Corona und Schweden: Medienberichte und Wirklichkeit | Von Christian Kreiß

Ein Standpunkt von Christian Kreiß.

Wie steht es mit dem schwedischen Corona-Sonderweg? Ist es überhaupt noch ein Sonderweg? Wie ist momentan die Lage in Schweden, vor allem: Wie schlimm ist die Sterblichkeit dort? Und wie wird in den deutschen Medien dazu berichtet? Vorneweg die gute Nachricht: Ja, der liberale schwedische Sonderweg existiert auch heute noch und ist erfolgreich: Die Gesamtmortalität in Schweden ist 2020 bis jetzt die viertniedrigste der letzten 11 Jahre, es gibt 2020 bislang keine Gesamt-Übersterblichkeit.

Die schlechte Nachricht: In den deutschen Mainstream-Medien wird alles getan, um den schwedischen Sonderweg wegzudiskutieren, in schlechtes Licht zu rücken und zu diskreditieren. Der Grund dafür ist psychologisch recht einfach. Angenommen, Schweden käme ohne Maskenpflicht, ohne harte Lockdowns, ohne Denunziationen und ohne gravierende Grundrechtseinschränkungen durch die Corona-Krise genauso gut oder gar besser als Deutschland, dann, ja dann waren und wären ja unsere Maßnahmen … unsinnig. Das darf doch nicht wahr sein. Also wird dagegen angeschrieben.

Wie berichten die deutschen Medien?

Beginnen wir mit einem Blick in die jüngere deutsche Medienlandschaft. Auf spiegel.de trug am 4.12.2020 ein Artikel die Überschrift: „Das schwedische Corona-Desaster“. Darin stand u.a.: „Die Regierung hat mittlerweile eingelenkt. »Der schwedische Sonderweg ist vorbei«, sagt Pieper, »und das Ergebnis steht auch fest: Er war ein Desaster.«“ In der Frankfurter Rundschau konnten wir am 26.11.2020 lesen: „Corona-Sonderweg in Schweden gescheitert“. ARD berichtete am 24.11.2020: „Corona-Krise in Schweden – Zweifel am Sonderweg. Eine Fehleinschätzung und ihre Folgen“. Im ZDF hieß es am 22.11.2020: „Corona-Maßnahmen per Gesetz – Schwedens Sonderweg ist zu Ende. Schluss mit Empfehlungen, diesmal ist es Gesetz!“ Auf n-tv stand am 4.12.2020 „Sterberate auf US-Niveau – Schweden macht’s noch schlechter als Deutschland. (…) Ein Negativ-Beispiel ist Schweden (…) Chef-Epidemiologe verliert Überblick.“ Schließlich sei noch die FAZ vom 21.11.2020 und 3.12.2020 zitiert: „Pandemie in Schweden: Von wegen Sonderweg“ und „Schwarze-Peter-Spiel: Wer trägt die Schuld an den vielen toten Schweden?“

Ich denke, das reicht. Fassen wir zusammen. Glaubt man den deutschen Mainstream-Presseberichten, so gibt Schweden jetzt – endlich! – den Sonderweg auf, er ist gescheitert und hat in dem Land eine schlimme Todesspur hinterlassen, die man vermeiden hätte können (wenn man dem guten deutschen Weg gefolgt wäre). Soweit die Pressemeldungen. Nun zu den Fakten.

Gesamtmortalität in Schweden

Die folgende Tabelle zeigt die Gesamtmortalität in Schweden seit 2010 in den jeweils ersten 44 Wochen des Jahres, also jeweils bis etwa Anfang/Mitte November. Die Zahl der Verstorbenen wurde durch die Einwohnerzahl geteilt und dann mal tausend genommen. So erhält man die Gesamtmortalität pro tausend Einwohner. Die Zahl der Verstorbenen stammt von The Human Mortality Database, dessen Direktor am Max Planck Institut arbeitet und die die Zahlen vom statistischen Zentralamt Schwedens (SCB) verwenden.1 Für die Bevölkerungszahlen wurde statista verwendet.2

Gesamtmortalität Schweden, jeweils Wochen 1-44 Verstorbene pro tausend Einwohner Rang (niedrigste Mortalität Rang 1)
2010 7,944374 10
2011 7,904536 9
2012 8,00659 11
2013 7,853161 8
2014 7,613949 6
2015 7,689374 7
2016 7,3988 2
2017 7,44031 5
2018 7,420626 3
2019 6,986447 1
2020 7,437203 4

Hier der Chart dazu:

Man sieht, dass Schweden innerhalb der letzten 11 Jahre 2020 die viertniedrigste Gesamtmortalität aufwies. Das heißt, in drei Jahren (2019, 2018 und 2016) hatte Schweden eine niedrigere Gesamtmortalität als 2020 und in sieben Jahren eine höhere Mortalität. 2020 ist also ein Jahr mit recht niedriger Sterblichkeit, jedenfalls besser als der Median der letzten 11 Jahre. Man kann deshalb bis Mitte November kaum von einer Sterbewelle in Schweden sprechen oder von einem verantwortungslosen epidemiologischen Umgang, der besonders vielen Menschen das Leben kostete, im Gegenteil. Von der Sterblichkeit her betrachtet ist 2020 eines der vier besten Jahre innerhalb der letzten 11 Jahre. Angesichts dieser Zahlen kann man schwerlich von einer Gesamt-Übersterblichkeit in Schweden in den ersten 44 Wochen 2020 sprechen.

