Das Ende unserer Zivilisation hat viele Gesichter

Von Dirk C. Fleck.

Das ganze menschliche Projekt ist eine Maschine ohne Bremsen, denn es gibt keinen Hinweis darauf, dass sich die politischen Führer der Welt der Realität stellen werden, bevor die Katastrophe eingetreten ist. Die reichen Länder verbrauchen Ressourcen mit rücksichtsloser Missachtung der kommenden Generationen, und die armen Länder scheinen unfähig, das Bevölkerungswachstum zu beschränken, das ihre Aussichten auf eine bessere Zukunft ausradiert. In einer solchen Welt sind Deklarationen und Manifeste, welche die Grenzen des Wachstums ignorieren, nichts als hohle Worte. Alle verfügbaren Daten sagen, dass wir den Point of no return bereits überschritten haben und die Menschheit vor gewaltigen Erschütterungen steht.

Es war nicht irgendwer, der das gesagt hat, es war der 2010 verstorbene Steward Udall, ehemaliger Innenminister unter den US-Präsidenten John F. Kennedy und Lyndon B. Johnson von 1961 bis 1969.

Millionen, ja Abermillionen Menschen wissen inzwischen und artikulieren es auch, dass wir keine Verantwortung mehr für die Erde übernehmen. Aber wir meinen damit die da oben, die anderen, es sind immer die anderen, die Schuld haben. So geht das nicht. Schuldzuweisungen gehen nicht, auch wenn die Verbrechen deutlich zugeordnet werden können. Das Problem entsteht im Geist von uns allen und dort wird es gelöst. Im Geist nämlich sind wir mit allem verwandt. Ist das wirklich so schwer zu verstehen? Offensichtlich schon. Denn wir alle sind es, die Kritiker eingeschlossen, die täglich am Rad der Vernichtung drehen. Ohne unsere Unterstützung (wie viele Menschen ändern schon ihr Konsumverhalten?) könnten derart katastrophale Verhältnisse, wie wir sie in aller Kürze zu konfrontieren haben, nicht entstehen.

So werden die Dinge aller Voraussicht nach ihren schrecklichen Lauf nehmen. Wer diese Botschaft locker wegstecken kann, anstatt sie beschämt zur Kenntnis zu nehmen, ist nur ein weiteres Molekül im Sauerteig unserer Zivilisationskultur, die ausschließlich der Gier gehorcht von oben nach unten, von innen nach außen, auf individueller wie auf gesellschaftlicher Basis. Unsere Zivilisation beruht auf der systematischen und absoluten Vermeidung von Verantwortlichkeit. Es ist allerhöchste Zeit, dass sie sich das Genick bricht, bevor sie uns in den kollektiven Untergang wühlt und dabei auch noch alles andere Leben aus dem Gleichgewicht reißt.

Natürlich wäre es sehr viel angenehmer, wenn wir diesem zerstörerischen Trieb mit einem veränderten Bewusstsein begegnen könnten. Aber Weisheit entsteht unter Verschluss. In der Auster unseres Bewusstseins. Als Irritation. Das kann einen ganz schön nervös machen. In diesem nervösen Zustand befinden wir uns gerade. Wann endlich begreifen wir, dass eine andere Welt, eine andere Gesellschaft möglich ist, wenn wir es nur wirklich wollen. Die durch Corona erzwungene weltweite Entschleunigung könnte uns eigentlich zur Besinnung bringen, aber ich befürchte, dass auch diese Chance wieder ungenutzt verstreichen wird.

Vor dem Hintergrund eines global kollabierenden Wirtschafts- und Ökosystems nimmt sich das Tempo, in dem die Menschen sich ihrer selbst bewusst werden, nämlich extrem bescheiden aus. Hinzu kommt, dass wir inzwischen auf einem gigantischen Minenfeld leben und Gefahr laufen, dass uns die Hinterlassenschaften aus der Atomindustrie, die Kriegslüsternheit der Machteliten, die weltweiten sozialen Verwerfungen, die Folgen der Genmanipulation und des Geoengineering und vieles andere mehr jederzeit um die Ohren fliegen können. Eine kleine Initialzündung auf dem globalen Minenfeld würde schon reichen, um eine katastrophale Kettenreaktion auszulösen.

