Corona-Untersuchungsausschuss – Teil 37 oder 15.1 | Von Jochen Mitschka

Majestätsbeleidigung oder notwendige Prüfung?

Ein Standpunkt von Jochen Mitschka.

In der Corona-Ausschusssitzung Nr. 15 vom September 2020 wird das Thema “Corona-Trance: Hypnose, Rituale, Angst und Wege raus aus der Traumakrise” (1) behandelt. Die Sitzung begann mit dem Bericht über ein Gespräch mit Robert Kennedy, der sich für ein bewusstes Impfen einsetzt, und für die Beseitigung der Probleme bei Herstellung und Zulassung und dann mit einer Zusammenfassung der Impfproblematik durch Dr. Wolfgang Wodarg.

Dr. Füllmich fragte dann Dr. Wodarg, ob es tatsächlich stimme, dass die Pharmakonzerne in den USA vollkommene Freiheit beim Testen von Impfstoffen genießen würden, und keinerlei Risiken aus haftungsrechtlicher Sicht, weder zivil- noch strafrechtlich, zu befürchten haben.

Dr. Wolfgang Wodarg

Der Vorteil der Impfhersteller ist, so Wodarg, dass sie sich die Länder aussuchen können, in denen sie ihre Versuche mit Impfstoffen durchführen. In der EU kommt es darauf an, ob man eine europäische Zulassung anstrebe, oder nur eine für die USA. Die klinischen Studien werden aber immer auf nationaler Ebene genehmigt, also in dem Land, in dem sie durchgeführt werden. Und dafür sind die Standards sehr unterschiedlich. Und natürlich gäbe es Länder, in denen die Ethik-Kommissionen korrupt sind, und man praktizieren kann, was in anderen Ländern nicht möglich ist. Wodurch die Ergebnisse der Studien durchaus auch stark verfälscht werden können.

Die Beispiele, welche Robert Kennedy erwähnte, wären solche Beispiele gewesen. In diesen Fällen hätte es auch Todesopfer durch Nebenwirkungen innerhalb von klinischen Studien gegeben. Und auf die Frage von Dr. Füllmich eingehend, erklärte Wodarg, dass Kennedy auch einen Fall erwähnte, in dem ein positives Ergebnis vorgetäuscht wurde, indem die so genannte Placebo-Gruppe auch mit schädlichen Stoffen versorgt wurde.

In Deutschland und Europa müssen Ethikkommissionen zu solchen Vorgehen ihre Zustimmung geben. Dabei hatte man in letzter Zeit feststellen können, dass diese keinerlei Probleme darin sahen, klinische Studien zu “teleskopieren”, d.h. die Phase 3 Studie zu beginnen, bevor die Ergebnisse der Phase 1 und Phase 2 überhaupt definitiv vorliegen.

Wodarg wies darauf hin, dass alle durch die Erfahrungen der Vergangenheit entwickelten Vorsorgeprinzipien und Vorsichtsmaßnahmen ausgehebelt werden, wenn es um Covid-19 geht. Das gilt auch für die Freisetzung von gentechnisch veränderten Organismen, mit denen der Mensch ja im Rahmen von Covid-19 behandelt wird. Und gleichzeitig wird der Mensch mit gentechnischen Methoden verändert. Und um dafür den Weg frei zu machen, hatte die EU Gesetze, die das bisher verhinderten, geändert.

Die Frage, die sich stellt ist, ob bei dieser Entscheidung, alle Vorsichtsmaßnahmen über Bord zu werfen, weil Covid-19 ein angeblich so großes Problem ist, die Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen begründet werden kann.

Dr. Wodarg wies darauf hin, dass weltweit bei den Wissenschaftlern ein Unbehagen entstanden ist, weil festzustellen wäre, dass nicht mehr geforscht werde, um Wissensfortschritte zu machen, wozu eben auch kritische Forschung gehört, sondern es werde geforscht, weil man Produkte verkaufen will, mit denen man Profite generiert. Deshalb habe sich eine Organisation gebildet, die sich All Trials (2) nennt.

