Boxenstopp: Rainer Rupp über den US-Präsidentschaftswahlkampf

Die beiden unbeliebtesten Menschen in den USA kämpfen aktuell um das Amt des Präsidenten, Hillary Clinton und Donald Trump.

Während Trump noch nie ein politisches Amt innehatte, bisher vor allem als Baulöwe und TV-Star seine Brötchen verdiente, hat Hillary als Frau des Ex-Präsidenten, Bill Clinton, in der ersten Amtszeit von Barack Obama das Außenministerium geleitet. Beide sind Machtmenschen, nur das Hillary mehrfach bewiesen hat, dass sie bereit ist, über Berge von Leichen zu gehen, wenn es der Karriere dient.

Um so erstaunlicher ist es, dass die Presse in Deutschland Trump als neue Gefahr für die ganze Welt verkauft. Trump ist der Dieter Bohlen der USA. Ein Sprücheklopfer, der dem Establishment trotzt.

Seine Popularität erklärt sich vor allem aus dem Umstand, dass 40% der US-Amerikaner der politischen Kaste vollkommen misstrauen und lieber einen völlig unerfahrenen Self-Made-Man im Amt sehen wollen, als einen weiteren Strippenzieher des korrupten Washingtons.

Trump oder Hillary kann Deutschland nicht egal sein, denn die BRD ist in die Außen- und Wirtschaftspolitik der USA massiv eingebunden.

Wir sind NATO-Mitglied und waren über Jahrzehnte Frontlinie im Kalten Krieg. Was kommt auf uns zu, wenn Trump ins Weiße Haus zieht? Hat der Mann politische Berater, die Deutschland und Europa gut tun würden? Im Gespräch mit dem Publizisten, Ökonomen und NATO-Spezialisten, Rainer Rupp, erfahren wir mehr über Donald Trump als in zwei Jahren Mainstream-Berichterstattung – mit oder ohne GEZ.

Trump will die US-Truppen im Ausland maximal abbauen. Er ist gegen TTIP, NAFTA und hat vor, die Wall Street wieder an die Kette zu legen, die FED zu entmachten und er will nicht automatisch den NATO-Bündnisfall ausrufen, nur weil ein Zwergstaat in der Peripherie sich bedroht fühlt. Mit diesen Plänen tritt Trump ziemlich mächtigen Menschen auf die Füße.

Ob er es lebend ins Weise Haus schafft, ist nicht sicher. Cabrio fahren in Dallas würden wir nicht empfehlen.

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77 Kommentare zu: “Boxenstopp: Rainer Rupp über den US-Präsidentschaftswahlkampf

  1. Interessanter alter Kommentar von Donald Trump zu den Zwillingstürmen, der zeigt, dass Trump (auch) gesunden Menschenverstand besitzt (leider nur auf Englisch):
    Trump on 9/11: I think they had BOMBS go off
    https://www.youtube.com/watch?v=0xV8V2RyAXA

    Gruss, Wolfgang

    • Trump gehört fast mit Sicherheit ganz dick zum Establishment, meiner Vermutung nach auch noch deutlich mehr als Clinton oder Obama (die eher einen ‚Dienerstatus‘ haben). Er weiß wahrscheinlich alleine deshalb etwas mehr über 9/11 als in den Mainstreammedien steht. Umso fragwürdiger, um nicht zu sagen, verlogener, ist es aber, dass er selbst ganz stark in die Kerbe derer schlägt, die 9/11 als Anlass für Hetze gegen Moslems nehmen.

      Diese US-Wahl ist vergleichbar mit der Wahl zwischen zwei großen Übeln. Inhaltlich eine Zumutung, und alleine das ist bereits ein Sieg der sogenannten ‚Eliten‘. Hier stimme ich ‚Prinz Chaos‘ zu – das ‚Establishment‘ hat in dem Moment schon gewonnen gehabt, in dem der letzte chancenreiche unabhängige Kandidat, Bernie Sanders, ausschied. Aber das hält viele Leute nicht davon ab, sich sogar mehr als sonst zu engagieren.
      Es besteht aber Hoffnung, dass das ein Pyrrhussieg wird. Beide Kandidaten sind bereits stark geschwächt durch die völlig berechtigte Kritik.

  2. Guter Beitrag. was mich noch zweifeln läßt ist die Tatsache, dass so progressive Menschen wie Noam Chomsky noch dafür werben, als kleineres Übel zumindest in den swing-states Clinton zu wählen. ( in den nicht swing-states würde er Dr. Jill Stein wählen wollen)
    Hier seine Argumente: http://www.alternet.org/election-2016/noam-chomskys-8-point-rationale-voting-lesser-evil-presidential-candidate
    Es könnte ja auch sein, das die Rolle Trumps in USA eine andere ist als außerhalb.

    • im YOUTUBE-Video „Noam Chomsky 2016 The Future of Progressive Politics Institute of Politics.avi“ gibt Nam Chomsky zu, er liege in politischer TAKTIK nicht immer richtig. Er habe zum Beispiel von Picknics im Zakadi Park (Occupy Bewegung) anfangs nichts gehalten.
      Sein Hillary-Tip gehört sicher zu seinen taktischen Verirrungen, da kann ich Dir nur zustimmen.
      MfG
      Werner T. Meyer

  3. Herr Trump ist einfach unappetitlich, was seinen Umgang mit Frauen betrifft.
    Und Hillary?
    Als sie hörte, dass ein „Freiheitskämpfer“ Muhamar G. ein Bajonett in den Arsch stieß, kommentierte sie das mit „We Came, We Saw, He Died“.
    Auch die Szene, wo sie in der guten Stube zusammen mit dem lieben Barak den Porno zur Ermordung von Osama bin Laden reinzieht ist nicht sehr erhebend.
    Sehen wir das positiv: Der Friedensforscher Johan Galtung erwartet den Untergang des US-Imperiums auf 2020. Es geht also um das LETZTE CASTING für die Kaiserrolle.
    Da schlagen aber unsere beiden den Romulus Augustulus um Längen. Es gibt doch einen Fortschritt in der Geschichte.
    MfG
    Werner T. Meyer

    • Ich bin ja der Meinung, dass Trump für Europa deutlich nachteiliger wäre als Clinton (oder auch Frau Barnwell (was damit gemeint ist: siehe Internet). Aber diese Sache mit den Frauen wird meines Erachtens auf billigste Weise falsch dargestellt. Trump hat in der Tat gegen einzelne(!) Frauen stark überzogen, aber wenn eine Michelle Obama so wie kürzlich behauptet: „I wanted them to understand that THE measure of any society is how it treats its women and girls.“ („http://www.npr.org/2016/10/13/497846667/transcript-michelle-obamas-speech-on-donald-trumps-alleged-treatment-of-women“) ist das schlicht und einfach männerfeindlich. Natürlich ist es EINE WICHTIGE Maßgabe jeder Gesellschaft, wie sie Frauen und Mädchen behandelt. Aber natürlich ist es ebenfalls wichtig, wie sie Männer und Jungen behandelt. Michelle Obama schließt aber Männer und Jungen explizit aus! Und das ist für eine First Lady bedenklich, das ist generelle das Problem der Obama-Regierung, dass sie zwar ‚versöhnend‘ tut, aber de facto spalterisch ist. Und noch dazu ist diese Regierung verlogen ohne Ende. Wie behandelt denn die saudi-arabische Diktatur junge Frauen, die nur mit der Erlaubnis eines ‚männlichen Familienmitglieds‘ ins Ausland reisen dürfen? Der laut Michelle ach so tolle Präsident Obama hat sich vor den Saudis kürzlich wieder bis unter die Gürtellinie verbeugt. Was die Obamas produzieren, ist in solchen Punkten spalterisch und in Wahrheit schwach und billig.

      Wie ich hier schon schrieb, es gibt – für US-Amerikaner – einige Gründe, Trump zu wählen. Für Europa hingegen halte ich ihn für gefährlich.

    • Ich glaube, dass es schon lange kein US-Imperium im eigentlichen Sinn mehr gibt, wenn es überhaupt je eins gab. Die USA waren – wie übrigens auch Russland/die Sowjetunion nie daran interessiert, im größeren Stil Territorien wirklich in den Machtbereich ihrer Nation zu bringen *).
      Vielmehr ist die ‚imperiale‘ Politik der USA und auch die Großbritanniens spätestens nach dem 1. Weltkrieg von wirtschaftlichen Einzelinteressen und einer Pseudo-‚Unabhängigkeit‘ diverser Staaten geprägt, bei denen ‚möglichst‘ dafür gesorgt wurde, dass eine Art Marionettenregierung an der Macht ist. Auf diese Weise versuchten USA/Großbritannien und auch andere Nationen die Vorteile des Kolonialismus (die Einflussnahme) zu sichern, aber echten Nachteile wie die Kosten für die Verwaltung und ‚Nachteile‘ für ‚Eliten‘ wie z.B. die Arbeitnehmerrechte für die Bewohner der Kolonien zu vermeiden.
      Daher meine These: Es gibt den ‚Imperialismus‘ kaum noch, es gibt aber an Imperialismus übelster Art erinnernde Macht’ideen‘ monopolsüchtiger Wirtschaftslobbyisten, die wollen, dass Regierungen in der sogenannten ‚Dritten Welt‘ quasi ‚für sie arbeiten‘. Oder dass in reichen Ländern wie Saudi-Arabien Diktaturen herrschen, die Konkurrenten ausschalten.

      *) Diese Art des Kolonialismus war vielmehr eine Strategie der westeuropäischen Nationen. Und diese haben heute noch kleine ‚Imperien‘, z.B. Portugal in Afrika (Kapverden/Sao Tome/Angola/Guinea-Bissau/Mozambique). Und frappierenderweise geht es den wirklichen noch bestehenden ‚Kolonien‘ wie etwa Reunion wirtschaftlich und politisch mit Abstand besser als den meisten ‚unabhängig‘ gewordenen oder (wie z.B. Äthiopien) stets unabhängigen Staaten. Die internatioanle Politik der

