Corona und die Kirchen – Interview mit den Pastoren Christian Stockmann und Alexander Bierhals

Bei den Filmaufnahmen einer Demonstration auf dem Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin wurden ein Vater und seine zwei kleinen Söhne von mehreren Polizisten abgeführt. Ein unglaublich berührender Moment, denn der abgeführte Vater ist ein Pfarrer.

Was ist in der Zeit von Corona mit der Kirche passiert? Wie konnte das wichtigste Fest der Christen, Ostern, weltweit ausfallen? Nur wenige Pfarrer und Priester wagten es, sich öffentlich zu melden. Hat die Kirche versagt? Tausende sterbende Menschen auf der ganzen Welt bekamen nicht das letzte Geleit durch die Kirche.

Das hat es in der Geschichte noch nie gegeben, die Kirche war in Kriegen und Seuchen immer an der Front und diesmal?

Ein kontroverses Interview von Kai Stuht und Ken Jebsen mit zwei Pfarrern, die die Öffentlichkeit nicht scheuen und einen Einblick in das Schweigen der Kirche geben.

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110 Kommentare zu: “Corona und die Kirchen – Interview mit den Pastoren Christian Stockmann und Alexander Bierhals

  1. Der Bundestag ist sich anscheinend bewusst, dass die Voraussetzungen für die Feststellung einer epidemischen Lage nicht mehr bestehen. Das hätte zur Folge, dass ALLE Verordnungen die nach §5IfSG angeordnet wurden sofort außer Kraft treten.

    Daher möchte man den Ausnahmezustand verlängern:

    Gesetzesentwurf (16.6.2020): Entwurf eines Gesetzes zur Weitergeltung von Rechtsverordnungen und Anordnungen aus der epidemischen Lage von nationaler Tragweite angesichts der Covid-19-Pandemie
    "Nach § 5 Absatz 1 Satz 2 IfSG hebt der Bundestag die Feststellung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite wieder auf, wenn die Voraussetzungen für ihre Feststellung nicht mehr vorliegen."
    —>"Dies ist inzwischen der Fall. " (Das steht da tatsächlich)

    https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/200/1920042.pdf

  2. ich habe Ken Jebsen ganz anders verstanden, nämlich dass dieser Maskenlogik/Regierungslogik zufolge auch das Rauchen, sich Speck anfuttern, Alkohol trinken usw. verboten sein müsste, WENN es denn um unsere Gesundheit ginge. Nicht aber, dass er meinen würde, dies solle verboten werden. Für wie blöde und engstirnig haltet ihr ihn denn? (-:

    Und es erscheint doch schon etwas widersprüchlich, wenn ein Mensch seine Lungen langsam oder auch schneller mit Nikotin vergiftet, andererseits große Angst hat, dass durch Andere seine Lungen angegriffen werden (war ja ewig Thema im Kontext mit Corona). Darum liegt das Raucher-Beispiel natürlich nahe.
    Ich selbst schütze mich nicht, aber ganz D soll eine Maske zu meinem Schutz tragen. Wenn ein militanter rauchender Maskenbefürworter sowas sagt, kann das maskenablehnende Nichtraucher schon ratlos machen. Oder auch wütend- wenn er z.B. darunter leidet, dass seine Kinder in der Schule Masken tragen müssen und vllt einen seelischen Knacks davon tragen. Oder ganz einfach weil er schlecht unter diesen Dingern atmen kann.
    Aber ich sehe keinerlei Zusammenhang zwischen militanten Maskenbefürwortern und Quarzen (-:

    ich habe alle Kommentare hier gelesen und kann jeden einzelnen Schreiberling gut verstehen. In einem bestimmten Kontext hat mMn jeder recht mit seinen Ansichten. Aber schade, dass das Thema Kirche, Religion, Glaube immer zu Konflikten führt. Ich habe es sehr selten anders erlebt. Sobald von Glaube die Rede ist, wird losgedonnert mit den Vergehen der Kirche. Absolut verständlich und wahr, aber ich persönlich betrachte den Glauben erstmal unabhängig von der Kirche. Zudem kann man in jedem Lebensbereich aus einer unsprünglich guten Idee etwas schlechtes machen. Davon ist ja auch die Wissenschaft nicht auszunehmen. Die Medizin, die fast nur noch aus Medikamentengabe besteht, ist auch so ein Beispiel dafür.

    ich wurde streng atheistisch erzogen (-: Und mir sind die Gedanken der Atheisten hier sehr vertraut. Viele Male gehört und früher z.T. selbst gedacht- bis endlich zu mir durchdrang, dass ich gläubig bin (-:
    Es kann für einen gläubigen Menschen genau so belastend sein, immer sofort von Atheisten belehrt zu werden, wie umgekehrt viele unter einer streng religiösen Erziehung litten. Für mich war es belastend immer wieder die gleichen Gespräche zu führen, die für mich am Thema vorbei gingen. Ein bisschen ähnlich, als sollte man empirisch unterm Mikroskop die Liebe oder die Seele beweisen und all das nur auf dieser Wissenschaftsebene. Liebe biologisch, chemisch, physisch erklärt, bis man nichts mehr fühlt und sich völlig uninspiriert fühlt.
    ich finde mich in keiner Religion wieder…., dennoch gehe ich manchmal gerne in die Kirche, lese in der Bibel, bete….Meine Verwandten rollen seit Jahren die Augen deswegen, was mir nichts ausmacht. Ich habe auch gute Erfahrungen mit Pfarrern und Predigten gemacht…. Empfand ich nie belehrend oder lebensfern….

    Zu Ostern waren unsere Kirchen mit Flatterband abgeriegelt. Ich verstand nicht den Sinn, da die Türen ja sowieso zu waren. Ein unglaubliches Bild- abgesperrte Kirchen.

    Mir fällt auf, dass sofort immer angenommen wird, dass es beim Gläubigsein um Trost, Halt, Lebensbewältigung usw. ginge. Ich habe nie Trost im Glauben gesucht, sondern fand im Religiösen/Spirituellen einfach einen für mich großen Teil des Menschseins, den ich in der ansonsten recht verkopften materiell orientierten Welt vermisse. Gerade wenn ich besonders glücklich, ergriffen, dankbar… bin, hatte ich dieses Bling Bling religiöse Gefühl und habe nicht erst in einer schweren Zeit dazu gefunden. Für mich ist das ein genauso realer Teil des Lebens wie das sichtbar Materielle und gewiss nicht chemisch zu erfassen- Glückshormone halt (-: Das ist für mich unglaublich reduziert gedacht und nie habe ich in der Philosophie, Psychologie das religiöse Empfinden erfasst gefunden. Das ist für mich noch einmal etwas ganz anderes. Ich habe in der Uni auch mal ein Philosophie-Seminar zum Thema besucht. 14 Wochen dachte ich: was reimt der sich da zusammen?! (-: So kann nur ein Mensch reden, der nie religiös empfand. Ich kann das übrigens gut akzeptieren, bin ausschließlich von Atheisten umgeben.

    Hab ich nicht aufgepasst? Oder ging es in dem Gespräch an keiner Stelle um das Beten?! Das wunderte mich nämlich. Ich halte das Beten für eine sehr große Kraft und tue es sehr gerne. Aber nicht im klassischem Stil. Ich bete auch regelmäßig für das Ken-FM-Team (-: Heute schon geschehen. Das heißt, ihr seid jetzt geschützt (-: Manchmal ist es schwer, vom Hirn ins Gefühl zu kommen, sich dem mit Liebe im Herzen hinzugeben, denn nur so macht es meiner Erfahrung nach Sinn. Heute klappte es wunderbar!

  3. Hallo Ken,

    ja Du hast recht. Ich bin selber Raucher. Wir müssten – als Raucher – weitesgehend ausgeschlossen werden, von Entscheidungen die Lungen betreffen.
    Alkohol:
    Ich war selber 12 Monate bzgl. Alkoholentzug in Therapie.
    Nach meinen Recherchen kostet das den Steuerzahler um. die 12.000 bis 18.000 Euro pro Monat(!)
    Das ist doch ein super Geschäftsmodell.

    Bitte nicht falsch verstehen 🙂

    mauricetimmann@gmail.com

    • Ja Maurice, ich hoffe es geht Dir wieder gut. Der Therapie – Industrie wohl nicht so, man fragt sich hier auch wo die Gelder bleiben.
      Ein Freund von mir war nach einem schweren Motorradunfall 3 1/2 Jahre in Folge auf Morphium angewiesen(Schmerztherapie), also letztendlich schwer abhängig. Er selbst(nicht die Ärzte) erkannte dann, nicht mehr auf die Schmerzmittel angewiesen zu sein, für Arzt & Apotheke(Pharmaindustrie – Verkaufsstelle) war er eher ein "guter Kunde". Hat sich dann folgend zum Entzug angemeldet und ist am Bodensee/Reichenau in die geschlossene Abteilung zum stationären Entzug gegangen. Übrigens, er war nach 1 Woche wieder Zuhause(Abbruch), die Therapie sollte wohl 3 Monate gehen. Was er berichtet hat typisch für dieses kranke System.
      Bei Ankunft musste er feststellen(auf der Toilette) dass dort fröhlich Heroin gespritzt wurde, er der einzige Patient war der sich dort freiwillig eingewiesen hatte. Der Rest dieser Station bestand aus Knackis und Junkies, welche alle zwangsweise dort waren, ansonsten hätten sie wohl in den Knast gemusst.
      Irgendetwas mit einem Therapieparagrafen in der Richtung "Therapie statt Strafe".
      Das der eine Irrsinn. Der andere, das Budget zur Verpflegung war dort dermaßen gering, dass schon die Pfleger privat Geld zusammengelegt haben, um den Patienten an 2 Tagen Essen zu kaufen, weil dafür nichts mehr da war.
      Nach einem Gespräch mit einem Pfleger mit dem er wohl gut konnte, erfuhr er, dass die das machen aus Angst um ihren Arbeitsplatz sollte das rauskommen und offiziell werden. Wahnsinn, wo bleiben da die Gelder!
      Ich habe ihm dann geholfen eine Dienstaufsichtsbeschwerde aufzusetzen, darauf kam nicht einmal eine Rückantwort. Folgend Schreiben an das Ministerium – auch hier keine Antwort. Einzig das Schreiben an den Kostenträger brachte Feedback, man werde dies prüfen – nie wieder etwas gehört & gelesen. Na ja BW, das läuft hier teilweise ähnlich wie in Bayern. Das war 2013.
      Wir haben dann mal spaßhalber im Netz rumgesucht, festgestellt das es über die ganzen Jahrzehnte Therapie – Industrie KEINEN EINZIGE NACHWEIS für Langzeiterfolge dieser Therapien gibt. Da sind über die Jahre Unmengen an Geldern abgesackt ohne einen einzigen Nachweis für Langzeit – Erfolg.
      Die Anbieter der Therapien behaupten zwar angeblich Erfolge, ein tatsächlicher Nachweis ist nicht zu erbringen.
      Oder diese sektenartigen Therapieaufbauten, die die Arbeitskraft und den Therapiezwang(statt Knast) von Süchtigen ausnutzen um sich zu bereichern.
      Ein Thema – der blanke Abzock – u. Bereicherungsirrsinn. Ja, Super Geschäftsmodell – hier gibt es nichts falsch zu verstehen.

  4. "Bei mir zuhause kann das keiner einschränken…"
    Bei diesen Worten kam mir als erstes in den Sinn: Gab es das nicht schon mal? – die Zeit als Christen verfolgt wurden,
    sich heimlich treffen mussten…

    Das sind Christen die ich achten kann – leider eine Ausnahme unter denen die mir bislang begegnet sind.
    Die meisten sind leider kirchengläubige Heuchler, wie ich die Kirche, seit sie einst von Rom assimiliert und in ihr Gegenteil verkehrt wurde, als institutionalisierte Scheinheiligkeit betrachte. Ein griechischer Priester (eine der Ausnahmen) war es, der ausgesprochen hat, was jedem schon immer klar sein müsste: "Wenn Jesus wieder kommt, die Kirche wird ihn als erste ans Kreuz nageln."
    Unter genau solchen Kirchengläubigen bin ich aufgewachsen, was ich mit denen erlebt habe hat mir für lange Zeit jegliche
    Spiritualität vergällt, ich habe heute noch Schwierigkeiten irgendetwas Positives als Gott zu bezeichnen und es hat mich
    gelehrt: "An ihren Taten sollt ihr sie erkennen". Damit meine ich nicht kleine Notlügen, die braucht es auch, auch um anderen nicht ständig auf die Füße zu treten. Was ich meine sind relevante Dinge, wenn es um Leid und Leben geht, vor allem in großem Stil, wenn dabei die Reden nicht mit den Handlungen und Entscheidungen übereinstimmen, dann weiß ich womit ich es zu tun habe und egal was solche Leute an salbungsvollen Worten von sich geben – es ist hohles Geblubber. Leider scheinen das nicht allzu viele Leute zu begreifen.

    Ach übrigens – ich rauche und auch hier bitte nicht alle über einen Kamm scheren [ a bisserl grimmig guck ].

    In meinem Umfeld gibt es kaum jemanden der sich sklavisch an alle Maßnahmen hält, allerdings hat die Panikmache bei sehr vielen mehr oder weniger gegriffen. Viele davon haben Eltern/Großeltern in der Risikogruppe und genau darauf zielte die Panikmache, aber auch hier bröckelt es – aus unterschiedlichen Gründen. Aber egal, jeder muss seinen eigenen Weg zu
    Erkenntnis gehen, auf seine ganz eigene Art und nur wer das selbst will, das ist meine Erkenntnis aus zu vielen Versuchen beratungsresistenten Leuten ungefragt Fakten an die Hand zu liefern.

    • TOP, da stimme ich zu. Diese Erkenntnis sollte verbreitet werden – danke.
      Hilfreich Dr. Wodarg welcher sich mit derartigen Betrugsszenarien schon seit Ewigkeiten beschäftigt:

      https://www.wodarg.com/

      Zitat: "Lassen Sie sich nicht gegen COVID – 19 impfen", sein neuester Artikel "Gentechnik am Menschen unter falscher Flagge" hier:

      https://www.wodarg.com/impfen/

    • Stimmt!

      Nur ist Ihr posting, das Sie – exakt im gleichen Wortlaut – hier auch schon in anderen Kommentar-Threads gepostet haben, beim KenFM-Publikum massiv-mehrheitlich wohl eher das, was man "Eulen nach Athen tragen" nennen könnte.

      Wie gesagt: Ich gehe mit Ihrer Aussage grundsätzlich konform.

      Nur möchte ich gerne 2 Fragen an Sie stellen:
      "Was wissen Sie selbst(!) über Viren allgemein?" und
      "Was wissen Sie selbst(!) über SARS-CoV-2 im Besonderen?"

    • at: Duxingzhe

      Was das "Eulen nach Athen tragen" betrifft, hier könnte ja dann jede Meinungswiederholung/Fakteninfo entsprechend gekennzeichnet werden. Schön auch, dass ich endlich mal den Sprecher der kenFM – Mehrheit kennen lerne. Guten Tag.
      Und "exakt im gleichen Wortlaut" könnte bedeuten, dass ich exakt meine Meinung immer im gleichen Wortlaut wiedergebe. Ich weiß, wenig abwechslungsreich, dafür aber unkompliziert und leicht zu merken. Oder habe ich die Frage jetzt falsch verstanden, dann bitte ich um punktgenaue Spezifikation(noch eine Eule mehr in Athen).
      Es freut mich natürlich das Du "grundsätzlich" mit meiner Aussage konform gehst – danke. Das impli.., nein, anders rum, was wäre die ungrundsätzliche Frage?
      Dr. Wodarg beispielsweise, ist sicher in der Lage Nachfragen zu COVID – 19 und allen Vorkennzeichnungen auf seiner Website, für Laien befriedigend zu beantworten, auch Publikationen stehen hier zur Verfügung.
      Falls es noch einen anderen Grund zur Fragestellung gibt, bitte ich um punktgenaue Spezifikation(noch eine Eule mehr in Athen).

  5. Zu Kirsten 13. Juni, 12:27
    Sie haben recht, beide Pastoren gehören als Mitglieder von "Freien evangelischen Gemeinden" nicht zu den sog. Staatskirchen.
    Zu Monte 12. Juni 20:32
    danke für Ihren Hinweis.
    Wenn sie auf den Button "Main Signatories" gehen oder
    diesen LINK in den Browser: https://veritasliberabitvos.info/signatories

    finden Sie diese Initiatoren und Erstunterzeichner,
    Prelates and Priests
    Mgr. Carlo Maria Viganò, Archbishop, Apostolic Nuncio (promoter)
    Cdl Joseph Zen Ze-kiun, Bishop emeritus of Hong Kong
    Cdl Janis Pujats, Archbishop emeritus of Riga
    Cdl Gerhard Ludwig Mueller, Prefect emeritus of Congregation of the Doctrine of the Faith
    Mgr Luigi Negri, Archbishop emeritus of Ferrara-Comacchio
    Mgr Joseph Strickland, Bishop of Tyler, Texas
    Mgr Thomas Peta, Metropolitan Archbishop of Astana
    Mgr Athanasius Schneider, Auxiliary Bishop of Astana
    Mgr Jan Pawel Lenga, Archbishop emeritus of Karaganda
    Mgr Rene Henry Gracida, Bishop emeritus of Corpus Christi
    Mgr Andreas Laun, Auxiliary Bishop of Salzburg
    Mgr Robert Muetsaerts, Auxiliary Bishop of Den Bosc

    darunter den deutschen Gerhard Ludwig Müller, der deshalb übel angegangen
    wird. Auch die deutsche Bischofskonferenz distanzierte sich vom Aufruf.
    Eine Leserbriefschreiberin aus Regensburg teilte mit, dass sie jetzt wegen
    Gerhard Ludwig Müller aus der kath. Kirche ausgetreten sei.
    Die Quellen (entweder in Publik forum oder Kirche + Leben) kann ich leider
    nicht genauer angeben, weil ich die Ausgaben ins Altpapier befördert habe.

