Das Angsthasenland | Von Ralf Rosmiarek

In Coronazeiten wurde der Bürger, eigentlich Souverän einer Demokratie, zum eingeschüchterten Befehlsempfänger degradiert.

Ein Kommentar von Ralf Rosmiarek.

Fürchtet euch nicht“ soll der Engel des Herren bei der Geburt Jesu zu den Hirten gesagt haben. Die Botschaft der politischen Kaste an „ihre“ Bürger besagt das Gegenteil: Fürchtet euch — unbedingt und andauernd. „Christliche“ Parteien wirken bei dieser massiven Angstkampagne federführend mit. In einer sinnentleerten, materialistischen Gesellschaft besteht die letzte verbleibende Sicherheit darin, das kleine körperliche Leben, das in uns ist, möglichst zu verlängern. Daher können Mächtige die Menschen auch bei dieser Urangst, zu sterben, „packen“ — und sie dazu überreden, alles aufzugeben, was das Leben eigentlich lebenswert macht. Anstatt Risiken einzugehen und um Freiheit und Menschenrechte auch mal kraftvoll zu kämpfen, ducken sich die Bürger eingeschüchtertert unter der Knute ihrer Zwingherren und überreden sich selbst noch dazu, dass das alles schon seine Richtigkeit habe mit dem Gesundheitsschutz. Solange der Mut nicht in immer mehr Menschen wiedererwacht, werden sie wohl als Schrumpfform ihrer selbst dahindämmern.

Es scheint völlig gleichgültig, ob dieses Land von dem einen und anderen als Vaterland oder Mutterland, gar Heimatland wahrgenommen wird oder es letztlich nur eine Fläche ist für „diejenigen, die schon länger hier leben“, so Merkel. Dieses Gebiet ist doch nur eines noch: Angsthasenland. Ein Land am stimmungsmäßigen Abgrund zudem. Von einem Virus und nachfolgender Virenhysterie gezeichnet.

Im Dauermodus prasselt auf den Bürger durch Medien und Politik ein: Gefahr, Achtsamkeit, Abstand, Risiken, Killervirus, Langzeitschäden, Krise … Spaß und Lebensfreude sind als Leben ausmachende Konstanten längst weit unter den Nullpunkt gerutscht. Junge Menschen, die zur Party bitten, sind schließlich verblendete und verzogene Moralignoranten, die den Tod ihrer Eltern und Großeltern schulterzuckend billigen. Fleischverzehrer huldigen der Völlerei, der Ökozid geht ebenfalls auf ihr Konto, rot-grüne, inzwischen auch schwarze Gutmenschenfantasie erinnert beständig daran.

Der Versuch des Kennenlernens und der Liebeswerbung von Frauen und Männern unterliegt zunehmend sexistischer Verdächtigung. Der weiße (alte) Mann ist in jedem Falle länger schon als der Schuldige ausgemacht. Aber dem ist zu begegnen, weiß etwa Lou Zucker und das vormalige Hofblatt der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands, das Neue Deutschland, wird den nötigen Raum zur Aufklärung gewähren: „Bis wir das Patriarchat abgeschafft haben, brauchen wir dringend strikte Einkommens- und Vermögensbegrenzungen für Männer — aus Sicherheitsgründen.“

Variierend zwischen zermürbt, gereizt und explosiv somit die psychische Befindlichkeit. Variieren mag diese Befindlichkeit auch am jeweiligen Ort der Behausung, sei sie also dörflich oder städtisch. „Sogar ganz normale und seriöse Leute werden in Anrufen und E-Mails regelrecht aggressiv“, stellte Ex-Bundesverkehrsminister, der CSUler Peter Ramsauer bereits in den Maitagen des hinter uns liegenden Jahres mit Erstaunen fest.

Seitdem: Eine Politik der Lebensvergessenheit, ja, der Lebensverkommenheit greift um sich und bricht sich unmittelbar weiter — die längst vorgezeichnete — Bahn: „Es ist alles verrottet“, so schrieb bereits am 24. April 2013 der französische Publizist Olivier Guez mit Blick nicht allein auf die französische Situation in seinem Beitrag „Es liegt was in der Pariser Luft“ für die Frankfurter Allgemeine Zeitung und legte nach — „die politische Klasse (sei) diskreditiert“, habe sich vor allem aber „als unfähig erwiesen“.

