Boxenstopp zur Risikoanalyse „Pandemie“ der Bundesregierung 2012: Uli Gellermann

Acht Jahre Untätigkeit.

Deutschland befindet im Shutdown-Modus. Artikel 8 des Grundgesetzes wurde auf unbestimmte Zeit auf Eis gelegt. Es darf sich nicht mehr öffentlich versammelt werden. Das hat es in der BRD sei ihrer Gründung 1949 noch nicht gegeben.

Die Bundesregierung verteidigt diesen massiven Einschnitt in die Grundrechte mit dem Infektions-Schutzgesetz, konkret Paragraph 28. Berechtigt? Nur, wenn die Regierung vom Corona-Virus überrascht worden wäre. Das aber ist nicht der Fall.

Eine Risiko-Analyse aus dem Jahre 2012, verfasst in Zusammenarbeit mit dem Robert-Koch-Institut, warnte schon vor acht Jahren vor den Gefahren einer Pandemie explizit durch Corona. Das Papier passierte den Bundestag. Mehr nicht.

Es wurden weder Maßnahmen ergriffen, um die Kapazität von Spezial-Betten vorzuhalten, noch bereitete man sich mit dem Bunkern von Hygiene-Artikeln, wie Mundschutz-Masken und Desinfektionsmitteln, vor.

Hätte die Bundesregierung seinerzeit verstärkt in die Forschung investiert, könnte man heute vielleicht einen schon zumindest klinisch erprobten Impfstoff präsentieren. Fehlanzeige!

Die Risikoanalyse aus dem Jahre 2012 verschwand, nachdem man sie erstellt hatte, in der vollkommenen Versenkung. Ist das nur fahrlässig oder schon justiziabel?

Der Shutdown durch Merkel wird Deutschland Milliarden Kosten. Hätte man auch nur einen Bruchteil dieser Summe ab 2012 in Forschung und Präventiv-Maßnahmen investiert, müsste das Land jetzt nicht auf unbestimmte Zeit seine Bürger wegsperren.

Diese Regierung leistet sich einen Supergau nach dem nächsten und die Massenmedien sind dabei an vorderster Front tätig, um dieses chronische Versagen zu vertuschen.

Im Format „Boxenstopp“ spricht Uli Gellermann von „DIE MACHT UM ACHT“ über den Status quo in Zeiten der Corona-Quarantäne.

Hier der Link zum Bericht zur Risikoanalyse im Bevölkerungsschutz 2012: https://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/120/1712051.pdf

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32 Kommentare zu: “Boxenstopp zur Risikoanalyse „Pandemie“ der Bundesregierung 2012: Uli Gellermann

  1. besten Dank für diesen – trotz einiger Kritik in den Kommentaren – aussagekräftigen und wertvollen Beitrag!

    In den zitierten Dokument (Dt.Bundestag) teil "unsere" Regierung unter "Ausblick" mit (selbst wenn ein link mal nicht funktiert hilft folgende Vorgehensweise: Hirn einschalten – selbst recherchieren: Stickworte eingeben in diesem Fall: bundestag pandemie risikoanalyse) diese Analse ist v. 3.1.2013:
    6 Ausblick
    Die auf Ebene des Bundes etablierten Strukturen und Ver-fahren haben sich bei der Durchführung der ersten beiden Risikoanalysen „Extremes Schmelzhochwasser aus den Mittelgebirgen“ und „Pandemie durch Virus Modi-SARS“ in der Praxis bewährt. Dies gilt insbesondere für den interdisziplinären Ansatz und die Bündelung vielfäl-tiger Fachkompetenz durch die Mitwirkung zahlreicher Bundesbehörden. ….
    Ergo:
    Alles "im Griff!" —> das ist doch ganz wunderbar.

    FÖRDERUNG VON FORSCHUNG NUR NOCH UNTER BETEILIGUNG DER INDUSTRIE
    Nach meiner Kenntnis geht dieser Grundsatz auf die 90iger Jahre, die Regierung Kohl zurück und ein Gesetz, das von dem der FDP angehörigen damaligen Wirtschaftsminister Günter Rexroth in die bundesrepublikanische Welt gesetzt wurde.
    Mit meinen Mitteln kann ich hier leider keine weiteren Quellen geben.

    Die Folgen sehen wir ja.

  2. Es gab also eine Risiko-Analyse 2012/2013 – und die Bundesregierung hat nichts gemacht? Hat nicht vermehrt Atemschutzmasken und Beatmungsgeräte herstellen lassen?

    Doch nicht nur das. Es gab auch ein Zukunfts-Szenario der Rockefeller-Foundation aus dem Jahre 2010:
    Thorsten Schulte bringt hier https://www.youtube.com/watch?v=Lw_olzJAnj0 dieses Studie eines Zukunftsszenarios der Rockefeller-Foundation aus dem Jahre 2010. Solche Szenarien lesen sich dann wie ein Bericht von bereits Geschehenem.
    Dieses Szenario sagte erstaunlich genau voraus, was derzeit, Frühjahr 2020,geschieht.

    Handelt es sich bei dieser Studie um einen besonderen Fall von “Hellsichtigkeit” oder – doch eher um ein “DREHBUCH”???

    Schulte zitiert aus dieser Studie: "Future of Technology and International Development" in Archiv.org: https://archive.org/details/pdfy-tNG7…

    Auf S. 18 dieser Studie heiße es: Eine Welt mit strengerer Regierungskontrolle von oben nach unten und einer autoritären Führung, mit begrenzter Innovation und zunehmender Gegenwehr der Bürger“ … Selbst die am besten auf eine Pandemie vorbereiteten Nationen seien schnell überwältigt worden, als das Virus die ganze Welt überflutete, fast 20 Prozent der Weltbevölkerung infizierte und in nur sieben Monaten 8 Millionen Menschen tötete. Die Pandemie hätte auch tödliche Auswirkungen auf die Wirtschaft: Die internationale Mobilität von Menschen und Gütern sei zum Stillstand gekommen, wodurch Industrien wie der Tourismus geschwächt und globale Lieferketten unterbrochen worden seien. Sogar vor Ort hätten normalerweise geschäftige Betriebe und Bürogebäude monatelang leer gestanden, ohne Mitarbeiter und Kunden.

