BLVD 3.1 – Stefanie Heinzmann im Gespräch mit Kai Stuht

Stefanie Heinzmann ist eine Schweizer Pop- und Soulsängerin.

Aufgewachsen im ruhigen und beschaulichen Kanton Wallis, geriet die damals erst 19 Jahre junge Heinzmann eher zufällig ins Rampenlicht, nachdem ihr Bruder sie 2008 motivieren konnte, ihr Gesangstalent bei der Castingshow SSDSDSSWEMUGABRTLAD von Stefan Raab unter Beweis zu stellen.

Den Castingwettbewerb „Stefan sucht den Superstar, der singen soll, was er möchte, und gerne auch bei RTL auftreten darf“, der eine Antwort zu Dieter Bohlens Superstar-Maschinerie darstellen sollte, konnte Heinzmann für sich entscheiden und gewann so einen Plattenvertrag bei Universal.

Seitdem hat sich für die junge Schweizerin, die damals gerade die Schule beendet hatte, viel verändert. Nach dem massiven Hype um ihre Person in den ersten Monaten nach dem Sieg bei Raab, empfindet sie sich heute wieder als deutlich ausgeglichener und glücklicher. Ihre „neue Gelassenheit“ lässt sie auch im Business selbstbewusster auftreten und spiegelt sich in ihrem aktuellen Album „Chance of Rain“ wider.

Der enorme Druck, der auf Musiker von deren Plattenfirmen ausgeübt wird, spielt in Heinzmanns Leben nur noch eine untergeordnete Rolle. Plattenverkäufe oder Labelerwartungen nach neuen „Hit-Singles“, die innerhalb kürzester Zeit aus dem Boden gestampft werden sollen, interessieren sie nicht.

Ebenso wenig lässt sie negative Themen, gerade aus dem politischen, in ihr Weltbild eindringen. Stefanie Heinzmann glaubt an das Gute, und dass sie mit positiver Energie die Welt zu einem besseren Ort machen kann. Sie steht dazu, dass dies ein wenig esoterisch klingt.

Soziales Engagement ist ihr wichtig und sie möchte ihrer Vorbildfunktion, vor allem für junge Teenager, gerecht werden. Der Mensch ist für sie ein empathiefähiges und -bedürftiges Wesen, dessen schlechte Seiten sie sich nicht erklären kann.

Stefanie Heinzmanns Botschaft an die Welt, sowohl in diesem Interview, als auch in ihrer Musik, ist sehr simpel: „Habt euch lieb! ❤️ “

+++

Dir gefällt unser Programm? Informationen zu Unterstützungsmöglichkeiten hier: https://www.kenfm.de/unterstutze-kenfm

7 Kommentare zu: “BLVD 3.1 – Stefanie Heinzmann im Gespräch mit Kai Stuht

  1. Stefanie Heinzmann, frisch, frei, geradeheraus, gescheit und lieb.
    Ich kenne sie erst seit dem schönen Interwiev mit Ken Jebsen.
    Zur „Verkleidung“ Kai Stuhts denke ich, er sollte für sich einen Look suchen und dann dabei bleiben. Mal mit Hut, mal mit Kappe, dann wieder ohne … Irgendwie hängt er auch zu steif an seinen Zetteln.

  2. Hallo zusammen ^^ Ich finde die neue Sendung von euch sehr interessant und ein guter Weg um Menschen darauf aufmerksahm zu machen, dass es noch Journalisten giebt, denen nicht alles diktiert wirt.

    Ich hätte da einen interessanten Vorschlag: Und nämlich fände ich es super, wenn ihr Junge Menschen wie Florian (LeFloid) einladen würdet und mit ihnen darüber redet was auf der Welt so läuft. Gerade weil viele die LeFloid schauen, garnicht wissen was für eine Bandbreite KenFM abdeckt.

    • Wer ist denn bitteschön LeFloid? Ich denke es macht keinen Sinn wenn sie Leute einladen die absolut kein Mensch kennt, man will ja schließlich ein möglichst breites Publikum erreichen. Wenn man jemanden wie Stefan Raab oder Helge Schneider zu einem Interview bewegen könnte würde das meiner Meinung nach viel mehr Sinn machen.

    • @mensch: LeFloid ist genau der Richtige, hat der doch ein entsprechendes Publikum, also Zielgruppe: jung, medienaffin (gleicher Kanal), wahrscheinlich mit Lust, auf Demos zu gehen 😉
      Ein möglichst breites Publikum zu erreichen, sollte dann erfolgen, wenn die vermeindlich affinen eingesammelt sind. Hier muss man zunächst eine kritische Masse erzeugen, die sich gegen die Diffamierungen der breiten Masse wehren können.
      Ich kann mir schon vorstellen, Raab oder Schneider anzufragen, allerdings sind dich noch nicht alt genug, aus dem System auszusteigen – die Gefahr besteht halt, wenn man sich von der dunklen Seite der Macht entfernt. Ich finde das aber auch peinlich, da hier kein Rückgrat zu finden ist: wo bleiben die Band8 Veranstaltungen gegen Mord und Totschlag, für das Völkerrecht? Künstler sind keine Künstler mehr, sie haben kein eigenes Standing sondern laufen dem Mainstream hinterher – um möglichst viel Geld zu verdienen. Der Rest ist egal, wie hier auch Stefanie Heinzmann. Anstatt die Berühmtheit für etwas gutes zu nutzen, fängt sie an zu weinen (intervies mit Jebsen) und blendet die Dramen der Welt einfach aus. Wenn das Geld alles bestimmt, hat auch Stefanies Liebe keinen Platz mehr.

    • @mensch 2’981’441 Abonenten hat LeFloid. Ab wann ist man deiner Meinung nach „Bekannt“? Für mich schon ab 1 Mio. LeFloid knackt bald die 3mio Grenze. Unterschätz den nicht.

  3. Euern Interviewer Kai S. empfinde ich als ziemlich sympathisch. Was mich allerdings wirklich, wirklich stört, ist die Verkleidung, die er sich selbst anlegt – bloß weil er wahrscheinlich meint, „besser“ damit anzukommen; … KEENE AHNUNG!!!!

    … Mir die Probleme ner kleenen Promi-Mieze anhören zu sollen, finde ich hingegen WIRKLICH SCHRÄG!!!!!!!!

    … Wär’s nicht vielleicht wirklich mal WESENTLICH WICHTIGER, sich mal nach Menschen umzusehen, die sich mit WIRKLICHEN PROBLEMEN rumzuschlagen haben??????!!!!!!

Hinterlasse eine Antwort