Diese Beobachtung hatte vielleicht nicht zuletzt damit zu tun, dass sich länger schon eine allgemeine Schläfrigkeit über die Bürger der einzelnen europäischen Staaten legte, weil europäische Politiker es unternahmen, alles Politische aus der Gesellschaft zu verbannen. Unpolitischer Schlaf ist ja schließlich gesund und eignet sich dann hervorragend, um das Wahlvolk hinsichtlich des Desinteresses zu brandmarken — als gesinnungslos, politikverdrossen, demokratiefeindlich, hochgefährlich. Die müde Mattigkeit des Bürgers führt offensichtlich zu immer munterer werdenden Politikern. Zwar folgt Grundrechtseinschränkung auf Grundrechtseinschränkung, doch Markus Söder verkündet frohgemut angesichts kritischer Stimmen: „Wir lassen uns unsere Demokratie nicht kaputt machen.“

Paul Schreyer kommentiert deshalb sehr zu recht:

„Was Söder vielleicht eigentlich meint: Wir lassen uns den Lockdown und damit den — politisch so nützlichen — Ausnahmezustand nicht kaputt machen.“

Die Großkopferten der Politik feiern sich noch nach jeder Wahlniederlage, mag auch am Wahlsonntag selbst etwas inszenierte Aufregung herrschen. Am Montag dann ist vergessen, dass die Macht in der Demokratie nur geliehen ist. Vergessen ist ebenfalls sofort, dass es nur ein paar Prozentpunkte sind, die die Herrschaft legitimieren. Die danach eingegangen, oft sogar zuvor ausgeschlossenen Allianzen sind durch den Wähler selten in der Nachbetrachtung goutiert. Ein Alptraum eben.

Der damalige Premier von Luxemburg, Jean-Claude Juncker äußerte machtberauscht und sehr unverblümt: „Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter — Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“

Inzwischen dürften wir erkannt haben: Die Vision ist zur bitteren Realität geworden. Der Bürger wird als Untertan von denen missbraucht, die Politik zu ihrer Sache (v)erklärten: Der eigentliche Souverän degeneriert zum Botschafts- und Befehlsempfänger, ihm bleiben Ver- und Gebote, bleiben Befehl und Zwang.

Aber vielleicht ist auch einfach nur mit dem Souverän nicht viel los und er will eben seine Ruhe haben. Mit Lisa Eckhart ist in jedem Falle festzuhalten: „Nun gibt es aber neben solchen, welche schlichtweg zu intelligent sind, um sich manipulieren zu lassen, auch solche, welche schlichtweg zu schlicht sind.“

Mentaler Abgrund

Ein Land am mentalen Abgrund. Vorbei ist die Zeit, als Fürst Otto von Bismarck im Norddeutschen Reichstag rief: „Ein Appell an die Furcht findet im deutschen Herzen niemals ein Echo.“ Vorbei scheint die Zeit, als den Christen die Verlockung galt: „Fürchtet Euch nicht!“ und der Beter mit dem Psalmisten seinem Gotte sang: „Du bist mein Schirm, du wirst mich vor Angst behüten.“

Nur ganz nebenbei sei deshalb an dieser Stelle gefragt, wie sich die staatlichen Zahlungen von etwa 569 Millionen Euro, die sogenannten Staatsleistungen, im vergangenen Jahr an die Kirchen noch verstehen lassen, die der Jurist Johann-Albrecht Haupt bilanzierte? Zahlungen an eine Institution, die jegliche Aufgabe verloren hat, da augenscheinlich das christliche Bekenntnis des Glaubens: „Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen …“, bedeutungslos und obsolet erscheint. Kein Geringerer als der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland Heinrich Bedford-Strohm verkündet diesen Abschied von Gott, und er muss es doch gemäß seiner Position schließlich wissen: „Wir müssen Abschied nehmen von einem Bild von Gott als einem, der alles unter Kontrolle hat.“

