Das Schweigen der Viren • STANDPUNKTE

Ein Standpunkt von Oliver Märtens.

Im Rahmen einer wenig bekannten, seit Jahren etablierten, repräsentativen Viren-Überwachung des Robert Koch-Instituts wurden selbst zum Höhepunkt der Krise kaum Corona-Fälle registriert. Bis heute stehen diese Daten in krassem Widerspruch zur behaupteten „rasanten Verbreitung“ und „hohen Gefährdung“. Inzwischen spricht auch Jens Spahn von einer Gefahr durch zu viele falschpositiv Getestete. Der Kaiser ist nackt – und antwortet nicht auf Anfragen des Online Magazins Multipolar.

Das Robert Koch-Institut (RKI) verfügt über eine ebenso leistungsfähige wie repräsentative Überwachung und Berichterstattung zu akuten Atemwegsinfektionen. Dazu gehört auch die sogenannte virologische Surveillance. Diese konnte zu keinem Zeitpunkt eine nennenswerte Aktivität des Virus SARS-CoV-2, dem Erreger von COVID-19, in Deutschland verzeichnen. Dennoch bewertet das RKI das Risiko durch COVID-19 als hoch oder sehr hoch.

Diese Risikobewertung ist nicht nur empirisch unbegründet, sondern durch die maßgeblichen Veröffentlichungen der an das RKI angeschlossenen Arbeitsgemeinschaft Influenza statistisch widerlegt. Das Bundesgesundheitsministerium, welches auch für die Fachaufsicht des RKI zuständig ist, hat bis heute auf diesen Widerspruch weder erkennbar reagiert noch ihn beseitigt.

Die aktuellen RKI-Berichte zu COVID-19 weisen sogar überwiegend oder weit überwiegend fälschlicherweise als SARS-CoV-2-positiv bezeichnete Fälle aus. So werden nicht nur längst widerlegte Risikoeinschätzungen des RKI, sondern auch falsche Datenbilder, anscheinend mit Duldung des Bundesgesundheitsministeriums, zur Grundlage anhaltender massiver staatlicher Eingriffe in Grundrechte, Alltags- und Wirtschaftsleben.

1. Die Arbeitsgemeinschaft Influenza: laut RKI „ein Erhebungssystem, das im europäischen Rahmen einen Spitzenplatz einnimmt“

„Halten Sie sich an offizielle Quellen!“ So oder ähnlich heißt es, wenn Menschen sich über COVID-19 informieren möchten. Natürlich gilt dies in besonderem Maße, wenn man sich hinterfragend oder kritisch zum Pandemie-Geschehen oder zu den staatlichen Maßnahmen äußern möchte. Eine dieser offiziellen Quellen sind die Veröffentlichungen der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI).

Die AGI entstand 1992. Darauf folgend wurde ein Sentinelsystem (ein Hinweissystem mithilfe angeschlossener Arztpraxen) für „die epidemiologische Situation der akuten Atemwegserkrankungen im Allgemeinen und der Influenza im Besonderen“ in der Bundesrepublik aufgebaut. Die Untersuchung der Atemwegsproben von Patienten – die virologische Surveillance – wird durch das Labor des Nationalen Referenzzentrums für Influenzaviren (NRZ) am Robert Koch-Institut (RKI) durchgeführt. Die wissenschaftliche Federführung der AGI liegt seit 2001 beim RKI. Seit 2009 führt das RKI die AGI gemeinsam mit den angeschlossenen Sentinelpraxen durch. Dabei werden mehr als ein Prozent der gesamten primärversorgenden Ärztinnen und Ärzte einbezogen, was laut RKI als repräsentativ für die Abbildung akuter Atemwegserkrankungen in Deutschland angesehen wird. Ziel der AGI ist die „ganzjährige Überwachung und Berichterstattung des Verlaufs und der Stärke der Aktivität akuter Atemwegserkrankungen“.

Ist die AGI eine offizielle Quelle? Man sollte denken, ja.

Seit der Veröffentlichung der 10. Berichtswoche 2020 (29.2. bis 6.3.) testet die AGI Proben auch auf SARS-CoV-2, und das sogar rückwirkend bis zu den Abstrichen der 8. Kalenderwoche. In der 10. KW wurde dann das erste Mal eine Probe SARS-CoV-2-positiv getestet. In der gleichen Woche gab es 111 positive Ergebnisse auf Influenzaviren – 111 Mal so viele wie auf SARS-CoV-2. Influenzaviren waren damit in 42 % aller eingereichten Proben in KW 10 nachweisbar, SARS-CoV-2 nur in 0,4 %.

Aufschlussreich ist insbesondere die 13. Kalenderwoche (21.3. bis 27.3.). Sie zeigte das absolute Maximum SARS-CoV-2-positiver Proben im gesamten Berichtszeitraum. In keiner einzelnen Woche davor oder danach wurden von der AGI mehr SARS-CoV-2-Fälle nachgewiesen. Und das waren genau vier (4) positive Proben. Die Summe aller anderen Nachweise von respiratorischen Viren war gut zehn Mal höher als für SARS-CoV-2:

Quelle: RKI Influenza-Wochenbericht Kalenderwoche 14/2020 (28.3.bis 3.4.2020), S. 4

Gut erkennbar ist der starke Abfall eingesandter und positiver Proben ab der 13. KW. Dies war durch das Abebben der Influenzawelle verursacht, deren Ende offiziell für die 12. KW erklärt wurde.

Der jüngste Wochenbericht der AGI umfasst die 20. KW. Das macht insgesamt 13 Wochen (8. bis 20. KW), in denen im Sentinel nach SARS-CoV-2 gesucht wurde. In diesen 13 Wochen wurde SARS-CoV-2 in genau 13 Proben gefunden. Durchschnittlich einmal pro Woche. Die letzte positive Probe stammte dabei aus KW 15. In den fünf Wochen danach gab es auf SARS-CoV-2 nur noch Fehlanzeigen. (Letzteres bestätigt auch der RKI-Situationsbericht zu COVID-19 vom 18.6.)

Quelle: RKI Influenza-Wochenbericht Kalenderwoche 20/2020 (9.5. bis 15.5.2020), S. 4

Wie unauffällig es mit den akuten Atemwegsinfektionen nach der 20. KW weiterging, veröffentlichte die AGI hier.

Eine erste Zusammenfassung:

  • Das Sentinel spiegelt „die epidemiologische Situation der akuten Atemwegserkrankungen“ in Deutschland wider.
  • Das Sentinel umfasst mehr als 1% der primärversorgenden Ärzte und wird vom RKI als repräsentativ bezeichnet.
  • SARS-CoV-2 wurde über 13 Wochen bei maximal 3,1% der eingereichten Sentinelproben nachgewiesen. Die Atemwegsinfektionen wurden durchgängig von Influenza-, Rhino- und/oder hMP-Viren dominiert.
  • Nach der 15. KW, also nach dem 10.4., lassen sich im Sentinel überhaupt keine Proben mehr finden, die SARS-CoV-2-positiv sind.

