Auszug aus dem Buch: Hitlers amerikanische Lehrer

Zur Diskussion um die „Protokolle der Weisen von Zion“.

von Hermann Ploppa.

Mein Artikel „Fantasy und die realen Zusammenhänge der Macht“ hat ein reges Echo ausgelöst. Besonders die im Artikel angeführten „Protokolle der Weisen von Zion“ haben zu einer lebhaften Debatte geführt, ob diese Protokolle wohl echt sein könnten. Eine erstaunliche Diskussion. Deshalb könnte vielleicht an dieser Stelle ein Auszug aus meinem Buch „Hitlers amerikanische Lehrer“ <*> von Nutzen sein.

Auszug aus dem Buch:
Früher waren sich die Mitglieder der westlichen Eliten einig, dass die „Protokolle der Weisen von Zion“ echt seien, und sie stimmten ihre Politik darauf ab. So gehörte auch der amerikanische Präsident Woodrow Wilson zu jenen Spitzenpolitikern, die den Protokollen einiges an Erkenntnis abgewinnen konnten. Ein enorm einflussreiches Mitglied der englischen Regierung im Jahre 1920 zustimmend über die „Protokolle“:

„Diese Richtung bei den Juden ist nicht neu. Angefangen schon bei Spartacus-Weishaupt über Karl Marx, Trotzki, Bela Kun, Rosa Luxemburg und Emma Goldmann, hat diese weltumspannende Verschwörung für die Überwältigung der Zivilisation und die Wiederherstellung einer Gesellschaft der Stagnation, der neidischen Mißgunst sowie der nicht zu verwirklichenden Gleichheit [aller Menschen] ständig an Boden gewonnen.“

Diese Worte sprach Winston Churchill, der später als standhafter Hitler-Bezwinger in die Geschichte eingehen sollte. Seinen Antisemitismus hat er, trotz seines jüdischen Vermögensberaters Bernard Baruch, nie abgelegt. So zischelte er abfällig über den US-amerikanischen Finanzminister Henry Morgenthau, ein Jude, er sei ein „Shylock“.

1864 veröffentlichte der französische Schriftsteller Maurice Joly in Brüssel sein Buch „Zwiegespräch in der Hölle zwischen Montesquieu und Machiavelli“. Das Buch erschien in Belgien, weil Joly mit seinem Text den französischen Kaiser Napoleon III. in verklausulierter Form wegen seines tyrannischen Herrschaftsgebarens angreifen wollte, ohne verhaftet zu werden. Er wurde dennoch verhaftet. Montesquieu vertritt in der Hölle die Positionen der Demokratie und des Liberalismus; Machiavelli posaunt wie immer ungeniert die Kochrezepte der Despotie heraus.

Ein weiteres Mosaikbausteinchen: 1868 veröffentlicht der preußische Staatsbeamte Hermann Goedsche (er publiziert auch als Sir John Retcliffe) den Roman „Biarritz“. Goedsche hat sich aus kleinen Verhältnissen mühsam nach oben gebissen und lässt seinen Frust an England und den Juden aus.

In „Biarritz“ gibt es das Kapitel „Auf dem Friedhof in Prag“. Einmal im Jahr treffen sich nämlich in Goedsches Roman Delegierte der zwölf Stämme Israels auf jener Ruhestätte – stilvoll zur Geisterstunde. Und das seit Jahrhunderten. Da sie ja nur ein kleines, in alle Winde verstreutes Völkchen sind, aber trotzdem zäh die Weltherrschaft anstreben, müssen sie natürlich taktisch sehr behutsam vorgehen und sich jedes Jahr einmal abstimmen.

In der „Rede des Rabbiners“ wird der ganze Welteroberungsplan offengelegt. Wohlgemerkt: Goedsche hat das ganze als reines Spiel der Phantasie gemeint, als fiktionale Literatur.

Diese beiden Elemente: die linksliberale Satire des Maurice Joly, und Goedsches Welteroberungsgedankenspiel, wurden später im zaristischen Russland zum politischen Sprengstoff zusammengefügt.

