Augen zu und mitten rein! Der Kamikaze-Kurs der EZB – Tagesdosis 25.6.2020

Ein Kommentar von Thomas Röper.

Die Geldpolitik der EZB ist an Wahnwitz kaum zu übertreffen, wie ein im Spiegel veröffentlichtes Interview mit EZB-Vize Luis de Guindos (unfreiwillig) zeigt. Für finanzpolitische Laien (also die meisten Menschen) mag das Interview logisch und richtig klingen, wer aber ein wenig von der Materie versteht, dem stehen beim Lesen alle Haare zu Berge.

Der Spiegel weiß natürlich, dass die meisten Menschen von Finanzpolitik kaum etwas verstehen. Und daher ist seine Intention bei dem Interview eine andere gewesen. Wir erinnern uns, dass das deutsche Verfassungsgericht der Geldpolitik der EZB ein kleines Steinchen in den Weg gelegt hat, aber schon dass war Grund genug für einen riesigen Aufschrei von Politik und Medien. Der Artikel über das Urteil ist verlinkt.

Im Grunde genommen ist gar nichts passiert. Die EZB muss nun dem Bundestag alle paar Monate über die Risiken der Geldpolitik für den deutschen Staat berichten, das ist alles. Und da die Parteien im Bundestag die Geldpolitik der EZB mehrheitlich toll finden, werden sie sich den Bericht anhören und dann beschließen, dass alles in bester Ordnung ist und die EZB kann weitermachen, wie bisher. Das Urteil hat also keinerlei praktische Auswirkungen.

Ein beliebtes Mittel der Medien, die Menschen zu verwirren, ist es, ihnen Dinge möglichst kompliziert mitzuteilen. Die Menschen denken dann „das verstehe ich nicht, sollen es besser die Experten entscheiden!“

So verstehe ich auch das Interview im Spiegel. Unter der Überschrift „EZB-Vize im Interview – Warum sind es immer die Deutschen, die Ärger machen, Herr de Guindos?“ ist ein Interview erschienen, in dem schöne Phrasen gedroschen werden, aber ich bin sicher, dass keine zehn Prozent der Leser den Inhalt wirklich verstanden haben. Also will ich versuchen, Licht ins Dunkel zu bringen.

Beginnen wir mit der ersten Frage. Der Spiegel fragt, ob die EZB-Kritiker Recht haben, wenn sie der EZB vorwerfen, dass sie verdeckte Staatsfinanzierung betreibt, wenn sie Staatsanleihen im Wert von Billionen von Euro aufkauft. Die Antwort war:

„Staatsfinanzierung ist durch die Europäischen Verträge verboten, und die Entscheidungen der EZB sind von unserem Mandat bestimmt, Preisstabilität zu gewährleisten. Wir erleben eine schwere Wirtschaftskrise. Unsere Prognosen sagen im mittleren Szenario voraus, dass die Wirtschaftstätigkeit in der Eurozone 2020 um fast neun Prozent sinkt und die Preise nur um 0,3 Prozent steigen. Das ist also deutlich niedriger, als es unser Inflationsziel von knapp zwei Prozent verlangt. Wir kaufen deshalb mehr Anleihen, um das Wirtschaftswachstum zu fördern, unser Inflationsziel zu erreichen und zu verhindern, dass die Finanzierungsbedingungen in den Euroländern zu stark auseinanderdriften und sich zu stark verschärfen. Wir handeln ausschließlich nach den Prinzipien unseres Mandats. Angesichts dieses starken Rückgangs der Wirtschaftstätigkeit und der Inflation mussten wir handeln. Es ist unsere Pflicht, innerhalb unseres Mandats das Notwendige zu tun.“

Und? Alles verstanden? Wahrscheinlich haben das die wenigsten verstanden, also will ich es mal aufbröseln.

Was ist Staatsfinanzierung? Die EZB kauft keine Staatsanleihen direkt von den Staaten. Sie finanziert die Staaten also erst einmal nicht. Allerdings kauft sie die Staatsanleihen von Banken. Die Frage ist also, würden die Staaten ihre Anleihen auch auf dem Markt absetzen können, wenn die EZB nicht im Hintergrund bereit stehen würde, um die Anleihen dann zu kaufen. Kritiker sprechen daher auch von einer „verdeckten Staatsfinanzierung“ und dem kann man nur schwer widersprechen.

Hinzu kommt: Dadurch dass die Banken als erste die Anleihen kaufen, dann diese Anleihen an die EZB weitergeben können, übernimmt die EZB erstens die Risiken der Banken und garantiert ihnen zweitens ihre Gewinne. Das wird selten erwähnt, aber die EZB-Programme zum Kauf von Staatsanleihen sind ein direktes Instrument zur Stützung der Gewinne der Banken.

Wenn es darum ginge, den Staaten zu helfen, dann müsste die EZB die Anleihen direkt und vor allem zu niedrigeren Zinsen von den Staaten kaufen. Das ist der EZB aber verboten. Dafür gibt es gute Gründe, aber das Verbot hat in Verbindung mit den Programmen zum Kauf von Staatsanleihen durch die EZB dazu geführt, dass die Staaten mehr Zinsen zahlen müssen und dass den Banken ihr Gewinn von der EZB garantiert wird. Die EZB ist zum Konjunkturhelfer der Banken geworden. Das war in den Verträgen der Euro-Gründung aber nie vorgesehen.

