Ausschuss der Vereinten Nationen liefert Bericht voller Fälschungen

Ausschuss der Vereinten Nationen liefert Bericht voller Fälschungen: Al Qaida wird unterstützt und die Befreiung Aleppos wird in Frage gestellt.

Von Tim Anderson – Deutsche Übersetzung: Hermann Ploppa.

Ein Ausschuss der Vereinten Nationen hat einen weiteren völlig einseitigen Bericht hinsichtlich der ‚Menschenrechte‘ über die Befreiung von Syriens zweitgrößter Stadt Aleppo im letzten Jahr vorgelegt. Mitgeschrieben an diesem Bericht haben die US-Diplomatin Karen AbuZayd und der Brasilianer Paulo Pinheiro. Der Bericht attackiert sowohl die syrische Armee als auch die Al Qaida-Gruppen (UNGA 2017).

Dennoch fällt die Verurteilung der Syrischen Armee wesentlich stärker ins Gewicht. Das ist ein Teil der fortwährenden Versuche, den Kampf des syrischen Volkes, sein eigenes Land von den NATO-unterstützten Terroristen zu befreien. Dieser Bericht folgt ähnlich ausgerichteten parteiischen Attacken von so genannten ‚Beobachtungsgruppen‘, die in die Aktivitäten des US-Außenministeriums, von Human Rights Watch und Amnesty International eingebettet sind.

Keine dieser Gruppen hat Operationen gegen die IS in Mosul (Irak) in der gleichen Weise verurteilt wie die Operationen in Aleppo (Syrien) gegen Al-Qaida.

Die wichtigste Wirkung der einseitigen und mit gefälschten Belegen operierenden ‚Menschenrechtsberichte‘ besteht darin, den Krieg zu verlängern und ausländische Mächte zu unterstützen, die unter offenkundiger Verletzung internationalen Rechts die Al-Qaida-Gruppen in Syrien und im Irak bewaffnen und finanzieren.

Obwohl der jüngste AbuZayd-Pinheiro-Bericht nur sehr dürftig mit Belegen unterfüttert ist, folgt er demselben Muster wie andere von den USA unterstützten ‚Menschenrechts‘-Anschuldigungen: (i) eine Anzahl von ungenannten Al-Qaida-‚Opfern‘ und ihre Angehörigen befragen, hauptsächlich in der Türkei, aber auch in Einzelfällen per Telephon in den von Al-Qaida besetzten Teilen von Syrien; (ii) die neuesten Behauptungen von US-finanzierten Organisationen und von Gruppen, die mit Dschihadisten verbunden sind, miteinander vermengen; (iii) streng vermeiden, Syrien zu besuchen oder mit syrischen Organisationen zu sprechen (das bedeutet: es gibt nicht den geringsten Hinweis, dass der UN-Ausschuss Anstalten gemacht hätte, mit irgendwelchen Mitgliedern der 4.000 Mitglieder starken Medizinischen Vereinigung von Aleppo zu sprechen), um dann schließlich (iv) ein durch und durch einseitiges Urteil abzugeben.

Die westlichen Medien erhoben sich in einen wütenden Propaganda-Widerstand gegen die Operationen der syrischen Armee, Aleppo zurückzuerobern. Sie behaupteten, es habe ‚flächendeckende‘ Luftangriffe gegeben, und Ähnliches. Syrien und Russland widersprachen diesen Anschuldigungen, und der AbuZayd-Pinheiro-Bericht hat diese Behauptungen dann erneut aufgewärmt.

Auffällige Merkmale des Berichts beinhalten: offenkundig falsche Behauptungen über angebliche ‚tägliche Luftschläge‘ auf die Innenstadt von Aleppo, die Erweckung des Eindrucks, dass es sich bei den Behelfskliniken von Al-Qaida um die einzige Art von Kliniken in Aleppo handeln würde, sowie die gegenstandslose Behauptung, die syrisch-russischen Luftangriffe hätten einen humanitären Konvoi zerstört.

