Corona, die Demokratie und der Profit

Von Bernhard Trautvetter.

Die weltweite Entwicklung um sich schnell ausbreitende Infektionserkrankungen mit dem Corona-Virus weist so viele Faktoren, Prozesse, Bewertungen und Interpretationen auf. Das Gesamtbild der Fakten und Berichte über die Zusammenhänge steht dem Bestreben entgegen, die Problematik valide zu bewerten. Dies gilt für jene, die zu wissen meinen, hier handelt es sich um eine Erkrankung biblischen Ausmaßes und es gilt auch für jene, die alle Vorsichtsmaßnahmen als übertrieben ablehnen.

Die Pandemie, das heißt die global verbreitete Erkrankung und der Umgang mit ihr, wirft Fragen auf, die weit über die aktuelle Situation hinaus Fragen an unsere Gesellschaft stellen:

Gegenwärtig spitzen sich Auseinandersetzungen um die Spannung zwischen Menschenrechtsschutz einerseits und Lebensschutz andererseits zu. Im Falle einer realen Gesundheitsgefahr tritt die Verteidigung der Freiheit hinter das Primat der Daseinsvorsorge und Prävention zurück.

Im Fall einer evtl. bestehenden Gefahr liegt die Priorität auf dem Primat, kurzfristig Leben zu schützen und es je nach Verlauf auch zu retten. Das gilt allerdings nur für die begrenzte Zeit der im Raum stehenden besonderen Gesundheitsgefährdung und der damit verbundenen eventuellen Lebensgefahr für die Menschen.

Es gibt Hinweise, denen zufolge eine auf die Dauer der Pandemie befristete Einschränkung von Freiheitsrechten der Absicht dienen kann, ein weit größeres Massensterben zu verhindern. Das ist in einer Gesellschaft mit autoritärer Vergangenheit und mit autoritären Inhabern von Macht eine gefährliche Tatsache.

Der Kommunist Max Reimann sagte im Verlauf der Beschlussfassung des Grundgesetzes, es werde die Zeit kommen, da man die Grundrechte gegen die Verteidigen müsse, die sie beschlossen haben.

Ich verweise in mehreren Texten auf diese Worte von Max Reimann. (1) Ich verstehe sie nicht alleine als Aussage über Gefahren für die Demokratie in diesem Land. Sie bezieht sich auf eine grundsätzliche Einsicht in Macht-Prozesse und trifft weltweit auf Staaten mit autoritären Kräften in der Staatsspitze und im Parlament zu. So hat Victor Orban die Demokratie unter Verweis auf Corona ausgehebelt, sein Notstandsgesetz hebelt das Parlament praktisch aus. (2)

Jene, die darauf verweisen, dass sogenannte Corona-Tote nicht an, sondern mit Corona gestorben sind, verharmlosen die Situation, denn: Wenn Menschen an einem Mix mehrerer pathologischer Prozesse leiden, darunter Corona und dann sterben, dann könnten zumindest einige ohne Corona noch leben.

Insofern ist es eine kaltherzige Betrachtung, Menschen, die ohne Corona noch länger hätten leben können, aus der Rechnung der Opfer herausrechnen zu wollen. Eine solche Rechnung kann bis zu der Gesamtbilanz geschönt werden, alle Corona-beteiligten Toten sind nicht als Opfer von Corona zu betrachten. Von dieser Interpretation aus ist es dann nicht mehr weit zum Argument, alle Versuche der Eindämmung und Streckung der Infektionskette des Virus als ungerechtfertigt darzustellen, als Ausdruck einer Hysterie oder als Plan, obrigkeitsstaatliche Realitäten zu schaffen, usw.

Die Situation ist allerdings schon im Vorfeld bis zu einem gewissen Grad so zugespitzt geworden, wie es vor allem in den Brennpunktregionen der Pandemie zu beobachten ist: Die neoliberale Strategie der sogenannten “Verschlankung” Staates mit ihrer Legende von einem sogenannten “effektiv-ökonomischen” Umgang mit finanziellen und hier auch mit medizinischen Ressourcen führte zu Einsparungen und Privatisierungen im Gesundheitsbereich mit nunmehr verheerenden Folgen. Das vielerorts zu knappe Angebot an vorhandenen Intensivbetten, Beatmungsgeräten, an Schutzkleidung und weiteren medizinischen Ausstattungen rächt sich jetzt. Umsichtige Risiko-Vorsorge und die kapitalistische Ökonomie mit ihrer Rendite-orientierten Deregulierung ist offensichtlich mit einer verantwortlichen Daseinsvorsorge unvereinbar.

Die neoliberale Strategie ist in vielen Staaten durch extrem rechte, rassistische, xenophobe und teilweise antisemitische Sündenbocktheorien bis heute begleitet worden.

In der gegenwärtigen Krise heizen Verantwortungsträger und Medien das gesellschaftliche Klima weiter auf, indem sie martialische Begriffe wie “Ausgangssperre” und “Krieg gegen den Virus” benutzen. Diese Sprache mit Begriffen der Gewalt flankiert schließlich auch noch Versuche, die Bundeswehr als Retter in der Not anzubieten.

Beschlüsse der Pandemiebekämpfung sind viel zu oft nach dem Rasenmäher-Prinzip – wie z.B. beim Entwurf eines Epidemie-Gesetzes in NRW unpräzise begründet, ungenau befristet und gesetzeswidrig scharf gefasst, wie beim inzwischen wieder zurückgenommenen Paragraphen zur Zwangsverpflichtung medizinischen Personals.

Planungen, die Bundeswehr zur Verstärkung der Polizei einzusetzen, lassen alle Demokrat*innen besorgt aufhorchen; In der Geschichte war viel repressive Gewalt mit dem Einsatz der Armee nach innen, den das Grundgesetz entsprechend verbietet, verbunden.

Die Bundeswehr kann Hilfsdienste wie sanitäre Hilfe leisten, wenn sie ziviler Leitung untersteht. Als sogenannte Ordnungsmacht nach innen hat das Militär niemals wieder zu fungieren.

Die Organisation politischer Aktivitäten alternativer Bewegungen, die Widerstand gegen die Macht bedeuten könnten, im Keim zu ersticken; das zählt zu Konzepten der Aufstand-Prävention der Nato. (3) Den repressiven Law and Order-Politiker*innen ist entgegenzuhalten: Die Anwendung des Demonstrationsrechtes im öffentlichen Raum ist auch unter den Umständen der Pandemie-Bekämpfung legal, solange die Aktiven die Schutzvorschriften zum Mindestabstand beachten.

Weitere Sorgen betreffen Wohnungslose, Geflüchtete und schlecht abgesicherte Berufstätige, auch Rentner*innen, die sich etwas hinzuverdienen, ebenso Studierende mit Nebenjobs, Künstler*innen und in der Konsequenz des Herunterfahrens der Wirtschaft immer mehr Arbeitslose, auch papierlose Flüchtlinge in Not. Asylbewerber dürfen nicht mehr in Heimen wie bisher untergebracht werden. Freie Räumlichkeiten z.B. in Hotels könnten Schutzsuchenden Schutz gewähren.

Wer wirklich Seuchen-Vorbeugung betreiben will,  der muss auch die unhygienischen und vielfach überbelegten Flüchtlingslager an den Randgebieten der EU auflösen und die Menschen menschenwürdig und medizinisch adäquat unterbringen. Die Europäische Union muss dafür ihre Unmenschlichkeit überwinden.

Aber die Fragen, die geklärt werden müssen, gehen über die konkrete Situation weit hinaus:

Das Wachstumsdogma des Kapitalismus ist eine grundsätzliche Ursache auch für die von Seuchen ausgehenden Gefahren für die Zivilisation. Eine Pandemie fällt nicht vom Himmel, die Globalisierung steigert die Gefahr: Das Zurückdrängen von natürlich gewachsenen Regionen schränkt den Bewegungsraum von Tieren wie z.B. Fledermäusen, Raub- und Nagetieren ein. Dadurch kommen sie näher an Siedlungsgebiete. Das steigert die Wahrscheinlichkeit, dass Menschen in Berührung mit Viren kommen, die diese mit Ausscheidungen und Speichel hinterlassen. Tausende verschiedener Virenstämme haben das Potential, die Tier-Mensch-Schranke zu überschreiten. Der globale Austausch von Passagieren und Waren begünstigt die Gefahr zusätzlich. In den letzten hundert Jahren ereigneten sich mehrere internationale Seuchen wie die Spanische Grippe, die Vogel- und Schweinegrippe, SARS, Ebola und jetzt Corona.

Eine intelligente Politik bedeutet in dieser Entwicklung, dass die Krisenmanager eine Bereitschaft sicherstellen, im Fall des Falles genügend medizinische und andere Einrichtungen und Materialien vorbeugend zu Verfügung zu haben. Das kostet Geld. Der militärisch-industrielle Komplex nennt aber seine Verschleuderung von tausenden von Milliarden Dollar oder Euro “Sicherheitspolitik”. Diese Politik verhindert, dass die Ressourcen entsprechend einer klugen Vorsorge-Politik zu Verfügung stehen.

Es geht hier auch um eine vorsorgende Wirtschaftspolitik, die der Erde nur so viel Ressourcen entnimmt, wie in der Entnahmezeit neu entstehen. Im Moment beraubt die kapitalistische Ökonomie die Natur der Erde innerhalb der Lebzeit weniger Generationen um Schätze, die in Jahrmillionen entstanden sind.

Eine Schocktherapie birgt neue Gefahren, eine schrittweise Anpassung des Lebenswandels und eine System-Überwindung ist, aus vielen Gründen unabdingbar: Medizin und Gesundheit dürfen keine dem Profitprinzip unterstellte Leistung darstellen. Explodierende Preise für notwendige Güter wie Schutzmasken zeigen, dass der Kapitalismus sich nicht mit den Gesundheits- und Lebensinteressen der Menschen vereinen lässt.

Das Wegbrechen unserer Lebensgrundlagen auch im ökologischen Kontext muss von den Kräften des Friedens und damit auch des Überlebens durch ein Engagement gegen den Lebenszerstörer (Hoch-)Rüstung und gegen die betriebswirtschaftlich ausgerichtete Priorität des kurz- und mittelfristigen Gewinns der Konzerne bekämpft werden, die die Volkswirtschaften und die Weltgemeinschaft mit sich in den Abgrund zu reißen droht, wie sich schon daran ablesen lässt, dass die kritischen Nuklearwissenschaftler ihre Warnung vor dem Weltuntergang im Krieg wegen der Ökologie und der Hochrüstung sowie der eskalierenden internationalen Spannungen auf 100 Sekunden vor Mitternacht vor gestellt haben. (4).

In der Corona-Krise werden die doppelten Standards deutlich, die die Politik der Gegenwart kennzeichnen: Was im Zusammenhang mit der Ökologie für viele einflussreiche Kreise bis vor kurzem noch sozialistisches Teufelszeug war, winken sie nun im Zusammenhang mit der Reaktion auf die epidemischen Gefahren in Sieben-Meilen-Stiefeln durch.

In der Frage der Einstufung der Corona-Gefahr hat noch keiner den wissenschaftlichen Stein des Weisen gefunden, an dem niemand vorbei kommt. Insofern müsste jemand, der jenen folgt, die zu wissen meinen, dass diese Pandemie keine besondere Gefahr mit sich bringt, oder der umgekehrt jenen folgt, die hier von einer existenziellen Bedrohung für die Zivilisation sprechen, die Details mehr faktenhart wissen, als er sie wissen kann.

Wer sich auf die These einer Harmlosigkeit von Corona festlegt, der verliert auch wichtige Bezugspunkte für Forderungen wie die, sich in der gegenwärtigen Lage mit medizinischem und pflegendem Personal zu solidarisieren und deren bessere Bezahlung und Entlastung zu fordern. Ähnliche Argumentationsbezüge gehen mit dieser Festlegung verloren, wenn es darum geht, die Petition des Internationalen Peace-Büros zu unterstützen, die unter Verweis auf Corona die Umwidmung von Militärausgaben in Ausgaben für den Gesundheitssektor fordert. Zitat: “Der Coronavirus-Notstand zeigt, in welch geschwächtem Zustand sich unsere Gesellschaften befinden, wenn es darum geht, Menschen zu schützen: Eine Welt, die von der Vorherrschaft des Finanzkapitals, dem Vorteil für Teilhaber und Aktionäre und von Sparmaßnahmen getrieben wird, hat unsere Fähigkeit zur Verteidigung des Gemeinwohls geschwächt und Menschenleben im globalen Maßstab in Gefahr gebracht.” (5)

Die Restriktionen in der Bewegungs- und Kontaktfreiheit verschärfen die soziale Spaltung: Kinder in wohlhabenden Familien können in den Garten, auf die Terrasse, haben eine unterstützende Ausrüstung für Home-Schooling und Ruhe in ihrem eigenen Zimmer. Kinder mit prekärem Sozialisationshintergrund können davon nur träumen. Das allerdings sprich nicht in erster Linie gegen die Restriktionen für die Zeit, in der die Gefahr möglicherweise zu groß ist. Es spricht gegen einen Kapitalismus, der mit dem Märchen daherkommt, die Unterschiede zwischen Reich und Arm seien die zwischen Leistungsträgern und Minderleistern. Die kapitalen Legitimationsgeschichten der Propagandisten für das System verlieren an Überzeugungskraft, je offensichtlicher die Ungerechtigkeiten werden.

Die Gefahr besteht dann, dass Sündenböcke herhalten, wie bei Trump, der von einem “foreign” oder “Chinese Virus” sprach und der danach Europa für den Ausbruch verantwortlich erklärte.

Zusammenfassend ergibt sich die Schlussfolgerung, dass es eine Lösung nicht ohne Abrüstung geben wird. Eine nachhaltige Lösung kann es nur in einer Überwindung der Profit-, Wachstums- und Konkurrenz-Ökonomie des Kapitalismus geben.