Die starke Untersterblichkeit von 2019 und der zu erwartende rebound-Effekt in 2020

Dass es in Schweden in den ersten 44 Wochen 2020 keine Gesamt-Übersterblichkeit gab, ist umso bemerkenswerter, als es bis kurz vor Auftreten des Corona-Virus eine starke Untersterblichkeit in Form von zwei Tälern gab (siehe Schaubild unten). 2019 verzeichnete Schweden deshalb einen starken „Mortalitätsausreißer“ nach unten und wies die niedrigste Anzahl von Verstorbenen seit 1977 aus. Daher konnte man nach der dry tinder (trockener Zunder)-Hypothese mit einer deutlichen Übersterblichkeit 2020 rechnen. Insofern muss man berücksichtigen, dass das Land Anfang 2020 in einer verwundbareren Situation als viele andere Länder, insbesondere als seine Nachbarländer war, wo 2019 sehr viel mehr ältere Menschen den dortigen Grippewellen zum Opfer gefallen waren.3

Kurz: Für 2020 war nach der ungewöhnlich starken Untersterblichkeit 2019 mit einem deutlichen Ansteigen der Gesamtmortalität gegenüber dem Vorjahr zu rechnen. Insbesondere bei Auftreten eines besonders aggressiven Virus war zu erwarten, dass ihm in Schweden besonders viele besonders verwundbare ältere und schwer vorerkrankte Menschen zum Opfer fallen würden. Genau dieser „rebound“-Effekt trat 2020 ein. Er führte dazu, dass in den ersten 44 Wochen 2020 der Gesamtmortalitätswert ziemlich exakt auf die Werte der drei Jahre vor 2019 zurücksprang (siehe Schaubild oben), aber erstaunlicherweise nicht darüber hinweg stieg. Es gab demnach also keine Gesamt-Übersterblichkeit.

Covid-Mortalität

Gehen wir nun weg von sämtlichen Verstorbenen und richten den Blick lediglich auf die Covid-Toten, vor allem auf den aktuellen Rand. An oder mit Corona starben in Schweden bis Ende November insgesamt etwas weniger als 10 Prozent aller Hingeschiedenen. Über 90 Prozent aller Toten starben also an anderen Ursachen. Das erklärt auch, warum in Schweden, obwohl die Covid-Sterblichkeit vergleichsweise hoch ist, die Gesamtsterblichkeit trotzdem nicht hoch sein muss und tatsächlich nicht überdurchschnittlich hoch ist. Laut statista.com gab es in Schweden im Oktober 147 Covid-Verstorbene, in Deutschland 989, im November in Schweden 1.118, in Deutschland 6.211.4 Berücksichtigt man die Größe der Bevölkerung (Deutschland 2019 83,2 Millionen, Schweden 10,33 Millionen) heißt das, dass in Schweden im Oktober etwa 25 Prozent mehr Menschen pro 100.000 Einwohner und im November gut 50 Prozent mehr als in Deutschland an oder mit Corona gestorben sind.

Allerdings scheint sich in der letzten November-Woche (der letzte Zeitraum, für den verlässliche schwedische Zahlen vorliegen) eine Trendumkehr abzuzeichnen. Von 24. bis 30.11. sank die Zahl der an oder mit Corona Gestorbenen in Schweden um 22 Prozent.5 In Deutschland stieg im selben Zeitraum jedoch der 7-Tages-Mittelwert der an oder mit Corona Gestorbenen um etwa 33 Prozent.6 Auch die Zahl der neu eingelieferten Intensivpatienten in Schweden scheint seit Mitte/ Ende November langsam zurückzugehen.7

Das Argument, dass in Schweden bis heute (zumindest bis Ende November) mehr Menschen pro 100.000 Einwohner an Corona starben und sterben als in Deutschland, ist also korrekt. Da aber etwas weniger als 10 Prozent aller Toten in Schweden an oder mit Corona sterben, darf man daraus nicht ableiten, dass Schweden eine insgesamt höhere Gesamtmortalität hat und durch seine epidemiologischen Maßnahmen eine insgesamt höhere Sterblichkeit hervorgerufen hat oder hervorruft. Denn das stimmt nicht. Im Gegenteil. Angesichts der historisch niedrigen Sterblichkeit 2019 weist 2020, wie oben ausgeführt, einen überraschend milden Verlauf der Gesamtsterblichkeit auf, keine allgemeine Übersterblichkeit.