Die Viren schweigen.

2. Bundesregierung: „Die rasante Verbreitung des Coronavirus in den vergangenen Tagen in Deutschland ist besorgniserregend“

Dieser Satz findet sich im Protokoll der Besprechung der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefs der Länder vom 22. März. Das Besprechungsdatum liegt 16 Kalendertage hinter dem Ende der 10. KW, derjenigen Berichtswoche, zu der die Arbeitsgemeinschaft Influenza erstmals repräsentative epidemiologische Daten über akute Atemwegsinfektionen durch SARS-CoV-2 beschrieb. Das veröffentlichte Dokument der AGI wurde laut den Metadaten der pdf-Datei bereits am 11.03.2020, fünf Kalendertage nach dem Ende der 10. Berichtswoche, erzeugt, hatte also zu diesem Zeitpunkt bereits seine endgültige veröffentlichungsfähige Fassung.

Weitere elf Kalendertage später, am 22. März, fand dann die Besprechung mit der oben zitierten Aussage einer „rasanten Coronavirus-Verbreitung“ statt. Die repräsentative Faktenlage der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) beim RKI hat diese Behauptung also eineinhalb Wochen im Voraus (!) widerlegt.

Die Feststellung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite durch den Deutschen Bundestag erfolgte wenige Tage später am 25. März. Diese Feststellung widerlegte die AGI also exakt 2 Wochen zuvor!

Direkt am Tag nach der Bundestagssitzung, am 26. März, stellte sich dann heraus, dass der vorangegangene Anstieg der RKI-Fallzahlen im Wesentlichen durch eine Verdreifachung des Testumfanges zwischen der 11. und der 12. Kalenderwoche zustande gekommen war. Der Anteil der positiven Tests am Gesamtumfang stieg dabei nur geringfügig von 6 % auf 7 % an – von einer „rasanten Verbreitung“ konnte also keinesfalls die Rede sein.

3. Das Bundesgesundheitsministerium: die Dienst- und Fachaufsicht über das RKI

Multipolar stellte eine Anfrage an das Bundesministerium für Gesundheit (BMG). Das BMG hat die direkte Dienst- und Fachaufsicht über das Robert Koch-Institut. Denn letzteres ist eine Bundesoberbehörde und direkt dem BMG unterstellt. Vom BMG wird also erwartet, dass es das RKI fachlich bewerten und bei Bedarf korrigieren kann und dass ihm die massiven Widersprüche zwischen den COVID-19-Situationsberichten und den Risikobewertungen des RKI einerseits, sowie der monatelangen Nichtrelevanz von SARS-CoV-2 für die akuten Atemwegsinfektionen laut AGI andererseits auffallen. Und dass es dagegen einschreitet.

Dem BMG wurden dazu eine Reihe von Fragen übermittelt. Denn es gibt ein Problem mit der Risikobewertung für COVID-19 durch das RKI. Die lautet nämlich am 20. Juni noch immer:

„Das Robert Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit weiterhin insgesamt als hoch ein, für Risikogruppen als sehr hoch.“

Dies verwundert, denn:

  • SARS-CoV-2 war ja laut AGI kaum existent.
  • Wenn SARS-CoV-2 nachgewiesen werden konnte, dann galt dies zeitgleich auch für andere respiratorische Viren, vor allem für Influenzaviren.
  • Eine ebenso kritische RKI-Risikobewertung für die Influenza bestand aber nicht.
  • Wenn aber Influenzaviren in den einzelnen Wochen regelmäßig häufiger nachweisbar waren als SARS-CoV-2, zur Influenza jedoch keine so kritische Bewertung bestand, wie erklärt sich dann die anhaltend bedrohlich wirkende Risikoeinschätzung für COVID-19?
  • Und wie erklärt sich die hohe Zahl „laborbestätigter COVID-19-Fälle“ in den Täglichen Lageberichten des RKI?

Antworten des Bundesgesundheitsministeriums auf diese und andere Fragen wären also extrem wichtig. Doch außer den Viren schweigt auch das Ministerium. Die Anfrage von Multipolar wurde innerhalb von mehr als einer Woche noch nicht einmal in Teilen beantwortet. Stattdessen verwies das BMG zwischenzeitlich an das RKI. Da das RKI aber bereits seit Monaten in der öffentlichen Kritik steht, ohne nennenswerte materielle Konsequenzen aus dieser zu ziehen, erschien ein Verweis an die dortigen Ansprechpartner nicht angemessen. Vielmehr steht die Fachaufsicht beim BMG in der Pflicht, die Substanz der Kritik zu prüfen und gegebenenfalls auf das RKI einzuwirken, um dort für Abhilfe zu sorgen.

Doch das Ministerium schwieg anhaltend zu den Fragen. Auch ein Termin, zu dem mit Antworten zu rechnen wäre, wurde nicht verbindlich genannt. Die Antwortfrist von über einer Woche verstrich, ohne dass sich das BMG irgendwie inhaltlich zu den Fragen geäußert hätte.

Und so steht weiterhin die Einschätzung des inzwischen von seinen Dienstpflichten entbundenen Referenten des Bundesinnenministeriums Stephan Kohn in seinem Bericht „Coronakrise 2020 aus Sicht des Schutzes Kritischer Infrastrukturen“ (S. 59) nicht nur im Raum, sondern wird durch die AGI und die virologische Surveillance des RKI selbst untermauert:

„Die Bewertungen des RKI sind durch die vorgelegten Daten nicht gedeckt.“

4. Der positive Vorhersagewert: Garbage in – garbage out

Eine zentrale Frage bleibt: Woher kommen die vielen „laborbestätigten Fälle“, von denen das RKI regelmäßig berichtet? Zuletzt am 17.6. hat das RKI die wöchentliche Anzahl der Testungen und den Anteil positiver Resultate an diesen Tests ausgewiesen: In der jüngsten verfügbaren Berichtswoche, der 24. KW, wurden 320.001 Tests durchgeführt, von denen 2.653 positiv waren – der Anteil der positiv ausgefallenen Tests lag bei 0,8 % (gegenüber einem Maximum von 9,0 % in der 14. KW) – soviel zur anhaltenden „epidemischen Lage“ in der Bundesrepublik Deutschland!

Aus rund 2.653 positiven Tests pro Woche ergeben sich tagesdurchschnittlich 379 „neue“ Fälle. Wenn also das RKI am 17.6. von 345 „laborbestätigten Fällen“ mehr als noch am Vortag spricht, ist das leicht darstellbar – es muss nur häufig genug getestet werden.