    Dann heißt es weiter:
    Einige wenige Länder – vor allem China – hätten jedoch bessere Ergebnisse erzielt. Die rasche Verhängung und Durchsetzung einer obligatorischen Quarantäne für alle Bürger sowie die sofortige und nahezu hermetische Abschottung aller Grenzen durch die chinesische Regierung hätten Millionen von Menschenleben gerettet, die Ausbreitung des Virus sei weitaus früher gestoppt worden als in anderen Ländern und eine schnellere Erholung nach der Pandemie sei dadurch ermöglicht worden.
    Chinas Regierung sei nicht die einzige gewesen, die extreme Maßnahmen zum Schutz ihrer Bürger vor Risiken ergriffen hätte. Während der Pandemie hätten Staats- und Regierungschefs rund um die Welt ihre Autorität ausgeweitet und wasserdichte Regeln und Auflagen erlassen – sei es die Pflicht, eine Atemmaske zu tragen oder das Messen von Körpertemperaturen am Zugang zu Gemeinschaftsflächen wie Bahnhöfen oder Supermärkten. (Zwischenbemerkung: Ist es nicht das, was gerade so ähnlich in den Medien diskutiert wird? Etwa, wenn man über Handy die Bewegungsprofile nachverfolgen will? Mundschutz-Pflicht wird auch diskutiert.)

    Doch nun kommts – in der Fortsetzung der Studie heiße es:
    SELBST NACHDEM DIE PANDEMIE ABGEEBBT SEI, WÄREN DIE STARKEN AUTORITÄREN KONTROLLEN UND DIE BEAUFSICHTIGUNG DER BÜRGER UND IHRER AKTIVITÄTEN BESTEHEN GEBLIEBEN UND SEIEN SOGAR NOCH INTENSIVIERT WORDEN. Um besseren Schutz vor den zusehends globaleren Problemen bieten zu können, seien es Pandemien, grenzüberschreitender Terrorismus, Umweltkrisen bis hin zu wachsender Armut – , nähmen rund um den Globus die Anführer das Zepter fester in die Hand.

    Aha – ist es das, was geplant ist? Mehr Autoritäre Befugnisse für die Regierungen? Wenn das, das Drehbuch ist, dann, so finde ich, ist es Zeit sich auf unser Widerstandsrecht zu berufen:

    Art 20 (Verfassungsgrundsätze – Widerstandsrecht)
    (1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.
    (2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.
    (3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.
    (4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

  3. Hallo KenFM-Team.

    Der Link zur pdf-Datei ist fehlerhaft und lässt sich auch in verschiedenen Browsern nicht aufrufen.

    Ist er etwa falsch oder hat man die Datei vom Bundestagsserver schon entfernt?

    Bitte mal klären, was mit dem Link ist.

    Könnte Herr Gellermann ggfs. die Datei auf dem Server von euch alternativ online stellen, damit es zugänglich bleibt?

    Übrigens auch von mir ein großes Lob für eure unermüdliche Arbeit.

    Immer mehr in meinem Freundes- und Bekanntenkreis, die früher milde lächelnd bis hin zu offen ablehnend (Verschwörungstheorien) auf die geteilten Beiträge reagierten, hören inzwischen zu.

    Das Lachen ist vielen im Halse stecken geblieben.

    Seht bloß zu, dass ihr euren eigenen Server endlich hochfahrt und damit unabhängig werdet von Youtube….bevor man euch da den Stecker zieht, was m.E. eine Frage der Zeit ist, je mehr die Wahrheitsmedien die Deutungshoheit verlieren.

    Antworten

  4. Hallo liebes Kenfm-Team.

    Erstmal Danke für die tolle Arbeit, die ihr die ganze Zeit leistet.
    Ich habe diesen Beitrag und auch die Risikoanalyse sehr aufmerksam verfolgt/gelesen.
    Kurz vorweg: Ich bin der Meinung dass die aktuellen Maßnahmen übertreiben sind und nicht mit den wirklichen Folgen des Virus im Verhältnis stehen.

    Aber
    Die Regierung scheint die Risikoanalyse vielleicht "vergessen" zu haben, aber wenn ich mich so umschaue, dann scheint sie genau nach der Analyse (insbesondere ab S. 55) zu handeln.
    Das Schlimme ist, dass die Analyse von viel zu hohen Zahlen ausgeht, die mit der aktuellen Situation nichts zu tun haben. Zudem enthält die Analyse auf Seite 58 einen entscheiden Fehler, der wohl auch zu den hohen Zahlen beträgt.
    "Ein altersabhängiger Verlauf wurde nicht angenommen". "Im Szenario sind alle Altersgruppen gleich betroffen"
    Warum macht man das, obwohl man in der selben Studie erklärt, dass es zwischen den Altersgruppen Unterschiede gibt?
    Nachdem ich die Analyse gelesen habe, war für mich klar, das unsere Regierung scheinbar genau nach dieser Analyse handelt und sogar noch mehr, da u.a. die Risikoanalyse von einer Isolation von Erkrankten spricht und nicht von allen.
    Ich denke die in der Analyse viel zu hohen Zahlen und der gleiche Name des Virus verursachen gerade bei den Politikern eine "Angst" (andere Mögliche Mutmaßungen lasse ich jetzt mal weg und unterstelle keine anderen Interessen), ich kenne andere Ideen, will aber mal bewusst eine Unschuldsvermutung für die Politiker annehmen, und diese "Angst" lässt sie gerade diese überzogenen Maßnahmen treffen.
    Ich bin wie gesagt, grundsätzlich gegen die Maßnahmen und bin sehr besorgt, was noch alles kommt. Mit Blick auf die Risikoanalyse erklärt sich aber einiges.

    Ich hoffe, dass Kenfm-Team liest auch diesen Kommentar.
    Ich habe da noch ein Anliegen.
    Thema Zwangsimpfung, die vielleicht kommen wird.
    Ich denke man sollte sich schon jetzt mit der Möglichkeit befassen.
    Welche Möglichkeiten habe ich dagegen?
    Wie könnte ein Musterbrief für einen Widerspruch aussehen?
    Gibt es Anwälte, die sich mit dem Widerspruchsverfahren gut auskennen?
    Sind Sammelverfahren möglich?
    und. und. und
    Vielleicht könnt ihr dazu mal einen Beitrag vorbereiten.