Dieser scheinbare Widerspruch liegt daran, dass, wie gesagt, der Anteil der an oder mit Corona gestorbenen Menschen in Schweden bei knapp 10 Prozent liegt. In Deutschland liegt dieser Wert bei unter 4 Prozent. Dennoch behandeln gefühlt 99 Prozent aller Medienberichte über Sterben und Tod in Deutschland seit März Corona. Die gut 96 Prozent aller Menschen, die 2020 in Deutschland nicht an oder mit Corona, sondern an anderen Ursachen starben, spielen in den Medien keine nennenswerte Rolle mehr. Das spricht doch für eine verblüffende Inkongruenz der Berichterstattung. Das Scheinwerferlicht der Medien strahlt gefühlt Tag und Nacht auf Corona. Es findet geradezu ein Hype statt. Auch viele andere wichtige Themen versinken seit Monaten in der Bedeutungslosigkeit. Meiner Meinung nach ist das kein Zufall. Politik und Medien wollen Angst erzeugen.8

Corona-Maßnahmen in Schweden

Zuletzt soll noch ein Blick darauf geworfen werden, welche Maßnahmen zur Pandemie-Eindämmung die Schweden eigentlich momentan, also Stand etwa Mitte Dezember ergreifen. Richten wir den Blick vor allem auf die Unterschiede zu Deutschland: Gesichtsmasken, also Mund-Nasen-Schutz-Masken gibt es in Schweden praktisch gar nicht. So gut wie alle Menschen laufen mit offenen Gesichtern statt mit Bankräuber-Masken herum.9 Die Schulen (bis zur achten Klasse) waren das ganze Jahr hindurch geöffnet, die Schüler tragen keine Gesichtsmasken. Restaurants, Cafés, Hotels, Fitnessstudios und sonstige private Geschäfte sind geöffnet.10

Öffentliche Veranstaltungen sind seit Kurzem auf acht Menschen begrenzt, nach 22 Uhr gilt ein Alkoholverbot und von 7.12.2020 bis 8.1.2021 gibt es Homeschooling für Oberstufen-Schüler. Eine Maskenpflicht wird derzeit nicht einmal ernsthaft diskutiert und privat dürfen sich auch mehr als acht Schweden treffen. Kurz: Schweden setzt nach wie vor auf einen äußerst liberalen Kurs in der Pandemie-Bekämpfung, appelliert ganz überwiegend an die Vernunft der Bürger*innen statt eine Vielzahl von Verboten einzuführen. Erhebliche Einschränkungen in die Grundrechte gab es nie: Das Notfall-Pandemie-Gesetz, das im April verabschiedet worden war, lief Ende Juni aus, ohne jemals genutzt worden zu sein.11 Für Menschen mit starkem Freiheitsdrang und Abscheu vor Gesichtsmasken klingt das nach wie vor paradiesisch.

Die Darstellung in den meisten deutschen Mainstreammedien liest sich aber ganz anders. Auch das ist kein Zufall, wie eingangs erwähnt. In unseren Leitmedien klingt es meist so, als ob Schweden nun – endlich – seinen Sonderweg, seine Rolle als schwarzes Schaf, aufgegeben habe und zu Zwangsmaßnahmen greife, wie eben alle anderen auch. Das ist aber eine klare Fehldarstellung, denn die Unterschiede zu Deutschland sind nach wie vor gewaltig. Insbesondere gibt es ein nicht annähernd so verbreitetes Denunziationswesen, längst keine so aggressive und intolerante Stimmung und keine solche Angst wie bei uns. Das Leben in Schweden wirkt seelisch nicht annähernd so Corona-verseucht wie bei uns. Kurz, die Menschen dort leben ungemein weniger (Corona-) belastet als bei uns.

Ökonomische Entwicklung

Vergleicht man die ökonomische Entwicklung von Deutschland und Schweden, so zeigt sich, dass Schweden deutlich erfolgreicher ist. Die beiden Länder haben praktisch eine gleich hohe Außenhandelsquote bzw. Offenheitsgrad (foreign trade quota, Anteil der Summe von Exporten und Importen am Bruttoinlandsprodukt) von 84 Prozent, sind also beide etwa gleich stark in den internationalen Handel eingebunden.12 Das deutsche Sozialprodukt ist in den ersten drei Quartalen 2020 um insgesamt 5,8 Prozent13 gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen, das schwedische um 3,13 Prozent14. Der deutsche Wirtschaftsabschwung war also 1,85 Mal stärker als der schwedische, die deutsche Volkswirtschaft ist damit fast doppelt so stark abgestürzt wie die schwedische. Glückliches Schweden.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen: Der schwedische Corona-Weg ist entgegen den meisten deutschen Medienberichten nach wie vor ein liberaler Sonderweg. Es gibt praktisch keine Gesichtsmasken und sehr wenige gesetzliche Grundrechtseinschränkungen. Das Leben in Schweden ist sehr viel freier, weniger aggressiv und weniger angstbesetzt als in Deutschland und den meisten anderen Industrieländern. Die Gesamtmortalität in Schweden war in den ersten 44 Wochen 2020 die viertniedrigste innerhalb der letzten 11 Jahre, es gibt 2020 keine Übersterblichkeit, sondern einen überraschend milden Verlauf der Gesamtsterblichkeit. Allerdings ist die Covid-Mortalität in Schweden pro 100.000 Einwohner unverändert deutlich höher als in Deutschland. Da es keine nennenswerten Lockdowns gab, ist die schwedische Wirtschaft 2020 nur etwa halb so stark abgestürzt wie die deutsche.7