Was aber bedeutet ein Gott ohne Allmacht? Was bedeutet es für eine Kirche, die sich ihres Glaubens schämt, wenn sie kein Reden mehr kennt über Krankheit und Tod, über „letzte Dinge“ eben? Wenn der Kirche leeres Grab, Auferstehung und Paradies peinlich sind und ihr die Dimension des Ewigen und mithin der Trost verlustig sind, dann sollte sie endlich und sehr bescheiden auf die staatlichen Zuwendungen verzichten und vielleicht sogar freiwillig an Rückerstattungen eben dieser Staatsleistungen sowie der Kirchensteuer denken, denn der Gläubige darf sich um seinen Glauben betrogen fühlen.

Es mag, wie der katholische Kirchenführer Reinhard Marx meint, durchaus sein, „dass es mehrere Wege des Glaubens gibt“, die Kirchenmitglieder mögen sich allerdings fragen, von welchem Glauben überhaupt hier gesprochen wird. Obsolet jedenfalls auch — denn niemand bedarf mehr Ermutigungen dieser Art und deshalb besser mit dem Mantel des Schweigens und dem Maulkorb zu versehen, ist der Einwurf des Reichskanzlers Bismarck dann am 6. Dezember des Jahres 1888: „Wir Deutsche fürchten Gott, aber sonst nichts in der Welt.“

Ganz am Rande sei aber doch gefragt, denn es könnte aufschlussreich sein, was es denn überhaupt (noch) auf sich hat mit dem scheinbar rudimentären „C“ im Namen zweier deutscher Parteien? Was also ist das Christliche? Wird es vielleicht doch sichtbar in der eingangs erwähnten Lebensvergessenheit oder Lebensverkommenheit und spiegelt sich im Abstrusen und Desaströsen dieser Tage? Verkommen und zynisch jedenfalls ist die Aussage des ehemaligen Vorsitzenden des Deutschen Ethikrates, des Theologen Peter Dabrock, der im Hinblick auf Kranke und Sterbende einer Befristung von Grundrechtseinschränkungen das Wort redet: „Menschen sterben oft auch allein im Operationssaal.“

Wirkt also doch der Glaube in die Politik hinein, der jene „volle Befestigung des Gemütes in einer höheren Welt“ ermöglicht, damit sich in der Christenheit ausbreiten kann, „jene echte Geringschätzung des Lebens“, der sich letztlich „die wahre, sittliche Todesverachtung“ verdankt, von der der ehemalige Rektor der Universität zu Münster, der Moraltheologe und „Apostolische Protonotar“ Joseph Mausbach seinerzeit so zuversichtlich fabulierte?

Todesangst sollte für den Christen jedenfalls nicht das Mittel der Wahl sein, das ist dann die zweite Seite dieses „Fürchtet Euch nicht!“, die Abkehr vom Leben auf dieser Erde. Wäre vielmehr nicht noch immer zu beten: „Mein Gott und Herr, ist es dein Wille und Befehl, dass ich sterben soll, so bin ich herzlich wohl zufrieden“? Vielleicht formuliert man seinen Gottesanruf heute nicht mehr so feierlich, doch die christliche Versicherung hätte noch immer Gültigkeit, wäre es dem Glauben ernst: „Mit Freuden will ich den Tod erwarten.“ Glaubensgewissheit aber herrschte, „sterben muss ich und mit mir alle Menschen, und so weiß ich keine bessere Zeit als die, welche du selbst bestimmst und benennst“. — „Fürchtet Euch nicht!“ — Ein durchaus gefährlicher Ruf!

Spaltungen und Cäsarenwahn

Ein Land zieht seine Gräben, zieht sie tiefer und tiefer. Bürokratische Willkür und politische Enthemmung, wohin der Betrachter auch blickt. Jeder, in der Demokratie der Bundesrepublik jedoch keinesfalls vorgesehenen, Beschlusskonferenz zur sogenannten „Corona-Lage“ von Bundeskanzlerin und Ministerpräsidenten folgt eine stetige Vermehrung an Zumutungen und Drangsal. Der Cäsarenwahn, nach Konrad Lorenz eine „sehr reale Erkrankung“, grassiert innerhalb der politischen Kaste.