Der EZB-Vize tut in seiner Antwort etwas sehr abenteuerliches. Die EZB-Programme stellt er in Verbindung mit der Inflation. Die Inflation steigt, wenn in der Realwirtschaft zu viel Geld vorhanden ist. Aber die EZB-Programme laufen seit vielen Jahren, das Geld ist aber nie in der Realwirtschaft angekommen, die Inflation ist extrem niedrig. Jeder denkende Mensch würde sagen: „Wenn etwas, das ich seit Jahren tue, nicht die gewünschte Wirkung hat, sollte ich etwas anderes versuchen!“

Nicht aber die EZB, die sagt: „Wenn es bisher nicht funktioniert hat, muss ich es eben noch weiter intensivieren!“ Wirtschaftswachstum könnte man erreichen, indem man die Banken zwingt, mehr Kredite auszugeben und so Investitionen und Anschaffungen zu fördern. Das hat viele Nachteile und höhere Schulden sind nichts Gutes, aber das lassen wir im Moment mal außen vor.

Die EZB sagt, sie will die Wirtschaft ankurbeln, indem sie Staatsanleihen kauft. Wie soll das gehen? Welche Firma wird investieren, welcher Verbraucher wird konsumieren, bloß weil die Banken noch mehr Staatsanleihen bei der EZB abladen dürfen?

Das könnte funktionieren, wenn das Programm dazu führt, dass die Staaten mehr Anleihen ausgeben können, als die Märkte aufnehmen wollen und sie das Geld in Konjunkturprogramme stecken. Aber das ist ja angeblich nicht der Fall, denn wenn das EZB-Programm den Effekt hätte, dass dadurch die Staaten mehr Anleihen ausgeben können, als die Märkte aufnehmen wollen, dann wäre es auf jeden Fall Staatsfinanzierung. Und Staatsfinanzierung betreibt die EZB ja angeblich nicht, die ist ja verboten.
Schon diese erste Antwort zeigt also die ganze Absurdität der Argumentation der EZB und der Unterstützer ihrer Politik.

Eine andere Frage des Spiegel gibt dem EZB-Vize die Möglichkeit, dumme Phrasen zu dreschen:

„SPIEGEL: Wenn die Vermögenspreise für Immobilien und Aktien weiter steigen, werden die Reichen noch reicher. Die, die wenig bis kein Vermögen haben, gehen leer aus. Das verstärkt die soziale Ungleichheit.
De Guindos: Die beste Politik gegen soziale Ungleichheit ist, für Wachstum und Jobs zu sorgen. Die Geldpolitik hat sehr dazu beigetragen, das zu erreichen. Bitte vergessen Sie nicht, dass wir derzeit, wie schon 2015 und 2016, deflationären Druck haben, den wir abwenden müssen.“

Das ist der Standardsatz eines jeden Neoliberalen: „Wachstum und Jobs sind gut gegen soziale Ungerechtigkeit!“ Oder auf das Niveau einer ARD-Talkshow abgeflacht: „Sozial ist, was Arbeit schafft!“

Blödsinn!

Die Schere zwischen Arm und Reich, also die soziale Ungleichheit, wächst aus nur einem einzigen Grund: Weil die Produktivität und die Gewinne der Konzerne viel schneller wachsen, als die Löhne der Arbeiter und Abgestellten. Und wenn die Einkommen „oben“ schneller wachsen, als die Einkommen „unten“, dann geht die Schere auseinander. Man muss nicht Wirtschaft studiert haben, man braucht noch nicht einmal ein Abitur, um das zu verstehen. Aber die neoliberalen Phrasendrescher wiederholen den Quatsch immer und immer wieder und die Menschen nehmen diese Parolen auf und glauben sie auch noch.

Und die Geldpolitik der EZB tut was? Sie überschwemmt die Märkte mit Geld. Und wer bekommt das Geld? Sie etwa? Oder vielleicht die Banken, Investmentfonds und so weiter? Wie aber hilft es gegen soziale Ungleichheit, wenn Banken und Fonds mit Geld zugeschmissen werden? Geben die das Geld etwa der Realwirtschaft? Nein, sie zocken damit an den Märkten.

Um den finanzpolitisch nicht so gebildeten Menschen vollends einzulullen werden danach noch Formulierungen von „deflationärem Druck“ angehängt. Klingt intelligent, hat aber nichts mit der sozialen Ungerechtigkeit zu tun. Im Gegenteil: Die niedrigen Zinsen und der damit entstandene „deflationäre Druck“ sind eine direkte Folge davon, dass die EZB seit fast zehn Jahren die Märkte mit Geld flutet.

Aber als Mittel gegen die Folgen der Geldflut plädiert der EZB-Vize wofür? Für eine noch größere Geldflut in Form neuer Programme zum Kauf von Staatsanleihen! Lernfähigkeit? Null!

Die Märkte sind wie ein Drogenabhängiger süchtig nach dem Geld der Zentralbanken und jede Sucht wird bekanntlich stärker, je mehr Drogen man nimmt. Daher ist ein Ausstieg aus den Programmen auch kaum mehr möglich, ohne den Banken schweren Schaden zuzufügen.

Man hätte diese Programme nie auflegen dürfen, genauso, wie man nie mit Drogen anfangen sollte. Jede Sucht beginnt mit dem ersten Mal. Und je später man aussteigt, desto schwerer wird der Ausstieg. Es wäre besser gewesen, die Probleme seinerzeit zu ertragen, als sie durch die Droge Geldflut zu überdecken. Die Probleme sind dadurch nicht verschwunden, sie sind sogar gewachsen.

