Bahnbrechendes Urteil zur Wikipedia: 8000,- Euro Schmerzensgeld! | Nr. 48 Wikihausen

Folge 48 von “Geschichten aus Wikihausen”.

Groteskes und Postfaktisches präsentiert von Dirk Pohlmann und Markus Fiedler. Kommentieren Sie dieses Video unter: http://www.wikihausen.de/video-blog/

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Heute zu Gast: Der Komponist, Informatiker und Publizist Elias Davidsson.

Der Wikipediaautor “Feliks” wurde verurteilt, 8000,- Euro Schadensersatz an Elias Davidsson zu zahlen. Der Öffentlichkeit ist “Feliks” nach seiner Enttarnung durch das Team von Wikihausen.de inzwischen bekannt als Jörg Mathias Claudius Grünewald.

Im Gerichtsurteil des LG Koblenz wurde unter anderem folgender Passus aus dem Urteil des LG Hamburgs ( Grünewald ./. Fiedler, Pohlmann, Jebsen) zitiert:

„Indes kommt zugunsten der Antragsgegner zum Tragen, dass prozessual davon auszugehen ist, dass der Antragsteller zumindest hinsichtlich einiger der von ihm editierten Artikel in der Wikipedia den Maßstab der Objektivität in relevanter Weise verlassen und Beiträge zu einzelnen Personen mit kritischen Passagen in erheblicher, das öffentliche Interesse steigernder Weise beeinflusst hat. Ein derartiges Verhalten ist im Grundsatz geeignet, die der Wikipedia von Seiten der Öffentlichkeit zugeschriebene Objektivität und Unabhängigkeit, mit der die Inanspruchnahme erheblichen Vertrauens auf die Korrektheit der dort nachlesbaren Informationen verbunden ist, zu erschüttern. Entsprechend entzündet sich an einer solchen Beeinflussung ein ganz erhebliches Interesse der Öffentlichkeit.“

Das und noch vieles mehr an wegweisenden Aussagen aus dem LG Koblenz in dieser Sendung. Und die Manipulationen hören nicht auf. Der Wikipediaartikel zu Elias Davidsson wurde am Aufzeichnungstag dieser Sendung (18.01.21) prompt erneut negativ gestaltet indem ein Versuch der Versachlichung revidiert wurde. Wer das war, erfahren Sie im zweiten Teil der Sendung.

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Haben Sie den Film “die dunkle Seite der Wikipedia” gesehen? Wissen Sie davon, dass in der Wikipedia etwas nicht stimmt? Die Wikipedia ist nicht nur das, was sie zu sein scheint. Es ist mehr als ein Lexikon. Es ist auch ein Scheinlexikon. Eine kleine aber effektive Meinungsmanipulationsmaschine. In gewissen Bereichen wird das Lexikon zum Pseudolexikon und wird in diesen Sparten schon seit Jahren von einer kleinen Gruppe, bestehend aus ca. 200 Personen, dominiert. Das einzig verbliebene Etwas, das so aussieht wie ein Nachschlagewerk, befindet sich in der Hand von Dogmatikern und Leuten, die rund um die Uhr in die Wikipedia schreiben, aber keine Qualifikation auf den Gebieten haben, über die sie schreiben. Ihnen ist in der Wikipedia noch nichts aufgefallen? Dann kann es sein, dass Sie bisher nur Artikel gelesen haben, in denen es um Naturwissenschaften und Technik und nicht um Geld, Weltanschauungen, Politik und Geostrategien ging. Wir beleuchten in jeder Folge einen Artikel von den dunklen Seiten der Wikipedia und zeigen auf, was dort nicht stimmt. Folgen Sie mit uns in die Abgründe einer Meinungsmanipulationsmaschine.

Die Filme und weitere Informationen finden Sie hier: http://www.wikihausen.de

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8 Kommentare zu: “Bahnbrechendes Urteil zur Wikipedia: 8000,- Euro Schmerzensgeld! | Nr. 48 Wikihausen

  1. Klaus Rabba sagt:

    Man kann sich schwer von Wikipedia trennen, ist es doch zu bequem, mal eben dort nachzusehen. Technische Beiträge sind meistens gut und informativ bis detailliert. Anscheinend sind aber die Biographien aller Personen mit Vorsicht zu geniessen. Also aufstehen und zum Bücherregal, um in einem Lexikon nachzuschlagen.

