Chemiewaffen, die 2. (Teil 2)

Wie man die Kriegslügen allgemein und selbst erkennt

von Jochen Mitschka.

Im ersten Teil der Artikelserie auf Basis eines Essays habe ich über die Beweggründe gesprochen, die dazu führten, dass Tim Anderson und ich versuchten, dem normalen Medienkonsumenten das Handwerkszeug zu vermitteln, damit er selbst vergangene und zukünftige Kriegslügen des Establishments erkennen und bewerten kann. Die drei wichtigsten Bedingungen waren zunächst zu identifizieren, wer welche Interessen in dem Konflikt vertritt und dann nur Beweise von unabhängigen Quellen, die nicht „Kriegspartei“ oder deren Unterstützer sind, zuzulassen sowie Widersprüche in den Aussagen zu erkennen und zu bewerten. In diesem zweiten Teil beginne ich mit der Besprechung der am häufigsten genannten „Chemiewaffen“-Einsätze der Regierung Syriens.

Kahn al Asal

Der erste Fall der angeblichen Nutzung von Chemiewaffen durch die syrische Regierung fand im April 2013 bei Khan al A­sal statt, in den westlichen Außenbezirken von Aleppo. Die syrische Regierung berichtete der UNO, dass regierungsgegnerische, bewaffnete Gruppen Sarin-Gas genutzt hätten und damit 25 Menschen getötet und dutzende verwundet hatten. Darunter Soldaten der syrischen Armee als auch Zivilisten. Im Mai 2013 bestätigte die Ermittlerin Carla del Ponte, dass die UNO Beweise hätte, dass die „Rebellen“ Sarin-Gas benutzt hatten.(1) Sie gab ihr Amt jedoch auf, da sie der Meinung war, dass die UNO keine wirkliche Aufklärung betreiben wollte.

Ebenfalls im Mai 2013 berichtete die die türkische Polizei vom Fund eines Kanisters mit zwei Kilogramm Sarin bei der Razzia in einem Haus eines Mitglieds der Terrororganisation Jabhat al Nusra, eines Al-Kaida-Ablegers.(2)

Die UNO sandte dann endlich Waffen-Inspekteure im August 2013 nach Damaskus, nachdem die syrische Regierung über Monate (!) interveniert hatte.(3) Jedoch gerade als diese Inspektoren in Damaskus ankamen, wurde ein Sarin-Vorfall in Ost-Ghouta berichtet.

Ost-Ghouta

Videos und Fotos von toten oder erkrankten Kindern wurden veröffentlicht und die bewaffneten Gruppen und ihre Sponsoren machten die syrische Armee verantwortlich. Syrien dementierte. Die bewaffneten Gruppen behaupteten, dass 1.400 Menschen getötet worden wären, allerdings wurden nur acht Körper beerdigt.

Syrien hinterfragte die Fotografien der Kinder, da das Gebiet seit langer Zeit Kriegszone und verlassen von Zivilisten war, eher eine Geisterstadt, ohne Schulen. Man vermutete, dass es sich um entführte Kinder gehandelt hatte.(4) Dieser Vorfall überschattete und verhinderte zunächst die Untersuchung von Khan al Asal und führte zu einer internationalen Krise, die fast zu einem massiven Krieg der USA gegen Syrien geführt hätte.

Erst durch einen russischen Vorschlag wurde ein Eingreifen der USA verhindert und die Situation entschärft. Der russische Außenminister Lawrow hatte in Übereinstimmung mit der syrischen Regierung vorgeschlagen, die gesamten Chemiewaffenvorräte und Produktionseinrichtungen Syriens zu vernichten, was für Syrien den Vorteil brachte, nicht selbst die Kosten der Vernichtung der obsoleten Munition übernehmen zu müssen. Diese war während des Krieges gegen Israel als Abschreckung angeschafft worden, um im Falle eines Kernwaffenangriffes mit einer Vergeltung drohen zu können.

Und so wurde die UNO-Untersuchung des Khal al Asal Vorfalls zurückgestellt und alle Augen richteten sich nun auf den Ost-Ghouta-Anschlag. Im Dezember 2013 jedoch präsentierte das UNO-Team einen Bericht über dieses und andere Ereignisse des Jahres. Wegen des Streits im UNO-Sicherheitsrat wurden die Ermittler aufgefordert, zu den aktuellen Vorfällen Stellung zu nehmen, ohne jedoch auf die Schuldfrage einzugehen.

