Danke, Mister President! | Von Anselm Lenz und Bateseba N’Diaye

Donald Trump ist der beste Präsident seit James Carter. Das Ende seiner ersten Amtszeit mit dem sehr wahrscheinlichen Wahlbetrug macht nun deutlich: Hier hat sich jemand mit der Rüstungs-, Pharma- und Finanzlobby angelegt. Er ist der erste US-Präsident seit fünf Jahrzehnten, der keinen Krieg begann. Trumps Art aber erschien den Menschen in Europa oft als unerklärlich und sogar befremdlich.

Ein Kommentar von Anselm Lenz und Bateseba N’Diaye, Herausgeber der Wochenzeitung Demokratischer Widerstand.

Am heutigen Tag soll sie also enden: Die erste Amtszeit des US-Präsidenten Donald John Trump. Das Ende wird überschattet vom Vorwurf der Wahlfälschung. Trumps Gegenspieler Joseph Robinette Biden gilt als Marionette des amerikanischen Lobbysystems. Zuletzt war Biden Vizepräsident unter Barack Hussein Obama gewesen, dem direkten Vorgänger Trumps.

Die Wahl Bidens weist etliche Unregelmäßigkeiten auf. So ist fraglich, ob unter den Bedingungen der fanatisch geschürten Corona-Panik überhaupt von einer korrekten Wahl gesprochen werden kann. Entgegen anderslautender Meldungen steht zur Disposition, dass das Ergebnis auf die Dauer einer Amtszeit von vier Jahren Bestand haben wird. Trump und unabhängige Beobachter werfen dem amerikanischen »Tiefen Staat« vor, massiv in die Wahl eingegriffen zu haben.

Für Außenstehende scheinen die Vorwürfe plausibel. Am Wahlabend führte Trump in mehreren entscheidenden US-Bundesstaaten. Echte Ergebnisse ließen dann zähe Tage und Wochen auf sich warten, bis ausgerechnet Fernsehsender und EU-Staatsleute sich anmaßten, einen Sieger auszurufen. In Staaten wie Georgia und Pennsylvania stellte sich indes weiterhin die Frage, wie die endlose Auszählung von Briefwahlstimmen diametral umgekehrte Ergebnisse zeitigen können. Hinzu kamen Beobachterstimmen, Foto- und Videodokumente, die einen durchaus umfangreichen Betrugsverdacht unter einer Anzahl der Wahlhelferinnen und Wahlhelfer nahelegen.

Wahlfälschungen bei US-Präsidentschaftswahlen

Bereits in der Vergangenheit waren Unregelmäßigkeiten und Betrugsvorwürfe bei US-Wahlen vorgekommen. Bei der Präsidentschaftswahl George Walker Bushs im Jahr 2000 war es im US-Bundesstaat Florida zu auffälligen Problemen mit Auszählungsautomaten gekommen. Das Wahlfiasko, dass sich gegen den Kandidaten Albert Gore auswirkte, konnte nie vollständig aufgeklärt werden. Im Grunde wären eine Wiederholung der Wahl in dem Bundesland und eine Reform des Wahlrechts notwendig geworden. In Florida regierte damals John Ellis Bush, Bruder des späteren Präsidenten. Beide sind Söhne des vorherigen US-Präsidenten George Herbert Bush. Der wahrscheinlich betrogene Gore konzentrierte sich im Anschluss auf die Klimapolitik und ging mit seiner »Unbequemen Wahrheit« weltweit auf Tournee.

Es ist in der internationalen Politikwissenschaft kein Gegenstand der Diskussion mehr: Die Demokratie der Vereinigten Staaten von Amerika ist fest in den Händen von Politikerdynastien, Kriegs-, Pharma- und Finanzlobby, die direkten Einfluss in allen US-Behörden ausüben und bis tief in die Satellitenstaaten des US-Imperiums ausstrahlen. In den besetzten Ländern, darunter auch die Bundesrepublik Deutschland, wurden Einflussorganisationen der Amerikaner errichtet. So sind weite Teile der deutschen Medien, ein Teil der DGB-Gewerkschaften und alle Parteiführungen vom »Tiefen Staat« unterwandert und vertreten damit in entscheidenden Situationen nicht die Bedürfnisse ihrer Mitglieder und Staatsbürger.

Das hatte bis zum Corona-Krieg nicht nur Nachteile: Bislang galt das US-Imperium zumindest für die innerhalb der Nato unterworfenen Nationen als vergleichsweise freiheitlich und freundlich. Für eine wachsende Gruppe hatte das Leben unter amerikanischem Einfluss die Möglichkeit zu gesellschaftlichem Aufstieg und mehr Möglichkeiten zum Konsum bedeutet. Im Jahr 1985 bezeichnete der damalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker die anhaltende amerikanische Besatzung sogar als »Befreiung«. Eine Einschätzung, der sich nach und nach auch Linke, Liberale und Konservative anschlossen, die zuvor andere Einschätzungen vertreten hatten.

Keine neuen amerikanischen Feldzüge

Seit dem Ende der Sowjetunion zum Jahreswechsel 1991/1992 setzte die Hoffnung auf eine Friedensdividende, allseitige Abrüstung und eine Stärkung der internationalen Verständigung ein – verbunden mit dem Rückzug der US-Truppen aus aller Welt. Diese Hoffnung der »99 Prozent« der Weltbevölkerung, wie Professor David Graeber die Arbeiterschaft und Mittelschicht des Planeten nannte, löste sich nicht ein. Mit der Präsidentschaft George Bush Juniors verkehrte sich diese Hoffnung sogar allmählich in die Erkenntnis des Gegenteils.

Arbeits-, Gesundheits- und Bildungsbedingungen begannen, sich ab Ende der 1990er Jahre im gesamten Westen spürbar zu verschlechtern. Am drastischsten für die jüngeren Generationen der zurückliegenden Dekaden. Eine Blutspur hatte zudem die US-Außenpolitik vor Trump wieder durchzogen, mehr noch, ein ganzer Mississippi, ein fast ständiger Blutstrom. Offene und verdeckte Kriege wurden geführt, allein mit 1,2 Millionen zivilen Todesopfern durch den zweiten Irakkrieg. Die Amtsjahre Bush Juniors von 2000 bis 2008 müssen als düsterste Episode der Vereinigten Staaten von Amerika bezeichnet werden. Die erhoffte Linderung und Umkehr traten auch unter Präsident Obama nicht ein.

