Bei Bitcoin ist ein Crash eingebaut | Von Christian Kreiß

Der hohe Stromverbrauch zwingt Bitcoin in ein Ponzisystem. Verebben die Geldzuflüsse, kommt der Absturz.

Ein Standpunkt von Christian Kreiß.

Zusammenfassung

Der Bitcoin verbraucht seit seiner Einführung 2009 immer mehr Strom. Derzeit entspricht der Stromverbrauch etwa demjenigen der Schweiz oder der Niederlande oder dem von 30 Millionen deutschen Haushalten. Bis jetzt wurden die dramatisch steigenden Stromkosten und die enormen Gewinne der früheren Einsteiger über neu hinzukommende Anlegergelder finanziert, die den Preis der Kryptowährung immer höher trieben. Das Ganze beruht auf einem Schneeballsystem. In dem Moment, in dem keine oder nicht mehr ausreichend viele Neugelder in Bitcoin-Anlagen fließen, bricht das Ponzi-Schema zusammen und der Bitcoin crasht. Der enorme Stromverbrauch ist meiner Einschätzung nach ein Konstruktionsfehler von Bitcoin, der zu einem Absturz führen dürfte.

Stromverbrauch

Derzeit verbraucht Bitcoin ungefähr so viel Strom, wie 6 bis 12 Atomkraftwerke produzieren oder 22 bis 42 Millionen deutsche Haushalte benötigen, beziehungsweise beansprucht, je nach Schätzung, so viel Strom wie Österreich (68 TWh) oder Schweden (133,5 TWh) (1). Mitte 2014 verbrauchte das Bitcoin-Netzwerk erst etwa 8 TWh (2). Seit 2014 hat sich der Stromverbrauch also etwa veracht- bis verdreizehnfacht. Eine Untersuchung von April 2021, die bei nature erschien, prophezeit dem Bitcoin bis 2024 gar einen Stromverbrauch von deutlich über 300 TWh, was ebensoviel wäre wie ganz Italien benötigt (3).

Man kann den hohen Stromverbrauch auch illustrieren, indem man den Stromverbrauch rein rechnerisch auf die Zahl der Transaktionen umlegt. Eine Bitcoin-Transaktion, also umgangssprachlich eine Bitcoin-Überweisung, hat dann einen so großen CO2-Fußabdruck wie 1,88 Millionen VISA-Überweisungen und verbraucht so viel Strom wie ein durchschnittlicher US-Haushalt in 61 Tagen (4). Bereits 2017 erzeugte eine Bitcoin-Transaktion in etwa den CO2-Ausstoß einer 200-Kilometer-Fahrt mit einem Hummer-Geländewagen (5). Mittlerweile ist es ein Vielfaches davon. Ich will damit nicht sagen, dass die Transaktionen den Stromverbrauch verursachen, sondern die Beispiele sollen ausschließlich zur Veranschaulichung der Strommenge dienen.

Die Deutsche Bank verbrauchte 2019 0,508 Terawattstunden Strom, 2018 0,534 und 2017 0,552 TWh, somit von Jahr zu Jahr weniger (6), VISA 2018 0,44 Terawattstunden (7). Bitcoin beansprucht also etwa 135 bis 270 Mal so viel Strom wie die Deutsche Bank oder VISA. Mit etwas gesundem Menschenverstand betrachtet erscheint der Energieverbrauch von Bitcoin absurd hoch. Woran liegt das?

Ursachen für den hohen Stromverbrauch

Der Grund für den hohen Stromverbrauch liegt an der Blockchain-Konstruktion mit dem proof-of-work-System, das über dezentrale Rechnerleistungen für die Sicherheit des Bitcoin sorgt (8). So schreibt McAfee, die Anti-Virus-Software-Firma am 2.3.2021: „Mit zunehmendem Reifegrad der digitalen Währung  ist das Bitcoin-Mining immer anspruchsvoller geworden. Am Anfang konnte ein Bitcoin-Nutzer auf seinem Heimcomputer schürfen und dann eine ansehnliche Menge der digitalen Münzen einstreichen, aber inzwischen sind die mathematischen Probleme so kompliziert, dass Strom und Rechnerleistung ganz schön ans Geld gehen.“ (9).

Wer bezahlt die Stromrechnung?

Bei einem angenommenen Strompreis von 5 US-Cent pro Kilowattstunde beträgt die Bitcoin-Stromrechnung momentan 3,5 bis 6,75 Milliarden Dollar pro Jahr (10). Das Geld zahlen zunächst die so genannten Miner („Schürfer“), von denen es über eine Million gibt (11). Allerdings unterliegt der Miner-Markt einem starken Oligopol. Anfang 2021 kontrollierten laut Goldman Sachs allein vier große chinesische Mining-Pools 60 Prozent des gesamten Marktes (12). Miner sind Betreiber von Rechenzentren, die ihre Rechenleistungen dem Bitcoin-Netzwerk zur Verfügung stellen. Sie bürgen für die Sicherheit von Bitcoin (13).

Je höher die Difficulty und die hash-rate, das heißt die Zahl der Rechenoperationen der Miner, desto größer ist die Sicherheit von Bitcoin. So hieß es bei dem sehr Bitcoin-freundlichen btc-echo am 3.6.2019: „Die Bitcoin Mining Difficulty erreicht ein neues Allzeithoch. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass das Bitcoin-Netzwerk so sicher wie nie ist“ (14). Ähnliche Aussagen finden sich in vielen Bitcoin-Magazinen. Immer wird der Zusammenhang zwischen hoher hash-rate, hoher Difficulty und hoher Sicherheit hervorgehoben (15). Selbst eine Anlegerzeitschrift wie Der Aktionär betont den Zusammenhang von Sicherheit des Bitcoin und Höhe der hash-rate bzw. Rechenleistung (16).

Die Miner decken ihre Stromkosten sowie ihren Aufwand für Investitionen in Hardware (Rechner, Räume usw.) zu etwa 90 Prozent durch Einnahmen aus neu geschaffenen (geschürften) Bitcoins, die sie als Belohnung für ihre dem Netzwerk zur Verfügung gestellten Rechnerleistungen erhalten. Etwa 10 Prozent ihrer Einnahmen kommen aus Transaktionsgebühren, die die Benutzer von Bitcoin pro Transaktion bezahlen (17).

Die Kosten pro Transaktion lagen in den letzten fünf Jahren meistens zwischen 50 US-Cent und einem Dollar (18). Während der beiden starken Bitcoin-Kursanstiege 2018 und ab Mitte 2020 stiegen sie teilweise deutlich darüber, beide Male für wenige Wochen auf über 20 Dollar. Derzeit betragen sie knapp vier Dollar (19).

Auffällig ist, dass nach den beiden kurzen Phasen starken Kostenanstiegs, 2018 und 2020/21, die Zahl der Transaktionen deutlich gesunken ist, etwa um 30 bis 50 Prozent (20). Die Nutzer scheinen auf kräftige Gebühren-Verteuerungen also stark zu reagieren. Das ist insofern interessant, als die Vermögensverteilung bei Bitcoin sehr ungleich ist und viele Bitcoins fast nie bewegt werden: 85 Prozent aller Bitcoins gehören laut Goldman Sachs weniger als 0,5 Prozent aller Bitcoin-Adressen und 80 Prozent aller Bitcoin-Bestände gelten als illiquide, das heißt werden sehr wenig bewegt (21). Nach einer anderen Quelle, „besitzen ungefähr 2% der Entitäten ungefähr 70% aller Bitcoin“ (22). So oder so: Von demokratischen Besitzverhältnissen bei Bitcoin kann keine Rede sein.

Die Miner, die die Rechenleistungen erbringen, werden zum größten Teil, etwa zu 90 Prozent, bezahlt, indem bestehende Bitcoin-Eigentümer verwässert werden. Solange der Bitcoin-Kurs ständig steigt, merken das die Alteigentümer praktisch nicht. Zwischen Mai 2020 und Mai 2021 wurden 330.000 neue Bitcoins geschürft (23). Das entspricht einer Verwässerung der Alteigentümer von unter 2 Prozent. Bei einem Preis von 30.000 Dollar pro Bitcoin entspricht das Schaffen von 330.000 neuen Bitcoins knapp 10 Milliarden Dollar, die an die Miner fließen. Die Gesamteinnahmen der Miner, inklusive Transaktionsgebühren, werden von digiconomist auf derzeit etwa 11 Milliarden Dollar jährlich geschätzt (24). Das entspricht 585 Dollar pro Bitcoin und Jahr (25).

Damit man Bitcoin für Anlage- oder Transaktionszwecke halten kann, müssen bei einem Preis von 30.000 Dollar also ständig Kosten von knapp zwei Prozent des Wertes an die Miner bezahlt werden. Das ist ein großer Unterschied zum Halten von Gold, das, wenn es einmal geschürft ist, grundsätzlich nichts kostet, sondern einfach als Münze oder Barren daliegt, außer man möchte es versichern oder legt es in ein Depot und zahlt Depotgebühren. Bitcoin kostet im Gegensatz zu Gold immer Strom, einfach weil die Rechner ständig laufen müssen, um seine Sicherheit zu garantieren.

Fort Knox und die Armee drumherum

Ein Bitcoin-Befürworter hat für den Zusammenhang von Sicherheit, difficulty und hash-rate in ein gutes Bild gebracht:

„Stellen wir uns ein virtuelles Fort Knox vor, in dem alle Bitcoins der Welt in individuellen Schließfächern liegen. Ein virtueller Angestellter lebt im virtuellen Fort Knox und transferiert auf Wunsch der Besitzer Bitcoins aus dem eigenen Schließfach in das Schließfach eines anderen Besitzers. Das sind die Transaktionen. Sie sind sehr preiswert und verbrauchen kaum Energie.

Um die Einlagen aller Beteiligter zu schützen, also auch derer, die seit zehn Jahren gar keine Transaktion vollzogen haben, wird um das Fort herum nun aber eine ganze Armee stationiert. Diese Armee verhindert, dass in das Fort eingebrochen wird und die Bitcoins gestohlen werden. Die Armee verbraucht dabei jede Menge Energie. Je höher der Wert der gesamten Einlagen im Fort ist, desto attraktiver ist ein Angriff, desto mehr muss die Armee aufgerüstet werden, desto mehr Energie verbraucht sie. Die Energie fließt also nicht in die Transaktionen, sondern in die Sicherheit.“ (26).

Ein gutes Bild. Wer bezahlt die Armee? Bis jetzt immer neu nachkommende Anlegergelder, also ein Ponzi-System. Außerdem muss man sich klar darüber sein, dass man nicht alle drei Güter gleichzeitig haben kann:

  1. einen hohen, wertvollen Goldschatz im Fort, also einen hohen Bitcoinpreis,
  2. eine große Armee, die viel Sicherheit bietet, und
  3. einen niedrigen Stromverbrauch. Ein hoher Bitcoinpreis geht nicht ohne hohen Stromverbrauch. Das ist in meinen Augen eine Fehlkonstruktion. Die Armee ist zu teuer.

Stromrechnung wird durch Ponzi-System finanziert

Die Zahl der Bitcoins, die neu geschaffen bzw. geschürft werden kann, nimmt ständig ab. Sie halbiert sich etwa alle vier Jahre, denn die Gesamtzahl von Bitcoin ist auf 21 Millionen begrenzt (27). Während man als Miner anfangs 50 Bitcoin für eine bestimmte Rechnerleistung bekam, sind es derzeit nur noch 6,25. Voraussichtlich 2024 wird sich diese Zahl erneut halbieren (28).

Bei der bisherigen Einnahmenstruktur der Miner musste und muss der Bitcoin-Preis also wegen der zurückgehenden Zahl neu geschürfter Bitcoin ständig steigen, damit es sich für die Miner lohnt, Rechenkapazitäten zur Verfügung zu stellen. Anders ausgedrückt: Solange der Preis von Bitcoin steigt, funktioniert das Spiel. Da der Bitcoin-Kurs in der Vergangenheit exorbitant gestiegen ist, war das nie ein Problem. Er kann aber nur dann immer weiter steigen, wenn immer neue Anlegergelder nachfließen. Bricht der Strom von Neugeldern ab, endet das Ponzi-Schema. Dann funktioniert das bisherige Einnahmensystem nicht mehr.

Was passiert ohne Ponzi-Schema?