  4. In Anbetracht dessen, dass wir Menschen hier auf der Erde alle nur auf der Durchreise sind, weil wir nackt kommen und auch wieder nackt gehen! Da wir in Anbetracht dessen das jenes letzte Hemd keine Taschen hat nichts mitnehmen können, sollten sich die Menschen generell fragen, für welches Sch***** Land Sie einen Finger rühren.
    Jeder Mensch ist von Geburt an der Mensch, der er gerade gegenwärtig auf der Erde ist. Und jeder Mensch ist gerade dort, wo er gerade auftritt menschlich gegenwärtig.
    Jede Person ist von dem Augenblick ihrer durch das Gesetz geschehenen Erschaffung fiktiv und erscheint immer nur dort, wo man einen Menschen aufs Kreuz legt und zwingt sich als diese durch das Gesetz geschaffene Person auszuweisen, damit man den Menschen hinterher als Opfer daran festnageln kann, damit er eine Strafe für die Person bezahlt, die das „Recht“ schaffende System finanziert.
    Das „Recht“ schaffende System besteht aber aus den Priestern der Geistlichkeit, die ein Interesse daran haben das ihr Recht in der Justiz durchgesetzt wird, – ihre Medizin ist die Gewalt mit der sie ihren Willen durchsetzen, den sie in der Theologie theoretisch als Recht manifestieren um Macht über andere Menschen zu bekommen. Die Kinder der in der Hierarchie in den langen Gewändern höher geborenen Hochwohlgeborenen, die in den ersten und zweiten Reihen sitzen, werden wohl ihren Kopf nicht im Krieg hinhalten müssen, das mussten schon immer die niederen Schichten.
    Staaten, Länder, Grenzen und Nationen, – sind Erfindungen von Menschen die über andere Menschen Macht haben wollen. Sie haben diese fiktiven Gebilde als Gedankenkonstruktionen erschaffen und behaupten das die darin fiktiv lebenden Personen ihre Heimatländer in Form der Bewohner als Vaterland verteidigen müssen, weshalb eine Wehrpflicht grundsätzlich in Erwägung gezogen werden muss, wenn andere Hochwohlgeborene meinen Krieg spielen zu müssen.
    Wir Menschen müssen gar nichts, außer das wir die Bewährungsprobe unserer Durchreise auf der Erde am Ende bestanden haben, – damit wir unser himmlisches Bürgerrecht in Empfang nehmen können! – Wir sollen die Erde behüten und bewahren, sie bebauen und friedlich zusammenleben, bis an das Ende unserer Tage!
    Aber entrechtete aufs Kreuz gelegte Menschen sind nur Personen, die man dadurch das man Sie zu juristischen Personen gemacht hat Sachen, die man als PERSONAL zu einem Gegenstand erklärt hat, den man im Krieg verheizen kann! Das ganze nennt man dann Kollateralschaden!
    Und Gegenstände können sich nicht wehren, haben nichts zu sagen und müssen sich alles gefallen lassen!
    Mensch – Person – Juristische Person – PERSONAL
    Mensch – Legislative – Judikative – Exekutive
    Mensch – zuerst mit eingeschränkten Rechten – dann mit besonderen eingeschränkten Rechten – zuletzt der Sklave des Systems.
    Der 1.Bürger Roms sagt wo es lang geht und alle lang Gewandeten folgen seinem System, den je höher Sie gestiegen sind, desto korrupter und rücksichtsloser sind Sie. – Alle wollen auf dem sinkenden Schiff ganz Oben sein!
    Alles was unter Ihnen ist gehört zum Mopp und muss für sie schöpfend schuften! Ranschaffen!!!!! Anschaffen!!!!!
    Jesus Christus war derjenige, der seine Nachfolger vor den Priestern und Schriftgelehrten warnte, weil diese wie die Pharisäer in den Ersten Reihen sitzen. Heute sitzen Sie öffentlich rechtlich in der Zweiten Reihe und zeigen uns ein durch sich selbst sprechendes Bild ihrer Rechtsauffassung!
    Staatlicher Terror ist erlaubt wenn er den Interessen der Hochwohlgeborenen dient – die vom Krieg reden wenn Sie Frieden schaffen – ah? – Nein Umgekehrt?!!?
    Aber der Terror der daraus entsteht muss bekämpft werden, was ja vom PERSONAL erwünscht ist,
    Moment? Welches PERSONAL bekämpft hier im Namen wessen Wunsches wessen Terror?
    Wer propagierte zuerst das erste Feindbild moderierend mit einer Lüge und schmiss die ersten Frieden bringenden Bomben? Und wessen PERSONAL sind ALLE die diesem System dienen?
    Die Nachfolger Jesu Christi kämpften jedenfalls nicht mit Waffengewalt für irgend ein beschissenes Fleckchen Land auf diesem Planeten, weil das Königreich ihres Königs nicht von dieser Welt ist!
    Sie kämpften wie ihr König mit dem geistigen Schwert, weil Sie verstanden das Sie hier kein Vaterland haben und nur auf der Durchreise sind um sich zu bewähren!
    Es ist schön das Du keinen Finger mehr für dieses Sch***** Land rühren willst!
    Ich rühre keinen Finger mehr für dieses Sch***** System und folge IHM nach!
    Dieser in Betlehem geborene Jesus wurde nie von den Römern als Person registriert! – Er war immer Mensch, und das macht seine Botschaft auch heute noch für die langgewandeten Priester des Terrors gefährlich!
    So denn jemand zum Glauben kommt (und das können keine Säuglinge sein), soll er getauft werden! Wenn jemand die Lehre des HERRN begriffen hat (und das können keine fiktiv bestehenden geistig unreifen Personen sein), und diese Lehre im Glauben annahm, so geht er durch die Taufe in den Tod Christi und stirbt – und mit dem Tod stirbt auch die Person die bei der Geburt durch das Gesetz entstand, weil die Existenz der Person nach dem Gesetz mit dem Tod endet. – Das war vor 2000 Jahren im römischen Recht so verankert! Und weil Christus auferstand, steht auch der geistig Neugeborene Mensch aus dem Tode auf! – Aber Neu geboren, ohne Anhaftung einer Person! Er hält diese für tot!
    Und es ist ein Affront gegen das römische System, wenn sich Menschen gegen das römische System widersetzen! Damals wie Heute! Deshalb wurden alle Wiedertäufer verfolgt die sich der Lehre Roms entgegenstellten und es vorzogen um ihres Glaubens Willen menschlich entstellt zu werden – von diesen ach so christlichen Römern!!!!
    Und welches System wirft heute solange friedenschaffende Bomben auf Menschen, damit diese einem Pax Romana zustimmen? Sich dem weltweiten Wirtschaftssystem: „Wir teilen und herrschen“ unterwerfen?
    Und wo werden all diese Menschen hingetrieben, damit man aus ihnen Personen und PERSONAL macht?
    In die BRD GmbH, dem größten durch Abschaffung eines gesetzlichen Geltungsbereiches entstandenen rechtsfreien Raum, den die Herrschenden einen Rechtsstaat nennen, der von Beginn an keine Souveränität besitzt, weil die Besatzer die Order erließen: Verwaltet Euch selbst nach unserem Willen, der da lautet:
    Die Würde des Menschen ist unantastbar, außer in Guantanamo und an jedem anderen Fleck auf dieser Erde!
    Wir nehmen uns das Recht aus Menschen auch gegen ihren Willen durch das Gesetz Personen und PERSONAL zu machen – Wenn es sein muss auch in der Bundeswehr!
    Schön uniform in Reih und Glied – zu kämpfen wie es sich nicht ziemt!
    Das Grundgesetz ist Eure Norm – es drückt nun aus was Ihr in Form!
    Besetzt und eingegrenzt in unsren Schranken, dürft ihr in eurer Freiheit wanken!
    Ketten und Knebel die seht ihr nicht, Gesetze und Regeln sind euer Licht.
    Wir drücken aus und holen die Reste, zum Schluss dann auch noch ziemlich feste.
    Als Deutsche hattet ihr einst die Freiheit verfasst, seid deshalb als Volk den Römern verhasst!“

    Aus diesem Grunde sollten sich die Personen die sich auf dem Gelände der BRD GmbH aufhalten die im UPIK Firmen Register als Firmenkonstrukt gemeldet ist besonders in acht nehmen, wenn sie einen PERSONALAUSWEIS dieser Firma haben! Beweis: https://1truth2prevail.wordpress.com/2014/06/03/upik-eintrag-der-bundesrepublik-deutschland/
    Denn wenn von diesem Firmengelände und durch das PERSONAL dieser Firma ein erneuter Zwischenfall ausgelöst wird, dann werden Sie als das Personal der Besitzer und Eigentümer dieser Firma zur Wiedergutmachung herangezogen und enteignet!
    Sie sollten sich darüber Gedanken machen, ob es nicht gerade aufgrund der Geschichtlichen Ereignisse angebracht wäre,
    dafür Sorge zu tragen, das von diesem Firmengelände niemals mehr eine kriegerische Handlung ausgeht noch eine kriegerische Waffe das Firmengelände passiert!
    Das PERSONAL dieser Firma BRD GmbH sollte den zivilen Ungehorsam üben, als Belegschaft den Antrag auf die Feststellung der Deutschen Staatsbürgerschaft nach RuStaG §1 Abs.4 von 1913 für die dem Menschen zugeordnete Person stellen und sich danach der Lehre Jesu gemäß taufen lassen, um damit menschlich zum Ausdruck zu bringen, das es nicht mehr für lohnenswert erachtet auf diesem Planeten mit Waffengewalt um einen Flecken Erde zu kämpfen! – sondern es vorzieht ein Volk von friedliebenden Menschen zu sein die ihren Aufenthalt hier auf dem Planeten als Bewährung begreifen um tatkräftig das umzusetzen was den Frieden unter den Menschen fördert.

    Nie wieder Krieg! Das ist mit Politikern die eine NWO wollen nicht zu machen!
    Wir dürfen unsere Kompetenzen nicht abgeben, sondern müssen Sie uns nehmen! –
    weil nur wir kompetent sind Frieden zu schaffen!
    Der Hund
    Autor von „Scheiße – voll angepisst!“ und „Scheiße – Voll beschissen!“

    • Was soll denn dieser Sermon?
      Wo hat denn der Hund wieder hingepisst?
      Wird der denn nie mehr stubenrein?

    • Ist dies aus dem Zauberlehrling?
      es steht geschrieben
      „Im Anfang war das Wort!“
      – Hier stock ich schon!
      Wer hilft mir weiter fort?
      – Ich kann das Wort so hoch unmöglich schätzen,
      ich muss es anders übersetzen (….).

      Nein, es ist die Faust von Goethe
      Geschrieben steht: »Im Anfang war das Wort!«
      Hier stock ich schon! Wer hilft mir weiter fort?
      Ich kann das Wort so hoch unmöglich schätzen,
      Ich muß es anders übersetzen,
      Wenn ich vom Geiste recht erleuchtet bin.
      Geschrieben steht: Im Anfang war der Sinn.
      Bedenke wohl die erste Zeile,
      Daß deine Feder sich nicht übereile!
      Ist es der Sinn, der alles wirkt und schafft?
      Es sollte stehn: Im Anfang war die Kraft!
      Doch, auch indem ich dieses niederschreibe,
      Schon warnt mich was, daß ich dabei nicht bleibe.
      Mir hilft der Geist! Auf einmal seh ich Rat
      Und schreibe getrost: Im Anfang war die Tat!

      Einschub des Hundes, dem gebogenen Draht:
      „Der Hund“ nun knurrt und ist noch drinnen,
      liegt unterm Tisch und bellt von Sinnen.
      Ja ja, – Du Hund, ich weiß Du weißt
      es schwebte im Anfang Gottes Geist!
      Über dem Wasser, so steht es geschrieben,
      – ohne Ihn wäre es ewig – Finster – geblieben!
      Die Tiefe war Finster, es fehlte das Wort,
      war nicht die Finsternis ein sicherer Hort?
      Und war die Erde nicht wüst und leer,
      warum schuf Gott nur den Himmel und vieles mehr?
      War nicht Finsternis über der Tiefe?
      War nicht Gottes Geist über dem Wasser, der dort schwebte?
      War nicht die Erde wüst und leer?
      Wodurch schuf Gott den Himmel, die Erde und vieles mehr?
      Ja ja, – Du Hund, Gott schwebte im Anfang und sprach im Geiste:
      „Es werde Licht!“ – so entstand das meiste!
      Fortsetzung Goethe: des Faustes-Texte
      Soll ich mit dir das Zimmer teilen,
      Pudel, so laß das Heulen,
      So laß das Bellen!
      Solch einen störenden Gesellen
      Mag ich nicht in der Nähe leiden.
      Einer von uns beiden
      Muß die Zelle meiden.
      Ungern heb ich das Gastrecht auf,
      Die Tür ist offen, hast freien Lauf.
      Aber was muß ich sehen!
      Kann das natürlich geschehen?
      Ist es Schatten? ist’s Wirklichkeit?
      Wie wird mein Pudel lang und breit!
      Er hebt sich mit Gewalt,
      Das ist nicht eines Hundes Gestalt!
      Welch ein Gespenst bracht ich ins Haus!
      Schon sieht er wie ein Nilpferd aus,
      Mit feurigen Augen, schrecklichem Gebiß.
      Oh! du bist mir gewiß!
      Für solche halbe Höllenbrut
      Ist Salomonis Schlüssel gut.
      Antwort des Hundes auf das Gschmeiß:
      Ich kann nichts dafür dass ich Dietrich heiß
      Ich heb meinen Arsch und schreib diesen Scheiß
      zuvor hob ich das Bein noch als gebogener Draht
      und pisste daneben, ans Tischbein des hohen Herrn – Schad!
      Grüße – „Der Hund“

  5. An Fritz
    Es gibt selbstverständlich keine guten Kriege, aus diesem Grund sind die USA-Kriege eben falsch. Die momentanen großen Krisen wurden von den USA kreiert, dazu gibt es genug Dokumentationen, wenn Sie die ausblenden wollen, ist das Ihre Sache. Gerade in Syrien ist nicht Russland der Übeltäter, sie sind die einzige Nation die völkerrechtlich sogar in Syrien aktiv sein darf. Bitte verdrehen Sie nicht die Fakten. Das es hier um die geopolitische Herrschaft der USA geht steht doch zweifelsfrei fest.

    • Letztendlich geht es in Syrien auch um Pipelines, um Gas und Öl.
      (s. a. https://kenfm.de/kenfm-am-telefon-dr-daniele-ganser-oel-pipelines-krieg-syrien/
      und https://kenfm.de/me-myself-media-27/ )

    • Richtig, nur das das Oel und Gas den Amis gehört.