    Danke und Gruß
    Macht weiter so

    • Interessant ist vor allem eines: von Ausgangssperre, Kontaktverbot ist in dem Papier keine Rede. Trotz der angenommenen, unglaublichen Gefährlichkeit des Modi SARS.
      Wie kommt unsere Regierung den nun auf diese seltsamen, verfassungswidrigen Maßnahmen?!

  5. Wie schon oben gesagt: Toll, dass unsere Bundesregierung so gut für uns Bürger sorgt. Aber warum orientiert sie Ihr Handeln nicht daran. Zumal , ich bin Ärztin und verstehe die Beurteilung, das Modi SARS sehr gefährlich, gradezu unwahrscheinlich gefährlich ist. Das SARS CoVid 2 aber ein Grippe ähnliches Virus ist. Das haben Experten ja auch imöffentlich rechtlichen Fernsehen bestätigt und auch das ist ja sehr beruhigend für den aufrechten Bürger.
    Und Aufrechte Bürger sind wir doch alle , gelle?!
    Schönen Gruß aus deren Menscheitsfamilie

  6. Das Robert-Koch-Studio wird doch nicht seine Studie von 2012 bei der Studie der ROCKEFELLER FOUNDATION in Zusammenarbeit mit Global business network von 2010 abgeschrieben haben? Oder gibts da Networking?
    Das wäre ja ein urheberrechtliches Vergehen – im Auftrag des DBT ! Das geht nicht.
    Scenarious for the future of Technology and international Developement geht davon aus:
    1.400 Mrd. Infizierte, 8 Mio Tote
    alle Arbeitslos, keine Lieferketten, nach 18 Monaten "Pandemie" dauerhaft verschärfte Überwachungs- und Maßregelungsstaat. Wahrscheinlich Ausgang nur mit eingebauten Chip für Überwachung.
    https://www.youtube.com/watch?v=Lw_olzJAnj0

    Dr. Wodarg sagte im Rubikon-Gespräch mit Jens Lehrich, dass das RKI
    Arbeit von Dr. Drosten RKI – Inhouse Test 21. Januar 20 eingereicht, 23.Januar 20 genehmigt
    Grundlage des weltweiten PCR-Tests:
    SARS-artige Viren von EUROPÄISCHEN Nashorn-Fledermäusen
    der Test zeigt deshalb positiv bei in EUROPA vorkommenden Sars-Viren an,
    Hypothese – kann das SARS-Virus aus Wuhan sein ?

    • Fantastin: "1.400 Mrd. Infizierte …"

      1,4 Billionen Infizierte, wow! Fantastisch. 🙂

    • Danke lieber Till Sitter,
      dass Du mich darauf aufmerksam machst. Das Komma ist verutscht.
      Die ROCKEFELLER-Studio geht von 20% der Weltbevölkerung aus, die sich mit dem Virus infizieren. Und 20% von 7 Mrd. Menschen sind nur 1.400 Millionen oder 1,4 Mrd.

    • Hab mir schon gedacht, dass es ein Schreibfehler ist, konnte es mir aber nicht verkneifen. 🙂

  7. Dieser Beitrag ist bezüglich der Unterstellungen ("Drehbuch") so etwas von peinlich. Ich bin froh, daß ich die genannte Risikoanalyse gelesen habe, bevor ich diesen m.E. unerträglichen Erguss der beiden Herren Jebsen und Gellermann hörte.

    Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, daß beide nicht die Zeit hatten, diese "Risikoanalyse im Bevölkerungsschutz 2012" mal richtig durchzulesen. Herausgekommen ist dabei m.E. eine Art "Klamauknummer!"

    Risikoanalysen sind in vielen Bereichen vorgeschrieben! Ich kenne das vom Projektmanagement her.
    Auch die Wahl des Virus für das Szenario „Pandemie durch Virus Modi-SARS“ ist doch in der Analyse wie ich finde klar und nachvollziehbar begründet.

    Die Frage, die im Beitrag hier und auf vielen anderen Kanälen zu Recht gestellt wird, ist warum seither die Regierung(en) nicht entsprechend dieser Risikoanalyse gehandelt und Vorkehrungen getroffen hat.
    Ein sich mit den wesentlichen Inhalten dieser Risikoanalyse detailliert auseinandersetzender Beitrag, der in Ruhe vorbereitet worden wäre, hätte KenFM deutlich besser gestanden!

    • "Denn am Ende kann doch nur ein jeder in seinem eignen Sinne aufgeklärt werden."
      (Goethe)

    • Lieber Gravitationszerstäuber
      Was steht denn in der Risikoanalyse, bzw. was haben "Sie" denn dort gelesen, was sich nicht mit den Aussagen von Jebsen und Gellermann deckt? wo sind denn da die Differenzen?
      Das würde mich wirklich interessieren.
      Da haben Sie mich auch neugierig gemacht!

      Und wenn dieser Punkt offen bleibt, ist es leider nicht möglich nachzuvollziehen, wie Sie dazu kommen, den kompletten Beitrag als "unerträglichen Erguss" abzuwerten.
      Ich würde gerne nachvollziehen können, was Ihnen da soo aufgestossen ist, denn . .

      . . .ich habe in dem Beitrag einen nüchternen Herrn Jebsen und einen empörten Herrn Gellermann gehört, die – neben der Risikoanalyse – ein breites Spektrum, der z.Zt. betroffenen Bereiche von Politik, Medien und Gesellschaft angesprochen haben. Sie haben ihre Ansichten und Einschätzungen, als Journalisten dazu geäußert!
      Wo ist das Problem?
      Dürfen die das nicht?
      Oder behaupten sie, sie würden mit Allem richtig liegen? (nein).

      wenn hier in Ihrer Kritik geäußert wird, es sei alles nur ein "unerträglicher Erguss", ohne dass von Ihnen dafür eine Herleitung und/oder Darlegung Ihrer abwertenden Einschätzung erfolgt, dann scheinen Sie genau das zu machen, was Sie in Ihrem Artikel kritisieren. Dann haben Sie den Beitrag offenbar nicht vollständig und nüchtern zur Kenntnis genommen und darüber nachgedacht, dass es ein gutes Recht – auch – für Journalisten ist, ihre Meinung und Ansichten zu den Verhaltensweisen der Medien, Politik und Gesellschaft zu äußern und die Ereignisse aus ihrem Blickwinkel zusammenzufassen.

