Corona und die Linke | Von Rüdiger Rauls

Ein Standpunkt von Rüdiger Rauls.

Nach der Sommerpause trifft die zweite Welle der Pandemie die westlichen Gesellschaften weitgehend unvorbereitet. Im Streit der Zuständigkeiten und Interessen war wertvolle Zeit verplempert worden. Dennoch sind die Zustimmungswerte der Regierenden nicht gefährdet. Linke Kritik, wenn überhaupt vorhanden, bleibt weitgehend wirkungslos.

Widersprüchliche Linke

Nach der Flüchtlingskrise (1), dem Dieselskandal und der Klimabewegung Fridays for Future ist die aktuelle Corona-Krise die letzte gesellschaftliche Auseinandersetzung, in der die Linke als Bewegung und auch als Partei kaum politischen Akzente setzen kann. Durch ihre unklare und nicht an den Interessen der kleinen Leute orientierte Haltung verliert sie zunehmend an gesellschaftlicher Bedeutung. Sie läuft Bewegungen hinterher, die nicht das natürliche Milieu derer sind, die Linke zu vertreten glaubt, vertreten sollte und traditionell vertreten hat: die proletarisch geprägten Gruppen der Bevölkerung.

Nicht nur dass sie zu diesen immer mehr den Kontakt verliert, die Linke – was immer das auch sein mag – zerfällt auch in sich selbst. Aus der politischen Ursuppe, die sich als Linke bezeichnet, kristallisieren sich immer deutlicher zwei unterschiedliche Strömungen heraus: eine idealistisch-moralisierende und eine materialistisch-analytische. Der gesellschaftliche Bedeutungsverlust trifft besonders die letztere.

Wie die Parteien, die seit Jahrzehnten die deutschen Regierungen stellen, hat auch die Linke ihren Einfluss auf die Deutung gesellschaftlicher und politischer Vorgänge an Kräfte verloren, die durch Emotionalisierung weite gesellschaftliche Gruppen an sich binden können wie die Grünen und die AFD. Aber auch sogenannte Verschwörungstheoretiker gewinnen immer mehr an Einfluss. Was bei FfF schon sich schon angedeutet hatte, nimmt zu bei den Querdenkern: die Grenzen zwischen Rechts und Links verschwimmen. Weltanschauung wird bestimmt durch persönliche Befindlichkeit, nicht durch das Anschauen der Welt, das Wahrnehmen der Wirklichkeit.

Die politische Ratlosigkeit und Widersprüchlichkeit der Linken wird besonders deutlich an der Kritik gegenüber den deutschen Corona-Maßnahmen, denen alles Mögliche unterstellt wird, nur nicht das ernsthafte Interesse an der Gesundheit der Bevölkerung. So bezweifelt beispielsweise der sich links gebende Wirtschaftsjournalist Ernst Wolf, dass „den Politikern die Gesundheit von uns allen plötzlich so wichtig, dass sie ihr alles andere unterordnen.“(2) Daraus spricht eine Menschenfeindlichkeit, die nicht als eigene wahrgenommen, sondern anderen angelastet wird.

Solche sich antikapitalistisch gebende Kritik ist besonders unter Linken weit verbreitet. Sie ignoriert aber weitgehend die Pandemie als eine weltweite Erscheinung, gegen die nicht nur die deutsche Regierung vorgeht. Diese national beschränkte Sicht übersieht, dass weltweit die Regierungen bemüht sind, das Infektionsgeschehen einzudämmen. Sie ignoriert, dass die Zahlen dort dramatischer sind, wo Regierungen wie die amerikanische und brasilianische das Infektionsgeschehen verharmlosen wie sie selbst.

Augen zu

Viele sich als links verstehende Kritiker stellen sich zudem nicht dem Widerspruch, dass Regierungen wie die russische oder kubanische, denen die meisten Linken eher wohlwollend gegenüberstehen, ähnliche Maßnahmen ergreifen, für die sie die deutsche verurteilen. Noch größer aber wird der Widerspruch, wenn man das deutsche mit dem wesentlich schärferen Vorgehen der chinesischen Regierung vergleicht.

Diese Widersprüche wollen viele Linke nicht wahr haben oder versuchen, sich ihnen mit nichtssagenden Floskeln über sogenannten unterschiedliche Bedingungen zu entziehen. Diese aber müssen benannt und auch in ihrer Bedeutung für die unterschiedliche Beurteilung erklärt werden, sonst büßt man an Glaubwürdigkeit und Seriosität ein.

Darüber hinaus schwächt man die eigene Argumentationskraft, indem diese Diskussion nicht angenommen wird. Solche Auseinandersetzungen müssen geführt werden, um voran zu kommen im Erkenntnisprozess. Eine Linke ohne Erkenntnis über die Triebkräfte gesellschaftlicher Entwicklungen ist nicht in der Lage, zu überzeugen und Einfluss zu nehmen auf das gesellschaftliche Denken.

Allein mit pauschaler Verurteilung irgendwelcher nicht näher definierten Eliten macht man vielleicht Punkte bei moralisch Empörten. Aber deren Zustimmung ist nicht solide, weil emotional getrieben, und von daher leicht manipulierbar. Empörung kann Bewusstsein nicht nachhaltig ersetzen.

Erfolgreiches China

Wenn auch westliche Meinungsmacher in der Regel kein gutes Haar an China lassen, liefern sie dennoch auch immer wieder Berichte, die dem Medienkonsumenten den Unterschied deutlich machen in der Seuchenbekämpfung dort und im Westen. Während in der Welt außerhalb der Volksrepublik täglich neue Höchstwerte erreicht werden, verzeichnet China selbst seit Wochen schon keine oder nur eine geringe Zahl von Neuinfektionen. Dann aber wird konsequent gehandelt.

Als Mitte Oktober in der Millionenstadt Quingdao Corona-Fälle bekannt wurden, hatte man „innerhalb von vier Tagen einen Massentest bei zehn Millionen Menschen durchgeführt. … Getestet wurden auch Menschen aus anderen Städten, die in den letzten Tagen aus Qingdao zurückgekehrt waren.“(3) Ähnlich schnell wurde auch in der Uigurenstadt Kashgar gehandelt, wo innerhalb weniger Tage über fünf Millionen Einwohner getestet wurden.

Die Chinesen handeln schnell und effektiv. „Um die Labore zu entlasten, wurden jeweils zehn Tests zu einem zusammengefasst. Jedem Wohnviertel wurde ein Stadion zugeteilt, in dem die Tests durchgeführt wurden. Das Personal … wurde von verschiedenen Behörden, Staatsunternehmen und unter Studenten rekrutiert. Und Nachbarschaftskomitees … informierten die mobilen Testteams, wo alte Leute wohnen, die nicht ins Stadion gehen konnten“(4). So konnten Infizierte schnell erkannt und behandelt, somit die weitere Ausbreitung der Epidemie wirksam bekämpft werden.

Dagegen verzeichnen die USA „inzwischen mehr als 83.000 Neuinfektionen pro Tag … und etwa 225.000 Todesfälle in Verbindung mit dem Corona-Virus, mehr als jedes andere Land der Welt“ (5). Diese Zahlen haben sich seitdem innerhalb weniger Tage bereits verdoppelt. Obwohl die Infektionswerte in Deutschland gegenüber denen der USA und anderen westlichen Ländern noch gering erscheinen, wirkt die Bekämpfung hierzulande dennoch stümperhaft im Vergleich mit dem chinesischen Vorgehen und dessen Erfolgen.

Täuschende Zahlen

Aber die deutschen Werte verfälschen das Bild des Geschehens. Im Verhältnis zu anderen Staaten sind die Infiziertenzahlen niedrig, aber niedrig sind auch die Anzahl der Tests, wenn diese auch ausgedehnt wurden von 400.000 pro Woche vom März bis Juni 2020 auf 1,2 Millionen seit Ende August. Dadurch sind natürlich auch die Fallzahlen angestiegen, was als ein Fortschritt angesehen werden könnte im Aufspüren von Infizierten. Das ist aber so lange ohne Bedeutung, wie die Infektionsketten nicht zurückverfolgt werden können.

Da gerade hapert es im Verhältnis zu China. Die deutsche Corona-App, für die zig Millionen ausgegeben worden waren, erweist sich als weitgehend wirkungslos. Sie findet nicht ausreichende Akzeptanz in der Bevölkerung, um wirksam zu sein. Zudem ist sie nur eingeschränkt einsetzbar und überlässt es allein den Infizierten, ob sie ihren Krankheitsstatus trotz gewährleisteter Anonymität überhaupt an die App weitergeben. Über die europäischen Grenzen hinweg hat sie so gut wie keinen Nutzen, sodass Infizierte unbemerkt zwischen den europäischen Ländern die Infektion verbreiten können.

Da aber „jeder Neuinfizierte weitere Ansteckungen verursachen kann, steigen die Zahlen immer schneller, solange die Ausbreitung nicht effektiv durch umfangreiche Testung und Kontaktverfolgung eingedämmt werden“ kann (6). Offensichtlich ist man sich also des Zusammenhangs bewusst, der zwischen Testen und schneller Rückverfolgung der Kontakte einerseits und der Ausbreitung der Pandemie andererseits besteht.

Massentest statt Lockdown

Schon im Mai 2020 hatte Luxemburg seine Teststrategie geändert. „Mehr Tests sind eine Strategie, um das Virus auf andere Art zu kontrollieren“, stellte Luxemburgs Forschungsminister Claude Mersch fest, „so wolle man versuchen, die Infizierten im größeren Maßstab gezielt herauszufiltern und der gesunden Mehrheit … ihre Freiheit zurückzugeben.“(7). Denn „etwa die Hälfte der positiv Getesteten zeigte zum Zeitpunkt des Abstrichs keine Symptome.(8)

Statt aber aus den luxemburgischen und chinesischen Erfahrungen zu lernen, wurden die Testvorgänge nicht ausgeweitet, obwohl in den deutschen Laboren die Testkapazitäten vorhanden waren. Sie waren auch im Mai bereits in der Lage „jede Woche knapp 900.000 Tests auszuwerten“(9).

Damals wie heute verfolgt Deutschland die Strategie, nicht wahllos zu testen. „Es müsse vielmehr darum gehen, die verfügbaren Tests sinnvoll einzusetzen“(10). Da also liegt der Hund begraben. Man verfügt nicht über ausreichende Testkapazitäten: Entweder hat man sich nicht rechtzeitig um genügend Tests gekümmert oder aber am falschen Ort sparen wollen auf Kosten der Gesundheit der Bevölkerung.

Jetzt liegt das Kind im Brunnen, und die Kette der Infektions- und Kontaktverfolgung reißt gerade bei den unerkannt Infizierten ab. Dennoch hält man fest an dem Vorgehen, dass nur „Personen mit Krankheitsanzeichen einen Test machen sollen. Ebenso jene, die direkten Kontakt zu einem Infizierten hatten“(11). Die symptomfrei Infizierten bleiben dabei unerkannt.

Dieses Vorgehen jedoch befördert gerade die Pandemie, weil letztere damit unerkannt und unbewusst das Virus weiter verbreiten. Beschleunigt wird die Epidemie dadurch, dass es immer länger dauert, bis die Testergebnisse vorliegen. In der Zwischenzeit haben sich vielleicht Menschen mit später negativen Testergebnissen angesteckt, die aber dann in trügerischer Sicherheit die Infektion weitergeben. Andererseits haben aufgrund der Verzögerungen die unerkannt Positiven noch mehr Zeit, das Virus unwissentlich zu verbreiten.

Inzwischen haben nach China nun auch andere europäische Staaten erkannt, dass das Herumgewerkele die Infektionszahlen nicht senkt. Die Slowakei, Tschechien und neuerdings auch Österreicht setzen auf Massentest, weil eine Rückverfolgung des Infektionsgeschehens aussichtslos geworden ist, nicht zuletzt aus Mangel an Personal.

Auch in den deutschen Gesundheitsämtern scheint man das Handtuch geworfen zu haben. Jedenfalls wird die Rückverfolgung kaum noch erwähnt. Stattdessen werden weitere Kontaktbeschränkungen verordnet, ohne aber eine Vorstellung über die Infektionswege und damit über den Sinn dieses Vorgehens zu haben. Denn in Frankreich mit seinen europaweit schärfsten Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen gehen die Infektionszahlen kaum zurück.

Notbehelf als Strategie

Der weiteren Ausdehnung der Tests stehen jedoch nicht strategische Überlegungen im Wege sondern schlichtweg ein Mangel an Personal, Material und Laboren. Diesen Mangel redet man als Strategie schön. Schuld an der unzureichenden Ausstattung ist danach nicht staatliches Versagen sondern „die massiv gestiegene Zahl von Kontaktuntersuchungen an symptomfreien Menschen“ (12). Offensichtlich hat man aus den Versäumnissen zu Beginn der Epidemie und aus den chinesischen Erfahrungen nichts gelernt.

War Bundesgesundheitsminister Jens Spahn noch Ende Januar fest von der Harmlosigkeit des Virus und der Überlegenheit des eigenen westlichen Systems gegenüber dem chinesischen überzeugt, so stellte man sehr bald die Mängel in der eigenen Strategie fest. Es fehlte an Masken zum Schutz der Bevölkerung und sonstigen medizinischen Hilfsmitteln.

Um dieses Versäumnis zu vertuschen, wurden lange Zeit von den Verantwortlichen Masken als nicht hilfreich, gar schädlich dargestellt. Heute jedoch werden diejenigen belangt, die keine Maske tragen. Angesichts solcher Widersprüche wundert es nicht, dass viele Menschen der Regierung und ihren Maßnahmen misstrauen.

Hinzu kommt, dass die dünne Personaldecke in den Gesundheitsämtern wie in der öffentlichen Verwaltung insgesamt eine Rückverfolgung der Kontakte nur noch zu etwa einem Drittel erfolgreich macht. Das Bundesgesundheitsministerium, verantwortlich für die Mängel, gibt sich selbst dabei unschuldig, denn „das Robert-Koch-Institut erfahre in weniger als 30% der Infektionen den Ursprung der Ansteckung“(13).

Es stellt sich zudem die Frage, ob die Intensivierung der Tests politisch überhaupt gewollt ist. Immer wieder kommt es zu Streitigkeiten zwischen Bund und Krankenkassen, wer die Kosten solcher Maßnahmen tragen soll. Zudem würde mit der Zunahme der Tests auch in Deutschland die Zahl der Infizierten noch stärker ansteigen. Vielleicht würde man dann hierzulande anhand dieser Zahlen bald nicht mehr so viel besser dastehen als die anderen europäischen Staaten, von denen man sich mit einer gewissen Selbstzufriedenheit immer noch abzuheben versucht.

So richtig und wichtig die Reduzierung der Sozialkontakte angesichts der besonderen Umstände sein mag, so falsch ist es, im wesentlichen das Freizeitverhalten der Bürger dafür verantwortlich zu machen. Die meisten Verstöße gegen das Abstandsgebot entstehen nicht bei Feiern im privaten Bereich, schon gar nicht wenn diese Veranstaltungen im Freien stattfinden.

Viel bedeutsamer für die Ausbreitung des Virus dürften die Lebensumstände und Wohnverhältnisse der meisten Menschen sein. Denn in geschlossenen Räumen feiert das Virus Urständ. Darüber aber werden kaum Erhebungen und Studien angestellt. Zahlen und Erkenntnisse bezüglich der Verantwortung der Wohnverhältnisse für die Ausbreitung von Corona sind ungenügend. Und schon gar scheinen die Regierungen dieses Thema öffentlich nicht diskutieren zu wollen.

Infektionsrisiko Armut

Aber immer wieder muss gerade über die Arbeitsverhältnisse besonders in der Fleischindustrie als Auslöser großen Infektionsgeschehens berichtet werden. So sind auch immer wieder die Unterkünfte von zusammengepferchten osteuropäischen Arbeitern in den deutschen Schlachtereien Ausgangspunkt von Virusausbrüchen. Das gleiche gilt für Flüchtlingsunterkünfte, wo viele Menschen auf engstem Raum über lange Zeit sich zusammen aufhalten müssen. Hier wirkt die Infektion eines einzelnen wie der Angriff einer Biowaffe.

Nicht viel besser aber sind auch die Wohnverhältnisse vieler Bürger in den Vorstädten der europäischen Metropolen und den Sozialbausiedlungen der industriellen Ballungsgebiete. Bekannt sind die Vorfälle in Göttingen und Berlin-Neukölln, wo ganze Wohnblocks abgeriegelt wurden wegen der hohen Infektionswerte. Bisher wurden solche Ereignisse in Deutschland nur vereinzelt öffentlich. Aber einen Ausblick auf eine mögliche weitere Entwicklung gerade unter Berücksichtigung der Wohnverhältnisse bietet ein Blick über die Grenzen nach Spanien und Portugal.