      Schließlich sind die USA God’s own Country. Nun konnte Gott aber nicht das gesamte Oel und Gas unter den geheiligten Amiboden verbringen, da sonst das ganze Land instabil geworden wäre. Ergo hat Gott die Resourcen ein bißchen verteilt – gehören tun sie aber zweifellos zu God’s own Country.

      Das kann doch nicht so schwer zu verstehen sein. Und wenn die Herrscher anderer Länder das nicht verstehen oder wahrhaben wollen, dann muß man ihnen halt mit dem ein und anderen Bömbchen Verständnis ins Hirn knallen.

    • „Die momentanen großen Krisen wurden von den USA kreiert“

      Falsch!
      Der Ukraine-Krieg geht auf das Konto von Russland, die sind dort AGGRESSOR und das ist offensichtlich.
      Der Krieg im Jemen geht aus dem gleichen Grund auf das Konto von Saudi-Arabien.

      Es geht nicht nur darum, auf welche Nation ein Krieg ‚gebucht‘ wird. Natürlich geht es auch um Hintergründe, und zum Beispiel beim Ukraine-Krieg gibt es in der Tat die mehr als fragwürdige und gegen die EU gerichtete Einflussnahme seitens der USA – das habe ich hier detailliert geschildert. Dies ist aber eine ’neuartige‘ Form der Diplomatie und kein Krieg.

      Interessant für die Bürger der betroffenen Länder ist auch und besonders

      – welche Lobbyisten die Kriege wollen und warum
      – warum Politiker auf solche Lobbyisten hören
      – wie man Politiker diesbezüglich anders beeinflussen kann
      – dass ein korrektes Bild gezeichnet wird (Dr. Ganser z.B. zeichnet ein völlig verzerrtes Bild, wenn der die aktuellen Kriege nur der NATO zuschreibt, da Saudi-Arabien gar nicht in der NATO ist und Russland auch nicht).

      Ich zeichne hier kein einseitiges Bild. Ich nenne fragwürdigsten Lobbyismus der ‚Diplomaten‘ der USA, der offenbar gegen die EU geht, genauso beim Namen wie Angriffskriege, die von Russland oder im Jemen von Saudi-Arabien geführt werden, und beide Kriege werden von Nicht-NATO-Staaten geführt. Einseitig hier ist der Antiamerikanismus von einigen anderen gepaart mit Verständnis für Kriege mit religionsdiktatorischer Begründung (wenn der Nicht-NATO-Staat Saudi-Arabien, eine krasse Islamdiktatur, den Jemen angreift, weil ihnen die Schiiten dort nicht ins Diktaturkonzept passen und die USA da mitmachen) oder wenn eine Nation mir ohnehin riesigem Territorium (Russland) ein Nachbarland (Ukraine) ’sezessiert‘.

    • @Informator2, 18. Oktober 2016 at 16:30
      Zitat: „Der Ukraine-Krieg geht auf das Konto von Russland, die sind dort AGGRESSOR und das ist offensichtlich.“
      Das stimmt nicht. 1954 schenkte ihr Parteichef Nikita Chruschtschow, der selbst aus der Ukraine stammte, die Krim anlässlich des 300-jährigen Jubiläums der Russisch-Ukrainischen Einheit. Die Ukraine hatte immer schon Mühe mit der geschenkten Krim zurechtzukommen. Jetzt wurde dieses Geschenk von Russland f r i e d l i c h wieder zurückgenommen. Das Volk hat abgestimmt und von Annektion kann keine Rede sein.
      In der Ostukraine kämpfen Ukrainer gegen Ukrainer. Der kriegsgeile Poroschenko meint, er könnte dem Westen und der EU entgegenkommen wenn er den weitgehend russischsprachigen Teil seines Landes, der nach Autonomie strebt, unter seiner Knute halten und entrussifizieren könnte. Die Russen unterstützen ihre Leute im Donbass. Einen Krieg haben die Russen an der ukrainische-russischen Grenze nicht vom Zaun gebrochen. Die USA, die immer zu haben sind wenn es gegen Russland geht, stärken ihm mit Geld und Waffen den Rücken. Um eine föderale Struktur seines Landes wird er dennoch nicht umhinkommen. Minsk – wird weiter verhandelt. Leider hat die EU mit ihrem unsäglichen Assoziierungsvertrag der Ukraine lange Zähne nach westlicher Unterstützung und vor allem nach Euros und Dollars gemacht. Diese hinterfotzige Aktion gegenüber Russland wird die EU noch lange bereuen wenn es sie nicht schon längst bereut hat. Einen größeren Klotz hätte die EU sich ja nicht ans Bein binden können. Auch zur klammheimlichen Freude der Amerikaner.

      Zitat: „Der Krieg im Jemen geht aus dem gleichen Grund auf das Konto von Saudi-Arabien.“
      Ja, der Krieg im Jemen geht unmittelbar auf die Luftangriffe der Saudis zurück. Saudi-Arabien bekämpft dort die Huthis die einer schiitischen Gruppierung des Islam angehören. Dass den saudischen Wahhabiten (Anhänger einer puristisch-traditionalistischen Richtung des sunnitischen Islams) die Schiiten im Allgemeinen überall im Wege stehen ist bekannt. Hauptzielrichtung der Anfeindungen war und ist aus Saudi-Sicht immer der Iran. Dass nun kürzlich im Zusammenhang mit dem Atomabkommen alle Sanktionen von Seiten der EU und den USA gegen den Iran aufgehoben wurden, gefällt den Saudis überhaupt nicht, auch den mit ihnen „breundeten“ Israelis nicht. Die Karten im Mittleren Osten und Zentralasien werden neu gemischt.
      Nichtsdestotrotz haben die USA Saudi-Arabien im Krieg gegen den Jemen kräftig unterstützt. Sie haben den Saudis die Zielinformationen für die Luftangriffe geliefert und ihre Kampfjets in der Luft aufgetankt. Sie haben auch eine iranische Flottille abgefangen, die nach Jemen unterwegs war und von der sie meinten, dass sie Waffen für die Huthis an Bord hatte. Dabei treibt die USA die Sorge um, dass mit der Schwächung der Huthis im Jemen die Anarchie um sich greifen könnte und dass dann die Al-Qaida auf der arabische Halbinsel Fuß fassen könnte. Die Amis haben also dort zwei Seelen in der Brust. Vollmundige Hilfszusagen an die Saudis aus anderen arabischen Ländern haben sich nicht erfüllt. Neuerdings möchten alle lieber mit dem Iran gute Geschäfte machen.
      Der Westen liefert an Saudi-Arabien Waffen aller Art en masse.

      NATO oder nicht NATO, es geht nicht um den direkten Einflussbereich des inzwischen von einem nordatlantischen Verteidigungsbündnis zu einem weltweit operierendem Angriffs- und Aggressionsbündnis mutierten Vereins, sondern es geht um die seit langem und sehr langfristig von den USA ins Auge gefassten geopolitischen und geostrategischen Ziele (vergleiche Zbigniew Brzezinski, Die einzige Weltmacht, Amerikas Strategie der Vorherrschaft).
      Dass auf diesem Weg sich auch eine große Zahl an Befürwortern, Unterstützern und Lobbyisten vehement und wortstark dafür ins Zeug legt ist normal und legitim. Viele leben gut dabei und davon.
      Dass andere die USA/NATO-Machenschaften heftig kritisieren, verurteilen und anprangern ist ebenso normal und legitim. Oft genug werden sie als Verschwörungstheoretiker verunglimpft.
      Die Welt wird nicht friedlicher dadurch, dass alle nach der US-Pfeife tanzen. Ein multipolares Waagehalten ist wohl die künftige Aufgabe der Menschengemeinschaft.

    • ‚Zitat: „Der Ukraine-Krieg geht auf das Konto von Russland, die sind dort AGGRESSOR und das ist offensichtlich.“
      Zitat:
      Das stimmt nicht. 1954 schenkte ihr Parteichef Nikita Chruschtschow, der selbst aus der Ukraine stammte, die Krim anlässlich des 300-jährigen Jubiläums der Russisch-Ukrainischen Einheit. Die Ukraine hatte immer schon Mühe mit der geschenkten Krim zurechtzukommen. Jetzt wurde dieses Geschenk von Russland f r i e d l i c h wieder zurückgenommen. Das Volk hat abgestimmt und von Annektion kann keine Rede sein.‘

      Antwort:
      Die Ukraine hatte nicht die geringsten Probleme mit der Krim (ich selbst war dort 2012 während der Fussball-EM, man konnte dort 2012 im Gegensatz zu heute übrigens visafrei einreisen als deutscher Bürger!).
      Das ‚Krim-Referendum‘ halte ich für eine Farce, und ich halte übrigens insgesamt nicht viel von ‚Volksentscheiden‘.
      Russland führt Krieg in der Ukraine. Das ist offensichtlich. Siehe Internet. Wieso werden völlig offensichtliche Tatsachen ausgerechnet hier bei KenFM in Frage gestellt, nur weil Russland der Aggressor ist. Russland unterstützt ‚Separatisten‘ in der Ostukraine, das ist eins zu eins vergleichbar mit der ‚Strategie‘ der USA in Syrien und ebenso verfehlt. Zusätzlich aber hat Russland auch noch einen Teil der Ukraine ’sezessiert‘, das ist wie wenn die USA einen Teil Syriens kassiert hätten – nur würde ich denken, dass es für die Bewohner Syriens wirklich ein großer Gewinn wäre, wenn sie plötzlich US-Bürger wären! Die russische Annexion der Krim bringt aber den Bewohnern konkret nichts und ist kontraproduktiv für die europäisch-russische Annäherung, es wurden MEHR Grenzen dadurch hochgezogen als vorher da waren.

      „Die Welt wird nicht friedlicher dadurch, dass alle nach der US-Pfeife tanzen. Ein multipolares Waagehalten ist wohl die künftige Aufgabe der Menschengemeinschaft.“
      Die USA tanzen nach der Pfeife der Saudis, nicht umgekehrt. Die USA haben – gemessen an ihren Werten – im Krieg der Saudis gegen den Jemen an der Seite der Saudis nichts zu suchen. Bestenfalls sollten sie sich GEGEN die Saudis stellen, die Kriege aus völlig illegitimen Gründen führen (de facto führen sie als Grund an, dass der Jemen nicht in ihre Religionsdiktatur passt).
      Mit der NATO hat das ganz einfach nichts zu tun. Die NATO-Staaten sind nicht verantwortlich für die Irrwege der USA in ihrer Saudi-Connection. Und vor allem: Warum wird behauptet, siehe Dr. Ganser, dass ‚die NATO die UN zerstört‘?? De facto propagieren die USA, dass die Diktatur Saudi-Arabien die UNO lächerlich macht. Das ist kein Problem der NATO.

  6. Sehr gutes Interview, in dem noch einmal, durch Herrn Rupp, die Motivation der Akteure und die wahrscheinlichen Ergebnisse des US-Wahlkampfs herausgearbeitet werden.

    Dabei bleibt Herr Rupp sich und seiner Herkunft stetig treu.

    Manchmal wird moniert daß sich Themen in Beiträgen wiederholen, daß Erkenntnisse nicht neu seien.
    Dabei sollte man berücksichtigen daß, ebenso wie die Aufklärung, die Propaganda konstant wiederholt wird.
    Eben um die Wirksamkeit zu gewährleisten.

    Es gibt auch immer wieder Neuzugänge die solche Gespräche/Analysen vermutlich zum ersten mal hören.

  7. Ich frage mich, was das für eine Gesellschaft ist, in der die einflussreichste Wahlbevölkerung der Erde die Wahl hat zwischen einer Betreiberin von Völkerrechts-Verbrechen und einem rassistisch-dreisten und sexuell in Wort und Tat übergriffigen Befürworter einer von Mexiko bezahlten Mauer gegen Migranten, der sich auch zur Atombombe so äußert, dass auch ihm alles zuzutrauen wäre: „Jemand vom ‚Islamischen Staat‘ trifft uns. Würden Sie nicht mit einer Atomwaffe zurückschlagen?“ (Trump im Interview mit MSNBC am 26.3.2016) Ein solches Zitat besagt nicht, dass ein Präsident Trump es täte, aber es zeigt, wie gefährlich die Struktur der Entscheidungsabläufe ist, die einem Präsidenten in einer solchen Situation die Macht geben, über das Leben auf der Erde final zu entscheiden. Trump oder Clinton, es geht um eine Friedensbewegung, die gegen die atomare Bedrohung gemeinsam aufsteht.

