Corona-Untersuchungsausschuss – Teil 19 | Von Jochen Mitschka (Podcast)

Majestätsbeleidigung oder notwendige Prüfung?

Ein Standpunkt von Jochen Mitschka.

Nachdem die Corona-Ausschusssitzung Nr. 7 “Schützen Masken oder schaden sie?” von YouTube gesperrt worden war, ist sie nun wieder verfügbar (1). Daher kehren wir von Sitzung 9 nun zurück zur Zusammenfassung von Sitzung 7.

Frau Fischer erklärte zu Beginn, dass zunächst verschiedene Rechtsanwälte und andere mit dem Thema beschäftige Fachleute zu bzw. aus verschiedenen Ländern eine Zusammenfassung über die allgemeine “Corona-Lage” dort geben werden. Diese Befragung wurde in Englisch durchgeführt.

Deutschland

Dr. Wodarg begann mit einem Lagebericht über Deutschland. Darin erwähnte er die Demonstration in Berlin. Die Diskussion, die zu dem Zeitpunkt geführt werden würde, wäre weniger über die Fakten der Pandemie bzw. der Erkrankung, als mehr über die politischen Maßnahmen und Folgen.

In Deutschland würde nach wie vor einerseits Angst geschürt, andererseits würde man, wenn man die Zahlen des Robert Koch-Institutes anschaut, erkennen, wie die Testzahlen förmlich explodieren, und dann verstehen, dass nur 0,6% der Tests positiv sind. Das wäre fast die Anzahl, die man als falsch-positive Testergebnisse erwarten würde. Die Steigerung der positiv Getesteten wäre demnach nur auf die extrem gesteigerten Testzahlen zurück zu führen.

Die Verkäufer von Tests könnten sich freuen, weil sogar noch mehr Tests gemacht werden sollen, und zwar um so genannte “Superspreader” herauszufinden. Durch die Feststellung der Anzahl der Zyklen im PCR-Test wolle man herausfinden, wie stark ansteckend jemand ist, obwohl der Test noch nicht mal für diagnostische Zwecke validiert und zugelassen wurde.

In Deutschland gäbe es zu Schulbeginn die Diskussion, ob Kinder Masken tragen müssen, obwohl bis heute keine Anzeichen dafür bestehen, dass Kinder und Lehrer wirklich durch das Virus in ernste Gefahr geraten würden. Und wenn sich jemand gegen die Maßnahmen bei Kindern äußere, würde nicht über die Fakten gesprochen, sondern die Person wird massiv angegriffen (2). Eine rationale Diskussion über die Maskenpflicht wäre in Deutschland unmöglich.

Südafrika

Aus Südafrika berichtete ein Rechtsanwalt, der sich seit der HIV-Diskussion intensiv im Feld der Viren interessiert hatte. Anthony Brink hatte über das Thema ein Buch geschrieben. Südafrika hat grob geschätzt 60 Millionen Einwohner, von denen jedes Jahr ca. eine halbe Million versterben. Jeden Tag würden ca. 50 Menschen an der “Grippe” sterben. 38 mehr sterben auf Grund von anderen Atemwegserkrankungen. 500.000 Menschen bei 3 Millionen Tests wären in Südafrika positiv getestet worden. 400.000 Menschen wären wieder genesen. 10.000 wären verstorben. Schrecklich für die Opfer, aber statistisch gesehen wäre die Zahl lächerlich. Er äußerte den Verdacht, dass der Test alles Mögliche positiv testen würde.

In Südafrika gäbe es einen sehr radikalen Lockdown. Man darf weder Freunde, noch Familienmitglieder besuchen. Außer zur Arbeit habe man zu Hause zu bleiben. Alkohol und Tabak sind vollständig verboten. Die wirtschaftlichen Folgen wären verheerend. Was zu Klagen führte, die demnächst im obersten Gericht und dem Verfassungsgericht entschieden werden.

Wenn man sich aber umschauen würde, könne man feststellen, dass nur sehr wenige Menschen sich wirklich um diese drakonischen Maßnahmen kümmerten. Da der Verkauf von Alkohol und Tabak offiziell verboten wurde, würde er illegal gehandelt werden, was zu enormen Steuerausfällen für den Staat führe. Die Regierung hätte jedoch mit Kredit vom Internationalen Währungsfonds reagiert und das Land weiter verschuldet.