      Bleiben Sie stark und halten es einfach aus, dass es unterschiedliche Meinungen und Ansichten gibt!
      🙂

    • @ meinenstein: Aus dem ersten Satz meines Kommentars geht doch eindeutig hervor, daß ich mich auf die Besprechung der Risikoanalyse beziehe. Was ich für Klamauk halte: "Papier zugespielt", "Drehbuch", "in dem Papier kommt mehrfach das Wort Corona vor", "das ist einfach erschreckend", usw.

      Wenn für die 2012 erstellte Risikoanalyse aus gut erklärtem Grund als ausgewähltes Beispielvirus ein Virus aus der Familie der Coronaviren genommen wurde, ist es da erstaunlich, daß in dem Bericht das Wort "Corona" vorkommt? Hier soll mittels sprachmagischer Formulierungen etwas herbeigezaubert werden, was nicht drin ist!

      Ich wiederhole gerne nochmal: Risikoanalysen sind in vielen Bereichen vorgeschrieben!
      Ist doch gut, wenn bestimmte Situationen, die als Katastrophen enden könnten, mal durchdacht werden.

      "wie Sie dazu kommen, den kompletten Beitrag als "unerträglichen Erguss" abzuwerten." Lieber Meilenstein, das mit dem kompletten Beitrag ist ihre sprachmagische Erfindung! 🙂

    • @ Gravitationszerstäuber
      das überzeugt gar nicht Ihre Antwort
      "zugespielt" kann als gängiger Begriff im Journalismus gesehen werden, der zum Ausdruck bringt, dass es sich um nicht öffentliche Informationen handelt, denn Journalisten sind Menschen die "Etwas" veröffentlichen. Da macht so ein Begriff auch Sinn und in meinen Augen hier auch zutreffend, weil die Informationen über den Bericht hätten längst kommen können/müssen von den ö.r.. Sind sie aber nicht.
      Hier gibts für mich null Anlass, dass als Erguss von irgendetwas zu bezeichnen

      Es wird in dem Bericht ausführlich beschrieben, warum, wieso weshalb und von wem ein Szenario entwickelt wurde. und das ist sehr detailiert aufgeführt und in allen Einzelheiten geschildert. es ist wie ein Drehbuch.
      Wo ist das/Ihr Problem?!
      Und auch ich habe Gänsehaut bekommen, als ich las wie detailliert, vor 7 Jahren, das was heute passiert, oftmals bis in´s kleinste Detail als Szenario/Drehbuch schon beschrieben wurde. Warum darf Mensch da keine Verwunderung äußern und selbstverständlich (wenn der Verstand noch funktioniert) denkt Mensch darüber nach, wie es sein kann, dass sich da die Dinge so aufällig gleichen, oder nicht?!
      Wo ist Ihr/das Problem?!

      Im Anhang wird mehrfach die Coronaviren erwähnt. Beispiel S.85 (Erläuterung zum inszenierten Modi-Sars-Erreger): "Erreger: SARS-Corona Virus (behülltes Virus, 80-200 nm, Positivstrang-RNA, ca. 30 kBasen Länge). "
      Was ist daran so anstößig, wenn Herr Gellermann davon berichtet?!
      Wo sehen Sie da ihren "unerträglichen Erguß von Peinlichkeit" ?!

      Unter dem Kapitel "psychologischer Auswirkung" (S.80,81), wird nach einer Auflistung von Auswirkung noch folgender Hinweis gegeben: "Darüber (über die gelisteten Auswirkungen, Anm. A.) hinaus kann eine mangelhafte Information der Bevölkerung seitens der Behörden zu einem gesteigerten Misstrauen gegenüber staatlichem Handeln führen (insb. sobald Behandlungspriorisierungen bekannt oder in den Medien als Thema aufgebaut werden, ohne dass hierfür eine plausible Begründung gleichzeitig sachgerecht kommuniziert wird)."

      Siehste (würde jetzt Herr Gellermann wohl sagen), dass ist doch genau das was hier auf den alternativen Medien kritisiert wird.
      Es fehlen nämlich die sachgerechten plausiblen Begründungen von Politik und Medien! Es werden weder die Auswirkungen und Gefahren vom RKI-professionell eingeschätzt, noch findet eine sachlich begründete Abwägung der Verhältnismäßigkeiten der gewählten/verordneten Maßnahmen zur wirklich vorhandenen Gefahrenlage statt, usw.. Anstelle dessen Panik, Panik und nochmal Panik und Verunsicherung, genauso, wie in dem Bericht selbst schon aufgeführt.
      Das kann Mensch so sehen, und es ist Aufgabe eines Journalisten das kritisch zu sehen!
      Wo ist Ihr/dasProblem?!

      Ich schließe mich deshalb dem Kommentar von Till Sitter an und empfehle über das Goethezitat nachzudenken.

      Bleiben Sie stark und vielleicht schauen Sie sich den Beitrag noch einmal an und prüfen, ob Sie da nicht vielleicht doch das Eine oder Andere übersehen und ziemlich überreagiert haben.

    • Ich finde auch gut , wenn die Regierung vorbeugt. Aber warum hält,sie sich den nicht an das , Strategiepapier?! Zumal ja das SARS CoVid 2 Virus sehr viel harmloser, um nicht zu sagen gradezu Grippeähnlich, ist als Modi SARS?

  8. """Der Shutdown durch Merkel wird Deutschland Milliarden kosten."""
    Hier erkennen wir es, dass das Virus vermutlich deshalb absichtlich in Umlauf gebracht wurde, weil wir ein Finanzsystem haben, das immer schneller neue Schulden benötigt, weil das systembedingt ständig neu benötigte Geld nur als Schuld entstehen kann.