In Madrid wurden Ausgangsbeschränkungen über die Wohnviertel von fast einer Million Menschen verhängt. „Es trifft vor allem die ärmeren Viertel im Süden von Madrid, in denen überwiegend Arbeiter und Einwanderer wohnen. … Viele Familien leben in beengten und teils prekären Verhältnissen – ein … Grund für die höhere Anzahl von Infektionen“(14).

Dagegen dürfen sich die Reichen in den wohlhabenden Vierteln Madrids weiterhin frei bewegen. Denn dort sind die Wohnverhältnisse besser und die Fallzahlen wesentlich niedriger. Aber Madrid ist kein Einzelfall; „in Arbeitervierteln um die portugiesische Hauptstadt Lissabon bekommt man eine ähnliche Lage schon seit Juni kaum in den Griff“(15).

Welchen Einfluss die Wohnverhältnisse indirekt auf das Infektionsgeschehen anderer gesellschaftlicher Gruppen und der Gesellschaft insgesamt hat, zeigt auch wieder das Beispiel Madrid. Viele aus den abgeriegelten Vorstädten benutzen die öffentlichen Verkehrsmittel auf ihrem Arbeitsweg ins Zentrum. „Dort verdienen sie als Krankenschwestern, Altenpfleger, Bauarbeiter ihr Geld“(16). Das Virus bleibt also nicht bei den Armen.

Das sind aber nicht die Lebensverhältnisse der meisten Querdenker und der Kids von Fridays for Future. Unter diesen Bedingungen lebt die gesellschaftliche Mehrheit, die sich in den öffentlichen Diskussionen nicht mehr bemerkbar macht. Nicht dass sie zu dumm dazu wären, aber die Themen, mit denen sich das intellektuelle Milieu des Mainstream wie auch des alternativen Mainstream beschäftigt, sind nicht ihre Themen.

Falsche Kritik

Das aber sind die Kritikpunkte, die eine klassenbewusste Linke aufgreifen müsste, wenn sie sich der sogenannten einfachen Bevölkerung verpflichtet fühlt und den Kontakt zu ihr halten bzw. wiederherstellen will. Statt jedoch diese Verhältnisse zu benennen und die Versäumnisse der deutschen Regierung offenzulegen, ergeht sich die Linke, besonders die idealistisch-moralisierende, in der Verurteilung gerade solcher Maßnahmen, die im Sinne der Epidemie-Bekämpfung hilfreich sind: Abstandsgebot, Maskenpflicht und Reduzierung der sozialen Kontakte.

Wenn auch die Mehrheit der deutschen Gesellschaft nicht begeistert ist von solchen Maßnahmen, so sieht sie dennoch diese Einschränkungen als sinnvollen Beitrag zur Lösung des Problems an und trägt sie deshalb mit. Dieser Mehrheit ist das idealistisch-moralische Denken solcher Bewegungen wie der Querdenker fremd, die – wie schon der Name sagt – eher intellektuell geprägt sind.

Diese Bewegungen scheinen auch nicht den Anspruch zu haben, Verbündete der sogenannten kleinen oder einfachen Leute zu sein. Sie verstehen sich vielmehr als eine alternative Gemeinschaft von Gebildeten und Eingeweihten, die die geheimen Vorgänge und Absichten der Mächtigen und Eliten hinter den Kulissen zu durchschauen glauben. Die Lebensverhältnisse der gesellschaftlichen Mehrheit scheint ihnen fremd zu sein. Für sie steht die Verteidigung der eigenen individuellen Freiheiten und Persönlichkeitsrechte im Vordergrund.

Das ist nicht zu verurteilen, steht es doch jeder gesellschaftlichen Gruppe zu, ihre eigenen Interessen zu verfolgen und sich für deren Durchsetzung stark zu machen. Gefährlich wird es, wenn man als Minderheit für die eigenen Interessen höhere Rechte beansprucht und beispielsweise das Recht auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit über das Recht auf Gesundheit, körperliche Unversehrtheit und Leben stellt. Diese Gefahr besteht sowohl bei FfF als auch bei den Querdenkern.

Aber selbst wer die Pandemie und das Virus nicht wahrhaben will, ist vor beiden nicht sicher. Wie es der Erde egal war, ob die Menschen sie für eine Scheibe oder Kugel hielten, so ist es auch dem Virus egal, ob die Menschen es für eine Realität halten oder nicht. Es befällt auch die Zweifler, denn die Realität setzt sich durch.

Quellen:

(1) siehe dazu Rüdiger Rauls: Migration-und-internationalismus
(2) dringend-gebraucht-ein-weiterer-lockdown
(3) Ärzteblatt vom 15.10.2020: Qingdao: Zehn Millionen Tests, bisher 13 Treffer
(4) Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 27.10.20: Im Zweifel lieber alle fünf Millionen Einwohner testen
(5) FAZ vom 26.10.2020: Höchststände bei Neuinfektionen
(6) FAZ vom 23.10.2020: Was die aktuellen Zahlen über das Infektionsgeschehen sagen
(7) FAZ vom 2.5.2020: Deutsche Labore könnten doppelt so viele Menschen testen
(8) FAZ vom 2.5.2020: Deutsche Labore könnten doppelt so viele Menschen testen
(9) FAZ vom 2.5.2020: Deutsche Labore könnten doppelt so viele Menschen testen
(10) FAZ vom 2.5.2020: Deutsche Labore könnten doppelt so viele Menschen testen
(11) FAZ vom 31.10.2020: Ausgelastet
(12) FAZ vom 31.10.2020: Ausgelastet
(13) FAZ vom 19.10.2020: Der unsichere Patient
(14) FAZ vom 21.9.2020: Lockdown für Arme
(15) FAZ vom 21.9.2020: Lockdown für Arme
(16) FAZ vom 21.9.2020: Lockdown für Arme

Rüdiger Rauls Buchveröffentlichungen:

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Bildquelle: Anakumka / shutterstock

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124 Kommentare zu: “Corona und die Linke | Von Rüdiger Rauls

  1. Soilworker sagt:

    Also dieser Beitrag ist in meiner > 5jährigen KenFM-Geschichte, der erste Beitrag mit dem ich nicht ansatzweise mitgehen kann. Er ist durchtränkt von sehr viel ideologischem. Zum Glück hatte ich mir den Beitrag zuerst völlständig angehört bevor ich mir die Quellen angeschaut hatte. Kurz nach dem Durchhören hatte ich mir nämlich gedacht, da steckt sehr viel Pseudo-Argumentation der MSM dahinter. Und siehe da, in den Quellen fast ausschließlich Quellen der FAZ verlinkt. Das hat mich dann in meiner Grundannahme bestätigt, dass der Author sehr wahrscheinlich in den letzten Wochen und Monaten zu viel MSM konsumiert und zu wenig selbstständig nachgedacht hat.
    Respekt an KenFM diesen Beitrag hier zu bringen. Ich denke der Beitrag ist gut geeignet um uns ab und zu auchmal in Toleranz gegenüber "Andersdenkender" (das allein ist bereits ironisch gemeint ;-)) zu üben. Aber wirklich informativ ist er leider nicht.

    Trotzdem Danke für's veröffentlichen.

    Mfg
    Paddy Freethinker

  2. Rüdiger Rauls sagt:

    werter Herr Lau, da begeben Sie sich aber auf dünnes Eis. Wenn Demut sich nach der Mehrheit anderer Meinungen richten soll, dann sind aber meine Kritiker hier dazu aufgerufen, in Sack und Asche zu gehen. Hier ist zwar die Mehrheit der veröffentlichten Meinungen anderer Ansicht als ich. Das heißt aber noch lange nicht, dass es auch auf alle Leser zutrifft. Schon gar nicht aber ist das im Rahmen der Gesamtgesellschaft so. Da sind nämlich die Menschen mehrheitlich anderer Meinung als diejenigen, die mich hier in den Keller geschickt haben. Oder zählen die anderen nicht für Sie? Sind das doch wieder nur die "Dummen hinter den Masken", deren Meinungen und Interessen man nicht ernst nehmen muss.?
    Herr Lau, SIE sind in der Minderheit, nicht ich.

    • Peter Lau sagt:

      Amen Herr Rauls. Damit sind Sie hinreichend beschrieben. Sie müssen ja auch kein Mensch mit Demut sein, das ist kein Zwang. Ich wünschte es Ihnen.

      Für die anderen Foristen – die Antwort von Herrn Rauls bezog sich auf meinen Post weiter unten:
      "Werter Herr Rauls, Das Urteil ihrer Leser hier ist mehrheitlich eindeutig. Traurig wenn Sie dieses Urteil mit "sie gehen nur davon aus, dass IHRE Medien ihnen das liefern, was sie gerne hören möchten" abtun.
      Menschen mit Demut leben mit Selbstkritik und Selbstreflexion als Stärke. Das wünsche ich Ihnen auch."

      Herr Rauls – unterlassen Sie bitte, mir Aussagen unterschieben zu wollen (ganz "clever journalistisch" mit Fragezeichen versehen). Ich habe niemanden beleidigt mit Aussagen wie "Dummen hinter den Masken" oder anderes, aber Sie beleidigen mich (und andere eventuell). Es ist nicht da erste mal, dass Sie dies mir gegenüber persönlich tun. Am liebsten bisher in den Artikeln von Norbert Häring, die Sie in schöner Regelmäßigkeit "verreißen".

    • Rüdiger Rauls sagt:

      Werter Herr Lau, auch wenn ich Gefahr laufen, rechthaberisch zu klingen: ICh habe NIE einen Artikel von Häring kommentiert, zerrissen oder ähnliches, denn ich habe mich NIE zu Häring geäußert. Aber das scheint ein gängiges Problem vieler Foristen zu sein: Nicht genau hinzuschauen und das als Wahrheit auszugeben, was man selbst für Wahrheit hält oder halten möchte. Was denen hier vorhalten wird, die anderer Meinung sind als der hiesige Mainstream, sich nicht ausreichend, unabhängig und gewissenhaft zu informieren, trifft oft in erschreckendem Maße auf die Urheber solcher Vorwürfe zu.
      Die Bibel und der Volksmund bezeichnen das mit dem Splitter, den man im Auge des anderen erkennt im Gegensatz zu dem Balken im eigenen.
      Aber Sie haben Recht: SIE haben nie von den Dummen hinter den Masken gesprochen. Manches muss man nicht aussprechen, um es wirken zu lassen. Ich habe SIE ja auch nicht als solchen bezeichnet und doch fühlen sie sich so angesprochen. Sie sehen es geht auch anders. Von Demut und Selbstkritik, die Sie MIR nahelegen, ist bei IHNEN auch nicht viel zu erkennen.

    • Robsen sagt:

      Ich denke, das die Kritik am Autor zum Teil viel zu scharf ist. Ich würde gerne die inhaltlichen Punkte des Artikels diskutieren (siehe dazu auch meinen Kommentar weiter unten). Mich persönlich stören die Quellenverweise nicht. Manchmal ist es für eine Diskussion hilfreich, Abweichungen von den eigenen grundsätzlichen Positionen zuzulassen, um die Argumentation zu besprechen. Meiner Meinung nach ist das hier sinnvoll.

      So wie der Umgang mit dem Autor hier teilweise abläuft, wird die inhaltliche Diskussion sehr schwierig gemacht. Mit dieser Art und Weise wird der Nutzen des Artikels als Diskussionsgegenstand einfach verschwendet.

    • Peter Lau sagt:

      Zum Thema Rauls/Häring helfe ich gerne weiter (" ICh habe NIE einen Artikel von Häring kommentiert, zerrissen oder ähnliches, denn ich habe mich NIE zu Häring geäußert")

      Rüdiger Rauls sagt:
      27. September 2020 at 10:58
      "Häring scheint mir – zumindest nach seinem obigen Text zu urteilen – der Prototyp des Intellektuellen zu sein: Viel wissen, wenig verstehen und noch weniger vermitteln können."
      https://kenfm.de/das-wahre-wesen-des-kapitalismus-teil-2-von-norbert-haering/#comment-204436

  3. passant sagt:

    Wenn es um Corona und die Linke geht, dann kann ich nur den Artikel von Wolf Wetzel auf den "Nachdenkseiten" vom heutigen Tage empfehlen.
    Der kleinste gemeinsame Nenner von Gegnern der Corona-Maßnahmen und Linken ist der, dass viele der Demonstranten nur eine Rückkehr zu einem Kapitalismus wollen, der denen Spaß verspricht, die es sich "verdient" haben. Während die Gegendemonstranten nur in einem Status Quo verharren, der die Entscheidungen der Großen Koalition gegen "Querdenker" verteidigt. Keiner sagt denjenigen worum es gehen muß, wem der Spaß am (verlorenen?) Kapitalismus zu wenig ist.
    Die einen rebellieren konformistisch, die anderen zeigen sich vor allem als Begleitschutz der Großen Koalition.

    " Wenn Regierung und Regierungswillige zusammen die Corona-Maßnahmen summa summarum, die Suspendierung elementarer Grund- und Schutzrechte für angemessen halten, wenn „Antifaschist*innen“ den Protest dagegen für den falschen halten und sich als politische Ordnungsmacht verstehen, nach Verboten rufen und zu Gegendemonstrationen aufrufen, dann gibt es keine Opposition mehr, sie hat sich aufgelöst. Dann sollte man sich auch nicht beklagen, dass die richtigen Parolen auf den falschen Demos gerufen und gezeigt werden."

    Diese Anregung mich mit diesem Gesichtspunkt näher zu beschäftigen hat mir Rüdiger Rauls gegeben. Allerdings trägt sein Standpunkt nicht zu einer Einigung sondern zu einer Spaltung einer möglichen Opposition bei. Die Große Koalition kann sich bei ihm bedanken.

    • Rüdiger Rauls sagt:

      hallo passant, ich danke Ihnen für das hohe Ansehen, dass Sie mir zusprechen. aber ich muss Ihnen sagen, dass nur wirklich wenige auf meine Worte hören. eine Spaltung liegt nicht in meiner Macht. da überschätzen Sie mich. Und von der Großen Koalition hat auch noch keiner angerufen und sich bei mir bedankt. Ich denke, die sind froh darüber, dass in der Riege der ach so kritischen Kritiker keiner das wirkliche Versagen der Regierung thematisiert, nämlich der leichtfertige Umgang mit der Vorsorge:
      Im Frühjahr hat man nicht rechtzeitig für Masken, Schutzausrüstung und Beatmungsgeräte gesorgt, da man sich ja für gut gerüstet hielt und außerdem den Chinesen weit überlegen, weshalb man auch von deren Erfahrung nicht glaubte lernen zu müssen. Und im Sommer hat man die Zeit verplemptert udn sich nicht um die Testkapazitäten gekümmert, die jetzt allerorten fehlen.
      Aber die ach so kritischen Kritiker lamentieren lieber auf Demonstrationen über die Einschränkung des Demonstrationsrechts und merken nicht, dass sie sich bei dem Rest der Bevölkerung damit unglaubwürdig machen, wundern sich aber, dass ihnen von den "Schlafschafen", den "Dummen hinter den Masken" niemand folgen will.
      Die Mehrheit der Bevölkerung wird von den Querdenkern und anderen Kritikern in die Arme der Regierung getrieben, weil sie keine Kritik vortragen, die den Ängsten der Bevölkerung Rechnung trägt. Wer andere als blöde bezeichnet, kann nicht erwarten, dass die ihnen folgen. Denn dann wären sie tatsächlich blöde. Aber so blöde sind die "dummen hinter den Masken" nicht.

  4. Rüdiger Rauls sagt:

    hallo Milchgesicht

    Sie haben Recht, ich hab nachgezählt. Es fehlen tatsächlich ein paar Gurken in Glas. Hab ich noch nie gehört, hat mir aber gefallen. Bei allem Ernst muss auch mal Spaß sein. Und es geht hier ja doch um nichts Wichtiges. Es geht doch nur um Worte, um Meinungen. Davon geht die Welt nicht unter. Obwohl: bei manchen hat man schon den Eindruck, als würde die Erde sich andersrum drehen, nur weil man sie anders darstellt, als sie es gewohnt sind oder es gerne hätten.
    Ansonsten trotz aller Kritik von Ihnen hat mir Ihr Auftritt gefallen, besonders dass Sie auch in einer anderen Welt zu Hause zu sein scheinen, der wirklichen Welt außerhalb dieser Foren, wo es so zugeht, wie Sie es beschreiben:

    "Wir leben in einer irren Zeit und niemand von uns ist davon ausgenommen, dass einem mal die Hutschnur reißt oder man überemotionale Dinge sagt. Ich gehe jeden Tag arbeiten und treffe täglich auf solche Situationen. Da geht es unter Handwerkern ganz anders zur Sache. Das hier ist doch insgesamt alles ziemlich weltfremd. Ich konsumiere das als Kontrapunkt zum echten Leben. Wenn ich dann diese linke Ausschließeritsi sehe oder einen Box mit seinen Kilometer-Mausfeld-Fanergüssen… Meine Güte, diese Hängengebliebenen, die sich für was Besseres halten.
    Den würde ich gerne mal mit unseren Männern 4 Wochen auf Montage im Dezember schicken."

