Tummelplatz des Neofeudalismus, hat sich selbst auserkoren, die Menschheit zu retten. Zuerst aber sich selbst.

Denn die Corona-Krise überlagert den Zusammenbruch der Finanzsysteme, der seit der sogenannten Finanzkrise um das Jahr 2008 systematisch verschleppt wurde und dessen letztes Kapitel ab 2019 immer deutlicher zu Tage trat. Der Zusammenbruch hätte ab Frühjahr 2020 auch ohne „Corona“ stattgefunden, die gezielte Virus-Panikmache setzte dem verdienten Ende nur die Krone der Schreckensherrschaft auf und überlagert den Grund, die Schuldenberge ins Exponentielle zu treiben. Durch nichts und niemanden rückzahlbar waren sie zuvor bereits.

Die uns dorthin brachten

Probleme gibt es also allemal. Schon in den Jahren 2015 und 2016 konkludierte ein Modellprojekt namens „Das Kapitalismustribunal“ in Berlin und Wien: „Der Kapitalismus ist pleite“. Die Verteilung von Kapital und Arbeit müsse neu eingestellt werden, um zu einer Welt ohne Kriege, ohne ökologische Desaster und ohne drastische Migrationskrisen zu gelangen — und zwar auf demokratischem und rechtsstaatlichen Wege unter Einbeziehung aller Berufsgruppen und Gesellschaftsschichten, in einem fairen, transparenten Verfahren.

So etwas ist natürlich eine Bedrohung für elitäre Zirkel — wobei das Wort Elite nur noch den Status, nicht mehr das geistige Potential meint, denken Sie einmal an die matten Seelen der Berufspolitiker und auch vieler Wirtschaftsführer — und deshalb wird es auch rasch fallengelassen, wenn es ernsthaft zu Werke geht. Und das heißt: Wirklich transparent, an der Ermittlung der wahrscheinlichsten Wahrheit, ernsthaft wissenschaftlich und humanistisch.

Und so geschah es dann auch: Die die Sachkosten fördernden Parteivereine mit schillernden Namen wie Heinrich Böll, Rosa Luxemburg und Friedrich Ebert verdünnisierten sich, ebenso der klimaforschende Club of Rome, der im Wesentlichen seine Reden halten wollte. Nur vier Jahre später tritt das ein, was jenes Leuchttumprojekt der Aufklärung im Sumpf der Postmoderne sanft vorwegnehmen wollte, um es eben demokratisch beherrschbar zu machen — und das schlimmste abzuwenden, sogar in etwas Besseres zu verwandeln.

Sie wollen Gott spielen

Und nun? Die Neoliberale Epoche ist nun vorüber, wer würde ihr schon nachtrauern. Doch glaubt wirklich noch jemand, so wie unter Corona begönne eine neue Epoche im Guten? So könne man die Zukunft angehen, in der der Mensch eine bessere, würdigere Verabredung für das Zusammenleben auf dem schönen Erdenrund angeht? Nein, der wankende Kapitalismus faschisiert sich unter dem Stichwort „Corona“ in einer Weise, die noch im Februar nicht einmal die düstersten Dystopisten beschrieben hätten.

Aus den Maßnahmen spricht bereits ein perverser Hass auf das menschliche Leben als solchem, ein Hass auf alles Zivilierte, Umgängliche, Liebevolle und körperlich Warme. Fanatisierte New-Age-Sektierer sind darauf aus, den Menschen als Menschen final zu beerdigen. Offenbar geisteskranke Technokraten wie Klaus Schwab, Angela Merkel und Bill Gates wollen die, so Schwab, „Verschmelzung von physischer, digitaler und biologischer Identität“. Niemand hatte sie darum gebeten, ihre Borg-Fantasien an uns auszuleben. Und das wird auch nicht geschehen.

Leider muss man nach Merkels ewigem Diktum von „Alternativlosigkeit“ und „marktkonformer Demokratie“ endlich beginnen, die Leute exakt im Wortlaut ernstzunehmen. Nochmal das Schwab-Zitat von der „Verschmelzung von physischer, digitaler und biologischer Identität.“ Das sind Leute, die diktatorisch an allen Körpern und Gesellschaften rumdoktern wollen — und zwar nicht spielerisch. Und, man kann es kaum glauben, sie sind dabei bereits viel zu weit gekommen.

Demokratischer Widerstand

Und so kommen wir zur neuen Ausgabe der Wochenzeitung Demokratischer Widerstand, jener Gazette, die bereits kurz nach ihrem Ersterscheinen per Verbot der Berliner Polizeipräsidentin Barbara Slowik als „virologisch kontaminiertes Material“ bezeichnet wurde, um die Verbreitung zu verhindern. Das Schreiben der Behörde gegen die Zeitung wurde — by the way — auf Papier ausgehändigt.

