Ausgangssperre: Eine Politik der psychischen Gewalt | Von Marcus Klöckner

Bei Grundrechtseingriffen zählt: Sie müssen verhältnismäßig sein und es muss auf das jeweils zur Verfügung stehende mildeste Mittel zugegriffen werden. Seit dem Wochenende haben Politiker in baden-württembergischen und rheinland-pfälzischen Städten nächtliche Ausgangssperren verhängt. In Sachsen gibt es Ausgangssperren sogar am Tag. Mit markigen Worten hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder am Sonntag verkündet, dass in ganz Bayern eine Ausgangssperre eingeführt werden soll. Der Grund für diese drastische Maßnahme: steigendeCorona-Infektionszahlen. Sind diese Entscheidungen vernünftig? Nein, was hier passiert, kommt einem Gewaltakt des Staates gleich.

Ein Standpunkt von Marcus Klöckner.

Leben Sie zufällig in Mannheim? Oder in Ludwigshafen? Dann kann es sein, dass Sie am Abend ein Problem haben. Sie werden Ihre Wohnung nicht mehr verlassen dürfen. Eine Ausgangssperre wurde verhängt. Ausgangssperre? So etwas kennt man aus dem Krieg. In Deutschland gab es Ausgangssperren in den Jahren 1945 und 1946 und dann erst wieder während des ersten „Corona-Lockdowns“. Nun ist es wieder soweit. Bürger dürfen nur noch aus so genannten „triftigen Gründen“ auf die Straße gehen – bereits jetzt drohen bei Verstößen im Wiederholungsfall Freiheitsstrafen.

Triftige Gründe“, diese Formulierung kennen wir bereits aus dem ersten Lockdown. Es ist eine Formulierung, die gefährlich ist. In ihr schwingt die ganze Macht des Staates mit, der in der Lage ist, Begriffe aufzuladen und beispielsweise zu definieren, was „triftig“ ist und was nicht. Ein scheinbar harmloses Wort, dessen Bedeutung dehnbar ist wie ein Kaugummi, wird, nachdem Politiker es mit Macht aufgeladen haben, über Sie bestimmen, ob Sie ihr Haus verlassen dürfen oder nicht. Wer zur Arbeit gehen, oder einen Arzt aufsuchen möchte, darf das. Wer am Abend feststellt, dass das Mineralwasser zur Neige geht oder etwas zu Essen im Kühlschrank fehlt, darf nicht raus. Wer Lust dazu hat, am Abend bei sternenklarem Himmel in die Natur zu fahren, um ein paar Nachtaufnahmen mit seiner Fotokamera zu machen, darf auch nicht vor die Tür.

Der Grund sind „steigende“ Infektionszahlen in den entsprechenden Städten. Die Logik von politischer Seite ist: Wer am Abend mit dem Auto zur Tankstelle fährt, um sich etwas zu trinken oder zu essen zu kaufen, trägt zum Infektionsrisiko bei. Wer nachts einen Spaziergang machen möchte, um sein Immunsystem zu stärken, ist offenbar ein potenzieller „Superspreader“ – sonst würde die Politik nicht so brachial eine Vielzahl von Grundrechten einschränken, als da wären:

  • Artikel 1: Freizügigkeit. Jeder Deutsche hat – eigentlich – das verfassungsrechtlich verbürgte Recht, sich frei im Bundesgebiet zu bewegen, und zwar ohne dem Staat Rechenschaft ablegen zu müssen.

  • Artikel 6: Ehe und Familie. Das Grundrecht schützt das Familienleben in besonderem Maße und dazu gehört insbesondere, dass Familienmitglieder, auch außerhalb der Kernfamilie, sich einander begegnen können und dürfen.

  • Artikel 8, Abs. 1: Versammlungsfreiheit. Jeder Deutsche hat das verfassungsrechtlich verbürgte Recht, sich ohne Anmeldung oder Erlaubnis friedlich und ohne Waffen zu versammeln. Es handelt sich um eines der wichtigsten Grundrechte, um die öffentliche demokratische Meinungsbildung zu gewährleisten. Während der Ausgangssperre ist die Versammlungsfreiheit suspendiert.

  • Artikel 2, Abs. 1 und 2: In die freie Entfaltung der Persönlichkeit, die allgemeine Handlungsfreiheit und insbesondere die Freiheit der Person wird eingegriffen. Und es gibt noch einen Eingriff in Artikel 2 Abs. 2 GG: Das Recht auf körperliche Unversehrtheit, das auch die psychische Gesundheit eines Menschen umfasst. Wie wird sich wohl der psychisch Kranke, unter einer Depression leitende Bürger fühlen, wenn er nicht mal einen Abendspaziergang unternehmen darf, wenn ihm danach ist?

Hinzu kommt, juristisch formuliert: Die Ausgangssperren verstoßen gegen das aus dem Rechtsstaatsprinzip (Art. 20 Abs. 3 GG) abzuleitende Gebot der „hinreichenden Bestimmtheit“ und „Klarheit der Norm“. Anders gesagt: Was soll ein „triftiger Grund“ sein? Wer in Grundrechte eingreift hat sich klar auszudrücken.

Festzuhalten gilt: Diese Ausgangssperre macht faktisch Millionen von Bürgern zu Gefangenen in ihrer eigenen Wohnung. Politische Entscheidungsträger rasieren Grundrechte nur so ab. Eine Politik der psychischen Gewalt kommt zum Vorschein, die für eine Demokratie unerträglich ist.

Die Frage muss also lauten: Was passiert hier gerade? Wie kann es sein, dass Städte Bürgern verbieten, an einem Winterabend vor die Tür zu gehen? Es bedarf hier keiner Diskussion, denn logisch ist dieser Schritt nicht mehr nachzuvollziehen. Politiker, die Bürgern verbieten, nachts mit einem Auto alleine durch die Straßen zu fahren, also ein Akt, bei dem das Infektionsrisiko gleich null geht, haben offensichtlich von den „Verhältnismäßigkeit“ und „milden Mitteln“ im Zusammenhang mit den Grundrechten noch nichts gehört.

Doch was heißt eigentlich, wenn Maßnahmen „verhältnismäßig“ zu sein haben und Regierungen auf das jeweils „mildeste Mittel“ zugreifen sollten? Es bedeutet vor allem, dass die Maßnahme geeignet sein muss, um den angestrebten Zweck, hier also den Infektionsschutz, zu erreichen. Verhältnismäßigkeit bedeutet auch, dass es kein milderes Mittel geben darf, um das angestrebte Ziel zu erreichen. Gibt es ein milderes Mittel, dann verstößt die Maßnahme – hier also die Ausgangssperre – gegen das Verhältnismäßigkeitsprinzip und ist damit rechtswidrig. Und ein milderes Mittel drängt sich auf, nämlich etwa die Beschränkung bestimmter Zusammenkünfte – und eben nicht, wie aus der Bazooka geschossen, ein flächendeckendes, jeden Bürger betreffendes Verbot.

Verhältnismäßigkeit bedeutet aber noch mehr, nämlich dass eine Abwägung mit den Grundrechten erfolgt, in die eingegriffen wird. Die Frage muss gestellt werden: Ist der Eingriff angemessen? Anders gesagt: Die Ausgangssperre beruht auf einem vermuteten Gesundheitsschutz. Ihr Ziel ist es, Infektionen zu verhindern. Ob dies der Fall ist, ist nicht bewiesen. Eindeutig aber ist: Die Freiheit, die den Bürgern in den Stunden der Ausgangssperre genommen wird, kann ihnen nicht mehr rückwirkend „gut geschrieben“ werden. Der vermuteten Schutzwirkung durch die Ausgangssperre steht also ein faktisch nachweisbarer irreversibler „Schaden“ gegenüber, den Bürger erleiden.

Den Entscheidern in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Sachsen und Bayern scheinen die Aussagen des Saarländischen Verfassungsgerichtshofs zu den Corona-Ausgangssperren im April entgangen zu sein (28.04.2020, Az. Lv 7/20). Juristisch sperrig heißt es dort:

Der Verlust des Grundrechts der Freiheit der Person ist Tag für Tag der Freiheitsbeschränkung ein endgültiger Nachteil. Er kann für die verstreichende Zeit nicht wieder ausgeglichen werden.“

Diese Abwägung, von der hier die Rede ist, erfordert im Übrigen auch zu bewerten, wie wahrscheinlich überhaupt ein „Schadenseintritt“ ist. Folglich: Wie wahrscheinlich ist es, dass ein Schaden eintritt, wenn man nachts allein durch den Stadtpark läuft? Um es in aller Deutlichkeit zu sagen: Richtig, eine Ansteckung mit Covid-19 bei einem nächtlichen Spaziergang unter freiem Himmel darf man getrost ausschließen. Hier sind Markus Söder und Co gefragt: Sie müssen belastbare Daten liefern.

Bereits zu Beginn eines Jurastudiums lernen zukünftige Juristen sich mit dieser Abwägungsfrage auseinanderzusetzen. Die politisch Handelnden, die die Ausgangssperren erlassen, gebrauchen nicht einmal dieses grundlegende handwerkliche Wissen.

Konsequenterweise hat das Gericht dann auch entschieden, dass die saarländischen Ausgangssperren rechtswidrig waren, weil „der damit erzielte Gewinn an Gesundheitsschutz nicht nachvollziehbar dargelegt“ wurde (S. 15). Die in der Verordnung festgelegte Glaubhaftmachung „triftiger Gründe“ hat das Gericht außer Vollzug gesetzt. Mit Blick auf den Grundrechtsschutz war das Verweilen im öffentlichen Raum wieder möglich. Und, sehr wichtig: Der Gerichtshof hielt auch den Anstieg der Infektionen für wenig bedeutsam. Er stellte klar: „Steigt die Zahl der Infizierten, kann das auf vielerlei Gründen beruhen: Die Zahl der Infizierten und Kranken wird von den Gesundheitsbehörden derzeit in kein Verhältnis zur Zahl der Getesteten und Nichtgetesteten gesetzt.“ Die Zahl der Verstorbenen lasse nicht erkennen, ob für den Tod das Virus ursächlich verantwortlich war, sprich: ob die Verstorbenen an oder „nur“ mit dem Virus verstorben sind.