    Super! Nur rate ich Ihnen davon ab. Da kommen vermutlich nur Reklamationen bei raus. Ich vermute aber mal, dass es zum Einkaufen für die Frühstücks- oder Mittagspause reichen dürfte.
    SChreiben Sie bitte weiter hier, damit einige mal sehen, dass es auch noch eine Welt außerhalb des intellektuellen Diridari gibt.
    Mit besten Grüßen an Sie

    • Milchgesicht sagt:

      Hallo Herr Rauls,

      ich pflege eine lose Zunge und gehe damit bewusst das Risiko ein, mir eine blutige Nase zu holen. Nicht immer, oft bin ich auch zu bequem, zu feige, zu müde – vor allem im richtigen Leben. Da gebe ich nicht ständig den "Helden", der andere überzeugen muss, das überforderte mich.

      Ich kann nur berichten, dass sich über Monate das Bearbeiten von Freunden, Familie, Kollegen verändert hat. Auch durch das Auftreten und Wirken der alternativen Filterblase. Da bin ich ein ungeduldiger und manchmal vielleicht auch ungerechter Kritiker und stoße manche ab.

      Ich bin nicht der Meinung, dass die herkömmlichen und eingeübten Formen des Protestes hier verfangen. An der Stelle fühle ich mich dann genötigt hinterherzuschieben, dass ich Gewalt strikt ablehne. Es geht nicht um eine RARisierung von Protest. Nur das nicht!

      Das ominöse System hat uns thematisch ein Spiel und ein dazugehöriges Spielfeld hingestellt, samt AGBs etc.
      Und unsere Rolle war vordefiniert: Wir sollten den Counterpart zu den Zeugen Jehovas geben, die Covidioten.

      Jetzt haben wir einen Stall voll Neu-Aufgewachter, die schnurstracks losmarschiert sind unf genau jene Funktionsrolle ausgefüllt haben. In der subjektiv nachvollziehbaren Hoffnung, mit Fakten Gehör und Herz der Mitmenschen zu erreichen.

      Nun kommt mein Aber als cetero censeo:

      Wer sich auf die Bühne des Gegners begibt, der sollte zuerst dafür sorgen, dass seine Leute zunächst die Scheinwerfen und die Kameras besetzen.

      Sonst ist man der nützliche Framing-Idiot.

      Die Hoffnung lag auf dem Netz. Das sollte das neue Westfernsehen werden.

      Ich stelle nun für meinen kleinen analogen Lebensbereich fest, dass dies nicht geklappt hat.

      Auch auf die leider absehbare Gefahr hin, dass ich mich erneut dem Vorwurf faschistoiden Trollens ausgesetzt sehen muss, kann ich nur wiederholen, dass ich das Wirken von öffentlichem Protest in der Form als hinderlich für meine Arbeit erachte; die Arbeit, in meinem Umfeld Menschen zu erreichen, ihnen einen anderen Blick zu vermitteln, Fakten zu präsentieren.
      Da war im Frühjahr mehr Offenheit.

      Ich schiebe das nicht alleine der Gegenbewegung in die Schuhe. Das wäre ungerecht und dumm.

      Jedoch kann ich nur feststellen, dass Schiffmanns emotionale Appelle, Kinder würden an der Maske sterben, eine verhehrende Wirkung hatten. Sophie-Scholl-Vergleiche sind nicht besser, das immerzu hochpeitschende Gerede vom Ermächtigungsgesetz ist ein gefundenes Fressen für die Framing-Verbrecher.

      Warum liefert man ihnen solche Steilvorlagen.

      Ich bin da bei Ganser und Frank Stoner von Nuoviso, dass man den Brückenbau im Auge haben muss und nicht die leichtfertige Einigelung als Gegenlager herbeiführen sollte.

      Meine Praxis heißt, in keinem Gespräch mit (aus meiner Sicht) Opfern der Angst-Porno-Propaganda so zu Enden, dass der Gesprächsfaden abgerissen ist. Das wäre sinnlose Rechthaberei und Streitsucht.
      Viele der vermeintlich Aufgewachten haben auch im direkten Umgang etwas Herrsüchtiges, die eigene Meinung wird absolut genommen, da unterscheidet man sich vielfach nicht vom so genannten Gegner. An der Stelle hat das System seine zwei Spieler perfekt positioniert.

      Es ist aber nicht meine Aufgabe als Mensch, andere zu überzeugen, umzudrehen oder zu bekehren. Der Anspruch ist irre und reine Hybris. Und sehr viele Meschen werden dadurch ungerecht und einäugig.

      Die Frage muss bleiben, wie erreichen wir die unterschiedlichen Lager, wie kommen wir in der Mitte zusammen. Ich habe keine Lösung im Großen. Im Kleinen rede ich mit Menschen, die im konkreten Moment Offenheit zeigen. Dann kann ich Fakten und Anregungen liefern bis zu dem Punkt, wo es sozusagen reicht. Dann muss ich mich eben vorerst zurücknehmen, um nicht mehr kaputt zu machen durch so eine Art Missionswahn.

      Alles brauch seine Zeit. Insbesondere das Aufwachen.

      Viele von uns haben Jahrzehnte damit zugebracht. Diese Demut sollte jeder an der Tag legen, wenn er über Schlafschafe hochnäsig denkt.
      Ich kenne genug Schlafschafe, aber ich werde den Teufel tun, mich mit denen zu überwerfen, weil sie im Augenblick noch nicht den nächsten Schritt gehen können.
      Mir steht da kein Urteil zu.
      Und wenn ich hier und da verbal übertreibe und doch verletzend wirke, dann möge es man meiner Fehlbarkeit anrechnen.
      Wer ist schon perfekt?

    • MetaPhysik sagt:

      die dummen hinter den masken sind für mich jene die eine meinung haben ohne sich jemals auch nur 5 minuten mühe gemacht zu haben sich unabhängig zu informieren….ich komme mir grundsätzlich immer scheisse vor wenn ich meine meinung in diesen zeiten nach außen vertrete, ich will das garnicht …

      ich mache es aus nackter existenzangst…

      und ich stoße auf auf extrem viel ablehnung und vor allem ignoranz- ich habe nicht einmal gehört "das ist ja interessant, da werde ich mich mal informieren" oder was ich aus dem munde meiner familie gerne gehört hätte " ich merke das du dir große sorgen um uns machst daher werde ich jetzt sehr aufmerksam alles verfolgen" nix dergleichen, stattdessen werde ich ignoriert und belächelt.
      das erzeugt soviel wut, frust und verzweiflung in mir das ich schon denke -dann haben wir krankheit und tod wohl verdient, mein umfeld weil sie nicht selbst nachgucken gehen "was da brennt" wenn ich schreie "FEUER FEUER" und ich weil ich meine liebsten nicht dazu bewegen kann mir mehr zu vertrauen als fremden leuten aus medien und politik. mehr kann man persönlich nicht scheitern.

    • Rüdiger Rauls sagt:

      Metaphysik
      Zitat: "die dummen hinter den masken sind für mich jene die eine meinung haben ohne sich jemals auch nur 5 minuten mühe gemacht zu haben sich unabhängig zu informieren…."
      Aha, woher wollen Sie denn wissen, dass das so ist? Oder ist das nach Ihrer Meinung zwangsläufig so, wenn Menschen anderer Meinung sind als Sie, dass die dann "sich nicht unabhängig informiert haben und sich auch nicht einmal die Mühe gemacht haben, das zu tun?
      Und wenn Sie schon auf extrem viel Ablehung stoßen, gibt ihnen das dann nicht auch vielleicht einmal zu denken, dass evt. SIE es sind der falsch liegt und ignorant ist? Ist es zwangsläufig, dass das immer nur die anderen sind, selbst wenn sie in der Mehrheit sind? Sie erwarten, dass man IHRE Sichtweise schätzt. Aber die der anderen ist natürlich falsch und ignorant. Wie oft haben denn SIE bisher zu anderen Meinungen gesagt: "das ist ja interessant"? ICH habe das hier zu meinem Standpunkt von nur wenigen gehört. Auch nicht von Ihnen. Aber SIE erwarten solch eine Toleranz von den anderen? Wieso? Weil SIE natürlich zu den Auserkorenen gehören, die die Weisheit mit dem Löffel gefressen haben?

  5. Rüdiger Rauls sagt:

    hallo Koba
    Aber trotz FAZ als Quelle, ist doch ein ganz informativer Artikel dabei herausgekommen, wenn man denn nicht gerade zu jenen gehört, die jede andere Sicht auf die Dinge rundweg ablehnen, nur weil das eigene Weltbild Schaden erleiden könnte. Die Quelle selbst ist ja nicht das Problem sondern die Auswahl. Und da mangelt es bei den meisten. Die Verehrer und Jünger des Alternativen Mainstream sind ja nicht kritischer. Sie gehen nur davon aus, dass IHRE Medien ihnen das liefern, was sie gerne hören möchten. Die Kritikfähigkeit und damit die Argumentationskraft verödet, wenn man sich immer nur mit denen abgibt und austauscht, die so denken wie man selbst.
    Den meisten, die mich hier angehen, ist noch nicht einmal klar geworden, dass mein Beitrag eine Kritik darstellt an den Maßnahmen der Regierung, nur halt eben eine andere. Ihnen reicht es, wenn bestimmte Reizworte in dem Artikel vorkommen wie z.B. Pandemie, um unkritisch einen Beitrag abzulehnen, ohne zu verstehen, was darin ausgesagt werden soll. Sie lesen hinein, was nicht drin steht, lesen aber nicht heraus, was wirklich drin steht. Indem ich die FAZ als Quelle verwende, benutze ich ein Mainstream-Medium um gegen die Argumentation des Mainstream zu argumentieren.

    • Peter Lau sagt:

      Werter Herr Rauls

      Das Urteil ihrer Leser hier ist mehrheitlich eindeutig. Traurig wenn Sie dieses Urteil mit "sie gehen nur davon aus, dass IHRE Medien ihnen das liefern, was sie gerne hören möchten" abtun.

      Menschen mit Demut leben mit Selbstkritik und Selbstreflexion als Stärke. Das wünsche ich Ihnen auch.

  6. florian sagt:

    Mittelprächtige Satire oder total verblödet. Auch ein Standpunkt.

  7. ErSu sagt:

    Der Artikel stellt in etwa das dar, was ich mir im März von den alternativen Medien erhofft habe.

    Ich für meinen Teil fand Ihn gut und informativ.

    Danke Ihnen Herr Rauls. Sie haben hier ordentlich in ein Wespennest gestochen und eine andere, nicht erwünschte Sicht der Dinge präsentiert.
    Schön dass das nach wie vor Platz bei KenFM hat.

    Nach Corona regen wir uns hier alle wieder über den menschgemachten Klimawandel oder 5G auf *duck* 😉

  8. Nachtkrapp sagt:

    Dem Bild zu folgen mag ich wohl glauben, dass Linke nichts sehen, aber wenn sie dann wenigstens die Güte hätten, auch konsequenterweise nichts zu sagen, wäre vielen geholfen.

  9. Milchgesicht sagt:

    Die Stasi am Werk und Kommunisten-Kevin mitten drin statt nur dabei.

    Verschwörungstheorien haben immer ein antisemitisches Betriebssystem, sagt die rote Funzel!

    Wer sich mit Bill Gates beschäftigt, handelt quasi "genuin antisemitisch".

    Kann man die nicht einfach einsperren?

    t.me/TrueLife18/6514

  10. Falk sagt:

    Von mir Daumen nach unten. Das Titelfoto passt zum Verfasser.

  11. Robsen sagt:

    Vielen Dank für den Artikel, Herr Rauls.
    Ich persönlich freue mich über Artikel, die eine etwas andere Sichtweise darlegen.

    Ich habe Ihren Beitrag mehrmals gelesen und möchte gerne ein paar Punkte kommentieren bzw. Fragen dazu stellen:

    Sie haben geschrieben die Linke als Bewegung laufe Bewegungen hinterher, die nicht das natürliche Milieu der "proletarisch geprägten Gruppen der Bevölkerung" sind. Welche Bewegungen sind dies Ihrer Meinung nach?

    Ich gebe Ihnen Recht, dass die Linke an Bedeutung verloren hat. Ich sehe als Hauptgrund das zwanghaft versucht wird die Grenzen bzw. die Abgrenzung aufrechtzuerhalten, obwohl viele der dominierenden Fragen dieser Unterscheidung nicht bedürfen. Dieser Fokus auf die eigene Identität ist das größte Problem der Linken Bewegung. Das Beispiel der Querdenken-Bewegung passt sehr gut: Die aktuelle Gefährdung und Beschädigung unserer Demokratie, durch die politischen Eliten, ist alarmierend unabhängig von der sonstigen politischen Ausrichtung. Das das von Links weitgehend ignoriert wird und versucht wird sich wiederum von den Kritikern dieser Entwicklung abzugrenzen ist unverständlich.

    Das ist keine Befindlichkeit, sondern das "Wahrnehmen der Wirklichkeit". Wäre die Kritik des fragwürdigen Verhaltens der Eliten in Journalismus, Politik, usw. nicht DAS Thema für Links? Der Schutz der "einfachen" Bevölkerung vor dem Verlust ihrer politischen Teilhabe.

    Ich habe nicht den Eindruck, dass die Corona-Maßnahmen von der Linken in Frage gestellt werden, sondern dass Sie völlig kritiklos akzeptiert werden. Dabei wird sogar die antikapitalistische Kritik an Superreichen unterlassen, die in die globale Gesundheitspolitik eingreifen wollen. Andere die diesen Umstand kritisieren werden von links gerne als "Aluhüte" diffamiert.

    Die Kritik an China und Russland in den Medien ist völlig überzogen. Das die chinesische Gesellschaft viel härtere und zentralisierte Maßnahmen mitträgt verstehe ich, aber soll das wirklich unser Maßstab sein? Ich gebe Ihnen recht, dass die Ausnutzung der Testkapazitäten zur Vermeidung eines erneuten Lockdowns sinnvoll gewesen wäre.

    Armut ist ein Problem, dass sich die Linke generell annehmen sollte. Dem Krankheitsrisiko müssen aber auch andere Themen gegenüber gestellt werden: Erwerbsfähigkeit, politische Teilhabe, ausgewogene Berichterstattung usw.

    Hinter der Forderung die Linke sollte sich der sogenannten einfachen Bevölkerung mehr verpflichtet fühlen, verbirgt sich oftmals Überheblichkeit gegenüber genau diesen Teilen der Bevölkerung, die durchaus wahrgenommen wird. Nicht die Emotialisierung des politischen Diskurs schwächt die Linke, sondern ihre eigene Ignoranz.

  12. Amrith sagt:

    Ich finde es gut, dass hier im Namen der Demokratie auch unterschiedliche Meinungen zu Wort kommen können. Davon abgesehen, das ich diese Meinung hier nicht teilen kann und dem Autor nur die wirklich vielen vielen Beiträge von Ärzten und Spezialisten ihres Fachs ans Herzen legen kann, die hier veröffentlicht sind. Danke trotzdem, für den Mut sich mit der eigenen Meinung hin zu stellen, selbst, wenn man in diesem Format dafür wohl eher Gegenwind ernten wird. Schade, das im Mainstream der Mut fehlt, auch Leute zu Wort kommen zu lassen, die eine andere Perspektive beleuchten und vertreten. Alles Gute von Herzen.

    • Jörn Brodersen sagt:

      Sehr gut. Danke.

    • Jochen aus Münster sagt:

      Mut ist prima!
      Ich hab' Schwierigkeiten zu verstehen, die dargestellten Zusammenhänge zu erkennen und verfolgen.
      Gibt's welche, oder rauscht nur die (FAZ-vermittelte) Angst durch?
      Ist es die eigene Meinung oder Vorgabe Anderer?
      Ängste lassen sich durch Miteinander-Reden verringern oder gar lösen.
      Kriegen wir sowas hier hin, Ken?