    • „Ich frage mich, was das für eine Gesellschaft ist, in der die einflussreichste Wahlbevölkerung der Erde die Wahl hat zwischen einer Betreiberin von Völkerrechts-Verbrechen und einem rassistisch-dreisten und sexuell in Wort und Tat übergriffigen Befürworter einer von Mexiko bezahlten Mauer gegen Migranten,…“

      Ich frage mich gerade wie und woran man festmacht, das eine der Wahlbevölkerungen – in dem Fall die WählerInnen der USA – die den wenigsten Einfluß in und bei einer Wahl hat, die einflussreichste Wahlbevölkerung sein soll.

      Wenn das US Wahlvolk überhaupt eine Wahl hat, dann die von wem sie sich am meisten beeinflussen und verblöden lässt.

    • Hillary ist eindeutig die Kandidatin des einen Prozents, während Trump zumindest so tut,
      als sei er der Kandidat des großen Restes.

      Unglücklicherweise ist ungefähr Hälfte dieser 99 Prozent zu dumm, um das zu begreifen.
      Wenn Trump im Weißen Haus landet, heißt das nicht, dass er die Oligarchie von der
      Macht verdrängen könnte.

      Die Oligarchie wird auf jeden Fall die Kontrolle über die Wirtschafts- und Außenpolitik Washingtons, die führenden Think Tanks und ihre Lobbyisten in den Medien behalten.

      Die US-Wähler üben schon lange keine Kontrolle mehr aus.

      luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_16/LP14316_211016.pdf

  8. Hoffentlich irrt Herr Rupp nicht darin, dass in aller Regel die NATO-Militärs friedensliebender sind als die westlichen PolitikerInnen.

    Das hier macht nachdenklich:
    http://www.military.com/daily-news/2016/10/05/army-chief-issues-stark-warning-to-potential-enemies.html

    Mir scheint, dass die USA aus der Hybris heraus äußerste Schwierigkeiten damit haben, dass es doch noch andere ernst zu nehmende Militärmächte gibt. Im kalten Krieg waren die Sterneträger daran gewöhnt, jetzt ist man es wie es scheint nicht mehr….

  9. Es geht doch jetzt erst einmal um Syrien? Da muss sich der Westen einmal einige Fragen gefallen lassen. Frage: Hat Russland den Krieg in Syrien angefangen? Frage 2: Wer, und vor allem von wem und warum bekommen die sogenannten gemäßigten Rebellen und die Terroristen Waffen? Wo ist und bleibt das Völkerrecht? Warum und mit welchem Recht wurde Syrien angegriffen?
    In unseren Qualitätsmedien Medien wird uns erzählt: Der Schlächter Assad und der böse Putin zerstören das Land und ermorden Menschen. OK, aber da hätte ich eine Frage: Was machen die Terroristen? Kämpfen die nicht gegen die Bevölkerung und töten unschuldige Menschen? Muss sich dies ein Land, egal welches gefallen lassen?
    Also, ich bin kein Putinfan. Aber diese heuchlerische Doppelmoral des Westens kotzt mich an, und ich fürchte nicht nur mich.

  10. Es gibt für so manchen US-Amerikaner gute Gründe, Trump zu wählen, da die Demokraten es versäumt hatten, sich wirklich um die Belange von Arbeitnehmern zu kümmern oder sogar offen dem Lobbyismus für dubiose Arbeitgeberinteressen hörig waren. Außerdem ist die Haltung der Demokraten zum verfassungsmäßigen Recht auf Waffenbesitz umstritten und meines Erachtens fragwürig (obwohl ich kein Fan von Schusswaffen bin).
    Hinzu kommt, dass Hillary Clinton in den letzten Jahren einige mehr als dubiose und teils skandalöse Aktionen und Machenschaften zu verantworten hat, darunter das Libyen-Desaster (und damit meine ich nicht nur die Entgleisung über Gaddafis angeblichen Tod (‚We came, saw, he died‘), sondern die Tendenz, dass die Verhältnisse nach dem EIngreifen der USA für die meisten westlichen Bürger schlechter werden statt besser!).
    In bezug auf Europa halte ich Trump aber für potentiell gefährlich, und somit die Demokraten und Clinton für die klar bessere Alternative. Europa braucht momentan Stabilität und eine Weiterführung der freundlichen Beziehungen zu den USA, die Obama ja kürzlich demonstrativ bestätigt hat.
    Es ist etwas ganz Anderes, ob Linksalternative begründete Bedenken an TTIP und anderen Abkommen äußern bzw. die Militärpolitik in einingen konkreten Punkten kritisieren (etwa den Drohnenkrieg oder das ‚Säbelrasseln‘ gegen Russland) – oder der US-Präsident droht, das NATO-Bündnis, das entscheidend in Europa den Frieden sichert, nicht mehr ernst zu nehmen. Zudem muss völlig ausgeschlossen werden, dass die russische Regierung auch nur einen weiteren Staat ’sezessiert‘ (ich übernehme spaßeshalber mal das Wort der russischen Staatspropaganda für Annexion) wie es in der Ukraine geschah. Auch wenn es nur ein ‚Zwergstaat‘ sein sollte. Russland hat ein riesiges Territorium und hat wirtschaftliche Probleme, weil es STARK UNTERBESIEDELT ist. Die russische Regierung nimmt trotzdem nicht einmal Flüchtlinge auf. Daführ habe ich nicht das geringste Verständnis, und ich will sicher keinen US-Präsidenten Trump, der diese Putin-Politik auch noch gut finden würde. Natürlich gäbe es mit einer Änderung der US-Politik vielleicht auch die Chance auf eine neue Öffnung Russlands, aber ich halte Trump im Gegensatz zu Reagan für viel zu rechtspopulistisch dafür. Daher denke ich, dass Clinton bzw. ihr Double (Teresa Barnwell?) für Europa die klar bessere Wahl wäre. Wählen tun aber die US-Bürger!

    • Meiner Meinung nach betreibt Informator2 hier ständig gezielte Propaganda im Sinne der herrschenden US-Machthaber, der Zionisten und ihrer EU-Vasallen. Er versteckt die Propaganda in scheinbar abwägenden Worten, manchmal hinter Kritik an Einzelpunkten, um den Eindruck der Einseitigkeit zu verwischen, will dabei aber stets vermitteln, daß KenFM und sein Umfeld völlig auf dem Holzweg sind. — Fallt nicht darauf herein!

      Wir brauchen keine freundschaftlichen Beziehungen zum US-Imperialismus! Er ist ein Feind aller Völker und Nationen, nicht das heutige Rußland. Der Imperialismus muß bekämpft werden. Bei realistischer Einschätzung der Machtverhältnisse muß man allerdings sagen, daß der Kampf zur Beseitigung der kapitalistischen Mafiaherrschaft hauptsächlich von der Bevölkerung der USA ausgehen müßte. Nur innerhalb eines US-Vasallenstaates wäre eine Revolte aussichtslos. Diese Erkenntnis steigert nicht gerade den Optimismus.

      Vollkommen im Interesse Deutschlands und Europas wäre, was die USA seit hundert Jahren zu verhindern suchen: Frieden und Zusammenarbeit mit Rußland!

    • @Informator2
      Die Linke hat Sympathien für Russland, denn es ist das Land der Oktoberrevolution, es ist der ehmalige Hauptfeind des Liberalismus und Kapitalismus (1945-1990) und eine tolle Projektionsfläche für zahlreiche Ideen. Aber sie ergreift hier Partei und das ist falsch. Wenn Kritik bei Russland aufhört, jedoch im Fall der USA keine Grenzen kennt, dann ist etwas faul daran.

      @ Wolfgang Gerber
      Es gibt auch einen Russland-Imperialismus und ein China-Imperialismus. Wenn ich nicht wüsste, was das Movens Ihrer Äußerungen ist (Feind aller Völker und Nationen, USA verhindert seit 100 Jahren ein Deutsch-Russisches Bündnis, Behauptung einer Kapitalistenclique in den Staaten etc.), dann hätte ich das für wirr gehalten. Aber das stimmt alles, es muss stimmen. Es muss für Sie stimmen, das ist vollkommen ausreichend.

    • @ Wolfgang Gerber

      1) Ich bin für Russland in der EU oder mindestens in einem EU-assoziierten Status. Obwohl es sicher Kräfte in den USA gibt, die das eigentlich nicht wollen (man hat ja schon bei der Ukraine-Krise gesehen, wie so manche Lobbyisten in den USA die EU sehen).
      2) Ich sehe an der Außenpolitik der USA derzeit sehr vieles kritisch:
      – Libyen, das jetzt abgeriegelter als zur Zeit der Gaddafi-Regierung ist – das ist ein Skandal, der von Hillary Clinton zu verantworten ist!
      – das Bündnis mit der Islamdiktatur Saudi-Arabien, einem Staat, der dem ‚IS‘ als Vorlage dient, der sinnlos Krieg im Jemen führt und von Demokratie und Grundrechten meilenweit entfernt ist. Wichtig hierbei: Saudi-Arabien ist NICHT in der NATO! Man sollte schon darauf achten, worum es geht.
      – die ‚Strategie‘, irgendwelche ‚Rebellen‘ zu unterstützen, die man dann nicht kontrollieren kann und die keinerlei westliche Werte vertreten (siehe Syrien, Taliban, wohl auch Maidan etc..)

      ABER:
      Es ging mir hier darum, abzuwägen, wen unter den US-Präsidentenbewerbern ich für das kleinere Übel halten würde. Und da sehe ich derzeit Hillary Clinton, sogar dann, wenn sie wirklich verstorben sein sollte, wie der Mainstreamsender ABC versehentlich berichtete (ist auf Youtube zu bestaunen).

      UND:
      Deutschland hat mit den USA einen hervorragenden Bündnispartner. In der Tat geht es nicht allen Staaten der Welt mit der US-Partnerschaft so gut wie Deutschland. Deutschland steht international hervorragend da, der deutsche Reisepass ist derzeit der stärkste der Welt (insgesamt noch VOR dem US-Reisepass!).
      Der sogenannte ‚US-Imperialismus‘ ist keine Affäre des Staates USA, sondern von einzelnen Lobbyisten geprägt. Genau den gleichen Typ Lobbyisten gibt es aber auch in Russland. Deutschland leidet unter diesem Lobbyismus dank der EU kaum. Im Gegensatz zu Staaten wie Libyen oder Irak, die mal eben quasi abgeriegelt werden, um den ‚Akteuren‘, die gute Beziehungen und eine Lobby haben, konkurrenzfreies Wirtschaften zu ermöglichen, hat Deutschland sehrr profitiert vom westlichen Bündnis.

      Die NATO hat nachweislich gerade alle Kriege auf ihrem Territorium dauerhaft verhindert. SO geht wehrhafte Friedenspolitik. Russland hingegen sieht den Krieg eindeutig als Mittel der Politik – siehe Ukraine.

      Und Trump kündigt an, dass es es ggf. gut finden würde, wenn Russland weitere europäische Staaten auf diese Weise bekriegen würde. Leider steht Trump also gerade nicht für eine echte Öffnung zwischen Russland und Europa.

    • @Informator 2
      Nun, natürlich wäre Russland in der EU gut aufgehoben, aber das ist nicht realistisch. Russland ist ein Universum, zu groß, um sich integrieren zu lassen. Die EU würde dann vom Mittelmeer und Antlantik bis zum Pazifik reichen. Fuck the EU? Das ist im Falle der zerstrittenen Außenpolitik der EU aber richtig.

      Saudi-Arabien verkauft Öl, darum geht es. Hätten die Islamisten 1975 Erfolg, es hätte kein Öl gegeben. Der Krieg in Jemen ist leider aus Sicht Saudi Arabiens dringend geboten, denn sie fürchten die iranische Umkreisung, können bis jetzt den schiitischen Halbmond nicht brechen. Und die USA hat einen anderen Grund für die Unterstützung: Saudi Arabien ist verlässliche in seiner Politik zu Israel, der einzige arabische Staat in diesem Gebiet. Die USA haben ein starkes Interesse, hier keine kriegerischen Islamisten zu sehen. (Islamist heißt jeder, der den Islam als Legitimation für sein politisches Handeln sieht, so wie die Regierung in Marokko, Türkei, Pakistan bis zu Dschihadisten wie Al Quaida)

      Im Falle Syrien habe ich eine andere Meinung. Obama ist eine Katastrophe. Er weiß nicht was Politik ist, er war immer ein Schwätzer vor dem Herrn.