    Was ich jetzt aber gefunden habe, ist diese Meldung zu einer Umfrage in Deutschland
    zu diesem Offenen Brief. Der nachfolgende LINK führt zu einer Inhaltsangabe und
    zu einer Umfrage des Erfurter Meinungsforschungsinstituts Insa Consulere, wonach
    2.092 Erwachsene befragt wurden. 18 % finden den Aufruf gut, 56 % nicht.
    https://www.domradio.de/themen/weltkirche/2020-05-22/katholiken-gegen-vigano-umfrage-deutsche-groesstenteils-gegen-umstrittenen-corona-aufruf

    Jetzt aber hat Carlo Maria Vigano einen weiteren Brief geschrieben, mit welchem er Donald
    Trump seine Unterstützung anbietet. Näheres unter der Überschrift 'Trump-Lob für Papstgegner Vigano' und 'Vatikanjournalist zum Trump-Lob für neuen Viganó-Brief Ein Angriff auf den Heiligen Stuhl' erfährt man hier:

    https://www.domradio.de/themen/kirche-und-politik/2020-06-12/ein-angriff-auf-den-heiligen-stuhl-vatikanjournalist-zum-trump-lob-fuer-neuen-vigano-brief

    Beim Lesen des ersten Offenen Briefes zu Corona (der für mich kein Aufreger war) wusste ich noch nichts von der Gegnerschaft Viganos zu Papst Franziskus. Erst aus den Reaktionen darauf wurde klar, dass es um einen Inhalt (Corona) und um die Person (Vigano) geht.
    Grundsätzlich beurteile ich einen Text nach dem Inhalt und lehne ihn nicht einfach ab, weil
    mir der Schreiber nicht gefällt.

    Kirchenmitglieder und Personen in Leitungsgremien haben wie alle Menschen eine politische Einstellung. Insofern sind es einzelne Menschen und Gruppen, die sich z.B. zur Friedensbewegung äußern und mitmachen, nicht etwa die Institution 'deutsche Bischofskonferenz' oder eine ganze Pfarrgemeinde. Das ist ansich glasklar, scheint aber oft vergessen. Vor ca. 30 Jahren erlebte ich in einer Kirchengemeinde das ganze Spektrum gegensätzlicher Meinungen hautnah. Als ich nämlich bereit war, an Gottesdienstvorbreitungen
    mitzuarbeiten (über Schule, Religionsunterricht, Erstkommunion der Kinder sind Eltern
    eingebunden in solche Aufgaben), zog ich mich vollständig zurück, weil sich ein älteres Ehepaar fast rund um die Uhr eng einbrachte und dabei seine Haltung durchsetzte, nämlich
    keine fortschrittlichen KAB-Gottesdienste, keine Texte von brasilianischen Befreiungstheologen sondern stramm antikommunistisch.
    Der Gemeindegeistliche schwenkte notgedrungen auf diese Linie ein. Familien vor Ort,
    die sich für die "ersten vor Ort" hielten (ihre eigenen Worte), umgarnten sowohl den
    Schulleiter vom Gymnasium als auch den Geistlichen. Beide wurdcn Mitglieder dieses
    transatlantischen Clubs. Der Geistliche konnte zum Zeitpunkt seiner Priesterweihe
    hoffen, dass sich die Ergebnisse des 2. Vatikanischen Konzils von Johannes XXIII
    Bahn brechen würden (Ziele wie die Abschaffung des Zölibat, gemeinsames Abendmahl beider großen Amtskirchen u.a.m.), musste aber dieses schrittweise Zurückdrehen insbes.
    unter Johannes Paul II. (dem polnischen Papst) erleben.
    Dies führte zu vielen enttäuschten Kirchenmitgliedern, auch Kirchenaustritten.
    Auch heute gibt es selbstverständlich das ganze Spektrum analog der politischen Meinungen
    auch in den Kirchengemeinden, insgesamt aber weit weg von damaligen Aufbrüchen sowohl
    in Kirche und Staat.

    Zur Rolle von einzelnen mutigen Kirchenleuten und -gruppen im 3. Reich gibt es dieses schöne Video. Dass ausgerechnet Heinrich Bedford-Strohm es ist, der Dietrich Bonhoffer vorstellt, hat mich irritiert (ist er doch selbst völlig Regierungs-konform), aber vom Ansehen des Videos hält mich das nicht ab. Einiges darin ist neu für mich,
    z.B. in 21:19 Min., dass die heftige Reaktion oldenburgischer Bauern den Gauleiter davon abhielt, weiter die Kreuze in öffentlichen Gebäuden abhängen zu lassen.
    https://www.youtube.com/watch?v=lO89lLHeDmc
    Zur Rolle der Kirchen in der Friedensbewegung:
    http://archiv.friedenskooperative.de/netzwerk/histo115.htm
    oder hier zum Zuhören und -sehen: https://vimeo.com/82423969
    Der 10. Oktober 1981 war zwischen dem Interkirchlichen Friedensrat der Niederlande, der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste und der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden als erste große Aktion einer Kette europaweiter Demonstrationen verabredet worden.
    Das Netzwerk Friedenskooperative erinnert an das für viele Engagierte prägende Ereignis auf seiner Internetseite ( www.friedenskooperative.de ) mit einer Diashow, Tondokumenten und den Redetexten von Heinrich Böll, Heinrich Albertz, Coretta King, Petra Kelly, Gert Bastian, Helmut Gollwitzer und Dorothee Sölle.
    https://soundcloud.com/friekoop/sets/10-10-81-bonner-hofgarten-demo/

    Heinrich Albertz, ev. Pastor und Politiker: "Wir wollen wissen was kommt."
    http://archiv.friedenskooperative.de/netzwerk/histo118.htm

    Schönes Tondokument vom 10.10.1981 So wurde einst berichtet:
    https://www.youtube.com/watch?v=ULo-QOPKYQs
    Am 22.10.1983 in Bonn
    https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/hier-und-heute-reportage/video–stunden-in-bonn—die-friedensbewegung-gegen-aufruestung-100.html

    Also im Bundestag noch Debatten, die ihren Namen verdienen, geführt wurden:
    https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/25482592_debatten09-200098

    …"Vor 40 Jahren hingegen standen Kirchenleute beim Protest gegen den nuklearen Schrecken in den vorderen Reihen. Friedenskreise gründeten sich in den Kirchengemeinden und vernetzten sich, und zwar in West- wie in Ostdeutschland. In der DDR lavierten die Kirchenleitungen zwar, um es sich mit der SED nicht zu verscherzen, aber ohne die Bereitschaft von Pfarrern, Türen zu öffnen, hätte es dort keine Friedensbewegung gegeben"…
    http://evangelischer-kirchenbote.de/artikel/detailansicht/news/kein-aufschrei-gegen-wettruesten/

    Aus Mitte 2019: Paradigmenwechsel in der kirchlichen Friedenslehre?
    Über die Wiederentdeckung der biblischen Gewaltfreiheit
    https://www.friedenskooperative.de/friedensforum/artikel/ueber-die-wiederentdeckung-der-biblischen

  6. Die "Kirchen" mit ihren "alten" Religionen vs. die neue "Corona-Religion" (die neuen Ketzer heißen "Verschwörungstheoretiker"), … bzw. Glaube(?) vs. Aberglaube(?).

    Dazu hätte ich soviel zu sagen, dass ich min.(!) einen eigenen Blog, wie auch 48-Stunden-Tage und 14-Tage-Wochen bräuchte. Deshalb beschränke ich mich hier auf ein paar Zitate und einen Link zu einem aktuellen Interview.

    >> Dass Glaube etwas anderes sei als Aberglaube,
    ist unter allem Aberglauben der größte!" – (K.H. Deschner) <<

    >> Der Aberglauben schlimmster ist,
    den eigenen für den erträglicheren zu halten! (G.E. Lessing) <<

    Wie gefährlich ist Corona wirklich?
    – Prof. Dr. Dr. Daniel von Wachter im Gespräch (mit Gunnar Kaiser)
    auf den Seiten der mwgfd:
    https://www.mwgfd.de/2020/06/wie-gefaehrlich-ist-corona-wirklich-prof-dr-dr-daniel-von-wachter-im-gespraech/

    Eine philosophische Untersuchung des Neuen Coronavirus
    https://von-wachter.de/cov/Wachter_2020-NCoV-LaTeX.pdf

    Nue eine kurze Aussage meinerseits zum Talk-Titel "Corona und die Kirchen":

    Von deren Seite ist m.E. nicht das Geringste an Unterstützung für Andersdenkende, Corona-, bzw. Regierungskritiker/-innen zu erwarten.

    Die "Kirchen" haben sich – historisch betrachtet – kontinuierlich und immer an den jeweils Herrschenden orientiert. In Krisen erst mal abgewartet und sich dann auf (selbst menschenverachtendsten wie dem Nazi-Regime) Herrschaftsebenen eingeordnet. – und von ihren "Schäfchen" – wie immer(!) – mit Inaussicht-Stellung eines Paradises, jeder auch nur erdenklichen Unterdrückung durch Unrechtssysteme Gehorsam zu leisten (Ausnahme: Religionsausübung durch Gottesdienste. – um dadurch evtl. revolutionäre Gefühle wieder in Richtung Gehorsam zu lenken).

    Bei den paar wirklichen "Helden" (bspw. Franz von Assisi, Dietrich Bonhoeffer … [nein, nicht Mutter Teresa, die wäre ein ganz spezieller Fall]) schämen sich die Religionsvertreter nicht, sie als Feigenblatt für die gigantische Verdorbenheit ihrer Institutionen zu benutzen.

    • Nachtrag

      Kurzes Zitat aus oben verlinktem Gespräch mit Prof. Dr. Dr. Daniel von Wachter zum "Corona-Glauben":

      >> … Es ist ein interessanter Fall von Dummheit, es ist nämlich das gleiche wie beim […] Aberglauben. Aberglaube ist im Wesentlichen auch falsche und unbegründete Überzeugung über Kausalität.

      Also: Da hat jemand eine Amulett, und sagt das schützt mich (da)vor (x, y, z …)
      Oder: (…) Ich habe Nashornhorn gemahlen (und) gegessen, dann bin ich gesund geworden.
      Oder auch: (…) mein Acker trägt nichts – der Nachbar hats verhext.

      Da läuft etwas schief mit Kausalitäts-Zuschreibung. Da sieht man schon, da ist der Mensch anfällig. Da kann er Fehler machen. Und das geschieht. Also diese falschen abergläubischen Kausalitäts-Überzeugungen entstehen, wenn ein Mensch seine Kausalitäts-Überzeugung nicht durch kausales Denken formt, sondern indem er anderen Menschen glaubt.

      Das ist ein Fall von Autoritätshörigkeit. (…) <<

    • Das ist das Geheimnis des Glaubens. dass es Gottes Geheimnis ist und bleibt, wem er den Glauben geschenkt hat und wem nicht und das wird so sein, bis es am Jüngsten Tag beim Jüngsten Gericht von Gott selbst allen offenbart werden wird.

      Und darum steht es keinem Menschen zu, zu urteilen über seinen eigenen Glauben oder Unglauben oder den Glauben oder Unglauben seines Nächsten.

      Und wenn der Mensch es sich trotzdem anmaßt, über seinen eigenen Glauben oder Unglauben oder den Glauben oder Unglauben seines Nächsten zu urteilen, dann sind die Folgen schrecklich und es entsteht entsetzliches Leid.

    • NomoreMartini:

      Weswegen auch jed/-r glauben kann/darf, was er/sie selbst will.

      Nur:
      Daraus eine Allgemeingültigkeit für alle anderen Menschen zu behaupten, geht nicht nur eindeutig zu weit, sondern beweist eigentl. die Übergriffigkeit bzw. Respektlosigkeit von Gläubigen ggü. Glaubens-Freien.

    • Danke, interessante Aspekte. Ich habe mir grade mal den Brief der Lehrerin durchgelesen(mwgfd):

      https://www.mwgfd.de/2020/06/brief-einer-lehrerin-erfahrungen-in-der-neuen-normalitaet/

      Das ist leider typisch, sie schreibt sie geht nicht auf Zusammenkünfte/Kundgebungen, man könne sich denken weshalb.
      Sicher verständlich, die Angst um Existenz, Beruf und damit Leben auszublenden gelingt nicht jedem gleichermaßen gut.
      Die logische Konsequenz wäre die Frage was die Zurückhaltung bringt, wenn das Leben dann nicht mehr lebenswert – dies ist es was sie eingangs beschreibt.
      Doch anzurechnen ist ihr schon mal ihre Haltung, die Stellungnahme zum Impfen, aber auch sich an die Öffentlichkeit zu wenden, wenn auch verdeckt. Kein hoffnungsloser Fall, ganz gegenteilig. Meist ist es eine Entwicklungssache und die Frau ist auf dem Weg.
      Man kann nur hoffen dass es so vielen Menschen geht, irgendwann wird Unrecht unerträglich.

    • at: NomoreMartini

      Exakt, und wenn sie nicht gestorben sind, kommt Totkloppi vorbei und gibt ihnen den Rest…….
      Vielleicht die bessere Option, manche Geheimnisse sollten geheim bleiben, weil sie sonst keine Geheimnisse wären.

      Danke, das war heute für mich der zweite wirklich wertige Kommentar den ich lesen durfte. Danke hierfür.

      More Martini, weniger Gehirnzellen – bis zum jüngsten Tag. Aber hey, über Religion kann man sich ja streiten – wie über alles andere auch.

    • >> Frank – Rudolf sagt:
      "… Man kann nur hoffen dass es so vielen Menschen geht, irgendwann wird Unrecht unerträglich.
      Meist ist es eine Entwicklungssache und die Frau ist auf dem Weg.
      Man kann nur hoffen dass es so vielen Menschen geht, irgendwann wird Unrecht unerträglich." <<

      Es ist ein grandioses Trauerspiel. Diese Frau quält sich (wie wohl viele ihrer Kollegen/innen) in überzeugter, gutgläubiger Selbstüberzeugung von einem Bildungssystem, das so gut wie nichts mit Bildung, aber extrem viel mit (ökonomiotischer) Selektion zu tun hat (die weiblichen Mittäterinnen in zweiter Reihe der Kinderverderber?). Die ist m.E. erkennbar dermaßen engagiert in ihrer system-programmierten Überzeugung, dass sie auf Basis-Kritik vermutl. extrem aggressiv reagieren würde.

      Stimmt also: Irgendwann kann mensch nur noch hoffen.

      Nur:
      Was, wenn die Hoffnung (bekanntermaßen als Letztes) gestorben ist?!? – was dann?

      Ich meine: Erst DANN beginnt's wirklich!

    • >> Frank – Rudolf sagt:
      at: NomoreMartini
      (…) Vielleicht die bessere Option, manche Geheimnisse sollten geheim bleiben, weil sie sonst keine Geheimnisse wären. …<<

      Das ist für manche leider ein Problem! Denn – auch Glaubens-(be)Frei(t)e können Bibel zitieren, was zeigt:
      Der christliche "Gott" ist ALLES ANDERE, als ein Geheimnis.

      Denn:
      "Er" hat sich in (angebl.) seinem eigenen, "heiligen" Buch – der sogen. Bibel – selbst beschrieben:

      Zitat also aus AT 5. Mose 5

      >> Ich bin der Herr, dein Gott, (…) Du sollst keine anderen Götter neben mir haben!

      Du sollst dir kein Bildnis noch irgend ein Gleichnis machen
      [die Kirchen sind aber doch mehr als übervoll von Bildern von dir!*],
      weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was in den Wassern ist, tiefer als die Erdoberfläche.
      [das heißt doch faktisch bezügl. unseres Planeten: Absolut kein Lernen, keine Bildung, keine Wissenschaft.
      Nur: Dir glauben.*]

      (…) Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott [aha?!?*],
      der die Schuld der Väter heimsucht an den Kindern bis in das dritte und vierte Glied derer,
      [also eine Sippenstrafe bis zu meinen Urenkeln!!!]
      die mich hassen, der aber Gnade erweist an vielen Tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten. … <<

      Bei aller Liebe, aber: Sorry!
      Da such ich mir dann doch lieber einen menschenfreundlicheren "Gott". Oder, wohl eher: Gar keinen!

      Denn:
      Für einen Sklavenstatus braucht mensch keinen Gott, den findet mensch – mit evtl. masochistischen Bedürfnissen – nicht nur imaginär, sondern ganz real auch bei sadistischen Menschen (gute Adresse evtl.: Mr. Grey-Typen wie im Hyper-Kommerz-Erfolg der bundesdeutschen "C"DU/"C"SU/"S"PD-koalitionären Markt-Wirtschaft: "Shades of Grey"

      Also:
      Wenn ich als Glaubens-Freie Person das richtig deute, befinden wir uns alle in unserer aktuellen, spürbar inhumanen Situation EXAKT(!) in dem Prinzip, wie der "christl. Gott" sich in der Bibel selbst (faktisch im: S/M-Prinzip) beschreibt:

      Keine Fragen! – nur: Gehorchen! – der Autorität.
      Nicht selbst denken! – nur: Autoritäten glauben!
      Kritiker werden verhöhnt! – nur die Gehorsamen werden geliebt!
      usw.

      Und, wer nicht gehorcht: Für den/die gibt es Sippenbestrafung bis hin zu den Ur-Enkeln!

      Zu extrem formuliert?!? … das kann m.E. nur jemand behaupten, der
      a) keine ideologischen Parallelen ziehen kann, oder
      b) die Ernsthaftigkeit der aktuellen Situation noch nicht begriffen hat, oder
      c) grundsätzlich den Kopf lieber in den Sand steckt oder
      d) dem eigene, menschliche Empathie unterdrückt/aberzogen wurde.

      Oder: Wahlweise auch irgendeine Kombination aus diesen vier Komponenten.

      _________________

      Ausdrücklicher(!) Nachsatz:

      Dieser post richtet sich nicht(!) gegen einzelne Personen, die in ihrem Gott-Glauben Halt, Trost und Zuversicht finden. Solche Menschen toleriere ich nicht nur absolut, sondern ihnen ggü. habe ich die gleiche Empathie wie allen anderen. Es ist also ausdrücklich kein Angriff gegen gutgläubige und vertrauensselige, gottgläubige Menschen!
      Das posting ist ausschließlich eine sachlich-diskursive Erwiderung auf hier aufgekommene, religiöse Komponenten.

      [*] – Anm. d. V.

    • Danke AIOM, das Thema ist aber leider schon etwas veraltet, und damit meine ich nicht den Artikel von 2009 oder eben den Patentantrag aus 2007.
      Vorgang wurde auch schon in mehreren Science – Fiction Filmen verarbeitet.
      Das zeigt aber mal wieder wie selbst die harmloseste Technik von Geisteskranken missbraucht werden kann. Und auch, das genau dies einer der Punkte im System ist, um seit Jahrzehnten Menschen zu täuschen. Überall festzustellen, es werden gute und positive Dinge ins System eingebracht, egal ob Technik oder Lösungen. Diese werden dann mit ihren positiven Seiten beworben, folgend dann die negativen Seiten zu mannigfaltiger Verwendung ausgenutzt.
      Fast jedes Ding, jede Sache oder Ideologie ist gut, kann aber auch missbraucht werden. Genau das die Show welche das kranke System immer wieder abzieht. "Gut" anpreisen, dann "Schlecht" ausnutzen.

