Bargeld-Abschaffung: Das Ende unseres Finanzsystems rückt näher

Von Ernst Wolff.

Zeiten schwerer Krisen zeichnen sich dadurch aus, dass Politik und Wirtschaft aus reinem Selbsterhaltungstrieb zu Maßnahmen gezwungen werden, die das System kurzfristig stabilisieren, es aber langfristig noch stärker untergraben. Genau diese Entwicklung zeichnet sich zurzeit bei den Themen Bargeld-Eindämmung und Bargeld-Abschaffung ab.

Zahllose Journalisten versuchen seit Monaten, der Öffentlichkeit einzubläuen, wie altmodisch, umständlich oder gar lästig der Einsatz von Münzen und Banknoten und wie zeitgemäß und effizient dagegen der Einsatz von Kredit- oder Chipkarten ist (womit sie leider bei vielen jungen Menschen auf offene Ohren treffen). Gleichzeitig überschlagen sich Politiker darin, vor den Gefahren des Bargeldes zu warnen: Es fördere die Geldwäsche, begünstige die Steuerhinterziehung, leiste der Korruption Vorschub und erleichtere Terroristen die Geldbeschaffung.

Wieso gerade jetzt?

Der unbefangene Beobachter fragt sich verwundert, wieso diese Themen gerade jetzt aufgebracht werden – schließlich existieren Geldwäsche, Steuerhinterziehung, Korruption und auch der Terrorismus seit Jahrzehnten. Die Verwunderung ist berechtigt. Alle vier Gründe sind vorgeschoben und haben mit den wahren Motiven, die hinter der Eindämmung und möglichen Abschaffung des Bargeldes stecken, nicht das Geringste zu tun.

Tatsächliche Beweggründe der derzeitigen Kampagne gegen das Bargeld sind einzig und allein zwei Faktoren: Die inzwischen in der gesamten Eurozone durchgesetzte Ersetzung des Bail-out durch das Bail-in und die Auswirkungen von Negativzinsen auf das Finanzverhalten arbeitender Menschen.

Das globale Finanzsystem konnte 2008 nur durch ein Bail-out am Leben erhalten werden. D.h.: die Staaten sprangen damals mit Steuergeldern ein und hielten zahlreiche dem Untergang geweihte Finanzunternehmen mit der Begründung, sie seien „too big to fail“, künstlich am Leben. Diese nahmen die Vorzugsbehandlung nicht etwa zum Anlass, um eigene Risiken einzudämmen, sondern als Freifahrschein, um noch höhere Risiken einzugehen und noch mehr Schulden anzuhäufen. Da die Staaten inzwischen schlichtweg nicht mehr genug Geld haben, um sie erneut zu retten, wird ein weiterer Bail-out in der nächsten Notsituation nicht mehr möglich sein.

Bail-in statt Bail-out

Aus diesem Grunde ist mittlerweile das Bail-in eingeführt worden: Finanzunternehmen werden in Zukunft gerettet, indem zu allererst auf die Vermögen von Sparern, Kleinanlegern und Kleinaktionären zurückgegriffen wird. Diese Form der Enteignung ist bereits auf Zypern, in Italien und Portugal praktiziert worden. Sie hat allerdings Folgen: Viele Menschen versuchen sich davor zu schützen, indem sie ihre Konten räumen und ihr Vermögen in der Form von Bargeld horten.

Ziel der Eindämmung bzw. Abschaffung des Bargeldes ist es, den Menschen diese Rückzugsmöglichkeit zu nehmen. Gibt es kein Bargeld mehr, sind sie gezwungen, ihr Geld bei Kreditinstituten vorzuhalten und diesen ihre Vermögenverhältnisse offenzulegen. Im Krisenfall können Staat und Finanzwirtschaft so ohne Probleme auf private Einlagen zurückgreifen.

Der zweite Grund für die Abschaffung des Bargeldes ist die rasante Talfahrt bei den Leitzinsen der Zentralbanken. Diese liegen fast überall nahe Null, in zahlreichen Ländern bereits im Negativbereich (z.B. Schweiz, Japan, EU). Zwar dauert es eine Weile, bis die Banken diese Negativzinsen an die Einleger weitergeben, aber das anschließende Szenario ist überall das gleiche: Statt dem Einleger am Ende des Jahres auf sein Sparguthaben Zinsen zu zahlen, wird ihm in Zukunft ein bestimmter Prozentsatz seines Geldes genommen.

Logische Konsequenz eines bankrotten Systems

Auch diese Form der schleichenden Enteignung nehmen die arbeitenden Menschen nicht einfach hin. Wie das Beispiel Schweiz zeigt, hebt ein Großteil der Bevölkerung sein Geld nach der Einführung von Negativzinsen von der Bank ab und hortet es daheim. Genau diese Entwicklung versuchen Staat und Finanzindustrie nun zu verhindern, indem sie die umgehende Eindämmung und Abschaffung des Bargeldes vorantreiben.

Sowohl Bail-in, als auch Negativzinsen und Abschaffung von Bargeld sind allerdings von Staat und Finanzwirtschaft nicht aus freien Stücken konzipiert worden, um an das Geld arbeitender Menschen zu kommen. Sie sind vielmehr die notwendige Konsequenz aus der Entwicklung eines längst bankrotten Finanzsystems: Sie mussten und müssen eingeführt werden, um das System selbst am Leben zu erhalten.

Dabei erzeugt die letzte der drei Maßnahmen, die Abschaffung des Bargeldes, ein neues und für das System langfristig existenzgefährdendes Problem. Sie führt nämlich dazu, dass die arbeitenden Menschen andere Möglichkeiten suchen, ihr Erspartes vor dem Zugriff der Banken und des Staates zu retten – und sich deshalb verstärkt den Edelmetallen, insbesondere dem Gold zuwenden.

Gold statt Geld

Die private Nachfrage nach Goldbarren und Goldmünzen hat seit der Einführung von Bail-in und Negativzinsen ganz erheblich zugenommen und bereits zu einem deutlichen Anstieg des Goldpreises geführt. Sollte sich dieser Prozess fortsetzen (und er wird im Fall der kompletten Bargeldabschaffung exponentiell zunehmen), wird er das bestehende System aus seinen Angeln heben. Warum? Wir leben seit mittlerweile 45 Jahren (genau: seit dem 15. August 1971, als US-Präsident Nixon den US-Dollar vom Gold abkoppelte) in einem nur noch auf Vertrauen in das Papiergeld aufgebauten System. Dieses Vertrauen allerdings schwindet vor allem seit der Krise von 2008 rasant und wird seither nur durch Manipulation und Täuschung der Öffentlichkeit am Leben erhalten.

Das geschieht im Bereich der Edelmetalle auf verschiedenste Arten und Weisen. Eine der wichtigsten davon ist der Verkauf von Papieren, die dem Inhaber den Besitz von Gold vorgaukeln. D.h.: Die Bank verkauft einem Kunden kein physisches Gold, sondern ein Zertifikat, das ihm eine bestimmte Menge Gold zuspricht. Das Problem ist, dass die Banken mangels Kontrolle inzwischen ein Vielfaches der vorhandenen Goldmenge (die genaue Zahl kennt niemand, sie wird auf das 150- bis 250fache geschätzt, kann aber auch darüber liegen) verkauft haben.