Mit einiger Rührung habe ich vor kurzem den leidenschaftlichen Kommentar einer Freundin auf Facebook zur Kenntnis genommen, die sich dagegen verwahrte, der Natur weiterhin ins Handwerk zu pfuschen, schließlich sei uns die Sehnsucht nach einer besseren Welt doch in in die Seele gebrannt. Abgerundet wurde der Kommentar von dem Bild einer alten Indianerin, die der Kamera den Stinkefinger zeigt.

Starkes Bild, starke Geste. Sie war ausschlaggebend dafür, dass ich mir das Buch Endgamedes US-amerikanischen Umweltaktivisten Derrick Jensens sehr genau durchgelesen habe. Er fordert darin auf, uns in die Schlacht zu werfen. Nur im aktiven Widerstand, so argumentiert er, könnten wir uns wieder als Mensch definieren, als Verteidiger eines fantastischen Mysteriums, das wir Leben nennen und dem wir fahrlässigerweise so wenig Aufmerksamkeit geschenkt haben. Sein Appell, nicht in der Hoffnung zu verharren, ist selbst ein Stück Hoffnung. Der Hoffnung nämlich, dass sich genügend Klarsichtige finden mögen, die sich aufgerufen fühlen, aus der Reserve zu treten, die ihre Duldsamkeit angesichts des kollektiven Untergangs endlich ablegen, um ihr Selbstwertgefühl, ihren Stolz und ja ihre Ehre wieder zu entdecken. Wann, wenn nicht jetzt, so Jensen, wollen wir dem alles vernichtenden Irrsinn entgegentreten? Er kann und will nicht verstehen, dass wir nicht mindestens den Versuch unternehmen, uns frei zu kämpfen, bevor wir uns in die Gaskammern der Zivilisation prügeln lassen.

Der kanadische Kriminalpsychologe Robert Hare, emeritierter Professor der University of British Columbia, behauptet, dass die Leitfiguren unserer Zerstörungskultur, also die Mitglieder der politischen und wirtschaftlichen Eliten, größtenteils Psychopathen sind. Ein Psychopath lässt sich definieren als jemand, der ohne Bedauern absichtlich Schaden verursacht. Robert Hare: Zu viele Menschen glauben, dass Psychopathen im Wesentlichen Killer oder Zuchthäusler seien. Die allgemeine Öffentlichkeit hat nicht gelernt, die sozialen Stereotype zu durchschauen, und kapiert nicht, dass Unternehmer, Politiker, Konzernchefs und andere erfolgreiche Persönlichkeiten, die möglicherweise nie ein Gefängnis von innen zu sehen bekommen, Psychopathen sein können.

Wir sehen also: man kann entweder albträumen oder träumen. Aber verschlafen sollten wir den Zusammenbruch unserer Zivilisation nicht. Obwohl ich glaube, dass genau das passieren wird, dass die meisten ihn gar nicht bemerken werden, weil sie die Indizien für den bevorstehenden Zusammenbruch nicht zu deuten wissen. Schließlich fühlt er sich für jeden anders an. Das Ende unserer Zivilisation wird uns nicht wie eine aus tausend Kilometern Entfernung abgeschossene Rakete treffen, es wird viele Gesichter haben.