Was geschieht dann? Dann könnte man theoretisch die Mining-Kosten auf die Transaktionen umlegen. Das würde die Transaktionen mit Bitcoin allerdings für sehr viele Teilnehmer unattraktiv machen. In den letzten fünf Jahren gab es etwa zwischen 200.000 und 350.000 Bitcoin-Transaktionen pro Tag, das entspricht etwa 75 bis 125 Millionen pro Jahr. Momentan werden etwa 80 Millionen Bitcoin-Transaktionen jährlich durchgeführt (29). Verglichen mit VISA oder den 700 Milliarden weltweiten Finanz-Transaktionen jährlich ist Bitcoin von der Anzahl der Überweisungen her gesehen ein Zwerg und für eine wirklich große Menge an Transaktionen aufgrund seiner Programmierung derzeit nicht geeignet (30). Bitcoin ist keine Transaktionswährung, sondern ein Anlageobjekt (31).

Legt man Einnahmen der Miner in Höhe von 10 Milliarden Dollar ausschließlich auf die derzeit 80 Millionen Überweisungen um, müsste der Preis pro Transaktion rechnerisch auf etwa 125 Dollar steigen. Das wäre ungefähr 10 bis 100 Mal so viel wie in den vergangenen neun Jahren (32) und würde sicherlich viele Teilnehmer von Bitcoin-Transaktionen abhalten, wie schon die kurzzeitigen Gebührenanstiege auf über 20 Dollar in der Vergangenheit gezeigt haben. Einige Anleger dürften sich dann auch aus dem Bitcoin zurückziehen. Wenn die Zahl der Transaktionen dann auf unter 80 Millionen zurückgeht, müssten die Unterhaltskosten für die Rechenleistungen auf eine immer kleiner werdende Zahl an Überweisungen umgelegt werden und die Kosten pro Transaktion steigen dann immer weiter.

Das heißt, Bitcoin würde dadurch für kleinere Anleger immer unattraktiver. Denn was nützt mir ein Bitcoin-Account, wenn eine Überweisung von meinem Wallet prohibitiv teuer wird? Das dürfte zu weiteren Mittelabzügen, weiteren Preisrückgängen und einer Abwärtspreisspirale führen.

Nun kann man natürlich argumentieren, dass die derzeitigen Kosten von 10 Milliarden Dollar reduziert werden könnten. Nichts leichter als das, es ist in das System eingebaut, dass die Difficulty sich ständig anpasst. Aber das würde dann zu Lasten der Sicherheit des Bitcoin gehen. Man kann nicht alle drei Güter zugleich haben:

  1. Hoher Bitcoin-Preis
  2. Hohe Sicherheit
  3. Niedrige Stromkosten.

Denn zwischen Sicherheit und Stromkosten gibt es einen trade-off: Entweder man hat hohe Sicherheit oder man hat niedrige Stromkosten in Form von Rechenleistung.

Daher kann der Stromverbrauch bei einem hohen Preis von Bitcoin nicht unter eine bestimmte Schwelle sinken, ohne die Sicherheit von Bitcoin immer geringer werden zu lassen. Die Gefahr besteht in einer 51-Prozent-Attacke. Über deren Wahrscheinlichkeit, Nutzen und Kosten gibt es eine umfangreiche Diskussion in den Foren, auf die ich hier aus Platzgründen nicht eingehen möchte. Tatsache ist: je höher Rechenleistung und Stromverbrauch, desto sicherer, je niedriger Rechenleistung und Stromverbrauch, desto unsicherer ist Bitcoin.

Hier wird von Bitcoin-Anhängern sehr häufig mit ungleichem Maß gemessen. Wenn die diffculty, die hash-rate und der Stromverbrauch steigen, wird, wie oben erwähnt, gejubelt: Der Bitcoin ist so sicher wie noch nie. Den Umkehrsatz, wenn sich die Entwicklung dreht, las ich in den Bitcoin-Magazinen noch nicht: „Bitcoin so unsicher wie schon lange nicht mehr“.

Kurz: Die Gewährleistung einer gewissen Mindest-Sicherheit für Bitcoin bei einem hohen Preis von beispielsweise 30.000 Dollar, kostet eine gehörige Menge Strom, die nicht unterschritten werden kann, ohne eine gewisse Sicherheitsreduktion in Kauf zu nehmen. Wo immer der break-even-Punkt liegen mag: Ganz billig kann die Stromrechnung nie werden bei hohen Bitcoinpreisen. Das heißt, wenn die Mining-Kosten wegen der begrenzten Anzahl von Bitcoin immer weniger über Schürfen neuer Bitcoins gedeckt werden können, dürften mittel- bis langfristig die Kosten pro Transaktion steigen. Wenn die Gebühren zu hoch werden, würde das Überweisen von Bitcoin für viele Nutzer unattraktiv und könnte die geschilderte Abwärtsspirale auslösen.

Zwei Möglichkeiten, um die Kostenstruktur von Bitcoin zu verbessern, wären eine Umstellung von proof–of-work auf proof-of-stake oder ein durschlagender Erfolg von layer two oder layer three-Überweisungen, beispielsweise Bitcoin lightning, sprich eine dramatische Erhöhung der Transaktionszahl. Ersteres wird von Fachleuten für sehr unwahrscheinlich gehalten, letzteres stark bezweifelt (33).

Fazit

Eine Kryptowährung, die kaum für Massenüberweisungen geeignet ist und derzeit so viel Strom verbraucht wie 20 bis 40 Millionen deutsche Haushalte, sodass für sie rund um die Uhr 6 bis 12 Atomkraftwerke laufen müssen, ist extrem teuer und dürfte daher meiner Einschätzung nach auf Dauer nicht funktionieren. Der seit seiner Gründung ständig zunehmende Stromverbrauch zwang Bitcoin von Anfang an in ein Ponzi-Schema oder Schneeballsystem: Die nachfolgenden Anleger müssen immer weitere Geldströme nachliefern, um ständig steigende Bitcoin-Preise zu ermöglichen oder auch nur aufrechtzuerhalten. Der hohe Stromverbrauch ist meiner Einschätzung nach ein Konstruktionsfehler von Bitcoin. Wenn er nicht behoben wird, dürfte Bitcoin eines Tages in eine Abwärtsspirale geraten. Die ist momentan sozusagen eingebaut.

Quellen und Anmerkungen:

  1. https://www.laenderdaten.info/Europa/Schweden/energiehaushalt.php
  2. https://cbeci.org/
  3. https://www.nature.com/articles/s41467-021-22256-3
  4. https://digiconomist.net/bitcoin-energy-consumption Stand 8.7.2021
  5. https://t3n.de/news/bitcoin-stromverbrauch-energie-872715/
  6. https://www.db.com/ir/en/download/Deutsche_Bank_Non-Financial_Report_2019.pdf
  7. https://usa.visa.com/dam/VCOM/download/corporate-responsibility/visa-2018-corporate-responsibility-report.pdf
  8. https://www.ingenieur.de/technik/forschung/bitcoin-produktion-verbraucht-fast-so-viel-strom-wie-irland/ oder
    https://www.dw.com/de/energie-stromverbrauch-bitcoin-mining/a-56589030
  9. https://www.mcafee.com/blogs/languages/german/ist-bitcoin-sicher-mining-gefahren-die-sie-kennen-mussen/
  10. Bei 68 TWh bzw. 135 TWh. Digiconomist gibt die jährlichen Stromkosten derzeit mit 6,76 Milliarden Dollar an: https://digiconomist.net/bitcoin-energy-consumption Stand 8.7.2021
  11. https://de.wikipedia.org/wiki/Bitcoin Stand 11.7.2021
  12. Goldman Sachs May 24, 2021: https://www.goldmansachs.com/insights/pages/crypto-a-new-asset-class.html
  13. https://www.btc-echo.de/academy/bibliothek/was-ist-bitcoin-mining/ Stand 7.7.2021
  14. https://www.btc-echo.de/news/bitcoin-mining-difficulty-auf-allzeithoch-was-man-dazu-wissen-muss-73195/
  15. https://coin-update.de/bitcoins-hash-rate-erreicht-neuen-hoechststand-doch-wann-folgt-endlich-der-preis/
  16. https://www.deraktionaer.de/artikel/medien-ittk-technologie/bitcoin-startet-mit-neuem-rekord-ins-jahr-bald-auch-neue-hoechststaende-beim-preis-20194851.html
  17. Alex de Vries, 17.3.2021: https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S2542435121000830
  18. https://www.statista.com/statistics/1224286/transaction-fees-bitcoin/
  19. https://ycharts.com/indicators/bitcoin_average_transaction_fee Stand 11.7.2021
  20. https://www.blockchain.com/charts/n-transactions Stand 11.7.2021
  21. https://www.goldmansachs.com/insights/pages/crypto-a-new-asset-class.html
  22. https://www.blocktrainer.de/bitcoin-crash-wirklich-vorprogrammiert/
  23. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/283301/umfrage/gesamtzahl-der-bitcoins-in-umlauf/
  24. https://digiconomist.net/bitcoin-energy-consumption Stand 8.7.2021
  25. Im Mai 2021 gab es 18,72 Millionen Bitcoins: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/283301/umfrage/gesamtzahl-der-bitcoins-in-umlauf/ Stand 11.7.2021
  26. https://www.heise.de/tp/features/Warum-die-Bitcoin-Apokalypse-ausbleibt-6141273.html?seite=all
  27. https://www.investopedia.com/tech/what-happens-bitcoin-after-21-million-mined/
  28. https://en.bitcoin.it/wiki/Controlled_supply
  29. https://www.blockchain.com/charts/n-transactions Stand 11.7.2021
  30. https://digiconomist.net/bitcoin-energy-consumption Stand 8.7.2021
  31. https://www.goldmansachs.com/insights/pages/crypto-a-new-asset-class.html
  32. https://www.statista.com/statistics/1224286/transaction-fees-bitcoin/
  33. https://digiconomist.net/bitcoin-energy-consumption Stand 8.7.2021

Zum Autor:

Prof. Dr. Christian Kreiß, Jahrgang 1962: Studium und Promotion in Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftsgeschichte an der LMU München. Neun Jahre Berufstätigkeit als Bankier, davon sieben Jahre als Investment Banker. Seit 2002 Professor an der Hochschule Aalen für Finanzierung und Volkswirtschaftslehre. Autor von sieben Büchern: Gekaufte Wissenschaft (2020); Das Mephisto-Prinzip in unserer Wirtschaft (2019); BWL Blenden Wuchern Lamentieren (2019, zusammen mit Heinz Siebenbrock); Werbung nein danke (2016); Gekaufte Forschung (2015); Geplanter Verschleiß (2014); Profitwahn (2013). Drei Einladungen in den Deutschen Bundestag als unabhängiger Experte (Grüne, Linke, SPD). Zahlreiche Fernseh-, Rundfunk- und Zeitschriften-Interviews, öffentliche Vorträge und Veröffentlichungen. Mitglied bei ver.di und Christen für gerechte Wirtschaftsordnung. Bundestagskandidat für die Basisdemokratische Partei Deutschland (dieBasis). Homepage www.menschengerechtewirtschaft.de

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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54 Kommentare zu: “Bei Bitcoin ist ein Crash eingebaut | Von Christian Kreiß

  1. severin sagt:

    Würde nochmal gerne etwas loswerden:
    Nach dem ich hier die Kommentare gelesen habe, bekomme ich den Eindruck, dass manche Kommentatoren überhaupt nicht verstehen, worum es bei Bitcoin eigentlich geht. Sie sehen nur die Profitgier der Miner und der Bitcoin-"hodler", welche natürlich ein persönliches Interesse an einem steigenden Bitcoinkurs haben.
    Der Grundgedanke von Bitcoin ist aber eine Alternative zum inflationären FIAT-System zu schaffen. Das FIAT-System ist, spätestens seit dem 1. WK der Hauptsponsor von Kriegen und außerdem verantwortlich für eine schleichende – manchmal auch galoppierende – Enteignung des einfachen Volkes, einhergehend mit Machtkonzentration in noch nie dagewesenem Ausmaß. In den 70ern konnte ein fleißiger Handwerker noch eine Familie ernähren und sorgenfrei leben. Als Alleinverdiener wohlgemerkt! Nachdem Nixon 1971 die Golddeckung des Dollars vollständig aufhob, befinden wir uns im Turbo-Kommunismus*. Jedes mal wenn die Zentralbank die Geldmenge erhöht, wird die Bevölkerung enteignet und das frisch geschöpfte Geld wird vor allem Superreichen, Großkonzernen und korrupten Regierungen in den Arsch geschoben. Bei der Bevölkerung kommt aber nur eines an: Höhere Lebenserhaltungskosten und explodierende Asset-Preise(Superreiche und auch nur ein bisschen wohlhabende investieren in Sachwerte um das Vermögen zu konservieren -> einfacher Arbeiter kann sich weder Eigenheim und oftmals kaum Miete und Essen leisten).