Quellen:

(1) siehe: https://kenfm.de/strukturelle-demokratiegefaehrdung-durch-die-sicherheitsbehoerden/

(2) https://www.kreiszeitung.de/politik/coronavirus-ungarn-pandemie-viktor-orban-gesetzesentwurf-diktatur-kritik-notstand-demokratie-zr-13609012.html

(3) https://www.swp-berlin.org/publikation/isaf-aufstandsbekaempfung-1/

UND: https://www.academia.edu/7328747/Credibility_in_the_Global_War_on_Terrorism_Strategic_Principles_and_Research_Agenda

(4) https://thebulletin.org/2020/01/press-release-it-is-now-100-seconds-to-midnight

(5) http://www.ipb.org/ipb-statements/ipb-statement-call-to-the-g20-to-invest-in-healthcare-instead-of-militarization/ Übersetzung: B.T.

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Danke an den Autor für die Veröffentlichung des Beitrags.

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Bildquelle: Ascannio / shutterstock

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77 Kommentare zu: “Corona, die Demokratie und der Profit

  1. Die grundsätzliche Frage die wir uns alle stellen müssen ist nicht die nach linker, rechter, libertärer oder sonst welchem politiischen Auswuchs. Die Frage ist, wie können wir alle miteinander in Frieden koexistieren, ohne herrsche und Teile, ohne Oligarchie und Geldmonopol und all den Quatsch.
    Die Frage nach dem Frieden ist die Wichtigste in der Zukunft der Menschen, und zwar in dieser Zeit. Und dazu gehört ebenfalls die frage nach einem friedlichen Umgang mit der Natur, der Umwelt, dem ganzen Leben schlechthin.

    Ich denke, da gibt es hier sehr viel Gemeinsamkeit. Solange wir uns aber über politische Richtungen und dabei immer nur nach der besseren Theorie und dem besseren Menschen dabei umschauen, bleiben wir in der Egoshow verfangen und verteidigen nur unsere indoktrinierten Haltungen. Ich schliße mich da nicht aus.

    Unsere Gemeinsamkeit, bei allen anderen Unterscheidungen, ist doch hierin geradezu enorm.
    Die Schwierigkeit in der Kommunikation für diese Gemeinsamkeit, sie auf den Punkt dabei zu bringen und nicht zu verlieren, sich in Kleinkämpfe und falsches untereinander Verstehen anzufechten, ist das, was wir, jeder Einzelnen dabei stark berücksichtigen müssen. Ich jedenfalls, bei aller Verschiedenheit untereinander, lasse mich davon nicht beirren.
    Ich weiß das Bernhard Trautvetter dabei ein Friedensfreund ist, und daran unsere Unterscheidungen nichts ändern können. Das sollten wir enger denken und empfinden und es nicht loslassen – bei aller Unterschiede, die völlig normal sind.

    Wir leben alle in und mit einer enorm destruktiven Kraft, die wir alle nicht wollen. Wenn wir nicht gemeinsam die Kurve bekommen, dann werden wir uns auslöschen. Entweder atomar oder durch unsere Mitweltzerstörung. Das sind die dringendsten Probleme, an denen der Fortbestand der gesamten Menschheit hängt. Das COVID 19-Problem, dass sich einer Lösung längst angenähert hat, scheint dagegen wie ein Scheinproblem von den anderen existenziellen Problemen abzulenken.

    Wie wollen wir in Frieden miteinander zusammenleben? Wie rüsten wir ab, ohne das dabei Gesichtsverlust der Mächtigen entsteht, usw. Gerade Politiker müssen darauf achten, dass sie ihr Gesicht dabei nicht verlieren, sonst bleiben die im Kampfmodus FÜR ihre grotesken Ansichten, Krieg sei ein Teil der Konfliktlösungen, Arbeitsplatzsicherungen sei ein Teil der Wirtschaft und daher stehe diese Sicherung vor dem Schutz des Lebens aller und der Umwelt etc.

    • Lieber Rüdiger Lenz
      in diesem Geist hat die Friedensbewegung die Chance, das zu werden, was die Gesellschaft so dringend braucht. Danke.
      Wir haben die Verantwortung, das Gemeinsame hervorzuheben und weiterzuentwickeln, indem wir den Pazifismus mit Leben (er)füllen – mit Solidarität, Menschenwürde und im Schutz der Lebensgrundlagen sowie dessen, was Albert Schweitzer mit 'Ehrfurcht vor dem Leben' meinte. Die Essener Friedensdemonstrationen laufen seit einer Weile unter dem Motto "Unser 'Nein' zum Krieg entspringt einem 'Ja' zum Leben".

  2. Lesesalamander sagt:

    Lieber Bernhard Trautvetter,

    ich habe große Schwierigkeiten ihren Text auch nur irgendwie objektiv aufzunehmen. Gerade habe ich gelesen, dass Beate Bahner von der Polizei in die Psychatrie verbracht wurde. Derweil ist ihre Webseite und deren Inhalte nicht mehr abrufbar. Das wir uns nicht mehr versammeln und demonstrieren dürfen, gestehen sie wohl auch zu – so entnehme ich das ihren Worten zumindest.

    Aber gegen Aussagen wie diese
    "Insofern ist es eine kaltherzige Betrachtung, Menschen, die ohne Corona noch länger hätten leben können, aus der Rechnung der Opfer herausrechnen zu wollen."
    muss ich mich verwahren. Das ist auch in der Argumentation nicht tragfähig. Niemand bestreitet, dass es Opfer von Krankheiten oder Virusinfektionen gibt. Aber die Arbeitsweise, die sie nahelegen, indem sie die Kritik daran als Kaltherzig bezeichnen, die bewirkt, dass sie mit einem Auto tödlich verunglücken können, und wenn der Leichnam im Nachhinein positiv auf Influenzaviren getestet würde, dann käme als Todesursache nur Influenza in frage. Er war ja infiziert.
    Und weil das ganze ja schon eine extreme Sichtweise ist, die sich nicht halten lässt, rudert man im nächsten Schritt dann zurück. Man kann ja Autounfall, Influenza, den ebenfalls nachgewiesenen Coronavirus, diverse Vergiftungserscheinungen (CH3COOH) und ähnliches getrennt als Todesursachen ausweisen. Das fürt dann dazu, das besagter Autofahrer in der Statistik 5 mal gestorben ist. Dieser Effekt lässt sich gar nicht vermeiden, wenn man statistische Daten nach verschiedenen Gesichtspunkten aufarbeitet, aber ihn absichtsvoll herbei zu führen ist schon eine harte Nummer.

    Was ich ihnen anrechne ist ihre kontinuierliche Auseinandersetzung mit den Kommentaren. Leider in der Gesamtheit unlesbar. Meine Zeit ist begrenzt. Mit ein bisschen Glück komme ich noch dazu ihren Originalartikel zuende zu lesen. Immerhin sind sie ja bereit ihren Standpunkt zur Position zu stellen, und für mich als 'Verschwörungstheoretiker' ist es wichtig, zu verstehen, wie sie zu ihren aus meiner Sicht doch recht seltsamen Einschätzungen kommen. In diesem Sinne gehaben sie sich wohl, und danke für ihren Standpunkt.

    • medium sagt:

      Es ist ein Jammer, die einen behaupten, dass es noch keine einzigen Coronatoten gegeben hat (also alles komplett fake) und die anderen würden am liebsten die Maßnahmen nochverschärfen, weil Panik herrscht.

      Gibt es denn keine vernünftige Mitte? Zumindest mal für den Moment, wo wir noch nichts 100% wissen können?

    • Ich habe nichts gegen Berichte über Verschwörungen, da es Verschwörungen gibt. Ein Problem habe ich nur dann, wenn Menschen die Systemfrage außer acht lassen und nur über (die falschen) Verantwortlichen an den Schaltstellen sprechen; das legt die Aussage zwischen die Zeilen, es geht nicht ums System, nicht um System-Change, sondern nur um den Austausch von Personen. Da verweise ich gerne auf das Lied von The Who 'Won't get fooled again', in dem nach einer Revolution der alte Chef so wie der neue ist. "The new boss is the old one".
      Zum Thema 'Kaltherzigkeit': Es besteht die Gefahr, dass es Tote gibt, weil man unter Verweis auf die Multipathologische Lage Risiko-Vorsorge vernachlässigt.
      Es gibt nun einmal auch solche Berichte wie den auf web.de: "Italiens Ärzte wegen Coronavirus am Limit" – Ich will nicht vor ein Opfer treten müssen, nachdem ich die Gefahr ohne valide Basis klein geredet hatte. Es gibt schon einen Toten in meinem Umfeld…

    • Lesesalamander sagt:

      In der Systemfrage (zumindest in der generellen Variante) kommen wir sicher auf einen Nenner.

      Ich war eher bei Statistik.

      Zu den Maßnahmen kann ich noch hinzufügen: Jede Wirkung hat Nebenwirkung. Die erste und wichtigste Nebenwirkung ist stehts die intendierte Wirkung. Schmerztabletten zum Beispiel heben die Schmerzschranken. Wir sind dann nicht mehr in der Lage, auffälligkeiten in unserem Inneren mit der selben Sensibilität und Sensitivität festzustellen, wie das normalerweise der Fall ist. Das hat ganz primäre auswirkungen, und begünstigt zum Beispiel Unfälle aus Selbstüberschätzung. Und weil das die intendierte Wirkung des Medikaments ist, können sie das mit keinem noch so tollen Medikament ändern. Plazebos könnten es. Die anderen Nebenwirkungen – Übelkeit, Durchfall, Kopfschmerzen, unverträglichkeiten, je nach Medikament… – kommen dann noch dazu.
      Die intendierten Wirkungen der Maßnahmen umfassen unter anderem z.B. soziale Isolation (in einem Spektrum). Soziale Isolation ist aber per Se ein Krankmacher. Fragen Sie Manfred Spitzer. Zum Beispiel. Dann fällt auch gleich noch eine Nebenwirkung ins Auge, die sich als Katastrophe auswirken wird – freilich ohne statistisch signifikant zu sein. Dazu sind ihre Erscheinungen zu komplex.
      Es ist für Kinder, Alte aber auch alle anderen ein Problem, das sich auf die Psyche auswirkt. Das ist genau im Krisenfall besonders schlimm. Sagen wir, wenn jemand seine Existenzgrundlage verliert. Es ist relativ allgemein bekannt, dass Wirtschaftskrisen immer auch mit Selbstmorden von 'vernichteten Existenzen' einhergehen. Ich sage ihnen, soziale Isolation ist da nicht hilfreich.
      Eine andere Intendierte Wirkung ist die Schockwirkung. Und das hat jetzt mit einem demokratischen Staat gar nichts mehr zu tun, sondern fällt in die Spähre totalitärer (westlicher) Regime. Schock aktiviert Traumata und Angst. Auf der Basis können sie kritische Analysen und Gefahrenabwägungen in die Tonne kloppen. Dafür lässt sich im Zustand des Schocks jede Information aufpfropfen. Wie zum Beispiel:
      2 Flugzeuge fliegen in 2 Gebäude. Alle 3 fallen um. Im freien Fall senkrecht in ihren Grundriss. Wegen Feuer (alle 3!).
      Es waren eineinhalb dutzend Saudis (wir haben ihren Ausweis irgendwo bei den Trümmern gefunden), und deswegen greifen wir jetzt Afghanistan und den Irak an.

      Das lässt sich machen, mit Menschen die in Schock sind. Und es lässt sich offensichtlich nicht einfach korrigieren, indem man mal ein paar unabhängige Studien durchführt, und mit ein wenig 'Abstand' auf die Dinge blickt.

    • Lesesalamander sagt:

      Hier der Link dazu, dass die Schockwirkung intendiert war:
      https://fragdenstaat.de/blog/2020/04/01/strategiepapier-des-innenministeriums-corona-szenarien/

    • Das sind alles Punkte, bei denen unsere Informationen und deren Verarbeitung nahe beieinander liegen.
      Hier eine Datei von 100 italienischen Ärzten, die als Corona-bedingt gestorben berichtet werden. Ob das auf alle bezogen zutrifft, ist sicher offen, aber es stellen sich schon Fragen, wenn man sich die Gesamtheit der Informationen ansehen kann und will. Auch das, was nicht ins Bild passt:
      Suche das 'portale.fnomceo.it' Stichwort 'elenco-dei-medici-caduti-nel-corso-dellepidemia-di-covid-19'
      Ich kann nicht ausschließen, dass das alles so zutrifft oder Fake ist. Dann lege ich mich auch nicht fest. Ergebnis: bis zur Klarheit Risiko-Vorsorge und Wachsamkeit gegen Missbrauch und Bestrebungen, das Übel an der Wurzel zu packen und es nicht bei oberflächlichen Forderungen nach Austausch inkompetenter Eliten,,,, zu belassen.

  3. Ralf Becker sagt:

    Dieser Beitrag von Bernhard Trautvetter ist vollkommen richtig.

    Ich bin ebenfalls der Meinung, dass wir das derzeitige Wirtschaftssystem überwinden müssen.

    Jedenfalls hat doch unser deutscher Finanzminister bis zum Auftreten des Virus für die schwarze Null gekämpft.

    Jetzt tut er das nicht mehr.
    Die Nachdenkseiten behaupten, dass Blackrock & Co. jetzt doppelt kassieren.

    Dann hatte doch Donald Trump die Bundesregierung immer wieder aufgefordert, dass sie die Rüstungsausgaben weiter steigert.

    Die Bundesregierung ist dieser Forderung nachgekommen.

    Makroskop schreibt:
    Da Sparen und Konsolidieren beim Staat allein aus Gründen der Logik immer nur dann möglich sind, wenn ein anderer Sektor bereit ist, Schulden zu machen, sehen sich Länder mit Leistungsbilanzdefiziten heutzutage in einer ausweglosen Situation.

    Ferner fordert Makroskop bzw. Herr Flassbeck:
    Statt über Corona-Bonds zu streiten, sollten die Finanzminister einmal so tollkühn sein zu sagen, dass die EZB dafür zu sorgen hat, dass sich alle Länder zu exakt den gleichen, niedrigen Zinsen verschulden können.

    Ich meine es jedoch abweichend, dass die Nationalstaaten derzeit keine Kontrolle über das Geld haben.
    Wir haben vor allem ein System, das immer schneller neue und vor allem später nicht mehr abbaubare Schulden benötigt, damit es nicht kollabiert.