In einem Gerichtsurteil wäre festgestellt worden, dass die Maßnahmen der Regierung weder angemessen, noch rational begründet gewesen wären. Das Urteil würde jedoch nun im weiteren Verfahren angefochten und möglicherweise nicht Bestand haben. In jedem Fall wäre das Urteil aber irrelevant, weil der zuständige Minister sofort komplett neue Verordnungen erlassen hätte, gegen die nun wieder geklagt werden müssten. Und so könnte das Spiel unendlich weitergeführt werden.

Die Opposition hätte allerdings das Gesetz, auf das sich der Lockdown beruft, als verfassungswidrig bezeichnet und beim Verfassungsgericht Klage eingereicht, die noch nicht entschieden wäre. Eine Menschenrechtsorganisation hätte erfolgreich gerichtlich verhindert, dass Menschen, welche sich nicht an die Quarantäne-Vorgaben halten, in ein zentrales Quarantänelager eingesperrt werden. Weitere Klagen werden erklärt.

Die Bevölkerung wäre müde von der Propaganda wegen Covid-19, der man unmöglich aus dem Weg gehen könne, weil sie ständig in den Medien präsentiert werden würde. In Südafrika müsse man bei Verlassen des Hauses eine Maske tragen. Nur ca. die Hälfte der Menschen würden dem Gebot folgen. Die Ladenbesitzer müssten jedoch darauf achten, dass Kunden MSN tragen, weil sie sonst ihre Läden geschlossen bekämen. Ansonsten würden sich die Menschen sozial vollkommen normal benehmen, und der Propaganda keinen Glauben schenken.

Schweden

Patrick Plaga berichtete, dass es falsch wäre zu behaupten, es gäbe gar keine Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus in Schweden. Es gäbe viele ähnliche Maßnahmen zu denen in Deutschland. Es gäbe eine Empfehlung der sozialen Distanz von sogar 2 Meter, statt 1,50 Meter. Die Fahrer öffentlicher Verkehrsmittel werden isoliert von den Fahrgästen. Öffentliche Kinos, Theater und Museen sind geschlossen, nur wenige Büchereien sind geöffnet. Weiterführende Schulen und Universitäten waren vor den Sommerferien schon geschlossen worden. Jetzt wurden die Schließungen der weiterführenden Schulen aufgehoben, damit konnten diese in den normalen Sommerurlaub entlassen werden.

Allerdings gibt es keine Maskenpflicht, keine Nachverfolgung von Kontakten, und keine sonstige Datenerhebung über die Bewegungen und das Verhalten der Menschen, wie in vielen anderen Ländern. Deshalb kann das normale Leben für die meisten Menschen fortgeführt werden.

Es gäbe keine Pläne, eine Maskenpflicht einzuführen, jedoch würden ca. 5% oder weniger der Bevölkerung freiwillig einen MSN tragen. Die meisten scheinen Ausländer zu sein, welche diese Anweisungen aus den Heimatländern mitgebracht haben.

Anders Tegnell hat erklärt, dass Masken kontraproduktiv für den Kampf gegen Infektionen seien, weil sie die Menschen zur falschen Sicherheit verleiten würden, wodurch die Infektion sogar verbreitet werden würde. Der Fokus der Strategie der öffentlichen Gesundheitsversorgung in Schweden wäre gewesen, kranke Menschen dazu zu bewegen, zu Hause zu bleiben.
Die Regierung hätte erklärt, den Empfehlungen der öffentlichen Gesundheitsfürsorge zu folgen, und nicht auf die Forderungen verschiedener gesellschaftlicher Gruppen einzugehen. Deshalb könne man sicher sein, dass in Schweden keine Maskenpflicht eingeführt werde.