RA Viviane Fischer wies dann noch einmal darauf hin, dass Robert Kennedy gesagt hatte, dass es möglich ist, bei klinischen Studien von Impfstoffen auch eine gefährliche Substanz an Stelle eines Placebos einzusetzen. Dr. Wodarg wies darauf hin, dass dies in Deutschland nicht möglich wäre, aber in Ländern, in denen Ethikkommissionen und Regierungen offener für Korruption sind, könne man das sicher nicht ausschließen. Der Ausschuss beschloss, weitere Fachleute zu dem Thema einzuladen und anzuhören.

Dr. Wodarg wies darauf hin, dass es fragwürdig ist, Kinder gegen saisonale respiratorische Virenerkrankungen zu impfen. Unter Anderem, weil sie zwar möglicherweise gegen die geimpften Viren Immunität entwickeln, aber dann von anderen, unbekannteren Viren, leichter erkranken können. Es wäre bewiesen, dass Impfungen gegen Viren nicht die Gesamtzahl der respiratorischen Virenerkrankungen reduziert.

Aus Italien hatte man gehört, dass kurz vor dem Ausbruch von Corona dort viele Menschen gegen Grippe geimpft wurden. Und es könnte sehr wohl sein, dass diese Impfung dazu geführt hatte, dass die Menschen eben noch empfindlicher auf Corona reagiert haben, weil Corona dort den Platz anderer Viren einnehmen konnte. Robert Kennedy hatte eine Studie des Pentagon erwähnt, die genau dafür spricht, dass dies der Fall sein könnte. Darüber hinaus gibt es Studien, so Wodarg, die auch bei Kindern aufzeigen, dass es bei geimpften eine höhere Empfindlichkeit gegenüber anderen Viren gibt. In einer holländischen Studie mit alten Menschen hatte man ebenfalls deutlich festgestellt, dass die Unterdrückung bestimmter Viren mehr Platz schaffen für andere Viren.

Wenn man nun Coronaviren durch Impfungen unterdrückt, werden eben andere Viren, die vielleicht noch unbekannt sind, deren Platz einnehmen. Und deren Gefährlichkeit kenne man in vielen Fällen noch gar nicht, weil sie in der Vergangenheit keine Rolle gespielt hatten, sie durch andere Viren unterdrückt wurden. Welcher Virologe hätte denn einmal z.B. über Meta-Pneumoviren geforscht, fragte Wodarg.

Wenn man sich auf eine Sache konzentriere, hier die Coronaviren, entstehe ein blinder Fleck, man könne das Gesamtbild nicht mehr wahrnehmen, man verhalte sich wie das Kaninchen, das von der Schlange hypnotisiert wird. Und diese Situation, in der sich das Kaninchen befindet, und in der wir uns derzeit befinden, werde durch Angst erzeugt.

Wodarg ging dann auch noch auf eine Sitzung der CDU-Fraktion im Mai 2019 ein, in der die Pharmaindustrie mit Prof. Drosten den Politikern die Gefahren darlegte, und die Möglichkeiten aufzeigte, welche die Impfindustrie dagegen aufbieten kann. Wenn man solchen Menschen die Entscheidungen überlässt, verliere man natürlich den Blick für das Gesamtbild. In den meisten Gremien hätte es geklappt, dass die Entscheider “hypnotisiert” wurden, von dieser einen Gefahr.

Dr. Füllmich wies darauf hin, dass das Panikpapier der Bundesregierung der Beweis wäre, dass die beschriebene “Hypnotisierung” bewusst durch Angsterzeugung betrieben wurde.

Dr. Wodarg bedauerte, dass er 2002 als Bundestagsabgeordneter dazu beigetragen hatte, im Rahmen der Sars-Epidemie in China, dass die Welt das Problem als ein globales angesehen hatte. Damit wäre der Startschuss gegeben worden für die späteren Aktionen wie Vogelgrippe und Schweinegrippe, und jetzt eben die Corona-Hysterie. 2005 wurden internationale Gesundheitsvorschriften übernommen und verschärft, in Bezug auf Ereignisse, die man dann Pandemien nannte.