  7. So, geschafft, die letzten 15 Minuten musste ich den Kopf zusammenbeissen um durchhalten zu können.
    Dazu, die Basis, meine Basis bezüglich Religion ist nicht die beste. Hier ist von Beginn an eine kritische Betrachtungsweise vorhanden, welche sicherlich ein wenig abfärbt auf das Gesamtgeschehen. Ich weiß das ich nichts weiß, und das IST(Ist – Zustand) mein Wissen. Keine Götter, keine Religionen – kein herkömmlicher Glaube. Die Leistung unserer Gehirne reicht derzeit einfach noch nicht aus, um das materielle, oder auch spirituell Ganze zu begreifen. Punkt. Für diese Erkenntnis benötige ich keine Religion.
    Allerdings, oder trotz dessen, hat mich das Interview auch positiv überrascht. Meine negative Grundhaltung wurde leider eingangs bestätigt, hier durch Pastor Bierhals. In meinem Leben habe ich einige gläubige Menschen kennengelernt die durchweg bibelfest agiert haben, die "Heilige Schrift" auswendig, hoch und runter zitieren konnten, dies auch schon in sehr jungen Jahren.
    Pastor Bierhals gehört nicht zu dieser Gruppe. Hier greift das üblich langweilige Schema welches ich generell ablehne, was mich geradezu abschreckt, leider sehr weit verbreitet ist.
    Man klappt sein Büchlein auf, verliest/zitiert eine Textstelle und beginnt dann dem Gläubigen weitschweifend und langatmig zu erklären worum es nun eigentlich geht. Natürlich der eigenen Interpretation folgend. Eine Art Übersetzertätigkeit vollkommen überflüssigster Art, zumindest wenn man sein Fach beherrschen würde.
    Dann die Interpretations – Signalstärke der "lauteren Art". Hier wird dann nun folgend detailliert vermittelt was Gott will, so als ob ER ein guter Freund wäre, welcher seit Jahren Abends auf ein Bier vorbeikommt, seine persönlichsten Gedanken zum besten gibt. Also Hardcoreindoktrination vom Feinsten ohne Spielraum. Niemand, ABSOLUT Niemand kann sagen, nachweisen, belegen dass es eine gottgleiche Wesenheit tatsächlich gibt. Und wenn dies tatsächlich der Fall wäre, dann würde bei mir sogleich der Huhn/Ei – Gedanke greifen(wer war zuerst da). Absurd.
    Die ganze Zeit hatte ich bei Bierhals mehr den Eindruck, es handle sich um eine Religionswerbung mit "Kleinem Trommelwirbel". Abschließend wurde von Bierhals dann noch das übliche Angst – Drama suggeriert, "SIE werden später vor Gott stehen". Motivation, Zielsetzung und Glaubwürdigkeit bleiben für mich hier suspekt.

    Ganz anders Pastor Stockmann, ein absolut cooler Typ dem ich seinen Glauben auf Anhieb abnehme, auch wenn ich diesen nicht teilen kann. Der Mann wird überall überzeugen, ob auf einer Kanzel, in einem U – Bahn Durchgang oder einer Wiese.
    Klare Aussagen zu klaren Fakten ohne Übersetzer. Hier ist Format und Substanz satt anliegend. Ein grader Typ ohne Umwege auf dem richtigen Pfad.

    Beiden ist ihr Engagement hoch anzurechnen, das steht außer Zweifel, auch wenn mich die persönliche Gangart von Pastor Bierhals nicht zu überzeugen vermag. Muss sie auch nicht.
    Wie viele Andere auch, gefährden sie durch ihren mutigen Einsatz ihre Existenz. Sie könnten es beide einfach haben, aufs Knie sinken und die Merkel Sakramente durchhusten, so wie es ihre rückradverkrümmten Betgenossen landauf und ab zelebrieren. Die Staatsreligion? Angst First? Was soll man von solchen "Gottesdienern" halten, die sich in der Mehrzahl einem verlogenen kranken System anbiedern und unterwerfen? Wir wissen es alle. Die Pöstchen – Ideologie.
    5.000 – 7.000,-€ rum Monatsbezug je nach "Dienstjahren", Diensthäuschen, Dienstwagen und Dienstmagd(sorry Haushälterin). Na das ist doch schon was, Halleluja, hoch lebe Frau Merkel. Und ab und an, je nach Veranlagung, darf man dann noch Jungfleisch reißen – OHNE große Konsequenzen. Aber gut, das gehört hier jetzt nicht wirklich rein.

    Insofern, vielen Dank an Beide für ihren persönlichen Mut – DAS IN JEDEM FALL. Und nicht so eng sehen, ich mag einfach keine Religionen und das was sie mit Menschen gemacht haben und machen. Anhand der paar aufrechten Gläubigen die aufstehen, wird sich jeder denken können, worauf sich diese Aversion bezieht.

    • @ Frank – Rudolf:

      *zustimm* – Merci für Ihr posting, das dieses höchst-komplexe Thema i.V.m einer Gesprächsrunde in aktuellen Zeiten m.E. sehr zutreffend und reflektiert, also nicht nur neg.-kritisch, sondern kritisch-ausgewogen zusammenfasst.

  8. Jetzt ist es amtlich, CDU/CSU und SPD haben uns Bürger an Bill Gates verkauft!!
    Heute habe ich nachfolgende mail von derPetition "Sofortige Aufhebung aller in der "Corona-Krise" verfügten Einschränkungen bürgerlicher Freiheiten!" erhalten: (Auszug)

    "Leider besteht weiterhin die Notwendigkeit, Widerstand zu leisten angesichts der nicht zu übersehenden Strategie, die auf Zwangsimpfung zielt:
    Das am 3. Juni 2020 vom Koalitionsausschuss von CDU/CSU und SPD beschlossene Konjunkturpaket mit dem Titel "Corona-Folgen bekämpfen, Wohlstand sichern, Zukunftsfähigkeit stärken" (1) enthält unter Punkt 53 einen Schlüsselsatz. Der lautet: "Die Corona-Pandemie endet, wenn ein Impfstoff für die Bevölkerung zur Verfügung steht." Das bedeutet zweierlei: bis zu diesem Zeitpunkt bleibt die Einschränkung der Grundrechte bestehen – entsprechend Beschluss von Bundeskanzlerin und MinisterpräsidentInnen der Länder vom 15. April 2020 (2): "Ein Impfstoff ist der Schlüssel zu einer Rückkehr des normalen Alltags." Und es bleibt die Situation bestehen, die dem Bundesgesundheitsminister nach §20 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG), Absatz 6 (3), die Möglichkeit gibt, die Zwangsimpfung anzuordnen, was dem Recht auf körperliche Unversehrtheit gemäß Grundgesetz Art 2, Absatz 2, (4) widerspricht. Wer sich trotz Impfzwang gemäß IfSG nicht impfen lässt, macht sich dann womöglich str afbar und verliert aufgrund der dann unterstellten Nicht-Immunität zusätzlich Grundrechte wie z.B. die Reisefreiheit gemäß Grundgesetz Art 11 (5).

    (1): www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Schlaglichter/Konjunkturpaket/2020-06-03-eckpunktepapier.html
    (2): www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/bund-laender-beschluss-1744224
    (3): "Das Bundesministerium für Gesundheit wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates anzuordnen, dass bedrohte Teile der Bevölkerung an Schutzimpfungen oder anderen Maßnahmen der spezifischen Prophylaxe teilzunehmen haben, wenn eine übertragbare Krankheit mit klinisch schweren Verlaufsformen auftritt und mit ihrer epidemischen Verbreitung zu rechnen ist." www.gesetze-im-internet.de/ifsg/IfSG.pdf
    (4): www.gesetze-im-internet.de/gg/art_2.html
    (5): www.gesetze-im-internet.de/gg/art_11.html

    Bleiben wir wachsam!"

    • Verlängerung des Ausnahmezustandes bis eine Impfung vorhanden ist. Der Kanton Bern in der Schweiz hats (impfunabhängig!) schon öffentlich gemacht:

      Zitat:
      >> Zeitliche Verlängerung der Notverordnung über Sofortmassnahmen

      Der Regierungsrat des Kantons Bern hat die am 21. März in Kraft getretene Notverordnung über Sofortmassnahmen zur Bewältigung der Coronavirus-Krise bis zum 20. März 2021 verlängert. …<<
      https://www.bielertagblatt.ch/nachrichten/kanton-bern/zeitliche-verlaengerung-der-notverordnung-ueber-sofortmassnahmen

      Zur (indirekten) Zwangsimpfung: Neues von Dr. Wodarg
      Zitat:
      >> Gentechnik am Menschen unter falscher Flagge

      Impfstoffindustrie und Politik wollen uns wegen Covid-19 genetisch verändern … <<

      https://www.wodarg.com/impfen/

      Zitat aus Udos Posting:
      >> … Wer sich trotz Impfzwang gemäß IfSG nicht impfen lässt, macht sich dann womöglich str afbar und verliert aufgrund der dann unterstellten Nicht-Immunität zusätzlich Grundrechte wie z.B. die Reisefreiheit gemäß Grundgesetz Art 11 (5). … <<

      Viele werden "danach" ökonomisch dermaßen ruiniert sein, dass sie sich eh keine Reisen mehr leisten können. Für andere befürchte ich einen (indirekten) Impfzwang, weil Arbeitgeber/-innen bei Arbeitnehmer/-innen auf einem Immunitätsnachweis als unverzichtbares Einstellungskriterium bestehen werden (müssen?). Dagegen ist die Androhung, nicht mehr Reisen zu dürfen, m.E. pippifax.

  9. Danke für das Gespräch!
    Ich hoffe, dass noch viel mehr Pfarrer(/innen) erkennen, dass wir wortwörtlich "hinters Licht" geführt werden.

    Wenn man derzeit nach seinem Gefühl bzw. seiner Intuition geht, dann weiß man einfach, dass es nicht um ein Virus geht, vor dem wir alle durch einen treusorgenden Staat geschützt werden sollen. Denn allein die Maßnahmen bewirken ja nun genau das Gegenteil von Schutz und Mitmenschlichkeit.

    Es geht – sehr wahrscheinlich zumindestens – in erster Linie darum, alle Lebensbereiche im Sinne einer Agenda neu zu ordnen. Und das natürlich weltweit. Keiner soll davon verschont bleiben. Bzw. jeder soll von den neuen Möglichkeiten profitieren – um es diplomatisch auszudrücken 🙂

    An alle:
    bitte seht Euch die folgenden Links an – und versteht, womit wir es zu tun haben!
    Es geht mit Transhumanismus, der jetzt in gewaltig schnellen Schritten kommen soll bzw. wird – und uns überrollen könnte, wenn wir nicht schneller im Denken und Nachdenken werden! Die Rede ist hier von wenigen Jahren bzw. max. 2 Jahrzehnten. Das sollte einem bewusst sein…

    Aber es wird ja bereits offiziell zugegeben und vieles ist bereits eingepreist:
    https://www.weforum.org/agenda/2020/06/now-is-the-time-for-a-great-reset/

    Artikel in Englisch zur "Agena 2045":
    https://en.wikipedia.org/wiki/2045_Initiative

    Auszug:
    "Future prospects:
    The 2045 Initiative has a roadmap for developing cybernetic immortality.
    The Initiative has the goal for an avatar controlled by a "brain-computer" interface to be developed between 2015 and 2020, between 2020 and 2025 creating an autonomous life-support system for the human brain linked to a robot, between 2030 and 2035 creating a computer model of the brain and human consciousness with the means to transfer it into an artificial carrier, and by 2045 create a new era for humanity with holographic bodies."

    Noch Fragen?
    Der Preis für die "digitale Unsterblichkeit" könnte der Verlust oder das Eingesperrtsein unserer Seele sein.
    Ich weiß nicht, ob ich hier falsch liege oder übertreibe.
    Jedenfalls möchte ich an derartigen Dingen NICHT teilnehmen. Punkt.
    Auch der Tod sollte so natürlich und unbeeinflusst von Technik ablaufen.

    Auch Elon Musk, den viele Leute ja derzeit aufgrund seiner wahnwitzigen (und mutigen?) Projekte so toll finden,
    bastelt an einer neuronalen Schnittstelle zum Gehirn, siehe:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Neuralink
    https://t3n.de/news/neuralink-elon-musk-plaene-1179203/

    Auszug:
    "Gesteuert wird das Ganze über eine Smartphone-App. Eine Zukunftsvision der Neuralink-Entwickler geht in Richtung eines App-Stores für das Gehirn. Dort könnte man sich dann neue Sprachen oder Kampfsportbewegungen ins Gehirn laden."

    Versteht Ihr?
    Damit ist klar, wie diese transhumanistischen, extrem materialistischen "Vordenker unserer Technik-Zeit" denken und ticken. Technik macht alles möglich. Und sie soll bzw. wird dann bald über allem stehen.

    Weiteres interessantes Gespräch dazu:
    https://www.gdib.eu/transhumanismus-smart-dust-und-agenden-21-2030-2045-2/

    Die offizielle Seite der Agenda 2045, für alle, die das nicht glauben können:
    http://2045.com/
    http://2045.com/news/35208.html

    Werbetaugliches Video der Agenda – damit lässt sich doch jeder überzeugen, nicht wahr?
    https://www.youtube.com/watch?time_continue=2&v=01hbkh4hXEk&feature=emb_logo

    An die interviewten und alle anderen Pfarrer:
    nehmt die Zeit und auch die hier genannten Informationen ernst. Und dann handelt im Sinne der natürlichen Schöpfung… und lasst Euch nicht sagen: Ihr seid Zukunftsverweigerer, Unwillige, Ewig Gestrige… die man nicht ernst zu nehmen braucht.

    Denn diese Vorwürfe werden kommen. Ganz sicher. Gerade auch von Müttern. Natürlich! Denn diese haben heute alle Smartphones und lieben diese Dinger. Sieht man jeden Tag. Im Büro und beim Einkaufen. Überall! Schließlich will man eine moderne Mutter sein usw. und sofort.

    Gerade technikbegeisterte, bequeme oder von dieser Technik abhängig gemachte Menschen wieder zurück ins mehr Bewusste bzw. zu sich selbst zu bringen, wird eine sehr große Herausforderung, dass ist klar!
    Aber versuchen kann man es. Versuchen wir es also jetzt und jeden Tag.

    Denn eins ist klar:
    die Dinge, die jetzt angeleiert werden, werden uns die kommenden Wochen, Monate, Jahre und Jahrzehnte begleiten bzw. verfolgen.

    Danke für die Aufmerksamkeit & allen Mutigen (inkl. dem KenFM-Team): alles Gute weiterhin!

    Und noch ein paar Zitate:

    „Es ist unvermeidlich, dass Verführungen kommen. Aber wehe dem, der sie verschuldet. Es wäre besser für ihn, man würde ihn mit einem Mühlstein um den Hals ins Meer werfen, als dass er einen von diesen Kleinen zum Bösen verführt. Seht euch vor!“
    ―Jesus von Nazareth
    Quelle:
    Lukas 17,1-3 EU

    „Ich bin in die Welt gekommen als ein Licht, damit, wer an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibe.“
    ―Jesus von Nazareth
    Quelle:
    Johannes 12,46 Luther

    • Danke für die Links!
      Wir sind ja auch schon mitten drin im Schlamassel, (siehe Tagesdosis von heute).
      Die digitale Militarisierung unserer Gesellschaft, wird m.E das Thema die nächsten 10-15 Jahre sein
      Das Virustheater wird da PillePalle sein, gegen das was da alles noch kommen wird.
      Problem, die ganze Grütze wird den Menschen mit pastellfarbenen Heilsversprechen verkauft und viele können sich fast Nix Besseres vorstellen.

      Sie haben Zugriff auf unsere Bildungssysteme
      Sie haben Zugriff auf unsere Universitäten und Forschung
      Sie haben Zugriff auf unsere Informationsportale
      Sie haben Zugriff auf unser öffentliches Leben
      Sie wollen den vollständigen Zugriff auf die Institutionen und Verwaltung
      Sie wollen den vollständigen Zugriff auf unsere Gesellschaft
      Sie wollen den vollständigen Zugriff auf unsere Freiheiten
      Sie wollen in Deinen Kopf und sind da auch schon.

      Bleiben wir stark!

    • es gibt keine SIE und UNS – DIE DA OBEN und WIR DA UNTEN

      es gibt Menschen.. und da menschelts……

      und ja did digatalisierung ist ein gamechanger fuers 'Mesncheln'

    • Mega spannend 😉
      Als Filmfan klingt der Clip für mich wie eine Mischung aus Terminator + I-Robot + Marvels: The Winter Soldier. Wer den Film noch nicht gesehen hat, unbedingt anschauen.

      Ach und: Cyborgs gibt es doch schon, diese Technologie, dass du Körper hast ohne Gehirn… nennt sich Politiker 🙂

    • Die Transhumanisten, träumen den ältesten Traum der Menschheit, den von der Unsterblichkeit. Ich weiß zwar nicht was an der Unsterblichkeit so erstrebenswert sein soll, aber lasst sie halt träumen.
      Denn es sind nur Träume.
      Die Seele ist der Träger des Bewusstsein und nicht das Gehirn. Das Gehirn ist ein Sender und Empfänger von Gedanken.
      Was man auch immer aus dem Gehirn in eine Maschine zu übertragen vermag, es wird daraus kein bewusstes Wesen entstehen.

    • die 80'jaehrige Mutter der das Zusammensitzten mit den Enkeln wichtiger ist als die 'Risikominnimierung' ist voellig okay ……

      aber kann nicht der Masstab sein ein einer Pandemie ……. die andere 80 jaherige mit Chemo therapie kann und moechte vielleicht ihre Risiken minnimieren und schaetzt die Naechstenliebe der Enkel eine Maske zu tragen…..