Roger Kehle, Präsident des baden-württembergischen Gemeindetages, hat gegenüber der Nachrichtenagentur dpa einen Versuch unternommen, die Entscheidung zu rechtfertigen. Die von ihm zitierte Aussage ist erschreckend. Auf die Frage, ob die Ausgangsbeschränkung in der Nacht sinnvoll ist, da wenig Menschen zu dieser Zeit unterwegs seien, sagt Kehle: „Wenn sich alle an die Maßnahmen halten würden, müssten die Zahlen schon zurückgegangen sein.” Und die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) meint, man „vermute“ bei „Wohnzimmer-Treffen“ die Ansteckungsherde.

Wenn das die Basis und das Denken ist, auf der Landesregierungen und Städte massive Grundrechtseingriffe vollziehen, dann wird es höchste Zeit, dass Gerichte dieser Politik der Grundrechtsgewalt ein Ende bereiten. Während des ersten Lockdowns entschied der Bayerische Verwaltungsgerichtshof, dass „im Grundsatz jeder sachliche, nicht von vornherein unzulässige Grund geeignet ist, das Verlassen der Wohnung zu rechtfertigen,“ (Az. 20 NE 20.849). Das Gericht erklärte, dass praktisch jeder Grund ausreichen müsse, da ansonsten völlig unklar sei, was unter einem „triftigen Grund“ zu verstehen wäre. Mit anderen Worten: Die Bayrische Landesregierung hielt es nicht einmal für nötig sich so klar auszudrücken, dass der Bürger erkennen konnte, was verboten und was erlaubt war. Die Ausgangssperre wurde also noch nicht einmal dem nach dem Grundgesetz erforderlichen „Bestimmtheitsgebot“ gerecht.

Bezeichnenderweise halten auch die Verfasser der jetzigen Ausgangssperren es nicht für nötig, sich klar auszudrücken und diesem grundlegendem Erfordernis des Rechtsstaats nachzukommen. Und das, obwohl sie nach dem Grundgesetz dazu verpflichtet sind.

Dass die Infektionszahlen deshalb ansteigen, weil Menschen nachts unterwegs sind, ist nicht nur unbewiesen, es ist auch eine These, die mit gewagt noch vorsichtig umschrieben ist. Die Zeit zwischen 21 Uhr abends und 5 Uhr früh betrachten die politischen Entscheider in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz als offensichtlich größeren „Infektionstreiber“ als die 16 Stunden dazwischen. Dabei dürften die meisten Bürger in der Zeit der Ausgangssperre ohnehin damit beschäftigt sein, einer Tätigkeit nachzugehen, die bisher noch nicht im Verruf steht, Infektionen hervorzurufen: schlafen!

Doch davon abgesehen: Zentrale Gesichtspunkte wie etwa die, dass die steigenden Infektionszahlen auch in ein Verhältnis zur Anzahl der Tests gesetzt werden müssen, dass auch zu berücksichtigen ist, wie viele so genannte „Krankheitsbeginne“ es gibt, also wie viele von den positiv Getesteten auch tatsächlich überhaupt erkranken, stehen nicht zur Debatte. Und das, wie angeführt, obwohl der Saarländische Verfassungsgerichtshof darauf bereits vor Monaten hingewiesen hat!

Genauso bleibt die zentrale Frage nach der Qualität der PCR-Tests beziehungsweise der Qualität der in den Laboren durchgeführten Testungen, unangetastet. Nicht zu vergessen die Frage: Was sind im Einzelfall die Gründe für Belastungsspitzen in den Kliniken, was die Intensivbetten angeht? Haben diese Engpässe nur mit schweren Corona-Erkrankungen zu tun?

Gerade erst hat Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki die Ausrichtung der Politik am so genannten „Inzidenzwert“ mit deutlichen Worten kritisiert: “Das Festhalten an den Inzidenzwerten als ausschlaggebendem Faktor der Corona-Bekämpfung wird immer absurder”, so der FDP-Politiker. „Nicht allein das Infektionsgeschehen bestimmt die Höhe der erfassten Neuinfektionen, sondern vor allem auch die jeweilige Teststrategie. Das gibt die Bundesregierung verhältnismäßig unverblümt zu”, so Kubicki. Dieses Vorgehen sei „rechtlich fraglich“ und die Zahlen, auf deren Grundlage die Maßnahmen getroffen werden, müssten „seriös ermittelt“ werden, sie dürften „nicht der Zufälligkeit oder Willkür unterliegen.“ Kubicki spricht von „historisch beispiellosen Grundrechtseingriffen“.

Was Kubicki sagt, ist offensichtlich. Und dennoch agieren die Landesregierungen auf eine Weise, die für eine Demokratie wie pures Gift wirkt. Wer meint, Grundrechte aufgrund von vagen Vermutungen aussetzen zu können, der sollte sich – im Sinne der Demokratie – besser von Politik fernhalten.

So richtig die Worte Kubickis auch sind, so sehr erstaunt es doch, wie wenige Politiker, Intellektuelle, aber vor allem auch Journalisten ihre Stimme erheben. Haben sie vergessen, dass Grundrechte „Abwehrrechte des Bürgers gegen den Staat“ sind? Wie ist es um das demokratische Bewusstsein von Bürgern bestellt, die nicht einmal bei Ausgangssperren, die auf vagen Vermutungen beruhen, bereit sind, das Grundgesetz hochzuhalten?

Immerhin: Vereinzelte kritische Stimmen kommen langsam auch aus den Medien. Niemand solle versuchen, die Ausgangssperren als Ausgangsbeschränkung „zu verniedlichen“ sagt der Lokalreporter des Mannheimer Morgens Stefan Mack und spricht davon, dass Menschen zu Hause „eingesperrt“ seien.

Es ist höchste Zeit, dass sowohl Richter als auch Journalisten eine so gravierende Maßnahme wie eine Ausgangssperre grundlegend hinterfragen. Die verantwortlichen Politiker, die diese Maßnahmen veranlasst haben oder mittragen, sind der Öffentlichkeit belastbare Daten schuldig. Das Problem ist: Daten, die belegen, dass sich ein Bürger nachts um 1 Uhr am Nachtschalter einer Tankstelle mit Covid-19 infiziert, gibt es nicht. Und dennoch ist gegenwärtig der Stand der Dinge: Der Abendspaziergang zur Stärkung des Immunsystems steht nun mancherorts unter Strafe. (1) Die Jagd allerdings ist erlaubt.

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Die Bücher „Sabotierte Wirklichkeit“ von Marcus B. Klöckner und „Machtelite“ von Charles Wright Mills werden in diesem Zusammenhang empfohlen.

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Dieser Beitrag erschien zuerst am 7. Dezember 2020 bei multipolar-magazin.de

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Bildquelle: periskop / shutterstock

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58 Kommentare zu: “Ausgangssperre: Eine Politik der psychischen Gewalt | Von Marcus Klöckner

  1. Der Nachtwandler sagt:

    "Die Maske muss zum sozialen Standard werden. Es muss das neue Cool und Chic sein."

    https://de.rt.com/inland/110290-es-tut-mir-wirklich-im/

    Nee, dass wir uns endlich un dauerhaft von euch Verbrechern trennen, muss zum sozialen Standard werden!

  2. Petra Tatura sagt:

    Es scheint immer wieder zu funktionieren:
    Die Juden sind unser Übel.
    Die Ausländer sind unser Übel.
    Die Maßnahmengegner sind unser Übel.

    • Wildenfelser sagt:

      Und die Menschen, die nicht zum 1% gehören, also diese Superspreader und Gefährder, die sind generell unser Übel.

  3. Beobachter sagt:

    Zu Ania und den Reaktionen

    ich selbst glaube nicht, dass gerade die "Maskenverweigerer" Ursache wachsender Fallzahlen sind. Die allseits viel geforderten Belege, die immerdann vermißt werden, wenn einer etwas Kontroverses sagt, fehlen jedenfalls auch hier.
    Ich will aber ehrlich sein und feststellen, daß es wohl auch dann keine klaren Belege dafür geben würde, wenn es den von Ania postulierten Zusammenhang gäbe, weil eben objektiv SOLCHE BELEGE schwer zu haben sind, und erst recht nicht, wenn die Republik -salopp gesprochen-einer Schar Hühner gleicht. Politisch ist eben ein Sündenbock nötig. Was etwaige Ausgangs-sperren betrifft, so habe ich sie unten ironisch kommentiert. Hier der Klartext: Ich lehne sie ab. Soweit zum Sachinhaltlichen.
    Mit Ania stimme ich also in der Sache nicht überein. Aber es muß möglich sein, dies ohne persönliche Injurien zu sagen.
    Ich hätte es übrigens verstanden, wenn Wildenfelser selbst scharf geantwortet hätte, da er ja von Ania auch direkt angegangen wurde. Dass aber von anderer Seite mit Begriffen wie "Depp", "faschistisch" oder "paranoid" reagiert
    wird, halte ich einfach weder für angemessen noch für gut. Wir fordern von anderen, dass sie uns zuhören -und das
    fordern wir zu Recht- aber wir sollten auch andere Meinungen ertragen. Warum sollten wir so verfahren, wie wir es der
    "Gegenseite" vorwerfen? Sicher diese Gegenseite medial dominant und geradezu erdrückend. Ich glaube aber nicht,
    dass es etwas bringt im Gegenzug andere abzukanzeln. Wenn man sich mal auf Anias Sicht bezieht, dann ist es, sofern
    es coronaspezifisch ist, eben die gerade herrschende Mehrheitsmeinung. Wollen wir nun alle, die diese vertreten (bei
    vielen ist es kein "Vertreten", sondern ein "Mitlaufen") von Debatten ausschliessen? Ist dann nicht die Krone der Spaltung
    erreicht? Ich schätze Kenfm, da in seinen Beiträgen viele Meinungen und Perspektiven zum Tragen kommen, nicht nur
    eine. Ich würde mal vermuten, dass Ania eigentlich hier ist, weil sie den Beiträgen aus der vor-Corona-Zeit durchaus etwas
    abgewinnen konnte; so könnte man wenigstens ihren ergänzenden Kommentar von O.55 Uhr lesen. Wenn wir überhaupt
    etas erreichen wollen, dann dürfen wir nicht in eine Filterblase des Rechthabens steigen, die auch dann unproduktiv wäre,
    wenn wir Recht haben.