  13. koba sagt:

    @ Rüdiger Rauls:

    Sich fast ausschließlich auf Artikel der FAZ zu beziehen kommt nicht nur bei KenFm nicht gut an.

  14. Profiler sagt:

    Das Bild über diesem Beitrag passt zum Inhalt des Artikels und zum Wissensstand des Autors.
    Da hat sich KENFM gehörig einen eingeschenkt. Faktenstand von vorvorgestern. Warum muss ich das hier lesen? Platz und Zeitverschwendung. Ärgerlich. Soll der Autor doch beim coronaverseuchten Telepolis (Heise-Verlag) bleiben. Dort passt er bestens hin. Warscheinlich dient dieser Artikel als Übungsball für die Immunabwehr. Meine hat angeschlagen. Hätte es aber nicht gebraucht. In freier Wildbahn gibt es genug Material.

    Meine Meinung: Politische Naivität kann sich KENFM jetzt nicht leisten, der Schlag der Gegenseite hat gesessen. Der nächste kann der Knockout sein. Da sollte man sich nicht solch rückständige Aufsätze ins Portfolio stellen.

    Infos zum Test, zum Virus und zum Weltwirtschaftsforum: www.wodarg.com oder www.rubikon.news

  15. koba sagt:

    @ Werweißdasschon
    Schwer vorstellbar, aber auch Ihnen kann noch geholfen werden. Suchen Sie schnurstracks ärztliche Hilfe. Kliniken, die sich auf psychische Störungen spezialisiert haben, finden Sie in jeder größeren Universitätsstadt. Man wird Ihnen zwar kurzfristig eine Zwangsjacke überstreifen, aber das werden Sie überstehen. Schon nach einigen kleinen, roten Spaßmachern wird es Ihnen besser gehen. Danach werden Sie den ein oder anderen Artikel anders lesen und auch verstehen. Sie können doch lesen, oder? Also…nicht aufgeben, das wird schon.

    • Werweißdasschon sagt:

      Tja koba, vielen Dank für den Tipp. Sie haben wohl schon Erfahrung in dem Bereich, daher die Empfehlung?
      Aber ich bin ja nicht er erste den Sie einen psychischen Schaden unterstellen nichtwahr.

      Das nächste mal dürfen Sie auch direkt auf meinen Beitrag antworten, dann findet man den Tipp auch schneller.

      Das mit dem Lesen, ist so eine Sache. Sie können bestimmt die zusammengewürfelten Buchstaben, die vor Ihnen darliegen bestimmt entschlüsseln, aber verstehen tun Sie wenig. Ein paar Übungsstunden schadet Ihnen gewiss auch nicht. Des Weiteren kann man in dem Zuge ebenfalls ein bissl Medienkompetenz üben. Das würde Ihre Arroganz evtl. etwas zügeln.

    • Milchgesicht sagt:

      Das greift wohl um sich. Das mit den Vorürfen.

      Irgendwo habe ich hier schon gelesen, dass der eine den anderen als gebrochenen Mann tituliert, des Trollens bezichtigt und damit das Geschäft der Faschisten betrieben würde.

      Wir leben in einer irren Zeit und niemand von uns ist davon ausgenommen, dass einem mal die Hutschnur reißt oder man überemotionale Dinge sagt.

      Ich gehe jeden Tag arbeiten und treffe täglich auf solche Situationen. Da geht es unter Handwerkern ganz anders zur Sache. Das hier ist doch insgesamt alles ziemlich weltfremd.

      Ich konsumiere das als Kontrapunkt zum echten Leben.

      Wenn ich dann diese linke Ausschließeritsi sehe oder einen Box mit seinen Kilometer-Mausfeld-Fanergüssen…

      Meine Güte, diese Hängengebliebenen, die sich für was Besseres halten.

      Den würde ich gerne mal mit unseren Männern 4 Wochen auf Montage im Dezember schicken.

  16. spocintosh sagt:

    Ich finde das ja schön, wenn ab und zu mal ein satirischer Beitrag kommt.
    Habe sehr gelacht – danke !

  17. MetaPhysik sagt:

    was mich am meisten wundert:

    Hat Rüdiger Rauls mal eine handvoll anderer Texte auf Kenfm gelesen und Kenfm den Text von Rüdiger Rauls?….wie sind die zusammengekommen? Fisch sucht Fahrrad?

    Wenn Kenfm den Text von Rauls kannte habt ihr ihn aber ganz schön ins offene Messer rennen lassen, war doch klar das diese unreifen Inhalte hier auseinandergenommen werden wie eine Gans zu Weihnachten.

  18. Ronald Reschke sagt:

    Geballter Unsinn, der gleich mit der behaupteten Existenz einer "Pandemie" und einer für die Allgemeinheit gefährlichen Krankheit beginnt. Und zwar von einem Hardliner der Gesundheitsdiktatur: Testung, Verfolgung, Gleichsetzung von positiver Testung und Infektion, Kontaktbeschränkungen, Absonderung… kein einziges Schlagwort der elitären Verfassungsfeinde fehlt. Typisch für das perfide Vorgehen des Autors: "Denn in geschlossenen Räumen feiert das Virus Urständ. Darüber aber werden kaum Erhebungen und Studien angestellt." Ja, wie denn nu? Hat der Autor gesicherte Kenntnis, oder weiß der Autor einen Scheiß? Unglaublich. Rauls (ganz ganz sicher ein unversöhnlicher Gegner von Verschwörungstheorien) unglaubliche Gewissheit: 'Besonders in Sockenschubladen und Blumentöpfen macht das Virus Party… Nebelkerzen über Nebelnkerzen und am Ende macht uns Leser mit dem schlechten Gewissen die Aussage platt, dass der Erde der Klimawandel und dem Virus die Uneinsichtigkeit der millionen Schwerstkranken egal ist. Wo wir doch so gehofft haben, denen eins auszuwischen. Hochlöblich dann der Verweis auf schlechte soziale Bedingungen. (Das immer reicher werdende eine Prozent ist der untrügliche Indikator für den Gang der Dinge und entlarvt jeden parlamentarischen geschwätzigen Kollaborateur als simplen Handlanger der Machteliten.) Bis zum Anbruch des parlamentarisch von diätengemästeten Stellvertretern herbeigefaselten Schlaraffenlandes – parallel zur Produktivität nur eben bissgen langsamer steigt und steigt der Hungerlohn ;)) – müssen wir wohl oder übel die Grundrechte opfern, Notstandgesetzgebung, Ermächtigungsgesetze akzeptieren, peinigende Volkserziehung ertragen und Diktatur dulden! Mit so Phraseologen wie Rüdiger Rauls ist man vollumfänglich dabei…

    • koba sagt:

      Ich pflichte Ihnen in all den von Ihnen aufgezählten Punkten bei. Als Krankenpfleger auf einer Station für psychisch Kranke weiß ich, den Patienten sollte man besser nicht widersprechen. Erstens sind sie für andere Argumente nicht zugänglich und zweitens werden sie sofort handgreiflich. Darum sei es nochmals gesagt: Sie haben völlig recht… trotzdem, bitte nehmen Sie jetzt Ihre Medikamente.

  19. F. R. sagt:

    Brauche das gar nicht lesen, die Kommentierungen reichen schon. Das macht der Rüdiger jetzt schon seit Monaten, und KenFM, die nun kaum einen ungelesenen Beitrag reinstellen würden, publizieren das. 😉
    Frage jetzt, was könnte da der Hintergrund sein? 😁

  20. Peter Pan sagt:

    hinweis: klage von dr. wodarg, vertreten durch ra. dr. füllmich, gegen verantwortliche von www.volksverpetzer.de u.a. wegen unterstellungen, falschbehauptungen, richtigstellung etc. und auf schadensersatz/// zu finden ist die klage auf der seite
    www.clubderklarenworte.de
    in dieser klage wird überwiegend der pcr-test von drosten auseinandergenommen.

  21. Peter Pan sagt:

    dachte, bei kenfm wäre ich verschont von pro-corona-maßnahmen…und nun dieser artikel…bekomme schnappatmung und kreislauf….

    • Ewiggestrige sagt:

      Kleine Beruhigungspille? Auf mich hatte der Artikel den Effekt, zukünftig öfter mal bei KenFM reinschauen zu wollen. Den Artikel bis zu Ende durchzulesen habe ich wegen seiner Dummheiten nicht geschafft. Aber Eure Kommentare, auch die, mit denen ich nicht einverstanden bin, haben mich beeindruckt. KenFM-Leser_innen sind lebendige kluge Geister. Das lohnt sich! Danke euch!

  22. Werweißdasschon sagt:

    Der Beitrag lässt einem gar keine Ruhe, da diese so Realitätsfern, so Engstirnig und so Dumm ist, dass man nur mit dem Kopf schütteln kann. Dabei ist es unabhängig wo diese Scheiße veröffentlicht wird, ob bei KenFm oder sonstigen Plattformen.

    Und dann erdreistet sich der Autor auch noch andere Linke kritisieren zu wollen, obwohl sein dahingekotztes Pamphlet nicht mal eine Sekunde eines Faktenchecks standhält. Nicht das ich die anderen, ähnlich verwirrten Linken, verteidigen wollte, da diese selbstverständlich auf dem gleichen Ross sitzen und in Richtung Konformität und totale Verblödung galoppieren.
    Aber selbst unter den beschriebenen linken Gestalten, ist diese "Abahnadlung" und der Verfasser eine besonders trübe Tasse, wenn man es nett formulieren will.
    Was für eine Enttäuschung aus zivilisatorischer Sicht.

    Da fragt man sich echt manchmal, wieso überhaupt noch für die Menschen kämpfen, wenn dabei sowas verblödetes rauskommt. Da verliert man doch jeden Glauben an das Menschliche, an die Intelligenz bzw. an das Gute.

    • Rüdiger Rauls sagt:

      Wer verlangt denn von Ihnen, für die Menschen zu kämpfen? Hat Ihnen die Menschheit diesen Auftrag erteilt oder halten Sie sich selbst dafür berufen, haben sich selbst zum Retter der Menschheit erkoren?
      Ehrlich gesagt, lege ich wenig Wert darauf, von Ihnen befreit zu werden, wenn der Preis dafür ist, mich nach IHREN Vorstellung von menschlich, intelligent und gut richten zu müssen.
      Ihre Einstellung hört mir sehr missionarisch und überheblich an.

    • Werweißdasschon sagt:

      Und noch eine an alle Linken (und auch Rechten) da draußen.

      Die Menschen brauchen weder euer Elaubnis, noch eure Gutheisung bzw. euer Branding um auf die Straße zu gehen. Das gilt nicht nur für Querdenken sondern alle Veranstaltungen und Bewegungen. Das ist der Zeitgeist, den die linken bzw. rechten Deppen nachwievor nicht begreifen wollen. Ihr habt ausgedient. Euere Narrative sind dumm und gleichen sich (links und rechts) nahezu volkommen.
      Ihr seid es definitiv nicht mehr, die eine Änderung herbeiführen werden. Ihr habt euch alle Gegenseitig, aber vor allem selbst abgeschafft. Und es interessiert nur noch sehr wenige Leute was ihr verspulten Deppen zu sagen habt.

      Denn alles was aus euren Ecken kommt, sind nur noch lächerliche, ideologische, weichgespülte, systemkonforme Scheiße ohne jeglichen Informationsgehalt.

      Links und Rechts geh doch nachhause du alte scheiße!!!!

    • Werweißdasschon sagt:

      Ihren Eindruck teile ich wenig. Ich werde nicht missionieren und weder werde ich anderen sagen was sie zu tun und zu lassen haben. Ich werde auch nicht beurteilen ob eine Bewegung bedenklich ist oder nicht.
      Die Menschheit zu retten ist ein aus dem Gewissen entsprungenes Bedürfniss, das hoffentlich in kleinen Teilen jeder Mensch in sich trägt. Das Herz gebietet dazu. Aber ich will nicht durch Umerziehung und Kontrollwahn retten, was Sie aber sehr wohl feiern.
      Sobald Sie aber aus dem Panikmodus erwachen sollten, und die 10 Masken aus dem Gesicht kratzen (mehr Masken mehr Schutz nichtwahr), fangen Sie evtl. mal darüber nachzudenken was linke Ziele waren und was diese heute sind. Evtl. erkennen Sie dann auch, dass was Sie da oben dahinkotzen einfach nur peinlich ist.

      Mir ist klar, dass Sie nur von Leuten "gerettet" werden wollen mit einem entsprechenden Werdegang und klare Zugehörigkeit zur eigenen Blase. Mit anderen redet man ja bekanntlich nicht.

      Keine hat sich nach meinen Vorstellungen zu richten. Da wären wir wieder beim grundlegenden Verständnisproblem. Dem Kontrollwahn, den Sie jetzt anderen unterstellen, nur weil Ihnen dadruch der Taschenmesser in der Hose aufgeht? Weit gefehlt.

      Ihr Pamphlet strotzt nur so von Überheblichkeit, Ihre Informationslage (Informationsknappheit) ist einfach nur der Überheblichkeit geschuldet. Dass Sie mich als Überheblich abstufen wollen, fein, aber lassen Sie diese Karte stecken, wenn Sie evtl. andere Kommentatoren damit abstempeln wollen. Das zieht nicht.

      Aber das ist Links (und Rechts). Nichts dazu gelernt über Jahrzehnte hinweg. Nicht verstanden. Aber arrogant bis zum letzen Federstrich.

    • Udo Pfeiffer sagt:

      Lieber Herr "Werweißdasschon",

      das sind ist kein Kommentare, die die eigene Meinung mit sachlichen Argumenten unterlegt, darstellen. Das sind offensichtlich einfach nur beleidigende Meinungsäußerungen, um einen Autor, der eine andere Meinung hat, derbe nieder zu machen.
      Das ist nicht nur unfair, dem Autor gegenüber, sonder auch respektlos gegenüber der Plattform KenFM.
      Wir sind hier Gäste und so sollte man sich auch verhalten.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Udo Pfeiffer

    • Werweißdasschon sagt:

      Ja da hab ich wohl die Fassung etwas verloren. Das muss ich zugeben.

      Ich entschuldige mich hierfür Herr Rauls. Das war gewiss nicht meine Absicht.

    • kunolaila sagt:

      @Werweißdasschon "geh doch nachhause du alte scheiße!!!!"
      BITTE DAS NIVEAU WAHREN! geh _zu_ hause du alte scheiße!!!
      heißt das.

    • Werweißdasschon sagt:

      @ Herr Pfeiffer

      Ich bitte Sie, falls Sie mal die Zeit finden sollten, lesen Sie doch mal die Antwort von Herr Rauls in Ruhe und Besonnenheit noch einmal durch.

      Danach sollten Sie nochmalig Urteilen wer beleidigend ist.

      Herr Rauls wendet hierbei bekannte Mechanismen an, um subtil aber bestimmt seine Reaktion (altbekannt und immer wieder angewendet) darzulegen. Sachliche Argumente kann ich nicht finden, aber eine versteckte Beleidigung ist allemal vorhanden.

      Dennoch steht meine Entschuldigung, da meine Wortwahl gewiss nicht angemessen ist. Inhaltlich stehe ich allerdings dazu und beuge mich weder der Rennomiertheit von jemanden oder anderen selbsgewählten Titeln.

  23. Peter Pan sagt:

    versuche schon seit monaten mich den staatstragenden medien zu entziehen, weil ich diese einheitliche propaganda zu corona nicht mehr ertragen kann. kenfm ist für mich eine insel der erholung geworden. auf ihr kann ich mich neu sammeln, erholen, mich informieren etc. und dann der schock: ich lese hier einen beitrag, der zu großen teilen aus den mainstream-medien stammen könnte. bei mir machen sich nun wieder posttraumatische belastungsstörungen bemerkbar. vielfalt von meinungen hin oder her: ich will so einen scheiß nicht bei kenfm lesen! ich bin nicht masoistisch veranlagt!

  24. Udo Pfeiffer sagt:

    Ich kann dem Bericht in vielen Punkten nicht zustimmen, weil folgende Argumente unberücksichtigt sind.
    Solange Corona Infektionen (Erkrankung) mit festgestellten positiven PCR Tests verbunden sind, kann eine reale Gesundheitsgefährdung der Bevölkerung gar nicht ermittelt werden.

    1. Generell sind die PCR Tests zweifelhaft und ungeeignet zur Feststellung einer tatsächlichen Erkrankung am Covid 19 Virus, wie vor kurzem u.a. ein Berufungsgericht in Portugal nach ausführlicher Prüfung feststellte.