Sie erklärten, dass anlässlich von fünf Gelegenheiten (Khan al Asal, Ost-Ghouta, Jobar, Saraqueb und Ashrafieh Sahnaya) Chemiewaffen eingesetzt worden waren und dass sie in mindestens drei der Fälle gegen Soldaten der regulären Armee zu Einsatz gekommen wären.(5)

Zwei zusätzliche, vollkommen unabhängige Berichte aus dem August 2013 unterminierten zusätzlich die Beschuldigungen, die gegen die syrische Regierung erhoben worden waren. Ein Bericht im Januar 2014, der von dem MIT-Wissenschaftlern Richard Lloyd und Professor Theodore Postol erstellt worden war stellte klar, dass die improvisierten Raketen eine Reichweite von zwei Kilometern hatten und so „unmöglich“ aus den Gebieten abgeschossen wurden, in denen sich die nächsten syrischen Armeepositionen befanden. Dies hatte die US-Regierung behauptet. Richard Lloyd war ein UNO-Waffeninspekteur und Professor Ted Postol ein forensischer Berater des US-Militärs. Ihre Unabhängigkeit steht außer Zweifel.(6)

Ein dritter unabhängiger Bericht stammt vom bekannten investigativen Journalisten Seymour Hersh. Sein Bericht („Whose Sarin“, Dezember 2013 (7)) ermittelte, dass große Teile der US-Geheimdienstgemeinschaft dem Bericht des Weißen Hauses keinen Glauben schenkten, in dem jeder Hinweis auf die Beweise fehlte, dass die Terrororganisation Jabhat al Nusra (Al-Kaida) über Sarin verfügte. „Als der Angriff stattfand, hätte al Nusra der erste Verdächtige sein müssen, aber die [Obama] Regierung suchte sich die Geheimdienstinformationen so zusammen, um einen Schlag gegen Assad zu rechtfertigen“, schrieb Hersh.(8)

Wenn man also den Zauber der kriegführenden Parteien und ihrer Unterstützer abzieht, deuteten die unabhängig erstellten Beweise auf Al-Kaida Gruppen, die den größten Teil von Ost-Ghouta kontrollierten und einen Vorwand suchten, damit die NATO stärker zu ihren Gunsten eingriff.

Stefan Schmitt versuchte schon im April 2018 eine zusammenfassende Betrachtung der syrischen Chemiewaffendiskussion zu geben. Und während er die vielen einseitigen und falschen Nachrichten bemängelt, stellt er fest:

„Während die Schlagzeilen mit dem Giftgasangriff, garniert mit den Schuldzuweisungen in die gewünschte Richtung, wochenlang die Titelseiten prägten und die großen Medien sich dabei als Kriegstreiber betätigten, fand sich die Nachricht über die wichtigen Untersuchungsergebnisse jener Forschungsgruppe, wenn überhaupt, als Notiz auf den hinteren Seiten. Auf die Art der Berichterstattung in den folgenden Jahren – etwa in der Art, dass man nun vorsichtiger geworden wäre gegenüber schnellen Schuldzuweisungen aus den westlichen Hauptstädten – hatte die Nachricht keinen Einfluss. Das ist bemerkenswert, weil sich daran verdeutlicht, dass die etablierten Medien nicht Bericht erstatten, sondern Kriegspartei sind. Damals wie heute.“ (9)

Daniele Ganser schrieb über die Rolle der Türkei im Ghouta-Chemiewaffenvorfall auch einige interessante Details. Er beschreibt, wie mutige türkische Abgeordnete die Resultate von Hersh aufgegriffen hatten, der Affäre nachgegangen waren und herausfanden, dass Dokumente und Material eines Staatsanwaltes in Andana bestätigen, dass ein Händler mit Sarin aufgegriffen worden war, und dass die Untersuchungen des Staatsanwaltes ergaben, dass nicht Assad, sondern von der NATO unterstützte Gegner Assads das Giftgas erhalten und eingesetzt hatten.

„Wir haben Telefonaufzeichnungen die zeigen: ISIS erhielt das notwendige Material, um tödliches Saringas zu produzieren aus der Türkei“, enthüllte der türkische Parlamentarier Eren Erdem von der Partei CHP im Oktober 2015. „Der Westen ist heuchlerisch, was die ganze Affäre betrifft“, erkannte Erdem.“ (10)

Khan Sheikoun

Wir können die gleichen Prinzipien auf den dritten, sehr ausführlich publizierten Vorfall anwenden, den angeblichen Angriff mit Sarin auf Khan Sheikoun (Idlib). Dieser diente als Vorwand für den Raketenangriff vom 7. April 2017 gegen die Shayrat Luftwaffenbasis Syriens.

Zu diesem Zeitpunkt war Syrien damit beschäftigt, mit der Hilfe von Russland und des Iran die bewaffneten Dschihadisten immer stärker in die Enge zu treiben. Diese Gruppen und ihre Unterstützer, besonders die US-Regierung und verschiedene von ihnen finanzierte „Informations-Aktivisten“ behaupteten, dass der Vorfall ein Luftwaffenangriff Syriens mit Giftgas gewesen wäre. Syrien dementierte das.