Die Angst vor dem Virus wäre in Schweden in einem ständigen Rückgang. Seit dem Höhepunkt im April sank die Angst vor COVID-19 stark, was dazu führte, dass heute die Menschen zum großen Teil ein normales soziales Leben führen. Bis Mai wären die Empfehlungen zur sozialen Distanzierung diszipliniert eingehalten worden, und dabei wäre man noch konsequenter gewesen als in Deutschland. Und das ohne jede polizeiliche oder sonstige Zwangsmaßnahme. Heute würden diese Regeln aber mehr oder weniger ignoriert werden.

Auch die Zahl der Testungen auf Corona wäre in einem ständigen Rückgang. Vor drei bis vier Wochen hätte es 80.000 Tests gegeben, was einen Höhepunkt in den gefundenen positiven Resultaten darstellen könnte, weil dies mehr Tests pro Einwohner waren, als damals zum Beispiel in Deutschland durchgeführt wurden. Dann sank die Zahl der Tests auf ca. 50.000 Tests. Und mit der Reduzierung der Testhäufigkeit sinkt auch die Zahl der positiv auf Nukleinsäuren Getesteten. Diese PCR-Tests würden nun mehr und mehr durch Antikörpertests abgelöst werden.

Niederlande

Jeroen Pols erklärte, dass in Holland die Anzahl der Tests auf ca. 100.000 pro Woche erhöht worden wäre. Der Prozentsatz der positiv Getesteten wäre 0,5% gewesen, und nun auf 1% gestiegen. In Amsterdam und Rotterdam wurde gesagt, es wären 2,5% bis 3% positive Tests gemacht worden, und in den Städten wären nun Masken eingeführt worden. Aber nur in bestimmten, stark bevölkerten Straßen. Dies, obwohl das holländische Institut, welches die gleiche Funktion wie das Robert Koch-Institut in Deutschland hat, von einer Maskenpflicht abrät.

Der Vorsitzende des Beratungsteams des holländischen Institutes hätte erklärt, dass es unmöglich wäre, 30.000 bis 1 Million Menschen eine Woche lang dazu zu zwingen, eine Maske zu tragen, um die einzige Infektion, die dadurch vielleicht nicht eintreten könnte, zu verhindern. Und diese Untersuchungen, auf die er sich bezog, hätten sich sogar auf medizinische Masken bezogen. Aber die Masken, welche die Menschen tragen dürfen, sind keine medizinischen Masken, so dass erwartet werden könne, dass dieses Verhältnis noch wesentlich höher ausfallen dürfte. Weshalb das Institut davon ausgehe, dass die Maskenpflicht sinnlos wäre.

Aber die Bürgermeister hätten beschlossen, die Maskenpflicht trotzdem einzuführen, als Experiment, um das Verhalten der Menschen zu beeinflussen. Mit Masken würden die Menschen besser die soziale Distanzierung beachten. Einer der Bürgermeister hätte gesagt, ihn interessiere nicht, was das holländische Institut gesagt hätte, sondern er hätte auf CNN Dr. Fauci angehört, der Masken für sinnvoll halten würde. Gegen den Beschluss wären Gerichtsverfahren eingeleitet worden.

Im täglichen Leben in Holland würden die Leute sich weitgehend normal verhalten und die Opposition gegen Zwangsmaßnahmen würde zunehmen. Die Maskenpflicht wäre eine der Gegenmaßnahmen, mit der man versuchen würde, mehr Druck auf die Bevölkerung auszuüben.

Belgien

Michael Verstraeten erklärte ironisch, dass Belgien die höchste Todesrate in der Welt hätte, was natürlich ironisch gemeint war. Nun wäre eine Maskenpflicht in Geschäften eingeführt worden und es gäbe eine nächtliche Ausgangssperre. Die Maßnahmenspirale würde immer weiter gesteigert. Es gäbe eine wachsende Zahl von “Infektionen”, die zu neuen Maßnahmen führen würden, aber es gäbe keine Todesopfer.

Er beschrieb dann, wie Menschen, die von Covid-19 genesen waren, trotzdem mit dem PCR-Test als infiziert bezeichnet wurden. Dann erklärte er die rechtlichen Maßnahmen, die von Rechtsanwälten in Belgien eingeleitet wurden, um die Regierung zu einer Auskunft zu zwingen. Derweil würden die Verwaltungen Maskenpflicht in verschiedenen Regionen einführen. Um die Entwicklung zu stoppen, wären verschiedene Klagen eingereicht worden.