In Deutschland können auf Landesebene die Behörden die Überlastung des Systems feststellen und den Katastrophenfall erklären. Die Bedingung für das Ausrufen des Katastrophenfalls ist aber eigentlich die Feststellung von ernsthaften Schäden und eine Überlastung des Systems. Das hat sich nun verändert, weil die WHO seit 2005 eine viel größere Rolle spielt.

Die WHO kann nun die “Feststellung eines Ereignisses von internationaler Tragweite” ausrufen. Dadurch treten bestimmte Regelungen in Kraft, andere außer Kraft, ohne dass die einzelnen Länder die Entscheidung der WHO hinterfragen können.

Nun wären die Verträge der Staaten mit den Impfstoffherstellern oft gekoppelt an die Beurteilung der Situationsbeschreibung durch die WHO. Was in der WHO aber passiert, dafür gibt es keine demokratische Kontrolle. Niemand kann Akteneinsicht bei der WHO fordern. Die großen Stiftungen, welche die WHO zu 80% finanzieren, haben jedoch einen großen Einfluss darauf, wie die WHO agiert, erklärte Wodarg. Deutschland hätte sich der WHO ausgeliefert, weil man der Organisation überlassen würde zu erklären, was für uns in Deutschland gefährlich ist, und was nicht.

Dr. Füllmich wies darauf hin, dass durch die Übernahme eines Großteils der Kosten der WHO, bzw. des größten Teils der Kosten der WHO durch superreiche Spender, diese Organisation, an welche auch Deutschland einen Teil seiner Souveränität abgetreten hat, durch Private usurpiert wurde.

Dann wies er auf die Ungereimtheiten in den persönlichen Lebensläufen der wichtigsten Protagonisten der Corona- und Impfhysterie hin. Er wies auf die umstrittenen akademischen Grade von Drosten hin, auf die Tatsache, dass Wiehler ein Tierarzt ist, aber auch auf die persönlichen Hintergründe des WHO Präsidenten, der kein Arzt, sondern Philosoph ist, der sich eigentlich im Zusammenhang mit einem Genozid verantworten sollte. Und die gleichen Personen wären in der Fraktionssitzung der CDU gesessen und hätten dort offensichtlich die Interessen der Pharma- und Technikindustrie vertreten.

Dr. Wodarg wies darauf hin, dass die WHO vollkommen intransparent ist, und gemeinsame Aktionen mit der Weltbank mache, wodurch insbesondere in finanziell schwachen Ländern enorme Einflussmöglichkeiten entstünden.

Dr. Füllmich wiederholte dann eine Aussage im Ausschuss, nach der Drosten die einzige Quelle gewesen wäre, auf die sich die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen berief um ihre Zustimmung zu den Regierungsmaßnahmen zu begründen. Und er vermutete, dass dies bei den anderen Fraktionen ebenso gewesen sein könnte. Was aufzeige, dass die Politiker gar nicht daran interessiert waren, die Hintergründe zu beleuchten und sich selbst eine Meinung aufgrund der verfügbaren Daten zu machen.

Dr. Wodarg wies darauf hin, dass dieses Verhalten ungewöhnlich wäre, weil in der Vergangenheit die Opposition im Bundestag dafür gesorgt hätte, dass alternative Meinungen zu Wort kommen. Jetzt wären alle zufrieden mit der einen Meinung, was ihn vollkommen ratlos sein lässt. Er befürchtete, dass es einen großen Einfluss darauf geben müsse, dass es in Deutschland nur noch eine Meinung gibt, die öffentlich zugelassen wird.

Dann kam er darauf zu sprechen, dass ganz viele Wissenschaftler wüssten, dass die Bevölkerung “hypnotisiert” wurde, und Angst davor haben, offen ihre Meinung zu sagen. Speziell darüber wurde nun ein Sachverständiger angehört.