    """Hätte die Bundesregierung seinerzeit verstärkt in die Forschung investiert, könnte man heute vielleicht einen schon zumindest klinisch erprobten Impfstoff präsentieren."""
    Das ist zwar irgendwo eine nachvollziehbare Argumentation, aber den Fehler unseres Geldes beseitigt sie nicht.
    Herr Gellermann sagt es uns damit letztlich nicht, wo der Fehler liegt.
    Jedenfalls müssen wir es verstanden haben, wie der Schuldenmechanismus unseres etwas sonderbaren Geldsystems genau funktioniert.
    Wer macht eigentlich ständig Schulden, weil Geld doch schließlich so entsteht, und vor allem wer kassiert dann wenig später eigentlich das viele Geld, mit dem der spätere Schuldenabbau (gerade wegen dieser etwas sonderbaren Geldentstehung als Schuld) allenfalls möglich sein könnte?

    Jedenfalls ist es doch bei unserer etwas sonderbaren Marktwirtschaft der Fall, dass ständig alle Bürger Schulden angelastet bekommen, aber das viele Geld, mit dem der spätere Schuldenabbau möglich sein könnte, kassieren doch ständig wenige Ultrareiche.

    Uns kommt es also so vor, als würden unsere Politiker die völlig simplen Mechanismen unseres Geldes gar nicht kennen.

    Wenn wir aber ein Geldwesen haben, wo mit der Zeit immer höhere Zinsanteile in den Einkaufspreisen enthalten sind, die dann die Profite weniger Ultrareicher ermöglichen, die doch aus unseren später nicht mehr abbaubaren Schulden bestehen, und wenn wir dann auf die Tricks des Pentagon mit den "Insekten mit Viren" reinfallen, damit die Welt doch hoffentlich noch ein paar neue Schulden macht?
    Aber mit welchen Instrumenten wollen uns unsere großen Finanz-Akteure eigentlich helfen?
    So fordert doch der IWF, dass Deutschland mehr investiert.
    Nachdem ein sehr großer Teil des deutschen Volkseinkommens ohnehin nur von einem kleinen Teil der Bevölkerung erzielt wird, sollen doch jetzt wieder alle Bürger Schulden machen, damit doch hoffentlich Wohlstand einkehrt.

    Und so ganz nebenbei, werden wir doch mit dem vielen Gelddrucken der Zentralbanken und unseren immer schneller ansteigenden Schulden irgendwann auch sehr "wettbewerbsfähig".

    Dann hat der Internationale Währungsfonds Argentinien im Februar doch den größten je ausgereichten Kredit gegeben.

    Dann forderte der IWF-Vize Deutschland in 2016 zum Abbau des Leistungsbilanzüberschuss auf und er versteht es vermutlich immer noch nicht, dass Geld kein Tauschmittel, sondern etwas Ähnliches wie ein Schuldschein ist.

    Aber gerade weil Geld doch im Grunde genommen aus den Schulden anderer Leute besteht, fand der deutsche Bundestag es noch nie komisch, dass unsere Sparguthaben wirklich sämtliche Rekorde knacken.

    Aber Frau Esken fordert doch jetzt immerhin eine Vermögensabgabe und auf diese Weise will jetzt also die reichste Partei weit und breit, die SPD, insofern ihren Beitrag leisten.
    Dann fordert doch etwa der Linkenchef Bernd Riexinger wieder mal den Mindestlohn oder etwa mehr Forsorgepflichten für "Arbeitgeber".

    Immerhin sagt er jetzt doch „Wir erschießen sie nicht, wir setzen sie schon für nützliche Arbeit ein.“
    Aber wir haben da doch ständig die mit weitem Abstand reichsten politischen Parteien im Bundestag sitzen, die es gar nicht abwarten können endlich sozial zu sein, aber die Inhalte funktionieren doch vorne und hinten nicht.

    Selbst Diem25 schlägt uns wegen Corona eine Art 3-Stufen-Plan vor.
    – Euro-Bonds der EZB in Höhe von 1 Bio. EUR
    – 2000 EUR, so wie ich das verstehe Helikoptergeld für jeden Bürger
    – eine Art Green New Deal mit mehr Investitionen mit noch viel mehr Geld der Banken aus dem Nichts, das wieder allen Bürgern als Schuld angelastet wird.

    Auch Diem25 scheint es nicht zu verstehen, dass wir auf diese Weise den Flächenbrand mit Öl und eben gerade nicht mit Wasser löschen.

    Wie es Thomas Piketty richtig sagte, hatten die Weltkriege etwas mit der stark angestiegenen Ungleichheit zu tun.

    Aber so als ob wir wirklich gar nichts aus der Geschichte gelernt hätten, leihen wir uns wieder unglaubliche Geldbeträge von den Banken, die das Geld aus dem Nichts verleihen, damit wir die Lage in den Griff bekommen. Gleichzeitig verzichten wir auf die Besteuerung von Ultrareichen und Konzernen, weil das weltweite scheue Reh Geld doch sonst gar nicht zu uns hin findet und wir dann doch gar nicht mehr wettbewerbsfähig wären.

  9. Ein Musterbeispiel von KenFM. Leider habe ich Probleme Mitmenschen von ihren medial eingeplanzten Vorurteilen gegen dieses alternative Medium zu befreien. Die Flüstervideos und auch einige Tagesdosen, sowie unwissenschaftlich-esoterische Beiträge fallen mir dabei immer wieder in den Rücken. Muss das sein?
    Übrigens finde ich einige Argumente von Herrn Wodarg dilettantisch erklärt. Darüber sollte diskutiert werden, statt ihn "auszusperren".
    Bleibt bitte Euren Stärken treu!