Quellen:

3https://www.aier.org/article/swedens-high-covid-death-rates-among-the-nordics-dry-tinder-and-other-important-factors/ paper vom 29.8.2020: „Sweden was loaded with “dry tinder” when the coronavirus arrived.“

6 https://www.worldometers.info/coronavirus/country/germany/, abgerufen 13.12., eigene Berechnung

7 https://experience.arcgis.com/experience/09f821667ce64bf7be6f9f87457ed9aa, Nya intensivvårdade fall per dag, abgerufen 13.12.

10 Nachdenkseiten 7.12.2020: https://www.nachdenkseiten.de/?p=67735

Prof. Dr. Christian Kreiß, Jahrgang 1962: Studium und Promotion in Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftsgeschichte an der LMU München. Neun Jahre Berufstätigkeit als Bankier, davon sieben Jahre als Investment Banker. Seit 2002 Professor an der Hochschule Aalen für Finanzierung und Volkswirtschaftslehre. Autor von sieben Büchern: Gekaufte Wissenschaft (2020); Das Mephisto-Prinzip in unserer Wirtschaft (2019); BWL Blenden Wuchern Lamentieren (2019, zusammen mit Heinz Siebenbrock); Werbung nein danke (2016); Gekaufte Forschung (2015); Geplanter Verschleiß (2014); Profitwahn (2013). Drei Einladungen in den Deutschen Bundestag als unabhängiger Experte (Grüne, Linke, SPD), Gewerkschaftsmitglied bei ver.di. Zahlreiche Fernseh-, Rundfunk- und Zeitschriften-Interviews, öffentliche Vorträge und Veröffentlichungen. Homepage www.menschengerechtewirtschaft.de

+++

Die Bücher „Geplanter Verschleiß“, „Gekaufte Forschung“ und „Gekaufte Wissenschaft“ von Prof. Dr. Christian Kreiß werden in diesem Zusammenhang empfohlen.

+++

Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

+++

Bildquelle: Coffeetable Photobook / shutterstock

+++

KenFM bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Meinungsartikel und Gastbeiträge müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

+++

KenFM jetzt auch als kostenlose App für Android- und iOS-Geräte verfügbar! Über unsere Homepage kommt Ihr zu den Stores von Apple und Google. Hier der Link: https://kenfm.de/kenfm-app/

+++

Abonniere jetzt den KenFM-Newsletter: https://kenfm.de/newsletter/

+++

Jetzt KenFM unterstützen: https://www.patreon.com/KenFMde

+++

Dir gefällt unser Programm? Informationen zu weiteren Unterstützungsmöglichkeiten hier: https://kenfm.de/support/kenfm-unterstuetzen/

+++

Jetzt kannst Du uns auch mit Bitcoins unterstützen.

BitCoin Adresse: 18FpEnH1Dh83GXXGpRNqSoW5TL1z1PZgZK

21 Kommentare zu: “Corona und Schweden: Medienberichte und Wirklichkeit | Von Christian Kreiß

  1. Olaf Kleffel sagt:

    Ich finde es sinnvoll bei der Bewertung der Gefährlichkeit irgend einer Krankheit zuerst die Gesamtsterblichkeit zu betrachten. Gerade wenn man wie heute nicht zwischen "an oder mit" Corona gestorben" unterscheiden kann oder will. Auch bei den deutschen Werten ist nur eine geringe Übersterblichkeit erkennbar (in den aktuellen Daten des statistischen Bundesamtes, bis zur 47. Kalenderwoche. (ca. 2% im Vergleich zum Mittel der letzten 4 Jahre)
    Interessant finde ich, dass die Mortalität insgesamt in Schweden deutlich niedriger ist als in Deutschland. (Wir haben etwa 11,3/10 000 und außerdem einen deutlichen Anstieg in den letzten 10 Jahren.)

  2. Sven Krause sagt:

    Also von einem Professor hätte ich beim Zahlenvergleich etwas mehr erwartet: Er kann doch beim Errechnen des Rückgangs des schwedischen Sozialprodukts nicht 0,6%-7,5%-2,5% rechnen, durch 3 teilen und dann sind es -3,13%?! Also wenn Vergleiche, dann bitte mathematisch korrekt, sonst bewegen wir uns auf dem Niveau unseres Zentralkomitees.

  3. niki sagt:

    Ich hätte gern noch gewußt wie die Hilfsgelder in Schweden fließen , wie hoch die Neuverschuldung ist im Vergleich zu Deutschland. Das gehört imho zum negativen Wirtschaftswachstum addiert, wenn die Deutschen mit Kurzarbeit und Stützgeldern über Wasser gehalten werden , ein Wachstumsminus von 5 % hört sich für mich nicht so arg an, für mich fühlt es sich in Deutschand eher nach 30-50 % an.