Professor Franz Ruppert

Prof. Ruppert ist 63 Jahre alt und steht kurz vor dem Ausstieg aus dem aktiven Berufsleben. Er ist Psychotraumatologe und hat aus dieser Sichtweise Gedanken zur Corona-Krise formuliert. Er begann seine Aussage damit, eine Präsentation, eine These zu begründen, die lautete: “‘Covid 19’ Wie die Weltbevölkerung systematisch und gezielt in Angst und Schrecken versetzt wird, um sie zu impfen.”

Als Basis für seine Überlegungen untersuchte er zunächst Modell 1: War es eine Naturkatastrophe? In der Psychotraumatologie unterscheide man zwei grundsätzliche Arten von Trauma, das aus einer Naturkatastrophe einerseits und einer vom Menschen gemachten Katastrophe andererseits. Von der Dynamik her hätten beide unterschiedliche Auswirkungen: Naturkatastrophen solidarisiere Menschen, vom Menschen gemachte Katastrophen spalten Gesellschaften, es werden Freund- und Feindbilder erzeugt.

Modell 1 würde demnach bedeuten, dass der Täter SARS-Cov-2 ist. Opfer ist die Weltbevölkerung. Die Staaten treten dazwischen und wollen die Bevölkerung schützen, und müssen Wissenschaftler und Retter, hier die Impfallianz herbeirufen. Täter-, Retter- und Opferrollen sind klar verteilt.

Das Modell 2, also eine menschengemachte Katastrophe würde die Situation wie folgt beschreiben: Täter ist die Impfallianz und die entsprechenden Staaten, und sie bieten sich selbst als Retter an, um die Opfer, also die Weltbevölkerung vor dem Virus zu schützen. Für dieses Modell, so Ruppert, gibt es unzählige Beispiele, in denen sich die Täter als Wohltäter und Retter dargestellt hatten.

Zuerst hatte er sich dem Modell 1 zugewandt und darüber geforscht. Je länger er sich mit der Krise beschäftige, desto mehr neige er jedoch dazu, dem Modell 2 den Vorrang zu geben. Er begründete das zunächst damit, dass es Dokumente der WHO, der Gates-Stiftung, von CEPI (3), der Weltbank und dem Event 201 gibt. Außerdem gäbe es eindeutige Aussagen von Vertretern der Impfallianz und der Staaten. Jeder könne das selbst anhand öffentlich verfügbarer Dokumente nachvollziehen. Als Aussagen von Politikern nannte er u.a. die ganz frühe Bemerkung von Merkel, dass die Pandemie erst vorbei wäre, wenn ein Impfstoff verfügbar ist, und die Menschen geimpft wurden, oder die in der bayerischen Gesetzgebung, die davon spricht, dass die Pandemie erst vorbei wäre, wenn ein Impfstoff oder ein pharmazeutisches Mittel verfügbar wäre.

Weitere Gründe dafür, dass Modell 2 wahrscheinlicher ist, finde sich in der Feststellung, dass die Krise in einem System stattfindet, in dem Geld das Machtmittel zum Zweck der Geldvermehrung ist. Außerdem ist die “Impfung der Weltbevölkerung” ein gigantisches Geschäftsmodell. Und die ganze Inszenierung der Pandemie würde diese These nun unterstützen. Das Neue an dem Geschäftsmodell wäre, dass nun auch alle Gesunden krank sind. Was eine unglaubliche Möglichkeit der Geldschöpfung für die Pharmaindustrie darstellt, die es vorher noch nie gegeben hat.

Nun wird die Krankheit ersetzt durch “du könntest ja krank werden“. Damit das funktioniere, müsse natürlich eine massive Angsterzeugung vermittelt werden. So wird ein Coronavirus mit einer Erkrankung SARS-CoV-2 und dem Erstickungstod gekoppelt, und außerdem mit der Vorstellung, dass es eine Krankheit ist, die unbestimmt und unfassbar wäre. Dann wurde zusätzlich eine Krankheit Covid 19 als neuartig dargestellt, so dass die Meinung entstehe, dass es keinen Schutz davor gibt. Das Immunsystem musste in diesem Zusammenhang quasi geleugnet werden.

