Beirut war kein Unfall | Von Dirk Pohlmann

Ein Kommentar von Dirk Pohlmann.

Am 4. August 2020 explodierte im Hafen von Beirut, der Hauptstadt Libanons, etwas, darunter auch 2750 Tonnen Ammoniumnitrat, mit unvorstellbarer Wucht. Die Explosion riss einen Krater von über 140 Meter Durchmesser und 43 Meter Tiefe. Der Boden bebte, was noch in 240 Kilometer  Entfernung in Zypern zu spüren war. Große Teile der Stadt wurden zerstört, mehr als 220 Menschen starben, 6000 wurden verwundet, 300.000 sind obdachlos. Die Explosion vernichtete auch einen großen Getreidespeicher, die Versorgung mit Getreide, die bereits seit 2019 nicht mehr funktionierte, kollabierte, nachdem auch US Truppen Getreidespeicher in Syrien angriffen. Die Vorräte des Libanon reichten nur noch für etwa einen Monat. Eine Hungersnot zeichnete sich ab. Die Explosion und das folgende Chaos verschärfte die Krise, in der sich die Bevölkerungsmehrheit  durch Korruption und Ausbeutung Libanons ohnehin befand; in einem Maße, die zu Massenprotesten führte. Sechs Tage nach der Explosion musste die Regierung Hassan Diab zurücktreten, die von der Bevölkerung für die Explosion und die Folgen verantwortlich gemacht wurde.

Es ist bis heute unklar, was geschah. In den Mainstreammedien wird über die durch unfassbare Schlamperei und Behördenunfähigkeit ausgelöste Explosion von 2750 Tonnen Ammoniumnitrat berichtet, die sich 2014 auf dem von den Hafenbehörden von Beirut stillgelegten und später gesunkenen moldawischen Frachter Rhosus befunden hatten. Das ist auch die offizielle libanesische Version, die allerdings von Anfang auf Widerspruch traf, sowohl im Libanon als auch weltweit. Was in den Mainstreammedien nur sporadisch erwähnt wurde, wenn überhaupt. Sicher ist: Der Kapitän des maroden Schiffes konnte die Fahrt durch den Suezkanal nicht bezahlen und hatte deshalb Beirut angelaufen. Das geladene Ammoniumnitrat war eigentlich für Mosambik bestimmt, wo es zu Sprengstoff weiterverarbeitet werden sollte. Das Schiff wurde von seinen Eigentümern aufgegeben und von den libanesischen Behörden beschlagnahmt. Die Fracht der Rhosus wurde von September 2014 bis Oktober 2015 in eine Lagerhalle im Hafen verbracht, bevor das Schiff 2018 an der Mole versank. In der Lagerhalle blieben die 2750 Tonnen  Ammoniumnitrat bis es, angeblich durch Schweißarbeiten in der Lagerhalle, zu einem Brand kam, zu dessen Folgen mehrere der Megaexplosion vorausgehende Explosionen gehörten, bis der gesamte chemische Rohstoff explodierte.

In einer Welt, in der es nur Verschwörungstheorien gibt, aber angeblich keine Geheimdienstoperationen, ist es nicht nur sinnlos zu fragen, warum zum Beispiel die USA mehr Geld für ihre 17 Geheimdienste ausgeben, als Russland für sein gesamtes Militär. Es ist auch bei Strafe der öffentlichen Diskreditierung, Erniedrigung und Existenzvernichtung verboten, zu ermitteln und darüber nachzudenken, wem die Kette von Ereignissen vor allem nützt, die selbstverständlich allesamt keinerlei kausalen Bezug haben und an deren Ende plötzlich und unvorhersehbar eine riesige Explosion steht. Die Cui Bono Frage darf im Universum der westlichen Massenmedien nur gestellt werden, wenn Russland oder neuerdings China für Vorgänge verantwortlich gemacht werden soll.

Dann allerdings gilt es seit einigen Jahren als Qualitätsjournalismus, wenn faktenfrei auf Grund von Vermutungen über die angebliche Verruchtheit und Perfidie von Vladimir Putin oder Xi Jinping berichtet wird, zwei Personen, die, wie gute Mediennutzer mittlerweile wissen, Ursache fast allen Übels in der Welt sein sollen. Die personalisierte Anklage gegen Russland und China ist in Spiegel, Süddeutscher, in ARD und ZDF gleichzeitig bereits die Verurteilung. Der Spiegel brachte es sogar fertig, Putin als Cover-Schurken in das Cockpit eines russischen Kampfjets zu montieren, um die Vorstellungswelt seiner Chefredaktion zu bebildern und dem gebenedeiten  Qualitätsjournalismus der Hamburger Schule eine weitere Sternstunde hinzuzufügen. Satireschalter wieder auf „Aus“.

Gibt es hingegen eine Verbindung zu sicherheitspolitischen, militärischen und geheimdienstlichen Interessen des Staates Israel gilt sofort die Bibi-Grundregel, dass es irgendwie strukturell antisemitisch und verkürzte Kapitalismuskritik ist, solche Erwägungen als etwas anderes als  irgendwie strukturell antisemitisch und verkürzt kapitalismuskritisch zu bezeichnen. Egal wie die Faktenlage ist. Der Mossad hat zwar nachweisbar die Rekordzahl von 3000 gezielten Tötungen auf dem Kerbholz, wie die Folgen staatsterroristischer Anschläge und illegaler Hinrichtungen mit großem Verständnis genannt werden, wenn sie von den Guten verübt werden. Aber das sind Fakten, die von der wirklich wahren westlichen Wahrheit ablenken. Denn für das Recht gilt ja die „Große Georginische Triumvirats-Regel“, benannt nach George Orwell und 2 mal George Bush, die besagt, dass auch vor dem internationalen Recht alle gleich sind, aber einige eben gleicher. Recht ist sowieso nur etwas für Loser ohne Nuklearwaffen.

Aus diesem Grund werden ihnen die folgenden Informationen in ARD, ZDF, FAZ, Süddeutscher und den Medien des Springerverlages Welt, Bild und taz vorenthalten. Zu ihrem eigenen Schutz. Denn sie wollen doch nicht wegen strukturell antisemitischer, verkürzter Kapitalismuskritik Schwierigkeiten bekommen, zum Beispiel mit ARD, ZDF, FAZ, Süddeutscher, Welt, Bild und taz? Zum Beispiel, weil sie der Meinung sind, dass die Machtpolitik eines militaristischen Staates nicht mit der Kultur einer jahrtausendealten religiösen Gruppe identisch sein kann oder identisch sein sollte, wenn man diese Kultur für wertvoll hält.