Vielleicht kommt es in Gestalt so schlimmer Hungerkatastrophen, dass wir die Toten nicht mehr zählen mögen. Für diejenigen, die sich bisher in Online-Petitionen gegen die Zentralisierung der Macht und gegen das System der totalen Überwachung zur Wehr gesetzt haben, könnte der Zusammenbruch nach Tränengas, Verhaftung oder Konzentrationslager riechen. Für arbeitslose Jugendliche wird er aussehen wie Einstichstellen in der Armbeuge, wie Schürfwunden, wie der kurze Kick eines Crack-Krümels, mit denen ihr Viertel von der CIA überschwemmt wird. Vielleicht fühlt er sich aber auch wie gar nichts an. Vielleicht klingt er wie gar nichts, sieht aus wie gar nichts. Oder wie Derrick Jensen es formuliert: Vielleicht ist er der unverkennbare Geruch im Inneren eines Polizeiautos und der Blick durch das Rücksitzfenster auf ein kleines Mädchen, das an einer Eiswaffel leckt und das Wissen, dass Sie so etwas niemals mehr in ihrem Leben sehen werden.

Wir alle stecken in persönlichen Geschichten fest, in der die Sorgen um unsere Familie, den Arbeitsplatz und die Gesundheit mehr wiegen, als ein historisches Ereignis, selbst wenn es von so großer Tragweite ist, wie das Ende unserer Zivilisation, das in seinen diffusen Erscheinungsformen allerdings kaum beweisbar ist, nicht jetzt. Und weil das so ist, weil wir uns nicht unnötig in Panik versetzen lassen, deuten wir Wahrheiten zu Verschwörungstheorien um.

Uns ist es an dieser Stelle egal, ob der Umweltschutz systematisch ausgehöhlt oder ignoriert wird, uns kümmert es nicht mehr, dass die Grenzen zwischen Konzernen und Regierungen gänzlich aufgehoben werden. Und Folter, Freunde, Folter hat es schon immer gegeben. Lasst sie doch an jeder Straßenlaterne dieser Welt eine Kamera installieren, lasst sie unsere Mails lesen und unsere Telefonate abhören, sollen sie doch daran ersticken, mir doch egal. Lasst sie uns zwangsimpfen und uns wegsperren – die einzige Methode, alles zu kontrollieren, besteht darin, alles zu töten. Sollen sie doch. Sterben müssen wir schließlich alle einmal. Aber sobald die Termine für Fußball-Endspiele wieder stehen, interessiert uns das eigentliche Finale nur am Rande. Capice?

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.

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Bildquelle: djhayazaa / shutterstock

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14 Kommentare zu: “Das Ende unserer Zivilisation hat viele Gesichter

  1. Neues kann nur entstehen, wenn das Alte sich auflöst. Wo steht denn geschrieben, dass wir (Psychopathen) etwas Besonderes sind (Außer in den von uns selbst gedruckten Schriften)? Vielleicht sind wir nur ein Zwischenschritt in der Evolution, oder sogar ein Fehler, der gerade korrigiert wird von der Natur…

  2. Und immer wieder die Frage, was oder wie wenig/viel braucht der Mensch zu seinem Glück? Ich würde sagen, liebevolle Mitmenschen, grüne Natur, Tiere, Achtsamkeit und Ruhe, vielleicht auch noch was zur Bewusstseinserweiterung;)…
    Je mehr ich mich auf die Wiese unter den Kirschbaum legen kann, desto besser gehts mir. Und ich hoffe, dass der Rasen nicht wieder verdorrt.

  3. Ein toller Kommentar !

    Bemerkenswert fand ich die Ansprache des Präsidenten in Tanzania…. die arbeiten dort noch mit Begriffen wie "Gott" und einen Vertrauen in diesen. Tatsächlich scheint das Zivilisationsproblem ggf. schlicht ein Wisschenschaftsproblem zu sein. Hier und da regt sich (zumindest in USA und Großbritannien) etwas… ein Drang das Weltbild zu verbessern / zu korrigieren. Was, wenn wir historisch betrachtet vollkommen daneben gegriffen haben. Meiner Forschung nach haben die Menschen dies, und an vielen Stellen wird dies nun mehr und mehr offensichtlich. Der Mensch ist falsch abgebogen beim Denken, und prinzipiell aktuell "dümmer" bzw. unfähiger als fast alle Tiere auf dem Planeten. Lediglich die Menge der Individuen und deren Zerstörungskraft .. da sind wir Spitzenreiter. Warum dies so ist.
    Ich versuche hier nebenbei die Neurowissenschaftlichen Hintergründe der Unfähigkeit zur Problemlösung der Menscheit darzustellen:
    https://www.youtube.com/watch?v=We0aDg8cEtw