Die Kriege waren innenpolitisch keinesfalls beliebt. Denn auch die Empörung über die einstürzenden drei Türme des Welthandelszentrums in New York am 11. September 2001 mit rund 3.000 Toten wirkte auf die Bevölkerung nur einige Jahre als Kriegsgrund für die unmittelbaren amerikanischen Feldzüge in Afghanistan, im Irak – und mittelbar in einem halben Dutzend weiterer Staaten in Nordafrika und Westasien.

Sinkende US-Lebenserwartung begann vor Trumps Amtszeit

Seit dem Jahr 2015 begann dazu noch die Lebenserwartung in den USA zu sinken. Die Entwicklung der Lebenserwartung gilt als wesentlicher Indikator für Niedergangserscheinungen. Der Untergang des Gegenimperiums der Sowjetunion war bereits zuvor anhand dieses Indikators prognostiziert worden und schließlich eingetreten. Möglicherweise ist entlang dieser Tatsache die spezifisch amerikanische Panik und das fast weltweite Corona-Fiasko zu erklären.

Gegen die aufkommende Weltuntergangssehnsucht hatte sich Donald Trump bereits mit seinem Wahlkampf gewandt. Mit seinem Slogan, die USA wieder großartig zu machen, warb er für eine Wiederbelebung des amerikanischen Traumes und eine Besinnung auf US-Territorium und Amerikaner. Die Forderung auf Ankurbelung der eigenen Industrie, Rückzug aus Expansionskriegen und globalen US-Tributsystemen, deren Einträglichkeit für die US-Bevölkerung fraglich ist, brachte Trump auch Sympathien bei Arbeitern, Schwarzen und vielen Frauen ein. Ebenso bei vielen ausländischen Regierungen und Bevölkerungen.

Einen amerikanischen Präsidenten, der kein einziges Land überfällt und ausraubt, hatte es seit dem Ende der Ära des bis 1975 amtierenden James Carter nicht mehr gegeben. Carter hatte die Scherben des verlorenen Vietnamkrieges aufkehren müssen. Trump regte lieber die Fantasie von Mittelschicht und Arbeiterschaft an, die ihn wahrscheinlich zweimal zum Präsidenten wählten, zuletzt wieder mit über 70 Millionen Stimmen.

Wahlversprechen gehalten

Trump hat seine Wahlversprechen gehalten: Zum ersten die Schaffung von Arbeitsplätzen für die teils völlig verwahrlosende amerikanische Bevölkerung in den sogenannten »Fly-Over-States«, also jenen Bundesstaaten im mittleren Westen der USA, die von den Oberschichten der Ost- und Westküste nur noch mit dem Flugzeug überflogen werden. Für hunderttausende Amerikanerinnen und Amerikaner wurde mit dem Jobwunder immerhin der Sprung von der totalen Abhängigkeit der Armut in die graduelle Freiheit einer Beteiligung am Produktionsprozess vollzogen. Niemandem geht es schlechter, aber vielen besser als vor den vier Jahren mit Trump.

Zum zweiten hielt Donald Trump sein Versprechen, eine Mauer gegen Mexiko zu errichten, um damit die Einwanderung aus Mittel- und Südamerika abzuhalten. Ein Projekt, dass aus europäischer Perspektive nur als bizarre Symbolpolitik bezeichnet werden kann, ganz gleich, wie man zum Thema der weltweiten Wanderungsbewegungen und dem Umgang mit Elend und wirtschaftlicher Ungleichheit in der Welt steht. Mauern haben noch niemanden dauerhaft beliebt gemacht und in der Moderne immer ihre Ziele ins Gegenteil verkehrt.

Weltpolitisch unternahm Trump keine Kleinigkeit. Mit dem Milliardär an der Spitze der US-Administration stand eine faire Reduzierung des US-Kriegs- und Geheimdienskomplexes in Aussicht. Sein »Dealmaking«, also die Aushandlung bilateraler Verträge zwischen Nationen, hatte die Hemdsärmeligkeit eines Self-Made-Mans, eines Aufsteigertypen, der immerhin das Selbstbestimmungsrecht der Völker und Nationen achtet: Weniger moralinsauer geladene und ultra-aggressive Übergriffigkeit, mehr Rückkehr zur freien Absprache. Dies allerdings auch mit dem Wermutstropfen von allerlei Ausstiegsandrohungen aus Abrüstungs- und Umweltschutzabkommen.

Ein Elefant im Porzellanladen war und ist Trump allemal. Im Grunde typisch amerikanisch – laut, präsent, eitel. Aber alles in allem nicht boshaft, sondern davon überzeugt, dass ein einzelner Mensch einen großen Unterschied zum Guten machen kann und dass zwei Menschen sich per Handschlag über alles verabreden können. Die Welt ist machbar und keine Beute einer vorgeblich »alternativlosen« Entwicklung korrupter Bürokratenkasten.

Dealmaking als Lebensprinzip

Denn dem Milliardär ist schon vieles vorgeworfen worden und manches leider zurecht. Für die Menschen der Welt wird ihm im historischen wie praktischen Maßstab immer jenes gutgeschrieben werden müssen: Er hat auf geschickte Art und Weise vorgeführt, fast schon in Form einer Performance aufgeführt, dass ein Bruch mit dem »Tiefen Staat«, der ewigen Kriegstreiberei und den endlosen mörderischen Angriffskriegen möglich ist. Das wankende amerikanische Imperium hatte sich mit Trump die Möglichkeit einer würdigen Besinnung auf sich selbst eingeräumt mit seinen eigenen Mitteln; eben auf eine Problemlösung im Inneren in Konflikt, Ausgleich und Versöhnung.

Es ist leider anzunehmen, dass mit Joseph Biden die Serie an Angriffskriegen fortgesetzt wird und nun ein Krieg gegen den Iran vom Zaun gebrochen werden soll, um auch im Inneren noch wahnhaftere Terrormaßnahmen gegen die eigene Bevölkerung durchdrücken zu können. Trumps Irrwitz dagegen, ein Präsident, der es sogar fertigbrachte, sich mit dem neuesten Zögling der roten Dynastie Nordkoreas zum »Dealmaking« zu treffen, passte dem amerikanischen »Tiefen Staat« nie in den Kram.

