Corona-Untersuchungsausschuss – Teil 2 | Von Jochen Mitschka

Majestätsbeleidigung oder notwendige Prüfung?

Ein Standpunkt von Jochen Mitschka.

In Teil 1 dieser Serie berichteten wir über den Anfang der ersten Sitzung des außerparlamentarischen Untersuchungsausschusses, mit dem Titel „Lernen vom Untersuchungsausschuss Schweinegrippe“ (1). Aber nach Darstellung der Geschichte und Entlarvung der ersten Pandemie, nachdem die WHO seine Definition über Pandemien anscheinend den offensichtlichen Wünschen der Pharmaindustrie angepasst hatte, ging es schnell über zu anderen Themen beim Interview von Dr. Wolfgang Wodarg. Es wurde bereits über die Analysemethode diskutiert, und die Frage angerissen, warum Deutschland so toll dastehe, im Vergleich zu den USA oder Italien. Dann, gegen Ende des zweiten Videos der Anhörung, kam das Thema auf den vermutlichen neuen Impfstoff, auf den die Politik wartet.

Der Corona-Impfstoff im Gespräch

Wodarg vermutete, dass ein eventueller Impfstoff gegen Corona ebenso wie der gegen Influenza, jedes Jahr erneuert werden müsste. Außerdem erwähnte er eine Untersuchung, die feststellte, dass gegen Influenza geimpfte Menschen zwar seltener an Influenza erkranken, dafür öfter an anderen Viren, als eine ungeimpfte Vergleichsgruppe. Weshalb die Sinnhaftigkeit einer Influenza oder Corona-Viren-Impfung durchaus umstritten ist. Ergebnisse von Studien deuten darauf hin, dass wenn ein Virus unterdrückt wird, andere „leichteres Spiel“ haben. Wodarg wunderte sich, dass das Paul-Ehrlich Institut und das Robert-Koch-Institut die politische Aussage mittragen, dass „Normalität nur durch Impfung“ erreicht werden könne.

Aus dem Ausschuss wurde eingewandt, dass die Politik ja von einer neuen Art der Impfung spricht. Worauf Wodarg feststellte, dass es viele verschiedene Ansätze für eine Impfstoffentwicklung gäbe, da viele unterschiedliche Firmen nun in den offensichtlich profitablen Impfsektor einsteigen wollen.

Er wies auf das Beispiel von Novartis hin. Dort werden in Bioreaktoren Stoffe produziert, aus denen dann die Antigene extrahiert werden. Die neue Art der Impfstoffe würden diesen Vorgang nun quasi in den menschlichen Körper verlagern. Der Mensch wird zu einem Bioreaktor. Der „Impf“Hersteller stellt gar keinen Impfstoff mehr her, sondern etwas, das den Menschen dazu bringen soll, Bruchstücke des Virus selbst im Körper zu produzieren. Wir würden gentechnisch so modifiziert werden, dass unsere Zellen Antigene herstellen.

Das heißt, wir werden zu ‚genetically organized organism‘„.

Es gäbe verschiedene Vektoren, die man benutzt, um eine RNA in das Zytoplasma unserer Zellen einzubauen. DNA ist die Erbsubstanz im Kern der Zelle, die wird abgegriffen durch die Messenger RNA die zu den Ribosomen gehen, dort wird Protein synthetisiert usw. Das passiert dann im Cytoplasma. Das gehe, so Wodarg, durch die Kernmembran durch ins Cytoplasma, in die Gesamtzelle. „Die Messenger RNA, die man in unsere Zellen hineinbringen möchte, damit unsere Zellen dann ein Protein produzieren, was auch bei diesen Viren dann angeblich durchkommt. Wir sollen praktisch Teile der Virushülle in unserem Körper produzieren.“

Auf die Frage, ob es das schon gäbe, antwortete Wodarg, dass man das bei Tieren versucht hätte. Und es gäbe schon eine solche gentechnische Methode zur Bekämpfung von Ebola, die gerade neu zugelassen worden wäre, unter einer Sonderzulassung, weil Ebola sehr gefährlich ist. Dazu, so Wodarg, kenne er die klinischen Studien nicht. Es gäbe immer die Schwierigkeiten, die Originaldaten einzusehen. Was dieser Impfstoff langfristig im Körper verändert, ist nicht erforscht.