    2. Die chinesischen Corona Tests basieren nicht auf dem fehlerhaften PCR Test, sondern sind eine geeignete Eigenentwicklung.

    3. Zur Feststellung der Eignung, der in den USA durchgeführten Corona Test kann man die kürzlich veröffentlichte Kritik von Elon Musk heranziehen. Er hat 4 gleichartige Test direkt hintereinander gemacht, 2 waren positiv und 2 negativ. Also 50:50 Chance auf ein Erkennen einer Infektion?? Das ist wie eine Wettervorhersage, die für den nächsten Tag Schneesturm oder schönes Sommerwetter ankündigt. Also ein absolut ungeeignetes Verfahren, ohne seriöse Aussagekraft.

    4. Zur Gefährlichkeit des Corona Virus in Deutschland. Wieviele Menschen sind daran gestorben? Wieviele Menschen mit schweren Erkrankungssymptomen befinden sich in intensivmedizinischer Betreuung?
    Die Beantwortung dieser Fragen zeigt, dass sich eine Covid 19 Infektion unterhalb des Gefährdungsbereich einer schweren Grippe bewegt (mit über 20.000 Toten pro Jahr in Deutschland).

    Auch die Unterscheidung der zwei Gruppierungen in der Linken zwischen idealistisch-moralisierend und materialistisch-analytisch kann ich so nicht erkennen. Vielmehr sehe ich ein Gruppe als eher traditionelle Sozialisten (Wagenknecht, Lafontaine, etc.) und eine Gruppe als zeitgeist-geprägte, von angelsächsisch-neoliberalen Interessen unterwanderte Pseudo-Linke (Kipping, Riexinger, die neue Parteispitze und ihre antideutsche Antifa).

    Ich habe diese Spaltung in 2012 vorausgesagt und dieses hier, ausführlich belegt, publiziert:
    https://rotefahne.eu/2012/11/die-antideutschen-als-neoliberale-erfuellungsgehilfen-teil-1/

    Leider hat es sich noch schlimmer entwickelt, als ich 2012 prognostiziert habe. Die Partei die LINKE ist inzwischen leider absolut unglaubwürdig geworden.
    So bleibt festzustellen: Wer hat uns verraten? LINKE, Grüne und Sozialdemokraten.

  25. Michael sagt:

    War nicht mal der Slogan von KenFM, als medialer Mülltrenner zu fungieren? Nun ja, hier ist scheinbar was durchgerutscht. Herr Rauls hat sich scheinbar nicht ansatzweise mit den wissenschaftlichen Grundlagen beschäftigt, und die volle Dröhnung Panik aus der Tagesschau abbekommen.

  26. Martin Lutzmann-Fedus sagt:

    Hallo Herr Rauls,
    Leider verbreiten Sie mehrere Falschnachrichten. Die Kontaktverfolgung ist nicht möglich und nicht sinnvoll bei dieser Pandemie, das dachte man im März, doch sind wir ein mittlerweile etwas weiter. Das Virus kann und muss auch nicht kontrolliert werden da in der Bevölkerung ein hoher Prozentsatz eine Kreuzimmunität aufweist. Eine Massentestung Asymptomatischer ist nicht sinnvoll, das sagte bereits Herr Spahn. Und es gibt keine asymptomatischen Infektionen. Bitte informieren Sie sich bevor Sie diese Falschmeldungen verbreiten.

  27. Box sagt:

    Die deutschen Faschisten nannten sich Nationalsozialisten.

    Passend dazu ein weiteres besonders abscheuliches Stück:

    Die „Maus“ und Corona: „Was darf ich?“
    24. November 2020 um 10:10 Ein Artikel von Frank Blenz

    Es gibt Geschichten, die sind im Gegensatz zu denen des Kinderfernsehens, der Lach und Sachgeschichten, nicht zum Lachen – auch oder gerade, weil sie im Kinder-TV laufen. Eine einprägsame, schlicht gehaltene und somit beinah logisch wirkende Grafik der „Sendung mit der Maus“ für Kinder zeigt den Irrsinn unseres Verhaltens in der gegenwärtigen Corona-Situation. Von Frank Blenz.

    Tatsächlich gibt es die Seite „Corona – die Sendung mit der Maus“, produziert und ausgestrahlt vom öffentlich-rechtlichen ARD-Sender WDR. Das Thema ist allgegenwärtig, richtig. Und es ist wichtig, Kindern diese gerade verstärkt aus den Fugen geratene Welt zu erläutern. So heißt es:

    „Seit Monaten bestimmt ein winzig kleines Virus unser ganzes Leben, das so genannte Coronavirus. Eine Maßnahme, die dabei helfen soll, dass es sich nicht schnell weiter verbreitet, ist der so genannte “Lockdown”. Das Wort “Lockdown” kommt aus dem Englischen und bedeutet “Ausgangssperre”. Im Zusammenhang mit Corona bedeutet er, dass für eine bestimmte Zeit zum Beispiel Schwimmbäder, Theater und Restaurants geschlossen bleiben müssen. So soll verhindert werden, dass sich viele Menschen gegenseitig mit dem Virus anstecken. Schon im Frühjahr gab es vier Wochen lang einen Lockdown, bei dem auch die Schulen und Kindergärten geschlossen waren. Warum das bei dem Lockdown jetzt im Herbst anders ist, erklärt Ralph in einem neuen Video.“
    (NachDenkSeiten)

    Damals wie heute sollte die Kontrolle total sein, dazu damals wie heute wird die Jugend uni(n)formiert.

    Und aus den Hinweisen bei multipolar, in englischer Sprache:

    The Germans Are Back!

    Break out the Wagner, folks … the Germans are back! No, not the warm, fuzzy, pussified, peace-loving, post-war Germans … the Germans! You know the ones I mean. The “I didn’t know where the trains were going” Germans. The “I was just following orders” Germans. The other Germans.

    Yeah … those Germans.

    In case you missed it, on November 18, the German parliament passed a law, the so-called “Infection Protection Act” (“Das Infektionsschutzgesetz” in German) formally granting the government the authority to issue whatever edicts it wants under the guise of protecting the public health. The government has been doing this anyway — ordering lockdowns, curfews, travel bans, banning demonstrations, raiding homes and businesses, ordering everyone to wear medical masks, harassing and arresting dissidents, etc. — but now it has been “legitimized” by the Bundestag, enshrined into law, and presumably stamped with one of those intricate official stamps that German bureaucrats like to stamp things with.

    Now, this “Infection Protection Act,” which was rushed through the parliament, is not in any way comparable to the “Enabling Act of 1933,” which formally granted the government the authority to issue whatever edicts it wanted under the guise of remedying the distress of the people. Yes, I realize that sounds quite similar, but, according to the government and the German media, there is no absolutely equivalence whatsoever, and anyone who suggests there is is “a far-right AfD extremist,” “a neo-Nazi conspiracy theorist,” or “an anti-vax esotericist,” or whatever.

    As the Protection Act was being legitimized (i.e., the current one, not the one in 1933), tens of thousands of anti-totalitarian protesters gathered in the streets, many of them carrying copies of the Grundgesetz (i.e., the constitution of the Federal Republic of Germany), which the parliament had just abrogated. They were met by thousands of riot police, who declared the demonstration “illegal” (because many of the protesters were not wearing masks), beat up and arrested hundreds of them, and then hosed down the rest with water cannons.

    The German media — which are totally objective, and not at all like Goebbels’ Ministry of Propaganda in the Nazi era — dutifully reminded the German public that these protesters were all “Corona Deniers,” “far-right extremists,” “conspiracy theorists,” “anti-vaxxers,” “neo-Nazis,” and so on, so they probably got what they deserved. Also, a spokesperson for the Berlin police (who bear absolutely no resemblance to the Gestapo, or the Stasi, or any other notorious official-ideology-enforcing goons) pointed out that their water cannons were only being used to “irrigate” the protesters (i.e., not being aimed directly at them) because there were so many “Corona Denier” children in their ranks.

    According to the government, the German media, the intelligentsia, and, basically, anyone in public life who wants to remain there, these “Corona Deniers” are becoming a problem.
    (consentfactory)

    • Milchgesicht sagt:

      Die deutschen Faschisten nannten sich auch Sozialisten. Schon vergessen oder verdrängt? Oder nur nie kapiert?

      Wird gern vertuscht und dann mit langen Texten blumig erstickt.

    • Box sagt:

      In derartigen Diskurssimulationen, wie sie die Medien tagtäglich inszenieren, gibt es nichts mehr, das sich durch Argumente oder empirische Befunde widerlegen ließe. Jeder Widerlegungsversuch würde nur ein neues Rauschen an Wörtern hervorrufen, bei denen längst die Frage bedeutungslos geworden ist, was sie und ob sie überhaupt etwas bedeuten.

      Selbst die Bezeichnung »Diskurssimulation« wäre ein Euphemismus, da die Vorstellung von dem, was eigentlich simuliert werden soll, schon längst nicht mehr vorhanden ist. Alles ist möglich, alles ist zulässig – nach dem Motto: My Ignorance is as good as your knowledge! Was alleine zählt, ist der Zustimmungseffekt bei den Adressaten.

      In der politischen Kommunikation scheint mittlerweile der letzte verbliebene Hort von Rationalität bei den PR-Agenturen zu liegen, die noch einer gewissen technischen Rationalität folgen, wenn sie möglichst wirkungsstarke Worthülsen entwickeln und erproben.
      Bei den politischen Anwendern dieser sorgfältig auf Effekt getrimmten Worthülsen geht es hingegen nur darum, im politischen Streit publikumswirksam zu siegen und mit geeigneten Signalwörtern möglichst wirkungsvoll »Freund« und »Feind« zu markieren. In solchen Formen politischer Diskursverwahrlosung und Diskursverrohung ist Sprache nur noch Fortsetzung der Faust mit anderen Mitteln.
      Zugleich dient die durch eine Verwendung bedeutungsleerer, doch effektstarker Worthülsen hervorgebrachte politische Diskursvermüllung – der gegenüber sich jedes altmodische Reden über fake news nur noch als lächerlich erweist – einem weitergehenden machtstrategischen Ziel, bei der Bevölkerung – in Hannah Arendts Worten – grundsätzlich die Befähigung blockieren oder zu zerstören, überhaupt irgendwelche Überzeugungen ausbilden zu können.
      (Rainer Mausfeld, Angst und Macht – Herrschaftstechniken der Angsterzeugung in kapitalistischen Demokratien)

  28. Milchgesicht sagt:

    Lethalität oder Mortalität, Herr Rauls? Kann doch nicht so schwer sein!

    t.me/oliverjanich/44617

    • Box sagt:

      Wer hätte das ahnen können, tatsächlich Hern Janich ("Warum Sie die Alternative für Deutschland (AfD) wählen sollten.")? Oder Herr Janich "Er belässt es aber nicht dabei, sondern zeigt einen Weg aus der Krise auf: die Rückkehr zu einer natürlichen Wirtschaftsordnung im Sinne der Österreichischen Schule der Nationalökonomie um Nobelpreisträger Friedrich August von Hayek."

      Natürlich macht es Sinn die Anscheinalternative zu wählen nicht wahr? Oder Befürwortern Hayek (Mont-Pelerin-Society) und noch Friedman wären da zu nennen, nach dem Mund zu reden. Nicht daß diese Kapital-Apologeten irgend etwas mit der derzeitigen Gesamtsituation zu tun hätten.

      Und da wir gerade bei Parteien waren. Nach dem "Sturm vor dem Reichstag," nun der "Sturm im Reichstag."
      Anscheinopposition um die Oppostion in für die Machteliten in sicheres Fahrwasser zu geleiten:

      Debatte zum Infektionsschutzgesetz – Steilvorlage für die AfD

      19. November 2020 um 10:30 Ein Artikel von: Jens Berger

      Wer glaubte, dass der AfD die Themen abhandengekommen sind, musste sich leider gestern eines Besseren belehren lassen. Zwar stimmten auch Linke und FDP geschlossen gegen die Gesetzesnovelle, doch die AfD verstand es mit allerlei fragwürdigem Tamtam, sich selbst als lautstarke Opposition zu inszenieren. Und dies mit tatkräftiger Unterstützung der Regierungsparteien, die es offenbar darauf abgesehen haben, Kritik an der „coronaren Verzwergung des Parlaments“ (Heribert Prantl) im Speziellen und Kritik an den Corona-Maßnahmen im Ganzen als „AfD-Position“ zu diskreditieren. Das ist töricht und hilft am Ende wieder einmal nur der AfD. Von Jens Berger.

      (…)
      So kam es, wie es kommen musste. Mit Tamtam wie einer Plakataktion, zugespitzter Polemik, aber auch inhaltlich durchaus treffenden Sätzen inszenierte die AfD sich als eigentliche Opposition. Für pauschales AfD-Bashing gab es gestern jedoch wenig Gründe. Wer will beispielsweise dem AfD-Abgeordneten Baumann widersprechen, wenn er die Coronapolitik als „arrogante Missachtung des Parlaments“ bezeichnet? Und wenn ausgerechnet ein Alexander Gauland genüsslich Heribert Prantl zitiert und sich zum Anwalt der Grundrechte und derjenigen macht, die unter den Maßnahmen zu leiden haben, so ist dies allen voran ein Versagen der übrigen Parteien, die sich mit Kritik in der Sache schwertun und so den Gaulands freiwillig und vollkommen ohne Not das Feld überlassen.

      Die Debatte zum Infektionsschutzgesetz ist dabei kein Einzelfall. Schon in der Vergangenheit konnte die AfD auch abseits ihrer Kernklientel punkten, weil die übrigen Parteien auf bestimmten Themenfeldern nicht (mehr) die Positionen besetzen, die für eine große Zahl nicht parteigebundener Wähler wichtig sind. Hier sei an die leidige Debatte innerhalb der Linkspartei zur Migrationsfrage erinnert. Aber auch außenpolitisch kann die AfD bei vielen Wählern mit ihrer – im Vergleich zu anderen Parteien – deutlichen Ablehnung der transatlantischen Spannungspolitik gegenüber Russland punkten. Wie glaubwürdig das ist, steht auf einem ganz anderen Blatt. Und das gilt natürlich auch für die Coronapolitik.

      Im Frühjahr konnten der AfD die Maßnahmen gar nicht weit genug gehen. Alice Weidel forderte noch im März schnelle, harte Maßnahmen und die sofortige Schließung der Grenzen. Zur Erinnerung: Damals spielten diejenigen, die heute die größten Lockdown-Fans sind – u.a. Jens Spahn, Lothar Wieler, Karl Lauterbach und Christian Drosten – die Gefahr durch Corona kategorisch runter. Nach dem Motto „Hauptsache dagegen“ konnten Weidel und die AfD aber nur so lange punkten, bis die Regierungsparteien eine 180°-Wende hinlegten. Von nun an war die AfD – anfangs als einzige Partei – nicht mehr für, sondern gegen alle Maßnahmen. Was zählt schon Glaubwürdigkeit? Die AfD hat abseits ihrer klassischen Themen Migration, Islam und Kritik an der Klimapolitik nun ein neues Themenfeld gefunden, auf dem sie punkten kann. Der drohende Absturz unter die 5-Prozent-Hürde dürfte damit erst einmal abgewendet sein.

      Das ist bedauerlich. Ebenso bedauerlich ist es, dass durch die Kategorisierung der Maßnahmen-Kritik als AfD-Thema die nötige Kritik geschwächt wird. Denn leider zählt vielfach immer noch mehr, wer eine Position besetzt, als worin diese Position besteht. Wer künftig damit rechnen muss, als AfD-Freund bezeichnet zu werden, wenn er die Maßnahmen kritisiert, wird sich vielfach hüten, den Mund aufzumachen. Und so haben wir drei unerfreuliche Folgen des gestrigen Tages:

      1. Der Bundestag hat sich selbst aus dem politischen Spiel genommen und einer Politik per Dekret durch die Exekutive einen Blankoscheck ausgestellt.

      2. Kritik daran und Kritik an den Maßnahmen wurde ohne Not der AfD überlassen.

      3. Da Kritik an den Maßnahmen künftig vielfach als „AfD-Position“ gilt, wird die Kritik selbst mundtot gemacht.

      Alles in allem ein schlechter Tag.
      (NachDenkSeiten)

      Nun Herr Berger meint dies sei töricht, ich nenne es Methode. Wie bereits erwähnt "Kontrolle."

    • Milchgesicht sagt:

      Haben Sie noch weitere Denkverbote auf Lager oder war es das schon?