Ohne Frage haben der Zar und seine Entourage Ende des Neunzehnten Jahrhunderts eine Menge handfester Probleme. Russland ist im Umbruch. Da lebt nach wie vor die Masse der Bauern in nacktester Armut, kaum komfortabler als Maulwürfe. Ein gesellschaftlicher Mittelbau entwickelt sich gerade erst.

In den Großstädten formiert sich ein Proletariat. Immer wieder erkennen Offiziere und Intellektuelle aus der Oberschicht die Notwendigkeit des gesellschaftlichen Umbaus. Sie sind aber immer wieder brutal unterdrückt worden. Der Zarenhof zieht es vor, sich von Wunderheilern, Wahrsagern und Hypnotiseuren beraten zu lassen, anstatt qualifizierte Wirtschafts- und Verwaltungsexperten heranzuholen. Nur eine Institution wächst und gedeiht unter der Gunst des Zaren: die Geheimpolizei Ochrana.

Der Reformstau im zaristischen Russland führt zu immer heftigeren sozialen Explosionen. Der orthodoxe Klerus und der Geheimdienst Ochrana reagieren darauf mit der Blitzableiter-Methode: sie geben die Losung aus, schuld an all dem Unglück in der Welt seien die Juden. Im Gegensatz zu Deutschland waren Juden in Russland sofort erkennbar, denn sie trugen Kaftane und lebten in Ghettos. So kommt es zu grauenhaften Pogromen gegen Juden mit vielen tausend Toten und Verletzten. Viele der überlebenden Juden flüchten nach Westen: nach Deutschland, von wo dereinst ihre Vorfahren vor Pogromen nach Osten geflohen waren. Vor allem aber flüchten sie nun in die USA.

Und irgendwo in dieser Verwirrung tauchen auch die „Protokolle der Weisen von Zion“ auf. Es gibt Leute, die sagen, der Leiter der Auslandsabteilung der Ochrana, Pjotr Iwanowitsch Ratschkowski, der in Paris residierte, habe 1894 zu der Joly-Satire und dem Goedsche-Romankapitel einige aktualisierte Kapitel hinzugefügt und das Ganze zu einen eigenen Gebräu verkocht und in Umlauf gebracht. Zunächst, um in der Dreyfus-Affäre in Frankreich den Antisemiten unter die Arme zu greifen.

Dann erkennt er aber bald die Nützlichkeit seiner Kreation für die Auseinandersetzungen in Russland. 1903 tritt ein Pawlokai Kruschew in Russland mit dem Pamphlet „Programm für eine Weltregierung der Juden“ an die Öffentlichkeit. 1905 folgt ein Herr Butmi mit seinem Werk: „Die Wurzel unserer Probleme“.

Die Version der „Protokolle der Weisen von Zion“, wie sie dann ihren verhängnisvollen Siegeszug um die Welt antreten soll, ist zum ersten Mal 1905 zweifelsfrei dokumentiert. Der Mystiker Sergej Nilus veröffentlicht sein Traktat „Großes im Kleinen. Aufzeichnungen eines Orthodoxen“. Im Anhang des Haupttextes dokumentiert er den Wortlaut der „Protokolle“. Welchen Einfluss die „Protokolle“ auf die antisemitischen Ausschreitungen in Russland tatsächlich hatten, ist nicht einwandfrei erwiesen. Es wird behauptet, die orthodoxen Popen hätten die „Protokolle“ in den Gottesdiensten von der Kanzel verlesen.

Zum weltweiten Phänomen werden die „Protokolle“, als in Russland die bolschewistische Revolution siegt. Was man auch sonst über Lenins Revolution sagen mag: der Antisemitismus war in dem neuen Sowjetreich einstweilen besiegt. Energisch wird gegen antisemitische Hetzer vorgegangen, und auch die „Protokolle“ sind in der Sowjetunion verboten.