Dann erläuterte er weitere mögliche drastische Nebenwirkungen, welche erst in einer Langzeitstudie festgestellt werden können. Und natürlich würde nur festgestellt, was auch beobachtet wird.

Auf die Frage, warum nun plötzlich diese neue Impfmethode so überstürzt gefördert wird, erklärt Wodarg, dass diese neuen Stoffe mit geringen Mitteln, aber extremen Profiten hergestellt werden können. Keine Hühnereier mehr, keine Bioreaktoren mehr.

Wodarg argumentiert dann, dass man bei Ebola und eingeschränkter Anwendung noch verstehen könne, dass diese Methode unter einer Risiko-Nutzen-Betrachtung verabreicht wird. Nicht aber im Fall des Corona-Virus.

Impfung würde eigentlich bedeuten, etwas in den Körper einzubringen, mit dem der sich dann auseinandersetzen muss, und eine Gegenreaktion aufbaut, an die er sich erinnert, wenn ein Angriff stattfindet. Im Fall von passiven Impfungen gibt man Antikörper einer anderen Person. Was nun aber passiert, ist dass man den menschlichen Körper dazu bringt, dass er selbst die Substanzen produziert, gegen die er sich später wehren soll.

Wodarg weist dann noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass der allgemein benutzte Test KEINE Diagnose einer Erkrankung ist, und ausdrücklich auch nicht als solche bezeichnet wird. Die Validierung des Tests wurde von der EU angemahnt. Heute ist unklar, wie eine positive Testung überhaupt bewertet werden soll. Denn selbst wenn man das Virus-Artefakt durch den Test nachweist, heißt es nicht, dass eventuelle Symptome nicht durch ein anderes Virus ausgelöst wurden.

Infektion

Wodarg erklärt, dass eine Infektion die Alarmmeldung des Körpers ist. Die Frage, ob dann die Meldungen über „Infektionen“ aus den USA möglicherweise gar keine Infektionen betreffen würden, beantwortete Wodarg mit dem Hinweis, dass man nicht wisse, was sie suchen würden und womit.

Die Maschinen, mit denen die Tests automatisiert ausgewertet werden, wäre auch ein riesiges Geschäft. Der Testmarkt, der inzwischen Milliarden Dollar/Euro ausmacht wäre so groß, meint Wodarg, dass die Firmen schon damit so große Profite erreichen, wie früher mit Impfungen. „Wenn eine Welle nach der anderen kommt, wird jedes Mal ein neuer Test notwendig sein.“

Abstand halten

Wodarg findet es bedauerlich, dass man Menschen, die ein gewisses Alter erreichen, abspricht, dass sie selbst entscheiden können, wie und ob sie auf sich aufpassen können. Die Menschen wären doch nicht alle dement, welche quasi inhaftiert gehalten werden. „Meine 93-jährige Mutter hat am Telefon immer ganz genau hingehört, ob ich ein bisschen heiser, bin, erkältet bin, und wenn etwas war, fragte sie immer ‚biss du erkältet … dann kommst du mir nicht ins Haus?‘.“ Die können auf sich selbst aufpassen!

Vor dem Hintergrund der staatlichen Reaktion, wie erzwungenen Distanzierung wurde, dann die Frage gestellt, ob es einen konkreten medizinischen Grund gäbe, dass die Corona-Krise, die alles lahm gelegt hätte, anders zu beurteilen wäre, als die anderen Grippewellen, die man in der Vergangenheit beobachtet hatte, ob es etwas gäbe, das diese Corona-Krise besonders gefährlich machen würde.

Wodarg antwortete darauf: „Ich habe bisher noch kein Argument und noch keinen Befund gesehen, auch bei den Untersuchungen jetzt, die organspezifisch Coronaviren Befallnachweise in periphären Organen nennen, die besonders wären. Das gleiche hat es auch bei Influenza gegeben. Dazu gibt es viel mehr Forschung sogar darüber, dass es dort genau so passiert, wenn bestimmte Immunschwächen vorhanden sind. Und das ist nichts Besonderes, bei Corona gibt es das auch.