    • passant sagt:

      Zu Beobachter

      Ich sehe nicht, das Ania ausgeschlossen wird. Wenn man Thesen zur Verbringung von gesunden (!) Corona-Kritikern in Käfig-Haltung vertritt und die Bevölkerung auf beengte Unterbringung einstimmt, dann muß man schon mit heftigen Antworten rechnen. Die Zensurorgien finden an ganz anderen Stellen statt. Hier darf sich auch ein hundertprozentiger Befürworter der Corona-Maßnahmen (Rüdiger Rauls) als Autor betätigen. Also es besteht kein Grund zur Beunruhigung. Die Meinungsfreiheit wird zusammen mit anderen Freiheiten ganz woanders entsorgt.
      Den Beitrag von Ania betrachte ich als pure Provokation. Zweck der Provokation ist es Überreaktionen in der Realität zu erzeugen. Das die Querdenken Bewegung davon infiziert wird, halte ich für ausgeschlossen.

    • Beobachter sagt:

      Naja, dass die Meinungsfreiheit woanders entsorgt wird -und man damit schon weit vorangeschritten ist- ist klar,
      meinerseits ist dies völlig unbestritten. Wenn man aber Anias Kommentar liest, dann zielt sie m.E. nicht auf die Einsperrung
      von "Coronakrtikern" im Speziellen, sondern sie sieht unser aller Einsperrung als Folge des "Fehlverhaltens" der Maßnahmenverweiger voraus, auch wenn die spezielle Adressierung von Wildenfelser in Anias Beitrag natürlich völlig daneben ist.
      Inhaltlich ist aber der Zusammenhang zwischen den Fallzahlen und den Maßnahmeverweigeren der eigentliche und
      gewichtige Streitpunkt. Darauf wäre meines Erachtens einzugehen. Außerdem ist die Berechtigung von Ausgangssperren in der gegenwärtigen Lage auch unabhängig von dieser Frage nicht gegeben. Bei aller
      berechtigten Irritation darüber macht dannaber doch der Ton die Musik. Und da empfinde ich eben das Vokabular (Depp und dergleichen) nicht als angemessen.
      Mir ist auch klar, dass Provokationen vorhersehbar zu Überreaktionen führen. Da haben Sie völlig recht. Die Frage
      aber ist aber vor allem, ob ein Gesprächspartner an seine "Provokationen" subjektiv glaubt. Sofern letzteres zutrifft,
      hilft es jedenfalls nichts, einfach nur ad hominem zu argumentieren. Wenn mich jemand als Faschist bezeichnen
      würde, wäre jede Debatte für mich beendet. So überzeugt man niemanden. Es gibt übrigens auch das mögliche
      Debattenergebnis, dass keiner den anderen von einem bestimmten Standpunkt überzeugt, aber immerhin die
      Diskutierenden die jeweils anderen Standpunkte inhaltlich und motivational nachvollziehen, und wenigstens deren
      Argumentierbarkeit einsehen. Das ist m.E. immer noch besser, als die Gesprächsbasis ganz zu verlieren. Doch funktioniert dies nur in der Atmosphäre wechselseitigen Respekts.
      Ganz unabhängig von dem hier vorliegenden Sturm im Wasserglas ist die Sprahclosigkeit in unserer Geselschaft leider schon weit gediehen. Und sicher, die Hautverantwortung dafür tragen die Politiker und die Massenmedien.
      Ich möchte niemanden belehren, ich sage nur, dass wir nicht in Rechthaberei verfallen sollten.

      Mit den besten Grüssen

    • Ania sagt:

      Ich habe hier keine Thesen zur Verbringung von Corona-Kritikern in Käfig-Haltung aufgestellt, sondern mich auf die These von Herrn Wildenfelser zur „Corona-Enge“ bezogen sowie auf seinen Satz: „Die Enge wird zur Lebensweise und es kommt das aus der Massentierhaltung abgeleitete ‚Neue Normal‘“.

      Ja, der Vergleich mit der Massentierhaltung (den Herr Wildenfelser schon oft geäußert hat) ist ziemlich menschenverachtend; aber euch fällt das offenbar nur auf, wenn ihr ihn jemandem mit einer anderen Position als eurer zuschreibt. Dann auf einmal macht es Klick und sofort seht ihr euch in der Position der Opfer, die von bösen Faschisten aus der Bevölkerung in Käfighaltung gesteckt werden sollen.

      Zugleich lese ich hier immer wieder, dass „derzeit nicht mehr Menschen als in früheren Jahren sterben, man muss sich nur die Statistiken über die Jahre hin anschauen“. Die Menschen, die an Corona schwer erkranken oder sterben, sind für euch nur eine Zahl in der Statistik. Es geht euch immer nur um euch. „Ausgangssperre: Eine Politik der psychischen Gewalt“, so war der Artikel schon überschrieben. Und ein Riesengeschrei wurde angestimmt, darüber, was euch nun wieder angetan wird.

      Real droht dem ganzen Land ein harter Lockdown mit Ausgangssperren. Sehr viele Menschen sitzen dann gefangen in ihren Wohnungen. Nicht nur ihr. Aber ihr habt euren Teil dazu getan. Es ist bekannt, wie das Virus übertragen wird – durch Ansteckung von Mensch zu Mensch. Wer das missachtet, trägt zur Ausbreitung bei – ob nun auf Demos, in öffentlichen Verkehrsmitteln oder im privaten Bereich.

      „Wir entscheiden aus eigener Verantwortlichkeit, was wir denken und tun“ – ja, ihr tut, was ihr wollt. Ganz egal, wem das schadet. Ihr verhaltet euch, als wärt ihr eine Insel. Aber ihr lebt inmitten einer Bevölkerung. Und euer Handeln hat Auswirkungen auf andere Menschen.

    • Beobachter sagt:

      Liebe Ania,

      den Kommentar habe ich zur Kenntnis genommen, werde aber frühestens heute Abend dazukommen, darauf
      zu reagieren, da jetzt andere Terminie drängen.

    • Ania sagt:

      Hallo Beobachter, falls es Sie interessiert, können Sie auch hier lesen:
      https://kenfm.de/die-macht-um-acht-67/

      Da habe ich ausführlicher geschrieben, wie ich die Situation sehe.

    • Beobachter sagt:

      Lieb Anja,

      Ich antworte hier zunächst in eigener Sache und nicht in Stellvertretung anderer, wo ich davon abweiche werde ich
      es explizit hervorheben.

      Ich glaube, dass man mit Ausgangssperren, um die es im Beitrag und den ersten Reaktionen darauf primär geht,
      in Sachen Infektionsausbreitung nichts Wesentliches erreichen wird, selbst wenn man einmal unterstellen wollte, daß die bloßen Fallzahlen nach dem Drostentest aussagekräftig wären. Was aber dem ganzen die Krone aufsetzt, ist doch eine Ausgangssperre für die Abend- und Nachtzeit einzuführen, während die arbeitende und lernende Bevökerung tagsüber ihren jeweiligen nicht vermeidbaren Kontakten ausgesetzt ist. Folglich halte ich einen solchen Vorschlag für
      eine Zumutung, die durch nichts gerechtfertigt ist. Das ist zunächst eine Feststellung einer Auffassung, kein Gejammer. Insgesamt ist der Aufenthalt an frischer Luft doch eher gesundheitsfördernd; warum sollte man dann Leute in ihre Wohnungen zwingen? Es ist an sich trivial, zu erkennen, daß eine solche Maßnahme physischen und psychischen Schaden für viele zunächst Gesunde in sich birgt. Mich wundert es nicht, wenn sich Leute darüber erregen. Ist das nun egoistisch? Nun, es ist ebenso "egoistisch" wie es "egoistisch" ist, jeden Tag essen und schlafen zu wollen. Manchen Leuten fallen dann eben Vergleiche zur Massentierhaltung ein. Man kann natürlich fragen, ob der
      Vergleich den Kern der Sache trifft, aber menschenverachtend ist er nun gerade nicht. Das wäre er nur, wenn er von Freude und Zustimmung zur "Maßnahme" begleitet wäre. Ich habe mir den Beitrag übrigens nochmals angehört:
      er fordert eigentlich nur die Abwägung der Verhältnismäßigkeit bei der Ergreifung drakonischer Maßnahmen ein.
      Das kann ich nur unterstützen, das geschieht gegenwärtig viel zu wenig. Weder dem Sprecher noch auch mir geht es dabei primär um die eigene Person. Wenn man die Einhaltung elementarer rechtstaatlicher Prinzipien einfordert,
      dann ist dies kein Egoismus, sondern das gute Recht des Bürgers. Genaugenommen ist es sogar eine Pflicht.
      Sie schreiben weiter unten:
      "Real droht dem ganzen Land ein harter Lockdown mit Ausgangssperren. Sehr viele Menschen sitzen dann gefangen in ihren Wohnungen. Nicht nur ihr."
      Ich weiche jetzt einmal von der Erklärung in eigener Sache ab. Niemand hat, soweit ich hier sehe, nur für sich über Ausgangssperren geklagt. Wenn man sie für unsinnig hält, dann natürlich auch für alle anderen. "Wir" wissen sehr wohl, daß nicht nur "wir" im Käfig -ich meine natürlich die Wohnungen- sitzen.
      Aber weshalb sollten "wir" insbesondere dafür verantwortlich sein? Hat man größere Ausbrüche, die gefürchteten
      Superspreader events, nach Demonstrationen (die die Polizei zuletzt -offenbar zur Förderung der Volksgesundheit mit
      panzerartigen Wasserwerfern "gegossen" hat) gesehen? Das wurde mir noch nicht kund. Ich hielte es übrigens für plausibel, daß sich die meisten Ansteckungen in der Arbeitswelt und in überfüllten Verkehrsmitteln (die Bahn, aber das ist ein anderes Thema, scheint nicht genügend Wagons für den Berufsverkehr zu besitzen. Na, sie müssen ja an
      der Börse gut abschneiden.) abspielen. Das RKI hat dagegen letztens "Ansteckungen in privaten Haushalten" als Hauptursache ausgemacht. Wie aussagekräftig die zugrundeliegenden Studien sind, entzieht sich gegenwärtig meiner Kenntnis und möchte sie hier auch nicht bewerten. Ich sage nur soviel: Ich habe selbst als Biowissenschaftler
      sowohl experimentell als auch theoretisch -mit einem Schwerpunkt der Modellbildung und quantitativer Datenauswertung- gearbeitet. Ich kenne die Tücken solcher Fragestellungen, obwohl ich mit Virologie an sich nichts zu tun hatte. Wir haben oft jahrelang an der Aushärtung von Einzelaussagen gearbeitet und waren mitunter selbst dann nicht ganz sicher, ob das "Bild", was wir
      erzeugt hatten, stimmt. Gegenwärtig jagt eine Studie die andere, Widersprüche sind nicht selten und die politische
      Instrumentalisierung folgt auf dem Fuße. Ich mache -jetzt aufs Ganze gesprochen- niemandem einen Vorwurf, daß
      er/sie z.B. die Details der Infektionswege noch nicht kennt. Aber ich mache denjenigen einen Vorwurf, die -bestenfalls
      auf vorläufigen Ergebnissen basiert- so tun, als sei dies alles der Weisheit letzter Schluß, wobei immer mit eingeschlossen ist, dass die "inkompetente" Bevölkerung die Maßnahmen klaglos zu schlucken hat. So ist es eben nicht in einer Demokratie -oder: so sollte es nicht sein. Sie schreiben auch:

      "Zugleich lese ich hier immer wieder, dass „derzeit nicht mehr Menschen als in früheren Jahren sterben, man muss sich nur die Statistiken über die Jahre hin anschauen“.

      Nein, und jetzt spreche ich nur für mich, Menschen sind keine Zahlen in Statistiken. Aber es stimmt, dass es in Deutschland in 2020 nur temporär eine -coronabedingte Übersterblichkeit im Frühjahr gab, zeitweise aber gar weniger gestorben
      wurde als in Vergleichszeiträumen der Vergangenheit und wir auf das ganze Jahr hin gesehen -jedenfalls bis einschliesslich November nicht mehr Tote hatten als sonst. Wenn man nun den Focus auf den Coronatod legt, fragt
      sich doch: wo sind die übrigen Toten? Man darf diese Frage stellen, sie ist nicht menschenverachtend; es ist eine Sachfrage, mehr nicht. Und ja, es ist wichtig, ob jemand mit, an oder wegen Corona gestorben ist, weil es politische
      Konsequenzen hat, die die Allgemeinheit betreffen. Meines Erachtens herrscht hierüber keine Klarheit in den öffentlichen Medien. Gut ist das nicht. Einen weiteren Punkt möchte ich noch zufügen:
      Man müßte wahrscheinlich das Überlaufen der Gesundheitseinrichtungen nicht so sehr fürchten, wenn man nicht
      in der Vergangenheit das Gesundheitssystem auf unverantwortichliche (aber kapitalkompatible) Weise krankgeschrumpft hätte, ganz abgesehen von den personellen Engpäßen und der damit verbundenen Überarbeit
      für viele Pfleger etc. Das waren aber sicher nicht die "Coronakritiker", sondern eher diejenigen die heute am liebsten
      in unsere Wohnungen schauen wöllten.

      Mit den besten Wünschen zum dritten Advent

    • Ania sagt:

      Hallo Beobachter,

      eine Ausgangssperre abends und nachts hält die Leute nur von abendlichen Besuchen bei anderen ab, tagsüber hingegen können die Straßenbahnen weiterhin voll sein. Deswegen werden ja jetzt auch zahlreiche Stimmen laut, die einen harten Lockdown auch tagsüber fordern. Aber das sind sehr schwierige politische Entscheidungen, weil davon dann auch die Wirtschaft, inklusive des Mittelstandes, und das gesamte soziale Leben hart betroffen sind. Einschließlich auch der notwendigen Bewegung an der frischen Luft. Daher möchte ich nicht in der Haut derer stecken, die solche Entscheidungen nun treffen müssen. Und niemand von denen behauptet, er habe der Weisheit letzten Schluss. Es ist vielmehr ein ziemlich verzweifeltes Suchen nach Lösungen.

      Es gibt keine Pandemie mit Wohlfühlfaktor, wo alles weiterhin wunderbar funktioniert. Und die Bewältigung einer Pandemie ist nicht nur Sache der Regierung(en), sondern auch der Bevölkerung(en). Leute, die sich immer nur über alle Maßnahmen beschweren und explizit nicht darauf achten, andere nicht anzustecken, sind einfach das völlige Gegenteil dessen, was in einer solchen Lage gesellschaftlich vonnöten ist. Sie gehen ja nicht nur zu Demos, sondern verweigern die Einhaltung der Corona-Regeln auch im privaten Bereich. Sie bringen auch andere Menschen dazu, sich nicht oder nicht vollständig an die Regeln zu halten. Entsprechende Videos im Internet werden zigfach geklickt. Sie können doch nicht ernsthaft meinen, dies alles hätte keine Auswirkungen auf das Infektionsgeschehen. Aber wenn dann die Infektions- und Todeszahlen steigen und die Politik einen härteren Gang anschlägt, gibt es wieder ein Riesengeschrei. Dabei hat man es sich selbst mit zuzuschreiben.

      Zu den Zahlen: Ja, man kann und darf Statistiken hinterfragen, auch Todeszahlen. Für die Corona-Bewegung jedoch scheint es eine Art Lieblingsdenksport zu sein, sämtliche von offizieller Seite geäußerten Zahlen irgendwie auseinanderzunehmen und für unzutreffend, gefälscht, gelogen und in manipulativer Absicht veröffentlicht zu erklären. Das beobachte ich bereits seit dem Beginn der Pandemie. Es ging schon los bei den Berichten damals über Italien.

      Ich habe es aufgegeben, mich mit Corona-Skeptikern über Zahlen zu streiten. Sollen sie sagen und glauben, was sie wollen. Die würden ja nicht mal daran glauben, dass Menschen an einer Pandemie sterben, wenn das unmittelbar vor ihren Augen geschähe. Gerarde dieses ständige Bestreiten oder Relativieren des Sterbens von Menschen ist extrem empathielos und zynisch, es degradiert und entmenschlicht die Toten noch über den Tod hinaus. Und das hat halt auch zur Folge, dass – sollte an den Argumenten der Corona-Skeptiker doch mal irgendwas dran sein – dieses auch auf taube Ohren fällt.

      Die Toten zählen nicht, die werden geleugnet. Und die Lebenden sieht man auf dem Weg in die Massentierhaltung. So zu denken und zu reden, verletzt die Würde des Menschen – die der Toten und der Lebenden.

      Auch die Geschichte mit der angeblich nie vorhandenen Übersterblichkeit kann ich nicht mehr hören. Erstens sagen Statistiken, beispielsweise von Eurostat, etwas anderes, und auch zur aktuellen Übersterblichkeit gibt es statistische Erkenntnisse, heute veröffentlicht auf tagesschau.de. Zweitens bezieht sich die Übersterblichkeit auf die Gesamtheit aller Todesfälle, heißt, wenn zum Beispiel das Maskentragen die Zahl der Grippefälle und Grippetoten gegen Null gehen lässt, vermindert das die Sterblichkeit. Drittens ist das Sterben von Menschen nicht nur dann schlimm, wenn es die Übersterblichkeit erhöht (der Begriff als solcher ist schon gruselig).

      Mit welchem Maß wird hier gemessen? Die Mär von drei angeblich aufgrund von Maskentragen verstorbenen Kindern (die es in Wirklichkeit nicht gab) verbreitete sich in Windeseile im Internet und wurde als Gipfel des Corona-Wahnsinns gewertet. Ja wie hätte sich der Tode dreier Kinder (wenn sie denn tatsächlich gestorben wären) auf die Übersterblichkeit ausgewirkt???

      Man sieht doch ganz deutlich, dass das Argumentieren mit Übersterblichkeit seitens der Corona-Skeptiker ein rein taktisches Manöver ist… Wie so vieles, was sie bringen. Statt zu begreifen, dass eine Pandemie nun mal eine Pandemie ist und Folgen hat für die Wirtschaft und die Gesellschaft, wird jede Kleinigkeit der Regierung, den Medien, den Schlafschafen (= Mitläufer des faschistischen Regimes) angelastet. Mal, dass die Zahl der Intensivbetten erhöht wurde, dann wieder, dass sie gesenkt wurde… es ist immer alles verwerflich. Derart exzessiv und inflationär vorgetragene Kritik hat für meine Begriffe mit echter Herrschaftskritik bzw. fundierter Kritik am wirtschaftlichen und politischen System nichts zu tun. Es ist vielmehr, wie wenn jemand ständig „Feuer“ schreit: Spätestens nach dem dritten Mal wird ihm nicht mehr geglaubt… zumal, wenn er ja selbst durch sein Verhalten zur Brandgefahr beiträgt…

      Viele Grüße und einen schönen Advent auch Ihnen,

      Ania

  4. HamburgerFairmaster sagt:

    Viele finanziel angeschlagenen Eltern freuen sich doch insgeheim. So können sie den Kindern sagen, das Weihnachten dieses Jahr ausfällt, weil der Weihnachtsmann an Corona erkrankt ist. Sorry, keine Geschenke, ist schade aber ist nun mal so.