Was sagen nun die unabhängig ermittelten Beweise? Wieder einmal veröffentlichte Professor Ted Postol einen Bericht, dessen Hauptfokus auf die Darstellungen des Weißen Hauses ausgerichtet war. Nach der Analyse der Vorwürfe, Videos und der Daten über Windrichtungen, erstellte er eine Gegendarstellung, in welcher er feststellte: „Der Nervengasangriff, der im Bericht des Weißen Hauses beschrieben wird, fand nicht wie behauptet statt. Es kann sehr wohl viele Opfer durch eine Vergiftung gegeben haben, aber dieses Ereignis war nicht das, was durch das Weiße Haus beschrieben wurde.“(11)

Wieder einmal vermuteten Syrer Entführte als Opfer des Ereignisses, die für diese Art des False flag missbraucht wurden. Später veröffentlichte Postol dann einen zweiten und dritten Bericht. Darin berücksichtigte er weitere Informationen, die von den Dschihadisten in Idlib bekannt gemacht worden waren, sowie solche von US-Verbündeten. Er schlussfolgert:

„Der Bericht des Weißen Hauses war ohne Zuarbeit der professionellen Geheimdienstgemeinschaft produziert worden.“(12)

Im Fall von Khan Sheikoun benutzten US-Geheimdienste sich gegenseitig zur Bestätigung. Die von den USA und Großbritannien finanzierten Gruppen wie die White-Helmets, beschafften die „Beweise“ für den Sarin-Angriff und lieferten sie der OPCW und der ebenfalls von den USA finanzierten Gruppe Human Rights Watch (HRW).(13)

Die Tatsache, dass Opfer schon vor dem Zeitpunkt des angeblichen Chemiewaffenangriffs in ein Krankenhaus in der Türkei eingeliefert wurden, sind nur eine von vielen Unklarheiten des Falles, die durch die genannten Interessengruppen unterschlagen worden waren.(14)

Es gibt umfangreiche Foto- und Videobeweise, dass die White-Helmets, die von den USA und Großbritannien, aber auch von Deutschland, finanziert wurden und teilweise noch werden, enge Verbündete der bewaffneten islamistischen Kampfgruppen in Syrien sind – es auch teilweise personelle Überschneidungen gibt. Unter den Verbündeten befinden sich Jabhat al Nusra, sowie al Kaida und ISIS/Daesh. (15, 16, 17, 18, 19)

Zum Zweck der Analyse ist dies jedoch nicht zwingend anzuerkennen, da die Tatsache ausreicht, dass die Hauptsponsoren der Organisationen, die USA und Großbritannien (und als kleinerer Teilhaber) Deutschland sind, alle im aktiven Kampf gegen die syrische Regierung. Alleine diese Tatsache disqualifiziert schon die White Helmets als Quelle für „unabhängige“ Beweismaterialien. Ein kurzer deutschsprachiger Bericht von Günter Meyer in Rubikon ist in diesem Zusammenhang ebenfalls lesenswert.(20)

Ebenso wenig ist HRW eine unabhängige Nicht-Regierungs-Organisation, wie suggeriert wird. Die Organisation ist eng mit der Elite der US-Außenpolitik verwoben und ihr Vorsitzender, Kenneth Roth hatte bereits in der Vergangenheit eine Reihe von offensichtlich bewiesen, falschen Behauptungen über den Krieg in Syrien aufgestellt.(21, 22)

Die Organisation OPCW berichtete dann später, dass es die Nutzung von „sarinähnlichen Substanzen“ in Khan Sheikhoun festgestellt hätte.(23) Aber auch in diesem Fall bezogen sie sich auf Proben, die von den White-Helmets geliefert worden waren, denn niemand der OPCW war am Ort des Geschehens gewesen.

Dieses Problem wurde durch einen ebenfalls eindeutig unbeteiligten Experten, den ehemaligen UNO-Waffen-Inspektor Scott Ritter aufgedeckt. Im Jahr 2003, vor dem Einmarsch der USA in den Irak, hatte er bereits darauf hingewiesen, dass der Irak keine nennenswerten Massenvernichtungsmittel mehr besaß. Daraufhin war er in Ungnade gefallen, wurde verfolgt und auch nicht rehabilitiert, nachdem sich seine Analyse als zutreffend herausgestellt hatte.

Mitte 2017 schrieb Ritter, dass die Behauptung von Human Rights Watch falsch wäre, dass „der materielle Schaden in Khan Sheikoun das Ergebnis einer aus sowjetischer Produktion stammenden KhAB 250 Chemiebombe“ gewesen wäre. Er begründete das mit den Worten:

„Wenn eine KhAB-250 oder irgendeine andere ähnliche Chemiebombe in Khan Sheikoun verwendet worden wäre, gäbe es signifikante, physikalisch verwertbare Beweise der Tatsache, darunter auch die Gesamtheit des Bombengehäuses, die Sprengladungsröhre, die Schwanzflosse, und den Fallschirm.“ (24)

Ritter verwarf die Angaben der OPCW mit drastischen Worten. Die OPCW wäre daher „nicht in der Position gewesen zu behaupten, (…) [dass] eine sarinähnliche Substanz in Khan Sheikhoun eingesetzt worden war, ein Ergebnis, dass offensichtlich sowohl die Abwesenheit einer Bombe als auch das amateurhafte Theater der Retter [als Beweis] ersetzen soll.“(25) Selbst wenn Sarin gefunden worden wäre, konnte es unmöglich von einer Bombe oder Rakete stammen und somit nur von den „Rettern“ vor Ort platziert worden sein.