Ein Bargeldverbot würde umgehend zu einem Run auf physisches Gold und damit zur Aufdeckung dieses Goldbetruges durch die Banken führen. Das wiederum würde den Goldpreis katapultartig in die Höhe schnellen und den Wert allen Papiergeldes auf der Welt einbrechen lassen – eine absolute Katastrophe für das globale Finanzsystem.

D.h.: Um die Konsequenzen von Niedrigzinsen und Bail-in zu kompensieren, sind Politik und Finanzindustrie derzeit gezwungen, auf eine Maßnahme zu setzen, die das System nachhaltig untergraben und schlussendlich in seiner Existenz gefährden wird – ein weiteres deutliches Zeichen dafür, dass das gegenwärtige globale Finanzsystem – historisch gesehen – in seine Endphase eingetreten ist.

 

Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Artikels.

KenFM bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Meinungsartikel und Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

34 Kommentare zu: “Bargeld-Abschaffung: Das Ende unseres Finanzsystems rückt näher

  1. Es ist immer wieder erstaunlich für wie dumm man die Bevölkerungen hält. Eine Abschaffung des Bargeldes wird nichts, aber auch gar nichts, an diesen fadenscheinig angeführten Problemen ändern. Vor allem Kriminalitäts- und Terrorbekämpfung ist einfach nur lächerlich. Was hindert einen Kriminellen oder Terroristen daran Edelmetalle oder andere hochpreisige unscheinbare Ausweichprodukte zu kaufen und damit Ware gegen Ware oder Ware gegen Leistung einzutauschen? Genau gar nichts. Der Weg dieser Waren ist genau so wenig nachzuvollziehen wie der von Bargeld. Es wird ohnehin bereits so gehandhabt. Selbst die CIA bedient sich solcher Methoden und fliegt Kokain und Bargeldnoten dorthin wo man es braucht. Es könnten hier aber genau so gut Gold- oder Platinbarren und Kokain sein. Also welche Verbesserung sollte eine Bargeldabschaffung hier bitte leisten. Noch besser ist das Argument der Hygiene. Jeder der mal auf einer Bahnhofs- oder Autobahntoilette war, ist um einiges gefährdeter als jemand der Bargeld verwendet. Oder hat jemand schon einmal an einem Einkaufkorb geleckt? Warum wohl nicht? Und wieder lässt sich die Politik vom Finanzkartell die Regeln schreiben. Einfach pervers und inhuman. Es wäre wirklich an der Zeit, dass sich die Politik ernsthaft mit diesem Problem auseinandersetzt, aber das ist von den etablierten Parteien wohl nicht zu erwarten.

    • Ich denke auch, dass bei der Bargeld-Abschaffung auch die Absicht dahinter steht, Negativzinsen zu erzwingen. Das ist dann wieder das Schrumpfgeld, von dem Silvio Gesell geträumt hat.
      Allerdings funktioniert das nicht so leicht. Man könnte mit einer Fremdwährung handeln. Ob das Schweizer Franken, US-Dollar oder Einkaufsgutscheine von Lidl sind, ist egal. Es könnten auch Silbermünzen sein.
      Der nächste Schritt, um Schrumpfgeld zu erzwingen, wäre nicht nur Besitzverbot von Silbermünzen und Einkaufsgutscheinen. Es wäre die Abschaffung der Einklagbarkeit von Abmachungen, das Ende des „Pacta sunt servandi“.

      Das mit dem gläsernen Bürger lässt sich, wenn man ein funktionierendes Soziales Umfeld hat, umgehen. Dann kauft jemand anderes die Flasche Schnaps.
      Aber – Überraschung? – dieses soziale Umfeld ist in den letzten Jahren, und wird jetzt ganz besonders angegriffen und zersetzt.

  2. Zur Finanzierbarkeit des BGE.
    Es gibt sehr viele Leute, die überflüssigerweise arbeiten, und dabei relativ hohe Gehälter kassieren. Die würde ich alle auf BGE setzen. Wer dann noch mehr haben will, soll etwas Sinnvolles tun, nämlich etwas, wofür Leute bereit sind, etwas zu bezahlen.
    Nach heutiger Kaufkraft könnte das BGE in Deutschland bei 500 Euro pro Monat sein, wobei medizinische Grundversorgung dann auch staatlich sein muss.
    Für die Standardfamilie von Vater, Mutter und zwei Kindern ergibt das 2000 Euro, also 200 Euro mehr als das Einkommen zweier Arbeitsloser mit zwei Kindern, genausoviel wie der das Einkommen zweier halbtags beschäftigter Leiharbeiter mit zwei Kindern und 200 Euro weniger als das Einkommen eines nach Tarif bezahlten Handwerkers, einer Hausfrau und zweier Kinder.
    Für einen alleinstehenden Arbeitslosen ist das allerdings ein herber Einschnitt. Der kann sich dann nicht mehr eine eigene Wohnung in der Stadt leisten.

    Das (1040 Euro pro Monat) ist etwa auch die Höhe eines sozialen Mindesteinkommens, das die Teilhabe an der Gesellschaft für jeden ermöglichen würde (ab und zu Theater- oder Kinobesuch, Geld für kleine Geschenke bei Geburtstagen, Geld um sich über bestimmte Dinge informieren zu können etc.). Hartz IV reicht dafür nicht.

    Man kann für 200 Euro pro Monat zur Miete wohnen und von 300 Euro pro Monat sehr gut leben. Wer mehr haben will, soll arbeiten.
    Und Arbeiten würde sich dann auch wieder lohnen. Niemand, der 500 Euro fürs Nichtstun kriegt, würde für 400 Euro obendrauf jeden Tag hundert Pakete ausliefern. Der will dann dafür 800 Euro obendrauf haben.

    Das ist finanzierbar, weil so ein Arbeitsvermittler, der heute 2000 Euro kassiert, dann überflüssig ist, und auch nur 500 Euro bekommt.
    Ein zehnjähriges Arbeitslosen-Kind bekommt nur 150 Euro mehr als heute und ein Handwerker-Kind nur 300 Euro mehr als heute.
    Dass ein Millionär ebenfalls die 500 Euro pro Monat bekommt, stört nicht sonderlich. Das sind nämlich nicht so viele.

    Ein BGE von 1000 Euro pro Monat hätte eine massive Preissteigerung zur Folge, so dass danach 1000 Euro so viel wert sind wie jetzt 500 Euro.

    • Unterscheide zwischen Arbeit und Werk! Arbeit ist Mühsal, Leid. Werk ist die Erzeugung von etwas Wertvollem. Es gibt in vielen Sprachen diese Unterscheidung. Leider wird sie meistens verwischt. Dann kommt so etwas wie „Recht auf Arbeit“ und „Sozial ist, was Arbeit schafft“ heraus.
      Ob eine Tätigkeit Arbeit ist, und ob etwas wertvoll ist, kann man nicht allgemeingültig festlegen.

      Würdest Du die Erziehung von Kindern oder die Pflege von Angehörigen als Arbeit bezeichnen?

      Das ist uninteressant. Es geht nur darum, dass diese Leute genug Geld haben, dies zu tun. Mit „500 Euro pro Monat für jeden“ haben sie es.