    Unsere Regierungen setzen zurzeit alles daran, dass das System weiter fortbesteht. Aber dies wird nicht mehr besonders lange so funktionieren können.

    Handelsblatt am 09.04.
    Whatever it takes – again! Corporate-Governance-Effekte des Wirtschaftsstabilisierungsfonds
    Bereits am 23. März wurde ein Gesetzentwurf zur Einführung des Wirtschaftsstabilisierungsfonds – WSF – vorgelegt, um die volkswirtschaftlichen Folgen von COVID-19 abzumildern.

    Jedenfalls steigt bei der derzeitigen Regierungspraxis der Schuldendruck immer weiter an.

    Etwa David Graeber beantwortet etwa die Frage "Warum uns Schulden versklaven"

    Aber die Bundeskanzlerin sieht das alles nicht ein. Das Kaffeekränzchen regiert und wir bekommen immer mehr das Gruseln.
    Wir erinnern uns zunehmend an den Überfall auf den Sender Gleiwitz, weil die Kanzlerin etwas macht, das allenfalls in einen Weltkrieg münden könnte.

    • Die Bundeskanzlerin wird auch nicht problematisieren, dass die Regierung 'Sicherheitpolitik' irrtümlicherweise als Politik versteht, die Milliarden für den Militärsektor verbrennt, wodurch die Daseinsvorsorge neoliberal ausgetrocknet wurde.

  4. Hier ein Beispiel für den Missbrauch von Macht durch autoritäre SIcherheitsbeamte nach dem Law and Order-Prinzip:
    Tübinger Tagblatt 10.04.2020: "18 Uhr: Etwa 20 friedensbewegte Männer und Frauen, die sich in früheren Jahren zu dieser Jahreszeit meist an Ostermärschen beteiligten, trafen sich am Samstagnachmittag … zu einem Spaziergang. Mit großem Abstand gingen sie einzeln die Steinlachallee entlang. Mit Friedensfahnen machten sie auf ihr Anliegen aufmerksam, Frieden zu schaffen, die Rüstungsspirale zu stoppen und mehr Geld ins Gesundheitswesen statt in Waffen zu investieren.
    An der Brücke… Heinlenstraße wurden die Friedensfreunde von etwa 20 Einsatzkräften der Polizei gestoppt. Erst da, so eine Augenzeugin, wurde der Spaziergang zu einer Versammlung, weil die Beteiligten nicht mehr weitergehen konnten. Die Beamten nahm die Personalien der Friedensbewegten auf und ließen sie dann gehen. Allerdings wurden sie aufgefordert, ihre Friedensfahnen abzunehmen. Sie dürften nicht gezeigt werden – auch dann nicht, wenn man nur spazieren geht.
    Die Polizei habe allerdings erklärt, die Gruppe habe sich verabredet, daher handle es sich um eine Versammlung.
    Die Polizei war mit mehreren Einsatzfahrzeugen vor Ort. Auf einem stand 'Drohne'. 'Wir gehen davon aus, dass es auch in Corona-Zeiten möglich sein muss, öffentlich seine Meinung zu äußern', so eine der Spaziergängerinnen – zumal einzeln und mit entsprechendem Abstand."

    • Milchgesicht sagt:

      Wat nu? Sie machen doch hier einen auf Pandemie-Presser.

      Und Ihre heiß geliebte Virus-Mutti schickt eben die schmucken jungen Männer, damit der Wahnsinnskillervirus nicht alles wegfegt. Was Ihr mit Greta nicht geschafft habt, das kommt nun mit Corona, dahinter steht auch jetzt zwar big money, deep state und irgendwelche Weltschmieder-Faschos, aber das ist Ihnen scheinbar gerad erecht.

      Sie wollen uns doch dazu überreden, dass man Corona ernst nimmt. Und der Staat tut das schon. Er folgt der eigenen Logik!

      Wer A sagt, muss eben auch usgangssperre sagen.

      In so gefährlichen Zeiten, da wollen Sie noch diskutieren?

      Nein, nein, Trautmutti kann die Devise nur noch lauten. Die hat uns schon folgenlos mit der Migrationswaffe behandelt und in Thüringen den passenden Apparatschik inthronisiert, von der kommt immer nur Bestes!

    • Warnungen vor dem Missbrauch finden Sie in meinen Texten. Differenzieren führt oft weiter als nur in eine Richtung schauen.

  5. Milchgesicht sagt:

    Wenn ich mir diesen verzweifelten Buchstaben-Kampf hier so noch einal durchlese, die aktuelle Lage unbedingt auch noch zur "Kapitalimuskritik" zu missbrauchen, dann möchte man Karl Kraus erinnern:

    Die Gedankenfreiheit haben wir. Jetzt brauchen wir nur noch die Gedanken.

    • Klar, als demokratischer Anhänger einer autoritären Staaatsform wie der Monarchie – in der statt Wahlen eine Geburt über die Regierungsspitze entscheidet – braucht man einige Gedanken.

    • Milchgesicht sagt:

      Welche autoritäre Staaatsform hättens denn gern?

      Sehen Sie, das Versteckspiel der Linken ist doch albern. Sie gieren nach Zentralismus, können das aber nicht offen sagen.

      Und alles, was in dieser Welt in diese Richtung strebt, das unterstützen sie verklemmt. Und biegen sich da rein und machen es dann anderen schmackhaft, weil es zur Rettung vom allem taugen würde.

      Denken Sie denn, dass man den deep state die Flüchtling-/Virus- und Wetter-Diktatur nur blos errichten lassen soll, weil die Linken diese dann übernehmen können und es somit leichter wäre?
      Das böse Kapital richtet den Zentralrat neu ein und dann kommen Sie und Ihre Genossen und kapern den Laden ohne sich die Arbeit vorher gemacht haben zu müssen.

      Ich glaube, deswegen sind Sie so engagiert für die Projekte der NWO. Oder Sie sind verwirrt.

    • Corax sagt:

      Also Milchgesicht, wenn dir jetzt immer noch nicht klar ist, was Links bedeutet, dann schau dir nochmal Kens Video an – wenn Widerstand zur Pflicht wird.

      Ken Jebsen gilt vielen völlig zu Unrecht als Rechter – einen klassischeren Linken kann man sich kaum vorstellen. Er bleibt auch nicht rein verbal, sondern hält sein (unmaskiertes) Gesicht auch auf der Straße hin.

      Genauso dämlich, wie Jebsen einen Rechten zu nennen, ist es, die Neoliberalen als Linke zu bezeichnen.

      Alle, die sich jetzt gegen die Willkür der staatlichen Gewalt auflehnen, weil sie die von den nicht-linken Heuchlern sonst oder in Russland oder China so gerne beschworenen Menschenrechte verteidigen wollen, sind im klassischen Sinne Linke. Rechts ist, wer das alles akzeptiert und gar gutheißt, weil es ja von oben kommt, oder gar noch strengere Maßnahmen fordert, eine stärkere Führung, deren Polizei er auch gerne mit Denunziationen zur Seite steht.

      Davon völlig unabhängig ist, für wie gefährlich man persönlich das Virus hält. Hier ist Herr Trautvetter anderer Meinung als ich, in der eigentlichen Sache sind wir uns aber einig. Und diese Einigkeit, glaub mir, ist unsere einzige Waffe.

    • Milchgesicht sagt:

      Jebsen ist für mich weder rechts noch links. Aber das ist auch egal.

      Das ganze Schauspiel hat nur nichts mit Kapitalismus zu tun. Wo sollen denn auf breiter Front die Profiteure sein?

      Ein paar Impfstofflieferanten? Na die sind sicher nicht entscheidend für den Kapitalismus an sich.

      Eher stoppt im Augenblick die Globalisierung. Und das soll dem Kapitalismus nützlich sein?

      Ich begrüße das Ende der Globalisierung und hoffe, dass wir zu einer Neuordnung gelangen, die nicht weider von vorne Freihandel treibt.

      Im Augenblick kann man wohl nur mit Protektionismus die Arbeitsplätze nach Hause holen und ich hoffe sehr, dass z. B. wieder Textilfabriken in unserem Land entstehen, die für das eigene Volk produziert und nicht, dass wir weiter Billiglappen aus Kinderarbeit tragen müssen, weil wir uns nichts anderes leisten können.

      Jetzt kann man darüber streiten, ob eine zentralistische Kommandowirtschaft dies hinbekommt oder nicht.

    • Corax sagt:

      Ich weiß nicht, wie Jebsen sich selber sieht. Seine Aussagen und Handlungen weisen ihn als klassischen Linken aus.

      Das Schauspiel hat in mehrerlei Hinsicht natürlich doch mit Kapitalismus zu tun. Alleine deine Idee, Arbeitsplätze "nach Hause zu holen", ist naiv. Ein Land wie Deutschland kann nicht alles produzieren, was es braucht. Es hat auch nicht die benötigten Ressourcen für das moderne Leben. Wir werden in jedwedem System stark vom Export leben (müssen), und wenn dann alle anderen auf die Idee kommen, ihre Arbeitsplätze (in der Automobilindustrie, Chemie und wo wir stark waren und vielleicht noch sind oder künftig sein werden) ebenfalls nach Hause zu holen, dann schauen wir ganz schön blöd aus. Das, was du unter "Globalisierung" verstehst, ist der ganz normale Warentausch, den es schon seit Urzeiten gibt. Die einen haben davon mehr und können das besser, die anderen haben anderes mehr und können jenes besser. Mit Protektionismus kommen wir nicht weit.

      Das alles bedeutet aber noch lange nicht, dass wenige davon massiv, viele kaum und nicht wenige gar nicht profitieren müssen. Es bedeutet keineswegs, dass "der Markt" alles regelt – was ja das Wesen des Kapitalismus ist. Vielleicht gibt es die Wirtschaftsform, die produktiv, umweltschonend und gerecht ist noch nicht, weil sie noch keiner entwickelt und erst recht keiner ausprobiert hat. Wenn sich die Menschen weltweit zusammentäten – etwa aufgrund einer wirklichen Bedrohung für die Menschheit -, wer weiß, was für geniale Ideen dabei herauskämen, denen sich alle oder die meisten anschließen würden? Vielleicht ist es ja ein Zwischending aus Kapitalismus und "zentralistischer Kommandowirtschaft", wie du das ja nicht zufällig abfällig nennst. Die wirklich linken Ideen wurden noch nirgends über einen längeren Zeitraum durchgeführt, weil sie stets von Außen und von Innen torpediert wurden – Thomas Sankara ist dafür ein gutes Beispiel. Es ist daher leicht, darüber herzuziehen. Wenn wir jetzt immer noch nicht kapieren, dass der kapitalistisch-neoliberale Weg auf gar keinen Fall dauerhaft funktionieren kann, dann ist uns nicht mehr zu helfen.

      Dass es Profiteure "auf breiter Front" geben müsse, ist übrigens ebenfalls naiv. So funktioniert das System ja gerade nicht.Profiteure auf breiter Front wäre ja fast schon ein Segen. Wir werden es aber wie immer mit nur sehr wenigen Profiteuren zu tun haben. Diese profitieren dafür umso stärker.

    • Milchgesicht sagt:

      Wenn Adidas Steuermilliarden an Hilfe bekommt, dann sollen sie gefaälligst auch hier produzieren oder jedem der Geldgeber ein paar Turnschuhe "schenken", damit der Wert im land braucht.

      Aber wenn es links ist, lieber für Globalisierung zu sein, weil man dann dem bösen Nationalismus mal so richtig eine einegschenkt hat, na bitte, um was geht es dann. Der Feind meines Feindes ist mein Gschpusi?

      Nieder mit den Grenzen! Ja sauber, denkt sich das der Monopolist und spendet gleich für linke Aktivisten, weil die ihm das Geschäft besorgen.

      War es denn nationalistisch, dass früher mal in dem Land Steuer zu zahlen war, in dem man die Firm hat?

      Das gegenteilige Modell war für uns alle, ob links oder rechts, ein Griff ins Klo.

      Aber dahin zurück wollen Linke nicht. Bisschen gegen Globalisierung, aber nur nicht zuviel? Was also?
      Mit dieser Hilfe der Linken feiert es sich in Monaco ganz ausgezeichnet.

      Arm, aber total gegen Nazis und mit bestem Gewissen.

      Was spricht dagegegn, dass man hie Arbeitsplätze fordert und fördert? Ist das schon rechts?