Der Hauptgrund für das Verwerfen dieses Beweises war Ritter zufolge die unterbrochene „Beweiskette“. Es waren die White Helmets, die als erste vor Ort die Proben gezogen hatten – und sie waren eindeutig Kriegspartei und nicht die Inspekteure der OPCW. Selbst wenn später noch einmal Untersuchungen vorgenommen wurden, die vielleicht auch Sarin-Spuren fanden, sagt dies nichts darüber aus, ob der Ort nicht vorher durch die klagende Kriegspartei, die offensichtlich in Besitz der Materialien war, die Stelle kontaminiert hatte.

Wir sehen wieder einmal, was aus einem „Skandal mit Massenvernichtungswaffen“ wird, wenn man die schrille Propaganda weglässt, und man auf die wirklich unabhängigen und qualifizierten Stimmen hört.

Lesen Sie, was Stefan Schmitt in den Nachdenkseiten zu den politischen Hintergründen von Khan Sheikoun schrieb:

„Drei Tage nach dem Vorfall haben die USA, ohne irgendwelche Untersuchungsergebnisse in den Händen zu haben, vom Mittelmeer aus 60 Marschflugkörper auf Ziele in Syrien abgeschossen. Eine Arbeitsgruppe des MIT hat auch diesmal die Angaben des Weißen Hauses zurückgewiesen. Zur Zeit des Vorfalls fand gerade eine Internationale Syrien-Konferenz statt, auf der auch die Rebellen und ihre Financiers unter dem Druck standen, Zugeständnisse zu machen. Der Gasangriff führte dann dazu, dass diese Konferenz ins Leere lief.“(26)

Daniele Ganser beschreibt, wie nach dem Anschlag in Khan Sheikoun der Giftgaseinsatz von Ghouta in den Medien noch einmal aufgewirbelt wurde. Aber obwohl die Fakten deutlich zu erkennen waren, wurde Assad verantwortlich gemacht und nicht die von der NATO unterstützten „Rebellen“.

„Unter dem Titel «Das Gift, die Lügen und die Schuld» erklärte die Zeitung am 5. April 2017 ihren verwirrten Lesern: „Einheiten der syrischen Armee hatten im August 2013 bei Angriffen auf Vorstädte von Damaskus mit Sarin mehr als 1.400 Menschen getötet.“

Eine präzisere Analyse präsentierte der Nahostexperte Michael Lüders im ZDF in der Talkshow von Markus Lanz am 5. April 2017. Lüders führte aus, dass schon 2013 beim Giftgasangriff in Ghuta Gas verwendet worden sei, das der türkische Geheimdienst an die Nusra-Front, den Al-Kaida-Ableger in Syrien, geliefert habe. Lüders sagte: „Mittlerweile wissen wir, dass es mit einer sehr großen Wahrscheinlichkeit nicht das Regime war, das für diesen Giftgasangriff verantwortlich war.“ (27)

Wenn „Qualitätsmedien“ Fakten unterschlagen und aus den übrig gebliebenen Erklärungen von Politikern eine Nachricht zimmern, die in die entgegengesetzte Richtung zeigt, sollte man ein anderes Wort für solche Medien verwenden.

Vorschau

Im nächsten Artikel der Serie werde ich auf den Fall Douma zurückkommen und erklären, wie die Medienkonsumenten solche Nachrichten selbst durchschauen können.

Quellen und Anmerkungen:

(1) BBC-News (2013) UN’s Del Ponte says evidence Syria rebels ‘used sarin’, 6. Mai, online: https://www.bbc.com/news/world-middle-east-22424188 Seite zuletzt aufgerufen am 25.01.2019. Siehe im Gegensatz zum BBC-Bericht den Wikipedia Eintrag:

Del Ponte untersuchte seit August 2011 Menschenrechtsverletzungen in Syrien als Mitglied der «Independent International Commission of Inquiry on the Syrian Arab Republic»[11] die vom UN-Hochkommissariat für Menschenrechte (UNHCHR) eingesetzt worden ist. In dieser Funktion sagte Del Ponte Anfang Mai 2013 gegenüber dem Tessiner Fernsehen RSI zu den Giftgasanschlägen in Aleppo zwei Monate zuvor: «Wir haben Zeugenaussagen von Ärzten, Flüchtlingen in benachbarten Ländern und Spitalmitarbeitern, dass chemische Waffen verwendet wurden – nicht von der Regierung, aber von der Opposition» (die u. a. von den USA, Großbritannien, Katar und Saudi-Arabien unterstützte Freie Syrische Armee). Die Art und Weise der medizinischen Behandlung der Opfer lege den dringenden Verdacht nahe, dass Sarin eingesetzt worden sei.[12] Zur Aufklärung wurden am 19. August 2013 UN-Chemiewaffen-Inspektoren nach Syrien geschickt, deren Arbeit allerdings auf einen nur zwei Tage später folgenden zweiten Giftgasanschlag umgelenkt wurde.