Die absurde Situation würde dazu führen, dass immer mehr Menschen kritisch werden würden, und die Informationen der Maßnahmengegner zur Kenntnis nehmen würden. Auch Ärzte und andere Gesundheitsexperten würden mehr und mehr auftreten, und sich gegen die Maßnahmen äußern.

Da die Regierungen auf internationaler Ebene kooperieren, müsste der Widerstand sich unbedingt auch international organisieren.

In Belgien wären auch Strafanzeigen gestellt worden, gegen Protagonisten des Imperial College, und zwar wegen Fälschung von Daten und Dokumenten. Prof. Neil Ferguson vom Imperial College London wäre der führende Verfechter der falschen Zahlen. Die Richter würden bisher meist sagen, dass sie diesen Virologen und Epidemiologen folgen, deshalb wäre es notwendig, diese falschen Zahlen zu entlarven, das würde man in Holland und Belgien deutlich erkennen. Die Fehler, welche seit dem Beginn der Kalkulationen erfolgten, und die heute offensichtlich sind, müssen bekannt gemacht werden. Deshalb wäre es notwendig, auch strafrechtliche Prozesse wegen Fälschung von Daten zu führen.

In Belgien würde man außerdem sehen, dass Menschen mit oder wegen der Maske sterben würden. Sie hätten Angst, ins Krankenhaus zu gehen, um Hilfe zu erhalten. Das würde unnötige Todesopfer verursachen. Schon am 24. April hätte man von der belgischen Regierung einen Bericht erhalten, der von einer Übersterblichkeit sprach, und zwar genau aus diesem genannten Grund.

Daher, so Verstraeten, wenn man die Maskenpflicht aufrecht erhalten würde, müsse man damit rechnen, dass noch mehr Menschen unnötigerweise daran sterben werden. Am 10. Juni 2020 hätte im britischen Parlament ein Hearing mit Ferguson und anderen Epidemiologen stattgefunden, welche im Prinzip genau das bestätigt hätten.

Man fragte sie, ob sie in Betracht gezogen hätten, dass Menschen durch die Maßnahmen, die von ihnen vorgeschlagen wurden, sterben könnten. Die Antwort war “Nein, wir haben das nicht berücksichtigt”. Der einzige Fokus der Überlegungen hätte auf Covid-19 gelegen. Kollateralschäden wären nicht in die Überlegungen eingeflossen. Die Frage, ob andere Menschen wegen der Maßnahmen sterben, waren für diese Epidemiologen nicht so wichtig gewesen, und sie hätten keine Vorstellungen davon, wie viele Menschen auf Grund der Maßnahmen gestorben wären. Das zu evaluieren wäre nicht ihre Aufgabe gewesen.

Dann erklärte er andere Maßnahmen auf Grund der Fokussierung auf Covid-19, die weitere Opfer gefordert hätten, und fordern würden. Es gäbe eine Auswahl, wer behandelt würde. Covid-19 Patienten würden behandelt, die anderen würden vernachlässigt, um Platz für Covid-19-Patienten vorrätig zu halten. Aus diesem Grund würden Rechtsanwälte in Belgien Strafanzeige wegen Mord stellen. Wenn man bewusst die Hilfe für Menschen reduziere, die Hilfe benötigten, obwohl man wissen müsse, dass Menschen dann sterben, wäre das Mord.

Die belgischen Rechtsanwälte kooperieren nun nicht nur mit Kollegen in Großbritannien, sondern auch mit Anwälten in den USA, auch um Anzeigen und Prozesse gegen Bill Gates zu führen, der fast alle wichtigen Epidemiologen und Virologen finanziell unterstütze. In Belgien wäre jeder Experte, der die Regierung berät, durch Bill Gates bezahlt. Diese vertreten die Sicht von Bill Gates wie die Pandemie zu behandeln ist, bis hin zur Impfpolitik. Deshalb würden Strafanzeigen wegen Korruption gestellt. Und zwar nicht nur in Belgien, sondern auch in den USA, basierend auf den dort geltenden Gesetzen über Korruption.