Was werfen sie da ein? Die taz gehöre gar nicht zum Springer-Verlag? Das muss man aber dazu sagen, weil merken tut man es nicht mehr!

An verschwiegenen Fakten wäre zum Beispiel folgendes im Angebot:

Israels Premierminister Benjamin Netanjahu hatte bereits am 27. September 2018 bei einer Generalversammlung der UNO eine Fototafel des Hafens von Beirut mit angeblichen Waffenlagern der Hisbollah gezeigt, und dabei genau den Teil des Hafens gezeigt, der jetzt vernichtet wurde. Netanjahu sagte mit Bezug auf die seit vielen Jahren angeblich unmittelbar bevorstehende Fertigstellung einer iranischen Atombombe: „Wir werden weiter gegen den Iran vorgehen, wann immer und wo immer wir es müssen, um unseren Staat und unser Volk zu verteidigen.“ Womit Netanjahu nicht nur den Iran selbst, sondern den schiitischen Bereich des Nahen Ostens meinte, also Iran, Irak, Syrien, Aserbaidschan und eben die schiitische Hisbollah Miliz, die größte nicht-staatliche Armee überhaupt.

Vor der Explosion in Beirut wurden mindestens zwei tieffliegende Jets über dem Stadtgebiet gehört und gesehen. In dem eben bereits zitierten Artikel der angesehenen Asia Times steht außerdem: „Hochstehende westliche Quellen teilten der Asia Times mit, dass westliche Aufklärungsflugzeuge über der libanesischen Küste im Einsatz waren, im Moment der Explosion. Sie hätten aber keine Angriffe ausgeführt.“ Das klingt nach Vorwissen, dass nicht zu einem Unfall passt.

Boaz Hayoun, ein israelische Experte für Sprengstoff und Seismographie, der unter anderem für die Einhaltung von Regularien für Sprengstoffe in Israel zuständig ist, stellte fest, dass es 43 Sekunden vor der gigantischen Explosion in Beirut eine Sequenz von 6 unterirdischen Explosionen im Abstand von jeweils 11 Sekunden gab. Die Zeitschrift „Israel Defense“ bezeichnete sie als Explosionen von Waffensystemen, die absichtlich oder unabsichtlich im Hafen von Beirut gezündet worden seien.

In einem Luftangriff am 21. Juli 2020 hatte die israelische Luftwaffe den wichtigen Hisbollah-Kommandeur Ali Kamel Mohsen Jawad bei einem Luftangriff auf den Flughafen von Damaskus getötet. Die Hisbollah hatte dafür Rache angekündigt und unmittelbar danach hatte der  israelische Verteidigungsminister Benny Gantz gedroht, dass „der Libanon die schmerzhafte Verantwortung für jeden Anschlag tragen wird, der von seinem Territorium ausgeht“. Der christliche libanesische Präsident und der sunnitische Premierminister hatten beide mit der Hisbollah zusammengearbeitet.

Die israelische Führung hatte in verschiedenen Stellungnahmen klargestellt, dass sowohl Hisbollah als auch der Libanon als Staat für schiitische Angriffe auf israelische Truppen bestraft werden würden. Die Zeitung „Israel Hayom“ zitierte den israelischen Verteidigungsminister Gantz, dass er die israelischen Streitkräfte instruiert habe, libanesische Infrastruktur zu bombardieren, falls die Hezbollah israelische Soldaten oder Zivilisten verletze“. Der israelische Generalstabschef Aviv Kochavi fügte hinzu: „Falls die Hisbollah einen weiteren Angriff unternimmt, werden wir eine ungewöhliche Antwort der israelischen Streitkräfte auf die Hisbollah im Libanon beobachten.“

Die höchst merkwürdige Explosion in Beirut hat es in dieser Form, also mit einer Druckwelle, die man nur von Atomwaffen kennt, bisher nur zwei mal gegeben. Nicht bei der Explosion von Ammoniumnitrat, dass ohne Zusatz von weiteren Stoffen wie Öl oder Benzin eine stabile und nicht besonders explosive Substanz ist. Sondern bei den Einsätzen einer neuen Waffe durch Israel in Syrien und gegen die iranische Marine in diesem Jahr.

Die derzeitige Situation im Nahem Osten mit dem Schulterschluss der Vereinigten arabischen Emirate mit Israel und die bereits bestehende Zusammenarbeit Israels mit Saudi Arabien, das heißt die Allianz wesentlicher sunnitischer Kräfte mit den Israelis und den USA ermöglicht also ein Vorgehen gegen die schiitische Allianz Iran, Irak, Syrien und Aserbaidschan. Der Libanon ist jetzt ausgeschaltet. Die Strategie (Sieben Länder in fünf Jahren), den Nahen Osten ins Chaos zu stürzen, damit die USA, Israel und Saudi Arabien dort durchregieren können, ist weiter umgesetzt worden.

Gleichzeitig ermöglicht die Strategie neoliberalen Wirtschaftskräften den Libanon im Ausverkauf als Ramschware zu übernehmen. Zu den Nutznießern dieser Entwicklung gehört auch Frankreichs Präsident Macron, der sich in alter Kolonialmachtmanier für die Rettung des Libanon mit-zuständig erklärt hat. Aber auch libanesische Oligarchen in Brasilien, die dort mit transferiertem Kapital großen Einfluss erlangt haben und die es jetzt in die alten Heimat zurückzieht, gehören dazu. Das Kapital ist eben international aufgestellt. Und so ist klar: Jegliche Aufbauhilfe wird an die Umwandlung des korrupten Libanon in einen ebenso korrupten neoliberalen Modellstaat geknüpft.