    • Milchgesicht sagt:

      Ja, der Janich ist ein Guter, er hat schon die richtiger Verbrecher im Auge:

      t.me/TrueLife18/6514

  29. Ahuramainyu sagt:

    Ein wirklich schöner Standpunkt. Mögen zumindest Teile von „Die Linke“ durch „fundierte“ Kritik wie dieser, verstärkt den bemängelten Kurs halten. Darf es vielleicht noch eine Torte sein?
    Ein paar mehr FAZ-Quellen hätte man allerdings ruhig noch unterbringen können… 🙂

  30. Viceman sagt:

    Zustimmung zu manchem , was da steht aber auch ganz klare Ablehnung zu dem Spalten . Teilen und gegeneinander ausspielen ! Unglaublich, daß man statt das Gemeinsame zu suchen , das Trennende betont. Ganz klar auch eines, dieser imperialistische Staat schert sich einen Dreck um die Gesundheit der Bürger, außer es bringt Geld/Profit. Deshalb sind ja auch die Maßnahmen wie Lumpen vor dem Gesicht, Kontaktsperren usw. so ideal für ihn , die kosten nichts und haben 'positive' Nebeneffekte. Ein Staat der sich um die Gesundheit sorgt würde Krankenschwestern und Pfleger ausbilden und diese wie ein Schatz hür´ten und entsprechend bezahlen. Statt dessen werden alles mögliche nund unmögliche medizinische Personal billig aus dem Osten oder gar schon Afrika/ Arabien abgeworben und nebenbei auch als Lohndrücker der heimischen Kräfte mißbraucht. Geld für Big Pharma ist allerdings genug da, ein Blick auf die Vorrauszahlungen und Käufe des – wahrscheinlich völlig nutzlosen Impfstoffes – zeigen das, genau , wie Millionen von sinnlosen und überteuerten Tests, die immer noch keine Infektion feststellen können… Ich wünsche mir, daß die Linke diesmal nicht vergißt, daß nur Einigkeit stark macht. Und , daß die paar Reichsbürger/ AfD-ler usw , die mitgehen irgendwie verkraftet und eingebunden werden können…überzeugend

  31. Milchgesicht sagt:

    "So richtig und wichtig die Reduzierung der Sozialkontakte angesichts der besonderen Umstände sein mag"

    Der hat doch nicht mehr alle Gurken im Glas!

  32. Germane sagt:

    KenFM isteine wundervolle Plattform – hier darf jeder sagen was er sagen will, selbst wenn er nicht gedacht hat, weil es nicht ging, aufgrund fehlender Hirnwindungen… ich habe mich richtig gut amüsiert.

    Eines muss ich aber richtig stellen Herr Rauls: Sie sagen das ein Grund für die Ausbreitung des Virus die Armut sei… mh, dem steht gegenüber, dass Obdachlose so gut wie kein Corona haben. Warum wohl? Weil sie keinen Fernseher, keinen Computer haben… :-))))

    Ihnen noch eine schönen Tag und bleiben sie wenigstens bis die Impfung erhältlich ist schön Gesund…

  33. Fairy sagt:

    Ach wie schön, endlich haben wir die Lösung gegen Corona! Wir erhöhen die Lebensbedingungen der Menschen (aber bitte nur in Spanien und Portugal). Mein Vorschlag wäre, ganz auf marxistischen Wege, all die Reichen in den Vororten mit großen Garten, bauen Tiny Houses im Grünen für all die, die auf engen Raum das Virus übertragen. Und dann schicken wir alle noch zum Zwangstest ganz wie in China und schon ist doch das Problem gelöst Herr Rauls, oder?

    • Milchgesicht sagt:

      "Wenn auch westliche Meinungsmacher in der Regel kein gutes Haar an China lassen"…aha und das soll sich ändern!

      jungefreiheit.de/politik/deutschland/2020/amadeu-antonio-stiftung/

      Die Stasi bettelt um Steuerknete.

      Ist es das, was de Autor meint?

      Geld für die Antifa, das hat ja auch ein grüne Gaby im Bundestag schon gefordert.

  34. Milchgesicht sagt:

    Die Linken scheinen nicht am Thema Interesse zu haben.

    Sie benutzen auch dieses Themenfeld, um ihren spin abzusondern.

    Erfolgreiches China!

    Noch Fragen? Nein!

  35. Nachtkrapp sagt:

    Wir haben ja nun auch gehörige Zweifel daran, dass asymptomatische "Corona-Fälle" infektiös sind.

    deutsch.rt.com/international/109526-studie-aus-wuhan-kein-beweis/

    Oder kann der Autor dieser Zweifel handfest ausräumen?

  36. Christian S. sagt:

    Das der PCR Test keine Infektionen nachweisen kann dürfte mittlerweile als gesichert gelten. Das der Autor trotzdem von Infizierten schreibt kann ich bestenfalls als Armutszeugnis werten.

  37. Werweißdasschon sagt:

    Danke Herr Rauls, dass Sie uns aufzeigen warum die Linke in der Bedeutungslosigkeit versinkt.
    Ihr Artikel ist nahezu ein Zeugniss dafür wieso die Arroganz der "Linken" zu ihrem eigenen Untergang führt.
    Dabei ist nicht mal erheblich, dass Sie eine Datenlage präsentieren, der das Selbstdenken komplett ausschließt. Aber selbst denken ist in linken Kreisen eh schon lange nicht mehr gern gesehen. Es werden eher Leitlinien ausgegeben, es wird definiert welche Informationen erlaubt sind und welche nicht, welche Gesprächspartner man haben darf und so weiter und so fort.
    Da sind wir schon beim Kern der linken Problematik. Die Kontrolle.
    Denn darum gehts immer. Ihre Gutenachtgeschichten über den Freund des kleinen Mannes und des Proletariats können Sie sich gerne sonstwohin stecken, denn das hat der Realität noch nie standgehalten. Die Linke waren nicht minder Korrupt, Verlogen und betrügerisch und das nicht erst seit Corona, als andere Parteien oder Organisationen. Romantisierte Scheiße ist das, was Sie da niederschreiben.
    Aber kommen wir doch zu dem Teil, in der die Repressalien aus China als Segen verkauft werden sollen. Ach ist das schön. Oder die Fantasie darüber, dass man auch die privaten Räumlichkeiten gefälligst zu kontrollieren hat, natürlich nur zum Schutz und ausschließlich für die arme Bevölkerung. Die müssen in aller Regelmäßigkeit herhalten als Ausrede für die linken Kontrollfetischisten. Dabei wurde in so vielen Jahrzehnten an der Situation der Armen und geknechteten nichts verändert. Aber viel heiße Luft kam von solchen intelektuellen Priestern wie Ihnen. Dabei wird immer die selbe ekelhafte Taktik angewendet, wie Sie von anderen ekelhaften verlogenen Systemparteien angewendet werden. Also kommen SIe mir nicht mit, "Die Linke versagen jetz nur wegen Corona". Die haben schon immer versagt. Corona ist nur das i-Tüpfelchen.
    Aber die Gefolgsleute von Links, sind fanatischer als andere, daher kann man das Spiel beliebig fortsetzen.
    Ekelhafte Pamphlete rausbringen, und das Gewissen der Leute manipulieren, nur um dann dieselbe Scheiße zu produzieren wie alle anderen auch.

    Am Rande. Natürlich werden Sie sich nicht damit auseinandersetzen, da die Informationen erst als Erlaubt gelten müssen in den linken Kreisen. Aber falls Sie doch mal dürfen, ohne dass Sie dafür gar ausgeschlossen werden, dann beschäftigen Sie sich doch nochmal mit den PCR Tests. Evtl. kommen Sie auf den Trichter wieso es keine Rolle spielt, ob viel oder wenig getestet wird. Dies spielt nur eine Rolle um die Fallzahlen zu produzieren die benötigt werden, um auch Linke an der Nase herumzuführen. Es könnte Sie in dem Zuge evtl. auch interessieren, wieso die Macht bereits globalisiert ist und alle Staaten mitmachen. Wieso Davos so Weltumspannend ist und ganz Wichtig: Wieso Linke immer dabei sind!!!

    Was Sie nicht begreifen und das gilt für alle Linke:
    Es geht nicht um das Virus. Es spielt keine Rolle ob es echt ist oder nicht. Es spielt nicht mal eine Rolle ob es nun Pestähnlich stark wirksam ist oder nur in Grippebereichen hindümpelt.
    Es geht vielmehr darum, dass die Situation wieder von faschistischen Elementen missbraucht wird. Dass Grundgesetze mit Schwenktür nicht den Papier Wert sind auf dem diese stehen. Es geht nicht um Organisationen wie Querdenken oder FFF oder was auch immer. Es geht darum, dass "intelektuelle onanie Linke" wie Sie, immer noch nicht begreifen, dass Sie sich selbst abschaffen. Aber sich Gegenseitig auf die Schulter klopfen und andere als Bedenklich zu brandmarken, da stehen Sie alle bereit. Wie kann man nicht begreifen, dass es hier um die Zukunft der kommenden Generationen geht und diese aus Arroganz und Selbsbeweihräucherung dieser Art (Im Ganzen Text geht es um nichts anderes) einfach verspielt wird.

    • Milchgesicht sagt:

      Hier entlarvt sich doch die linke und damit zerebralkrotische Notgeilheit, endlich wieder in einen Zustand des Durchgreifens zu kommen. Die Reigen fest geschlossen. Rückwärts nimmer. Ist doch Comedy!

      Journalist oder linker Aktivist? Truther oder Ideologe? Denker oder Depp?

      Alles muss in ein antikapitalistisches Narrativ eingepasst werden. Wenn in Thailand ein Puff brennt, dann ist ja auch der Kapitalismus schuld. Also wir.

      Und wo nun endlich am Horizont der neue Gesundheits-, Rettungs- und Erlösungszentralrat aufscheint, da lassen sie eben die Hosen runter. Haben nicht auch Grüne auf dem Parteitag für mehr Zentralismus geworben.

      Pohlmann ist ja auch so ein Kunde. Von China lernen…unsw und so fort.

      Bei Linken stellst sich ja nur noch die Frage, ob Melone oder Kastanie. Außer sind beide grün.

      Das Ergebnis ist doch sehr artverwandt.

  38. MetaPhysik sagt:

    Nun eine Nacht über diese Artikel geschlafen….seh da immer noch keinen Sinn drin….

    macht mal lieber nen Standpunkt zum Thema "wie wirke ich der kompletten Zerstörung / Aufspaltung von Familienstrukturen entgegen"….meine Familie ist wie viele Familien von den letzten Weltkriegen noch traumatisiert und wird jetzt gerade komplett (entschuldigung für das Wort:) *ZERFICKT* vom new normal….keiner lässt den Anderen mehr zu sich rein, höchstens noch in den Garten….es gibt keine Feiern mehr und ich versuche vergeblich dagegen anzuwirken….habe eine therapeutische Ausbildung, die mir aber kaum hilft bei diesem Chaos, fühle mich extrem ohnmächtig….

    also anstatt den Müll, der uns überall zum fressen hingeworfen wird hier auch noch zu verteilen, wäre das mein Gegenvorschlag…..

    • insolenz sagt:

      Ich habe seit dem Migrantenwahnsinn und Gretas Hypermoral nun mit Corona das dritte Thema am Hacken, bei dem ich zusehen kann wie ich als Mittelsmann die Lager der Generationen irgendwie zusammenhalte.

      Diesel oder E-Motor, Atom oder nicht…seit Jahren jagen die uns mit Scheindebatten durch die Arena.

      Es stinkt mich an.

      Es geht auch nicht um Corona. Oder die Maske. Man halt uns beschäftigt. Mit uns selbst.

      Und im Hintergrund werden die wirklichen Dinge vollführt.

    • Werweißdasschon sagt:

      In dem Text geht es darum, dass die Situation wie Sie beschreiben in den eigenen Familien toll ist und der Autor noch gerene mehr davon hätte, da die privaten Wohnungen gefälligst kontrolliert werden sollen um die…ach ja die Armen zu schützen….diesmal.
      Ach ja Chinesische Verhältnisse sind erwünscht, da diese so verdammt Effektiv und Sexy sind.
      Es geht darum, dass der Schreiber in einem Elfenbeinturm lebt und er von der Realität so gar keinen Plan hat, aber er ist nun mal ein Intelektueller und weiß es natürlich deswegen besser als alle die auf die Straße gehen und sich wehren wollen. Diese sind als "Bedenklich" (Das sollte das Wort des Jahrhunderts für die Linken sein) einzustufen, da diese kein linkes Branding haben.
      Und er wollte noch sagen, dass wenn alle mitmachen, das selber Denken gefälligst einzustellen sei, da hier aus Solidarität Regierungstreue zu erwarten ist, vor allem von Linken. Kritiken sind nicht angebracht und wenn dann nur mit dem entsprechenden Branding.
      Also lassen Sie die Diskussionen in den Familien und folgen Sie wenn Sie gefragt werden. Auf Auf zur Impfuuung..

      So das war eine freie Übersetzung und das ist die politisch korrekte Fassung.

  39. Ingo sagt:

    Tatsächlich praktizierte Meinungsfreiheit kann manchmal nur schwer erträglich sein.
    Mir hat dieser Beitrag einmal mehr gezeigt, wo diese Grenze zur Unerträglichkeit bei mir liegt.

    Sollte dies derSinn gewesen sein dafür, daß uns KenFM derartiges zumutet?

    Wenn ja, dann hat es geklappt, zumindest bei mir: ich hab mir doch die letzte halbe Stunde nochmal intensiv Gedanken darüber gemacht, in welchem Faktengebäude ich selbst zuhause bin (und weshalb dies offensichtlich so konträr ist zu dem, was Rüdiger Rauls wohl seine geistige Heimat nennen mag).

    … und mehr Positives vermag ich der obigen "Standpunkte" -Ausgabe nun aber wirklich nicht abzugewinnen.

    schönen Abend noch allerseits

    Ingo

  40. Frank N. Furter sagt:

    Es hat nie eine Pandemie gegeben.
    Die Chance ist weltweit 7800:1 an Corona zu sterben.
    Und dieser Eine ist im Durchschnitt 82 Jahre alt und hat zu 95% eine oder mehrere Vorerkrankungen..

  41. Hugo Hartwig sagt:

    Hier wird schon wieder das Beispiel Chinas gelobt. Super, wie China seine Bevölkerung im Griff hat. Das" im Griff haben"-hat aber einen "kleinen " Beigeschmack: Zensur, Arbeitslager, Hinrichtungen, Organhandel mit den Organen, die lebenden Mitgliedern der Falun-Gong-Praktizierenden entrissen wurden und vieles, vieles Andere, was dieses menschenverachtende System mit sich bringt.
    KenFM-ich bin enttäuscht. Noch so ein Betrag, der China und seine Politik so lobt und mein Förderbeitrag ist wieder weg.

    P.s.: Komischerweise (eigentlich nicht zum Lachen) gibt es hier eine Parralele zwischen Merkel und diesem Beitrag bei KenFm:
    die Chinafreundlichkeit – mir wird spontan schlecht.

  42. Yves S. sagt:

    Volltreffer^^

    Wahnsinnig wichtiger Beitrag. Macht doch mal eine Positionssendung, auch mit Rüdiger Rauls.

    Es wird immer sehr viel vom Tisch geredet, an dem alle Experten landen – pro und contra der Maßnahmen.
    Ladet den Drosten oder nen Drosten-Ersatz halt selbst ein und macht den Tisch mit allen Positionen, der seit langem verlangt wird. Die Leitmedien werden es vermutlich nicht tun. Es sollte jedenfalls fair sein. 50-50.

  43. Jörn Brodersen sagt:

    Ist der Titel schon Clickbait? Man erwartet den Insiderbericht eines Linken über die ach so verdorbenen Genossen und statt dessen spricht hier ein Ornithologe übers Vögeln.

    Ich bin entzückt und beglückt ob der Meinungsvielfalt auf diesem Kanal und auch, dass ich mittlerweile querlesen (witzigerweise die Umschreibung einer schnellen Art des Lesens, bei der man nur aus Stichworten den Sinn erfasst und somit nicht verwandt oder verschwägert mit querdenken) kann. Das hilft bei Backrezepten, Spieleanleitungen, Gebrauchsanweisungen und solch Texten wie diesem hier.

  44. Alexej Sesterheim sagt:

    Das Titelfoto ist wohl nicht nur auf die Linke sondern auch auf den Verfasser des Artikels gemünzt. Augen zu vor dem, was wirklich vor sich geht. Da ist schon wieder das Gedicht von Martin Gumpert gefragt:

    Euch fehlt die Phantasie – Martin Gumpert
    *13.11.1897, Berlin. Sanitätssoldat im 1. Weltkrieg. Studierte Medizin in Berlin und Heidelberg. Vor 1933 Chefarzt und Schriftsteller. Emigrierte 1936 in die USA, wo er als Arzt tätig war. Starb am 18.4.1955 in New York. Er schrieb diesen Text bereits 1934.