  2. Udo Cremers sagt:

    Was für ein Klickbait auf den ich da reingefallen bin?
    Nicht etwa Wikipedia muss Strafe zahlen sondern ein Autor davon der Wikipedia als Werkzeug genutzt hat. Hätte die Tagesschau so propagiert:
    "Bahnbrechendes Urteil zu KenFM: 8000,- Euro Schmerzensgeld! "
    Weil ein Autor auf KenFM einen anderen sochen Schaden zugefügt hätte, dann wäre dieser Alte, der hier immer die Tagesschau kritisiert (vergesse immer seinen Namen) aber im Dreieck gesprungen!
    "Desinformation!" "Lügenpresse" und was nicht noch alles.

    Also ruhig bleiben, Kirche im Dorf lassen bis Ihr wieder eine Sau durch das selbige treibt.

  3. Oscar Alx sagt:

    Unsinnigerweise wurde "Feliks" Account bei der Wikipedia nicht gesperrt. Das zeugt davon, dass die nicht mehr zur Sebstreinigung fähig sind. "Feliks" ist ja nich zur sachlichen Mitarbeit willig, oder wie das im Wikipedia-üblichen Schwulst formuliert wird.

  4. Michael Haas sagt:

    Ich schließe mich spreenemo  an und möchte die Forderung nach Klarnamen auf alle Gebiete ausdehnen. Warum sollte denn jemand von Identitätsprüfbarkeit ausgenommen werden, wenn es um `Lexikoneinträge´ geht? Es muss doch auch möglich sein, die Qualifikation eines Verfassers zu prüfen, ihn politisch einzuordnen, ihn durch frühere (Buch- etc.) Veröffentlichungen zu verorten.
    Mein Kommentar zu Wikipediaabläufen und anderen Vorgängen: Es geht um Meinungskontrolle in vielen Bereichen. Man will Gesellschaft verfügbar machen, indem einheitliche Meinungen produziert werden.
    Auch ASSANGE soll fertiggemacht werden, um unliebsame Informationen zu unterdrücken.
    Ich bitte um Unterstützung für ASSANGE. Danke.

  5. unknow74 sagt:

    "Name Erforderlich sagt:
    23. Januar 2021 at 12:23

    Anmerkung: der Fall zeigt Wikipedia ist offensichtlich nicht in der Lage die eigenen Richtlinien durchzusetzen. Systematisch."

    Der Fall zeigt, Wikipedia ist offensichtlich nicht gewillt, die eigenen Richtlinien durchzusetzen.

  6. Name Erforderlich sagt:

    Anmerkung: der Fall zeigt Wikipedia ist offensichtlich nicht in der Lage die eigenen Richtlinien durchzusetzen. Systematisch.

  7. Name Erforderlich sagt:

    Ich entbehre Wikipedia mittlerweile. Die Manipulation ist *nicht* auf gesellschaftliche Dinge beschränkt. Wer ein Online Lexikon braucht -> https://www.britannica.com/.

    Ich selber habe das bei Rudolf Diesel feststellen müssen; kenne die Biographie, die sein Sohn Eugen Diesel anno 1934 veröffentlichte. Der Artikel offenbahrt sich als kompletter Schrott. In allen Sprachen.

    Ob das absichtlich entsteht oder durch Inkompetenz ist vollkommen irrelevant. Es wird systematisch Quatsch (= Desinformation) produziert.

    Charles Cazabon hat das vor Jahren mal abstrakt analysiert -> http://pyropus.ca/personal/writings/wikipedia.html (jede grundsätzliche Gedankenkette läuft früher oder später darauf hinaus)

    Entsteht hieraus jetzt mal eine Konsequenz für Wikipedia, die Organisation?

    Ich fürchte nicht.

    "Einzellfall"

  8. spreenemo sagt:

    Begrüßenswertes Urteil, mit hoffentlich Folgewirkung.

    Wikipedia ist ein unentbehrliches Nachschlagewerk. Den vielen freiwilligen Helfern gebührt Dank. Aber:

    Die Manipulation zu gesellschaftspolitischen Themen bei Wikipedia hat unerträgliche Ausmaße angenommen.

    Deshalb tiefste Verachtung denen, die bei gesellschaftspolitischen Themen auf Wikipedia manipulieren und Personen diffamieren und herabwürdigen. Solche unsäglichen Wikipedia-Mitwirkenden verstecken sich zum Beipiel hinter dem Pseudonym Feliks, Kopilot, Phi ….. . Ob diese Personen aus Überzeugung oder im Auftrag arbeiten, ist egal. Sie sollten schnellstens ausgeschlossen werden. Bei gesellschaftspolitischen Themen sollte künftig durchgehend nur mit Klarnamen gearbeitet werden.

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