Nicht zuletzt unterstützt der israelische Militärschlag die neue Strategie der USA unter Trump, in der er sich mit Sleepy Joe Biden einig ist, nämlich die Neue Seidenstraße wo immer möglich zu behindern oder zu zerstören und den Neuen Kalten Krieg und das totale Abkoppeln von China durchzuführen. Der Libanon war der Asiatischen Entwicklungsbank bereits beigetreten,  die zur Finanzierung der Neue Seidenstraße gegründet wurde. Beirut war einer der wichtigsten Seehäfen der maritimen Seidenstraße. Insofern ist die Anwesenheit von westlichen Aufklärungsflugzeugen bei der Aktion, die gleichzeitig Frühwarn-, Überwachungs und Auswertungsfunktionen übernommen haben dürften, nicht überraschend. Und der Einsatz der neuen israelischen Waffe trifft sicher auf das (Kauf) Interesse der US Militärs.

Aber wie ist das dröhnende Schweigen in den Öffentlich-Rechtlichen zu all diesen Fakten, Strategien und Entwicklungsrichtungen, wie ist ihr kompletten Schweigen zur Rolle Israels bei gleichzeitigem flächendeckenden Neo-McCarthyismus (identisch in den NATO affinen Printmedien) angesichts jeder nicht dezidiert positiven Äußerung  zur Kriegspolitik des israelischen Sicherheitsstaates mit  ihrem verfassungsmäßigen Auftrag zur umfassenden Aufklärung der Bevölkerung in Einklang zu bringen?

Richtig, gar nicht. Sie sind, ähnlich wie die US Konzernmedien, im wesentlichen das Propagandainstrument eines zunehmend gewalttätigen Westens, der Demokratie für veraltet hält und an der Umgestaltung der Welt in neofeudale, überwachungskapitalistische „Governance“ Gebiete arbeitet.

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Danke an den  Autoren  für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Bildquelle:    Alex Gakos / shutterstock

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54 Kommentare zu: “Beirut war kein Unfall | Von Dirk Pohlmann

  1. Vielen Dank für den äußerst interessanten und aufschlussreichen Artikel. Ich kann den Großteil der Analysen nachvollziehen, mit dem folgenden Teil bin ich jedoch nicht einverstanden:
    „Die derzeitige Situation im Nahem Osten mit dem Schulterschluss der Vereinigten arabischen Emirate mit Israel und die bereits bestehende Zusammenarbeit Israels mit Saudi Arabien, das heißt die Allianz wesentlicher sunnitischer Kräfte mit den Israelis und den USA ermöglicht also ein Vorgehen gegen die schiitische Allianz Iran, Irak, Syrien und Aserbaidschan. Der Libanon ist jetzt ausgeschaltet. Die Strategie (Sieben Länder in fünf Jahren), den Nahen Osten ins Chaos zu stürzen, damit die USA, Israel und Saudi Arabien dort durchregieren können, ist weiter umgesetzt worden.“
    Die ganze Geschichte ist, wie ich gleich veranschaulichen werde, wesentlich komplexer als einfach Schiiten gegen Sunniten. Das sunnitisch wahabitische Saudi Arabien rivalisiert zum Beispiel gegen die sunnitischen Muslimbrüder Ägyptens und der Türkei und bekämpft die sunnitischen Muslimbrüder der Hamas in Palästina, die wiederum von der libanesisch-schiitischen Hisbollah und dem schiitischen Iran unterstützt werden. Andererseits unterstützt die sunnitische Türkei das schiitische Aserbaidschan, dessen Bevölkerung zu den Turkvölkern zählt und dessen Regierung einen Zusammenschluss mit jenem Teil des Irans anstrebt, der von Aserbaidschanern bevölkert ist (ca. 20% der Bevölkerung des Irans) und mit dem es ein „Groß Aserbaidschan“ bilden möchte. Die Beziehungen zwischen dem schiitischen Aserbaidschan und dem schiitischen Iran können also keineswegs als gut eingestuft werden. Aserbaidschan wird darüber hinaus von Israel unterstützt, mit dem es unter anderem militärisch zusammenarbeitet (siehe dazu den Artikel Defying Geography: The Israel-Azerbaijan Partnership https://besacenter.org/perspectives-papers/israel-azerbaijan-partnership/). Last but not least unterstützt der Iran das christliche Armenien gegen das schiitische Aserbaidschan im Konflikt des Bergkarabach. Israel erkennt interessanter Weise den türkisen Genozid gegen die christlichen Armenier, nicht an … wie man sieht, sind die Dinge bei weitem komplexer als man meinen würde.

  2. No ship of unknown origin and load comes close to the Beirut port without the consent and knowledge of the German Navy. That is impossible. Lebanon's waters are restricted like no other. It has a radar target tracking system and a separate military radar system. Since the waters are very sensitive, everything is strictly monitored, especially after 2006. In principle, there is no ship that is allowed to sail there unnoticed. The space is practically impenetrable because of security in the Middle East. There is a UNIFIL monitoring center in Lebanon, and the patrol ships of the German Navy are also on the coast. Both units were at your post that day, but none of them intercepted this container ship. So when the ship carrying ammonium nitrate headed for the Beirut port, someone from the command center must have noticed. Why didn't these officers recognize and block this danger? After all, the mandate of the German government is about preventing arms smuggling, etc. The ship must therefore have been known to the top senior officer of the UNIFIL mission, because only they can go beyond guidelines and permit delivery in Beirut. There are 2 systems that are monitored by the radar, one works with civilians and the other with military transponders, can it really be that the military has slept too? In this respect, the ship would have been a main target and should have been pushed aside, as there was a risk that this very ammonium nitrate could explode. The German Navy acts according to protocol and established guidelines, that is, where do the ships come from, where do they want to go, what is loaded, and then, after consultation with the senior officer and authorization, a decision is made as to whether a ship may dock at the Beirut port or not.

    Participation of armed German armed forces in the "United Nations Interim Force in Lebanon" (UNIFIL):

    Abstract:
    4. Tasks The following tasks result for the forces involved in the Bundeswehr:
    – Sea-based reconnaissance and surveillance within the UNIFIL operational area defined by the United Nations and, on the basis of a request from Lebanon to UNIFIL, sea-based air surveillance over the whole of Lebanon;
    – Seaward security of the Lebanese coast and coastal waters;
    – Control of sea traffic in the specified maritime area of ​​operation including control of cargo / people on board ships;
    – diversion of ships in case of suspicion;
    – Maritime lockdown operations within the maritime operational area;
    – Help to ensure access for humanitarian workers to the civilian population;
    – Air transport to and within the operational area;
    – self-protection and emergency aid; – Technical equipment assistance, military advice / training assistance for the Lebanese armed forces and the United Nations;
    – Support in the implementation and execution of the tasks in staff, leadership, connecting and security elements as well as in the areas of logistics and medical services of the mission.