Auf Nachfrage bestätigte er, dass auch Thrombosen beobachtet wurden. Es handele sich um eine Art Schockreaktion des Körpers, der dann Zytokine ausstößt, wodurch sich die Zellen anders als normal verhalten, und eine Abwehrreaktion verursachen, der den Körper zerstört.

Wodarg erklärte explizit, dass nicht erwiesen wäre, dass der „neue“ Corona-Erreger gefährlicher wäre als vorherige Viren, die während der Grippe-Saison aufgetreten waren.

Ein Ausschussmitglied wies darauf hin, dass dies juristisch gesehen die entscheidende Frage wäre, weil so viele Grundrechte ausgehebelt worden wären. Und Grundrechte sind die Basis für eine funktionierende Demokratie. Grundrechte sind ganz überwiegend Rechte des Einzelnen gegenüber dem Staat. Und nicht der Bürger, dessen Grundrechte ausgesetzt wurden, muss darlegen, dass es nicht gerechtfertigt war, sondern diejenigen, welche Rechte aussetzten, müssen beweisen, dass dies gerechtfertigt war.

Wodarg erklärte, dass er als Leiter eines Gesundheitsamtes Verwaltungsakte, welche die Rechte des Bürgers einschränkten, verantwortet hatte. „Wenn ich gesagt hatte, der Kindergarten wird dicht gemacht, dann musste ich das sehr gut belegen. Dann muss ich sehr gute Gründe haben, sonst kamen Schadenersatzforderungen auf mich zu.“ Er musste in der Lage sein, vor Gericht nachzuweisen, dass die Schließung des Kindergartens notwendig war. Wenn er sich in dieser Funktion aber auf den breit in Deutschland verwendeten Corona-Test verlassen hätte, der nicht amtlich zugelassen ist, ohne dass es gravierende Krankheitsfälle gab, dann hätte er große Schwierigkeiten gehabt, das vor Gericht als Grund zu vertreten.

Ein Ausschussmitglied führte aus, dass der Ausschuss nach einem Grund für den Shutdown suche, der nicht alleine auf dem legendären „Panik-Papier“ (2) aus dem Bundesministerium des Inneren basiert. Er erklärte, keine Antworten von der Regierung zu erhalten, außer der in dem Panik-Papier genannten Forderung, die Bevölkerung so in Angst und Schrecken zu versetzen, dass sie allen Aufforderungen der Regierung ohne Widerstand folgt.

Zurück zur Schweinegrippe.

Der Ausschuss zeigte dann einen Teil des Films „Trust WHO“ (3). Darin wird noch einmal der große Betrug der Schweinegrippe aufgearbeitet.

Im vierten Video (4) folgte noch einmal eine detaillierte Befragung von Dr. Wodarg zum Untersuchungsausschuss Schweinegrippe des Europarates. Der Untersuchungsausschuss des Europarates hat einen Bericht erstellt, der vom Parlament des Europarates als Empfehlung an die Mitgliedsländer weiter gegeben wurde. In dem Bericht war auch festgehalten worden, dass in vielen Ländern die nationalen Gesundheitsbehörden versagt hatten. Sie haben ihre Bevölkerung nicht vor dem „Fake“ und unnötigen gefährlichen Impfungen geschützt. Ein Kritikpunkt war auch die „Beeinflussbarkeit der WHO durch Sekundärinteressen„. In dem Bericht wurde angemahnt, dass die WHO transparenter werden müsse, und dass die Pharmaindustrie neutralisiert werden sollte. Natürlich braucht man die Expertise der Pharmaindustrie, aber die Pharmaindustrie darf keinen Einfluss auf Entscheidungen der WHO haben.

Wodarg erklärt, dass einige Länder die Empfehlungen ganz gut aufgearbeitet hätten. Dagegen wäre in Deutschland überhaupt nichts passiert. Zum Beispiel wären beim Robert Koch Institut Mitarbeiter, welche bei der Schweinegrippe den „Fake“ unterstützt hatten, immer noch in entsprechenden Positionen.