Aus dem (vielleicht) anfänglich idealen „Du sollst“ wurde zügig das harsche „Du musst“ des politischen Ideologen.

Doch da es um die Sehschärfe des Souveräns seit Jahrzehnten nicht gut bestellt ist, wird es beinahe zur Unmöglichkeit, die autoritäre Schlange im ideologischen Dickicht zu erblicken. Die Hinterlassenschaft der fortschreitenden Erblindung: Ein Land tief gespalten in Freunde und Verächter der Freiheit und der Grundrechte. Unüberbrückbar? Es scheint beinahe so. Da sind einmal die Gegner der Corona-Politik, auch sie bunt gemischt in Erkenntnis- und Gefühlslage. Gilt den einen das COVID-19-Virus nicht gefährlicher als andere Viren eben auch, eingedenk des mit jeglichem Leben einhergehenden Risikos, gilt bei den anderen zwar größere Vorsicht, doch sind ihnen die Regierungsmaßnahmen unverhältnismäßig bis rechtswidrig.

Und dann verbleibt da eine noch große Menge an beglückt Angst-Gläubigen oder „Nothsüchtigen“, so Friedrich Nietzsche, die sich willigst führen lassen von Mainstream-Medien und vermeintlicher Gesundheitspolitik. Angesichts solcher Gläubigen erhält die Vermutung des Historikers Volker Reinhardt große Plausibilität: „Offenbar ist der Mensch so organisiert, dass er einem übergeordneten Rechtgläubigkeitsverband angehören will … Er möchte einer Gemeinschaft angehören, die die Welt richtig sieht.“

Befriedigt bis begeistert zeigt sich der Rechtsgläubigkeitsverband jedenfalls von unsinniger Maskierung, von Abstandsregeln, Hygienevorschriften, Kontaktverboten — selbst bei Todkranken noch —, Reisebeschränkungen, Hausarresten, Kultur- und Sportverboten, Dauerschulferien, Berufsverboten, der 15-km-Leine … Denn ihnen steht das Heilsziel, zumindest was das Corona-Virus betrifft, vor Augen: die Impfung!

Der (deutsche) Angsthase und Notsüchtige aber darf seinen Zustand freilich weiterhin wohlig-schaurig ausleben. Das Potential für Ängste und fortdauernde „demokratische Zumutungen“, so Merkel, ist schier — wie auch anderes — grenzenlos: Klima und Erderwärmung, Gletscherabschmelzung, CO2-Ausstoß, Pestizide, Antibiotika, Diesel …

Deutsche Befindlichkeiten

Die Voraussetzungen des Spaltungszustandes der Gesellschaft hat Michael Klonovsky schon im Jahre 2019 brillant analysiert: „Die sozialistische Mentalität, die antibürgerliche Mentalität, die Kollektiv- oder Herden-Mentalität, die Mucker- und Maulkorb-Mentalität, die Sozialneid-Mentalität, die Gleichheit über Freiheit stellende Mentalität, all das hat überlebt — und zwar, weil dieser Mentalität im Westen ein großes artverwandtes Soziotop entgegenseufzte“ und unvermindert entgegenseufzt. Deutsche Befindlichkeit. Spuren davon nachhaltig in den Köpfen eingebrannt.

Drittes Reich, real existierender Sozialismus und fünfzehn Jahre System Merkel wirkten und wirken als unablässige Verstärker dieser religiös-ideologischen Bewussteinslage. Wer dann nicht mit der Meinung von „Medien-“, neuerdings auch „Kulturschaffenden“ und den Regierenden mitgehen will, der wird als Ketzer gebrandmarkt, wird verleumdet und diskreditiert. „Wann immer Menschen mit widersprechenden Doktrinen aufeinandertrafen, entstand stärkster Widerwille auf jeder Seite, jede war überzeugt, die andere sei in Irrtum befangen“, befand der amerikanische Journalist Philip Wylie. Denn die offizielle Doktrin — im Neusprech Narrativ genannt — gewährt den Rechtgläubigen persönliche Befriedigung. Die Corona-Doktrin der Bundesregierung ist freilich nicht mehr als eine unverifizierte (wissenschaftliche) Hypothese.