Das ist wie bei einem Alkoholiker, der sich besoffen super fühlt und seine Sorgen vergisst. Sie sind aber noch da und während er säuft, anstatt seine Probleme anzugehen, wachsen seine Probleme weiter.
Der EZB-Vize versucht auf die Frage, ob es möglich ist, aus den Programmen auszusteigen, den Eindruck zu erwecken, das sei kein Problem. Und das klingt so:

„Auch die EZB hat 2018 entschieden, netto keine Staatsanleihen mehr zu kaufen. Daran sehen Sie, dass wir aussteigen können, wenn es die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen erlauben. Damals mussten wir das Programm zwar nach zehn Monaten wieder neu auflegen, weil eine wirtschaftliche Abkühlung und sinkender Preisdruck folgten. Aber wenn sich die Situation verbessert und der Ausblick auf die Inflation sich nachhaltig auf ein Niveau bewegt, das mit unserem Mandat im Einklang ist, können wir wieder in den Ausstiegsmodus übergehen.“

Haben Sie genau zugehört? Als Beleg dafür, dass man ja wieder aussteigen könnte, führt er an, dass das mal versucht wurde, aber schon nach zehn Monaten gescheitert ist.

Das wäre so, als wenn Ihnen ein Alkoholiker sagt, er könne jederzeit mit dem Trinken aufhören, schließlich habe er erst vor einem Jahr einen ganzen Tag lang nichts getrunken. Und solche Leute entscheiden über unser Geld!

Aber der Spiegel hat dazu natürlich keine kritischen Fragen…

Ein weiteres Problem ist der sogenannte „Kapitalschlüssel“. Der legt fest, wie viele Anleihen von jedem Land gekauft werden dürfen. Der Spiegel fragte daher:

„SPIEGEL: Begehen Sie Rechtsbruch, weil Sie viel mehr italienische Staatsanleihen kaufen, als es dem Kapitalschlüssel des Landes an der EZB entspricht? Zuletzt haben Sie rund 20 Prozent italienische Papiere gekauft, laut Kapitalschlüssel wären es aber nur 14 Prozent.
De Guindos: Nein, der Kapitalschlüssel der EZB ist weiterhin der Maßstab für das Kaufprogramm PEPP. Wir nutzen aber die Flexibilität, die es uns bietet in Bezug auf Zeit, Vermögensklassen und Herkunft der Wertpapiere. (…) Es wird am Ende abgerechnet. Wir werden die Angleichung an den Kapitalschlüssel sicherstellen.“

Danach stellt der Spiegel die einzige intelligente Frage in dem Interview und die Antwort von De Guindos zeigt, wohin der Weg in Wahrheit geht:

„SPIEGEL: Sie bräuchten einfach nur das Programm immer wieder verlängern und so nie den Nachweis antreten, sich an die Regeln zu halten, weil nie die Schlussrechnung kommt.
De Guindos: Ich kann nicht vorhersehen, was passieren wird und daher auch keine Verlängerung des Programms ausschließen, aber wir haben klar gesagt, dass unser Pandemie-Kaufprogramm befristet ist, und wir haben unter den jetzigen Bedingungen festgelegt, dass das Programm im Juni 2021 endet. Bis dahin nutzen wir die Flexibilität, die wir haben.“

Zur Erinnerung: Die EZB hat das Programm vor vielen Jahren aufgelegt, um für eine kurze Zeit die Märkte zu stabilisieren. Seitdem wurde es immer wieder mit immer neuen Begründungen verlängert. „Klar gesagt, dass“ die Programme „befristet“ sind, hat die EZB dabei jedes Mal. Aber irgendwie sind sie nie ausgelaufen (siehe den Vergleich mit dem Alkoholiker)
Ich könnte jede Antwort in dem Interview auf diese Weise auseinander nehmen, aber das würde den Rahmen sprengen. Was wir sehen ist, dass die EZB in ihrer Politik gefangen ist, wie ein Alkoholiker in seinem Suff. Nur will man einfach nicht zugegeben, dass man aus seiner Sucht nicht raus kommt..

Das beste Beispiel sind die Börsen. Die ganze Welt redet von einer Wirtschaftskrise, der vielleicht größten der Geschichte. Aber obwohl die Firmen über Verluste klagen, steigen die Börsenkurse von einem Rekord zum anderen. Wie kann das sein? Würden Sie Aktien einer Firma kaufen, die Verluste macht? Noch dazu zu Rekordpreisen?

Als Folge der Politik der westlichen Notenbanken ist so viel Geld in den Märkten, dass niemand weiß, wohin damit. Das Phänomen nennt man Blasenbildung. Und jeder Ökonom weiß eines: Jede Blase platzt irgendwann und wenn Blasen platzen, dann gibt es eine Wirtschaftskrise.

Nun sind wir in einer Situation, in der die weltweiten Corona-Einschränkungen eine große Wirtschaftskrise hervorgerufen haben. Und in dieser Situation dürfen wir nun darauf warten, dass die Blasen an den Finanzmärkten platzen und noch eine weitere Wirtschaftskrise oben drauf kommt.

Aber die EZB hat eine Lösung: Einfach noch mehr Geld in die Blasen pumpen!

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung.

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Dieser Artikel erschien zuerst am 23. Juni 2020 auf Anti-Spiegel

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Bildquelle:   EQRoy / Shutterstock

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22 Kommentare zu: “Augen zu und mitten rein! Der Kamikaze-Kurs der EZB – Tagesdosis 25.6.2020

  1. Rüdiger..Medium..SCULPTURUM, Medium..SCULPTURUM…Rüdiger, SCULPTURUM…Rüdiger..Medium………..

    Richtig…vielleicht…falsch, falsch….richtig…. vielleicht,….vielleicht…falsch…richtig……………………..

    ? Wie, besser was, könnte ich hier nun als unbedarfter Interessierter, welcher an Erkenntnis/Fach – u. Sachwissen wie Aufklärung, ein Lernbedürfnis realisieren möchte………………………

    Ah, selbst Gedanken machen ginge, nur leider ist dazu die mentale Substanz themengebunden leider nicht vorhanden, der Plan sah vor, entsprechende Grundkenntnisse vor Ort zu erweitern. Besteht hier noch eine Restchance?
    Vielleicht später nochmal wiederkommen? Genau. Danke im Vorab.