Dann wurde kolportiert, es gäbe möglicherweise zu wenig Intensivstationen in Deutschland und nicht jeder könnte Hilfe bekommen, eine Triage würde notwendig werden. Die Infektionen würden exponentiell und ständig ansteigen, die Zahl der Corona-Toten wäre extrem hoch, die Ansteckung verlaufe auch asymptomatisch und schließlich sei Ansteckung immer und überall möglich, sowohl in geschlossenen Räumen, als auch im Freien.

Jeder könne jeden anstecken, auch Kinder Erwachsene, man könne sich auch wiederholt infizieren, und jeder sterben, nicht nur Schwache und Alte. Prof. Ruppert verglich es mit einer Hitchcock-Inszenierung von Panik und Angst. Das Ziel wäre, dass sich jeder bedroht fühlt.

Das Virus wurde dann auch “verkörperlicht“, obwohl man es mit bloßem Auge nicht sehen kann. Es wird in allen möglichen Farben als Bild symbolisiert. Dadurch, dass man Maske tragen muss, Abstand halten soll und sich ständig die Hände wäscht, wird das Virus allgegenwärtig. Das Tragen der Maske hätte noch eine zusätzliche Raffinesse, weil das Tragen der Maske reale Atemnot und Erstickungsgefühle erzeugen würde, also das, wovor die Menschen als Ergebnis der Virusaktivität geschützt werden sollen. Etwas, das keine Realität hat, soll nun in Realität spürbar sein.

Die Dramatik der Virusgefahr werde durch “Lockdown” versucht glaubhaft zu machen. Der Gedanke wird erzeugt, dass man das doch nicht machen würde, wenn die Gefahr nicht so riesig wäre. Das gleiche gelte für die Einschränkung menschlicher Grundbedürfnisse (Atmen, Nähe, Freiheit, Sicherheit). Alle müssten die größtmöglichen Opfer bringen. Dadurch wird der Eindruck erzeugt, dass Corona so gefährlich sein MUSS. Sonst würde man diese Opfer doch nicht verlangen.

Dann werde mit dieser Angsterzeugung und den Maßnahmen eine persönliche Ohnmacht erzeugt, gleichzeitig die Hoffnung auf Erlösung von Außen, und damit die Akzeptanz der pharmakologischen Maßnahmen, also von Impfungen und Medikamenten. Wenn die Weltbevölkerung an diesen Prozess gewöhnt ist, könne er später beliebig oft abgerufen werden. “Nach der Pandemie ist vor der Pandemie”. Oder was man sonst noch so alles aus diesem Zustand machen könne.

Dann erklärte Prof. Ruppert, warum die Angsterzeugung so wirksam ist. Sie komme von höchster gesellschaftlicher Stelle, wird scheinbar mit wissenschaftlicher Expertise untermauert und es wird behauptet, schon das Anzweifeln wäre gefährlich und für alle riskant.

So gehe es eigentlich um ein Glaubenssystem, trotzdem hat man, weil die moderne Welt versucht, alles wissenschaftlich zu untermauern, mit viel Geld Forschungsaufträge verteilte und damit die entsprechenden Wissenschaftler auf die eigene Seite geholt. Es wäre hochinteressant zu beobachten, wie in den Medien erklärt wird, dass es so gefährlich ist, dass man nicht einmal anzweifeln darf, dass es das ist. “Wenn das einer anzweifelt, dann ist der mindestens so gefährlich wie der Virus selber“.

Die Medien wären in eine Art Kriegspropaganda eingestiegen, die täglich erneuert und verstärkt wird. Und ähnlich wie im Krieg wird auch Zensur ausgeübt. Wer das Covid 19-Narrativ anzweifelt, wird sozial ausgegrenzt als “Leugner“, “Spinner“, Extremist, Verschwörungstheoretiker. Wer nicht mitmache im Krieg gegen Corona, ist ein Feind der Gesellschaft.