  6. EdmundHagmann sagt:

    Auf Ihr Anraten hin habe ich mir einen Bericht von Prof. Dr. h.c. Vogt angeschaut, damit man mir (uns) keine Einseitigkeit vorwerfen kann:
    https://www.theeuropean.de/paul-robert-vogt/coronakrise-falsche-politik-hat-die-pandemie-nach-europa-gebracht/
    Reine Panikmache
    Der Bericht ist zu lang, so dass ich nicht alle Punkte besprechen kann. Falschaussagen im Übermaß. Dramatisiert wird u.a. die Krankenhaussituation (das hätte es in den letzten 30 Jahren nicht gegeben):
    1. ganze Kliniken mit Patienten gefüllt sind, welche alle dieselbe Diagnose besitzen;
    2. ganze Intensivstationen mit Patienten gefüllt sind, welche alle dieselbe Diagnose aufweisen;
    3. 25% bis 30% der Pflegenden und der Ärzteschaft genau jene Krankheit auch erwerben, welche jene Patienten haben, die sie betreuen;
    4. zu wenig Beatmungsgeräte zur Verfügung standen;
    5. eine Patientenselektion durchgeführt werden musste, nicht aus medizinischen Gründen, sondern weil wegen der schieren Anzahl an Patienten schlicht das entsprechende Material gefehlt hat;
    6. die schwerer erkrankten Patienten alle dasselbe – ein uniformes – Krankheitsbild aufgewiesen haben;
    7. die Todesart jener, die auf der Intensivstationen verstorben sind, bei allen dieselbe ist;
    8. Medikamente und medizinisches Material auszugehen drohen.
    Ich lese folgendes heraus: in der Schweiz muss es katastrophal zugehen, obwohl gerade Kurzarbeit beantragt wird. Zu 1., 2.,4.,5,,8. Es scheint so, als gäbe es keine anderen Krankheiten und Unfälle mehr. Peinlich. Zu 3. ist zu sagen, dass dieses Virus nosokomial ist – aber, wer sich ansteckt, wird nicht gleich krank. Zu 6. Das ist klar gelogen, denn die schwerer erkrankten Patienten haben neben den festgestellten Coronaviren noch andere nicht gesuchte Viren und jede Menge Vorerkrankungen, die sie ins Krankenhaus mitgebracht haben. Zu 7. Klar, die Todesart ist der Tod selbst
    Weiter unten plädiert Herr Vogt dafür, nicht die relativen, sondern die absoluten Zahlen anzuschauen und redet von 5.000 Toten. Und genau das ist der richtige Ansatz.
    Ich gehe davon aus, dass allein in Indien aufgrund der Ausgangssperre (diese wurde ausgerufen, als die amtliche Statistik 10 Tote !! angezeigt hat), stündlich 5.000 Menschen um Hab und Gut (Eigentumsdelikte) oder ums Leben gebracht werden oder verletzt werden. Wenn innerhalb von 4 Wochen weltweit nicht mindestens 1.000.000.000 Milliarde Menschen (in vielfältiger Weise) leiden, muss ich mich für meine Übertreibung entschuldigen. Ich präferiere hier die Verantwortungsethik.
    Fazit: geschätzte 5.000 Tote für die CH sind viel, aber die Folgen der politischen Entscheidungen (weltweit) werden über 100mal höher sein

    • Sie haben mich zu meinem längsten kommentar, den ich je im Netz eingepflegt habe, animiert! (danke!)
      Ich sage nicht, dass Herr Prof.Dr. Vogt Recht hat, genauso wenig wie ich es zu jenen sage, die – als ebenfalls erfahrene Mediziner – das Gegenteil in ihrer Botschaft transportieren. Wer bin ich denn, da Schiedsrichter sein zu können? Nur: Was heißt es, wenn die Gefahren-Warnung nicht als gewiss invalide abgetan werden kann? Da scheiden sich wohl die Geister. Dazu am Ende mehr. Jetzt erst einmal die medizinischen und gesellschaftspolitischen Aussagen von Herrn Prof. Vogt aus der mittellaendische.ch/2020/04/07/covid-19:
      Um den Schweregrad der Viruserkrankung sicher beurteilen zu können, sind andere, über längere Zeit gewonnene und genauere Daten erforderlich.
      Eine Besonderheit der Corona-Pandemie besteht unter anderem darin, dass ganze Kliniken und ganze Intensivstationen mit Kranken nur einer Diagnose gefüllt sind/waren, dass es zu wenige Beatmungsgeräte gibt/gab, dass Ärzte in der Folge Triage betreiben mussten, indem sie entscheiden mussten, wer welche Therapie prioritär genießen kann/soll und wer nicht, dass es dermaßen viele identische Todesursachen in Kliniken gegeben hat/gibt.
      Die Hospitalisierungszahlen in der Schweiz pro 100 000 Einwohner ist auf Rekordhöhe.
      Es gibt für Vergleiche mit der Influenza-Infektion keine hinreichend exakten Zahlenangaben.
      Die Idee, dass ein Land die Durchseuchung anstreben kann, haben Groß Britannien, Schweden und die Niederlande wieder aufgegeben.
      Es trifft mitnichten zu, dass Corona nur bei Älteren und Vorerkrankten einen schweren Verlauf nehmen kann, selbst Kinder sind zu Opfern geworden.
      Die Politik der Industrienationen (des 'Westens') hat keine Risiko-Verbeugung betrieben, obwohl es viele Warnungen und Ankündigungen einer solchen Gefahr seit 2003 gab.
      Der Travel-ban in China hat bis an die 100 000 Leben (erst einmal) gerettet.
      Uzbekistan hat im Dezember 2019 über 80 Student*innen, die aus Wuhan zurückgekehrt waren, in Quarantäne genommen.
      Anders verlief es schon vor 100 Jahren mit der Spanischen Grippe: Verantwortliche in der US-Armee übergingen Warnungen von Medizinern, die Auffälligkeiten bei grippalen Infekten vermeldet hatten und beorderten auch Erkrankte in die Marine-Besatzung, die nach Europa fahren sollte. Dann verbreitete sich diese Infektion über den Kontinent mit mehr Toten, als im 1. Weltkrieg umgekommen waren.
      Die Virale Pneumonie ist ein medizinisches Problem und nicht in erster Linie ein politisches.
      Kann/Soll die Konsequenz, daraus, dass die Zahlen nicht genau (genug) sind, bedeuten, dass man nichts unternehmen muss/sollte?
      Der Arzt Peng Zhou warnte im März 2019 vor einer Corona-Pandemie in China, unter anderem wegen der dortigen Ess-Traditionen. Im Januar 2020 hat er das Virus identifiziert und seine exakten Daten der Weltgemeinschaft zu Verfügung gestellt.
      Das Virus kann über Fledermäuse die Tier-Mensch-Schranke überwinden (dazu habe ich hier in einem Kommentar etwas erläutert); es kann auch aus einem synthetischen Virus in einem Labor entstanden sein. Die Globalisierung begünstigt seine Verbreitung über die weltweite Vernetzung.
      Unklar ist, ob eine Infektion (dauerhaft) immun macht, ob das Virus in seinem Aufbau stabil ist oder leicht -wie der Grippe-Virus- mutiert.
      Zur Lösung kann er nichts sagen, er sieht allerdings in der chinesischen und in anderen asiatischen Staaten praktizierten Kontakt-Restriktion Erfolge bei der Bekämpfung der Infektions-Verbreitung. Er empfiehlt das Video von Noam Chomsky "Wer beherrscht die Welt?" und von Joseph Stieglitz über Arm und Reich.
      Anmerkung von mir, B.T.:
      Die sozialen Gefahren der Kontaktrestriktion sind immens und müssen mit in politische Entscheidungen einfließen: Gewalt gegen Kinder und Frauen in der Enge von Wohnungen ohne Rückzugsmöglichkeiten, Konkurs, Wohnungslosigkeit, Suicid, Rückgang der Verbrennungsabgase von Verkehr und Industrie, wachsende soziale Spaltung von Arm und Reich, Implosion der Ökonomie und damit aller gesellschaftlichen Prozesse, die darauf aufbauen, Missbrauch der Pandemie für einen autoritären… faschistischen Staat, Sündenbock-Progrome gegen vermeintliche Schuldige (= meist irgendwelche vermeintlich oder real 'Fremde'),… Viele von diesen Bedrohungen enspringen dem Konkurrenzgeist des Kapitalismus, und einiges ließe sich in einer Ökonomie, die nicht auf dem sogenannten Spiel der Kräfte im so genannten Markt ausgerichtet ist, gestaltender angehen, als das der (neoliberalt deregulierte) Kapitalismus kann. Nur: den haben wir jetzt erst einmal. Hinzu kommen die unsäglichen Konsequenzen der Tatsache, dass die Menschheit an die 2000 Milliarden Euro/Dollar für den Militärsektor ausgibt, und dieses Geld kann man nicht ein zweites Mal für Bildung, Soziales, Ökologie und Gesundheit ausgeben.
      Für diese skandalöse Lage der Menschheit sind erst einal keine individuellen PolitikkerInnen verantwortlich. Würde man sie durch vermeintlich Weisere ersetzen, hätten wir immer noch das System mit seinen ökonomischen Gesetzen.

    • Corax sagt:

      "Es trifft mitnichten zu, dass Corona nur bei Älteren und Vorerkrankten einen schweren Verlauf nehmen kann, selbst Kinder sind zu Opfern geworden."

      Solche Aussagen, lieber Herr Trautvetter, sind leider in mehrerlei Hinsicht unsinnig. Sie sollten sich, wie ich finde, hüten, jetzt mit gut gemeinter Emotionalität ins Bockshorn der Angstmacher zu blasen. Jeder Infektion können selbstverständlich auch Kinder zum Opfer fallen. Die Frage ist in diesem Fall, mehr noch als bei den Alten, was die eigentliche Ursache war und ob das im Nachhinein durch Obduktion festgestellt wurde. Es ist aber auch müßig, denn je größer die Stichprobe wird, umso mehr Ausreißer werden Sie finden – immer -, und trotzdem wird das Erfgebnis immer signifikanter zeigen, dass die Epidemie für Kinder harmlos ist. Und das beweisen doch die inzwischen vorliegenden Studien etwa aus Island, Heinsberg, Italien.

      In ganz Italien, wo es im größten Teil des Landes ja überhaupt nichts Besonderes zu sehen gibt und ein paar Schwerpunkte das Gesamtbild völlig verzerren (ist aber nochmal ein anderes Thema, welche Gründe es dafür gibt), ist laut offiziellen Angaben ein einziges Kind "an" "Corona" (besser wohl mit "Corona") gestorben.gestorben:

      https://www.epicentro.iss.it/coronavirus/sars-cov-2-decessi-italia

      Das ist ein Mensch von insgesamt 16.654 "pazienti deceduti e positivi a COVID-19 in Italia". So viel Italienisch verstehe ich – Verstorbene, die positiv (mit welchem Test und wie zuverlässig auch immer) auf "Corona" getestet waren. Auch als Nicht-Statistiker dürfte Ihnen begreiflich sein, dass man anhand solcher Zahlen nicht fahrlässig davon reden sollte, dem Virus seien "Kinder zum Opfer gefallen".

      In Island wurde sehr viele Menschen repräsentativ getestet. Es gab unter den Kindern nur wenige Infektionen und keinen einzigen Todesfall. Die wenigen Toten stammen bis auf eine Ausnahme aus der Altersgruppe >60 Jahre. Nebenbei: Selbst von den über 90-Jährigen haben sich einige inzwischen erholt.

      https://www.covid.is/data

      In Dänemark geht man von einer Letalität im Promillebereich aus. Man hat hier Blutspender getestet und nimmt jetzt an, dass von 1.000 Infizierten nur einer oder zwei sterben. Dies wiederum ist natürlich in Relation zu anderen Infektionen zu setzen – die Frage ist ja nicht, ob das Virus auch töteen kann, sondern ob es wirklich so viel schlimmer wütet als alles, wogegen wir keine Maßnahmen ergreifen.

      https://www.dr.dk/nyheder/indland/doedelighed-skal-formentlig-taelles-i-promiller-danske-blodproever-kaster-nyt-lys

      In Heinsberg wurde eine Sterblichkeit von 0,37% ermittelt, die, auf die Gesamtbevölkerung und deren Dempgraphie hochgerechnet einen Wert von 0,06% ergäbe – also nicht einmal 1 Promill.

      https://www.t-online.de/gesundheit/krankheiten-symptome/id_87680236/lockerung-der-corona-massnahmen-ergebnisse-der-heinsberg-studie-machen-hoffnung.html

      Ein ähnlicher – oder gar gleicher – Wert, wurde in Südkorea ermittelt:

      https://www.businessinsider.com/south-korea-coronavirus-testing-death-rate-2020-3?r=DE&IR=T

      Und so weiter. Ich habe auch noch nicht vernommen, dass in Schweden Kinder sterben, weil dort die Schulen und Kindergärten die ganze Zeit offen waren.

      Wenn Sie sich jetzt – wie wir alle – fragen, warum diese Erkenntnisse nicht den Weg zu den Entscheidern finden, dann können wir ja mal gemeinsam darüber nachdenken. Meiner Meinung kann diese geballte Meinungs- und Angsmache-"Industrie" aus Politik und Medien längst nicht mehr zugeben, dass man Maßnahmen ohne Datenbasis getroffen hat und keine Strategie hatte und hat, bei neuen Erkenntnissen schnell und ohne Verlust von Ansehen zu reagieren. Die Regierungen gefallen sich natürlich darin, jetzt gerade so große Beliebtheit und so viel Vertrauen zu erfahren. Sie denken nicht weiter – auf dem von ihnen bereiteten Weg könnten sich totalitärerer Kräfte breit machen. Die Panik-Medien würden besonders blöd dastehen, haben sie doch alle Kritiker entweder totgeschwiegen oder medial fertiggemacht. Ein Zurückrudern wäre für sie fatal. Was haben sie sich nicht für Mühe gegeben, jedes alternative Portal – zum wiederholten Mal – in die "Verschwörungs-" und "Mythen"-Ecke zu stellen, auch solche, die überhaupt keine Verschwörungen vermuten und überhaupt keine Mythen verbreiten, sondern die einfach nur journalistische Arbeit machen und auch kritische Stimmen zu Wort kommen lassen.

      Zum Schluss nochmal zurück zu den Kindern: Ich behaupte, dass durch diese anti-"Corona"-Maßnahmen weit mehr Menschen, gerade auch Kinder, sterben und leiden werden als an oder unter dem Virus. Das musste den Verantwortlichen aber schon zum Zeitpunkt ihrer Entscheidungen klar sein, ansonsten wären sie allesamt unfassbare Stümper.

    • Liebe/r Corax – ich behaupte ungern etwas, ohne es auf einer validen Beweisführung aufzubauen.
      Dann gebe ich lieber etwas zu (be)denken…

  7. Milchgesicht sagt:

    Gerade lese ich bei NTV: "Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind derzeit 70 verschiedene Impfstoffe gegen SarsCoV2 in Arbeit"

    Darunter die Firma Inovio, hoppla, da war was:

    techcrunch.com/2020/04/06/a-second-potential-covid-19-vaccine-backed-by-bill-and-melinda-gates-is-entering-human-testing/

    Mit Bill Gates in die NWO, da versteht man dann auch gleich vel besser, warum da manche Alternative mitziehen. Es ist am Ende der Traum der Linken. One world, one Impfstoff, one Gehirnwindung.

    Durchdrehen, durchimpfen, durchchipen.