Die Antisemiten fliehen ins Ausland, wohin sie ihr bewegliches Vermögen mitnehmen. Kolonien zaristischer Emigranten sind in Berlin und München vertreten. Größere Verbände lassen sich in Frankreich, Großbritannien und USA nieder. Sie sinnen auf baldige Rache und Wiedererlangung ihrer Macht. Sie sind eine treibende Kraft bei der Verbreitung der „Protokolle“. Aufgrund dieser Arbeit werden die „Protokolle“ vom US-amerikanischen Automilliardär Henry Ford im großen Stil weltweit in Umlauf gebracht (dazu weiter unten in diesem Buch). Der Exilbalte Alfred Rosenberg bringt die „Protokolle“ in das Schrifttum und Denken der NSDAP ein.

Die ehrwürdige Londoner Times veröffentlicht am 8. Mai 1920 eine überaus wohlwollende Besprechung der „Protokolle“. Allerdings ein Jahr später, am 18. August 1921, folgt im selben Blatt das Dementi: der Times-Korrespondent für Konstantinopel, Philip Graves, hatte dortselbst Jolys Satire-Text entdeckt, der wegen der strengen Zensur in Frankreich nie eine große Auflage erreichte, und Graves konnte die Textübereinstimmungen in den „Protokollen“ nachweisen.

Es kann einem bei der Lektüre der „Protokolle“ nicht lange verborgen bleiben, dass an diesem Menü viele Köche gewerkelt haben. Und der eine Koch weiß nicht immer, was sein Kollege schon angerührt hat. Die verschiedenen Textpassagen sind inhaltlich widersprüchlich. Sie stammen aus unterschiedlichen Epochen.

Streckenweise wird das Loblied der Erbmonarchie angestimmt. Dann wieder finden sich Aussagen, die Bezug nehmen auf Verwerfungen am Finanzmarkt, die um die Jahrhundertwende stattgefunden haben. Der vordenkende Oberrabiner vertritt streckenweise lupenrein die elitäre Arroganz und Massenverachtung, wie sie in der zweiten Hälfte des Neunzehnten Jahrhunderts Theoretiker wie Le Bon, Spencer, Galton, Schopenhauer oder Nietzsche vorgetragen haben.

Der Welteroberungsplan, den der Oberrabiner vor den Abgeordneten der zwölf israelitischen Stämme ausbreitet, sieht vor, die Eliten der Nicht-Juden, der Goyim, zu schwächen und vor den Massen zu diskreditieren. Gleichzeitig versuchen andere Juden am unteren Segment der Gesellschaft, Revolten zu schüren.

(…)

Für die nicht-jüdischen Leser (die so genannten „Goyim“) haben die „Protokolle“ gleich eine ganze Reihe von Handlungsanweisungen im Koffer. Und diese sind defensiv und offensiv zugleich:

Die Nicht-Juden müssen ihre Sinne schärfen und alle Phänomene nach der neu benannten Bedrohung umsortieren.

Das heißt: massive Kriegsgefahr, Inflation, Arbeitslosigkeit, Verschärfung der sozialen Ungleichheit, unfähige Eliten: sind nicht, wie man bis dato dachte, das Ergebnis einer ungeordneten, von Habsucht der Reichen geprägten chaotischen Politik einer kleinen, leicht zu identifizierenden Gruppe. All das ist die Inszenierung einer dem eigenen Volkskörper fremden, zum Äußersten entschlossenen Gruppe.

Das ändert natürlich alles. Wer gegen die Eliten im eigenen Land aufbegehrt, verrichtet das schmutzige Geschäft der bösen Juden. Wer gegen die Aufrüstung agitiert, öffnet einem fremden Volk Tür und Tor. Wer „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“ fordert, schwächt die Abwehrkraft des eigenen Volkes. Denn Demokratie ermöglicht „minderwertigen“ Menschen das Regierungsamt. Regieren sollen aber nur die, die dazu kraft Geburt berufen sind.

Denn die bösen Juden sehen den Menschen, wie er ist, und nicht, wie er sein sollte. Darum ist für die Goyim die Weisheit derer von Zion eine bittere, aber heilende Pille: der Mensch ist dem Menschen ein Raubtier. Nur die rohe Gewalt entscheidet in der Geschichte. Nur die Stärksten und Klügsten kommen durch.