Jenen Fanatikern, die noch jedes berechtigte Minderheiteninteresse instrumentalisierten, um dann auch nichts für die wirtschaftlich und sozial Geschwächten zu tun, sondern sie nun unter dem Stichwort »Corona« in die perverseste Faschisierung und Unterdrückung seit 1945 zu treiben, hätte Trump wohl frühzeitig einen »Deal« anbieten müssen. Dass er das nicht tat, sondern auf Konfrontationskurs ging, ist wohl eine der wenigen dialektisch gefassten Entscheidungen der Trump-Administration: Trumps Gegner sind keine »Dealmaker«. Sie wollen alles.

Lautes Poltern, aber eher gute Effekte

Es ist anzunehmen, dass Trump auch einen Krieg gegen das ölreiche Venezuela verhinderte, auch wenn seine Rhetorik zeitgleich streng antisozialistisch blieb. In Venezuela ließ der »Tiefe Staat« während Trumps Amtszeit einen lachhaften Scheinpräsidenten ausrufen und sogar international anerkennen – strukturell übrigens ähnlich dem Fall Nawalny in Russland. Die Marionette Juan Gaidó wies im venezolanischen Inland zum Zeitpunkt seiner Anerkennung unter anderem durch die Merkel-Administration noch nicht einmal einen großen Bekanntheitsgrad, geschweige denn zahlreiche Anhänger auf. Dennoch machte Trump mit.

Der »Tiefe Staat« macht keine halben Sachen, wie auch der unzivilisierte Umgang mit dem heldenhaften Journalisten Julian Assange beweist, den auch Trump leider nicht begnadigte. Möglich ist aber, dass Trump seine Bewegung für weitere Teile der Bevölkerung zugänglich macht, die sich bisher von der stramm von rechts beeinflussten Rhetorik Trumps abgeschreckt sahen, nun aber angesichts des Wahlbetruges, der Hinterrücks-Erschießung der US-Veteranin Ashley Babitt im US-Parlament und der Tötung dreier weiterer Besetzer auf die Seite der Hoffnung der Auflösung des »Tiefen Staates« rücken.

Jenen will Trump wohl die Tür öffnen. Am Dienstag wurde bereits ein Auszug aus Trumps Abschiedsrede bekannt: »Die Bewegung, die wir begonnen haben, fängt gerade erst an«, wird Trump sagen. »Keine Nation kann lange Erfolg haben, die das Vertrauen in ihre eigenen Werte, ihre Geschichte und ihre Helden verliert – denn diese sind die Quellen unserer Einheit und unserer Lebensfreude.« Trump stellt auch selbst heraus, keine neuen Kriege begonnen zu haben, dies ist also kein Zufall, er sei auf seine Friedenspolitik sogar »insbesondere stolz«. Es ist möglich, dass Trump wieder zu einer Wahl antreten wird, vermutlich aber erst nach Ende der nächsten US-Feldzüge. Mit Corona läuft einer bereits, der sich gegen den eigenen Mittelstand und die Arbeiterschaft des Westens richtet. Trump konnte ihn nicht verhindern, zuviele sind richtig heiß auf Maske und Panik. Die anderen sind Trump dankbar, ein paar faule Eier zum Thema Covid zumindest angesprochen zu haben.

Deutsche Hofschranzen gegen Trump

Dank für Trump kommt auch aus Deutschland, allerdings nicht von der Regierung und den deutschen Konzern- und Staatsmedien, die ein beispielloses Orchester an Hassreden und Beschimpfungen gegen den US-Präsidenten orchestrierten, noch bevor dieser von den Amerikanern gewählt worden war. Der deutschen Bevölkerung ist es indes durchaus aufgefallen: Kurz vor Ende der Amtszeit ließ Trump erhebliche Truppenteile der amerikanischen Besatzung aus Deutschland abziehen. Ende Juni 2020 hatte er bekanntgegeben, dass 9.500 der offiziell 34.500 amerikanischen Soldaten auf deutschem Boden nach Amerika zurückgeholt werden.

Zur längst fälligen Auflösung der Nato, dem Ende des absurden Säbelrasselns gegen das nachsowjetische Russland und dem vollständigen US-Rückzug aus besetzten Ländern, auf die Trump die Welt zwischenzeitlich hoffen ließ, kam es indes leider nicht. Angesichts der völlig freidrehenden Funktionäre des Merkel-Staates und der EU war die US-Präsenz möglicherweise zuletzt sogar ein Garant – zumindest für ein letztes Stückchen Frieden und Freiheit in Europa. Aber sicher ist auch das nicht.

Mit Joseph Biden dürften der Wahnsinn und der absehbare Fall der amerikanischen Weltherrschaft nun übergangsweise an der Seite Chinas weitergehen. Eine US-China-Verknüpfung gibt es seit der Abkehr Chinas von der Sowjetunion. Ein »Chimerica« unter einem Präsidenten Biden und einem sichtbar in den Totalitarismus ausgreifenden »Tiefen Staat« hieße: Corona-Mutationen für alle und für immer, eine mit diesem Ausnahmezustand brutal errichtete digitale Überwachungsdiktatur und ein im Effekt eugenisches Gesundheitsregime.

»Chimerica«

Ein Albtraum wird derzeit wahr, wie ihn Autoren wie Herbert George Wells, Franz Kafka und George Orwell in der Literatur warnend vorwegnahmen. Dagegen steht Donald Trump für eine Welt, wie sie zuletzt vielleicht Tom Petty besang. Einer der interessantesten lebenden deutschen Philosophen der Gegenwart, Werner Köhne, Autor der »Minima Mortalia«, legte dies zuletzt nahe, ohne sich mit dem US-Fiasko gemein zu machen.