Es würde auch mit Belohnung gearbeitet. Wer mitmacht bekomme Geld, erhält Karrieremöglichkeiten, wer Geld verliert, bekommt “Überbrückungsgelder“. Das wäre klassische Verhaltenstherapie. Die einen werden belohnt, die anderen bestraft. “Leugnern” droht eine Strafe bis zur beruflichen Existenzvernichtung und letztlich auch körperliche Gewalt. Das hätte man bei Demonstrationen beobachten können.

Prof. Ruppert erklärte dann, warum die Angsterzeugung so wirksam ist. Sie treffe auf eine völlig unvorbereitete Bevölkerung, die durch eine Schockstrategie überwältigt wird. Außerdem gäbe es in der Welt-Bevölkerung bereits eine Vielzahl von Ängsten. Dazu gehören Todes-, Existenz-, Verlust- und Gewaltängste. Außerdem wären frühkindliche Traumatisierungen pandemisch verbreitet.

Mit einer Corona-Pandemie wird einer traumatisierten Weltbevölkerung noch die Dornenkrone aufgesetzt.

Die Folgen der Angsterzeugung wären eine Minderung der Lebensfreude, auch chronischer Stress, das Erzeugen von Ohnmacht und Hilflosigkeit, was wiederum zur Traumatisierung führe. Und schließlich würden alte Ohnmachts- und Hilflosigkeitserfahrungen zu einer Retraumatisierung führen.

All dies führe schließlich zu körperlichen Erkrankungen, aber auch zu psychischen Störungen wie Depressivität und Suizidalität. Es gäbe eine Entsolidarisierung in der Gesellschaft, die zunehmend gespalten werde, eine Zerstörung der wirtschaftlichen Grundlagen und schließlich die Erzeugung einer politischen Instabilität.

Es gäbe die interessante Dynamik, dass wenn die Opfer sich wehren, die Täter die Opfer selbst zu Tätern abstempeln. Diese Täter-Opferdynamik ist allgemein bekannt. Außerdem gibt es nach Prof. Ruppert die weitere Dynamik, dass die Opfer sich nicht ausnahmslos als Opfer sehen würden. Es wäre peinlich, sich als Opfer zu sehen. Deshalb identifizierten sich Opfer oft mit den Tätern. Als Beispiel erwähnte Prof. Ruppert, dass der Impfzwang erst ganz am Schluss als solcher benannt werden wird. Bis dahin wird man diesen scheibchenweise mit anderen Begriffen einführen, weil es dann für die Opfer auch leichter ist, das Narrativ anzunehmen, und sich nicht als “Opfer eines Impfzwangs” zu sehen.

Am Ende stehe eine politische Instabilität, was einerseits zu einer Schwächung, aber auch zu einer Stärkung des bestehenden Systems führen kann. Man müsse sich fragen, welche Langfristperspektive diejenigen im politischen System haben, die darin so eifrig mitarbeiten.

Dann stellte Prof. Ruppert die Frage, wer denn so massiv als Täter in Frage kommt, und solche Ängste erzeuge. Als Antwort nannte er Personen, die selbst frühkindliche Ängste in sich abgespalten hatten, solche, die selbst das erlebten, was sie jetzt anderen zumuten und antun, und schließlich jene, die sich weigern, sich mit der eigenen Biografie zu beschäftigen. Es gäbe eine Dynamik, die er immer wieder in seiner Praxis erlebe, nach der Opfer, welche sich gar nicht als solche erkennen, später unbewusst zu Täter werden.

Als Wissenschaftler sieht Prof. Ruppert im Unterschied zum moralischen Denken, das mit Unschuld und Schuld argumentiert, stattdessen lediglich Ursache, Bedingung und Wirkung.

Zurück zur Corona-Thematik erklärte er dann, dass die eigene Destruktivität auf ein Virus projiziert werde. Und bei den Entscheidern in höchsten Positionen komme dann noch die narzisstische Überhöhung hinzu “Ich rette Euch!“.

Wie es weiter geht

In der nächsten Zusammenfassung wird die Aussage von Prof. Ruppert abgeschlossen, und anschließend Prof. Dr Michael Hüther zu Wort kommen, der auf Fragen des Ausschusses antwortete.