    • Es stimmt, das Ganze ist sehr verwirrend. Es ist ein mittlerweile weit verbreiteter Irrglaube, dass die Wissenschaft da weiterhelfen kann als neutrale Instanz, die die Wahrheit kennt und der Wahrheit verpflichtet ist. Gerade die aktuelle Corona-Krise und zuvor die Auseinandersetzung um Fridays for Future haben gezeigt, dass die Wissenschaft selbst in den Strudel der Interessen gezogen und Teil der Verwirrung wird. Wie oft erlebt der Bürger, dass Wissenschaftler sich beim selben Thema widersprechen. Dabei nimmt jede Seite für sich in Anspruch, dass die eigenen Ergebnisse wissenschaftlich erhoben wurden, auch wenn sie sich gegenseitig ausschließen. Besonders in der Klima-Diskussion stützten sich die Verfechter der verschiedenen Ansichten auf Theorien, Untersuchungen, Studien und Fakten gegenseitig, die in erster Linie die Aufgabe hatten, den eigenen Standpunkt zu unterstützen. Die Frage nach der Wahrheit spielte immer weniger eine Rolle. Das Ergebnis war Verwirrung in der Gesellschaft, eine Einengung der Diskussion auf Wissenschaftler und Gelehrte und die Verunsicherung vieler Zuhörer, die nicht mehr wussten, wem sie denn nun glauben sollten. Wissenschaft wurde zur Glaubenssache, dabei sollte sie doch Wissen schaffen.
      Ähnlich ist es bei vielen Diskussionen auf den Foren. Nicht der Erkenntnisgewinn steht im Vordergrund sondern persönliche Eitelkeit. Theorien dienen nicht mehr der Erklärung der Welt sondern der Rechthaberei. Dabei wäre ihre Aufgabe, die Vorgänge verständlich zu machen. In all dem Gesumm, dem Streit um Wahrheit, der Rechthaberei und der Selbstdarstellung, der Kanonade der Argumente, Meinungen, Ansichten, der untrüglichen Studien und vorgeblichen Gewissheiten, in all dem verwirrenden Durcheinander gibt es nur eine einzige Orientierung: die Wirklichkeit. Die Realität, die unabhängig von den Ansichten der Menschen existiert. Die Erde war immer eine Kugel, auch wenn es tausende von Beweisen, Erkenntnisse und Theorien gab, die glasklar belegten, dass sie eine Scheibe ist. Eine Theorie, die sich an der Wirklichkeit nicht bewahrheitet, ist falsch. Da können die Rechthaber noch so viel argumentieren. Darum aber geht es, die Wirklichkeit zu erkennen. Die Wirklichkeit ist nicht immer einfach zu erkennen. Aber wenn sie erkannt ist, ist es einfach, sie verständlich zu machen. Und danach sind die Theorien zu beurteilen: Ist das Erklärte leicht zu verstehen, ist es nachvollziehbar, ist es einleuchtend?

  2. SCULPTURUM sagt: 26. Juni 2020 at 09:01
    medium sagt: 26. Juni 2020 at 09:28

    Wer soll DAS denn dieses Geschwurbel noch verstehen? Verstehen SIE selbst noch, was Sie damit sagen wollen? Ich sag es Ihnen mal so, wie es ist, entgegen aller Etikette. Was Sie von sich geben ist so unsinnig, dass es noch nicht einmal einen Ansatz für eine Diskussion darin gibt. Ich bin mir sicher, dass SIE selbst das nicht beeindrucken wird. Aber es geht mir bei dieser ERwiderung nicht um SIE sondern in erster Linie um die Menschen, die das vllt lesen und an sich selbst zweifeln, weil sie es nicht verstehen. Lassen Sie sich als Leser nicht davon beeindrucken. Nicht SIE als Leser sind begriffsstutzig. Zweifeln Sie bitte nicht an IHREM eigenen Verstand. Zweifeln Sie lieber an Unverständlichem, was als tiefe Einsicht daher kommt. Wirklich tiefe Einsicht versteht es auch, sich einfach und verständlich auszudrücken.

  3. Wie gesagt, rein theoretisch und vorstellungsmäßig könnte das klappen. Fiat fiat fiat!
    Aber nicht, wenn unter dem Schirm und in der Cloud des fiat
    nicht notwendige Umstrukturierung geschieht.

    Und diese geht nur
    a. mittels good will der Hauptfinanzbetreiber oder
    b. mittels souveräner öffentlicher Hand (Repräsentanten) oder
    c. mittels good will common sense Rat des Souveräns (der Bürger).

    Der Umstrukturierungsmaßstab ist klar: ordnungspolitische Bedingungen und Forderungen für freiheitliche Gleichgewichtstrukturen schaffen (bzw. solche der Einseitigen Umverteilung abschaffen).

    Z.Z. ist aber die einzig reale Option die Option a. Die andern kann man scheinbar aktuell ausschließen.

    Man muss hoffen, dass den Betreibern in einer Morgenstunde nach schrecklicher Horrornacht ein Stein auf den Kopf gefallen ist und ihnen aufgeht: So gehts nicht! Wenn wir so weitermachen, begraben wir uns selbst und unsere Mauern und Überwachungssensoren werden sich prompt gegen uns wenden. Wir müssen das stoppen und umlenken. Wir werden jetzt wieder für soziale Marktwirtschaft propagieren. There was this German thing..Bring it here and let the PR Agencies work immediately!! We will be f…..!