    • Hallo Regimekritiker_ Dracula
      Bei den Flüstervideos (2+3) gebe ich Dir Recht (Ausnahme das Erste).
      Video 2+3 verwirren in der Tat, wenn hier ein Unterhaltungsaspekt mit hinkommt. Ich selber kann es für mich einordnen und sehe das als Satire, so wie andere Satiriker die Dinge auch überziehen. Es fehlt hier aber dann auf dem Portal die Einordnung als solche und kann deswegen wirklich verwirren.
      Und es ist auch meine Erfahrung, dass es wirklich nicht einfach ist Mitmenschen dazu zu bewegen auch mal bei KenFM hineinzuschauen. Beiträge wie bspw. der "Freie Fall" oder die Macher kommen diesbezüglich sehr gut an. Aber jetzt wo in dieser Zeit die Menschen wirklich nach alternativen Informationen suchen, bzw. offen für Neues sind, ist es dann in der Tat wirklich schwierig und die Videos vielleicht eher abschreckend, weil die Menschen tatsächlich große Ungewissheiten haben und nach nüchternen sachlichen Informationen suchen und dann die Alternative zu den öffentl. rechtlichen eben nicht sehen, sondern vielleicht denken, boa was ist das denn für ein Klamauk.

      Was meinen Sie mit unwissenschaftlich esoterischen Beiträgen?

    • "Denn am Ende kann doch nur ein jeder in seinem eignen Sinne aufgeklärt werden."
      (Goethe)

    • Esooterik:
      Die mehr an die Psyche appellierenden Beiträge verschwurbeln Quanten-, Chaos- und andere Theorien mit sinnlichen Wahrnehmungen. Dabei werden z. T. völlig abwegige und oft auch falsche Zusammenhänge hergestellt. Es geht bis in das Übersinnliche, also da, wo auch meine Allergie liegt. Den auf ihren Gebieten sicherlich erfahrenen Psychologen und Fachleuten sag ich: "Schuster bleib bei Deinen Leisten". Leider scheint die KenFM-Redaktion dem ziemlich ausgeliefert zu sein.
      PS.: Flüstervideo 3 hab ich mir nicht mehr angetan.

    • Hallo.
      Wie erreiche ich Menschen? Über den Kopf. Das tut KenFM seit 2011. Reicht das? Nein. Schon gar nicht in Zeiten in denen die MSM bewusst auf Emotionen setzten. Wie kann man dem begegnen? Durch XXL sachliche Artikel, Interviews, Podcasts. Tut KenFM das? Ja. Reichtv das? Uns nicht. Die "Flüstervideos" sind bewusst als Kunstform gewählt worden um über die Metapher "Käfig" den Unser in eine Stimmung zu versetzen. Er sollte mit dem Herz zuhören, nicht nur mit dem Kopf. Wer immer nur den Kopf der User anspricht blockiert dessen eigenes Engagement. Die Menschen warten dann nur auf neue Fakten die sie zitieren können. Aber sie bringen sich selber nicht in Bewegung. Nur wer sich selber bewegt, bewegt die Gesellschaft. Wir müssen mehr werden um den Stillstand dieses Systems zu überwinden. Wer das sehen will, kann es sehen. Wer in den "Flüster-Videos" den revolutionären Ansatz erkennen will, kann ihn erkennen. Die Videos wurden von mehr als einer Million Menschen gesehen und wir bekamen Feedback aus der ganzen Welt. Vor allem von Künstlern. Warum?

    • Liebe/r Ken /KenFm-Redaktion,
      bin da ganz auf Ihrer/Eurer Seite. Unter dem ersten Video hatten wir da auch schon eine Diskussion (kopiere diese im Anschluss meines Kommentars, der Vollständigkeithalber für andere Leser auch nochmal hinein).

      Z.Zt. kann ich von mir sagen, dass ich mit sehr vielen mir vertrauten Menschen im Gespräch bin und hierbei, neben den eigentlichen Themen, das Aufklären an sich, das Aufzeigen von Hintergrundinformationen und Zusammenhängen und das Publizieren von kritische Stimmen, eben immer auch ein wichtiges Thema ist. (wie kann es in diesen Zeiten des aktuellen medialen Gleichschritts und Augen gerade aus, auch anders sein).

      Wenn dann meine Gesprächspartner mit (von mir im Gespräch dargelegter) Perspektive auf mehr und andere Informationen, Transparenz und Hintergrundinformationen, etc. auf das Portal gehen und hier die (zurecht überzogenen und natürlich legitimen satirischen) Videos sehen, stehen diese zunächst – zumindest im ersten Moment – dem aber entgegen.

      Wenn Mensch vorher weiß, dass es da eben auch satirische/künstlerische Beiträge (wie in allen anderen Medien auch) gibt, dann ist es etwas anderes.
      ich gebe jetzt auch meinen Gesprächspartnern den Hinweis, dass es dort auch "griffige satirische Darstellungen von Themen gibt", weil nicht alles in Worte gefasst, bzw. Manches eben besser entsprechend deutlich inszeniert zum Ausdruck oder auf den Punkt gebracht werden kann.
      Und wer dann sieht, was es da sonst noch so auf dem Kanal gibt, wird es dann ohnehin zu relativieren wissen.

      Die Videos sehe ich auf jeden Fall als eine neue Qualität, der Themenaufbereitung und es gibt keinen Grund, warum das den anderen Medien und/oder öftl.rechtl.M. vorbehalten sein soll.

      Für einen Anfang von Neuankömmlingen auf diesem Portal ist es aber schwierig, bzw. wäre es aus meiner Sicht hilfreich, diese bewußt künstlerisch gestalteten Beiträge entsprechend (bspw. in der textlichen Einführung unter den Videos) als solche/ Satire zu deklarieren oder darauf hinzuweisen, dass mit den Mitteln von treffend ausgesuchten und inszenierten Metaphern gearbeitet wird, die auch die Emotionen ansprechen können/sollen.
      (siehe Lackhoff/Wehling "auf leisen Sohlen in´s Gehirn)

      Ich halte eine Differenzierung auch deshalb für wichtig, weil es doch gerade die "Inszenierung" von Politik und Medien ist, welchhe kritisiert wird/ werden sollte. Das Schauen hinter den Kulissen, gucken was drinn ist in der schönen Verpackung und hinter den wohllklingenden Phrasen und üblen Diffamierungen anderer. Und wenn dann ebenso mit einer Inszenierung geantwortet wird, kann es da auch zu Verwirrung kommen und zur Schlussfolgerung, dass man doch selbst nicht besser sei, als das was man kritisiert und eigentlich "nur" zur Gegnerschaft mutiert.