Im Oktober 2017 trat Del Ponte von ihrer Position als UNO-Sonderermittlerin in Syrien zurück. Als Begründung gab sie fehlende politische Unterstützung und Stagnation in ihrer Arbeit an. Sie wirft der UN vor, keine Lösung zu wollen.[13][14] Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Carla_Del_Ponte#Beruflicher_Werdegang Seite zuletzt aufgerufen am 25.01.2019.

(2) Siehe (1) Im Original: Seiten 199-201. In der deutschen Übersetzung: Seiten 176-188. Verweis zum Beispiel auf RT (2013) Turkey finds sarin gas in homes of suspected Syrian Islamists – reports, 30. Mai, online: http://rt.com/news/sarin-gas-turkey-al-nusra-021/ Die türkischen Quellen liegen nicht in Englisch oder Deutsch vor. Seite zuletzt aufgerufen am 23.01.2018.

(3) Schiller-Institut (2016) Die Maske fällt, die Wahrheit kommt ans Licht, online: http://www.schiller-institut.de/seiten/2016/dschaafari.html Seite zuletzt aufgerufen am 23.01.2019.

(4) ISTEAMS (2013) Independent Investigation of Syria Chemical Attack Videos and Child Abductions, 15. Septem-ber, online: http://www.globalresearch.ca/STUDY_THE_VIDEOS_THAT_SPEAKS_ABOUT_CHEMICALS_BETA_VERSION.pdf Seite zu-letzt aufgerufen am 23.01.2018.

(5) UNMIAUCWSAA (2013) ‘Final report’, United Nations Mission to Investigate Allegations of the Use of Chemical Weapons in the Syrian Arab Republic, 12. Dezember, online: https://unoda-web.s3.amazonaws.com/wp-content/uploads/2013/12/report.pdf Seite zuletzt aufgerufen am 23.01.2019.

(6) Lloyd, Richard and Theodore A. Postol (2013) ‘Possible implications of faulty US Technical Intelligence in the Damascus Nerve Agent Attack of August 21, 2013’, MIT Science, Technology and Global Security Working Group, 14 January, online: https://www.documentcloud.org/documents/1006045-possible-implications-of-bad-intelligence.html Seite zuletzt aufgerufen am 24.01.2019

(7) Hersh, Seymour (2013) ‘Whose Sarin?’ London Review of Books, Vol 35 No 24, 19. Dezember, online: https://www.lrb.co.uk/v35/n24/seymour-m-hersh/whose-sarin Seite zuletzt aufgerufen am 24.01.2019.

(8) Ebd,

(9) Schmitt, Stefan (2018) Eine zusammenfassende Betrachtung zu Syrien, Giftgas und den Absichten des Westens, 22. April, online: https://www.nachdenkseiten.de/?p=43608 Seite zuletzt aufgerufen am 25.01.2019.

(10) Ganser, Daniele (2017) Wer hat in Syrien Giftgas eingesetzt? 13. Juni, online: https://www.danieleganser.ch/assets/files/Inhalte/Publikationen/Zeitungsartikel/Free21%20(2017)%20-%20Wer%20hat%20in%20Syrien%20Giftgas%20eingesetzt.pdf Seite zuletzt aufgerufen am 25.01.2019.

(11) Postol, Theodore (2017a) Khan Sheikhoun, Syria: The nerve agent attack that did not occur, Global Research, 19. April, online: https://www.globalresearch.ca/khan-sheikhoun-syria-the-nerve-agent-attack-that-did-not-occur/5585818 Seite zuletzt aufgerufen am 23.01.2019.

(12) Postol, Theodore (2017) A critique of ‘false and misleading’ White House claims about Syria’s use of lethal gas, TruthDig, online: https://www.truthdig.com/videos/a-critique-of-false-and-misleading-white-house-claims-about-syrias-use-of-lethal-gas/ Seite zuletzt aufgerufen am 23.01.2019.

(13) Human Rights Watch (2017) ‘Mounting Evidence Syrian Forces Were Behind Khan Sheikhoun Attack’, 6. September, online: https://www.hrw.org/news/2017/09/06/mounting-evidence-syrian-forces-were-behind-khan-sheikhoun-attack Seite zuletzt aufgerufen am 23.01.2019.

(14) Moon of Alabama (2017) Syria Chemical Weapons: UN on Khan Sheikhoun – Victims Hospitalized Before Claimed Incident Happened, 29. Oktober, online: https://www.moonofalabama.org/2017/10/un-report-on-khan-sheikhoun-23-of-victims-hospitalized-before-the-incident-happened.html Seite zuletzt aufgerufen am 26.01.2019.