Im Bereich der Impfstoffe wäre laut Wodarg der Einfluss der Impfstoffindustrie noch größer geworden, statt wie empfohlen zurückgedrängt. Die Industrie schaffe es Druck auf Behörden auszuüben, was zeitliche Beschränkungen angeht, aber auch was Sicherheitsstandards angehe. Man müsse manchmal auf Sicherheitsstandards verzichten, erklärte Wodarg, wenn etwas ganz besonders Dringendes anliegt. Aber die Behörden hätten es zu prüfen, und nachzuweisen, dass es berechtigt ist, die Bevölkerung den Risiken auszusetzen. Das täten sie jedoch nicht.

Die Ethikkommissionen

Angesichts der Impfstoffe, die jetzt in der Entwicklung sind, verstehe ich auch die Ethikkommissionen nicht. Die Ethikkommissionen, die darauf drängen sollten, dass Schaden-Nutzen-Geschichten verantwortungsbewusst ausgewogen werden, und dass nicht schon leicht erkennbare Risiken einfach eingegangen werden„. Zumindest müssten die Protokolle der Entscheidungen der Ethikkommission alle transparent und öffentlich sein.

Da die Untersuchungen, auf denen die Ethikkommission ihre Entscheidungen basiert, oft von Firmen eingereicht werden, und diese der Geheimhaltung unterliegen, würden auch die Entscheidungen bzw. Protokolle der Ethikkommission Teil des Geschäftsgeheimnisses, welches dazu dienen soll, Gewinne zu generieren. Dabei sollte man wissen, dass es auch private Ethikkommissionen, also Unternehmen, die mit ihrer Arbeit Geld verdienen, gibt, welche solche Entscheidungen fällen. Außerdem sollte man wissen, dass regelmäßig solche Vorgänge in Ländern der EU stattfinden, in denen man den geringsten Widerstand erwartet. Mit anderen Worten wird das Votum einer Ethikkommission gekauft, ähnlich wie eine Umweltverträglichkeitsprüfung.

„Ich verstehe nicht, warum man das vorzügliche Institut IQWIG (Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen) [nicht eingeschaltet hatte], ein sehr gutes Institut mit hervorragenden Wissenschaftlern, deren Auftrag es ist, eine Nutzenprüfung zu machen, wenn wir zum Beispiel neue Verfahren in der Medizin einführen wollen, dann erhalten die den Auftrag vom gemeinsamen Bundesausschuss, oder der Bundesregierung, nachzugucken, wie das mit dem Verhältnis zwischen Nutzen und Schaden aussieht. Und dann setzen die die ganze wissenschaftliche Welt in Bewegung, und das machen sie mit hoher Qualifikation.“ Das Institut wäre international ein Vorbild. Die Arbeit wäre vollkommen transparent, alles würde im Internet veröffentlicht. Wodarg erklärte, dass er nicht verstehe, warum dieses Institut nicht ganz am Anfang beauftragt wurde, zunächst den Nutzen des Corona-Tests zu untersuchen, [und evt. später die Maßnahmen, die politisch ergriffen wurden].

Ein Ausschussmitglied warf ein, dass möglicherweise die entscheidende Frage sein könnte, ob der Test überhaupt relevante Ergebnisse bringt oder nicht. Zuletzt wären Berichte aufgetaucht, nach denen eine über 80%ige Fehlerquote nachgewiesen wurde. Wodarg antwortete, dass es eine Frage der Prävalenz wäre, wie häufig die Krankheit vorkommen würde.

Dass man mit einem inhouse-Test die Republik lahmlegen kann, ist merkwürdig„, antwortete auf die Frage, warum nicht alle möglichen Maßnahmen ergriffen würden, um die vorhandenen Testverfahren zu validieren.