    How could this container ship have reached the port of Beirut? So without the consent of the German Navy? Even if the Lebanese government had allowed it. Does the German Navy have a mandate to assert itself.

  3. Lieber Herr Pohlmann, das war bis heute Ihr unvollständigster Beitrag den Sie bei KENFM geschrieben haben. Das ist kein Journalismus mehr, sondern entspricht genau den MSM.

    Begründung: Ihr zitierter Artikel von REUTERS-Jerusalem liest sich in der Gesamtheit dort ganz anders – wesentliches dazu haben Sie in Ihrem Beitrag einfach weggelassen:

    Link: https://translate.google.com/translate?hl=de&sl=auto&tl=de&u=https%3A%2F%2Fwww.reuters.com%2Farticle%2Fus-lebanon-security-blast-seismology%2Fseismic-data-suggests-string-of-blasts-preceded-beirut-explosion-israeli-analyst-idUSKCN2591S2

    Zitat REUTERS/JERUSALEM: „Seismologische Daten deuten darauf hin, dass der Explosion des Hafens von Beirut sechs Explosionen vorausgingen, von denen die letzte eine Verbrennung von Feuerwerkskörpern war, die offenbar ein Lagerhaus voller Ammoniumnitrat gezündet hatten, sagte ein israelischer Analyst am Donnerstag. Die sechs Explosionen ereigneten sich während des Vorfalls am 4. August in Intervallen von 11 Sekunden. Die Hauptexplosion folgte der letzten um etwa 43 Sekunden, sagte Boaz Hayoun von der israelischen Tamar Group gegenüber Reuters.

    Unter den von Hayoun zitierten Sensoren befand sich ein Array, das vom internationalen geologischen Projekt IRIS etwa 70 km vor der libanesischen Küste installiert wurde – was seine Schlussfolgerungen in Frage stellte. Laut IRIS haben die Sensoren in Abständen von etwa 11 Sekunden vor der Hauptexplosion in Beirut mehr als fünf „kleine Ausbrüche“ aufgenommen, eine Sequenz, die nach dem Vorfall (in Beirut) fortgesetzt wurde.

    "Ich glaube nicht, dass sie mit der großen Explosion in Beirut verbunden sind", sagte Jerry Carter, Direktor der IRIS-Datendienste, gegenüber Reuters. "Sie könnten aus einer seismischen Untersuchung stammen", fügte er hinzu und bezog sich auf Geologen, die kleine Explosionen für die Unterwasserkartierung durchführten.“

    Hayoun sagte, dass er, nachdem er Aufnahmen von diesem Feuer gesehen hatte, überzeugt war, dass es durch die Verbrennung von Feuerwerkskörpern verursacht wurde – und dass dies ausgereicht hätte, um das Ammoniumnitrat auszulösen. Israel Defense, ein führendes privates Online-Journal mit engen Beziehungen zum israelischen Militär, das erstmals über Hayouns Ergebnisse berichtete, beschrieb seine Analyse einer möglichen Explosionssequenz als konsistent mit Munitionsdetonationen. Eine solche Sequenz könnte mit „Waffensystemen, die in einer Kette aktiviert sind“ übereinstimmen und möglicherweise im Hafen gelagert und versehentlich oder absichtlich ausgelöst wurden, sagte Israel Defense.

    Zitat -ISRAEL-DEFENSE- schreibt am 13.08.2020 detailliert u.a.:

    „Die Tamar-Gruppe, die von Boaz Hayoun, einem ehemaligen Offizier des IDF Engineering Corps, gegründet wurde, befasst sich seit Jahrzehnten mit dem Bereich des Abrisses und der kontrollierten Explosionen in Israel und hilft Flughäfen auf der ganzen Welt bei der Identifizierung explosiver Materialien. Unter anderem führt die Gruppe spezielle Projekte mit Sprengstoff durch, darunter Explosionen in Gebäuden und komplexe Experimente. Zur Gruppe gehören das Israeli Explosives Safety Center und das National Fireworks Laboratory, das im Auftrag der Standards Institution of Israel für die Lizenzierung aller Feuerwerkskörper verantwortlich ist, die hauptsächlich aus China stammen.

    Der dramatische Wendepunkt beim Verständnis der Katastrophe in Beirut begann mit der seismologischen Untersuchung, bei der seismische Statistiken von Sensoren im gesamten Nahen Osten gesammelt wurden. Es wurde deutlich, dass die seismologischen Institute in Israel, die sich weit entfernt vom Epizentrum der Explosion befanden, das Zittern der riesigen Ammoniumnitrat-Explosion in Beirut, die einem kleinen Erdbeben entsprach, deutlich entdeckten. Sie konnten jedoch nicht den Fund machen, der nur mit CY603 entdeckt wurde, einem seismografischen Netzwerk von sechs Sensoren im Meer zwischen Zypern und dem Libanon, etwa 70 km von Beirut entfernt in einer Tiefe von 2,2 km. Es handelt sich um ein Netzwerk, das im Rahmen von IRIS, einem internationalen geologischen Projekt zur Erforschung und Vorhersage von Erdbeben sowie zur Erkennung von Waffentests im Mittelmeerraum, installiert wurde. Die Statistiken der Sensoren sind für die Öffentlichkeit im Internet verfügbar, wurden jedoch nicht routinemäßig am 5. August, weniger als 24 Stunden nach der Katastrophe in Beirut am 4. August, kurz nach 6:00 Uhr im Internet, blockiert. Die Geophysik-Experten erhielten diese Daten dennoch und stellten fest, dass die hier gezeigten Seismogramme mit den Seismogrammen anderer empfindlicher Sensoren in der Region hinsichtlich der Hauptexplosion in Beirut identisch sind. Und dennoch scheint es, dass kein anderes Unternehmen bemerkt hat, was bei der Gesamtuntersuchung des Ereignisses entdeckt wurde: Der großen Explosion des Ammoniumnitrats gingen die sechs mysteriösen Explosionen voraus.