    *Zitat der 5. Maßregel, Auszug aus "Manifest der kommunistischen Partei" von Karl Marx 1848:
    "[…] 5. Zentralisation des Kredits in den Händen des Staats durch eine Nationalbank mit Staatskapital und ausschließlichem Monopol. […]"
    Karl Marx ist(bzw. wäre, weil sein Manifest/Aufruf zum FIAT-Terror gegen die Bevölkerung ein Plagiat ist) einer der Vordenker des heutigen FIAT-Systems, in dem der Staat mit Gewalt den Bürgern eine FIAT-Währung aufzwingt(Monopol). Diese FIAT-Währung ist dann zwangsläufig das Hauptinstrument der Eliten, um der Bevölkerung die Kaufkraft entziehen zu können und damit absolute Macht über die Bevölkerung auszuüben**. Viele mögen dieses Schweinesystem fälschlicherweise Kapitalismus nennen, aber wer aufgepasst hat der weiß, dass sogar die USA seit spätestens 1913(Gründung der FED, also Umsetzung der 5. Maßregel Karl Marx') auf Basis von einem kommunistischen Geldsystem läuft. Durch eine gewisse Golddeckung, zumindest auf dem Papier, besaß das US-System(und damit auch das "Westliche System") bis 1971 zwar oberflächlich noch kapitalistische Elemente, aber diese haben sich 1971 über Nacht in Luft aufgelöst.

    **Zitat von Amschel Mayer Rothschild. „ Gebt mir die Kontrolle über die Währung einer Nation, und es ist mir gleichgültig, wer die Gesetze macht! "
    Meine Meinung dazu: Niemand darf daher die Währung kontrollieren -> Dezentrale Währung -> Bitcoin.

    P.S.: Dass auf KenFM, einem stark marxisitisch/sozialistisch angehauchten Portal, Bitcoin schlecht gemacht wird wundert mich wenig. Was mir dann aber trotzdem ein Schmunzeln aufs Gesicht zaubert ist der Umstand, dass sogar hier auf KenFM direkt unter dem Anti-Bitcoin-Artikel zu Spenden in Form von….. genau, in Form von Bitcoin aufgerufen wird. Selbst KommunismusFM will also nicht auf das magische, anarcho-kapitalistische Zukunftsgeld verzichten 😉

  2. tb21-kfm sagt:

    Ganz furchtbarer Artikel! Man könnte auf die Idee kommen, KenFM ist unterwandert.. o)
    Wie kann man denn Bitcoin als demokratisch, unabhängig und als möglichen letzten Ausweg aus der Unterdrückungs-Misere anpreisen und dann hier so einen unqualifizierten Artikel (auf sich selbst) loslassen?

    Nun, wir werden das wieder gerade biegen! o)

    Mehr zu Bitcoin hier im Kommentar weiter unten:
    https://kenfm.de/bei-bitcoin-ist-ein-crash-eingebaut-von-christian-kreiss/#comment-228863

    • severin sagt:

      KenFM unterwandert? Kann doch nicht sein! Weil, KenFM kritisiert doch die Verbrechen sämtlicher Regierungen…… Oder ne wart mal: KenFM kritisiert ausschließlich die Verbrechen des "Westens" und ignoriert und beschönigt die vom "Osten", insofern sehr gut möglich mit der Unterwanderung 😛
      Was man aber trotzdem an KenFM lassen muss: Hier durfte auch ein Milosz Matuschek einen Pro-BTC-Artikel als Gastbeitrag veröffentlichen oder ein Schulte oder Krall seinen Senf dazugeben. Also falls der Laden unterwandert ist, dann wird er sehr modern geführt. Moderne Propaganda: 10% gemäßigte Gegenmeinung in kleinen Nischen zu lassen zwecks Meinungsvielfalt vorgaukeln aber nie mit fundamentaler Kritik auseinandersetzen.

  3. Oller sagt:

    Als technisch Ahnungsloser bin ich allerdings schon seit Langem der Ansicht, daß das Finanzsystem per se betrügerisch ist. Ich sage, Geld ist nicht Tauschmittel sondern Täuschungsmittel. Wenn Geld den Wert von etwas ausdrücken, bemessen soll: Wie soll das Messen vor sich gehen, wenn dem Maßstab selbst ein sich ständig ändernder "Wert" beigemessen wird? Ein Zollstock, der sich in der Länge alle Naselang um mehrere Prozent hin und her verändert, ist nicht zu gebrauchen. Aber vielleicht unterliege ich einem Denkfehler? Mit Geld Geld "verdienen" ist für mich nichtsdestotrotz "des Teufels", Schmarotzertum. Ginge es nach mir, würden alle diese "Vermögen", diese Täuschungsmittelberge einfach mal auf Null zurückgesetzt. Unabhängig davon, in welchem Gewand sie daherkommen. So genannte "Anleger", die Täuschungsmittel zur Verfügung stellen, braucht die Gesellschaft auch nicht.

    • severin sagt:

      Ich kann dich glaube ich sehr gut verstehen und das Wortspiel "Tauschmittel/Täuschungsmittel" sowie der Vergleich mit dem Zollstock sitzt. Viele waren schon an dem Punkt aber wenn wir am nächsten Tag wieder für das Täuschungsmittel knechten um unser Überleben zu finanzieren dann haben wir zwar gegen das System geredet aber für das System gehandelt. Deshalb brauchen wir endlich ein echtes Tauschmittel, das nicht zentral gesteuert und vermehrt werden kann.

  4. Foxx sagt:

    Unglaublich wie ahnungslos sich dieser Artikel liest.

    Bitcoin ist zur Zeit auf die darunter liegende Blockchain Technologie aufgesetzt, kann aber auf jeder andere Hashrate-basierende Technologie adaptiert werden. Bitcoin ist ein offenes Transaktionsbuch, dass jeder einsehen kann, nur steht bei einer Transaktion oder einem Konto nicht der Name Mario Müller Mustermann dahinter und dessen Adresse. Das revolutionäre an Bitcoin ist: DU BIST DEINE BANK. Jeder ist seine eigene Bank, jeder kann mit seinem Nachbarn direkt tauschen, man kann so viele Konten erstellen wie Sterne am Nachthimmel, es gibt keine Zentrale Macht die interessengesteuert manipuliert oder Spielregeln einfach aushebelt. All das gibt es da nicht, was herkömmliche Banken versauen.

    In dem Artikel wird Eingangs der Energieverbrauch für das gesamte Bitcoin Netzwerk betrachtet und als Gegenpart nur die Deutsche Bank und Visa…. hahahahaha ich musste so lachen. Bitte das nächste mal auch das ganze weltweit umspannende FIAT-Geldsystem berechnen und auch gleich mit all den Kriegen und Regierungsumstürzen, die Millionen von Toten Seelen und alles was die Banken jemals verbrochen haben mit einberechnen, weil das ist am Ende auch alles Energie. Dann verbraucht das FIAT-Geldsystem so viel Energie, dagegen erscheint das Bitcoin Netzwerk nebendran einfach nur lächerlich energiearm.

    Es gibt so viele Video Anleitungen im Internet wie einfach es ist eine Bitcoin CoreNode aufzusetzen, wer da nicht längst mitmacht ist wahrlich nicht auf dem neusten Stand. Und wenn einem das bestehende Netzwerk schon zu unterwandert ist, der macht einfach seine eigene Blockchain auf. Am Ende ist es wie mit dem FIAT Geldsystem, die Leute müssen da einfach mitmachen, wenn da keiner mitmacht, gehen die Systeme unter.

    Und genau das ist der Punkt, würden wir alle von FIAT auf Bitcoin gehen und endlich unsere eigenen Herren über unsere Konten sind, Überweisungen nicht limitiert sind, weder Staat noch sonstige Institutionen einwirken können, dann bricht das FIAT System endlich zusammen und das ganze Kartenhaus der Superreichen und Konzerne. Dann sind auch Staaten gezwungen sich endlich mal was neues zu überlegen. Denn das Volk hat das sagen.

    Und noch ein Hinweis zum Schluss, das Bitcoin System ist immer noch nicht gehackt worden, es ist OpenSource, es ist fast perfekt. Ich sage fast, weil der ein oder andere Angriffsvektor gibt es schon, wie z.B. ein Deny-of-Service Attacke durch unglaublich viele Mikrotransaktionen in kurzer Zeit kann man das Netzwerk verlangsamen. Aber normale Bürger haben auf sowas ja kein Bock oder Interesse, darauf kommen nur die Institutionen, für die so eine nicht knackbare Technologie eine Bedrohung darstellt.

    Bitcoin ist die Chance des 21. Jahrhunderts, wenn die Menschen verstehen würden, dass sie wieder über sich selbst bestimmen können und nicht schlucken müssen was kommt durch EZB, FED, Pharma, Musk, etc. Dann müssen schon das Internet abstellen (was ja schon trainiert wird, Stichwort Cyberpolygon 2021 WEF).

  5. Oscar Alx sagt:

    Bitcoin scheint mir ein Kind einer Zeit zu sein in der es kaum noch sinnvolle Kapitalanlagen, aber Unmengen von Kapital gibt.

  6. Oscar Alx sagt:

    Eine Währung die auf *verbrauchter* Energie beruht und als einzigen Wert sich selbst schafft, ist schon mal absurd. Dazu kommt, dass ihre Adhärenten mit genau der selben Scheissfreundlichkeit, die allzu oft in Gehässigkeit ausartet, argumentieren, wie ich es erlebte bei einigen die vor etwa dreissig Jahren sich am Amway Schneeball Verkaufssystem beteiligten. Bitcoin erscheint mir vom kaum unterbietbarer Wertlosigkeit zu sein. Sowas hält sich nicht lange.

  7. Box sagt:

    Ich möchte den von Herrn Wolff später zitierten Rousseau an den Eingang setzen:

    „Niemand darf so reich sein, dass er sich einen anderen kaufen kann und niemand so arm, dass er sich einem anderen verkaufen muss.“

    Und weiter:

    Spekulationskrisen
    11. Juni 2018 Thomas Kuczynski

    Historisches zur Bitcoin-Euphorie

    Kaufen, um teurer zu verkaufen, das ist die Grundformel des Handelskapitals. Deshalb meinte schon Benjamin Franklin (1706–1790) schlankweg, Handel sei Betrug (cheating). Zwar ist das für Kapitaleigentümer heutzutage nicht mehr die Hauptmethode der Bereicherung, ganz aus der Mode gekommen ist sie jedoch nicht: Sobald zum Verkauf angebotene Waren, aus welchen Gründen auch immer, knapp werden, fangen ihre Preise an zu steigen, also kann man das Gekaufte teurer verkaufen, und das Spekulieren beginnt. Jedoch, auf welche Weise der Kapitaleigner mit der ihm gehörenden Ware spekuliert, ist im Anfang noch nicht entschieden: Er kann darauf setzen, dass die Preise weiter steigen, dann wird er, sofern gut bei Kasse, nicht verkaufen, sondern zuwarten und damit Knappheit wie Preise weiter in die Höhe treiben; oder er setzt darauf, dass der “Hype” vorbei ist, dann wird er verkaufen, wodurch sich mit dem steigenden Angebot die Knappheit vermindert, so dass die Preise fallen.
    (…)
    Die Frage, warum Leute solche sagenhaften Preise zahlen, lässt sich im Rahmen kapitalistischer Plusmacherei auf der Basis der Greater-Fool-Hypothese zunächst sehr einfach beantworten: Wer für eine Ware wissentlich (!) einen Preis zahlt, der höher als ihr Wert ist, geht davon aus, dass er sie zu einem noch höheren Preis wieder losschlagen kann, also einen “noch größeren Idioten” findet. Hinzu kommt jedoch, dass die Schaffung (das Mining) neuer Bitcoins wegen der dafür erforderlichen Rechnerleistung heute wirklich Geld kostet. Selbst in Island, einem von den Minern wegen seiner günstigen Naturbedingungen bevorzugten Standort (kühle Witterung sowie Erdwärme- und Wasserkraftwerke senken die Energiekosten beträchtlich), rechnet der größte Stromanbieter (Hitaveita Sudurnesja) damit, dass das Mining in diesem Jahr mehr Energie verbrauchen wird als alle dortigen Haushalte zusammengenommen. An die Stelle der Zentralbanken als Kontrollinstanz bei den “normalen” Währungen sind bei den Kryptowährungen, aufgrund der exponentiell steigenden Energiekosten, nach einer kurzen Phase “freier Konkurrenz” schon wieder Mono- bzw. Oligopole getreten.