    Prinzipiell könnte man sich ändern.. aber es wird dem Menschen zu unbequem sein, sich so kapitale Fehler einzugestehen. Erst wenn der Planet an die Wand gefahren ist…

    • Es kann ja nichts werden, wenn wissenschaft wie Religion behandelt wird, und jedes Fraktal von sich behauptet, die einzige und allumfassende Wahrheit zu sein. Es wird Zeit für ein holistisches Weltbild.

  4. Toller Artikel.
    Man kommt sich so richtig "kacke" vor.

    Solange Spezialwissen nur zu eigenem Gunsten verwendet wird, solange wird es "Resets" auf diesem Planeten geben lieber Dirk.

    Welches Gefühl treibt einen dazu, das "Mehr" an Wissen zurückzuhalten?
    Welches?

  5. Sehr geehrter Herr Fleck, es war irgendwann Mitte der 80er …
    ich las das Buch vom Papi der Jutta…D.
    Das mit dem Apfelbäumchen..Untertitel: Es ist soweit.
    Ein Kapitel ist besonders hervorzuheben: Conditio Humana
    Vielleicht können wir gar nicht anders? Auf Grund unseres alles & grundsätzlich bestimmenden Reptilienhirns. Wir erkennen es. Ja. Nun ja. Schliesslich aß Eva den Apfel vom Baum der Erkenntnis, nicht vom Baum des Lebens. 😉
    Wie gesagt wir erkennen es, sind aber (vielleicht) gar nicht in der Lage es zu ändern.
    Falls es keinen »Quantensprung des Bewusstseins« in das Zeitalter des Wassermanns gibt, tja dann sind wir »LOST«.
    Und.. ehrlich gesagt… es sieht mir nicht danach aus. Aber ich hoffe ich irre mich.
    Bei der Mauer, war es ähnlich, …damit hat niemand gerechnet, niemand!
    Aber jetzt mal von mir dumm&dümmer ..bei manchen, leider vielen Zeitgenossen, tja da denk ich …warum nicht… »we are all going down«, said the flight-captain to his passengers ..das war mal etwas von Laurie Anderson, auch das mit der DNA.. Language? It`s a Virus.
    Schlaue Frau.

  6. Als ich vor knapp zwei Monaten, ziemlich am Anfang der sogenannten Corona-Schutz-Maßnahmen (in Österreich), zu einem Freund am Telefon sagte, in einem Jahr würden wir wieder als Jäger und Sammler leben, hat er gelacht und es als polemisch übertriebenen Ausdruck meiner Befürchtungen aufgefasst. Aber er hat sich, glaube ich, in einem entscheidenden Punkt geirrt: es war nicht der Ausdruck einer Befürchtung, sondern einer Hoffnung, – denn dann könnten wir noch mal von vorn anfangen.

    • da sagen sie was, war mit gar nicht aufgefallen. Heute Morgen war da auch schon kein Button. Hatte mir nämlich das Bild angeschaut, den Text allerdings auch gelesen, von unten nach oben. Deswegen hat mir wahrscheinlich auch kein Knopf gefehlt.
      aber lesen geht doch auch, oder. . .

  7. Vielen Dank für Deinen Artikel lieber Dirk!
    diese sind immer eine wohltuende Lektüre und Weisheit.

    "Alle verfügbaren Daten sagen, dass wir den Point of no return bereits überschritten haben und die Menschheit vor gewaltigen Erschütterungen steht"

    Das gilt meines Erachtens aber nur für die Menschheit selbst. Das Universum lacht sich doch ne neue Milchstrasse in den Bauch, oder . . .