  3. Thema Abschaffung des Bargeldes: Ich vertraue den Banken nicht von 12 bis Mittag und habe einen Teil meines Vermögens in physisches Feingold investiert. Es wäre doch bei bargeldlosem Zahlungsverkehr für diese Banken, bei denen doch offenbar „unsere“ Politik hoch verschuldet ist, ein Leichtes, uns über den Tisch zu ziehen. Sie bräuchten nur den Negativzins einzuführen und könnten uns jederzeit ausplündern wie Weihnachtsgänse.
    Wir könnten nichts dagegen tun. Es ist doch jetzt schon so, dass Girokonten hierzulande nur bis 100.000,00 Euro „sicher“sein sollen. Was darüber liegt, könnte -ähnlich wie in Zypern- über Nacht einfach futsch sein.

    Thema sog.“BGE“: Schon der Name:“Bedingungsloses“ Grund-Einkommen ist eine glatte Lüge, denn JEDES Einkommen ist immer an irgendwelche Bedingungen gebunden. Um das erkennen zu können, muss man nichtmal gut in Mathe sein.
    Man braucht sich nur zu fragen, wodurch Geld seinen Wert hat. Bedingung dafür, dass bedrucktes Papier einen Wert hat, ist doch, dass Menschen für diesen Werterhalt arbeiten.
    Ohne die menschliche Arbeitskraft wäre bedrucktes Papier ziemlich wertlos. Allerdings sehe ich kommen, dass aiufgrund der fortschreitenden Automatisierung mehr und mehr menschliche Arbeitskraft überflüssig wird. Und da braucht es für diese Erwerbslosen ein Einkommen, dass ganz unabhängig von der Frage, ob der Mensch arbeitet, ausbezahlt wird.
    Nur ist das wiederum nur unter der Bedingung realisierbar, dass solches Einkommen erwirtschaftet wird.
    Andere Bedingung ist dann auch wiederum, dass solches Einkommen, das kein Lohn ist, allgemein gewollt wird. Die Menschen, welche für den Werterhalt solchen Einkommens arbeiten, könnten Neid entwickeln auf andere, welche ohne eine Gegenleistung zu erbringen, nur nehmen wollen. Ich glaube nicht an solches Schlaraffenland.

    • @Michaela

      Es wäre doch bei bargeldlosem Zahlungsverkehr für diese Banken, bei denen doch offenbar „unsere“ Politik hoch verschuldet ist, ein Leichtes, uns über den Tisch zu ziehen.

      Irgendwer hat doch vor kurzem erwähnt, dass es für die Finanzwirtschaft reicht – zwecks Erhaltung des Finanzsystems – alle Banknoten über 50 Euro abzuschaffen. Damit könnte man dann immer noch seine Brötchen, seinen Kaffee oder einen Kinoeintritt bezahlen. Wir sind Dank Swift-Daten bzw. Swift-Abkommen (IBAN lässt grüssen) eh schon alle ziemlich gläsern.

      Thema sog.“BGE“: Schon der Name:“Bedingungsloses“ Grund-Einkommen ist eine glatte Lüge, denn JEDES Einkommen ist immer an irgendwelche Bedingungen gebunden. Um das erkennen zu können, muss man nichtmal gut in Mathe sein.

      Laut den Vorkämpfern für ein BGE, u.a. Götz Werner, Daniel Häni oder Enno Schmidt, ist die einzige Bedingung für ein BGE in Deutschland oder in der Schweiz, dass man deutscher bzw. schweizer Staatsbürger ist. Das BGE bekommt jeder, egal ob Kleinkind oder Milliardär.
      Götz Werner meinte in einer Nachtstudio-Sendung des ZDF, dass er sich auch vorstellen könnte, dass das BGE so eine Art Bogen macht: Kleiner für Kinder, groß für Erwachsene und wieder kleiner für Rentner, Pensionäre.

      Ohne die menschliche Arbeitskraft wäre bedrucktes Papier ziemlich wertlos. Allerdings sehe ich kommen, dass aiufgrund der fortschreitenden Automatisierung mehr und mehr menschliche Arbeitskraft überflüssig wird. Und da braucht es für diese Erwerbslosen ein Einkommen, dass ganz unabhängig von der Frage, ob der Mensch arbeitet, ausbezahlt wird.

      Götz Werner meint, dass in Deutschland viel mehr Produkte hergestellt werden, als wir selber brauchen. Diese Produkte kann man besteuern.
      Durch das BGE fallen auf der anderen Seite dann viele unnötige Verwaltungsjobs. Auch Steuerberater bräuchte man dann vermutlich nicht mehr.

  4. Ja, Spooky Reloaded fragt wohl mit Recht nach Lösungsansätzen. Heutzutage kritisieren manche Linken dasselbe, was auch manche Rechten kritisieren, nur ziehen beide dann ganz eigene Schlüsse aus all dem, was sie kritisieren.
    Welche Lösungen sind denn von wem überhaupt gewollt ? Wenn man eine europäische Lösung will, muss man Europa unabhängig machen. Das wäre meiner Meinung nach nur noch mit Russland zusammen realisierbar. Russland wäre ein mächtiger Partner. Wer ein solches Europa, das durch die Verbindung mit dem russischen Markt neu erstarken würde, militärisch angreifen wollte, wäre sehr schlecht beraten !
    Das wäre eine aussenpolitische Lösung, Europa unabhängig zu machen. innenpolitisch müsste begriffen werden, dass wenn wir als freie menschen in Frieden miteinander leben wollen, dass dann notwendig wird, der Politik die oberhoheit über unser bildungssystem wegzunehmen. Politik sollte sich beschränken auf Repräsentation, militär,Polizei und Gestaltung des Rechtes. Folgender Gedanke kann doch einem klar machen, warum Beamte der Politik nicht die Wissenschaft verwalten sollten: Wenn z.B. ein Richter einen Gutachter bestellt, dann sollte der Gutachter frei sein.
    Am Beispiel dieser irren jahrzehntelangen parteipolitischen Diskussion um die wissenschaftliche Frage betreffs Hanf,Cannabis, wird doch deutlich, dass wenn die Grünen „ihren“ Gutachter holen, der das als harmlos bewertet, dass dann wider andere Parteien „ihre“ verbeamteten Gutachter holen, die das Gegenteil „beweisen“. So wird Wissenschaft herunter gezogen in die Niederungen der Parteipolitik. Wissenschaft darf nur noch durch die Denkschablonen der Parteien denken. Das muss geändert werden. Wissenschaft muss sich entpolitiseren. Wer will das wie durchsetzen ?

    Sobald man Lösungen anstrebt, stösst man überall auf Widerstände. Und eine politisierte Wissenschaft hat doch gar kein ureigenes Interesse an der Entpolitisierung der Hochschulen. Es zahlt sich aus und ist bequemer, der Parteipolitik als Lehrer nach dem Mund zu reden. Aehnlich bei dem allgemeinen Journalisten, Ken Jebsen kann ein Lied davon singen.
    Wenn man rausfinden will, wer hierzulande die Macht hat, muss man darauf sehen, wen man NICHT kritisieren darf, ohne dass es Konsequenzen nach sich zieht. Die Politiker darf man kritisieren ¨

  5. @ Ernst wolff:

    Ein guter Artikel – das Einzige was mir fehlt ist der Lösungsansatz dabei.

    Sollte das Konzept des modernen Journalisten per se darin bestehen, schlechte Nachrichten in Summe vorzutragen, um Panik/ Frust/ Enttäuschung im Volk zu schüren und etablierte Presselandschaften durch ausschließlich Negativkritik in Ihrem Dasein zu bestätigen, so ist dies Jahrtausend offensichtlich die falsche Zeit für eine Veränderung.