    Die Blütenträume einer Demokratisierung der Marktwirtschaft sind nicht gereift, sondern schon wieder ausgeträumt. Einen geradezu schlagenden Beleg dazu lieferte Anfang des Jahres ausgerechnet die North American Bitcoin Conference, die zur Bezahlung der Konferenzgebühren keine Bitcoins annahm, sondern nur Dollar, weil, so in der “Fortune” vom 11. Januar nachzulesen, die Transaktionen mit Bitcoins zu langsam und zu arbeitsintensiv (wörtlich: labor intensive) seien. Zwar wetten, wie vor 150 Jahren, Kleinanleger (“Hausknechte und Dienstmädchen” gibt es nicht mehr) auf weiter steigende Kurse, aber Großanleger eher auf fallende. In der Tat hat sich der Bitcoin-Kurs in den letzten zwei Monaten halbiert und liegt gegenwärtig (am 22. Februar um 18 Uhr) knapp unter 10.000 Dollar. Wie er sich in Zukunft entwickeln wird, weiß niemand, denn Bitcoin hat schon manchen Kurseinbruch überstanden, so wie die anderen (zurzeit über tausend) Kryptowährungen auch.[3]

    https://www.lunapark21.net/spekulationskrisen/

    Fiat Bitcoin
    Hochkonjuktur für Hellseher.
    von Rubikons IT-Redaktion

    IT-Security-Multimillionär John McAfee verwettet seinen Penis, dass Bitcoin auf eine Million Dollar steigt (1). JP-Morgan-Boss Jamie Dimon bezeichnet Bitcoin als Betrug (2). Mainstream- und Alternativmedien ziehen Vergleiche zur Tulpenmanie (3, 4). Libertäre feiern Bitcoin als Befreiung vom Staatsmonopol des Geldes (5, 6, 7). Die halbe Welt dreht am Rad. Hellseher haben Hochkonjunktur (8), wie einst Trendforscher im Jahr 2000: „Das Internet wird kein Massenmedium“ (9). Wenn man nicht wüsste, was Bitcoin überhaupt ist, kann man spätestens jetzt vermuten: Es geht mal wieder ums Geld. Willkommen im Turbokapitalismus.

    Bitcoins in der Blockchain

    Bitcoin möchte eine Währung sein. Mit ihm wurde die neue Technologie der Blockchain ins Leben gerufen. Die Blockchain ist eine verteilte Internet-Technologie, mit der Transaktionen in einer Kette bestätigt werden. Diese Blockchain wird dabei nicht zentral verwaltet, sondern von vielen Teilnehmern dezentral über demokratische Bestätigung der Mehrheit definiert und wird dabei von allen Teilnehmern in Kopie gespeichert.
    (…)
    Allerdings ist der Bitcoin nichts anderes als Zahlen in einer Datei, der Blockchain, welche über die Welt verteilt gespeichert ist. Er hat keinen inneren materiellen Wert, wie beispielsweise der industrielle Wert von Gold. Wenn keiner ein Interesse an Bitcoins hat, dann fällt der Preis des Bitcoins auf seinen inneren Wert zurück – und der ist Null.

    So betrachtet ist der spekulative Preis der Bitcoins noch schlimmer als der der Tulpenzwiebel, da man sich diese zumindest noch in seinen Vorgarten zur Befriedung des Gemütes über den Spekulationsverlust anpflanzen kann.
    Die Bitcoin-Potenziale

    Da alle drei Vorhersagen gut begründet sind, können auch alle drei eintreten. Es ist daher eine Frage der Wahrscheinlichkeit der Szenarien. Dazu betrachtet man am besten trocken die Fakten (10): Bitcoin hat derzeit eine Marktkapitalisierung von 300 Milliarden (0,3 Billionen) Dollar. Gold hat eine Marktkapitalisierung von 5 Billionen. Das Bargeld hat weltweit eine Marktkapitalisierung von etwa 8 Billionen und der virtuelle Dollar (Girokonto, Geldmarkt und so weiter) liegt weltweit bei etwa 100 Billionen.

    https://www.rubikon.news/artikel/fiat-bitcoin

    The Wolff of Wall Street: Kryptowährungen

    Während die herkömmlichen Währungen über eine lange historische Epoche an reale Werte gebunden waren und erst durch die Entkoppelung davon zu Spekulationsobjekten wurden, ist Kryptogeld nie an irgendeinen Wert gebunden gewesen, sondern direkt als Fiat-Währung in die Welt gekommen.

    Genau deshalb ist es auch sofort zu einem Spekulationsobjekt geworden – und damit trotz aller Bedenken und Vorbehalte von der Finanzindustrie aufgenommen und in ihr Spielcasino integriert worden. Heute werden Kryptowährungen an Börsen gehandelt, von Banken und von Staaten unterstützt oder sogar selbst entwickelt.

    Dennoch haben Kryptowährungen eine fast schon historische Mission erfüllt, denn ihre bisherige Entwicklung beweist: Ein Geldsystem kann nicht aus sich selbst heraus gerecht sein, selbst wenn es komplette Anonymität ermöglicht. Ein wahrhaft demokratisches Geldsystem zu schaffen, also ein Geldsystem, das der Mehrheit der Menschen nützt, ist kein rein technisches Problem, sondern eine gesellschaftliche und politische Aufgabe.

    Das wiederum hat einen sehr einfachen Grund: So lange es Geld gibt, wird es die Möglichkeit geben, dass es sich ungleich verteilt. Wird diese Ungleichheit zu groß, können die, die besonders viel davon haben, es als Machtmittel gegen die, die weniger davon haben, missbrauchen. Genau da muss die Gemeinschaft regulierend eingreifen – und zwar bei jeder Art von Währung.

    Der Philosoph Jean-Jacques Rousseau hat einmal gesagt: „Niemand darf so reich sein, dass er sich einen anderen kaufen kann und niemand so arm, dass er sich einem anderen verkaufen muss.“ Auch wenn sich dieses Ideal vielleicht nicht verwirklichen lässt – eine Gesellschaft, in der die Mehrheit und nicht eine Minderheit das Sagen hat, wird diesen Zustand immer als Ziel vor Augen haben müssen.

    https://kenfm.de/the-wolff-of-wall-street-kryptowaehrungen/

    Abschließend sei angemerkt, es gibt sogar Hollywoodproduktionen die Krypto bewerben, wie z.B. der gleichnamige Film, mit dem libertären Kurt Russel in einer Rolle. Und man kann auf mirakulöse Art und Weise Kaufangebote in sein e-mail Fach bekommen, wenn man sich z.B. Artikel über Bitcoin im Internet anschaut.

    • Name Erforderlich sagt:

      > Das wiederum hat einen sehr einfachen Grund: So lange es Geld gibt, wird es die Möglichkeit geben, dass es sich ungleich verteilt. Wird diese Ungleichheit zu groß, können die, die besonders viel davon haben, es als Machtmittel gegen die, die weniger davon haben, missbrauchen. Genau da muss die Gemeinschaft regulierend eingreifen – und zwar bei jeder Art von Währung.

      auch hier ist wieder "Geld" mit "Währung" verwürfelt: Geld kann NICHT als Machtmittel missbraucht werden, Währung MUSS als Machtmittel missbraucht werden.

      Besser formuliert: Währung ist ein Machtmittel by Design – es kann gar nicht anders *ge*braucht werden.

      … und noch etwas ist falsch: weder Geld noch Währung verteilen sich. Beides sind Objekte ohne Bewusstsein, sie tun von sich aus gar nichts. Alles was damit gemacht wird, wird von Menschen gemacht. Es gibt kein "wegen dem Geld ist dies falsch und jenes schief und ungerecht" usw … Nein! Es gibt immer nur den falschen Umgang der Menschen mit den Mitteln die sie haben.

      Alle Technologie kürzt sich praktisch raus …. immer nur der Mensch handelt – insbesondere wenn er Technologie zum Zweck der Waffe erschafft und benutzt. Zu sagen "Technologie XYZ ist schuld!" ist genauso unmoralisch wie Homer Simpsons Lebensmotto "Es war jemand anders!". Auch Homer Simpson entscheidet wie der lebt und wirkt.

    • Box sagt:

      Tatsächlich? Offenkundig sind Menschen die Akteure bei so ziemlich allem, was auf diesem Planeten läuft und natürlich ist Geld Mittel zum Zweck, welcher sich allein aus den kapitalistischen Rahmenbedingungen des Schweinesystems ergibt. Und wenn man Homer Simpson (eine Cartoonfigur) noch als Zeugen hat, was kann da noch schief gehen? Ich denke Homer Simpson hat das überhaupt nicht gesagt. Da die Cartoonfigur von einem Menschen gezeichnet wurde, wurden ihm diese Worte, ebenfalls von einem Menschen, in den virtuellen Mund gelegt.

      Einerlei, deshalb anbei:

      Wie der Mensch korrumpiert wird
      19. Januar 2020 Andreas von Westphalen

      In der kapitalistischen Gesellschaft wird häufig auf die falsche Art der Motivation gesetzt. Dies hat verheerende Folgen

      Nicht nur in Erziehung und Schule ist eine zentrale Grundfrage, was den Menschen motiviert. Auch in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft. Was motiviert den Menschen zum sozial verträglichen, zum altruistischen Verhalten? Was zum Lernen und zur Arbeit?

      Gemeinhin wird zwischen zwei Formen der Motivation unterschieden: intrinsischer und extrinsischer. So sind Menschen intrinsisch motiviert, wenn sie beispielsweise ein Buch lesen, weil sie hieran ein Interesse verspüren oder einfach Lust darauf haben. Lesen sie hingegen das Buch, weil der Lehrer es verlangt, eine Strafe droht oder eine kleine Belohnung für die Lektüre winkt, so sind sie extrinsisch motiviert.
      Allgegenwart extrinsischer Motivation

      Es ist augenscheinlich, dass derzeit die allgemeine Überzeugung herrscht, dass der Mensch am besten und erfolgreichsten extrinsisch motiviert wird. In der Schule wird für Noten in der nächsten Prüfung gelernt und ein mögliches Sitzenbleiben dient als stete Abschreckung. (Eine weitere Motivation: 40 Prozent der Schüler erhalten Geld für gute Schulnoten und ein knappes Viertel der Kinder bekommt die Mithilfe im Haushalt ausgezahlt).

      In der Berufswelt wird die Arbeit durch das Gehalt bezahlt und mit einer möglichen Gehaltserhöhung oder durch Boni und Beförderung zusätzlich motiviert. Und nicht zuletzt basiert auch die Sozialpolitik auf der Überzeugung, dass der Mensch am besten extrinsisch motiviert werden kann. Mit Zuckerbrot und Peitsche. Entsprechend lautet das Motto: Fördern und Fordern.
      Geld wirkt

      Geld spielt im Kapitalismus die zentrale Rolle des Motivators. Oder, um es mit den Worten des Sozialwissenschaftlers Meinhard Miegel zu sagen: "Das kapitalistische Belohnungs- und Bestrafungssystem (ist) von bestechender Schlichtheit."

      Tatsächlich spricht Geld direkt das sogenannte Belohnungszentrum des Gehirns direkt an. Je größer die Summe, die in Aussicht steht, desto stärker der Ausstoß an Dopamin, dem Neurotransmitter, der auch gerne mit dem vielsagenden Namen "Glücksbotenstoff" bezeichnet wird.

