Brustkrebs – Eine Krankheit von Karrierefrauen?

Auszug aus dem Roman „Alle Wünsche werden erfüllt“ von Renate Schoof, erschienen im Verlag zeitgeist.

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Derzeit erkrankt eine von acht Frauen im Laufe ihres Lebens daran – so die Deutsche Krebshilfe. Die Aussage der alleinerziehenden Mutter Raphaela: „Bemerkenswert finde ich, dass in der DDR seltener Frauen an Brustkrebs erkrankten“, löst in Renate Schoofs Roman „Alle Wünsche werden erfüllt“ eine hitzige Debatte aus. Beim Frühstück in der Rehaklinik geht es um mögliche Ursachen für Krebs, um eine krankmachende Gesellschaft, in der kanzerogene Stoffe zum Alltag gehören und um den missbrauchten Begriff „Eigenverantwortung“.

Am Samstagmorgen kommt Josephin nicht zum Frühstück. „Ich glaube, sie hat Besuch“, erklärt Amelie den leeren Platz und träumt beim Essen aus dem Fenster, beteiligt sich nicht am Gespräch, obwohl das Thema sie interessiert. Udo wirft die Frage auf, warum gerade in Industriegesellschaften bei immer mehr Frauen Brustkrebs diagnostiziert wird.

„Bemerkenswert finde ich, dass in der DDR weitaus seltener Frauen an Brustkrebs erkrankten“, sagt Raphaela. „Das ist statistisch nachgewiesen.“ Weil Udo sie erstaunt anschaut, erklärt sie: „Jung ein Kind zu bekommen und es lange zu stillen, soll die Mutter davor schützen. Und bei uns war es üblich, früh eine Familie zu gründen. Meine Mutter zum Beispiel heiratete mit neunzehn, kurz vor der Geburt meiner Schwester. Drei Jahre später kam mein Bruder zur Welt, und als ich ein Jahr vor dem Mauerfall geboren wurde, hatte meine Mutter gerade ihren siebenundzwanzigsten Geburtstag gefeiert.“ Nach einem kurzen Lachen, das wehmütig klingt, sagt sie: „Ohne die Wende hätte ich sicherlich auch noch jüngere Geschwister.“

„Frühe Mutterschaft und langes Stillen sind in der Tat die besten Vorbeugemaßnahmen“, pflichtet Udo ihr bei. „Darüber habe ich gelesen. Solche Mütter werden dafür belohnt, dass sie die Rolle annehmen, die ihnen die Natur zugedacht hat. Wenn eine denkt, sie kann erst mal Karriere machen, erhöht sie ihr Risiko. Auch bei kinderlosen Frauen …“

Raphaela unterbricht ihn: „Welche denkende Frau traut sich denn heute noch, früh Mutter zu werden? In der DDR war das kein Problem, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf eine Selbstverständlichkeit“, stellt sie klar. „Während der Babypausen von jeweils einem Jahr behielt meine Mutter ihren Arbeitsplatz, ihr Einkommen und ihren Rentenanspruch. Zudem gab es für jedes Kind einen Krippenplatz.“ Gereizt fragt sie: „Wissen Sie eigentlich, wie hoch das Armutsrisiko für Familien mit mehreren Kindern ist, gar nicht zu reden von dem für Alleinerziehende?“ Ohne Udos Reaktion abzuwarten, fährt sie aufgebracht fort: „Und die Mütter waren in der DDR nicht vom Vater der Kinder abhängig, sie mussten sich nicht erniedrigen, damit er sie und die Kinder finanziell absichert. Sie ahnen gar nicht, wie von innen her selbstbewusst Frauen wie meine Mutter bis heute sind.“

„Fressen Sie mich nicht gleich auf“, versucht Udo sie mit scherzhaft erhobenen Händen zu beruhigen.

Doch Raphaela ist nicht mehr zu bremsen. „Sie sind ja nicht der Erste, der Frauen, die sich im Beruf verwirklichen und eigenes Geld verdienen, die Verantwortung für ihre Krankheit aufbürdet. Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, welch eine grandiose Entlastung das für all diejenigen ist, die unsere Nahrung, das Trinkwasser und die Atemluft mit krebserregenden Stoffen verseuchen? In jeder noch so harmlos duftenden Hautcreme müssen wir kanzerogene Substanzen vermuten.“

Sie hat recht, überlegt Amelie. Es ist bequem für die Macher in Politik und Wirtschaft, den Kranken die Schuld für ihre Krankheit zuzuschieben. Und es sind die gleichen Mechanismen, die dazu führen, dass unsere Umwelt mit krebserregenden Stoffen verseucht ist, und die verhindern, dass sich Paare trauen, zeitig Eltern zu werden. Kinder sind in den sogenannten westlichen Wertegemeinschaften ein finanzielles Risiko. Während Udo sich über egoistische Karrierefrauen und Rabenmütter auslässt, freut sich Amelie, eine ganz neue Seite von Raphaela kennenzulernen, die gut informiert dagegenhält.