Ein Problem dabei sind die Fehlalarme, die ein solcher Test auslösen kann. Das bestätigte am 14.6. sogar Bundesgesundheitsminister Jens Spahn vor laufender Kamera:

„Wir müssen jetzt aufpassen, dass wir nicht nachher durch zu umfangreiches Testen zu viele falsch Positive haben. Weil die Tests ja nicht 100 Prozent genau sind, sondern auch eine kleine Fehlerquote haben. Und wenn insgesamt das Infektionsgeschehen immer weiter runtergeht und Sie gleichzeitig das Testen auf Millionen ausweiten, dann haben Sie auf einmal viel mehr falsch Positive als tatsächlich Positive. Das sind so die Dinge, mit denen man konfrontiert wird in der weiteren Folge, und die Erkenntnisse.“

Die entsprechende Kennzahl, die aussagt, inwieweit Fehlalarme vermieden werden, ist die sogenannte Spezifität. Und hier gibt es ein massives Problem: Der Ringversuch des Vereins INSTAND e.V., der sich um die Qualitätssicherung bei den Laboren bemüht, die solche Tests durchführen, hat eine Spezifität bei den SARS-CoV-2-Tests von durchschnittlich 98,6 % ermittelt. Die Spezifität streut je nach den Details des Testverfahrens und der Durchführung durch die Labore. Das wären bei 320.001 Tests in KW 24 dann wohl 4.480 Fehlalarme, denen aber nur 2.653 positive Fälle gegenüberstehen.

Die für das Regierungshandeln günstigste Annahme ist, dass bei den positiven Tests der 24. KW die „Fehlalarme“ schon abgezogen wurden. (Diese Annahme erscheint realitätsfern, wenn man sich vor Augen führt, wie der PCR-Test als sogenannter „Goldstandard“ hochgelobt und gegen Kritik verteidigt wird. Auch hat das BMG auf die diesbezüglichen Klärungsversuche inhaltlich bisher genau so wenig reagiert wie auf die anderen Fragen von Multipolar.) Angenommen wird ferner eine Spezifität von 98,6 % für den Test.

Dann wäre die 0,8 % Positivenquote in der 24. KW die Quote der echten Positivfälle von SARS-CoV-2. Was passiert nun, wenn man bei 0,8 % echtem SARS-CoV-2-„Vorkommen“ mit einer Spezifität von 98,6 % testet?

In einem überschaubaren Beispiel werden 1.000 Personen getestet. Davon sind laut Annahme 0,8 %, also 8 Personen wirklich positiv. 992 Personen sind negativ, doch die Spezifität von weniger als 100 % sorgt genau bei denen für Fehlalarme – und zwar rund 14 Mal. Angenommen wird ferner, dass der Test auch alle echt Positiven findet. (Das muss nicht so sein, auch die sogenannte Sensitivität erreicht nicht ganz 100%.)

In eine imaginäre „Lostrommel“ gelangen nun also 8 echt positive und 14 falsch positive Fälle – die Trommel füllt sich mit insgesamt 22 Losen. Das Testergebnis für eine Person fällt positiv aus. Wie groß ist jetzt die Wahrscheinlichkeit dafür, dass diese Person tatsächlich positiv ist?

Für echt positiv beträgt die Wahrscheinlichkeit 8 geteilt durch 22, also 36 %. Die Wahrscheinlichkeit für falsch positiv, also für einen Fehlalarm, liegt bei den komplementären 64 %. Die 36 % nennt man „positiven Vorhersagewert“ („Positive Predictive Value“) oder einfach PPV.

36% sind nicht besonders hoch. 36 % PPV bedeuten, diese Person geht eher unnötig in Quarantäne als dass es gerechtfertigt wäre. Das bedeutet auch, dass Kontaktpersonen dieses Menschen eher unnötig behelligt und getestet werden als es erforderlich wäre. Es bedeutet weiterhin, dass viele unnötige Tests gemacht werden, die jemand bezahlen muss und an denen andere verdienen. Und die 36 % PPV bei den Kontaktpersonen bedeuten, dass diese unnötigen zusätzlichen Tests weitere Fehlalarme auslösen können, so dass weitere Personen ohne sachlichen Grund in Quarantäne geschickt werden.

Diese 36% Positiver Vorhersagewert beruhen jedoch auf den günstigsten möglichen und damit leider auch auf sehr unrealistischen Annahmen. Denn es ist nicht bekannt, dass in irgendeinem Zahlenwerk zu COVID-19 jemals falschpositive Ergebnisse zuvor herausgerechnet wurden.

Wenn Fehlerquoten von 1,4 % bis 2,0 % und sogar noch höher genannt werden, die 24. KW aber nur eine positive Testquote von 0,8 % gezeigt hat, ist es dann nicht wahrscheinlich, dass alle oder nahezu alle positiven Ergebnisse falschpositiv sind? Dass ein realistischer positiver Vorhersagewert weit unter 36 % liegen muss und nicht auszuschließen ist, dass er gegen null tendiert? (Siehe dazu auch die Einschätzungen des Deutschen Ärzteblatts, der NachDenkSeiten und von Samuel Eckert.)

Bei dieser durchschnittlichen Spezifität von 98,6 % ist noch nicht einmal berücksichtigt, dass bei Anwendung der Tests auf zwei weitere Coronaviren (HCoV-OC43 und HCoV-229E) die Quote der falschpositiven Ergebnisse laut INSTAND e.V. durchschnittlich auf 1,9 % bzw. auf 2,2 % steigt. Könnte dies auch daran liegen, dass einige Testvarianten zusätzlich auf andere humanpathogene Coronaviren als SARS-CoV-2 reagieren?

Auch gelten zwei weitere „klassische“ Coronaviren als humanpathogen (HCoV-HKU1 und HCoV-NL63). Diese beiden Coronaviren wurden von INSTAND jedoch nicht zur Absicherung der Spezifität herangezogen. Warum nicht? Eine Antwort von INSTAND auf diese Frage des Autors steht auch nach mehrmaliger Nachfrage noch aus.

Die PCR-Tests auf SARS-CoV-2 weisen eine Vielzahl unterschiedlicher Gestaltungen und damit sicher auch wechselnder Spezifitäten auf. Beispielhaft sei hier ein Test erwähnt, bei dem der Hersteller auf Beeinträchtigungen der Ergebnisse durch andere respiratorische Viren wie etwa Influenza- und Adenoviren hinweist. Folgerichtig erklärt der Hersteller auch, dass eine klinische Diagnose von COVID-19 nicht allein auf seinen Test gestützt werden darf.