    Es ist, ich müsste recherchieren, gefühlt seit der Steinzeit kaum anders.

    Der Mensch weiß, was er nicht will, aber einen Stück gemeinsame Diskussion, um der Lösung willen soll immer von den Kommentieren kommen – der Autor selbst als Journalist ist ( scheinbar) qualitativ nie in der Lage, einen Gedanken für eine bessere Zukunft zu äußern.

    Es wird immer nur die Sammlung dessen wiedergekaut, die zu Verwerfungen innerhalb der Gesellschaft führen werden – nie aber gedacht: um xyz zu verhindern, wäre folgendes Denkbar.

    Selbst studierte Leute, ehemalige Politiker aus Amt und Würden… alle schreiben wie negativ es ist, es immer weiter den Bach runter geht…

    wo bleibt Lösung? In der Depression von Millionen Deutscher Bürger bei solchen Äusserungen?

    Brauchen wir noch mehr Menschen mit negativen Information, die zwar excellent das Negative beschreiben – von Optimismus, Lebensfreude oder Hoffnung fehlt dabei jede Spur…

    Ist dies die stille Hoffnung der „Experten-Journalisten“, dass sie die Bevölkerung wachrütteln können, je mehr Negativität verbreitet wird?

    Im Sinne: Denken und belegen wie beschreiben, dass alles Mist ist, führ zur kreativen Lösungsfindung?

    Das verstehen anscheindend die wenigsten Menschen.

    Es ist bei dem Journalismus fast so ähnlich wie in sämtlichen Beziehungen. Mit Vorwürfen konnte noch nie ein Streit friedlich geklärt werden, oder?

    Hat Jemand friedlich reagiert, wenn er angeschrien wurde?
    Oder hat Jemand friedlich reagiert, weil er schon ansich friedlich war?

    Hat das Bombardieren von Ländern mehr Frieden und Verständnis in die Welt gebracht, oder erst die friedliche Demonstration von Menschen vor Regierungsgebäuden?

    Mir kommt es, leider auch bei KenFm, vermehrt so vor, dass ein guter Journalismus darin bestünde, das Negative der Welt oftmals bei einigen Gastautoren möglichst farbenfroh zu beschreiben.

    Damit ist die Qualität der Berichterstattung etwa vergleichbar mit den Mainstreammedien – diese ist insoweit vergleichbar, dass die dargestellten Inhalte nicht extern bewertet werden.

    Gerade das ( die Bewertung beschriebener Inhalte) wäre in Maßen angebracht.

    Da sonst hier ( zumindest bei mir) der Eindruck entsteht: wir versammeln hier zwar hochkarätige Journalisten, die exzellente Analysen präsentieren können – nur bei der Lösungsfindung immer wieder passen müssen.

    Das ist sehr ähnlich dem Rollenverhalten von einer Klischeehe, die mit den Worten der Ehefrau bei Kaffeeklatsch beginnt: „Meine Ehe ist ja so toll, wenn nur mein Mann nicht wäre..“

    Deutschland, die Eu, die Welt könnte ja so toll sein – hätten wir nicht die drohende Abschaffung des Bargelds…

    Ja und nun?

    Wie geht es jetzt weiter? Sollen die Bürger die Notenbanken boykottieren?

    Ich verstehe es nicht, wie einerseits die Bezeichnung „Experte“ vergeben wird, bei unterschiedlichen Journalisten, wenn die Expertise lediglich die Qualität besitzt, negatives zu Vernetzen.

    Ein Forum, Plenum, ein Treffen mit Menschen, die Lösungen möchten… das scheint selbst Experten nicht vergönnt zu sein, anzustoßen.

    Die Expertise hört da auf, wo ich rhetorisch eine Antithese erwarten würde – von Synthese ganz zu schweigen…
    Für alle, die nicht mal erahnen, was damit gemeint ist:

    http://www.wiki-hilfe.de/wiki/TheseAntitheseSynthese

    Das ist mir leider bei der Plattform von KenfM bei 3 Autoren in Folge aufgefallen.

    Die Menschen haben es vielleicht gelernt, über Jahrzehnte exzellente Rechercheergebnisse zu liefern.

    Wenn allerdings der Grundtenor in den Beiträgen der Journalisten hauptsächlich negativ schwingt, finde ich es beachtlich, dass die Menschheit den Anspruch gänzlich vergessen hat, oder erkannt hat…

    es lässt sich auch genügend Profit generieren, wenn wir lediglich eine „These“ ins Feld führen – lediglich kritische Bücher schreiben, ohne eine Antithese denken zu können oder zu wollen.

    Die Synthese – das will ich noch nicht mal erwarten – dafür wäre in der Tat die Masse der Bevölkerung zuständig, da sie ja gemeinschaftlich verantwortlich ist, für die Erduldung oder Ablehnung politischer Wirkweisen.

    Aber ein Journalismus, der das System inhaltlich kritisiert, selbst aber im Stadium der These verharrt ( und das ist wirklich bei vielen Autoren hier so), der gibt keine positive Vision als Ausblick.

    Er reproduziert nur etwas ausführlicher, was Mainstreammedien auch tun.

    Die bringen in drei Minutenclips Bombardierungen, das Wetter und ähnliches verquer zueinander. Deren Ziel scheint der Defokussierung zu dienen.

    Da ist der modernere Journalismus mit mehr Redezeit, ausführlicheren Analysen sicher schon ein respektabler Fortschritt.

    Meine Kritik – und die wiederhole ich abschließend zum ( gefühlt) fünften Mal in diesem Kommentar richtet sich an die Intention von Journalisten:

    – Wenn Journalismus der Wahrheitsfindung dient: wie eng lässt sich Wahrheit beschreiben?

    – Ist Wahrheit nur das, was es zu recherchieren gibt, oder ist Wahrheit auch das, was ein Großteil von Menschen möchte ( z.B. Frieden statt Krieg, Wohlstand statt Armut) ?

    – Wenn der Begriff von Wahrheit auch die Wünsche von vielen Menschen berücksichtigt, darf ein Journalismus dann aufhören bei der Beschreibung negativer Geschehnisse, oder sollte er vielmehr auch einen Blick voll Hoffnung aussenden können / müssen?

    Die Fragen, die ich mir dazu weiter stellen könnte : wie sehr möchten Experten wirklich eine Veränderung der bestehenden Systeme / Probleme haben?

    Wenn es eine Lösung für manche Anliegen gäbe, müssten Menschen die jahrzehntelang gezielt trainiert haben in Schublade Xy zu schauen, um exzellente Analysen zu präsentieren, plötzlich ihr Denken umstellen.

    Denn die Analyse würde ja (anzunehmen) fehlschlagen, wenn bestimmte Zustände sich verändert hätten.

    So gut ich die Beschreibung der negativen Punkte herausgearbeitet erkennen kann, so sehr möchte ich abschließend auf ein richtungsweisendes Zitat von Gerald Hüther hinweisen, dass mir dieser Journalistenbeitrag ( wie viele andere hier, leider auch) in seiner Intention vorenthalten hat:

    „Wir brauchen Gemeinschaften, deren Mitglieder einander einladen, ermutigen und inspirieren, über sich hinauszuwachsen.“

    Gerald Hüther

    http://www.akademiefuerpotentialentfaltung.org/

    Und durch Anhäufung exzellenter Negativberichterstattung fühle ich mich entmutigt, aber nicht ermutigt.