    • @Fritz
      Zitat:
      „Nun, natürlich wäre Russland in der EU gut aufgehoben, aber das ist nicht realistisch. Russland ist ein Universum, zu groß, um sich integrieren zu lassen. Die EU würde dann vom Mittelmeer und Antlantik bis zum Pazifik reichen.“
      Antwort:
      Es geht nicht nur um die formale Mitgliedschaft, sondern natürlich geht es um die Inhalte, d.h. möglichst offene Grenzen, Abschaffung der Sanktionen (wobei die russische Regierung eben auch keine Sanktionsgründe liefern sollte!), und die generelle Tendenz, die in Richtung einer Öffnung und Einheit Europas gehen sollte (unter Beibehltung der verschiedenen Nationen, so wie es die EU beispielhaft für die ganze Welt vormacht).

      Zitat:
      “ Fuck the EU? Das ist im Falle der zerstrittenen Außenpolitik der EU aber richtig.“
      Antwort:
      Ich denke kaum, dass dieses Zitat von Victoria Nuland (geleakt aus einem vertraulichen Gespräch, witzigerweise von Russen) aus Sorge um die Außenpolitik der EU entstanden ist. Vielmehr gibt es in der Tat in den USA (und sicher auch in Russland, Israel, Libyen oder Saudi-Arabien und in vielen anderen Ländern) Lobbyisten, denen die vergleichsweise guten Erfolge der EU in puncto Monopolverhinderung und auch in pucto Arbeitnehmerrechten völlig zuwider sind. Die ‚Diplomatin‘ Victoria Nuland und der Thinktank ihres Ehemannes Rober Kagan (‚Project for a New American Century‘, die sind auch schon bezüglich Irakkrieg aktiv gewesen) sind offenbar voll und ganz auf der Seite dieser Lobbyisten, die die Spaltung zum Mittel der Politik gemacht haben, um entsprechend undemokratische politische Verhältnisse zu provozieren. Ich weiß nicht, was es da nun zu beschönigen gibt, vor allem, wenn man sich ansonsten so USA-kritisch gibt. Das ‚Fuck the EU‘ von Frau Nuland ist ein handfester Skandal und zeigt, wie die Hardcore-Neocons orientiert sind. Die haben mehr Probleme mit der EU als mit Saudi-Arabien, dazu unten mehr, und das ist eine bedenkliche Schieflage. Die NATO hat aber nicht das Geringste damit zu tun. Trotzdem bashen Leute wie Dr. Ganser NUR die NATO!

      Zitat:
      „Saudi-Arabien verkauft Öl, darum geht es.
      (…)
      Der Krieg in Jemen ist leider aus Sicht Saudi Arabiens dringend geboten, denn sie fürchten die iranische Umkreisung,
      (…)
      die USA hat einen anderen Grund für die Unterstützung: Saudi Arabien ist verlässliche in seiner Politik zu Israel, der einzige arabische Staat in diesem Gebiet.“

      Antwort:
      Saudi-Arabien ist zunächst einmal die wohl krasseste Islamdiktatur der Welt, damit vergleichbar ist nur der Iran, und der ist wohl WENIGER extrem. Es gibt zahlreiche arabische Staaten, auch sehr stark islamisch geprägte, in diesem Gebiet, und keiner, kein einziger, ist auch nur annähernd so diktatorisch wie Saudi-Arabien. Und kaum einer dieser arabischen Staaten ist ‚unverlässlich gegenüber Israel‘. Sien die Emirate, der Oman oder Katar Unruheherde, deren Israelpolitik problematisch ist?? Ganz sicher nicht! Das sind vielmehr alles Floskeln aus der Beschönigungspropagandakiste. Tatsache ist nämlich, dass das Bündnis mit den wahhabitischen Diktatoren Saudi-Arabiens genau in dieser Form im 20.Jahrhundert von England und den USA angestrebt wurde, und es ist meines Erachtens offensichtlich, dass da wirtschaftliche Einzelinteressen die Hauptrolle spielen. Wer mit der Saudi-Diktatur nicht gut steht, kann dort keine größeren Geschäfte machen.

      Dafür müssen westliche Bürger genausowenig Verständnis haben wie für den Krieg der Islamdiktatur Saudi-Arabien gegen die ’schiitischen‘ Jemeniten. Und noch weniger Verständnis habe ich dafür, dass die USA in diesem Krieg dabei sind, an der Seite der Saudis!

      Schon einmal etwas von Religionsfreiheit gehört?? Nach allen westlichen, freheitlich-demokratischen und freidenspolitischen Kriterien ist dieser ‚Kriegsgrund‘ ’schiitische Umkreisung‘ null und nichtig, das Vorgehen der Saudis ist klar völkerrechtswidrig und grundrechtswidrig.

      PS:
      Es ist immer wieder erstaunlich, wie ausgerechnet bei KenFM Mächte wie Russland und sogar Saudi-Arabien mit eindeutigem Verständnis für Angriffskriege rechnen können.

      PPS:
      Da das Bündnis mit der Saudi-Regierung nun schon lange so besteht, obwohl es de facto ein Politskandal ist, ist es natürlich nicht einfach, da gegenzusteuern. Aber umso mehr wird es Zeit, damit endlich anzufangen. Und davon ist nichts zu sehen derzeit. Obama hat ebenfalls einen veritablen Diener vor dem Saudi-König gemacht, das Bild kann man sich im Internet anschauen.

    • Sie sollten das was Sie sagen genauer begründen. Die Sezession war aus der Sicht des Völkerrechts ok, aus Sicht der Ukrainischen Verfassung nicht. Soweit ich weis geht Völkerrecht vor Staatsrecht. Also was soll das Gerede von Annexion. Warum soll Russland Flüchtlinge aufnehmen, die von den USA als Migrationswaffe eingesetzt werden? Ihre Logik erschliesst sich mir nicht. Die NATO ist momentan kein Verteidigungsbündnis, sondern ein Angriffskollektiv, dass dazu dient die Vorherrschaft der USA zu sichern. Wenn Sie Krieg wollen, dann unterstützen Sie nur weiter die NATO-bestrebungen.

    • Wolfgang Gerber
      Ich gebe Ihnen vollkoimmen recht. Informator2 (schon der Login-Name täuscht was vor, das er nicht hält)
      glänzt mit Halbwahrheiten und Verdrehungen, vlt. kommt er aus den Mainstream-Medien

    • Die sogenannte ‚Migrationswaffe‘ ist lediglich eine Propaganda-Nebelkerze, die in der Tat von Lobbyisten erfunden wurde, um im Fall von außergewöhnlichen Situationen wie der Flüchtlingsbewegung rechte und rechtsradikale Reflexe beim ‚Volk‘ zu provozieren. Um keine Mißverständnisse zu erzeugen: Die Neocons, ‚Freimaurer‘ und anderen entsprechenden Lobbygruppen sind NICHT selbst rassistisch. In der Tat kann man ihnen Rassismus gerade nicht vorwerfen. Sie fürchten aber aus ihrer Sicht eine authenische linksliberale Reaktion, die gegen SIE SELBST gerichtet ist. Und so bedienen sie sich ziemlich skrupellos auch rechtspopulistischer Manipulation und dazu dienen Erfindungen wie die ‚Migrationswaffe‘.
      Die eigentliiche Schieflage ist genau gegenteilig:
      – Migration aus privaten Gründen wird sehr oft aktiv verhindert, mittels bürokratischer Willkür
      – Es gibt massive Lobbybestrebungen, Migration AUSSCHLIESSLICH den Vorstellungen von Wirtschaftslobbyisten unterzuordnen
      – In vielen Ländern der Welt bekommen die ärmeren Bürger nicht einmal ohne Probleme Reisepässe
      – Nach wie vor sperren Regierungen ihre eigenen Bürger ein: Kuba, Nordkorea, Syrien (das diskriminierend junge Männer nicht legal ausreisen lässt), Saudi-Arabien (diskriminierend gegen jüngere Frauen, mal sehen, was eine etwaige Präsidentin Clinton dazu sagt)

      Geschlossene Grenzen sind ein sicheres Indiz für verfehlte Politik oder massive Ungerechtigkeit.

  11. Wenn Trump die Iran Atom Abmachung verletzt, stehen die USA wirklich nicht gut da. Ein zweites Mal wird dann eine Erpressung wie die von Iran nicht mehr funktionieren, weil die Russen dann zu recht sagen:

    „Die Amis halten sich eh‘ nicht an ihre Abmachungen und täuschen ihre Epressungsopfer. Deshalb verkaufen wir Russen alle Waffen an die Gegenpartei und unterlaufen jeden Boykott.“

    Im anderen Interview mit Rupp gab es dazu auch etwas schwammige Info. Das Buch zum Thema ist: Gareth Porter „Manufactured Crisis“.

  12. Auf Querdenken TV( „Plant die USA eine gigantische False Flag?“) kann man gerade nachlesen, dass Fotos aufgetaucht sind darüber, wie amerikanische Kampfbomber in den Farben der russischen Luftwaffe umlackiert werden.

  13. Das war nichts! Nichts als Allgemeinplätze, als Wiederholung des schon oft Gesagten, als Geschwafel, als Vermutungen, als Glaskugel-schauen und Propaganda gegen Trumps Kontrahentin im US-Wahlkampf Hillary Clinton.
    Als Präsidenten taugen beide nicht. Sicher scheint, dass nach der Wahl das gemacht wird, was sich das parteiübergreifende Establishment und vor allem der industriell-militärische Komplex schon längst vorgenommen hat. Leichteres Spiel bei der Verfolgung dieser Ziele hätten die entsprechenden Interessenvertreter wohl mit Clinton. Trump müsste erst noch zurechtgebogen werden. Wie auch immer, der Zug ist schon unterwegs.

    • Manchmal sind Wiederholungen gut, weil es immer wieder Leute gibt, die das zum ersten Mal hören. Man kann ja, wenn man alles schon weis, wegschalten.

  14. Habt Ihr Euch mal ein paar Gedanken darüber gemacht, weshalb dieses „Flüchtlingschaos“ plötzlich nach der Erkenntnis begonngen hat, dass die deutsche Bevölkerung nicht an einer Auseinandersetzung mit Russland interessiert ist?

    • Na, man soll nicht überall Konstellationen sehen. Die Flüchtlingskrise als Bestrafung für den Mangel an Konfliktlüsternheit zu deuten, am Besten auferlegt vom Boss USA, ist doch sehr, sehr unwahrscheinlich. Oder haben Sie Beweise? Ich weiß nur, dass staatliche Medien aus Russland unteranderem die Flüchtlingskrise ausnutzten, indem sie die Vergewaltigung eines Mädchens behauptet hatten, obzwar das Polizeiergebnis längst offengelegt wurde und keine Vergewaltigung vorlag. Nicht nur der hießige Staat und seine Verbündeten, sondern auch seine Gegner haben ein Interesse an Desinformation. Das sollte man nicht vergessen und neben den Lügen der Bundesregierung und der Vereinigten Staaten, kann ich die Russlands wirklich nicht gebrauchen.

    • Fritz,
      leg mir keine Worte oder Deutungen in den Mund, die alleine aus Deinen Hirnwindungen stammen. Dankeschön!
      Es interessiert mich auch nicht, was Du momentan „gebrauchen kannst oder nicht“.
      Zudem finde ich es sehr interessant, dass Du versuchst andere Menschen vom Denken abzuhalten, indem Du die Geschichte mit der angeblichen Vergewaltigung wieder aus der Schublade zauberst.
      Was Du so alles parat hast….

    • Guckemal: Deine Frage ist nicht ganz von der Hand zu weisen. Im Sommer 2015 hatte man Umfragen gemacht, die besagten, dass 60 % der Deutschen auf keinen Fall gegen Russland kämpfen würden. Daraufhin gab es diesen Artikel: http://www.zeit.de/politik/ausland/2015-06/nato-ukraine-russland-umfrage-pew-stimmung-deutschland

      Die mangelnde Kriegsfreudigkeit der Deutschen dürfte für das Pentagon eine Enttäuschung gewesen sein. War es der Auslöser für einen lange vorbereiteten Plan B ?
      Nicht lange danach kam in der ZEIT online ein weiterer Artikel:
      http://www.zeit.de/2015/45/bundeswehr-integration-deutsch-syrisch-brigade?sort=recommended

      Jochen Bittner,Chefredakteur,Urheber d.Artikels über deutsch-syrische Brigade ist in vielen transatlantischen Organisationen unterwegs,wie die „Anstalt“ aufdeckte.