      Geld ist die extrinsische Motivation par excellence. Und es scheint zu funktionieren: Es reicht sogar bereits aus, Menschen nur unbewusst an Geld zu erinnern, damit diese ein höheres Durchhaltevermögen an den Tag legen. Sie versuchen fast doppelt so lange, ein sehr schwieriges Problem zu lösen, als Menschen, die nicht an Geld erinnert wurden.
      (…)
      Wie man Hilfsbereitschaft zerstört

      In einem faszinierenden Experiment untersuchten Felix Warneken und Michael Tomasello von der Universität Harvard und dem Max-Planck-Instituts (Leipzig) den Einfluss von extrinsischer Motivation auf die Hilfsbereitschaft von 20-Monate alten Kindern (Beispielsweise versuchte ein Mann, der einen Stapel Bücher trug, erfolglos eine Tür zu öffnen, während die Kinder in ein neuentdecktes Spiel vertieft waren). Nachdem in der ersten Runde der erstaunlich hohe Grad der Hilfsbereitschaft der Kinder geprüft wurde, teilte man diese anschließend in drei Gruppen auf.

      Während die Kinder aus der ersten Gruppe weiterhin keinerlei Reaktion auf geleistete Hilfe erhielten, wurde den Kindern aus der zweiten Gruppe hierfür jedes Mal ein Dank ausgesprochen, die Kinder der dritten Gruppe erhielten schließlich für jede Hilfe eine Belohnung. Nach mehrfacher Wiederholung des Tests wurde dann eine letzte Runde durchgeführt: Alle Kinder wurden wieder mit Situationen konfrontiert, die ihre Hilfsbereitschaft testeten, jedoch sollte diesmal (genauso wie in der ersten Testrunde) kein Kind eine Belohnung oder auch nur ein Lob erhalten.

      Ergebnis: Die erste Gruppe zeigte weiterhin eine sehr hohe Hilfsbereitschaft, die der ersten Testrunde entsprach. Die zweite Gruppe hatte eine minimal verringerte Hilfsbereitschaft. Die dritte Gruppe jedoch, die zuvor jedes Mal eine Belohnung erhalten hatte, zeigte einen fast vollständigen Zusammenbruch ihrer Hilfsbereitschaft.

      Das Experiment demonstriert, dass die intrinsische Motivation nicht nur der Natur des Menschen entspricht, sondern auch besser und dauerhafter motiviert als extrinsische Anreize. Es zeigt aber auch ein fundamentales Problem: Die hohe und intrinsisch motivierte Hilfsbereitschaft des Menschen läuft Gefahr zerstört zu werden, wenn man sie durch extrinsische Motivation ersetzt.
      (…)
      Nebenwirkungen

      Der unerschütterliche Glaube, dass Geld den Menschen am besten motiviert, reduziert nicht nur die intrinsische Motivation, sondern hat auch weitere destruktive Schattenseiten, die es im Auge zu behalten gilt.

      Menschen, die in Experimenten auf Geld "geprimt" waren (also an Geld unbewusst erinnert wurden), sind egoistischer und weniger hilfsbereit. Sie sind auch im wahrsten Sinn des Wortes distanzierter gegenüber ihren Mitmenschen. So stellen Probanden ihre Stühle viel weiter auseinander als die nicht geprimten Kollegen.

      Auf Geld geprimte Menschen sind auch deutlich weniger sozial und bevorzugen Einzelaktivitäten. Und nicht zuletzt sind sie weniger großzügig. Es ist geradezu augenscheinlich, dass alleine der Gedanke an Geld die Menschen trennt und aus Mitmenschen Konkurrenten macht.

      https://www.heise.de/tp/features/Wie-der-Mensch-korrumpiert-wird-4639977.html?seite=all

    • Name Erforderlich sagt:

      > Ich denke Homer Simpson hat das überhaupt nicht gesagt. Da die Cartoonfigur von einem Menschen
      > gezeichnet wurde, wurden ihm diese Worte, ebenfalls von einem Menschen, in den virtuellen Mund gelegt.

      Ach.

      Und was unterscheidet Homer Simpson von dem Mensch, der ihn malt? Ich sage das macht der Zuschauer in seinem Kopf; es ist seine Illusion, von ihm selbst erzeugt.

      Real ist Homer Simpson ein Deckname, eine Maske hinter der sich ein Mensch – oder auch mehrere – versteckt. Auch auf diese Weise bekämpfen sich Menschen gegenseitig. Homer Simpson sagt Sätze, die der Mensch hinter ihm erdacht hat, aber niemals offen sagen würde. Neben dem Selbstschutz erlaubt er auch dem Zuschauer sich in die Illusion zu flüchten, dass sei ja gar nicht war und/oder betrifft nicht mich. "Es war jemand anders!".

      Also ja: immer nur Menschen sind Akteure.

      > Die hohe und intrinsisch motivierte Hilfsbereitschaft des Menschen läuft Gefahr zerstört zu
      > werden, wenn man sie durch extrinsische Motivation ersetzt.

      Wer ist "man" in diesem Satz?

      Der jeweilige Mensch selbst? Oder ein Dritter?

      Wer entscheided wo seine Motivation herkommt? Wer verantwortet das?

      Ich weis jeder hat Kontrolle darüber – sobald er entscheided zu wollen.

      > Geld spielt im Kapitalismus die zentrale Rolle des Motivators.

      Nicht bei denen die verstanden haben was Kapital ist. Die halten allerdings nichts vom politischen Anhängsel des -Ismus, weil sie gleichzeitig begriffen haben, dass selbiger das Kapital zerstört.

      Was Sie hier beobachten und Schweinesystem nennen ist KEINE Kapitalwirtschaft. Nirgendwo – ausser im ganz ganz kleinen – ist noch echte Produktivität beobachtbar. Am Wirken sind Fachidioten, die Ressourcen verbrennen gemeinsam mit Schwachsinnigen die mittels Bürokratie Regel auskochen. Kapital – im Sinn des Wortes – ist damit flächendeckend zerstört. Geld genau so.

      … daran wird sich nichts ändern solange Dinge zum Sündenbock gemacht werden, statt Menschen.

      > Der unerschütterliche Glaube, dass Geld den Menschen am besten motiviert, …

      Das bekommen nur extern geleitete Charaktere im eigenen Kopf fertig.

      Wer seine Motivation von was anderem als seinem Selbst, seinem Ich, ableitet hat die Grundsatzentscheidung getroffen sich von anderen lenken zu lassen, das eigene Denken – und damit das Leben – zu unterlassen. Er existiert nur noch dahin, etwa wie Treibholz auf dem Meer.

      Wer Mist wie den oben anderen zu denken unterstellt und damit aufdrückt begeht eine geistige Gewalttat gegen die Spezies – inkl. sich selbst.

      Da helfen alle Zitate nicht. Es ist das Dilemma, der Krieg, in dem wir alle stecken.

  8. xebia sagt:

    Diese Kommentare spiegeln den aktuellen Stand der Gesellschaft wieder. Es werden mit gefährlichen Haldwahrheiten, welche nicht wirklich recherchiert wurde, Aussagen getroffen die einfach nur zeigen, dass sich mit dem Thema Bitcoin die wenigsten Leute eingehend beschäftigen. Prinzipiell könnte es mir ja auch egal sein, aber ich kann es einfach nicht nachvollziehen. Wie kann man als sonst so "aufgeklärter" Leser und Hörer dieses Portals so Ignorant einer Sache gegenüber sein, nur weil man sie nicht verstehen will bzw. noch nicht verstanden hat.

    Macht eure Hausaufgaben. Schaut euch das Thema einmal genauer an und nutzt die Chance etwas zu lernen.
    Man kann einfach mal für ganz einfache erste Schritte den Blocktrainer ansehen. Ansonsten HFSP und das gilt für jede Art von Wissen.

    Bitcoin in 2021 zu ignorieren ist so wie das Internet in den 1990ern ignoriert zu haben.
    Die Erungenschaften die durch Bitcoin möglich sind, sind gleichzusetzen mit der Erfindung des Internets.

    • Name Erforderlich sagt:

      > Die Erungenschaften die durch Bitcoin möglich sind, sind gleichzusetzen mit der Erfindung des Internets.

      Richtig.

      Diesen Satz hab ich vor >20 Jahren mit "Internet" statt "Bitcoin" und "Eisenbahn" statt "Internet" gedacht und gesagt und dementsprechend meine Bildungsrichtung entschieden…

      Nun, im Jahre 2021 und eigentlich schon lange, muss ich feststellen: die Menschheit hat es vergeigt!

      Sie hat das Potential des Internet so dermassen verdreht, verbogen, missbraucht, … – dass ich mittlweile nichts mehr mit dieser Menscheit zu tun haben will. Ich kann lediglich nicht flüchten vom Planet.

      Damit das klar verstanden wird: die Chance endlich in Freiheit und Frieden zu kommunizieren, zu wirtschaften, zu denken, zu leben … – was die "Internet" genannte Technolgie potentiell allen ermöglicht – haben die Menschen so grundsätzlich in die Tonne gefahren, dass das was jetzt etabliert ist lediglich eine rauchende Ruine ist – verglichen mit was möglich wäre.

      Eine riesige rauchende Ruine.

      Das Ganze ist eine Folge von Denkfaulheit, also Meinungen, daraus entstehender Desinformation und der nicht Enden wollenden Arroganz Mitmenschen das Denken vorschreiben zu wollen zum Zwecke sie auszubeuten. De Facto: geistigen Krieg gegen alle anderen Homo Sapiens zu führen.

      Sehts euch an: wir haben das Internet so gebaut, dass alle schön Cyberkrieg gegeneinander führen können. Der meisste Traffic geht für Unterhaltung drauf, in die stehts Propaganda eingeflochten ist – das ist bereits eine Form von Cyberkrieg, in den praktisch alle verwickelt sind.

      Wir Menschheit haben also einmal mehr eine Technologie zur Waffe um- und weiterentwickelt. Eine Waffe gegen uns selbst. So ist auch diese Plandemie ist eine Folge von unserer Art und Weise die vernetzten Computer zu benutzen. Es gibt nicht einen Mensch, der keinen Schaden von dieser Waffe davon getragen hat.

      ….

      Dieser Artikel zeigt die selben Mechanismen auf.

      Insofern muss ich schlussfolgern: es wird mit Bitcoin und Crypto-Geld allgemein nicht anders laufen. Und das liegt nicht an der Technologie, nicht an ihren Erdenkern, sondern daran wie WIR sie benutzen.

  9. Carsten Leimert sagt:

    Vielleicht ließe sich der Stromverbrauch verringern, wenn die Bitcoins nur von einem oder von nur wenigen Miners verwaltet würden.

    Vielleicht wird Bitcoin auch wieder kleiner und verbraucht dann weniger Strom. Der Bitcoin hat ja einen gigantischen Kursanstieg gemacht, und zwar ist er zwischenzeitlich auf das 600.000fache des Anfangswertes gestiegen. Nun beträgt aber die im Umlauf befindliche Geldmenge an Bitcoins bereits rund 600 Billiarden Euro (= 30.000 Euro pro Bitcoin * 20 Millionen Bitcoins), d.h. es ist meiner persönlichen Meinung nach kein großes Wachstum mehr drin. Und wenn die Kurssteigerung aussetzt, dann werden alle diejenigen, die Bitcoin nur als Anlageobjekt halten, raus gehen.

    Brainstrorming, Idee: Vielleicht könnten auch manche Banken, Fonds, Börsen oder Währungshüter den Bitcoinusern alternativ eine Art Aktie (ohne realen Gegenwert) oder eine neue Art Währung anbieten, und zwar indem sie allen interessierten Bitcoin-Usern jeweils eine Art Aktienanzahl oder eine Art Guthaben, das ihrem Bitcoinguthaben zu einem bestimmten gemeinsamen Stichtag entspricht, zuordnen (sofern dies alles legal ist). Die Finanzdienstleister müssten den Usern es dann ermöglichen, die neue Währung/Aktie kaufen, verkaufen und übertragen zu können und könnten sich dies bezahlen lassen über eine Art Kontoführungsgebühren/Depotgebühren oder über Werbeeinnahmen oder durch Begleitgeschäfte (wie Anlageberatung) oder indem sie an der neuen Währung/Aktie zu einem bestimmten Prozentsatz beteiligt werden (so als ob sie auch Bitcoins gehabt hätten) oder indem der Kauf und der Verkauf der neuen Währung/Aktie in einer bestimmten alten Währung erfolgt und diese damit stützt (sofern dies legal ist). Für die Bitcoinuser wäre dies ja dann eine zusätzliche Option. Allerdings würden sich dadurch möglicherweise die Transaktionen bei Bitcoin verringern, wenn und weil einige dann die neue Währung/Aktie anstelle von Bitcoin verwenden würden……….. Ansonsten könnten manche Finanzdienstleister vielleicht eine Währung herausgeben, die aus einer Fondsaktie besteht (sofern dies legal ist). Im Gegensatz zu anderen Währung hätte diese dann einen realen Gegenwert, wenn der Fonds lauter Aktien hält. Die neue Aktie oder Währung könnte ggf. auf herkömmliche Weise mit normalem Energieaufwand verwaltet werden, sodass mehr Strom für die Menschen übrig bliebe. Ende des brainstromings.