    Das ist so bei mir. Aber ich bin ein Mensch. Vielleicht geht es vielen Menschen ähnlich wie mir.

    Und vielleicht denken eines Tages die „Experten“ darüber nach, ob Journalismus eher ermutigen, oder entmutigen sollte.

    Danke fürs Lesen.

    • @Spooky Reloaded

      Du hast Recht, es fehlen zu oft Lösungen oder wenigstens Lösungsansätze.

      Ich bin leider kein Finanzfachmann, außer dass ich in Mathe ganz gut bin. Nur so aus dem Bauch heraus würde ich sagen, dass man dem System das Geld und damit die Macht enziehen muss, z.B. über bargeldloses Wirtschaften (Tauschgeschäfte), um weitere Zerstörung und weiteres Elend zu verhindern. Allerdings befürchte ich, dass wenn eine kritische Masse überschritten wird, dass dann die Gewaltinhaber sich regen und diese Alternative auf irgend eine Art und Weise kaputt machen.

      Das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE) ist meiner Meinung nach auch so ein Mittel, um eine bessere Gesellschaft enstehen zu lassen.

      Hier sehr gut erklärt wie (auch finanziell) und warum das BGE funktionieren kann:

      Kulturimpuls: Bedingungsloses Grundeinkommen (full) (1h38min)
      https://www.youtube.com/watch?v=gEsKRsjou5k

      Damit das BGE aber wirklich kommen kann, braucht es eine Bevölkerung, in der ein großer Teil über das BGE und zum Beispiel seine Finanzierbarkeit Bescheid weiß. Ich könnte mich mit dem Gedanken anfreunden, dass das Bargeld abgeschafft werden kann, wenn dafür das BGE eingeführt wird. Letztlich geht es doch bei allen Diskussionen nur darum wie man ALLEN Menschen ein menschenwürdiges und sicheres Leben ermöglichen kann.
      Wenn Renterinnen und Rentner, die ihr ganzes Leben lang gearbeitet bzw. Kinder groß gezogen haben, im Alter nicht wissen, ob sie am Ende des Monats genügend Geld für Essen übrig haben, dann wird es schleunigst Zeit dies zu ändern.
      Auch in Deutschland gibt es Menschen, die hungern.

      Die Idee der SolaWis (Solidarische Landwirtschaft: http://www.solidarische-landwirtschaft.org) ist auch eine Lösungsmöglichkeit für die Zukunft. Allerdings sind da bis jetzt gerade einmal soviele Leute beteiligt wie etwa in einer hiesigen Kleinstadt wohnen.
      Und jeden Tag verschwinden 15-30 Hektar (je nach Quelle) unter Beton und Teerdecken und damit auch die Möglichkeit von 120 oder mehr Menschen sich selbständig zu ernähren (ohne den Einkauf im Supermarkt).
      Auch dieser Prozess sollte schnellst möglich gestoppt werden.

      Jeder sollte im Kleinen bei sich so viel wie möglich machen und am Besten sich lokal zusammenschließen.

      Die amerikanische Bodenforscherin und Mikrobiologin Dr. Elaine Ingham erklärt in einem Vortrag (vom Januar 2015) warum man in der biologischen Landwirtschaft bessere und genausoviel Lebensmittel wie in der konventionellen Landwirtschaft ernten kann, bei geringeren Kosten:

      „The Roots of Your Profits“ von Dr. Elaine Ingham (1h36)
      https://www.youtube.com/watch?v=x2H60ritjag

    • Kurze Erklärung zu einem Aspekt der Finanzierbarkeit des BGE:
      Im Film wird gut erklärt, dass es eine Einkommenssteuer, die wohl zu einem großen Teil zum staatlichen Steueraufkommen beiträgt, nicht mehr lange geben kann, weil bereits heute nur etwa 40% der Bevölkerung erwerbstätig sind (der Rest sind Kinder, Jugendliche, Rentner, Pensionäre, Arbeitslose oder Reiche). Und die Arbeit wird laut Film immer weniger, weil immer mehr Maschinen die Arbeit erledigen (Roboter, Scannerkassen zum Selberscannen, Waschmaschine etc.).
      Allerdings gibt es meiner Meinung nach jede Menge Arbeit, die getan werden müsste, die aber liegen bleibt, weil kein Geld da ist oder aus irgendeinem Grund jemand dafür kein Geld ausgeben will (marode Brücken, Straßen, Schulen, Universitäten, überarbeitetes Krankenhauspersonal, überarbeitete Altenpfleger, zuwenige Lehrer bzw. zuviel Unterrichtsausfall etc.).
      Im Film wird erklärt, dass man nicht mehr Einkommen besteuern soll, sondern Produkte bzw. Dienstleistungen. D.h. die Einkommenssteuer würde wegfallen und vermutlich auch alle Steuerabschreibungsmodelle und dafür würde die Mehrwertsteuer deutlich erhöht bzw. das Steueraufkommen würde verlagert – weg von den Arbeiteren, hin zu den Produkten und Dienstleistungen.

      Finanzminister Wolfgang Schäuble hat vor einiger Zeit erklärt, dass der Staat etwa eine Billion, d.h. 1000 Milliarden pro Jahr, an Sozialabgaben ausgibt. Das wären bei 80 Mio. Einwohnern etwa 1040 Euro pro Person, also jede Person egal ob Kind, Jugendlicher oder Erwachsener. Im Grund gibt es also schon ein BGE für jeden, weil so 1000-1200 Euro pro Monat und Person als eine ausreichende Höhe für ein BGE angesehen würden. Das ist etwa auch die Höhe eines sozialen Mindesteinkommens, das die Teilhabe an der Gesellschaft für jeden ermöglichen würde (ab und zu Theater- oder Kinobesuch, Geld für kleine Geschenke bei Geburtstagen, Geld um sich über bestimmte Dinge informieren zu können etc.). Hartz IV reicht dafür nicht.

    • was z.B. KenFM in seinem Gesprächsformat Positionen machen könnte: Organisationen einladen, die vor Ort für den Frieden sind. Einer der 4 Gesprächspartner würde so zu dem jeweiligen Gesprächsthema seine aktiven Lösungsansätze vor Ort erläutern.

      Die Diskussion käme zwangsläufig zu einer Handlungsperspektive und Handlungseinladung sich als User / Betrachter des Gesprächsformats Positionen mit seinen jeweiligen Ortsvereinen ( sofern vorhanden) vor Ort zu vernetzen und aktiv zu werden.

      Vorausgesetzt: a) KenFM nutzt diese Option tatsächlich und b) innerhalb der Diskussionsrunde erhält die Person, welche die Aktivität von Ortsverbänden erläutert, entsprechend Raum ( wird nicht ständig unterbrochen… „Ja … es ist ja schön, was so vor Ort machen, aber die Weltbank etc… das ist viel wichtiger, als Ihre Tätigkeit vor Ort jetzt…etc…“)

      p.s.: ich bekomme von KenFM kein Geld und zahle auch keins. Ich unterstütze das Format hier mit meinen Gedanken und meiner (meist) konstruktiven Kritik. Dies kostet in den meisten Fällen bei renommierten Coaches auch Geld und Zeit.