    • Box sagt:

      NachDenkSeiten – Die kritische WebsiteTitel: Die Links-Rechts-Demagogie. Ein Interview mit Rainer Mausfeld.
      Datum: 5. August 2016 um 9:55 Uhr

      Das ist genau die Ideologie, mit der – ziemlich erfolgreich – versucht wird, demokratische Strukturen durch eine Herrschaft technokratischer Eliten zu ersetzen. Daniel Bell hatte ja schon1960 das „Ende der Ideologie“ verkündet und Francis Fukuyama 1992 gar das „Ende der Geschichte“ durch den Siegeszug des Kapitalismus. Beide Thesen sind rasch in sich zusammengefallen und haben sich als das erwiesen, was sie sind: als Versuche, eine Ideologie zu schaffen, mit der sich der Status der herrschenden Eliten stabilisieren und ihre Macht vergrößern läßt.

      Links und rechts sind ja nicht lediglich – in ihrem Bezug auf die Sitzordnung in der verfassunggebenden französischen Nationalversammlung von 1789 – historische Einteilungen entlang einer eindimensionalen Eigenschaft. Als solche wären sie in der Tat nicht nur historisch überholt, sondern auch hoffnungslos unterkomplex. Links steht vielmehr für die normativen moralischen und politischen Leitvorstellungen, die über den Menschen und über die Möglichkeiten seiner gesellschaftlichen Organisation in einem langen und mühsamen historischen Prozeß gewonnen wurden und die in der Aufklärung besonders prägnant formuliert wurden. Den Kern dieser Leitvorstellungen bildet ein universeller Humanismus, also die Anerkennung einer prinzipiellen Gleichwertigkeit aller Menschen.

      Bereits aus dieser Leitvorstellung ergeben sich schwerwiegende und weitreichende Folgerungen.Beispielsweise schließt ein universeller Humanismus Positionen aus, die auf der Überzeugung einer prinzipiellen Vorrangstellung der eigenen biologischen, sozialen, kulturellen, religiösen oder nationalen Gruppe beruhen; er schließt also Rassismus, Chauvinismus, Nationalismus oder Exzeptionalismus aus. Zudem beinhaltet er, dass alle Machtstrukturen ihre Existenzberechtigung nachzuweisen und sich der Öffentlichkeit gegenüber zu rechtfertigen haben, sonst sind sie illegitim und somit zu beseitigen.

      Aus dem universellen Humanismus ergibt sich also das spezifische Leitideal einer radikal-demokratischen Form einer Gesellschaft, in der ein jeder einen angemessenen Anteil an allen Entscheidungen hat, die die eigene ökonomische und gesellschaftliche Situation betreffen; erschließt also Gesellschaftsformen aus, die auf einer Elitenherrschaft oder auf einem Führerprinzip beruhen. Diese in der Aufklärung erstmals klar formulierten Leitideale sind seitdem kontinuierlich weiterentwickelt und verfeinert worden und stellen den Identitätskern des linken Projektes dar.

      Da diese Leitideale gewaltige politische Konsequenzen haben, wurden sie seit je auf das schärfste bekämpft; historisch war das der Kern der sogenannten Gegenaufklärung, der es wesentlich um die Wahrung des jeweiligen Status quo ging. Die Behauptung, eine Links-Rechts-Unterscheidung hätte sich historisch überlebt, würde also letztlich beinhalten, dass sich die Leitideen einer prinzipiellen Gleichwertigkeit aller Menschen und einer ernsthaften demokratischen Gesellschaftsorganisation überholt hätten – eine These, die natürlich gerne von denen vertreten wird, deren Macht gerade auf rassistischen, chauvinistischen, nationalistischen oder exzeptionalistischen Ideologien basiert.
      https://www.uni-kiel.de/psychologie/mausfeld/pubs/Mausfeld_Die%20Links-Rechts-Demagogie_NachDenkSeiten.pdf

      P.S.: Apropos Führerprinzip, haben sie nicht weiter unten den Deutschen einen Kaiser präferiert? Dabei ging es nämlich bei ihrer mißbräuchlichen Nennung von Demokratie.

    • Milchgesicht sagt:

      "in der ein jeder einen angemessenen Anteil an allen Entscheidungen hat" – und da wird jeder u. U. ganz verschiedene Dingt sich drunter vorstellen.

      Bei Ihnnen schließen sich Humanismus und Nation aus?

  8. EdmundHagmann sagt:

    Herr Trautvetter, ich kann Ihre Antwort auf meinen Kommentar nicht unkommentiert lassen. Sie schreiben sinngemäß, dass „es zu spät sein“ kann, wenn man nicht unverzüglich „Risiko-Vorsorge“ betreibt. Diese Aussage setzt voraus, dass Sie den Aussagen von BigPharma-Lobbyisten im weißen Gewande trauen? Nochmals: Wenn das RKI und Herr Drosten seit Anfang März, als die Herren Wissenschaftler ihre Meinung diametral geändert haben, nicht nur die infizierten Getesteten und die vermeintlichen Toten zählen würden, sondern auch Obduktionen zugelassen hätten, wüssten die Bürger und die Politiker schon seit Anfang/Mitte März (also vor den Notstandsverordnungen), dass das Virus gefährlich ist oder nicht. Anstelle wissenschaftlich zu untersuchen, wurde bewusst Schock und Angst verbreitet. Macht Sie das nicht stutzig?
    Schauen Sie sich bitte die Zahlen aus Japan, Süd-Korea oder Deutschland an. Die Viren sind dort Stubenkätzchen. Oh, ich weiß, Italien, Spanien und New York sind im medialen Fokus. In Italien und Spanien hat man auf EU-Teufel komm raus Krankenhäuser geschlossen und viel zu viel privatisiert. Wenn es nach der Bertelsmann-Studie gegangen wäre, hätte Deutschland die gleichen Probleme. Nur gut, dass die Landräte beharrlich auf die Kreis-Krankenhäuser achteten. Danke.
    Die Nebenwirkungen der politischen Entscheidung (fast weltweit) sind unverhältnismäßig (psychisch, physisch, staatlich (Schuldenaufnahme ohne Not) und wirtschaftlich). Diese Wirkungen werden die des Virus um ein Vielfaches übersteigen. Und das ist meine "Risiko-Vorsorge"-Betrachtung: unnötiges milliardenfaches Leid, unnötige Suizide, unnötige millionenfache Arbeitslose, unnötige Bankrotte, unnötiges Aussetzen des Grundgesetzes, unnötige Auf-Schritt-und-Tritt-Apps … unnötige Impfungen (Bill Gates möchte (Interview in den Tagesthemen) 7.000.000.000 Menschen impfen!!)
    Oder sind Sie der Meinung, dass Coronaviren die Menschheit ohne Vorwarnzeit und gleichzeitig auf der Erdkugel wegrationalisieren können?

    • Ich traue niemandem – schon gr nicht ungeprüft. Weder der einen noch der anderen Seite.
      Das bedeutet, ich schaue mir nicht nur die Informationen an, die in ein (!) Bild passen, sondern auch, wie unten erwähnt, sowas: Prof. Dr. med. Dr. h.c. Paul Robert Vogt – DMZ – FORSCHUNG / MEDIZIN / POLITIK ¦GASTKOMMENTAR von Prof. Dr. med. Dr. h.c. Paul Robert Vogt – das kann jede/r per Suchmaschine öffnen

  9. Milchgesicht sagt:

    summit.news/2020/04/03/who-director-was-top-member-of-violent-ethiopian-communist-party/

    Ich gehe mal davon aus, dass Herr T. diesem Herrn gerne vertrauen wird. Der Mann wird uns mit seinem NWO-Kumpel Gates durchimpfen bis die Schwarte knackt!

    "The Director-General of the World Health Organization is a former member of a violent revolutionary communist party in Ethiopia that denied emergency medical treatment to an ethnic group and he is accused of personally overseeing the extradition of dissidents who were later imprisoned and tortured.

    As we have previously highlighted, Tedros Adhanom Ghebreyesus has repeatedly parroted Chinese Communist Party talking points, constantly heaping praise on Beijing’s response to coronavirus despite the fact that China hid the truth about its spread and viciously silenced scientists and doctors who tried to warn the world."

  10. Thees sagt:

    Lieber Herr Trautvetter,
    Sie drehen sich auch was Ihre Kommentarantworten angeht im Kreis.
    Zu Ihrer Faktenhärte, jährlich sterben 8000 Menschen in Deutschland im Schnitt bei Unfällen zuhause. Es ist zu befürchten, daß dies dieses Jahr mehr sein werden. Da erstens viele durch Ausgangsbeschränkungen zuhause sind und zweitens die Menschen aus Langeweile daheim Reparaturen vornehmen für die sie nicht ausgebildet sind. Aus Fürsorgepflicht sollte die Politik daher doch einen Aufenthalt zuhause verbieten, oder?
    Im Ernst wir Menschen Leben seit Jahrtausenden auf diesem Planeten ohne das uns ein Virus seit dem vernichtet hätte und wir werden, da lehne ich mich jetzt mal ganz weit aus dem Fenster, auch Corona überleben.
    Es ist einfach so das Freiheits- und Meinungsentzug durch nichts zu tolerieren sind. Generationen haben lange um diese Rechte kämpfen müssen, und wir sehen es nicht ein uns diese von was auch immer nehmen zu lassen.

    • Milchgesicht sagt:

      Ich sehe da ein politisches Klientel beim Eiertanz, so wie Pohlmanns Dirk bei Greta.
      Man hat sie schon ganz gerne, die Zwangsmaßnahmen, diese müssen halt nur im richtigen Moment die richtigen Inhalte liefern verbunden mit der Aussicht auf die Übernahme der Macht durch die eigene Junta / Corona / Nomenklatur.
      Für viele aus dem Gutmenschentum wäre jetzt die Übernahme des chinesischen Modells wohl akzeptabel.

      Socilas Credits für Alle! Und die KI teilt dann zu, wann man husten, pieseln oder die Glühbirne tauschen darf.

    • Bilder sind auf den ersten Blick wegen der Vereinfachung wunderbar plausibel, bei Licht gesehen aber oft irrig. Dazu braucht man keine argumentative Antwort. Die Leser*innen können selber denken.
      Doch als erstes bringen Sie die 8000 Jahre. Ich warne davor, dem Gedanken zu folgen, 'das war immer so…' und deshalb bedarf es in der Konsequenz keiner (Risiko-)Vorsorge…
      In meinem Text hier oben die Spanischen Grippe vor ca. hundert Jahren. Seit damals hat die Menschheit von ca. 1,8 Milliraden Menschen auf weit über 7 Mrd. zugenommen. Sie hat dadurch Lebensraum von Wildtieren eingeent oder gänzlich verschwinden lassen. So kamen Ausscheidungen von ihnen näher an Siedlungsgebiete, etwa durch Fledermäuse, die dadurch einige Viren verbreiten können,… Sorglosigkeit sollten wir durch intelligente Wachsemkeit und durch vernetztes Denken ersetzen.
      Auch in der Ökologie ist diese Botschaft wichtig: Es gibt Kipp-Punkte, an denen z.B. ganze Biosysteme kippen können. Hegel nannte solche Weggabelungen in der Entwicklung 'Qualitative Sprünge'. Ich weiß, der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Das aber genau kann sich an bestimmten Stellen eines Prozesses fatal auswirken. Das ist dann kein Kreis, sondern eher eine Spirale…

    • Thees sagt:

      Und sie glauben das wir uns an einem Kipp-Punkt befinden, und Politik und Pharma entdecken jetzt die Fürsorgepflicht gegenüber der Bevölkerung, da muss ich sagen "Glaube nicht!". Mir reicht es zu sehen was die Konzerne und Politiker bisher angerichtet haben um für mich zu entscheiden, dass diese Menschen nichts Gutes im Schilde führen. Denke alle hier sind sich bewusst das wir an einem Wendepunkt befinden, aber der muss zu mehr Selbstbestimmung jedes einzelnen führen. Der Mensch ist durchaus vernunftbegabt, Konzerne und Politiker haben uns lange genug an der Nase durch die Manege gezogen. Mit Profit- und Herrschaftsinteressen bekommen wir gar nichts hin. Wen man dafür sorgen würde das es auch den Menschen in den Entwicklungsländern besser geht, anstatt sie alle für Konzern- und westlichen Staatsinteressen auszubeuten, hätten wir keine 7 Milliarden Menschen. Wir haben auf diesem Planeten kein Miteinander und genau das ist das Problem. Die Natur arbeitet perfekt, nur der Mensch glaubt er könnte etwas Perfektes perfektionieren. Das Denken im großen Maßstab zerstört alles, immer mehr immer größer, schneller usw. ist einfach nur Zerstörung, weil immer etwas oder jemand auf der Strecke liegen bleibt. Ganzheitliches denken ist das einzige was uns retten wird.

    • Guten Abend Thees …!
      Wenn ich etwas für 1. möglicherweise existenziell halte, was bei den ökologischen Zukunftsgefährdungen so ist, dann glaube ich das noch lange nicht. Manche sehen in dieser Haltung ein Eiern. Das ist nicht mein Problem. Ich behaupte nur, was ich behaupten kann, Alles andere ist der Bereich einer mehr oder weniger plausiblen Spekulation. Dabei gibt es allerdings Situationen, in denen man etwas, auch eine Gefahr für möglich halten muss, weil man sie nicht ausschließen kann. Darauf zu reagieren, das wäre dann ein Ausdruck menschlicher Intelligenz.
      Hier bin ich ganz bei Ihnen: "Mit Profit- und Herrschaftsinteressen bekommen wir gar nichts hin. Wen man dafür sorgen würde das es auch den Menschen in den Entwicklungsländern besser geht, anstatt sie alle für Konzern- und westlichen Staatsinteressen auszubeuten, hätten wir keine 7 Milliarden Menschen. Wir haben auf diesem Planeten kein Miteinander und genau das ist das Problem. Die Natur arbeitet perfekt, nur der Mensch glaubt er könnte etwas Perfektes perfektionieren. Das Denken im großen Maßstab zerstört alles, immer mehr immer größer, schneller usw. ist einfach nur Zerstörung, weil immer etwas oder jemand auf der Strecke liegen bleibt. Ganzheitliches denken ist das einzige was uns retten wird."