Das Volk ist dumm. Es muss und – es will geführt werden. Wenn nicht eine Despotie das Volk zähmt, dann gibt es eine große gegenseitige Zerfleischung. Offenkundig sind die Weisen von Zion eifrige Anhänger von Machiavelli, Herbert Spencer und Francis Galton.

Die Goyim müssen also so werden wie die Weisen von Zion, und deren brutale Weltsicht verinnerlichen. Sonst werden sie von diesen geborenen Machiavellisten überrumpelt. Und die Zeit drängt. Die Weisen von Zion sind schon weit vorangekommen.

Anmerkungen

<*> Dieser Text ist ein Auszug aus dem Buch von Hermann Ploppa: „Hitlers amerikanische Lehrer – Die Eliten der USA als Geburtshelfer des Nationalsozialismus“:

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In zweiter Auflage erschienen beim Liepsen-Verlag, Marburg 2016.
ISBN 978-3-9812703-3-4 — Informationen: liepsenverlag@gmail.com

Siehe auch: https://www.youtube.com/watch?v=AsaOURTJmjw


Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Textes.

KenFM bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Meinungsartikel und Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

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22 Kommentare zu: “Auszug aus dem Buch: Hitlers amerikanische Lehrer

  1. Die Diskussionen darüber was früher mal war, führen doch nur dazu, dass man sich darin verlieren wird!

    Ich frage mich immer wieder, ob das Aufdecken von Verschwörungen und das Ertappen derer die irgendwann mal andere verscheißert haben so wichtig ist???

    Ich denke, dass es uns vor Allem von wichtigeren Dingen ablenkt, wenn wir uns so lange damit beschäftigen.
    Ich habe für mich erkannt, dass überall geklüngelt und beschissen wird.
    Und warum? Weil es geht!

    Ich möchte nicht die Arbeiten von Herrn Ploppa oder anderen fleißigen Aufdeckern herabsetzen, sondern würde mir wünschen, dass die Menschen sich nun langsam mehr mit Fragen beschäftigen würden, was wir daraus lernen und wie wir unser tägliches zusammenleben gestalten wollen und können.

    Zuerst stirbt immer die Wahrheit. Das sollte uns doch allen mittlerweile klar sein. Da wird sich in den letzten 200 Jahren noch eine ganze Menge aufdecken lassen. Aber… bringt uns das heute weiter oder beschwört es nur wieder eine Debatte über die Vergangenheit hervor in der wir uns in endlosem für und wider verlieren werden???

    Wir leben im Jetzt.
    Der Tag gestern mit all meinen Handlungen ist vorbei. Der Tag morgen hat noch nicht begonnen.
    Heute ist der Tag den ich gestalten kann. Jetzt!

    Fragt Euch doch mal, warum ihr wütend werdet oder frustriert seid, wenn ihr erfahrt, dass man versucht uns aufgrund der Nazi Zeit das ein oder andere Mal einzureden, die Deutschen hätten da noch etwas gut zu machen. Fragt Euch, was Euch da auf die Palme bringt, sodass ihr Euch in dieser Diskussion verlieren wollt. Was ist Euer Problem damit? Weil ihr glaubt, dass deswegen alle den Mund halten und sich keiner traut für etwas einzustehen? Glaubt ihr das? Fühlt ihr Euch persönlich angegriffen?

    Fair ist es sicher nicht immer, wie man uns Deutsche aufgrund unserer Vergangenheit hinstellt.
    Aber es ist auch nicht fair, dass wir deutschen Nahrungsmittel wegschmeißen (können) wenn wir doch wissen, dass andere nicht genug davon haben.

    Es ist schon wichtig, aus vergangenem zu lernen. Aber wir sollten uns nicht zu lange damit aufhalten, wer denn nun wann wen beschissen hat.

    Und wenn es darum geht, dass die Politik sich in Euren Augen falsch verhält, dann bleibt mir nur zu sagen: Dann macht es eben selbst!