      Als ich mehrere Kommentare diesbezüglich im ZON-Forum postete, wurde mein Pseudonym dort schließlich gesperrt. Sie mögen dort keine Foristen, die zu viel denken.

      Denke auch an den Ausspruch von Präsident Obama, der sagte, die Amerikaner müssten ab und zu ungehorsamen Ländern „den Arm umdrehen“ https://www.youtube.com/watch?v=osCgZKE04J0

    • An User Fritz,

      Natürlich gibt es Beweise das die USA hinter dem Flüchtlingschaos stecken. Wer beginnt und unterstützt die Kriege in der Welt? Wer unterstützt eine Umvolkung in Europa mit seinen NGOs? Das sind die USA und der US-Buerger Soros. Zusätzlich gibt es ja noch einen UN-Plan, der die Zuwanderung von Flüchtlingen nach Europa fordert. In der UN geschieht garantiert nichts ohne Billigung der USA. Wiese sind alle Mitglieder der Atlantik-Gruppe für die Zuwanderung, zumindest die, die mir bekannt sind? Die Atlantik-Brücke ist ebenfalls von den USA dominiert. Also Augen auf, dann sieht man die Wirklichkeit. Die Kriege der USA sind die Ursache der Flüchtlingsströme!

    • @ Guckemal
      Spintisieren ist kein Denken.

      @Jedermann
      Zahlreiche Kriege werden ganz ohne Beteiligung der Vereinigten Staaten begonnen. War der erste Tschetschenienkrieg 1994 aus Washington geplant, oder der Aufstand gegen die zentralistische Politik Russlands? Aber das interessiert die Linken in Deutschland nicht, sie sehen 1999 als Sündenfall der Zeit nach dem Kalten Krieg, obgleich 1994 Russland als Nachfolger der UdSSR auf die Unabhängigkeitbestrebungen der Tschetschenen mit Krieg geantwortet hat. Die Rechten haben wegen dem Sieg über ihr Hirngespinst 1945 und dem Figth on the Beach sowieos größte Probleme mit den Vereinigten Staaten, aber diese Probleme hatten sie bereits vor 100 Jahren.
      Gibt es eigentlich gute Kriege, wenn die kriegesführende Partei nicht USA heißt?

      Russland hat übrigens mehrere Vorschlänge in der UN, Syrien betreffend, abgelehnt. Trotz den USA. Irgendetwas kann an ihrer Allmachtsthese der Vereinigten Staaten also nicht stimmen und ist es nicht Russland, das die Verhandlungen in Syrien gerade durch die Entsendung eines Kriegsschiffes Richtung Mittelmeer erschwert?
      Umvolkung? Warum nicht der große Austausch?

    • Es gibt kein Flüchtlingschaos, außer in den Massenmedien. Ich persönlich hätte ohne die Medienkampagne praktisch nicht gemerkt, dass überhaupt Flüchtlinge im Land sind. Auch die Zahl det Verbrechen ist im Gegensatz zu dem, was die rechtspopulistische Hetze behauptet, gering, wenn man bedenkt, in welcher Ausnahmesituation die Flüchtlinge sich befinden und dass es – wie bei jedem Freiheitsrecht und bei jeder staatlichen Leistung es auch Mißbrauch gibt*).
      Katastrophal war der Affront einiger EU-Länder, allen voran Ungarn. Die haben die EU aufs Spiel gesetzt, und die deutsche Regierung hat die EU in diesem Jahr 2015 gerettet, während Frankreich und Großbritannien sich kaum engagiert haben. Selbst in Deutschland gibt es Rechtsradikale und/oder Leute vom Typ ‚DDR‘-Mauerschütze), die einen eisernen Vorhang zwischen Deutschland und Österreich wollten, das wäre das inhaltliche Ende der EU gewesen.

      *) was aber kein Argument gegen die Flüchtlingspolitik ist! Man schafft ja auch nicht die Sozialhilfe ab, nur weil es einige Mißbraucher gibt. Man darf echte Flüchtlinge nicht für das ‚bestrafen‘, was Andere machen!

    • Bis auf :
      „Selbst in Deutschland gibt es Rechtsradikale und/oder Leute vom Typ ‚DDR‘-Mauerschütze), die einen eisernen Vorhang zwischen Deutschland und Österreich wollten“
      stimme ich ihnen zu.

    • Lieber Guckemal

      Ich würde mal eine andere Perspektive aufmachen. In dem Moment wo es in Deutschland stabil läuft und tatsächlich mehr Arbeit nachgefragt wird und man sich mal ernsthaft mit Investitionen in die zukünftige Mangelware qualifizierte Arbeitskräfte hätte beschäftigen müssen und vielleicht auch mal substanziell besser hätte bezahlen müssen oder sich mal ernsthaft gedanken hätte machen müssen wie man die Gesellschaft umgestaltet in der es unglaublichen Reichtum gibt aber auch das System der Erwerbsarbeit, woran viele nicht teilhaben und deshalb die Ware Mensch so billig abgespreist werden kann, als all das begann zu kippen, machte man die Tür auf und holte sich eine Herrschar von Menschen herein, die man nutzen kann um den Druck auf die Löhne weiterhin aufrecht zu erhalten. Forderungen nach der Abschaffung des Mindestlohn folgten ja auch gleich auf dem Fuße.
      Bisher war jede Politik der letzten Jahre geleitet von dem Gedanken die Wirtschaftsmächtigen zu bevorteilen indem man Arbeitskraft verbilligte(Rentenabsenkung, Verschiebung der Sozialkosten auf den Arbeitnehmer, Erhöhung der Konsumsteuern, Senkung der Kapitalsteuern usw.) und aus dieser Perspektive ist die Aufnahme von einer Million Jungen Menschen sehr passend in diesem Konzept. Darüberhinaus sind diese Menschen perspektivisch konservativer als der Durchschnitt der Bevölkerung. Außerdem lässt sich damit wunderbar von der Finanzkrise, deren Folgen und der desolaten Lage vieler Menschen in unser „2/3-Gesellschaft“ ablenken, dank Pegida ist dieser berechtigte Zorn darüber auch gleich noch in Spektren kanalisiert worden die man einfach abqualifizieren kann.
      Mit anderen Worten ich würde gar nicht soweit gehen und die Amerikaner darin vermuten, sondern die Interessen der deutschen Wirtschaftsverbände und der ihr hörigen CDU, damit Deutschland auch weiterhin ein Billiglohnland innerhalb der EU bleibt. Wagenknecht sprach in diesem Zusammenhang z.B. von „Nützlichkeitsrassismus“. Die gut ausgebildeten Syrer sind uns ja lieber als die Hungerleider anderer Staaten. darin sehe ich einen Deutschen Plan. Die USA machen uns eher auf ihre Weise die Hölle heiß, indem sie die Kerne der Deutschen Wirtschaft in den Ruin klagen und gleichzeitig unsere Handelspartner Sanktionieren oder zusammenschießen.

      PS.: Gut finde ich übrigens das du nicht von „Flüchtlingskrise“ sprichst. Es gab eine „Organisationskrise“, die ich für aufgebauscht und für schon behoben halte, es gibt eine „Staatlichkeitskrise“ in den nordafrikanischen und arabischen Staaten bzw. „failed states“ und es gibt Krieg in diesen Regionen. Was es aber definitiv nicht gibt ist eine „Flüchtlingskrise“ als ob die Flüchtlinge Schuld seien. Mit Sprache Opfer zu Tätern zu machen und umgekehrt das hat unsere Regierung so gut drauf wie kaum eine andere, siehe Arbeitslose(zu wenig eigeninitiative), Sozialhilfeempfänger(harzen und versaufen das Geld), Lehrer(verdienen zu viel und arbeiten zu wenig), Pflegekräfte(russische Betrügerbanden), Alte(leben zu lange), Kranke(kosten immer mehr), Griechen(machen zu viele Schulden und zahlen keine Steuern) und nun Flüchtlinge(die unberechtigt aus sicheren Drittstaaten herkommen und uns auf der Tasche liegen und Rauben und Vergewaltigen).

    • Ach…, Fritz…!
      Lass doch mal deine Witze!

      Schau Dir die Menschen nicht nur durch die Herkunftsbrille an, sondern fang mal an, Dich dahingehend zu entspannen.
      Was hier wichtig ist, sind die Erfahrungen der Menschen und ihre dadurch entstandene politische Einstellung.

  15. Bei ca. Minute 60 geht es um Iran Atom Technik, da wird es etwas ungenau. So existiert nämlich kein „Vertrag“ den Trump platzen lassen könnte. Wenn die Anti-Iran Sanktionen wiederaufgenommen werden, dann macht jede Seite, was sie will. Beispielsweise wäre es das gute Recht Persiens, den Atomwaffensperrvertrag zu kündigen (per Telefax wie Nord-Korea) und sich Atombomben zu bauen oder zu kaufen. Darüber freuen sich dann zu recht besonders die Zionisten. 🙂

  16. Ohne Bild, und dabei viel gebildet – fand ich sehr gut dieses Format nur Ton – in Inerviews muß man sich ja ohnehin seinen eigenen Film im Kopf zum Gesagten drehen, da es nicht viel zum Verständnis des Inhalts beiträgt, wenn die Sprechenden zu sehen sind – insbesondere bei bekannten Gesichern. Ressourcenschonend und schnell obendrein – so kann KenFm noch mehr machen, sehr schön.

    Herr Rupp höre ich immer wieder gerne zu, und ich möchte mich ganz herzlich für seinen Mut und seine Moral bedanken – vielleicht haben wir ihm unser Leben zu verdanken. Daß er als Whistleblower in den Knast mußte, wußte ich nicht. Vielleicht nehmen sich einige der jetzigen Amtierenden in Schlüsselpositionen ein Beispiel.

    Ich würde mir auch Trump als Präsident wünschen, obwohl ich bezweile, daß er viel ändern könnte. Vielleicht wird er sogar als Sündenbock für den Finanzkollpas gebraucht, der dann nach seiner Wahl gestartet wird, und den Amerikanern kann das Establishment dann sagen: ihr seid selbst schuld, ihr habt den gewählt.

    Ich verstehe nicht ganz, wie die Medien, die Trump verhindern(?) wollen, dabei doch so fördern. Da müssen doch auch Psychologen sitzen, die wissen wie das Spiel läuft. „Grab them by the pussy“ macht ihn wahrscheinlich auch populärer, und ich finde es lächerlich, sich darüber aufzuregen – bei all den Pädophilen in den Regierungen wäre das angebracht.

    Sehr wichtig auch, daß Russland mit einem Krieg an seinen Grenzen fertig würde, wenn Westeuropa allerdings mitmachen würde, es anders aussähe. Es hängt also viel davon ab, wie sich Deutschland verhält.

    Danke, ein sehr gutes Interview, auch in allen anderen Aspekten stimme ich zu. Und gerne wieder in Nur-Ton.

    • @ Harrison, 15. Oktober 2016 at 22:50
      Madeleine Albright wird ja bald 80. Nein, ab Minute 54 geht es um die mögliche Außenministerin Victoria Nuland (Fuck the EU!). Da wären dann wirklich die beiden Richtigen zusammen.

  17. Hm, das scheint mir doch etwas zu optimistisch, um nicht zu sagen blauäugig.

    Trump wird vieles nicht tun von dem er spricht, um nicht zu vergessen, dass sich Trump immerwieder korrigiert oder widerspricht.

    • Trump? Hoffnung? Die einzige Hoffnung ist Ausbau des Völkerrechts, Strafverfolgung der Mächtigen durch Ausdehung des Rechts und der Rückgriff auf nichtpolitsche , jedoch politisch wirksame Institutionen, wie den Friedensnobelpreis. Dafür ist die Trennung der geistigen von der politschen Macht unersetzlich. Sieht man sich die gesellschaftlichen Veränderungen der 60er-70er Jahre an, dann war dies möglich, weil die intellektuelle Macht gegen die politsche und ökonomische stand. Heute pfelgen sie den Beischlaf, darum auch die Medienkritik einerseits und die Abwendung von Medien andererseits, hier jedoch mit der Gefahr sich lieber bestätigt zu sehen. Trump als Hoffnung ist wie das Hoffen auf die fehlende Schärfe des Richtschwerts.