„Schon vor Jahren wurden mehr als hundertvierzig Chemikalien identifiziert, die eine Rolle bei der Verursachung von Brustkrebs spielen“, erklärt sie. „Doch statt konsequent zu forschen und solche Stoffe zu verbieten, werden immer ausgeklügeltere Chemotherapien auf den Markt gebracht. Teure Heilungsversprechen ersetzen die Ursachenbekämpfung. Mit der Strahlung ist es das gleiche. Strahlung, auch die Röntgenstrahlen bei der Mammografie, schaden dem Gewebe. Und was hilft, wenn es zerstört ist? Natürlich Bestrahlung.

Es gibt inzwischen eine regelrechte ‚Brustkrebsindustrie‘!“ Ruhiger werdend, fügt sie hinzu: „Würde so viel Geld für die Vermeidung der Ursachen ausgegeben wie für Therapieangebote, würde uns und unseren Kindern viel Leid erspart.“ Sie wendet sich wieder ihrem Müsli zu.

Genau so ist es, denkt Amelie. Der Teufel wird mit dem Beelzebub ausgetrieben. Statt dem Körper weniger Schadstoffe zuzumuten, versucht man ihn mit Chemie und Physik zu heilen. Als Raphaela sprach, ist ihr vieles durch den Kopf gegangen, etwa der Missbrauch des Begriffes Eigenverantwortung. Politik und Wirtschaft erzeugen Ungleichgewichte, das weiß jeder. Sie machen das Leben zum Kampf. Gute Noten, gute Arbeitsplätze, Wohnraum, die würdevolle Behandlung bei Krankheit und im Alter – alles Lebensgrundlagen, die erkämpft werden müssen. Und wenn etwas schiefläuft, ist der Einzelne verantwortlich. Solidarität war gestern, beim Strampeln in der Wettbewerbsgesellschaft ist jeder sich selbst der Nächste.

Es kann eben doch nicht jeder wählen zwischen seinem bisherigen Leben und einem geeigneteren, das ist ihr schon lange bewusst. Als Lehrerin hat sie in zu viele Familien hineingesehen, um zu glauben, dass das so einfach wäre. Klar, die Mami oder der Papi können abhauen und sich selbst verwirklichen, wenn ihnen alles zu viel wird, wenn sie sich das Leben in Deutschland oder das Leben mit Kindern anders vorgestellt haben, wenn der Job oder die Arbeitslosigkeit unerträglich wird. Jeder hat die Freiheit, auf der Straße zu schlafen.

Renate Schoof: Alle Wünsche werden erfüllt

Klappenbroschur, 275 Seiten, 16.90 Euro, Verlag Zeitgeist Print & Online, Höhr-Grenzhausen
www.zeitgeist-online.de/alle-wuensche-werden-erfuellt

Zum Inhalt: Mitten im Leben neu beginnen. Raus aus dem überfordernden Alltag und der zu eng gewordenen Partnerschaft. Endlich Luft zum Atmen und Träumen, endlich Platz für Wünsche.

Amelie lebt nun in einer Stadt für Anfänge und überraschende Begegnungen. Sie genießt es, unterwegs zu sein, zu malen – und sich zu verlieben. Der Verdacht, an Krebs erkrankt zu sein, verändert alles: Amelie gerät in einen Irrgarten aus Angst und Hoffnung. Doch da ist auch das Bedürfnis, dem inneren Kompass zu folgen.

Einfühlsam, klug und kenntnisreich gelingt es der Autorin, Gegenbilder zum Üblichen zu entwerfen. Das Streben nach Freiheit in Geborgenheit wird mit gesellschaftskritischen Gedanken verbunden, aber auch mit Fragen zu künstlerischer Arbeit, zu Ganzheit und Gesundung

Die Schriftstellerin Renate Schoof lebt in Göttingen. Sie hat mehr als 20 Bücher für Erwachsene, Jugendliche und Kinder veröffentlicht, u.a. den Roman „Blauer Oktober“, den  Erzählungsband „In ganz naher Ferne“, sowie die Kinder- und Jugendromane „W + M = Liebe?“ und „Wiedersehen in Berlin“.

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15 Kommentare zu: “Brustkrebs – Eine Krankheit von Karrierefrauen?

