Das Ende der Pandemie – oder: Eine Zeitung für das Grundgesetz – Tagesdosis 24.6.2020 (Podcast)

Ein Kommentar von Anselm Lenz (Herausgeber der Wochenzeitung Demokratischer Widerstand).

Die Regierung und die regierungsnahen Medien sind unter „Corona“ nicht vertrauenswürdig. Schnelle Neuwahlen, eine freie Debatte und ein Untersuchungsausschuss sind unerlässlich. Oppositionelle versammeln sich am 1. August im „Sommer der Demokratie“ zum Fest des Friedens und der Grundrechte in Berlin. 500.000 sind angemeldet. Es könnten noch mehr werden.

Zum Virus gibt es mindestens zwei Meinungen, die stark voneinander abweichen. Der Fakt, dass die Bundesregierung und die Medienbetriebe gleichzuschalten versucht, treibt die Menschen in Scharen zur Konkurrenz. Die alternde Edelfeder der Süddeutschen Zeitung, Georg Mascolo, Doppelverdiener bei der Tagesschau, forderte unlängst sogar die Errichtung einer Zensurbehörde zur Ausschaltung und Bestrafung der verbliebenen freien Presse. Vielleicht liegt der Grippeinfekt-Pandemie ja doch ein gefährlicher Zombie-Virus zu Grunde, der zumindest intellektuell keine Gefangenen macht?

Im Grunde wäre es zum Lachen, wenn es nicht zum Weinen wäre. Denn inzwischen weiß praktisch jedes Kind, dass nicht nur einzelne Medienschaffende bestochen wurden — wie das Wochenheft DER SPIEGEL, der 2,3 Millionen Euro von Technik- und Pharma-Guru Bill Gates annahm — und die oppositionelle Presse im Deutschland des Jahres 2020 drangsaliert und sogar verfolgt wird.

Ein Zivilisationsbruch spielt sich vor unser aller Augen ab und die Frage ist nur noch, wie weit die Herrscherkaste bereit ist, vor deren eigener Niederlage noch zu gehen. Denn vielleicht nicht der mäßig begabte Mascolo, aber doch viele andere Mainstream-Journalisten wissen es und lassen es mit vorgehaltener Hand auch durchklingen: „Die Geschichte wird auf der Seite der Oppositionellen unter Corona sein, denn sie haben einfach die besseren Argumente.“

Zum Beispiel das Grundgesetz und die erfahrensten Wissenschaftler des Erdenrunds. Doch um vor der Geschichte und den eigenen Ansprüchen zu bestehen, scheint das Corona-Regime gar nicht angetreten. Es tritt ganz offen mit Gewalt und ersten Formen des Terrors auf. Das Argument, die freie Debatte, Oppositionsbildung, Repräsentation, Presse- und Versammlungsfreiheit, Wissenschaftlichkeit sind dem Notstands-Gouvernement nur noch ein Dorn im Auge. Arbeiterschaft, Angestellte und Mittelstand bekommen dagegen bereits umfassend den Zusammenbruch des Finanzmarktkapitalismus zu spüren, der zehn Jahre lang verschleppt wurde und seit Mitte 2019 unter anderem in Form von Negativzinsen in seinen finalen Kollaps eintrat.

Doch ein Gang durch die Medienlandschaft der Bundesrepublik gleicht in diesen Monaten einer Wanderung durch die verwaiste Lüneburger Heide, wie sie der Schriftsteller Arno Schmidt sie in seinem Roman „Schwarze Spiegel“ beschrieb. In einer zuvor nicht unbedingt auf den ersten Blick aufregenden Landschaft, ist nun weniger als gar nichts mehr los. Dagegen hilft nur ein „Sommer der Demokratie“.

Das Corona-Regime, das mit Todesängsten und Notverordnungen agiert und die Demokratie aushebelte, wird nun für beendet erklärt. Am Samstag, dem 1. August wird das „Ende der Pandemie“ verkündet werden. Und zwar durch die Bevölkerung selbst. Der parteilose Stuttgarter Oberbürgermeisterkandidat Michael Ballweg und viele weitere große und kleine oppositionelle Organisationen meldeten in der vergangenen Woche eine Versammlung von 500.000 Menschen für Berlin an. Erste Züge aus der ganzen Republik wurden angemietet. Es soll ein Fest der Frieden und der Freiheit für das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland werden. Am darauffolgenden Sonntag sollen etliche Gründungstreffen und Diskussionsversammlungen über die Stadt verteilt stattfinden.

Denn wie selbst der ARD-Brennpunkt einräumte, waren bereits im April 33 Prozent der Bevölkerung nicht mit dem Notstandsregime der Bundesregierung einverstanden. Doch weiterhin klafft ein Loch in der Berichterstattung der Mainstreammedien. Es ist so riesig groß, dass eigentlich nur noch alle eng gedrängt am Rande darum herum stehen und versuchen, es gar nicht zu bemerken. Immer wieder brüllen Leute wie Mascolo etwas herum. Man kann im Jahr 2020 jeder Kollegin und jedem Kollegen nur raten, sich den Alternativen anzuschließen. Auf der helleren Seite gibt es viel zu tun.

Zum Beispiel für die Wochenzeitung Demokratischer Widerstand, die mit Druckauflagen von teils über 500.000 bis demnächst einer Million die Menschen in unser aller Republik mit der oppositionellen Sichtweise versorgt. Das ist wichtig, weil viele Menschen noch immer in Todesängsten zu Hause verharren und ausschließlich der TV-Propaganda und den Regierungszeitungen ausgesetzt sind.

Die kommende zehnte Ausgabe erscheint am Samstag, 27. Juni 2020. Ohne Anzeigen, Datensammlerei und Mäzen, ohne Einfluss von Parteien, Staat oder größeren Strukturen — sondern getragen von tausenden SpenderInnen, darunter viele MedizinerInnen, denen an der Verbreitung einer ansonsten unterdrückten, seriösen und wissenschaftlichen begründeten Sichtweise gelegen ist.

Ein Grund mehr, dass es diese Wochenzeitung geben wird, solange sie gebraucht wird. Verteilt wird sie bundesweit.

Am kommenden Samstag Nachmittag spricht Herausgeber Anselm Lenz bei nichtohneuns.de und Querdenken in Darmstadt.
Spenden für die oppositionelle Zeitungsproduktion sind willkommen via 
https://www.patreon.com/demokratischer_widerstand oder IBAN DE83 1005 0000 1066 5860 19 (wegen Kündigung durch die Berliner Sparkasse nur bis 4. August 2020).

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung.

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Bildquelle: Tomaspf / Shutterstock

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