      Manches, ohne das es mir öffentlich gespiegelt wurde, erkenne ich auch schon als Veränderung und Annahme meiner Kritik, bei KenFM wieder. Dafür herzlichen Dank.

      Und ein großes Lob dafür, dass dieses Format sowohl inhaltlich wie kritisch flexibel ist, sich daran zu orientieren, was einer guten Berichterstattung am Nächsten kommt.

  6. Es gibt schon sich entwickelnde Alternativen zum jetzigen Geld z.B. Bitcoin,
    „Bitcoin (englisch für „digitale Münze“) ist ein weltweit verfügbares dezentrales Zahlungssystem und der Name einer digitalen Geldeinheit.[3][4] Überweisungen werden von einem Zusammenschluss von Rechnern über das Internet mithilfe einer speziellen Peer-to-Peer-Anwendung abgewickelt, so dass dabei keine zentrale Abwicklungsstelle – wie im herkömmlichen Bankverkehr – benötigt wird. Die Guthaben der Teilnehmer werden in persönlichen digitalen Brieftaschen gespeichert“..
    https://de.wikipedia.org/wiki/Bitcoin
    oder, OSBEEE ist auf eine Genossenschaft aufbauende Organisation.
    „Jederzeit erhältlich und Fälschungssicher. OSB ist das globale ergänzende Geldsystem, das auf Wert, Nachhaltigkeit, Verantwortung und Fairness basiert. Zins und Spekulation existieren darin nicht mehr.
    Lediglich durch die Genossenschaftsanteile von OSBEEE wird gedecktes OSBEEE:Money geschöpft. Die Anteile und OSBEEE:Money sind begleitet von realen Werten durch die Teilnahme an natürlich nachhaltigen Unternehmen und echten Sachwerten. OSBEEE:Money ist somit um etliches sicherer und sinniger als jede der bisherigen und der neuen konventionellen und nicht-substantiellen künstlichen Währungen.
    https://osbeee.com/

    MFG LB

  7. Selbst auf einer Zwangsgiralbank ist die gespeicherte Arbeit nicht sicher.Das muß doch jedem Extrem zu denken geben ,wenn mein „Geld“ so von Politikern und Banken behandelt wird.Ich bekomme für Arbeit nichts und das kann auch noch verloren gehen.
    Kunden müssen Banken retten
    „Tatsächlich ist der Sparer seit vielen Jahren am Risiko einer Bank beteiligt – freilich meist, weil er geglaubt hat, dass die Bank das Geld zur Verwahrung von ihm übernimmt.“
    „Ein Selbstbehalt ist vernünftig“, erklärt Kantner, „weil er den Bürgern zeigt, dass sie genau schauen müssen, welcher Bank sie ihr Geld leihen“. Denn „wenn ich mein Geld zu einer Bank bringe, gebe ich ihr quasi ein Darlehen“.
    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/04/09/eu-bereitet-richtlinie-zu-blitz-zugriff-auf-bank-konten-vor/

    MFG LB

  8. Aus einem Interview von Beat Gygi und Florian Schwab mit Ökonomieprofessor Friedrich Schneider über den Angriff auf das Bargeld.

    „Also ist das geplante Bargeldverbot eine Ausweichhandlung?

    Ja, zur Beruhigung des Volkes. Die Abschaffung des Bargelds hat keinen Einfluss auf die Kriminalität oder auf die Schwarzarbeit. Vielleicht steigen die Transaktionskosten unwesentlich. Bei der Schwarzarbeit kostet die Stunde für den Handwerker dann nicht mehr 25, sondern 30 Euro. Und bei Verbrechen werden zum Bezahlen halt Umwege über Wertgegenstände gemacht.“

    Quelle: Weltwoche Nr. 07.16.

  9. Ich gebe dem Artikel voll Recht und sehe die Gefahr und den Sinn dahinter auch, ich kann mir aber überhaupt nicht vorstellen, dass Sie damit durchkommen.

    Es mag Länder geben, in denen seit langem mit Plastik gezahlt wird, da ist das vielleicht machbar, in vielen Teilen Österreichs wird eine Kreditkarte aber nach wie vor als außerirdisches Artefakt betrachtet. Viele Landwirte und Kleinunternehmer zahlen selbst beachtliche Summen in „cash“

    Selbst die ÖVP, die eigetnlich der politische Arm der Raiffaisenbank ist, und in der Vergangenheit oft wohlwollend Stimmenverluste hingenommen hat, wenn es nötig war eine unpopuläre Politik zu Gunsten der Finanzlobby zu fahren,
    läuft Sturm dagegen. Grüne, SPÖ, Neos die auch große Experten darin sind alles was den Eliten aus dem EU Umfeld einfällt unkritisch zu befürworten sind, diesmal dagegen, von den Rechtsparteien ganz zu schweigen.

    Ich glaube dass dieses Thema auch die Politiker selbst zu direkt betrifft. Zum einen persönlich, selbst in den Altparteien gibt es viele Leute die noch nie eine Kreditkarte verwendet haben, die nicht zu der „Top Elite“ gehören, die sich im Ernstfall irgendwie retten kann, sprich deren Vermögen auch „weg wäre“.

    Zudem wäre es auch ein politischer Selbstmord.

    Man sieht es beim Flüchtlingsthema, wie wichtig und dominat ein Thema auf einmal ist wenn es in Europa angekommen ist, in einer Form, dass die Bevölkerung täglich damit konfrontiert wird. Tausende Tote, Ertrunkene Bootsflüchtlinge, Hungersnöte usw. das war vor 2,3 Jahren noch ein Thema mit dem sich nur „komische Leute“, Linke, Gutmenschen, Weltverbesserer und Hippies beschäftigten…. „mein Gott das ist halt so… die Welt ist schlecht… kann nicht allen gut gehen…“ Talkshows hat man damit nur dann gefüllt wenn der Leichenberg mal zufällig in die Medien kam.

    Die Stimmung ist unter anderem kritisch, weil viele Menschen die nicht gerade zu den Gewinnern von 20 Jahren Sozialabbau gehören, in den Flüchtlingen eine direkte Konkurrenz sehen. Was glaubt ihr wohl was die machen, wenn die das erste mal mit „Negativzinsen“ konfrontiert sind. Oder mit der „Geldentnahme“ durch EU Beschlüsse über die Parlamente hinweg etc. Die gehen nicht nach Brüssel, die holen sich jene Verantwortlichen die sie kriegen können.

    Die „direkte Abbuchung wäre ein weit aggressiverer Zugriff, als die Enteignung über Steuererhöhungen, Lohnkürzung oder Inflation etc. das würde kein Spaziergang, ohne Kampf denke ich kommt das nicht großflächig.

    Zwei Gefahren sehe ich jedoch darin, dass die Banken anfangen könnten den Erhalt von Bargeld mit sehr hohen Servicegebühren zu belegen.

    Das Zweite ist der Einzel-Bail in, die Tests haben gezeigt in Zypern, Italien usw. dass es in Zentraleuropa keinen Aufschrei gibt, wenn der Bail- in weit genug weg ist. Somit glaube ich nicht dass auf einmal Morgen unser aller Geld weg sein wird, sondern dass man gewisse Regionen medial herabstuft. Wird in Österreich z.Bsp. mit dem Bundesland Kärnten, weil der Hypo Alpe Adria Skandal dort seinen Anfang fand, gemacht. Auch in den Deutschen Medien kennt man das denunzieren gewisser Gegenden, wenn dann immer nur eine regionale Sparte betroffen wäre, dann fürchte ich wäre das auch in Zentraleuropa ohne weiters möglich.