Der Bericht behauptet, dass „syrische und russische Luftstreitkräfte täglich Angriffe auf Aleppo flogen während der meisten Tage, die hier untersucht wurden.“ Das würde bedeuten: von Juli bis Dezember 2016. Auf dieser Grundlage übernimmt das Komitee die Behauptungen der bewaffneten Gruppen, dass Ost-Aleppo das Ziel fortwährender Attacken durch ‚Fassbomben‘ und chemischer Waffen gewesen sei (UNGA 2017).

Jedoch berichtete ein Großteil der westlichen Medien, ganz anders wie der AbuZayd-Pinheira-Bericht, dass Luftangriffe Mitte Oktober unterbrochen wurden, als nämlich humanitäre Korridore eingerichtet wurden für die Evakuierung der Zivilisten. Als die russischen Luftangriffe einige Wochen später wieder aufgenommen wurden (trotz der Anstrengungen der New York Times am 16. November, dieses Detail zu verfälschen), richteten sich diese gegen Al-Qaida und ISIS-Gruppen im ländlichen Gebiet von Idlib und Aleppo, nicht jedoch gegen die Kernstadt von Aleppo. Die Befreiung von Aleppo zwischen Oktober und Dezember wurde fast vollständig durch syrische Bodenstreitkräfte durchgeführt, wobei der Widerstand Straße für Straße niedergeschlagen wurde. Von daher sind die ‚täglichen Luftangriffe‘ auf die Innenstadt von Aleppo, von denen in dem AbuZayd-Pinheiro-Bericht die Rede ist, eine offensichtliche Erfindung.

Was die Krankenhäuser angeht, nannte der Bericht etliche improvisierte Kliniken der bewaffneten Gruppen in Ost-Aleppo. Keine dieser genannten Objekte waren markierte und registrierte Krankenhäuser. (Kliniken verlieren ihren Schutzstatus nach internationalem Recht, wenn es sich um heimliche militärische Unterstützungsbasen handelt). Im Gegensatz dazu findet sich hier nicht eine einzige Erwähnung der großen Krankenhäuser in West-Aleppo (Dabbit, Ibn Rush und al Razi), die durch die Al-Qaida-Gruppen im selben Jahr 2016 bombardiert wurden.

Die Attacke auf einen humanitären Konvoi der UNO am 20. September (gerade mal ein paar Tage nach dem durch die USA angeleiteten Luftangriff mit dem Massaker von 80 syrischen Soldaten, die ISIS in Deir Ezzor bekämpften), wurde geradewegs einem syrischen oder russischen Luftangriff in die Schuhe geschoben, anscheinend auf der Grundlage anonym gebliebener ‚Zeugen‘. Dafür gibt es kein plausibles Motiv. Syrien und Russland waren und bleiben immer noch die größten Zulieferer von Dienstleistungen und humanitärer Hilfe für alle Gemeinden in und um Aleppo.

Der Bericht unterlässt zu erwähnen, dass bewaffnete Gruppen in Ost-Aleppo mit Nachdruck humanitäre Hilfe zurückgewiesen hatten, und sie hielten sogar eine Demonstration dagegen ab, gerade mal eine Woche vor der Feuerattacke auf diese Konvois. Ein Sprecher der UNO sagte zu jener Zeit, die bewaffneten Gruppen blockierten die Hilfslieferungen, um ‚politischen Vorteil‘ daraus zu schlagen (Sanchez 2016). Weiterhin stellte das russische Militär fest, dass es keine Einschläge in den Straßenbelag gegeben hat, und auch keine Zerstörung der Fahrwerke der LKWs, wie dies bei einer Bombardierung aus der Luft der Fall gewesen wäre (RT 2016). Das Gebiet wurde damals von Al-Qaida-Gruppen besetz gehalten, die eine einschlägige Erfahrung im Morden von Zivilisten und der Abfackelung von LKWs aufzuweisen hatten. Sie taten dies auch zwei Monate später, als zivile LKWs durch Idlib zu den belagerten schiitischen Dörfern al Fouaa und Kefraya unterwegs waren (Pasha-Robinson 2016). Die Behauptungen von AbuZayd-Pinheiro über die russischen Luftangriffe auf diesen Konvoi entbehren von daher jeder Grundlage und befinden sich im Widerspruch zu bekannten Beweisen.