Das Ziel einer internationalen Kooperation von Rechtsexperten müsse sein, Prof. Ferguson ins Gefängnis zu bringen, auf Grund der offensichtlich großen Diskrepanz zwischen Voraussagen und Fakten, sowie den Fehlern in den genutzten Daten und vorgeschlagenen Maßnahmen.

Dann beendete der Ausschuss die englischsprachige Anhörung und ging weiter auf die deutsche Situation ein. Die Rechtsanwältin Antonia Fischer begann mit einem Überblick über die rechtliche Situation in den Bundesländern.

Berlin.de erklärt, dass Masken in geschlossenen Räumen getragen werden müssen, insbesondere innerhalb von Verkehrsmitteln und den entsprechenden Verkehrsflächen, im Einzelhandel, bei Dienstleistungsbetrieben und im Handwerk. Jedoch nur dann, wenn es Publikumskontakte gibt.

In Gaststätten muss das Personal die ganze Schicht über Masken tragen, sobald Kundenkontakte bestehen. Gäste müssen ebenfalls Masken tragen, außer sie sitzen auf ihrem angewiesenen Platz. Gleiches gilt in anderen geöffneten kulturellen Stätten.

In Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern gilt die allgemeine Maskenpflicht natürlich immer und für alle. “Es sei denn die jeweilige Behandlung steht dem Tragen der Maske entgegen”. Für Einrichtungen der Erwachsenenbildung gilt auch die Maskenpflicht.

Ausnahmen: Kinder unter sechs Jahren und Personen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage sind.

Dann wurde darauf hingewiesen, dass nun scheinbar dazu übergegangen wird, auch in Klassenzimmern der Schulen, also nicht nur auf den Wegen außerhalb der Klasse, eine Maskenpflicht zu verordnen, mit der Begründung, dass nicht in allen Fällen der Mindestabstand eingehalten werden könne.

Frau Fischer fragte dann Dr. Wodarg, der auch Lungenarzt ist, ob die feuchten Masken nicht problematisch wären. Er antwortete, dass es natürlich ein Risiko wäre, dass die Maske während der Benutzung kontaminiert wird. Das Risiko könnte man minimieren, indem man ständig neue Masken trägt und sie richtig aufsetzt. Aber die meisten Benutzer stecken die Masken einfach in die Tasche nach der Benutzung, und holen sie bei Bedarf wieder raus. Und das wäre natürlich eine hervorragende Möglichkeit für Keime, die sich in der Maske fangen, sich zu vermehren.

Die Atemluft ist feucht, hätte fast 100% Luftfeuchtigkeit. Und fast immer enthält diese Luft Keime, die jedoch eigentlich nicht krank machen. Wenn sie sich jedoch in der Maske anreichern und vermehren, kann es zu Beschwerden kommen. In der Regel könne ein Mensch sich selbst nicht anstecken. Aber unter unhygienischen Bedingungen, weil die Maske immer wieder benutzt wird, können sich Schimmelpilze und andere Krankheitserreger ansiedeln, und es kann dann zu gesundheitlichen Störungen kommen, die auch erheblich sein könnten. Das wäre von Mensch zu Mensch unterschiedlich.

Diese Diskussion wäre jedoch nur am Rande zu führen. Zunächst müsse man sich klar werden, ob die Menschen, welche Masken tragen Symptome hätten oder nicht. Wenn ein symptomloser Mensch eine Maske aufsetzt, ist der Schutz für die Anderen minimalst. Wenn jemand aber Symptome hat, und infektiös ist, scheidet er natürlich Erreger aus. Diese würden durch die Maske nicht aufgefangen, sondern die gingen an der Maske vorbei, soweit es die Mund-Nasen-Schutz-Tücher wären, welche die Menschen allgemein tragen. Deshalb ist die Schutzwirkung für andere Menschen auch nicht groß.

Je länger Masken getragen werden, je stärker sie kontaminiert werden, desto mehr Erreger kommen auch aus einer medizinischen Maske heraus. Die Maske schütze sie im Übrigen nicht vor Infektionen durch andere. Man muss Atmen, und die Maske hält Viren nicht auf. Professionelle Arbeitsschutzmasken oder Masken in der Medizin sind etwas vollkommen unterschiedliches, zum Tragen von Masken, auch von medizinischen Masken im Alltag. Denn die Menschen, die sie berufliche tragen, sind geschult, und verfügen über eine angepasste Ausrüstung.