Wissenschaft ist aber immer ein Prozess der Erkenntnissuche und einhergehend mit einer Pluralität durch von Vernunft getragenen Stimmen.

Somit kann es keine wissenschaftliche Politikberatung geben, die eine zentrale staatliche Planung des Lebens von Menschen einfordert und als „aus wissenschaftlicher Sicht unbedingt notwendig“ ausweist. Eine solche Behauptung ist ein eklatanter Missbrauch der Wissenschaft.

„Wirklich satanisch aber wirkt sich die Indoktrinierung erst dann aus, wenn sie ganz große Menschenmengen, ganze Kontinente, ja vielleicht sogar die ganze Menschheit in einem einzigen bösen Irrglauben vereinigt“, schrieb Konrad Lorenz. Geradezu prophetisch setzt er hinzu: „Eben diese Gefahr aber droht uns jetzt.“ Es wäre fatal und lebenszerstörend, versuchte man tatsächlich, die bereits in der Aufklärung angelegte Spannung zwischen Freiheit und Szientismus zugunsten des Szientismus und seiner politischen Verwendung aufzulösen. Rechnen und Messen sind mitnichten die einzig wissenschaftlich legitimen Erkenntnisweisen.

Wissenschaft darf keinesfalls zur Staatsreligion erhoben werden: Es gibt einfach kein Wissen, mit dem sich eine Planung der Gesellschaft rechtfertigen ließe, die sich über die Freiheit der Individuen hinwegsetzt.

Aufklärung bedeutet noch immer: Ausgang aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit. Das weiß auch Frau Bundeskanzler Merkel, „denn ich begreife Prozesse in ihrem Gesamtverlauf“, tönt es aus ihr. Dieses umfängliche Begreifen, dieser „theoretische Vorsprung“ weckt bei manchen Zeitgenossen Reminiszenzen an die alte SED-Hymne — Die Partei, die Partei, die hat immer recht. Ein Absolutheitsanspruch, Theorie und Praxis, Erkenntnis und Moral einschließend — eine monströse Anmaßung. Oder sollte tatsächlich das Regieren mit Angst, mit Zwang, mit Mobbing und sozialer Ächtung, mit Enge, mit Kontaktverbot, mit Maulkorb, mit derzeit 15-km-Leine die Ultima Ratio, somit „alternativlos“ sein?

Der Bundeshofnarr und Kabarettist Karl Lauterbach weiß jedenfalls: „Mit Dauer der Covid-Krise werden immer mehr Menschen jetzt depressiv. Das liegt nicht am Shutdown, sondern an der Bedrohung durch das Virus selbst.“ — Ach ja, die Angst … Besser dann aber doch mit Friedrich Schiller: „Ich fürchte nichts mehr — Arm in Arm mit dir / So ford’r ich mein Jahrhundert in die Schranken.“

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Dieser Beitrag erschien am 28.01.2021 im Rubikon – Magazin für die kritische Masse

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Hinweis zum Beitrag: Der vorliegende Text erschien zuerst im „Rubikon – Magazin für die kritische Masse“, in dessen Beirat unter anderem Daniele Ganser und Rainer Mausfeld aktiv sind. Da die Veröffentlichung unter freier Lizenz (Creative Commons) erfolgte, übernimmt KenFM diesen Text in der Zweitverwertung und weist explizit darauf hin, dass auch der Rubikon auf Spenden angewiesen ist und Unterstützung braucht. Wir brauchen viele alternative Medien!

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung.