Der AbuZayd-Pinheiro-Ausschuss ist identisch mit jenem Ausschuss, der von Genf aus einen Bericht produzierte über das furchtbare Houla-Massaker im Mai 2012, in dem über 100 Dorfbewohner durch die von der NATO unterstützten Farouq-Brigade (FSA) massakriert wurden. Zumindest 15 unabhängige Zeugen erkannten die Farouq-Brigade-Kommandeure (nämlich Abdulrzzq Tlass und Yahya Yusuf) sowie örtliche Kollaborateure (Haitham al Housam, Saiid Fayes al Okesh, Haitham al Halq und Nidal Bakkur) bei dem Massaker wieder (siehe Anderson, Der schmutzige Krieg gegen Syrien, 2016, Kapitel 8). Der AbuZayd-Pinheira-Ausschuss jedoch versuchte, ungenannte ‚Shabiha‘-Milizen zu belasten, die loyal zu Assad standen. Ein Motiv wurde nicht genannt. Einige Dorfbewohner hatten an den damaligen Wahlen zur Nationalversammlung teilgenommen, für die die Dschihadisten einen Boykott verlangt hatten. Der offenkundig parteiische Charakter dieses Hula-Berichts veranlasste Russland, China, Indien und weitere Länder, ihre Unterstützung von diesen und zukünftigen Resolutionen des Sicherheitsrates über Syrien zurückzuziehen.

Karen AbuZayd ist im Vorstand des in Washington ansässigen Middle East Policy Council, die selber eine energische Unterstützerin des von den USA geführten schmutzigen Krieges gegen Syrien ist. Weitere Personen aus dem Vorstand der MEPC rekrutieren sich aus gegenwärtigen und früheren Figuren aus dem US-amerikanischen Militär, Geheimdiensten, Ölindustrie und anderen Konzernspitzen. Einfach aufgrund des Grundsatzes, dass man Interessenkonflikte vermeidet, hätte sie niemals in einen solchen Ausschuss berufen werden dürfen, nämlich als diplomatischer Vertreter einer der am Krieg teilnehmenden Parteien. Der ehemalige UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon ist für diesen Fehlgriff verantwortlich. Washington seinerseits war von seiner eigenen Selbstüberschätzung zu sehr gefangen genommen, um zu merken, dass es nicht geht, den Anschein zu erwecken, es könne gleichzeitig Angreifer und Vermittler sein.

Der UN-Sondergesandte Stefan di Mistura war zwar einerseits ‚entsetzt und schockiert‘, dass die bewaffneten Banden ‚eine große Anzahl‘ von Zivilisten in West-Aleppo durch ‚unerbittliche und wahllose‘ Raketenangriffe ins Visier nahmen und töteten (BBC 3. Oktober). Dessen ungeachtet schlug er eine ‚autonome Zone‘ in Ost-Aleppo vor, um die von Al-Qaida beherrschten Gebiete zu schonen. Der Vorschlag wurde von der syrischen Regierung energisch zurückgewiesen (Reuters, 20. November), die danach fortfuhr, bis Ende Dezember 2016 all diese Al-Qaida Gruppen aus Aleppo zu vertreiben.