    Jede dieser Explosionen entsprach der von mehreren Tonnen Sprengstoff (es ist schwierig, die genauen Mengen in dieser Phase der Untersuchung zu bestimmen), und die Zeitspanne zwischen ihnen war gleich – 11 Sekunden. Wie im Seismogramm zu sehen ist, können wir fünf identische Explosionen im Abstand von 11 Sekunden eindeutig identifizieren, während die sechste Explosion, 11 Sekunden später, um ein Vielfaches größer war. Und dann, nach weiteren 43 Sekunden, kam die massive Explosion, die von allen Seismographen im Nahen Osten aufgenommen wurde und große Teile Beiruts verwüstet hat.

    Diese Analyse wirft wichtige Fragen hinsichtlich der akzeptierten Annahme auf, die in den Medien veröffentlicht wurde, dass die Explosion von einem Brand am Boden im Hafen herrührte, der Feuerwerkskörper und dann die Säcke mit Ammoniumnitrat entzündete. Es steht auch im Einklang mit ausländischen Medienberichten (die von offiziellen Quellen im Libanon nicht überzeugend bestritten wurden), dass unter den "regulären" Lagern im Hafen, in dem das Feuerwerk und das Ammoniumnitrat gelagert wurden, eine unterirdische Stadt war, die von der Hisbollah, dem wirklichen "Eigentümer", betrieben wurde. Es gibt im libanesischen Haupthafen, anscheinend unter den Lagerhäusern auch Tunnel, deren Überreste in Berichten deutlich gezeigt wurden.“

    Der Gründer der Tamar-Gruppe, Boaz Hayoun, sagte gegenüber dem israelischen Verteidigungsministerium: "Wir wissen immer noch nicht genau, was die ersten Explosionen verursacht hat, ob Sabotage oder eine Fehlfunktion. Die Hisbollah muss die Antwort auf diese Frage geben."

    Quellen:

    https://www.israeldefense.co.il/en/node/44662

    http://www.tamar-group.com/

    https://www.iris.edu/hq/news/story/iris_appoints_jerry_carter_as_next_director_of_data_services

    https://english.alarabiya.net/en/business/energy/2014/10/19/Israel-s-Tamar-group-looks-to-sell-gas-to-Egypt.html

    • Egal, ob Schuldige gesucht werden, bzw Schuld von sich gewiesen wird.
      Das zeigt, wie sensiebel die Menschen bei solchen Katastropfen geworden sind.
      Und das liegt sicher nicht darann, dass man den Israelis oder USA etwas in die Schuhe schieben will, dass liegt eher daran, dass die Erfahrungen welche reichlich gemacht wurden, genau in dieses Muster pasten.
      Und jetzt kann man sich empören, wenn man eventuell fälschlich beschuldigt wird, aber zuzuschreiben haben es sich genau diese Kreise.
      Wer ständig am zündeln ist, darf sich nicht wundern, wenn die Stimmung eher von Mistrauen geprägt ist.
      Und natürlich kann man auch hier die Frage stellen, wem nützt es. Sicher nicht der liberianischen Bevölkerung.

    • Selbst wenn Du doppelt und dreimal so lang schreibst und auch Dinge findest, die Grund Voreile nicht so ganz stimmen – zwischen Zufall und Cui Bono ist ein langer Weg, der mit Sicherheit von den Zuständigen schon jetzt und weiterhin mit Desinformation gepflastert wurde und wird. Und selbst der Zufall hat sein "cui bono" und das wird schon in der nächsten Zeit sichtbar werden. Und ob das so herum oder anders herum verläuft könnte ein zusätzliches Licht auf den "Zufall" werfen. Also schauen wir mal…

  4. Hallo Dirk Pohlmann,

    weil ich ja viele Beiträge von Dir sehr gut finde (darf ich Dich hier duzen?):

    Nachdem der (relativ gerade) Fußweg zwischen dem Punkt 1 auf Nethanyaus Luftbild und dem Explosionskrater laut OpenStreetMap 8,6 Kilometer beträgt, fände ich es souverän von Dir, wenn Du dem Artikel ein Korrektur-Statement hinzufügst.

    So etwas kann passieren, dass es Dir passiert ist macht mich bisschen traurig.
    Ich werde weiterhin gerne Deine Artikel lesen.

    Gruß,
    Frank

  5. Man sollte doch einfach ausrechnen können ob die Explosion von dem gelagerten Rohstoff oder von einer neuartigen Waffe verursacht wurde.
    Eine bestimmte Menge eines bestimmten Stoffs…erzeugt so und soviel Sprengkraft…
    Passt die Menge, der Stoff und die Explosion zusammen?

    Notfalls könnte man ja auch nochmal die selbe Menge kontrolliert sprengen, falls es Zweifel gibt.
    Dann müsste ja eine vergleichbare Explosion entstehen.
    So Teuer scheint das Zeug ja nicht zu sein.

  6. voltairenet.org/IMG/mp4/Syrie.mp4

    Hier ein Video der "Explosion" in Syrien – so zumindest Voltairenet.

    voltairenet.org/article210677.html

    Denke, dies könnte Pohlmanns Quelle sein?

    Ich hoffe, dass sich die Nuklear-Variante als bisherige Vermutung mit Messungen bald klären lässt.

    • Schau mal bei "voltairenet" nach. Dort finden sich weitere Details, wenngleich auch da kein 100%iger Beweis vorliegt. Es düfte klar sei, dass ein solcher gar nicht möglich wäre, denn die Geheimdienste kann man nicht beschuldigen dumm zu sein. Alles was bleibt ist die Betrachtung des "cui bono", die auch Christoph Hörstel untersucht. Heißt: Es hilft nichts, Du musst Dir Deine persönliche Meinung bilden – Beweise werden weder in der einen, noch in der anderen Richtung jemals (in 20+ Jahren?) vorliegen. Dafür kennen wir ja noch etliche weitere Beispiele. Fragen können gestellt werden – Antworten bleiben schwierig.

  7. Die Cui Bono Frage darf im Universum der Pohlmann nur gestellt werden, wenn der Westen für Vorgänge verantwortlich gemacht werden soll.

    Oder etwa nicht?

    Die Faktenlage über den Vorgang ist noch so dünn, dass man sich doch nur geprägt von ideologischer Vorverurteilung zu irgendeinem Standpunkt durchringen kann.

    Die offiziell berichtete Version stimmt vermutlich nicht. Also alles wie gehabt. Aber solange man nicht handfeste Indizien hat, ist das alles Wunschdenken: "Hoffentlich waren es die Israelis, die USA oder am besten Deutschland." – Dasist doch kein Journalismus.