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14 Kommentare zu: “Das Angsthasenland | Von Ralf Rosmiarek

  1. Outlaw sagt:

    Fürchtet Euch nicht !…….
    Ein gut gemeinter Ratschlag ,den aber jeder nur für sich selbst in Anspruch nehmen kann ,wenn er "Jesus" im Herzen hat .Alles Andere steht vielleicht Christ drauf oder dran ,oder wird auf selbigen" C" Märkten verkauft,vor allem im Bundeslobbymarkt in Berlin ,wenn denn nicht die Plandemie der Unchristen mit den unwissenschaftlichen , wechselhaften, Befehlsausagen weiter durch-"gesetzt "wird ,da alles ja seit neuestem politische Entscheidungen sind !
    Die kommenden Maßnahmen -Jahre , covid 22 ,Billy-Boy 23 und mehr Kill25 , gate´s immer mehr ,nicht nur der Deutschen Bevölkerung, am Arsch vorbei ,weswegen vielleicht die europäische "Grundkonsummasse " etwas reduziert werden soll? Gerade wegen der vielen Re- Gierungs-Gelddrücker-Versprecher ,müssen immer mehr am Hungertuch nagen ,wobei Halstücher schon bestraft werden und durch SS-V2 Masken erkauft werden müssen,will man dem Quarantänelager ,bei Verweigerung entgehen . Dafür kann man noch freudig abgespritzt werden ,wenn man sich wieder dem Traum von Freiheit nähern möchte ,der natürlich nach gutdünken durch kommende implantierte Nanochips,welche nicht von Chio stammen , ein jähes Ende finden kann .Die vorgeschrittene 5-G-Überwachung setzt der PC-Jugend den Verblödungsrahmen auf ,während der kragenplatzenden Generation mit dem EU- "Lauf -Pass " Beine gemacht werden .

    Tja ,man muss zugeben trübsalhafte Jahre ,die nichts Gutes verheißen und "fürchtet Euch nicht "werden viele gar nicht verinnerlichen können . In lieblosen Zeiten ist es gut dem bösen Treiben zu entgegnen ,nach Möglichkeit mit liebevollem Umgang ,was sicherlich nicht einfacher wird .Darum ,gut wer sein Haus auf den Fels gebaut hat ,denn die Zukunft ,die viele der Mammoneliten nicht begreifen ,muss man etwas weiter sehen ! Die mächtigen Kurzsichtigen werden dann aber große Augen machen und dürfen dann Heulen und Zähneknirschen beisteuern .

  2. Kristana sagt:

    Hihi…
    Als würde das Christentum jetzt erst auf ganzer Linie versagen. Ist doch nix Neues.

    Bibel:
    Matth 5,34 Ich aber sage euch, daß ihr überhaupt nicht schwören sollt, weder bei dem Himmel, denn er ist Gottes Thron, 35 noch bei der Erde, denn sie ist der Schemel seiner Füße, noch bei Jerusalem, denn sie ist die Stadt des großen Königs. 36 Auch bei deinem Haupt sollst du nicht schwören, denn du kannst kein einziges Haar weiß oder schwarz machen. 37 Es sei aber eure Rede: Ja, ja! Nein, nein! Was darüber ist, das ist vom Bösen.

    Amtseid
    „Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.“

    Finde den Fehler 😉

    Willst du Christ sein oder Jesus nachfolgen?

    • Poseidon sagt:

      Liebe Kristana
      Der eine betet beim rauchen und der andere
      raucht beim beten.
      Holy Smoke, wer folgt jetzt Jesus und wer nicht?
      Finde den Fehler beim Liebe abwiegen ?

    • Outlaw sagt:

      ……………..ääämm BINGO ! "Sowahr mit Gott helfe "! Dazu sollte man wissen ,wer das sein könnte ,denn davon gibt es viele !
      Z.B. :Die Bangster-Götter,die Pharma-Götter ,die Lobby-Götter ,die Mammon-Götter …usw. Es reicht gar nicht sie aufzuzählen .
      Doch wie es aussieht sind die Reden unserer Mutti- Mario-Netten ein Ja und ein Nein und vermutlich durch viele Geister -Götter gebunden ? Wer also den wahren" BUND" eingegangen ist ,kann sich aus dem " bunten Wahnsinn" ausklinken ,auch wenn man in der Welt lebt ! Das Vertrauen ist da ,die Führung gewiss und die Rettung schon geschehen . Damit Gottes Segen ..und die rauchenden Beter machen einen guten Anfang ,wenn es denn der Richtige ist ?