Quellen: 

Anderson, Tim (2016) Der schmutzige Krieg gegen Syrien – Washington, Regime Change und Widerstand. Marburg 2016. https://derschmutzigekrieggegensyrien.wordpress.com/2016/05/25/tim-anderson-der-schmutzige-krieg-gegen-syrien/

Barnard, Anne and Ivan Nechepurenko (2016) ‘Airstrikes on Aleppo Resume as Russia Begins New Offensive in Syria’, New York Times, 16 November, online: https://www.nytimes.com/2016/11/16/world/middleeast/syria-aleppo-russia-airstrikes.html

BBC (2016) ‘Aleppo siege: UN envoy Mistura ‘appalled’ by rebel attacks’, 30 October, online: http://www.bbc.com/news/world-middle-east-37816938

Pestano, Andrew (2016) ‘Aleppo airstrikes resume after 3-week pause’, UPI, 15 November, online: http://www.upi.com/Top_News/World-News/2016/11/15/Aleppo-airstrikes-resume-after-3-week-pause/8561479211543/

Pasha-Robinson, Lucy (2016) ‘Buses used to evacuate Syrians from villages ‘attacked and burned’’, 19 December, online: http://www.independent.co.uk/news/world/middle-east/syria-crisis-aleppo-what-is-happening-villages-buses-attacked-and-burned-a7482736.html

Reuters (2016) ‘Syria foreign minister says no to east Aleppo autonomous zone’, 20 November, online: http://www.reuters.com/article/us-mideast-crisis-syria-aleppo-idUSKBN13F0J1

RT (2016) ‘Russian, Syrian Air Forces did not strike UN aid convoy in Aleppo – Russian MoD’, 20 September, online: https://www.rt.com/news/359990-russia-denies-aleppo-strike/

Sanchez, Raf (2016) ‘UN says armed Syrian groups blocking Aleppo aid for ‘political gain’, UK telegraph, 14 September, online: http://www.telegraph.co.uk/news/2016/09/14/un-says-armed-syrian-groups-blocking-aid-to-aleppo-for-political/

SOTT (2016) ‘Keeping their word: No Russian or Syrian airstrikes on Aleppo for 7 days, humanitarian corridors open’, SOTT News, 25 October, online: https://www.sott.net/article/332069-Keeping-their-word-No-Russian-or-Syrian-airstrikes-on-Aleppo-for-7-days-humanitarian-corridors-open

UNGA (2017) ‘Report of the Independent International Commission of Inquiry on the Syrian Arab Republic’, 34th session, A/HRC/34/64, 2 February, online: https://documents-dds-ny.un.org/doc/UNDOC/GEN/G17/026/63/PDF/G1702663.pdf?OpenElement

The original source of this article is Global Research
Copyright © Prof. Tim Anderson, Global Research, 2017

 

Tim Anderson hat einen Lehrauftrag an der Universität Sydney/Australien. Sein Forschungsschwerpunkt ist die Selbstbestimmung von Völkern in der so genannten Dritten Welt. Zudem hat er intensiv zum Syrienkrieg recherchiert, besonders zur Darstellung des Syrienkrieges in den westlichen Medien. Als Ergebnis seiner Forschungen liegt aktuell seit Juli 2016 sein Buch „Der schmutzige Krieg gegen Syrien – Washington, Regime Change, Widerstand“ in deutscher Sprache vor.

Hermann Ploppa hat das Buch „Die Macher hinter den Kulissen – Wie transatlantische Netzwerke heimlich die Demokratie unterwandern“ veröffentlicht.

Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Textes.

KenFM bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Meinungsartikel und Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

 

13 Kommentare zu: “Ausschuss der Vereinten Nationen liefert Bericht voller Fälschungen

  1. „Dennoch fällt die Verurteilung der Syrischen Armee wesentlich stärker ins Gewicht. Das ist ein Teil der fortwährenden Versuche, den Kampf des syrischen Volkes, sein eigenes Land von den NATO-unterstützten Terroristen zu befreien.“
    .
    Dieser Satz ergibt so keinen Sinn. Da fehlt der Schluß bzw. der Teil der die fortwährenden Versuche spezifiziert.
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    .
    Andernfalls würde es inhaltlich folgendes bedeuten:
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    Die Verurteilung der Syrischen Armee ist ein Teil der fortwährenden Versuche, den Kampf des syrischen Volkes, sein eigenes Land von den NATO-unterstützten Terroristen zu befreien.
    .
    Was ebenfalls absolut keinen Sinn ergibt.
    .
    .
    Lest ihr Autoren eigentlich auch, was ihr manchmal für einen Käse zusammenschreibt?