    Die zivilisatorischen Katastrophen da Draußen, sind doch "nur" der Müll, den wir uns selbst vor die Türen und Zugänge nach Innen gestellt haben, damit wir bloss nicht mehr mit den Ängsten, Nöten und Ohnmachten konfrontiert werden, die wir als werdende Menschen erlebt haben, als unser neugeborenes lebendiges und empfindsames Dasein auf dieser Welt domestiziert wurde, um in dieser (Schlächter-) Zivilisation überleben zu können.

    Wer dann nur mit Überleben beschäftigt ist, muss sich dann auch für nix anderes mehr verantwortlich fühlen. Die Opferrolle wird dann gerne als (pervertierte) Freiheit empfunden und hält uns davon ab, die eigentlichen Probleme, nämlich den Müll vor unseren Türen nach Innen wegzuräumen, anzugehen.

    Hanna Arendt hat in ihren Schriften "die Fähigkeit zum Neuanfang" als eine menschliche Eigenschaft herausgestellt, die durch nichts zerstört werden kann und den Menschen auszeichnet.

    Für mich heißt das, wenn wir den Weg zurückfinden zu uns selbst, zu unserem eigenen lebendigen und empfindsamen Dasein und die Domestizierungen und Vergewaltigungen erkennen, die uns wiederfahren sind, können wir in unserer verbleibenden Zeit anders leben und eine ganz andere Welt entdecken, als die ganzen apokalyptischen Müllszenarien, die wir uns ständig vor Augen halten.

    Und dann können wir auch sehen, dass wir – jeder Einzelne- auch gar nicht die ganze Welt brauchen, sondern schon längst erfüllt sein können, von dem eigenen Mikrokosmos, den ein jeder sich selbst schaffen kann.

    Die Zeichen stehen gerade äußerst günstig, sich mit dem Müll vor der Tür zu beschäftigen, da gerade wieder neuer Müll vor die Tür gestellt wird und wir so viel leichter Gelegenheit – und gearde auch die Zeit dazu – haben, uns zu besinnen, wann das Müll vor die Tür stellen, eigentlich bei uns angefangen hat.

    Der Frühling ist da, die Sonne scheint, ein Neuanfang, wie jedes Jahr! auf die Wiese legen ist ja wieder erlaubt.
    Es ist doch eine hervorragende Gelegenheit, sich in´s Gras zu legen, den Blick von der Erde weg und eine kleine Reise nach Innen zu versuchen, oder . . .

    Wünsche allen ein wunderbares sonniges Wochenende

    Bleiben wir stark!

    🙂

    • Lieber Meinenstein, vielen Dank für diesen wunderbaren Kommentar, den ich zu hundert Prozent untersteichen kann. Nicht umsonst hatte ich in einem meiner letzten Artikel auf KenFM folgendes geschrieben: "Wir sollten uns ohnehin wieder häufiger Geschichten erzählen, jetzt, da wir doch jede Menge Zeit haben. Auch oder gerade in den sogenannten alternativen Medien, die vor lauter Empörung über fast alles kaum noch laufen können. Dieser ganze geopolitische Kram, das permanente Jammern über den Verlust unserer Demokratie, die doch schon längst als Deckmantel für die Schweinereien herhalten muss, die Wirtschaft und Politik permanent betreiben, dieser riesige Haufen Mist, den das Giersystem produziert — wer braucht da noch Infos oder Aufklärung? Erstens nützt es nichts, wie der kollektive Gehorsam gegenüber den aberwitzigsten Vorschriften in Corona-Zeiten beweist, und zweites wissen wir doch seit einer gefühlten Ewigkeit, nach welchen Gesetzen ein menschen- und naturverachtendes System funktioniert …" Bleiben wir wahrhaftig. Und stark!

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