    • das verstehen 1.5 Milliarden Chinesen …. das wahabistische Koenigshaus in Saudi Arabien das die Hadsch absagt …
      das kann auch ein Berliner Pastor verstehen …. es geht … einfach. mal versuchen

    • Die Tatsache, dass die Gefährlichkeit des Virus überall unterschiedlich ist, weil er fortwährend mutiert und weil die psychosozialen und hygienischen Bedingungen überall anders sind – und deshalb auch die angemessenen Maßnahmen überall andere sind – kann man auch verstehen, wenn man nicht nur schwarz-weiß denkt. Einfach mal versuchen. 😉

    • Kirsten…. die Wahrnehmung in Schwarz weiss … kann gut und schlecht sein ….. sie kann Wunden reissen und effektive Loesungen verschaffen …. die Relativierung kann gut sein … verschiedene Perspektiven zulassen …. aber auch gefaehrlich sein …. wenn naheliegende Zusammenhaenge aus abwegigen Gruende in Frage gestellt werden……

      die Maske ist wenn ich womoeglich ansteckend bin – inclusive viralem Infekt – Grippe eine Massnahme des Schutz meines Naechsten … bei uns im Westen Kulturell nicht sehr verbreitet … in Asien oft gesehen … in grossen Menschenansammlungen wichtiger als beim Klettern in den Alpen …

      das ist common sense …. wenn eine Gesellschaft kein common sense mehr hat ,…. dann verliert sie ihren inneren Zusammenhang ….. die welche die Erosion des common sense foerdern durch irrationale Relativierung spielen ein gefaehrliches spiel – UND – moegen sich diesem. noch nicht mal bewusst sein

    • Es gibt ein sehr probates und wirksames Mittel um Atemwegserkrankungen nicht weiterzugeben.
      Bei den geringsten Anzeichen zuhause bleiben und in den meisten Fällen klingen die Symptome innerhalb weniger Tage ab. Es gibt leider einige Länder in denen sich die arbeitende Bevölkerung dies nicht leisten kann, weil sie unterversichert ist und sich auch mit 40° C Fieber zur Arbeit schleppen muß oder durch eine übertriebene Arbeitsmoral sich diese Ruhepause nicht gönnt und dann mit Stofffetzen vor dem Gesicht trotzdem für eine Verbreitung der Infektion sorgt.
      Laut den letzten Aussagen der WHO vom 10.6.2020 erhöht das Tragen einer "Schutzmaske" im Alltag das Risiko einer Corona Verbreitung, denn in den allermeisten Fällen wird diese Maske nicht korrekt angewendet. Ich habe mir zum Beispiel noch nie so oft ins Gesicht gefasst wie in den letzten Wochen um die Maske zu richten.
      Masken im Alltagsgebrauch machen krank und dieser Fakt wird durch die WHO bestätigt.

    • I don't care 'what the WHO sagt' die ist doch eh die Marionette von Gates ….. just kidding
      ernsthaft…. einfach common sense anwenden …

  10. Kaum zu glauben, jetzt sind es die Raucher, die die Schuld haben, dass wir alle Masken tragen müssen. Hier ist gut zu sehen, was Gruppendynamik ist, einer fängt an über die Schuld der blöden Raucher zu reden, die sich ja alle zu den Risikopatienten zählen und auf die Maßnahmen bestehen und die anderen folgen leidenschaftlich und steigern sich in den gleichen Annahmen.. Welch ein Bullshit, wie viele Raucher habt ihr denn gefragt und warum werden immer verschiedene Menschengruppen über einen Kamm geschert und dann beschimpft, dass sie sich nicht richtig verhalten. Immer mehr Menschen bilden sich ein über das Alltagsleben anderer Bescheid zu wissen, ja glauben sogar, in die Köpfe anderer Menschen sehen zu können.
    Das ist doch nichts anderes, als das was jetzt ständig von oben propagiert wird, jeder der sich nicht zu 100% an die von oben verordneten Maßnahmen hält, macht sich schuldig an dem Tod anderer. Langsam sollte man wirklich mal einige Annahmen reflektieren.

    Die über Jahrhunderte andauernde Indoktrination der Menschen auf ein nur materielles Wesen, gerade in der westlichen Welt, hat uns in jeder Hinsicht zu Mängelwesen, die in der Gesundheit fundamental bedroht sind gemacht. Diese tiefsitzenden Glaubenssätze und Überzeugungen müssen wir auflösen. Bekannt in der Medizin sind ja schon der Placebo Effekt und was sein Bruder der Nocebo Effect anrichtet, kann man ja überall sehen. Die Menschen leben nur noch in Angst und Schrecken, ständig werden andere Säue durchs Dorf getrieben. Wir haben mittlerweile Jahrestage wie den internationalen Brustkrebstag, den europäischen-Prostatakrebstag, den Welt-HPV-Tag, den Darmkrebstag oder Monat-, den Welt-Aids-Tag, sowie über die Jahre die Bedrohung der vielen Katastrophen, Seuchen und den die Menschheit vernichtenden Kriegen. denen wir wehrlos ausgeliefert sind, wenn nicht von oben die richtigen Maßnahmen eingeleitet werden.
    Die zunehmende Betrachtung des Menschen als Humankapital und der Kampf um das wirtschaftliche Überleben und dem damit verbundenen Stress fördert auch nicht die Gesundheit. Wir werden im wahrsten Sinne des Wortes zugemüllt mit Bedrohungen und ich frage mich, wie ein Kind in solchen Verhältnissen gesund aufwachsen und eine gesunde und stabile Identität entwickeln kann. Kein Wunder also, dass viele Menschen dieses mit Alkohol und Drogen versuchen zu verdrängen.
    In der Psychologie ist auch die sich selbst erfüllende Prophezeiung bekannt.

    • Touche, sehr guter Kommentar ! 🙂 Allerdings jedes Wort auf die Goldwaage legen finde ich auch anstrengend.

      Ich fand den Raucherkommentar nervig, weil ich rauche und gleichzeitig für Maskenfreiheit bin.

      Die Oben erzeugen, die Katastrophen und leiten mit den Maßnahmen, die sie ergreifen, die nächste Katastrophe ein.

      Die Unten lassen es zu…

    • >> josefine80 sagt:
      13. Juni 2020 at 20:30

      "Kaum zu glauben, jetzt sind es die Raucher, die die Schuld haben, dass wir alle Masken tragen müssen. Hier ist gut zu sehen, was Gruppendynamik ist, einer fängt an über die Schuld der blöden Raucher zu reden, die sich ja alle zu den Risikopatienten zählen und auf die Maßnahmen bestehen und die anderen folgen leidenschaftlich und steigern sich in den gleichen Annahmen.. Welch ein Bullshit, wie viele Raucher habt ihr denn gefragt und warum werden immer verschiedene Menschengruppen über einen Kamm geschert und dann beschimpft, dass sie sich nicht richtig verhalten. Immer mehr Menschen bilden sich ein über das Alltagsleben anderer Bescheid zu wissen, ja glauben sogar, in die Köpfe anderer Menschen sehen zu können. …<<

      Tja, so isses! Irgendwo muss sich der eigene Schuldzuweisungsdrang Luft machen. Und diesbezügl. sind doch die Raucher/-innen seit inzwischen Jahrzehnten die am Besten geeigneten. Da kann mensch sich absolut sicher sein, dass es keine Gegenrede gibt. Darin – "Raucher/-innen sind nicht nur Selbstmörder, sondern sogar potentiell Mörder! – das sogen. "Passivrauchen" machts möglich in diese menschenspalterische Kiste zu greifen.

      Auch ich finde es ernüchternd bis traurig, dass die Diskussionsteilnehmer sich darin offenkundig absolut einig waren/sind. Die Thematik hätte m.E. sowieso wesentlich mehr hergegeben (aber immerhin hatten die Diskutanten, wie es scheint, ein wohltuendes Gemeinschaftsgefühl. Und das sei ihnen ausdrücklich und von Herzen vergönnt – in dieser verrückten Zeit).

      Als hätte dieses schuldzuweisende Sündenbock-Prinzip – neben dem angenehmen Gefühl der Einigkeit in dieser Sache – in unserer aktuellen Katastrophenlage auch nur irgendeinen Nutzen.

    • Danke josefine80, sehr gute Analyse(Paranoia – Erkrankung) der Angstkultur-/Industrie, leicht verständlich und einleuchtend auf den Schirm gebracht. Fast schon wie die Therapie – Industrie, auch hier wird ein Eigendefekt diagnostiziert/propagiert, welchem nur durch äußere Einflüsse(Therapeut) beizukommen ist.
      Das ist gut, die jährlichen Angstmachtage plus Angsterziehung zum therapie- u. steuerungsbedürftigen Ängstlichen
      auf Lebenszeit. Alles was schlecht ist kann auch richtig Profit abwerfen. Immer muss wer kommen und retten, bzw. Rettung anordnen.
      Auch wusste ich bisher nicht um einen "Nocebo – Effekt", wieder etwas dazu gelernt.

    • @ Frank – Rudolf
      die jährlichen Angstmachtage plus Angsterziehung zum therapie- u. steuerungsbedürftigen Ängstlichen
      auf Lebenszeit. Alles was schlecht ist kann auch richtig Profit abwerfen. Immer muss wer kommen und retten, bzw. Rettung anordnen.

      Hier habe ich noch ein paar interessante Beiträge wie unser Gesundheitssystem zum Verkrankungssystem verkommt. Ich will damit keineswegs die gesamte Schulmedizin verteufeln, in vielen Bereichen leistet sie wertvolle Hilfe. Ein großes Problem sehe ich aber darin, dass an Universitäten eben das gelehrt wird, was dem Profit dient. Die wissenschaftliche Deutungshoheit in der allopathischen Medizin ist heute vorwiegend unhinterfragbar, was zur Zeit ja leider dazu führen kann die Heilpraktikerberufe abzuschaffen und zu verbieten.

      https://www.achgut.com/artikel/das_verkrankungssystem

      https://www.achgut.com/artikel/bericht_zur_coronalage_16.6.2020der_seltsame_professor

      http://www.draloisdengg.at/zitate/34.htm

      Die Macht der Bedürfnisse von Marianne Groenemyer
      https://www.youtube.com/watch?v=h3LJuOni7yE

      das kartenhaus – house of numbers – die AIDS-verschwörung
      https://www.youtube.com/watch?v=koR1W74bTvQ

  11. Die Krisen der letzten Jahre sind ja eben infektionslogische Krisen zum Break down (Exitus) oder zur Katharsis (wir sagen zur Stärkung des Immunsystems, zur Immunisierung, Ermächtigung).

    Diese (wenn auch simuliert und verbal und nur vermeintlich körperlich) ergreift/soll den gesamten Körper ergriffen haben.

    Bis vor 3 Monaten vermeintliches Epizentrum des freiheitlich Selbstbewußten, -bestimmten und -verantworteten wird also in die krönende Prüfung der (vermeintlichen) allkörperlichen Infektion geworfen.

    Und dafür ist sie da: Was hatte es mit der selbstbestimmten, selbstbewußten aufgeklärten (vermeintlichen) Freiheit und Individualität auf sich?

    Scheinbar nicht viel..

    Aber auch: Jede Hypnose löscht niemals das Licht des Verstandes und Bewußtseins aus!
    Die Selbstbestimmtheit bleibt in dieser und in der tiefsten durchgehend erhalten.
    Das Verlassen des Höhlenkinos ist und bleibt jederzeit möglich.
    (Das Verlassen ist auch einfacher in statu virtualitatis als im statu realis, wenn ein Knüppel auf den Kopf droht auf der Strasse oder die Entwürdigung der Armut oder die physische Ausgeliefertheit an die Staats- und Ermächtigungsgewalt. Also in einem halben, einem Jahr.)

    Und: Er hat den Tod in seinem Leibe besiegt. Und: Er hat in seinem Tod die Tore der Unterwelt aufgesprengt und die Gefangenen befreit und herausgeführt.

    Er hat dich ins Licht der Freiheit und Wahrheit und Unbesiegbarkeit gesetzt.

    Dann sahen sie den Satan vom Himmel fallen. Sie hatten die Macht ihn für lange lange Zeit in Ketten zu legen.

    Auch sah ich den Luzifer befreit und bekehrt und wieder sich seiner selbst erlangen.
    Erneut trägt die Fackel des Lichts der Welt.
    Und erfreut wieder seinen Vater.

  12. Was immer noch nicht verstanden wird und nicht in der breiten Öffentlichkeit angekommen ist:

    Bis zum heutigen Tag leben hier in Deutschland ca. 3,5 Millionen alte Menschen und ca.200.000 behinderte Menschen noch immer im Freiheitsentzug.
    Schlimm genug, dass alte Menschen im Sterbeprozess und den Sterbephasen alleine gelassen werden, leider ist dies kein neues Phänomen und wurde jetzt erst mit der angeblichen Corona-Bedrohung in der Öffentlichkeit etwas sichtbarer.

    Alte Menschen, die jetzt noch immer im Freiheitsentzug leben bauen bei fehlender Ansprache und Zuwendung, bei fehlendem körperlichen Kontakt (seit Monaten arbeiten Pflegekräfte nur noch mit Masken und Handschuhen) und bei fehlendem Kontakt mit Angehörigen in jeglicher Hinsicht rasant ab.
    Über zwei Monate waren sie in ihren Zimmern eingesperrt (zum großen Teil ohne Balkon, also keine Bewegung, keine frische Luft und keine Sonne) was einer Einzelhaft gleichkommt und das Immunsystem zusätzlich schwächt.
    Es gibt immer noch kein gemeinschaftliches Einnehmen der Mahlzeiten, keine gemeinsamen Spiele und Gespräche. Sie sind fundamental seelisch, körperlich und geistig vernachlässigt und das ist eine Misshandlung von Schutzbefohlenen. Der Gipfel ist, dass diese alten Menschen jetzt bei den stark eingeschränkten Besuchen von Angehörigen auch noch Mund- und Nasenschutz tragen müssen. Fast alle haben altersbedingt eine Herzinsuffizienz und Lungenfunktionsstörungen.
    Das Pflegepersonal ist heillos mit dieser Situation überfordert und fällt auch zunehmend aus diesen Gründen wegen Krankheit aus. Angehörige haben absolut keine Möglichkeit zur Intervention, wenn Probleme auftreten. Man könnte eigentlich sagen, diese Menschen leben zur Zeit in einem rechtlosen Raum.
    Wo bleibt hier der Aufschrei? Den gibt es nicht, weil es den meisten Menschen gar nicht bewusst ist, was hier geschieht.

    • Was sagt der Heim-Arzt, die Heimaufsicht, der Pflegestützpunkt, die Gemeinde (!), die Gesundkeitsbehörde dazu? Denn das geht wirklich zu weit! Und schließlich ist so ein Heimaufenthalt nicht gerade umsonst, da hat es keinen Abstrich im Service zu geben, Punkt!

      Im Heim meiner alten 90 j. Mutter durften die Bewohner die ganzen Wochen gemeinsam essen, die Ergo-Therapie macht täglich "Animation" mit ihnen, sie gehen allein oder gemeinsam in Begleitung auf die Terrassen/Balkon/Hof, Ärztin, Frisör und KG kommt jetzt auch wieder. Besuche fanden vorher vom Balkon statt und nun leider immer noch hinter Glas und unter Beobachtung. Das Pflegepersonal scheint zufrieden und zugewandt.

      Leider kann jeder Heimleiter für sich entscheiden, wie er die Anweisungen des jeweiligen Kreises interpretieren will und darin liegt warscheinlich das Problem…

      Ich hätte ein riesiges Fass aufgemacht, wenn ich solche Verhältnisse im Heim meiner Mutter erleben müsste und ich möchte dir Mut machen, es ebenfalls zu tun.
      Für a l l e Bewohner in diesem krassen Beispiel und für die in anderen Einrichtungen in der Nähe ebenfalls. Und für die sprachlosen Mitarbeiter auch. Alles Gute!

      P.S. Bei der Heimärztin habe ich die Gabe von hochdosiertem Vit D + C zwecks Immunstärkung durchgesetzt, nicht ganz einfach, aber hat funktioniert.

    • Vielen Dank für die Anteilnahme. Ich habe den Sozialverband VDK NRW und Deutschland, den AWO Bundesverband Deutschland und NRW und die Evangelische Kirche im Rheinland angeschrieben. Die Antworten darauf waren, dass ihnen die Auswirkungen schon bewusst sind und sie sich darum kümmern würden. Den Erfolg sieht man ja. In einem Gespräch mit dem Heimleiter habe ich gemerkt wie verunsichert er ist und die Angst, dass das Haus in die Schlagzeilen der Presse gerät, wenn es einen positiv getesteten Bewohner oder eine Pflegekraft gibt, ist riesengroß. Ich habe noch drei Schwestern, die einfach nur an das glauben, was die Regierung sagt und für sie die Maßnahmen zwar nicht schön und traurig, aber gerechtfertigt sind und ich so von der Seite auch keine Unterstützung bekomme, gleichfalls der größte Teil meines Freundeskreises, ebenso wie das Pflegepersonal selbst.
      Es gibt in meiner Nähe kaum eine Einrichtung, die das Ganze anders händelt. Es ist sehr schwer dagegen anzugehen, wenn die meisten Menschen von der Richtigkeit der Maßnahmen und der Bösartigkeit des Virus überzeugt sind, leider.
      Vitamin D3 bekommen meine Eltern jetzt wieder von uns, bei den jetzt doch erlaubten , wenn auch zeitlich auf eine Stunde begrenzten Besuchen. Sie essen zum Glück sehr viel Obst, was wir schon regelmäßig am Empfang abgeben konnten.

    • Doch, es ist ihnen bewusst aber vollkommen egal. Das war auch vorher schon so. Auch hier wieder die übliche Dümmlichkeit der Systemabrichtung zur Egomanie erkennbar.
      Abgesehen vom Zwischenmenschlichen, zumindest der Egomane Teil sollte hier zünden, da wir alle mal alt werden.
      Tut er aber nicht, ich denke ein anderer Grund das Thema konsequent auszublenden ist die eigene Angst.
      Allerdings ist auch nicht zu vernachlässigen die Systempropaganda, welche ständig vermittelt alles wäre in Ordnung, um die Menschen in den Heimen würde sich gut gekümmert.
      Für die Steuergelder, die jährlich den Bürgern abgezockt werden, da könnte man für alte Menschen die reinsten Paläste bauen was jedem später zugute käme. Auch spezielle Wohnanlagen für Demenzkranke wären umsetzbar.
      Hier auch wieder klar ersichtlich, aus welch asozialen verkommenen Parasiten die "Führerriege" besteht.
      Wie eine Heuschreckenplage zerstören sie das ganze Land, ihren Herren zu Dienst.
      Mensch, wann werden diese ganzen Idioten denn mal wach, das wird doch schlimmer und schlimmer. Die helfen in ihrer Beschränktheit noch mit sich selbst kaputt zu machen, merken noch nicht mal etwas.
      Vielleicht, obschon eine andere Zeit, hat Le Bon doch recht und die Masse IST dumm?