  2. Nicht vergessen darf in diesem Zusammenhang die Rolle von NGO’s. Eine der menschlich verwerflichsten Täuschungsmethoden die es überhaupt gibt. Eines des zynischsten Missbrauchs des menschlichen Mitgefühls, Mitleids, Solidarität, Hilfsbereitschaft.

    Diana Johnstone beschreibst in ihrem Werk „Die Chaos Königin“ akribisch genau wie eng die Führung von Amnesty International und andere NGO’s mit der amerikanischen Regierung, Obama Administration, zusammenarbeiteten. Wie von solchen Organisationen falsche Angaben gemacht werden, auch Human Rights Watch ist in diesem Zusammenhang allen bekannt, um Vorwände für militärisches Eingreifen zu liefern.

  3. Anbei ein aktueller Artikel, der die direkte Unterstützung des IS, durch westliche Oligarchen beschreibt:

    Enthüllungen: der Dschihad von Lafarge-Holcim
    von Thierry Meyssan

    Anlässlich der Bemerkung von Jean-Luc Mélenchon in der TV-Debatte der französischen Präsidentschaftswahl am 20. März, beginnen wir mit der wahren Geschichte der Firma Lafarge-Holcim in Syrien.
    http://www.voltairenet.org/article195744.html

    Wie lange dies schon läuft:

    Die Verbindung zwischen Muslim Bruderschaft und ISIS
    von Eman Nabih

    Seit Ihrer Gründung in Ägypten 1928, hat die Muslim Bruderschaft eine breite Skala von politischen Morden und Staatsstreichen ausgeführt. Deshalb wird sie auch von den meisten arabischen Staaten als terroristische Vereinigung betrachtet. Allerdings wurde diese Bruderschaft vom britischen Geheimdienst begründet, ging dann in den Schoß der Nazis über und landete schließlich in den Händen des CIA.
    http://www.voltairenet.org/article191381.html

    Eine Liste:

    Twenty-six Things About the Islamic State (ISIS-ISIL-Daesh) that Obama Does Not Want You to Know About
    By Prof Michel Chossudovsky

    Recent developments confirm what is known and documented: Washington is behind the Islamic State (ISIS-ISIL-Daesh) and at the same time it is behind the moderate Al Qaeda terrorists, which the Obama administration is supporting as part of America’s alleged campaign against the Islamic State (ISIS). And they expect us to believe that they are committed to waging a campaign against terrorists.
    http://www.globalresearch.ca/twenty-six-things-about-the-islamic-state-isil-that-obama-does-not-want-you-to-know-about/5414735

    Und hier:

    US created ISIL for sake of Israel: Ex-CIA contractor

    The United States is seeking to have a “never-ending war” in the Middle East which would make the countries there unable to stand up to Israel, said former CIA contractor Steven Kelley.
    http://www.irna.ir/en/News/81657650/

    Und hier:

    U.S. Airdrops Weapons to ISIS as Iraqi Army Makes Gains

    Airdrop follows „errant“ delivery of weapons in October
    http://www.globalresearch.ca/u-s-airdrops-weapons-to-isis-as-iraqi-army-makes-gains/5422034?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=u-s-airdrops-weapons-to-isis-as-iraqi-army-makes-gains

    Und da die Türkei immer noch mit Truppen in Syrien und im Irak steht:

    Are You Sure About That? Why Erdogan Shouldn’t Have Asked for Proof

    Recep Tayyip Erdogan has dramatically vowed to leave office if any proof is provided that Ankara has been buying oil from the terrorist group Daesh (ISIL/IS). But does the Turkish leader really believe that President Putin is going to make a statement unsupported by evidence? Here’s at least some of the evidence Erdogan has hastily asked for.
    https://sputniknews.com/middleeast/201512011031041612-erdogan-turkey-oil-proof/