    • "Hoffentlich waren es die Israelis, die USA oder am besten Deutschland."
      Wenn das deine Interpretation des Artikels ist, dann würde ich ihn noch mal lesen.
      Fakt ist das die im Artikel erwähnten Indizien sehr wohl auf den Westen deuten, wie auch im Artikel gut begründet wird.
      Fakt ist auch das der Westen die einzige Partei ist die hier profitiert. Willst du diese Tatsachen einfach ignorieren? Und dann auch noch dem guten Pohlmann Dinge in den Mund legen die er nie geschrieben hat? – Das ist doch kein vernünftiger Kommentar.

    • "Der Westen" – das ist also eine vernünftige Kategorie?

      Niemand bestreitet, dass es einen Imperialismus gibt. Übrigens im Westen wie an anderen Orten auch.

      Und niemand hier würde die Option "Israel" für absurd ahlten.

      Aber wer ist Israel?

      Es wird hier immer so getan, dass jede Rakete mit US-Abzeichen drauf, direkt aus dem Oval Office kommt und dass alles eine kapitalistisch-imperialistische Melange ist.

      Wenn es rummst, dann waren es Israel, USA und der böse "Wertewesten". So einfach ist das? Vielleicht haben wir längst abgekapselte Fraktionen, auf die auch Regierunegn keinen Zugriff mehr haben?

      Dieser trash talk ist auf dem Niveau der Kanguru-Chroniken angelangt.

    • Zum Journalismus gehört auch das sogenannte "op-ed", nämlich der Darstellung der sellbständigen Meinung, zu der ein Journalist nach seinen bisherigen Recherchen gelangt ist. So etwas gab es früher auch in den Mainstream Medien.

    • Diese Medien waren früher ja auch schon Blindschleichengehege.

      Ich wünsche mich nicht in die Spiegel- und WDR-Romantik der 70er Jahre zurück.

    • Hier wird von medium so argumentiert, dass der westl. Imperialismus zwar existiert, aber es ebenfalls einen anderen (östlichen?) gibt. Meine Vermutung geht dahin, dass hier Russland und China gemeint sind?
      Wird hier einfach vergessen wie viele Kriege, Regimechanges, Überfälle vom US-Imperialismus und seinen Vasallenstaaten zu verantworten sind? Wievielmal grösser der Kriegsetat der USA und der Vasallenstaaten ist gegenüber Russland und China? Wie viele Stützpunkte allein die USA auf dem Globus haben im Gegensatz zu den beiden anderen Staaten?

    • In Russland, China und dem Iran gibt es nur liebe Menschen, da haben Sie mich gründlich missverstanden.

      Und wenn dort einer was Häßliches treibt, dann ist in jedem Fall nicht er, sondern der Westen in Bausch und Borgen Schuld.

      Von wem wurde Hitler an die Macht gebracht? Aber die da sind dann die Deutschen bis heute alleine selbst Schuld?

      Aber eine Muslimbruderschaft oder ähnliche Vereine, die sind rein defensive Notwehrbünde?

      Ab welchem Punkt sind die Handlanger des deep state vor Ort reine deep-state-Marionetten und ab wann kann man sie auch als autonom Handelnde und Verantwortliche für Ihrer Taten sehen?

    • Moin, medium, es ging nicht darum, ob es böse Menschen auch in anderen Ländern geht, sondern um Imperialismus!
      Imperialismus bzw. imperialistische Politik ist gebunden an die Wirtschaftsordnung des betr. Landes. Kurz gesagt ist die Akkumulation des Kapitals und die Produktion seiner Waren der Grund dafür, dass ein Staatswesen andere zwingt seine Produkte abzunehmen/zu kaufen. Sehr schön zu verfolgen bei der Nordstream 2 *Geschichte*!

      mfG

  8. Libanon auch mal anders: Nun ist ja orientalische Musik nicht allen deutschen Ohren genehm, aber wer sie mag, findet mit der libanesischen Sängerin Julia Boutros eine ausgezeichnete Adresse. Kann man leicht bei youtube finden, z.B. ihr Konzert in Tyre. Dass sie als Christin auch für die Hizbollah singt, mag Manchen seltsam erscheinen, doch wie Syrien ist der Libanon ein Land aller Religionen. Mir gefällt sie jedenfalls sehr gut und ich finde, dass man neben dem ganzen Wahnwitz von Politik und Macht auch immer mal einen Blick darauf werfen sollte, was ein Volk an kulturellen Leistungen hervorbringt. Und selbst der oder die, die orientalische Musik nicht mögen, können doch sehen, dass es sich hier um hohe Qualität handelt, auch jenseits des persönlichen Geschmacks.

    • PS: Nun mag ja Musik im Anblick des gegenwärtigen Elends im Libanon unpassend erscheinen – doch meine ich, wenn wir schon über den Libanon reden, sollten wir auch unbedingt etwas Positives in unserer Vorstellung haben und einmal zusehen, wie sehr viele Menschen einfach einmal in einem Konzert glücklich sind. Und dann fragt man sich, wieso es denn nicht sein kann und darf, das dieses Glück in den Alltag ausstrahlt und Menschen in Frieden leben können. Warum das so ist, erzählt Dirk Pohlmann weiter oben.

  9. Kleiner Puk,
    die letzte Bastion der Schiiten greift man erst an, wenn ihr potentieller Beschützer gefallen ist oder wenigstens taumelt. Solange Putin und seine Mannen fähig sind, den wahren Aggressoren dieser Welt die Stirn zu bieten, und diplomatisch größere Auseinandersetzungen (auch zu unseren Gunsten) geschickt zu vermeiden, werden die vollkommen verstrahlten Imperialisten tunlichst nur "stänkern". Sollte die Verstrahlung in deren Gehirnen extreme Schäden verursacht haben, dann holt euch alle noch paar gute Flaschen aus dem Keller und teilt sie mit euren Freunden, denn die Erde braucht uns nicht……
    LG
    Uwe Leonhardt

  10. Lieber Dirk Pohlmann
    Ihre Faktenlage laesst nur die Frage zu :

    "War Beirut ein Unfall?