    Habt ihr Mitleid mit uns Österreichern? Wir sind doch die Bösen, die als erstes eine Obergrenze für Flüchtlinge eingeführt haben? Oder mit den Franzosen, die immer noch an der Atomkraft festhalten? Mit Ostdeutschen Bundesländern wo NUR Rechtsextreme leben, mit den Bayern die mehr Feiertage haben als die anderen? Und wenn es dort immer nur eine Handvoll Leute gleichzeitig trifft, vielleicht noch im Schatten einer Fußball WM, oder anderer „Aufmerksamkeitsabsorber“ dann denke ich dass es ein Leichtes wird, eine Bail-In Union zu werden.

    Schöne Grüße

  10. Sehr geehrter Herr Wolff,

    könnten Sie bitte für Ihre Aussage, dass der Nennwert der verkauften Goldzertifikate 150-250 mal so hoch ist wie die vorhandene Goldmenge eine Quelle benennen?

    Darüber hinaus würde mich auch sehr interessieren, ob es ein alternatives Modell für ein Finanzsystem gibt, das Sie unterstützen. Mir sind eigentlich nur der Plan B der Wissensmanufaktur und das Hörmann’sche Modell des Infogeldes bekannt.

    Im ersten Fall handelt es sich um ein Schwundgeldsystem, bei dem geschöpftes und verteiltes Geld mit einer Art Negativzins belegt wird. Im anderen Fall ist die Basis eine EDV-Lösung, in der es auch kein Bargeld gibt.

    • Der Frage nach dem Beleg für die Aussage, dass die im Umlauf befindlichen Goldzertifikate sich auf das 150- bis 250-fache der physisch vorhandene Goldmenge summieren, möchte ich mich anschließen.

      Nach meinem Verständnis verspricht nur ein Optionsschein ein Anrecht auf die Nennmenge in physischem Gold, ein Zertifikat verspricht hingegen nur den aktuellen Gegenwert in der vereinbarten Währung. Der Unterschied ist, dass die Banken das Gold bei Zertifikaten nicht wirklich kaufen müssen. Daher entsteht bei einer Überzeichnung nicht so ein starker Lawineneffekt, wie bei Optionsscheinen.

  11. Sowie ich das verstanden habe, ist im Moment nicht die Rede von der Abschaffung des Bargeldes, sondern von dem Beginn einer Diskussion zur Standardisierung der Beschränkung von Bargeschäften mit dem Eingangsvorschlag diese auf 5000 € zu beschränken (hihi,hab’s noch geschafft eine solche Summe in einer Bar auszugeben). Was dabei herauskommt – auch angesichts der Tatsache, dass hier in unterschiedlichen Ländern schon unterschiedliche (niedrigere) Schranken hat – ist noch nicht abzusehen. Scheint mir also reichlich übertrieben diese Hysterie.
    Auch wie Michael Kanellos schreibt, dass die eine massive Einschränkung von Handelsmöglichkeiten wäre, scheint mir nur eine so hingeworfene Behauptung zu sein: Wie genau soll den hier der Zusammenhang sein, auch im Hinblick, dass die meisten Geschäfte eben nicht in bar abewickelt werden sondern unbar (Man bedenke nur, dass eine angedachte Möglichkeit der Sanktionen gegen Rußland der Ausschluss aus dem bargeldlosen Zahlungsverkehr war – das wäre erst ein Handelshemmnis gewesen).
    Die wie er schreibt „krassesten kommunistischen Diktaturen“ hatten vermutlich auch noch nicht die Möglichkeiten den bargeldlosen Zahlungsverkehr mit den heutigen technischen Möglichkeiten abzuwickeln, ob die das nie vorhatten? Woher will er das wissen? Hat er da die Diktatoren angerufen und nachgefragt, ob die das jemals vorhatten? Und mal so nebenbei bemerkt: Geld hatte im „Realen Sozialismus“ einen ganz anderen Zweck, war kein kapitalistisches Geld (siehe z.B. auch http://www.podcast.de/episode/281905492/Der+Reale+Sozialismus,+Teil+1/)
    Und selbst wenn es zur Abschaffung des Bargelds kommen würde, also Geld ausschließlich (!) aus irgendwelchen Zahlen in irgendwelchen Computern bestünde, dann käme es vielleich auch mal manchen in den Sinn zu fragen was das den jetzt nun heißen soll, dass es zuwenig Geld gibt, nicht?

    Abschließend finde ich es amüsant, dass ausgerechnet hier auf KenFM, wo man über die Beschädigung der Menschen durch die Geldwirtschaft spricht, plötzlich meint sein Heil und seine Freiheit im Bargeldverkehr zu finden und verteidigen zu müssen. Und ja es ist mir klar, dass die Abschaffung des Bargeldverkehrs Mittel für eine bis in kleinste gehende Kontrolle jedes Einzelnen ermöglicht. Aber dann sollte man sich nicht gegegen das Mittel wenden, sondern gegen die dahinterstehenden Zwecke

    • Äm, Im übrigen meinte ich, dass ich es nocht NICHT geschafft habe solch eine Summe in einer Bar auszugeben – nur um Missverständnissen aufgrund des Schreibfehlers vorzubeugen.

    • Klar, es ist nur der Anfang einer stufenweisen Abschaffung. Mach nicht den Fahler zu glauben es wäre damit getan.
      Und selbst wenn esd dabei bliebe, siehst du nicht das fehlen eines demokratischen Aspektes? In solchen Dingen werden wir, die Menschen des Volkes, die Wähler, komischerweise NIE befragt! Nichtmal die Schweizer, die eine direkte Demokratie haben.
      Und wie Lb richtig auf Schweden verwiesen hat, so möchte ich auch noch etwas Interessantes einbringen:
      http://blogs.faz.net/fazit/2015/05/18/bargeldaufstand-in-schweden-5838/
      Ich frage mich auch allen Ernstes was aus den Obdachlosen wird, wenns kein Bargeld mehr gibt. Werden die dann zusammengepfercht oder wie soll das ablaufen?

    • heute bei norbert häring gelesen:
      —————————————————————-
      Das mögliche Interesse der Bankbranche an Bargeldbeschränkungen ist mindestens vierfach begründet:

      1. Bargeld ist eine Konkurrenz zum Giralgeld, das die Banken selbst zum eigenen Profit schaffen können.

      2. An Bargeldtransaktionen verdient die Finanzbranche nichts oder wenig, im Gegensatz zu unbaren Transaktionen.

      3. Die Möglichkeit der Kunden, unbegrenzt Giroguthaben bar abzuheben, setzt die Banken einem Liquiditätsrisiko aus.

      4. Die Möglichkeit der Kunden, Bargeld abzuheben erschwert es, negative Einlagenzinsen der Zentralbank an die Kunden weiterzugeben und die üblichen Margen zu erzielen.
      Quelle: http://norberthaering.de/de/27-german/news/562-verschwoerung-bargeld
      —————————————————————-

      ansonsten: die einschränkung des bargelds ist eine allererster schritt, den man in D aufgrund des bekannt massiven widerstands der deutschen recht hoch ansetzt. und dann folgt der nächste, und der nächste, und der nächste …

      … bis es bei uns auch soweit ist, wie heute bereits in einigen schwedischen diskos, wo der eintritt nur noch per RFID-chip unter der haut bezahlt werden kann. HEUTE.