Dr. Wodarg erklärte, dass das Märchen, Menschen ohne Symptome könnten andere anstecken inzwischen weitgehend nicht mehr verfolgt werden würde. Es gäbe nur sehr wenige, die das immer noch behaupten würden. Die absolute Mehrzahl der wissenschaftlichen Veröffentlichungen würde aber inzwischen nachweisen, dass jemand, der keine Symptome hat, auch nicht ansteckend ist.

Diese Tatsache wäre auch plausibel. Viren müssen sich vermehren können, was sie in den Schleimhäuten täten, und wenn sie das dort tun, MUSS man Symptome haben. Dann gäbe es dort eine Entzündung.

Eine Infektionsgefahr wäre auch immer abhängig von der Stärke der Exposition, der ein Organismus ausgesetzt wäre, also von der Zahl der Viren, die man aufnimmt. Und um von dem PCR Test positiv nachgewiesen zu werden, reiche ein winziges “Partikelchen”, das dann immer wieder vervielfacht werde, und dadurch erst so verstärkt, dass es messbar werde.

Dann erklärte er, dass Masken, die man Kindern aufsetzen wolle, großen Schaden anrichten könnten. Nicht nur bei Kindern, die Probleme mit der Atmung haben, und viel durch den Mund atmen. Viele Kinder hätten ja Störungen in den Atemwegen und hätten immer den Mund offen. Diese Kinder würden durch die Maske nun noch zusätzlich behindert. Auch die psychische Belastung für Kinder wäre sehr groß, weil die Kommunikation eingeschränkt ist.

Es gäbe keinen Grund für Masken in Bildungseinrichtungen für Kinder, denn selbst in der Hochzeit der Infektion wäre in den Schulen kaum etwas zu sehen gewesen. Ende März hätte es kaum Fälle unter Schülern und Jugendlichen gegeben. Auch andere Infektionskrankheiten, die auf gleiche Weise übertragen würden, wären über Jahrzehnte unbeachtet geblieben, und man hätte die Schüler sich anstecken lassen. Was aber zum Aufbau des kindlichen Immunsystems nützlich war. Und natürlich haben die auch ihre Eltern angesteckt.

“Wir wissen ja inzwischen, und das ist dankenswerterweise auch in Deutschland veröffentlicht worden, in Tübingen in der Studie, dass über 80% der Menschen ihre zelluläre Immunität haben gegen Corona-Viren”. Dadurch gäbe es eine Immunität nicht nur gegen Covid-19, sondern gegen viele andere Corona-Viren, die es ja auch schon seit vielen Jahren in den Grippewellen gäbe.

Die Lehrer würden auch davon profitieren, aber sie würden derzeit eine Angstkampagne schüren, die Kinder könnten sie anstecken. Aber das wäre doch schon immer so gewesen. Dadurch hätten Lehrer das beste Immunsystem innerhalb der Bevölkerung aufgebaut. Dieser Austausch der Viren zwischen Schülern und auch mit den Lehrern verursache manchmal eine Auseinandersetzung, gewisse Symptome, die aber das Immunsystem letztendlich stärker machen.

Wenn man verhindere, dass es diesen Austausch des Körpers mit der Umwelt gibt, wenn man verhindere, dass man mit Viren in Kontakt kommt, dann könne man unmöglich voraussagen, was die Folge sein könnte, wenn doch einmal der Körper von einem Virus angegriffen werde.

Frau Fischer fragte dann nach Erkenntnissen in Schweden zu den Schulen. Herr Plaga erklärte, dass die Grundschulen nicht geschlossen worden wären. Darin gäbe es auch weder Mindestabstand oder Maskenpflicht. Die Verteilung der Covid-Fälle wäre im Grunde wie in Deutschland, das heißt es gäbe keinerlei Hinweise darauf, dass diese Grundschulen eine Pandemie unterstützt hätten. Aktuell würden die ersten Fallzahlen in der Altersgruppe 50 bis 59 Jahre auftauchen. Mit bloßem Auge ist in der Grafik davon nichts erkennbar.