    Habt das Selbstbewusstsein und das Selbstvertrauen, dass ihr die Menschen seid, die jeden Tag leben können, was andere Euch nicht zutrauen. Befreit Euch von der Bevormundung durch andere. Ob nun Politik, Staat oder was auch immer. Ihr könnt jeden Tag versuchen zu zeigen, was es bedeutet Mensch zu sein und ein bisschen Veränderung in den Tag zu bringen.

    Und zwar hier und nicht in Israel!

    Wirken können wir nur hier wo wir leben. Und wenn wir es mal schaffen hier etwas zu tun, was andere insipiriert, dann wird dies das Selbstbewusstsein und die Eigenverantwortung der Menschen überall auf der Welt stärken. Ob wir Israeli, Palästinenser, Deutscher, Türke, Chinese, Russe, Texaner, Syrer, Afghane, Iraker oder wer auch immer sind, spielt doch keine Rolle. Wir müssen die Dinge einfach machen. Denn Menschen sind wir alle!

    Ich brauche keinen anderen, der mir erst zuspricht, dass ich etwas Wert bin und dass ich etwas bewegen kann.
    Das weiß ich dadurch, dass ich da bin.

    Taten sprechen mehr als Worte!

    Bleibt friedlich…

    Ich

    • Hallo Hans Dampf,

      das kann ich nur unterschreiben mit: „Dass alles Scheiße ist wissen wir schon, wir brauchen Lösungen!“ Zitat mein Vater

    • Wie Recht irgend jemandes Vater hat! Mich interessiert nichts, das nur lähmende Ohnmacht nach sich zieht. Das ist nur im Interesse der Macht, die Intersse an der realen und oder gespürten Ohnmacht der vielen hat. Lösungen müssen über den Status Quo hinaus greifen, sonst reißt uns die Macht im Moment des Kontrolleverlusts mit in den Abgrund. Denn eweig wird es so nicht weiter gehen. Gut geht es sowieso nicht.

    • @bernhardtrautvetter

      Lösungen müssen über den Status Quo hinaus greifen, sonst reißt uns die Macht im Moment des Kontrolleverlusts mit in den Abgrund. Denn eweig wird es so nicht weiter gehen. Gut geht es sowieso nicht.

      Nichts ist so beständig wie der Wandel, daher liegen sie vollkommen damit richtig zu sagen, dass es ewig so nicht weitergehen wird. Ob es gut gehen wird…?

      Wichtig ist, weiterhin positiv zu denken. Gut geht es sowieso nicht ist daher Auslegungssache, da es auch Zeiten gab, in denen es sicher schon massiv schlechter war (Kommt natürlich auf den Standpunkt an).

      Ich denke, dass wir heute an der Schwelle stehen mal vom gegenseitigen Wegnehmen und Kaputtmachen wegzukommen. Ob die Gemeinschaft auf die wir vertrauen nur aus unserer Familie und unseren Freunden oder aus allen Menschen der Welt besteht ist doch eigentlich egal. Wichtig ist, darauf zu vertrauen, dass alle irgendwie auch ohne Zwang mitmachen werden. Leider haben wir so viel Angst ins System eingebaut, die zu so vielen Wegen im System geführt hat sich gegenseitig zu bescheißen oder die eigene Angst vor dem Scheitern zu schmälern, dass es so wirkt, als ginge es ohne gegeneinander und Zwang nicht.

      Dennoch ist es möglich, wie ich im Kommentar bereits beschrieben habe, dass wir einfach mal etwas anders machen. Wir müssen doch nicht immer erst irgendeinen um Erlaubnis fragen, wenn wir was tun wollen. Und da es sich um etwas gutes handelt, können wir auch einfach damit anfangen.

      Gut geht es sowieso nicht möchte ich aufgrund der vielen Menschen, die es tatsächlich gut meinen daher erstmal zurückstellen und nicht in meine Gedankenwelt lassen. Gut wird es werden. Die Frage, die bleiben könnte ist, für wen? ;O)

      Ich erkenne aber schon sehr viele positive Bewegungen in den Hirnen der Menschen. Vielleicht auch, weil mein Denken darauf ausgerichtet ist und ich danach auf der Suche bin!?!