Die Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) beim RKI wendet dagegen einen eigenen Ansatz an, bei dem jede Probe zusätzlich einem hauseigenen Test unterzogen wird, so dass positive Befunde immer durch zwei Tests abgesichert sind – so das Nationale Referenzzentrum für Influenzaviren beim RKI auf Anfrage des Autors. Diese Testkombination scheint die Zahl der Falschpositiven erheblich zu verringern, wofür die äußerst geringen Zahlen von SARS-CoV-2-positiven Proben der AGI sprechen.

Auch prüft die AGI jede Probe des Sentinels auf eine Vielzahl respiratorischer Viren. Dies passiert bei den so klassifizierten COVID-19-Fällen des RKI in der Regel nicht. Auch zu dieser Diskrepanz der Verfahren äußerte sich das BMG auf Nachfrage bislang nicht.

Eine Klassifizierung als COVID-19-Fall durch das RKI aufgrund eines zu wenig spezifischen Tests mit einem demzufolge geringen positiven Vorhersagewert unter Verzicht der Testung auf andere respiratorische Viren erscheint damit differentialdiagnostisch nicht haltbar. Ein fachaufsichtliches Einschreiten des BMG wäre dringend gefordert.

Hier waren und bleiben also bis auf weiteres falsche Datenbilder des Robert Koch-Institutes – wider besseren Wissens des Bundesgesundheitsministers, aber anscheinend mit Duldung seines Ministeriums – die Grundlage für anhaltende massive staatliche Eingriffe in Grundrechte, Alltags- und Wirtschaftsleben.

5. Die Kakophonie der Widersprüche

Die Viren schweigen, das wird von der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) des RKI, der repräsentativen virologischen Surveillance für die Bundesrepublik Deutschland, vom Nationalen Referenzzentrum für Influenzaviren (NRZ) am RKI bestätigt. Doch in seinen Täglichen Situationsberichten und Risikobewertungen widerspricht das RKI den eigenen empirischen Erkenntnissen.

Auch das BMG greift nicht ein, um die Widersprüche zwischen den verschiedenen RKI-Veröffentlichungen zu beseitigen. Es weist das RKI nicht an, nach der behördeneigenen repräsentativen virologischen Evidenz zu bewerten. Die Passivität des Bundesgesundheitsministeriums steht im Widerspruch zum Wissen seines Ministers um die unzureichende Qualität der Testresultate.

Die Bundesregierung gründete ihre Entscheidungen im Zusammenhang mit COVID-19 wesentlich auf „Informationen zur epidemiologischen Lage am 13. März 2020 in Deutschland, in Europa und weltweit (wie) in den Situationsberichten des RKI dokumentiert“. Im Widerspruch zum Regierungshandeln stehen bereits seit März die Erkenntnisse der virologischen Surveillance von AGI, NRZ und RKI.

Es wird Aufgabe von Untersuchungskommissionen (die angesichts des derzeitigen Zustands des Parlamentes aktuell noch nicht realistisch erscheinen) und Gerichten sein, das politische Handeln zu COVID-19 vor dem Hintergrund der objektiv gegebenen und seit März 2020 laufend berichteten epidemiologischen Situation der akuten Atemwegserkrankungen in Deutschland gemäß der repräsentativen virologischen Surveillance zu bewerten beziehungsweise zu sanktionieren.

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Danke an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung.

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Dieser Beitrag erschien zuerst am 21.Juni 2020 bei dem Online Magazin MULTIPOLAR

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Bildquelle:  photocosmos1 / shutterstock

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33 Kommentare zu: “Das Schweigen der Viren • STANDPUNKTE

  1. Dieser Artikel ist für mich einer der wichtigsten überhaupt, denn durch ihn wird die offizielle "Erzählung" vollkommen und absolut unwiderlegbar demaskiert, gleichzeitig kann ich mir so langsam die Sicherheitsstrategie erschließen, die dahinter steckt. Es werden alle Daten veröffentlicht, jeder könnte sich von daher eine Meinung bilden, es wird ihm nur nicht nahegelegt, die Falschaussagen zu durchschauen. Gleichzeitig können sich die Entscheider jederzeit darauf berufen, dass doch alles offengelegt worden sei.

  2. Um es ein für allemal klarzustellen, es ging bei jener angeblichen "Pandemie" niemals wirklich um das Virus SARS-CoV2, welches zudem relativ harmlos ist.
    Sondern einzig und allein um eine verkappte wirtschaftlich-Umwelt-politische Agenda.
    Jenes Virus, bzw. die von den bekannten käuflichen/bestechlichen Virologen ins Leben gerufene-, von der Politik instrumentalisierte-, und von den Mainstreammedien gepushte Massen-Hysterie, diente von vornherein lediglich dem Zweck jene Agenda, unbemerkt von der globalen Bevölkerung, auch ohne großen Widerstand umsetzen zu können.

    Das so nebenbei jetzt noch jeder zweite dahergelaufene Hansel nun meint jenes Virus für seine eigene ganz persönliche Agenda missbrauchen zu müssen, dass ist bei solchen Dingen leider fast immer zwangsläufig der Fall.
    Jenes Virus selber allerdings, dass war nie die große Gefahr zu der es hochstilisiert wurde.
    Im Gegenteil, denn a) ist jenes Virus nicht so neu wie behauptet, und b) ist es auch nicht ansatzweise derart gefährlich wie es von Politik und Mainstreammedien dargestellt wird.

  3. Hier mal nachlesen wohin diese Herrschaften zu definieren sind:

    Misanthropie (von altgriechisch μισεῖν miseín „hassen, ablehnen“ und ἄνθρωπος ánthrōpos „Mensch“) ist die Sichtweise einer Person, die Menschen hasst oder deren Nähe ablehnt. Eine solche Person wird Misanthrop („Menschenhasser, Menschenfeind“) genannt.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Misanthropie

    Grüße Peter Mallm
    RLP, Freinsheim, Deutscher-Widerstand-2020©

  4. "Die Pandemie ist beendet – nun gilt das Covid-19-Rechtsverordnungsweitergeltungsgesetz" –
    nachzulesen bei https://stapper.com/rechtsverordnungsweitergeltungsgesetz/

    Was sagen Sie dazu, Herr Märtens??
    Ist diese Verordnung der Grund dieser unendliche Geschichte mit Maßnahmen & Masken für immer & ewig??
    Und wie kann man sie wieder loswerden?

    • Dr. Schiffmann beschreibt in seinem aktuellen Video übrigens ein ganz ähnliches Phänomen, wie im obigen Artikel. Dank an Oliver Märtens und Bodo Schiffmann!