    Einen noch, zu Herrn de Mistura:

    Damaskus verweigert UN-Sondergesandtem de Mistura den Empfang

    Wie die Quelle sagte, sei de Mistura „eine unerwünschte Person in Damaskus geworden – in gegenwärtigen Augenblick wie auch künftig“.
    https://de.sputniknews.com/politik/20170320314949116-damaskus-verweigert-un-sondergesandtem-empfang/

    Diese Liste ließe sich schier endlos fortsetzen. Dieses neue Zeichen der UN bestätigt lediglich einmal mehr, daß sie weitestgehend von den gleichen Herren beherrscht wird.

  4. Die UNO, spätestens nach dem Irakkrieg2 verlor sie in meiner Wahrnehmung jede Glaubwürdigkeit.
    Ich denke an die Inspektoren, welche nach chemischen Waffen suchten und die Boden Luft Raketen der Iraker mit Einwilligung Sadam Husseins, zerstörten. Danach marschierten die US Boys mit Hurah nach Bagdad.
    Ein UNO Mandat war danach in anderen Ländern kaum noch möglich, da die Neutralität von Konfliktparteien bezweifelt wurde. Warum sollte sich was geändert haben.

    • Ach ja und besonders wichtig ist, dass Deutschland seinen Mitgliedsbeitrag pünktlich zahlt.
      Da fallen die Rente bei uns dann etwas kleiner aus, aber für den Frieden in der Welt bringen wir gerne dieses Opfer.
      Hauptsache der Generalsekretär sieht gut aus.

  5. Kampf gegen den IS im Irak – Viele Zivilisten in Mossul getötet
    http://www.tagesschau.de/ausland/mossul-301.html

    „Es ist an der Zeit, neue Offensivpläne und Taktiken zu erwägen“, sagte der Sprecher der Sicherheitskräfte vor Ort. Es müsse sichergestellt werden, dass die Vertreibung des IS nicht zu unerwünscht hohen Opferzahlen unter der Bevölkerung führe. Nötig seien „chirurgisch präzise“ Operationen gegen die IS-Kämpfer.“

    „Die US-geführte Koalition räumte ein, dass sie am 17. März bei einem Angriff auf den IS ein Gebiet in West-Mossul traf, wo es zahlreiche zivile Opfer gab.“

    Na, da müssen wir wohl wieder zwischen „guten Bomben“ (der USA) und „bösen Bomben“ (von Putin/Assad) unterscheiden.
    „Gerade unter den Angehörigen der zerfetzten Leichen werde verstärkt im Verständnis geworben – so der zuständige Sprecher der Freiheitskämpfer.“ [Ironie aus]

  6. “ Sein Forschungsschwerpunkt ist die Selbstbestimmung von Völkern in der so genannten Dritten Welt. “
    Als Wilson 1918 seine Punkte, 18, galube ich, schrieb, Deutschland vertraute ihn, dann kam Waffenstillstand, war dabei die Selbstbestimmung.
    Fast alle Diplomaten fragten sich of Wilson Geisteskrank war.
    Pandora’s Box war geöffnet.
    Die Geist wurde nie in die Flasche zurück kehren.
    Wilson war von Universitäts Professor President geworden, er hatte nicht die geringste politische Erfahrung.
    ‚Colonel‘ House, er war nie Militär gewesen, wurde seine einflussreichster Berater.
    House verstand auch nicht viel von Politik, aber er sprach english, und konnte sich deshalb gut in GB beraten lasssen.
    Und so wurde er anti Deutschland.
    Wir spüren die Folgen noch.

    Jetzt willen Schotten und Cataloniër Selbstbestimmung, auch Vlamingen, Flamands, denken darüber.
    Wo wird es enden, jede Haushalt ein Volk ?