      Daher möchte ich dazu anregen, nicht immer in der Scheiße der Vergangenheit zu wühlen, sondern nach den positiven Dingen der anderen zu suchen, die heute und jetzt passieren. Dann wird das Denken nicht so negativ und die Hoffnung wird gestärkt.

      Entscheidend ist, dass wir darauf vertrauen, dass 99,9 Prozent der Menschen keinen Faschismus, keine Enthauptungen und keinen Krieg wollen, sondern einfach friedlich koexistieren wollen.

      Bleibt friedlich…

      Ich

  2. Die Protocolle wurden in Auftrag des tzaristischen Geheimdienst geschrieben.
    Die Name des Autors ist bekannt.
    Werde versuchen die Name zu finden.

    Warum die Protokolle geschrieben wurden, lese
    Alexander Solschenizyn, ´Die russisch- jüdische Geschichte 1795- 1916, >> Zweihundert Jahre zusammen <<´, Moskau 2001, München 2002
    Etwa 1900 beëndete die zehnte tzaristische Integrations Kommission ihre Arbeit nieder, es war seit 1800 nicht gelungen.
    Wie Solschenizyn schreibt 'Juden hassten Russen'.

    Churchill war nie ein Antisemit, doch hörte er 1953 auf Zionist zu sein, als Juden sein alter Freund Moyne in Cairo ermordeten.
    Sein engster berater war Professor Lindemann, Lord Cherwell, der Mann die das Bombardieren von Deutsche Städten propagierte.
    Ob Lindemann Jude war ist nicht deutlich, er hatte jüdische Halbbrüder, erste Ehe seiner Mutter, ob seine Mutter jüdisch war, oder geworden war wenn sie zum ersten Mal heiratete, nicht deutlich.

    In wie fern Churchill selbst Jude war ist fraglich, seine Amerikanische Mutter war Tochter einer Bankier von New York.

    Keine Ahnung was Hitler aus Amerika gelernt haben konnte.
    In kein Buch etwas darüber gefunden, nur dass er Henry Ford bewunderte, der Produzierte Ford Auto's für 300 Dollar wenn ein Opel 1500 RM kostete.

    The Earl of Birkenhead, ‘The Prof in Two Worlds, The official life of Professor F. A. Lindemann’, Viscount Cherwell, London, 1961
    Adrian Fort, ´PROF, The Life of Frederick Lindemann´, London 2003
    Solly Zuckermann, ‘From Apes to Warlords, an autobiography, 1904- 46’, London 1988

    Zuckermann war RAF Bombardierung Expert, er beschreibt wie er nach den Krieg erfuhr wie Lindemann seine Gutachten über das Bombardieren von Coventry misbraucht hatte um das Bombardieren von Deutsche Städten zu propagieren.
    Deutschland sollte durch Bombardieren zu Übergabe gezwungen worden.

  3. „Diskussion um die „Protokolle der Weisen von Zion“ “

    Eine Diskussion um die „Protokolle der Weisen von Zion“ ist das nicht .

    Man kann natürlich darüber streiten ob der Autor Shakespeare der Autor der ihm zugeteilten Werke ist oder ob es mehrere Autoren gab und welche Hintergründe es zu möglichen falschen Zuteilungen gibt . aber man sollte die Werke auch lesen und den Inhalt beurteilen , um einem Werk gerecht zu werden . Ich habe nicht den Eindruck , dass Hr . Ploppa dieses Werk gelesen hat .
    Verschwörungstheorien sind nun Teil der Aufklärung , die bei Schuldzuweisung gemacht werden muss , diese Verschwörungstheorien um die „Protokolle der Weisen von Zion“ sind in ihrer Stichhaltigkeit aber doch etwas dürftig .
    „Es wird behauptet, die orthodoxen Popen hätten die „Protokolle“ in den Gottesdiensten von der Kanzel verlesen.“ Na ja .
    Wenn diese Protokolle auf „antisemitisch“ reduziert werden ließe sich natürlich auch eine weitere Verschwörungstheorie aufbauen .