      "Laut RKI müßten es viele Grippetote geben, aber in Deutschland nicht"
      https://youtu.be/NOq20CK6TCI

    • Die Gedanken der politisch Verantwortlichen kann ich nicht lesen. Auch wenn es diverse Hinweise darauf gibt, was diese Gedanken sein könnten (Lockstep, Event 201, ID2020 usw.).

      Was aber unverkennbar ist, ist die massiv beschleunigte Massenüberwachung (Übermittlung von Telekommunikationsdaten an das RKI, Corona Warn App, Weitergabe von Testpositivendaten an Landespolizeien etc.) und eine gewaltige Tendenz zur "medizinischen Bevormundung" (Masern-Impfpflicht im Vorfeld, vermeintlicher Bedarf an zusätzlichen Medikamenten und Impfungen, aber keine Silbe über den enormen Nutzen eines intakten und starken Immunsystems. Bevormundung von Testpositiven und Heim"insassen" bis hin zur zwangsweisen Internierung von Heim- und anderen Bewohnern – Göttingen, Gütersloh, Berlin).

      James Corbett prognostizierte schon vor 11 Jahren die "Medical Martial Law" – objektiv betrachtet haben wir in den vergangenen wenigen Monaten weltweit einen Riesensprung in Richtung dieses Szenarios gemacht.
      Auch Peter König (ex-WHO!) hat vielfach vor dieser Entwicklung gewarnt. Viel zu Wenige haben zugehört. Ich anfangs auch nicht …

  5. Remdesivir zugelassen von der "EU":

    Ein weitere "Verschwörungstheorie" von Ken Jebsen, die eingetreten ist:

    https://www.gmx.net/magazine/news/coronavirus/eu-agentur-corona-mittel-remdesivir-europa-34824668

    Der Abgrund an Korruption ist tiefer als der Mariannengraben in dieser EU.

  6. Hallo liebe Leute
    ich habe vielleicht eine Dumme frage!
    Es Heißt doch immer das die ganze Gewalt vom Volke aus geht.
    Voraus Gesetz das alles im Beitrag oben richtig ist, wovon ich ausgehe.
    Die Bundesregierung, Landesregierungen und vor allem das Gesundheitsministerium Arbeiten nicht korrekt nein sie Arbeiten gegen das eigene Volk. Genau so wie das Robert Koch-Institut die werden alle von Steuergelder bezahlt.
    Wer oder wie könnte man diese verantwortlichen zur Rechenschaft genommen werden?
    Es muss doch einen weg geben das das Gesetz eingehalten wird.
    Auflösung des Bundestags oder Ähnliches.
    Es kann doch nicht sein das diese Damen und Herren machen können was sie wollen und uns einfach wie Schlachtvieh verkaufen.
    Entschuldigt Bitte das ich das nicht weiß.
    Bitte legt diesen versucht alles und diese Menschenverachtung so schnell wie möglich gestoppt werden
    Danke!

    • Hallo Karibik,

      ein schöner Name… – ja, der Souverän sind wir! Jedoch sind wir als Volk schon abgeschafft, denn wir werden beherrscht von den Herrschenden. Also das Volk ist aufgelöst. M. M. n. lässt sich das nur mit einer gewaltigen Masse Mensch auf den Straßen umkehren. Wir gehen so häufig wie möglich auf die Straße – aber am Ende sind es in einer 500 000 Einwohner-Stadt nicht mehr als 200 – 300 Persönlichkeiten, die ihre Pflicht zum Widerstand wahrnehmen.

      Angst entsteht im Kopf – Mut aber auch!!

    • Alle Macht GEHT vom Volke aus, auch wenn sie das nicht sehen wollen, und ihnen vor allem die Konsequenzen missfallen.
      DE ist eine repräsentative Demokratie, dh das Volk wählt seine Repräsentanten. Und diese treffen dann Entscheidungen in den diversen Parlamenten.
      AN der letzten Bundestagswahl hat dieses Volk zu 75% teilgenommen, und seine Stimme einer von sieben Einheitsparteien gegeben. Obwohl man ohne grossen Aufwand wissen kann, dass diese lügen wenn etwas sagen und, dass von diesen nicht eine einzige die Interessen der Bürger vertritt….

      Es ist also keineswegs der Fehler des Systems selber, wenn sich ein Volk wie ein verblödeter manipulierter Urnenpöbel benimmt.
      Sie sollten sich schon an die eigentlich Schuldigen wenden. Und vor allem die üblichen Ausreden der Dummen nicht mehr gelten lassen. Die Verantwortung liegt eindeutig beim Volk selber.
      Jedes Volk hat die Regierung und den Staat den es verdient.

    • "Alle Macht geht vom Volke aus" ist die Basis von Demokratie .
      Wenn nun das Volk Repräsentanten wählt und diese Repräsentanten das Wollen des Volkes vertreten, ist das auch gut .
      Aktuell und seit Jahrzehnten schleichend hat sich der Wert von Demokratie in sein Gegenteil verkehrt .
      Die Machthaber machen was sie wollen und schieben mit der Behauptung "ihr habt das gewählt" die gesamte Verantwortung auf den Wähler – der heute keine echte Wahl hat – ab .

    • ich folge da der Auffassung von Wasserader,
      – denn ich habe niemanden gewählt für Kriegshandlungen in Afghanistan, Syrien, Mali und so schrecklich weiter.
      – Und ich habe niemanden gewählt Atombomben in Deutschland zu platzieren.
      – Und ich habe niemanden gewählt mit Russland Streit anzufangen, 27 Millionen Tote in Russen sind 27 Millionen zuviel
      – usw usw

  7. Durch diesen Artikel wird sonnenklar, was SARS-CoV-2 ist, ein Ablenkungsmanöver, ein riesiges Gehorsamsexperiment, dass den Gehorchenden den Blick auf das, was wirklich geschieht, ablenkt.

    Man kann sie, die fest im Sattel des Gehorsams sind, nicht mehr von irgendetwas anderem überzeugen, ausser davon, dass sie ihren Mundschutz tragen sollen, dass sie in Quarantäne bleiben sollten und dass das Ende Nahe ist. Merkel wird es verkünden. Aber bis dahin solltet ihr alle möglichst brav zuhause bleiben und den Dingen ihren Lauf lassen. Die gute Tat ist, alles zu glauben, was aus der Röhre kommt.

    Noch gestern versuchte ich Güterslohern ein klitzekleines Bißchen aufzuklären (hiermit: https://www.youtube.com/watch?v=rtjM4nskJWg&t=316s), aber es kam nur ein "Das größte Problem ist die Verbreitung, weil die Betroffenen sich nicht an die Quarantäne halten. Ich bleibe schön in meinem Schneckenhaus…) danach folgte dann ein Witz eines anderen, der unmissverständlich klar machte, dass das Video von B. Schiffmann nicht einmal angesehen wurde und dass ich nicht so einen Unsinn reden solle.