Quellen:

  1. https://youtu.be/GwNXZFKCw_w
  2. https://www.alltrials.net/
  3. https://cepi.net/

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung

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Bildquelle: ©OvalMedia

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3 Kommentare zu: “Corona-Untersuchungsausschuss – Teil 37 oder 15.1 | Von Jochen Mitschka

  1. Manuel Meier sagt:

    Adjuvantien sind nicht "schädliche" Stoffe, sondern Stoffe, die die Immunantwort hervor Lockt (und natürlich auch nicht unbedingt Gesund, aber zweckentsprechend 🙂 ). Der Grund, dass in einer Studie teils voll Placebo und teils "teil Placebo" gespritzt wird ist, um differenzieren zu können, woher eine Reaktion kommt, falls es zu unerwünschten Reaktionen kommt. Ist es die Impfung, oder vielleicht doch das Adjuvant. Oder doch Zufall (Placebo). Übrigens noch als Hinweis. Der Studien Initiator (das wäre dann die jeweilige Firma) weiss bis zum Ende der Auswertung nicht, welcher Teilnehmer was gespritzt bekommen hat. Ist also völlig blind.
    Im Allgemeinen ist der Ausdruck von Herrn Wodarg "schädliche Stoffe" eindeutig negativ Motiviert, und hat mir Vernünftiger Wissenschaftlicher Betrachtung überhaupt nichts zu tun.

    • RULAI sagt:

      Wenn jemand hochtoxische Stoffe schädlich nennt, dann ist dieser jemand in meinem Augen – im Gegensatz zu Schreibern wie Ihnen, die die Verabreichung solcher Stoffe als sinnvoll bezeichnen – positiv motiviert, nämlich aufklärend, warnend, der Wahrheit verpflichtet.
      Und es sind nicht in erster Linie die Adjuvantien, die Immunreaktionen provozieren. (Lateinisch für Hilfsmittel). Es sei denn, man würde den Umgang mit inerten Nanopartikeln, mit denen der Körper rein gar nichts mehr anfangen kann, als eine solche bezeichnen.

      Wenn nicht sehr leicht zu erahnen wäre, welcher Art Ihre Motivation hier ist, dann würde ich mir die Mühe machen, aus der Literatur zu zitieren. Aber es ist ja sehr leicht herauszuhören, für wen Sie schreiben. ( Wie fühlt man sich eigentlich damit, solche verbrecherischen Praktiken zu verteidigen, zu decken, ja, gar anzupreisen?)

      "Nicht unbedingt gesund", was für ein herrlicher Euphemismus. Sehen Sie: andere sagen eben schädlich dazu.

      Darüber hinaus: die Reaktionen auf Placebos verlaufen nicht "zufällig", wie Sie behaupten. Sie sind von Überzeugungshaltungen bestimmt, von Veranlagungen, von Erwartungen, ja, vor allem vom Glauben.

  2. RULAI sagt:

    " …erklärte Wodarg, dass Kennedy auch einen Fall erwähnte, in dem ein positives Ergebnis vorgetäuscht wurde, indem die so genannte Placebo-Gruppe auch mit schädlichen Stoffen versorgt wurde."

    Das ist ganz sicher nicht nur ein Fall, sondern ganz normale Praxis in Amerika. Die Placebo-Gruppe erhält regelmäßig nicht genannte Adjuvantien genauso wie die Gruppe, die das komplette Impfmittel gespritzt bekommt.

    Das habe ich aus dem Buch "Der Virus-Wahn" von Engelbrecht und Köhnlein.

    Mir ist übrigens völlig entgangen, daß Kennedy Jr. sich für ein "bewußtes Impfen" ausgesprochen haben soll. Das paßt, meiner Meinung nach, so gar nicht zu ihm, seinem Leben, seinen Erfahrungen und seiner Arbeit, den Zusammenhang zwischen Impfungen und Autismus bei Kindern bekannt zu machen.

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