    Daß man euch durch die Straßen jagen wird,
    daß man eure Schränke durchwühlen wird,
    daß man euer Telephon überwachen wird,
    daß man euch Titel und Namen nehmen wird.

    Daß euch eure Freunde nicht mehr grüßen werden,
    daß euch eure Frauen nicht mehr lieben werden,
    daß euch eure Kinder nicht mehr achten werden,
    daß eure Diener euch nicht mehr dienen werden.

    Euch fehlt die Phantasie, was wahr wird zu ersinnen,
    euch fehlt die Kraft, was wirklich wird zu glauben,
    euch fehlt der Mut, was klar ist zu erkennen,
    euch fehlt das Wort, um was ihr wißt zu sagen.

    Daß man euch hinter Stacheldraht sperren wird,
    daß man euch ins Gesicht spucken wird,
    daß man eure Bücher verbrennen wird,
    daß man euer Werk verleugnen wird.

    Daß man euch aus dem Lande treiben wird,
    während die Glocken läuten und Schafe weiden,
    während Züge pünktlich abfahren,
    während der Bäcker jeden morgen das Brot bringt.

    Ohne daß eine Hand sich erhebt,
    ohne daß sich ein Sturm zusammenzieht,
    ohne daß eine Stimme aufschreit,
    ohne daß eine Träne vergossen wird.

    Daß ihr vergessen sein werdet als wäret ihr nie gewesen,
    daß ihr gekommen sein werdet und davongegangen,
    daß ihr verloren sein werdet und verschollen,
    daß der Tag dämmern und dunkeln wird wie je.

    Euch fehlt die Phantasie, um was ihr tut zu fürchten,
    euch ist die Macht geraubt, euch zu erschrecken,
    euch ist der Ton versagt, um aufzustöhnen,
    euch ist das Glück versagt, vor Scham zu weinen.

  45. Freimensch sagt:

    Soll das ein Test sein? So einen uninformierten Stuss zu Corona habe ich hier noch nie gehört/gelesen. Da erübrigt sich jede weitere Erörterung.

    • Tastend sagt:

      Soviel zusammengeschriebene Oberfläche ist auffällig hier. Offenbar ernst gemeint. O.k., wo Licht ist, ist auch Schatten.

  46. Opa W sagt:

    Ich habe ja nichts gegen Meinungsvielfalt, aber man kann die LINKE nicht kritisieren, wenn man die größten ins Auge springenden Fehler der LINKEN in dieser P(l)andemie nicht sieht, weil man selbst ein Zeuge Corona ist.

    • Wildenfelser sagt:

      Wie ich weiter unten beschreibe – LINKE sind richtige Monster, wenn es darum geht, als "Zeugen Coronas" aufzutreten. Die fressen Dich mit Haut und Haaren. Die überholen da gar noch den Spahn und den Drosten. (Meine persönliche Erfahrung).

    • OnnO sagt:

      Ja, jeder kann (und soll) seine Meinung sagen. Dafür hat der Autor aber genügend Speilraum auf Plattformen, auf denen man seine Meinung auch erwartet. Ich denke nicht, das KenFm es nötig hat, seine Offenheit gegenüber Andersdenkenden damit unter Beweis zu stellen, das er seine Plattform einem Ignoranten zur Verfügung stellt. Wir erwarten hier doch einen anspruchsvolleren Journalismus.

  47. Spiritnet sagt:

    Was will mir jetzt der Autor damit sagen? Dass es besser ist nicht im Sinne der Aufklärung zu denken und zu Handel
    egal wie Sie Herr Raul "die Linke" jetzt auch definieren mögen .Sie sollten sich von der Vorstellung verabschieden Sie hätten
    hier Deutungshoheit . Ihre Intellektuellen Nutzlosigkeiten kamen schon im ersten Satz zum Vorschein "Nach der Sommerpause trifft die zweite Welle der Pandemie die westlichen Gesellschaften weitgehend unvorbereitet" Sorry bei so einem Einstieg kann ich nur die bitte äußern bleiben Sie im Genre Kriminalliteratur oder versuchen Sie es doch mal bei Der Zeit oder vielleicht der TAZ . Bitte verschonen Sie mich mit derartigen geistigen Ergüssen ! Oder sind es die mühsamen Versuche nach einer gescheiterten Parteikarriere wo glauben Sie hier zu sein ?

  48. Nils sagt:

    Seltsame Welt in der Herr Sauls da lebt. Wo die "moralisierenden Teile" der Linken gegen die Corona Maßnahmen sind. Ergibt auch irgendwie nicht so richtig Sinn, oder?

    Und ich hatte mich schon auf eine schön substanzielle Linkenkritik gefreut. Die Partei entwickelt sich in eine ungute Richtung, vor allem durch das Absetzen von Frau Wagenknecht. Regierungsbeteilidung korrumpiert.

    Ich hätte mir von den Linken gewünscht Kritik an Merkels Corona Kurs zu fahren, die blieb jedoch aus. Herr Sauls scheint ja eher ein Verfechter der harten Linie zu sein. Hier auf KenFM wird er wohl kein Publikum finden. Seltsamer Beitrag.

  49. Hans Arold sagt:

    So einen Unsinn habe ich auf KenFM wirklich noch nie gehört.
    Die Linke (sowohl die Partei als auch ein Großteil ihrer Wähler- bzw. Anhängerschaft) fällt doch gerade dadurch unangenehm auf, dass sie den ganzen Wahnsinn mitträgt.
    Ich möchte gerne auf die Debatte im Freitag verweisen "Die Maske ist links (https://www.freitag.de/autoren/elsa-koester/die-maske-ist-links)" vs. "Die Maske ist totalitär (https://www.freitag.de/autoren/mopauly/die-maske-ist-totalitaer)", wo Teile der verklärten Weltsicht auf die Maskenpflicht, wie sie Rauls hier darstellt, schonungslos demaskiert werden.

    • Nachtkrapp sagt:

      – Die Maske ist links
      – Die Maske ist totalitär

      Passt doch.

      Mehr Zentralismus wagen?

    • Hans Arold sagt:

      @ Nachtkrapp: Das passt eben nicht (bitte die Quellen lesen!).
      Traditionell funktionierte linke Identifikation immer über ein integrierendes WIR aller Schwachen gegen die Mächtigen, während rechte Identifikation mit einem bestimmte Schwache ausgrenzenden WIR erfolgte.

      Nicht der verquere Aktivismus bis hin zu enthemmter Gewaltbereitschaft lässt viele Antifa-Gruppen in den Faschismus abgleiten, sondern die Verleugnung dieser Tradition (die zugegebenerweise teils schon lange nicht mehr ihre ist).

    • F. R. sagt:

      Welche Linke? Es gibt keine Linke mehr, wäre dem so, würde sie den Wahnsinn ganz sicher nicht mittragen. 😉
      Karrieristen, Speichellecker, Ewigdumme. Es gibt da nicht mal mehr Ewiggestrige da auch diese den Irrsinn nicht mittragen würden.

      Schon jämmerlich zu was die Geheimdienste ehemals akzeptable Strukturen erniedrigt haben, identisch der faschistoiden systemabhängigen Antifa. 😁

    • Ewiggestrige sagt:

      Von F.R. hab ich meinen Usernamen 🙂

      Die gegenwärtige Weltlage lässt sich ziemlich geradlinig aus Marxens Mehrwertbegriff ableiten (was Rosa Luxemburg etwas chaotisch in "Die Akkumulation des Kapitals" tat und als einer von wenigen der spätere sowjetische Spion Richard Sorge kapierte – http://library.fes.de/pdf-files/bibliothek/bestand/a-52707.pdf):

      In einem reinen Weltkapitalismus wird der Mehrwert, den das Einzelkapital einheimst, letztlich von anderen Einzelkapitalen realisiert — entweder direkt durch Käufe von Produktionsmitteln oder indirekt über Löhne und Steuern durch Käufe von Konsumtionsmitteln, Waffen usw. Für das Gesamtkapital bleibt kein Profit, kein unbezahlt bleibender Wertposten zur Akkumulation übrig.

      „Wenn die Kapitalisten als Klasse immer nur selbst Abnehmer ihrer gesamten Warenmasse sind – abgesehen von dem Teil, den sie jeweilig der Arbeiterklasse zu deren Erhaltung zuweisen müssen – wenn sie sich selbst mit eigenem Gelde stets die Waren abkaufen und den darin enthaltenen Mehrwert »vergolden« müssen – dann kann Anhäufung des Profits, Akkumulation bei der Klasse der Kapitalisten im ganzen unmöglich stattfinden.“ (Luxemburg: Antikritik, Originalausgabe S. 17f)

      Gelingt es nicht im ausreichenden Umfang, durch Kriege oder Kolonialismus oder Ausbeutung einfacher Warenproduktionen (z.B. familiäre Landwirtschaften) oder relativ getrennter anderer kapitalistischer Systeme oder nichtkapitalistischer staatswirtschaftlicher Produktionen oder Inwertsetzung von Arbeitskräften, für deren "Produktion" das Kapital nicht aufzukommen braucht, Quellen unbezahlt bleibender Wertschaffung aufzutun, können per Kredite/Geldschöpfung eine Weile Profite simuliert werden — bis aus irgendeinem Anlass durchbricht, dass den (Pseudo-)Profiten die Wertbasis fehlt.

      Beim Klimathema könnte es darum gehen, den verfallsgefährdeten Geldmassen durch massive Neukapitalbildung eine Wertbasis zu verpassen. Beim Coronathema könnte es darum gehen, angesichts des anstehenden Geldapitalverfalls möglichst viel Staatsschuld als sicherstmögliche Geldanlage zu erzeugen. (Gegenüber den Profiteuren der Corona-Staatsschulden ist die Pharmaindustrie ein kleiner Fisch.)

  50. Nachtkrapp sagt:

    smh.com.au/world/africa/a-criminal-ethiopia-accuses-who-chief-tedros-of-backing-rebel-group-20201120-p56ge0.html

    Ein Krimineller ist WHO Chef. Ein Waffenschieber…dem kaufe ich doch keine Pandemie ab!

    Die geben sich mal mehr die Mühe, dass es ein kleinbißchen seriös wirken könnte.

    • F. R. sagt:

      Als WHO – Berufskrimineller geht das Stück ohne Probleme durch, für den Waffenhandel allerdings liegen(leider) keine Beweise vor, hier auf deutsch:

      "Addis Abeba: Äthiopiens Militär hat den Chef der Weltgesundheitsorganisation, Tedros Adhanom Ghebreyesus, beschuldigt, Waffen und diplomatische Unterstützung für die dominierende politische Partei des Bundesstaates Tigray zu unterstützen und zu beschaffen, die gegen die föderalen Kräfte kämpft.

      "Er selbst ist ein Mitglied dieser Gruppe und er ist ein Verbrecher", sagte General Birhanu Jula am Donnerstag in einer im Fernsehen übertragenen Erklärung, bevor er seine Absetzung forderte. Birhanu legte keine Beweise zur Unterminette seiner Anschuldigungen vor."

  51. Guido sagt:

    Hut ab, KenFm. Das ist gelebte Demokratie.
    Jeder darf seine Meinung vertreten. Nun auch hier der uninformierte, uninformative Mainstream.
    Naja, warum nicht auch mal ein Schlafschaf zu Worte kommen lassen. Das zeigt Größe.
    Wer hier den sonst so geschätzten Wahrheitsgehalt der Beiträge zu schätzen weiß, hat ohnehin kein Problem die Spreu von Weizen zu trennen (siehe Kommentare)
    Deshalb nochmal Danke für die Fairness, KenFm.

  52. Querdenker sagt:

    KenFM, vielen Dank für diesen Beitrag! Wir wollen ja offen sein für alle Meinungen und auch die "andere Seite" zu Wort kommen lassen, das ist echter Journalismus. Es muss sich ja Niemand der Meinung des Autords anschließen 😉

    • Box sagt:

      Journalismus (abgeleitet von französisch „Journal“) bezeichnet die periodische publizistische Arbeit von Journalisten bei der Presse, in Online-Medien oder im Rundfunk mit dem Ziel, Öffentlichkeit herzustellen und die Öffentlichkeit mit gesellschaftlich relevanten Informationen zu versorgen.

      Das Gegenteil von Information ist Desinformation (etwas (z. B. eine Eigenschaft, Aussage) oder jemand, das bzw. der etwas, jemand anderem völlig entgegengesetzt ist).

      Und letzlich sind Meinungen keine Argumente.

      Wenn man sich ab und an den Sinn von Worten gewärtigt lichtet sich auch der Nebel.

  53. Wildenfelser sagt:

    Ha! Die Linke! Schon die Überschrift erinnert mich… Komme ich doch an einem Stand der Linken vorbei. Ich gehe hin und sage zu denen: "In Sachen Corona habt ihr mich aber enttäuscht! Da hättet ihr soviel Sympathie bei den Menschen gewinnen können!" Da fällt ein linker Zeuge Coronas ganz aggressiv über mich her… Mann, o mann.. Das habe ich gerade mal noch überlebt 😉 … Hmmmm…. wo ist eigentlich der dialektische Materialismus hin? War "links" nicht mal eng mit Wissenschaft verknüpft? Lesen Linke keinen Marx mehr? – Aber zugegeben, eine LINKE Partei in der BRD, die nicht verboten ist, kann eigentlich gar nicht links sein, denn ihr Programm müsste mit den Worten beginnen: "Dieses System muss weg. Mit Stumpf und Stil ausgerottet werden". Und eine solche Partei würde sofort verboten.

    • Wildenfelser sagt:

      Du lieber Himmel! Der Rauls weiß nicht nur nicht, was LINKS ist (Weiß Die Linke auch nicht), aber dann schreibt er daher, als hätte Frau Merkel persönlich (oder ihr Pressesprecher) diesen Schrieb redigiert. Will Rauls dort noch was werden?
      Glaube mich zu erinnern, auch schon brauchbare Artikel von ihm gelesen zu haben, doch dieser gehört in die Mainstream Medien! Dort würden dann auch die "Mainstreamer" auf ihn aufmerksam und er bekäme vielleicht Angebote?
      Einfach Peinlich.

    • niki sagt:

      So ganz verstehe ich diesen Beitrag hier bei Kenfm nicht, , er klingt so ein bisschen nach Mainstream Medien und " linke Tasche -rechte Tasche"
      In den Pflegeheimen wo die meisten Menschen allein gestorben sind müßte man mal fragen ob sie vorwiegend links gewesen sind und in beengten Verhältnissen gelebt haben.
      In der Fleischfabrik in Gütersloh wo 800 positiv getestet wurden ist nur 1 erkrankt. dass sie sicherlich was zu eng aufeinandersaßen ist natürlich ein linkes Thema-
      bei querdenken ist das intellektuelle Niveau nicht zu hoch -auch nicht für links , schade das viele ein recht- links schema brauchen wenn sie sich auf die Straße trauen um nicht falsch abzubiegen,

  54. Josef Gabriel Twickel sagt:

    Herr Rauls` Tunnelblick spiegelt sich klar in seinen Quellenangaben. Seine Sicht ist die der FAZ.
    Völlig überflüssig, sich damit näher zu befassen.

    "Quellen:

    (1) siehe dazu Rüdiger Rauls: Migration-und-internationalismus
    (2) dringend-gebraucht-ein-weiterer-lockdown
    (3) Ärzteblatt vom 15.10.2020: Qingdao: Zehn Millionen Tests, bisher 13 Treffer
    (4) Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 27.10.20: Im Zweifel lieber alle fünf Millionen Einwohner testen
    (5) FAZ vom 26.10.2020: Höchststände bei Neuinfektionen
    (6) FAZ vom 23.10.2020: Was die aktuellen Zahlen über das Infektionsgeschehen sagen
    (7) FAZ vom 2.5.2020: Deutsche Labore könnten doppelt so viele Menschen testen
    (8) FAZ vom 2.5.2020: Deutsche Labore könnten doppelt so viele Menschen testen
    (9) FAZ vom 2.5.2020: Deutsche Labore könnten doppelt so viele Menschen testen
    (10) FAZ vom 2.5.2020: Deutsche Labore könnten doppelt so viele Menschen testen
    (11) FAZ vom 31.10.2020: Ausgelastet
    (12) FAZ vom 31.10.2020: Ausgelastet
    (13) FAZ vom 19.10.2020: Der unsichere Patient
    (14) FAZ vom 21.9.2020: Lockdown für Arme
    (15) FAZ vom 21.9.2020: Lockdown für Arme
    (16) FAZ vom 21.9.2020: Lockdown für Arme"

    • Ernst Lage sagt:

      Danke, ich dachte schon bei dem Beitrag ich sei auf dem falschen Portal gelandet. Gut, die Kolumne "Standpunkt" legitimiert natürlich eben jeden solchen – jedoch MSM Propaganda Standpunkte und dann noch unter falscher Flagge "Corona und die Linke" haben m. E. bei kenfm nichts zu suchen – da kann ich dann gleich das Original lesen – also was soll das?
      Gibts bei kenfm keine Redaktion die solche Pamphlete gegenliest?