      Es ist und bleibt auf jeden Fall eine Gradwanderung, erst recht wenn in den letzten Jahren, die allgemeine Medienkompetenz durch Gleichschaltung und enge Gesinnungskorridore so heruntergefahren worden ist, wie wir es heute erleben können.

      Wünsche auf jeden Fall euch viel Glück und ein gutes Händchen dabei

      🙂

    • Der Vollständigkeit halber für andere Leser, weitere Beiträge aus den Kommentaren unter dem ersten Video:

      Regimekritiker_Dracula sagt:
      28. März 2020 at 11:12

      Satire darf alles. Aber war das nicht eher Gegenpropaganda? Mit den Mitteln des Feindes gegen den Feind und dabei unsere Zielgruppe, den Menschen in den Fängen des Mainstreams, abschrecken? Dürfen wir uns das leisten?
      Macht Euch nicht Irre, Ihr seid es schon (Dieter Hildebrandt).
      KEN, die Fakten kennen wir bereits: "Glaube wenig hinterfrage alles denke selbst" ist nicht nur ein Buch von Albrecht Müller. Wir brauchen jetzt absolute Nüchternheit.
      Nun liebe Skeptiker seid schön leichtsinnig und steckt Euch an. Wenn ihr weg seid, geht der Neoliberalismus leichter voran.
      Zum Antworten anmelden

      Meinenstein sagt:
      28. März 2020 at 18:16

      ja, meines Erachtens darf er das, weil er damit nur in sehr deutlicher Inszenierung darauf hinweist, dass auch unsere Köpfe und Gedanken eingesperrt werden. Und darauf darf Mensch hinweisen und es auch inszenieren, die Mittel dazu sind frei wählbar. Wo ist da die Gegenpropaganda?
      Das Gefängnisgitter und der Flüsterton bringen hervorragend zum Ausdruck, welche leibliche Einschränkung es bedeutet, wenn soziale Kontakte zur Bedrohung erklärt werden.
      Wir alle sind es gewohnt, jeden Tag aufs neue auf einer ganzen Klaviatur von Nähe und Distanz, sowohl physisch, wie auch psychisch, gegenüber der erlebten Außenwelt zu spielen. Das Spiel und notwendige Werzeug, des Austarierens von Nähe und Distanz (sprachlich, Körperlich, psychisch und geistig), das brauchen wir Menschen und zwar existenziell!!
      Hier mit den Quarantänemassnahmen und der Deklaration von sozialen Kontakten (im großen wie im Kleinen) als Bedrohung reinzugrätschen und einschränkende Vorschriften und Verhaltensweisen zu verordnen, ist ein massiver und in meinen Augen ein immer noch zutiefst unterschätzter Eingriff in unsere Grundrechte, auf das Recht auf Unversehrtheit von Leib und Seele eines jeden Menschen.
      Wir werden hier alle zwangsweise in einen Kriegs- und Kampfmodus versetzt, der äußerst schädlich für uns ist. und der verhindert, dass wir uns besinnen, sortieren und regenerieren können, dass wir gedanklich nüchtern abwägen und lebhaft diskutieren können. Es werden fundamentale Misstrauenszustände und Unsicherheiten erzeugt.

      all das kann man gar nicht eindringlich und deutlich genug zum Ausdruck bringen können. Somit finde ich die Inszenierung sehr treffend und Mensch kann hier nur alle Künstler und Kreative auffordern Bilder und Atmosphären hierfür zu schaffen, auf verschiedenste Weise. Es ist wichtig, dass wir uns nicht die Möglichkeiten nehmen lassen auch kreativ die ganzen Ereignisse zu verarbeiten. Deswegen berüße ich diese Inszenierung von Ken Jebsen sehr und wünsche mir mehr davon auch von anderen.

      Schönen Abend noch 🙂
      Regimekritiker_Dracula sagt:
      29. März 2020 at 09:20

      Ja natürlich darf er das. Aber sollte er das mit seiner Breitenwirkung auf die Zielgruppe "Mensch" auch verantworten können? Bei allem politischen Sachverstand vermisse ich bei der KenFM-Redaktion das naturwissenschaftliche Fundament. Und damit wird vieles Gesagte zur Beliebigkeit und anschließend zur Ratlosigkeit. Mit dem ursprünglichen Auftrag der ÖR, den Ken ja mitgenommen hat, verträgt sich das nicht. Gut gemeint ist eben d… .
      NachDenKEN!
      Meinenstein sagt:
      29. März 2020 at 18:10

      Naja so ganz sehe ich das nicht,
      besonders in diesen Tagen (kann aber auch meine Brille sein), da bspw. auf Rubikon, Multipolar, Telepolis und Swiss-Propaganda-Research und sicherlich noch vielen anderen Kanälen, sehr wohl Fakten und Zahlen, soweit sich diese überhaupt zu den gegenwärtigen Zeitpunkten wissenschaftlich auswerten und interpretieren lassen, zu finden sind und hier nicht unbedingt nocheinmal wiederholt werden müssen, oder . . .

      Vielleicht ist hier eine Lücke, für die die Redaktion sich entschieden hat und die auch "falsch" oder anders interpretiert werden kann? Da sehe ich ihre Kritik nicht so ganz abwegig. (Das betrifft jedoch nur den Aspekt der "Dramazahlen" von Infizierten, Toten, sonstwas)

      Wie oben schon erwähnt habe ich die Zahlen hier, mit meiner Brille, nicht vermisst, da ich diese schon von vielen anderen Stellen hatte. Darüberhinaus hatte ich in der Vergangenheit selber in der Forschung (Bauwesen) gearbeitet, Versuche konzipiert, ausgewertet, etc. und kann aus eigener Erfahrung sagen, was hier von Politik und Medien aus Zahlen gemacht wird, ist wissenschaftlich katastrophal und würde mir in jeder wissenschaftlen Arbeit/ Promotion um die Ohren gehauen werden und man würde mich nach Hause schicken, mit dem Hinweis, nocheinmal darüber nachzudenken, ob ich wirklich an Erkenntnisgewinn oder nicht doch nur an Profilierung und Aufmerksamkeit interessiert bin.