    • Name Erforderlich sagt:

      > Vielleicht ließe sich der Stromverbrauch verringern, wenn die Bitcoins nur von einem oder von nur wenigen Miners verwaltet würden.

      Dann mutieren diese wenigen Miner zu Despoten.

      Das wäre 180 Grad weg von der Grundidee Bitcoins, gleich auf mehrere Weise.

      Es wäre ausserdem gegen das Axiom allen ernstnehmbaren Crypto-Geldes. Ich schreibe bewusst nicht "Währung" weil das bereits das Problem ist. Seit Münzprägung erfunden wurde gab es nur noch Zahlungsmittel welche von Despoten dominiert wurden; "Währung" ist die hochskalierte Perversion davon.

      Der geistig zurechnungsfähige Mensch akzeptiert nur Zahlungsmittel, die von niemandem dominiert werden. Das ist worin sich "Geld" von "Währung" unterscheided. Gold gemessen in Gramm (Gewicht / Masse) ist eine Möglichkeit der Umsetzung, eine mit diesem Ziel erdachte Digitalversion wäre eine andere.

      Am spannendsten ist mir derzeit Free TON – praktisch eine neue Generation, die aus den Problemen von Bitcoin und Ethereum lernt.

      > Brainstrorming, Idee: Vielleicht könnten auch manche Banken, Fonds, Börsen oder Währungshüter den Bitcoinusern alternativ eine Art Aktie (ohne realen Gegenwert) oder eine neue Art Währung anbieten, […]

      Auch in dem Ansatz sind gleich von Begin die bekannten Despoten drin.

      Wir müssen ohne die Brainstormen wenn wir wirklich was ändern wollen.

  10. Hartensteiner sagt:

    Mein Eindruck: Es gibt Leute, die wenig oder kein Geld haben. Die befassen sich nicht mit Bitcoin, die kaufen keine Aktien und die gehen auch nicht nach Baden-Baden um (—> Dostojewski, Der Spieler) dort Geld loszuwerden. Und dann gibt es da die Bitcoin-Fans, also Leute, die zuviel Geld haben.
    Na schön – irgendwo muss das ja hin. Mein Problem ist das nicht.

    • Name Erforderlich sagt:

      Es gibt vor allem eine riesige Menge Leute, die "Geld" nicht von "Währung" unterscheiden können … und daher nicht wissen wovon sie reden oder was sie haben wollen oder was sie eigentlich tun.

      Diese Menge ist dominant.

  11. wasserader sagt:

    Bitcoin hat eine enthusiastische Fangemeinde .
    Das Beste an Bitcoin ist seine PR .

    Wenn " Bitcoin wird hier von uralten finanzgreisen einfach nur herabgewuerdigt. Echt mal ich geh jetzt kotzen und KenFM zieh ich mir erstmal nicht mehr rein."
    von "The Real Bitcoin Club" als Argument vorgebracht wird .

    • severin sagt:

      Bitcoin ist ein Open Source Projekt und hat eine große, bunte Fangemeinde. Ist eben nicht alles so ein elitärer Club wie Goldman Sachs 😉

    • wasserader sagt:

      Die PR bei Bitcoin lässt auf einen professionellen Hintergrund wie möglicherweise G. S. schließen.

  12. severin sagt:

    Achtung, Kreiss lügt, dass sich die Balken biegen!

    Grundlegendes Argument des Artikels, welches eindeutig falsch ist:

    "[…] Man kann den hohen Stromverbrauch auch illustrieren, indem man den Stromverbrauch rein rechnerisch auf die Zahl der Transaktionen umlegt. […]"

    Der Kreiss kann von mir aus illustrieren was er will, aber genau an dieser Stelle ist ein großer Fehler bzw. eine Lüge in seinem Artikel platziert, ohne die seine komplette Argumentationskette nicht mehr zieht.
    Es ist sch* egal wieviele Transaktionen getätigt werden, das hat praktisch kein Einfluss auf den Stromverbrauch. Der Stromverbrauch entsteht durch die Miner. Diese verbrauchen mit ihrem Equipment große Mengen Strom um den nächsten Block zu finden und damit den Blockreward("frisch geschürfte" Bitcoins) einzukassieren. Dabei können Sie auch Transaktionen in den neuen Block schreiben und dadurch die Transaktionsgebühren einstreichen.
    Herr Kreiss, ohne auch nur grob auf die Details einzugehen, impliziert in seinem Artikel, dass die Miner wegen den Transaktionsgebühren minen würden. Das ist glatt gelogen, man kann das auch rechnerisch beweisen siehe unten*. Entweder hat Kreiss also nicht einmal die grundlegendsten Dinge über BTC recherchiert oder er lügt vorsätzlich.
    Außerdem hat er komplett das Lightning Network ignoriert, hier kann man Bitcoin Transaktionen für praktisch 0 Energie schicken. Letztendlich gehe ich davon aus, dass er einfach so wie die anderen Boomers ist. Er hat keine Ahnung wie Software funktioniert, was P2P oder Proof-of-Work bedeutet und labert einfach das nach was die anderen Ahnungslosen über Bitcoin labern.

    *
    Aktueller Blockreward: 6,25 BTC
    Transaktionsgebühren für ein Block: ~0.12 BTC <— Rechnung**
    Der Blockreward übersteigt also die Transaktionsgebühren um den Faktor 52. Sollte jedem einleuchten, dass es den Minern um den Blockreward von 6,25 BTC geht und nicht um die vergleichsweise lächerlich geringen 0.12 BTC Transaktionsgebühren.

    Durchschnittlich 6 Blöcke pro Stunde
    Durchschnittlich 0.000072 BTC Transaktionsgebühren pro Transaktion
    Durchschnittlich 9527 Transaktionen pro Stunde = 9527 TXs/h = 1587 TXs/10min = 1587 TXs/Block
    Durchschnittlich 0.000072 BTC Transaktionsgebühr pro Block
    **Rechnung: 0.000072 BTC TXs Fee/TX * 1587 TXs/Block = .114264 BTC Transaktionsgebühren pro Block
    Quelle für Zahlenwerte: https://bitinfocharts.com/bitcoin/ (Das ist eine Zusammenfassung mit Durchschnittswerten, da die Blockchain öffentlich ist kann man das auch alles leicht nachprüfen)
    Man kann sich anstatt Durchschnittswerten auch einfach konkrete Beispiele für die Transaktionsgebühren pro Block raussuchen in dem man auf https://mempool.space geht, rechts einen Block anklickt und dann unter "Gesamtgebühr" sieht wieviel der Miner für den jeweiligen Block bekommen hat. In den letzten 8 Blöcken schwankte es z.B. zwischen 0.05 und 0.4 BTC.

    • severin sagt:

      Meine persönliche Meinung zum Thema Energieverbrauch von Bitcoin:

      Es wird eine riesige Menge an Energie verbraucht für das Mining. Aber vergleichen wir das einmal mit anderen Geldsystemen.
      Fangen wir an mit Gold.
      "This brings the gold mining industry’s 2020 total to 265 TWh of energy used […]" Quelle [1]
      Für Gold wurden 2020 also 265 TWh verbraten. Bitcoin ist aktuell bei 135 TWh [2]. Außerdem ist es wichtig, dass Gold Mining nicht nur doppelt so viel Energie verschlingt sondern praktisch ausschließlich fossile Energie. Der Grund dafür ist, dass Gold Mining meistens nicht in der Nähe von Kraftwerken mit erneuerbaren Energien stattfindet. Es werden riesige LKWs und Radlader dafür benutzt, mit Rädern größer als ein Mann und so genannten Dry Blowern um das Gold zu separieren. Diese Geräte benötigen Unmengen an Energie aber das größere Problem dabei ist die Energieform: Öl.
      Weiter wurde und wird die Flora und Fauna stark durch das Gold Mining belastet, ganze Berge wurden im Goldrausch abgetragen und Unmengen an Queckssilber und anderen Chemikalien über die letzten Jahrhunderte freigesetzt. Das nächste Problem am Gold Mining ist ein soziales, es gibt gute Dokus über die prekäre Lage von, oftmals sogar Minderjährigen, Gold Minern in Afrika und anderen Ländern. Diese leben oft unter sklavenähnlichen Bedingungen und schürfen unter Lebensgefahr nach Gold. Viele davon sind dabei den ganzen Tag auf Drogen um das Elend besser ertragen zu können und die meisten haben bereits nach wenigen Jahren bleibende gesundheitliche Schäden(Staublunge, neurologische Schäden durch Queckssilber und Chemie etc). Viele davon bezahlen mit dem Leben, wenn die Minen einstürzen oder sie qualvoll an den Spätfolgen ihrer Tätigkeit sterben. Das alles gibt es bei Bitcoin nicht. Niemand muss für Bitcoin Mining unter Lebensgefahr in Burkina Faso oder anderswo täglich in einen dunklen, staubigen Tunnel kriechen und seine Gesundheit dafür ruinieren. Gold ist also eine ökologische und auch soziale Katastrophe verglichen mit Bitcoin.
      Nächstes Geldsystem das ich vergleichen werde ist das FIAT-Geldsystem. Nachdem die erste Zentralbank in den USA(FED) gegründet wurde, brach kurz danach der erste Weltkrieg aus. Während des ersten Weltkrieges haben sämtliche Industrienationen ihren damals harten Goldstandard entweder abgeschafft oder aufgeweicht und haben zum FIAT-Geld gewechselt um mit frischem Geld noch mehr Leid und Massenmord finanzieren zu können. Nach dem ersten Weltkrieg kam dann die Hyperinflation in der Weimarer Republik, ebenfalls eine direkte Folge des FIAT-Systems. Danach folgte der zweite Weltkrieg, welcher ebenfalls überhaupt erst durch das FIAT-Geldsystem in diesem Umfang finanziert werden konnte. Weil Nixon 1971 das Geld ausging um den abartigen und menschenverachtenden Angriffskrieg gegen den Vietnam zu finanzieren, hob er dann einfach komplett den Goldstandard auf. Langer Text – kurzer Sinn: Bitcoin läuft über Proof-of-Work und verbraucht viel Strom, das FIAT-System läuft über Proof-of-War, braucht noch viel mehr Energie, zerstört die Umwelt und verbraucht jedes Jahr eine Unmenge an Blut von unschuldigen Menschen, die einfach nur in Frieden leben wollen und den Fehler gemacht haben in einem Land mit viel Öl geboren worden zu sein, sich verweigern dem Dollar-Imperialismus zu unterwerfen oder ähnliches.
      Wie man sieht schneidet Gold schon sehr schlecht gegen Bitcoin ab, aber das FIAT-System ist nochmal eine ganz andere Liga. Die Pointe dieses Kommentars soll der Hinweis darauf sein, dass der Autor dieses Artikels jahrelang für Goldman Sachs gearbeitet hat, ein Institut ziemlich weit an der Spitze des menschenverachtenden und blutrünstigen FIAT-Systems. Dass Kreiss jetzt zufällig versucht mit Falschinformationen und Milchmädchenrechnungen Bitcoin in den Dreck zu ziehen, ist natürlich ein Zufall und hat sicherlich rein gar nichts mit seiner schillernden Karriere im FIAT-System zu tun 😉

      Quelle [1]: https://www.nasdaq.com/articles/a-comparison-of-bitcoins-environmental-impact-with-that-of-gold-and-banking-2021-05-04
      Quelle [2]: https://digiconomist.net/bitcoin-energy-consumption/

    • wasserader sagt:

      Der Vergleich mit Gold ist haltlos.
      Gold hat auf Grund seiner chemischen Eigenschaften, seiner Seltenheit und seiner spezifischen Farbe seit Jahrtausenden Wert . Bitcoin ist ein Programm wie es von begabten Programmierern immer und immer wieder geschrieben werden kann .