    • eigentlich schon, du musst aber immer auf den Knopf direkt unter dem Main-Kommentar drücken. das Fenster, welches dann aufploppt um dareinzuschreiben erscheint dann auch direkt unter dem Main-Kommentar. dein Text wird aber unten an letzter Stelle einsortiert, wenn Du hast fertig mit Schreiben. zwischen die Kommentare einsortiert werden, kenn ich gar nicht und geht auch glaub ich garnich

    • <a class='bp-suggestions-mention' href='https://kenfm.de/members/meinenstein/' rel='nofollow'>@Meinenstein</a>:

      Danke, ich bin diese Form der Navigation nicht gewöhnt. Eigentlich logisch, aber manchmal hat man ein Brett vor dem Kopf.

    • wenn du jetzt noch zwischen @ und Name ein Leerzeichen setzt, haste auch keine Buchstabenschlange mehr und hast die Aufnahmeprüfung bestanden 😉

    • Weil wir gerade bei den Formalitäten sind, wie spricht man ZUDKEMZW eigentlich korrekt aus? 😉

      Die Kommentarfunktion ist ein wenig andersartig, wie das ganze KEN FM. Zumindest lässt sich damit der Vorwurf der Normopathie elegant abwehren.

    • @ Nevyn:

      Benutze dazu einen russischen Zungenschlag, um meinen Namen auszusprechen. 😀

      Ich stimme zu, KEN FM ist keine Normopathie.

  13. an DerKleinePuk:

    Da ich nicht direkt antworten kann, hoffe ich, dass Sie die Antwort dennoch finden.

    Wenn Sie genau lesen, sagte ich, "es ist leicht" …. weil es so "offensichtlich" ist. Was weniger offensichtlich ist und worauf sich meine Aussage bezogen hat, das ist, dass ich denke, dass es eine scheinbare Mehrheit gibt, die den Regierungskurs befürwortet. Dazu zähle ich mich deutlich nicht.
    Ich bin für die sofortige Wiederherstellung des Normalzustandes, also der Aufhebung aller Maßnahmen.

    Wenn derartig viele Menschen den Kurs befürworten, was sagt das über den Einzelnen aus, der es anderen Einzelnen überlässt, sich für die Grundrechte einzusetzen?

    Ich stimme zu, weder Sie noch ich können eine Maskenpflicht verordnen und ich bin überhaupt gegen jede Verordnung, bei der alle in einen Topf geworfen werden und die Unterschiede zwischen Menschen egalisiert werden. Sowas geht niemals gut. Das kennen wir aus der Geschichte.

  14. Sind Religionen nicht dafür da, Trost zu spenden im Bewußtsein über der Endlichkeit des Daseins, welches Mensch erleidet und ihn quälen kann und Zuversicht anzubieten über den Tod hinaus?

    Mir scheint die finanz-digital-elite schickt sich hier an, sich zu einer neuen Religion aufzuschwingen und den Kirchen mit ihren digitalen Heilsversprechen den Rang abzulaufen. die kirche scheint dem offensichtlich nichts entgegen setzen zu können. Das ist schon ein ziemlicher Knaller, aber gut, eben auch eine Bestandsaufnahme.

    Kann uns die Philosophie weiterhelfen? Oder sind die Moralen auch schon obsolet geworden?

    • Ich würde weniger Theorie und wieder mehr Praxis in den Bereich der Religion sehen wollen. Beispielsweise in der Sterbe-Begleitung. Dafür müssten aber die Menschen in ihrem Zuhause sterben, denn ich kenne kein Krankenhaus, wo ein Geistlicher hinkommt und die entsprechenden Rituale durchführt. Ich wäre schon offen dafür, wenn es sich bei dem Geistlichen um jemanden handelt, der so etwas mit einer Angemessenheit und nicht Routiniertheit machen würde.

      Jedenfalls war ich dankbar, als der Pastor zu uns nach Hause kam und mit der Familie am Esszimmertisch saß und wir sicher zwei Stunden mit ihm geredet haben, weil wir das Bedürfnis hatten, über unsere gestorbene Mutter zu sprechen und einige Ideen zu dem Gottesdienst hatten, den wir auch nach unseren Vorstellungen mit gestalteten. Der Pastor hat nicht ein einziges Mal den Eindruck gemacht, keine Zeit zu haben oder desinteressiert zu sein. Es war eine Wohltat nach dem ganzen Stress im Krankenhaus und einem Bestatter, für den wir "ich bin grad noch beim Kunden" waren.

      Ich bin daher froh, dass es Pastoren gibt, die ihren Beruf mit einer gewissen Form von Leichtigkeit und auch Zugewandtheit ausüben. Sie scheinen bei dem Tod eines Angehörigen die Einzigen zu sein, die kein Problem damit haben, zu Leuten nach Hause zu kommen. Ich hätte nicht gedacht, dass es mich derartig trösten könnte. Genau wie der "Leichenschmaus". Das sind Traditionen, die dann ihre Bedeutung bekommen, wenn der Todesfall in der eigenen Familie auftritt und man ihn nicht sang- und klanglos vorbei gehen lassen will.

    • Ein Elend löst das andere Elend ab. Kostüme und Kulissen wechseln.

      In Italien hat die katholische Kirche, weil sie immer am Sterbebett dabei ist, riesige Vermögen "geerbt", oder erschlichen, sodass der Kirche, aufgrund des Glaubens halb Rom gehört. Bleibt mir bloß weg mit christlichen Organisationen.

    • IckeRund:

      wer will sich zur Verfügung stellen, wenn ein weiterer Mensch aus meiner Familie stirbt? Wer wird zu uns kommen als jemand, der uns eigentlich nicht kennt und sich mit uns hinsetzt und uns kondolieren und vielleicht sogar mit uns essen und trinken wird, weil wir Wert darauf legen? Wenn du das machen willst, wenn ein Nachbar das machen will, wodurch erhält er die Legitimation, wenn nicht durch ein gelebtes Amt, das er schon vorher ausfüllte und es ihn glaubwürdig machte?

      Ich habe keine Lösung und du, wie es scheint auch nicht, aber gestatte mir doch bitte, über eine persönliche Erfahrung zu berichten und sie nicht zu ignorieren.

    • @ ZUDKEMZW

      Ich bin keinesfalls befugt Ihnen etwas zu gestatten oder gar zu verbieten.

      Selbstverständlich würde ich Ihnen zur Seite stehen, wenn Sie in der Trauerphase sind, weil sie Angehörige verloren haben.

      Sie haben in meinem Gesellschaftsentwurf sogar die Zeit und Gelegenheit ihre Angehörigen, im Pflegefall zu versorgen, ohne das ihnen finanzielle, oder gesellschaftliche Nachteile entstehen sollen.

      Ich würde ihnen sogar beibringen, welche homöopathischen Mittel, dem Sterbenden die Angst vor dem Übergang nehmen, anstatt mit billigen synthetischen Morphinen, ihre Angehörigen einzuschläfern, wie es bei meiner Mutter geschehen ist, oder ihnen eine letzte "Ölung" zu verpassen.

      Andererseits sind sie natürlich frei in ihrem Wollen, so wie ich….

    • @ Icke Rund:
      Das freut mich, zu hören. Ich stimmte dem praktischen Denken zu und es ist hilfreich, sich bei denen, die es wissen, über die praktische Sterbehilfe zu informieren. Ich hatte dazu mal einen guten Beitrag gelesen, leider vergessen, wo.

      Ohne Frage haben die kirchlichen Institutionen gefehlt und dazu gibt es nichts zu beschönigen. Gleichzeitig schüttet man alle, die in der persönlichen Begegnung, so wie der von mir beschriebene Pastor, gleichzeitig mit dem Bade aus und unterstellt allen in den kirchlichen Institutionen per se eine Unfähigkeit und Unmenschlichkeit. So wollte ich auf ein positives und ermutigendes Beispiel aufmerksam machen. Wovon wir, ich denke, da stimmen Sie mir zu, alle etwas mehr gebrauchen könnten?

      Diese "Trojaner", die trotz ihrer Zugehörigkeit zu den Institutionen dennoch eine gute Arbeit machen, die brauchen eine Bestärkung, sehr dringend auch, würde ich meinen, um ihre Arbeit ausüben zu können und nicht daran zu zerbrechen oder aufzugeben. Wenn die Letzten aufgeben, bleiben nur die übrig, die sich allen Mitgefühls verwehren?

    • Ich verstehe auch nicht warum die Kirche die CDU/CSU noch nicht wegen Missbrauchs des "C`s" angezeigt haben.

      Ich würde mir persönlich wünschen, das während meines Sterbens, in der Phase, in der ich Hilfe möchte, mir jemand hilft temperiertes stilles Wasser zu trinken, etc. In der Realität werden Gifte eingesetzt, um den Sterbeprozess zu begleiten. Jemand der an ein Leben nach dem Leben glaubt hat vielleicht weniger Schwierigkeiten solche Methoden einzusetzen ?

      In meiner Nachbarschaft kümmern wir uns umeinander, wenn ein Nachbar familiären Verlust zu beklagen hat. Vielleicht wäre mir ein Christentum ohne Institutionen weniger suspekt. Mitgefühl ist dem gesunden Menschen eigen.

  15. Der von Kai "Edmund Tolke" Genannte heißt Eckart. Man findet seine großartige Lehre unter https://eckharttolle.com/

    "Gespräche mit Gott", ebenfalls von Kai erwähnt, ist ein Buch von Neil Donald Walsh, der auf ihm eine konstruktive Bewegung gegründet hat http://www.nealedonaldwalsch.com/

    Die beiden Interviewten, von denen Kai mal die Sicht "der Kirche" hören wollte, können diese nicht liefern, denn sie sind gar nicht Mitglied "der Kirche", also keine in der evangelischen oder katholischen Kirche ordinierten Pastoren.
    Beide sind nach eigener Auskunft Mitglieder von Freien evangelischen Gemeinden, in denen sie als Prediger/ Pastoren tätig sind. Freie evangelische Gemeinde unterscheiden sich in ihrer Konstitution wesentlich von den sog. Staatskirchen. Details liefert jede Suchmaschine.
    Nach meinem Eindruck haben weder Kai noch Ken den Unterschied erkannt.

    • Der User Hans-Jörg Rechtsteiner hat das Video bei YouTube ebenfalls sehr treffend kommentiert:

      »Wenn die Predigten die politische Botschaft des Mainstream anstelle der Frohen Botschaft des Menschensohns verkünden, dürfen wir sicher sein, dass es sehr schlecht steht um unser Gemeinwesen.«

    • Die Kirsten hat wohl den letzten epileptischen Anfall der Verstandeskrisis hinter sich gebracht. So, alles klar Kirsten, und was sagts jetzt mit dem Spiegel des Schöpfers in der Schöpfung?
      Und was ists mit der Metanoia als das infizierte Hirn seine Schüttelkrisis erlebt und entweder mit dem (ewigen) Tod (Black out) endet oder mit dem Erwachen vor dem Angesicht des Großen-Kleinen und seinem unendlich barmherzigen Blick
      und wenn es dabei jene hört, die ganzen

      "Parther, Meder und Elamiter, Bewohner von Mesopotamien, Judäa und Kappadokien, von Pontus und der Provinz Asien, von Phrygien und Pamphylien, von Ägypten und dem Gebiet Libyens nach Kyrene hin, auch die Römer, die sich hier aufhalten, Juden und Proselyten, Kreter und Araber – wir hören sie in unseren Sprachen Gottes große Taten verkünden. Alle gerieten außer sich und waren ratlos. Die einen sagten zueinander: Was hat das zu bedeuten? Andere aber spotteten: Sie sind vom süßen Wein betrunken.

      Da trat Petrus auf, zusammen mit den Elf; er erhob seine Stimme und begann zu reden: Ihr Juden und alle Bewohner von Jerusalem! Dies sollt ihr wissen, achtet auf meine Worte! Diese Männer sind nicht betrunken, wie ihr meint; es ist ja erst die dritte Stunde am Tag; sondern jetzt geschieht, was durch den Propheten Joël gesagt worden ist:
      In den letzten Tagen wird es geschehen, / so spricht Gott: / Ich werde von meinem Geist ausgießen / über alles Fleisch. / Eure Söhne und eure Töchter werden prophetisch reden, / eure jungen Männer werden Visionen haben / und eure Alten werden Träume haben.
      Auch über meine Knechte und Mägde / werde ich von meinem Geist ausgießen / in jenen Tagen und sie werden prophetisch reden.
      Ich werde Wunder erscheinen lassen droben am Himmel / und Zeichen unten auf der Erde:/ Blut und Feuer und qualmenden Rauch.
      Die Sonne wird sich in Finsternis verwandeln / und der Mond in Blut, / ehe der Tag des Herrn kommt, / der große und herrliche Tag.
      Und es wird geschehen: / Jeder, der den Namen des Herrn anruft, / wird gerettet werden.
      Israeliten, hört diese Worte: Jesus, den Nazoräer, einen Mann, den Gott vor euch beglaubigt hat durch Machttaten, Wunder und Zeichen, die er durch ihn in eurer Mitte getan hat, wie ihr selbst wisst – ihn, der nach Gottes beschlossenem Willen und Vorauswissen hingegeben wurde, habt ihr durch die Hand von Gesetzlosen ans Kreuz geschlagen und umgebracht. Gott aber hat ihn von den Wehen des Todes befreit und auferweckt; denn es war unmöglich, dass er vom Tod festgehalten wurde. David nämlich sagt über ihn:
      Ich hatte den Herrn beständig vor Augen. / Denn er steht mir zur Rechten, dass ich nicht wanke.
      Darum freute sich mein Herz / und frohlockte meine Zunge / und auch mein Leib wird in Hoffnung wohnen;
      denn du gibst meine Seele nicht der Unterwelt preis, / noch lässt du deinen Frommen die Verwesung schauen.
      Du hast mir die Wege zum Leben gezeigt, / du wirst mich erfüllen mit Freude vor deinem Angesicht.
      Brüder, ich darf freimütig zu euch über den Patriarchen David reden: Er starb und wurde begraben und sein Grabmal ist bei uns erhalten bis auf den heutigen Tag. Da er ein Prophet war und wusste, dass Gott ihm einen Eid geschworen hatte, einer von seinen Nachkommen werde auf seinem Thron sitzen, sagte er vorausschauend über die Auferstehung des Christus: Er gab ihn nicht der Unterwelt preis und sein Leib schaute die Verwesung nicht. Diesen Jesus hat Gott auferweckt, dafür sind wir alle Zeugen. Zur Rechten Gottes erhöht, hat er vom Vater den verheißenen Heiligen Geist empfangen und ihn ausgegossen, wie ihr seht und hört. Denn nicht David ist zum Himmel aufgestiegen; vielmehr sagt er selbst:
      Es sprach der Herr zu meinem Herrn: / Setze dich mir zur Rechten
      und ich lege dir deine Feinde / als Schemel unter die Füße.
      Mit Gewissheit erkenne also das ganze Haus Israel: Gott hat ihn zum Herrn und Christus gemacht, diesen Jesus, den ihr gekreuzigt habt." Apostelgeschichte, 2

    • @ Sculpturum
      "Der dreizehnte Apostel" von Michel Benoit.
      Faktenreiche Unterhaltung, die auch lohnt wenn man glaubt schon alles zu wissen.

  16. Die Rolle und Haltung der Kirchen in der aktuellen politischen Krise halte ich für äußerst bedenklich. Vielen Dank für diesen guten und längst überfälligen Beitrag!

    Eine Vikarin der Evangelischen Landeskirche von Westfalen legte diese in einer Predigt dar, die sie für Sonntag, den 24.05.2020, erstellt und über die Website der evangelischen Kirchengemeinde Marsberg veröffentlicht hatte. Die problematische Haltung der Kirchen zu Protesten gegen die verordneten Maßnahmen in der gegenwärtigen Situation kommt in der Predigt deutlich zum Ausdruck. Darin hieß es unter anderem:

    »Anna betrachtet das Kopfsteinpflaster vor ihren Füßen. Hier auf dem Marktplatz haben sich die Nazis versammelt. Das weiß sie aus dem Geschichtsunterricht. Einst standen auf diesem Kopfsteinpflaster Nazis mit blutverschmierten Stiefeln. Gestern haben sich hier Impfgegner, Verschwörungstheoretiker und die neuen Rechten versammelt. Eine sogenannte Hygienedemonstration. Die neuen Verbündeten tragen Springerstiefel, Gesundheitssandalen und Sneakers. Gemeinsam richten sie sich gegen die Auflagen in der Coronakrise. „Ich brauch keine Maske. Das ist alles voll übertrieben.“ „Corona ist ein Fake.“ „Die deutsche Bevölkerung soll ausgetauscht werden.“ „Bill Gates will mir einen Mikrochip implantieren.“ – Dummheit, Angst und alte Feindbilder mischen sich. Dazwischen antisemitische Parolen. Wie damals. Von den sauren Trauben haben einige Mütter und Väter gegessen.«

    • Solche Aussagen, die von der Kanzel aus getätigt werden, halte ich für äußerst problematisch. Ich fühlte mich geradehin dazu genötigt, auf einige Falschaussagen zu reagieren. Hier der Wortlaut meiner Stellungnahme:

      >>> Sehr geehrte Frau Vikarin Pferdmenges,

      vielen Dank für die Möglichkeit, Ihre heutige Sonntagspredigt auf der Website der Marsberger Kirche anhören und nachlesen zu können.

      Sie sprechen darin einige Aspekte der aktuellen Situation in Deutschland an und ziehen historische Vergleiche.

      In Ihrer Predigt erzählen Sie die Geschichte von Anna und ihrer Großmutter, die im Krieg traumatisiert wurde und noch immer darunter leidet. Leider geht es vermutlich vielen älteren Menschen noch heute so. In meiner mütterlichen Verwandschaft hat es ebenfalls Flucht und Vertreibung aus Ostpreußen und Zentralpolen gegeben, insofern kann ich diese Geschichte nachvollziehen. Ich teile auch die These, daß unverarbeitete Traumata sich durchaus in den Familien vererben können, sich somit gleichermaßen auf die Enkel übertragen können (Stichwort: Kriegsenkel). Insofern werden uns heute tatsächlich noch die Zähne stumpf von den sauren Trauben, die unsere Väter gegessen haben, wie es der Predigttext (Jeremia 31, 29-34) ausdrückt.

      In der eigenen Familie haben wir diese Themen immer wieder behandelt und dadurch mittlerweile wohl ganz gut in den Griff bekommen. Ich bin allerdings davon überzeugt, daß ein Großteil der heute in Deutschland lebenden Menschen immer noch stark von diesem Phänomen betroffen ist, daß wir gleichermaßen in einer traumatisierten Gesellschaft leben, ohne daß uns dies im Alltag immer bewußt ist. Eine tatsächliche Aufarbeitung der Geschichte und ein tiefergehendes Verständnis auf individueller Ebene für das, was damals passiert ist, haben wir bis heute nicht erreicht.