  1. Daß der Einzelne völlig machtlos sei, stimmt so nicht ganz! Fachleute schätzen den Anteil derer an der Bevölkerung, die nachhaltig, umweltbewußt mit Rücksicht auf Mensch, Tier und sich selbst leben, auf ca 10-15%.
    85-90% sind nicht bereit, Abstriche am Lifestyle vorzunehmen – egal auf wessen Kosten. Wäre es umgekehrt, dann würde eine enorme politische und ökonomische Macht zugunsten der wirklichen Lebensqualität auf diesem Planeten generiert.
    So reicht es einfach quantitativ nicht. Daher kann ich die „breite Masse“ nicht exkulpieren.
    Die Mehrheit lullt sich im Mainstrean ein (z.B. frei nach der platten Metapher „Leute , eßt Sch…., Milliarden Fliegen können nicht irren“). Wer in Gesellschaft solche Themen anspricht, gilt sofort als Spaßbremse, wird gemieden oder mit Totschlag-Argumenten „erschlagen“ à la „Helmut Schmidt über 90 als Kettenraucher „etc. etc.
    Persönlich unangenehme Fakten werden im Rahmen der kognitiven Dissonanz bestritten oder fatalistisch abgetan („Man kann ja doch nichts machen!“), oder man beruft sich auf im Internet gefundene widersprüchliche Studien („Nichts kann man mehr glauben!“).
    Ja, es ist mühsam, zu einem eigenen Ergebnis zu kommen, auf Vielreiserei in andere Kontinente, Modeschrott und Junk Food zu verzichten. Das soziale Leben wird durch eine Lifestyle-Umstellung auch nicht gerade gefördert.
    Doch es loht sich, besonders wenn man Kinder hat, Natur und Tiere liebt und die eigene Gesundheit nach Kräften unterstützen will und nicht sagt: „Och die paar Jährchen mache ich weiter so – der Rest ist mir egal“.
    Das Argument „wenig Geld“ zählt m.E. kaum, da es meist um falsch gesetzte Prioritäten geht.
    Es hat auch viel mit vorhandener oder abhanden gekommender Empathie zu tun. Diese schwindet nachweislich immer mehr. Die Aussichten sind also nicht gut. Daher ist eine radikale ökologische Wende wohl nur mit Schocktherapie durch Naturkatastrophen möglich. Auch das politisch-wirtschaftliche System ist nur veränderbar, wenn die Protagonisten am Abgrund stehen und nicht so vernebelt sind, daß sie dies auch realisieren.
    Ich habe nie verstanden, warum es so attraktiv sein muß, die reichste Leiche auf dem Friedhof zu sein.

  2. Bei KenFM ist schon am 12. Juni unter der Überschrift „Geisterbahn Schule“ ein Auszug aus dem Roman „Alle Wünsche werden erfüllt“ erschienen: https://kenfm.de/alle-wuensche-werden-erfuellt
    Darin gibt es einen inneren Monolog, in dem die Protagonistin – offensicht einige Zeit nachdem sie die Diagnose Brustkrebs erhalten hat – versucht, biografische Ursachen für die Erkrankung zu finden. Denn nicht nur chemische Zusätze in Nahrung, Kosmetika und die allgegenwärtige Umweltverschmutzung von (Acker)-Land, (Atem)-Luft und Wasser gelten als krebsauslösend. Auch Überbelastung, Stress und verschleppte Entzündungen können die Regeneration von entarteten Zellen verzögern, bzw. verhindern.
    Beim Lesen des Auszugs vom 12. Juni ist zu spüren, wie sehr die Protagonistin jahrelang als Lehrerin an der Situation in einer kaputtgesparten Schule gelitten hat, bevor sie das Handtuch warf und ein Kunststudium begann. Laut Statistik leidet die Mehrzahl der ArbeitnehmerInnen an Arbeitsplätzen, an denen das Pensum nur mit massiver Selbstausbeutung zu leisten ist. Neben psychischen Erkrankungen wie Depression und Burn out eine Quelle für körperliche Krankheiten, zu denen auch Krebs gehören kann.
    Gelingendes Leben, in dem ein befriedigender Beruf mit einem Familienleben, das den Namen verdient und mit Freizeit, die aus mehr als dem Fitmachen für den nächsten Arbeitstag besteht, zu vereinbaren ist, scheint heute mehr denn je eine Utopie zu sein. Ebenso das Leben in einer friedlichen Welt. Wie wir wissen, gehört zu den krebsauslösenden Stoffen u.a. uranverseuchte Munition, wie sie im Irak und im Jugoslawienkrieg von den USA verwendet wurde. Und sicherlich auch die permanenten Angst vor Krieg und anderen Katastrophen denen wir uns gegenüber sehen.
    Noch kurz zu Andreas: Ein Roman kann meines Erachtens – mehr als ein Sachbuch – zur vorübergehenden Identifikation mit der Hauptfigur führen und zur Frage: Was würde ich fühlen, denken, tun, wenn ich mit ähnlichen Lebensumständen, in diesem Fall in einer Lebensaufbruchsphase, mit der Diagnose Krebs konfrontiert würde. Wobei es in dem Roman sicherlich um mehr als nur um ein Thema geht, auch wenn das vielleicht in einem kurzen Auszug so scheinen mag. Es geht um Kunst, Liebe, Leben an sich. Lesen!