Trump wird der größte und beste amerikanische Präsident seit James Carter gewesen sein. Danke, Mister President! Danke für eine Zeit ohne Angriffskrieg, für vier Jahre ohne hundertausende Tote, ohne zusätzliches Leid und Elend in der Welt Made in USA. Danke für eine unterhaltsame Zeit, in der der »Tiefe Staat« bloßgestellt wurde und zuletzt mit dessen Corona-Regime die hässliche Maske allen deutlich sichtbar vor Augen trat. Wir wissen nun wirklich alle Bescheid. Zum Beispiel darüber, zu was diese Leute fähig sind, wenn ihnen ein gewählter US-Präsident nicht schmeckt, der die Welt nicht mit Bomben bedeckt, sondern mit dem irren Spirit, den die Welt an Amerika so liebt.

Danke, Mister President! Danke dafür, Angela Merkel nicht die Hand gegeben zu haben, nicht aus genereller Verachtung, sondern weil es immer eine Alternative gibt. Dass dem so ist, ist das Wesen des freien Willens und damit des Menschseins als solchem. Nichts in der Welt ist vorherbestimmt, nichts unausweichlich, nichts unveränderlich, außer der Tod, der uns alle einmal ereilen wird – so traurig das auch ist. Möge das Leben möglichst für alle lang, gesund und blühend sein und lasst uns dafür etwas tun, dass dies auch möglichst allen gelingt – und all jenen helfen, denen es nicht gelingt, anstatt sie in den Schmutz zu treten oder hinter Masken zu zwingen und auch noch in ihrer selbstverschuldeten Unmündigkeit zu verhöhnen.

Über unsere Zukunft entscheiden wir selbst in allen grundlegenden Fragen und als freie gleichwertige Menschen. Nicht als Unterworfene einer Herrscherbürokratie oder eines neuen Feudadels von der düstersten aller New-Age-Sekten, den Grundgesetzleugnern, Masken-Faschos und Kinderquälerinnen. Nein, denn so beginnt kein Aufbruch in eine neue Epoche.

»The future is wide open«, die Zukunft steht weit offen und »there’s a freeway running through the yard«, singt Tom Petty. Dieser Geist ist zumindest die Grundvoraussetzung für jede Utopie, ob nun die des ganz privaten Glücks oder der kollektiven Glückseligkeit auf dem gesamten Erdenrund – und beide Formen sind erstrebenswert. Diesen Spirit der Gestaltbarkeit der Welt durch den Menschen selbst hat Donald Trump mit seinen Ausdrucksmitteln vertreten. Danke, Mister President. Denn das ist schon soviel mehr, als hiesig eine Flintenuschi von der Leyen, ein Robert Habeck oder ein Heiko Maas draufhaben. Man ist angesichts solcher Leute und dieser vollendeten Hoffnunsglosigkeit, dieser Suizidalität, die sie verkörpern, ja schon mit einem kleinen bißchen freiem Geist zum lächeln zu bringen. Danke, Mister President! Ich würde nur gern noch wissen, wie man diesen irren Teint hinbekommt.

Die Wochenzeitung Demokratischer Widerstand (DW) ist aus einem informativen Flugblatt noch im April 2020 zur auflagenstärksten deutschsprachigen Print-Wochenzeitung nach der Bild am Sonntag geworden. Die Zeitung erreicht seit 33 Ausgaben Menschen durch Verteilung im ganzen Land, die ansonsten ausschließlich der Regierungs- und Konzernpropaganda ausgesetzt wären. Herausgeber Anselm Lenz und die Redaktion der Wochenzeitung Demokratischer Widerstand sind auf Spenden angewiesen per Crowdfunding, nach erneuter Kontosperrung nun an KDW e.V. unter der IBAN-Nummer DE72 1101 0100 2235 4091 57 oder als Patreon.

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27 Kommentare zu: “Danke, Mister President! | Von Anselm Lenz und Bateseba N’Diaye

  1. bluezomo sagt:

    Es ist traurig, das ein Exponent des Widerstandes gegen die Corona-Massnahmen in Allgemeinen und vom «Demokratischen Widerstand» im Speziellen derart von Trump verblendet wird.
    Wie schon andere in den Kommentaren hinwiesen, steht in Trump in keiner Weise für eine im Kern andere US-Politik als dessen Vorgänger.
    Außerdem fehlt es dem Artikel generell an Quellen, insbesondere bezüglich Parteiunterwanderung.
    Zu Trump:
    • erhöht Militärbudget
    • alle 12 Minuten eine Bombe (mehr als Obama oder Bush)
    • Steuererleichterung für die Superreichen
    • Waffenlieferung an Ukraine: Was Obama unterließ, da zu provokativ gegenüber Rußland
    • Syrien: Besetzung der Ölfelder
    • Jemen (humanitäre Katastrophe ignoriert) und Saudi-Arabien wird aufgerüstet
    • katastrophale Israel-Politik
    • Klimawandel: Steinzeitdenken …
    etc.
    Der Aufschwung unter Trump ist u.U. auch von Obama geerbt und wäre nicht nachhaltig gewesen — i.e. normale neoliberale Wirtschaftspolitik.

  2. Klaus-Peter Kostag sagt:

    Unter President Donald Trump, wird behauptet, sind keine neuen amerikanischen Kriege mehr begonnen worden.

    Falsch!

    Der INF-Vertrag wurde zu Tode gelogen. Das bedeutet in absehbarer Zeit werden JewSA-Raketen in Europas NATO-Ländern aufgestellt. Es gibt dann keine nützlichen Vorwarnzeiten mehr. Der erste fehlalarm bedeutet den zugleich letzten und somit das Ende der menschlichen Verweilzeit auf diesem Planeten.

    Somit kann ich Ex-Präsi Trump bescheinigen, dass er nicht nur Kasper war, sondern unfreiwilliger Begründer des Untergangs seines unersetzlichen Landes inmitten der durch ihn eingeleiteten 100 prozentigen Menschenausrottung.

    Es wäre mir ansonsten schwer gefallen, etwas wirklich Wesentliches zu benennen, dass ihn laut Verfassern zu einem großartigen Präsidenten erhoben hätte. Eine derart kurzsichtige Entscheidung hat wirklich vor ihm noch niemand getroffen.

    Ein Auserwählter also.

  3. Ralf sagt:

    Danke für die wahren Worte. Mehr brauche ich nicht zu schreiben.