      Es ist also dieser Tage nicht besonders schwer hier bei den Verantwortlichen in Politik und Medien überzogene Dramatisierungen auszumachen.

      Es gibt neben dem shutt down aber eben nun mal auch den shutt up und darüberhinaus auch die psychologischen Auswirkungen, die so ein shutt down mit sich bringt. Und da ist das KenFm-Portal aus meiner Sicht sehr gut aufgestellt und hat seit langer Zeit viele Fachleute, Psychologen, Wissenschaftler und fachkompetente Profis in ihrem Fach zu Wort kommen lassen (spare mir an dieser Stelle links und Verweise, da die ganzen Sendungen, die sich hier abrufen lassen wohl für sich sprechen).
      Und auf dieser breiten und fundierten Basis (darüber hinaus gibt es ja auch Buchempfehlungen ohne Ende) darf sich meines Erachtens Herr Jebsen sehr wohl berufen und steht da aus meiner Sicht auch voll und ganz in seiner gewählten Programatik.

      Es wird immer eine Gradwanderung sein und deswegen fand ich ihre anfangs geäußerte Kritik, dass hier ebenfalls Propaganda betrieben wird, schon interessant. Denke aber auch, dass Ken Jebsen das weiß und sich hier entsprechend auslotet?
      Habe selber auch ne Weile darüber nachgedacht, was drann ist an ihrer Kritik.
      Und es sollte auf jeden Fall wichtig sein auch abzuwägen und im Hinterkopf zu haben, dass Mensch hier nicht selbst Propaganda macht.

      wie oben bereits ausgeführt, ist für mich hier aber noch alles im grünen Bereich

      schönen Tag noch 🙂

    • Oh ha, hier ist ja noch weiterdiskutiert worden. Zum Abschluss:
      Ich befürworte Kens Forderung: Kritisch Mitdenken und nicht alles glauben.
      Danke, da werden wir uns sicherlich noch öfter hier treffen.
      Bleibt weiterhin kritisch!

  10. Wäre es nicht sinnvoll schon jetzt ein crowdfinanziertes Bürgertribunal zu gründen,
    um (vielleicht noch nicht jetzt) jedoch später von der Politik und den beratenden Institutionen der aktuellen Bundesregierung Rechenschaft einzuforden?

    Ich finde, sie sind uns Bürgern Rechenschaft schuldig bzgl. der skandalösen Unverhältnismäßigkeiten der Mittel, unterlassener Vorsorgevorkehrungen und fachlich inkompetenter Datenerhebungen, unterlassener Relativierungen der erhobenen Daten und somit auch Schaffung von unverantwortlichen Interpretationsspielräumen.

    Sammeln wir in so einem Bürgertribunal, alle relevante Informationen und recherchierten Quellen, die gerade zu Hauf von Autoren und kompetenten Fachleuten zusammengetragen werden.
    Sammeln wir Geld zur Finanzierung eines solchen Tribunals und für weitere Rechtsschritte und Klagen, Petitionen etc.
    Sammeln wir Rechtsbeistand, so dass wir eine Stelle haben, wo alle Rechtsanwälte sich engagieren können

    Es geht hier nicht um revolotionäre Veränderungen von politischen oder wirtschaftlichen Systemen, sondern darum auf Grundlage des bestehenden Rechts und alles was wir bereits an Strukturen und Institutionen haben, Rechenschaft einzufordern und die Verantwortlichen in die Pflicht zu nehmen. Dagegen kann niemand etwas sagen/haben!

    dieses Bürgertribunal, sollte unbedingt politisch und Interessen neutral (eine vom Bürger initiierte öffentl. rechtliche Einrichtung) sein.
    Wenn wir nicht selbst Verantwortung für uns übernehmen, dann tun es die Anderen, und da kommt meistens nix Gutes dabei heraus.

    • und kurz nach den Osterfeiertagen will der Bund und die Länder sich über das weitere Vorgehen beraten, natürlich auf Grundlage der Datenauswertungen des Robert-Koch-Institutes.

      Können den hier nicht die Naturwissenschaftler mal einen offenen Brief mit entsprechender Anzahl von Unterschriften auf den Weg bringen und hier einfordern, dass auch Stellung bezogen wird zu den anderen Expertenmeinungen und einfordern, dass hier eine professionelle Datenerhebung und Relativierung der Daten erfolgt, ohne Weglassungen (analog zu Medien, die ja auch nicht wirklich lügen,a ber weglassen und falsche Zusammenhänge andeuten).

      Naturwissenschaftler, wo seid Ihr???

      Wie lange sollen wir diese Panikmache denn noch hinnehmen müssen? Ganz abgesehen davon, kommt es mir manchmal vor vor wie das Speil: "böser Cop, guter Cop". RKI und Politik wechseln sich da gegenseitig ab in der Rollenverteilung, je nach dem gegenüber wem sie weiß machen wollen, dass doch nur auf das reagieren, was der andere vorgibt. So etwas nennt sich gegenseitig, die Verantwortung in die Schuhe schieben. Keiner wills gewesen sein und natürlich hackt da keine Krähe der anderen ein Auge aus. Ich kann es nicht belgen, aber es fühlt sich so an.

  11. Danke für den Podcast. Ich finde es außerordentlich wichtig, daß möglichst viele Informationen durch KenFM der interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
    Zum Inhalt des Podcasts: Es erstaunt mich nicht, daß nach dem 'Szenario' 2012 nichts passiert ist, um einer tatsächlich ausbrechenden Epedemie – wie wir sie derzeit erleben, richtig ausgerüstet entgegentreten zu können. Dass dies in einem so reichen Land wie Deutschland passiert, setzt dem ganzen noch die Krone auf. Ich begreife wirklich nicht, wie eine Stillstands-Marionette wie Merkel in bester Kohl-Tradition sich so lange durch 'alternativloses' Aussitzen im Amt festsetzen konnte.
    Lassen sie mich mit einem Ausspruch von Heinrich Heine enden: "… Denk ich an Deutschland in der Nacht, so bin ich um den Schlaf gebracht … ."

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