    • “ Ein Roman kann …“

      … alles, was Text kann.
      Was Romane als Kunstform können steht außer Frage.

      Es geht (mir) hier um einen konkreten „Roman“, in dem der Leseprobe nach private Dialoge vordergründig Faktentransport sind und das ist wirklichkeitsfremd, wirkt konstruiert.
      … eine Frage des Stils.

  3. Zusätzlich zum Thema „Vergiftete Umwelt & Lebensmittel als Krebsverursacher“, das tatsächlich von den meisten Ärzten als banal abgetan wird, obwohl Alternativ-Medizin seit Jahrzehnten dauf hinweist und das mit Eigenverantwortung absolut nichts zu tun hat, denn was soll ich als Einzelne gegen eine vergiftete Umwelt tun, wenn sich die Politik nicht bewegt…

    kommt die furchtbare „Brustkrebs-Industrie“ und wenn frau da einmal reingeraten ist – und das geht wirklich blitzschnell – kommt sie da kaum wieder heraus. Ganze Krankenhäuser inkl. angeschlossener Reha, Sanitätshäuser, Frisöre, Psychologen undwasnochalles profitieren von der Krebsindustrie für Frauen. Wobei das Prostatadrama ähnlich ist…

    Durch die flächendeckende Mammographie zu der Frauen praktisch gezwungen werden (und die es eventl. in der Form damals in der DDR so nicht gab, mal als Kommentar zum Buch oben…) kommt es zu reihenweisen *Überdiagnosen*.

    Es handelt sich bei Mammographie ja keineswegs um Prävention, denn verhindert wird hier gar nichts. Prävention wäre z.B. endlich eine saubere Umwelt & Ernährung, s.o.

    Hier aber wird oftmals und häufig Krebs im Anfangsstadium diagnostiziert, dann qualvoll operiert, bestrahlt und mit extrem schwächendem Hormonentzug behandelt, sodass frau den Rest ihres Lebens damit beschäftigt ist.
    Ein Krebs, der ohne Mammo niemals entdeckt wäre und dessen Trägerin völlig normal und ohne Kummer und Schmerz ihr Leben bis zum natürlichen Ende weiter gelebt hätte.

    https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/umstrittene-frueherkennung-aerzte-schueren-falsche-hoffnungen-a-620118.html

    …“ Mühlhauser: Einzelne Frauen profitieren tatsächlich davon, aber es sind sehr viel weniger als gemeinhin angenommen. Wenn 1000 Frauen regelmäßig über zehn Jahre zur Mammografie gehen, sterben drei von ihnen an Brustkrebs. In der Gruppe der Frauen, die nicht zur Mammografie gehen, sind es vier. Den Nutzen hat also eine von 1000 Frauen. Sehr viel mehr Frauen erleiden aber einen Schaden durch das Screening: Sie bekommen einen verdächtigen Befund, was dann weitere Eingriffe zur Folge hat. In den allermeisten Fällen stellen sich die Befunde nach weiteren Untersuchungen als harmlos heraus.

    Dennoch werden manche Frauen sogar operiert. Der größte Schaden besteht für jene Frauen, die eine Brustkrebsdiagnose und Brustkrebsbehandlungen erhalten, die sie zu Lebzeiten sonst nie bekommen hätten. Man spricht von Überdiagnosen und Übertherapien. Dazu kommt, dass auch bei der Mammografie regelmäßig Tumore übersehen werden. Wenn sich die Frauen nach einer Mammografie also in falscher Sicherheit wiegen und bei Auffälligkeiten nicht zum Arzt gehen, ist der Schaden, den das Screening verursacht, leicht größer als der Nutzen. „…

    Weiter haben „Intelligente Zellen“ wie bei Bruce Lipton: https://youtu.be/BLX-hucuDMU
    und wie unsere Zellen direkt von Umwelt, Gedanken und Bewusstsein beeinflusst werden, sicher auch mit dem Ausbruch von Brustkrebs zu tun und gerade dies wird von der Schulmedizin und Gesundheitspolitik meist komplett ignoriert, obwohl es zum Zweck der Prävention so wichtig wäre.