Das „Panikpapier“ und das „Fehlalarmpapier“ und die Medien

Aus dem Ausschuss wurde dann darauf hingewiesen, dass nach dem erwähnten Panikpapier ein „Fehlalarmpapier“ (5) aus dem Innenministerium bekannt geworden war, welches ausführlich nachweisen würde, dass es sich um einen Fehlalarm gehandelt hatte. Wenn es zwei solche Papiere gäbe [das „Panikpapier“ und das „Fehlalarmpapier„], so ein Ausschussmitglied, müsse man doch nachdenklich werden. Das erste Papier soll ganz offensichtlich dazu dienen, dass gar keine Diskussion aufkommt, dass mit Panik jede Art von Diskussion erstickt werden soll, und das zweite Papier klärt darüber auf, dass es überhaupt keinen Grund gäbe, in Panik zu verfallen. Und nun wäre doch um so dringender zu klären, wie die Testverfahren zu beurteilen sind. Aber es scheint, als ob sich niemand dafür interessieren würde.

Dann wurde die Frage an das ehemalige Mitglied des Deutschen Bundestages, Wodarg, gestellt, ob es schon einmal ein Beispiel gegeben hätte, dass alle Parteien übereinstimmend die Augen schließen, und nicht wissen wollen, was los ist. Dafür aber eine Situation riskiert, wie man sie in den USA beobachtet hatte, wo in einem Krankenhaus in einem Monat so viele Selbstmorde verzeichnet wurde, wie sonst in einem ganzen Jahr.

Wodarg erklärt, dass er eine solche Homogenität der politischen Antwort noch nicht erlebt hätte. Sonst hätte es immer eine erkennbare Opposition gegeben, und die Regierung hätte sich immer rechtfertigen müssen. Aber in dieser Form wäre der Konformismus bisher noch nicht aufgetreten. Allerdings schränkte er ein, hätte es bei der Schweinegrippe auch keine wirkliche politische Opposition gegeben [Anmerkung: Der Widerstand kam von den Ärzten und Patienten].

Die Rolle der Medien, so Wodarg, würde eine entscheidende Rolle spielen. Wenn es in den Medien keine Opposition gäbe, wäre die auch in der Politik nicht vorhanden. Ein Ausschussmitglied wies darauf hin, dass der Bericht „Profiteure der Angst“ aus 2009, der den Schweinegrippeskandal behandelt, im öffentlich-rechtlichen Fernsehen lief. Es war eine französisch-deutsche ARTE-Produktion. In Frankreich, so Wodarg wäre die Diskussion intensiv gewesen, und er wäre dort auch durch ein Gremium zu einer Anhörung eingeladen worden. Eine Situation die man vergleichen könne, als ob in Deutschland der Bundesrat eine Befragung veranstaltet.

Wodarg befürchtete, dass auf Grund der zu beobachtenden einseitigen Berichterstattung in den großen Medien, später, wenn das volle Ausmaß der wirtschaftlichen [und menschlichen Schäden wie Suizide, nicht behandelte andere Erkrankungen usw.] bekannt werden, dass dann die Medien sich bedeckt halten werden. Und dass sie sicher nicht ihr jetziges Versagen zugeben werden. „Das, was wir hier im Hinterstübchen machen, gehört öffentlich diskutiert in großen Sendern„.

Wodarg zitierte Frau von der Leyen mit den Worten: „Wir werden die Pandemie erst beenden, wenn eine Impfung da ist„. Und fragte: „Wer ist wir? Was ist das für eine Haltung gegenüber der Bevölkerung?“ Als ob man eine Pandemie per Regierung beenden könne. Er hält das für unfassbar und versteht nicht, wie das einfach so von den Medien geschluckt werden kann.

Die wirtschaftlichen Folgen

Wodarg weist darauf hin, dass nichts so sicher ist, wie der Zusammenhang zwischen sozialer Lage und Krankheit. Wenn man sich die Folgen der spanischen Grippe nach dem ersten Weltkrieg anschauen würde, könne man feststellen, wie die damalige Situation der Hoffnungslosigkeit und der desolaten wirtschaftlichen Situation Auswirkungen auf die Erkrankungen hatte.