  5. Wildenfelser sagt:

    Warum zog die Jugend so begeistert in den 1. Weltkrieg? Sie wollte der ENGE der Gesellschaft entkommen und sah im Krieg die Befreiung. Erst in Verdun begriffen sie ihren Irrtum.
    Jetzt wird also die Corona-Enge erzeugt, damit die Menschen zu allem bereit sind, um dieser Enge zu entkommen.
    Bis gespannt, welche Zielrichtung den Menschen wann gegeben wird, aus dieser Enge zu entfleuchen.
    (Die Impfung ist es nicht. Es wird auch danach weitergehen, wurde schon verkündet).
    Alternative: Die Enge wird zur Lebensweise und es kommt das aus der Massentierhaltung abgeleitete "Neue Normal" mitsamt dem "Neuen Menschen".

    • Ania sagt:

      Die Zunahme der schweren Fälle und Todesfälle konnte durch den „Lockdown light“ nicht gebremst werden, weil manche Leute sich nicht konsequent – oder gar nicht – daran gehalten haben. Daher wird es härtere Maßnahmen geben. Ja, das Leben wird enger. Ein Leben auf engem Raum steht uns für die nächste Zeit bevor. Aber es war doch Ihre Entscheidung, die Corona-Regeln nicht zu respektieren. Solches Verhalten hat nun halt Folgen – für alle… Und die meisten Menschen tragen es mit Fassung. Nur die Hauptverursacher des Problems sind am Jammern. Wenn Sie nun also im engen Käfig ohne Auslauf landen, Herr Wildenfelser, nutzen Sie die Zeit, sich an die eigene Nase zu fassen…

    • Ania sagt:

      Ergänzung: Ein zentrales Prinzip ist aus meiner Sicht, dass der Mensch Verantwortung übernimmt. Für sein eigenes Handeln, das seiner Gemeinschaft(en) und gegenüber der Gesellschaft. Ohne dem wird es auch nie eine neue, bessere Gesellschaftsform geben. Sich während einer Pandemie nicht darum zu scheren, ob man andere Menschen ansteckt, hat keinen verlängerbaren Wert. Es ist nicht tauglich für diese oder irgendeine zukünftige Gesellschaft.

      Da können Sie viel von Emma Goldmann oder dem Sozialismus erzählen – so lange der einzelne Mensch nicht zur Verantwortungsübernahme bereit ist, wird es bei der kapitalistischen Warengesellschaft bleiben. Mit oder – in Zeiten von Krise und Ausnahmezustand – auch ohne bürgerliche Freiheiten. Vielleicht zunehmend ohne bürgerliche Freiheiten, wenn die Krise zum Dauerzustand wird. Vielleicht geht es dann in Richtung der von Ihnen vielbeschworenen Massentierhaltung. Wenn Sie daran etwas ändern wollen, müssen Sie bei sich selbst anfangen. Ein soziales Verhalten entwickeln, das – so heißt es glaube ich in der linken Rhetorik – den Keim der zukünftigen Gesellschaft bereits in sich trägt.

    • Roman sagt:

      <a class='bp-suggestions-mention' href='https://kenfm.de/members/ania/' rel='nofollow'>@Ania</a>: Du glaubst allen Ernstes, die Zahlen sinken nicht, weil die Menschen die "Maßnahmen" der Regierung nicht ernst nehmen? Meine Güte, paranoid ist hier gar kein Ausdruck…
      Deppen wie dir hätte man im Mai 1945 auch erzählen können der Endsieg klappte nicht, weil viele Menschen die Führerbefehle nicht ernst genug genommen und konsequent durchgesetzt haben.
      Dein Kommentar strotzt nur so vor Dummdreistigkeit. Man merkt, du bist ziemlich gut eingeseift.
      Das Einzige was wir hier haben ist eine PCR-Test-Pandemie auf Basis von extrem hoch justierten CT-Werten des PCR-Tests, die in sehr vielen Fällen Falsch-Positive liefern (Beweise gibt es haufenweise, siehe den wissenschaftlichen Artikel von Frau Dr. Rita Jaafar, Mikrobiologin an der Universität in Marseille, 97% Falsch-Positive bei CT-Wert von über 35). Auf diesem völlig unwissenschaftlichen, rein zum Hochtreiben der Zahlen abgestimmten Schwachsinn werden gerade drastische Rechte aus dem GG einkassiert und du faselst hier von "Jammern"? Leute wie du sind einfach nur ekelhaft! Leute wie du sind der feuchte Traum eines jeden Diktators in dieser Welt. Weißt du warum? Sie gehorchen, sind staatsfromm und glauben an die Narrative, die ihnen ihre regierungsaffine Presse eintrichtert.

    • Kit3 sagt:

      Ich danke Roman s e h r für die treffende Antwort an diesen unsäglichen bezahlten Troll A.,

      der nach Monaten der Belästigung/Demagogie inzwischen mit seinen immer dümmlicheren Ansichten tatsächlich noch dreister & frecher wird

      und in diesem seriösen Forum absolut nicht mehr haltbar ist!

      "Meinung ist nur eine Geschmacksbekundung und ihr Austausch hat bei völlig unterschiedlichem ideologischen Konstrukt keine Basis mehr." Rainer Mausfeld: https://youtu.be/znYQEdi2g78

    • zweifelstein sagt:

      Wer Querdenker für die Käfighaltung empfiehlt, hätte Hitler 1945 wahrscheinlich für Charlie Chaplin gehalten

    • Werweißdasschon sagt:

      @ Ania

      Hab schon darauf gewartet, dass Sie Ihre faschistischen Züge an den Tag legen.

      Wer nicht gehorcht gehört entsorgt, um Ihren haltlosen geradezu Schwachsinnigen Text zusammenzufassen. Schämen sollten Sie sich.

      In einer echten Pandemie ist im Übrigen kein Zwang notwendig um Maßnahmen zu beschließen. In einer echten Pandemie ist eine gesetlich verankerte "Aussetzung" der Grundrechte nicht nötig.
      Stellen Sie Ihre Mitmenschen nicht als Blöde dar, die begreifen nämlich, im Gegensatz zu Ihnen, was hier gespielt wird.
      Aber auch unabhängig davon ob nun Corona-Plandemie oder Pest oder 2 Milliarden Tote. Die aktuelle "Entscheider" sind nicht legitimiert, das zu tun, was die da gerade treiben.
      Aber wenn Sie sich ein faschistisches System wünschen, dann ist ja klar dass Sie das befürworten.

      Haben Sie sich auch nur eine Sekunde darüber Gedanken gemacht, was es bedeutet, eine gesetzlich verankerte Schwenktür an den Grundgesetzen anzubringen. Selbst wenn die aktuelle Herrschaften, das nicht ausnutzen (und das tun die), aber zukünftige Herrschaften aller Art werden das tun. Der Weg ist geebnet. Ist Ihnen das nicht klar, während Sie sich jeden Tag einscheißen, oder ignorieren Sie einfach alles was nicht in Ihre Welt passt? Wie kann man nur so verblendet mit Inhalten umgehen und nicht weiter schauen als die eigene Nasenspitze.

    • Ania sagt:

      Ja, ich glaube, dass die Zahlen nicht sinken, weil manche Menschen die Maßnahmen der Regierung nicht ernst genug nehmen. 590 Corona-Todesfälle binnen 24 Stunden. Mehr muss man dazu nicht sagen.

      Ihr könnt diese Ansicht „faschistisch“ nennen. Bitte, nur zu. Es zeigt nichts anderes als die völlige Absurdität eures Denkens.

      Dass Regierungen eine Pandemie auch ausnützen können, ist ein anderer Punkt. Das mag der Fall sein. Aber nicht, indem sie bei immer weiter steigenden schweren Erkrankungen und Todeszahlen einen Lockdown verschärfen.

      So, und nun hetzt weiter. Ich habe heute was anderes zu tun.

    • Wildenfelser sagt:

      Da ist also unsere Systemtröte Anja wieder am Werk 🙂 "Die Zunahme der schweren Fälle und Todesfälle…". Das geht so: Der Normalbürger hat nie zuvor nachgeschaut, wie viele Menschen pro Jahr, pro Monat, pro Tag in Deutschland sterben. Jetzt wird er, wird sie mit der Nase darauf gerieben und – oh – großes Entsetzen. "So viele Leute sterben..!" – nachgerade, als hätten die Menschen vor Corona ewig gelebt. Dabei sterben derzeit nicht mehr Menschen als in früheren Jahren, man muss ich nur die Statistiken über die Jahre hin anschauen. Auch waren die Intensivstation Winter für Winter durchaus beschäftigt (erzählt mir u.a. eine Krankenschwester, die viele Jahre auf Intensiv gearbeitet hat). Und dann hat man das Gesundheitssystem in den letzten Jahren zusätzlich verkleinert, dem Mangel an Personal nicht entgegen gewirkt und kann jetzt rufen: "Schlimm! So viele….". Meine Güte…. diese Propagandatour durchschauen wir schon sehr lange und Anja ist einfach mit ihrer Systemtröterei etwas spät dran. Diese verstaubten Waren kauft niemand mehr.

    • cyberzaurus sagt:

      @ Ania

      »Die Zunahme der schweren Fälle und Todesfälle konnte durch den „Lockdown light“ nicht gebremst werden, weil manche Leute sich nicht konsequent – oder gar nicht – daran gehalten haben. Daher wird es härtere Maßnahmen geben.«

      Hast Du für diese kühne Behauptung einen belastbaren Beleg oder ist das mehr ein Bauchgefühl? Oder das, was Du glauben willst oder das, was Dir den ganzen Tag eingebläut wird? Ich frage, weil mir beispielsweise nicht bekannt wäre, dass die Teilnehmer von Grundgesetz- oder BKM-Demos reihenweise krank geworden wären und auch nicht deren einschlägig vorerkrankten Angehörigen.

    • Martin Bauer sagt:

      Liebe Anja
      Ich bin mal gespannt wie Sie auf die Impfung reagieren?