    Ein ganz großartiger Artikel "Das Schweigen der Viren", doch der Zug für die Meisten, die sich später beim bitteren Aufwachen daran erinnern können, dass sie von alledem ja nichts gewusst haben, sollten wir damit kontern: Nein, das stimmt nicht! Du hast dich freiwillig dazu entschieden, es nicht wissen zu wollen! Und genau das ist der Unterschied und macht dich mitschuldig an dem ganzen Desaster und falls du deinen Job dadurch sogar verloren hast, oder in sonst einem Elend dadurch sitzt, dann darfst du dir nun selbst auf die Schulter klopfen, denn du hast genau das mitverursacht. Bravo!

    Nur Wenige haben wirklich aus 1945 gelernt. Wir sehen das jetzt.

    • Hallo Rüdiger

      Sie haben Recht! Mein Partner und ich, der Mathematiker und das Kommunikationswesen, überprüfen seit Beginn dieser hausgemachten Krise den Output des RKI – und wir wussten somit sehr früh, um was es sich hier handelt. "It's a frame".

      Nichtsdestotrotz konnten wir unser Umfeld nicht entscheidend beeinflussen. Der Wahnsinn griff um sich, ergriff gute Bekannte und auch (leider) Freunde. Wir haben das Glück, dass wir (fast immer) stark genug sind, um den gesellschaftlichen Druck zu ertragen. Jedoch geht das auf Kosten unserer Lebensqualität.

      Weil am Ende nur der Rückzug bleibt. Masken tragen wir nicht. Das wiederum löst immer wieder Angriffe aus. Oder Ausschluss. Und wenn wir im ländlichen Raum unterwegs sind, sind die faschistischen Züge der Gesellschaft um ein gefühltes Vielfaches höher als im städtischen Bereich.

      In Südafrika wurde gestern, 24. Juni 2020, der Lockdown als nicht verfassungsgemäß und ungültig erklärt. Vermutlich ist da das letzte Wort noch nicht gesprochen, jedoch war dieses Gericht offensichtlich mutiger als das Verwaltungsgericht in Mainz – Klage von J. W. – Rubikon.news – abgelehnt.

      Und nun muss ich unterrichten – im real live – unter Bedingungen die ich mir nicht vorstellen kann – was soll ich tun? Das Schulhaus darf nur mit Maske betreten werden. Nur in den Klassenzimmern dürfen die Masken abgenommen werden (müssen aber nicht). Die Schüler werden seit Wochen online beschult. Betrogen um ihr jugendliches, sich entwickelndes Leben. Die Klassen wurden gesplittet. Abstand. Überall. Auf den Gängen, im Klassenzimmer. Nur noch ein Treppenaufgang darf benutzt werden um in das Lehrerzimmer zu kommen. Immer hoch auf der linken Seite – immer runter auf der rechten Seite. Das desinfizieren der Hände – am Eingang zum Schulgebäude – nicht zu vergessen.

      Mir graust vor diesem Tag. Mir graust. Denn ich werden natürlich keine Maske tragen. Es ist mir einfach nicht möglich.

      TheBluePeaFowl

    • Danke für das Video, ich habe die ganze Zeit überlegt was das mit Tönnies werden soll, der erste Verdacht war "Alibiausbruch", allerdings habe ich an der Motivation mich verrätselt, ich dachte der wird vielleicht aus diversen Konkurrenzbestrebungen heraus abgeräumt.
      Jetzt sehe ich klar mit Hoop & Co im Boot.
      Die ziehen hier die gleiche Nummer ab, die Schweineschädel Rumsfeld/Ex USA Verteidigungsminister/Gilead,
      schon vor Jahren praktiziert hat.
      Hier mal ein Artikel als der Stern noch einigermaßen "grade" lief:

      https://www.stern.de/gesundheit/wie-die-pharmaindustrie-ihre-marktmacht-missbraucht-6510110.html

      Jetzt bekommt der schwachsinnige Massenausbruch Sinn. Was ein zutiefst menschlich verkommenes Pack.
      Hier die Verbrechen die sie in Georgien begangen haben:

      https://www.google.de/search?biw=1536&bih=683&ei=R-z0Xpn0HY20kwXt0IKwAw&q=impftote+Gilead+rumsfeld+georgien&oq=impftote+Gilead+rumsfeld+georgien&gs_lcp=CgZwc3ktYWIQAzoFCCEQoAE6BwghEAoQoAFQ9xVYti5gvTJoAHAAeACAAZsBiAHlCJIBAzIuOJgBAKABAaoBB2d3cy13aXo&sclient=psy-ab&ved=0ahUKEwjZs9fSy53qAhUN2qQKHW2oADYQ4dUDCAw&uact=5

    • Ja, Rüdiger Lenz, so banal ist es….
      Ich habe keinerlei Probleme mit dem Virus. Ich habe auch keinerlei Probleme mit den Anordnungen des Staates.
      Denn ich wohne längst nicht in DE, sondern wo man die Verfassung eigenartigerweise tatsächlich achtet.

      Aber da ich, wo ich auch lebe, immer Deutscher sein werde, ärgert mich die unsägliche Dummheit des Volkes und ist mir sogar peinlich. Und bei jeden Besuch Deutschlands wird das was man zu sehen bekommt schlimmer….

      Die Spaltungen werden tiefer und sie werden mehr. Sie macht weder vor Freundschaften noch vor Familien halt.
      Jetzt macht es sich bezahlt wenn man tatsächlich ein eigenes Leben hat….

      Mache sie so weiter Rüdiger Lenz, ich bin zwar ofter nicht ihrer Meinung, aber jeder der selber denkt ist heutzutage ein Geschenk.

  8. Corona ist und wahr nur das Ablenkziel für die Menschen und der Deckmantel für eine nötige Systemveränderung/verschiebung der Minderheiten. Es wird die Agende abgespult und dieses Mal sind diese Leute ja auch global am Werk.
    Die Systemmedien machen nichts weiter als die ganze Zeit den engen Meinungskanal zu fluten mit Propaganda zu überschütten und brandmarken jeden der anders denkt und blenden aus, diffamieren und klären wie immer nur einseitig auf.
    Nebenbei werden Gesetze gebrochen, geändert, umgangen, angepasst, neue Knechtungswerkzeuge kommen dazu und dienen der Zensur, Überwachung, Kontrolle und wir gewöhnen uns so langsam an unfreie und fremdbestimmte Realitäten in unseren Köpfen und an die immer mehr schleichende Gewalt in den Städten, Armut usw.