Wodarg führte aus, dass die zu Profit-Zentren gewordenen Krankenhäuser, wie die auf Aktienkurse und Gewinne ausgerichteten Pharmakonzerne, natürlich alle Zahlungen mitnehmen würden, die ihnen nun durch die Corona-Krise in die Kasse gespült würde, und niemand fühle sich dafür verantwortlich, das zu hinterfragen, zu überprüfen, oder abzustellen. Krankenhäuser haben leerstehende Betten, für die sie vom Staat bezahlt wurden, und konnten die Mitarbeiter in Kurzarbeit schicken, weil die Fokussierung auf Corona alles Andere vernachlässigte.

Die Situation in der Pflege

Der Ausschuss und Wodarg griffen dann das Problem der Pflege insbesondere im Alter auf. Pflege bedeute auch die Aktivierung der alten Menschen, damit ihre geistige und auch körperliche Beweglichkeit möglichst lange erhalten bleibt. Stattdessen wäre durch die Pandemie eine Abschottung erfolgt, d.h. die Aktivierung durch Angehörigenbesuche war weggefallen, und die Belastung für die Pflegekräfte hatte zugenommen. Was teilweise dazu geführt hätte, dass man sich nicht anders helfen konnte, als die alten Menschen zu sedieren, was äußerst fragwürdig, wenn nicht kriminell wäre. Aber dafür wären nicht die Pflegekräfte, sondern die Leitungen der Heime und die Vorgaben der Politik verantwortlich.

Wenn man einen alten Menschen sediere, riskiere man eine Lungenentzündung und in der Folge den Tod. Alte Menschen sind insofern höchst gefährdet durch den Shutdown.

Dann wurde noch einmal eine Übersicht darüber gegeben, womit sich der Ausschuss noch beschäftigen wollte.

Der Ausschuss erklärte, am nächsten Tag eine Anhörung speziell zur Pflege durchzuführen. Während Wodarg noch einmal darauf hinwies, dass in China, einem Land mit über 1,5 Milliarden Menschen, das Problem in einem Teil des Landes innerhalb kürzester Zeit beenden konnte. Es wurde dann diskutiert, dass noch versucht würde, von Seiten des Ausschusses zu erfahren, welche Maßnahmen ergriffen worden wären, um Details aus den Situationen im Ausland zu erfahren. Was wurde von der Bundesregierung getan, um die Situation in Schweden zu analysieren und die in Italien?

Als Argument für den Shutdown wurde schließlich die gewünschte Abflachung der Kurve der Erkrankten angeführt, damit das Gesundheitssystem nicht überstrapaziert werden würde. Über die tatsächliche Situation würde der Ausschuss noch Fakten sammeln.

Wodarg führte dann aus, dass bisher von einer Herdenimmunität bei 60-80% der Infizierten gesprochen worden wäre. Das wäre bei Corona „völliger Blödsinn„. Das könne man bei Corona niemals so messen oder definieren, weil die Viren nur bei ungefähr 20% der Infizierten eine größere Immunantwort hinterlassen. Das so erklärte er, könne man in Gruppen beobachten, bei denen sich eine Herdenimmunität herausgebildet hatte. Man könne nicht Masern mit Corona vergleichen.

Der Ausschuss werde sich auch noch mit der Frage von Co-Infektionen, insbesondere mit anderen Viren, beschäftigen, wurde festgestellt. Dann würden die Folgen des Shutdowns noch einmal eingehend untersucht werden. Ebenso die Isolation der Sterbenden und erkrankten alten Menschen. Die gesellschaftspolitischen Folgen werden auch noch ein Thema sein. Ebenso die Folgen der Maskenpflicht.

Wodarg erklärte dann die Entwicklung des Immunsystems von der Kindheit bis ins Alter.

Der Ausschuss wird auch noch über Behandlungsfehler eine Anhörung organisieren. Wenn nicht zugelassene Medikamente verwandt wurden, so Wodarg, müsste unbedingt gründlich beobachtet werden, welche Resultate es gab. Es müssten unbedingt Obduktionen erfolgen, und diese unter Kenntnis der Medikation.