      Leider ist es durch die fehlende Verarbeitung so, daß diese Traumata sehr leicht reaktiviert werden können. Und leider geschieht dies durchaus häufig auch und gerade aus politischen Motiven immer wieder sehr schnell. Im gegenwärtigen politischen Diskurs ist es mittlerweile so weit gekommen, daß jedwede unliebsame Andersmeinung mit Etiketten belegt wird, die diese Traumata reaktivieren und den politischen Gegner diskreditieren sollen, ja selbst wenn dieser sich mit solchem Gedankengut nicht im Entferntesten identifizieren kann. Das ist eine sehr gefährliche Entwicklung für die politische Debattenkultur.

      Der Aufruf zu individuellen »Spaziergängen mit dem Grundgesetz unter dem Arm« unter Einhaltung der Abstandsregeln erfolgte aus der meines Erachtens richtigen Überzeugung, daß das grundrechtlich garantierte Demonstrations- bzw. Versammlungsrecht nicht »indirekt« im Zuge von gesundheitspolizeilichen Maßnahmen gleichermaßen außer Kraft gesetzt werden darf. Dieses Recht ist existenziell in einem demokratisch organisierten Staatswesen. Zu dieser Überzeugung ist mittlerweile auch das Bundesverfassungsgericht gelangt, das im Falle der Demonstrationsverbote in Stuttgart im Eilverfahren entscheiden mußte.

      Demonstrationen im Home Office sind wirkungslos. Und das Zeigen einer gedruckten Ausgabe unseres Grundgesetzes im öffentlichen Raum ist ganz bestimmt keine unerlaubte politische Äußerung und sollte auch nicht als eine solche dargestellt werden.

      Mir ist durchaus bewußt, wie u. a. die Tagesschau über die sogenannten »Hygienedemonstrationen« berichtet. Diese begannen zunächst in Berlin am Rosa-Luxemburg-Platz und folgten einem Aufruf von Anselm Lenz, einem ehemaligen Redakteur der »taz«. Diese Tageszeitung läßt sich unstrittig im linken Spektrum verorten, und Anselm Lenz bezeichnet sich auch selbst als politisch linksorientiert – Impfgegner ist er nicht, zumindest nicht grundsätzlich. Ein Interview mit ihm sowie mehrere Filmdokumente von Polizeigewalt finden Sie, wenn Sie sich mit einer alternativen Darstellung der Geschehnisse beschäftigen möchten, u. a. auf dem Medienportal KenFM im Internet. Gemäß dem juristischen Gebot zur Anhörung der Gegenseite: Audiatur et altera pars!

      Zum Komplex der fehlenden Aufarbeitung gehört leider auch die Rolle der Kirchen in der Zeit der national-sozialistischen Gewaltherrschaft. Heute konzentriert man sich in der Evangelischen Kirche gerne auf die Mitglieder der Bekennenden Kirche, allen voran Dietrich Bonhoeffer, der heldengleich verehrt wird. Leider gerät dabei aus dem Blick, daß diese Leute eine verschwindend geringe Minderheit der evangelischen Christen in Deutschland ausmachten. Anteil und Einfluß der sogenannten »Deutschen Christen«, die dem Regime äußerst nahe standen – allen voran der Reichsbischof Müller, im Volksmund spöttisch »Reibi« genannt – dürften seinerzeit bedeutend größer gewesen sein.

      Die sauren Trauben, die unsere Väter und Großväter gegessen haben, wurden ihnen damals auch von den Kanzeln der evangelischen Kirchen gereicht, mit Freude hat man sie dem Kirchenvolk als süße Trauben angepriesen!

      Das ist eine bittere Wahrheit, die Sie nicht unter den Tisch fallen lassen dürfen. Und Sie sollten sich bei historischen Vergleichen ganz genau überlegen, was Sie in würdevoller Ausübung Ihres Amtes von der Kanzel verkünden und wem Sie dabei das Wort reden. Andernfalls verstärken Sie vielleicht ungewollt noch diejenigen Entwicklungen, die Ihre Kirche eigentlich zu verhindern sucht.

      Sicherlich möchte man sich nicht irgendwann einmal wieder dem Vorwurf ausgesetzt sehen, in ähnlicher Weise daran mitgewirkt zu haben, was Eric Arthur Blair, besser bekannt unter seinem Pseudonym George Orwell, in seinem bahnbrechenden Roman »1984« als Thought Police bezeichnet hat. Bezeichnenderweise ist das in dieser Dystopie geschilderte totalitäre System erst durch die Kraft der Sprache, die nahezu unbemerkte Aushöhlung und allmähliche Umdeutung der Wörter und Worte, das sogenannte Newspeak, an die Macht gelangt…

      Leider waren zur aktuellen Lage bisher auch von Herrn Bedford-Strohm vornehmlich unkritische Äußerungen zu vernehmen, die mitunter dem Charakter oppositionsfeindlicher Durchhalteparolen ähneln. Wehret den Anfängen! <<<

      Eine knappe Antwort, die ich einige Tage später darauf erhielt, ließ natürlich fehlende Dialogbereitschaft erkennen und lautete lapidar, daß das Thema zu komplex sei, um es in einer E-Mail zu behandeln…

    • Verstehe ich das so, dass die Vikarin die Regierungsmaßnahmen verteidigt?

      Es ist so irritierend und seltsam, dass ich es zuerst nicht glauben konnte, dass man die Verordnungen als richtig und die Kritiker als unverantwortlich bezeichnet und sogar mit den Nazis in einen Topf wirft. Ich selbst stamme aus einer Vertriebenen-Familie und habe viele Geschichten meiner Mutter im Ohr.

      Jedenfalls ist das Bild verdreht.

      Die Nazis, das waren diejenigen, die etwas getan, also nicht diejenigen, die etwas unterlassen haben, sondern die zur entschlossenen Tat schritten. So wie es jetzt auch ist.

      Wenn Regierungen zur Tat schreiten und für alle Menschen gleichermaßen etwas verordnen, was dem Einzelnen in seiner persönlichen und besonderen Situation nicht hilft, dann sollte die Regierung in diesem Sinne "nichts" (für alle) tun. Abzuwarten und diejenigen, die einer besonderen Fürsorge bedürfen, das kann man den Menschen anvertrauen, die im direkten Kontakt mit Menschen stehen, die sich diesen besonderen Schutz wünschen. Und ihnen zutrauen wollen, dass sie sich vernünftig und mit gebotener Angemessenheit und Verhältnismäßigkeit zu verhalten imstande sind.

      Ich bin eine Erbin der Gefangenschaft meiner Familie, der über viele Jahre dauernden Bevormundung unter Bedrohung des Lebens. Sowas ist aus dem familiären System nicht leicht wegzubekommen und ich brauchte viele Jahrzehnte, um überhaupt bestimmte Verbindungen herzustellen und meine eigenen Ängste einzuordnen.

      Es erschüttert mich, dass wir nun eine neue Ära der Staats-Raison haben.

      Wir müssen mutig sein und uns dazu positionieren. Ich unterstütze die Friedensbewegung und bin für klare Worte.

  17. bei Minute 1:00:45 spricht Christian Stockmann von seinem Post von "Kika" in dem ein "Tim wünscht sich, dass alle Menschen auf der Welt einen Chip haben". So werden bereits unsere Kinder manipuliert, eine zukünftige Normalität mit implantierten Chips zu akzeptieren – ja sogar zu wünschen.

    Das war für mich der interessanteste Punkt zum Thema Verschwörungstheorien, der leider nicht weiter erörtert wurde.

    https://www.kika.de/erde-an-zukunft/sendungsinfos/medizin-in-zukunft100.html

  18. Wieso Befehle eben doch so gut funktionieren, das zeigt dieses Gespräch in seinen schwierigen Teilen.

    Ken Jebsen und Kai Stuht sind im Prinzip mit "Konsequenzen" einverstanden, wie es den Anschein hat. Ob man nun findet, dass einer den anderen vor Viren schützen soll oder ob man findet, dass einer den anderen vor Zucker, Nikotin oder Alkohol schützen soll, das macht überhaupt gar keinen Unterschied.

    In allen Fällen ermächtigen sich Menschen dazu, ihren nächsten Mitmenschen als unverantwortlich zu kennzeichnen, wenn einer dick ist, trinkt, raucht, zu viel fernsieht, shoppt etc. etc.

    So lange das so geht, gibt es für niemanden Freiheit. Daran zerbrechen Freundschaften und Beziehungen.

    Der kanadische Arzt, Dr. Gabor Maté, der sich mit Sucht auseinandersetzt, der hat es einmal trefflich (sinngemäß) gesagt: "Sucht ist ein nachvollziehbares Verhalten in einer Welt, die den Schmerz und das Mitgefühl rigoros ignoriert". Ich würde sogar sagen, bestraft, wenn Menschen einigermaßen kompatibel zu ihren Mitmenschen versuchen zu sein. Das Trinken und das Rauchen, das Fernsehen und das Essen, das Kaufen, die Arbeitswut: Alles sind Kompensationsversuche und nichts anderes. Daher kann keiner den ersten Stein werfen, weil alle das tun. Egal, in welcher Form.

    Noch zwei Zitate von Maté:
    "Wir sehen, dass Drogenabhängigkeit nur eine spezifische Form der blinden Anhänglichkeit an schädliche Lebensweisen ist, dennoch verurteilen wir die hartnäckige Weigerung des Süchtigen, etwas aufzugeben, das seinem Leben oder dem Leben anderer schadet. Warum verachten, ächten und bestrafen wir den Drogenabhängigen, wenn wir als soziales Kollektiv die gleiche Blindheit teilen und die gleichen Rationalisierungen betreiben?
    – Buch: Im Reich der hungrigen Gespenster: Enge Begegnungen mit der Sucht

    "Wenn ich eine andere Person scharf verurteile, dann deshalb, weil ich in ihr einen Aspekt meiner selbst spüre oder widergespiegelt sehe, den ich nicht anerkennen möchte."

    Ich möchte daher einmal provokativ in den Raum werfen: Ein Drosten unterscheidet sich immer dann nicht sehr von einem Jebsen, wenn beide meinen, dass Erwachsene erzogen werden müssen. Ich unterscheide mich nicht von anderen, wenn ich ihnen meine Sicht der Dinge nicht nur darlegen, sondern sie dazu zu zwingen versuche, meinen Lebensstil und meine Weltanschauung zu übernehmen. Ich bin dann nicht besser, sondern genauso.

    In den Foren, in denen ich mich umschaue, überall sieht man dieses Phänomen, dass der eine dem anderen ständig und penetrant vorzuschreiben versucht, wie er zu leben und zu fühlen hat.

    Es ist leicht, das den Politikern, Kirchen und Mächtigen in die Schuhe zu schieben. Deshalb, weil es in seiner Offensichtlichkeit eine große Schlagkraft hat. Doch zu erkennen, wo man in derselben Form von Intoleranz dieselben Argumente und Weltanschauung hat, nur mit einem anderen Thema, das ist eine Lebensaufgabe. Keine leichte, möchte ich meinen.

    Ich versuche, achtsam zu sein und zu schauen, wo mir selbst solches passiert.

    Euch allen viel Erfolg auf dieser schwierigen Reise der Selbst-Erkenntnis.

    • Ich habe das Buch von Gabor Mate auch gelesen und stimmen, was die Selbsterkenntnis betrifft, mit Ihnen überein.
      Allerdings stört mich der Satz "
      Es ist leicht, das den Politikern, Kirchen und Mächtigen in die Schuhe zu schieben.", weil ich denke, wenn man eine besondere Position in einer Gesellschaft inne hat, man auch eine besondere Verantwortung trägt. Wenn ich nur für mich entscheide ist es etwas anderes, als wenn ich 83 Millionen Menschen entscheide.
      Insofern sind die Entscheidungsträger für den Mist den sie bauen schon rechenschaftspflichtig.
      Ob sie auf Ihrem persönlichen Erleuchtungspfad voran kommen oder nicht geht eigentlich nur sie selbst etwas an.
      Um es noch mal ganz klar zu sagen, ich kann Deutschland keine Maskenpflicht auferlegen, aber Frau Merkel schon.

    • "Ich möchte daher einmal provokativ in den Raum werfen: Ein Drosten unterscheidet sich immer dann nicht sehr von einem Jebsen, wenn beide meinen, dass Erwachsene erzogen werden müssen."
      Richitg, aber tun beide wirklich dasselbe? In Ken Jebsen sehe ich keinen "Erzieher", in Drosten schon. Also meine Frage: Inwiefern versucht Ken Jebsen, deiner Meinung nach, wen auch immer zu erziehen?

    • an DerKleinePuk:

      Wenn Sie genau lesen, sagte ich, "es ist leicht" …. weil es so "offensichtlich" ist. Was weniger offensichtlich ist und worauf sich meine Aussage bezogen hat, das ist, dass ich denke, dass es eine scheinbare Mehrheit gibt, die den Regierungskurs befürwortet. Dazu zähle ich mich deutlich nicht.
      Ich bin für die sofortige Wiederherstellung des Normalzustandes, also der Aufhebung aller Maßnahmen.

      Wenn derartig viele Menschen den Kurs befürworten, was sagt das über den Einzelnen aus, der es anderen Einzelnen überlässt, sich für die Grundrechte einzusetzen?

      Ich stimme zu, weder Sie noch ich können eine Maskenpflicht verordnen und ich bin überhaupt gegen jede Verordnung, bei der alle in einen Topf geworfen werden und die Unterschiede zwischen Menschen egalisiert werden. Sowas geht niemals gut. Das kennen wir aus der Geschichte.

      Ich habe Herrn Jebsen nicht in seiner Funktion als Journalist gemeint. Als er sagte, dass doch auch Raucher fürs Maskentragen sind und trotzdem rauchen würden, das hat einen erzieherischen Aspekt, es ist lediglich salonfähig geworden, gegen das Rauchen zu sein, weil hier die Kampagnen gewirkt haben. Man könnte nun auch genauso gut gegen fernsehen, zu viel Arbeiten und exzessiven Sport sein und auch das ist dann ein sich Erziehenwollen, wenn man alle gleichermaßen diskriminiert, die ein selbstschädigendes Verhalten zeigen. Da komme ich dann wieder auf Gabor Maté zurück.

    • an Phonac:

      Ich habe dazu eine Antwort zu deiner Frage an DerKleinePuk formuliert, vielleicht magst du dir das durchlesen. Ich nahm Jebsen lediglich als Beispiel, als er über Raucher redete, es ist weit verbreitet, bestimmte, bereits allgemein geächtete Verhaltensweisen oder Gruppen beispielhaft aufzuführen, um das eine Üble gegen das andere Üble aufzuwiegen.

      Persönlich habe ich rein gar nichts gegen Herrn Jebsen. Er macht eine sehr wichtige Arbeit.

    • "Persönlich habe ich rein gar nichts gegen Herrn Jebsen. Er macht eine sehr wichtige Arbeit."
      Das hatte ich auch nicht angenommen. 😉
      "Ich habe Herrn Jebsen nicht in seiner Funktion als Journalist gemeint. Als er sagte, dass doch auch Raucher fürs Maskentragen sind und trotzdem rauchen würden, das hat einen erzieherischen Aspekt,"
      Ok. Aber ich sehe diesen "erzieherischen Aspekt" nicht. Worin besteht er? Nach meiner Lesart weist Jebsen hier schlicht auf einen Widerspruch hin, den man ja nicht für richtig befinden muss,…
      "…es ist lediglich salonfähig geworden, gegen das Rauchen zu sein, weil hier die Kampagnen gewirkt haben."
      Stimmt, aber vielleicht hast du Jebsen hier falsch verstanden? Ich denke nicht, das er ein Problem mit Rauchern im Allgemeinen hat – inwieweit das im persönlichen Kontakt der Fall ist, können wir ja nicht wissen und ist wohl auch nicht so relevant, oder?

  19. Ab Minute 29 etwa spricht der eine Pastor davon, dass jede Frau ein Risiko eingeht, sobald sie ein Kind gebiert. Keiner der Beteiligten ist darauf näher eingegangen. Es wäre eine Chance gewesen, dieses Thema des Risikos weiter zu vertiefen. Gebärende wie Sterbende sind mutig. Der Sterbende stellt sich seinem letzten wichtigen Akt und braucht Mut für diesen Schritt. Die Gebärende zeigt diesen Mut am Anfang eines Lebens, welches aus ihr geboren wird.

    Die Angst vor dem Leben ist weit vor Corona in unser aller Denken und Dasein eingezogen. Man bemerke nur, wie die Rate der Kaiserschnitte von Jahr zu Jahr nach oben geht und man Schwangere wie Kranke behandelt. Was sie nicht sind. Auch sterbende Alte, wenn der Tod nahe ist, sind keine Kranken, sondern haben das natürliche Ende ihres Lebens erreicht. Auf welchem Totenschein wird das überhaupt noch bescheinigt, ein "natürlicher Tod"?

    Der Beruf der freien Hebammen ist nahezu ausgelöscht und neuerdings wird dieser Beruf an der Uni gelehrt. Sollte uns das nicht zu denken geben? Leider setzte sich kaum jemand dafür ein, dass die Hebammen weiterhin frei arbeiten und die Frauen außerhalb von Kliniken bei den Geburten zu unterstützen.

    Der christliche Glaube und der Sprachgebrauch sind für mich leider kein wirklich guter Zugang zu einem spirituellen Dasein. Gott ist eine Vaterfigur und so lange das so gepredigt wird, verliert die Kirche weiteren Zulauf. Das "Höhere", von dem einer der Pastoren spricht, das ist nichts Externes aus meiner Sicht, es ist das kontemplative Selbstgespräch; früher sagte man, glaube ich auch, "in Meditatio" gehen. Ein Mensch, der sich an seine eigene höchste Instanz wendet, der spricht nicht zu einem Gott, sondern zu sich selbst.

    Mir ist alles, auch die Kirche, viel zu weit weg vom realen Dasein der Menschen und es ist im Prinzip wichtig, dass wir das Sterben und das Gebären wieder in die Mitte des Alltags hineinnehmen, Frauen zuhause ihre Kinder kriegen können, wenn sie es wollen und Alte oder Sterbende in ihren eigenen Betten das letzte Geleit erhalten.

    Wir haben aber diese sehr realen und körperlich wie spirituellen Ereignisse komplett aus dem Alltag getilgt und darin liegt meines Erachtens ein sehr wichtiger Grund, weshalb wir keine Orientierung haben und uns vor dem Leben fürchten, weil wir viel zu wenig von Geburt und Tod mitkriegen und nichts darüber wissen. Dadurch erhalten Geburt und Tod entweder eine totale Überhöhung, eine theoretische Glorifizierung und andererseits eine deutliche Geringschätzung und Nichtachtung.