    • severin sagt:

      Danke für die Antwort aber Sie "reden" da komplett an mir vorbei. Ich habe mich bei dem Vergleich Gold/Fiat/Bitcoin an keiner Stelle auf den Wert bezogen. Es ging immer nur um Energieverbrauch sowie ökologische und soziale Auswirkungen.
      Und um auf Ihren Beitrag einzugehen: Gold/Silber war lange Zeit das vorherrschende Geldsystem aber es ist gescheitert. Es ist ein sehr umständliches Geld wenn man es genauer betrachtet: Ich habe jetzt eine Unze Gold. Sagen wir mal als Münze. Jetzt will ich mir davon irgendetwas kaufen, das nicht gerade momentan exakt eine Unze Feingold kostet(also 99,99% von dem was es auf der Welt zu kaufen gibt). Gold ist teilbar aber das ist sehr umständlich. Dann braucht man also feste Standards für Münzgewichte. Das nächste Problem dann ist aber, stellen wir uns vor alle bezahlen mit Goldmünzen. Dann könnte man an der Münze feilen, den Staub aufheben und die Münze wieder in Umlauf bringen. Deswegen braucht dann jeder noch eine Feinwaage, die er mit sich rumträgt und jede Goldmünze nachwiegt bevor er sie annehmen kann. Außerdem ein teures Goldprüfgerät, um sicherzustellen ob es überhaupt Gold ist, da heutzutage sehr aufwendige und gute Fälschungen möglich sind. Es geht alles, ist aber umständlich.
      Das größte Problem bei Gold ist aber, dass man es nicht sicher schicken kann. 99,99% aller Menschen der Welt befinden sich nicht in meiner direkten Umgebung zum Barzahlen. Das heißt, ich kann mit 99,99% aller Menschen keine Transaktion machen…. Außer ich vertraue das Gold einem dritten an un lass das Gold schicken. Das ist nicht nur sehr teuer, langsam und riskant sondern das größte Problem ist die Notwendigkeit einem Mittelsmann vertrauen zu müssen. Dieser "Mittelsmann" ist dann früher oder später das Instrument der Eliten um totalitäre Kontrolle über den globalen Zahlungsverkehr und damit die Menschheit an sich auszuüben.
      Gold hat hervorragende physikalische Eigenschaften aber es ist als Geld so schlecht und umständlich, dass die Leute sich lieber wertloses Papier andrehen haben lassen als Goldmünzen zum Zahlen zu benutzen. Gold ist okay um im Dorf ein paar Transaktionen zu machen oder als Absicherung vor Krisen aller Art aber es ist nicht dazu geeignet um in der Welt Transaktionen zu machen.

    • Aaron Vogelsang sagt:

      Wie viel Menschenleben hat btc eigentlich schon gekostet? #Goldmining#bankueberfaelleuswusw.

      Was ist btc? Ein unfaelschbares Tauschmittel. DAS ist der intrinische Wert von btc.

      meimei, viel wir zu lernen noch haben

    • wasserader sagt:

      Zu Aaron Vogelsang :
      Jeder Stein ist einzigartig und unfälschbar in seinem komplexen Aufbau
      und hat einen intrinischen Wert von Bitcoin .

  13. Ulli sagt:

    Ganz so heftig ist es ja nun nicht.
    Die Darstellung ist ziemlich verzerrt. Die Zahlen sind übertrieben.
    Die Leistung die gegenwärtig aktiviert sein muss, um sichere BCs zu garantieren wird ja nicht ständig angefordert noch werden die Rechner großteils nicht nur und ausschließlich dafür verwendet .
    Da die Kapazität mit 17.5 Mio bereits fast 90 Prozent ausgeschöpft ist, ist auch nicht mehr mit derartiger Steigerung zu rechnen. Diese Art Blockchain ist zwar trotz einiger Nachbesserungen mittlerweile nicht mehr der neueste Stand.
    Es wäre aber durchaus mach-und denkbar die Probleme per Reform in den Griff zu bekommen.
    Die größte Gefahr ist jedoch , dass der BC wie kürzlich in China schlicht verboten wird.

    • info@vernissage-laboratorium.de sagt:

      Sie können ein Problem niemals auf der selben Ebene ( Technologie ) lösen, auf der es entstanden ist.“ – Albert Einstein.

    • Ulli sagt:

      https://hive.io
      Computer und Internet sind nur Werkzeuge..
      Mit der Technologie kann man grundsätzlich viel anfangen..
      Selbst ein Demokratisches Geldsystem ist machbar.

  14. Ulli sagt:

    Ganz so heftig ist es ja nun nicht.
    Die Darstellung ist ziemlich verzerrt. Die Zahlen sind übertrieben.
    Die Leistung die gegenwärtig aktiviert sein muss, um sichere BCs zu garantieren wird ja nicht ständig angefordert noch werden die Rechner großteils nicht nur und ausschließlich dafür verwendet .
    Da die Kapazität mit 17.5 Mio bereits fast 90 Prozent ausgeschöpft ist, ist auch nicht mehr mit derartiger Steigerung zu rechnen. Diese Art Blockchain ist zwar mittlerweile nicht mehr der neueste Stand.
    Es wäre aber durchaus mach-und denkbar die Probleme per Reform in den Griff zu bekommen.
    Die größte Gefahr ist jedoch , dass der BC wie kürzlich in China schlicht verboten wird.

    • info@vernissage-laboratorium.de sagt:

      Ja dann war es das, mit der Sicherheit, der Blockchain Technologie und der ganze Traum / Reibach ist zerplatzt. Sicher ist in diesem Leben, keine Technik, sondern nur eines , der TOD
      Wenn die Herrscher Dynastien, die Die über die realen BUM BUM Waffen, die wirkliche hässliche Löcher in Körper schießen können verfügen, sich euer Spielchen lange genug angesehen haben, dann schicken sie ihre echten Macht Werkzeuge / Polizei / Armee / Privat Truppe, die Stürmen dann die Server Farmen und schon ist der Spuk beendet.

    • Ulli sagt:

      reicht schon wenn man den Handel damit verbannt.

  15. jsm sagt:

    Unglaublich!
    Erst kommt dieser Schwachsinn auf den Nachdenkseiten, dann auf Rubikon und jetzt hier.

    Der Typ hat Bitcoin nicht verstanden und es ist eine Schande das er mit seiner Desinformation auf diesen Platformen überall eine Bühne erhält.

    Die Schwierigkeit für die Miner wird STÄNDIG angepasst, das entzieht der Argumentation des "Professors" den Boden.

    Das KenFM Bitcoin nimmt und gleichzeitig Desinformation betreibt ist einfach nur traurig.

    • jsm sagt:

      Und es ist ja nicht so als ob es keine Experten gäbe…die gibts heute wie Sand am Meer!

      Mit solchen Artikel schießt sich KenFM selbst ins Bein. Es geht hier auch nicht um Meinungen oder eine differenzierte Berichterstattung, es handelt sich hier schlicht und ergreifend um Lückenpresse und Desinformation.

    • Aaron Vogelsang sagt:

      mei, Die sind halt alle quasi von den gleichen Experten beraten, und die sind halt eher maximal kritisch, was Sinn macht, wenn man sich die mysterioese Entstehungsgeschichte anschaut.

      Aber btc ist unfaelschbar! .. most important argument, get this into ur headz

      Und unregulierbar. Du kannst ihn verbieten, aber es ist fast unmoeglich die Nutzung zu kontrollieren. Wuerde nur mit einem kompletten Verbot in quasi allen wichtigen Staaten funktionieren. Und selbst dann, die Unterwelt lacht sich kaputt.

      Wird spannend

  16. Veit sagt:

    Schade schade sowas von schlecht recherchiert!!! Nur einmal die richtigen Leute fragen…. Hier der Link der alles klar stellt vom Blocktrainer. https://youtu.be/hDLfsOKVsIs

  17. info@vernissage-laboratorium.de sagt:

    Das ist bei ALLEN Schneeball Systemen so, das die ,die in der Hirachie oben stehen, bis zum Endsieg, alle anderen nötigen müssen, doch bitte schön IHRE immer höheren Gewinne zu Bezahlen, in dem sie auf der sinkenden Titanic anheuern.
    Hier scheinen Profiteure der ersten Stunden zu sein.
    Bitcoin eines der größten Betrugsysteme der Geschichte. Und KenFM mittemang.

  18. Name Erforderlich sagt:

    Würde mal einer der Entsetzten die wesentlichen Fehler aufzeigen?

    Mit fällt auf:

    – der Stromverbrauch kommt im wesentlichen vom Mining (was wohl auch drin steht). Es bedeutet: sobald alle Bitcoins "mined" sind, fällt dieser Teil komplett weg. Übrig bleibt der Strom für Transaktionen.

    – das Gleichniss: mehr Strom = mehr Sicherheit verstehe ich nicht. Weis aber nicht wie das gemacht wird bei Bitcoin. Generell werden Prozessoren Stromeffizienter, was bedeutet: Bitcoin unverändert sollte weniger brauchen, Bitcoin mit angepassten Algorythmen (zb. längere Hashes) sollte näherungsweise gleich viel brauchen. IMHO. Will sagen: Hardware Entwicklung ist ein gegenläufiger Prozess um Bezug auf Strombedarf.

    weitere?

    • tb21-kfm sagt:

      —-
      "Der Stromverbrauch kommt im wesentlichen vom Mining (was wohl auch drin steht). Es bedeutet: sobald alle Bitcoins "mined" sind, fällt dieser Teil komplett weg. Übrig bleibt der Strom für Transaktionen."
      —-

      Nein, der Stromverbrauch bleibt. Der Strom geht zum Finden von Blöcken drauf, derzeit gibt es noch Bitcoin als Belohnung für jeden gefundenen Block, in 120 Jahren nicht mehr, aber Blöcke muss man trotzdem minen, weil da die Transaktionen reinkommen. In den nächsten zig Jahren gibt es immer weniger Bitcoin pro Block, aber die Transaktionskosten werden (vermutlich) steigen. Das ist kein Problem, denn wer den Wert von drei Brötchen transferieren will, der wird das auf einer SideChain erledigen (Lightning-Network z.B., das kriegst Du als normaler Mensch aber nicht mit und es interessiert Dich auch nicht bei einem Wert von 50 Cent). Wer richtig große Werte transferieren will und auch sicherstellen will, dass das sicher passiert, der macht das dann auf der MainChain, das kostet dann vermutlich ordentlich, aber es ist auch ordentlich sicher. Die MainChain wird irgendwann nur noch für großere Transaktionen herhalten, die dann teuer sind, von denen die Miner aber weiterhin "leben" und profitieren können, so wie sie heute zu ca. 90% noch vom "Bitcoin-Bonus" (Reward) leben.

      —-
      "Das Gleichniss: mehr Strom = mehr Sicherheit verstehe ich nicht. Weis aber nicht wie das gemacht wird bei Bitcoin. Generell werden Prozessoren Stromeffizienter, was bedeutet.."
      —-

      Das wäre ein Problem, jemand mit viel schnellerer Hardware würde die Kette dann theoretisch nachrechnen/übernehmen können. Die Hürde soll beim Energieaufwand liegen, daher setzt das Netzwerk die Schwierigkeit dynamisch, je nachdem wieviel Hashrate/Rechenleistung anliegt.
      Man könnte das auch so ausdrücken, je leistungsfähiger und effizienter die Rechner beim Verarbeiten sind, desto größer sind die Datenmengen die das Bitcoin Netzwerk den Minern aufdrückt. Du kannst Dich nicht "freimachen" von 100% CPU Last. Das ist gewollt und (derzeit) das einzige Mittel um die notwendige Sicherheit hoch zu halten, denn Energie zaubert niemand aus der Hosentasche, eine neue CPU/ASIC kommt jedoch alle paar Monate auf den Markt. Ist die neue Hardware installiert, stellt das Bitcoin Netzwerk fest: "Momentchen mal, die Blöcke kommen ja so fix! Lasst uns mal die Schwierigkeit hochdrehen!" und schon sind wir wieder bei einem Block pro 10 Minuten (und nachwievor voller Rechnerlast).

      Wenn alle Miner auf 486er Hardware wären, wäre das auch kein Thema. Das Netzwerk würde die Schwierigkeit/Difficulty soweit runteregeln, dass auch hier alle 10 Minuten ein Block gefunden wird (im Durchschnitt, das kann ein paar Sekunden oder auch mal 30 Minuten dauern, weil es im Grunde nur darum geht eine zufällige Zeichenkette zu finden, das geht halt aufgrund des Zufalls mal schneller und mal langsamer).