    • @Fritz

      Meine Güte! Begreifen Sie es nicht? Clinton bedeutet Krieg! Es bleibt keine Zeit zum Philosophieren und um das Völkerrecht auszubauen, das die USA sowieso boykottieren, mit Clinton erst recht. Während manche Leute von einer besseren Welt träumen, wird die Clintonmafia bomben lassen (natürlich für Demokratie und Menschenrechte). Der Krieg kann dann direkt zu uns kommen.

      Wie man den Friedensnobelpreis als „politisch wirksame Institution“ ansehen kann, verstehe ich nicht. Das klingt wie Satire, soll aber wohl keine sein. Obama hat sich durch den Preis jedenfalls nicht vom Drohnenmorden abhalten lassen, sondern erst richtig losgelegt.

    • Sie knüpfen die Kriegsentscheidung einzig an die Person und vernachlässigen, dass die Kriege der jüngeren Vergangenheit im Erstarken des Neorealismus, dem Sendungsbewusstsein der Demokratie (Das war nicht nur ein Vorwand des texanischen Alkoholikers), der Carter-Doktrin etc, begründet lagen. Sie überschätzen die von Clinton unter Obamas Regierungsführung durchgeführten Kriege. Trump gibt zwar vor eine Umkehr einleiten zu wollen, jedoch spricht einiges dagegen: 1. Trump will Amerika wieder groß machen und seine Anhänger auch, d.h. für ein Imperium militärische Durchsetzung. 2. Trump gehört selbst der etablierten Schicht an. Seine rassistische Hetze spielte White Trash und Chicanos aus. 3. Trump hat kein Interesse für einen Sozialstaat, der zahlreiche junge US-Bürger vor dem Militärdient bewahren würde.

      Ja, weil Obamas Position sich nicht über den Nobelpreis legetimiert. Dem Lorbeerkranz des Triumphators muss man mit der Narrenkappe oder der Dichterkrone beikommen. Mehrmahls wurde der Literaturnobelpreis einzig aus diesem Grund an bestimmte Personen verliehen (Swetlana Alexijewitsch, Gao Xingjian). Im Falle von Liu Xiaobo trug der Nobelpreis dazu bei, dass er eine höhere Bekanntheit in China erlangte. Man kann im Nobelpreis ein einseitiges, vielleicht US-freundliches politisches Instrument erblicken, aberMartin Luther King bekam jedoch ebenfalls den Preis. Würde der Friedensnobelpreis an Snowden oder Manning gehen, man hätte ihre Position gegenüber den Vereinigten Staaten gestärkt.

    • @Fritz

      Natürlich knüpfe ich Kriegsentscheidungen nicht an eine Person, sondern an das Herrschaftssystem. Ich schrieb doch schon zweimal, daß Trump dagegen möglicherweise gar nicht ankäme, selbst wenn er wollte. Wir wissen nur mit Sicherheit, daß Clinton ein Teil des Systems ist, eine Vertreterin der Kriegsgewinnler, die sie finanzieren. Sie würde nie Widerstand leisten, sondern sogar vorangehen. Von Trump wissen wir das nicht. Das ist der Unterschied und die einzige kleine Hoffnung. Er hat sich auf lebensgefährliche Weise mit den wahren Machthabern angelegt, so scheint es jedenfalls. Daraus könnte eine dynamische Volksbewegung erwachsen, die die Herrschaftsstrukturen erschüttert. Natürlich ist es abenteuerlich, eine Revolution ausgerechnet von einem Milliardär zu erwarten, der bisher Nutznießer des Systems war. Aber mehr als diese kleine Hoffnung haben wir nicht.

      Mit Clinton wäre die Kriegsgefahr in den nächsten Jahre akut – Dirk Müller meint: in den nächsten Monaten. Es bleibt keine Zeit, um irgendwelche Völkerrechtsspinnereien auszuprobieren. Mit wem und mit welchen Machtmitteln sollten sie durchgesetzt werden? Mit den USA und ihren europäischen Vasallen? Oder gegen sie? Wie das denn?

      Ich glaube, Sie trollen hier nur herum.

    • @ Wolfgang Gerber

      Zitat:
      „Meine Güte! Begreifen Sie es nicht? Clinton bedeutet Krieg!“

      Antwort:
      Natürlich steht Clinton und ihre Administration nicht für Pazifismus, und natürlich sind die USA in einigen Kriegen verwickelt, davon ist mindestens der im Jemen meines Erachtens völlig unpassend und der in Syrien von einer verfehlten Strategie bestimmt. Aber wie schon Orwell sagte, Propaganda ist auch das Weglassen von Informationen! Und genau das geschieht hier, und daher ergänze ich den anderen Teil:
      – Trump steht für eine Gefährdung Europas und der europäisch-russischen Beziehungen, indem er andeutet, dass er im Fall eines russichen Angriffs auf Staaten wie Estland keinen automatischen Bündnisfall sieht.
      Das sollte gerade auch denen zu denken geben, die wirklich an einer Enstpannung mit Russland und einer guten Beziehung Russlands mit Europa interessiert sind. Gerade aus dieser europäischen Friedenssicht wäre die Kombination aus einer größenwahnsinnigen und kriegerisch-nationalistischen Putin-Regierung und einem US-Präsidenten Trump, der das sogar gut findet, wirklich katastrophal. Mit Clinton droht das alles nicht.
      – Trump hat mehrmals angedeutet, dass er nicht einmal in Atomwaffeneinsatz ein Problem sieht – siehe Internet.
      – Trump steht für rechtspopulistische Politik, die Völker und Religionen gegeneinender aufhetzt und Grenzen schließt, siehe ‚Mauer‘ an der mexikanischen Grenze, siehe Hetze gegen Moslems.
      – Trump hat offen gegen die EU gehetzt, mit glatten und geradezu lachhaften Lügen wie dass es ‚No-Go-Zonen‘ in Paris gibt, und hetzt besonders gegen die Bundesregierung.
      – Trump propagiert seinen Rechtspopulismus mit Halbwahrheiten. Zum Beispiel behauptet er ‚Wenn man keine Grenze hat, hat man auch keine Nation‘, um seine DDR-mäßigen Grenzschließungen zu rechfertigen. Das ist aber Quatsch. Deutschland und Frankreich machen es vor – zwei sehr unterscheidliche und starke Nationen, denoch mit einer völlig offenen Grenze. Das hat nur Vorteile und klappt problemlos, Wäre Trump wirklich ehrlich, würde er das betonen und nicht gegen Merkel und Hollande auf unterstem Niveau hetzen.

      Und zu Clinton:
      Es könnte durchaus eine gute Chance für eine Entspannung und Verbesserung bedeuten, wenn eine durch die massive Kritik (und durch meines Erachtens begründeten Verdacht, dass sie sogar gedoubelt wird!!) von Anfang an geschwächte Präsidentin wirklich zeigen muss, dass sie auch sinnvolle Dinge liefern kann.
      Interessant würde es insbesondere, zu sehen, ob sie sich auch vor den Saudis verbeugt und wie sie die von dieser Regierung vertretene Politik in bezug auf Frauen finden wird.

      Für mich ganz klar: Trump wäre für Europa gefährlich, und Clinton das klar kleinere Übel!

  18. Informatives Interview. Eine Ergänzung resp. Vermutung meinerseits: Trumps Erfolge bei den Vorwahlen sind in wesentlicher Hinsicht auch (subtiler) Unterstützung durch das Establishment zu verdanken. Denn Trump schien als sicherster Garant für das Idealziel, Wunschkandidatin Hillary zur Präsidentin zu machen. Cillary ist ja schon in alle Schweinereien (d.h. Staatsgeheimnisse) eingeweiht. Somit wird das Establishment jetzt auch alles tun um zu verhindern, den Egomanen Trump aus Versehen sogar noch in solche Staatsgeheimnisse einweihen zu müssen. Also falls der „Unfall“ eines Präsidenten Trump (analog zur Brexit-Wahl) passieren sollte, dann wird’s interessant.

    Empfehlenswerter Artikel von Rainer Rupp auch auf RT am 13. Oktober: https://deutsch.rt.com/inland/41910–sache-in-chemnitz-stinkt/

    Zitat aus Artikel: „Die Methode, labile junge Leute unter falscher – in diesem Fall islamistischer – Flagge anzuwerben, in der Herstellung von Sprengstoffen auszubilden, auf Anschläge vorzubereiten und sie dann in letzter Minute mit großem Medien-Tam-Tam als gefährliche Terroristen zu verhaften, ist ein altbewährter Kniff des FBI, um die Öffentlichkeit bezüglich der Terrorgefahr auf Trab zu halten.

    Mein Kommentar zu al-Bakrs Selbstmord: Leichenfledderei an Peggy und Uwe als Ablenkung für die deutschen Medien macht die offizielle Geschichte auch nicht wirklich glaubwürdiger.

    Gruss, Wolfgang

    • 1. Ernsthafte Frage. Warum soll Trump eine Gefährdung des Establishment sein? Ist er nicht ein Teil davon, wie Clinton auch?
      2. Glauben Sie wirklich, dass der Dschihadismus zum Teil eine verdeckte Operation sei?
      3. Zur NSU: Nun, ein degeneriertes Sexualleben ist in Rechtsextremen Kreisen wie unter sonstigen Menschengruppen ebenfalls vorzufinden. Erschwernd kommt hinzu, dass es in solchen Gruppen aus vielen Gruppen wahrscheinlicher ist (Externalisierung, Sexualmoral, Gewalttätigkeit), hier eine Ablenkung zu vermuten ist nicht angebracht. Eine Person aus der NSU-Umgebung wurden verurteilt gegen einen anderen besteht dringender Tatverdacht. Ich nehme eher eine Verunreinigung an, da dies einmal der Fall war (Kiesewetter). Sonst gilt abwarten.

    • Fritz: Geben Sie sich eine Chance, den Islam richtig zu verstehen: AZK Die Angst vor dem Islam“ https://www.youtube.com/watch?v=_wyq2v0jzUQ
      Es wäre naiv, nicht an Gehimsdienstoperationen zu denken.

    • Kommentar zu Harrison:
      Warum sollte Trump (als Parteigänger beider Parteien des PARTEI-Establishments) denn dieses PARTEI-Establishment stärker gefährden als das die Parteien dominierende und puppen-spielende „Establishment im Ganzen“? Trump bekämpfte z.B. Jeb Bush mit 9/11, ein Verbrechen das nicht in erster Linie von George W. stammt. Da besteht eine grosse Gefahr, dass er, wenn einmal an der Macht und unter Druck, sich mit den Verbrechen seiner Establishment-Gegner zu verteidigen sucht.

      Gruss, Wolfgang

  19. Nach meiner Erfahrung ist es schlechterdings unmöglich, deutschen Schweigelämmern klarzumachen, daß Donald voraussichtlich das kleinere Übel wäre. Sie glauben unverdrossen ihren Lieblingsmedien. Manchmal zweifeln die Lämmer (z.B. bei der geschönten Arbeitslosenstatistik), aber doch nicht in so wichtigen Dingen, wie dem „unmöglichen Trump“, dem „Schlächter Assad“ und natürlich dem „bösen Putin“, der überhaupt an allem schuld ist. Wenn der seriöse Herr Kleber das sagt, muß es ja wohl stimmen.

    Wer hauptsächlich in Kreisen von Selbstdenkern und Aufgewachten verkehrt, deren Zahl allmählich zunimmt, verliert leicht das Gefühl dafür, daß die große Masse weiterhin schläft und schweigt und nach wie vor ein leichtes Opfer der Herrschenden und ihrer Manipulationsmedien ist.

    • Wer hier die Selbstdenker und Aufgewachten sind oder die Träumer und Spinner ist nicht immer eindeutig. Die Wahl nach dem kleineren Übel, für einem Feind meines Feindes oder den Aufbau eines Feindes zur Bekämpfung einer meiner Feinde ist nicht neu und doch nur klug, wenn es keine andere Möglichkeit gibt. (Der Pakt mit der Sowjetunion gegen das Dritte Reich) Trump ist ein Kretin. Nur weil er noch nicht die Gelegenheit zum Krieg hatte ist er besser als Clinton? Nein, es gibt immer eine Wahl und seien es die zwei, nach Mehrheitsmeinung der Medien, chancenlosen Kandidaten aus den Grünen bzw. Liberalen. Es gibt kein Zwang Trump zu wählen.
      Zu Assad gibt es ein Spruch aus Bayern: Hopfen und Malz verloren.