  55. Ulrich Zenker sagt:

    Beleidigungen und Beschimpfungen führen zu nichts. Ken hat immer gesagt, dass auf seinem Portal jeder seine Meinung äußern kann. Aber auch ich schaltete vorzeitig ab. Zu viele Fehler in dem Beitrag: Eine Infektion stellt lt. Epidemiegesetz nur ein Arzt fest. De jure haben wir also Null Infizierte. Ein positiv Getesteter ist nicht infiziert. Ein positiv Getesteter ohne Symptome kann niemanden anstecken, die Viruslast ist zu gering. Falsch negativ wird überhaupt nicht berücksichtigt. Die Masken schützen niemanden. den Träger können sie sogar krank machen. Darüber gibt es über 40 Studien, jedoch keine die besagt dass Masken nicht gesundheitsbeeinträchtigend sind. Und so weiter.
    Sollte sich Herr Rauls als Reporter oder Journalist sehen, so muss ich leider sagen: zu wenig und zu oberflächlich recherchiert. Sechs.

    • Wildenfelser sagt:

      "Jede und Jeder darf sein bzw. ihre Meinung sagen?" Hmmm…. wann kommt ein Artkel von Herrn Spahn oder besser nich, von Frau Merkel?

    • Ulrich sagt:

      Spahn und Merkel hier…yeah…dann würde es endlich mal wirklich spannend.
      Sehr gut daß schräge Meinungen auf KenFM auch Platz finden. Nur so entsteht der Debattenraum.

  56. Box sagt:

    Anbei, dies gilt weitestgehend für die gleichnamige Partei, Etikettenschwindel ist ja nichts neues, aber ebenso für die besonders herrschaftskonformen Einträge Herrn Rauls, der sich nichts sehnlicher wünscht als isolierte Individuen und nebenbei Herrn Wolff angreift, dabei allerdings so ziemlich alles vermissen läßt, was man als Argumentation betrachten könnte:

    Auch an der Linken ging die tiefgreifende neoliberale Indoktrination mit ihrer ideologischen Kernthese der Alternativlosigkeit der gegenwärtigen Verhältnisse, gelinde gesagt, nicht spurlos vorüber. Diese Ideologie wurde gleichsam zu einer selbsterfüllenden Prophezeiung, da offensichtlich auch in der Linken der Denkraum möglicher Alternativen radikal schrumpfte und ihre Anliegen zunehmend zu einer reformistischen Perspektive verkümmerten.

    Je stärker sie sich im Rahmen des gegenwärtigen neoliberalen Konsenses weniger als Opposition, sondern eher als mitgestaltende politische Kraft versteht oder verstehen möchte, umso mehr ist sie in Gefahr, dem Irrglauben zu erliegen, soziale Reformen könnten gleichsam symbiotisch im Konsens mit den herrschenden Eliten durchgesetzt werden.
    Wir sollten stets in Erinnerung behalten, dass es gerade reformistisch-sozialistische und sozialdemokratische Parteien waren und sind, die in Europa das neoliberale Projekt am konsequentesten vorangetrieben und rechtlich verankert haben. Die notwendigen Konsequenzen daraus lassen sich nur ziehen, wenn die Ursachen für das Scheitern der – oft zunächst sehr vielversprechenden – linken Bewegungen der vergangenen Jahrzehnte unter diesem Aspekt sehr viel genauer analysiert würden.
    Zu Ihrer Frage, warum die Linke gegenwärtig einen so heftigen Selbstzersetzungsprozeß betreibt, kann ich nur Mutmaßungen anstellen. Lange historische Erfahrungen lehren uns ja, dass die Linke naturgemäß – da sie ja gerade auf eine Delegitimierung von Machteliten zielt – seit je im Zentrum von Zersetzungsbemühungen durch die jeweils herrschenden Eliten steht, die stets großen Aufwand betrieben haben, linke Bewegungen und überhaupt alle politischen Organisationen der Verlierer der jeweils herrschenden Ordnung zu spalten, auszuzehren und zu neutralisieren.
    Insofern sind die neueren „Querfront-Attacken“ nicht sonderlich überraschend. Interessant ist jedoch, dass diese Attacken zu einem Zeitpunkt an Intensität zugenommen haben, an dem weite Teile der politisch organisierten Linken sich in einer reformistisch-symbiotischen Beziehung zu den herrschenden Machtverhältnissen eingerichtet haben.
    Dadurch ist die Linke mehr als zu früheren Zeiten mit einem tiefgehenden Identitätsproblem konfrontiert. Gerade Gruppierungen, die ihre Ziele auf das beschränken, was auf reformistisch-symbiotischem Wege als erreichbar angesehen wird, haben ihre Leitideale und damit ihre eigenen Wurzeln verloren. Nur zur Erinnerung: Ein universeller Humanismus und das sich daraus ergebende Leitideal einer gerechten und menschwürdigen demokratischen Gesellschaft sind mit einer kapitalistischen Wirtschaftsform nicht verträglich. Demokratie in einem ernsthaften Sinne und Kapitalismus schließen sich aus.
    Parteien im linken Teil des politischen Spektrums erfüllen jedoch für die herrschenden Eliten eine wichtige Stabilisierungsfunktion. Nur sie können die Verlierer der herrschenden Wirtschaftsordnung, deren Interessen sie ja zu vertreten vorgeben, in einen politischen Konsens einbinden, wodurch der Status der herrschenden Eliten stabilisiert wird. Dafür werden ihre Vertreter dann mit geeigneten Privilegien und mit einem Platz an den Katzentischen im Palais der Machteliten belohnt. Damit die Parteien diese Pazifizierungsfunktion für die Klasse, deren Interessen zu vertreten sie vorgibt, erfüllen können, muß natürlich sichergestellt werden, dass in ihnen nicht Kräfte Einfluß gewinnen, die sich tatsächlich für die Interessen der Bevölkerung einsetzen – also für eine gerechtere und wirklich demokratische Gesellschaft.
    Für die Neutralisierung der Vertreter ernsthaft linker Positionen sind Ausgrenzungskriterien wichtig, die für die Öffentlichkeit zumindest vordergründig eine gewisse Plausibilität haben. In der Sache ist der Spielraum für solche Ausgrenzungskriterien sehr beschränkt und reicht kaum darüber hinaus, die genannten Leitideale als utopisch, unrealistisch oder weltfremd zu diffamieren. Eine solche Diffamierung ist bereits eine recht wirksame Methode, den öffentlichen Denkbereich auf „vernünftige“, also systemstabilisierende Ziele zu begrenzen. Sehr viel wirksamer läßt sich jedoch eine Ausgrenzung und Ächtung radikalerer Positionen aus diesem Spektrum dadurch erreichen, dass man auf die persönliche Ebene wechselt und Vertreter solcher Positionen, die Spielraum für solche Angriffe bieten könnten, durch Diffamierungen, Anspielungen, üble Nachrede, Gerüchte, Verleumdungen oder Rufmord zu diskreditieren sucht.
    Es ist daher besonders erhellend zu untersuchen, von wem diese Attacken ausgehen und gegen wen sie sich richten. Die Systematik hierbei scheint recht offenkundig zu sein: Die „Querfront“- und „Rechtsoffen“-Vorwürfe gehen fast stets von Vertretern der reformistischen „system-offenen“ Linken aus und richten sich überwiegend gegen Personen, die in ernsthafter Weise gegenwärtige Machtverhältnisse hinterfragen und sich für eine gerechtere und wirklich demokratische Gesellschaft einsetzen. Denn diese Personen gefährden nicht nur die Erfüllung der systemstabilisierenden Funktion der reformistisch-symbiotischen Linken, sondern erinnern diese auf psychologischer Ebene auch immer wieder an deren Verrat ihrer eigenen Leitideale. Das erklärt vielleicht die Verbindung von Aggressivität, intellektueller Dürftigkeit und Verworrenheit und moralischer Heuchelei, die ein charakteristisches Merkmal solcher Kampagnen ist.
    (Rainer Mausfeld, Die Links-Rechts-Demagogie, NachDenkSeiten)

    P.S.: Und da es vom Nutzer "insel berg" erwähnt wurde, die "Fehde" wie sie es nennen, von Frau Bonath gegen Herrn Rupp, hatte ihren Ursprung im folgenden Beitrag. Einem persönlichen Angriff von Herrn Rupp auf Frau Bonath.

    Tagesdosis 24.8.2018 – Mit rrrrevolutionärem Elan gegen Wagenknechts „Aufstehen“
    https://kenfm.de/tagesdosis-24-8-2018-mit-rrrrevolutionaerem-elan-gegen-wagenknechts-aufstehen/

  57. wasserader sagt:

    Ein Berg von Gerüchten und Vorurteilen und inkonsequenten Schlussfolgerungen
    erhebt Anspruch auf linke Rationalität
    während die sachliche Analyse, die klar in Richtung Corona als globalistischer Putsch gegen die Freiheit der Menschen weist
    der globalistischen Propaganda folgend in die Schublade mit Rechten Verschwörungstheoretikern und Spinnern kommt .

  58. spreenemo sagt:

    Eine Meinung, die ich nicht teile. Aber sehr gut, das sie hier veröffentlicht wird.

    P.S.: Die Linke ist für mich Main-Stream geworden. Herr Gysi schwelgt in Erinnerungen und ist insich selbst verliebt. Die unterdurchschnittlichen Anführer Kipping und Riexinger sorgten dafür, das diese Partei für mich nicht mehr wählbar ist. Von einem Herrn Lederer ganz zu schweigen.

    • Nils sagt:

      > Aber sehr gut, das sie hier veröffentlicht wird

      Seh ich nich so. Dafür kann ich auch FAZ lesen oder eine der unzähligen anderen Mainstream Medien.

      Den Rest sehe ich genau so. Die Linke habe ich schon bei der letzten Bundestagswahl nicht mehr gewählt.

  59. Burghard Lehmann sagt:

    Dieser Beitrag ist unerträglich, besonders so kurz nach dem wunderbaren Interview mit Wolfgang Wodarg. Aber bitte Leute, nicht auf Ken schimpfen! Der hat mehrmals gesagt, dass er auf seiner Platform auch andere Meinungen zu Wort kommen lassen will. Recht hat er!

    • Uli_68 sagt:

      Is aber schon ein bisserl arger Tobak! Will Ken damit seine grenzenlose Toleranz beweisen?
      Mit dem hier verzapften Quatsch wäre das etwas infantil!

  60. Peter Lau sagt:

    Herr Rauls:
    Zitat "Viel bedeutsamer für die Ausbreitung des Virus dürften die Lebensumstände und Wohnverhältnisse der meisten Menschen sein. Denn in geschlossenen Räumen feiert das Virus Urständ. Darüber aber werden kaum Erhebungen und Studien angestellt. Zahlen und Erkenntnisse bezüglich der Verantwortung der Wohnverhältnisse für die Ausbreitung von Corona sind ungenügend. Und schon gar scheinen die Regierungen dieses Thema öffentlich nicht diskutieren zu wollen."

    Wie wäre ein generelles Heizverbot jetzt in Wintermonaten und Daueröffnung aller Fenster? Duchlüften, Durchlüften, durchlüften. Jeder sollte seinen Beitrag leisten.

  61. libertine999 sagt:

    Immer wieder die gleichen Denkfehler, deren verquere Logik eigentlich auf den ersten (oder sagen wir: zweiten) Blick ins Auge springt: Welche Tests verwenden denn die Chinesen? Und welche die USA, Brasilien und Deutschland (u. a.)? Und welche Zahlen kommen dabei jeweils heraus? Na, dämmert's?

  62. Regimekritiker_Dracula sagt:

    Schade. Ein Linker der der offiziellen Panikmache auf den Leim gegangen ist. Von denen gibt es leider viel zu viele. Aber sagen darf er es hier. Das ist der Unterschied zu unseren Qualitätsmedien.
    siehe auch: https://www.freitag.de/autoren/regimekritikerdracula/wirbel-um-das-infektionsschutzgesetz#comments

  63. BoB750 sagt:

    Hab den Standpunkt nicht bis zu Ende ausgehalten. Meiner Meinung nach waren da so viele Fehler drin. Der PCR-Test taugt nicht, um eine Krankheit zu diagnostizieren. In den USA sind die Todeszahlen bei weitem nicht so hoch, wie hier genannt. Zahlen aus China glaub ich eh nicht. Merkel lügt uns jetzt schon 16 Jahre an. Warum sollte ich ihr noch ein einziges Wort glauben. Sie hat sich auch noch nie betroffen gezeigt, wenn ein Neudeutscher einen schon länger hier lebenden getötet hat. Insgesamt ist mein Eindruck, Merkel macht sich nichts aus Deutschen. Sie nennt sie ja nicht mal so. Und, und, und. Konnte mich zu keiner Zeit in diesem Standpunkt wiederfinden.

  64. Flavio Campanile sagt:

    Was soll dieser Beitrag überhaupt? Wollen wir wirklich für chinesische Verhältnisse werben? Ich glaube, KENfm verliert einige Punkte.

  65. Ulrich Mämicke sagt:

    Das hier gesagte übersteigt meinen Horizont und meine Geduld!
    Will sich hier jemand über uns lustig machen.
    Die Situation im Allgemeinen ist schon besch…. genug und nun noch so einen Erguss!?
    Ist Ken jetzt verrückt geworden?

  66. Jochen aus Münster sagt:

    Schräger geht's kaum.
    Hätte 'ne Buchempfehlung für Herrn Rauls:
    Corona Fehlalarm von Reiss/Bhakdi, Goldegg-Verlag
    Nach der Lektüre gerne nochmal melden.
    Achja, – FAZ-Abo kündigen wär' auch empfehlenswert.

  67. insel berg sagt:

    Huch lange her dass ich einen Artikel auf kenfm nicht beendet habe. Selbst ein Susan Bonath an einem schlechten Tag hatte nicht mal im Ansatz so viel "Meinung", deren primäre Ziel wohl eine Fede mit einem anderen Autor zu sein scheint, anderes kann ich wir das faktenfreie Gegenteil behaupten Taktik nicht erklären.

    So ist das wohl wenn man jeden zu Wort kommen lässt.

  68. HamburgerFairmaster sagt:

    Rüdiger… WELCHE PANDEMIE?!
    Die der anscheinend kollektiv umsich greifenden VERDUMMUNG, und KORRUPTION?!
    Ja wenn das so ist^^ Nee Rüdiger, jetzt mal im Ernst, welche Pandemie meinst Du?!
    Die SARS-P(L)andemie läuft schon seit 2012. (*Ironie an)Okay.. nervt schon ein wenig über die Leichenberge zu steigen, wenn ich zum Einkaufen gehe. Unser Nachbar ist jetzt schon DREI mal gestrorben und die Arbeitsvermittlerin vom Arbeitsamt hat mich gefragt, ob ich nicht beim Bestatter arbeiten wollen würde, die haben gerade zu viel zu tun und suchen händeringend… … Davon ab, das in meiner Familie und in meinem Freundeskreis die Menschen reihenweise KRANK werden, wird für mich Weihnachten wie immer. (Ironie aus*) ^^

  69. Karin sagt:

    Oh, Gott, wie kann man so uninformiert sein! Die Quellenangaben fast nur FAZ, dann kommt das bei heraus. Diese mittleren deutschen Intellektuellen, die meinen alles einschätzen zu können, ohne sich umfassend zu informieren, tragen eine großen Teil der Schuld , wenn Deutschland wieder in diktatorische Zustände abgleitet bzw. schon hineingetestet wurde.

  70. rzk 4 fun sagt:

    Was für Tests, du Iggnorant!?

  71. MetaPhysik sagt:

    mhhhh…sind wir jetzt hier schizo geworden? Habe nur bis zur überschrift "täuschende zahlen" gelesen..mehr ging nicht….jetzt mache ich erstmal nen "reality-check" (Gruß an alle Oneironauten an dieser Stelle)….

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