    • Wildenfelser sagt:

      Sehr schön, wo Anja schreibt: "Ein zentrales Prinzip ist aus meiner Sicht, dass der Mensch Verantwortung übernimmt." Da liegt sie mal richtig. Genau dafür treten wir doch ein! WIR wollen die Verantwortung für unser Denken und Handeln zurück und nicht, dass sich Merkel, Spahn und Konsorten diese einfach aneignen. Was für ein Größenwahn hat die bloß geschlagen, dass sie meinen überhaupt auch nur begreifen zu können, was 83 000 000 Individuen für sich als verantwortlich erkennen? Klar doch, Anja und ihre Zeugen Coronas sollen durchaus Maske tragen dürfen, Abstand halten dürfen und niemand zwingt sie in ein Lokal zu gehen, einen Friseur zu besuchen oder sich mit irgendjemandem zu treffen. Nur zu. Aber was fällt euch eigentlich ein, uns solche Vorschriften mache zu wollen? Wir entscheiden aus eigener Verantwortlichkeit, was wir denken und tun – und wir haben uns umfänglich informiert – und brauchen weder Nachhilfe von Anja, von Merkel, von Spahn und wer sich sonst noch bemüßigt fühlt, es besser wissen zu wollen.
      "Ein zentrales Prinzip ist aus meiner Sicht, dass der Mensch Verantwortung übernimmt." Genau das ist der Knackpunkt – und die arme Anja versteht nicht, was sie da geschrieben hat.

    • cyberzaurus sagt:

      @ Ania

      »Wenn Sie nun also im engen Käfig ohne Auslauf landen, Herr Wildenfelser, nutzen Sie die Zeit, sich an die eigene Nase zu fassen…«

      Ich kann kaum glauben, was ich in letzter Zeit von Dir hier lese. Die Vorstellung, dass der Mensch auch für Dich frei geboren und keiner Macht unterworfen ist, ist für mich nicht verträglich mit der Tatsache, dass Dir dieser Satz scheinbar leicht über die Tastatur gegangen ist. Komm doch bitte wieder zu Dir, liebe Ania!

    • Werweißdasschon sagt:

      @ Ania

      Tja wieder das beliebte Schemata, wenn die Argumente ausgehen, dann die Todeszahlen hinklatschen.
      Machen Sie bereits seit Tag1 hier. Und gleich mal die emotianale Manipulation nachgeschmissen, dass Sie ja was tun müssen und wir hier nur hetzen. Dann auch noch "Dazu muss man nichts mehr sagen"…Doch man muss sehr viel dazu sagen, aber das ist Ihnen sehr wohl bekannt. Nur ist das nicht Teil Ihres destruktiven Auftrags.

      Dabei sind Sie es die hetzt ohne Ende. Sie sollten sich Ihre eigenen Beiträge mal durchlesen. Das war kein Scherz vorhin als ich geschrieben habe
      "Wer nicht gehorcht wird entsorgt", denn genau das sind Ihre Aussagen.

      Auf Argumente gehen Sie selbsverständlich nicht ein.

      Ich wiederhole an dieser Stelle nochmal, dass es für mich unverständlich ist, sich für sowas unwürdiges herzugeben. Das Troll Dasein wird an Ihrem Karma haften, auch über Ihren Zenit hinaus.

  6. bergischland sagt:

    "Ausgangssperre? So etwas kennt man aus dem Krieg. In Deutschland gab es Ausgangssperren in den Jahren 1945 und 1946"

    Aber da war der Krieg doch schon vorbei und der böse Hitler tot. Komisch. Versteh ich nicht.

    • Wildenfelser sagt:

      Da ging es um den Schwarzmarkt 🙂 Perserteppich für einen Sack Äpfel oder so. Goldener Ring für ein paar Heringe…

  7. Wildenfelser sagt:

    Wahnsinn ist per Definition ohne Grenze. Wenn sich Wahnsinn mit totaler Macht verbindet, findet sich darin die einzige Möglichkeit das Denken und Handeln der führenden Politiker wenigstens begrifflich zu fassen. Unterhalb einer solchen "Erklärung" ist dieses nicht mehr nachvollziehbar.

  8. Outlaw sagt:

    Ausgangssperre ?? Da verliert man seine Arbeit wegen Dummblödelpolitiker ,hat kein Geld ,da keine Unterstützung und landet schließlich auf der Strasse …,um dann wieder eingesperrt zu werden ? Das klingt ziemlich Schizophren . Vielleicht meinten sie Ausgangssperre für sich selbst ,was eine gute Gelegenheit zur Selbstbesinnung gäbe ;dürfte wegen mir auch längere Zeit gehen ! :-))
    Hier mal eine feste Meinung eines Mädchens ,welche sich Mehr -Kill und Co. hinter die Ohren schreiben sollten
    https://youtu.be/nd7E-Rqlfks

  9. Ania sagt:

    Eben in „Die Börse vor acht“, in dramatischem Tonfall:

    „Die Börse fiel heute angesichts der Möglichkeit eines bundesweiten Komplett-Lockdowns in Deutschland in eine Art Starre. Der DAX nahezu versteinert bei rund 13.278 Punkten…“

    Ja wenn es selbst der Börse und dem DAX schon so geht wie euch… ?

    • Beobachter sagt:

      Die arme, arme Börse! Sie wird doch nicht etwa an Corona erkranken, die Gute! Da muß sie wohl in Quarantäne gehen. O je! Hier bleibt ja wirklich nichts
      und niemand verschont. So mögen wir denn alle brav in unser aller Häuschen und danach auch in uns gehen, und dabei in der
      Stille der gebeutelten Börse einige Tränen widmen. Aber trauert nicht zu laut, das wäre gar zu unwürdig, würde auch
      wohl den Nachbarn in seiner Nachtruhe stören und -Gott behüte- die gestrenge Coronapolizey auf den Plan rufen.
      Das sey ferne!

    • addcc sagt:

      Die DAX-Börse schloss heute mit +0,2%.
      Ein völlig nichtssagendes Ende eines Handelstages.

      Vielleicht nicht mehr den Schwachsinn auf ARD gucken?

    • Wildenfelser sagt:

      Den Weihnachtsmann hat es auch schon erwischt. Quarantäne bis nächstes Jahr nach positiver Testung.

  10. meinemeinung sagt:

    Ich stelle mir wirklich die Frage, ob die Politiker etwas mit dem Begriff Gewissen anfangen können. Aber vielleicht macht es ihnen höllischen Spaß unser Leben und die gesamte Infrastruktur zu zerstören. Auch wenn sie nicht diejenigen sind, die das wirkliche Sagen haben und nur Erfüllungsgehilfen sind, so werden wir sie nicht aus ihrer Verantwortung entlassen.
    Ich hoffe nur, dass ihnen das die Bevölkerung nicht vergisst und hoffentlich bald die Agenda erkennt.

  11. Michael Haas sagt:

    Söder hat wohl mitbekommen, wie populär seine Politik der Maßregelungen ist und so macht er weiter und verschärft. Das passt in die Tradition der bayrischen `Könige´, die mit Strauß begonnen hat, für den Journalisten Ratten und Schmeißfliegen waren. Strauß war das Feindbild aller einigermaßen freiheit gesinnten Menschen. Für mich war er ein unmöglicher autoritärer, bestechlicher Mensch, der in Bayern in hohem Ansehen stand.
    Ich lebe seit circa 2 Jahren in Vietnam, wo offiziell das Maskentragen angeordnet ist – allerdings auf folgende Weise:
    In Restaurants oder Cafés nicht, nur außerhalb und auf dem Motorrad. Auf Motorrädern tragen die meisten Vietnamesen eh Masken, weil die ein wenig gegen Staubpartikel und vor der stechenden Sonne schützen. Neulich ging ich nachts ohne Maske im Gesicht spazieren. Ein Polizist sah mich und hüstelte vielsagend. Für alle Fälle hatte ich eine Maske einstecken. Er hat mich aber nicht angehalten und versucht, die mögliche Strafe von 120 Euro zu kassieren.
    In Vietnam gibt es so gut wie keine C1984 Todesfälle. Dies mag auch etwas damit zu tun haben, dass man zwischen `an´ und `mit´ der Krankheit versterben unterscheidet. Auch die Infektionen insgesamt sind gering, weil hier nicht so viel getestet wird.

    • wasserader sagt:

      Gut , ich schweife ein wenig ab .
      Es hat mir gut gefallen, dass die 10 Gebote der Bibel von "du sollst nicht" und nicht von "du darfst nicht" sprechen .
      Ich habe auch in Erinnerung dass Verbote Verhaltensspielraum und Verhandlungsspielraum boten .
      Unter Alternativlos Merkel ist jeder Verhandlungsspielraum weg .
      Eine Erinnerung an Vietnam . Als ich an einem Baum voller wunderbarer Blüten vorbeikam und eine pflückte,
      kam ein Polizist auf mich zu und erläuterte höflich , dass der Baum die Blumen für alle Menschen trage (Sozialismus von der schönen Seite)

    • Outlaw sagt:

      Und hier noch etwas über Peru.Dort hatten die Menschen lange Ausgangssperre ,schon gleich zu Beginn .Arbeitende sogar mit Doppelmaske (Maske +Plastikvisier). Da das Volk aber wegen Korruption zuvor das Parlament über den Präsidenten absetzen ließ (der alle entließ/ man stelle sich das in D.vor !),sich aber dann neue ,darunter auch korrupte hineinwählen ließen ,wollten diese nun den Präsidenten neu besetzen . Ein Aufstand von Millionen in allen größerern Städten ging dagegen an,mit Töpfen und Trommeln ,Tag und Nacht ( Kein Abstand ,aber Masken !) Es dauerte nicht lange und der neue korrupte Präsident musste gehen . Jetzt werden ihm Prozesse gemacht wegen verschwundener Studenten und einem Toten ,da er Schießbefehl gab . Ein Land ,das sich einig war .Ich wollte mal in D. nur 30 -40 Millionen sehen ,wohin könnten diese Politiker noch fliehen ?
      (Die Spaltung ist wegen der Medien weit vorangetrieben )

  12. Ancastor.gardian sagt:

    Wir machen uns doch schon seit Wochen und Monaten was vor.
    Warum debattieren wir noch immer über das Virus und wie gefährlich und Infektionszahlen blabla. Wir wissen doch das da nicht ist bzw. es ist wie immer und trotzdem es weiter geht.

