„Bis das Volk mich nicht mehr will“

ARD-Interview mit Syriens Präsident Assad vom 01.03.2016.

KenFM empfiehlt diesen Beitrag. Hier der Link zum Interview: http://www.tagesschau.de/ausland/assad-interview-105.html

 

KenFM bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Meinungsartikel und Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

2 Kommentare zu: “„Bis das Volk mich nicht mehr will“

  1. Eine Frage durch ARD an Assad ist ja die, ob „Deutschland“ eine „besondere Rolle zu spielen“ habe.
    Assad antwortete:“ Praktisch gesprochen sehen wir eine solche Rolle allerdings noch nicht, da dies den entsprechenden Willen voraussetzt und der Wille mit Unabhängigkeit zu tun hat.“
    Ja, ich meine, dass Assad da den Finger in eine deutsche Wunde legt. Solange Deutschland nicht souverän ist, solange ist es eine willenlose und somit ichlose Marionette. Der allgemeine (!) Deutsche denkt nicht gerne über Freiheit nach, weil Freiheit nur zusammen mit der Eigenverantwortlichkeit zu verwirklichen ist. Wenn dann die Politik ihm „Sicherheit“ verkaufen will, gegen die er seine Freiheit eintauschen soll, kauft er der Politik das ab. Nur ist eben Sicherheit eine Illusion. Politik spricht vom „Recht auf Freiheit“. Das suggeriert, es sei die Freiheit das Kind des Rechtes. Doch was ist ein „Recht auf Freiheit“ wert ohne die Freiheit, dieses Recht auch durchsetzen zu können ? Recht ist genauer betrachtet das Kind der Freiheit, denn zuerst braucht es innere Geistesfreiheit, um ein Rechtsleben zu konzipieren. Dann braucht es äussere Freiheit, um Rechte real durchsetzen zu können. Politik verdreht die geistigen Verwandtschaftsverhältnisse. Ähnlich mit dem „Recht auf Leben“. Es gab Justizirrtümer. Man richtete einen Unschuldigen hin, der ein „Recht auf Leben“ hatte. Was ist ein „Recht auf Leben2 wert ohne das Leben selber ? Nichts. Oder ?

Hinterlasse eine Antwort