  4. Der Ausstieg aus den Rettungsmaßnahmen ist bislang politisch nicht gewollt.

    Es wird meistens argumentiert, dass ein anderes System nur dann möglich sein könnte, wenn alle anderen Staaten weltweit mitmachen.

    Aber selbst wenn sich alle Staaten für ein anderes System entscheiden würden, dann wüssten wir es nicht, wie dieses funktionieren könnte.

    Wir sollten uns dessen bewusst sein, dass es beim derzeitigen Geld- und Bankensystem keinen Tausch mit Geldwerten gibt, weil dies mit Fiatgeld auch gar nicht möglich wäre. Unser Geldwesen ist vielmehr eine reine Profitwirtschaft, die aber die Menschen im Interesse der Bankgeschäfts vom Nutzen des Kapitals regelrecht ausgrenzt.

    Bei unserem Geld ist es jedenfalls schon etwas komisch, dass wir deshalb Geld haben, weil wir beim Bezahlen eine Schuld bei einer Bank "nachweisen".
    Dabei kann die Allianz von Politik und Banken doch vor allem auch mit der EZB-Geldpolitik auf hervorragende Weise immer neue Schulden generieren, aber wer eigentlich wem dieses viele Geld schuldet, das scheint uns nicht zu interessieren.

    Jedenfalls gibt es beim heutigen Gelddrucken das Problem, dass die Finanzwirtschaft sich immer schneller von der Realwirtschaft entfernt. Die Kanzlerin schnürt immer noch größere Konjunkturpakete, aber dies funktioniert nur mit immer noch höheren Schulden, die wir jedoch nie wieder zurückzahlen können.

    Wir arbeiten immer mehr für fremde Profite, die Wirtschaft wird auch immer sinnloser und das Klima kippt.

    Unsere Parlamente sind auch eher eine reine Wirtschaftslobby und da sollten wir uns auch nicht wundern, dass da einiges schief läuft.

    Es gibt dann auch das Problem, dass unser Wirtschaftswettbewerb einfach nur mit Marktmacht und nahezu gar nicht mit Fleiß gewonnen wird. Es werden dann zwar immer noch höhere Konjunkturpakete geschnürt, aber es gewinnen dann auf Dauer nicht die Bürger, sondern große Konzerne.

    Es wird dann mit der Zeit auch immer schwieriger zu einem anderen System zu wechseln. Ob es jetzt aber wirklich im 3. Quartal diesen Jahres den von Dr. Markus Krall angekündigten großen Crash gibt, bleibt abzuwarten.

    Dann ist die Idee mit dem "Segen des Egoismus" gemäß Adam Smith vermutlich sinnvoll, aber mit unserem Geld- und Bankensystem funktioniert sie nicht.

    Es wird etwa auch über die Verstaatlichung von Unternehmen nachgedacht. Falls man eine solche Veränderung tatsächlich umsetzen sollte, dann müsste man gleichzeitig ein Anreizsystem erfinden, das Leistung belohnt.
    Hier gibt es die Schwierigkeit, dass ein solches System bislang nicht erfunden ist.

    Ebenso müsste es dann jemand entscheiden, was überhaupt produziert werden soll. Vieles müsste völlig anders funktionieren.

    • Hallo! 🙂 Ich verstehe nicht, warum Sie nicht von einem, meinetwegen auch hypothetischen Primär"kapitalisten"/Unternehmer her denken.
      Wo eine unsichtbare Hand, da muss doch auch ein unsichtbarer Kopf bzw. Körper sein.
      Sie müssen es nicht konspirant machen. Sie können es eben per hypothesis machen.

      Wir würde ein solcher handeln? Wie würde er heute handeln? Wo sitzt er?
      Handelt er (für sich und allg.) sinnvoll, wenn er so handelt, wie er jetzt scheinbar handelt?

      😉

    • Der Egoismus im Bankensystem würde enorm funktionieren, wenn es nicht ein staatssozialistischen Monster wäre, welches ein Monopol erhalten hat.

      Dadurch, dass schon der Staat uns weitgehend alle zu einem Girokonto zwingen kann…

      Gebt die Währungen ohne Regeln frei und viele großen Bankhäuser sind spätestens übermorgen weg!

      Wer glaubt, dass beim Geld der freie Markt waltet, der hat noch nie wenigstens das Wochenbudget für Briefmarken in seiner Abteilung verwaltet.

      Das ist vollkommen abwegig, dass beim Geld Kapitalismus herrscht. Das gerade Gegenteil ist der Fall.

      Aber die (Logen-)Brüder können mit der bewährten (stanischen) Umkehrung den meisten Spinnern das glatte Gegenteil eintrichtern!

      Wir haben Kapitalismus? Und deswegen werden jetzt gerade z. B. Konzerne wie die LH "gerettet"?

      Da fällt mir nix mehr zu ein.

    • ich erklär euch mal eins das geld system wie wirs haben oder irgend ein ähnliches system auch wenn es von einem staat kontroliert wird, ist total zum versagen vorbestimmt. last mich es euch mal genauer erleutern. neben wir an das das system so beibehalten, und banken oder staaten geld in das system pumpen egal ob sie es auch wieder raus ziehen, es wird immer ein auf und ab und alleine das wird und würde immer für einige ein disaster werden sie würden immer viel dabei verlieren egal wo egal wie. es gibt immer verlierer. selbst wenn wir das grund einkommen einführen würden würde das system wieder versagen in dem die preise steigen und die waren für solche leute unbezahl wäre was wieder dazu führen würde das sie alles verlieren. ich sag ja das system wird immer versagen egal wie. selbst wenn es elektronisch wäre kein bargeld schulden werden erschaffen weil geld aus dem nichts geschaffen würde was wieder auch einigen dazu bringt alles zu verliern. ja selbst wenn gold wieder an das geld angehngt werden würde lange wird das system auch kein bestand haben wenn zbsp. technologien entwickelt werden die genau dieses gold brauchenvernichtet es die wirtschaft. ich sag euch das geld system egal wie ist zum versagen verurteilt.