Insofern sind sich einfache Polizeibeamte und kritisch-humanistische Intelligenz so nah wie sicher selten in der Geschichte der Bundesrepublik. Gegen alle wird dieser (wenn man den Kalten Krieg mitzählt) Vierte Weltkrieg geführt, im Grunde gegen alle, die der berühmte Buchautor und Universitätsprofessor David Graeber 2008 noch „die 99 Prozent“ nannte. Elitenkritiker Graeber starb in diesem Sommer 2020 unter ungeklärten Umständen und weit vor der Zeit.

Erstes Thema der Zeitung wird in der Ausgabe zum kommenden Samstag selbstverständlich der Berliner Aufstand vom heutigen Mittwoch sein. Bereits am Dienstag hatten Zehntausende Bundesbürger in den Büros der Bundestagsabgeordneten angerufen, um sich nach dem Wohlbefinden jener zu erkundigen, die heute ein Ermächtigungsgesetz beschließen sollen.

Es ist ein Ermächtigungsgesetz

Das sogenannte Infektionsschutzgesetz sieht eine Legalisierung des bisher per Regierungsverordnung dekretierten Ausnahmezustandes vor. Damit würden bisher dem Gesetzgeber, also Bundestag und Bundesrat und damit den Volksvertretern, vorbehaltene Kompetenzen auf die Regierung übergehen. Die Analogie zum Ermächtigungsgesetz der Nazis 1933 ist leider kein bißchen aus der Luft gegriffen, sondern durchweg angebracht, wie auch Mitherausgeber Professor Giorgio Agamben darlegt.

Mit denen im Paragraph 28a geplanten Regelungen hätte die Bundesregierung auf dem Umweg des Infektionsschutzes einen Einbruch in die totalitäre Kontrollmöglichkeit aller menschlichen Körper gewonnen. Der Versuch zeichnet sich ab, alle menschlichen Regungen einem Regime völliger Kontrolle zu unterwerfen und allen, die sich nicht unterwerfen, erhebliche Nachteile angedeihen zu lassen.

Aber warum das alles? Darüber lässt sich nur spekulieren. Das Ziel scheint die Errichtung eines Netzes totalitärer, wachsender „Smart Cities“ zu sein, die vom Land abgetrennt werden und die nur noch durch verschiedene Kontrollinstanzen und ständige Überwachung erreicht werden können. Der Nationalstaat würde zu Gunsten einer Technokratendystopie zerstört, die Demokratie einem Regime totalitärer digitaler und körperlicher Kontrolle geopfert.

Der pure Horror

Dabei ist das Stadtbild der Sklavenmaskenträger schon heute eine Wirklichkeit gewordene Dystopie — wohlgemerkt ohne jeden medizinischen Nutzen, wie sogar Gurus wie der Professor ohne Promotion, noch Lehrstuhl, Christian Drosten, frühzeitig zugaben. Es sei eine „Geste der Solidarität“ — nicht mit dem Mitmenschen gegenüber, sondern dem neuen Regime, das nicht sagt, was es mit uns vorhat, weil es einfach zu schrecklich ist, als dass es offen gesagt werden könnte. So wird die Maske zur Unterwerfungsgeste gegenüber einem Entführer, zum Fetisch des Stockholm-Syndroms: Es sei ja unser aller Krise…

Mit einer solchen Haltung steht am Ende der Todesplanet in der Art von Star Wars, der Filme des Kriegs der Sterne. Und im Grunde ist sogar der noch zu heiter, bei Darth Vader weiß immerhin jedes Kind, dass der Schauspieler nach Drehschluss die Maske abnimmt.

Dass das Corona-Regime überhaupt soweit kommen konnte, scheint auf eine mittlerweile tief verwurzelte suizidale Tendenz in den westlichen Gesellschaften hinzudeuten; man weiß seit Jahren, dass es so nicht weitergeht und schmeißt sich nun jenen New-Age-Sektierern an den Hals, die in den 1980ern noch zurecht als völlig wirre Endzeit-Hippies verulkt worden waren und zu denen auch der frühberentete Computerprofi Bill Gates zählt. Sie wollen dem Menschengeschlecht generell „Adieu“ sagen.

Stoische Würde

Wer auf unserem fruchtbaren Planeten ein positives Verhältnis zum Leben und zur Endlichkeit des eigenen menschlichen Körpers hat, sieht Probleme als in der Gemeinschaft lösbar an und lässt ansonsten die anderen Leute in Ruhe. Das gebietet nicht nur das unmittelbare Interesse an der Autonomie über den eigenen Körper, sondern auch alle bekannten religiösen und philosophischen Texte seit der Antike.

Was das Corona-Regime im Versuch ist, einzureißen, ist die gesamte bekannte Geistesgeschichte — ein Zivilisationsbruch, dessen Folgen bereits eingetreten sind und deren Nebeneffekt nicht die Schließung und Zerstörung von Schulen, Universitäten, Museen und Einrichtungen der Kunstproduktion ist. Sondern das Hauptziel.