    Gesichert ist "shit happens"
    Wir sollten den Haufen der "chienlit"nicht auch noch durch Glaube und nicht sauber belegte Mutmassungen
    unnoetig aufblasen.
    Das ist ein journalistischer "faux pas"
    Es spielt sonst keine Rolle mehr ob der "Shit"durch die Mainstreampresse laeuft oder durch die Alternativen.
    Die Sache stinkt jetzt schon zum Himmel.
    Fuer die unschuldigen Opfer und Angehoerigen ist das leider kein Trost.
    Ihnen gehoert unser Mitgefuehl .

    https://www.youtube.com/watch?v=wrcGSKYjn84

    • Genau so ist es – Titel wie im Mainstream, aber auch Voreingenommenheit wie im Mainstream, das könnte ein Herr Pohlmann auch objektiver verpacken.

    • Sehr geehrter Herr Pohlmann,
      es wäre doch von Vorteil, wenn Sie den Namen des Präsidenten der VR China richtig schreiben würden, das würde einem Medium wie KEN.FM, das ich sehr schätze und sehr oft lese, etwas mehr Seriosität verleihen. Der Man heißt Xi Jinping, das J wird wie Dj gelesen.

      Nichtsdestotrotz vielen herzlichen Dank für Ihren äußerst informativen und gut geschriebenen Artikel. Mit freundlichen Grüßen,
      Ihr Udo Müller

  11. Ausgerechnet Deutschland, der unterwürfige Schosshund und Pudel des europäischen, rassistischen, zionistischen Kolonialstaates Israel, erpresst die semitische Bevölkerung und Regierung Libanons damit, humanitäre Hilfe von der Einhaltung von Forderungen abhängig zu machen. Mit Hilfe Deutschlands macht sich Israel die Schwäche Libanons zunutze um die libanesische Bevölkerung zu unterwerfen.

    Das, was dem Repräsentanten Deutschlands und Ausbund massloser Überheblichkeit und Arroganz, dem Nachkomme von und selbst auch Menschenschlächter, Heiko Maas, in Beirut dafür zugestanden hätte wäre ein kräftiger Tritt in den Hintern.

    Mit dem Libanon schwächen unsere westlichen Regierungen und Politiker sowie sämtliche, die Bevölkerung beeinflussenden Teile unserer westlichen Gesellschaft und Israel, gleichzeitig bewusst und willentlich die syrische Bevölkerung zusätzlich noch mehr als sie ohnehin schon geschwächt ist.

    Es sind wenige Monate her, dass Deutschland ausser dem militärischen auch den nichtmilitärischen Teil der Hisbollah zur Terrororganisation und damit einen Teil Libanons zum Feind erklärte (Wo Israel aktiv ist, ist Deutschland auch nicht weit. Dies auch in Syrien). Doch dies wird in Deutschland in einer eigenartigen loyalen Komplizenschaft mit der eigenen Regierung und Macht, und ich denke auch mit der Israel-Lobby, und damit auch mit deren beider Verbrechen allseits verschwiegen.

    Die Hauptursache der Probleme in der Welt liegen im Westen. Vor allem in Westeuropa. Unser kolonialistischer Westen will dem Libanon, der libanesischen Bevölkerung vorschreiben, was sie zu tun und zu lassen haben. Was, wie immer, als im Interesse der Bevölkerung, dargestellt wird.

    Wenn wir etwas ändern wollen, solidarisch sein wollen, so ist dies der einzige richtige Ort dies zu tun, hier. Und aufhören auf die üblich überhebliche, arrogante mitteleuropäische Art andere zu belehren.

  12. Ein Fehler ist mir aufgefallen, die Tafel die Netanjahu dort zeigt. Ist nicht der Ort an dem es passiert ist. Jedoch sagte er später das die Hisbollah die Waffenlager verlegen würde und Israel als erster zuschlagen werde. Also bitte um Korrektur. Das ist einbischen weiter Nördlich, wo es zum "Unfall" kam.

    • Thx für den link!!!

      Ist sicher kein Zufall dass es gerade in Weissrussland krieselt, im Libanon auch und ein Massenmörder in Ö gerade auf Promo Tour war. Die Ö Regierung unter Kurz empfängt den Massenmörder natürlich gerne und freundschaftlich. Und die Berichterstattung in den Medien wäre verharmlosend bewertet wenn man sie mit der Berichterstattung des 3. Reiches vergleicht.

  13. Versteht endlich wer oder was hinter dem Lockdown in Europa und der Maskenpflicht steckt.

    Am 27 Mai 2020 hat der chinesiche Botschafter in Beirut und Kulturminister Abbas Mortada ein Abkommen betreffend kultureller Zusammenarbeit unterschrieben, mit der Hoffnung und Absicht daß der Libanon, historisches kommerzielles Tor vom Westen zum Nahen Osten, an der "Belt and Road Initiative" teilnehmen wird, um die Route Beirut-Tripoli wieder am leben zu bringen.

    Im März 2020, hat der libanesische Ministerpräsident Hassan Diab mitgeteilt, daß der Libanon Internationale Anleihen in höhe von 1,2 Miliarden US$, nicht zurückgezahlt hätte.

    Das IFM hätte sehr gerne den Libanon mit weiteren 10 Miliarden US$ verschuldet, aber die Verhandlungen scheiterten, weil Ende Juli 2020 Parteivorsitzender der Hisbollah Hassan Nasrallah, der Meinung war es sei besser sich das Geld bei den Chinese zu holen, denn China sei interessiert, zwölf Milliarden Dollar in Häfen, Eisenbahnen und die Energieversorgung zu investieren.

    Als Bestrafuhng wird Beirut am 4. August 2020 dem Boden gleich gemacht!
    Und Israel gibt sofort eine Pressemitteilung raus: wir waren es nicht.

    Die Herrscher der Welt spüren Machtverlust, sie spüren ihr Untergang nähert sich langsam, deswegen werden sie nicht zögern dasselbe in Europa zu machen!!

    • Im Moment sieht es eher noch so aus, als fühlten sie sich stark genug für Schutzgelderpressung – so heißt das doch bei der Mafia?!

  14. Letzte Woche las ich (online) in einem Artikel der Schweizer NZZ (Neue Züricher Zeitung), nicht gerade ein Verschwörungsblatt, über Augenzeugenberichte in der BBC. Diese wollen "kurz vor der Explosion" einen oder mehrere tieffliegende Jets über Beirut (oder über dem Hafengebiet ?) gesehen haben. Bei anschließender Internetsuche fand (zumindest ich) keinerlei andere Hinweise auf diese (eventuellen) Augenzeugenberichte der britischen BBC. Momentan kann ich auch den betreffenden NZZ- Artikel nicht mehr finden.