    • Es geht darum aus den Zwangsvereinigungen herauszukommen, wie NATO, EU oder Euro.
      Bürger brauch solch korrupte Abzock-Einrichtungen nicht, kämen auch nicht auf die Idee Kriege zu führen.
      Fähige Politiker (ich weiss, ich weiss!) könnten aus den gemachten Fehlern lernen und sinnvolle Zusammenschlüsse kreieren. Aber zuerst muss man aus den alten Strukturen raus, und zwar unbedingt! Sogar ein Trump könnte da eine positive Rolle spielen.

  7. Ich äusserte bereits meine Ansicht dass dass Begriff ‚legale Kriege‘ unsinn ist.
    Ich sehe meine Ansicht hier bestätigt.

    Das Problem in Syriën ist, ich war dort ende 80er Jahren, in begleitung von ein perferkt arabisch sprechende Niederländer, der schon viel im Mitteleren Osten gewesen war, Archeologe, dass Demokratie in eine Stammen Gesellschaft nicht funktioniert, nicht funktionieren kann.
    Damals war die Stamme der Assads am Macht, Assad regierte mit fünf Geheimdienste, die einander am liebsten aurotteten, aber es nicht konnten, wurde eine eine Andere ausrotten, wurden die drei Andere die erste ausrotten.

    Was taten Amerikaner, sie trainierten und bewaffneten Syriër die Demokratie wollten, in die Hoffnung das Demokratie es ihnen möglich machen wurde, eine pro USA Regierung, oder Diktator, dort zu kriegen.
    Altes Rezept, hat aber noch nie in eine Stammenkultur funktioniert, vielleicht Indonesiën, nach ein Blutbad, fünf Million Tote, wird behauptet.

    Die Aufstand gelang nicht, die Amerikaner bewaffneten andere Gruppen, und so, um Friede zu schliessen in Syriën sitzen bein Konferenzen 27 oder so Gruppen bei einander, wobei jede die einzige sein wll.

    • Was bist du, Komiker? Wen haben die Amerikaner bewaffnet? „Syriër die Demokratie wollten“?

      Hafez el Assad hatte damals bereits Verbindungen nach Moskau, was damals noch in der UdSSR war, Israel hatte die syrischen Golanhöhen besetzt. Das war der Status Quo, den Syrien nicht gefährden sollte… Demokratie, aber ja doch… sicher doch…

      Es ist seit 1945 Standard Politik der USA alle Regierungen weltweit danach zu beurteilen ob sie der Vormachtstellung der USA nützen und falls nicht, ist ein Regime Change zu überlegen und bei Bedarf durchzuziehen.
      Im Nahen Osten war das damals ausser im Iran nicht nötig, wo man prompt den demokratisch gewählten Ministerpräsidenten ermordete und wie üblich das perverseste Verbrecherregime installierte!
      Dafür erledigte man in Mittel- und Süd-Amerika demokratisch angehauchte Regierungen gleich reihenweise, wenn sie den Profiten der US Konzerne wie Rockefellers Standard Oil (Shell) oder United Fruit entgegen zu stehen drohten.

      DFie KOntinente haben sich gämndert, die US politi, nicht.,

    • Was ist komisch ?
      Versuchten die Amerikaner nicht Assad weg zu kriegen durch Syriër zu trainieren und bewaffnen?
      Das ist doch was der USA immer als erstes versucht ?
      Vietnam, Afghanistan, fundamentalistische Mosleme, noch sind dort die Taliban, Irak. Kurden im norden, Marsh Arabs im süden.
      Saddam drainierte die Sumpfe, jetzt wird versucht sie wieder herzustellen.
      Es mislang often, dan kamen USA Bomben , danach Ratgeber, am letzten Truppen
      Das letzte mislang auch in Vietnam, deshalb fürchtet die USA vollen Krieg.
      Trump versteht, hoffe ich immer noch, das die USA Kriege fast den USA zu Grunde gerichtet haben.

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