Schüler in weiterführenden Schulen hätten zeitweise Fernunterricht gehabt. Die weiterführenden Schulen hatten während der Hochzeit der Pandemie den Präsenzunterricht ausgesetzt.

Frau Fischer frage, was das Maskentragen bei Belastung, zum Beispiel beim Fahrradfahren in der Hitze, verursachen könne. Daraufhin erklärte Dr. Wodarg, dass Masken, wenn man sie so aufsetze, dass sie eine Wirkung haben, sie die Atmung erschweren, und dass dann die Rückatmung von CO2 zu einer Sauerstoffabsenkung im Blut führe. Die Belastung bei einer korrekt sitzenden Maske wäre vergleichbar mit der Belastung eines starken Rauchers, der stark durch Kohlenmonoxyd belastet wird. Die Zigarette ist ein Schwelbrand der Kohlenmonoxyd freisetze. Er selbst machte Analysen bei Rauchern und stellte fest, dass 5 bis 8% des Hämoglobins beim Sauerstofftransport ausfällt. Bei einer gut sitzenden Maske würde zwar kein Methämoglobin wie beim Rauchen entstehen, aber der Sauerstoffpartialdruck, also der Anteil des Sauerstoffs in der Atemluft werde geringer, und man nimmt mehr Kohlendioxyd auf. Und auch das führe zu einer Unterversorgung des Blutes mit Sauerstoff.

Als Folge könnten Konzentrationsstörungen, Kopfschmerzen, Schwindel und andere Symptome auftreten. Ganz besonders bei Menschen, deren Atmung sowieso beeinträchtigt ist. Wenn Raucher eine solche Maske tragen, werden sie das besonders deutlich bemerken, ebenso wie Menschen mit COPD oder Asthma, oder vorgeschädigten Atmungsorganen.

Grundsätzlich gelte, dass Menschen, die gefährdet sind, statt zum Maskentragen gezwungen zu werden, man ihnen ermöglichen sollte, zu Hause zu bleiben. Wenn Arbeitnehmer Symptome bemerken, sollten sie zu Hause bleiben, bis die Symptome weg sind. Das wäre das Einzige, das die Anderen wirklich schütze, und das hätte den Vorteil, dass durch die körperliche Ruhe die Organschäden, von denen derzeit so viel geredet würde, weniger auftreten würden. Denn solche Organschäden hängen auch davon ab, wie stark man sich bei einer Infektion körperlich aktiviere.

Wer mit Symptomen zum Beispiel trotzdem Sport treibe, der könne natürlich auch einen angegriffenen Herzmuskel als Folge davontragen. Wer Symptome hätte, dem müsse man großzügig die Möglichkeit geben, zu Hause zu bleiben.

Dr. Hoffmann stellte dann die Frage zu den Berichten, dass Covid-19 ganz besonders alle möglichen Organe gefährden würde. Daraufhin berichtete Dr. Wodarg, dass es einmal einen Bericht gegeben hätte, dass ein berühmter Politiker nach einer Infektionskrankheit eine Herzentzündung bekam. Das war vor ca. 20 Jahren, aber kein Problem nur dieses Politikers. Wenn man eine Infektion nicht gründlich auskuriere, und sich belaste, hätten die Viren eine größere Chance über die Blutbahnen in andere Organe einzudringen. Dann könnten Kommunikationsstörungen im Immunsystem auftreten, und als Folge Schäden an anderen Organen. Menschen können im Fall von solchen Kommunikationsstörungen auch durch eine Überreaktion des Immunsystems krank werden.

Ausblick

In der nächsten Zusammenfassung wird Dr. Wodarg weiter berichten und Anschließend wird Dr. Hans-Joachim Maaz befragt, ein ehemaliger Chefarzt, und Autor medizinischer Bücher.

Quellen:

https://youtu.be/3NgjZBU3DDw

https://deutsch.rt.com/meinung/106420-geschichte-frau-uber-umgang-mit/

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung.

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Bildquelle: OvalMedia

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