  4. Giorgio Plaz sagt:

    @Herr Rauls

    Es ist meine Meinung.
    Und ich respektiere auch Ihre Meinung, kein Problem.

  5. Rüdiger Rauls sagt:

    Giorgio Plaz 20. Januar 2021 at 23:10

    "Der Deep State besteht aus sehr vielen Leuten, wovon die meisten allerdings passive, opportunistische Mitläufer sind. Die Leute werden nicht gewählt und werden nicht bei der Wahl einer neuen Regierung ausgewechselt. Sie bleiben und beraten die gewählten Neulinge."
    Ist das IHRE Meinung oder ist das gesichertes Wissen? In sich ist das alles sehr widersprüchlich, was Sie da sagen. Normalerweise wird der "tiefe Staat" als etwas Undurchsichtiges gehandelt, eine Elite, die sich nicht in die Karten blicken lässt. SIE aber geben vor zu wissen, dass er aus sehr vielen Leuten besteht. Wie viele denn? Genaue Zahlen erwarte ich nicht, nur ganz grobe Angaben: Dreistellig, vierstellig, sechsstellig?
    Da die meisten davon passive opportunistische Mitläufer sind, stellt sich die Frage, was soll der "Tiefe Staat" mit denen anfangen. Eine Elite, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Menschheit zu versklaven und eine neue Ordnung zu errichten, hat sicherlich kein Interesse an Passiven und solchen, die sich auf ihrem Alterssitzausruhen wollen, Und wie wird man dann Bestandteil des "Tiefen Staat"? Kann man sich bewerben? Schalten die Anzeigen? Bisher habe ich dergleichen nirgendwo gesehen, auch nicht in verschlüsselter Form. Wird man da offiziell Mitglied, möglichst noch mit Ausweis?
    Und dann wird es ja noch ganz haarig. Einerseits werden die Leute nicht gewählt, wie Sie so genau zu wissen vorgeben. Andererseits aber beraten die alten die Neulinge, die gewählt wurden, obwohl sie ja eigentlich nicht gewählt werden.
    Was ist denn das für eine weltfremde Erzöhlung. Das erinnert mir an ein Kindermärchen als an die sachgerechte Analyse einer gesellschaftlichen Erscheinung, wenn es sie denn überhaupt gibt. Also draußen in der Wirklichkeit, nicht in irgendwelchen verquasten Hirnen.
    Aber das ist ja das Schöne an Begirffen wie "Tiefer Staat". Jeder kann da hineinlegen, was ihm gerade so einfällt. Sie erklären nix, offenbaren keine Zusammenhänge, bieten aber eine Leinwand für die eigenen Projektionen. Bei den Katholiken ist es die unbefleckte Empfängnis Mariens, ein Dogma, das man glauben muss, weil es nicht nachgewiesen werden kann. Und bei den Religionsstiftern der Neuzeit, den Aposteln der Nach-Aufklärung, Den Predigern der virtuellen Realität, ist es ein "Tiefer Staat" oder eine "Modern Monetary Theorie" oder sonstige Hirngespinste.

  6. Regimekritiker_Dracula sagt:

    Naja, wenn man versucht Pest mit Cholera zu vergleichen, kann das schon mal schiefgehen. Immerhin hatte der Trumpel ein gefährliches Pompei hinter sich. Seine Wahlsiege verdankt er der grassierenden "Smartphone-Analphabetisierung". Deren Profiteure zogen ja schnell noch die Notbremse. Aber die "Twitterintellektuellen" bleiben [ver]dumm[t] und werden dem nächsten FaschoFührer treu hinterherlaufen. Wenn Trump eines gebracht hat, dann war es der Sand im Getriebe des Imperiums.
    Das war aber wirklich nicht seine Absicht. Dieses Lob verdient er nicht, aber er wird seinen Sand weiterstreuen, wie vor ihm "Russophoben". Das ist kein Grund sich als lachender Dritter zu fühlen.

  7. Giorgio Plaz sagt:

    @Alcedo
    Die amerikanische Regierung besteht vor allem aus dem Deep State, der die Politiker-innen "berät" und bitte nicht vergessen: Dieser Deep State reicht schon längst bis in alle Länder Westeuropas, den willigen Untertanenstaaten der USA.

    @Alle
    Ja, ja: Trump hat dieses und jenes beschlossen..
    Dies glaubte in den USA schon nach den ersten Monaten seiner Amtszeit kaum jemand aus dem Kreis der politischen Insidern mehr. Er soll ja ein Agent Putins gewesen sein..
    Aber die Zeitungen Westeuropas verkaufen täglich diese einfache, lächerliche Sichtweise und viele Leute kaufen es ihnen immer noch ab.

    War es nicht die Kanzlerin Deutschlands, die oft von "gemeinsamen Lösungen" redete? Das kaufe ich ihr problemlos ab. Aber wen meint sie mit "gemeinsam"? Das Volk? Wohl kaum.

    Überlegen Sie mal, vieviele Entscheidungen für einen grösseren Staat, wie zum Beispiel die USA, oder Deutschland, so über den Daumen gepeilt täglich anfallen und vergleichen Sie diese Zahl mit der Zeit, die für den amerikanischen Präsidenten (oder die Bundeskanzlerin), also meinetwegen 8 Stunden bei mittlerer Konzentration, zur Verfügung stehen.
    Es geht niemals auf – und trotzdem werden getroffene Entscheidungen in den meisten Medien voll und ganz der jeweiligen Führungsperson zugeschrieben.

    Zu einfach!

    Zum "Flagmat": Diese privaten Firmen (die in den USA allerdings grosse Teile ihres Einkommens durch allerlei Deals vom Staat beziehen -> Neoliberalismus) wollen natürlich wachsen und ihren Gewinn vergrössern. Für mich geht das ok.
    Ich habe mal ein Meeting verfolgt, in dem Herr Zuckerberg vom Kongress "gegrillt" worden ist. Bloss: Ich fand seine Antworten völlig ok und nachvollziehbar – für den CEO eines sehr grossen Unternehmens.
    Die Anschuldigungen und Forderungen von politischer Seite (zum Beispiel von AOC) fand ich daneben.