      @chris: für die obdachlosen ist ja vorgesorgt. seit januar hat jeder ein recht auf ein giro-konto. jeder.

    • @andrea escher

      Ich kann alle 4 Punkte unterstreichen möchte aber noch etwas hinzufügen.Die Privatsphäre ist bei diesem Giralgeld nicht mehr gegeben.Bei meiner Onlinebank wird mir jetzt schon als „Service“ angezeigt in welchen Bereichen (Miete,Einkaufen,sonst.Ausgaben,Auto) im Monat meine Giralzahlen landen.Da wird man gar nicht gefragt ob man das möchte. Ich bin gegen eine komplette Giralzahlung ,wo jede Transaktion analysiert wird. Nicht weil ich was zu verbergen hätte, aber wie ich meine private Arbeitzeit konsumiere ist Privat. Ich glaube langsam die Banken und Staaten wollen die totale Überwachung, weil keiner aufsteht und sich weigert.Sie können es halt einfach machen.Ein passendes Zitat dazu:
      „Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“ – in Die Brüsseler Republik, Der Spiegel, 27. Dezember 1999.“Jean-Claude Juncker
      Gäbe es eine andere öffentl.rechtl. Speicherung, ohne Einsichtmöglichkeit, wäre ich nicht gegen Informationsgeld. Im jetzigen System bin ich dagegen.Zum Beispiel Franz Hörmanns Modell.
      https://www.youtube.com/watch?v=Tp8BQgr1Tc4

      MFG LB

    • Hehehe, alles klar. Ich sehe hunderte Obdachlosen jetzt schon vor mir, sitzen vor den Banken mit einem Pappschild auf dem steht: „Ich habe Hunger und friere. Bitte überweist mir etwas auf mein Sparkassen Konto 975874365938173 mit der IBAN DE2076473675“ usw.^^ vollkommen absurd! man hat nichts zu futtern und kein Dach überm Kopf aber ein Konto

  12. Ich schaue mir gerade den 1 Dollarschein an. Da steht: „This Note is Legal Tender For All Depts, Public and Private“.
    Der Scheinwert des Fiatmoneys besteht nur in der staatlichen,gesetzlichen Verordnung.Nur das Gewaltmonopol der USA gibt dem Dollar seinen Scheinwert.Man wird gezwungen damit Steuer und Schulden zu zahlen.(oder um Öl zu kaufen Petrodollar)
    Jeder muss also seine Arbeit in Geld (Euro,Dollar) abspeichern und heute meist in digitaler Form.Das Giralgeld ist kein Geld ,sondern nur eine digitale Information das die Bank dem Kunden Bargeld schuldet.Die Akzeptanz in der Bevölkerung beruht auf dem Glauben ,dass das Giralgeld oder Bargeld werthaltig ist.Ist es aber nicht! Man vertraut dem Staat und den Banken ,dass ich auch morgen noch etwas dafür bekomme.Es gibt diesen berühmten Truthahneffekt man glaubt alles sei in Ordnung,weil es schon immer so war.An Thanksgiving kommt dann plötzlich der Schlachter.(auch Schwarzer Schwan https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Schwarze_Schwan_%28Nassim_Nicholas_Taleb%29)
    Länder wie Russland und China fangen an Waren in eigenen Verrechnungseinheiten zu handeln.Auch wird von den Zentralbanken seit 2010 mehr Gold gekauft als verkauft.Die Zinsen um sich „Zahlen“(Geld) zu leihen sind historisch niedrig.Geld ist scheinbar nichts mehr Wert.Man versucht durch Inflation (ist noch nicht da siehe Öl,Rohstoffe,u.s.w.) die Sparvermögen (gespeicherte Arbeit) zu entwerten.Das Vertrauen in den Dollar ,oder Euro schwindet.
    Es gibt diesen berühmten Satz von Henry Ford: „Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh.“ und ich hoffe das sie es verstehen werden eines Tages.

    MFG LB

  13. Dieses ‚Bargeldverbot‘, das insbesondere von skandinavischen Bankern, der Bank of England und auch vom Chef der Deutschen Bank als ‚Zukunftsvision‘ in die Welt gesetzt wurde, lehne ich komplett ab. Ich bin auch eindeutig gegen Beschränkungen der Maximalsumme für Bargeldtransaktionen, wie einige EU-Länder sie leider implementiert haben. Ein Bargeldverbot wäre nicht nur eine massive Einschränkung der Handelsmöglichkeiten, der massiv gerade die kleineren, alternativen Händler treffen würde, sondern auch eine unzulässige Machterweiterung der Banken. Nicht einmal die krassesten kommunistischen Diktaturen haben überhaupt nur vorgehabt, das Bargeld in Frage zu stellen. Das zeigt auch, wie wenig liberal so manche Wirtschaftsvertreter wirklich denken. Das sind alles andere als Neoliberale oder überhaupt Liberale, die sind 100%ige Korporatisten und ideologisch näher bei Hardcore-Kommunisten als bei Liberalen. Viele heutige Banker wären in einer kommunistsichen Diktatur wahrscheinlich Vorzeigebeamte geworden.

    • Stimmt, aber das System muss gerettet werden! Ich denke es wird noch so manche Überraschung auf die Menschen zu kommen.Das was im Moment passiert sind alles Hinweise auf eine Verschärfung der Lage im Geld-Finanzsystem, sonst müsste man es nicht machen.
      1.Historisch niedrig der Zins.(sogar negativ Schweiz -1.06%(2Jahre)-0.83%(5Jahre)0.35 %(10Jahre)http://pigbonds.info/
      2.Zunahme von Konflikten Syrien=Asylkrise.
      3.ESM=Rettungsfond,EZB „pumpt 60MRD € monatl.in das Bankensystem(und keiner merkt es:)
      4.Weltwirtschaft lahmt (Bsp:Baltic Dry Index 318 wird seit 1984 gemessen und so tief war er noch nie)
      5.Deutsche Bank 6MRD Verlust muss am Markt verbal beruhigen Zinszahlungen bei Anleihen gesichert.
      6.China,Brasilien u.s.w.Das Vertrauen schwindet und das kann gefährlich werden.
      Am Ende = Neuanfang kann man erst richtig Bilanz ziehen.

      MFG LB

    • Ja, muss es. Es hängen unfassbar viele Menschenleben von diesem System ab, wenngleich man es angesichts solcher Geschichten gerne rausrupfen würde wie einen fauligen Rettich….
      Allerdings müssen wir im gleichen Zuge der Systemrettung auch endlich richtige Kontrollen von staatlicher Seite einführen. Es kann nicht angehen dass die Banken und Goliath-Konzerne sich wie bewaffnete Kinder aufführen, und man lässt sie einfach gewähren. Diese unverantwortlichen Spielereien haben und erst in diese Lage gebracht. Und immer wieder müssen andere mit ihrem Arsch herhalten.
      Banken und Multinationale Konzerne haben eine Besondere Verpflichtung den Menschen gegenüber, weil mit ihnen alles steht und fällt (wie man jetzt wieder sieht).
      Da darf man auch nicht ewig rumdiskutieren, denn dann finden sie schlagartig ausreden. Wir müssen diesen Finanzriesen ihren Platz weisen, auf dem sie keine solche Gefahr darstellen.

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