    • Thees sagt:

      Dieses möglicherweise ist genau das an dem wir uns reiben. Das ist etwas mit dem ich nichts anfangen kann. Ich denke wenn wir es mit etwas bekannten zu tun hätten, wie Ebola wären die Reaktionen bei Sterberate von 80 Prozent etwas völlig anderes und dann würden wir hier wahrscheinlich auch nicht diskutieren. Aber wir haben genug Fachleute die von Anfang an sagten, daß die Reaktionen völlig übertrieben sind. Und wenn sie mir die Wahl lassen ob ich jemanden glauben schenke, der einen Test entwickelt hat, also mit Sicherheit daran verdient oder jemand unabhängigen, der nichts davon hat Schmarrn zu erzählen, dann entscheide ich mich für letzteren. Und wenn dann noch die von Bill Gates finanzierte WHO ins Spiel kommt und ersterer als Kapitalist und Pharmainvestor, als Programmierer der nicht vom Fach ist gefragt und hofiert wird dann weiß ich wo der Hase lang läuft. Als Küchenmeister erkenne ich die faulen Eier oder den falschen Hasen der uns hier an Ostern serviert wird auf anhieb. Ich möchte nur an die Schweinegrippe erinnern. Als ich damals Grippe hatte hat mein damaliger Hausarzt aus 5Metern Entfernung "Ganz klar Schweinegrippe" gesagt ohne Test und alles. Schon damals wollte uns die WHO erzählen das Millionen sterben werden, und das versuchen die uns jetzt wieder einzureden. Habe auch noch nichts davon gehört das die Menschen gleichzeitig auch auf Influenza getestet werden. Wäre aber schön dies zu wissen. Also sage ich, möglicherweise geht mir "Entschuldigung" am Arsch vorbei.
      SORRY für den letzten Satz, bitte nicht persönlich nehmen.

    • Thees sagt:

      Ich möchte nur noch anmerken, daß hier meiner Ansicht nach ein Plan verfolgt wird von dem viele "Verschwörungstheoretiker" schon lange warnen. Und die Reaktion des Staates und Medien lässt auch keine anderen Schlüsse zu. Es wird Panik geschürt, Diskussionen werden gar nicht zu zugelassen, Webseiten abgeschaltet, Menschen die sich nicht zu 100% verhalten wie gewünscht sofort bestraft, Grundrechte werden eingestampft, Sachsen droht schon mit Psychiatrie. Gestern musste ich im Merkur lesen dass Frau Merkel Kontaktsperren aufrecht erhalten will bis es einen Impfstoff gibt. Mit anderen Worten wenn der fertig ist wird ohne Sicherheitsprüfung massenhaft Zwangsgeimpft. Da hat man aus Tamiflu gelernt, wenn man schon Millionen ausgibt dann muss man den Mist auch in den Bürger drücken, ob der will oder nicht. Ich kenne das Drehbuch und deshalb nehme ich den Virus auch nicht ernst. Das Drehbuch hingegen sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen.
      Ich habe es im übrigen nicht von Anfang an als ungefährlich angesehen und mir auch erst ein Bild gemacht (selbstverständlich ohne gleichnamige Zeitung), bin aber sehr schnell zu dem Schluß gekommen das hier ein globaler Feldversuche gestartet wird. Das ist in ihren Augen vielleicht spekulativ, aber das Drehbuch ist mir wie erwähnt schon bekannt.

    • Guten Abend Thees
      das mit dem Feldversuch ist in der Tat nicht auszuschließen, aber er ist im Moment nicht mit einem Beweis untermauert. Ich habe bei Rubikon einen Text zu Verschwörungen geschrieben, der zum Ausdruck bringt, was alles nicht ausgeschlossen werden darf: Der Krypto-Krieg.

    • Thees sagt:

      Lieber Herr Trautvetter
      es mag stimmen das es da keinen Beweis für gibt, aber das wäre ja auch ziemlich doof für die, dann müsste alles sofort abgeblasen werden. Ich gehe auch nicht umbedingt davon aus das die handelnden Politiker eingeweiht sein müssen, Angst und Panik wird bei denen genauso funktionieren wie bei dem großen Teil der Bevölkerung. Da reicht es aus wenn die Pharma Industrie Bescheid weiß, die WHO ist in meinen Augen nichts weiter als ein verlängerter Arm davon. Ich lasse ihnen gerne ihre Ansicht, ist ihr gutes Recht vorsichtig zu sein. Ich persönlich vertraue da meinem Instinkt, Angst und hätte und könnte sind in meinen Augen schlechte Ratgeber. Aber war es nicht schon immer so das in der Regel hinterher dann doch alles rauskommt, Anhaltspunkte gibt es jedenfalls mehr als genug. Wir leben in einer Zeit in der durch die mediale Dauerberieselung und Bespassung, wenn in 1 bis 2 Jahren alles rauskommt kein Hahn mehr danach kräht. Das haben wir bei der Schweinegrippe erlebt, oder hat das damals für irgendjemanden Konsequenzen gegeben. Die Politiker sind die selben zum Großteil, die Menschen haben das wieder vergessen. Selbst wenn die Politiker jetzt wissen sollten das sie der Pharmalobby auf den Leim gegangen sind, ist es für Aufklärung zu spät. Die wissen nämlich das es sie sonst ihren Job kostet. Ich persönlich würde davor meinen Hut ziehen vor so viel Ehrlichkeit. Haben sie sich die Interviews mit Herrn Gates angeschaut? Wir folgen doch hier keinen Brotkrümeln mehr, sondern es liegen ganze Brotlaibe auf den Boden. Alleine schon das die die am lautesten protestieren ( z. B. Wodarg, Bahner, Jebsen, Gellermann) versucht werden zu diskreditieren und zum Teil verhaftet werden sollte auch ihnen du denken geben.

  11. Milchgesicht sagt:

    roughestimate.org/roughestimate/the-crimes-of-tedros-adhanom

    Wer ist denn der Chef der WHO?

    oder hier:

    summit.news/2020/04/03/who-director-was-top-member-of-violent-ethiopian-communist-party/

    Und damals schon der sugar daddy von dem Dreckspack?

    gatesfoundation.org/Where-We-Work/Africa-Office/Focus-Countries/Ethiopia

  12. EdmundHagmann sagt:

    Lieber Herr Trautvetter, wie viele (siehe Kommentare) kann ich Ihre ausgewogene Darstellung nicht nachvollziehen. Und zwar aus einem einzigen Grund: Sie akzeptieren unterschwellig die politisch motivierten Beschlüsse (vitale Grundrechtsverletzungen, Aussetzung des Grundgesetzes, Verabschiedung nachteiliger Gesetze …) und zwar vermutlich solange, bis valide Ergebnisse vorliegen. In diesem Fall kann man nicht sicher sein, wissenschaftlichen Hochstablern aufzusitzen.
    Anders herum wird ein Schuh draus: Erst dann, wenn valide Ergebnisse vorliegen, dass genau dieses Virus ein Massenmörder ist, können und müssen politische Schritte eingeleitet werden. Valide Ergebnisse könnten innerhalb einer Woche vorliegen, wenn es vom RKI gewünscht wäre.
    Solange Sie davon ausgehen, dass Sie von nichts wissen, solange sollten Sie diejenigen, die eine andere Meinung zu diesem Themenkomplex haben, nicht ermahnen.

    • Ich will nicht ermahnen, sondern ich weise auf Widersprüche hin. Risiko-Vorsorge kann dann Sinn machen, wenn es eine Gefahr gibt, ohne dass man schon alle Daten erfasst hat. Wenn man alle Daten hat, dann kann es zu spät sein. So wird ein Schuh draus. Das ist das Gleiche wie in der Ökologie: Wenn alle Wissenschaftler dereinst einvernehmlich den anthropogenen Treibhauseffekt als Fakt akzeptieren sollten, dann kann es für ein Umsteuern zu spät sein. Zur Risiko-Vorbeugung gehört der Umgang mit Ungewissheiten. Ich unterstütze nicht alle Regierungsmaßnahmen, sondern kritisiere in aller Heftigkeit die Milliarden, die für den Militärsektor verbrannt werden, die anderswo gebraucht werden, und das Profitprinzip, weswegen auch selbst in Afrika viele Menschen zu wenig Geld besitzen für Seife, sauberes Wasser und Schutzmasken, weil die Preis fü das, was gebraucht wird, in die Höhe schnellen….

  13. Antti sagt:

    Diese betuliche Trautvetter-Über-"Ausgewogenheit" bringt doch garnix: eigentlich geben alle Beteiligten und Spezialisten (auch der mystische Drosten zumindest in einem Interview) zu, daß "Corona" für den Bevölkerungs-Durchschnitt harmloser ist, als eine übliche Grippe (oder höchstens wie eine "schlimme" Grippe), und für die üblichen Risikogruppen so schlimm wie immer – also gibt es hier keinen Religions-Streit zwischen "Verharmlosern" und "Verteuflern", in den man schwammig-humanistisch eingreifen müßte, sondern nur einen zwischen Realisten und Instrumentalisierern: die Realisten schließen sich der wissenschaftlichen Meinung von der relativen "Harmlosigkeit" des Virus an und ignorieren EBEN NICHT das Totsparen des "Gesundheits"-Systems und der Alten-Pflege und die Unterbezahlung der Beteiligten, während die Instrumentalisierer den Virus verteufeln und die menschlichen System-Probleme leugnen – letzteren müßte man eher inhumanes Umgehen mit Alten und Kranken anlasten, als den "Verharmlosern", die feststellen, daß schon immer Risikogruppen an oder bei Grippewellen sterben: das ist kein sozial-darwinistischer Zynismus, sondern die logische Folge der medizin-technischen Steigerung der Lebenserwartung von altersschwachen und chronisch kranken Menschen, die oft genug einen Großteil ihrer Rest-Lebenszeit in sowieso keim-verseuchten Krankenhäusern verbringen müssen… Die "Pandemie" verläuft natürlich parallel zu den national unterschiedlichen Einsparungen im "Gesundheits"-System: kaum verwunderlich, daß die von der neoliberal-reaktionären "Lega Nord" regierte Lombardei dank Rekord-Privatisierungen auch Rekord-Todeszahlen produziert hat
    Im übrigen stirbt man auch als Risiko-Patient nicht am "Corona"-Virus, sondern an BAKTERIEN, die aufgrund der viralen Immun-Schwächung Lungenentzündung hervorrufen, also an einer im Normalfall mit Antibiotika behandelbaren Krankheit: schwieriger bei Alter und Vorerkrankungen, und allgemein behindert durch die zunehmende Resistenz der Bakterien dank Antibiotika-Inflation in Human-Medizin und Schlachtvieh-Haltung… Also ebenso, wie Krankenhaus-Notstand, menschen-gemacht.
    Letzten Endes: alles wie gehabt – hätte man wie all die Jahre die "Herden-Immunisierung" der Risikolosen zugelassen, wäre die Sache schon längst gegessen. Jedenfalls kein Grund "einerseits" berechtigten Grundrechte-Einforderern "andererseits" mögliche Gefährdung ihrer Mitmenschen vor Augen zu halten, wenn die chaotischen Panik-Zahlen des Mainstreams das nicht hergeben: in Friedrichshain-Kreuzberg (Berlin) geniessen die Massen jedenfalls draußen die Frühlings-Sonne, ohne reihenweise in der Intensiv-Station zu landen.

    • Antti sagt:

      P.S. Wo bleibt Trautvetters im Titel angekündigter Bezug zum "Profit" ???

    • Ich kritisiere die neoliberale Politik und Ökonomie der Rendite-Orientierung, die Ökonomie des Profitprinzips und spreche abschließend von der Notwendigkeit der Überwindung der Profit-, Wachstums- und Konkurrenz-Ökonomie des Kapitalismus.

    • Ulrich Zenker sagt:

      Ich stimme Antti zu 100% zu – zu sehr "schwarz und weiß", zu viel Moralisieren. Niemand weiß, ob die Menschen ohne Corona weitergelebt hätten, vielleicht wären sie dafür an Influenza oder Pneumokokken oder …… gestorben. Man weiß es eben nicht. Man kann die Sterbekurve nur mit Spitzen in der Vergangenheit vergleichen und da sieht man eben keinen signifikanten Anstieg.
      Ein Punkt wurde jedoch vergessen: es ist nicht nur die "böse Lega Nord", die das Gesundheitswesen Italiens kaputt gemacht hat – die gibt es in Spanien zum Beispiel nicht. Es liegt auf der Hand, warum gerade in diesen zwei Ländern die Gesundheitsversorgung daniederliegt. Nachdem Griechenland mit seinen "faulen Bürgern" fertig gemacht worden war, wandte sich der IWF den anderen "kranken" Staaten der EU zu, für die der Euro viel zu stark ist. Wie Ernst Wolff bereits in mehreren Beiträgen erklärt hat, besteht der IWF als letzte Kreditinstanz auf radikale Kürzungen im Staats-, Sozial- und Gesundheitsbereich, bevor Kreditgelder fließen. Irland lehnte die IWF-Hilfe "dankend" ab und zug sich am eigenen Schopf aus der Patsche. Aber unsere beliebten Urlaubsländer standen knapp "vor Griechenland" und wären ohne Geldspritze vom IWF wahrscheinlich kollabiert. Es sind in Hauptsache diese Kreditbedingungen, die die beiden Länder so anfällig auf Corona gemacht hatten. Natürlich kommen verschiedene Situationen dazu, die die Lage weiter zuspitzten: die überdurchschnittliche Luftverschmutzung, die Antibiotika-Resistenz, die "3-Generationen-Wohnungen" usw. Es ist die Summe aller Einflüsse. Und deshalb ist es unverantwortlich und hetzerisch, wenn bei uns Mainstream-Medien in Schlagzeilen fordern: "Keine italienischen Zustände in Deutschland" oder so ähnlich. Daher dacore: man darf die Gesundheit nicht dem Neoliberalismus bzw. dem Markt überlassen!

    • Ulrich Zenker sagt:

      Italien und Spanien wurden vom IWF kaputt gemacht. Schaut Euch den Beitrag "IWF" vom "The Wolff of Wall Street" vom 5. Juli 2019 an!