    Die bedeutsamen Akte von Geburt und Sterben würden uns einen Zugang zu unserem eigenen Mitgefühl erlauben, erst in der lebendigen Erfahrung, dem Zeuge werden dessen, diese wichtigen Ereignisse fühlend, schauend und lernend mitzuerleben, würde uns in den Stand setzen, uns als Erfahrene und Ermächtigte zu begreifen und uns auf Dauer zu kompetenten Geburts- und Sterbehelfern auszubilden. Die Hebammen bräuchten wir dennoch als im Notfall bereit stehend.

    Niemals würde man einen Menschen ein Flugzeug fliegen lassen, wenn er sich darin nicht gut ausbilden lässt und unzählige Praxisstunden in einem Flugzeug hinter sich bringt, kein Mensch dürfte Auto fahren, wenn er nicht Fahrstunden in einem Auto absolvierte, kein Schiff aufs Meer fahren und so weiter.

    Wir lassen uns einreden, wir könnten nichts selbst tun, wir müssten stets die Experten fragen, unseren eigenen Urteilen und Sinnen nicht mehr vertrauen. Das ist eine Hörigkeit, ein voraus eilender Gehorsam, weil wir in einer Fremdversorgungsgesellschaft leben, so hilflos wie ein Neugeborenes selbst. Diese Hörigkeit ist nicht zuletzt durch einen Paternalismus entstanden, eine Obrigkeit, die nicht etwa sagt: Denke selber, probiere deine Erfahrungen mit den Theorien und Theologien abzugleichen und prüfe, wo sie fehlen und wo sie dir nützen im Auffinden deines Mitgefühls.

    Ich kann sagen, die beste Erfahrung, die ich im Leben machte, die war, meine Mutter beim Sterben begleitet zu haben. Mich mit ihrem Tod anzufreunden und ihr genau die Hilfe und Begleitung gewesen zu sein, von der ich wusste, dass sie sich gewünscht hatte. Ich befolgte ihre Wünsche und respektierte ihre Essensverweigerung. Ich war für eine Woche lang fast Tag und Nacht bei ihr, so wie es die Besuchszeiten im Krankenhaus zuließen. Ich wusste, dass sie eigentlich nach Hause gewollt haben würde und auch immer wieder danach fragte. Leider haben da die Umstände dagegen entschieden und so tat ich mein Bestes im Rahmen der Möglichkeiten.

    • Zitat: "Ein Mensch, der sich an seine eigene höchste Instanz wendet, der spricht nicht zu einem Gott, sondern zu sich selbst."

      Zu wem spreche ich , wenn ich zu mir selbst spreche?
      Kann ich bei lebendigem Leibe sterben?
      Was erlebe ich dabei?
      Wer bin ich?

    • "Wer bin ich?"
      Niemand.
      "Zu wem spreche ich , wenn ich zu mir selbst spreche?"
      Zu Niemandem.
      "Kann ich bei lebendigem Leibe sterben?"
      Ja.
      "Was erlebe ich dabei?"
      Den Tod des Ich´s.

  20. Wir brauchen wenn dann einen Parlaments-unabhängigen Untersuchungsausschuss, oder zumindest vorher Neuwahlen.
    Siehe auch §146/147 GVG
    und:
    https://www.anti-spiegel.ru/2020/die-eine-rechtskraeftig-verurteilt-die-andere-zumindest-inkompetent-wer-ueber-die-verteilung-der-eu-corona-hilfen-entscheidet/

  21. Ein Interview ist für mich: man interessiert sich für seine Gäste und lässt ihnen Raum.

    Das hier war: Kai und Ken erklären ihre Sicht der Dinge, die zwei "Helden" der Demos kommen kaum zu Wort.

    Schwache Leistung.

    • Empfinde ich auch so. Es steht ja auch noch "Interview" als Format drüber. Aber selbst als "Gespräch mit" wäre der Redeanteil der beiden noch zu hoch, von der mentalen Präsenz ganz abgesehen.

      "Bulldozer" Jebsen könnte ja mal einen Termin bei Herrn Maaz machen, statt sonst immer umgekehrt. 😉
      Man kann seine blinden Flecken nämlich nicht selbst bearbeiten.

  22. Das Gespräch ist wertvoll. Ken Jebsen sorgte dafür, das eine Linie in der Diskussion erhalten blieb und die Teilnehmer sich nicht zu sehr im Klein Klein verzettelten.

    Ich bin Atheist. Meine Wertschätzung gilt allen Religionen, die Menschen Halt, Orientierung und "Seelenheil" bieten.

    In der Corona-Krise hat die katolische und evangelische Führungselite in Deutschland fast vollständig versagt. Warum? Was ist da nicht in Ordnung?

    Die wenigen Aufrechten, die sich dem Wahnsinn entgegenstellten, wurden noch verdammt.

    • <a class='bp-suggestions-mention' href='https://kenfm.de/members/nevyn/' rel='nofollow'>@nevyn</a> : Ich verstehe hier die Kommentarfunktionen noch nicht so ganz, möchte Ihnen aber auf meinen obigen Kommentar (Geburt und Tod) und Ihren Kommentar antworten und habe das erstmal im "Update"-Bereich gemacht, aber das scheint mir der falsche Ort zu sein. Hier also noch einmal:

      Sie fragen:
      "Zu wem spreche ich , wenn ich zu mir selbst spreche?"

      Gute Frage. Das weiß ich nicht. Ich kann dieses nur mit mir selbst verabreden, wenn ich spreche oder bete, was da antwortet, zu erfassen. Es bleibt wohl eher unbegreiflich.

      "Kann ich bei lebendigem Leibe sterben? Was erlebe ich dabei?"

      Interessant und irritierend formuliert. Schön. Vermutlich geht das. Bei lebendigem Leibe sterben, das tu ich wohl immer dann, wenn ich mich verhärte, mir mein Mitgefühl verweigere und als Folge dessen hart, kalt und gnadenlos einem anderen gegenüber bin. So etwas kommt vor. Ich versuche danach zu leben, das nicht mehr vorkommen zu lassen. Eine Aufgabe, die Mut fordert.

      "Wer bin ich?"
      🙂 HaHa! Das ist die Frage, nicht? "Ich", gibt es das überhaupt?

      Schön, ich freue mich über Ihre Fragen.
      Ich bin andererseits ein wenig entmutigt von Ihrem Kommentar, da mein Hauptaugenmerk, das auf Geburt und auf Sterben, von den Herren wie "nicht wirklich gehört", sofort im Moment des Formulierens des Pastors, einfach hinweg gewischt wurde- besonders bei den Gebärenden, dieser Mut nicht in unseren Alltag kommt und dort regelrecht herausgeschmissen wurde. Daher meine Frage: Haben Sie persönliche Erlebnisse zu beiden Themen: Geburt und Sterben?

      Wie beantworten Sie Ihre eigenen obigen Fragen?

    • Danke für die Antwort, ZUDKEMZW.
      Geburt und Tod sind Bezeichnungen für die gleiche Tür. Die Begriffe unterscheiden nur die Richtung, in der sie durchschritten wird. Neulich las ich, dass Maschinen alles simulieren können, nur den Tod nicht. Sie sind nicht eingebunden in diesen Zyklus, diese Erfahrung bleibt ihnen fremd. Und weil wir, um mit Erich Fromm zu sprechen, in einer nekrophilen Gesellschaft leben, wird der Tod ausgeklammert. Das ist das Schattenprinzip, von dem Sie ja weiter oben auch schrieben. Ich hätte mir auch gewünscht, die beiden Gäste wären näher darauf eingegangen. Doch weiß ich nicht, ob sie das gekonnt hätten.

      Wir Menschen haben allesamt Erfahrungen mit Geborenwerden und Sterben, den meisten sind sie nur nicht bewusst. Wäre es das, verlöre der Mensch die Angst vor dem Tod und damit auch alle anderen Lebensängste.

      Kann ich zu mir selbst sprechen? Offenbar ja. Ich kann mehrere Instanzen nebeneinander verwirklichen. In Tranceerfahrungen kann der Mensch erleben, dass der beliebig viele Identitäten hat und damit auch keine. Ich bin niemand und ich bin jedermann. Ich liebe meinen Nächsten wie mich selbst, weil der nächste ich selbst bin.

      Spaltung ist Illusion.
      Das erfahre ich, wenn ich bei lebendigem Leibe sterbe. Nahtoderfahrungen sind solche Erlebnisse, aber auch echte Einweihungen. Dante beschrieb das in seiner Göttlichen Komödie. Er gerät "auf halbem Wege des Menschenlebens" lebend in die Hölle und hat einen Führer, Vergil. Das ist natürlich nur ein Gleichnis für eine Entwicklung, die alle Menschen in der zweiten Lebenshälfte durchmachen sollten. Die Bilder unterscheiden sich, die Erfahrung nicht. Phonac kommt mit seiner Antwort meiner Antwort ziemlich nahe:

      Zu wem spreche ich , wenn ich zu mir selbst spreche?
      Zu niemandem. Zu Jedermann.

      Kann ich bei lebendigem Leibe sterben?
      Ja und Nein. Wenn das Leben eine Illusion ist, dann ist der Tod auch eine.

      Was erlebe ich dabei?
      "Nichts." "Alles."

      Wer bin ich?
      Niemand. Jedermann.

      Es gilt zu bedenken, dass diese Antworten nur einen Sinn ergeben, wenn sie richtig verstanden werden.

      Grüße
      Nevyn

    • An Nevyn:

      Danke, die Antworten verstehe ich. Sie ergeben für mich in jedem Fall Sinn.

      Du sagst:
      "Kann ich zu mir selbst sprechen? Offenbar ja. Ich kann mehrere Instanzen nebeneinander verwirklichen."

      Das kenne ich aus der systemischen Gestalt-Psychologie. Ich habe ohnehin festgestellt, dass ich mit mehreren Stimmen sprechen kann und die verschiedensten Blickwinkel immer wieder einnehme, oft sogar eher unbewusst. Um es bewusst zu machen, braucht es viel Training und Umgewöhnung alter und gelernter Umgänge.

      Zu einer Situation kann man, wie du oben sagst, alles und jeder sein, man braucht sich nur in die vielen verschiedenen Schuhe zu stellen und dann geschieht es, dass man mit mehr Verständnis in der Welt lebt. Es ist nicht leicht, das Haupt-Ich aufzugeben, das bedürftig und selbst-zentriert ist und stets alles persönlich nimmt.

    • ZUDKEMZW schrieb: "Das kenne ich aus der systemischen Gestalt-Psychologie. Ich habe ohnehin festgestellt, dass ich mit mehreren Stimmen sprechen kann und die verschiedensten Blickwinkel immer wieder einnehme, oft sogar eher unbewusst. Um es bewusst zu machen, braucht es viel Training und Umgewöhnung alter und gelernter Umgänge."

      Die Erweiterung der Identifikation geschieht stufenweise. Die betrifft erst das Familiensystem, dann die Volksgruppe, in der man lebt, schließlich die Menschheit (Christusbewusstsein) und öffnet sich dann hin zu kosmischen Dimensionen.

      Mir haben am Anfang Familienaufstellungen sehr geholfen. Jemanden vertreten, bedeutet, seine Energie durch sich hindurch fließen zu lassen. Das ist meist ziemlich anstrengend. Viele Menschen sind bis oben hin zu mit Frust. Ich habe viele fremde Tränen geweint und bin die Gefühlsketten rückwärts in die Heilung gegangen: Hass-Wut-Angst-Trauer-Liebe. Das alles war nicht ich und doch war ich es auch. Einmal sollte ich einen Verstorbenen vertreten, aber ich war ein Kind im Mutterbauch. "Ist jemand schwanger?" Die Schwester, aha. Das Gefühl ist unbeschreiblich. Meine "Schwester" auf dem Aufstellungsfeld, meinte hinterher, sie hätte definitiv in Kinderaugen gesehen, als wir uns ansahen. Und ich habe die Adoleszenz schon relativ lange hinter mir.

      Wer solche Dinge immer wieder erlebt, der wird über-zeugt, denn er ist Zeuge des Geschehens. Unglaublich, wie viele Identifikationen ich schon hatte und wie mir das hilft, mit anderen Menschen umzugehen. Träume gehören ja im Grunde auch dazu.

      Grüße, Nevyn

    • Danke Nevyn,

      bisher war mir die Erkenntnis verwehrt das Maschinen "Erfahrungen" sammeln können. Ja doch, sicher können Maschinen nicht den Tod nicht simulieren, schade eigentlich. Doch vielleicht können sie ihn erfahren/erleben?!
      Nimm doch mal einen Hammer und schlag auf Deinen Laptop, also nur mal rein experimentell. Wer weiß, vielleicht eine Erfahrung die uns diesmal nicht fremd bleibt?
      Eine nekrophile Gesellschaft die was, die den Tod ausklammert? Wie soll das nun vonstatten gehen? Der normale Mensch versteht unter Nekrophilie landläufig die Liebe zu Leichen, Leichenteilen, toten Körpern, Sex mit toten Menschen usw..usf. Ist das vielleicht irgendwas mit Meta..Metaphorisch/physisch..Metametrisch..meta gemeint?
      Oder folgend:

      1. „Wenn ich mehrere Instanzen meiner selbst verwirkliche kann ich mit mir selbst reden? Die Erfahrung viele Identitäten UND SOMIT keine zu haben? Weil ich mir der Nächste bin, liebe ich mich selbst“?

      2. „Illusion ist Spaltung, das erfährst Du wenn Du bei lebendigen Leib stirbst“?
      Bist Du schon einmal bei lebendigem Leib gestorben? Vielleicht hilft ja hier eine Spalttablette.

      Übrigens Nahtoderfahrungen sind was der Name schon sagt, eine Erfahrung mit Todesnähe. Sonst wärst Du nämlich Ferntod, und das richtig. In diesem Zusammenhang auch oft falsch interpretiert; DAS LICHT am Ende des Tunnels, ist NICHT der Göttliche Funke, meist ganz ordinär, die Taschenlampe des Rettungssanitäters der Deine Pupillenreflexe checkt.
      Fragen über Fragen. Doch zum Abschluss der entscheidende Hinweis:

      "Es gilt zu bedenken, dass diese Antworten nur einen Sinn ergeben, wenn sie richtig verstanden werden."

      Verstanden, also nicht richtig. Genaugenommen habe ich nichts von dem "verstanden" was Du hier postest.
      Zu dem Beitrag Deines vermuteten Glaubensbruders ZUDKEMZW, hier beispielsweise:

      "Zu wem spreche ich , wenn ich zu mir selbst spreche?
      Gute Frage. Das weiß ich nicht. Ich kann dieses nur mit mir selbst verabreden, wenn ich spreche oder bete, was da antwortet, zu erfassen. Es bleibt wohl eher unbegreiflich."

      Auch für mich bleibt es unbegreiflich. Es bleibt für mich unbegreiflich welcherart Kommentar dies sein soll, welchen Sinn er geben soll oder welche Antworten hier vielleicht erfolgen könnten.
      Ich vermute einmal ihr zwei gehört zu der Gruppe "Spiritual – Esoterik – Spinner" die oftmals im Zusammenhang von "Verschwörungstheoretischen Aktivitäten" Erwähnung finden.
      Grade auch um solchen Vorurteilen(?!) keinen Vorschub zu gewähren, würde es Sinn machen, zumindest versuchsweise, mal zu erklären worum genau es geht.
      Ich schätze nicht der Einzige zu sein der hier NICHTS versteht, von dem was Ihr postet. Vielleicht bedauerlich.
      Ein wenig Aufklärung wäre hier sicher hilfreich.

    • Zitat; "Ich vermute einmal ihr zwei gehört zu der Gruppe "Spiritual – Esoterik – Spinner" die oftmals im Zusammenhang von "Verschwörungstheoretischen Aktivitäten" Erwähnung finden."

      Genau. Zwei durchgeknallte Typen, Frank-Rudolf. Die Etiketten dürfen Sie frei wählen, es herrscht ja gerade große Auswahl. Früher hat man Ketzer wie uns auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Da ist ein Etikett ja geradezu harmlos.

      Da sich unser Wahn jeder Erklärung entzieht, bin ich leider nicht in der Lage, Sie mit in diese Welt zu nehmen, denn Sie sind ja Gott sei Dank normal.

    • at Nevyn:

      Nun, ob ich "normal" bin, dies bliebe noch punktuell zu hinterfragen. Ist aber grade nicht das Thema, oder?
      Spielt jetzt keine Rolle ob Du es Dir einfach machst, Dich mit Deinen Zeilen entslüpfst oder eher nicht.
      Zu einer Gesprächs – Diskussionskultur gehört, zumindest laut weitreichendem Verständnis, der Umstand seine Meinung/Ansicht KLAR VERSTÄNDLICH zu formulieren. Auf Nachfrage bei Verständigungsschwierigkeiten, wie hier vorliegend, den Sachstand nochmals erklärlich – verständlich darzulegen.
      Auch hier scheinst Du eine eigene Entschlüp – Philosophie zu verfolgen.
      Irgendetwas möchtest Du ja wohl erreichen wenn Du hier postest? Sollte man zumindest von ausgehen.
      Und natürlich, da ich hier auch lese, zwingt sich mir bei Deinen unverständlichen Texten die Frage förmlich(auch unförmlich) auf, was das sein könnte?
      Der einzige, gar offensichtliche Eindruck der hier vermittelt wird – wie schon angesprochen(Öffentliche Wahrnehmung/Esoterik – Spinner usw.), ist das hier Verwirrte verkehren & schreiben. Also langläufig die Wahrnehmung der "Normalen" betreffend. Eigentlich ein sehr unangenehmer Faktor für eine Website wie diese, welche sich kritisch mit dem System auseinander setzt. Da Du Dich ja entschlüpfst, werde ich wohl nicht erfahren ob dies von Dir, und DANN natürlich Deinen dunklen Hintermännern, auch so gewünscht ist.

      Ich wünsche noch einen schönen Sonntag, und bitte nicht bei lebendigem Leib versterben.

    • ZItat: "Auf Nachfrage bei Verständigungsschwierigkeiten, wie hier vorliegend, den Sachstand nochmals erklärlich – verständlich darzulegen."

      Nur am Rande:
      1. "at ist das englische Wort für "bei". Was soll "bei Nevyn" bedeuten? Das deutsche "an" hat auch nur zwei Buchstaben, man kann es ruhig verwenden.
      2. Offensichtlich ist Ihnen auch nach dem Lesen mehrerer Beiträge von mir entgangen, dass ich in diesem Forum die Sie-Form bevorzuge.
      War das verständlich?