  4. Box sagt:

    Hier als Einstieg, nur für jene die meinen, es ginge um eine "Pandemie" und nicht um einen Putsch der, in mehreren Interessenverbänden zusammengeführten, globalen Oligarchen:

    "Beweispflichtig ist, wer in Freiheitsrechte eingreift"
    12. Dezember 2020 Stefan Homburg

    Infolge der Erfassungsvorgaben von Weltgesundheitsorganisation (WHO) und Robert-Koch-Institut (RKI) ist keineswegs gesichert, dass es sich bei Covid-19 um eine wichtige Todesursache handelt, ganz im Gegenteil. Wenn Covid-19 neben Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs als zusätzliche Todesursache hinzukäme, müsste man eine Zunahme der Gesamtsterblichkeit in Deutschland feststellen. Diese ist aber in den Daten nicht erkennbar.
    (…)
    Oft werde ich mit der Aussage konfrontiert, der Lockdown sei unbedingt erforderlich gewesen. Wenn ich entgegne, der Lockdown sei erwiesenermaßen zu spät verfügt worden, heißt es, freiwillige Verhaltensänderungen hätten gereicht. Ironischerweise empfindet die Gegenseite das meist als Bestätigung ihrer Ausgangsthese, der Lockdown sei notwendig gewesen, und man dreht sich im Kreis. Tatsächlich sind freiwillige Verhaltensänderungen gar nicht umstritten, es geht vielmehr um die Zwangsmaßnahmen.

    Misst man die freiwilligen Verhaltensänderungen am Mobilitätsindex von RKI und Humboldt-Universität, sind aber auch diese nicht der wesentliche Erklärungsfaktor, weil die Mobilität ungefähr zeitgleich mit dem R-Wert sank, die Infektionsdynamik dem R-Wert aber, wie in meinem Artikel beschrieben, rund elf Tage vorhergeht.
    (…)
    Es existieren mittlerweile unzählige Studien zur Wirksamkeit der Lockdowns. Viele, etwa der internationale Vergleich, gelangen zum Ergebnis, dass die Maßnahmen wenig oder nichts gebracht haben. Beweispflichtig ist, wer in Freiheitsrechte eingreift.
    https://www.heise.de/tp/features/Beweispflichtig-ist-wer-in-Freiheitsrechte-eingreift-4982630.html

    Also können sie rauf und runter argumentieren, daß unter den Gesichtspunkten einer Pandemie vorne und hinten nichts passt, nur interessiert. Worum geht es also:

    Der Technik-Faschist

    Klaus Schwab versucht, mit Visionen eines transhumanistischen Überwachungsstaats an seine Kindheit in Hitlerdeutschland anzuknüpfen. Teil 2/2.
    von Rubikons Weltredaktion

    Man sollte nicht nur auf die äußere Symbolik schauen: Klaus Schwab, geboren 1938 in Ravensburg, ist nicht Mitglied in einer Nazi-Gruppierung, kritzelt keine Hakenkreuze, bekam Preise aus Israel. Wenn jedoch krude menschenfeindliche Einstellungen, Autoritarismus und herzlose Sprüche Kennzeichen einer faschistischen Gesinnung sind, dann ist Klaus Schwab diesbezüglich zumindest verdächtig. Der Gründer und langjährige Vorsitzende des Weltwirtschaftsforums ist einer der Hauptakteure der Umgestaltung dieser Welt hin zu einem technokratischen Überwachungs-Albtraum. Dieser Mann scheint sein langes Leben der Entmenschlichung der Menschheit gewidmet zu haben. Nachdem er sich „Verdienste“ beim Sozialabbau neoliberaler Prägung erworben hat, steht er nun auch beim „Great Reset“ und bei der Errichtung eines globalen Gesundheitstotalitarismus an vorderster Front. Ja, seine Zukunftsvisionen machen nicht beim total unterworfenen Menschen Halt — Schwab will vielmehr einen neuen Menschen schaffen, der bei genauer Betrachtung eigentlich keiner mehr ist: eine Art Mensch-Maschine-Mischwesen. Noch ist Zeit, seine nekrophilen Pläne zu durchkreuzen.

    Die gleiche Botschaft findet sich in der Überschrift von Schwabs Schlusskapitel von „Shaping the Future of the Fourth Industrial Revolution“: „Was Sie tun können, um die Vierte Industrielle Revolution zu gestalten“ (1). Die Techno-Tyrannei kann nicht angefochten oder gestoppt, sondern lediglich „gestaltet“ werden.

    Schwab verwendet den Begriff „Systemführerschaft“, um die zutiefst antidemokratische Art und Weise zu beschreiben, in der die 1 Prozent uns allen ihre Agenda aufzwingen, ohne uns die Möglichkeit zu geben, „Nein“ zu sagen.