  4. Es ist höchste Zeit, dass diese Lügenschicht über den beiden Weltkriegen endlich mal restlos entfernt wird. Der krankhafte, gezielt politisch genutzte Selbsthass der Deutschen(Deutschland verrecke! etc.) hatte ja schon solche größenwahnsinnigen Dimensionen angenommen, dass manche die ganze Welt mit Hitler und den bösen Deutschen erklären wollten.

    • Das Propagieren des Selbsthass wurde Deutschland 1953 aufgedrungen.
      Ich fürchte das die Politik Merkel’s, und auch Schulz, darauf basiert ist.
      EU, Schengen, Migranten, um Deutschland ab zu schaffen, wie Sarrazin warnte:
      Thilo Sarrazin, ‚Deutschland schafft sich ab, Wie wir unser Land aufs Spiel setzen‘, München 2010
      Und Frankreich Selbstmord pflegte
      Eric Zemmour, ‚Le Suicide Francais‘, 2014 Paris
      Auch der Niederländer Scheffer warnte
      Paul Scheffer, ‚Die Eingewanderten, Toleranz in einer grensenlosen Welt, München 2008 (Het land van aankomst, 2007)

    • Der Selbsthass der Deutschen ist ein faschistischer Begriff zur Weißwaschung der Hände in Unschuld. Es gibt Deutsche, die dem Mammon widerstanden haben, die unter Todesgefahr das andere Deutschland verkörpern, das auch Sally Perel das Überleben ermöglicht haben.
      Der 8. Mai war kein Zusammenbruch, sondern eine Befreiung von den Feinden der Menschheit. Ich sage das ohne Selsthass als Deutscher.

    • Ich habe Verwandte, welche die Bombenangriffe der Alliierten miterlebt haben. Als sie gehört haben, dass das eine „Befreiung“ gewesen sein soll, haben sie geweint.

      Wenn man die ca. 800.000 Frauen des Nachkriegsdeutschland fragen würde, die von amerikanischen Soldaten (in Gruppen) vergewaltigt wurden, bekäme man wahrscheinlich auch eine andere Einschätzung der „Befreiung“.

    • Ich habe Freunde, die KZs überlebt haben. Bombardemts wie Dresden waren Kriegsverbrechen. Nicht auszumalen, was gewesen wäre, wenn der Feldzug der Nazis gegen den Rest der Welt noch länger gedauert hätte… duie Toten, Traumatisierzen, Verletzten, Hungernden, Verängstigten. Ich hssse weder mich nocj ein Land. Hass iist diie Vosrszufe zum Vernbrechen, das sich damit legitimiert. Es ist Zufall, dass ich Deutscher bin. Doe Menschheit wird nur dann überleben, wenn wir uns als Gattung unserer Gemeinsamkeiten und nichr primär unseter Unterschiede besinnen. Das Volk gibt es nicht. NUur die geterogene Bevölkerung. Kein Staat ist auf dem Globus zugleich so relativ klein und hat so ciele Nachbarstaaten. Bundesptäsident Heinemann sagte auf die Frage, ob er Deutschland liebt: „Ich liebe keine Länder. Ich liebe meine Frau.“ Dem schließe ich mich gerne an. Ich bin Kind von Flüchtlingen; meine Mutter etwa wurde im heutigen Polen geboren. Sie galt nach Ankunft in Bayern mit anderen Schicksalsgenossen als ‚Kartoffelkäfer‘, u.a. weil diese hungernden Kriegsüberlebenden ihren Hunger mit allem zu stillen versuchten, was sie fanden – teils auf Feldern….

    • Trautvetter
      es begann alles mit Hass gegen Deutschland.
      1907 sagte Balfour gegen den USA Ambassadeur ‚das Krieg vielleicht die billigste Methode war der Britische Lebensstandard zu behalten‘.

      Patrick J. Buchanan, ‘Churchill, Hitler and “The unnecessary war”, How Britain lost its empire and the west lost the world’, New York, 2008, Balfour, US ambassador Henry White, 1907, page 48/ 49

      Churchill ‚die ganze Periode 1914 1945 kan mann am besten sehen als eine lange Krieg‘.