    Es geht um etwas ganz anderes und das ist doch wohl klar. Diese Leute werden nicht aufhören, wenn wir nicht entschieden geschlossen dagegen gehen. Solange nicht, bis die Agenda abgeschlossen ist bzw. soweit vorangeschritten, dass es unabänderbar in diesem neuen System wird.

    Dies ist das echte Problem, nicht der Quatsch den man durchzieht und über den wir uns stetig als Ablenkung auch noch unterhalten.
    Wir schauen zu, wie man das System vorbereitet und der Tag X wird kommen, wo es plötzlich losgehen wird und dann?

    Dann werden wir loslegen? Dann sind wir dermaßen mit Bestrafung und Androhung von Irrenhaus und Knast lahmgelegt, verlassen daheim und draußen laufen Systemcops rum, junge Leute die gerne mal die Muskeln spielen lassen? Vielleicht die neueste Drohnenversion, die per Lautsprecher 2 Verwarnungen auspricht und dann wird man abgeholt?
    Wenn diese Leute eine Systemänderung durchziehen wollen, dann werden sie irgendwann auch solche Mittel brauchen. Noch tuts die Propaganda über den Manipulationsmaschine TV etc.

    Aber wir zögern das unvermeintliche eh nur heraus.
    Entweder wir bringen hier bei uns zumindest das System zu Fall heisst die Schaltzentrale muss ausgetauscht werden und die Versorgung gesichert und vergesellschaftet etc., oder wir gehen langsam aber sicher vom veralteten Zellenblock A jetzt in den neuen Zellenblock B mit den modernsten Mitteln der Knechtschaftsmethoden.

    Wie immer in der Geschichte gibt es keine Freiheit für die Sklaven ohne Rebellion. Und je länger wir warten, desto schwieriger wird die Lage werden.
    Dieses Einsperren ist doch nur der nächste Schritt.
    Das ist so, als wenn die Sklaven von Einst nicht miteinander sprechen dürfen ohne Zustimmung des Sklaventreibers, um jede Art von Absprache für Revolte zu verhindern.
    Jetzt sperren sie uns eben ein und isolieren uns. Das ist das gleiche praktisch nur eben in Modern heute.

    Und sie gehen deswegen immer weiter, weil die Leute es mitmachen. Schritt für Schritt.
    Diese Ausgangsperren sind doch nicht das Ende. Das Ende ist gekommen, wenn wir die Sache beenden. Nicht eher!

    Und wenn wir genug Leute sind und diese Sache losgeht, dann werden wir sehen, ob wir friedlich dahin kommen, oder ob man uns die Brutalität und Gewalt antun wird.
    Was hat uns die Geschichte gelehrt?

    Ich weiß es ist schwer und es tut weh das man dies miterleben muss. Wieder ein Reichenkrieg gegen die Menschen um sie zu Knechten etc.
    Wirklich bitter.. ich kanns auch kaum fassen. Aber es passiert da draußen und diese Leute können nicht aufhören ohne gewaltigen Rückschlag.

    Immer daran denken, dass wir die Infrastruktur bitter nötig haben werden, wenn wir hier aufgeräumt haben. Denn diese Leute sind global am Werkeln und sind dann noch nicht geschlagen. Also besser wir haben dann noch funktionierende Versorgung und Strom und Wasser etc.

    • wasserader sagt:

      Die Erzählung Demokratie wirkt .
      Die Erzählung, getragen von Politik und ihren Qualitätsmedien,
      es sei der Wille des Volkes, der Wähler, den die Politiker als Vertreter des Volkes umsetzen .
      Tatsache ist,
      die Politik in Deutschland führt Krieg gegen die Deutschen
      und spätestens seit 9.11 ist die Diskrepanz zwischen Erzählung und Wahrheit groß,
      ein tiefer Abgrund, in den sich zu schauen viele Menschen ob der notwendigen Konsequenzen scheuen zu schauen .

    • Kit3 sagt:

      Tag X??

      Stattdessen veranstaltet der ASB (und vermutlich andere Träger ebenfalls) nun Gratis-Kurse zur Krisen-Vorsorge. Ganz gruselig:

      "So schützt du dich im Katastrophenfall"
      https://asb.de/unsere-angebote/erste-hilfe/erste-hilfe-mit-selbstschutzinhalten/krisenvorsorge-katastrophe-vorbereitung

    • addcc sagt:

      Zitate Ancastor.gardian:
      "Wir machen uns doch schon seit Wochen und Monaten was vor."
      "Wir schauen zu…"
      "Aber wir zögern das unvermeintliche eh nur heraus."

      Nun, du hast völlig recht. Aber "Wir" sind eben nur eine Minderheit. Vor allem fehlen wichtige Organisationen, Prominente und Autoritäten in dieser Minderheit.

      Gewerkschaften, Netzwerke wie Attac, fast alle Kabarettisten, Hilfsorganisationen, Verbraucherzentralen, Richter,
      Mainstream-Journalisten, Linke, Berufsverbände, Verlage, und, und, und…

      Die Agenda die da abläuft ist gut orchestriert, die haben nur wenig dem Zufall überlassen.

      1933 die Juden, 2020 die Viren, ansonsten das gleiche Drehbuch. Angst frisst Hirn.

      Um was zu ändern müsste man viel mehr Menschen auf die Straße bekommen. Das hieße,
      man müsste viel mehr aufklären. Aber die Reichweite der Auffklärer ähnelt der der Geschwister Scholl.

    • UrImpuls sagt:

      Ja. Aufruf zur Revolution.
      Kann ich nachvollziehen. Fuehle ebenso. Aber war da nicht noch was? Fehlt da nicht noch was?
      Gruebel, gruebel…..
      Ich habs:
      Was soll denn dann, nach der Revolution, das jetzt Falschlaufende ersetzen? Haben Sie etwas Besseres?
      Was denn? Einen Neuen Menschen? Ein "Anliegen" nach Gerald Huether? Ein Modell? Denneuen grenzverlauf zwischen Allgemeinwohler statt Parasiten? Oder eine Idee, wie wir die Grenze zwischen diesen beiden Begriffen neu defineren koennten?
      Damit wenigsten Sie und ich und ein paar Mitleser so sehen koennten, fuer was wir Revolutionaere die Revolution denn machen sollten?

    • Wildenfelser sagt:

      Es wird keine Revolution geben. Die Massen der Maskenmümmler sehen freudig ihrer dauerhaften Käfighaltung entgegen und erwarten, in ihren Käfigen versorgt zu werden. Die verbleibenden 3 % dürfen gelegentlich wieder demonstrieren um anschließend wieder nach Hause zu gehen. Sie dürfen auch mit den Händen Herzchen machen.
      Die neue Religion für die Zeugen Coronas ist längst durchgesetzt – es fehlen aber noch die Orte der Anbetung: Corona-Tempel. Statt Altar ein Standbild Merkels mit einem großen Stachelball in der Hand. Davor – abständig – Gebetsteppiche zum Niederknien und dem Sprechen von Dankgebeten.

  13. Fantastin sagt:

    Wenn tatsächlich ca. 60% der Bürger bereits eine IMMUNITÄT gegen das seit menschengedenken existierende Corona-Virus erworben haben, wird es wohl Zeit für einen T-ZELLEN-TEST.
    Dieser weißt nach, dass man Antikörper gegen den Corona-Virus gebildet hat und man immun und nicht an der Weitergabe des Virus beteiligt ist.
    Dann hat sich alles erledigt. Ausgangssperre, Impfnachweis, Maske.

    Den sogenannten Politikern geht es um dauerhafte Alimentierung, nicht um die Gesundheit der Bürger. Dann wäre MRSA schon längst Geschichte in Krankenhäusern.
    T-ZELLEN-TEST, sich das schriftlich geben lassen und raus gehen.
    Das wird auch das BverfG akzeptieren müssen.

  14. Der Nachtwandler sagt:

    Das hier noch keiner der VERBRECHER im Knast sitzt, sagt eigentlich alles – oder?

  15. Box sagt:

    Welche Beschränkungen für sie, ob und überhaupt gelten, ist tatsächlich, wer hätte es gedacht, sehr stark von ihrem gesellschaftlichen Status abhängig (das neben dem, daß Akteure, wenn sie meinen sie seien nicht mehr auf Sendung, ohnehin das Schauspiel aufgeben):

    Corona-Leugner unter sich: Ohne Maske feiern mit Elon Musk
    07. Dezember 2020, Ein Artikel von Werner Rügemer

    Beim Axel Springer Award für den Tesla-Chef hielt Gesundheitsminister Spahn die Preisrede. Von Werner Rügemer. – Nach Facebook-Chef Mark Zuckerberg und Amazon-Chef Jeff Bezos erhielt in diesem Jahr Tesla-Chef Elon Musk den Großen Preis des größten deutschen Zeitungskonzerns, den Springer Award. Die Welt / Welt am Sonntag vom 5./6. Dezember 2020 berichteten auf fünf Zeitungsseiten über den „Abend für Elon Musk – Der Unternehmer und Visionär wurde in Berlin mit dem Axel Springer Award geehrt“. Davon wurde auch eine englische Sonderausgabe verteilt.

    „Ausgangssperren sind faschistisch“

    Preisträger Elon Musk ist ein prominenter Corona-Leugner: „Er verharmloste die Pandemie oft, nannte die Angst vor dem Virus ‘dumm’ und Ausgangssperren ‘faschistisch’. Im März widersetzte er sich sogar Behörden, die seine Fabrik schließen und die Arbeiter zum Schutz nach Hause schicken wollten… ein bewusster Verstoß gegen die Corona-Regeln des Bundesstaates Kalifornien.“ So stellen die Springer-Medien den Preisträger vor. Musk ist zudem – wie seine Vorgänger-Preisträger Zuckerberg und Bezos – ein militanter Hasser von Gewerkschaften und Tarifverträgen.