  3. Antti sagt:

    Ein sowas von SINNLOSER Artikel: wie man sieht, heißt "Rubikon" (jaja, trotz "Mausfeld und Ganser") nicht unbedingt "gut", und das gilt auch zunehmend für "Kenfm" mit der Wolff-Endlosschleife, der immer langweiligeren "Macht um 8" und vielen noch belangloseren Schreibern…
    Der "zweitverwertete" Rosmiarek nervt mit unzeitgemäßen Bibelzitaten und Gottesfragen (wo ein einziges "Fürchtet euch nicht" gereicht hätte), vergleicht die "Corona"-Zwangsmaßnahmen mit der wohlbegründeten Aufforderung, den Massenfleischkonsum und das Patriarchat einzuschränken (und hält es offenbar für normal, daß sexistische alte häßliche reiche weiße Männer die "schönsten" Frauen kriegen oder vergewaltigen dürfen…), und zur Frage der Indoktrination zitiert er ausgerechnet den sozialdarwinistischen Alt-Nazi Konrad Lorenz mit seinem Kapitalismus-tauglichen sogenannten "Aggressionstrieb"…
    Die anderen Zitate sind belanglos, und was der Autor mit dem GANZEN sagen will, bleibt schleierhaft: vertane Zeit !
    Autoren-Kurzbiographien wären nett, damit man mal sieht, aus welchen Ecken solches teils reaktionäre Larifari kommt.
    (Nützt allerdings nicht immer, wie man z.B. an dem teils reaktionären Seicht-Laberer Precht sieht…)

  4. H U Friedrich sagt:

    Eigentlich ein guter / gutemeinter Beitrag, aber zu wenig differenziert.

    Zitat: "Vorbei scheint die Zeit, als den Christen die Verlockung galt: „Fürchtet Euch nicht!" Fehler Eins: Diese Zeit ist nicht vorbei, denn Christen fragen zuerst nach der Wahrheit, und demzufolge gibt es für Furcht, obwohl menschlich, sehr wenig Raum. Daneben ist es keine "Verlockung", sondern ein Gebot durch Jesus Christus.

    Fehler Zwei: C-Parteien und Kirchen mit Christentum gleichzusetzen, ist geradezu grotesk. Sollte das Satiere sein, dann bitte klar vom Text trennen. Laut Bibel ist Gott allmächtig. Wenn ein "Bischof" also sagt, Gott sei nicht allmächtig, dann steht er außerhalb des Glaubens, und im selben Verhältnis zum Christentum wie ein Sektenführer, Buddhist, Satanist, Heide oder Hindu – egal wie er sich nennt!

  5. roteflora sagt:

    Wir unterlaufen die Scheiss Maßnahmen so gut es geht. Aber wie kann man sich wirklich wehren? Was soll der einfache Bürger tun? Einen wirklich guten Vorschlag habe ich noch nicht gehört.
    Da mag dieser Artikel noch so gut sein.
    Wir leben tatsächlich nach dem Motto: Fürchtet euch nicht und Frieden auf Erden. Auch wenn das in diesem Beitrag satirisch bewertet wird.
    Auch ist die Kriche, wie hier gut beschrieben, dabei eher hinderlich.
    Der Tod ist gewiss, auch für die, die nur der Wissenschaft glauben. Hoffentlich erwischt es bald die Richtigen.
    ,

  6. D35000 sagt:

    Warum ist der Download der PDF-Datei unter dem Video nicht mehr möglich?

  7. Terminator sagt:

    Ich hab da noch was zum Thema Angsthasen, könnt Ihr Euch selbst auf die Fahne schreiben…

    Zitat aus dem Lied von Ulrich Roski…Des Pudels Kern.

    Mir träumt von einem Scharmützel im Wald,
    Von einer Schlacht gegen Pilze, es donnert und knallt.
    Ich selbst bin der Feldherr und rufe im Traum:
    "Seid nicht feige Leute, laßt mich hintern Baum

    muhaha…

  8. Terminator sagt:

    danke für das Statement, das genau wollte ich hören, bin also nicht allein mit meiner Meinung…

  9. Melezy Przikap sagt:

    https://melezyprzikap.wordpress.com/2020/09/09/angst/

    Wäre man nur etwas weniger dumm, hätte man keine Angst vor Viren,
    sondern vor der globalen Liquiditätsfalle, eingeleitet durch eine
    mordmäßigen Börsencrash, der durch eine nie dagewesene Bullenfalle
    eine allumfassende Wirkung erzielen wird.
    https://melezyprzikap.wordpress.com/2020/04/24/out-now/