Solch ein wahnsinniger Anlauf kann nur in den Serverparks des Silicon Valley reifen, jenem trockenen Halbleiter-Tal, das seit den Siebzigern exponentiell wachsende Fantastilliarden von Nullen und Einsen produziert, aber kein einziges Leben substantiell verbessert hat. — Oder ging es den Menschen ohne Smartphone schlechter? Nehmen Sie mal eine ehrliche Einschätzung vor!

Und sagen Sie jetzt nicht, das könne man ja über jeden Fortschritt sagen, sogar über die Blinddarm-OP und Zitronensorbet. An entzündetem Blinddarm sind die Menschen früher elendig verreckt, ohne Sorbet gibt es keinen Nachtisch; das Smartphone indes hat allenfalls die Möglichkeit zur sozialen Distanzierung bei erhöhtem Kommunikationsaufkommen gefördert: „Ey Digger, wo bist Du?“ Grins. Kein Problem, solange man sich nicht auch noch dauerhaft physisch distanzieren muss. Man will fast sagen: Wo kommen wir denn da hin? Aber wir sind ja leider schon mittendrin.

In der „Neuen Normalität“

Wer reinkommt, kommt auch wieder raus. — Aber wir waren bei der kommenden Ausgabe: Also, Milosz Matuschek, wegen der Frage nach Corona-Wahrheiten gekündigte Edelfeder der Neuen Zürcher Zeitung, schreibt seinen Originalbeitrag zum „Ausmaß der Zensur“ in der Gegenwart. „Der PCR-Test ist ein Meister aus Deutschland“ kommt vom Autor dieses Artikels. Die Rechtsanwältin Viviane Fischer bekommt den Preis der Republik verliehen. Die aktuelle Gesundheitsseite wird auf die aktuellen Entwicklungen der Fake-Pandemie eingehen.

Samuel Gfrörer berichtet aus der Demokratiebewegung, ebenso der rasende Reporter Clark Kent, der seit Beginn der Aussetzung des Grundgesetzes durch das Land reist. Hermann Ploppa, Ressortchef Wirtschaft, untersucht Auswirkungen und Aussichten während der gezielt sgattfindenden Zerstörung des Mittelstandes durch die Herrschaften in Konzernen, Kabinett und Kapitalfraktionen.

Der Autor Lukaz Kirch geht darauf ein, inwiefern die Klima-, Umwelt- und Naturschutzbewegungen auf das Corona-Regime reagieren können, das nichts mit ihren Zielen gemein hat. Die ARD-Dokumentaristin Casey Koneth (Pseudonym) aktualisiert ihre Medienkritik aus dem Inneren der Propagandabestie mit einem Verweis auf Shakespeares Dramen.

Feuilleton: Im kindergartenartigen Schattenboxen zwischen dem, was heute als „rechte“ und „linke“ Feindbilder medial aufgebaut werden, legen fünf Autoren dar, wo die Mitte zu finden ist: Die linke französische TV-Korrespondentin in Berlin, Jeanne Freyfus (Pseudonym), der linkssozialdemokratische Journalist Ralph T. Niemeyer, die DW-Kollegen Batseba N’Diaye und Johnny Rottweil sowie der Autor der konservativen Zeitschrift Sezession und Buchautor, Benedikt Kaiser.

Aber hoffen wir zunächst, das am heutigen Mittwoch kein Demokrat und keine Polizistin zu Schaden kommt. Geheimdienste, V-Leute und Medienpropagandisten werden wieder mal alle Hebel in Bewegung setzen, um dem neofaschistischen Regime die Bilder zu liefern, die es barucht, wie am 1. August. Diesmal werden sie wohl nicht nur eine Reichstagstreppe bespielen und ein paar ach so skandalträchtige Fähnchen in den Wind hängen lassen. Es ist mit schlimmen professionellen Provokateuren des Merkel-Regimes und aus den Tiefen und Untiefen der Terrororganisationen der NATO zu rechnen. Die Bundesregierung wankt — und damit das Corona-Putschregime auf dem europäischen Festland.

Die Wochenzeitung Demokratischer Widerstand ist aus einem informativen Flugblatt noch im April 2020 zur auflagenstärksten Wochenzeitung der Republik geworden. Die Zeitung erreicht seit 26 Ausgaben Menschen, die ansonsten ausschließlich der Regierungs- und Konzernpropaganda ausgesetzt wären und konserviert als gedruckte Zeitung die oppositionellen Stimmen der Zeit mit mittlerweile insgesamt über 10 Millionen gedruckten und echt verteilten Exemplaren. Die Redaktion der Wochenzeitung Demokratischer Widerstand ist auf Spenden angewiesen per Crowdfunding an Anselm Lenz / Vorstand KDW e.V. GB77 REVO 0099 7016 8700 94 (Eurokonto in England) oder am besten als Patreon.

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Bildquelle: Cineberg / shutterstock

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