(15) Luftpost (2018) Wer finanziert die Weißhelme? 04. Mai, online: http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_16/LP08218_130618.pdf Seite zuletzt aufgerufen am 26.01.2019.

(16) Beeley, Vanessa (2018) Whitewashing the White Helmets – Peter Ford, Former UK Ambassador to Syria Responds to UK Government Statement, 21st Century Wire, 23. Juli, online: https://21stcenturywire.com/2018/07/23/whitewashing-the-white-helmets-peter-ford-former-uk-ambassador-to-syria-responds-to-uk-government-statement/ Seite zuletzt aufgerufen am 23.01.2019.

(17) Hands off Syria (2019) Best White Helmets = al Qaeda compilation, 13. Januar, YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=vg_3gyhPQbk&bpctr=1548055546 Seite zuletzt aufgerufen am 23.01.2019.

(18) Bernert, Jens (2018) Die Weißhelm-Terroristen, 25. Juli, online: https://www.rubikon.news/artikel/die-weisshelm-terroristen Seite zuletzt aufgerufen am 25.01.2019.

(19) Siehe auch Mitschka, Jochen und Anderson, Tim (2018) Die Menschenrechtsindustrie im humanitären Angriffskrieg, Kopp Verlag, Seiten 54, 83f, 84, 85, 110.

(20) Meyer, Günter (2017) Giftgasmassaker war Inszenierung der USA, 26. Juni, online: https://www.rubikon.news/artikel/giftgasmassaker-war-false-flag-operation Seite zuletzt aufgerufen am 25.01.2019.

(21) Anderson, Tim (2018) Syria: the human rights industry in ‘humanitarian war’, Centre for Counter Hegemonic Studies, Research paper 1/18, online: https://counter-hegemonic-studies.net/humanitarian-war-rp-1-18/ Seite zuletzt aufgerufen am 23.01.2019.

(22) Der folgende Text wurde dem Buch: Mitschka, Jochen und Anderson, Tim (2018) „Die Menschenrechtsindustrie im humanitären Angriffskrieg“ entnommen. Die Zahlen benennen die Quellen, die frei in dem das Buch begleitenden Blog nachrecherchiert werden können: https://menschenrechtsindustrie.blogspot.com/2018/07/bibliiografie-und-bemerkungen.html

„Wir wollen uns im Folgenden mit drei Tätigkeitsbereichen von HRW während des Syrienkrieges befassen, die zeigen, wie die Gruppe in der Praxis mit Washington abgestimmt agierte. Zunächst ist da die offenkundig falsche Aussage, die HRW über den Beginn des bewaffneten Konfliktes in Syrien machte. Im Bericht vom März 2012, der auch Anzeichen von Kritik an den bewaffneten Dschihadisten enthält, stellte HRW fest: »Bis September 2001 war die Protestbewegung in Syrien überwiegend friedlich.« 118 Eine ganze Reihe von unabhängig festgestellten Berichten zeigt, dass diese Aussage grundfalsch ist.

Der verstorbene Jesuitenpriester Pater Frans van der Lugt, der über 40 Jahre in Syrien gelebt hatte, ehe er 2014 von Dschabhat al-Nusra (al-Qaida) in Homs ermordet wurde, sah das so:

Ich habe von Anfang an bewaffnete Demonstranten bei diesen Protesten gesehen. […] Sie waren die Ersten, die auf die Polizei schossen. Sehr oft erfolgte die Gewalt der Sicherheitskräfte als Reaktion auf die brutale Gewalt der bewaffneten Aufständischen. 119

Ähnlich schrieb der in Ankara ansässige australische Akademiker ­Jeremy Salt im Oktober 2011:

Die Behauptung, die bewaffneten Regierungsoppositionellen seien erst kürzlich aufgetreten, ist eine dreiste Lüge. Die Ermordung von Soldaten, Polizisten und Zivilisten, oft unter den brutalsten Umständen, war von Anfang an vorhanden. 120

Ein weiterer Geistlicher, der belgische Pater Daniel Maes, der im Kloster Mar Yakub der Ortschaft Qara, 90 Kilometer nördlich von Damaskus, lebte, sagte, es habe nie einen »gewaltlosen Aufstand« in Syrien gegeben, vielmehr sei die Gewalt vom Ausland aus finanziert und eingefädelt worden. 121 Unabhängige Stimmen in einem Konflikt sind von großer Wichtigkeit.