    • @ Kit2
      „denn was soll ich als Einzelne gegen eine vergiftete Umwelt tun, wenn sich die Politik nicht bewegt…“

      Da würde ich mal ganz offen vermuten: Gefühle von Machtlosigkeit können auch anerzogen sein und schon alleine in sich ein Risikofaktor im Sinne von Psychosomatik sein.
      Klar kann der Einzelne wenig, aber viele Einzelne … und jeder Einzelne kann sich entscheiden, wie er leben will, zumindest so lange er noch gesund ist.
      Wenn Geld die Welt regiert, dann sind alle persönlichen Ausgaben Mitregieren.

      Im alltäglichen Wahnsinn:
      Radfahrer-Lungen filtern die Luft, die von autofahrenden Zeitgenossen vergiftet wird.
      Trotzdem kriegen Radfahrer zumindest auch nicht mehr Krebs, höchstwahrscheinlich wegen des Lebensgefühls.
      Radfahren → bewegen, ungefiltert erleben → Leben
      Darum ist Radfahren Lebensgefühl.
      Und ob man täglich Lebensgefühl hat oder täglich in der Kiste sitzt^^, das könnte durchaus auch gesundheitlich einen Unterschied bewirken.
      Die Anregung von Kreislauf und Stoffwechsel mal beiseite, die ist auch gut, aber die biomechanische und biochemische Seite, dafür könnte man auch mit einem Auto in ein Fitnessstudio fahren und dort auf einem Trainingsgerät kurbeln, aber das ist nicht das gleiche, da fehlt das Erleben .

      Die Sache kann aber auch noch politische Wirkung haben:
      Falls man wirklich ab und zu mal ein Auto braucht, gibts Auto-Teilen (Car-Sharing).
      Die meisten Menschen leben in Städten.
      Wenn man sich die Lebensqualität gönnt, sich keinen Klotz in Form eines eigenen Autos ans Bein zu binden, hat das eine weitere gute Nebenwirkung:
      Ob sich 1000 Menschen 50-100 Autos teilen oder ob 1000 Leute 500-1000 Autos privat besitzen, das macht für den Umsatz der Autokonzerne an der Stelle einen Unterschied von 1:10 und die politische Macht der Großaktionäre der Autokonzerne steht und fällt mit deren finanziellem Gewicht.
      Wenn 1% der Bevölkerung Auto-Teilen macht, dann macht das nix, ab 10% …

      Und das kann man mit allen anderen Branchen so weiter machen.
      Pharma, ob man sich wegen jeder Kleinigkeit gleich Antibiotika reinhaut – und damit der Pharma Geld schenkt – oder ob man mit den Selbstheilungskräften des Körpers arbeitet und ggf. mit natürlichen Wirkstoffen unterstützt (Pflanzen, Phytohterapeie) und damit nebenbei auch die Pharma ohne Umsatz lässt …
      Ernährung; Essen ist eine landwirtschaftliche Tätigkeit 🙂 , kaufe ich so regional und so bio wie möglich oder … und ja, die 12 Millionen Bundesbürger mit niedrigen Einkommen müssen die Büchsensuppen im Supermarkt kaufen, die an sich auch gar nicht sooo schlecht sind, nur weiß man eben nicht, wo die Zutaten herkommen und ob das Salz darin mit Rieselhilfe (mit Aluminium) ist oder nicht … wobei da die Politiker durchaus was tun könnten, nämlich Deklarierungspflicht, wird aber nicht passieren, so lange Undeklariertes gekauft wird; Geld regiert.
      Wieviel Frachter sind auf den Weltmeeren, nur um Südfrüchte nach Europa zu schippern?
      Strom; in Umfragen sagt die Mehrheit der Bundesbürger, sie sei gegen Atomstrom, aber nur 10% kaufen bei Ökostromanbietern und Preisunterschied ist so gering, dass der es NICHT sein kann … Wie gestört ist unsere Gesellschaft?
      Information; wem schenke ich Klicks und wem nicht …
      Freizeit; shoppen gehen oder spazieren gehen … und wenn schon shoppen, 10 billige Baumwollteile oder 1 schönes Leinenteil …
      Freizeit; selbst wenn mir eine Band noch so sehr gefällt, muss ich bei Sony (Bertelsmann) kaufen oder geht das Leben dann eben auch ohne diese Band weiter …
      Speziell Frauen aber nicht nur: Kosmetik, Parfüm usw.; was sich viele Damen und manche Herren da so alles draufknallen … und die Drogerieketten werden mit LKWs beliefert …
      Wohnen; wer profitiert von meinen Mietzahlungen und falls das nicht vertretbar ist, muss es unbedingt diese Wohnung sein …

      Oder auch geopolitisch; bin ich für Frieden oder nicht, wer führte alleine in den letzten 25 Jahre mehrere Kriege und will ich dann mein Geld bei Firmen aus der USA-Ökonomie ausgeben … und was für eine Umweltzerstörung Kriege sind, wurde ja auch schonmal thematisiert …

      Lange rede kurzer Sinn, der Einzelne als solcher kann nicht direkt was machen, aber er kann sich entscheiden, ob er wenigstens das wenige macht, was er machen kann und wenn das wiederum viele machen … Geld regiert.

