KenFM am Set: Buchvorstellung von Hubert Seipel’s Buch „Putin – Innenansichten der Macht“ in Moskau

Hubert Seipel gehört zu den renommiertesten Journalisten Deutschlands. Er studierte Politik und Geschichte und war jahrelang für überregionale Zeitschriften und Magazine tätig. Dabei spezialisierte er sich auf den Bereich Wirtschaft und die ihr innewohnende Korruption.

Seipel ist auch Buchautor und schrieb unter anderem zur Flick-Affäre und zum VW-Korruptionsskandal, zur Hypo Real Estate und zu Gazprom.

Seit 1991 ist Seipel auch für das ARD-Fernsehen tätig. Er war der erste deutsche Journalist, der Edward Snowden interviewte.

Im Herbst 2015 erschien sein Portrait über den russischen Staatschef Wladimir Putin. Hubert Seipel hatte den perfekt deutsch sprechenden Präsidenten dazu immer wieder und über mehrere Monate begleitet.

Die russische Übersetzung seines Buches „Putin – Innenansichten der Macht“, das in Deutschland jetzt in seiner 5. Auflage erschien, wurde am 7. Juni in Moskau auf einer Pressekonferenz mit Ehrengast vorgestellt. KenFM sprach nach der Buchvorstellung mit dem Journalisten.

14 Kommentare zu: “KenFM am Set: Buchvorstellung von Hubert Seipel’s Buch „Putin – Innenansichten der Macht“ in Moskau

  1. Hallo Herr Jebsen,
    Sie nutzen hin und wieder Snowden-Zitate und -Verweise. – Auch dieser Beitrag ist mit „Snowden“ getagged.
    Mich würde interessieren: Haben Sie Mr. Snowden bereits selbst getroffen oder es versucht? – Oder jemand aus Ihrem näheren Umfeld? (Dabei möchte ich Herrn Seipel ausnehmen, aber der publiziert ja auch nicht auf Ihrer Plattform.)
    Wäre ich etwas zynischer veranlagt, würde ich jetzt sagen, wo Sie schon in Moskau waren, hätten Sie das ja noch nebenbei erledigen können… 😉
    Vielen Dank und beste Wünsche.
    Martin

  2. Ein interessantes Interview, das Appetit auf das Buch macht.
    Was mir an Herrn Seipel unangenehm auffiel, war ein sprachlicher Lapsus, offensichtlich nicht ein Lapsus Linguae, das wäre nur ein Versprecher. Nein, Herr Seipel sagte im Gespräch mit Ken zweimal ‚zumindestens‘, ein Wort, das in der deutschen Sprache nicht existiert. Ein Journalist dieser Größenordnung sollte die deutsche Sprache doch möglichst perfekt beherrschen. Vielleicht bin ich da zu empfindlich, aber sprachliche Fehl-Leistungen dieser Art wirken auf mich abwertend. Wenn ich eine Kontaktmöglichkeit hätte, würde ich Herrn Seipel persönlich darauf ansprechen. Hoffentlich taucht das ‚Unwort‘ nicht auch im Buch auf…

    • Hallo @ arminius, DU schreibst u.a.:
      “ … Ein interessantes Interview, das Appetit auf das Buch macht…“
      Appetit?

    • Wenn das Buch trotz dieser sprachlichen „Fehl-Leistung“ zur Entspannung zw. Ost und West beiträgt und sich dadurch die drohende Kriegsgefahr verkleinert schlage ich „zumindestens“ als das TOP-Wort des Jahres 2016 vor.
      Was die volkstümliche Journalie zur Zeit für einen Unsinn zu Putin und die Russen verbreitet, in makellosen Deuschsprech versteht sich, grenzt doch gradezu ans Pathologische. Das verdirbt einem jeglichen Appetit in Anbetracht der sich möglicherweise daraus ergebenden Unzukunft für uns, unsere Kinder und Enkel.

    • Hallo Matthias,

      das Buch ist selbst in den meisten russischen Buchhandlungen noch nicht verfügbar.
      Vllt. einfach ein paar Tage/Wochen abwarten. Aber das mit Amazon war schon nur ein Scherz, oder?

    • Gern geschehen. Hab´die Info von einem Bekannten in RUS. Liefertermin irgendwann in den nächsten 2 Wochen.

      „Wie meinst du das mit Amazon?“

      Kugel bitte mal etwas nach Amazon, deren Steuervermeidungstechniken, nach Vertragsmodalitäten der Arbeiter dort und, und, und..
      Schweineläden wie dieser sind ein sehr grosser Teil der Gesamtproblematik mit der wir uns tagein tagaus quälen.

      Andi

    • Zur Amazone gibt es (noch) jede Menge Alternativen z. B. online JPC und jeder Buchladen kann das genauso gut. „Bewegung“ hat noch niemandem geschadet und viele liefern auch „frei Haus“!

  3. Viel Hintergrundwissen, die Ironie und teilweise Verhöhnung Putins…schwere Kost! Hoffentlich ist das Buch sachlicher geschrieben…nicht das da jemand den Gutmenschen bei sich nicht selbst bemerkt.Mit dem Westen ging man sachlich um, die Vorgänge auf dem Maidan unzureichend erzählt.Vielleich aber auch nur weil zu wenig Sendezeit zur Verfügung stand.
    Mal sehen was das Buch her gibt!
    Interessant auf jeden Fall!

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