  14. Die Bundesregierung begründet ihre Isolierungsmaßnahmen hauptsächlich damit, es müssten genug Intensivbetten vorhanden sein, wenn die Welle komme. Das Krankenhaussystem dürfe nicht kollabieren. Diese Argumentation wird durch den Palliativmediziner Matthias Thöns grundsätzlich in Frage gestellt (Dlf-Interview 11.04.20 um 08:12 Uhr mit Matthias Thöns, Palliativarzt, zu: „Intensivmedizin und Pflegenotstand“, Autor: Sawicki, Peter).
    Ein großer Teil der Coronapatienten, die intensivmedizinisch behandelt werden müssen, sind alte Menschen mit anderen Vorerkrankungen. 40 Prozent kommen pflegebedürftig aus einem Heim auf die Intensivstation. Dazu der Palliativmediziner Matthias Thön: „Es ist eine Gruppe, die üblicherweise und bislang immer mehr Palliativmedizin bekommen hat als Intensivmedizin, und jetzt wird so eine neue Erkrankung diagnostiziert und da macht man aus diesen ganzen Patienten Intensivpatienten.“
    Die Behandlungschancen dieser Patienten sind nach Thön extrem gering: nur drei Prozent der Patienten mit Atemversagen könnten durch Intensivbehandlung gerettet werden. 97 Prozent stürben trotz Maximaltherapie und eine große Zahl derer, die überleben, bleibe nach zwei bis drei Wochen Beatmung schwerstbehindert.
    Häufig würde eine solche Intensivbehandlung gegen den Willen der Patienten erfolgen. Nur 30 Prozent der Heimbewohner hätten eine Patientenverfügung, aber Befragungen hätten gezeigt, dass 91 Prozent der älteren Patienten eine Intensivbehandlung ablehnen, bei der das hohe Risiko einer Schwerstbehinderung besteht.
    Thön erklärt, es gehe aus vielen Untersuchungen hervor, dass die Beatmungszahlen in Deutschland explosionsartig zunehmen, und aus anderen Untersuchungen wüssten wir, dass diese Willensermittlung nur bei vier Prozent der Beatmeten stattfinde.
    Dabei spiele auch Geld eine Rolle, denn die Beatmungsmedizin werde sehr gut vergütet.
    Auf die Frage, warum die Bundesregierung die Priorität so stark auf die Intensivbehandlung lege, sagt Thön, das sei eine weltweite Ausrichtung, man glaube, die Krise zu managen, wenn man mehr Geld in das Gesundheitssystem stecke und die Zahl der Beatmungsbetten erhöhe. Das sei aber falsch.
    Man müsse natürlich darauf achten, dass die Leute nicht ersticken, man müsse sie vernünftig palliativmedizinisch behandeln. Atemnot zu lindern sei für einen Palliativmediziner total simpel, das sei einfach möglich. Kein Mensch müsse heute mehr ersticken. Also wir müssten die Menschen nicht beatmen, damit die nicht ersticken, sondern Palliativmedizin könne das sehr leidlos gestalten. Wir müssten Maßnahmen gegen die Einsamkeit machen, wir müssten die Leute jetzt fragen, was sie denn wollten, wollten sie überhaupt die Maximalmedizin?
    Man müsse mit ihnen reden, sie rechtzeitig aufklären, mit ihnen über Patientenverfügungen sprechen. „Man sollte die Patienten tatsächlich ehrlich aufklären, dass Intensivmedizin nur mit minimalen Rettungschancen bei hoher Leidenslast durch die Intensivmedizin einhergeht, und fragen, möchten Sie das so, möchten Sie isoliert von Ihrer Familie, getrennt, die nicht mehr sehen, am Lebensende beatmet auf einer Intensivstation liegen, oder möchten Sie vielleicht doch lieber mit dem Risiko, dass Sie das nicht überleben, zu Hause bleiben, gut leidensgelindert? Und ich sage, die meisten alten Menschen werden diesen zweiten Weg gehen, wenn man denen das ehrlich sagt.“
    Das Fazit daraus ist für mich: Die Zahl der benötigten Intensivbetten ist viel geringer als die Bundesregierung angibt, und deshalb sind die Isolierungsbeschränkungen überzogen.

  15. GreenTara sagt:

    "Wer sich auf die These einer Harmlosigkeit von Corona festlegt, der verliert auch wichtige Bezugspunkte für Forderungen wie die, sich in der gegenwärtigen Lage mit medizinischem und pflegendem Personal zu solidarisieren und deren bessere Bezahlung und Entlastung zu fordern. "

    Der Schlussfolgerung möchte ich widersprechen, Herr Trautvetter. Ich halte SARS-CoV-2 für weniger gefährlich als meist dargestellt, dennoch trete ich sehr energisch für eine angemessene Vergütung, bessere Personalschlüssel und bessere Arbeitsbedingungen in der Pflege und medizinischen Berufen ein – und das seit mehr als 20 Jahren.

    Zudem stört mich die Struktur ihrer Behauptung, denn mit dieser Figur "wer xy, der tut/macht/sagt auch z" kann man alles, auch völlig Unsinniges zueinander in Beziehung setzen. Beispiel: "Wer zum Frühstück Tomaten isst, der isst auch Affenköpfe." ^^

    Ansonsten vielen Dank für Ihren Artikel, den ich insgesamt für sehr ausgewogen halte und dessen Fazit ich zustimme.

    Schöne Ostern!

    • Liebe GreenTara Wir wissen die (Un)Gefährlichkeit nicht unumstößlich faktenhart sicher. Es ist davon auszugehen, dass die Sensationspresse und autoritäre Machtpolitiker auch hier den Teufel an die Wand malen, um den Notstandsstaat leichter etablieren zu können; das sagt aber nichts über die (Un)Gefährlichkeit aus. Wer den Virus für weniger gefährlich hält, der verliert dadurch in der Tat wichtige Bezugspunkte für seine Argumentation, nicht aber alle.

  16. Einstein sagt:

    >"Jene, die darauf verweisen, dass sogenannte Corona-Tote nicht an, sondern mit Corona gestorben sind, verharmlosen die Situation, "

    FALSCH, Herr Tauwetter!

    Wenn jemand mit Krebs im Sterben lag und ihm dann Corona den Rest gegeben hat, dann wäre er auch ohne Corona an einem normalen Grippe Virus oder sonst etwas gestorben, was für einen Gesunden harmlos ist.

    Corona ist nicht gefährlicher als eine Grippe. Noch nie ist wegen einer Grippe die ganze Welt angehalten worden.

    Noch nie haben sich Politiker um die Alten geschert. Jetzt auf einmal haben die Politiker ihr Herz für die über 80 Jährigen entdeckt? Sind Sie wirklich so naiv, das zu glauben? Ich dachte bei KenFM arbeiten Leute mit mehr gesundem Menschenverstand.

    Und wenn nicht einmal die Todesursache untersucht wird sondern das RKI darauf besteht, den Toten sofort zu verbrennen, dann haben wir es hier mit einer Vernichtung von Fakten zu tun, die kriminell ist.

    • Guten Abend Einstein, Ihr Satz nach dem Wort 'Tauwetter' stimmt, ist aber kein Gegenargument.
      Ihr Satz, Corona sei nicht gefährlicher als eine Grippe, kursiert im Netz. Ob er stimmt, ist umstritten. Ihre Behauptung wird sich evtl. in einer Zeit wissenschaftlich unumstößlich bewiesen. Bis dahin ist er kein hartes Fundament für eine Behauptung.

    • Corax sagt:

      Leider muss Einstein in allen Punkten recht geben. Ich weise auch darauf hin, was z. B. Prof. Hadditsch sagt, einer der inzwischen zahlreichen Kritiker der fürchterlichen Panikmache: "Corona" ist nicht so harmlos wie eine Grippe – das verharmlost nämlich Letztere auf sträfliche Weise. Umgekehrt: Die Influenza ist so gefährlich wie "Corona".

      Die Grippe macht mit alten vorbelasteten Menschen das selbe wie Covid-19. Würden wir testen, wie viele jährlich MIT Grippeviren sterben, bekämen wir horrende Zahlen. Das ist natürlich bekannt, gerade und erst recht dem RKI etc. Trotzdem wurden noch nie auch nur im Ansatz solche Maßnahmen vorgeschlagen, gefordert oder gar durchgeführt.

      Und deshalb ist Ihre Argumentation, Herr Trautvetter, nicht schlüssig.

      Wichtig ist noch der Hinweis, dass es viele internationale Experten schon im Januar so sahen. Später hat sich keiner mehr getraut, es auch zu äußern. Bis der mutige Herr Wodarg kam, der für mich jetzt schon ein Denkmal verdient hat.

    • Thees sagt:

      Einstein ich gebe dir in allen Punkten recht, außer in dem über KenFM. Gerade jetzt ist es wichtig auch mal andere Sichtweisen zu hören, da sonst keine Diskussionen zustande kommen.
      Und Herr Trautvetter solange es kein "hartes Fundament" gibt, gibt es auch keinen Grund für völlig übertriebene Maßnahmen. Wenn man nur die Mainstreampresse verfolgt bekommt man den Eindruck hier würde Ebola grassieren, dem ist aber definitiv nicht so. China kehrt langsam auch wieder zur Normalität zurück. Selbst die offiziellen Zahlen erwecken nicht den Eindruck als wäre es schlimmer als die Grippewelle 2017/2018. Hier geht es um viel höhere Ziele.

    • Kirsten sagt:

      Danke Einstein, gut getroffen!

    • Wer nur in die eine Argumentationsrichtung nach Bestätigung sucht, findet Bestätigung, ohne dass das wissenschaftlich Stand hält. Es gibt z.B. auch das: COVID-19 – eine Zwischenbilanz oder eine Analyse der Moral, der medizinischen Fakten, sowie der aktuellen und zukünftigen politischen Entscheidungen
      Prof. Dr. med. Dr. h.c. Paul Robert Vogt – DMZ – FORSCHUNG / MEDIZIN / POLITIK ¦GASTKOMMENTAR von Prof. Dr. med. Dr. h.c. Paul Robert Vogt – das kann jede/r per Suchmaschine öffnen

  17. Jeck sagt:

    lieber Herr Trautvetter,
    …von welchen DemokratInnen, die sich Sorgen machen und von welcher Demokratie sprechen Sie? Wenn solch Zustand wie der augenblickliche möglich ist, gab es dann überhaupt so etwas? Oder war das ein Kunstprojekt ?

    • Milchgesicht sagt:

      Wenn Deutschland mindestens seit 1945, eher seit 1918 nicht souverän war, dann muss es doch jemanden geben, der dieser Souveränität hält.

      Wer hat seit 1918 unser Land treuhänderisch verwaltet?

      Und zu dem müssen wir gehen und unser Recht einfordern. Und das kann ja wohl kaum ein Verwaltungseinheit sein, die mit dem managen und coachen der Unfreien beauftrat wurde.

      Freiheit gewährt Dir nicht der Gefängniswärter, auch nicht der Direktor. Nur irgendwas drüber isr dazu befugt.

      Ich tippe mal auf die Aliierten, die Herren von Jalta oder Potsdam, die haben noch die Hosen an.

      Merkel und jeder andere im Apparat sind doch nur Angestellte der Firma BRD. Die big four (heute nicht mehr ganz so groß) könnten entscheiden, dem deutschen Volk sei Recht zurück zu geben.

      An die sollten wir uns wenden. Die aktuelle Regierung stammt noch aus der deep state Blütezeit. Ich denke Putin, Xi und Trump sind sich einig. Nur das Merkelregime glaubt noch an die Rückkehr ihrer Einflüsterer an die Macht.

      Es brauch die Rückkehr zu einer Verfassung.

    • Demokratie ist nach meinem Verständnis eine Gesellschaft der Partizipation.
      Sie schützt vor allem diejenigen, die in einer benachteiligten Lage sind und begünstigt deren Aktivität zur Überwindung der einengenden Verhältnisse. Ich verweise da auf Bert Brechts Bild, demzufolge es an der Sache vorbei geht, sich über einen reißenden Fluss zu beklagen, wenn man sich keine Gedanken darüber macht, welches Flussbett den Fluss einengt. Freiheit gibt es nicht auf Kosten der Freiheit anderer. Das gilt auch für Demokratie.
      Milchgesicht, die Alliierten als Gefängniswärter darzustellen und von einer Rückkehr zur Verfassung zu sprechen,… das sind alles Sprachbilder, die ohne kritische Bezüge auf die Verbrechen des deutschen Faschismus sehr viel von Propaganda an sich haben.

    • Milchgesicht sagt:

      Als ob der "deutsche Faschismus" als Bezugsrahmen für alles auf ewig herhalten muss.

      Demokratie, Partizipation, das sind doch ebenso "Sprachbilder" – wenn wir schon dabei sind.

      Wie hielten Sie es denn mit Demokratie, wenn bei einer Abstimmung herauskäme, dass die Mehrheit lieber den Kaiser zurück haben will anstatt einem zunehmenden Globalismus der Gutmenschen sich zu unterwerfen?

    • Nein, der deutsche Faschismus kann und muss nicht für alles herhalten. Er ist Hintergrund u.a. für Fragen der Nachkriegsgeschichte und der Verfassungsgschichte Deutschlands mindestens ab dem von den Nazis so genannten Ermächtigungsgesetz.
      Demokratie ist sicher mehr als ein Sprachbild.
      Als Vertreter der Partizipation bin ich kein Vertreter einer undemokratischen Autokratie, wie es eine Monarchie ist, in der die Regierungsspitze per Geburt entschieden wird..

    • Milchgesicht sagt:

      Ich halte die Überlegungen, dass die Spitze der Zentralbankenstruktur am Ende im Vatikan zusammenläuft nicht für so abwegig wie ich das noch früher getan habe, als man bei der Königin von England die Spitze zu sehen bereit war.

      Intersaant ist es doch allemal, warum der Logenkrieg bi s1918 gegen bestimmte Monarchien, v. a. in D und RUS, geführt wurde und andere au0en vor blieben.

      Sehen Sie, in den Notstand kommt man leicht hinein, doch wer "führt" einen wieder heraus?

      Das Volk dürfte es kaum sein. Die meisten wären aktuell einfach nur heilfroh, den status quo ante zu Pfingsten geschenkt zu bekommen. Tja, mehr st nicht zu erwarten.