  5. Toller beitrag alles bassierend auf fakten und auch das was wirklich abgeht sehr gut erklärt und auch eher wenig meinung drin, das wolt ich noch hinzu fügen habe auch gute erklärung und hintergründe bei "der Anstalt" gesehen kann ich nur empfählen. die EZB ist nur dazu da um die Reichen nicht nur Reicher zu machen sondern Ihr eigentum zu festigen und zu Stützen. darüber hinaus können Sie so auch direkt die Wirtschaft beeinflussen ohne das ein leihe davon merkt. Interessen über Interessen, ach neben bei Deutchland liebt ja die Preisstabilität und wir sind ja die Preisstabilität, wir Wollen ja genau das, oder? ich sage nein, wir wollen ein System nicht von anderen beeinflusst die wir nicht mal gewählt haben wenn der staat darauf einfluss hätte wäre das ein weniger übel denn wir haben diese leute gewählt diese jedoch haben wir nicht.

    • aber was noch am besten ist es beweist mal wieder wie Medien manipulieren und lügen betrügen bis zum geht nicht mehr. wie der Spiegel und alle anderen.

  6. @ Sören Hüter: Leben wir in einer Welt freier, selbstbestimmter und selbstverantwortlicher Menschen (und dann auch Institutionen), was wir bis dato angeblich haben, bzw. worauf sich die selben was eingebildet haben,
    dann besteht immer Möglichkeit zur Korrektur:
    Offensichtlich hat aber nach der Darstellung von Herrn Röper die selbe "unabhängige EZB" (u.ä.) eine finanzmarktliche Bias oder eine Blindheit, oder schlicht Inkompetenz auf diesem Auge. Sie agiert scheinbar als freiwilliger oder unfreiwilliger (wenn man good will interpretiert) Betreuer, Drogendealer, Subventionist des großen Bären Kapitalmarkt. Dieser ist auch zugegeben ein großer Akteur (Wirtschaftszweig), auch wenn er als solcher nicht lokalisiert/objektiviert ist (wie z.B. die Automobilwirtschaft, IT, Chemie etc etc.).
    Für alle diese hätte die EZB Bedingungsmächtigkeit. D.h. sie könnte Bedingungen für Subventionen stellen.
    Für den Kapitalmarkt nicht. Sein Zentrum ist für sie so weit im Himmel, dass es ihm nicht Bedingungen stellen kann.
    Es könnte diesem z.B. sagen: Ok, um systemischen Zusammenbruch zu verhindern machen wir erstmal diese Politik des billigen Geldes. (Die selbe hat auch 10 Jahr funktioniert. Die Realwirtschaft profitierte grosso modo davon. Ich weiß es von eigener Berliner Erfahrung.)
    Damit es aber nicht wieder zu dem gleichen Katarakt kommt, den du 2007/8 ja ausgelöst hast,
    geht das ganze nur unter diesen Entzugsauflagen: bam, bam, bam.
    Bam bam bam aber ist nicht passiert.

    Hätten sie aber auch unter einem Präsidenten, der direkt von Goldman kam, passieren können, wohl nicht.
    Und weil Lagarde eine Frau ist und obwohl sie aus dem etatistischen Frankreich kommt, wohl auch nicht. :-)) 😉

    Korrekturmöglichkeit und souveränes Handeln bestünde für die EZB also immer. Und besser jetzt mit krassen Entzugserscheinungen umgehen als Exitus von allem.

    (Aber nein, natürlich wird das nicht passieren. Ausser ein Wunder passiert, welche Hoffnung als Realoption man nie aufgeben darf.)

    Es ist erschreckend, wie wenig Wissen über das gesamte Kapitalmarktwirtschaftliche ökonomische System wir und dieses System selber haben! (Für das selbe ist natürlich seine oligarchische Ausführung völlig suboptimal und suppressiv. Es versucht von Natur aus diese künstliche Zwangsordnung zu zerstören. Das Kapital will, dass alle Kapitalisten sind, wie Pflanzen wollen, dass überall Samen gestreut werden und die Pflanze sich immer mehr verbreitet und vermehrt. Die jetzige Einrichtung des Finanzkapitalismus wird inhärent vom Finanzkapitalismus vernichtet. Dagegen bauen die Besatzer des selben künstliche Dämme auf, die sie aber selber begraben werden.)

  7. medium
    Was denn nun? Hat er nun das Virus oder hat er es nicht? Erst behaupten Sie am 25. Juni 2020 at 17:44: "Er liefert die Viren und verkauft Dir dann den Schutz davor." Und am 25. Juni 2020 at 22:08, also knappe 5 Stunden später heißt es dann: "Ein Impfstoff für einen Virus, den es gar nicht gibt." Hab ich noch selten erlebt, dass sich die Wirklichkeit innerhalb so kurzer Zeit in das Gegenteil verwandelt. Was ist denn von solchen Diskussionsbeiträgen zu halten? Auf welchen Füßen stehen dannn solche Behauptungen, die von Leuten wie Ihresgleichen in dieser Corona-Diskussion verbreitet werden?

    • Beides möglich.

      Wir wissen es nicht.

      Jedenfalls spielt er und seine Clique die erste Arschgeige bei der orchestrierten Unterwerfungsorgie.

      Ich stehe auf meinen Füßen.

      Und wer ist meinesgleichen?

      Wollen Sie Krawall, dann suchen Sie sich einen anderen.