    • Ich habe Verwandte, die in dem Krieg gekämpft haben. Wenn nicht, wären sie erschossen worden.

      Erst viel später erfuhr ich von den schlimmen Kriegsverbrechen der Alliierten, von denen nach dem 2. Weltkrieg ganz zu schweigen. Wie sagte Noam Chomsky: nach den Maßstäben der Nürnberger Prozesse müsste jeder amerikanische Präsident seit 1945 gehenkt werden.

      Schwarz-Weiß-Malerei, das Niedermachen der Deutschen durch Selbsthass sowie die Glorifizierung der Amerikaner als „Befreier“ sind pathologische geschichtliche Verzerrungen, welche uns spalten. Es gab die deutschen Verbrechen im Krieg, es gab die amerikanischen Verbrechen im Krieg. Die Diskussion ist überflüssig.

      Es gab auch die Geldgeber, die gleichen Zentren der Macht, die damals wie heute hinter den Konflikten stehen: Die Finanzelite. Superreiche US-Banker die auch noch während des 2. Weltkrieges hervorragende Geschäfte mit den Deutschen machten (siehe z.B. Anthony Sutton: Wall Stree and the Rise of Hitler).

    • Trautvetter
      noch etwas, ich liebte mein Land, was nach meiner Meinung nicht mehr besteht, die EU verwüstete es.
      Aber wie die Briten hoffe ich das es, wie Deutschland in den 30er Jahren, sich wieder aufrichtet.
      Das Deutsche ihr Land nicht lieben, die Gehirnspülung der Allierten funktioniert noch immer.

    • Katherine,
      es muss sein ’seit 1933′.
      Charles A. Beard, ‘American Foreign Policy in the Making, 1932 – 1940, A study in responsibilities’, New Haven, 1946

    • Kriegsverbrechen folgten auf den verlogenen völkerrechtswidrigen Angriff auf Polen und dann weitere Staaten. Diese Verbrechen det Faschisten rechtfertigen keine Verbrechen det Gegmer. Sie sind ebenso ungeeignet, die Verbrechen drr Nazis klei zu reden odet sie zu igmorieten. In meinem kenfm-Text über Hiroshima und andere Verbrechen habe ich Truman einen Völkerrechtsverbrecher. Das entlastet Hitler umd seine Hintermänner mitnichten.
      Die EU-Problematik ist ebenfalls ungeeignet für einfaches SchwazWeißDenken. Es ist die Frage, wie die Kosten der Deutschen Vereinigung mit der D-Mark zu schultern gewesen wären. WIir Menschen haben entwedet eine gemeinsame Zukunft odet keine.

  5. „Ich weiß, dass es im Internet eine große Folklore über diese Personen und Gesellschaften (Weishaupt, Bilderberger, Illuminaten, Council on Foreign Relations, FED, …) gibt.

    Aber wenn man sich die Originaldokumente ansieht und sie objektiv und kritisch analysiert, dann stellt man fest, dass ihre Ideen einen gewaltigen Einfluss auf die [Eliten] jener Zeit hatten, die einen gewaltigen finanziellen Einfluss hatten und haben. […] Über die Jahrhunderte haben diese wenigen Familien mit Hilfe des Zins- und Zinseszins – Systems einen enormen Einfluss erworben. Sie sind diskret, trachten aber nach (absoluter) Macht, da sie so viel Reichtum haben, dass sie die weltlichen Dinge nicht mehr interessieren… sie stehen über ihnen.“

    – Pascal Roussel – Divina Insidia, Piège Divin

    Genau das gleiche berichtet der Elite-Banker Ronald Bernard.

    Ich denke, es geht um die Frage: was ist der Status Quo? Wie sind wir dahin gekommen? Und hier decken sich die Inhalte einiger alter Dokumente (wenn man die „Hetze“ gegen Minderheiten außen vor lässt), schon mit dem, wie die Eliten seit langer Zeit vorgehen.

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