    Er schreibt:
    „Bei der Systemführerschaft geht es darum, eine gemeinsame Vision für den Wandel zu kultivieren — gemeinsam mit allen Interessengruppen der globalen Gesellschaft — und dann danach zu handeln, um zu verändern, wie und für wen das System seinen Nutzen bringt. Systemführerschaft erfordert das Handeln aller Interessengruppen, einschließlich Einzelpersonen, Führungskräften aus der Wirtschaft, sozialen Akteuren und politischen Entscheidungsträgern“ (1).
    Er bezeichnet diese umfassende Kontrolle von oben nach unten als „die Systemverwaltung der menschlichen Existenz“ (1), obwohl andere vielleicht den Begriff „Totalitarismus“ bevorzugen.

    Eines der charakteristischen Merkmale des historischen Faschismus in Italien und Deutschland war seine Ungeduld gegenüber den lästigen Beschränkungen, die der herrschenden Klasse („der Nation“ in der Sprache des Faschismus) durch die Demokratie und den politischen Liberalismus auferlegt wurden.

    All dies musste aus dem Weg geräumt werden, um einen Blitzkrieg der beschleunigten „Modernisierung“ zu ermöglichen.
    Wir sehen denselben Geist in Schwabs Forderungen nach einer „agilen Regierungsführung“ wieder aufleben, in denen er behauptet, dass „das Tempo der technologischen Entwicklung und eine Reihe von Merkmalen der Technologien die bisherigen politischen Entscheidungszyklen und -prozesse unangemessen erscheinen lassen“ (1).
    https://www.rubikon.news/artikel/der-technik-faschist-2

    Letzten Endes ist klar, dass sich all diese Begeisterung für Technologien nur um den Profit oder „Wert“ dreht, wie Schwab es in seinem korporatistischen Neusprech des 21. Jahrhunderts nennt.
    (…)
    Die Vermutungen über den faschistischen Charakter von Schwabs großem Reset werden natürlich durch die polizeistaatlichen Maßnahmen bestätigt, die weltweit eingeführt wurden, um die Einhaltung der „Notfall“-Maßnahmen wegen Covid-19 zu gewährleisten.
    Die schiere rohe Gewalt, die nie weit unter der Oberfläche des korporatistischen Systems liegt, wird immer sichtbarer, wenn es die faschistische Bühne betritt, und dies ist in Schwabs und Mallerets Buch sehr deutlich zu erkennen.
    https://axelkra.us/klaus-schwab-und-sein-grosser-faschistischer-reset-offguardian/

    Abschließende Anmerkung:

    Die bargeldbefreiten Schweden sind also fast "normal," (wachstums)kapitalistisch. Da bereits weiter fortgeschritten durchdigitalisiert? Bereits New-Normal. Nun, denn.

    Es ist kein Zeichen von Gesundheit, an eine von Grund auf kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein.
    (Jiddu Krishnamurti)

  5. Name sagt:

    6.845 Menschen würden in Österreich noch leben,
    hätte man es geschafft,
    die Gesamtzahl der Toten pro Einwohner
    so niedrig zu halten
    wie die heftig kritisierten Schweden.

    https://diasp.eu/uploads/images/b32b3e36359711f22b45.jpeg

    • wasserader sagt:

      Noch eine Statistik zur der Sterberate der vergangenen 20 Jahre in Schweden :

      https://www.indexmundi.com/g/g.aspx?v=26&c=sw&l=de

      Die Sterberate heuer ist nicht höher als in den vergangenen Jahren .

      Corona als Krankheit ist Fake.
      Corona ist Politik .
      Corona ist faschistische Politik

  6. Wildenfelser sagt:

    Die deutsche Besonderheit, die ich tagtäglich beobachte, ist der tiefe Wunsch der Mehrheit sich einer immer weiter steigernden Enge unterwerfen zu dürfen. Darin sind längst Viele der Zeit voraus, wenn ich nicht nur in Straßen und auch in Parks Maskenträger beobachte, sondern auch draußen zwischen Feldern mit seltenen Spaziergängern. Fahrradfahrern weit von anderen Menschen entfernt mit Maske. Wenn ich sehe, wie vermutliche Ehepaare gemeinsam mit Masken im Auto sitzen, von denen, dächten sie logisch, anzunehmen wäre, dass sie die Masken auch zu Hause tragen müssen und nun getrennt – mit Maske? – schlafen. Spricht man mit den Leuten, dann wissen sie alle. "Es ist lockdown" und sie unterstützen jegliche Maßnahme, ja fordern noch strengere solche. (Deshalb bezeichnen sie auch Querdenker ais Irre).
    Kurz: Der / die Deutsche liebt es, gegängelt und unterworfen zu werden, Enge bedeutet für ihn / sie die Befreiung. Befreiung von jeglichem Rest als mühselig empfundenen Eigenverantwortung.
    (Psychologisch gesehen wären die Themen "Masochismus" bzw. "Selbstbestrafung" zu untersuchen).
    Womit natürlich klar ist, dass Schweden als positives Beispiel aus dem Diskurs zu verschwinden hat.