    • Wir wissen nicht, ob Trump besser ist als Clinton. Kann sein, daß er gegen die wahren Machthaber gar nichts ausrichten könnte, selbst wenn er besser wäre. Was wir aber genau wissen, ist, daß Clinton eine notorische Lügnerin und kriminelle Kriegsverbrecherin ist. Sie ist die Wunschkandidatin der Kriegstreiber und Kriegsprofiteure. Wer Clinton wählt, wählt den Krieg! Das hat auch Willy Wimmer gerade noch einmal gesagt. Wer nicht zur Herde der manipulierten Lämmer gehört, sondern zu denen, die sich selber informieren, weiß das.

      Auf keinen Fall Clinton!
      Also Trump!

    • @ Wolfgang Gerber

      Wirklich, Trump hatte nie Regierungsverantwortung, weswegen er danach nicht bewertet werden kann. Ihn aber als Kämpfer gegen das Establishment zu stillisieren ist nicht richtig. Dieser Mann ist Milliardär, er zählt zum US-amerikanischen Geldadel, wurde während des Vietnam-Krieges privilegiert und nutzte als Unternehmer alle Steuervorteile aus. Ein Gewissen oder Bürgerethos scheint er in dieser Zeit nicht gehabt zu haben. Auch ist die Argumentation nicht wirklich überzeugend. Sie behaupten eine Abhängigkeit zwischen dem Handelnden und eine Zustimmung zum Kriegseinsatz, ohne jedoch die vorherrschende Ideologie des Neorealismus und die inneren Logik eines Imperiums zu beachten.Trump will Amerika wieder groß machen und wie macht man ein Staat groß? Durch die Steigerung der Glückskurve? Humanisten sollen keine Idioten sein. Also, nicht nur Pest oder Cholera, sondern Tuberkulose, Aids, Tetanus, Krebs. Es gibt eine Wahl: Auf Wikipedia sind weitere vier Kandidaten aufgelistet. Warum nicht das Zweiparteienssystem aufbrechen oder die Demokraten bzw. Republikaner ersetzen?

    • Es geht nur darum, Clinton zu verhindern. Mit einer Stimme für Gary E. Johnson oder Jill Stein wäre das nicht möglich. Bernie Sanders hätte als Unabhängiger gegen den unbeliebten Trump und die verhaßte Clinton gute Chancen gehabt, aber er hat einen Rückzieher gemacht oder wurde nachdrücklich „überzeugt“, aus dem Weg zu gehen.

      Mit dem Ausruf „Auf keinen Fall Clinton! Also Trump!“ komme ich mir selber etwas komisch vor. Dem Kommunisten Rainer Rupp geht es wahrscheinlich auch so. Natürlich ist der Milliardär Trump ein Schlitzohr, der hauptsächlich seinen eigenen Vorteil im Sinn hat, aber er hat noch keinen Krieg begonnen. Er gehört nicht zur kriminellen Herrschaftsmafia, sonst würde sie ihn nicht mit allen Mitteln bekämpfen, die Medien würden nicht aus allen Rohren auf ihn feuern. Sie wollen ihn nicht! Ich schrieb schon, daß wir nicht wissen, ob Trump sich gegen die Mafia überhaupt durchsetzen könnte. Aber das ist die einzige Chance, die wir haben. Als völlig aussichtslos sehe ich das nicht an, wenn es ihm gelingt, als Präsident eine breite Volksbewegung in Gang zu setzen (was eigentlich Bernie Sanders hätte tun müssen). Groß ist die Chance nicht, das denke ich auch.

      Auf keinen Fall Clinton!
      Also Trump!

    • Bernie Sanders ist Sozialdemokrat, ein solcher Mann gilt für viele Bürger wie ein Sowjetkommunist. Die Euphorie sollte nicht täuschen. Trump liegt nicht umsonst in den Prognosen vor, denn er spiegelt die Mythen der Gesellschaft weitaus besser als Sanders. Das Argument mit dem Krieg ist ein Scheinargument. Einigen wir uns darauf, dass dies weder für, noch gegen ihn spricht. Er hatte keine Gelegenheit dazu, dass wäre genauso merkwürdig, wenn sie einem Arbeitnehmer hoch anrechen, dass er im Gegensatz zu seinem Chef nocht niemanden gekündigt hat. Nun, aufgrund der Verbindung von Intelligenzija und Macht wird eine Anti-Establishment-Haltung als Angriff auf die Intelligenzija selbst empfunden. Die Presse nimmt darum mehrheitlich eine Anti-Trump Haltung an. Ich beneide die US-Wähler nicht.

    • @ Wolfgang Gerber

      Zitat:
      „Natürlich ist der Milliardär Trump ein Schlitzohr, der hauptsächlich seinen eigenen Vorteil im Sinn hat, aber er hat noch keinen Krieg begonnen.“

      Er war ja auch noch nicht in der Politik tätig! Das sagt also nichts.

      Zitat:
      „Er gehört nicht zur kriminellen Herrschaftsmafia, sonst würde sie ihn nicht mit allen Mitteln bekämpfen, die Medien würden nicht aus allen Rohren auf ihn feuern.“

      Die Medien bekämpfen Trump höchstens in Deutschland und – vielleicht, weiß ich jetzt nicht – auch in anderen Teilen Europas, wo nahezu eine Hetzkampagne gegen ihn läuft. Das ist wohl wirklich auch dadurch motiviert, dass Trump für Europa eine Gefahr darstellt und die Massenmedien sich für den Fall eines Wahlsiegs von Trump absichern möchten (so nach dem Motto: „WIR wollten den nicht“), das spielt für Trump aber kaum eine Rolle, weil er hier nicht gewählt wird!
      In den USA sieht die Sache ganz anders aus. Trump ist mit den Medien eng verbunden, hat schon direkt für Fernsehsender (Mainstream) gearbeitet und ist unter anderem eng mit Fox News in Kooperation.
      Trump gehört meines Erachtens ganz eindeutig zum Establishment, und zwar nicht in Form eines dem Establishment dienenden Politikers, sondern grundlegend. Seine Außenseiter-Attitüde ist meines Erachtens aufgesetzt. Und die Hoffnungen von Trump, dass er viele Sanders-Anhänger gewinnen könnte, haben sich nicht bestätigt, weil inhaltlich Welten zwischen Trump und Sanders liegen.
      Am auffälligsten in negativer Hinsicht finde ich bei Clinton ihre fragwürdige Einstellung zum 2nd Amendment, das das Recht auf Waffenbesitz garantiert. Man muss nicht für Waffen sein, aber es geht hier darum, dass Polizisten und Berufssoldaten(!) nicht die einzigen sind, die sich bewaffnen dürfen. Und es geht darum, ob die Verfassung der USA ernstgenommen wird. Hingegen halte ich Clinton für eine deutlich geringere Kriegsgefahr als Trump. Ich glaube, eine Clinton- Regierung würde/wird gar keine Kriege anfangen.

    • Nicht lustig. Zuerecht wird die Diffamierung von Gegnern durch eine Gleichsetzung mit Hitler kritisiert. Trump ist kein Hitler und Clinten ebenfalls nicht.

    • Richtig, das ist begrenzt witzig. Auch unfair, denn Hitler hat nie Wahlkampf mit seiner Penisgröße gemacht wie Trump. Hitler sollte hier nicht unbedingt diffamiert werden! 😉

    • Witzig ist es bestimmt nicht, aus der Perspektive der Arbeiterklasse. Aus diesem Blickpunkt kann man aber alle möglichen Machtmenschen mit einander vergleichen, weil sie den selben Traditionslinien folgen.
      Auch Joseph Fouché und Adolf Hitler haben Gemeinsamkeiten. So ist das nun mal. Beide glauben an die politische Religion der zentralen Steuerung gesellschaftlicher Geschicke und beide waren beseelt von dem „Willen zur Macht“, wie es Nietzsche formulierte.
      Das gilt auch für Clinton und Trump. Beide sind Ausgeburten der unternehmerischen Überheblichkeit sich selbst anzumaßen die Geschicke anderer „richtig“ leiten zu dürfen und dies auch zu können.

      Überhaupt nicht witzig ist, dass die armen, unbewussten Sklaven, die unsere Klasse in der Masse stellt, denen immer wieder zustimmen und es unterlassen eigene Gesellschaftsvorstellungen in die Tat umzusetzen.

      Aber zurück zum Thema: Man kann als Untergebener ruhig alle Herrschenden vergleichen, obwohl es sicherlich für das tägliche Leben große Unterschiede zwischen den jeweiligen Regimen gibt. Man muss sich aber folgendes bewusst machen: Das was an dem einen System besser ist, ist nicht besser, weil die Herrschenden besser sind!
      Es ist nur besser, weil die Untergebenen für diese Besserungen gekämpft haben und sich dies nicht mehr gefallen lassen, wobei die anderen, in der strikteren Diktatur, dies noch dulden.
      Also Gerhardt Schröder ist nicht besser als Hitler, sondern nur feiger oder weniger befähigt. Sie wollen beide das selbe: Die Unterwerfung anderer unter ihren Willen. Sie sind beide Machtmenschen und finden es – in bestimmten Grenzen – beide sehr wohl richtig, dass alle, die hier schreiben und alle darpber hinaus, sich nach ihren Vorstellungen und Interessen verhalten…
      Und genau da kommen auch die beiden reichen Amerikaner, um die es gerade im US Wahlkampf geht ins Spiel: Sie sind ebenfalls Teil der herrschenden Clique und es ist völlig egal, wer da an die Macht kommt.
      Das eigentliche Problem ist, dass es Klassen gibt und diese Politiker sind immer Vertreter der Herrschenden Klasse, deshalb kann aus einem Staat kein Heil kommen für die Arbeiterklasse.
      Reiner Rupp sagt ja selbst er sei Klassenkämpfer. Geil! Dazu haben die meisten, die ich hier lese ja nicht den Mut, sondern sie heucheln noch in so bürgerlichen Vorstellungen herum, wie „vegan“, „Spiritualität“ usw. Sehr gut!
      Jedenfalls ist es wichtig zu erkennen, dass wir von den Herrschenden IMMER nur das selbe erwarten können: Kontrolle, Entfremdung der eigenen Bdürfnisse und Herrschaft und Ausbeutung.
      Die Oberen aus Wirtschaft, Militär, Politik, Religion und Bildung hängen immer mit einander zusammen und führen den Klassenkampf von Oben gegen uns. Ob wir die wählen oder nicht, ist völlig egal. Wer da an die Macht kommt, ist völlig egal. Das Problem ist, dass da einer an die Maht kommt und wir Untergebenen das akzeptieren.

      Auf der anderen Seite ist es doch nicht so egal, wer an die Macht kommt. Denn es gibt, wie oben erwähnt, für das tägliche Leben der Arbeiter Unterschiede, inwiefern der jeweilie Machthaber, die jeweilige Aristrokratie Eingriffe in das Leben der Untertanen durchführt. Hier allerdings gibt es nur kleine Unterschiede. Wir sehen das im Vergleich zwischen Obama und bspw. Bush jr. Beide haben Kriege (weiter-) geführt und aus dem Blickwinkel der Toten bleibt tot eben tot. Ob es sich bei Obama um jemanden handelte, der sozial im eigenen Land ein paar Besserungen durchsetzte, weiß ich nicht, glaube ich auch nicht, aber es könnte sein – das wären dann so kleine Unterschiede, die wir nutzen könnten.
      Aber was soll das Geschachere um diese Vorteile? Letztenendes ist es doch so, dass die jeweiligen Vorteile sowieso durch den Kampf der Untertanen den Herrschenden abgewzungen werden mussten. Es kommt also gar nicht auf die Herrschenden an, sondern darum, dass die Arbeiterklasse diese zunächst durch Streiks, Sabotage, Demos und den Aufbau eigener ökonomischer Strukturen zurecht biegt und am Ende vollständig entmachtet.
      Langes Blabla, kurzer Sinn – ich finde man kann die schon vergleichen, denn im Grunde, aus unserer Perspektive, sind die ja auch gleich unnötig.

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