      Da lohnt schon länger der Blick auf die Nesara / Gesara, das Q-Movement und alle damit zu beobachtenden tatsächlichen Veränderungen in den Reihen des deep state. Da hat sich seit 2017 mehr veräbdert als wir uns je zu denken gewagt hatten.

      Und das bashing von Trump und Purin wird jeden Tag saftloser. Was ist mit Nato / EU / Israel? Da kommt schon lange nichts mehr.

      Die Musik spielt woanders. Und wenn man Deutschland über den Umweg der Wiedereinsetzung der Monarchie in die Souveränität bringt, dann wird das hier kaum spürbaren Widerstand erzeugen.

      Die Leute haben dieses ehr-, sinn- und würdelose Parteiengeschacher und Lagergehacke von lechts und rinks so was von Dicke, das kann man sich in der entsprechenden Blase gar nicht vorstellen.

      Die Leute wollen ihr Leben leben, sie haben nur das eine. Und Freiheit ist das Zauberwort und keine zentrale Bevormundung. Und hatte auch das Kaiserreich wesentlich mehr zu bieten: Innere und äußere Sicherheit sowei Wohlfahrt wie seit Bismarck. Ansonsten jeder nach seiner Fasson und fertig ist das Leben.

    • Das lassen wir mal so stehen.

    • Milchgesicht sagt:

      Sie zumindest und ganz offensichtlich schon.

      Die Antwort aug das, was auch in ihrem Namen aktuell gut geheißen wird, lautet Freiheit.

      Und nichts anderes.

  18. Jitka sagt:

    "Jene, die darauf verweisen, dass sogenannte Corona-Tote nicht an, sondern mit Corona gestorben sind, verharmlosen die Situation, denn: Wenn Menschen an einem Mix mehrerer pathologischer Prozesse leiden, darunter Corona und dann sterben, dann könnten zumindest einige ohne Corona noch leben."

    Ich gehöre zu denjenigen, die sehr daran interessiert sind, zu erfahren, bei wieviel Menschen Covid-19 wirklich als Ursache oder Mitursache den Tod bewirkt hat. Momentan gehen Palliativpatienten im Krebsendstadium oder Herzinfarktverstorbene in die Statistik ein, bloß weil ihr (klinisch höchst fragwürdiger) PCR Test positiv war.

    Es ist möglich, dass in Deutschland kein einziger Mensch oder Hunderte an SARS Cov2 gestorben sind, durch flächendeckende Obduktionen könnte sich in Bezug darauf zumindest ansatzweise ein klareres Bild ergeben.

    Für mich eine relevante Information bei der Frage, ob die Maßnahmen gerechtfertigt sind. Warum nicht gut über Regierung???

    • Ich gehöre auch zu jenen, die genau Bescheid wissen wollen.
      Deshalb unterstütze ich diese Petition: openpetition.de: fuehren-sie-die-baseline-studie-durch-wir-brauchen-endlich-saubere-corona-daten (kann mensch gut selber mit der Suchmaschine fiinden).
      Zitat: "Ich habe Respekt vor dem Corona-Virus, aber ich habe auch Angst um meine und unsere wirtschaftliche und soziale Zukunft und ich habe größte Angst um unsere Demokratie.
      Inzwischen gibt es viele Stellungnahmen renommierter Experten, dass Corona ähnlich (un)gefährlich ist wie eine Influenza und dass der ganze Lockdown sinnlos und sogar schädlich ist…"

  19. Diamat sagt:

    Die Beurteilung der Gefährlichkeit des Virus (besonders als Laie) war und ist natürlich auch zum jetzigen Zeitpunkt schwierig. Darauf weist Herr Trautvetter richtigerweise hin. Dennoch verdichten sich gegenwärtig Tendenzen, die auf eine weniger große Dramatik hinweisen, als es die bekannten regierungsoffiziellen Fachleute vorhersag(t)en (z.B. erste Resultate der Heinsberg-Studie).
    Wenn es an Fachwissen mangelt, kann oft die politische Intuition bzw. der gesunde Menschenverstand helfen. Ich möchte dies mit folgendem Vergleich verdeutlichen:

    Du hast vor zehn Jahren ein Haus bauen lassen und hierfür den Architekten D. beauftragt. Das Haus stürzt nach kurzer Zeit ein. Architekt W. wird nun mit einem Gutachten beauftragt und stellt fest, dass sich D. grob verrechnet hat und außerdem in Geschäftsbeziehungen mit Baumateralherstellern steht, die minderwertige Ware verkaufen.
    Jetzt willst du dir heute wieder ein Haus bauen lassen. Preisfrage: Welchen Architekten beaftragst du? D. oder W. ?

    Die Bunderregierung arbeitet wieder mit D. zusammen! Na gut. Jeder kann sich ja mal irren.

    Die politische Linke muss – gestützt auf die Expertise namhafter Wissenschaftler wie Dr. Wodarg oder Prof. Bhakdi und Erfahrungen aus der jüngeren Vergangenheit – versuchen, einen viel kritischeren Diskurs mit dem wissenschaftlichen Mainstream zu führen, was die Gefahreneinschätzung betrifft. Nur alleine die undemokratischen und klassenspezifisch ungerechten Auswüchse der "Maßnahmen" oder die Berechtigung deren Dauer zu kritisieren greift zu kurz.
    Dies ist momentan eine Vakanz auf der Linken, in die zunehmend rechtsesoterische Irrlichter hineinstoßen mit ihren kruden Theorien, in denen oft Flüchtliche, Klimapolitik und Viruskrise zu einer stinkenden bräunlichen Pampe zusammengerührt werden.

    In der Beurteilung, welche Konsequenzen aus dem ganzen Vorgang zu ziehen sind (Ausbau von Gesundheitswesen, Abbau des Rüstungsetats) stimme ich Dem Artikel natürlich vollkommen zu. Es muss verhindert werden, dass die Rechnung hinterher diejenigen zahlen, die – in welcher Form auch immer- von ihrer Arbeitskraft leben müssen.
    Keine Umverteilung von unten nach oben unter dem Virus-Vorwand!

  20. Michael Späte sagt:

    Ich möchte dazu folgendes anmerken. Sicher könnten einige nich Leben wenn Corona nicht wäre. Zumindest noch ein paar Tage länger, oder Wochen. Keiner weiß das. Die meisten von uns Menschen sterben wohl irgendwann. Für jeden einzelnen ein Schicksal oder eine Erlösung. Das wird auch gerne vergessen. Einige Statistiker und Fachmediziner verharmlosen auch nichts. Sie fordern sichere Daten und eine angemessene Umgangsweise (Obduktionen, Stichproben beobachten). Wie viele sterben Zuhause und im Heim, auch an Lungenentzündung. Kommen diese Menschen an ihrem "Lebensabend" in ein Krankenhaus und auf eine Intensivmedizinische Station, kann sie das auch nicht retten, das ist Fakt. Im Gegenteil, im Krankenhaus bekommen sie oft noch viel schneller "den Rest", weil noch weitere Keime und Viren hinzukommen, die man sonst nicht in der Wohnung hat.

    Die Verteidigung der Freiheit ist wichtig und unabdingbar. Jetzt spüren das alle, ob arm oder reich, allerdings wie der Autor zu recht schreibt mit unterschiedlichen Folgen. Was mir fehlt ist die Differenzierung durch die Medien und das man den Menschen die Eigenverantwortung gibt, verantwortungsvoll im eigenen Umfeld zu handeln. Niemand würde ernsthaft absichtlich Schaden zufügen, so wie während aller Grippesaisons der Vorjahre auch nicht. Es kann nicht angehen, das alle gesunden kollektiv "verhaftet" werden. Auch wenn der Vergleich etwas hinkt. Angenommen wir wollten unsere Gefängnisse nicht überlasten in einer Zeit, in der immer mehr Menschen über das Internet Straftaten ankündigen. Dann sind die im Gefängnis, die Straftaten begangen haben, und man beobachtet die, die Straftaten angekündigt haben. Alle anderen Bürger, könnten theoretisch auch straffällig werden. Aber sperren wir deswegen alle gleich Zuhause ein um weitere Straftaten zu verhindern?

    Mir geht das Ganze definitiv zu weit. Das ist Entmündigung und teilweise Freiheitsberaubung und politische Willkür. Man weiß doch mittlerweile genau, welche Risikogruppen es gibt. Also schützt man die. Dann reichen auch die Schutzmasken aus. Genau das hat übrigens das Infektionsschutzgesetz auch ausgesagt. Kranke, Infizierte, Ausscheider sind zu beobachten und ggf. zu isolieren und zu schützen. Nicht kollektiv alles und Jeden.

    Mag sein das ich mich irre, die Zahlen werden es später belegen. Aber diese Entwicklung hier ist meiner Meinung nach gerade der Schuss mit der Kanonenkugel auf den Spatz.

  21. 13rh07 sagt:

    Vorschläge zur Sicherung der Demokratie konnte ich in diesem Artikel nicht finden, noch nicht einmal in der Überschrift … . Schade. Dafür enthalten sind Polarisierung und Vorverurteilung. Auch schade.

    • Wir brauchen an der Basis Bewegungen, die in gegenseitigem Respekt entschieden und gewaltfrei beharrlich Einschränkungen von Grundrechten im Alltag bei Diskriminierungen und im Großen bei Fragen der Gewaltenteilung und Medienpolitik bekämpfen, die umgekehrt für den Ausbau der Mitbestimmung in den Betrieben, für Partizipation von Bürger*innen bei Entscheidungen und bei ihrer Umsetzung auf allen Ebenen des Lebens. Die Tatsache, dass die Politik in einem demokratischen Rahmen stattfindet, muss im Angesicht der durch Krisen sichtbar werdenden Gefahren verteidigt und ausgebaut werden. Das erfolgt nur mit Druck von der Öffentlichkeit her, also von der Basis ausgehend. Ohne eine außerparlamentarische Opposition für die Demokratie wird die Stimme des Schutzes der politischen, individuellen und sozialen Menschenrechte im Parlament schwächer. Bewegungen, die es hier braucht, das sind die Ökologie-, Friedens-, Gewerkschafts-, Solidaritäts-, Datenschutz-, usw. Bewegung. Aus einer entschiedenen Minderheit muss eine einflussreiche Mehrheit werden. Nur gemeinsam können wir etwas erreichen. Bescheindene Nachfrage: Was, 13rh07 empfehlen Sie?

  22. Axel Eckermann sagt:

    Jene, die darauf verweisen, dass sogenannte Corona-Tote nicht an, sondern mit Corona gestorben sind, verharmlosen die Situation, denn: Wenn Menschen an einem Mix mehrerer pathologischer Prozesse leiden, darunter Corona und dann sterben, dann könnten zumindest einige ohne Corona noch leben.

    Das Argument wäre für jede Grippewelle anzuwenden, auch für die mit geschätzten 25000 vor wenigen Jahren. Es sit akzeptiert, dass jeden Tag x Menschen durch Schusswaffengebrauch, Y Menschen im Straßenverkehr und alle paar Sekunden ein Kind auf der Welt verhungert usw. usw. Dieses alles wird ausgeblendet und muss mich von anderen distanzieren, kann mir einen Virus beim Frisör einfangen, weshalb dieser nicht mehr arbeiten darf und es werden im ÖPNV Ticket verteilt, in welcher Reihenfolge geatmet werden darf.
    Diese Diskussion der Abwägung kann bis zum Sankt Nimmerleinstag geführt werden und sämtliche Kommentarspalten hier blockieren und wir träfen nicht den Punkt.

    Ich habe große Sorge, dass morgen irgendwelche blauen Punkte auf der Straße gefährlich sein WERDEN oder Supercorona 7.0 im Anmarsch ist, wann es sinnvoll ist und missbraucht werden kann. Die Herde ist bereit, schweigend zu folgen und fordert es ein, sich einem System zu unterwerfen, welches ja der Gesundheit dient und unser aller Freiheit letztendlich beraubt.

    • Axel Eckermann sagt:

      Zumindest sollte jeden klar werden, dass die Aufhebung der momentanen Einschränkungen die Situation nicht entspannt

    • will_C sagt:

      <a class='bp-suggestions-mention' href='https://kenfm.de/members/axel/' rel='nofollow'>@Axel</a> Eckermann:
      Ich zitiere Sie:
      "Zumindest sollte jeden klar werden, dass die Aufhebung der momentanen Einschränkungen die Situation nicht entspannt."

      Das ist mir überhaupt nicht klar und ich habe auch nicht das Gefühl, dass mir das klar werden sollte. Aber ich lasse mich gerne belehren. Versuchen Sie es! Was spricht für Ihre These?

  23. will_C sagt:

    Ich habe die Fnords gesehen.

  24. Thees sagt:

    Grundsätzlich kann man dem Artikel Recht geben, aber ich halte die gesamten Maßnahmen der Bundes- und Landesregierungen für völlig übertrieben! Es kann nicht sein das wegen einem Virus der Grippeänlich ist, alles auf an die Wand gefahren wird inklusive der Grundrechte. Da muß man der Natur ihren Lauf lassen und hat nichts damit zu tun das man sich unmenschlich verhält, sonst muß man in Zukunft jeden Herbst und Frühjahr den ganzen Laden dicht machen. Man kann die gefährdeten Gruppen auch anders schützen. Nächstes Jahr kommt bestimmt Covid 20.
    Meine Forderung lautet 2% BIP für Gesundheit und Bildung, aber gewiss nicht für Rüstung und die Verstaatlichung aller Krankenhäuser. Gesundheit darf definitiv nicht dem Profit dienen. Zusätzlich sollten die Produktion aller deutschen Rüstungsfirmen gestoppt werden, die können ihre Produktion auch auf menschliche anstatt auf unmenschliche Produkte verlagern. Meiner Meinung nach ist dieser Schritt längst überfällig. Der Satz "Von deutschen Boden darf niemals wieder Krieg ausgehen" wird sonst ins lächerliche gezogen.
    Viele Politiker sprechen ja eh schon von Krieg in Verbindung mit Corona, da ist es nur logisch der Rüstung- auf den Gesundheitsetat zu verschieben.

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