      Also Ihresgleichen. Und Tschüß!

    • Hallo Rüdiger Rauls, die Frage ist, so aufgestellt, richtig. Das scheint ein Widerspruch.
      Das Gleiche gilt für: Irrsinn, wie soll die Zerstörung der Wirtschaft von "der Wirtschaft" betrieben werden?

      Ich weiß also nicht, ob Ihre Frage eine rein sophistische Scheinfrage ist oder eine echt fragende und wirklich Ratlosigkeit verratende.

      Die andere "Erzählung" geht aber anders: Ihr ist wesentlich ein drittes Element in Ihrer binären Aufstellung eigen.

      Das "Virus" (bzw. seine pandemische Simulation) ist das M i t t e l zur digital-konzentrischen Transformation (und dann auch Marktbereitung für die großen medikamentös profitschwündigen Pharmaanteile mittels Pan-vaccinierungs-bedarf-herstellung (und dann auch mittels Gesundheitsdata- und sonstiger exekutiver und privatwirtschaflticher Kontroll- und Konzentrierungsermöglichung)
      Der Lockdown ist das M i t t e l zur Gefügigmachung der mittleren Realwirtschaft zum Zwecke ihrer Subordinierung unter die digital-monopolische Eincloudung. (nur ein kleines Veranschaulichungsbeispiel auf das Sie sicherlich auch kommen: Der kleine oder mittelgroße Händler wird jetzt doch sehr stark versucht sein, dem Amazonhändlernetz beizutreten, auch wenn er das bisher nicht getan hat.)

      Also so kleinkariert binär ist "Bill Gates" natürlich nicht. Hat auch niemand behauptet.

      So gehe ich davon aus, dass sie durchaus mit ihren Füssen auf dem festen Grund stehen, aber ich zweifle, dass Ihnen (und ihnen) dieser Grund nicht entzogen wird, denn wir wissen was für ein Rohrkrepierer Kapitalismus+Monopol+Zentralkontrolle und Plan ist. Darüber kann man sich keiner Illusionen hingeben. Ausser man ist Selbstmörder.

    • Gates hat den Virus (und das Narrativ dazu zumindest im Griff) – er braucht ihn dazu nicht physisch zu haben / besitzen oder was auch immer.

      Jetzt kommt er mit RNA-Stoffen daher. Reiner Transhumanismus der Weltschmiede, ob nun die Darvin/Galton-Linie durchstich oder eben die Fabianer.

      Wir werden seit vielen Jahrzehnten kaputt gemacht im Kopf und in der Intuition. Umerzogen eben.

      Aber einer pseudo-Alternativszene, die eigentlich nur linke Spinner geblieben sind, ist nicht zu helfen. Die verkaufen einem dann Kommunismus, weil die Millionen Opfer ja nichts mit der reinen Lehre zu tun haben.

      Dabei ist es einerlei, ob die bezahlt oder nur doof sind. Sie werden am Ende immer versuchen oder unbewusst bewirken, dass jede Bewegung sich spaltet.

      Dann kommt das Zentrum für politische Schönheit oder irgend ein anderer vom Staat durchgefütterte Theaterverein und macht Mummenschanz, also Spalteritis und legt fest, wer mit wem nicht reden darf.

      Leider auch hier in der Vergagenheit keine Seltenheit.

      Und streiten wir, ob Gates das Patent über den Virus hat oder die Plan-Demie auch ohne auskommt?

  8. medium
    ich frage Sie, warum hat Gates angeblich ein Virus geschaffen und in der Welt verbreitet hat (wie immer das auch gehen soll), wenn er nicht den Impfstoff dagegen hat? Was ist denn das für ein Geschäftsmodell? Wie will er denn damit Geld machen, was ja nach Ihrer Sichtweise sein teuflischer Plan sein soll. Er schafft also, nach Ihrer Meinung und der vieler anderer, für viel Geld ein Virus und soll dann so blöde sein, den Impfstoff nicht in der Hinterhand zu haben? Glauben Sie allen ERnstes, dass Gates so dämlich ist?
    Zudem muss er in der augenblicklichen Lage, wo er den Impfstoff gegen sein Frankenstein-Virus selbst noch nicht hat, auch noch damit rechnen, dass andere, die sich genauso um den Impfstoff bemühen, ihm zuvorkommen. Vielleicht sogar die Chinesen, denn die scheinen im Moment am weitesten zu sein. Dann hat ein anderes Unternehmen das Patent auf den Impfstoff und alles wäre für die Katz gewesen. Er hätte dann viel Geld in die Herstellung des Virus und seine Verbreitung gesteckt, alles umsonst. Müsste evt. sogar damit rechnen, dass sein teuflischer Plan auffliegt, wo doch mittlerweile so viele genau zu wissen scheinen, dass er es ist, der hinter Corona steckt. Unter diesen Umständen liefe erdann auch noch Gefahr, in den Knast zu gehen. Denn, wenn Sie und Leute Ihres Schlages Recht haben, dann hat Gates eine schwere Straftat begangen. So blöde soll Gates sein? Dieses Risiko soll der reichste Mann der Welt eingehen? Wofür?Um noch reicher zu werden? Meinen Sie nicht, dass die Milliarden, die er hat und die sich ohne sein Zutun von selbst vermehren, ihm reichen, um ein gutes Leben zu führen, statt solche Risiken einzugehen. Haben Sie all das schon einmal bedacht? Ich denke, Gates hat es bestimmt. Wenn er auch in den Augen vieler ein Hundesohn ist, ein Vollidiot ist er jedenfalls nicht. Aber ich kenne ihn nicht, im Gegensatz zu all denen, die ganz genau zu wissen vorgeben, wie Gates tickt.