    Aus meiner Sicht macht eine Einteilung der Politik der US Parteien in "links" und "rechts" schon lange keinen Sinn mehr. Genau diese Einteilung ist eigentlich durch den "neoliberalen Angriff auf die Gesellschaft" (nach Noam Chomsky) verwässert worden.

    Mit einer Ausnahme: Die Grünen der USA verstehe ich klar als politisch links – und eigentlich vernünftig. Deshalb werden sie auch isoliert und haben bei Wahlen keine grossen Chancen. Beispiel: Frau Jill Stein. Aber die ist ja laut Medien gar keine Politikerin, sondern eine Aktivistin.
    Hallo?

  8. Krishna sagt:

    Herr Lenz,

    was den menschengemachten Klimawandel angeht, herrscht noch etwas nachlesebedarf. Es handelt sich hierbei um ein monokausales Konzept, welches wissenschaftlichem Diskurs und multifaktorieller Betrachtung nicht standhält. Ben Davidson bietet scon länger 10.000 $ jedem namhaften "Klimawissenschafter" für öffentliche Diskussion nach Maßstäben derWissenschaft:
    Hier zum reinhören:
    https://www.youtube.com/watch?v=rEWoPzaDmOA

  9. Fritz Walch sagt:

    FAGMAT ist die Abkürzung für die neue Weltordnung.
    (Facebook Apple Google Microsoft Amazon und Twitter)
    Der Krieg zwischen dem neuen Kapital und dem alten Kapital läuft.
    Black Rock koordiniert das neue Kapital, deswegen wird das alte Kapital verlieren.
    Die einzige Möglichkeit um die schöne neue Weltordnung zu verhindern ist ,
    wenn wir alle Schuldenfrei und Eigenbestimmt leben.
    Das alte System läuft vielleicht noch ein paar Jahre, aber es wird auf keinen Fall überleben.

  10. Hutmacher sagt:

    Trump ist nicht der Typ der loslassen kann und insoweit wird da sicherlich noch was kommen. Ich kenne eine USA aus Anfang der 70er Jahre und eine USA aus Ende der 80er Jahre, beide sind nicht miteinander vergleichbar; Wenn ich in den 70er noch gerne dort gelebt hätte, sah man Ende der 80er Jahre den kommenden Untergang in Form von Armut und Verwahrlosung innerhalb den USA schon kommen. Dieser Untergang könnte sich jetzt fortsetzen.

  11. Michael Haas sagt:

    Der Artikel ist schön geschrieben, schön formuliert. Aber das ist es dann schon, was ich vor allem daran gut finde. Die Einschränkung bezieht sich allerdings auf das Wichtigste, darauf dass Trump keinen Krieg vom Zaun gebrochen hat.

    Ansonsten ist diese Lobhudelei nicht angebracht.
    JULIAN ASSANGE ist weiter im Gefängnis. Unter der Administration von Trump wurde er aus der ecuadorianischen Botschaft verschleppt.
    Kriegsverbrecher wurden begnadigt. Was für ein fatales Signal ist so etwas!

    DT zwang US-Vasallen Boykottmaßnahmen gegen alle möglichen Länder mitzutragen, wollte D zwingen, die Nordstream 2 – Pipeline zu beenden, um dreckiges Frackinggas verkaufen zu können.

    Guantanamo wird weiter betrieben. Menschen leiden dort seit 19 Jahren, weil sie sich gegen die amerikanischen Angriffe wehrten.

    Das Vermögen der Superreichen wuchs unter Trump gigantisch an.

    Außerdem hat DT die israelische Siedlungspolitik unterstützt und Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkannt.
    Daneben behandelt er den Mörder MBS beinahe wie einen Freund.

    Trotzdem hätte ich Trump gewählt. Allerdings erschien mir die Wahl nur eine zwischen Pest und Cholera zu sein.

    Erlaubt mir, um Unterstützung für JULIAN ASSANGE zu bitten. Es gibt Mahnwachen in vielen Städten. Danke.

  12. Antti sagt:

    Der übliche A.-Lenz-Schwachsinn: ein faschistoider und sozio-/psychopathischer Milliardär, wie Trump, kann genausowenig eine "Lichtfigur" werden, wie ein machtbesessener Stalin, der auf Kosten Polens im Ribbentrop-Molotow-Pakt netterweise und vergeblich den nächsten Weltkrieg vermeiden wollte…
    Lenz hat nix kapiert und sollte die Klappe halten.

  13. Stefan Jung sagt:

    Dem ist nichts hinzuzufügen. Genau meine Meinung. DAnke

  14. Giorgio Plaz sagt:

    Zum Deep State und Ex. Präsident Trump

    Herr Rauls: Der Deep State besteht aus sehr vielen Leuten, wovon die meisten allerdings passive, opportunistische Mitläufer sind. Die Leute werden nicht gewählt und werden nicht bei der Wahl einer neuen Regierung ausgewechselt. Sie bleiben und beraten die gewählten Neulinge.

    Die beste Quelle für ihre Namenliste ist aus meiner Sicht der ehemalige CIA Analyst Ray McGovern, der den Deep State treffender als MICIMATT bezeichnet.
    MICIMATT = Military-Industrial-Congressional-Intelligence-Media-Academia-Think-Tank

    Wenn Sie hierhin gehen:
    https://raymcgovern.com/
    und MICIMATT im Suchfeld eingeben, dürfen sie mit Ihrer Namenliste beginnen.

    Es geht aber auch auf Deutsch: Die Rückkehr des Blob
    https://www.rubikon.news/artikel/die-ruckkehr-des-blob
    Da gibts auch ein paar Namen.
    MICIMATT auf deutsch = Militärisch-Industrieller-Kongressgestützter-Geheimdienstlicher-Medialer-Akademischer-Think-Tank Komplex.

    Bemerkungen:
    1. Der Angriff des "MICIMATT" auf Trump begann schon bevor seine Amtszeit begonnen hat. Ich persönlich gehe davon aus, dass er (vielleicht ausser Herr Flynn zu anfang) so gut wie keinen seiner Mitarbeiter selbst eingestellt hat. Er war zum Schluss eigentlich von lauter politischen Feinden als Beratern umgeben. Der Miccimatt hat ihn gleich in den Schwitzkasten genommen und nie mehr losgelassen. Er war zu Anfang ein politischer Anfänger und kannte die Verhältnisse in Washington DC gar nicht.