    Wir haben eine gemachte Krise und das nicht nur in Sachen Corona, sondern auch eine erzeugte Krise in Wirtschaft, Finanzsystem unserer sogannanten Demokratie, bei unseren Errungenschaften wie soziale Systeme, die sogar teilweise uns als Böse verdreht wurden, das wir diese gute Sache als schlecht ansehen wie Mindestabsicherung der Lebensgrundlage, was man zum ALG2-Ausbeuter-, Sklaven- & Dumpingssystem umgebaut hat etc. und dort eben Schmarotzer sind und es eigentlich gar keine Errungenschaft ist, sondern irgendwas schmutziges unseriöses… Die Rente ist auch bis hin zum Flaschen sammeln verkommen… Nicht weil es so sein müsste, sondern weil es gewollt ist.

    Und so, unter der Herrschaft der gleichen Minderheiten-Kartelle die es schon immer gab, die heute nur GLobal Player sind, geht es zielgerichtet langsam zum nächsten großen Crash.

    Wenn wir nicht handeln und uns von diesen wahren Feinden und Parasiten und vor allem ihrem System befreien, wird es auch eintreffen und leider ist die Gefahr groß, das danach die Agenden weiter gehen, wie es geplant ist.
    Diese Leute haben Erfahrung und viele Möglichkeiten durch Macht, Geld usw. und wir nicht. Wir erwachen so langsam aus der Scheinrealität und erkennen, der Feind ist durch Vernetzung und Besitzes der Relevanten Stellungen sehr mächtig, obwohl er in der Anzahl ja nur sehr klein wäre, zumindest in der Theorie. In der Praxis gibt es da die Waffe der Propaganda und Indoktrination und somit hat man sich ein Heer noch in der Scheinrealität lebenden Menschen als Schutzschild erschaffen + einer Systemstruktur die das ganz automatisch aufrecht erhält. Dagegen hilft nur weitere Aufklärung und sich zusammenschliessen.
    Also Solotiger wird es nicht klappen. Und auf einen Held wie im Kino warten, ist auch nur Hollywood-Märchen.

    • Ja, danke Ancastor.gardian, das trifft es exakt. Es gibt dieses alte Sprichwort:

      "Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung."

      Sicher, Hollywood, Batman und der Punisher sind weit weg. Auch ein Held nicht in Sicht, die Kavallerie reitet wohl auch schon länger in die falsche Richtung.

      Erkenntnis 1., keinem von uns gelingt es einen Lösungsansatz herauszuarbeiten, wir alle sind in unserer Hilflosigkeit eingeschnürt, das Atmen fällt schon morgens beim aufstehen schwer. Einige haben Ideen, die Lösungen sollen von Institutionen erbracht werden die vollkommen korrumpiert sind, zu großen Teilen aufgrund hierarchischer Strukturen in Angst & Handlungslähmung erstarrt. Gerichte, Petitionen, Polizei usw. Alles durchsetzt von Staatsbediensteten die einen Diensteid auf Land und Leute abgelegt haben. Deutschland 2020, selbst das Böse soll also von oben bekämpft werden, von Einrichtungen welche – egal aus welchen Gründen -, "die Seiten gewechselt" haben, nun auch auf der bösen Seite, und für deren Interessen agieren. DAS, jetzt mal echt, "schlecht gelaufen".
      Die einstmals Guten, zumindest dem Anschein nach, haben sich mit dem Bösen gemein gemacht. Auf jegwelche staatliche Unterstützung ist nicht mehr zu hoffen. Einige sehr, sehr, sehr wenige Ausnahmen bestätigen hier die Regel. Ein kaputtes System, auf seinem kaputten Höhepunkt. Die Verbrecherbande welche die Regierung spielt, hat aus diesen Reihen nichts mehr zu befürchten. Die Exempel, die Existenzvernichtungen der Vergangenheit für Systemabweichler, haben hier erfolgreich gewirkt, tun dies fort. Man kann sich auch denken welcher Menschenschlag in den Amtsstuben, über Jahrzehnte herangezüchtet wurde, ein Großteil ist sogar verwand – wer hätte das gedacht.
      Da hier nie eine Hoffnung bestand, kann man diese auch nicht fahren lassen. Dies zumindest mein Rückschluss.

      Also Hollywood fällt aus, der deutsche Staatsapparat ebenfalls. Die Menschen, welche für letzteren(DEN STAAT) ihr Leben lang Steuern gezahlt haben damit er sie im Ernstfall schützt, und dies dick und obersatt, stehen alleine einer schwerstkriminellen Tätergruppe gegenüber. Kein Hoolywood, kein Staat – was nun? Aufklärung, gerne doch.
      Es gibt auch Internet, man ist nicht zwangsläufig auf Staatsfunk und gekaufte Medien angewiesen, auch die Internetzensierer sind noch nicht übermäßig erschreckend. Noch nicht, vorstellbar in Kürze, der Verbrecherstaat kapert das Netz. Aufklärung?
      Hier stellt sich nun die Frage, im Juni 2020, wer soll nun noch wie "aufgeklärt" werden? Jeder, aber wirklich JEDER hat inzwischen mitbekommen das hier "Etwas nicht stimmt". Ein großer Teil der Bevölkerung hat gute Vorstellungen davon in welche Richtung es geht, ein noch größerer Teil der Bevölkerung allerdings, hat nur die Vorstellung dessen im Kopf, was ihnen vorgestellt wurde. Hier ein böser Killervirus, dort ein paar böse Menschen(die Theoretiker jeglicher Slimmfinger – Verschwörungsformate), eines der größten Probleme, woher die nächste Rolle Klopapier und wie man die Maske solange richtig trägt, bis uns die Impfstoff – Erlösung ereilt. Dann wird Alles wieder gut.
      Aufklärung wird hier nicht greifen. Dieser Teil der Bevölkerung hätte sich schon seit Wochen entsprechend informieren können, tut dies aber nicht. Hier gibt es andere Prioritäten und problematische Fragestellungen.
      Das neue Handy, wird es schon mit der Corona – App vorinstalliert geliefert? Fällt jetzt die EM aus? Wenn mich das Corona holt, komme ich dann ins Massengrab? Die Hautcreme die mich 10 Jahre jünger macht, funktioniert die auch bei COVID 19? Usw., das Level, das intellektuelle Niveau, dieser langzeitverblödeten Eigeninteressenverweigerer ist unerträglich.
      Genau, weshalb, warum informieren sich diese Menschen nicht, verweigern dies sogar? Wir alle wissen es, sie sitzen im geistigen Käfig des Systems, können keinen Ausweg erkennen. Arme Schweine, wir bräuchten sie so dringend.
      Doch sie sind nicht nur arme Schweine, sie sind leider auch der Feind. Unabsichtlich, ungewollt und unbewusst, doch trotzdem der Feind. Allerdings der Feind Klasse II, Feind Klasse I sitzt in den Behörden und Institutionen und weiß im Schnitt recht gut was hier passiert. Zustimmung durch Unterlassung ist hier die Devise.