    • V.t. sagt:

      Hallo Herr Wildenfelser,
      Es ist leider keine deutsche Besonderheit mehr. Ich bin selbst Türke und sehe sehr ähnliche Parallelen in der türkischen Bevölkerung in der Türkei. Und ich denke das ist aktuell ein weltweites Phänomen. Und wir wissen, dass so etwas nur durch Manipulation durch die Medien geschehen kann. Dafür bin ich kenfm sehr dankbar, dass es sie gibt und hoffe, dass noch mehr Menschen da draußen erreicht werden können. In 30 Jahren werden wir sagen, es gab nur eine Handvoll Menschen, die diesem Wahnsinn Paroli boten. Und einer davon war kenfm. Meine Hochachtung!

    • Wildenfelser sagt:

      Hallo V.t., das erinnert mich an etwas, das ich selbst nicht beurteilen kann. Es war wohl Anfang der neunziger Jahre, da traf ich eine türkische Delegation. Diese Leute sagten, als sie die vielen Kopftücher bei Türkinnen in Deutschland sahen, dass es das bei ihnen – also in der Türkei – nicht gäbe. Nun kann ja jedermann religiös sein oder nicht, aber das Zurück aus einer eher weniger religiösen, eher säkularen Ata-Türk-Türkei hin zu einem Rückschritt in eine (pseudo?) – religiöse Erdogan-Türkei haben die Menschen wohl auch brav akzeptiert. Wie die Deutschen lassen sich die Menschen fast überall heutzutage herumführen wie eine Hammel – oder Schafherde. Ich frage mich: War das immer so? Oder haben die Menschen endgültig das Empfinden für eine eigene Identität und Würde verloren und wenn, warum? So würde es etwa gegen meine Würde verstoßen, mich zum Maskenclown zu machen. Das geht einfach nicht. Wieso geht das bei den Meisten "einfach so"?

    • Werweißdasschon sagt:

      Ich muss V.t. zustimmen, dass dieser Unterwerfungswunsch keine deutsche Besonderheit ist.

      Was aber ein deutsches Phenomän ist, ist die anerzogene Selbstgeiselung. Die gibt es zwar ebenso im Ausland mittlerweile, wurde es doch als Erfolgsmodell aus Deutschland exportiert in die Weilt, aber dennoch ist es hier, aufgrund der schon langen Laufzeit der Konditionierung, geradezu perfektioniert.
      Diese Selbstgeiselung wird schon in den Umerziehungsanstalten, genannt Schulen, bereits den ganz jungen eingeimpft.
      Nun frage ich Sie, wie sich solch eine Gesellschaft gegen was auch immer wehren soll?

      Und was noch ausschließlich in Deutschland so gut funktioniert, ist die faktenunabhängige Deutungshoheit, basierend auf der Tatsache, dass derjenige Recht hat, der die Gegenseite am lautesten Nazi nennt.
      Diese Stigmatisierung funktioniert im Ausland nicht, aber dort gibt es eben andere Mittel und Wege.

    • Udo Cremers sagt:

      Es wäre so viel einfacher diese Pandemie, verzeihung, "Pandemie", in den Griff zu bekommen, wenn die Viren wie in einem Comic als giftgrüne Wolke sichtbar wären.
      Nur Deppen würden sich beim Durchqueren einer solchen Wolke wünschen, dass sie keine Maske aufhätten. Jeder vernunftbegabte mensch würde einer solchen Wolke ausweichen weil man sich denken kann, was die Folgen wären.
      https://www.rtl.de/cms/nach-anti-corona-demo-leipziger-querdenken-anfuehrer-schwer-an-covid-19-erkrankt-4667080.html

    • Werweißdasschon sagt:

      Ja Herr Cremers, genauso funktioniert Ihre Welt. Wie in den Comics.
      Einfach weiter Comics lesen und das Denken anderen überlassen, strengt auch Ihr Köpfchen nicht an. Die lieben Superhelden in Berlin werden Sie und alle anderen retten.

      Bitte denken Sie auch an die AntiCoronaWindel, da es ja mittlerweile klar ist, dass auch Ihre Fürze (grüne Wolken aus Ihrem Hintern) Sie anstecken können. Bitte in der Großpackung bestellen und aufhören an Ihrenn eigenen Ausdünstungen zu riechen, da große Gefahr droht.

      Auf Auf zum Atem!

  7. gruni sagt:

    Moin, Christian Kreiß, vielen Dank fuer die gute Zusammenfassung! Ja das kann ich nur bestätigen.
    Was mich beunruhigt, ist vielmehr die Tatsache, dass man (die Politiker) den Staats Epidemologen Anders Tegnell wohl aus dem Verkehr gezogen hat, der uns bislang vor all den europäischen Ideotien bewahrte.
    Hatte er bis vor einigen Wochen noch 2mal in der Woche einen Auftritt vor der Presse, so ist jetzt nichts mehr von ihm zu hören. Das verspricht nichts Gutes! Man muss auch hier in SE davon ausgehen, dass die Bevölkerung ebenfalls geteilt ist in der Auffassung um geeignete Maßnahmen. Und trotzdem sieht man hier nur vereinzelt Menschen mit Masken.

    mfG

    • Udo Cremers sagt:

      Der Mann ist einsichtig geworden und hat das erkannt was einfach nicht in die Hirne der verquerten gelangen will: Der Weg ist gescheitert!