    2. Zu Ray McGovern: Er hat einen ziemlich langen Bart. Dahinter steckt folgende Geschichte: Als Assange in London festgenommen worden ist, hat Herr McGovern beschlossen, sich nicht mehr zu rasieren, bis Assange wieder frei ist. Na ja.. der Bart wächst noch immer.

    3. Der Deep State muss nicht zwangsweise negativ konnotiert sein. Zum Beispiel der Deep State der Schweiz (wir nennen den "das Beamtentum") hat lange gute Arbeit für die Schweiz und die Bevölkerung geleistet. Es kommt darauf an, was für Zielsetzungen Deep States haben.

  15. Alcedo sagt:

    Ein eher Linker hält eine Laudatio für Trump : ))
    Ich stimme überwiegend zu. (Nie vergessen, daß die amerikanische 'Demokratie' aus 2,3 vorausgewählten Personen besteht! Kümmern wir uns erst mal um unsere eigene Verwaltung.)

  16. Volker Birk sagt:

    Da sind wohl einigen die Gäule durchgegangen.

    Wer wissen will, ob Trump ein US-Präsident war, den deutsche Interessen geschert hätten, der kann sich ja gerne mal das Projekt Northstream 2 anschauen, und wie unter Trumps Präsidentschaft damit umgegangen wurde – die Drohung, eine deutsche Stadt zu bombardieren inklusive.

    Klar hat auch dieser US-Präsident auch Vorteile gehabt. Aber die hielten sich, wenn man vom Unterhaltungswert absieht, auch in Grenzen. So hat Präsident Trump keinen Krieg begonnen, aber sein “we keep the oil” in Syrien war auch nur unfreiwillig ehrlich.

    War Präsident Trump der schlimmste der US-Präsidenten? Für Europa vermutlich nicht. Die USA sind nun tiefer gespalten als je zuvor – wobei das keinesfalls die alleinige Schuld Trumps ist. Aber eine integrative Figur war dieser US-Präsident nun auch ganz bestimmt nicht.

  17. wappler1209 sagt:

    hallo germane, das aktuelle problem ist die massenweise vorhandene angst. wie viele vielleicht nicht wissen wird trauma – oder angst vererbt. schon vor corona hatten 6 von 10 deutschen noch probleme mit dem 2. weltkrieg. ich kann das so sagen, denn ich habe diese "weisheit" von einer traumatherapeutin. und seit 1945 ist ja nix besser geworden. wir haben also weltweit heute 7 oder 8 von 10 menschen, die im angst und fluchtmodus sind. auch dies eine sehr gute erklärung für die obrigkeitshörigkeit.
    wenn jemand (unbewusst) angst hat -kann man durch draufsetzen einer neuen angst (corona) diesen
    menschen in den wahnsinn treiben. und das passiert gerade. im angst und fluchtmodus ist das hirn
    ohne sauerstoff. gestern stoffmaske, heute ffb 2 (lustig) – morgen ganzkörperkondom. der film das hamburger syndrom wurde auf youtube gelöscht. dort hat ein regisseur schon 1979 exakt das szenario
    gefilmt was grade abgeht…..ich teile die meinung von Alexej Sesterheim – wir alle müssen SELBER wieder raus aus der angst – (zumindest versuchen) – das andere kommt dann von selber. die frage bleibt nur – wie lange wir diesen wahnsinn zulassen werden. wer den film das hamburger syndrom angucken will – schreibe mir auf telegram – ich leite dann das video weiter. liebe grüsse und kraft an alle – hermann webler

  18. Giorgio Plaz sagt:

    Ich halte diesen Artikel für hervorragend.
    Etwas vom Besten, das ich aus dem deutschen europäischen Sprachraum bis jetzt gelesen habe.
    Besten Dank an die Autoren.

  19. Rüdiger Rauls sagt:

    Ich frage mich bzw. die Autoren dieses Beitrags, was sie damit aussagen wollen. Ist das ein Bekenntnis zu Trump? Nur stellt sich die Frage, was hat Trump heute noch davon, wo er doch ab morgen kein Präsident mehr ist. Gut, der Beitrag versteht sich als Danksagung, Huldigung. Das kann man machen. Aber was soll damit erreicht werden? Da würde ein einfaches Dankeschön ja reichen. Oder versucht man sich zu erklären, warum das amerikanische Volk, zumindest seine Mehrheit, nicht die eigene Einschätzung der Verdienste des scheidenden Präsidenten teilt? Es sieht danach aus. Denn im Folgenden werden die Verdienste Trumps aufgezählt, wobei sehr viel Aufwand betrieben wird für das Zurechtbiegen. Aber dennoch bleibt die Frage: Wenn nach Ansicht der Autoren Trump so viel Gutes getan hat, wieso wurde er dann abgewählt? Mit der Antwort machen es sich die Autoren einfach:
    „Trump und unabhängige Beobachter werfen dem amerikanischen »Tiefen Staat« vor, massiv in die Wahl eingegriffen zu haben“. Der "Tiefe Staat" steckt also hinter Trumps Wahlniederlage? Aber: Hat der "Tiefe Staat" gewählt oder Millionen von Amerikanern? Es steht fest, dass Trump erhebliche Stimmenzuwächse hatte, aber auch die Demokraten (siehe dazu meinen Beitrag hier "Trumps letztes Gefecht"). Und wer sind die unabhängigen Beobachter? Wer erklärt sie zu Unabhängigen? Von wem sind sie unabhängig?
    Wie jedoch soll der "Tiefe Staat" in der Wirklichkeit, nicht in den Theorien in den Köpfen, das Wahlergebnis manipuliert haben? Hat er hinter jeden Amerikaner jemanden gestellt mit einer Maschinenpistole. Müssen wir uns das so vorstellen, wie die Medien des Wertewestens uns das Abstimmungsergebnis auf der Krim verklickern wollten? Danach hatte Putin die Krim-Bürger gewaltig unter Druck gesetzt. Erleben wir dieses Erklärmuster nun seitenverkehrt für die USA? Oder hat der "Tiefe Staat" jeden Bürger der USA angeschrieben und ihm den Abstimmbogen mitgeschickt? Ist in den Wahllokalen eine Delegation des "Tiefen Staat" aufgetaucht und hat den Bürgern klar gemacht, wie sie abstimmen sollen? Und wenn der "Tiefe Staat" sich schon so viel Arbeit macht und so viel Einfluss zu haben scheint, warum hat er dann überhaupt wählen lassen bzw. nicht alles so arrangiert, dass es keine zweifel am Ergebnis geben kann? Denn die Mittel dazu scheint er ja zu haben. Und wie setzt er denn all das auch in Wirklichkeit um? Es muss ja schließlich Menschen geben, die seine Anweisungen in den Wahllokalen und dahinter, in den Auszählungsbüros, befolgen. Es muss demnach eine gewaltige Truppe geben, die dem "Tiefen Staat" verbunden ist oder aber so dämlich, dass sie nicht merken, dass sie Anweisungen vom "Tiefen Staat" erhalten statt von Vorgesetzten. Sind die auch durchsetzt vom "Tiefen Staat"? Fragen über Fragen, die die praktische – nicht die theoretische – Umsetzung eines solchen Vorhabens unmöglich machen, ohne dass eine breite Öffentlichkeit darauf aufmerksam würde. Denn alle feingesponnenen Pläne sind nur Makulatur, wenn man nicht auch Menschen findet, die bereit und in der Lage sind, solche Pläne in der Praxis umzusetzen, möglichst auch noch geheim, damit niemand sonst etwas merkt.
    Vor allem aber: WAS und WER soll der "Tiefe Staat" sein? Da doch alle davon reden, muss es ja auch einige geben, die wissen, WER der Tiefe Staat ist, welche Personen gehören ihm an. Denn so wie der offizielle Staat durch Personen getragen und sichtbar wird, so muss es auch beim "Tiefen Staat" Menschen geben, die ihn tragen. Namen bitte!