Der Mythos der »friedlichen Demonstranten, die zu den Waffen griffen«, wurde durch unabhängige Forscher und Journalisten de-montiert. Vielmehr hatten bewaffnete Dschihadisten Demonstrationen für politische Reformen infiltriert. Der von Saudi-Arabien bewaffnete Aufstand in Daraa 122 breitete sich Anfang April 2011 nach Homs aus. General Abdo Khodr al-Tallawi (mit seinen zwei Söhnen und einem Neffen), der syrische Kommandeur Lyad Kamel Harfoush und Oberst Mohammad Abdo Khaddour, der nicht im Dienst war, wurden von Dschihadisten getötet. 123 Am 11. April berichtete der nordamerikanische Kommentator ­Joshua Landis vom Tod des ­Cousins seiner Frau, eines Soldaten in Baniyas. 124 In einem Bericht über den Tod einer Reihe von Soldaten schrieb Sharmine Narwani, im April 2011 seien 88 syrische Soldaten »von unbekannten Schützen in verschiedenen Teilen Syriens getötet worden«. 125

Im Juni 2011 berichtete der Journalist Hala Jaber über »bewaffnete Dschihadisten«, die die Demonstrationen in Idlib infiltriert hatten und auf unbewaffnete Polizisten schossen. 126 Diese gewalttätigen Dschihadisten vertrieben die friedlichen Demonstranten von den Straßen. Bei HRW wird nichts davon erwähnt. 127

Dann gab es den Vorfall mit Katars Leichenschaubilder, die im Januar 2014 veröffentlicht wurden. Diese Fotos, die von einem anonymen Überläufer mit dem Codenamen »Caesar« vorgestellt wurden, zeigten angeblich Tausende von Gefangenen der »Opposition« in Syrien, die durch »das Regime« zu Tode gefoltert worden waren. Viele der Fotos schienen aus der Leichenhalle eines der führenden Krankenhäuser in Damaskus zu kommen. »Caesar« hatte von der kleinen, ölreichen Monarchie Katar, einem der Hauptsponsoren der Dschihadistengruppen, Asyl erhalten. 128 Die unbestätigte Geschichte war also durch eine der kriegführenden Parteien gesponsert worden. Katar heuerte darauf ein paar britische Rechtsanwälte an, um der Story ein »Gütesiegel« zu verleihen. Und so wurde berichtet: »Nach Aussage führender Strafverfolger für Kriegsverbrechen liefern die zur Verfügung gestellten Fotos und Dokumente den ›eindeutigen Beweis‹ für die systematische Ermordung von 11 000 Gefangenen.« 129 Forensische Sachverständige sollen aufgrund einer eingehenden Analyse von 55 000 digitalen Bildern 11 000 Todesopfer ausgemacht haben. »Insgesamt ließ sich feststellen, dass ein Großteil der Verstorbenen ausgehungert war und eine bedeutende Minderheit Spuren von Fesseln oder schlagstockähnlichen Instrumenten aufwies«, hielt der von Katar finanzierte Bericht fest. 130 Dutzende der Fotos fanden weite Verbreitung, während die Gesamtheit der Bilder nicht veröffentlicht wurde.

Fast 2 Jahre darauf bekam HRW das gesamte Fotomaterial und hielt im Wesentlichen an dem bekannten Narrativ fest – bis auf ein wichtiges Detail: Fast die Hälfte der Fotos, so räumte HRW ein, zeigten »tote Soldaten oder Sicherheitskräfte« oder »Opfer von Explosionen, Mordanschlägen … Bränden und Autobomben«. 131 Dieser Umstand war nie vorher erwähnt worden und wurde auch im übrigen Bericht von HRW nicht wieder aufgegriffen. Ohne das gesamte Material zu veröffentlichen, behauptete HRW: »Der Großteil der Fotos, 28.707 Abbildungen, zeigt Menschen, die nach Erkenntnis von Human Rights Watch im Gewahrsam der Regierung verstarben.«

Diese Fotos hatten eine konsistente Nummerierung und es gab »mehrere Fotos von jeder Leiche«, manchmal sogar bis zu zwanzig. Diese Fotos, so wurde geschätzt, »entsprechen mindestens 6786 Toten«. 132 Obwohl HRW zugab, dass mindestens 27 000 der Fotos von toten Körpern nicht Gefangene »des Regimes« darstellten, wurde dieser Umstand in der Folge schlicht ignoriert. HRW sagte einfach: »Dieser Bericht fokussiert sich insbesondere auf die erste Kategorie von Fotos.« 133 Bei flüchtigem Lesen des HRW-Berichts hat man vielleicht nicht einmal das Eingeständnis bemerkt, dass fast die Hälfte dieser Fotos nichts mit der »Ermordung von Oppositionellen im Industriemaßstab« zu tun hatte. 134 Es war ein besonders dreister Betrug von HRW, am ursprünglichen Narrativ festzuhalten, obwohl man es inzwischen besser wusste. Rick Sterling wies darauf hin, dass die Veröffentlichung dieser Fotos kurz vor Friedensverhandlungen erfolgte. 135