      Was ich selten lese und hier mal behaupten möchte:
      ##################################
      Bitcoin braucht technisch gesehen fast gar keinen Strom.
      Das Misstrauen der Menschen untereinander verlangt den Strom.
      Das Netzwerk gibt Bitcoin den Wert.
      ##################################

      Technisch reicht eine handvoll Computer völlig aus um die Blöcke zu finden und die Transaktionen zu bestätigen – ein paar C64 auf dem Mars meinetwegen (wg. der Manipulationssicherheit) – oder auch zwei C64 pro Land, aber das kriegen wir eben nicht hin (so wie wir das mit Waffen, Umwelt und anderen Geldsystemen nicht balanciert bekommen), also braucht es die Aufrüstung an allen Orten und den damit verbundenen Stromverbrauch um die Sicherheit von Bitcoin zu gewährleisten.
      So ähnlich wie mit Atomwaffen, man hat möglichst viele davon, weil die anderen ja auch immer mehr davon haben. Das macht es dann irgendwie sicher.. o)

      Wie dem auch sei..
      Jemandem von hier ans andere Ende der Welt ein paar Satoschis überweisen zu können, ohne dass ein Dritter beteiligt ist, der die Transaktion stören, regulieren oder hohe Gebühren kassieren kann, ist ein Mehrwert auf dieser Welt. Auch dass ich diese Satoshis nicht noch einmal verschicken kann, ist eine Errungenschaft! Wer das nicht als neu gewonnene Freiheit und als "Tool" verstehen kann, den kann ich nur schwer verstehen. Sollte sich die Seltenheit von BTC in den kommenden Jahren weiterhin wertsteigernd bemerkbar machen, habe ich damit auch kein Problem.

      Irgendjemand meinte noch, Bitcoin könnte man einfach nachprogrammieren, das stimmt. Das wurde ja auch schon 10.000 Mal gemacht. Es ist aber das ausgebaute, bestehende und sichere Netzwerk, das man nicht einfach von heute auf morgen in die Welt bringt und.. wenn wir das einmal haben, können wir unglaublich viele Dinge noch daran anbinden, die mit Geld nichts zu tun haben, aber vielleicht mit Besitz, Leihgabe, Eigentum und sonstigen Verträgen, bei denen man bislang auf Broker, Notare und sonstige Halsabschneider angewiesen war.

  19. Giorgio Plaz sagt:

    Aus meiner Sicht ist die Argumentation des Autors stichhaltig – und einleuchtend.

    • xebia sagt:

      dann schau dir doch auf Youtube noch die Gegendarstellung an "Bitcoin Crash ist programmiert? Professor verbreitet Fake News in heise.de Artikel!". Solltest du im Anschluss noch deine Aussage behalten haben, würde ich gerne wissen warum und gerne näher darauf eingehen.

    • Giorgio Plaz sagt:

      Wenn Sie der Meinung sind, dass grundlegende Argumente des Artikels falsch sind, dürfen Sie diese zusammen mit einer klaren Begründung gerne hier veröffentlichen.

    • severin sagt:

      Grundlegendes Argument des Artikels, welches eindeutig falsch ist:

      "[…] Man kann den hohen Stromverbrauch auch illustrieren, indem man den Stromverbrauch rein rechnerisch auf die Zahl der Transaktionen umlegt. […]"

      Der Kreiss kann von mir aus illustrieren was er will, aber genau an dieser Stelle ist ein großer Fehler bzw. eine Lüge in seinem Artikel platziert, ohne die seine komplette Argumentationskette nicht mehr zieht.
      Es ist sch* egal wieviele Transaktionen getätigt werden, das hat praktisch kein Einfluss auf den Stromverbrauch. Der Stromverbrauch entsteht durch die Miner. Diese verbrauchen mit ihrem Equipment große Mengen Strom um den nächsten Block zu finden und damit den Blockreward("frisch geschürfte" Bitcoins) einzukassieren. Dabei können Sie auch Transaktionen in den neuen Block schreiben und dadurch die Transaktionsgebühren einstreichen.
      Herr Kreiss, ohne auch nur grob auf die Details einzugehen, impliziert in seinem Artikel, dass die Miner wegen den Transaktionsgebühren minen würden. Das ist glatt gelogen, man kann das auch rechnerisch beweisen siehe unten*. Entweder hat Kreiss also nicht einmal die grundlegendsten Dinge über BTC recherchiert oder er lügt vorsätzlich.
      Außerdem hat er komplett das Lightning Network ignoriert, hier kann man Bitcoin Transaktionen für praktisch 0 Energie schicken. Letztendlich gehe ich davon aus, dass er einfach so wie die anderen Boomers ist. Er hat keine Ahnung wie Software funktioniert, was P2P oder Proof-of-Work bedeutet und labert einfach das nach was die anderen Ahnungslosen über Bitcoin labern.

      *
      Aktueller Blockreward: 6,25 BTC
      Transaktionsgebühren für ein Block: ~0.12 BTC <— Rechnung**
      Der Blockreward übersteigt also die Transaktionsgebühren um den Faktor 52. Sollte jedem einleuchten, dass es den Minern um den Blockreward von 6,25 BTC geht und nicht um die vergleichsweise lächerlich geringen 0.12 BTC Transaktionsgebühren.

      Durchschnittlich 6 Blöcke pro Stunde
      Durchschnittlich 0.000072 BTC Transaktionsgebühren pro Transaktion
      Durchschnittlich 9527 Transaktionen pro Stunde = 9527 TXs/h = 1587 TXs/10min = 1587 TXs/Block
      Durchschnittlich 0.000072 BTC Transaktionsgebühr pro Block
      **Rechnung: 0.000072 BTC TXs Fee/TX * 1587 TXs/Block = .114264 BTC Transaktionsgebühren pro Block
      Quelle für Zahlenwerte: https://bitinfocharts.com/bitcoin/ (Das ist eine Zusammenfassung mit Durchschnittswerten, da die Blockchain öffentlich ist kann man das auch alles leicht nachprüfen)
      Man kann sich anstatt Durchschnittswerten auch einfach konkrete Beispiele für die Transaktionsgebühren pro Block raussuchen in dem man auf https://mempool.space geht, rechts einen Block anklickt und dann unter "Gesamtgebühr" sieht wieviel der Miner für den jeweiligen Block bekommen hat. In den letzten 8 Blöcken schwankte es z.B. zwischen 0.05 und 0.4 BTC.

    • Giorgio Plaz sagt:

      Na gut, dann wird der meiste Teil des Energieverbrauchs durch das Hinzufügen neuer Bitcoins gemacht und nicht durch das Verschieben bestehender Bitcoins von A nach B.
      Ein Punkt für Sie.

    • Aaron Vogelsang sagt:

      +1 Severin + unfaelschbar!!!ffss112elfdroelfinnnen*

    • severin sagt:

      "Na gut, dann wird der meiste Teil des Energieverbrauchs durch das Hinzufügen neuer Bitcoins gemacht und nicht durch das Verschieben bestehender Bitcoins von A nach B.
      Ein Punkt für Sie."

      Danke, Sie sind der Wahrheit etwas näher gekommen. Und auf den Energieverbrauch gibt es mindestens zwei verschiedene Sichten:
      Aus der Sichtweise der Miner ist der Sinn des Energieverbrauchs der Block Reward.
      Aus der Sichtweise aller anderen Teilnehmer am Bitcoin-Netzwerk ist der Sinn des Energieverbrauchs die Sicherheit und Integrität der Blockchain. Die Profitgier der Miner wird dazu eingespannt, um der Menschheit, für beliebige finanzielle Transaktionen, dass sicherste Computernetzwerk der Welt zur Verfügung zu stellen.

  20. xebia sagt:

    Ich habe schon auf diesen Artikel ein paar Tage gewartet, nachdem dieser zuvor auf Heise veröffentlich wurde. Ich bin massiv enttäuscht, dass Herr Kreiß, den ich für einen von den "Guten" halte, wildeste unüberlege und ebenso wiederlegte Aussagen trifft, die so massiv falsch und irreführend sind, dass mir die Worte fehlen. Jeder der sich ein wenige zeit für Recherche nimmt, kann problemlos die Fehler Aufdecken und sich sein eigenes Bild machen. Die Bitcoin Community wird ebenso wie die Friedensbewegung seit Jahren mit Dreck beworfen und mit Absicht in die Schmuddelecke gestellt.

    Warum Herr Kreiß hier massiv beide Augen und Ohren verschießt und sich der allgemeinen Agenda anschließt, verstehe ich nicht.

    Herr Kreiß! Ich würde Sie dringend bitten sich das Response Video des Blocktraines zu Herzen zu nehmen und evtl. mit Ihm auch ein Gespräch suchen. Zu finden auf Youtube mit dem Titel "Bitcoin Crash ist programmiert? Professor verbreitet Fake News in heise.de Artikel!"

    Ich fühle mich in beiden Welten seit Jahren zuhause und bin sehr über diese Spalterei besorgt.

  21. Hartensteiner sagt:

    An Bitcoin+Stromverbrauch haben wir ein Beispiel dafür, in welche Richtung die "nachhaltige Energieerzeugung" gehen soll. In die Vortäuschung eines "für die Umwelt" soll gewaltig investiert und ein "MEHR" = Wachstum (auch der Profite) erzielt werden. Das ist der Kern der vorgesehenen Ökodiktatur, die dann VIELLEICHT auch in der weiteren Be- und Einschränkungen der Menschen ein klitzekleines Plus für die Umwelt erzeugen will, zumindest soviel, dass die zugehörige Propagandawelle darauf aufsetzen kann. Und so werden sich die Leute beim Verzehr einer Bratwurst unmoralisch, sündhaft und verwerflich vorkommen und haben nicht einmal einen Beichtvater, der sie von diesem Schuldgefühl wieder befreien könnte.

  22. The Real Bitcoin Club sagt:

    Leute, der Sprecher ist Jahrgang 1962, hat frueher mit genau denen unter einer Decke gesteckt welche uns ein Leben lang freundlich beraubt haben. Er bezieht seine Quellen aus Goldman Sachs!!! ich glaube das sagt alles! Das kann doch echt nicht euer Ernst sein dieser miesen Propaganda eine Buehne zu liefern. Dann koennte ich ja aich direkt wieder Tagesschau und Mainstream news schauen wenn diese als reputative Quellen fuer FUD rangezogen werden.

    Der Stromverbrauch ist genau warum Bitcoin funktioniert. Er sichert die ueber 1 Trillion Wert ab!! Ausserdem zahlt niemand 5 cent pro KW dS ist total laecherlich, die kurse liegen weit unter 1 cent pro KW weil Bitcoin meist duech erneuerbare Energien oder kostenlos durch ueberfluessige Strompakete gedeckt wird!!!

    Wieso gebt ihr denn den echten Usern von Bitcoin keine Chance mal selbst zu sprechen??? Bitcoin wird hier von uralten finanzgreisen einfach nur herabgewuerdigt. Echt mal ich geh jetzt kotzen und KenFM zieh ich mir erstmal nicht mehr rein.

    • xebia sagt:

      Ach komm schon, dass führt doch zu nichts. Ich finde es völlig i.O., dass es auch einmal Platz für einen solchen Artikel gibt. Die Welt lebt von der gemeinsamen Entwicklung. Es bringt doch nichts sich hier aneiander Abzureagieren. Ich bin der festen Überzeugung, dass sich das Thema aufklären lässt. Dieser Artikel ist für KenFM Verhältnisse sehr schlecht und sehr Einseitig recherchiert.

      Jeder hat das Recht Fehler zu machen und ich appeliere an Herrn Kreiß sich auf den Hosenboden zu setzen und seine Hausaufgaben zu machen und sich z.B. mit dem Blocktrainer virtuell zu treffen, um das Thema auszudiskutieren.

      Diese reaktionäre Art gleich die Flinte ins Korn zu werfen bringt uns nicht weiter. Jeder braucht seine Zeit bis er ins Rabbithole fällt und das oft über große Umwege.

  23. Darkzero.sdz sagt:

    Kein Wort vom Lightning Network, kein Wort vom Taproot Upgrade im November. Alles klar!

    • xebia sagt:

      Ich denke wenn Herr Kreiß wirklich Interesse hat etwas dazu zu lernen, wird sich dieser Artikel aufklären lassen. Sollte sich hier anschließend nichts aufklären, muss ich leider davon ausgehen, dass mit Absicht "Fake News" verbreitet wurden.

      Bisher denke ich einfach, dass Unwissen und mangelde Zeit diese Situation hervorgerufen hat.

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