    • @Andreas

      Vielen Dank, auch für die unangemessene psych. Diagnose.
      Mein kleiner Beitrag war im Übrigen eher als Ergänzung zum vorgeschlagenen Buch und dem Stichwort „Brustkrebs-Industrie“ gedacht, denn als Anmerkung zur vergifteten Umwelt. Aber bitte…

      Ich handhabe alles was Sie beschreiben schon seit bald 40 Jahren und trotzdem wird meine Umwelt immer giftiger mit allem was noch so dazu gehört.
      Und ich wiederhole: Was kann ich als Einzelne hier in meiner Region tun und z.B. an Giften + CO2 einsparen, wenn wir hier von der Industrie, Landwirtschaft, Schifffahrt und dem Luftraum ständig ganz enorm besprüht, vergiftet und anderweitig bedroht werden UND die Politik sich nicht bewegen will?

      Allein die Abdrift hier vor Ort der Besprühung der Baumschulen und Obstplantagen gemischt mit dem Feinstoff der Tanker und Kreuzfahrer (von den Autos + Schwertransporter mal gar nicht zu reden, die hier Tag für Tag wie Karawanen vorbeirasen) führt zu einem tödlichen Gemisch, das absolut für ein frühes Siechtum der Bevölkerung – nachgewiesenermaßen – massiv beiträgt. Und das geht ja über ganze Landstriche, europa- und weltweit so.

      Es ist lächerlich, immer noch Eigenverantwortung zu predigen und ich kann es nicht mehr hören, sorry.

      Hier wird inzwischen Bio gekauft, mehr Fahrrad gefahren, Müll sortiert, aus Altpapier Hefte gebastelt, lose eingekauft, Hochbeete auf dem Bürgersteig gebaut, Klamotten getauscht usw., usw. und sich überhaupt ein nachhaltig-alternativer Anstrich gegeben. Alles Bullshit…

      Natürlich auch alles völlig richtig, aber leider Kinderkram hinter dem nicht viel steckt, außer der Angst und dem Unwillen, sich endlich mal mit der Politik, mit dem System und mit den wirklich größen Schädigern zu beschäftigen und anzulegen.

      Passiert aber nicht und Vergiftung und Wahnsinn gehen seit Jahrzehnten so weiter.
      Warscheinlich ist es zu anstrengend und einfacher einen entsprechenden „nachhaltigen“ Lifestyle zu pflegen…

      Ich halte es inzwischen sogar für einen miesen Trick der Multis, uns in 100ten von Artikeln, Blogs und Büchern unsere Selbst- (physisch und psychisch) und Eigenverantwortung einzubläuen, sogar bei Krankheiten + Tod, s.o., und uns abzulenken mit Mülltrennen, Wale retten und Kleingärtnern, damit wir bloß nicht aufmucken, uns womöglich zusammenschließen….

      während Groß-Industrie, Pharma, Militär fröhlich weitermachen mit Geldscheffeln und Vergiften, immer mit Einverständnis der involvierten Lobby und Politik. Und offensichtlich auch der Bevölkerung…

      Es ist absurd und banal, wie Sie schreiben:
      „die 12 Millionen Bundesbürger mit niedrigen Einkommen müssen die Büchsensuppen im Supermarkt kaufen, die an sich auch gar nicht sooo schlecht sind, nur weiß man eben nicht, wo die Zutaten herkommen und ob das Salz darin mit Rieselhilfe (mit Aluminium) ist oder nicht … wobei da die Politiker durchaus was tun könnten, nämlich Deklarierungspflicht, wird aber nicht passieren, so lange Undeklariertes gekauft wird; Geld regiert.“

      Geld regiert, aha…
      Es ist dieses grausige *Hinnehmen* der Ist-Zustände, dieses Unvermögen der neuen Nachhaltigen, sich überhaupt nur vage vorzustellen, dass Politik nicht etwa das Salz deklarieren müsste, sondern dringenst dafür zu sorgen hat, dass 12 Mill. Bundesbürger endlich genug verdienen/einnehmen, um eben nie wieder Büchsensuppen kaufen zu müssen!!

      Und der Gedanke, dass man das ZUSAMMEN durchdrücken muss, ZUSÄTZLICH mit den Forderungen nach einer sauberen Umwelt etc., etc. scheint völlig abwegig zu sein. Da trennt man lieber weitere 30 Jahre jeder für sich allein seinen Müll und fährt (!) zum Bioladen, vielleicht passiert ja was.