Ein dritter Beweis für die Voreingenommenheit der HRW-Informationen zu Syrien sind die wiederverwandten und umgetitelten Fotos des HRW-Direktors Ken Roth. Der Kolumnist Yalla La Barra schreibt, dass Roth im Laufe von 2014 und 2015 von Syriens Präsidenten Assad und dessen angeblichen »Fassbomben« wie besessen war. La Barra zufolge veröffentlichte Roth im Verlauf von 2014 nicht weniger als 65 Twitter-Mitteilungen über Assad und »Fassbomben«, im Jahre 2015 sogar 135. In den Zahlen nicht enthalten sind weitere antisyrische Tweets sowie jene über Assads angebliche »Nutzung von Chemiewaffen gegen die eigene Bevölkerung«. 136 Das Motiv für die unterstellten Verbrechen der »Fassbomben« blieb unklar. Ständig gab es Hinweise auf angeblich improvisierte Bomben, die typischerweise aus Hubschraubern auf Gebäude abgeworfen wurden. Wobei sich eine so beschriebene Bombe ja kaum von anderen im Krieg abgeworfenen Bomben unterscheidet. Der von Roth und anderen beabsichtigte Eindruck war wohl, dass es sich um »wahllos« abgeworfene Bomben handelte oder um solche, die (aus nicht näher erklärten Gründen) ausschließlich auf Zivilisten abgeworfen wurden.

In jedem Fall waren Roths Tweets penetrant, voreingenommen und fahrlässig. Der Chef von HRW sagte wenig zu Saudi-Arabien, Katar, den USA, Großbritannien oder Frankreich, Ländern, die alle möglichen extremistischen Dschihadisten-Gruppen in Syrien bewaffneten. Genau wie Washington fokussierte er sich auf die syrische Regierung. Dabei machte er eine Reihe von unverantwortlichen Fehlern, wie in Abb. 2 und 3 aufgezeigt. Anfang 2015 veröffentlichte er Fotos der zerbombten Stadt Kobane (auch Ain al-Arab genannt), jener kurdisch-arabischen Stadt, die den ISIS-Angriffen widerstanden hatte, dann unter der Bombardierung durch die USA zerstört wurde, und erklärte, die Schäden stammten von syrischen »Fassbomben«-Abwürfen. 137 Kurz darauf stellte Roth Fotos von Stadtteilen im Gaza-Streifen (zerbombt durch Israel) online und behauptete, es wären Schäden in Aleppo durch »Assads Fassbomben«. 138 Siehe Abb. 2.

Kurz darauf veröffentlichte Roth wieder ein Foto mit Schäden in Aleppo, die er auf »Assads Fassbomben« zurückführte. Die Originalfotos aber waren von der US-Agentur Getty anders beschrieben worden, nämlich als »Zerstörung in Hamidiyeh, in der Nachbarschaft von Aleppo, verursacht, als lokale Kämpfer der Selbstverteidigungskräfte … versuchten, die traditionell christlichen Distrikte … gegen Dschihadisten-Gruppen des Islamischen Staates zu verteidigen«. 139 Diese »Neuinterpretation« wird in Abb. 3 gezeigt. Diese drei »Fehler«, alle mit der gleichen Zielrichtung, sollten die Voreingenommenheit des HRW-Direktors hinreichend illustrieren.

Als ob das noch nicht genug wäre, versuchte Roth, Präsident Assad mit dem Kernwaffeneinsatz gegen Hiroshima von 1945 in Zusammenhang zu bringen. Am 9. August 2015 veröffentlichte er ein Foto vom zerstörten Hiroshima, mit dem Kommentar: »Die Planer der Hiroshima-Bombe hatten es sich zum Ziel gemacht (wie Assad heute), Zivilisten zu töten.« 140 Der Versuch, Syrien mit einem berüchtigten US-Kriegsverbrechen in Verbindung zu bringen, zeugt von extremem Zynismus.

Roths Verhalten illustriert eindrücklich die unzuverlässige Berichterstattung seiner Gruppe im Syrienkonflikt. HRW ist tief mit Washington verwoben, besonders mit dem Außenministerium und den »Liberalen« der US-Politik. Die hier aufgeführten Beweise demonstrieren den parteiischen Charakter dieser »Nichtregierungsorganisation«. Sie kann keinesfalls als unabhängige Quelle gelten.“

(23) OPCW (2017) REPORT OF THE OPCW FACT-FINDING MISSION IN SYRIA REGARDING AN ALLEGED INCIDENT IN KHAN SHAYKHUN, SYRIAN ARAB REPUBLIC, APRIL 2017, S/1510/2017, 29 Juni, online: https://www.opcw.org/sites/default/files/documents/Fact_Finding_Mission/s-1510-2017_e_.pdf Seite zuletzt aufgerufen am 23.01.2019.

(24) Ritter, Scott (2017) Ex-weapons inspector: Trump’s sarin claims built on ‘lie’, The American Conservative, 29. Juni, online: https://www.theamericanconservative.com/articles/ex-weapons-inspector-trumps-sarin-claims-built-on-lie/ Seite zuletzt aufgerufen am 23.01.2019.

(25) Ebd.

(26) Schmitt, Stefan (2018)

(27) Ganser, Daniele (2017)

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung.

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