      Nun zu Ihrem Anliegen: Wenn ich einen Text nicht verstehe, habe ich zwei Möglichkeiten. ich kann mich dafür entscheiden, dass ich den Schlüssel nicht habe oder ich gehe davon aus, dass der Schreiber geistig verwirrt ist und Unsinn schreibt. Sie haben sich von Anfang an für Letzteres entschieden. Dabei haben sie übersehen, dass Phonac und ZUDKEMZW (bitte mit russischem Akzent lesen) mich sehr wohl zu verstehen scheinen. Wir drei teilen also entweder den gleichen Wahn oder an dem, was ich schreibe, ist vielleicht doch etwas dran. Könnten Sie das in Erwägung ziehen? Das wäre nämlich die Voraussetzung, sich solche Texte zugänglich zu machen. Ich habe null Problem damit, in Ihren Augen als Eso-Spinner zu gelten. Sie haben den Vorteil, dass Sie ihr Weltbild nicht hinterfragen müssen. Ich kann Sie übrigens gut verstehen. Ich war auch mal so.

    • Selbstverständlich, wie wäre es mit „Lieber Nevyn“? Vielleicht zum „at“ einfach mal googeln, es gibt noch andere Bedeutungen/Deutungen dafür als die vorliegend von Dir vermutete.
      Leider „harkt“ das Symbol hier ab und an, da nutzt man dann ein „at“. Übrigens, im Netz duzt man sich, zumindest war dies bisher und von Anfang an der Sachstand. Aber auch hier mache ich für Nachzügler gerne die Einsicht frei.

      Nachdem wir jetzt den Ablenkungs – u. Verzweifelungsmechanismus bedient haben lieber Nevyn,
      nein, hier ist noch immer alles vollkommen unverständlich. Das wird es wohl auch bleiben, bleiben müssen so wie ich das sehe, beziehungsweise Deine „Verrenkungen“ betrachte.
      Wenn ich mein Weltbild nicht hinterfragen würde, was wäre dann der Grund sich hier aufzuhalten?
      Und genau darum geht es. Gegenteilig der Vermutung/Verteidigungshaltung(woher auch immer!?), liegt mir nichts daran Dich als ESO – Spast/Spinner/Hirnie/Zurückgebliebener usw. zu betrachten/verleumden o.ä.
      Ganz gegenteilig hatte ich um die Information ersucht welcherart Dein Weltbild/Zuordnung/Religion, einfach um den Sinn Deiner Texte erfassen zu können. Dies ist doch eine lobenswerte und offene Haltung, jenseits irgendeiner Vorverurteilung aufgrund nicht verstandener Textpassagen.
      Doch auch bist Du schon wieder am entschlüpfen. Weshalb verhält es sich so?
      Gut, wie schon erwähnt, Aufklärung werde ich hier nicht erfahren, zumindest nicht von Dir.
      DAS wird wohl mutmaßlich seinen Grund haben, kein Grund hier nun langfristige Text – Troll – Action zu veranstalten.
      Wie gehabt, fröhlichen Sonntagabend dann………………..
      Hm, soll das Pseudo – Geheimnisvolle vielleicht „Jünger in spe“ anlocken, bist Du hier auf „Fang“?

    • @ Frank Rudolf:

      Du schreibst:
      <<Eine nekrophile Gesellschaft die was, die den Tod ausklammert? Wie soll das nun vonstatten gehen? Der normale Mensch versteht unter Nekrophilie landläufig die Liebe zu Leichen, Leichenteilen, toten Körpern, Sex mit toten Menschen usw..usf. Ist das vielleicht irgendwas mit Meta..Metaphorisch/physisch..Metametrisch..meta gemeint?>>

      Ich habe diesen Einwurf von Nevyn nicht weiter verfolgt, habe dich hier aber fragen gesehen und auf Wikipedia geschaut. Da kannst du lesen, was Erich Fromm damit gemeint hat, worauf Nevyn sich bezogen hat. Mir ist Fromm ein Begriff, habe von ihm einiges gelesen und seine Vorträge gehört. Daher wusste ich im Prinzip, was Nevyn meinte. Hier für dich das Zitat aus Wiki:

      "In der analytischen Sozialpsychologie von Erich Fromm ist unter Nekrophilie eine Charakterorientierung zu verstehen, die in Verkehrung der biophilen Kräfte des Menschen (Biophilie) im modernen Sozialcharakter eine zunehmende Tendenz zur Zerstörung zeigt. Nekrophilie und Destruktivität sind nach Fromm die „Folge ungelebten Lebens“ .

      Zu einen Verständnisfragen:

      <<1. „Wenn ich mehrere Instanzen meiner selbst verwirkliche kann ich mit mir selbst reden? Die Erfahrung viele Identitäten UND SOMIT keine zu haben? Weil ich mir der Nächste bin, liebe ich mich selbst“?>>

      Die von Nevyn formulierten Fragen haben den Sinn, zu verwirren, zu überraschen. Wenn du Dinge gefragt wirst, bei denen du sofort wie aus der Pistole geschossen antworten kannst, sind das häufig deinen gewohnten Denkmustern entspringende Antworten. Viele der Fragen, die in den philosophischen oder theologischen Bereich gehen, sollen aber absichtlich irritieren und fordern zur Interpretation auf. Da gibt's im Grunde kein richtig und falsch als Antwort. Du antwortest das in deiner persönlichen Weise und wir Menschen sind sprachlich auch verschiedentlich unterwegs. Wenn dich die Fragen nicht wirklich interessieren, wieso willst du sie dann beantworten?

      <<2. „Illusion ist Spaltung, das erfährst Du wenn Du bei lebendigen Leib stirbst“?
      Bist Du schon einmal bei lebendigem Leib gestorben? Vielleicht hilft ja hier eine Spalttablette.>>

      War das eine ernst gemeinte Frage? Wenn ja, dann hast du die Ernsthaftigkeit dahinter dadurch widerrufen, indem du einen Witz über eine Tablette machst. Kannst du zustimmen, dass man "Sterben" nicht wortwörtlich zu nehmen braucht? Ich habe hierzu eine Antwort gegeben, die für meinen Teil stimmig war. Da gibt es keine Definitionshoheiten. Philosophieren und theologische Themen in diesem speziellen Threat: hat doch ganz gut gepasst, immerhin wurden hier zwei Pastoren interviewt.

      Du sagst:
      <<Auch für mich bleibt es unbegreiflich. Es bleibt für mich unbegreiflich welcherart Kommentar dies sein soll, welchen Sinn er geben soll oder welche Antworten hier vielleicht erfolgen könnten.
      Ich vermute einmal ihr zwei gehört zu der Gruppe "Spiritual – Esoterik – Spinner" die oftmals im Zusammenhang von "Verschwörungstheoretischen Aktivitäten" Erwähnung finden.>>

      Diese Vermutung kann man haben. Welchen Nutzen sie hat, weiß ich nicht. Um miteinander im Gespräch zu bleiben, hilft es, wenn man sich einigermaßen als Gesprächspartner schätzen kann, auch – und vielleicht gerade dann – wenn man Sprache unterschiedlich gebraucht.

      <<Grade auch um solchen Vorurteilen(?!) keinen Vorschub zu gewähren, würde es Sinn machen, zumindest versuchsweise, mal zu erklären worum genau es geht.
      Ich schätze nicht der Einzige zu sein der hier NICHTS versteht, von dem was Ihr postet. Vielleicht bedauerlich. Ein wenig Aufklärung wäre hier sicher hilfreich.>>

      Ich versuche es mal:
      Ich drückte in meinem Eingangs-Kommentar mein Bedauern aus, dass einer der beiden Pastoren seine Frau erwähnte hatte und das Thema "Geburt". Leider hat das von den anderen niemand zum Anlass genommen, weiter darüber zu sprechen. Was mich dazu veranlasste, zu sagen, dass "Geburt und Tod" bzw. "Sterben" zu wenig in unserem modernen Leben im Alltag vorkommt. Das hat mit Esoterik genauso viel zu tun wie beispielsweise die Müllabfuhr. Von der kann man schlecht verlangen, dass sie den Müll virtuell abholt.
      So soll mein Hinweis verstanden werden, dass Sterben und Gebären aus unserem normalen Alltag verbannt ist und Nevyn hat dies damit beantwortet, dass wir in einer nekrophilen Gesellschaft leben. Tatsächlich ist das erstmal eine theoretische Antwort und man hätte auf tausend andere Arten antworten können. Die Tendenz, dass unsere Gesellschaft zur Zerstörung neigt, die hat sicher nicht nur Erich Fromm als Theorie gehabt.

      So kann man nicht nur sagen, dass wir die Umwelt zerstören, die uns Lebensraum bietet, sondern auch Traditionen und Gewohnheiten, die für diejenigen, die sie verlieren und darunter leiden, eine Bedeutung haben. Die religiöse Bedeutung, die einem Menschen beispielsweise oft erst dann klar wird, wenn man jemandem aus der Familie eine Sterbebegleitung gibt oder geben will.

      Die irritierenden Fragen nach dem "Ich" und dem "Selbst" usw. – dazu gibt es sowohl aus der westlichen wie östlichen Philosophie zahlreiche Quellen, die du, wenn du willst, recherchieren kannst.
      Aber selbst im simplen Alltag, wenn du dir ein bestimmtes Szenario vorstellst und bei der Vorstellung bewusst einige Zeit verweilst, dann wirst du vermutlich feststellen, dass du nicht nur ein "Ich" hast, das dir etwas rät, sondern mehrere Persönlichkeits-Anteile, die sich unter Umständen sogar stark widersprechen.

      Kleines Beispiel (stell dir die Situation lebendig vor):
      Weihnachten. Heiligabend (am Vormittag)
      Du gehst noch ins Einkaufszentrum. Du hast noch 20 Euro in bar dabei. Sonst kein Geld mit (keine Karte)
      Willst noch was kaufen als Geschenk.
      Vor der Tür sitzt ein Bettler. Du siehst ihn und stockst. Du überlegst, was du machst.

      –> wenn du dir genau zuhörst, wirst du vielleicht feststellen, dass da mehrere Anteile bei dir sind, die unterschiedlich mit der Situation umgehen. Irgendwann entscheidest du dich dann, aber es ist durchaus ein interessantes Gedankenspiel.

      Ich hoffe, das war aufschlussreich.

  23. vielleicht interessant für einige von Euch:
    Es gab durchaus Regungen kirchlicher Vertreter:

    Schon am 6. Mai gab es ein deutliches Statement katholischer Bischöfe und diverser Weitere Unterzeichnender – zu der Gefahr der gegenwärtigen Maßnahmen.

    https://veritasliberabitvos.info/aufruf/

    Bemerkenswert, wie ich finde. (wobei ich keine deutschen Unterzeichner fand…)
    Erstaunlich, wie so oft, dass man darüber nirgends erfuhr…

    • Konnte mir meine Frage gerade selber beantworten:
      Die deutsche Bischhofskonferenz distanziert sich sogar ausdrücklich von diesem Aufruf:
      https://dbk.de/nc/presse/aktuelles/meldung/erklaerung-zum-aufruf-einzelner-bischoefe-aus-der-weltkirche-zur-corona-pandemie/detail/
      ohne weitere Erklärung.
      Die eigene Stellungnahme zur Pandemie klingt für mich bemerkenswert unbedeutsam.
      https://dbk.de/nc/presse/aktuelles/meldung/staendiger-rat-befasst-sich-mit-fragen-der-corona-pandemie-im-kirchlichen-leben/detail/

    • Nun, Kardinal Müller als ehemaliger Leiter der Glaubenskongregation ist sicher ein sehr prominenter Unterzeichner. Bei den übrigen Unterzeichnern sind auch viele Deutsche dabei.
      Ich habe mich seinerzeit sofort bei Kardinal Müller bedankt, der mir innerhalb eines Tages auch antwortete. Da er nicht zu den Befürwortern des sogenannten synodalen Weges zur Reform der katholischen Kirche gehört, hat er viele gegen sich. Ich halte nichts vom synodalen Weg. Wer so etwas möchte, hat doch viele Varianten von Freikirche zur Auswahl.

    • Doch, das fand man, auf vielen Seiten, wurde auch verlinkt.

      Von der Katholischen Kirche irgendetwas zu erwarten, also im positiven Sinn mit Situationsbezug?
      Bitte! Und bitte einfach mal die Historie bemühen. Was ist Kirche/Religion, was sind die Ursprünge, wozu wurde sie überwiegend benutzt, wo steht sie heute und wo will sie hin. Ein Kontroll – u. Bereicherungsinstrumentarium, dazu durchseucht mit gestörten kopfkranken Sexualstraftätern.
      Verarschen, verängstigen, missbrauchen und abkassieren. Das ist für mich die Katholische Kirche. DIE größte Verbrecher – u. Mörder – GmbH welche auf diesem Planeten jemals gegründet wurde. Und bei den Anderen sieht es auch nicht viel besser aus. Hier Etwas, irgendetwas zu erwarten, als dass die sich wie immer auf die Seite der Herrschenden stellt, zu denen sie ja selbst mal gehörte bis sie von der Konkurrenz endgültig aus dem "aktiven Rennen um Pfründe" gedrückt wurde – naiv, wenn nicht schon extrem dümmlich.

      Das wäre, wie beispielsweise die Erwartungshaltung die korrupte Politikerkaste würde sich auf ihren Diensteid besinnen, den Bundestag selbst auflösen, sich geschlossen mit Merkel an der Spitze der Justiz stellen, jeder mit den 20 – 30 Akten seiner Straftaten auf dem Trolli hinter sich herziehend. Wird das passieren? Natürlich nicht.

      Wird die Kirche irgendetwas anderes machen, als das was sie immer getan hat? Natürlich nicht.

      Schön dass es ein paar anständige Menschen in "Gottes Diensten" gibt, auch diese Situation ist keine neue.
      Coloriert sie doch das übliche schwarz – weiß Bild ein wenig. Mehr ist da niemals passiert und wird es auch nicht.
      Man kann nur hoffen dass die Menschheit diese Krankheit bald überwunden hat, zumindest hierbei sind wir klar erkennbar auf erfolgreichem Weg.
      Die Katholische Kirche, der Welt größter Grundstücksbesitzer. Wievielte alte Weiber mussten dafür auf dem Sterbebett noch schnell mit Hölle & Verdammnis zugetextet werden, wieviel Blut ist den Planeten runtergeflossen.

      Die Katholische Kirche, ich hoffe nur die hat bald um…….

  24. Sehr interessantes Gespräch! Möchte mich dazu äußern.

    Das Christentum scheint mir sehr widersprüchlich. Andererseits habe ich durch die Geschichte in der Bibel viel gelernt.

    Am Anfang steht:

    Dann sprach Gott: Hiermit übergebe ich euch alle Pflanzen auf der ganzen Erde, die Samen tragen, und alle Bäume mit samenhaltigen Früchten. Euch sollen sie zur Nahrung dienen.

    Die urchristlichen Gemeinden waren durchweg vegetarisch und wurden, von der fleischessenden Fraktion in der Kirchengeschichte verfolgt und ausgerottet.

    Ist hier vielleicht ein Schlüssel zu finden mit dem wir durch die Geschichte, die das jüdische Volk aufgeschrieben hat, lernen können, ob wir das Thema so leben wollen, oder ob die Geschichte des jüdischen Volkes exemplarisch für die Zustände steht, in die ein Volk, oder eine Glaubensgemeinschaft geraten kann ?

    Letztendlich ist das jüdische Volk wegen des Fleischkonsum aus der Gegend um Kuwait nach Kanaan ausgewandert. Der Rest ist Geschichte, die sich noch wiederholt.

    Als astrologisch interessierter Mensch sehe ich es ähnlich das sich die Themen auf der Erde wiederholen. Es kommt auf den Grad des kollektiven, sozialen Bewusstseins an, den ein Kollektiv entwickelt hat, um aus diesen Wiederholungen etwas zu machen. Gemeinsam, einig, verantwortungsvoll, respektvoll und würdevoll.

    Die Schöpfung wurde uns zur Pflege und Erhalt übergeben.

    Die unautorisierte Fortschreibung in der Geschichte des jüdischen Volkes durch die Christen endet in der Apokalypse. In der die Elite in das Weltall hinaus schwebt auf der Suche nach neuem Lebensraum. Wie passend zur heutigen Zeit in der China die Mondlandung doch noch wahr macht ? Bald gibt's Marseisen etc. etc. Wenn die Anfangen den Weltraum auszubeuten, lassen sie vielleicht von der Erde endlich ab.

    Auch das Deutschland vom "neuen römischen Imperium", den US A faktisch noch besetzt ist, erinnert mich an die Zeit der römischen Invasion in Judäa, hieß es damals glaube ich.

    Statt zum beten: Du sollst nicht töten, meditiere ich soll leben und leben lassen. Das Thema Sprachverwirrung über Klang ist zwischen den Sprachen ein Faszinosum. Oder würden Sie Ihren Geschäftspartner Sau die, oder Mist er nennen ?

    Kleine Kritik:

    Herr Stuht, sie sprechen vom Mob. Damit erinnern Sie mich an Herrn Gabriel. Das macht mir Angst
    Ich gebe zu dieser Vergleich ist möglicherweise wenig schmeichelhaft, soll uns vielleicht demonstrieren,
    das wir alle erst am Anfang sind, zu lernen durchweg gewaltfrei und vergleichsfrei zu kommunizieren.

    Wir wollten doch einig sein üben !

    • Die Kosmogonie der chinesischen Kultur hat sich auch, möglicherweise, vielleicht nur weil sie niedergeschrieben worden ist, als Realität manifestieren können.

      Dort ist die Menschheit das Ungeziefer am Kleid des Schöpfungswesens Pangu. 🙂

      Ich möchte hier keineswegs Mitmenschen des chinesischen Ast der Menschheitsfamilie diskreditieren, sondern die Wurzeln verstehen, aus denen Glaubensüberzeugungen wirken und wann sie sich als positiv wirksam, oder negativ wirksam für die Gemeinschaft ausgewirkt haben.

      Sehr angenehm war mir die Botschaft, das "göttlicher" Rat im Innern durchaus gefunden werden kann. Ich möchte mich bedanken und daran erinnern, das "Götter" und "Göttinnen" zu allen Zeiten von Menschen erfunden worden sind und Glaubensmagie, die Realität schafft, in der Welt vollziehen.

    • Tok..Tok..? Burn Out Live & Hardcore – Mental – Crash. Ka.aboo..uu..wm..puufff.

      Wertiger Kommentar, danke. Mir fehlen förmlich die Worte – dies kommt nicht oft vor.

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