  20. Alexej Sesterheim sagt:

    Danke, Bateseba N’Diaye und Anselm Lenz für diese Analyse und diese Dankesadresse an Donald Trump.
    Möge Gott und mögen wir selber uns beistehen!

  21. Klaus Rabba sagt:

    Frau Emcke, Sie haben Recht, was die Frustration über die unaufhörlichen Attacken gegen unsere Grundrechte angeht und folglich ein abgrundtiefes Misstrauen auslöst. Ich empfehle die Sendung M-Pathie mit dem Gespräch zwischen Rüdiger Lenz und Thomas Berthold. Letzterer, ein Fußballstar, ist kein investigativer Journalist oder Buchautor, aber er drückt unser Empfinden recht gut aus und resigniert auch nicht. Sehenswert.

  22. Frowe Hulda sagt:

    @ Udo Cremers das ist Sächsisch

  23. Udo Cremers sagt:

    An Germane: Was sind denn FFB2 Masken? Eine Mutation der FFP2?

  24. Isabelle Emcke sagt:

    Ja, ich werde nicht wählen, wozu auch. Man kommt zu dem Punkt, wo man sich nur noch angewidert von der Politik und den Mächten im Hintergrund wegdrehen will und denen alles im Stillen verweigern will, wie diese Impfung, Maskenzwang im Freien, Wahlen,ihre Medien schon lange.. Weg von den sozialen Medien, weg von Google.. So weit man das noch kann – weg von dem ganzen System.. Eine Art von kognitiver Dissonanz stellt sich klammheimlich ein.. Wie damals in der DDR, wo man sich solange in stiller Kritik und unterschwelliger Verweigerung (die, die es versucht haben..) arrangiert hat, bis es in der Masse nicht mehr ging.. Da werden wir auch wieder hinkommen. Ich für meinen Teil habe Null Vertrauen in irgendwen oder irgendwas ausser in die in mir still schlummernde Gewissheit, dass es auf Dauer so nicht weiter geht und nur wir selbst es sind, die uns helfen können und die an ihrer Vernunft festhalten und sie pflegen müssen.

  25. Germane sagt:

    #Isabelle
    Das wird nicht notwendig sein, die Mehrheit der Deutschen ist so mit Dummheit geschlagen, dass es keines Wahlbetruges bedarf. Die gehen alle am Wahlsonntag schön brav zur Wahlurne und geben wieder ihre Stimme ab, im wahrsten Sinne des Wortes. Auch die Mehrheit die hier bei KenFm rumhängt… und wenn es dann noch härter kommt, dann folgen sie einem Künstler und meditieren zu Pipi Langstrump Musik – was sie dann Protest nennen. Wen ndie Polizei ihnen dann den Kopf einschlägt, bleiben sie schön ruhig und gehen in sich mit der Frage: Was habe ich getan, dass ich diesen friedliebende Polizisten so erzürnt habe, dass er mich geschlagen hat. Jetzt hat der wegen mir sicher ein schlechtes Gewissen, wenn er nach Hause kommt…
    Es wird natürlich auch dann noch ganz mutige geben, die über Seiten wie Change.org Petitionen anstreben, wie letzte Woche als Söder sich den Spass erlaubt hat und FFB2 Masken Zwang angeordnet hat – der gute Söder hatte doch erkannt, dass das neu eröffnete Werk in Landshut für FFB2 Maken einen Absatzmarkt braucht, wenn die Baumärkte schon zu sind, wo die Dinger sonst für Handwerker verkauft wurden um vor Staub und Späne zu schützen – in der Petition bettelte dann die Petantin und bat Herrn Söder, er möge seine Entscheidung doch noch einmal überdenken und bitte zurück nehmen. Söder hat nachgedacht und nun haben wir einen Verlängerung der Repressalien, der Nötigungen, der Demütigungen…
    Nein wirklich, die Deutschen brauchen keinen Wahlbetrug, die wählen immer das was sie hatten, denn da weiß man doch was man hat… 😉

  26. Isabelle Emcke sagt:

    Werden wir in Deutschland auch Dominion Wahlmaschinen und Smartmatic Software benutzen?…

  27. Isabelle Emcke sagt:

    Die Republik ist tot (1871) – Lang lebe die Republik! Mal sehen…

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