  15. Der israelische Staat handelt sicher an vielen Stellen sehr kritikwürdig.
    Dieser Artikel enthält viel Text, viel Meinung, ein paar Tatsachen,
    aber an keiner Stelle einen Beweis dass Israel hinter der Explosion steckt.
    Dass die Hafenbehörde schon über Jahre gewarnt hat, dass solche Explosionen im Westen
    selten, aber dann verheerend vorgekommen sind?
    Muss man alles nicht erwähnen.

    Hauptsache kenFN hat wieder Stimmung gemacht.

    Darum wird kenFN zwar viel gelesen, aber nur von wenigen geglaubt.

    • Woher weiß der obige Autor (kenfm=ken.fakenews), was Leser glauben und was nicht? Hat er da eine Umfrage gemacht? Oder hat er bloß geraten? Es wird doch nicht eine bloße Unterstellung sein? Eine Hoffnung darauf, dass Menschen ihre Scheuklappen enger stellen und gleich ihm nicht sehen wollen, was man sich sehen soll?

    • Ich würde den Artikel heute durchaus mit den Anschuldigungen gegen Russland wegen des Tscheschenenmordes oder auch dem Fall Skripal vergleichen… Mein erster Gedanke war und bleibt es, da steckt Israel dahinter ( nicht 'die Juden' oder so ) nein der Staat Israel, als verlängerte Arm der USA im mittleren Osten, als Einpeitscher und einer der Hauptursachen für Krieg und Leid in der gesamten Region….

    • Du behauptest Pohlmann würde sagen das Israel hinter der Explosion steckt.
      Wo bitte behauptet er das?
      Du musst die Worte die du liest und das was dein Gehirn dann draus macht auseinander halten!
      Das eine ist von Pohlmann, das andere ist nur dein (Wunsch)Denken!

    • Die Bilder erinnern auf frapierende Weise an Hiroschima und Nagasaki.
      Und da man mit den Abwürfen ja einen Frieden herbei bomben wollte, so die ofizielle lesart, ist es ja nur konsequent, den Frieden auch mit allen Mitteln zu erhalten.
      Israel als Brückenkopf scheint seinen Beschützern blind zu vertrauen.
      Da kann die Botschaft auch nach hinten los gehen.
      Machts gut
      Wir sehen uns dann in der Steinzeit

    • Ja, der Pilz sieht schon seltsam aus – und weitere Beobachtungen bringen ebenfalls ins Grübeln:
      https://www.voltairenet.org/article210667.html
      https://www.voltairenet.org/article210677.html

  16. Vielen Dank, Dirk Pohlmann, für diese Infos! Man kann ja nur hoffen, dass sich die sog. Schurkenstaaten (inkl. China und Russland) zusammensetzen, um eine Gegenstrategie zu entwickeln, bevor noch mehr Länder in Grund und Boden gebombt und gezündelt werden.

    mfG

    • Ja bitte, aber mit Macht und Einfluß… Oder etwa nicht und Wer so viele Milliarden für sein "Geschäft" erhält, der muß ja ab und zu einen großen Wurf landen.

    • USGerman sagte in Bezug auf US-Geheimdienste :
      "die Menge and Geld hat nichts mit Qualitaet zu tun"
      ….Ja da muss ich Ihnen das erste mal recht geben!

    • "die Menge and Geld hat nichts mit Qualitaet zu tun ….. oder effektivitaet"

      Hat das irgendwer hier in Frage gestellt??
      Macht das die Tatsache weniger richtig?
      Nein!

  17. Gut, schön, aber damit war zu rechnen. Jedes Land das mit China Geschäfte macht wird unruhige Zeiten erleben. Hafenanlagen explodieren, züge entgleisen, Flugzeuge stürzen ab usw. Die Botschaft ist eindeutig: Sicherheit gibt es nur für Länder die auf auf unserer Seite sind. Und damit wird es asymetrisch zuungunsten von China (so ist das zumindest gedacht) – wir bauen Bomben das ist billig. Ihr müsst eure Länder vor diesen Bomben schützen, das ist teuer.

    • Na, demzufolge darf man gespannt sein wo es bei uns demnächst bumst. Kanzleramt wäre genehm, mal ein wenig Abwechselung in dem durchkorrupteten Parasitenalltag 😁

    • Genau so ist es!!

      Am 27 Mai 2020 hat der chinesiche Botschafter in Beirut und Kulturminister Abbas Mortada ein Abkommen betreffend kultureller Zusammenarbeit unterschrieben, mit der Hoffnung und Absicht daß der Libanon, historisches kommerzielles Tor vom Westen zum Nahen Osten, an der "Belt and Road Initiative" teilnehmen wird, um die Route Beirut-Tripoli wieder am leben zu bringen.

      Im März 2020, hat der libanesische Ministerpräsident Hassan Diab mitgeteilt, daß der Libanon Internationale Anleihen in höhe von 1,2 Miliarden US$, nicht zurückgezahlt hätte.

      Das IFM hätte sehr gerne den Libanon mit weiteren 10 Miliarden US$ verschuldet, aber die Verhandlungen scheiterten, weil Ende Juli 2020 Parteivorsitzender der Hisbollah Hassan Nasrallah, der Meinung war es sei besser sich das Geld bei den Chinese zu holen, denn China sei interessiert, zwölf Milliarden Dollar in Häfen, Eisenbahnen und die Energieversorgung zu investieren.

      Als Bestrafuhng wird Beirut am 4. August 2020 dem Boden gleich gemacht!
      Und Israel gibt sofort eine Pressemitteilung raus: wir waren es nicht.

      Die Herrscher der Welt spüren Machtverlust, sie spüren ihr Untergang nähert sich langsam, deswegen werden sie nicht zögern dasselbe in Europa zu machen!!

    • Eine Frage hab ich noch.
      Warum haben weder die Israelis noch die USA den Iran bis heute angegriffen?
      Irgendwo muss es da wohl ein Problemchen geben.
      Und ob in Beirut Menschen sterben oder nicht, seit wann ist das relevant?
      Seit der Explosion.

      Es haben sich schon wieder Etlichen verarschen lassen.

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