    Wäre man etwas klüger, hätte man davor keine Angst, sondern wüsste,
    dass es unausweichlich und die notwendige Vorraussetzung für die
    alternativlose Natürliche Wirtschaftsordnung ist.
    http://opium-des-volkes.blogspot.com/2021/01/das-schlimmste-kommt-noch.html

    • Terminator sagt:

      vor der Falle des totalen wirtschaftlichen Zusammenbruchs…ja…tut mir leid, aber davor gibt es leider kein Entrinnen. Man schaue sich nur den Goldpreis und die Entwicklung der letzten dreißig Jahre an…nur noch eine Frage der Zeit wann es knallt. Legt Vorräte an…

  10. Terminator sagt:

    schön…lieber Autor….was soll denn Ihrer Meinung nach passieren….sollen die relativ kleine kritische Masse sich wegsperren lassen, damit sich was bewegt? Darauf läuft es nämlich hinaus…ich kann noch so sehr von dem allen überzeugt sein, was Sie hier schreiben und auch auf allen anderen Plattformen durchaus schlüssig festgestellt wird (Telegramm, Rubikon, Nachdenkseiten etc…..allein….was hilft es.

    Selbst in der Familie lassen sich so manch intelligente Menschen sich nicht überzeugen oder mal zum Nachdenken animieren. Ja…da bleibt einem der Mund offen. Was tut ihr denn als Redakteure leisten, ausser anprangern und ermuntern?

    Klingt jetzt ketzerrisch, ist aber ernst gemeint…das ganze Lamenti bringt es nicht, wenn die sogenannte Obrigkeit die Ohren zumacht. Die lachen nur da drüber.

    Ich kann nur hoffen, dass RA Füllmich und Trump…ja Ex Präsident der USA…es noch schaffen, dem Deep State paroli zu bieten….sonst sind wir alle verloren.

    Widerstand leisten…mmh…Suchart Bahkdi geht ins Exil…Ken Jebsen äußert sich hier nicht mehr (auch ins Exil entwichen)…aber überall…wirklich überall…bitte unterstützt uns für unsere Arbeit…öhm…nee.

    Und dann die Bitcoins im sichereren Gefilden verjubeln? Kein Bock…

    • Germane sagt:

      #Terminator…
      Ich finde es auch immer lustiger, wenn hier die Kommentatoren die "deutsche Ängstlichkeit" von ihren sicheren Schreibtischen aus massiv unter Beschuss nehmen. Wo bleibt eigentlich die Demo, angeführt von Phlmann, Gellermann und all die anderne schlauen und ach so mutigen Schreiberlinge? Bis ich ein ein Video gesehen habe, wo diese Schreiberlinge ganz selbstverständlich ohne FFB2 Maske in einen normalen Rewe, Edeka oder DM Laden gehen und da mehr als eine Packung Zigaretten an der Kasse kaufen, um schnell wieder raus zu huschen, bleibe ich bei meiner Meinung, die wollen die kritischen dazu überredne sich in KZ's sperren zu lassen, um dann wiederum vom sicheren Schreibtisch aus auf dieses Unrecht hinzuweisen… für mich sind das Schwätzer.
      Mut zu beweisen heißt gerade nicht Dummheiten zu begehen… was und wem bringt es etwas, wenn ich mich einknasten lasse? Meine 81 jährige Mutter würde es eher ins Grab bringen, weil sie vor (zusätzlichen) Sorgen vor Kram stirbt. Meine Frau würde verzweifeln, weil sie mich nicht mehr als Unterstützer hat… und meine Patienten müssten sich dann einen anderen HP suchen, einen vielleicht der sie drängt sich impfen zu lassen.
      Ne, ne… den Gefallen tue ich dem Psychopaten und ihren Blockwarten nicht… meine Waffe ist meine Gesundheit, ich werde diese Verbrecher überleben und dann werde ich auf deren Grab koten und urinieren.

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