      Mit Ihrem letzten Satz „Lange rede kurzer Sinn, der Einzelne als solcher kann nicht direkt was machen, aber er kann sich entscheiden, ob er wenigstens das wenige macht, was er machen kann und wenn das wiederum viele machen … Geld regiert.“

      bestätigen Sie mir nochmal das das fatale Desinteresse, was diese ganze Generation zu einen scheint, nämlich an einem wahren Wandel der Verhältnisse, denn dieser vollzieht sich ganz sicher nicht über noch mehr Konsum („wenn das alle kaufen funktioniert der Change…“), Geld und Portmonnaie, sondern über gemeinsame Politik und Bewusstsein.

      Tut mir sehr Leid….

      https://www.rubikon.news/artikel/die-verantwortungsluge
      Christian Felber:“ „Wir werden vom eigentlichen Platz des politischen Geschehens ferngehalten und in die Supermärkte gelotst, wo wir unsere demokratische Verantwortung ausleben sollen, in einem zugewiesenen Reservat der Wahlfreiheit als Ersatz für echte Demokratie.“

    • @ Kit2
      Wäre ich gleichgültig, dann würde ich Leute nicht auf mögliche Psychosomatiken aufmerksam machen (sondern es wäre mir egal, ob und wie Leute krank werden) und wenn ich mich mit einer Vermutung irre, dann um so besser, so irre ich mich doch gerne.

      Zur Umweltvergiftung:
      Wenn Sie von Ökonomie als Mittel nichts halten, Ihre Meinung.
      Dann bleibt Politik als Mittel.
      Wie wollen Sie da was erreichen bzw. natürlich nicht alleine, Sie schreiben was von „ZUSAMMEN“, was ist Ihre Vorstellung, wie politisch etwas bewirkt werden könnte?

    • Ach ja, wenn Sie da erst noch fragen müssen @Andreas, erübrigt sich die Mühe zu antworten.
      Banale Trollereien…

    • @ Kit2
      „Ach ja, wenn Sie da erst noch fragen müssen, erübrigt sich die Mühe zu antworten.
      Banale Trollereien…“

      Um zu erläutern, dass Sie den ökonomischen Weg für „lächerlich…Kinderkram…Angst und dem Unwillen…grausige Hinnehmen der Ist-Zustände…Unvermögen…fatale Desinteresse“ halten, dafür hatten Sie ein langen Kommentar übrig.

      Für die konkrete Frage – Was ist Ihre Vorstellung, wie politisch etwas bewirkt werden könnte? – haben Sie insgesamt obige Antwort übrig.

  4. @ Andreas: „… wenn ich Fakten will, dann will ich Fakten, also ein Sachbuch…“

    Literatur handelt vom Leben, und Leben ist immer auch politisch. Das kann Literatur oft besser darstellen als ein Sachbuch, weil es nicht nur um Fakten geht, sondern auch um Gedanken (manchmal höchst private/intime) und um Emotionen, Auseinandersetzungen etc. Wer keine politischen Romane mag, braucht sie ja nicht zu lesen. KenFM bietet ein breites Spektrum, aus dem man auswählen kann.

    Ich stelle allerdings fest, dass die Kulturlosigkeit gerade bei politisch interessierten Menschen erschreckend zugenommen hat. Nur ein Beispiel dazu: Auf Partei- und Gewerkschaftskongressen gab es früher zumeist ein Kulturangebot als Beiprogramm; es lockerte auf und belebte. Ich erinnere mich an Musik, Literatur, Kabarett. Das ist ziemlich lange her. Ein Phänomen, über das es sich nachzudenken lohnt.

    • @ Wolfgang Bittner
      „Das kann Literatur oft besser darstellen als ein Sachbuch, weil es nicht nur um Fakten geht, sondern auch um Gedanken (manchmal höchst private/intime) und um Emotionen“

      Wenn ein Autor beim Schreiben die Fakten nirgendwo anders als immer nur in den Dialogen unterbringen kann, bin ich nicht verpflichtet begeistert zu sein.
      Es gibt Sachbücher, die sind (für mich) fesselnder geschrieben als das so mache Wunst.
      (Falls es jemand nicht kennen sollte; Kunst kommt von Können und nicht von Wollen, sonst hieße es Wunst.)
      „Das kann Literatur“ ja danke! wer hätte das geahnt?!
      Literatur kann alles, was mit Text machbar ist.
      Was einzelne Autoren können – oder eben auch nicht – steht auf einem anderen Blatt.

      Und wie man mit Kritik umgeht, muss letztendlich jeder für sich selber entscheiden.