    • Wie Gates tickt habe ich keine Ahnung, auch fehlt mir die Kappa das wirklich zu prüfen:
      Corona-Pandemie vom Reissbrett – was bisher übersehen wurde: https://www.youtube.com/watch?v=zv9J0fKlhA0&t=1422s
      Wo ich mir ziemlich sicher bin, daß es keine ordentliche Rendite mehr für das schöne viele neue gedruckte Geld gibt und das das einen wesentlichen Aspekt bildet.

    • Er erfindet die Erzählung einer Pandemie – das kostet nicht die Welt.

      Dann heimst er Forschungsgelder vom Staat zusätzlich ein. So wie es gerade mit Curacac geschieht.

      Und dann kommt das Geschäft:

      Ein Impfstoff für einen Virus, den es gar nicht gibt.

      Dieser Impstoff kann ja gar nicht viel kosten. Er muss ja auch nichts bringen.

      Kein Virus, kein Wirkstoff. Placebo für viel Geld.

      Außerdem:

      Es ist nicht sein Geld. Diese Lackaffen besitzen das Geld nicht. Sie sind die Hartgeldstricher von big money und können null Komma null entscheiden, was geschieht.

      Befehlsempfänger.

  9. Es geht wahrlich nicht um ein Virus.

    Es geht um Kung flu 😉

    angeblich eine von den Chinesen importierte Grippe… mit größtenteils ohne Krankheitsanzeichen und zu einem kleinen Teil milden Symptomen und ein paar Toten…

    • Wenn Gates rumstümpert, dann hat man immer mit Viren zu tun.

      Das ist sein Geschäftsmodell.

      Ob bei Gammelsoftware oder Impfstoffen.

      Er liefert die Viren und verkauft Dir dann den Schutz davor.

  10. Das ist ja alles richtig was Herr Röper sich da zusammengereimt hat.
    Das Problem ist nur, dass die Blasen jetzt schon so groß geworden sind, dass es im Grunde keinen gangbaren Ausweg aus der Misere mehr gibt, ohne das es Millionen von Menschen in tiefste Armut stürzen wird.
    Genau das war eben auch Grund für den Brexit, und dieser wieder war/ist Grund für die angebliche Corona-Pandemie, bei welcher es in Wahrheit nämlich gar nicht um jenes Virus geht, sondern um ganz andere Dinge. 😉

    • Ich teile Ihre Ansicht, dass diese Anhäufung von Staatsanleihen und mittlerweile auch Unternehmensanleihen bei den Notenbanken, ein solches Ausmaß erreicht hat, dass eine Rückkehr zum Verfahren der Geldversorgung wie vor der Krise von 2008/9 kaum durchsetzbar ist. Wer soll denn die Anleihen noch kaufen, wenn die Notenbanken sie wieder an die Märkte bringen wollen, um die Geldmengen zurückzuführen. Wenn, dann wird das sicherlich nicht ohne Kursverluste gehen, und das bedeutet steigende Zinsen. Ein Alptraum für die ohnehin schon kränkelnde kap. Wirtschaft im WEsten. Es ist ja nicht nur die EZB, die die Märkte mit Geld flutet. Das machen die ja nicht nur aus Jux und Dollerei, zumal der Unmut in der Bevölkerung und auch die noch nicht abzusehenden Folgen für die Altersvorsorgen dadurch unkalkulierbar werden. Aber den Notenbanken stehen keine anderen Mittel mehr zur Verfügung, um einen Kollaps von Finanzssytem und Realwirtschaft abzuwenden. Jedenfalls keine, die der kapitalistischen Ordnung entsprechen.
      Sie haben auch Recht, dass es bei den Abwehrmaßnahmen gegen die Corona-Epidemie nicht nur um die Bekämpfung des Virus alleine geht. Angesichts der Maßnahmen bzw. NICHT-Maßnahmen zur Bekämpfung der lezten Grippewelle vor drei Jahren ist das Unverständnis vieler Menschen über die heutigen Maßnahmen nachvollziehbar. Nur eines vergessen die Kritiker: Die Rivalität zu China, die immer weitere Bereiche der westlichen GEsellschaften erfasst. 2019 hatte die EU China zum Systemrivalen erklärt. Und die aktuelle Corona-Krise wurde anfangs als Teststreifen erklärt für die Überlegenheit des demokratischen Systems gegenüber dem als autoritär angesehenen chinesischen. Als aber nun die Chinesen mit massivem gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Maßnahmen unter weitgehender Zustimmung der eigenen Bevölkerung das Virus bekämpften und auch in seine SChranken verweisen konnten, da blieb dem WEsten doch nichts anderes übrig, als genauso zu handeln. An der Entwicklung in SChweden ist doch zu ereknnen, vor welchen gesellschaftlichen Verwerfungen man Angst hatte, wenn man nicht auch zum Schutz der Bevölkerung all das aufbietet, was die Chinesen aufgeboten hatten. DAnn wäre nämlich der Kampf der Systeme an der Gesundheitsfront von vorneherein schon zugunsten der Chinesen ausgegangen. DAs wollte man vermeiden. Deshalb dieser Einsatz im Vergleich zur Grippewelle von vor drei Jahren. WEr glaubt denn allen ERnstes, dass die Herrschenden im Westen sonst die eigene Wirtschaft dermaßen in den Ruin getrieben hätten? Man hätte doch viel lieber business as usual betrieben, als zusehen zu müssen, wie ein Wirtschaftsbereich nach dem anderen den Bach runter geht. (siehe dazu: https://ruedigerraulsblog.wordpress.com/2020/04/22/keine-feigheit-vor-dem-virus/ und https://ruedigerraulsblog.wordpress.com/2020/03/29/vorteil-china/)

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