David Cameron – In or Out of Europe – Victory or Farce?

Artikel von Peter König in Global Reasearch – Centre of Research and Globalization – vom 26.02.2016.

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Ein Kommentar zu: “David Cameron – In or Out of Europe – Victory or Farce?

  1. Ich bin auf das Referendum gespannt, Briten die für diese Sonderrechte waren, werden wohl kaum dadurch besänftigt sein.

    Denn das Umsetzen dieser Rechte fordert eine Prüfung durch die EU Kommission und deren Zustimmung, es braucht eine „Notlage im Sozialsystem“ und ich glaube nicht dass die EU Politiker das jemals genehmigen würden, wenn gerade kein Referendum etc. in Aussicht ist.

    Dann finde ich auch, dass es ein Selbstzerstörungssprengsatz der Eu war, diese Rechte in dieser From, wenn auch nur theoretisch zu gewährleisten. Und allen anderen zu sagen, „ihr könnt das vielleicht ab 2020 auch machen“. Eine Eu die z.Bsp. sagt, dass es nicht sein darf, dass Menschen die in Tourismusgemeinden wohnen vergünstigte Liftkarten kriegen dürfen, (als Entschädigungen für die Einschränkungen die der Intensivtourismus für die unmittelbaren Anwohner bringt). „Gleichheit“ auch bei Sachen die einfach nicht gleich sind, muss künstlich hergestellt werden, schon die bisherigen Briten-Rabatte waren ja eigentlich eine Frechheit. Da muss man sich dann nicht wundern, dass EU Kritische Kräfte in jenen Nettozahlerländern die sowohl Finanziell als auch Humanitär viel leisten, stärker und stärker werden.

    Das Problem sehe ich darin, dass die EU-Politiker in aller Regel, Angehörige der „Religion EU“ sind, sie stimmen so etwas lieber zu, und vertuschen es dann irgendwie, „mehr Europa“ heißt die Parole, vor man ein schlechtes Licht auf das Projekt wirft, nimmt man das alles in Kauf, das ist ja der Hauptgrund für die Krisen, die wir jetzt haben.

    Ein anderer Punkt der mich stört ist, immer diese Extremszenarien zwischen „Liebe und Krieg“. Wenn die Briten aus der EU Aussteigen, weil es einfach nicht mehr „ihre Party“ ist, dann wäre das für mich ok, wenn Griechenland aus dem Euro rausginge (nur als Beispiel) heißt dass dann, dass sich diese Völker dann hassen? Und die Kriegsgefahr steigt? Das sehe ich überhaupt nicht, auch die Schweiz, Norwegen usw. sind friedliche Nachbarn ohne EU Mitgliedschaft.
    Das kommt mir ein bisschen so vor, wie wenn ein Mann sagt, er will jede Frau erschießen, die er nicht heiraten will!
    So tickt doch die Welt nicht. Die derzeitige EU schürt mit ihrer Politik meiner Ansicht nach mehr Zwietracht zwischen den Menschen.

    Vielleicht könnte mal inhaltlich über die Themen reden, die für GB (durch die Lage auf einer Insel) sicher nicht größer sind als bisher.

    Einer meiner größten Kritikpunkte an der Armutsbekämpfungs bis Zuwanderungspolitik in der EU, und außerhalb der EU (mit EU Geld), ist dass man eine Politik fährt, welche die starken Länder runterzieht, statt die schwachen aufzubauen. Es fließt Geld in unzählige Länder, was dort damit gemacht wird, sowohl in der EU als auch außerhalb der Eu, das interessiert niemanden. Irgendwo etwas aufzubauen, (ich meine jetzt nicht das zerbombte Aleppo) das fängt schon in Rumänien an. Zbsp. das steht überhaupt nicht auf der Agenda, stattdessen werden Anreize geschafft, dass die unzfriedene Bevölkerung in die „Geber Staaten“ umzieht und dort zu großen Zahlen den Niedriglohnsektor, den Markt an Billigwohnungen und natürlich auch das Sozialsystem stärker unter Druck setzt.

    Schöne Grüße

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