      Das ewige Argument der Querdenker dass die Übersterblichkeit gar nicht so schlimm ist oder das weniger sterben als oder dass sich weniger infizieren liegt einfach daran dasss 99% die Gefahr erkannt haben und sich rücksichtsvoll verhalten. Keine Disco-Besucher mit Superspreader, weniger Flugreisen, mehr Abstand.

      Nichtsdestotrotz verschweigt der Standpunkt (natürlich) die FAkten der o.a. Mainstreams: SIE SIND WAHR! Die Krankenhäuser in Schweden füllen sich.
      Coviditionen verstehen das alles nicht, sollten sich jetzt einfach wieder an ihren Leit-Epidemologen halten und auf ihn hören. Auch wenn er jetzt nicht mehr das sagt, was sie gern hören WOLLEN.

  8. Senna sagt:

    Mann sollte sich die Homepage https://www.scb.se/hitta-statistik/sverige-i-siffror/manniskorna-i-sverige/doda-i-sverige/ anschauen, das Jahr mit den meisten Toten in den letzten 20 Jahren in Sweden, war 2020 mit 95.009 Tote.
    Im Jahr 2020 wird es in Sweden absolut keine Übersterblichkeit geben.
    Selber kontrollieren, auf den Excel File "Preliminär statistik över döda 2015-2020 (Excel)" klicken und checken!!
    Stand von heute 14 Dezember 2020 ist: 89.491 Tote, es kommen bis ende Dezember 2020, noch ca. 5.000/6.000 dazu.
    Daher ca. 94.000/95.000 Tote, ungefähr wie im Jahr 2002, wo ist die Katastrophe, die Pandemie oder der falsche Weg?

    • Querdenker sagt:

      Na was den nun? Erst sagst Du, dass das Jahr mit den meisten Toten in den letzten 20 Jahren in Schweden war. Und dann behauptest Du, dass es in Schweden 2020 absolut keine Übersterblichkeit geben wird. Das passt ja wohl nicht zusammen!

      Um den Knoten zub lösen empfehle ich einfach mal Euromomo zu öffnen, da muss man nicht mal rechnen 😉
      https://www.euromomo.eu/graphs-and-maps/#z-scores-by-country

    • Senna sagt:

      Querdenker

      Nur falsch geschrieben, 2020 statt 2002.
      Korrigieren geht ihr nicht.

    • Udo Cremers sagt:

      Wenn man sich die Statistik der Übersterblichkeit vom Standpunkt mal anschaut kann man auch ganz andere Schlüsse durch einfaches DENKEN (statt Querdenken) ziehen:

      Die diesjährige Mortalität ist bereits die die zweit-HÖCHSTE der letzten 5 Jahre! Und es braucht nicht mehr viele Tote um die ALLERHÖCHSTE der letzten 5 Jahre zu werden.
      Und das, obwohl sich schon geschätzte 98% rücksichtsvoll verhalten und nicht auf Superspreader-Events wie Konzerten, Discos etc. gehen.

      DA ist deine Pandemie!

  9. Falk sagt:

    Herr Kreiß, sie wissen doch wie unser Gehirn funktioniert.. immer wieder wiederholen, wenn sie nun hier die Lügen der anderen zitieren, dann festigt diese Info's sich in unseren Gehirnen!

    Ich verkonsumiere die "Mainstream" Medien nicht mehr, also bekomme ich die Lügen auch nicht mehr mit, nun durch ihre Zitate habe ich diese nun leider doch mitbekommen.

    Warum?

    Jeder der sich mit Medien und TV im spezialen beschäftigt, sollte doch wissen, dass alles vorselektiert ist und vor allem in den Nachrichten, ist nichts zufällig drin! Wollen wir dem Mainstream die Macht entziehen, dürfen wir und auch nicht ständig auf diese beziehen!

    • Wildenfelser sagt:

      Ja und nein. Den Bezug zur Realität, das Wissen um die Welt in der wir leben, sollte man nicht aufgeben. Selbst wenn man bei der Betrachtung den "Sicherheitsabstand" einhalten sollte, um sich nicht anzustecken 🙂

    • Udo Cremers sagt:

      Reden Sie auch manchmal mit Mitmenschen und hören was die sagen und denken? Dann bekommen Sie auch schon das mit, was wie nicht hören wollen. Oder laufen Sie mit Scheuklappen und Kopfhörer durch die Welt?

      Und welche Nachrichten hören Sie so? Welche Seiten oder Medien konsumieren Sie?
      Woher wissen Sie, dass diese nicht lügen?

Hinterlasse eine Antwort