      Was also sollte

  9. Vielen Dank für den Hinweis auf die virologische Surveillance der Arbeitsgemeinschaft Influenza des RKI.

    Ihre Interpretation der Spezifität beim INSTAND-Ringversuch April 2020 ist aber nicht richtig: Diese Spezifität von ungefähr 98,6% bezieht sich auf jeweils eine Genregion. Für ein Testpositives Ergebnis ist aber die Untersuchung von 2 Genregionen notwendig, wodurch sich eine Gesamtspezifität von 99,98% ergibt. Im angegebenen Beispiel von 1.000 Getesteten mit 8 Richtig Positiven und 992 Negativen ergeben sich also rechnerisch nur 0,2 Falsch Positive, was eine Fehlerquote von nur 2,5% ergibt und nicht über 50% wie im Beitrag dargestellt.

    • Ergänzung:

      Lt. der von mir recherchierten WHO-Richtlinie hängt die Anzahl der für ein als valide erachtetes Testergebnis zu untersuchenden viralen Genregionen von der Virusaktivität in der (geografischen) Testregion ab. Die Untersuchung zweier Genregionen wird demnach nur bei niedriger Virus-/Erkrankungs-Prävalenz gefordert.

      Ich präzisiere meine Nachfrage daher auf:

      Bitte einen Beleg für die behauptete Testanweisung auf obligate Prüfung zweier Genregionen in der in Rede stehenden Untersuchungsreihe beibringen. Danke!

    • Und hier die Richtlinie des RKI:

      https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Vorl_Testung_nCoV.html#doc13490982bodyText4

      Zum positiven Nachweis ist die Untersuchung zweier Regionen des Genoms von SARS-CoV-2 erforderlich (Screeningtest + Bestätigungstest). Der Bestätigungstest ist Teil der Vergütung. Die WHO-Leitlinie zur Labordiagnostik fordert positive PCR-Nachweise an mindestens zwei Stellen des SARS-CoV-2 Genoms und lässt nur in Regionen mit weiter Verbreitung von SARS-CoV-2 Ausnahmen zu.

    • <a class='bp-suggestions-mention' href='https://kenfm.de/members/wahrheitsfinder/' rel='nofollow'>@Wahrheitsfinder</a>: Zum positiven Nachweis ist die Untersuchung zweier Regionen des Genoms von SARS-CoV-2 erforderlich (Screeningtest + Bestätigungstest). Der Bestätigungstest ist Teil der Vergütung. Die WHO-Leitlinie zur Labordiagnostik fordert positive PCR-Nachweise an mindestens zwei Stellen des SARS-CoV-2 Genoms und lässt nur in Regionen mit weiter Verbreitung von SARS-CoV-2 Ausnahmen zu.
      Woher wissen Sie, dass der 2. Satz nicht zutrifft? In der Bundesrepublik wird aufgrund der weiten Verbreitung des Sars-Cov2 Virus nur ein Genom getestet. Das ist möglich und erklärt die großen Abweichungen, wenn ein 2. Mal getestet wird. Siehe zuletzt Kreis Vogelsberg.
      Weiterhin heißt es dort: Von einer ungezielten Testung von asymptomatischen Personen wird aufgrund der unklaren Aussagekraft eines negativen Ergebnisses (lediglich Momentaufnahme) in der Regel abgeraten. Ein Anlass zur Testung von prä- bzw. asymptomatischen Personen ist die Fallfindung unter Individuen, die im Rahmen der epidemiologischen Abklärung als Kontaktperson 1. Grades eines laborbestätigten Falles eingestuft wurden (www.rki.de/covid-19-kontaktpersonen). Dies betrifft insbesondere den Kontext von Ausbruchssituationen oder wenn eine Symptomatik nicht zuverlässig erhoben werden kann. Ein negatives Testergebnis bei Kontaktpersonen 1. Grades ist kein Anlass, eine Quarantänezeit zu verkürzen.
      Und das wird auch derzeit gemacht. Es werden asymptomatische Fälle getestet. Also wenn man sich an diese Regel nicht hält, warum sollte man sich standardmäßig an die andere halten, wenn doch hier eine Ausnahme zugelassen wird?

    • Siehe auch hier; die Meldung war vom 03.04.2020:
      https://web.archive.org/web/20200417112824/http://www.labor-augsburg-mvz.de/de/aktuelles/coronavirus

      Test nur einer Genregion in der Bundesrepublik per Anfang April 2020.

  10. Großartig recherchiert. Wirklich gut. Aber viel zu schnell gesprochen. Habe das aufgegeben und dann gelesen. Braucht seine Zeit das alles nach zu vollziehen. Aber sehr deprimierend, wie der eigene Freundeskreis, Leute die schon in den 70ern aktiv waren, demonstriert haben, anständige Demokraten waren heute völlig einverstanden in die Diktatur gehen.

  11. Das Coronavirus ist keine Gefahr und war nie eine Gefahr für die Masse der Bevölkerung.

    Was mich interessieren würde: Weis die Masse der Bevölkerung, dass das Coronavirus keine Gefahr für sie darstellt?

    Kann die Masse differenzieren zwischen der Gefahr für Menschen mit Vorerkrankungen und Immunschwäche und den überwiegend davon nicht Betroffenen, also sie selbst?

    Und wenn ja, warum machen alle aus der Masse diese absurden Maßnahmen der Regierung dann mit, wenn Sie die Gefahr richtig einschätzen können?

    Oder denkt die Masse der Bevölkerung tatsächlich entgegen aller bisher bekannten Tatsachen, dass das Coronavirus sie ernsthaft gefährdet, nur weil in den Medien tagtäglich irgendwelche Meldungen mit dramatischen Überschriften produziert werden?

    Wie sich das verhält, das würde ich tatsächlich gerne mal wissen.

    • Was sind sie? Komiker?

      Die Masse der Mitglieder der Generation Display denkt? Wir reden hier von Leuten denen man nicht mal den Unterschied zwischen einer Information und einer Meinung beibringen kann…

      Einen Staat der soviel Inkompetenz und Dummheit nicht ausnützt, den gibt es per Definition nicht!

  12. Ich weiss…. intelligente Programmierer sind schwer zu haben, aber…

    Ein paar Wochen ging es mal gut. aber jetzt gehts schon wieder los mit dem Ärger, weil eure Downloads nicht funktionieren.

    • Eineinhalb Stunden später. noch immer kein Download.

      Ist das wirklich so schwer?

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