    Der prominenteste Corona-Leugner nach US-Präsident Donald Trump bekommt also den Springer Award – während dieselben Medien gegen „Corona-Leugner“ in Deutschland hetzen und jede noch so vernünftige Kritik an bestimmten Corona-Maßnahmen als rechtsradikal oder gar antisemitisch verteufeln. Aber Musk darf Ausgangssperren als „faschistisch“ bezeichnen und seine Arbeiter der Infektionsgefahr aussetzen: Er hat sich für den Springer Award verdient gemacht. Ist doch logisch, oder? Verstehen Sie das nicht?

    „Der Unternehmer des 21. Jahrhunderts“

    Springer-Chef Döpfner lobte in seinem Grußwort Musk als den „idealtypischen Unternehmer des 21. Jahrhunderts“: Er verbinde Kreativität mit Verkaufsgenialität. Er brachte das Bezahlsystem Paypal zum Erfolg, er brach mithilfe seiner Firma Space X die Vorherrschaft der Russen beim Raketentransport zur Weltraumfähre im All. Mit seiner Gigafactory für Elektroautos in Grünheide/Brandenburg zeige er den lahmen Deutschen, wie man mit „unfassbarer Baugeschwindigkeit“ eine Fabrik in die freie Landschaft hinzaubert. Und das Wunderwerk des Visionärs werde noch mit der Ankündigung gekrönt, dass an diesem Standort auch „die größte Batteriefabrik der Welt“ entstehen werde.

    Döpfner zum Schluss: „Money makes the world go round, Geld ist der Treibstoff der Welt. Das stimmt. Doch der Motor unserer Zivilisation ist die Kreativität. Beides in Kombination ermöglicht außergewöhnlichen Persönlichkeiten, die Welt zu verändern. Zum Besseren. Herzlichen Glückwunsch, Elon Musk!“
    (…)
    Und bei Fortschritt, so Spahn weiter, müsse man heute an einen Visionär, an einen Unternehmer denken: an Elon Musk. „Und Fortschritt – das ist ein Wort, bei dem viele Menschen heute einen Namen im Sinn haben: Elon Musk.“ Ja, da gibt es aber den Haken, wenn auch einen ganz kleinen: Musk ist nicht nur Corona-Leugner, sondern auch Impfgegner. Das macht aber für einen guten deutschen Gesundheitsminister von der christlich lackierten Regierungspartei überhaupt nichts aus. Spahn lässt sich, wie die FAZ berichtete, für sowas vom „Populismus-Experten Timo Lochocki“ beraten: Bei den einen, den Corona-Schafen, redet man so, und bei den anderen, den Chefs, redet man anders.

    So ging, in zarten Andeutungen, Spahn auf die eigentlich nicht so passende Seite des zu preisenden Fortschritts-Führers ein. Der Gesundheitsminister deutete höflich, sehr höflich an: „Selbst will sich Elon Musk, so war zu lesen, jedoch nicht impfen lassen. Ich weiß auch: Elon Musk sieht viele Maßnahmen kritisch, die wir als Regierungen zur Eindämmung der Pandemie treffen.“ Aber das darf der. Auch der deutsche Gesundheitsminister übt daran, wie die Springer-Medien und Springer-Chef Döpfner, keine Kritik. Spahn lobt das als Beitrag zur Diskussionskultur (die er anderen grundsätzlich verweigert).
    (…)
    Verleih-Party ohne Maske

    Wie man hört, blieb Musk gesund, wie auch die anderen Teilnehmer der Verleih-Party. Der Konferenzsaal im 19. Stock des Berliner Springer-Hochhauses war in ein Raumschiff umgebaut. Musk wurde mit einer Multimedia-Reise zum Mars geehrt. Der Raumfahrt-Visionär will ja den Mars besiedeln, falls der Planet Erde (wegen der Aktivitäten von Fortschrittsführern wie seinesgleichen) draufgehen und unbewohnbar werden sollte. Ob die jetzt freundlich hinterherhechelnden Lobredner dann mit zum Mars mitgenommen werden, wurde bei der Veranstaltung nicht geklärt.

    Aber auf der Bühne überreichten die angemietete TV-Moderatorin Barbara Schöneberger, angetan mit einem Raumanzug, zusammen mit dem DJ Sven Späth dem Preisträger eine Schallplatte mit dem Remix des von Musk selbst inszenierten Songs „Don’t Doubt Ur Vibe“. Dabei kamen sich die drei ohne großen Abstand lobpreisend und dankend ganz schön nahe, und ohne Maske.

    Und im Raum saß die Prominenz mit Döpfner, Wöhrmann/Vermögensverwaltung DWS-Deutsche Bank, de Bok/Deutsche Post DHL, Schumacher/Oeking/Essing von Philipp Morris, Reppert/Share Now, Kittelmann/Nationalgalerie Berlin, Kaeser/Siemens, Gründerin Verena Pausder, Dieckmann/Ex-BILD undsoweiter – alle ohne Maske. Stolz werden sie auf den bunten Fotos in der Ausgabe Die Welt/Welt am Sonntag vom 5./6. Dezember 2020 präsentiert.

    Nachbemerkung: Am selben Tag wurden die Veranstalter und Teilnehmer der Kundgebungen zur Abrüstung auf den öffentlichen Plätzen in ganz Deutschland von Ordnungskräften und Polizei peinlich genau kontrolliert: Auch in frischer Luft Abstand halten! Masken vor Mund und Nase! Sonst Strafe und Auflösung! Corona-Leugner ohne Maske dabei?
    https://www.nachdenkseiten.de/?p=67747

    Und Geschichte wiederholt sich doch: "Versailles schlemmt, Paris hungert"

    • wasserader sagt:

      Corona-Leugner ist ein antidemokratischer dogmatischer Kampfbegriff gegen die Freiheit und Selbstbestimmung der Menschen .

    • Michael Haas sagt:

      Interessant, danke für die Informationen.
      Kommentar:
      Spahn und Speichellecker beginnen mit denselben Anfangsbuchstaben. Bankkaufmann und Gesundheitsminister.
      Auch ein Radfahrer im übertragenen Sinn, nach oben buckeln…
      Musk ist interessant, hat aber, wie andere Superreiche, mit Demokratie nicht viel am Hut.
      Wir müssen zusammenhalten, um ein wenig Demokratie zurückzugewinnen, sonst sind wir sie ganz los.

    • Outlaw sagt:

      Vielleicht bräuchte es einen Visionär ,der Musk überredet all diese Coronapolitiker etwas früher zum Mars zu schicken ! Denn Mars macht mobil ! Ich wäre als Raketenabschußdatum für kommenden Silvester ,dann könnte Fr.Merkel Corona und alle Maßnahmen gleich mitnehmen .Da Böller verboten sind ,könnte ZDF +ARD gleich in der 1ten Reihe übertragen ,und das Volk hätte was zu staunen ! Da würden sicher viele wieder Zwangsgebühren freiwillig zahlen :-))

  16. Peter Lau sagt:

    Satire [on]

    Ausgangsbeschränkungen reichen nicht aus. In öffentlichen Gebäuden werden nun schon seit Monaten die Fenster aufgerissen sodass nächstes Jahr überall der Schimmel blühen wird. So muss es jetzt für jeglichen Wohnraum sein.
    Ich fordere dass alle Privatwohnungen permanent und intensiv gelüftet werden. Damit alle Menschen dem unverzüglich nachkommen soll ab sofort jegliches Heizen von Wohnräumen verboten werden. Andernfalls wird die Erde durch offene Fenster und dadurch mehr CO2 zerstört.

    Satire [off]

    • Beobachter sagt:

      Eine sehr gute Idee. So würde ich das auch verordnen lassen, wenn ich coronabekränzter König wär! Satire hin oder her, nur Mut bei kühnen Ratschlägen, nur ja nicht gezaudert. Außergewöhnliche Situationen erfordern außergewöhnliche Maßnahmen, nein, das wär zu bescheiden: Maßregelungen.

  17. Beobachter sagt:

    Denn des Nachts, da kommen die garstigen Viren aus ihren Löchern, erhaschen den arglosen Bürger, brrrrr.
    Das ist ja der blanke Horror! Huch!
    Man muß daher "unsere Menschen", getrieben von triftisten Gründen, vorsorglich, und folglich zu ihrem eigenen Wohle
    wegsper-, nein, in ihren respektiven Wohnungen sicher verwahren. Ja, es ist eine Sicherheitsverwahrung. Da dürfen die
    Verwahrten wahrhaft frolocken, daß sie nicht in anderen Anstalten verwahrt werden. Da führt nunmal kein Weg daran vorbei.
    Man sollte den Kindern im Kindergarten vielleicht zum Memoiren aufgeben:

    Setz fein deine Mase auf, dann wirst du auch nicht krank, dann wirst du auch nicht krank.
    Am besten, du bleibst gleich zu Haus, dein ganzes Leben la-a-a-ng, am besten du bleibst stets zu Haus, das ganze Leben lang!

    (Kann man etwa auf die Melodie von "Fuchs, du hast die Gans gestohlen" singen.)

    Nun aber schnell, rein ins Körbchen, ihr Lieben! Ihr wollt doch nicht etwa an Grundgesetz…..oh, bloß nicht, denken?
    Und bleibt alle schön gesund! Sonst gehts noch in die Klappse…..
    Übrigens könnte man die Kriminellen, die etwa der Ausgangssperre zuwiderhandeln, zwangsweise in Krankenhäuser
    einweisen, damit dort die Betten voll werden.
    Also dann, bis bald vor Ort

  18. Bernhard Meyer sagt:

    Die steigern gezielt die Quälerei. Wir werden systematisch psychisch unterjocht. Sie tun es schrittweise, in Salamitaktik. Kennt ihr das Jugendbuch von Hans Peter Richter: „Damals war es Friedrich?“ Die Geschichte im Buch zeigt die Salamitaktik als sie den Strick um den hals der Juden immer enger zogen und die Bevölkerung jeden weiteren kleinen Schritt duldete. Die Ähnlichkeit ist gespenstisch! Mich frierts.

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