Der Ausschuss würde auch die wirtschaftlichen Folgen beleuchten, und Anhörungen von Bankern und Anwälten, die auf Konkurse spezialisiert sind, durchführen. Auch die Risiken der Staatsverschuldung wird ein Thema werden. Das Impfstoffthema wird behandelt werden, ebenso wie die Datenschutzproblematik durch die massenhaften Tests, bei denen auch genetische Profile erstellt werden könnten. Lobbyeinflüsse und Medienverhalten werden untersucht werden. Ebenso Protagonisten, welche bereits in der Schweinegrippe aufgefallen waren, und nun wieder wichtige Positionen vertreten, werden hinterfragt werden.

Zum Abschluss wurde eine allgemeine Kritik an der Entwicklung der Gesellschaft und Wirtschaft geübt, und die Folgen verschiedener Fehlentwicklungen aufgezeigt.

Demnächst

In der dritten Folge dieser Serie erwarten uns Aussagen über die Situation der Menschen in den Pflegeheimen, vor und während des Shutdowns. Diese Anhörung war einige Zeit in YouTube gesperrt gewesen, ist nun aber wieder verfügbar.

Hinweise:

  1. https://corona-ausschuss.de/sitzung1/
  2. https://fragdenstaat.de/blog/2020/04/01/strategiepapier-des-innenministeriums-corona-szenarien/
  3. https://youtu.be/56KZcsh7TME?t=715 bis 30:30 bis Der vollständige Film ist gegen eine Gebühr auf YouTube verfügbar. In dem Film erklärt Dr. Wodarg im Prinzip schon vor Jahren, was nun in der Corona-Krise beobachtet werden kann.
  4. https://youtu.be/CmWxyUjFlB4?t=1130

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung.

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Bildquelle: OvalMedia

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6 Kommentare zu: “Corona-Untersuchungsausschuss – Teil 2 | Von Jochen Mitschka

  1. Trotzdem gibt es keine hilfreichere Frage zu Corona als "cui bono".
    – Am deutlichsten wird, wer das Sagen hat: die altbekannten "Eliten", die seit Napoleon das sagen haben, und auch
    – worauf es hinaus läuft: auf die Ein-Welt-Regierung und
    – wer verlieren wird: der einfache "Normal-Bürger", er wird nicht mehr gefragt nur noch ungefragt geimpft! Womit?
    Die Impf-Dosen sind schon bestellt und bezahlt!

  2. Es ist in den beiden Kommentaren von Hochverrat das Wort und das trifft zu. Es wurden Straftaten begangen, tausendfacher Mord, Betrug, schwere Körperverletzung (gilt auch psychisch) etc. Dies gilt es an zu klagen und zwar mit dem Strafrecht in Karlsruhe. Da der Ausschuss dies trotz dringend angeraten nicht tut beweist dass es sic um eine Farce handelt ! Kapiert das denn niemand oder weshalb wird dieser Schwachsinn auf KENFM gepostent, sorry! Die Ausschußmitglieder sind Teil des……….Systems, genau! Posten bei Euch Trolle und ihr habt am Ende Teil des IT-Systems nicht im Griff? Das würde es eher erklären denke ich. Gute Nacht für heute……..
    Peter Mallm
    Deutscher-Widerstand-1961-2020©

  3. "Wodarg zitierte Frau von der Leyen mit den Worten: „Wir werden die Pandemie erst beenden, wenn eine Impfung da ist„. Und fragte: „Wer ist wir?"

    Wir beinhaltet offensichtlich schon mal Frau von der Leyen selbst plus eine ungenannte und doch recht leicht auszumachende Personengruppe.

    Jemand der sagt, dass er etwas (unter einer bestimmten Voraussetzung) beendet, der kann dies nur tun, wenn er es selbst angefangen hat.

    Da die Pandemie nur darin besteht, dass sie ausgerufen wurde, kann sie auch problemlos von denen Widerrufen werden, die sie ausgerufen haben.

    Dass ist die ganze Hexerei.

    Das zeigt, dass es eine geplante Pandemie, also eine Plandemie ist.

    Und das ist der Hochverrat, der an den Bevölkerungen der Welt von den Regierungen begangen wurde.

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