  5. Ich weiß kaum, wie es anderen geht, aber wenn ich Fakten will, dann will ich Fakten, also ein Sachbuch.
    Dialoge scheinbar durchschnittlicher Figuren zu nutzen, Fakten zu vermitteln, das törnt mich sowas von ab, das ist so konstruiert …

  6. Erstaunlich finde ich auch immer, wie wenige Leute das überhaupt interessiert. Sieht man hier ja auch wieder.

    Gesundheitliche Themen einer neuen, den Mainstream mindestens ergänzenden Sichtweise zu unterziehen, scheint immer noch für die meisten Menschen undenkbar, wohingegen sich im (geo)-politischen Bereich ja doch ein bisschen was getan hat. Immer noch merkwürdig wenig, aber ein paar mehr Menschen sind es doch, als noch vor 10 Jahren.

    Aber hier…die Standardantwort in meinem Bekanntenkreis ist, tja, dann kannste ja gar nichts mehr essen. Von Tuten und Blasen keine Ahnung, aber so viel haben sie dann doch von der Welt aufgeschnappt, gar nichts kann man mehr essen. Und was ist die Konsequenz? Etwa wütend auf potentielle Verursacher zu werden? Demonstrieren zu gehen? Sich weiter zu informieren oder nach Möglichkeit die Ernährung oder die Lebensumstände wenigstens ein bisschen umstellen?
    Nein weit gefehlt, im Gegenteil, „dann kannste ja gar nichts mehr essen“ ist tatsächlich die Entschuldigung dafür, so weiterzumachen wie vorher auch, aber mit der Bitte, ich möge doch ruhig sein und nicht die Stimmung versauen.
    Und es wirkt, ich habe regelrecht ein schlechtes Gewissen, meinem Umfeld derart zur Last zu fallen. Aber was soll`s die können mich.

  7. Ganz genaus so ist es, Nahrung, Wasser, Luft, die gesamte Umwelt vergiftet, und kein Produkt im Supermarkt zu finden, welches nicht auf die ein oder andere Art Krebs verursacht.
    Hier weiß ich es nicht genau, aber mit ziemlicher Sicherheit lässt sich das auch auf nahezu sämtliche herkömmlichen Haushalts- und Gebrauchsgegenstände übertragen, soweit man die Inhaltsstoffe herausbekommt natürlich nur. Selbst bei Holz- und Edelstahl in der Küche ist es nicht mehr so einfach. Für Edelstahl sollte es bitte schon eine besondere Güteklasse sein, sonst können Verunreinigungen drin sein, und Holz ohne Schwermetalle ist ja heute sowieso ein Unding.

    Das beschreibt die Situation wie sie ist völlig ohne Übertreibung. Und die letzten Dummärzte rätseln noch immer, warum die Leute Krebs kriegen, man muss es ihnen regelrecht erklären im Behandlungszimmer, leider ohne das die in der Lage wären es nachzuvollziehen.

    Und dieser jeder Beschreibung spottende Zustand hat sich über Jahrzehnte entwickelt, Jahrzehnte, die wir von aufrechten und anständigen Menschen in ihren Geldspeichern, in der Wirtschaft, und ja, am Rande auch in der Politik und den Medien, geführt wurden.

    Und jetzt ist es keiner gewesen? Keiner hat mitbekommen, dass Giftigkeit heute sowas wie eine zwingend notwendige Eigenschaft ist, damit ein Produkt überhaupt auf dem Markt zugelassen wird?
    Und keiner wird eingesperrt?
    Wo ist die Liste mit Giftstoffen, aus der klar hervorgeht, wer wann welches Gift für welches Produkt zugelassen hat? In welchen Villen residieren diese Verbrecher nun?

    Das gute ist, dass es ja auch Politiker trifft, niemand kann sich mehr ganz entziehen. In wenigen Jahrzehnten gilt diese Hölle für alle, sogar für Milliardäre.

    • Ja Timse!
      Die Leute, die seit Jahren unsere Umwelt, man möchte meinen, gezielt vergiften, können sich aber auch die Gegenmaßnahmen leisten! Wie teuer ist z.B. eine Chelatherapie zur Ausleitung von Schwermetallen und wer kann sie sich leisten? Wer kann sich eine Blutanalyse für Vitamin- und Mineralstoffe zwei drei mal im Jahr und die entsprechende Substitution leisten? Wer kann sich eine Dauertherapie bei einem guten Psychotherapeuten leisten?
      Dann hört man teilweise von den selben Leuten: „Dann müssen Sie sich eben gesund Ernähren und dürfen nicht rauchen und viel Sport treiben, und abnehmen sollten sie auch!“. Wenn ich mir überlege, welche Krebsprophylaxe heute möglich ist, und diese nicht von den Krankenkassen übernommen wird, möchte ich speien und zwar so weit und so viel das das ganze geschm…!

      HP Florian Schollbach

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